TOUR: POWERLINE AGENCY

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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The Hidden Cameras - Ersatztermin
The Hidden Cameras ist das Projekt des in Berlin lebenden kanadischen Künstlers und Musikers Joel Gibb, der durch hymnenhafte Popsongs und performative Konzert-Happenings mit einer Mischung aus klassischen und autodidaktischen Musiker*innen weltweit berühmt geworden ist, und auch in der Milla schon für kreative Aufregung gesorgt hat. Passend zur physischen Distanz der vergangenen Monate entwirft Gibb nun ein intimes Setting auf der Milla-Bühne – solo ein Set aus Folksongs, Balladen und Spirituals aus dem Oeuvre der Cameras und aus neuen Songs, bei dem Gibb Gitarre und gleichzeitig Drum-Beats spielt und auch neue, elektronische Kompositionen vorstellt, die auf dem nächsten Cameras Album 2023 erscheinen sollen. Ursprünglich Sänger und Songwriter, ist Gibb ein brillantes musikalisches Chamäleon, das in fast allen Genres und Aufführungsstilen experimentiert.

The Hidden Cameras is the brainchild of Joel Gibb, a Canadian Berlin-based artist and musician. In previous years in Munich Gibb has filled out the stage with a band of both classical and self-taught musicians. For the first time however, he brings his songs of The Hidden Cameras to Milla in an intimate solo setting for the physically distanced of 2022. Gibb performs folk songs, ballads and spirituals surveying the Cameras oeuvre and debuting new ones, seeing Gibb play guitar with simultaneous drum elements and also electronic, will be also a chance to debut some new electronic material he has been developing in Munich for a forthcoming Cameras record due in 2023. At his roots a singer and songwriter, Gibb is a brilliant chameleon of music, experimenting in almost every genre and performance style.

Einlass: 19:00
Munich Composers Collective
Das Munich Composers Collective (kurz: MCC) ist ein aus Alumni des Jazzinstituts und der Klassikabteilung der Musikhochschule München bestehendes Ensemble und wurde im Jahre 2014 von Prof. Gregor Huebner ins Leben gerufen. Dabei ist die instrumentale Zusammensetzung durchaus eigenständig, so erklingen neben einer verkleinerten Bigbandbesetzung (vier Saxophone/Klarinetten/Flöten, zwei Trompeten/Flügelhörner, einer Posaune und Rhythm Section mit akustischem und elektrischem Bass) auch Tuba und ein Streichquartett.
Das Ensemble spielt ausschließlich Stücke von Bandmitgliedern und folgt außerdem in seiner antihierarchischen Organisation dem Geiste des 1980 in Frankfurt gegründeten (Solisten-)Ensemble Moderns.
In den zahlreichen, hervorragenden Kritiken der Fachpresse zeigt sich dass das MCC im internationalen Vergleich relevant ist und zu einer eigenen Stimme gefunden hat.

In den Kompositionen vereinen sich Elemente von Jazz und Contemporary Classical, aber auch Independent Rock und zeitgenössischer improvisierter Musik.
Durch diese eigenständige Mischung will sich das MCC als künstlerisch profiliertes Ensemble verstehen, was am Anfang seiner Entwicklung steht. Dies soll mit weiteren internationalen und deutschlandweiten Konzerten gefestigt werden.

In einer Art Residenz im Club Milla sollen in 3 Konzerten 2022 jeweils ein Komponist mit einer größeren Komposition vorgestellt werden.
Am 17.6. wird Sam Hylton als Komponist vorgestellt.

Einlass 19:00 Uhr
Sonofold
Der in Kapstadt lebende Musiker Nic Olsen (alias Sonofold) wird zusammen
mit einer Besetzung von bekannten münchner Musikern (Flo Schanze, Lucas
Fernandes & Luke Cyrus Goetze) ein Konzert im Milla Club geben.
Sonofold ist das Projekt des südafrikanischen Künstlers Nic Olsen. Olsen ist in
seinem Heimatland vor allem als einer der Frontmänner der alternativen Rockband
Perez aus den frühen 2000er Jahren und als Ghostwriter der Indie Band The
Parlotones bekannt.
Sonofolds erste beiden Alben “Change is how you feel” und “3% Baby” wurden 2008
veröffentlicht und von der Kritik hoch gelobt:
“Change Is How You Feel" ist heller akustischer Songwriter-Pop mit herrlichen Harmonien
und einer Spur Elliott Smith, „3% Baby!!!" ist offener,eklektischer, beginnt mit einem
länglichen Feedback-Intro, mischt britischen Pop mit amerikanischem 90er-Indie-Rock und
enthält mit der psychedelischen, entfernt an die Kinks erinnernden Ballade „See It Slow"
sein Meisterstück. - Rolling Stone
Kurz nach der Veröffentlichung der ersten beiden Alben traf Olsen den bekannten
deutschen Schlagzeuger Florian Schanze (Massive Tone, Obliterations, Pink
Mountaintops), der zu einem festen Bestandteil der Band wurde.
Nach diversen Touren u.a. mit The Wave Pictures, The Rural Alberta Advantage und
Jello Biafra and the Guantanamo School of Medicine führte diese zweiteilige
Rockband-Version von Sonofold zur Veröffentlichung eines dritten Albums: “The Wolf
Album” (2011)
Dieses Album wurde in Chicago mit dem bekannten Toningenieur Steve Albini
aufgenommen. (Pixies, The Breeders, Nirvana und viele mehr).
Olsen kehrte 2020 mit einem selbstbetitelten Album zurück, das von Gallo Records
veröffentlicht wurde. Das Album wurde vom südafrikanischen Schlagzeuger Tom
Hughes (FUZIGISH, Vulvodynia) produziert und die Songs stammen größtenteils
aus Material, das zwischen 2009 und 2018 geschrieben wurde.
Anfang 2021 beschlossen die beiden wieder ins Studio zu gehen. Tom, der nicht nur
die Produktion übernahm, spielte diesmal auch Schlagzeug.
SonOfOld‘s neue EP „Ghosts“ wurde im März 2022 veröffentlicht.
“Ghosts“, das follow-up zu SonOfOld‘s selbstbetiteltem Album, ist eine dieser seltenen EPs,
die es schafft, von Anfang bis Ende durchweg exzellent zu sein. Jeder der sechs Songs hat
seine eigene Identität und schafft es dennoch, in einen unverwechselbaren Stil zu fallen. -
Tex and the City
Das Konzert im Milla feiert die Reunion des Original duos Sonofold mit Florian
Schanze am Schlagzeug wird unterstützt von Lucas Fernandes am Bass (Blek le
Roc) und Luke Cyrus Goetze an der Gitarre.

Einlass 19:00 Uhr
Krauthammer Vol. X: Karaba / Karl Hector & the Malcouns
LIVE MUSIC !
ANALOG LIQUID LIGHT SHOW !
PSYCHEDELIC DJs !

Karaba
(Psychedelic Jazzrock/ Krautrock)

Die Jazz-Kraut Formation lässt ihre Zuhörenden in die Welt des progressiven Krautrock gleiten. Karaba sind Marcel Maier (Embryo) am E-Bass, Louis Bankvas an der E-Gitarre, Jakob Thun (Embryo) am Schlagzeug und Andreas Kainz an Fender Rhodes, Synthesizer und Orgel. Das Quartett orientiert sich an verschiedensten progressiven Musikrichtungen und Szenen, behält jedoch stets einen eigenen obskuren Karaba-Soundcharakter.
Dieser Sound weist Verwandtschaft mit der Musik Frank Zappas, Bands der Canterbury Scene wie Soft Machine oder National Health, aber auch weltmusikalische Einflüsse auf, anzunehmenderweise durch die jahrelange Freundschaft und den musikalischen Austausch mit der Weltmusiklegende Embryo.

Bandcamp:
https://karaba-band.bandcamp.com/music

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=TYDPDVM74LU

Spotify: https://open.spotify.com/artist/4GubwEzSliNacmdC0zvAHe...

Karl Hector & the Malcouns
(Psychedelic Rock/ Krautrock)

Karl Hector & The Malcouns sind eine deutsche Funk- und Fusion-Band aus München. Die Gruppe wurde im Jahr 2001 vom Gitarristen und Produzenten JJ Whitefield, dem Keyboarder Thomas Myland und dem Schlagzeuger und Multiinstrumentalisten Zdenko Curulija gegründet. Dieses Trio bildet die Kerngruppe, die in unterschiedlichen Besetzungen zum Quartett oder zur Big-Band erweitert wird. Karl Hector & The Malcouns veröffentlichen seit 2008 auf Now-Again, einem Sublabel von Stones Throw.
Aus der Deep-Funk-Band Poets Of Rhythm hervorgehend, in der Whitefield vorher spielte, versteht die Gruppe sich als Funk-Band in einer Krautrock-Tradition. Dieser historische Faden manifestiert sich zwar in späteren Werken auch musikalisch, bezieht sich aber vor allem auf eine eklektizistisch-internationalistische Herangehensweise: Karl Hector & The Malcouns erweitern ihre psychedelische Funk-Ästhetik um Elemente aus westafrikanischen und nahöstlichen Musiktraditionen und Afrobeat. Anfang 2019 erschien das Album „Non Ex-Orbis“, das stärker auch auf musikalischer Ebene auf experimentelle deutsche Bands der 1960er- und 1970er-Jahre wie Can, Amon Düül oder Embryo Bezug nimmt."

Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=nz77MNzRqMg

Bandcamp: https://karlhectorthemalcouns.bandcamp.com

Spotify: https://open.spotify.com/artist/1RrTQU4gM94QB6XWSBy8yB?si=i95rcva5SJCOjxgYq85UjQ

Einlass 19:00 Uhr

München

30.06.2022
20:00 Uhr
Tickets
ab 14,20 €
Dobré
Dobré // It Can Really Drive You Insane // EP Release Show
Dass Dobré ihre neuen Platten in der Milla präsentieren ist eine moderne Münchner Tradition. Wie Anstehen vor dem Türkitch oder ein Ausflug zur Alten Utting, wenn die Eltern zu Besuch sind, nur lauter. Etwas interessanter, anregender, euphorisierender und beglückender wahrscheinlich auch. Dieses Mal haben Dobré nach drei Studioalben zur Abwechslung eine EP am Start: „It Can Really Drive You Insane“. Doch was heißt schon EP? Im Prinzip ist die „Insane EP“ eine Sammlung von 5 fantastischen Singles, die zu den besten Songs im Repertoire der Band gehören und es auf Anhieb auf einschlägige Playlists und deutschlandweit ins Radio geschafft haben. Dobré waren von Anfang an keine reine Indie-Folk Band, sondern haben sich immer sowohl in Richtung Bluesy-Jazzy-Garage-Rock und Indie-Pop ausgetobt. Auf „It Can Really Drive You Insane“ erweitern sie ihre Palette: „In My SUV“ vernäht Trap-HiHats mit einem schweren Riff, „Butterfly Bay“ schaut verliebt in Richtung Khruangbin und Parcels, „Dynamite“ trägt stolz den epischsten Dobré-Refrain ever, „Insane“ ist tatsächlich ein wenig verrückt und „Katrina“…Nun ja, „Katrina“ ist einfach Dobré in Perfektion: hochdynamisch, catchy und ein bisschen weird. Dobré klingen 2022 verspielter und aufgedrehter als auf dem reifen Album „Who Killed The Acrobat“, aber in den Themen geht es ums Ganze: Culture Wars, Klassenkampf, falsche Entscheidungen, Heimweh. Eben so wie man es von einer Band erwartet, die mit „Going Under“ gerade den Titelsong eines erfolgreichen Eltern-Podcasts stellt. „It Can Really Drive You Insane“ ist mehr als ein Lebenszeichen, es ist ein Schritt zurück ins Spotlight und die perfekte Ergänzung zur ohnehin abwechslungsreichen Dobré Live Show, die bei dieser Release Show nach langer Corona-Pause endlich wieder im angemessenen Rahmen auf die Bühne kommt.
A+P / Analstahl
Don´t miss it! 40 Jahre “A+P” in der Milla

Ihr letztes Münchner Konzert spielte die legendäre Punkband Ende 2010 im Feierwerk. Seither hat sich A+P rar gemacht. Der letzte Gig fand Anfang 2017 im ausverkauften „Druckluft“ im fernen Oberhausen statt. Zum 40-jährigen Band Jubiläum beschallt die Band im Juli wieder die Bayerische Landeshauptstadt!
Bereits mit ihrem Debüt-Album, 1980 veröffentlicht, machten die Vier aus dem Landkreis Starnberg auf sich aufmerksam. Der Hit - damals wie heute - ist der Antifa-Song „Dachau“. A+P wurde bundesweit zu einem der bekanntesten Deutsch-Punk-Acts der 80er. Konzerte fanden überwiegend im süddeutschen Raum und in der Schweiz statt. Zur Zeiten der „Bwegig“, als dort Straßenschlachten und Demos an der Tagesordnung waren, war A+P häufiger Gast in Zürich (AJZ, Rote Fabrik) oder Luzern (Sedl). Doch die Platten der Band wurden auch nördlich der Donau gehört. In der DDR wurden die Songs per MC verbreitet. Noch heute hat A+P viele treue Fans in Ost und West, die für einen Konzertbesuch oft weite Anreisen in Kauf nehmen. Nach 20 Jahren Total-Pause gab es seit 2004 immer wieder sporadische Konzerte.
Das Markenzeichen von A+P sind kraftvoller, unverschnörkelter Power-Sound und gesellschaftskritische Texte – Texte, die zwar vor mehreren Jahrzehnten entstanden, aber bis heute geradezu erschreckende Aktualität behalten haben.

Support:
analstahl (gutfeeling)

Kletter-Punk: superschnell, 2 Balladen, arrogant, ignorant und 100% ironiefrei.
Spielen sogar immer mal wieder (auch gerne in deinem Wohnzimmer!).
Der Stier von Kochel und seine Mannen haben ne ganze Menge neuer Songs im Gepäck über Abfahrt, Abfall, Kohlen und andere schöne Dinge.

analstahl jackl drums
analstahl toni vocals
analstahl stübner guitar
analstahl tobster bass

Einlass 19:00 Uhr
Nino aus Wien
Seit über 12 Jahren prägt nun Der Nino Aus Wien, Österreichischer Liedermacher und Literat, die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des ‚Wienerlieds‘ und seinem ‚Hirschstettner Soul‘. Als „der beste junge Liedermacher des Landes” und der „Bob Dylan vom Praterstern” wurde er durch den Falter betitelt. Nino spielt an die 100 Konzerte pro Jahr, quer verteilt im deutschsprachigen Raum, vom Wiener Konzerthaus bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie. Dass in dieser Reihe die München nicht fehlen darf, ist eh klar, oder? Die letzten Shows mussten aus bekannten Gründen abgesagt werden, jetzt ist es soweit!
Der Nino aus Wien wurde bereits mehr als sieben mal für den Amadeus Austrian Music Award nominiert und 2016 in der Kategorie ‚Alternative Pop / Rock‘ ausgezeichnet. Er erreichte zahlreiche Chartplatzierungen, mehrere Nummer Eins-Hits in den FM4-Charts, schreibt auch Musik fürs Theater und co-kuratierte 2018 das Wiener Popfest. Kooperationen, Freundschaften und gemeinsame Auftritte fanden oder finden statt mit Ernst Molden, Voodoo Jürgens, Wanda, Soap & Skin, Skero, Natalie Ofenböck, Dirk Stermann, Hubert Weinheimer und vielen weiteren. Er beweist regelmäßig hohe Unterhaltungskompetenzen wie im Interview mit André Heller, einer Wien-Exkursion mit Gerda Rogers, oder TV-Auftritten wie Willkommen Österreich oder der legendären Brieflos-Show. Seine Live-Band ist ihm bereits seit mehr als 10 Jahren treu –
Besetzung:
Nino Mandl: voc, guit
Raphael Sas: voc, guit, piano
pauT: Voc, bass, clarinet
David Wukitsevits: drums, voc

Einlass 19:00 Uhr
NO MORE
Sie gründen die Band 1979, als Punk und New Wave die 70er hinwegfegen, lösen sich 1986 auf als die 80er zu sehr 80er sind.
Ende 2008 kommen NO MORE zurück, verdichtet auf das Duo Tina Sanudakura und Andy Schwarz.

Sie spielen Konzerte in ganz Europa, sind erfolgreicher denn je, ruhen sich nicht auf alten Lorbeeren aus und produzieren drei neue Alben.
Mit ihrem neuen, hochgelobten Album „Silence & Revolt“ stoßen NO MORE in neue Gefilde vor:
„Pop ist die Antwort“ Oder wie die Westzeit es formuliert: “ … beweist ihr neues Werk eindrucksvoll, wie man sich entwickeln kann, ohne die Wurzeln des Selbst zu verleugnen.“

Denn NO MORE sind längst ihrem 80s Klassiker „Suicide Commando“ entwachsen.
Sie präsentieren ihre Mischung aus Post-Punk, Pop und Electronica live in ganz Europa, ihr existentialistisches „All Is Well – Senza Macchia“ untermalte einen Dortmunder Tatort und „Turnaround“, der Instant-Klassiker vom aktuellen Album, sorgt für volle Tanzflächen.

„Nicht ganz zu Unrecht heißt es: hinten sticht die Biene! NO MORE haben sich die beste Musik für ihre Spätphase aufgehoben.“ (Sonic Seducer)

Den 40. Geburtstag feierten NO MORE 2019 mit der Compilation „Love, Noise & Paranoia“.
Der Musikexpress gibt dem Album 5 Sterne und schreibt: „Die Welt ist dunkelgrau, misstraue der Idylle, Melancholie als Pop-Existenzialismus.“
Linus Volkmann erklärt sie im Popkommentar zur Platte der Woche:
„Die Soundästhetik dieser Band ist so eisig, kann man auch im Juli zu frösteln. Die ultimative Antithese zu Annenmaykantereit.“


***präsentiert von Tapefruit

Einlass 19:00 Uhr
Thabilé
Thabile - BIO

Es gibt Sangerinnen, die einen mit der einnehmenden Dringlichkeit ihrer Stimme so tief im
Inneren beruhren, als wurde man von einer gottlichen Erscheinung sanft in den Schlaf
gestreichelt. Es gibt aber auch Sangerinnen, deren Gesang mit solch majestatischer Wucht
auf einen einkracht, dass man unter dem massiven Gewicht der Worte nicht anders kann als
nur noch regungslos zu verharren. Und es gibt Sangerinnen, die einen mit ihrer Musik zum
Implodieren bringen und mit ihrer Stimme eine solche Kraft in einem freisetzen, als hatte
man einen aufputschenden Schirmchen-Cocktail aus Gluckshormonen zu sich genommen.
Und es gibt wenige Ausnahmesangerinnen, die all diese Facetten zugleich in sich vereinen.
Eine von ihnen ist Thabile.
Seit funf Jahren lebt die 34-Jahrige in Stuttgart, doch geboren und aufgewachsen ist Thabile
im sudafrikanischen Johannesburg. Genauer gesagt: In einem Township namens Dlamini.
Zur Musik gefunden hat Thabile durch ihre Mutter, die als Teil eines Chores die ganze Welt
bereist hat. Mit einer Burste als Mikrofon in der Hand trallerte Thabile bereits als
Dreikasehoch ihre Lieblingsstucke vor dem Spiegel nach, wie es kleine Kinder eben gerne
tun. Doch fur Thabile war das Singen nie nur ein Spiel, nie nur eine Phase. Es war mehr.
Immer schon. Sie wusste, dass sie eines Tages Sangerin werden will – auch wenn ihr
anfangs noch der Mut fehlte, Stucke vor Publikum vorzutragen. Doch weil ihre Liebe zur
Musik großer war als ihre Angst, ging sie mit 8 Jahren zu ihrem ersten Vorsingen – und
uberzeugte. So sang sie erst im Schul-, spater im Kirchenchor. Heute, ihr Traum ist langst
wahr geworden, singt sie fur die ganze Welt.
Und die Liebe, die Thabile fur das Singen und ihre Musik empfindet, ist den 12 Songs ihres
neuen Albums „Read My Lips“ in jeglicher Hinsicht anzuhoren. Da ist die musikalische
Bandbreite, die Genres wie Jazz, Soul, Afro, Gospel, Pop und R’n’B besonnen
ineinanderfließen lasst. Da sind die musikalischen Arrangements des hochtalentierten
Produzenten Steve Bimamisa, die in ihrer instrumentierten Klarheit ungemein fesseln, ohne
aufdringlich zu sein. Da ist Thabiles stimmliche Prasenz, die mit ihrer Vielfaltigkeit und
Perfektion fast einschuchternd wirkt, wenn sie nicht gleichzeitig diese umarmende Warme
verstromen wurde. Und da ist nicht zuletzt die Tiefe und Sinnhaftigkeit, die Thabile den
Songs wie „Read My Lips“, „The Promised Land“, „At Home“, „The Garden Has Died“
oder „Melanin Vibes“ angedeihen lasst.
Uber das Album sagt Thabile: “Missing a vital member of a family can have long-lasting
mental effects. This album is about healing those scars caused by loss and abandonment.
And just as the healing commences, it brings with it the much-needed self-love and
confidence to you becoming the person of your dreams.”

Album: „Read My Lips“
Release: 06.05.2022

Einlass 19:00 Uhr
DAGOBERT - “Bonn Park” Tour 2022
Die Tiefen der Schweizer Berge bringen manchmal wunderliches hervor. So auch Dagobert, der selbsternannte Schnulzensänger aus den Bergen. Wer jetzt jedoch an Volksmusik und Alphörner denkt, ist ganz falsch: Dagobert ist vielmehr ein exzentrisches Genie, dessen einzigartiger Musikstil sich nur schwer fassen lässt. Eines ist jedenfalls sicher: Dagobert steht für Originalität, wie sie die Musikbranche schon lange nicht mehr gesehen hat!

1982 in der Schweiz geboren, verbringt der Ausnahmemusiker nach dem Abitur eine Zeit lang in Berlin, bevor es ihn in das 30-Seelen-Dorf Panix in den Graubündner Bergen zieht. Dort lebt der junge Künstler fünf Jahre lang ohne Telefon- und Internetanschluss und sucht kaum Kontakt zu den Einheimischen, sondern stattdessen vielmehr die künstlerischer Auseinandersetzung mit sich selbst. In aller Stille schreibt Dagobert dort Lieder, die vom Leben handeln. Die asketische Lebensweise scheint ihm gut zu tun, denn was dabei herauskommt sind herausragende Songs irgendwo zwischen Schlager und Elektro, die für allerhand Gänsehaut sorgen. Titel wie „Die Ganz Normale Liebe“ oder „In unserem Garten“ klingen herrlich einfach und zeigen doch beim Hören erstaunlich viel Tiefe. Nachdem sich Dagobert wieder in die große weite Welt wagt, zieht er zurück nach Berlin, wo der Produzent Markus Ganter auf ihn aufmerksam wird. Gemeinsam feilen sie weiter an seinen Songs bis Dagobert wenig später sein Debütalbum „Dagobert“ beim Hamburger Indielabel Buback veröffentlicht. Während seinem ersten Album noch ein melancholischer Briefcharakter anhängt, zeichnet sich sein zweites Album „Afrika“ durch allerhand stilistischer Gegensätze aus, die jedes Lied zum Hörvergnügen machen.

Dagoberts Musik ist ein lyrisch-musikalisches Feuerwerk, dessen Komplexität sich erst nach und nach für aufmerksame Hörer öffnet. Es wird spannend, was sich der charismatische Schweizer für die Zukunft ausgedacht hat.
CHILDREN OF ZEUS - Balance Tour 2022
Manchester meets Germany! Children of Zeus gehören zu den heißesten Projekten des Souls der letzten Jahre. Das englische Duo aus Konny Kon & Tyler Daley verlässt nun wieder die Insel und geht auf große Europa Tour – mit fünf Terminen in Deutschland. Sichert euch eure Tickets für die „Balance Tour 2022“ bei Reservix! 

Children of Zeus balancieren mit Genren auf ihre ganz eigene unverkennbare Art und untermalen Soul-Elemente mit Hip-Hop, RnB und Gospel. Mit starken Texten und ehrlichen Emotionen füllen die Children of Zeus die Bühne als seien sie Herkules höchstpersönlich. 

Das Künstler-Duo fand aufgrund seiner geteilten Liebe zu Piratensendern der 90er-Jahre zueinander. Eine Verbindung, die mit dem Debütalbum „Travel Light“ im Jahre 2018 ihre ersten Früchte trug und ihren Namen direkt in zahlreichen Listen mit dem Titel „Album des Jahres“ platzierte. Drei Jahre arbeiteten Konny und Tyler an einem würdigen Nachfolger für ihre erste Platte und veröffentlichten 2021 ihr Album „Balance". Eine 50-minütige Reise durch britischen Neo-Soul und basslastige Hip-Hop-Beats, die ohne Zögern an das erste Album anschließt und auf spannende Art beweist, dass wir das Duo stetig auf dem Radar haben sollten.

Children of Zeus ist ein Muss für jeden Hip-Hop-Head und Soul-Liebhaber. Ihre Musik will live erlebt werden und nun gibt es endlich wieder die Möglichkeit für alle deutschen Fans. Schnappt euch jetzt eure Tickets und seid bei einem der Konzerte mit dabei!

Einlass 19:00 Uhr
Masha Qrella
MASHA QRELLA –
Album Release Tour
„Woanders“


mit Texten von Thomas Brasch
Als Masha Qrella 1975 als Mariana Kurella in Ost-Berlin geboren wird, ist der Schriftsteller, Dramatiker und Regisseur Thomas Brasch bereits 30 Jahre alt und steht kurz davor, per Ausreiseantrag in Folge einer Resolution gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann die DDR zu verlassen. Im Jahr darauf kehren er, seine damalige Freundin Katharina Thalbach und ihre Tochter dem Land den Rücken. In der alten BRD wird er mit Preisen für seine Film- und Theaterarbeiten ausgezeichnet und gefeiert. In der wiedervereinigten Bundesrepublik stirbt Thomas Brasch nach turbulenten Jahren schließlich 2001 an Herzversagen.
Masha Qrella gilt zu diesem Zeitpunkt bereits als Hoffnung der neuen Berliner Musikszene zwischen den Clubs Galerie Berlin-Tokyo und Maria am Ostbahnhof. Sie spielt in Bands, die Mina oder Contriva heißen, und bietet mit ihrer Musik das Berliner Postrock-Pendant zu dem, was zeitgleich in London oder Chicago von Bands wie Stereolab oder Tortoise gespielt wird. „Unsere Musik kam ohne Worte aus, sie war eine Fahrkarte in den Westen“, sagt sie später über diese Zeit.
Masha genießt den raschen Aufstieg und glaubt, verliebt in die Musik, an die Verheißungen des westlichen Popbetriebs. Weltweite Touren und
gefeierte Solo-Alben - mit ihrem unverkennbaren zauberhaften Gesang - bei Monika Enterprises und Morr Musik folgen. Aber mehr und mehr schleichen sich Zweifel ein:
„Meine Ehrfurcht vor der westlichen Popkultur war plötzlich verschwunden, meine Zweifel am System waren immer größer geworden. Wir sehnen uns nach Utopien, nach Frei- und nach Zwischenräumen. Stattdessen bekommen wir nur noch Verwertbarkeit und Verkaufsstrategien als Antwort!“ Dieser desillusionierte Blick auf die Welt – auch diesseits der Popwelt – hat sicher auch mit der Entwicklung ihrer Heimatstadt Berlin zu tun, in der die Künstlerin seit ihrer Geburt lebt. Die deutsche Hauptstadt, in der heute in den Entscheidungs- und Machtpositionen tatsächlich fast ausschließlich Zugezogene aus dem alten Westen zu finden sind. Übersiedler*innen, für die Berlin mal ein großer Sehnsuchts – und Zufluchtsort war. Ein anarchistischer Ort als willkommene Alternative zur spießigen Bonner Republik der Eltern und Großeltern da drüben. Und das alles ohne Karriereplan. Long gone.
„Woanders“ heißt nun das erste deutschsprachige Album von Masha Qrella, das am 19.02.2021 erscheint. Der Tag der Veröffentlichung ist nicht zufällig gewählt, es wäre der 76. Geburtstag von Thomas Brasch gewesen, von dem alle Texte auf diesem Album stammen.

Einlass 19:00 Uhr