Donnerstag, 22.04.2021
um 18:00 Uhr

MS Teams - den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung unter info@gutenberg-gesellschaft.de
55116 Mainz





Unter dem Motto „Wein und Wissen“ lädt die Gutenberg-Gesellschaft wieder zum abendlichen „Jour Fixe der Freunde Gutenbergs“ ein. Alle alten und neuen Freunde der Gutenberg-Gesellschaft sowie des beliebten Jour Fixe-Formats sind am 22. April 2021 um 18 Uhr herzlich eingeladen zu einem spannenden Vortrag. Aufgrund der aktuellen Situation findet die Veranstaltung digital statt. Stellen Sie sich also zu Hause das gewohnte Glas Wein bereit und machen Sie es sich vor dem Bildschirm gemütlich.

Thema: Hogarth Press & Co.: Modernistische Kleinverlage in London
Referentin: Dr. Evi Heinz, WWU Münster

Viele bedeutende Werke des englischen Modernismus, wie etwa die Romane Virginia Woolfs oder die Lyrik T. S. Eliots, erschienen zunächst nicht bei den großen Verlagshäusern, sondern wurden ursprünglich von sogenannten „small presses“ veröffentlicht – kleinen, künstlerisch ambitionierten und oft nicht kommerziell betriebenen Verlagen, die Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem in der britischen Hauptstadt London entstanden. Die 1917 von Virginia und Leonard Woolf gegründete Hogarth Press gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten dieser modernistischen „Kleinverlage“, und soll in diesem Vortrag zusammen mit zwei weiteren Unternehmen – John Rodkers Ovid Press und Harriet Shaw Weavers Egoist Press – vorgestellt werden. Indem sie experimenteller Literatur ein frühes Sprachrohr verliehen, leisteten Amateur-Verleger wie die Woolfs, Rodker und Weaver einen wichtigen Beitrag zur Etablierung innovativer literarischer Formen. Die zentrale Rolle der Londoner Kleinverlage im englischen Modernismus soll in diesem Vortrag verdeutlicht und ihre Vernetzung mit der breiteren zeitgenössischen Verlagslandschaft kurz skizziert werden.

Den Zugangslink zur Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung unter info@gutenberg-gesellschaft.de.

Datum: 22. April 2021
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: MS Teams, den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung unter info@gutenberg-gesellschaft.de
Veranstalter: Internationale Gutenberg-Gesellschaft in Mainz e.V.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

13.05.2021
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2.+ 3. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

13.05.2021
Ein Woodstock der Ideen

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys im Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann Heilbronn dem Jahrhundertkünstler ein gemeinsames Ausstellungsprojekt. Dabei steht Joseph Beuys nicht nur als herausragende Künstlerpersönlichkeit, sondern vornehmlich auch als politische Person im Fokus sowie seine besondere und spezielle Verbindung zum deutschen Südwesten. So bezog Joseph Beuys den Filz für seine Objekte in Giengen an der Brenz und in Wangen im Allgäu wurde seine berühmte Honigpumpe für die documenta 6 hergestellt. Die Beziehung des Künstlers zum deutschen Süden wird insbesondere auch durch die erstmalige Auswertung des Joseph Beuys-Archivs des Autors, Verlegers und Publizisten Rainer Rappmann mit Briefen, Ton-, Bild- und Filmdokumenten in Zusammenhang mit dem Internationalen Kulturzentrum Achberg (INKA) intensiv beleuchtet.

Das vor 50 Jahren gegründete INKA galt in den 1970er- und 80er-Jahren als ein wichtiges Zentrum des geistig-politischen Aufbruchs in Deutschland. Hier trat Joseph Beuys jährlich auf und arbeitete im Sinne seiner Idee der „Sozialen Plastik“. Sein erweiterter Kunstbegriff ist auch besonders geeignet, um das 75-jährige Jubiläum der ersten freien Kommunalwahlen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg zu würdigen und mithin in einem umfangreichen Begleitprogramm aktuelle Fragen zur Relevanz der Demokratie mit einer jungen Generation wie etwa Fridays for Future oder Future2 zu diskutieren.

Auch Joseph Beuys‘ Engagement bei den „Grünen“ steht für seine Verflechtungen zum süddeutschen Raum. Als die Partei „Die Grünen“ im Januar 1980 in Karlsruhe gegründet wurde, war der Künstler als Teilnehmer des Gründungsparteitages vor Ort. Auch wenn Joseph Beuys seine eigenen politischen Vorstellungen bei den „Grünen“ nicht durchsetzen konnte, so blieb er jedoch bis zu seinem Tod Mitglied der Partei. Ab 1980 gestaltete er Wahlplakate für die Partei, die in die Produktion seiner Editionen einflossen, die auch in der Ausstellung präsentiert werden. Als Ausdruck seiner Idee der Demokratisierung von Kunst nehmen zudem auch seine vielfältigen und zahlreichen Multiples einen wesentlichen Raum in der Ausstellung ein.

: Zu den Ausstellungen erscheint eine umfassende gemeinsame Begleitpublikation mit zahlreichen Abbildungen und Texten von Stefanie Dathe, Marc Gundel, Rita E. Täuber, Rhea Thönges-Stringaris Rainer Rappmann, Sabine Heilig, Wolfgang Zumdick, Lukas Beckmann, Barbara Martin, Rainer Willert sowie Kirsten Claudia Voigt, 320 Seiten, 28 €.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Bundeslandes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann

Di bis Fr von 11 - 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

13.05.2021
Beyond States

05.02.2021 – 07.11.2021

Ist der Staat Schutzraum oder Gefahrenzone? Hamsterkäufe im Supermarkt, Notfalllisten, Katastrophenschutz und Pandemiepläne: Das „Preppen“ ist zurzeit aktueller denn je, gleichzeitig wird die Schutzfunktion des Staates und damit auch die Thematik der Staatsgrenzen diskutiert. Einige Grenzen sind offen und passierbar, andere umstritten, viele strengstens bewacht.

Der durch das Fliegen ermöglichte Blick von oben relativiert Grenzen und reflektiert damit die Konzepte von Staatsgebieten und Grenzen. Neben der veränderten Perspektive müssen Staaten nach wie vor mit einigen Herausforderungen umgehen: Wem gehört der Himmel und wie hoch reicht ein Staat? Der Luftraum kann sowohl öffentlicher Raum, der grenzüberschreitende Kommunikation und Mobilität möglich macht, als auch nationalstaatlich und supranational regulierte Sphäre oder Kriegsschauplatz sein.

Die Ausstellung „Beyond States. Über die Grenzen von Staatlichkeit“ im Zeppelin Museum widmet sich diesen gegenläufigen Entwicklungen und fragt anhand der drei konstituierenden Merkmale – Staatsgebiet, Staatsbürgerschaft und Staatsgewalt – nach der aktuellen und zukünftigen Bedeutung des Staates. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Gezeigt wird die interdisziplinäre Ausstellung im Zeppelin Museum am Bodensee. Ein besonderer Ort, auf den die Ausstellung in mehrfacher Hinsicht Bezug nimmt. Der Bodensee war lange völkerrechtliches Niemandsland. Deutschland, Österreich und Schweiz haben sich nur teilweise auf rechtsverbindliche Grenzen festgelegt. Seit 1648 sind die Staatsgrenzen nicht klar geregelt, der Obersee gilt als gemeinschaftliches Eigentum. Hier verwischen die Grenzen der Staaten.

International renommierte Künstler*innen reflektieren Fantasien bzw. Realitäten einer Staatskrise bis hin zum Staatsverfall, die sich zwischen Dystopie und Utopie bewegen. Angefangen bei rechtslibertären Ideologien, die in der Überwindung des Staates die Verwirklichung ultimativer Freiheit sehen bis hin zur Idee einer flexiblen Staatsbürgerschaft, die sich an Abo- bzw. Streaming-Portalen orientieren. Die Ausstellung wirft aber auch einen Blick auf diejenigen, die sich auf einen Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vorbereiten wie u.a. Verschwörungstheoretiker und Prepper. Sie wirft aber gleichzeitig auch den Blick bis in das 19. Jahrhundert zurück und ergänzt die künstlerischen Positionen mit Exponaten, die Grenzen, Staatlichkeit und die damit verbundene Propaganda in der Luftfahrt thematisieren.

Kurator*innen: Ina Neddermeyer, Leiterin und Caroline Wind, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Kunst im Zeppelin Museum, Jürgen Bleibler, Leiter und Felix Banzhaf, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Zeppelin im Zeppelin Museum.

Eingeladene Künstler*innen: Nevin Aladağ, James Bridle, Simon Denny, Vera Drebusch & Florian Egermann, Forensic Oceanography / Forensic Architecture, Jacob Hurwitz-Goodman & Daniel Keller, Peng Kollektiv!, Christopher Kulendran Thomas, Henrike Naumann, Jonas Staal

Friedrichshafen

13.05.2021
Cornelia Grabowski - Zeitsprung

Die in Lilienthal lebende Künstlerin Cornelia Grabowski fasziniert es, mit dem Stift oder den Händen zu modellieren, zu zeichnen oder zu malen. Die Ausstellung zeigt Malereien, Zeichnungen und Skulpturen sowohl aus früheren Jahren wie auch neuere Werke. Eintritt frei

Lilienthal

13.05.2021
gemeinsam einsam

Das Museum am Dom zeigt zur Wiedereröffnung ab Samstag, dem 13. März 2021 eine neue Foyer-Ausstellung unter dem Titel „gemeinsam einsam“.

Anhand von Gemälden, Fotografien und Skulpturen werden Bilder von menschlicher Gemeinschaft, aber auch von Einsamkeit und Alleinsein in Erinnerung gerufen, die wir alle auf die eine oder andere Art aus eigener Erfahrung kennen  - und die wir in den vergangenen Monaten erlebt und durchlebt haben.

Dabei zeigt sich, dass Einsamkeit und Gemeinsamkeit sich oft näher sind, als man denkt: der Einsame kann gehalten, unsichtbar begleitet sein; und Gemeinschaft verbirgt oft großes Alleinsein.

Die Ausstellung ist eine Einladung, über diese Verbindungen und Zusammenhänge und über unsere Erfahrungen mit Distanz, Abstand und Maskierung in den vergangenen Monaten nachzudenken - und sich an den Kunstwerken zu erfreuen.

Di bis Sa 9 bis 17 Uhr, So 13 bis 17 Uhr

Trier

13.05.2021
Schwieriges Erbe

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

13.05.2021
Chiharu Shiota

Kunst in ihrer besten Form vermag mit einem einzigen Statement ein visuelles Zeichen zu setzen, das einen bestimmten Zeitzustand einfängt. Die Installation »Connected to Life« »in Zeiten des Todes, wie ich hinzufügen möchte« (Peter Weibel) der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota ist ein solches Kunstwerk.

Eine Reihe miteinander verbundener Betten, die im Foyer des ZKM | Karlsruhe in der Luft schweben, erinnert an die schockierenden Bilder aus Krankenhauskorridoren. Die Zeugnisse menschlicher Verletzlichkeit und Elends verlangen nach einem Mahnmal, das dem Leid der schwer kranken und letalen Opfer des Covid-19-Virus gewidmet wird, aber ebenso dem Opfer all jener, die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bereit sind, ihre eigene Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um das Leben anderer zu retten. Die mit roter Farbe gefüllten Plastikschläuche erinnern an Adern, durch die das lebenswichtige Blut und Sauerstoff fließen. Die Installation steht außerdem für die Hoffnung, dass menschliches Mitgefühl und Wissenschaft uns dabei helfen können, einen Weg aus der Corona-Pandemie zu finden und deren Folgen zu überwinden. 

Die Auswirkungen der Pandemie auf das öffentliche Leben, private Kontakte und den Kultursektor sind greifbar: geschlossene Museen, Theater und Konzerthallen ohne Besucher:innen, Selbstständige, die auf finanzielle Unterstützung warten und buchstäblich um ihre Existenz kämpfen. Die Pandemie legt (teils altbekannte) Schwachstellen des Gesundheitssystems bloß, Krankenhäuser auf der ganzen Welt arbeiten an der Grenze der Belastbarkeit. Noch immer steigen weltweit die Todeszahlen, und neue Mutanten erschweren die Viruseindämmung zusätzlich. Die Eingangshallen kultureller Institutionen wie des ZKM sind normalerweise Orte der Begegnung und des Dialogs, wo Besucher:innen, Student:innen, Beschäftigte, Schulklassen und Künstler:innen sich tummeln und austauschen. Wäre die Pandemie nicht, wären sie Orte der Lebendigkeit – doch nun herrscht dort Stille. Mit ihrer großflächigen, für das Foyer des ZKM entworfenen Installation »Connected to Life« zeigt die bekannte japanische Künstlerin Chiharu Shiota ihr Geschick, Angst mit Milde, Monumentales mit Intimem zu verbinden. Die Arbeit besteht aus über 50 von der Decke herabhängenden Betten, die stufenförmig bis zum Boden reichen. Die Farbe fließt durch die Schläuche wie das Blut durch den menschlichen Körper – ein Symbol für den Fluss des Lebens, der für die vielen Todesopfer des Coronavirus so plötzlich endete. Doch indem die Installation uns metaphorisch daran erinnert, dass »die Welt heute ein Krankenhaus ist« (Peter Weibel), trägt sie auch eine Leichtigkeit in sich, die der Thematik ihre Schwere nimmt.

Chiharu Shiota schöpft ihre Inspiration häufig aus persönlichen Erlebnissen oder Gefühlen, die sie auf universelle menschliche Anliegen wie Leben, Tod oder Beziehungen ausdehnt. Konzepte wie Erinnerung und Bewusstsein definiert sie neu, indem sie alltägliche Objekte wie Schuhe, Schlüssel, Betten, Stühle und Kleider zusammenstellt und diese in riesige Geflechte aus Wollfäden einwebt. In ihren Installationen geht sie dem Gefühl der »Präsenz in der Abwesenheit« auf den Grund, und ihre Skulpturen, Zeichnungen, Performance-Videos, Fotografien und Leinwandbilder repräsentieren nicht greifbare Emotionen. 2008 erhielt Shiota den »Art Encouragement Prize« vom japanischen Minister für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Zahlreiche internationale Institutionen auf der ganzen Welt stellten ihre Arbeiten aus, darunter das Museum of New Zealand Te Papa Tongarewa, Wellington, NZ (2020); das Mori Art Museum, Tokio, JP (2019); der Gropius Bau, Berlin (2019); die Art Gallery of South Australia, Adelaide, AU (2018); der Yorkshire Sculpture Park, UK (2018); das Power Station of Art, Shanghai, CN (2017); und die K21 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (2015). 2015 repräsentierte Shiota Japan bei der 56. Biennale di Venezia, IT. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2021 (25.07.– 25.08.2021) und der Reihe »Diskurs Bayreuth« schuf die Künstlerin eine Installation im Festspielpark, eine Auftragsarbeit zum Thema »Götterdämmerung«. Die Künstlerin wurde 1972 in Osaka, Japan geboren. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Mo/Di geschlossen Mi–Fr 10–18 Uhr Sa–So 11–18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
3er-Streaming-Abo live aus dem Kulturwerk: Ingo Oschmann / HG Butzko / Melanie Haupt & Judith Jakob
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Herbst geht das Streaming-Abo des Nienburger Kulturwerks, das „Kabarett vom Sofa“, in die zweite Runde. Ingo Oschmann, HG.Butzko und Melanie Haupt & Judith Jakob spielen ihre aktuellen Programme vor laufender Kamera im Nienburger Kulturwerk und Sie können live dabei sein – ganz Corona-konform auf dem heimischen Sofa. Die Auftritte sind nicht im Free-TV oder auf YouTube zu sehen.

Im 3er-Abo „Kabarett vom Sofa“ erhalten Sie Streaming-Tickets für 3 Abendveranstaltungen zum Preis von nur 22,99 €. Dafür können Sie mit der ganzen Familie oder – wenn es die Corona-Bestimmungen dann erlauben – gemeinsam mit Freunden einen lustigen und anregenden Kabarettabend erleben.

Das Programm im „Kabarett vom Sofa“:
• Samstag, 20. März: Ingo Oschmann, „Mit Abstand: Mein bestes Programm“
• Freitag, 23. April: HG.Butzko, „Aber witzig“
• Samstag, 29. Mai: Melanie Haupt & Judith Jakob, „La Pharmiglia“

Ingo Oschmann kommt am Samstag, 20. März, um 20 Uhr ins Kulturwerk und hat einen Mix aus seinen besten Nummern geschnürt, die mit Abstand am Besten sind. Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen und da ist der Bielefelder ganz groß. Alle seine Shows in Zeiten von Corona wurden bis jetzt von Presse und Publikum gefeiert und hochgelobt. Ingo sucht trotz Distanz die Nähe zu seinem Publikum und schafft einen besonderen, persönlichen Abend.

Am Freitag, 23. April, um 20 Uhr kommt HG.Butzko mit seinem Programm „Aber witzig“. Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG.Butzko. Denn was HG.Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: "logisch statt ideologisch" hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als "Kumpelkabarett" bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden.

Das Programm, mit dem Melanie Haupt und Judith Jakob am Samstag, 29. Mai, um 20 Uhr im Kulturwerk auftreten, heißt „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“. Die beiden Kabarettistinnen, die bereits als „Frauen an der Steuer“ in Nienburg waren, führen den Zuschauer nun durch die Geschichte der Medizin, vom Hippokratischen Eid bis zur App vom Arzt. „La Pharmiglia“ ist ein Abend, der sich mit den Machenschaften der Pharmaindustrie und deren Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem beschäftigt. Es geht um Big Pharma, Phantasiepreise für Medikamente, die Zusammenarbeit der WHO mit der Pharmaindustrie, privatisierte Krankenhäuser und sicher auch um Corona. Informativ, unterhaltsam und musikalisch - denn natürlich heißt das Motto auch an diesem Abend: Singen hilft immer!

So funktioniert das „Kabarett vom Sofa“
Die Kosten für das „Kabarett vom Sofa“ liegen bei 22,99 Euro für das komplette 3er-Streaming-Abo und 9,99 Euro für ein Streaming-Einzelticket. Alle Livestreams der Auftritte sind mit einem persönlichen Zugangscode versehen und 72 Stunden lang abrufbar. Wer ein Ticket gekauft hat, erhält direkt im Anschluss an den Kauf einen Link mit dem persönlichen Zugangscode zum Video.

Freischaltung ab 19:45 Uhr

Der Ticketverkauf schließt um 19:00 Uhr
Orte jüdischen Lebens in Trier

Über Jahrhunderte bestand eine jüdische Gemeinde in Trier und brachte der Stadt nachhaltige Impulse. Bis heute zeugen die historischen Häuser der Judengasse oder der jüdische Friedhof in der Weidegasse sichtbar von dieser Vergangenheit. Viele Orte in Trier erzählen von diesem jüdischen Leben: Es sind Geschichten alteingesessener Familien, hoffnungsvoller Geschäftsleute und talentierter Kunstschaffender. Aber die Häuser, Straßen und Plätze erzählen auch von Pogromen, Verfolgungen und der systematischen Vernichtung jüdischen Lebens im Nationalsozialismus. Über 30 Video-Interviews an den Schauplätzen in Trier und der Großregion lassen die Spuren dieser Geschichte ebenso sichtbar werden wie die lebendige Gegenwart jüdischen Lebens in unserer Stadt.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

13.05.2021
PRINCESS HAMLET
von E. L. Karhu | Digitale Theaterserie

Mit dem Kauf eines Tickets erhalten Sie einen Zugangscode. Mit diesem Code können Sie alle vier Folgen von PRINCESS HAMLET ab ihrem jeweiligen Erscheinungsdatum bis 30.06.2021 jederzeit auf princess-hamlet.de abrufen.

Folge 1 – HAMLET: ab 25. März 2021
Folge 2 – GERTRUDE: ab 31. März | 20:00
Folge 3 – HORATIA: ab 14. April | 20:00
Folge 4 – OFELIO: ab 28. April | 20:00

Das Stück der finnischen Theaterautorin E.L. Karhu greift Shakespeares Motive wie Wahrheit, Liebe, Verrat und Macht auf, und spinnt sie im Comic-Format weiter. Ihre Version emanzipiert sich zur absurd-feministischen Hamlet-Überschreibung. Hamlet wird ihrer Rolle nicht gerecht.

Sie widersetzt sich den familiären Erwartungen, hat keine Lust auf Spitzenposition, auf royale Repräsentation und Abendessen mit Mutter. Hamlet tritt ihr kulturelles Erbe nicht an. Erinnert werden will sie doch. Und dafür hat sie einen schrecklichen Plan.

TEXT
E.L. Karhu

DEUTSCHE ÜBERSETZUNG
Stefan Moster

MIT
Yevgenia Korolov
Florentine Krafft
Grazia Pergoletti
Johannes Frick
Niko Eleftheriadis

REGIE
Marie Bues
Niko Eleftheriadis

BÜHNE UND KOSTÜME
Indra Nauck

VIDEOREGIE, KAMERA
Grigory Shklyar

MUSIK
Johannes Frick

DRAMATURGIE
Paula Kohlmann

REGIEASSISTENZ
Theresa Bürkle

SCHNITT
Grigory Shklyar

TONMISCHUNG
Timo Kleinemeier

TECHNISCHE LEITUNG
Max Kirks

BÜHNENBAU
Stephen Herter

TECHNISCHE EINRICHTUNG
Sebastian Fürst
Christoph Schmitz
Amir Saadat

TONTECHNIK
Christoph Schmitz
Timo Kleinemeier

Eine Produktion des Theater Rampe, gefördert von der Wüstenrot Stiftung

http://www.princess-hamlet.de

13.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 1,00 €
Sonderausstellung

Der Mensch nimmt wahr, was das Gehirn vorhersagt. Dabei spielen ihm die Sinne manchmal einen Streich. Auch in der Natur finden sich solche Phänomene – wenn der Mensch glaubt, plötzlich Dinge zu sehen, die eigentlich gar nicht existieren. Plötzlich erscheint eine Fata Morgana in der Wüste. 19 Stationen laden ein in die Welt der Illusionen und optischen Täuschungen. Das alles wird präsentiert mit Abstand und unter sicheren Hygiene-Bedingungen.

Sonderausstellungsfläche, Ebene D

Mannheim

13.05.2021
09:00 Uhr
Helmut Sturm

Die Retrospektive gibt erstmals einen umfassenden Einblick in das facettenreiche Werk des Malers Helmut Sturm (1932–2008) und beleuchtet seine verschiedenen Schaffensphasen. Sturms farbmächtige Arbeiten sind bedeutende Zeugnisse einer abstrakt expressiven Malerei in Deutschland nach 1945, die es versteht, das Figurative in die dynamischen Bildwelten einzubinden. Für den Maler war die Leinwand ein »räumlich bewegtes Spielfeld«, in dem sich Geschlossenheit und Expansion, Konstruktion und spontaner Gestus mit »allerlei Gerümpel aus der Spielzeugkiste der Wirklichkeit« vereinen. Die permanente Befragung seiner Malerei hat er sich zur Lebensaufgabe gemacht. Der langjährige Professor an der Kunstakademie München gehörte zu den Gründungsmitgliedern und zentralen Akteuren der Künstlergruppen SPUR, SPURWIR, GEFLECHT, und KOLLEKTIV HERZOGSTRASSE.

Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr

Neumarkt

13.05.2021
Joseph Beuys

Joseph Beuys hat mit der Devise „Jeder Mensch ist ein Künstler“ die Grenzen der Kunst neu definiert. Seine kreativen Kräfte hat er auf die Einbeziehung aller Menschen bei der Herbeiführung einer gerechten Gesellschaft gelenkt. Für Beuys war jedes Kunstwerk ein Medium der Erkenntnis und ein Experimentierfeld für seine weitreichenden Ideen. Oft wurden sie im Zuge von öffentlichen Gesprächen und Aktionen entwickelt.

Als Beuys 1972 in der Londoner Whitechapel Gallery einen seiner unorthodoxen Vorträge zur kontinuierlichen Dynamik von Leben und Kunst hielt, fand der damals 23jährige Student Tony Cragg darin Inspirationen, die fortan seine Auseinandersetzung mit den Kernthemen Materie und Bewegung beeinflussten. Aus Anlass des 100. Geburtstages von Beuys hat Cragg nun über zwanzig Exponate aus den Sammlungen wichtiger Wegbegleiter des Künstlers für eine Ausstellung ausgewählt. Ergänzt von einer Vortragsreihe, geben sie Anlass zu einer engagierten Neubefragung des Werks. Die Arbeiten vernetzen sich untereinander dialogisch und sind im Beuys’schen Sinne eine Batterie zur Speicherung von Energie, ein Reservoir an Potential und Ideen.





Joseph Beuys
hat mit der 1968 formulierten Devise „Jeder Mensch ist ein Künstler“ die Grenzen der Kunst neu definiert. Nicht die Auseinandersetzung mit den starren Formen von Malerei und Skulptur war sein Ziel, nicht das sich Einfinden in die vordefinierten Strukturen von Akademien und Museen. Es ging ihm vielmehr darum, alle kreativen Kräfte auf das Leben und seine Wandelbarkeit zu lenken. In dieser Beweglichkeit erkannte er die Chance für eine kontinuierliche Veränderung von Bewusstsein und die weitere Herausbildung von Freiheit und Kreativität.

Künstlerische Arbeiten hat Beuys als „Werkzeuge“ gesehen. Mit ihrer Hilfe wollte er Ideen in Gang setzen, die über die Betrachter in die ganze Gesellschaft hineinwirken und alle Mitglieder zur verantwortungsvollen Teilnahme an diesem kreativen Prozess einlädt. Ausstellungen wünschte er sich als „Werkstatt“ für den produktiven Umbau von zunächst ungerichteten Energien, Museen nicht als Ruhmeshallen, sondern als „permanente Konferenz“, an der jeder zur kritischen Teilhabe aufgefordert ist. Dem Künstler – und damit jedem Menschen – spricht er die Fähigkeit zu, schöpferisch über bestehende Verhältnisse hinauszuwachsen, sich mit seiner archaischen Vergangenheit ebenso zu verbinden wie mit einer visionären Zukunft. In der Kultur sieht er den Impulsgeber für diesen kreativen Wandel. Die dort formulierten Kräfte können schließlich, so Beuys, Wirtschaft und Rechtswesen dynamisieren und die Verbesserung der eigenen wie auch der gesamten Existenz herbeiführen. Perpetual Motion.

Für diese Ausstellung wurden über 20 Exponate der Jahre 1949 bis 1985 aus den Privatsammlungen der Galeristen Thaddaeus Ropac, Bernd und Verena Klüser sowie der Journalistin Linde Rohr-Bongard und der Sammlung Viehof, ehemals Sammlung Speck, ausgewählt, die alle durch ihre jeweils eigene profunde Geschichte mit Joseph Beuys und seinem Schaffen verbunden sind. Zugleich stehen sie Tony Cragg nahe, der aus Anlass des 100. Geburtstag von Beuys das Desiderat hatte, eine Ausstellung mit seinen Werken in einem Pavillon des Skulpturenpark Waldfrieden zu verwirklichen. Cragg selbst war Beuys erstmals 1972 in der Whitechapel Gallery in London begegnet. Der damals 23jährige Cragg war von Beuys‘ charismatischem Vortrag, seinem enzyklopädischen Wissen, seiner brillanten Assoziationsfähigkeit und dem gesellschaftlichen Anspruch seines Kunstbegriffs tief beeindruckt. Die von ihm nun für Wuppertal ausgewählten Exponate von Wegbegleitern von Joseph Beuys vernetzen sich untereinander dialogisch und sind im Beuys’schen Sinne eine Batterie zur Speicherung von Energie, ein Reservoir an Potential und Ideen. 

 „Joseph Beuys. Perpetual Motion“ ist Anlass zur Neubetrachtung und Diskussion des Werks von Joseph Beuys, der sich als Künstler und politischer Aktivist, als hypersensibler Mensch und scharf-rationaler Denker für die Verwirklichung einer Utopie eingesetzt hat. Sie wird begleitet von einer Vortragsreihe, die Schlaglichter auf die umfassende Theorie des Künstlers wirft, der für jeden Moment des künstlerischen Wirkens gefordert hat „Jeder Griff muss sitzen“.

 

11:00-17:00 Uhr

Wuppertal

13.05.2021
2. April 2021 – Botschaften zum Gedenken aus nah und fern

Am 2. April 1945 wurde das Konzentrationslager Niederhagen in Wewelsburg von amerikanischen Truppen befreit. Jedes Jahr an diesem Tag wird seit 1995 auf dem ehemaligen Appellplatz des Lagers der Opfer gedacht, die dem Terror und der Willkür der SS ausgeliefert waren.

Das Gedenken an die Verfolgten und Verstorbenen wird von jedem Menschen individuell gestaltet. Wir haben Botschaften zum Gedenken und Erinnern an die Opfer des KZ Niederhagen anlässlich des 76. Jahrestages der Befreiung am 2. April 2021 zusammengetragen. Denn auch dieses Jahr wird es nicht möglich sein, mit vielen Gästen aus dem In- und Ausland in einer gemeinsamen Gedenkfeier auf dem Appellplatz der Opfer zu gedenken. Es ist eine vielfältige Auswahl von Botschaften geworden. Darunter sind Botschaften von Angehörigen der Opfer sowie von Schülerinnen und Schülern einiger Partnerschulen des Kreismuseums, von Mitgliedern des Vereins Gedenktag 2. April, von Mitarbeitenden der Gedenkstätte und der Kommunen.

Jeder Beitrag wird hier auf unserer Homepage veröffentlicht, um zu zeigen, wie vielfältig das Erinnern im Jahr 2021 sein kann. Gleichzeitig präsentieren wir die Botschaften in analoger Form in einer Sonderausstellung. Trotz der erschwerten Umstände durch die Corona-Pandemie und der Entfernungen zwischen den einzelnen Teilnehmern des Gedenkprojekts, können wir, - durch ihre Botschaften, - der Opfer auf angemessene Weise gedenken.

Im Sonderausstellungsraum, der Zugang erfolgt durch die Gedenkstätte. Der Eintritt ist frei.

Die online Präsentation der vielfältigen Botschaften finden Sie auf www.wewelsburg.de

Di bis Fr 10-17 Uhr; Sa, So und Feiertage 10-18 Uhr; Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

13.05.2021
Paco Knöller

In einer Kabinettausstellung präsentiert das Museum Ulm zum 70. Geburtstag neue grafische Arbeiten des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller, der heute zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Malern und Zeichnern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potential der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“.

In seinem Werk untersucht Paco Knöller den symbiotischen Austausch zwischen Malerei und Zeichnung und durchdringt dabei die scheinbar gegensätzlichen Kräfte von Linearität und Bildraum. Seine Bildsprache entwickelt sich in einem Spannungsfeld zwischen virulenten Gebärden, rhythmischem Gestus, punktuellen Setzungen, filigranen Lineaturen und ausgedehnten Farbräumen. Seismographisch folgt der Duktus seiner Handschrift intuitiven Regungen. Dabei schafft Paco Knöller eine fragile Balance zwischen zarten, zaghaften, sich allmählich entwickelnden Linien und kräftigen Farbfeldern, wodurch energetisch aufgeladene Bilder entstehen, die die beiden unterschiedlichen malerischen Methoden vereinen und zerstreuen.

Paco Knöller wurde 1950 in Obermarchtal geboren. Er begann sein Studium 1972 bei Joseph Beuys und studierte bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ebenfalls im Jahr 1978 richtete ihm die Städtische Galerie Ravensburg die erste Einzelausstellung aus. Seitdem sind seine Arbeiten regelmäßig in führenden deutschen Museen gezeigt worden, wie der Nationalgalerie Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Sprengel Museum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Museum Hamburger Bahnhof Berlin.

Von 2001 bis 2013 hatte er eine Professur an der Hochschule der Künste in Bremen inne. Paco Knöller lebt und arbeitet in Berlin.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa, So 11 bis 18 Uhr

Achim Mende – Crazy Little Planet

Achim Mende ist einer der prominentesten Fotografen im deutschen Südwesten. Seine erste Ausstellung in der Städtischen Galerie Überlingen erzielte 2013 einen Besucherrekord. 2021 präsentiert er die wunderbare „verrückte" Welt der 360-Grad-Photographie. In atemberaubenden Panoramen zeigt Mende seine Wahlheimat Überlingen, den Bodensee, Baden-Württemberg und den Rest der Welt, von Venedig bis zum Uluru (früher: Ayers Rock) in Australien.

Die Ausstellung korrespondiert mit der begehbaren Panorama-Rotunde auf dem Gelände der baden-württembergischen Landesgartenschau in Überlingen.

Di bis Fr 14 bis 17 Uhr. Sa, So, Fei 11 bis 17 Uhr

Überlingen

13.05.2021
SCHÖN UND GEFÄHRLICH:

Ab dem 3. April 2021, bzw. sobald es die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zulassen, zeigt das Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in Baden-Baden die Ausstellung „SCHÖN UND GEFÄHRLICH: Die hohe See im 19. Jahrhundert“.

Macht Euch die Erde untertan! Wissenschaft und Technik erlaubten dem fortschrittlichen 19. Jahrhundert eine immer erfolgreichere Bändigung der Natur, medizinisch in der Bakteriologie, industriell durch Dampfmaschine und Elektrizität. Die biblische Aufgabe schien gelöst. Die ganze Welt konnte nun erforscht, erobert, erklärt, entzaubert werden. – Die ganze Welt? Nein! Auf hoher See tobte das große Drama zwischen zivilisatorischer Beherrschung und natürlicher Gewalt weiter, vom Floß der Medusa bis zur Titanic, zwischen nüchterner Handelsschifffahrt und exotischem Südseeparadies, Kapitän Ahab und Moby Dick, Tiefseekabel und betörenden Nixen, Taucherglocke und Schiffbruch. Das Meer mit seiner verlockenden Weite und rätselhaften Tiefe zog Abenteurer und Kaufleute, Militärs und Sinnsucher, Forscher und Künstler hinaus ins Offene, Schwankende: schön und gefährlich.

Alle technischen Geräte und Kunstwerke in der Ausstellung lassen die Besucher das ebenso vorsichtige wie mutige Unterfangen nachvollziehen, ein Stück menschengemäße Festigkeit auf die wogende Oberfläche der Ozeane zu legen und mit einem Schiff auf große Fahrt zu gehen. Die Wildheit der Weltmeere wird zum Gegenüber: offener als das Festland mit seinen vielen Landesgrenzen, chancenreicher als der Arbeitsalltag der bürgerlichen Klassengesellschaft, luftiger als das heimelige Biedermeier und die muffige Gründerzeit. Auf den berühmten Gemälden von Andreas Achenbach (1815-1910) schäumt das Meer unbändig auf gegen alle Vorausberechnungen. Stellte ein Bild einen Schiffbruch mit Zuschauern am Strand dar, so waren diese oft nicht selbstlose Retter, sondern strandräuberische Profiteure des Unglücks der Seeleute. Der erste funktionierende Taucheranzug führt vor Augen, dass die Tiefsee ein so abenteuerlicher Kosmos war wie heute das Weltall. Die Schnitzereien der Seeleute auf Pottwalzähnen zeigen das geradezu erotische Versprechen, das bis heute zum Freiheitsgefühl der Hohen See gehört.

Aus dem Schifffahrtsmuseum Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund und renommierten Privatsammlungen haben spektakuläre Leihgaben den Weg von der Waterkant an die Oos gefunden: der originalgetreue Nachbau der Kreeft’schen Tauchmaschine, ein riesiges Modell der Titanic, ein noch mächtigeres historisches Walskelett, Walfang-Harpunen und -Gewehre, wie sie von realen Kollegen Kapitän Ahabs benutzt worden sind sowie Gemälde von Hans Thoma (1839-1924) und die ebenso naturwissenschaftlichen wie märchenhaften Kunstdrucke von Ernst Haeckel (1834-1919). Ergänzt wird das künstlerisch-technische Panorama von den malerischen Mythenbeschwörungen eines Max Klinger (1957–1920), wilden Seestücken eines Johann Caspar Scheuren (1810–1887) und weiteren bedeutenden Leihgaben aus dem Deutschen Historischen Museum Berlin, der Dr. Axe-Stiftung Bonn sowie der Sammlung Wolfgang Peiffer.

Es erscheint ein Katalog für 19,- Euro im Verlag ATHENA bei wbv.

Di. - So., 11 - 18 Uhr, geöffnet an allen Feiertagen (auch montags), am Ostersamstag, -sonntag und -montag 9 - 18 Uhr geschlossen am 24.12. und 31.12.2021

Baden-Baden

13.05.2021
Trierer Porzellan.

Trierer Porzellan gehört seit Generationen zum festen Inventar zahlreicher Trierer Haushalte und ist mittlerweile auch überregional zu einem besonders begehrten Sammelobjekt geworden. Auf Auktionen werden Höchstpreise geboten, die den Preisen für Produkte anderer bekannter Manufakturen wie etwa Meißen in nichts nachstehen.

Mit Unterstützung der französischen Regierung wurde das Trierer Unternehmen 1809 in der säkularisierten Benediktinerabtei St. Martin eingerichtet und produzierte bis 1821. Allein im ersten Jahr stellten einer erhaltenen Statistik zufolge rund 80 Beschäftigte ca. 150.000 Stücke Porzellan her, darunter Kaffeeservice, Sammeltassen, Vasen, Kinderservice und Pfeifenköpfe. Die Ausstellung im Stifterkabinett wird eine kleine Auswahl aus der umfangreichen Sammlung des Stadtmuseums vorstellen.

Trier

13.05.2021
Leunora Salihu

Leunora Salihu
Pieces
17. April – 20. Juni 2021

Der Skulpturenpark Waldfrieden stellt in einer Ausstellung Skulpturen und Zeichnungen der Bildhauerin Leunora Salihu vor.

Das bildhauerische Werk von Leunora Salihu zeugt von einer unverwechselbaren Material- und Formensprache. Die Künstlerin befasst sich mit elementaren Themen der Bildhauerei wie konstruktive und organische Bauweisen, Bewegung in der statischen Form, die Skulptur-Sockel-Problematik oder die Auseinandersetzung mit Innen und Außen, Raum und Umraum.

Ihre skulpturalen Formen basieren auf einem Prinzip von modularen Bauweisen aus manuell gefertigten Elementen, die durch das Prinzip der Wiederholung und Reihung einen spannungsgeladenen Rhythmus erzeugen und physikalische Gegenpole betonen: Expansion und Anziehungskraft sowie Schwerkraft und Schwerelosigkeit. Alles hängt miteinander zusammen und bedingt sich gegenseitig. Dabei sind die Wahl und Kombination der Materialien mit ihren spezifischen Eigenschaften und Herstellungsprozessen, darunter vornehmlich natürliche Materialien wie Keramik oder Holz, untrennbar mit der Ausdrucksqualität ihrer Skulpturen verbunden.

Unabhängig von statischen und konstruktionsbedingten Fragestellungen beschäftigt sich Salihu in ihren Zeichnungen mit dem Verhältnis von Körper und Raum sowie biologischen und geologischen Phänomenen. Dem Prinzip der Wiederholung und Variation einzelner Elemente bleibt sie auch in diesem Medium treu.

Leunora Salihu wurde 1977 in Prishtina, Kosovo geboren und lebt und arbeitet in Düsseldorf. Sie studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf und schloss als Meisterschülerin bei Tony Cragg ab. Sie hatte Einzelausstellungen in Institutionen wie kürzlich in der Sammlung Philara (2020), dem Museum Lothar Fischer (2018), der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21 (2017), The National Gallery of Kosovo (2017) sowie dem Lehmbruck Museum (2011/12). Salihus Schaffen wurde unter anderem durch den Lothar-Fischer-Preis (2017) ausgezeichnet.

 

 

Di-So, 11-17 Uhr, an allen Feiertagen geöffnet

Wuppertal

13.05.2021
Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt
STREAMING-ABONNEMENT: MIT EINEM KLICK über 25 MAL LITERATURHAUS AUF DEM SOFA

Und so geht’s: Im Literaturhaus-Kartenshop einfach das „Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt“ auswählen, einmalig 50 Euro zahlen und losstreamen. Sie bekommen – per E-Mail – die Zugangsdaten zum Livestream für jede der Literaturhausveranstaltungen im April, Mai, Juni und Juli. Jedes der 26 Tickets enthält die für die Veranstaltung gültige Internetadresse und Ihren persönlichen Zugangscode, der bis zu dreimal nacheinander nutzbar ist. Sie können die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgen oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abrufen. (Die Aufzeichnung wird ca. drei Stunden nach Veranstaltungsende zur Verfügung gestellt.) Und Sie sparen mehr als 50 %.

Folgende Veranstaltungen sind im Streaming-Abo enthalten:
20.4. Daniel Wisser
23.4. Annette Pehnt
25.4. Litprom-Literaturtage: Perspektivwechsel im Unterwegssein, 11 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Netzwerken in neuen Kontexten, 14 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Sprachen finden — Stimmen transportieren, 16 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Globale Beziehungen und digitale Abhängigkeiten, 18 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Vom Sprengen patriarchaler Muster, 20 h
30.4. Tanz in den Mai
5.5. Judith Hermann
10.5. Hans Jürgen Balmes
11.5. Elisa Diallo
18.5. Mareike Krügel
20.5. Ulrike Edschmid
25.5. Simone Buchholz
27.5. Franzobel
31.5. Robert Habeck
1.6. Deutscher Sachbuchpreis
7.6. Sharon Dodua Otoo
8.6. Schöne Aussichten
10.6. Florian Werner
15.6. Acht Visionen
20.6. Ole Könnecke
24.6. Schreibzimmer 2020
1.7. SINNFLUT: sexyunderground
5.7. Stefan Aust
8.7. Mikael Ross
(Ausgeschlossen sind das Leseclubfestival am 23.4. und die Veranstaltung am 6.5.)
Yayoi Kusama: Eine Retrospektive

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im März 2021 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die auf knapp 3000 m² zentrale Schaffensperioden aus über 70 Jahren nachzeichnet und eine Reihe aktueller Arbeiten umfasst, darunter auch einen neuen Infinity Mirror Room.

Ein wesentliches Anliegen der Retrospektive ist es, die Entwicklung von Kusamas Schaffen von frühen Gemälden und akkumulativen Skulpturen hin zu immersiven Erlebnisräumen nachzuzeichnen und insbesondere ihre bislang wenig beachtete künstlerische Aktivität in Deutschland und Europa aufzuarbeiten. Seit den 1960er Jahren hatte sich die Künstlerin selbst aktiv dafür eingesetzt, Ausstellungsprojekte jenseits ihres damaligen Lebensmittelpunktes New York zu realisieren und ihre Arbeiten im europäischen Kontext zu präsentieren. Dabei rückt auch die Rolle Kusamas als Pionierin des Personal Branding ins Blickfeld, die ihre künstlerische Persona und ihr multidisziplinäres Schaffen schon früh bewusst inszenierte und vermarktete.

Der wegweisende Charakter ihrer Präsentationsformen und künstlerischen Sujets wird im Rahmen der Retrospektive durch Rekonstruktionen erlebbar, die Kusamas frühe Ausstellungsprojekte in Deutschland und Europa in den 1960er Jahren sowie zentrale Einzelausstellungen in den USA und Asien aus den 1950er bis 1980er Jahren zugänglich machen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal

Organisiert vom Gropius Bau in Zusammenarbeit mit dem Tel Aviv Museum of Art

Unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters

Freitag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00, Donnerstag 10:00 bis 21:00, Dienstag geschlossen

Berlin

13.05.2021
Jahresringe

„Jahresringe“ heißt die Ausstellung zum 20-jährigen Jubiläum der Galerie Bodenseekreis im Roten Haus am Meersburger Schlossplatz. Elf Künstlerinnen und Künstler aus Projekten der Kreisgalerie präsentieren vom 1. April bis einschließlich 11. Juni 2021 jeweils von Dienstag bis Sonntag sowie an den Feiertagen von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr ihre Arbeiten zum Thema „Baum“ und „Natur“. Dabei werden etablierte Namen der Region mit jungen Kunst-Positionen kombiniert. Inspiration verspricht auch der Mix aus Malerei, Grafik, Fotografie und Objektkunst. Das Spektrum künstlerischer Aussagen reicht vom Feiern der Schönheit der Natur bis hin zu kritischen Gedanken hinsichtlich der Zukunft.

Di-So und Feiertags 11-17 Uhr

Meersburg

13.05.2021
Hella Jongerius

Im Mittelpunkt von Hella Jongerius’ künstlerischer Praxis steht die Verknüpfung von Industrie und Handwerk, von traditionellem Wissen und Technologie. Der Gropius Bau widmet der Künstlerin und Designerin im Frühjahr eine Einzelausstellung, die sich während der Laufzeit prozesshaft weiterentwickeln wird.

Eine besondere Bedeutung kommt in Hella Jongerius’ Arbeit dem Weben zu, das eine der ältesten Kulturtechniken und gleichzeitig Grundlage für den digitalen Code ist. Die unter dem Titel "Kosmos weben" gezeigte Ausstellung bezieht die Besucher*innen durch interaktive Elemente in Jongerius’ offene und prozesshafte Arbeitsweise ein und schafft so einen Rahmen, sich kritisch mit Fragen nach Produktion und Nachhaltigkeit, Gegenwart und Zukunft auseinanderzusetzen.

Neben Jongerius’ Recherchen zu Innovation und zukunftsgerichteten experimentellen Praktiken liegt ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung auf ihrer andauernden Auseinandersetzung mit der Frage, welches Verhältnis wir zu Gegenständen einnehmen – und wie diesen eine heilende Funktion zukommen kann. Die Ausstellung knüpft dabei an die Geschichte des Gropius Bau an, der als Kunstgewerbemuseum und -schule mit eigenen Werkstätten ein Ort der Verbindung von Kunst und Handwerk war. In dieser Tradition wird Hella Jongerius mit ihrem Studio Jongeriuslab in den Monaten vor der Ausstellungseröffnung im Gropius Bau neue Werke produzieren.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clara Meister in Zusammenarbeit mit dem Studio Hella Jongerius

Freitag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00, Donnerstag 10:00 bis 21:00, Dienstag geschlossen

Berlin

13.05.2021
Europa, so fern und doch so nah!

Eines der gegenwärtig wichtigsten Anliegen ist es, die Ziele des Umwelt- und Klimaschutzes und der Energiewende, und dem damit verbundenen sicheren Abbau der Kernenergie, mit dem steigendem Energiebedarf der Digitalisierung Europas in Einklang zu bringen. 

Die Ausstellung legt den Fokus auf diese enorme Herausforderung und thematisiert die Lösungsansätze dieser widersprüchlichen Zielsetzungen. Mit insgesamt sieben Exponaten verdichtet die Ausstellung jeweils die aktuellen Positionen und verdeutlicht die globale Situation.

Die gemeinsame Forschungsstelle Europas zeigt fünf Werke aus ihrer Sammlung Art Spaces. Für die Entsorgung radioaktiven Materials genutzte Fässer dienen den Künstler:innen als Ausgangspunkt für ihre Reflexionen und Kommentare zur verantwortungsvollen Energieversorgung, zu der ebenso Gedanken der Entsorgung gehören. Es werden Werke von Fabrizio Plessi, Raphael de Vittori Reizel, Paola Ravasio, Roberto Barni und Peter Hide 311065 gezeigt. Die beiden anderen Arbeiten der Karlsruher Medienkünstlerin Sabine Schäfer eröffnen anhand audiovisueller Erlebnisse ein weiter gefasstes Spannungsfeld der Energieversorgung, ihren Errungenschaften und Preisen.

Neben der audiovisuellen Installation »Fragil« von Sabine Schäfer, die eine Weiterentwicklung der REM-Lichtbildergalerie »MicroSonical Shining Biospheres No.1« des Künstlerpaares <SA/JO> Sabine Schäfer und Joachim Krebs ist, wird erstmals die neue, für diesen Anlass von der Künstlerin geschaffenen Auftragsarbeit »Europa – so nah, so fern« in der Ausstellung gezeigt. Die zweiteilige audiovisuelle Arbeit ist interaktiv. Die hinterleuchteten Glasplatten des freistehenden Objekts zeigen Satellitenaufnahmen von kontinentalen Ansichten und Hauptstädten der Europäischen Union bei Nacht, daneben ein Trio aus Notenständern mit Audio QR-Code Tafeln. Mit einer kostenfreien Bildscan-App können animierte Videos und Klangkompositionen per QR-Code abgerufen werden.

Die Medienkünstlerin und Komponistin Sabine Schäfer lebt und arbeitet in Karlsruhe. Ihre Werke sind Bestandteile der Sammlungen des ZKM und der Stadt Wolfsburg.

Anlässlich der Europäischen Kulturtage ist die GEDOK Karlsruhe zusammen mit dem Joint Research Centre (JRC), der gemeinsamen Forschungsstelle Europas, zu Gast im ZKM | Karlsruhe.

Mi–Fr 10–18 Uhr, Sa–So 11–18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
Tomasz Zawierucha plays Tansman

Neues Album von Tomasz Zawierucha, Professor für Gitarre an der Folkwang Akademie der Künste Essen

Hommage à Chopin. Tomasz Zawierucha plays Tansman – veröffentlicht von Ars Produktion in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf.

Das künstlerische Schaffen Frédéric Chopins hat nicht nur Komponisten seiner Zeit enorm geprägt und beeinflusst, sondern auch nachfolgende Generationen weltweit. Bereits zu seiner Lebenszeit bewunderten ihn u. a. Friedrich Kalkbrenner und Robert Schumann und widmeten ihm eigene Werke. Auch zahlreiche andere Komponisten suchten Inspiration in seiner Stilistik, Ästhetik und Form. Zu den größten Meistern die ihn würdigten gehört Claude Debussy, der seine Douze Études als à la mémoire de Chopin komponierte. 

Auch die Gitarrenmusik, sowohl in Europa als auch in Südamerika, wurde von seiner Kunst stark beeinflusst. Die Komponisten und Gitarrenvirtuosen Johann Kaspar Mertz, Napoléon Coste und nicht zuletzt Francisco Tárrega ließen sich von der Musik Chopins inspirieren und schrieben Werke in seiner Lieblingsform, der Mazurka. Ferner bearbeitete Tárrega viele seiner Stücke meisterhaft für die Gitarre. Auch der paraguayische Gitarrenvirtuose und Komponist Agustín Barrios-Mangoré fügte in seinen Konzertprogrammen zahlreiche Transkriptionen ein und komponierte im Stile von Chopin. Die Giganten Heitor Villa-Lobos und Manuel María Ponce griffen ebenfalls gerne zur Mazurka-Form.

Alexandre Tansman (polnisch Aleksander Tansman) war einer der wichtigsten polnischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er wurde 1897 in Łódź als Sohn jüdischer Eltern geboren. Nach seinem Musikstudium in Warschau wanderte er 1919 nach Paris aus. Aufgrund des deutschen Einmarschs 1940 floh er in den Süden Frankreichs, 1941, unterstützt von Charlie Chaplin, über Lissabon in die USA. 1946 kehrte Tansman nach Paris zurück und lebte dort bis zum seinen Tod am 15. November 1986.

Tansman genoss einen exzellenten Ruf als Komponist, Dirigent und Pianist. Seine Gitarrenwerke, zum größten Teil Auftragswerke für Andrés Segovia, waren ein wichtiges Element seines kompositorischen Schaffens. Die Begegnung der beiden Künstler fand 1924 während eines Hauskonzertes von Segovia in dem Hauptsitz der Zeitschrift La Revue Musicale in Paris statt. Tansman war fasziniert von seiner Kunst und komponierte sein erstes Werk für Gitarre, die Mazurka (1925), Segovia gewidmet. Das Stück wurde später von Schott’s Söhne Mainz herausgegeben. Zwischen den beiden Musikern entwickelte sich eine Freundschaft, welche über 60 Jahre bis zum Tod des Komponisten hielt. Dadurch entstanden zahlreiche Gitarrenwerke, welche heute zu den Wichtigsten des 20. Jahrhunderts zählen.

Aus dem CD-Booklet von Prof. Dr. habil. Piotr Zaleski. Übersetzung: Tomasz Zawierucha

Tomasz Zawierucha http://www.tomaszzawierucha.com/

„Zweifellos gehört Herr Zawierucha zu den interessantesten Persönlichkeiten der Gitarren-szene seiner Generation“ – so schrieb Jun Sugawara vom Gendai Guitar Magazine über seinen Soloabend in der Bunka Kaikan Recital Hall in Tokyo. Al Kunze vom Soundboard Magazine USA äußerte sich folgendermaßen über seine Bach-CD Einspielung: „His performance of the Chaconne is fascinating.“

Tomasz Zawierucha wurde in Poznań, Polen geboren, studierte in seiner Heimatstadt und an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Bereits während seines Studiums gewann er zahlreiche Wettbewerbe, u.a. den renommierten Tokyo International Guitar Competition. Seitdem konzertiert er weltweit, außerdem ist er als Dozent und Jurymitglied bei diversen Meisterkursen und internationalen Gitarrenwettbewerben tätig.

Als gefragter und engagierter Kammermusiker arbeitet er mit Künstlern wie Hideko Kobayashi, Thomas Müller-Pering und Olaf Van Gonnissen. Sein Interesse gilt nicht nur der modernen Konzertgitarre, sondern auch historischen Vorgängern wie der Barockgitarre.

Die von der Fachpresse mit mehreren Auszeichnungen bedachten CD-Produktionen –

„Excellent recording“ (GuitarArt Magazine), „Fünf Sterne“ (The Times), „Special recommended“ (The Records Geijutsu Disc Review) – wurden in Deutschland (Classic Clips), Japan (Gendai Guitar) und in Großbritannien (DGF) herausgegeben. „Hommage à Chopin“ ist nun die vierte Soloeinspielung von Tomasz Zawierucha.

Bereits drei Jahre nach seinem Studienabschluss wurde er zum Vertretungsprofessor an der Weimarer Franz Liszt Musikhochschule berufen. Zu seinen weiteren akademischen Stationen gehörten u.a. das Royal Conservatory of Scotland in Glasgow. 2014 wurde Tomasz Zawierucha als Professor für Gitarre an die Folkwang Universität der Künste in Essen berufen.

Tomasz Zawierucha spielt Römmich Gitarren und D’Addario Saiten.

Düsseldorf

13.05.2021
Europa, so fern und doch so nah! EKT:2021

Ausstellung der GEDOK Karlsruhe und des Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission in Kooperation mit dem ZKM im Rahmen der 25. Europäischen Kulturtage „Europa – ein Versprechen“.

Einführung zur Ausstellung: Dr. Annette Hünnekens (GEDOK), Kuratorin

Die beiden Arbeiten der Karlsruher Medienkünstlerin Sabine Schäfer eröffnen anhand audiovisueller Erlebnisse ein weiter gefasstes Spannungsfeld der Energieversorgung, ihren Errungenschaften und Preisen. Neben der installativ gesetzten REM-Lichtbildergalerie „MicroSonical Shining Biospheres No.1“ des Künstlerpaares (Sabine Schäfer, Joachim Krebs) wird erstmals die neue, für diesen Anlass geschaffene Auftragsarbeit „Europa – so nah, so fern“ von Sabine Schäfer in der Ausstellung gezeigt. Die zweiteilige audiovisuelle Arbeit ist interaktiv. Die hinterleuchteten Glasplatten des freistehenden Objekts zeigen Satellitenaufnahmen von kontinentalen Ansichten und Hauptstädten der Europäischen Union bei Nacht, daneben ein Audio QR-Code Ensemble. Mit einer kostenlosen Bildscan-App können animierte Videos und Klang-Kompositionen per QR-Code abgerufen werden.

Die Medienkünstlerin und Komponistin Sabine Schäfer lebt und arbeitet in Karlsruhe. Ihre Werke sind Bestandteile der Sammlungen des ZKM und der Stadt Wolfsburg.

Mit freundlicher Unterstützung: Kulturamt der Stadt Karlsruhe, Joint Research Centre (JRC) der Europäischen Kommission, Fa. ICON, Messedesign

Pressefoto: Installation „Europa – so nah, so fern“, 3D-Rendering, Teilansicht: Sabine Schäfer, 2021

Mi-Fr 10-18 Uhr / Sa, So 11-18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
BarabásiLab

Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 20 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt. 

Die aktuelle Welt produziert so viele Daten pro Tag wie zuvor nicht in Jahrzehnten. Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Um diese Datenmenge bewältigen zu können, bedarf es einer neuen Wissenschaft: die Visualisierung von kennzeichnenden Knoten und Netzen, von Parametern und Mustern.

Das innovative und interdisziplinäre Feld der Netzwerkforschung ermöglicht die Analyse verschiedenster kultureller und sozialer Phänomene. Unsichtbare, verborgene Verbindungen und sich stets wiederholende Muster innerhalb Natur, Gesellschaft, Sprache und Kultur können somit nicht nur erforscht, sondern auch sichtbar gemacht werden. Barabásis Netzwerkansatz verspricht eine umfassende, universelle Methode, die es erlaubt, viele Phänomene mit wissenschaftlicher Präzision zu beleuchten. 

Im Rahmen der Ausstellung können BesucherInnen einen umfassenden Einblick in die unter anderem sehr aktuellen Anwendungsbereiche der Netzwerkwissenschaft gewinnen. Die Netzwerkdiagramme und -strukturen werden in vielfältiger Weise und mittelst modernster Technik visualisiert, sodass die wissenschaftlichen und zugleich höchst ästhetischen Beiträge von Prints und Skizzen, über Videos bis hin zu realen und virtuellen Datenskulpturen reichen.

»BarabásiLab. Hidden Patterns« ist eine Zusammenarbeit mit dem Ludwig Museum, Budapest, wo die Ausstellung vom 10. Oktober 2020 bis zum 17. Januar 2021 gezeigt wird.

 

Mehr zur Ausstellung:https://zkm.de/de/ausstellung/2021/03/barabasilab-hidden-patterns

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

13.05.2021
Where Ideas Are Born - Magnum Photos // Picasso - Work In Progress

Where Ideas are Born - Magnum Photos
Die Gruppenausstellung begibt sich auf die Suche nach den Orten, an denen Kreativität Gestalt annimmt – die Künstlerstudios und Ateliers, in denen Ideen geboren werden. Die Schau vereint über 20 international renommierte Fotografen der Agentur Magnum. Die unabhängige Fotoagentur wurde 1947 von den vier Fotografen Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, David „Chim“ Seymor und George Rodger in New York gegründet. Namensgeber war die Flasche Champagner, die sie aus diesem Anlass tranken.

Gezeigt werden rund 80 Fotoporträts von Künstlerinnen und Künstlern, die im vergangenen Jahrhundert Kunstgeschichte geschrieben haben und das heutige Ausstellungsgeschehen maßgeblich prägen. Sie alle sind in ihrem kreativen Umfeld zu sehen, von den beengten Ateliers der Pariser Avantgarde-Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts, über die New Yorker Lofts der amerikanischen Pop und Minimal Artists zu den hochprofessionell geführten Studios der internationalen Stars des zeitgenössischen Kunstmarkts. Die Fotografien sind Ergebnis des Versuchs, den Moment einzufangen, an dem der Funke der Kreativität überspringt.

Picasso - Work In Progress
Die Ausstellung „Picasso – Work In Progress“ widmet sich Picassos seriellem Bilddenken von den Nachkriegsjahren bis zu seinem Spätwerk. Bei der Betrachtung von Fotografien aus dem Atelier des spanischen Künstlers oder den Aufnahmen der von ihm selbst kuratierten Ausstellungen in den 1970er Jahren in Avignon fällt die dichte Hängung der Werke ins Auge. Insbesondere Picassos druckgrafisches Werk ist Ausdruck eines Schaffensprozesses, in dem die Abwandlung und Weiterentwicklung eines Bildthemas im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit steht. Das Kunstmuseum Pablo Picasso macht diese prozesshafte Arbeitsweise durch die Präsentation in Gruppen und Serien von ca. 60 Lithografien aus dem Eigenbestand erfahrbar.

Di-So und an Feiertagen: 10-18 Uhr

Streamingabonnement Mai
Bisher war das Jahr 2021 für die Kulturbranche und all ihre Beteiligten ein echter Schlag ins Gesicht. Corona und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus schickten viele Veranstaltungen, Künstlerinnen und Künstler, Locations und Dienstleistungsunternehmen unvorbereitet auf die Bretter. Nun gilt es aufzustehen und den Kampf anzunehmen – doch nicht überhastet und blind, sondern mit viel Bedacht und scharfem Blick. Sichern Sie sich jetzt ein Ticket für eines der zahlreichen Streaming-Events, sodass am Ende garantiert nur Gewinner aus dem Ring steigen.

Holen Sie sich mit einem der Streaming-Events ihre Lieblingsband nach Hause oder schließen Sie ganz einfach ein Abonnement ab, um regelmäßig mit den neuesten Auftritten interessanter Künstlerinnen und Künstler versorgt zu werden. Das Angebot reicht weit über verschiedene Genres hinaus und zeigt aufgezeichnete Konzerte oder lädt zu mitreißenden Live-Shows ein.

Alle Events können Sie gemütlich von Zuhause aus oder wo immer Sie eine ausreichende Internetverbindung aufbauen können, entspannt und ohne schlechtes Gewissen mit Freunden und Familie erleben. Denn die Streaming-Events sind die rücksichtsvolle Alternative zu Live-Konzerten mit großen Menschenmassen. Die "Corona Concerts" gefährden niemanden und bieten gleichzeitig eine ganz persönliche, private Wohlfühlatmosphäre.

Der Glockenschlag zur nächsten Runde ist ertönt und nur mit vereinten Kräften kann sich die Kulturbranche und alle darin auf den Beinen halten. Die Streaming-Events bieten ein attraktives Angebot und ein Ticket leistet bereits Schutz für kommende Herausforderungen. Im Gegenzug erhalten Sie feinste Live-Shows mit Künstlerinnen und Künstlern, die auf der Bühne alles geben werden!

Hier keine Tickets verfügbar
Lateinamerikanische Perspektiven. Katia Munoz (Peru) / Viviana Guasch (Argentinien)

Fotografie, Malerei, Montage, Objekte, Collagen, Mischtechnik

Vernissage: Freitag, 07.05. um 17 Uhr, Einführung: Künstlerinnengespräch
Anmeldung erforderlich unter gedok-karlsruhe@online.de oder Fon: 0721 / 37 41 37

Die GEDOK zeigt eine interdisziplinäre Ausstellung mit den südamerikanischen Künstlerinnen Katia Muñoz und Viviana Guasch. Beide leben heute in Barcelona, aber in ihren Werken sind die Wurzeln ihres persönlichen Hintergrundes spürbar. Mit den Mitteln der Fotografie, Malerei, Objektmontage und Mixed-Media-Arbeiten gelingt ihnen der Brückenschlag zwischen Kunst und Gesellschaft. Die Künstlerinnen machen dabei Probleme der Kolonialisierung und der Gender-Problematik in Lateinamerika und auf dem “alten Kontinent“ sichtbar. Mit ihren Werken weisen sie auf den Aufbau einer neuen Gesellschaft hin, den sie ohne „überlegenes Kulturmodell“ erarbeiten, indem sie eine große Anzahl an Werken mit einem gleichberechtigten Ansatz zeigen.

Öffnungszeiten: Mi – Fr 17 bis 19 Uhr, Sa + So 14 bis 16 Uhr; an Feiertagen geschlossen. Falls es durch Corona-Verordnungen Einschränkungen gibt, können Besucher*innen die Ausstellung nach Terminabsprache einzeln besichtigen: Mo – Fr von 15 bis 19 Uhr.

Karlsruhe

13.05.2021
Aleana Egan

In small field entwirft Aleana Egan (*1979, Dublin, Irland) ein Setting aus abstrakten Skulpturen, die sich zu vielschichtigen Konstellationen zusammenfügen – Materialien wie Metalle, Holz, Pigmente und Stoffe verweisen auf ihre eigenen Eigenschaften und bleiben dennoch unkonkret: In ihrer Unbestimmtheit lösen die Objekte vielmehr immaterielle Momente aus – Ideen, Gedanken, Gefühle, Stimmungen, Energien und Beziehungen sowohl zueinander als auch zwischenmenschlich, die sich in Formen manifestieren und das Innere nach außen kehren. Latente Anspielungen werden in bildhauerische Gesten übersetzt sichtbar und rücken das Prozesshafte ins Zentrum.
Die Ausstellungssituation ist ein Feld, das sich öffnet und in Bewegung bleibt. small field wird über die gesamte Laufzeit von Beiträgen in Form von Postern begleitet und eröffnet so zusätzlich ein dialogisches Feld. Die Reihe Affiche greift das Tentative in den Skulpturen auf und erweitert den physischen Ausstellungsraum, indem sie sich in den öffentlichen Raum ausdehnt. Affiche mit Posterbeiträgen von Mihaela Chiriac, Sofia Duchovny, Hella Gerlach, Manuela Leinhoß, Vera Palme, Kirsten Pieroth und Nora Schultz.


Zu der Ausstellung erscheint eine Publikation.
Kuratiert von Melissa Canbaz

* Aufgrund der aktuellen Situation kann es zu Änderungen der Laufzeit und Öffnungszeiten kommen. Bitte beachten Sie bei der Planung Ihres Besuchs die entsprechenden Hinweise auf unserer Website.

Mi-So, 14-18 Uhr, Pfingstmontag, 24.05., 14-18 Uhr

Bremen

13.05.2021
"... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin

Im vergangenen Jahr haben wir sie kurzfristigst abgeblasen, nun zeigen wir sie eben zum 251. Geburtstag, die Ausstellung "... ein rühmlich bekannter Kupferstecher". Ludwig Buchhorn (1770-1856) - Halberstadt, Dessau, Berlin (8. Mai bis 8. Aug.)

Buchhorn zählt zu den bedeutendsten Künstlern, die im 18./19. Jahrhundert aus dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt kamen bzw. hier tätig waren. Die Ausstellung stellt ihn als feinfühligen Porträtisten mit Sinn für die Eigentümlichkeiten seiner Porträtgestalten, als flotten Zeichner und als Druckgrafiker von bemerkenswerter Vielseitigkeit und Virtuosität vor. Breiten Raum nimmt auch das Lebensthema des Künstlers, die Darstellung von Bettlerkindern ein. Die Ausstellung wurde gefördert vom Land Sachsen-Anhalt und wird gezeigt in Kooperation mit dem Stadtmuseum Berlin.

Di-So 10.00 - 16.00 Uhr

Halberstadt

13.05.2021
Jarosław Modzelewski "Die Gleichgültigkeit der Welt"

Kunstausstellung: Jarosław Modzelewski. Die Gleichgültigkeit der Welt

Jarosław Modzelewski — Maler, Zeichner, Pädagoge. Ein Klassiker der polnischen Gegenwartsmalerei. Er arbeitet an der Warschauer Kunstakademie, wo er die Malerei-Werkstatt (Pracownia Malarstwa) leitet. In den 1980er und 1990er Jahren Mitglied von GRUPPA, einer Künstlergruppe, die mit der Strömung der neuen Expression assoziiert wird.

Die Ausstellung „Die Gleichgültigkeit der Welt” zeigt Gemälde von Jarosław Modzelewski aus den Jahren 2014-2020. Sie erzählt vom Menschen, von der Landschaft und von der vergehenden Zeit. Der Titel verweist auf die Haltung des Malers als Beobachter, der auf seine Notizen und Skizzen aus dem Alltag zurückgreift. Die für den Künstler typische „achtsame” Wahrnehmung der Welt ist uns heute, in Zeiten von Pandemie-Beschränkungen und erzwungener Isolation, allen vertrauter. Markenzeichen seines individuellen Stils sind Licht und Farbe, die er unter anderem durch die traditionelle Technik der Eitempera hervorbringt.

Krzysztof Morcinek, Kurator

Wir laden Sie herzlich zum Ausstellungsbesuch ein: Di – Fr 11.00 – 17.00 Uhr 
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter:Tel. 0211 866 96 20 oder duesseldorf@instytutpolski.pl

Bild: Jarosław Modzelewski: Was? Ein Ein-Mann-Staatsbetrieb? Womit? Da hast du dir was eingebrockt. 2015 © Jarosław Modzelewski

Siehe unsere Internetseite: www.instytutpolski.pl/duesseldorf

Düsseldorf

13.05.2021
Tadeusz Rozewicz "Unser älterer Bruder"

Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Neuerscheinung im März 2021!

Tadeusz Różewicz (1921–2014), einer der großen polnischen Lyriker, hat in dieser ergreifenden Anthologie seinem älteren Bruder Janusz (1918–1944) ein literarisches Denkmal gesetzt. Janusz, der für ihn eine wichtige Vorbildfunktion hatte, wurde wegen seiner Untergrundaktivität während des Krieges von den Deutschen verhaftet und ermordet. Der Band enthält Gedichte, Prosafragmente und ausgewählte Briefe von Janusz, zahlreiche Erinnerungen an ihn sowie eine Reihe von Gedichten Tadeusz Różewiczs über seinen Bruder. Ergänzt durch Abbildungen entwirft diese Text-Collage das faszinierende Bild eines vielseitig begabten jungen Mannes, dessen Leben viel zu früh endete.

Tadeusz Różewicz
Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Hrsg./ aus dem Polnischen von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, Polnische Profile 11
Deutsches Polen-Institut Darmstadt
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
Herausgegeben in Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Düsseldorf
Erscheinungsdatum: März 2021.

In Buchhandlungen erhältlich.

Düsseldorf

13.05.2021
PIDcast#1 - Tadeusz Rozewicz „Unser älterer Bruder”

Willkommen zum 1. Podcast des Polnischen Instituts Düsseldorf
PIDcast#1 - Tadeusz Różewicz „Unser älterer Bruder”
Mit dem Übersetzer Bernhard Hartmann spricht unsere Literaturreferentin Monika Werner über das außergewöhnliche Buch – eine Collage aus Gedichten, Briefen, Prosastücken und Erinnerungen – ein beeindruckendes Porträt des Bruders von Tadeusz Różewicz - Janusz - eines jungen Mannes, den der Krieg aus dem Leben riss. Lesung: Julia Dillmann

PIDcast#1 -Tadeusz Różewicz "Unser älterer Bruder"
Unseren ersten PIDcast#1 widmen wir Tadeusz Różewicz, einem der bedeutendsten polnischen Lyriker und Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Die Anthologie „Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage“ hat er seinem Bruder Janusz (1918–1944) gewidmet.
Das Buch
Tadeusz Różewicz: Unser älterer Bruder. Eine Text-Collage
Aus dem Polnischen übersetzt von Bernhard Hartmann und Alois Woldan
Harrassowitz Verlag, März 2021
ISBN 978-3-447-11610-7 / E-Book: ISBN 978-3-447-39108-5
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Polen-Institut Darmstadt und dem Polnischen Institut Düsseldorf
Mehr zum Buch und Autor unter: Mehr zum Buch Unser älterer Bruder

In unseren Podcasts sprechen wir mit interessanten Gästen aus der Kulturszene - über polnische Literatur, aktuelle Bucherscheinungen, neue Ausstellungen, Filme und vieles mehr.
Sie finden unsere PIDcasts bei https://polnischesinstitutduesseldorf.podbean.com/

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PIDcast#1
„Unser ältere Bruder. Einen Text-Collage“ von Tadeusz Różewicz
Gast: Bernhard Hartmann, der Übersetzer
Lesung: Julia Dillmann
Idee, Projektleitung und Moderation: Monika Werner
Produktion: Polnisches Institut Düsseldorf, 2021
Ton: Filip Jacobson

Online-Veranstaltung

Düsseldorf

13.05.2021
Polish Art Traces In Düsseldorf

Mit dem neuen Veranstaltungsformat EUROPE IN THE CITY feiert die Stadt Düsseldorf vom 1. bis zum 9. Mai 2021 die europäische Idee von Vielfalt, Solidarität und Offenheit. In diesem Rahmen können Bürgerinnen und Bürger Düsseldorf als europäische Stadt erleben und europabezogene Angebote und Veranstaltungen entdecken, pandemiebedingt vermehrt in Digitalformaten, aber auch in gedruckter Form.

Wir – Polnisches Institut Düsseldorf, Made in Dialog e.V. und Curated Affairs – freuen uns, mit unserer Postkarten-Gruß-Serie: POLISH ART TRACES IN DÜSSELDORF, Teil der Veranstaltung zu sein.

Zwölf Düsseldorfer Künstlerinnen, die in Polen geboren sind oder polnischstämmige Eltern haben, teilen mit uns ihre Kunstwerke auf Postkarten. Wir sind selbst überrascht, wie kraftvoll die Arbeiten wirken, die in unterschiedlichen Techniken geschaffen sind. Darunter: Zeichnung, Fotografie, Malerei, Performance und Skulptur. Eine bunte Vielfalt und Offenheit, so wie die Künstlerinnen selbst.

Die Idee ist, dass man in dieser kontaktbeschränkten Zeit diese Postkarten nutzt um seinen Bekannten, seiner Familie und seinen Freunden auf den ganzen Welt einen lieben, herzlichen Grüß, eine schriftliche Umarmung („printed Hugs“) oder auch einen positiven Gedanken aus Düsseldorf zuschickt. In der Pandemie-Zeit brauchen wir besondere Emotionen, die nicht über das Internet zu erreichen sind, sondern eher traditionell per Post. Hängt man sich diese Postkarte beispielsweise an den Kühlschrank, kann man jeden Morgen darauf schauen und möglicherweise die Nähe zu unseren Mitmenschen spüren.

Die Postkarten können Sie ab dem 1.Mai bei uns im Institut oder in anderen städtischen kulturellen Institutionen, die seit vielen Jahren unsere Partner sind, wie: das Rathaus, die Kunsthalle, das Hetjens Museum, das Filmmuseum, das Henrich-Heine-Institut, das Stadtmuseum usw. finden und kostenlos mitnehmen.

Die teilnehmenden Künstlerinnen sind: MAESS ANAND / KATARZYNA CUDNIK /ANGELIKA FOJTUCH / RENATA JAWORSKA / HALINA JAWORSKI / JOANNA KISCHKA / ANETTA KÜCHLER-MOCNY / CLAUDIA MANN / EWA PSZCZULNY / MORGAINE SCHÄFER / ANNA TATARCZYK / ANGELIKA J. TROJNARSKI

https://maess.eu / http://cudnik.de/ http://angelikafojtuch.net/wp/ / www.renata-jaworska.de / www.joannakischka.com / www.anetta-k-m.de / www.claudiamann.net / www.ep-photos.com / https://morgaineschaefer.com / http://anna-tatarczyk.de/ www.trojnarski.com

Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf / Made In Dialog – Freundeskreis des Polnischen Instituts Düsseldorf e.V. / Curated-Affairs / Landeshauptstadt Düsseldorf
www.Curated-Affairs.de   / www.instytutpolski.pl/duesseldorf

https://www.duesseldorf.de/internationales/veranstaltungen/veranstaltungen-detailseite/newsdetail/europe-in-the-city-1.html

Siehe unsere Internet-Seite: www.instytutpolski.pl/duesseldorf

Düsseldorf

13.05.2021
Kom(m)ödchen-Ensemble - CRASH. Ein Drama in vier Fenstern
STREAMING

CRASH.

Ein Drama in vier Fenstern

Vier Geschwister, eine Videokonferenz und ein kleiner Anlass: Ein Geschenk für die gemeinsamen Eltern soll organisiert werden. Doch was wie eine leichte Aufgabe klingt, entwickelt sich im neuen Kom(m)ödchen-Programm zum rasanten, aktuellen, musikalischen und urkomischen Konfrontationskurs.

Frontal crashen vier komplett unterschiedliche Charaktere und Lebensentwürfe aufeinander und zeigen, was mit einer Gesellschaft passiert, in der sich jeder in seiner eigenen Denkblase einrichtet. Denn wir sind alle auf dem Weg in die Zukunft... aber warum gibt es so verdammt viele Geisterfahrer? Auf diese Frage findet das Ensemble des Kom(m)ödchen in einem 70-minütigen Parforceritt sehr unterhaltsame satirische Antworten.

Mit "Crash" geht das Kom(m)ödchen neue Wege. Denn auch wenn gerade nichts sicher ist, haben wir ein Ziel: Wir wollen unseren Zuschauern ein neues und spannendes Ensembleprogramm präsentieren. Ein Programm, das erstmalig live auf der Bühne und im Stream zu sehen sein wird. Heißt konkret: Alle Zuschauer, die in unser Theater kommen dürfen, empfangen wir wieder mit Spaß, Begeisterung und natürlich aller Sicherheit. Sie erleben, wie unser Ensemble den "Crash" der vier Helden in einem außergewöhnlichen Bühnenbild präsentiert. Eine irre "Videokonferenz" mit den Mitteln des Theaters.

Und alle Zuschauer, die nicht persönlich anwesend sein können oder lieber von zu Hause aus zuschauen, können das Programm im Stream ebenfalls live verfolgen. So als wären sie bei der Videokonferenz als Teilnehmer dabei. Ein Angebot, das sich viele Zuschauer nach dem riesigen Erfolg unseres Silvester-Streamings gewünscht hatten. Das hat uns sehr inspiriert.

Mit "Crash" bringen wir Theater ins Netz und das Netz ins Theater. Ein neuer Weg, auf den wir uns riesig freuen.

Und ob gestreamt oder live … Für jede Vorstellung verkaufen wir insgesamt nur so viele Karten, wie bei einer normalen Kom(m)ödchen-Veranstaltung auch. Also 203. So bleibt der Kom(m)ödchen-Abend wie immer ein exklusives Ereignis. Denn eins ist uns wichtig: Wir wollen Theater wieder zur Normalität machen. Für uns und unsere Zuschauer, auf die wir uns wahnsinnig freuen! Denn wir wollen nur spielen!

Für diesen Termin gibt es keine Streaming-Tickets mehr, aber Sie finden bestimmt an einem anderen Abend noch einen Platz.
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Ab Samstag, 1. Mai, ist das Museum wieder geöffnet!

Innerhalb der Räumlichkeiten ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Maske (FFP 2 oder OP-Maske) verpflichtend. Es gelten die Abstandsregeln (mind. 1,5 m) und die allgemeinen Hygieneregeln. Der Besuch ist ohne Corona-Test möglich!

Solange die Inzidenz entsprechend der gültigen Regeln in Heidelberg unter 100 bleibt, kann das Museum jeden Freitag, Samstag und Sonntag besucht werden. Bitte beachten Sie, dass es jederzeit zu Änderungen kommen kann, über die wir zeitnah hier informieren.

HINWEIS
Das Zeitfenster, das bei der Ticketbuchung gewählt wird, bestimmt nur die Eintrittszeit! Während dieses Zeitfensters sollte die Ausstellung betreten werden. Selbstverständlich kann man so lange in der Ausstellung verweilen, wie man möchte. Wenn man nicht innerhalb seines gebuchten Zeitfensters kommt, verfällt das Ticket zwar nicht, aber es muss mit Wartezeiten gerechnet werden, weil eventuell das nächste Zeitfenster komplett ausgebucht sein kann.

NOTE
The time window selected when booking the ticket only determines the entry time! The exhibition should be entered during this time window. Of course, you can stay in the exhibition as long as you like. If you do not arrive within your booked time slot, your ticket will not expire, but you must expect waiting times because the next time slot may be completely booked.

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Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Glück geht das KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad in Heidelberg nach. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie des Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On the track of happiness - Great love, a carefree life, true friendship ... All people strive for happiness. But where does happiness reside? Why can´t we get enough of it? And why can´t we keep happiness forever?

The KÖRPERWELTEN Museum in the Altes Hallenbad in Heidelberg explores these and other questions about happiness. It is dedicated not only to human anatomy, organ functions and health issues, but also to the anatomy of happiness.

The aim of KÖRPERWELTEN is to show visitors the wonderful complexity of the human body in a way that is true to life and thus to sensitise them to their own bodies in all situations and phases of life.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
600 Highwaymen: A Thousand Ways – Part One: A Phone Call
600 Highwaymen (US)
A Thousand Ways
Part One: A Phone Call

Im Auftrag von The Arts Center / NYU Abu Dhabi, Stanford Live / Stanford University, Festival Theaterformen und The Public Theater | Mitkonzipiert und ursprünglich in Auftrag gegeben von Temple Contemporary / Temple University. Part One: A Phone Call in Zusammenarbeit mit On the Boards. Unterstützt von Pew Center for Arts & Heritage, Philadelphia

Konzept, Regie: Abigail Browde, Michael Silverstone | Produktion, Management: Thomas O. Kriegsmann / ArKtype | Produktionsleitung: Cynthia J. Tong | Dramaturgie, Projektgestaltung: Andrew Kircher | Sound Design Part One: Stanley Mathabane | Übersetzung: Anne-Kathrin Schulz, Matthias Seier

„A Thousand Ways“ ist zugleich feinsinnige Schatzsuche, Theatererlebnis und soziales Experiment. Eine intime Begegnung in Zeiten sozialer Isolation und ein Angebot, trotz Fremdheit und Distanz, Verbundenheit zu erkunden. Überraschend und faszinierend, wie Zuhören zutiefst radikal sein kann. Hinter 600 Highwaymen verbirgt sich das amerikanische Regie-Duo Abigail Browde und Michael Silverstone. Mit ihren außergewöhnlichen, international gefeierten Produktionen hinterfragen sie die Grundelemente des Theaters und das Verhältnis von Spieler:innen und Zuschauer:innen. Ihre partizipative Live-Kunst bewegt sich an der Schnittstelle von Theater, Tanz und zeitgenössischer Performance und zeugt stets von ihrer Neugier und Faszination für das, was geschieht, wenn Menschen zusammenkommen.

Part One: A Phone Call
Ein Telefonanruf – zwei namenlose Fremde, eine Reihe von sorgfältig ausgearbeiteten Anweisungen … Anhand von flüchtigen Momenten der Enthüllung und dem Klang einer unsichtbaren Stimme entsteht eine Figur, ein Bild, das Porträt eines anderen Menschen.

Die Begegnungen sind so konzipiert, dass jeweils zwei Menschen am Telefon aufeinandertreffen, die sich nicht kennen. Bitte beachten Sie dies beim Kartenkauf.

http://www.600highwaymen.org

Erlangen/Nürnberg/Fürth

13.05.2021
15:00 Uhr
Tickets
ab 11,90 €
Vitra Schaudepot Timeslots - Eintritt Sammlung
DE / EN / FR

Im Vitra Schaudepot präsentiert das Vitra Design Museum Schlüsselobjekte seiner umfangreichen Sammlung. Im Zentrum des Gebäudes, das von Herzog & de Meuron designt wurde, steht eine Präsentation von über 400 Schlüsselstücken des modernen Möbeldesigns von 1800 bis heute. Unter den gezeigten Objekten sind frühe Bugholzmöbel, Ikonen der klassischen Moderne von Le Corbusier, Alvar Aalto oder Gerrit Rietveld, aber auch bunte Kunststoffobjekte der Pop-Ära oder jüngste Entwürfe aus dem 3D-Drucker. Ergänzt wird diese Präsentation um kleinere Wechselausstellungen zu sammlungsbezogenen Themen. Im Untergeschoss bietet das Vitra Schaudepot Einblick in weitere Sammlungsschwerpunkte, darunter skandinavisches und italienisches Design, die Leuchtensammlung, die Sammlung des Eames Office und eine Rekonstruktion des Büros von Charles Eames. Das Schaudepot Lab, eine Materialbibliothek mit Informationen zu Herstellungsverfahren, Entwicklungsprozessen und ca. 350 Materialproben sowie 17 Prototypen, lädt zum Entdecken, Ertasten und Kennenlernen ein.

At the Vitra Schaudepot, which is designed by Herzog & de Meuron, the Vitra Design Museum presents key objects from its extensive collection, creating one the largest permanent exhibitions and research sites on contemporary furniture design. The central focus is a selection of more than 400 key pieces of modern furniture design from the 1800s until today, including early Bugholz furniture, iconic modernist pieces by Le Corbusier, Alvar Aalto or Gerrit Rietveld, but also more recent examples of 3D-printed objects and lesser-known or anonymous objects, prototypes and experimental models. The permanent exhibition is complemented by smaller, temporary presentations focusing on items of the stored collection. On the lower ground floor, the Vitra Schaudepot offers insight into the extensive collection of Scandinavian and Italian design, the collection of lighting as well as the Collection of the Eames office and a reconstruction of Charles Eames’ office. The Schaudepot Lab located on the same floor is a Material library with information on production procedures, development processes and approx. 350 material samples as well as 17 prototypes.

Au Schaudepot, conçu par les architectes Herzog & de Meuron, le Vitra Design Museum présente au public des objets majeurs de sa vaste collection. L’essentiel du Schaudepot est constitué d’une collection permanente, avec plus de 400 pièces majeures du design de mobilier moderne, de 1800 à nos jours. Parmi les objets exposés, on retrouve des meubles anciens en bois cintré, des icônes du moderne classique de Le Corbusier, Alvar Aalto ou Gerrit Rietveld, mais aussi des objets en tissus colorés de la période pop ou de récents projets en impression 3D. Cette présentation sera complétée par de petites expositions temporaires dans des thématiques liées à celles des collections, à commencer par un aperçu du mouvement « Radical Design » des années 1960. Au sous-sol, le Schaudepot explore d’autres grands axes d’exposition, comme les designs scandinave et italien, la collection de luminaires et la Collection de Charles & Ray Eames.
Simon Senn: Be Arielle F
Digitale Lecture-Performance

ca. 40 min | in französischer Sprache mit deutschen Untertiteln

Live-Stream

In Koproduktion mit dem Théâtre Vidy-Lausanne, Le Grütli, Centre de production et de diffusion des Arts vivants, Théâtre du Loup | Unterstützt durch die Fondation suisse pour la culture Pro Helvetia, Fondation Ernst Göhner, Pour-cent culturel Migros

Mit: Simon Senn, Arielle F. und einem virtuellen Körper | Konzept, Direktion: Simon Senn | Produktion: Compagnie Simon Senn | Tourmanagement: Théâtre Vidy-Lausanne

Als der Schweizer Künstler Simon Senn im Internet für 12 Dollar eine Datei mit einem sehr ungewöhnlichen Inhalt kaufte, begann für ihn eine außergewöhnliche Reise. Er hatte einen Datensatz mit einer realitätsgetreuen 3D-Abbildung eines nackten weiblichen Körpers erworben. Mithilfe von Sensoren und einer 3D-Brille schlüpft er in den Körper der jungen Frau. Eine sehr bewegende Erfahrung. Was kann er alles mit seinem neuen digitalen Körper machen? Wie geht er mit dieser neuen Sinnlichkeit um, die ihm die virtuelle Form bietet? Und wer ist diese Frau, die ihren Körper „verkaufte“? Er begibt sich schließlich auf die Suche nach ihr …

In der Lecture-Performance „Be Arielle F“ demonstriert der Videograf und visuelle Künstler Simon Senn anhand der unerwarteten Verbindung von Technologie, Repräsentation, Geschlecht und Gesetz, dass die virtuelle und die reale Welt nicht immer im Gegensatz zueinanderstehen müssen.
German Design 1949–1989: Two Countries, One History - Eintritt Sonderausstellung
DE / EN

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte deutsches Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Nach 1949 nahm es einen wohl einzigartigen Verlauf: in den zwei Teilen des gespaltenen Landes setzte sich die Entwicklung der Vorkriegszeit unter völlig unterschiedlichen Vorzeichen fort. Das Vitra Design Museum präsentiert vom 20. März bis 5. September 2021 die Ausstellung »Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte«, die mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung erstmals die deutsche Designgeschichte der Nachkriegszeit in einer großen Gesamtschau untersucht. Dabei werden die unterschiedlichen Lebenswelten auf beiden Seiten der Mauer deutlich, aber auch die vielen Parallelen und Querbezüge, die das Design in Ost und West verbanden.

Driven by the Bauhaus and Werkbund movements, German Design gained wide recognition in the early twentieth century. After 1949, its development followed a unique path as designers in the divided nation continued working under opposed political systems in East and West Germany. More than thirty years after the German reunification, the Vitra Design Museum presents the exhibition »German Design 1949–1989: Two Countries, One History« from 20 March until 5 September 2021. It is the first overview that explores German design on both sides of the Iron Curtain. While giving insights into the different design philosophies in the German Democratic Republic and the Federal Republic of Germany, it also reveals the many parallels and interrelations linking design in East and West during the nation’s divide.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin.
SINT: Reise Reise
Choreographie, Installation, Sound, Raum, Lichtbild, Materialanimation, Stimme, Tanz, Schauspiel: SINT | Entwickelt mit: Anna Fingerhuth, Rahel Rätze, Matthias Horn u. a.

Kommen Sie mit auf eine Reise, die Sie selbst bestimmen können! Gemeinsam mit dem Theaterkollektiv SINT machen Sie sich auf die Suche nach den kleinen Dingen des Alltags, den Sehnsuchtsorten, den Fantasietaten, um aus der Vergangenheit Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft, die immer weitergesponnen wird und erst endet, wenn keine Geschichten mehr erzählt werden. Getreu dem Motto: #spreadthestoriesnotthevirus.

SINT ist ein junges Kollektiv um die Choreografin Romy Schwarzer, die Lichtbildnerin Sandra Pohl und den Sounddesigner Marian Joel Küster, welches in wechselnden Besetzungen an der Schnittstelle zwischen Immersion, Performance, Materialbespielung, Lichtbild und Sounddesign arbeitet. Zu ihren bisherigen Arbeiten zählen die Figurenperformance-Reihe und Materialbespielungs-Immersion „Dietmar“, die Schauspielabende „Tagebuch eines Verrückten“ und „Der Mörtel der Nation“ am Staatstheater Cottbus sowie die performative Immersion „Serbski Tranzit“.

Die Gruppe sammelt kurze Anekdoten, gute und schlechte Erfahrungen aus dem letzten Jahr, um sie in ihre Performance zu integrieren. Bis einschließlich 12. Mai können diese als Sprachnachricht per Telegram oder Viber an die neue Telefonnummer +49 (0) 178 19 55 510 oder via E-Mail an post[at]sint.zone gesendet werden. Aus technischen Gründen musste die Empfängernummer für Sprachnachrichten geändert werden. Sollten Sie bereits eine Nachricht übermittelt haben, bitten wir um erneutes Versenden an die obige Nummer. Mit dem Verschicken stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Sprachnachricht durch SINT zu. Während der Performance kann über die Chat-Funktion und das Einschalten der Kamera mit SINT interagiert werden.
TURANDOT

Man erzählt sich so allerlei.
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.
Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist.

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.

mit Arno Friedrich | Melda Hazirci | Mario Linder | Margrit Carls | Theresa Bendel

Regie Andreas Seyferth Assistenz Tanja Goldmann Übersetzung/Fassung Margrit Carls Raum Peter Schultze Kostüm Johannes Schrödl Klangdesign Kai Taschner Lichtdesign Jo Hübner Technik Max Reitmayer/Marie Aynim

 

Systhema. Positionen des Konkreten

Malerei, Graphik, kinetisches Objekt

1974 unter dem Namen „System“ gegründet, ist „Systhema“ die Antwort von 12 Berliner Künstlern, darunter eine Künstlerin, „auf einen Mangel“ inmitten realistischer Tendenzen der damaligen Zeit. „Abstrakte Kunst, vor allem die tendenziell systematisch-konstruktive bis technoid-kinetische, hat es schwer …“, schreibt Karl Ruhrberg im schmalen Katalog, der eine Ausstellung der Gruppe in Bern 1978 begleitete. Was einst als konkrete Utopie begann, ist heute Kunstgeschichte. In Brandenburg ist eine international beachtete Sammlung konkreter Kunst beheimatet. Sie ist Leihgeber und Vermittler von Werken und Dokumenten, die lange nicht mehr gezeigt wurden und mit dieser Rückschau neu zu entdecken sind.

Di-So 12-17 Uhr

Potsdam

13.05.2021
Heinrich del Core - Glück g´habt! - Neues Programm 2021
„GLÜCK g’habt!“ – wenn man in Mexiko im Schlaf überfallen wird und gesund aus der Nummer raus kommt

„GLÜCK g’habt!“ – wenn du dich selber beim Schnarchen nicht hörst

„GLÜCK g’habt!“ – hat Heinrich Del Core in der letzten Zeit häufig - und genau das gibt er in seinem neuen Programm zum Besten. Heinrich Del Core nimmt uns erneut mit auf eine Reise durch den Alltag - absolut skurril, alltagstauglich und irrwitzig zugleich. In seinem Handgepäck hat er neue, herrlich komische Geschichten, unzählige Lacher und eine Menge an Humor dabei …und seine Schuhe! Seine roten Schuhe!

Der halbe Restitaliener versteht es mit seiner sympathischen, schwäbischen Leichtigkeit die Alltagsituationen so detailgetreu wiederzugeben, dass das Publikum sofort in seinem Bann gezogen wird und seinem Charme nicht auskommt. Ein unvergleichlicher Mix aus Situationskomik, Charisma und Sprachwitz. Mit Heinrich Del Core treffen sich Italien, Deutschland, Comedy und Kabarett. Diesmal dreht sich alles rund ums Glück -der Italo-Schwabe macht keinen Halt vor Polizeikontrollen und Saunabesuchen. Auch was es mit der Einverständniserklärung beim Sex in Schweden auf sich hat wird in seiner unnachahmlichen Art erläutern. Selbst seine Urlaubserlebnisse und Bahnfahrten bis hin zur Darmspiegelung werden nicht ausgelassen. Eins ist sicher – Das Publikum wird weiterhin mit wahren Begebenheiten des Alltags einen ganzen Abend lang bestens unterhalten! Der zahlreich preisgekrönte (siehe unten) Kabarettist und Comedian überzeugt mit seinem neuen sehr kurzweiligen und pointenreichen Programm und schafft eine einzigartige Verbindung und Nähe zum Publikum, das sich immer wieder selber in seinen irrwitzig erzählten Geschichten lachend wiederfinden wird……

Einlass: 19:00 Uhr
Kufstein Music Festival 2022 - Tagesticket Mittwoch
3. Kufstein Music Festival Mi 18. bis So 22. Mai 2022

LaBrassBanda und Erwin & Edwin laden zum kollektiven Danzn, Martina Schwarzmann zum Lauschen und Lachen und Mnozil Brass zum Staunen auf die Festung Kufstein.

Vor dem spektakulären Ambiente der mittelalterlichen Festung Kufstein, bei traumhaftem Wetter und mit cooler Musik für alle Generationen feiern wir 2022 nach inzwischen zwei abgesagten Festivals das alte Leben zurück. Mit hoffentlich zahlreichem Publikum. Das wünschen wir uns und unseren Besuchern auf jeden Fall.

Coole Vibes und Grooves dafür haben die Wiener Senkrechtstarter Erwin & Edwin und die Chiemgauer Partydauerbrenner LaBrassBanda im Gepäck. Beide präsentieren nach langem Warten ihre jeweils neuen Scheiben live, worauf die Fans schon sehnsüchtig warten.

Ebenfalls mit brandneuem Programm kommt Martina Schwarzmann und eröffnet „Ganz einfach!“ das Festival. Zum Abschied heizen Mnozil Brass nochmal ein und blassen allen den Marsch: in „Gold“.

Das alles unter freiem Himmel, selbst wenn es regnet. Denn der Festungshof ist in luftiger Höhe überdacht. Sehr zentral mitten im Ort gelegen, kann man die Festung zu Fuß oder mit dem Aufzug schnell erklimmen. Für den Gaumen gibt’s klassische regionale Schmankerl und Tiroler Spezialitäten in der Festungswirtschaft oder im Biergarten.

Mi. 18. Mai 2022
Festungsarena, bestuhlt, freie Platzwahl, Einlass ab 18:00 Uhr
Martina Schwarzmann – „Ganz einfach“ Neues Programm!

Do. 19. Mai 2022 - in Planung

Fr. 20. Mai 2022
Festungsarena, unbestuhlt, Einlass ab 18:00 Uhr
Erwin & Edwin – „Power“

Sa. 21. Mai 2022
Festungsarena, unbestuhlt, Einlass ab 18:00 Uhr
LaBrassBanda – „Danzn“

So. 22. Mai 2022 - in Planung: Alphorn-Workshops

So. 22. Mai 2022
Festungsarena, bestuhlt, freie Platzwahl, Einlass ab 18:00 Uhr
Mnozil Brass – Gold
Kufstein Music Festival 2022 - Kombiticket
3. Kufstein Music Festival Mi 18. bis So 22. Mai 2022

LaBrassBanda und Erwin & Edwin laden zum kollektiven Danzn, Martina Schwarzmann zum Lauschen und Lachen und Mnozil Brass zum Staunen auf die Festung Kufstein.

Vor dem spektakulären Ambiente der mittelalterlichen Festung Kufstein, bei traumhaftem Wetter und mit cooler Musik für alle Generationen feiern wir 2022 nach inzwischen zwei abgesagten Festivals das alte Leben zurück. Mit hoffentlich zahlreichem Publikum. Das wünschen wir uns und unseren Besuchern auf jeden Fall.

Coole Vibes und Grooves dafür haben die Wiener Senkrechtstarter Erwin & Edwin und die Chiemgauer Partydauerbrenner LaBrassBanda im Gepäck. Beide präsentieren nach langem Warten ihre jeweils neuen Scheiben live, worauf die Fans schon sehnsüchtig warten.

Ebenfalls mit brandneuem Programm kommt Martina Schwarzmann und eröffnet „Ganz einfach!“ das Festival. Zum Abschied heizen Mnozil Brass nochmal ein und blassen allen den Marsch: in „Gold“.

Das alles unter freiem Himmel, selbst wenn es regnet. Denn der Festungshof ist in luftiger Höhe überdacht. Sehr zentral mitten im Ort gelegen, kann man die Festung zu Fuß oder mit dem Aufzug schnell erklimmen. Für den Gaumen gibt’s klassische regionale Schmankerl und Tiroler Spezialitäten in der Festungswirtschaft oder im Biergarten.

Mi. 18. Mai 2022
Festungsarena, bestuhlt, freie Platzwahl, Einlass ab 18:00 Uhr
Martina Schwarzmann – „Ganz einfach“ Neues Programm!

Do. 19. Mai 2022 - in Planung

Fr. 20. Mai 2022
Festungsarena, unbestuhlt, Einlass ab 18:00 Uhr
Erwin & Edwin – „Power“

Sa. 21. Mai 2022
Festungsarena, unbestuhlt, Einlass ab 18:00 Uhr
LaBrassBanda – „Danzn“

So. 22. Mai 2022 - in Planung: Alphorn-Workshops

So. 22. Mai 2022
Festungsarena, bestuhlt, freie Platzwahl, Einlass ab 18:00 Uhr
Mnozil Brass – Gold
Wigald Boning und Bernhard Hoecker - Gute Frage!
Wenn Wigald Boning und Bernhard Hoëcker zusammen auf die Bühne kommen dann reden sie über ... ?

Gute Frage, über was eigentlich?

Üblicherweise folgt ein kurzer Abriss zu Inhalt, Thema, Motto, was auch immer. Wigald und Bernhard machen es anders, sie gehen in diesen kurzweiligen Abend mit einer schier grenzenlosen Neugier auf die Bühne – neugierig auf die guten Fragen. Und das ohne Text, ohne Rahmen und doppelten Boden, scheinbar ohne Konzept aber immer mit Sinn und Verstand. Und davon gleich eine ganze Menge.

Das klingt mutig, und das ist es auch. Denn sie wissen zwar meist was sie tun, nicht aber was sie erwartet. Den Zuschauern geht es nicht anders: sie wissen auch was sie tun, nämlich gute Fragen stellen, wissen aber genauso wenig was sie erwartet.

Die Vollblutoptimisten Wigald und Bernhard bearbeiten jede gestellte Frage, betrachten sie aus jeder Perspektive, analysieren diese aus allen Richtungen und beantworten in allen Lebenslagen. Ob es um ihre Fernseherfahrung geht, ihre Hobbys und Marotten oder einfach nur, ob sie zum Mars fliegen würden. Authentisch sind die Antworten allemal. Da staunt das Duo schon mal über sich selbst.

Jeder Abend ist einmalig, so einmalig wie Wigald und Bernhard - so einmalig wie die guten Fragen des Publikums. Das einzige was die beiden Schlauberger neben ihrer Neugier und ihrem Wissensdurst mitbringen, ist eine Uhr, denn sonst würden sie ewig erzählen.


Veranstaltungshinweise:

Donnerstag, 13.05.2021
Beginn 20.30 Uhr / Einlass 18.30 Uhr
Info-Tel. (07221) 398011

Rantastic Livebühnen und Eventlocations
Aschmattstraße 2
76532 Baden-Baden

Fotonachweis: Uwe Ernst

18:30
Gentleman
Gentleman ist der Bob Marley des deutschen Reggae und legte den Grundstein für die hiesige Szene. Seine enge Verwurzelung mit den Traditionen und Vibes der jamaikanischen Bevölkerung werden in Liedern wie „Superior“ oder „Intoxication“ deutlich spürbar.

Er kann auf eine fast zwei Jahrzehnte andauernde Karriere auf der Bühne zurückblicken, die mit dem Erstling „Trodin On“ begann: Tilmann Otto, wie Gentleman mit bürgerlichem Namen heißt, wuchs in Köln auf und reist seit seinem 18. Lebensjahr regelmäßig auf die Karibikinsel Jamaika. Das hatte früh Folgen: Mit der klassischen Form des Roots-Reggae startete Gentleman seine beispiellose Karriere. Seine Lyrics handeln von aktuellen Themen, von der Liebe oder jenen sozialen Missständen, die er selbst aktiv bekämpft. Temporeich, energiegeladen und gefühlvoll heizt er bei Konzerten dem Publikum ein. Aber auch in Formaten wie MTV unplugged zeigt er seine große musikalische Bandbreite, die nicht nur über den Tellerrand hinausschaut, sondern gleich den ganzen Geschirrschrank bevölkert. Mit Erfolg: Gentleman gewann bereits zweimal den ECHO und weitere zahlreiche internationale Auszeichnungen.

Wie heißt es sprichwörtlich? Ein wahrer Gentleman genießt und schweigt. Das mit dem Genuss ist beim König des deutschen Reggae kein Problem, aber das Schweigen überlässt er lieber anderen. Lasst euch von der Message des Sängers mitreißen!

Einlass: 18:00 Uhr
Zucker Wag & Häusel Festival - MOOP MAMA - ICH
MOOP MAMA
Zehn Individuen bringen zum vierten Mal als Band ein Album raus – und nennen es: ICH. Damit erschaffen sie mehr als ein Wir, mehr als bloße Gruppendynamik.
MOOP MAMA kreieren eine neue Identität, die sich aus den Egos, Talenten, Launen und Ansichten von zehn komplett verschiedenen Musikern zusammensetzt. Und wenn einer rappt, zwei die Drums bearbeiten und sieben Typen alles aus ihren Lungen rausholen, ist es schon ein Statement, das Ganze als ICH zu verkaufen. Die Maschine MOOP MAMA – von außen eine Einheit, von innen viel Reibung. Aber Reibung erzeugt Wärme und ICH ist die heißeste Platte, die die Band je auf den Markt geworfen hat.
Die Stadt und der öffentliche Raum. Seine Bewohnerinnen und Bewohner und deren Leben – das waren schon immer zentrale Themen in den Songs von MOOP MAMA. Auf ICH erzählen MOOP MAMA Geschichten, die jedem von uns etwas sagen. Von individuellen Empfindungen und subjektivem Erleben, das
trotzdem exemplarisch für das große Ganze unserer heutigen Zeit und Gesellschaft steht. Ein Album, 15 Songs und fast genauso viele Ich-Erzähler*innen.
Alltagsbeobachtungen und Innenansichten, die aktuelle Lage der Nation und der Welt, Liebe und Revolution in der Stadt. Fetter Bass und trotzdem viel dahinter. Immer zwischen Utopie und dem – harten – Boden der Tatsachen. Der Sound knüpft an die vergangenen Alben an. Am Setup der Band MOOP MAMA hat sich nichts geändert und trotzdem fühlt sich ICH völlig neu an. Kryptik Joe (Deichkind), Fatoni und die Antilopen Gang geben sich auf der Platte als Gäste die Ehre. Produziert wurde ICH, wie schon sein Vorgänger M.O.O.P.topia, von David Raddish und Lukas „Bustla“ Roth.
Wie immer bei MOOP MAMA fällt die Entscheidung schwer: Lauscht man den Geschichten oder lässt man sich mitreißen von der Macht dieser Musik? Aber wer will sich da schon entscheiden? So vielfältig wie ICH sich präsentiert, so vielfältig sind auch die Momente, in denen das Album der richtige Soundtrack ist.
Auf dem Festival, im Park oder auf der Couch -– ICH hat ein gewaltiges Ego. Und das tut richtig gut.
Und ENTSCHEIDEND ist:
keinesfalls die MOOP MAMA – Party zu versäumen!

Geländeöffnung mit Open Air Bühne, Foodtrucks, Gartenmarkt und vielem mehr: 11:30 Uhr | Zeltöffnung: 19:00 Uhr

Husum

13.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 36,20 €