Frank ist der Wut seiner Mutter ausgeliefert. Sie schlägt ihn, immer wieder, die Gewalt kommt plötzlich, unbegreiflich für das Kind. Es steht den Träumen der Mutter, die den »heiligen« Namen Maria trägt, im Weg. Erst kam der Krieg, dann das Bordell, wo sie in der Nachkriegszeit Unterschlupf fand, dann die Klosterschule. Und jetzt das Kind. Eines Tages eskaliert ein Streit. Frank springt aus dem Fenster. Er kehrt nie wieder nach Hause zurück. Kann man Wut erben? Und ist man für seine Taten verantwortlich, egal wie schlimm die Kindheit war? Harald Martensteins neuer Roman ist ein »packendes, schillerndes Mutterbuch« ( Jörg Magenau, Deutschlandfunk Kultur), ein drastischer Roman darüber, wie schwer es ist, die Wunden der Kindheit zu heilen (Ullstein).

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus
STREAM-TICKET: EURO 5.-

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix