Montag, 05.07.2021 um 19:30 Uhr






STREAMING-ABONNEMENT: MIT EINEM KLICK über 25 MAL LITERATURHAUS AUF DEM SOFA

Und so geht’s: Im Literaturhaus-Kartenshop einfach das „Streaming-Abo Literaturhaus Frankfurt“ auswählen, einmalig 50 Euro zahlen und losstreamen. Sie bekommen – per E-Mail – die Zugangsdaten zum Livestream für jede der Literaturhausveranstaltungen im April, Mai, Juni und Juli. Jedes der 26 Tickets enthält die für die Veranstaltung gültige Internetadresse und Ihren persönlichen Zugangscode, der bis zu dreimal nacheinander nutzbar ist. Sie können die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgen oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abrufen. (Die Aufzeichnung wird ca. drei Stunden nach Veranstaltungsende zur Verfügung gestellt.) Und Sie sparen mehr als 50 %.

Folgende Veranstaltungen sind im Streaming-Abo enthalten:
20.4. Daniel Wisser
23.4. Annette Pehnt
25.4. Litprom-Literaturtage: Perspektivwechsel im Unterwegssein, 11 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Netzwerken in neuen Kontexten, 14 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Sprachen finden — Stimmen transportieren, 16 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Globale Beziehungen und digitale Abhängigkeiten, 18 h
25.4. Litprom-Literaturtage: Vom Sprengen patriarchaler Muster, 20 h
30.4. Tanz in den Mai
5.5. Judith Hermann
10.5. Hans Jürgen Balmes
11.5. Elisa Diallo
18.5. Mareike Krügel
20.5. Ulrike Edschmid
25.5. Simone Buchholz
27.5. Franzobel
31.5. Robert Habeck
1.6. Deutscher Sachbuchpreis
7.6. Sharon Dodua Otoo
8.6. Schöne Aussichten
10.6. Florian Werner
15.6. Acht Visionen
20.6. Ole Könnecke
24.6. Schreibzimmer 2020
1.7. SINNFLUT: sexyunderground
5.7. Stefan Aust
8.7. Mikael Ross
(Ausgeschlossen sind das Leseclubfestival am 23.4. und die Veranstaltung am 6.5.)

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Annette Pehnt - Hieronymus oder Wie man wild wird
Freitag 23.04.21 / 10.30 h
Streamingticket 5 Euro / Klassenticket 20 Euro (Anmeldung unter vonlange@literaturhaus-frankfurt.de)
Annette Pehnt: Hieronymus oder Wie man wild wird
Schülerlesung am Welttag des Buches für 3. und 4. Klassen

Auch Waschbären brauchen beste Freunde
Waschbär Hieronymus hat ein Problem: Er ist seinen Artgenossen zu zahm! Als er bei Luki auftaucht und ihn um Hilfe bittet, ist dieser sofort dabei. Hieronymus möchte wilder werden, und das könnte auch Luki nicht schaden. Dann würden die anderen Kinder vielleicht aufhören, ihn Mamasöhnchen zu nennen. Doch was heißt das eigentlich – wild sein? Die Suche nach der Wildheit führt die beiden Freunde in ein großes Abenteuer. Dabei müssen Luki und Hieronymus nicht nur ganz schön viel Mut aufbringen und über sich selbst hinauswachsen, sie finden auch neue Freunde. Annette Pehnt schreibt grandiose Bücher für Kinder und auch für Erwachsene. Ins Junge Literaturhaus kommt sie nach „Der Bärbeiß“ nun zum Welttag des Buches mit „Hieronymus oder Wie man wild wird“ (Hanser). Im Gespräch mit Benno Hennig von Lange (Junges Literaturhaus) erzählt sie von Waschbären, vom Schreiben und von der Entstehung ihres neuesten Kinderbuchs.

Wenn Sie mit Ihrer Klasse dabei sein wollen, können Sie entweder ein Einzelticket kaufen und die Veranstaltung gemeinsam in der Schule schauen, oder – wenn die Schülerinnen und Schüler zu Hause oder im Wechselunterricht sind – Sie melden sich für ein Klassenticket unter vonlange@literaturhaus-frankfurt.de an. Dann senden wir Ihnen einzelne Zugänge für die ganze Klasse zu. Mit jedem Ticket kann die Veranstaltung live am Bildschirm mitverfolgt oder innerhalb von 70 Stunden nach Veranstaltungsbeginn abgerufen werden.

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.


Foto: © Daniel Kunzfeld
Leseclubfestival - Mit Shida Bazyar, Esther Becker und Katharina Köller
Freitag 23.04.21 / 19.30 h / Einlass 19.15 h
Ticket 26,75 Euro (inkl. Buch, Snacks und Getränke)
Leseclubfestival
Mit Shida Bazyar, Esther Becker und Katharina Köller
Moderation: Benno Hennig von Lange, Johanna Oechsle, Kristina Koehler

Endlich mal auf einer Party sein, auf der alle dasselbe Buch gelesen haben?
Das Leseclubfestival macht’s möglich: Man sucht sich einfach einen Titel aus dem Line-up aktueller Neuerscheinungen und besorgt sich das entsprechende Ticket. Das Buch kommt anschließend per Post nach Hause. Dann ist Zeit zum Lesen, um sich am Festivaltag mit der Autorin und maximal 19 anderen (mit ausreichend Abstand) zu treffen und über die Lektüreerfahrung zu sprechen. In lockerer Atmosphäre, auf Augenhöhe, samt Tiefgangpotential. Das Ganze findet am Welttag des Buches, dem 23.04.2021, mit insgesamt 50 Autorinnen und Autoren, 50 Büchern und in über 10 Städten statt. Das Leseclubfestival ist damit wahrscheinlich weltweit das größte Event seiner Art.

Im Literaturhaus Frankfurt finden im Rahmen des Festivals drei Leseclubs statt:

Shida Bazyar: „Drei Kameradinnen“ (KiWi)
In ihrem zweiten Roman erzählt Shida Bazyar von drei besten Freundinnen, die seit ihrer gemeinsamen Jugend zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Sie alle machen die Erfahrung, aufgrund ihrer Herkunft andauernd infrage gestellt zu werden. Es ist eine Geschichte über bedingungslose Freundschaft, die ein selbstbestimmtes Leben in einer Gesellschaft ermöglicht, welche durch Blicke, Sprüche, Hass und Terror deutlich macht, dass sie keine Abweichungen von der Norm duldet. Den Austausch moderiert Benno Hennig von Lange (Literaturhaus Frankfurt).
Tickets unter:
https://t.rausgegangen.de/tickets/leseclubfestival-frankfurt-shida-bazyar-drei-kameradinnen

Esther Becker: „Wie die Gorillas“ (Verbrecher Verlag)
In ihrem Debüt erzählt Esther Becker ungeschönt, berührend und gleichzeitig humorvoll vom Aufwachsen junger Mädchen, vom Frau-Werden und dem gesellschaftlichen Druck, der damit verbunden ist. Von Körpern, die nicht sind, wie sie sein sollten, von Bewertungen – den eigenen und denen der anderen –, vom Wunsch nach Selbstbestimmung, Individualität und dem nach Zugehörigkeit und nicht zuletzt davon, wie Sexismus und Bodyshaming die eigene Entwicklung beeinflussen. Den Austausch moderiert Johanna Oechsle (Literaturhaus Frankfurt).
Tickets unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/leseclubfestival-frankfurt-esther-becker-wie-die-gorillas

Katharina Köller: „Was ich im Wasser sah“ (FVA)
Das Romandebüt der österreichischen Schauspielerin und Dramatikerin Katharina Köller entführt die Leser in eine magisch-realistische Inselwelt. Eine Frau kehrt nach Jahren auf jene Insel zurück, von der sie stammt. Auf der – inzwischen flachen – Brust trägt sie einen tätowierten Oktopus und darin den Vorsatz, sich nach der überstandenen Krebserkrankung nichts mehr wegnehmen zu lassen. Doch die ökologischen und gesellschaftlichen Problematiken unserer Zeit sind inzwischen auch auf der Insel angekommen. Ein geheimnisvoller Roman über Orte, die sich verändern, über das Erinnern an Vergangenes und über das Leben, das uns manchmal bestiehlt. Den Austausch moderiert Kristina Koehler (Literaturhaus Frankfurt).
Tickets unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/leseclubfestival-frankfurt-katharina-koller-was-ich-im-wasse

Das Leseclubfestival ist ein Projekt von phileas FESTE & Faible Booking in Kooperation mit dem Literaturhaus Frankfurt, gefördert im Rahmen von Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

Weitere Infos zum Festival finden Sie unter http://www.leseclubfestival.com.

Ticketlink: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/leseclubfestival


Foto: Bazyar Shida © Tabea Treichel

Tickets unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/leseclubfestival

Frankfurt am Main

23.04.2021
19:30 Uhr
Tickets
Kazuo Ishiguro - Klara und die Sonne
Exklusiver Livestream aus dem Literaturhaus München
Buchpremiere
Donnerstag 06.05.21 / 20.00 h
Streamingticket 5 Euro
Kazuo Ishiguro: Klara und die Sonne
Moderation (dt./engl.): Julika Griem (Kulturwissenschaftliches Institut Essen)
Lesung deutscher Text: Valery Tscheplanowa

Das Literaturereignis des Frühjahrs: Der neue Roman des britischen Literatur-Nobelpreisträgers
Seine Romane gehören zum Eindrucksvollsten der modernen englischen Literatur: Seit „Was vom Tage übrigblieb”, ausgezeichnet mit dem Booker Prize und verfilmt mit Anthony Hopkins und Emma Thompson, ist Kazuo Ishiguro international bekannt, 2017 erhielt er den Literatur-Nobelpreis. Sein Werk sei „von starker emotionaler Kraft”, so das Nobelpreis-Komitee, DIE ZEIT nannte ihn einen „betörend eindringlichen Autor, leise und doch unerbittlich”. Sein neuer Roman „Klara und die Sonne" (Blessing, deutsch von Barbara Schaden) erzählt von Klara, einer künstlichen Intelligenz, entwickelt, um Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden eine Gefährtin zu sein. Doch als sie zur Freundin auserwählt wird, muss Klara feststellen, dass auf die Menschen kein Verlass ist. Ein berührendes Buch, das die fundamentale Frage aufwirft, was es heißt, zu lieben. Das Gespräch mit Kazuo Ishiguro – der live zugeschaltet ist – führt Julika Griem, Direktorin des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und eine der besten Kennerinnen der zeitgenössischen englischen Literatur. Ausnahmeschauspielerin Valery Tscheplanowa, im Jahr 2019 die Salzburger Buhlschaft, liest die deutschen Textpassagen.
Die Buchpremiere der deutschen Übersetzung im Livestream wird präsentiert von 15 Literaturhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

#streamingishiguro

Eine Kooperation mit dem Netzwerk der Literaturhäuser literaturhaus.net.
Weitere Infos und Tickets unter
http://www.literaturhaus.de und unter http://www.streaming-ishiguro.de.


Foto: © Jeff Cottenden

Karten und weitere Infos unter: http://www.streaming-ishiguro.de

München

06.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
Hans Jürgen Balmes - Der Rhein. Biographie eines Flusses
Buchpremiere
Montag 10.05.21 / 19.30 h
Saalticket 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Hans Jürgen Balmes: Der Rhein – Biographie eines Flusses
Moderation: Jan Wilm

Eine Fibel für die Rhein-Main-Region
Hans Jürgen Balmes, der verdienstvolle Lektor und heutige Editor-at-Large der traditionsreichen S. Fischer Verlage, Herausgeber, Übersetzer und Autor, schaut auf den Rhein. Deutschlands Mythenfluss. Fast 600 teils bebilderte Seiten Natur- und Kulturgeschichte über den Rhein und die Seele einer Landschaft: „Der Rhein – Biographie eines Flusses” (S. Fischer). Er entsprang einst an seiner heutigen Mitte, wo in einem tropischen Meer Seekühe lebten. Er schuf sich sein Bett stromauf und besitzt eine erstaunliche Geologie. Noch heute finden sich hier die ältesten Geschöpfe Europas. Gleichzeitig ist der Rhein geprägt durch Eingriffe des Menschen. In den 80ern trieben die Fische bäuchlings ins Meer. Kein anderer Fluss versammelt so viele Widersprüche in sich – Grenze, Verkehrsweg, Fluchtroute und Lebensader. Balmes nimmt uns mit auf eine Reise. Wir begegnen Menschen, die wie William Turner den Rhein zu ihrer Sehnsucht und Lebensaufgabe machten. Wir sehen Wälder und Tiere, die in traumhaften Naturbetrachtungen und meditativen Bildern gegenwärtig werden. Ein Buch über den Rhein ist immer auch ein Buch über Europa und das Strömen in uns. Das Gespräch mit dem Flussfahrer führt der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Jan Wilm.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: © Jörg Steinmetz
Ulrike Edschmid - Levys Testament
Donnerstag 20.05.21 / 19.30 h
Saalticket 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Ulrike Edschmid: Levys Testament
Moderation: Christoph Schröder (freier Kritiker)

Ereignisse unter Ereignissen
Ein neues Buch von Ulrike Edschmid. Das bedeutet auch, tief zu bohren ohne Fracking. Geschichte ohne Erpressung der Gefühle. Edschmid zu lesen bedeutet, Ereignissen unter Ereignissen folgen zu können. In „Levys Testament“ (Suhrkamp) lernen sich zwei in Berlin kennen und werden in London zum Paar. Ihre Tage verbringen sie im Gerichtssaal des Old Bailey, um Anarchisten zu unterstützen, denen drakonische Haftstrafen drohen. Streiks, Hausbesetzungen, Anschläge der IRA und die harten Reaktionen der Regierung bestimmen den Alltag im Winter 1972. Schwerelos wie im Traum erkunden die beiden die Stadt. Über seine jüdische Familie weiß der Engländer (wie die Erzählerin den Gefährten nennt) nur wenig zu sagen. Jahrzehnte später, ihre Trennung liegt lange zurück, kommt er einem Familiendrama auf die Spur. Sie führt zurück ins Old Bailey: 1924, ein spektakulärer Betrugsfall, angeklagt Levy, sein Urgroßvater. Das Gespräch mit der Autorin, die im Literaturhaus schon mit „Das Verschwinden des Philip S.” alle in den Bann zog, führt der Kritiker Christoph Schröder.

In Kooperation mit dem Journal Frankfurt

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: © Lukas Hemleb
Franzobel - Die Eroberung Amerikas
Donnerstag 27.05.21 / 19.30 h
Saalticket 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Franzobel: Die Eroberung Amerikas
Moderation: Torsten Casimir (Börsenblatt)

Die Eroberer, die Befreier, die Verknechter
Franzobel ist ein Autor wie kein anderer. Er zeigt, was möglich ist. Irrwitzige Vergleiche. Tropendicke Gegenwärtigkeit. Atem abschneidende Bildexzesse. „Die Eroberung Amerikas“ (Zsolnay) ist ein literarisches Spaltholz. Ein aufklärerisches Gestrüpp aus Tatsache und Fiktion. Ähnlich dem „Floß der Medusa“, für das der einstige Bachmann-Preisträger den Bayerischen Buchpreis erhielt und auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Franzobels grausiger Held heißt Ferdinand Desoto. Der hatte Pizarro nach Peru begleitet, dem Inkakönig Schach und Spanisch beigebracht, dessen Schwester geschwängert und mit dem Sklavenhandel ein Vermögen gemacht. Er war bereits berühmt, als er 1538 eine große Expedition nach Florida startete, die eine einzige Spur der Verwüstung durch den Süden Amerikas zog. Knapp 500 Jahre später klagt ein New Yorker Anwalt im Namen aller indigenen Gemeinschaften auf Rückgabe der gesamten USA an die Ureinwohner. Franzobels neuer Roman ist ein Fanal des Einfallsreichtums und ein Gleichnis für die von Gier und Egoismus gesteuerte Gesellschaft, die von eitlen und unfähigen Regenten in den Untergang gelenkt wird. Das Buch des Wahljahres 2021. Das Gespräch mit dem Autor führt Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: © Julia Haimburger
Deutscher Sachbuchpreis 2021 - Die Nominierten - Eine Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt
Dienstag, 01.06.21 / 19.30 h / Streamingticket 5 Euro
Deutscher Sachbuchpreis 2021. Die Nominierten - Eine Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt
Moderation: David Ahlf, Fridtjof Küchemann, Alf Mentzer, Cécile Schortmann und Gert Scobel

Präsentation der wichtigsten neuen Sachbücher und ihrer Autorinnen und Autoren
Ein Tag auf dem Musikantenknochen unserer Gegenwart. Was uns herausfordert, was die Welt bewegt: Sachbücher erzählen es. Zeitanalysen, Geschichtsbohrungen, Zukunftsdiagnosen. Zum ersten Mal würdigt die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels das Sachbuch des Jahres. Aus mehr als 200 eingereichten Titeln nominiert eine Jury acht Sachbücher. Die Bücher zeichnen sich durch ihre Impulskraft für gesellschaftliche Auseinandersetzungen aus. Bewertungskriterien für die sieben Jurorinnen und Juroren sind die Relevanz des Themas, die erzählerische Kraft des Textes, die Art der Darstellung in allgemein verständlicher Sprache sowie die Qualität der Recherche. Bei dieser Veranstaltung sind alle Nominierten mit ihren Büchern in kurzweiligen Gesprächen zu erleben. Ein einzigartiger Abend mit den besten Köpfen für eine gemeinsame Zukunft.

Wer die acht Shortlistautorinnen und -autoren sind, erfahren Sie am 06.04. Die Preisverleihung findet dann zwei Wochen nach der Veranstaltung im Literaturhaus, am 14.06., in Berlin statt.

Die Veranstaltung ist eine exklusive Livesendung aus dem Literaturhaus Frankfurt. Die Übertragung findet über die Reservix-Plattform statt; der Zugang erfolgt über Link und Zugangscode, ein Streaming-Account ist nicht notwendig. Die Streamingtickets sind 70 Stunden gültig und können bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn online im Kartenshop des Literaturhauses erworben werden.
Ein Saalticket-Verkauf ist unter den derzeit aktuellen Hygienebestimmungen nicht realisierbar. Bei ausreichenden Lockerungen der bestehenden Corona-Bestimmungen behalten wir uns vor, kurzfristig Saaltickets für die Veranstaltung in den Verkauf zu geben.
Medienvertreter haben die Möglichkeit, von der Veranstaltung zu berichten: Interviews sowie Bild- und Tonaufnahmen vor Ort sind gemäß den im Juni geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften möglich.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt mit freundlicher Unterstützung von Bröskamp Consulting GmbH. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Medienpartner ist hr2-kultur. Zu hören sind die einzelnen Lesungen dort am 05.06. um 18.04 h und am 06.06. um 12.04 h. Als Livestream findet die Veranstaltung in Kooperation mit den Literaturhäusern in Rostock, Göttingen, Köln und Wiesbaden statt.
Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch - Mit Andrea Petkovic, Mara Delius, Alf Mentzer und Hubert Spiegel
Jubiläum
Dienstag 08.06.21 / 19.30 h
Saaltickets 7 / 4 Euro // Streamingticket 5 Euro
Schöne Aussichten – Das Frankfurter Literaturgespräch
Mit Andrea Petkovic, Mara Delius, Alf Mentzer und Hubert Spiegel

Die 50. Ausgabe. Literarisches Quartett ohne Quotendruck
Hier sitzt das Publikum mittendrin. In der Jubiläumsausgabe der „Schönen Aussichten“ streiten und schlichten der Redakteur Alf Mentzer (Hessischer Rundfunk), die Kritikerin Mara Delius (Literarische Welt) sowie der Literaturkritiker Hubert Spiegel (F.A.Z.) mit der Gastkritikerin Andrea Petkovic. Die Autorin, Moderatorin und Sportlerin hatte mit ihrem literarischen Erstling großen Erfolg bei Kritik und Publikum. „Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht“ (KiWi) ist ein vielschichtiger Erzählungsband. Im Literaturhaus las Petkovic daraus bereits. Beim Literarischen Quartett des ZDF stritt sie ebenso mit. Jetzt kommt sie wieder nach Frankfurt. Die Kritikerrunde „Schöne Aussichten“ ist übrigens das älteste und ein vielgeliebtes Format im Literaturhaus. Es findet nun schon zum 50. Mal statt. Wir begehen das Jubiläum mit Büchern und Kritik, wie es sich gehört. Die zur Diskussion stehenden Titel des Abends finden Sie ab Ende Mai unter
http://www.literaturhaus-frankfurt.de.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit hr2-kultur und wird dort am 20.06. um 12.04 h gesendet.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: Andrea Petkovic © Florian Schüppel

Frankfurt am Main

08.06.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 5,00 €
Florian Werner - Die Raststätte. Eine Liebeserklärung
Urlaubs-Spezial
Donnerstag 10.06.21 / 19.30 h
Saalticket 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Florian Werner: Die Raststätte. Eine Liebeserklärung
Moderation: Ulrich Sonnenschein (Hessischer Rundfunk)

Eine Liebeserklärung oder Promenadologie des Austretens
Endlich! Ein Raststättenroman. – Nein, kein Roman, kein Flachsbuch. Der vielbewanderte Florian Werner zeigt, dass Raststätten Orte der Magie sind. Dies ist „ein magisches Buch“, sagt auch Saša Stanišic. Und Stanišic muss es wissen, hat er doch eine Aral-Tankstelle in den Kanon eingeschrieben. Deutsche Raststätten haben mehr Besucher als der Kölner Dom, das Brandenburger Tor und das Oktoberfest zusammen. Gerade für eine Autofahrernation wie die deutsche sind Rastplätze eine Art horizontaler Sakralbau, Verdauungstempel. Florian Werner unternimmt reflexive Spaziergänge, spricht mit Lastwagenfahrern, Flaschensammlern und Autobahnpolizisten. Er trifft einen Raststättenbetreiber, der den Lärm der Autobahn liebt, er lernt von einem Botaniker, wie man sich von den Pflanzen am Parkplatzrand ernährt, und er entwickelt eine kleine Philosophie der Sanifair-Toilette. Das Ergebnis präsentiert das Literaturhaus kurz vor der Sommerreise-Saison: „Die Raststätte. Eine Liebeserklärung“ (Hanser Berlin). Die literarische Reisevorbereitung moderiert Ulrich Sonnenschein vom Hessischen Rundfunk.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: © Christian Werner
Acht Visionen. Zukunft. Arbeit. Literatur - Epilog und Buchpremiere
Dienstag 15.06.21 / 19.30 h
Saalticket 9 / 6 Euro // Streamingticket 5 Euro
Acht Visionen. Zukunft. Arbeit. Literatur
Epilog und Buchpremiere
Mit Katharina Adler, Isabelle Lehn, Mariana Leky, Lukas Rietzschel, Jochen Schmidt, Thomas von Steinaecker, Daniel Wisser und Julia Wolf
Moderation: Silke Hartmann

Aufregende Literatur war schon immer ihrer Zeit voraus.
Mit rund einem Jahr Corona-Verspätung kommen sie noch einmal zusammen, die acht Autorinnen und Autoren, die im Auftrag des Literaturhauses Frankfurt und des Museums für Kommunikation zwischen 2019 und Anfang 2020 einen literarischen Blick in die digitale Zukunft geworfen haben. Ihre Texte zur Zukunft der Arbeit, die sechs von ihnen im Museum für Kommunikation im Rahmen von Leben & Lernen X.0 präsentiert haben, liegen nun gesammelt vor. Katharina Adler, Isabelle Lehn, Mariana Leky, Lukas Rietzschel, Jochen Schmidt, Thomas von Steinaecker, Daniel Wisser und Julia Wolf präsentieren auf dem langen Sofa des Literaturhauses das Buch „Acht Visionen“ (Henrich Editionen) – Dystopien, Utopien, Märchen, Grotesken, Erzählungen. Für Mariana Leky und Lukas Rietzschel, die ihre Geschichten pandemiebedingt noch nicht öffentlich vortragen konnten, ist es zudem ihre Textpremiere. Durch den Abend führt die Kulturmanagerin Silke Hartmann.

ACHT VISIONEN ist ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt mit dem Museum für Kommunikation in Zusammenarbeit mit hr2-kultur. Gefördert von „experimente#digital“, der Kulturinitiative der Aventis Foundation, sowie dem Kulturamt Frankfurt am Main.

Nachholtermin vom 22.04. und 24.06.2020. Karten behalten ihre Gültigkeit.
Saalticket-Inhaber werden je nach aktueller Lage rechtzeitig zum weiteren Prozedere kontaktiert.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: Mariana Leky © Franziska Hauser
Christian Kracht - Eurotrash
AUF HERBST VERSCHOBEN!
Donnerstag 17.06.21 / 19.30 h
Saalticket 18 / 12 Euro // Streamingticket 5 Euro
Christian Kracht: Eurotrash

Zürich, ich muss dich lassen.
„Eurotrash“ (KiWi) titelt der neue Roman von Christian Kracht. Und darin schreibt der Autor, der die Schweiz, der Westeuropa und Deutschland in den letzten Jahrzehnten so gut wie möglich gemieden hat: „Also, ich musste wieder auf ein paar Tage nach Zürich. Es war ganz schrecklich. Aus Nervosität darüber hatte ich mich das gesamte verlängerte Wochenende über so unwohl gefühlt, dass ich unter starker Verstopfung litt. Dazu muss ich sagen, dass ich vor einem Vierteljahrhundert eine Geschichte geschrieben hatte, die ich aus irgendeinem Grund, der mir nun nicht mehr einfällt, ‚Faserland‘ genannt hatte. Es endet in Zürich, sozusagen auf dem Zürichsee, relativ traumatisch.“ – Kracht beginnt den Roman mit einer Erinnerung: Vor 25 Jahren irrte in „Faserland“ ein namenloser Ich-Erzähler durch ein von allen Geistern verlassenes Deutschland, von Sylt bis über die Schweizer Grenze nach Zürich. Jetzt geht derselbe Erzähler erneut auf eine Reise, dieses Mal in die Abgründe der eigenen Familie, deren Geschichte sich auf tragische, komische und bisweilen spektakuläre Weise immer wieder mit der Geschichte kreuzt. – Eine Lesung.

In Kooperation mit dem Journal Frankfurt

Die Lesereise von Christian Kracht wird in den Herbst 2021 verschoben. Tickets sind ab August unter
http://www.literaturhaus-frankfurt.de erhältlich.

Foto: © Noa Ben-Shalom

Tickets sind ab August hier erhältlich.

Frankfurt am Main

17.06.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 5,00 €
Kinderbuch-Sonntag mit Ole Könnecke - Dulcinea im Zauberwald
Sonntag 20.06.21 / 15.00 h
Saalticket 5 Euro // Streamingticket 5 Euro
Kinderbuch-Sonntag mit Ole Könnecke: Dulcinea im Zauberwald
Für alle ab 5 Jahren

Keine Angst vor Hexen!
Der dunkle Zauberwald ist gefährlich und niemand darf ihn betreten. Denn da wohnt eine böse Hexe. Das weiß Dulcinea genau. Doch ihr Vater geht trotzdem genau dort für ihre Geburtstagspfannkuchen Blaubeeren sammeln. Als er nicht zurückkommt, zögert Dulcinea keine Sekunde und macht sich auf, die Hexe zu suchen und ihren Vater von dem bösen Zauber zu erlösen. Das Mädchen schlägt sich durch das dornige Gestrüpp des Waldes, überwindet den Burggraben und die Burgmauer – bis sie im Hexenturm steht. Natürlich kann sie der Hexe ihr Zauberbuch abluchsen und am Abend essen Vater und Tochter endlich Berge von Blaubeerpfannkuchen und niemand muss mehr Angst vor der Hexe haben. Auch ihr nicht. Ole Könnecke hat mit „Dulcinea im Zauberwald“ (Hanser) ein modernes, leichtes und vor allem pfiffiges neues Märchen geschrieben und gezeichnet. Zum Kinderbuch-Sonntag kommt der preisgekrönte Illustrator und Autor nach Frankfurt und liest und zeichnet für Kinder ab 5 Jahren.

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.
Schreibzimmer 2020 - Abschlusslesung
Donnerstag 24.06.21 / 19.30 h
Saalticket 5 / 3 Euro // Streamingticket 5 Euro
Schreibzimmer 2020 – Abschlusslesung
Moderation: Karen Köhler und Nadja Küchenmeister
Nachholtermin vom 25.02.21

Feierliche Präsentation der Werkstatttexte
Im Sommer 2020 haben sich trotz der unsicheren Situation wieder schreibende junge Menschen für das Schreibzimmer, die bereits 15. Schreibwerkstatt für Jugendliche am Literaturhaus Frankfurt, beworben. An drei Wochenenden im Herbst trafen sich dann die 20 ausgewählten Nachwuchsschriftstellerinnen und -schriftsteller auf Zoom zu ihren Lyrik- und Prosa-Schreibwerkstätten. Geleitet wurden sie allen Kontaktbeschränkungen zum Trotz digital von der Autorin Karen Köhler unter dem Motto „Grenzüberschreitung“ und der Lyrikerin Nadja Küchenmeister unter dem Titel „Alle Wege führen in die Welt“. Was hätte besser passen können? Nun kommen alle zum Abschluss für eine gemeinsame Lesung erstmals ins Literaturhaus und gewähren dem Publikum Einblicke in ihr Schreiben.

Das LYRIK-SCHREIBZIMMER 2020 mit Nadja Küchenmeister:
Anna Born, Inga Grote, Marie Stanke, Lavinia Stankovic, Clara Urban, Fanny Walger und Clara Wendel

Das PROSA-SCHREIBZIMMER 2020 mit Karen Köhler:
Lina Daoudi, Leah Skye Dengler, Selin Erdogan, Christine Henne, Lara Horvath, Taisia Litvinova, Ronja Lobner, Amelie Michel, Annina Pelster, Karoline Risse, Florentine Henrica Rudolf, Fanny Stollhans und Finn Tubbe

Das Schreibzimmer 2020 wird ermöglicht durch die Ernst Max von Grunelius-Stiftung, die Cronstett- und Hynspergische evangelische Stiftung sowie den Rotary Club Frankfurt – Alte Oper und den Rotary Club Frankfurt – Römer.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.
Mikael Ross - Goldjunge
Donnerstag 08.07.21 / 19.30 h
Saalticket 7 / 4 Euro // Streamingticket 5 Euro
Mikael Ross: Goldjunge
Moderation: Jakob Hoffmann
Eröffnung des 4. Yippie-Kindercomicfestivals
Für alle ab 10 Jahren

Beethovens Jugendjahre
Über die Kindheit und Jugend Beethovens weiß man wenig. Dass es das Wunderkind nicht leicht hatte, ist bekannt. Der Vater, Alkoholiker und Spieler, wollte aus dem Jungen einen zweiten Mozart machen. Die Karriere des Genies beginnt holprig, nach und nach aber wird die musikalische Öffentlichkeit auf den jungen Ludwig aufmerksam, Haydn schließlich verhilft ihm zum Durchbruch. Beethovens körperliche Leiden und sein aufbrausendes Temperament lassen ihn kaum zur Ruhe kommen. „Goldjunge“ (Avant-Verlag) von Mikael Ross zeichnet diese Phase im Leben des Komponisten nach. Historische Episoden verflechten sich mit Mutmaßungen zu einem überzeugenden Porträt des Genies als jungem Menschen in einer Zeit der Umbrüche. Besonders eindrücklich gelingt dem Comickünstler dabei die visuelle Umsetzung der Musik. Max und Moritz-Preis-Gewinner Mikael Ross („Der Umfall“) erweist sich erneut als einer der überragenden Künstler des Genres. Lesung, Gespräch, Musikbeispiele – alles live. Die Veranstaltung ist der Eröffnungsabend des 4. Yippie-Kindercomicfestivals.

Das Junge Literaturhaus wird unterstützt von der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung.

Saaltickets sind aufgrund der aktuellen Lage vorerst nicht erhältlich. Ggf. werden diese zu einem späteren Zeitpunkt noch in den Verkauf gegeben.

Foto: © Darjush-Davar