Freitag, 10.12.2021






Im Jahr des 30. Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung ist im Gropius Bau eine Gruppenausstellung zu sehen, die zur Zeit des Kalten Krieges entstandene Gemälde aus beiden weltpolitischen Machtzentren vereint – unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler und Erik Bulatov.

Unter dem Titel "The Cool and the Cold. Malerei der USA und der UdSSR 1960–1990. Sammlung Ludwig" werden unter anderem Arbeiten von Andy Warhol, Il’ja Kabakov, Erik Bulatov, Lee Lozano, Jackson Pollock, Helen Frankenthaler, Viktor Pivovarov, Natal’ja Nesterova und Ivan Čujkov aus der Sammlung Ludwig miteinander in Beziehung gesetzt. Peter und Irene Ludwig gehörten zu den ersten europäischen Sammler*innen von US-amerikanischer Pop-Art und Kunst aus der Sowjetunion; ihre umfangreiche Sammlung ermöglicht so die kritische Gegenüberstellung von Werken aus beiden Lagern des Ost-West-Konflikts. Die Ausstellung im Gropius Bau untersucht, wie Künstler*innen auf politische wie ästhetische Fragen ihrer Zeit reagierten und Vorstellungen individueller und gesellschaftlicher Freiheit verhandelten; im Dialog von Konzeptkunst und Pop-Art aus drei Jahrzehnten wird Kunst als Ausdruck von und Kommentar zu Ideologien lesbar.

Kuratiert von Benjamin Dodenhoff und Brigitte Franzen
Organisiert in Zusammenarbeit mit der Peter und Irene Ludwig Stiftung

Mittwoch bis Montag, 10:00 bis 19:00, Dienstag geschlossen


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

Das könnte auch interessant sein

Schwieriges Erbe. Ausstellung

Was hat das Linden-Museum mit dem deutschen Kolonialismus zu tun? Welche württembergischen Akteur*innen waren am Kolonialismus beteiligt? Wie präsent war der Kolonialismus in der württembergischen Alltagswelt? Und wie wirkt er bis heute fort?

Die Ausstellung zeigt die kolonialen Verbindungen des Museums zwischen 1882, dem Jahr der Gründung des Württembergischen Vereins für Handelsgeographie als Träger des Museums, und ca. 1940 auf und bezieht Auswirkungen bis in die Gegenwart mit ein. Eine wichtige Rolle nahm Karl Graf von Linden ein. Er war Vorsitzender des Trägervereins und prägte das Museum während der Kolonialzeit. Entsprechend wurde das Museum 1911 nach ihm benannt. Daneben werden weitere Persönlichkeiten vorgestellt, die Teil von Geschichten sind, die sich zwischen dem Museum, Württemberg und den Kolonien abspielten. Ebenso wird nach denjenigen gefragt, über die wir aufgrund der kolonialen Verhältnisse wenig wissen, die aber dennoch maßgeblich am Aufbau der Sammlungen beteiligt waren.

In einem weiteren Schritt wird das kolonialistische Vereinswesen betrachtet, zu dem auch der Trägerverein zu zählen ist. Vereine prägten das gesellschaftliche Leben und dienten als Multiplikatoren kolonialer Ideologien. Ereignisse wie Kolonialtagungen, -ausstellungen und sog. „Völkerschauen“ oder Objekte der Alltagskultur zeigen, wie tief verwurzelt der Kolonialismus auch in Stuttgart war. Es wird gefragt, welche Kontinuitäten sich bis heute ergeben.

Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Gewalt und rückt exemplarisch den sogenannten „Boxer-Krieg“ in China (1900/01) in den Mittelpunkt. Hunderte Württemberger Soldaten zogen freiwillig in diesen Krieg, aus dem das Linden-Museum geplünderte Objekte besitzt. Württembergern, die an Kolonialexpeditionen und -kriegen teilnahmen, wurde ehrend mit Gedenktafeln und Denkmälern gedacht, die es teilweise noch heute gibt. Wie soll damit umgegangen werden?

In die Ausstellung fließt die Provenienzforschung im Museum ein. Außerdem wurde vom Linden-Museum eigens eine Untersuchung zu Württemberg und dem Kolonialismus in Auftrag gegeben. Die Landesgeschichte im Kontext des Kolonialismus zu betrachten und die vielen Querverbindungen zwischen Institutionen, Personen und Ereignissen herauszuarbeiten, ist ein neuer Ansatz. Auch wenn manche Fragen schon früher bearbeitet wurden, setzt die wissenschaftliche Forschung und Debatte bei vielen Fragen gerade erst ein.

Zentral sind dabei kritische Distanz und Multiperspektivität, um Kolonialgeschichte nicht einseitig oder gar nostalgisch aus der Sicht württembergischer Akteure nachzuerzählen. Dass die Auseinandersetzung stark in Bewegung ist, wird auch in der Ausstellung sichtbar. Angelehnt an die Idee der Werkstatt sind die Besucher*innen aufgefordert, Fragen zu beantworten, eigene Gedanken oder Kritik festzuhalten und ihr Wissen einzubringen oder zu hinterfragen. Die Besucher*innen können verschiedene Standpunkte und Perspektiven einnehmen, Leerstellen und Verbindungslinien werden offen gelegt und die Inhalte zur Diskussion gestellt.

Eintritt: EUR 8,-/6,- / Familien EUR 16,-

Hinweis:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung ist eine Anmeldung für einen Time-Slot zum Besuch der Ausstellung erforderlich:
Tel. 0711.2022-579
(Sprechzeiten: Mo. bis So., 10 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr, Anmeldung bis 1 Tag vorher möglich)

 

Mo bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

21.01.2022
ANTONY GORMLEY

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab 13.06.2021 eine umfangreiche Einzelausstellung des britischen
Bildhauers Antony Gormley (*1950 London). Ausgezeichnet mit dem Turner Prize und dem Praemium
Imperiale zählt er zu den wichtigsten Künstlern der Gegenwart. Mit rund 30 Werken aus der Sammlung
Schaufler und aus dem Studio des Künstlers – darunter Arbeiten, die bisher nie öffentlich zu sehen waren –
ist es die bedeutendste Werkschau Gormleys, die je in Deutschland zu sehen war.

 

Zentrales Thema von Gormleys Schaffen ist der Mensch und seine Beziehung zum Raum. Ausgehend von
seinem eigenen Körper, den er als Material, Werkzeug und Motiv nutzt, zeigt er Figuren in unterschiedlichen
Zuständen: Enthüllung, Isolation, Herausschälen und Wachstum sind in der Ausstellung zu finden. Frühe
Skulpturen, wie die Bodenarbeit FLAT TREE (1978) und ONE APPLE (1982), zeigen Gormleys Interesse an Zeit
und ihrer Darstellung. 

 

Einige Werke sind umschlossen, andere offener und durchlässiger. Die fortwährende Infragestellung, wo ein
Körper beginnt und wo er endet, wird in Skulpturen erkundet, die sich von der Leere zur Masse entwickeln,
von der Linie zur Fläche, von der geradlinigen zur organischen Form und Struktur: von der fast gewichtslosen
linearen „Zeichnung im Raum“ bei FLARE II (2008) über die dichte Masse von CUMULATE (BREATHE II)
(2018) bis zur raumgroßen abgeschlossenen Dunkelheit von HOLD (2016). Drei großformatige
architektonische Werke – ROOM (1980), HOLD (2016) und MURMUR (2014) – stehen im Mittelpunkt der
Ausstellung und vermitteln zwischen dem individuellen Raum des Körpers und dem kollektiven Raum.

 

Nach der pandemiebedingten Verschiebung des Projekts im letzten Jahr, äußert sich der Künstler nun
begeistert über die Umsetzung ab Juni 2021: „Es freut mich, diese Ausstellung in den einzigartigen
ehemaligen Industriehallen des SCHAUWERK Sindelfingen zu machen. Die Räume sind großzügig, offen und
mit einem natürlichen Licht von oben erfüllt.“

Die Ausstellung zeigt Gormleys Transformation der Skulptur von rein materiellen und formalen Fragen hin zu
einer Erkundung des Lebens selbst. „Unser eigener Körper und seine Beziehung zu den ausgestellten Werken
ist ebenso Thema wie die Arbeiten selbst: der Körper als Behältnis, als Energiefeld, als Aggregat von Teilen, als
provisorischer Stapel, als Masse, als neuronales Netzwerk.” (Antony Gormley)

Di, Do 15:00-17:00 Uhr (öffentliche Führung) Sa, So 11:00-17:00 Uhr

Sindelfingen

21.01.2022
Zanele Muholi

Zanele Muholi bezeichnet sich selbst als visuelle*r Aktivist*in und dokumentiert seit den frühen 2000er Jahren das Leben der Schwarzen LGBTQIA+-Community Südafrikas in eindrücklichen, intimen Fotografien. Vom 26. November 2021 bis 13. März 2022 wird im Gropius Bau die erste Retrospektive Muholis in Deutschland zu sehen sein.

Neben weniger bekannten, frühen Bildserien umfasst die Ausstellung aktuelle Arbeiten und macht so die gesamte Bandbreite der fotografischen Praxis Muholis erfahrbar, in der Themen wie Sexualpolitik, rassistische Gewalt, gemeinschaftlicher Widerstand und Selbstbehauptung verhandelt werden. Die Fotografien Muholis stellen dabei nicht nur eine Geste der Ermächtigung dar, sondern fordern immer wieder den heteronormativen Blick heraus – und eröffnen gleichzeitig ein Netzwerk von Verwandtschaftlichkeit und neue Bildgeschichten. Serien wie Faces and Phases sowie Brave Beauties bilden ein wachsendes visuelles Archiv von Schwarzen queeren und trans Identitäten und legen Zeugnis von all denjenigen ab, die ihr Leben riskieren, um angesichts von Repression und Diskriminierung authentisch zu leben.

Kuratiert von Natasha Ginwala, Yasufumi Nakamori (Senior-Kurator International Art (Fotografie), Tate Modern) und Sarah Allen (Assistenzkuratorin, Tate Modern)

Mittwoch bis Montag, 10 Uhr bis 19 Uhr, Dienstag geschlossen

Berlin

21.01.2022
Einsatz für die Menschenrechte

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum präsentiert vom 30. September bis 23. Januar die Ausstellung „Einsatz für die Menschenrechte – Plakatausstellung von Amnesty International“.

Seit der Gründung von Amnesty International 1961 engagieren sich deren Mitglieder weltweit für die Einhaltung der Menschenrechte. Eine wesentliche Grundlage ihrer Arbeit bildet die am 10. Dezember 1948 von der UN-Vollversammlung verabschiedete Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Trotz jahrzehntelanger Aufklärungstätigkeit gibt es nach wie vor international in zahlreichen Ländern Menschenrechtsverletzungen verschiedenster Art. Die Plakatausstellung thematisiert unter anderem den Schutz von Flüchtlingen, Frauenrechte, Kindersoldaten, Rassismus und „moderne“ Sklaverei.

Die Ausstellung wird in Kooperation mit der Osnabrücker Regionalgruppe von Amnesty International gezeigt.

Dienstag bis Freitag 10 bis 17 Uhr Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr Montag geschlossen

Osnabrück

21.01.2022
Eine Gemäldegalerie für Trier

Mit der Gemäldegalerie präsentiert das Stadtmuseum Simeonstift Trier ausgewählte Glanzstücke seiner Sammlung: Mit einem Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jahrhundert zeigt die Ausstellung einen Querschnitt der Sammlungsgeschichte, die eng mit den Geschicken der Stadt und ihren prägenden Persönlichkeiten verwoben ist. Die Sonderschau ist vom 10. Oktober 2021 bis 24. April 2022 im Neubau des Museums zu sehen.

In enger Nachbarschaft und Anbindung an die Ausstellung zur Stadtgeschichte zeigt die Gemäldegalerie mit einer Auswahl von Skulpturen und Gemälden aus dem umfangreichen Bestand des Hauses die Kontinuität und das unverwechselbare Profil der eigenen Kunstsammlungen. Sie macht aber auch die gewachsene Sammlungsvielfalt deutlich, mit ihren Stärken und Schwächen, ihren besonderen ortsspezifischen Schwerpunkten und Defiziten. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts waren die Kurfürsten-Erzbischöfe sowie die Klöster und Stifte die wichtigsten Auftraggeber für die Kunstschaffenden. Im 19. Jahrhundert waren es dann reiche Bürger, die sich als Kunstmäzene und Sammler betätigten. Einige von ihnen schenkten ihre Schätze der Stadt, die auf dieser Grundlage 1904 ein eigenes Museum ins Leben rufen konnte.

Die Entstehung der Sammlung, die Subjektivität der Stifter, die Zufälligkeit dessen, was aus den Weg in den Bestand des Museums gefunden hat und die spezifische Ausprägung des Kunstschaffens vor Ort, all dieses spiegelt die Sammlung des Simeonstiftes wider. Sie ist damit eine im positiven Sinne regionale Sammlung, in der sich Kunstwerke, regionale Kunstgeschichte, örtliche Sammlerpersönlichkeiten und die Geschichte des Museums aufs engste verzahnen. Dass auch Werke von weit überregionaler Bedeutung Teil dieser Sammlung sind, steht dazu in keinem Widerspruch. Die Werke erzählen Geschichten, sie kommen zu Wort, sie enthüllen einige ihrer Geheimnisse. Es geht um historische Hintergründe, ikonographische Aussagen, Künstler und Auftraggeber, um die vielschichtige Erfassung von Kunstwerken, die dem Besucher den Zugang zur Sammlung ermöglichen soll.

Erhebliche finanzielle Mittel werden jährlich in die Erhaltung der materiellen Existenz der Gemälde und Skulpturen des Stadtmuseums investiert. Diese grundlegende Aufgabe verantwortlicher Museumsarbeit bleibt den Augen des Besuchers weitgehend verborgen. Die Arbeit der Restauratoren aber bewahrt die Substanz der Erinnerung an die Vergangenheit und schlägt gleichzeitig eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Leselust. Kinderbücher – eine kurzweilige Literaturgeschichte seit dem Zeitalter der Aufklärung

Die Ausstellung präsentiert Kinderbücher bis zu einem Lesealter von zwölf Jahren und stellt in chronologischer Reihenfolge Lieblingsbücher vom 18. Jahrhundert bis heute vor. Es wird ein Panorama erzählender Kinderbücher entfaltet (nicht aufgenommen sind Gedichte und Märchen).

Di-So 10:00 bis 16:00 Uhr

Halberstadt

21.01.2022
Jazmina Figueroa. Call Signs

Eine Spirale offenbart das Fortschreiten des Chaos.

»Die Spirale ist ein Versuch, das Chaos zu kontrollieren. Sie hat zwei Richtungen. Wo platziert man sich, in der Peripherie oder am Scheitel der Spirale? Der Beginn an der Außenseite ist die Angst, die Kontrolle zu verlieren; das Hineinschlängeln ist eine Verengung, ein Rückzug, eine Verdichtung bis hin zum Verschwinden. Die Bewegung nach außen ist eine Darstellung des Gebens und Aufgebens der Kontrolle, des Vertrauens, der positiven Energie, des Lebens selbst. Spiralen – wie auch immer man sich dreht – stellen die Zerbrechlichkeit in einem offenen Raum dar. Angst hält die Welt in Bewegung.« – Auszug von Louise Bourgeois: »Spiral« (2019) 

Muscheln wurden im Laufe der Geschichte als Währungsmittel eingesetzt. Ihre biologischen Strukturen widerspiegeln die Entstehungsmuster neuer Währungen, die durch Iteration gekennzeichnet sind, oder anders ausgedrückt, durch all dem, was in früheren Bestrebungen einkalkuliert ist und war. Der Versuch, das Ganze in seinen Einzelteilen zu verstehen lässt sich durch das Studium der Struktur einer Muschel verbildlichen: das verkalkte materielle Netzwerk – die Anordnung von spiralförmigen Linien und reliefartigen Mustern mit verdeckten interpretativen Ursprüngen. Letzten Endes ist all das, was eine Molluskenschale ausmacht, auch ein Teil der treibenden Kraft des Atlantischen Ozeans.

»Call Signs«, 2021, von Jazmina Figueroa ist teils maschinengeneriert und teils sensorisch – es basiert auf den subversiven und radikalen Traditionen einer sich immer weiter ausdehnenden Landschaft der Informationsmedien. Das Projekt ist das Ergebnis der zweimonatigen Research Residency von Jazmina Figueroa am ZKM | Karlsruhe im Rahmen von »Beyond Matter«, einem internationalen, kollaborativen, praxisbasierten Forschungsprojekt.

Karlsruhe

21.01.2022
gesichtslos

Reiss-Engelhorn-Museen, Museum Weltkulturen D5

Die Ausstellung „gesichtslos – Frauen in der Prostitution“ widmet sich einem gesellschaftlichen Tabuthema: Frauen in der Prostitution. Sie sind täglich damit konfrontiert, ihre wahre Identität zu verbergen. In der Gesellschaft verstecken sie ihr Gesicht, träumen „gesichtslos“ von einem anderen Leben. Die Ausstellung basiert auf Erfahrungsberichten von Frauen, die in der Prostitution arbeiten. Oft sind es Frauen, die ihre Heimatländer verlassen haben, um der dortigen Perspektivlosigkeit zu entkommen und in Deutschland ein neues Leben unter besseren Bedingungen anzufangen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus.

 

Der Fotograf Hyp Yerlikaya hat die Frauen zusammen mit der Beratungsstelle Amalie über zwei Jahre mit der Kamera begleitet. In seinen Bildern hält er Menschen, Situationen und Orte mit Mitteln der Inszenierung fest. Insgesamt 40 Bilder und begleitende Texte erzählen die Geschichte dieser Frauen – ihrer Ängste und Sorgen, aber auch ihrer Träume und Hoffnungen. Obwohl 2017 das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten ist, führt die Mehrheit der Frauen ein Leben abseits der sozialen Wahrnehmung. Nur wenigen von ihnen gelingt der Ausstieg. Die gesellschaftliche Sichtbarmachung und die Anregung eines öffentlichen Diskurses über die oftmals prekären Lebens- und Arbeitswelten von Prostituierten in Deutschland sind Anliegen dieses Projektes.

Die Beratungsstelle Amalie des Diakonischen Werks Mannheim bietet seit 2013 Frauen in der Prostitution Hilfe, Beratung und Begleitung in belasteten Lebenssituationen.

 

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 3771

www.rem-mannheim.de

 

© Hyp Yerlikaya

Di – So, 11 – 18 Uhr, auch an Feiertagen geöffnet, außer 24. und 31.12.

Mannheim

21.01.2022
Die Ökonomie des Schenkens: Joseph Beuys, Polentransport 1981

Im August 1981 machte sich Joseph Beuys mit seiner Familie auf den Weg von Düsseldorf nach Łódź/Lodz. Auf dem Dach seines Wohnmobils transportierte er in einer Holztruhe eine Schenkung von mehr als 700 Zeichnungen, Objekten, Dokumentationen und Archivmaterialien zu seinem bisherigen Schaffen, zu denen nach der Ankunft 13 Grafiken hinzukamen – seine Skizzen von der gesamten Aktion, die Beuys „Polentransport 1981“ nannte.

Das Polnische Institut Düsseldorf und das Muzeum Sztuki Łódź/ Kunstmuseum Lodz beteiligen sich am Jubiläumsprogramm „beuys 2021“ und eröffnen  am 19. November 2021 in der Galerie des Instituts auf der Citadellstraße 7 in Düsseldorf eine Dokumentarausstellung „Die Ökonomie des Schenkens: JOSEPH BEUYS, POLENTRANSPORT 1981“.

Um es mit der Begrifflichkeit von Joseph Beuys zu formulieren: In den Jahren 1980-1981 schufen die Polen eine gigantische „soziale Plastik“ aus zehn Millionen Elementen – „antisozialistischen Elementen“, wie die kommunistische Propaganda sie nannte. Gemeint war die „Solidarność“, die erste unabhängige, das heißt nicht von einem totalitären Regime kontrollierte Gewerkschaft zwischen Eisenach in der DDR und Wladiwostok in der Sowjetunion.

Das Aufkommen der „Solidarność“ war für Beuys nicht nur ein klares Omen für den Zusammenbruch der kommunistischen Diktatur, sondern auch Verheißung einer neuen Wirklichkeit. In der vor allem von Arbeitern geschaffenen Bewegung sah er eine Verkörperung des dritten Wegs: die Suche nach einem Kompromiss, ein Versuch, den Kommunismus zu überwinden, der gleichwohl die sozialen Errungenschaften bewahren wollte und auf einem starken Bewusstsein für Gemeinschaft und Tradition fußte. Das Wirken der „Solidarność“ erschien Beuys als ideale Realisierung seines Konzepts der „sozialen Plastik“, deren Material für ihn das menschliche Handeln und dessen Einfluss auf Funktionsweise und Gestalt der menschlichen Gemeinschaft waren.

Warum schenkte Joseph Beuys seine Werke gerade dem polnischen Muzeum Sztuki Łódź/ Kunstmuseum Lodz?

Beuys nannte diese Aktion „Polentransport 1981“. Er knüpfte damit an die Geschichte des Kunstmuseums in Łódź an, das als weltweit zweitälteste Museum für moderne Kunst seit seiner Gründung im Jahr 1930 eine enge Verbindung zur Avantgardekunst pflegte. Zum Herzstück des Hauses entwickelte sich die Internationale Sammlung Moderner Kunst der Gruppe „a.r.“, deren erster Teil dem Museum am 15. Februar 1931 offiziell übergeben worden war. Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wuchs die Sammlung auf mehr als 100 Werke von Künstlern der internationalen Avantgarde an, darunter Jean Arp, Alexander Calder, Sonia Delaunay, Max Ernst, Fernand Léger, Pablo Picasso, Kurt Schwitters, Marcel Seuphor i Piet Mondrian, Georges Vantongerloo. Alle Werke waren Schenkungen.

Heute ist Joseph Beuys’ Schenkung vom August 1981 ein wichtiger Bestandteil der Sammlungen des Muzeum Sztuki Łódź im Bereich der modernen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie passt perfekt zur Geschichte und Philosophie einer Institution, deren Wirken genau so begann, nämlich mit einer Schenkung. Diese erste Geste von 1931, die später von anderen Künstlern und Sammlern wiederholt wurde, sollte das Gesicht der Stadt verändern – durch die Kraft der Ideen, durch die Kraft der Bilder als freiem Ausdruck des Denkens.

Ausstellung anlässlich des Jubiläumsprogramms „beuys 2021“ zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys, des 40. Jahrestags der Verhängung des Kriegsrechts in Polen (13.12.1981), des 30. Jahrestags der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit (17.06.1991) und des 90. Jahrestags der Schenkung der Internationalen Sammlung Moderner Kunst an das Muzeum Sztuki Łódź durch die Gruppe "a.r." (15. 02.1931).

Die Ökonomie des Schenkens: Joseph Beuys, Polentransport 1981

Dauer der Ausstellung: 19.11.2021 - 4.02.2022

Vernissage: am Freitag, den 19.11.2021, um 19.00 Uhr

Kurator: Maciej Cholewiński, Muzeum Sztuki Łódź

Koordination: Monika Kumięga, Polnisches Institut Düsseldorf

Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf und Muzeum Sztuki Łódź

Polnisches Institut Düsseldorf

Öffnungszeiten: Di - Fr  11 - 17 Uhr  

Citadellstr. 7., 40213 Düsseldorf

www.instytutpolski.pl/duesseldorf

www.msl.org.pl

www.beuys2021.de

 

Di-Fr: 12-17 Uhr

Nähe

 
Liebe Kunstfreunde,

die letzen Monate dieses Jahres haben wir genutzt um eine neue, aussergewöhnliche Ausstellung zu kreieren. Sie können gespannt sein! Am kommenden Samstag ist nun die Vernissage. Auf Grund der immer noch andauerden Pandemie haben wir uns für 2G entschieden. Gerne können Sie dazu hier vor Ort oder zu Hause noch einen Schnelltest machen damit wir einen unbeschwerten Tag haben können. Wir freuen uns auf Sie! Entweder am Samstag zur Eröffnung oder bis 30. Januar '22 jeweils dienstags und donnerstags 11:00 - 17:00 Uhr oder auch an einen anderen Tag nach vorheriger Anmeldung unter: 01719393161 dann auch unter 3G.

11:00 - 17:00 Uhr

Emden

21.01.2022
Der Ulmer Hocker

Was haben eine Wanknutsäge, Platons Höhlengleichnis, ein Besenstiel und Max Bill gemeinsam? Antwort: Sie haben alle einen bedeutenden Anteil an der Herausbildung eines der berühmtesten Designklassiker des 20. Jahrhunderts. Kaum ein Gegenstand ist unscheinbarer als dieser und doch hat keiner mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist vom sogenannten „Ulmer Hocker„.

Mit der Ausstellung „Der Ulmer Hocker: Idee – Ikone – Idol“ stellt das HfG-Archiv erstmals einen der bekanntesten an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) entstandenen Entwürfe in das Zentrum einer analytischen Darstellung. Mittels eines umfassenden Blicks auf die unterschiedlichen Bedingungen, die den „Ulmer Hocker“ ermöglicht haben, wird nicht nur ein Designklassiker verstehbar, sondern darüber hinaus auch ein originelles Modell von Geschichtsschreibung vorgestellt, das seinerseits Schule machen könnte.

So zeigt die „Idee“ den „Ulmer Hocker“ in einem weiten Spannungsfeld seiner Entstehung und deutet ihn als ein Erzeugnis unterschiedlicher Faktoren: Max Bill, Hans Gugelot und Paul Hildinger werden als Urheber des „Ulmer Hockers“ ebenso beleuchtet wie innovative Technologien, die bei der Fertigung des „Ulmer Hockers“ zum Einsatz kam, sowie die ökonomische und politische Situation der HfG Ulm.

Als „Ikone“ wird der „Ulmer Hocker“ als einen Klassiker der Designgeschichte präsentiert und als Teil ihres jeweiligen Kanons inszeniert. So werden auch Hocker gezeigt, die entweder zeitgenössische Varianten, Kopien, Variationen, Vorgänger oder Nachfolger des „Ulmer Hockers“ sind, die sich sämtlich mehr oder weniger direkt auf selbigen beziehen lassen und die Frage aufwerfen, was den „Ulmer Hocker “ im Kern eigentlich ausmacht.

In Anlehnung an die Dokumentation der historischen Nutzungen ermunterte ein „Open Call“ über die Plattform nextmuseum.io das Publikum den „Ulmer Hocker“ als „Idol“ mit seiner gegenwärtigen Verwendung fotografisch mitzuteilen und so ein Teil der Ausstellung zu werden.

Di bis Fr 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

21.01.2022
Brunner/Ritz

Seit 30 Jahren erproben Johannes Brunner (*1963 in Pfullendorf) und Raimund Ritz (*1964 in Meckenbeuren) – der eine Bildhauer, der andere Musiker- das Crossover von Kunst und Musik, Film und Theater, Installation und Performance. Aus ihrer interdisziplinären Zusammenarbeit sind außergewöhnliche Projekte und ortspezifische Werke entstanden, mit denen die beiden in München ansässigen Künstler auf Besonderheiten von öffentlichen Räumen, unverwechselbare Ereignisse und architektonische Situationen reagieren.


Mit dem Berblinger-Turm haben Brunner/Ritz zum 250. Geburtstag des berühmten Schneiders von Ulm einen Publikumsmagnet und ein neues Wahrzeichen für die Stadt Ulm geschaffen. Dessen Errichtung bietet den Anlass für eine Retrospektive im Museum Ulm, die erstmals die ganze Bandbreite des künstlerischen Schaffens von Brunner/Ritz präsentiert: von frühen SkulpturMusik-Werken, kurzen Videos und Klangstücken über Musiktheater-Inszenierungen und kinetische Objekte bis hin zu Wettbewerbsmodellen, neuen audiovisuellen Arbeiten und interaktiven Rauminstallationen, die eigens für die Ausstellung entstanden sind.

Brunner/Ritz spüren Orte im öffentlichen Raum auf, an denen sie durch den Einsatz von skulpturalen und multisensorischen Elementen für eine neue Wahrnehmung unbeachteter Alltagserfahrungen sensibilisieren. Mit ihrer Ausstellung „Kunst turnen“ greifen sie den Gedanken des Museums als Ort sinnlicher Erfahrungen auf, der dem Alltag enthoben ist, neue Eindrücke erzeugen und Kunst als Erlebnis begreifen lernen soll.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr; Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

21.01.2022
Krakauer Krippenkunst - Glanzvolle Weihnachtstradition

Krakauer Krippenkunst – Glanzvolle Weihnachtstradition
Die Ausstellung präsentiert 20 historische und zeitgenössische Krakauer Krippen aus den Sammlungen des Museums der Stadt Krakau Zugleich erzählt sie von der mehr als 200-jährigen Tradition dieses faszinierenden Handwerks, das 2018 offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.
Dauer der Ausstellung: 25.11.21 bis 31.1.22
Hetjens – Deutsches Keramikmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf.

Die Tradition der Krakauer Weihnachtskrippen entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts in der historischen Hauptstadt Polens. Krakau ist mit seinen zahlreichen Baudenkmälern eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für Krippenbauer. Jede Krippe ist eine Miniaturversion der historischen Architektur Krakaus und stellt u.a. die Marienkirche, das Schloss Wawel und die Tuchhallen dar. Als Materialien für den Bau der Krippen werden Holz, Pappe und buntes, vergoldetes Papier verwendet. Ein bescheidener Stall mit dem Jesuskind in einer Krippe, ist in Krakauer Krippen fast nicht vorhanden. Die Krakauer Weihnachtskrippen sind farbenfrohe, mit Gold verzierte Bauwerke, die es mit jedem Märchenschloss aufnehmen können.

Die Ausstellung im Düsseldorfer Keramikmuseum Hetjens präsentiert 20 historische und zeitgenössische Krakauer Krippen aus den Sammlungen des Museums der Stadt Krakau Zugleich erzählt sie von der mehr als 200-jährigen Tradition dieses faszinierenden Handwerks, das 2018 offiziell in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde, sowie von den berühmtesten Krippenbauern und -familien. Indirekt wird auch die Stadt Krakau zum Thema der Ausstellung, denn die Krippen stellen die Architektur der Stadt in märchenhafter Weise dar, zusammen mit Figuren aus ihrer Geschichte und ihren Legenden.

Während der Ausstellung laden die Organisatoren die Besucher zu Führungen durch die Ausstellung, zu Krippenbau-Workshops für Kinder und Erwachsene unter der Leitung eines Krakauer Krippenbauers und zu einem traditionellen Weihnachtskonzert ein.
Veranstalter: Museum der Stadt Krakau, Polnisches Institut Düsseldorf, Hetjens – Deutsches Keramikmuseum.

Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr Mittwoch bis 21 Uhr Montag geschlossen

Düsseldorf

21.01.2022
EZRA PETRONIO – STYLISTICS

Zürich - Die Galerie Gmurzynska freut sich vom 26. November bis 22. Februar mit „Stylistics“, nach zwei Museumsausstellungen, die erste Galerieausstellung von Ezra Petronio, einem kreativen Genie mit perfektionistischer Liebe zum Detail, zu präsentieren.

Die Porträts, die die Galerie Gmurzynska in ihren Galerie Räumen am Paradeplatz und der Talstrasse in Zürich ausstellt, beleuchten den Werdegang von Ezra Petronio: eine legendäre Persönlichkeit der Mode- und Kunstwelt u.a. als Fotograf sowie als Art Director, Designer und Herausgeber des Magazins Self.

„Ich bin Old School, komme aus einer vordigitalen Zeit und habe gelernt, wie man alles von der Pike auf selbst macht. Bereits mein Vater und mein Großvater waren im selben Business tätig und die Mentoren, mit denen ich zusammengearbeitet habe, haben mich die Liebe zum Detail gelehrt.“ – Ezra Petronio

Die Ausstellung konzentriert sich auf Petronios einzigartige Verwendung eines künstlerischen Mediums, mit dem bereits Andy Warhol und Luca Samara gearbeitet haben, das Polaroid. Unter ausschließlicher Verwendung der  legendären Land-Kamera und FP-100 Polaroid Films von Fuji, sind einzigartige Porträts einiger der einflussreichsten Persönlichkeiten der letzten drei Jahrzehnte geschaffen worden, die die bahnbrechenden Veränderungen in Kunst und Kultur aufzeichnen und sie für die Ewigkeit festhalten.

Die zweigeteilte Ausstellung bietet zwei gegensätzliche, tiefe Einblicke in Petronios Porträtkunst. Ein Raum zeigt 120 einzigartige, intime Polaroids: eine schillernde Konstellation kultureller Ikonen, die zusammen das fast überwältigende Gefühl vermitteln, diesem radikalen Pantheon an Denkern und Schöpfern auf einzigartigste Weise nah zu sein. In den Räumen der zweiten Galerie werden Arbeiten gezeigt, die über den konventionellen Polaroid-Rahmen durch die Verwendung von erweiterten Größen hinausgehen. Dies betont die materielle Objekthaftigkeit analoger Texturen und die tiefen bildhaften Qualitäten der von Petronios ausgewählten fotografischen Techniken. Durch Diptycha, Triptycha und die Gestaltung von Collagen bringt der Künstler eine unwirkliche Erweiterung seiner Porträts und ihrer Qualitäten hervor und erschafft eine gar transformative Darstellung seiner Motive.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein bebilderter Katalog mit Texten und Interview von Charlotte Cotton.

ÜBER EZRA PETRONIO

Ezra Petronio, 1968 in New York geboren, gehört zu den einflussreichsten Foto-Künstlern seiner Generation. Seit mehr als 25 Jahren punktet er mit seiner Arbeit für führenden Mode- und Beauty-Marken mit großer Resonanz. Petronio ist Gründer und Creative Director von Petronio Associates mit Sitz in Paris, einer 1993 gegründeten multidisziplinären Kreativ- und Strategieagentur. In den letzten Jahrzehnten hat Petronio mit den größten Köpfen der Mode- und Kreativbranche zusammengearbeitet - Karl Lagerfeld, Jil Sander und Miuccia Prada, um nur einige zu nennen – sowie als Art- und Kreativdirektor für Branchengrößen wie YSL, Miu Miu und Chanel. Als er 1994 das Self Service Magazin gründete und eine Land-Kamera einsetzte, begann Petronio, Polaroid als sein bevorzugtes Medium für Porträtaufnahmen zu verwenden, um die Charaktere und Persönlichkeiten des Magazins einzufangen.

 

Mo bis Fr von 10:00 bis 18:30 Sa von 10:00 bis 16:00

O Tannenbaum.

Plätzchen backen, den Baum schmücken oder Würstchen mit Kartoffelsalat –  es gibt viele Bräuche, die zur Weihnachtszeit unbedingt dazugehören. Wo kommen diese Traditionen eigentlich her?

Das Stadtmuseum geht den Ursprüngen des Weihnachtsfests auf den Grund. Vom Zauber der Adventszeit bis zum Dreikönigsfest erzählen Gemälde, Skulpturen und historischer Weihnachtsschmuck, wie Weihnachten in früheren Zeiten gefeiert wurde. Dabei gibt es nicht nur Vieles zum Anschauen und Entdecken. Mitmachstationen laden junge Besucher zum Malen, Basteln, Spielen und Lesen ein.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr

Trier

21.01.2022
Ausstellungsreihe »Horizons«: Ausstellung des Osteuropa-Netzwerks

Die Akademie Schloss Solitude eröffnet die Ausstellungsreihe »Horizons«, die mit einem offenen Format Einblicke in die künstlerische Produktionen aktueller Stipendiat*innen gibt.

Der erste Teil dieser neuen Ausstellungsreihe widmet sich dem Osteuropa-Netzwerk der Akademie Schloss Solitude, das den Austausch mit den unabhängigen Kunstszenen der Länder Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Polen und Ungarn ins Zentrum stellt.

Das gewählte offene Format soll künstlerische Schaffensprozesse sichtbar machen und sowohl den Stipendiat*innen wie auch den Besucher*innen die Möglichkeit des Austauschs geben. Alle Besucher*innen sind herzlich dazu eingeladen, die künstlerischen Perspektiven kennenzulernen und sich neue Horizonte zu erschließen.

An der von Gloria Aino Grzywatz kuratierten Ausstellung beteiligen sich Stipendiat*innen aus Bulgarien/UK, Deutschland, Kroatien, Rumänien, Polen und Slowakei/Ungarn: Es sind Arbeiten von Anca Benera & Arnold Estefan, András Blazsek, Krasimira Butseva, Barbara Gryka, Luana Lojić, Jasmina Hanf und Karolina Kaltschnee zu sehen.

Zum Auftakt der Ausstellung findet am 9. Dezember 2021 ein Online-Gespräch mit anschließender Podiumsdiskussion mit zwei Gästen aus Warschau statt. Ika Sienkiewicz-Nowacka und Karolina Grzywnowicz sprechen über politischen Widerstand jenseits der besetzten Gebiete in Palästina. Wie kann man seine Menschlichkeit in Zeiten sozialer, politischer oder ökologischer Unruhen bewahren?

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung und ein Link zum Video-Livestream werden auf der Website der Akademie veröffentlicht. Diese Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Öffnungszeiten: Sa–So von 13 bis 16 Uhr Online-Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 9. Dezember 2021, um 19:30 Uhr Vom 24. Dezember bis 10. Januar bleibt die Ausstellung geschlossen.

Stuttgart

21.01.2022
"Die Malerin"

Unter dem Titel 'Die Malerin' stellt Udo Kaller im Siebold-Museum eine
Auswahl aus dem Werkzyklus „Ungemalte Bilder“ vor: Die rund 100
Ölbilder im Format 47 x 32 cm sind zwischen 2016 bis 2020 entstanden
und spielen mit erotischen Motiven, dem Konstruktivismus und dem
skurrilen Porträt. Inspirieren ließ sich der in Nürnberg lebende
Künstler dafür vor allem von japanischen Holzschnittkünstlern des 18.
und 19. Jahrhunderts. Nachdem 2008 bereits eine Auswahl von Bildern zu
sehen war, die sich mit den 'Hundert Ansichten von Edo' Hiroshiges
auseinandersetzt, ist dies die zweite Würzburger Werkschau Kallers mit
Bezügen zur japanischen Kunst. Ein Begleitkatalog ist an der
Museumskasse erhältlich.

und nach Vereinbarung

Würzburg

21.01.2022
BioMedien

Wer oder was definiert, was lebendig und was intelligent ist? Können künstliche Lebensformen empathisch sein? Wie sieht das Miteinander von Menschen und künstlichen Agents aus? Welche ethischen Fragen stellen sich? Die Ausstellung »BioMedien« lädt dazu ein, mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und künstlichen Lebensformen kennenzulernen und zu diskutieren.

Seit Jahrhunderten versucht der Mensch, Maschinen zu erschaffen, die das Leben simulieren – von der Animatronik des 16. Jahrhunderts bis hin zu präkinematischen Bewegtbild-Maschinen. Im 19. Jahrhundert brach das Zeitalter der radbasierten Bewegungsmaschinen an, zum Beispiel mit Fahrrädern, Autos und Zügen. Diese radbasierte Technologie wich im 20. Jahrhundert dem Bewegtbild, der Kinematografie, der Illusion von Bewegung. Ein Bild, das tatsächlich Bewegung imitieren konnte, war ein radikaler Schritt in Richtung der Simulation von Leben, denn bis dato waren Bilder von der Malerei bis zur Fotografie statischer Natur gewesen.

Dank der Entwicklung des Farb- und Tonfilms ist Technologie der Nachahmung des Lebens nähergekommen: Durch die hohe Genauigkeit der Wiedergabe der Kameratechnik können Expressionen, Bewegungsabläufe und Konversationen von Menschen, Tieren und Objekten eingefangen oder animiert werden. Der Übergang von der bewegten Maschine zum bewegten Bild ist damit ersichtlich.

Im 21. Jahrhundert erweitert sich das Spektrum an Möglichkeiten für die Simulation von Leben durch Medien: Bewegungen und eine Input-Output-Relation, die als »partizipative Interaktivität« bezeichnet werden kann, ähneln einem lebenden Organismus, der auf andere Lebewesen oder auf die Umwelt reagiert und sich anpasst. Angefangen bei der Simulation von Bewegung, über die kinetische Kunst bis hin zur kybernetischen Theorie, hat die Mimesis von Leben und Lebenssystemen durch künstliche Intelligenz und generative Technologien dazu geführt, dass das Leben im 21. Jahrhundert nicht ohne Maschinen denkbar ist und neu definiert werden muss.

Drei aufeinander aufbauende Schritte ermöglichten diesen Wandel: Virtualität, Variabilität und Viabilität. Die Virtualität der Fotografie legte den Grundstein für elektronische Systeme zur Erzeugung, Verarbeitung und Speicherung digitaler Bilder. Diese Virtualität der elektronischen Speicherung ermöglicht den Schritt der Variabilität und Vielseitigkeit der Bildinhalte. Daraus folgt schließlich die Viabilität oder Lebensähnlichkeit des Bildverhaltens.

Mediensysteme simulieren jenseits von Bewegung eine Vielzahl von Aspekten des Lebens, von Intelligenzen bis hin zu Empathie von lebenden Organismen. Es sind diese Medien, die lebensähnliche Verhaltensweisen aufweisen, die hier als BioMedien oder biomimetische Medien bezeichnet werden.

Die Ausstellung erforscht verschiedene Formen von artifiziellen Agents und Umwelten sowie deren Verhalten und ihre Interaktionen mit anderen Entitäten innerhalb hybrider Ökosysteme. Einige dieser Agents sind digitale, computergenerierte und computersimulierte Systeme, die sich auf einem Bildschirm entwickeln, während andere komplexe adaptive Roboter sind, die im Raum physisch präsent sind und biomimetisches Verhalten in Form von Suchmechanismen, Schwarmintelligenz, Selbsterhaltung usw. aufzeigen können. Durch unvorhersehbare Reaktionen auf Reize imitieren, demonstrieren und simulieren sie lebensähnliches Verhalten. Die ausgestellten Entitäten werfen grundsätzlich Fragen über die Selbsterhaltung von anorganischem Leben auf, denn sie zeigen ihre Interaktionsfähigkeit untereinander und mit menschlichen und nichtmenschlichen Wesen durch zweidimensionale Bilder, dreidimensionale Objekte und mehrdimensionale Quantenmodelle auf. Es sind solche dynamischen Systeme an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, die in der Ausstellung sowohl im Hinblick auf ihre möglichen Anwendungen im realen Leben als auch auf ihre Fähigkeit hin, neue Perspektiven auf aktuelle Fragen der Gegenwart zu eröffnen, untersucht werden.

»BioMedien« gibt Einblicke in mögliche Formen des Zusammenlebens zwischen organischen und anorganischen Lebensformen. Dabei schließt sich die Existenz von organischem Leben und künstlichen Entitäten nicht gegenseitig aus. Anstatt in konkurrierenden oder sich gegenseitig ausschließenden Begriffen zu denken, schlägt die Ausstellung »BioMedien« vor, sich Beziehungen zu künstlichen Agents als gegenseitige Abhängigkeiten und Verschränkungen vorzustellen. Neue Methoden und Ideologien müssen erforscht werden, um sich der Frage zu nähern, wie das Leben in einer Gemeinschaft aus menschlichen und technologischen Entitäten sich gestalten kann – vor allem vor dem Hintergrund der tiefgreifenden ökologischen Krise, des Massenaussterbens und der von Menschen verursachten Klimakatastrophe.

Mit der Fortführung eines biophilen Ansatzes, der die Vielfalt des Lebens auf dem Planeten anerkennt, schlägt diese Ausstellung zudem vor, nicht nur kohlenstoffbasiertes Leben, sondern auch anorganische Lebensformen in ökologische und soziale Netzwerke einzubeziehen. Gleichermaßen werden die in den Naturwissenschaften entwickelten Taxonomien und die Abschottung verschiedener Wissenschafts- und Kunstzweige in Frage gestellt. Die sympoetische Gemeinschaft der Zukunft wird künstliche Wesen als Teil eines Systems von Netzwerken, Beziehungen und Verbindungen zwischen verschiedenen Disziplinen willkommen heißen, um dringende Probleme anzugehen und neue Lösungen zu fördern. Dabei können künstliche Entitäten auch die Rolle von Mediator:innen, Regulator:innen, Gestalter:innen, Begleiter:innen oder Betreuer:innen in dieser Gemeinschaft übernehmen. In einer Zeit, in der unser Planet existenziell bedroht ist, ist die Suche nach neuen Konzepten und Definitionen des Lebens mehr als nur ein philosophisches Unterfangen, sie ist zu einer Verantwortung gegenüber dem Leben selbst geworden.

Karlsruhe

21.01.2022
Bräuche zum japanischen Neujahrsfest

Für Menschen in Deutschland ist Weihnachten ein wichtiges Fest im Jahreskreis. In Japan hingegen kommt dem Neujahrsfest (shogatsu) die größere Bedeutung zu. Im Zusammenhang mit diesem wichtigen Fest bestehen dort eine Vielzahl von Bräuchen, wie z.B. Hatsumode (erster Schrein- bzw. Tempelbesuch im neue Jahr), Versand von Nengajo (Neujahrsgrußkarten - über 2 Mrd.!), Otoshidama (Geldgeschenke für Kinder) usw.

Das Siebold-Museum in Würzburg zeigt hierzu ergänzend aus seinen Beständen prachtvolle Hagoita (Federballschläger), Hata (Papierdrachen) sowie Shimekazari (Glücksbringer aus Stroh zur Abwehr von bösen Geistern). Die Auswahl gewährt einen beeindruckenden Überblick zu diesem Thema, ein Schlüssellochblick in die geheimnisvolle fernöstliche Kultur.

Das Museum ist am 31.12. und 01.01. geschlossen, ansonsten geöffnet Dienstag bis Sonntag 14.30 - 17.30 Uhr (unter den jeweils gültigen Corona-Beschränkungen).

Würzburg

21.01.2022
14:30 Uhr
Geschichte und Erinnerung

Das Bundesarchiv kompakt auf neun Quadratmetern, multimedial und interaktiv kennenlernen – vom 05.01. bis 13.02.2022 ist die Wanderausstellung des Bundesarchivs zu Gast im ZKM!

Anlässlich der Zuständigkeitsübertragung des Stasi-Unterlagen-Archivs an das Bundesarchiv am 17. Juni 2021 soll die in Kooperation mit der Agentur »musealis GmbH« entstandene Ausstellung »Geschichte und Erinnerung« den Übergangsprozess, die Aufgaben sowie die Herausforderungen des Bundesarchivs verständlich machen. Von kurzen Filmclips, Interviews mit den Mitarbeiter:innen bis hin zu interaktiven Spielangeboten bietet der mobile, barrierefei zugängliche Kubus der Tourneeaustellung dabei Einblick in das sogenannte »Gedächtnis der Nation«.

Auf spannender Entdeckungsreise lernen die Besucher:innen die Menschen des Bundesarchivs und die vier Grundwerte kennen, die die Arbeit und das Selbstverständnis des Bundesarchivs maßgeblich bestimmen: Verantwortung, Vertrauen, Verlässlichkeit und Offenheit. Sie erhalten auch zahlreiche Einblicke in die Magazine und Werkstätten, können Handschriften bekannter Personen erraten oder auf Vergangenes zurückblicken. Ob man im Bundesarchiv Unterlagen über die eigene Familie finden kann und ob sich »Fake News« anhand historischer Quellen ausfindig machen lassen, sind dabei nur zwei von vielen weiteren Fragen, denen die Besucher:innen innerhalb der Ausstellung auf den Grund gehen können.

Das Bundesarchiv on Tour
Die Ausstellung ist vom 17. Juni 2021 bis zum 15. Juli 2022 an 20 Standorten in verschiedenen deutschen Städten zu Gast, darunter Berlin, Dresden, Karlsruhe, Leipzig, München und natürlich am Hauptdienstsitz des Bundesarchivs in Koblenz. Es werden dabei mehrere Kuben parallel unterwegs sein.
 

Karlsruhe

21.01.2022
01:00 Uhr
"Alles Schöne ist Geheimnis" II

"Alles Schöne ist Geheimnis"
Michael Pickl-Skulpturen-Puck Steinbrecher-Malerei


Stadtgalerie Bad Soden, Samstag 08. Januar bis 27. Februar 2022


Offen immer: Mittwoch, Samstag, Sonntag von 15:00 -18:00 Uhr und nach
vorheriger Vereinbarung Telef. 0176 801 283 56 oder www.galerie-elzenheimer.de


Im Zentrum dieser Werkschau steht die Frau, der Bildhauer Michael Pickl gibt
ihr eine wunderbare Leichtigkeit, Schlichtheit, radikale Einfachheit
sowie Eleganz und geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg.
Alles Schöne ist Geheimnis wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der
Planeten am Firmament, eine Blume. Das Treffende und Anmutige
wiederzugeben, sichtbar für die Betrachter zu machen - das ist die besondere
Gabe von Michael Pickl. Er stellt die Frau dar mit ihrer anmutigen und
selbstbewussten Unerschütterlichkeit, Einfachheit und Friedlichkeit. Hajo Eickhoff


In der norddeutschen Landschaft zu leben und diese als eine nie versiegende
Inspirationsquelle zu verstehen, heißt für den Maler Puck Steinbrecher
einerseits, in sie einzutauchen, das Wetter aufnehmen, Atmosphären erspüren,
Licht und Farben wahrnehmen und sich dann durch den Blick, die bewusste
Beobachtung und Fokussierung auf einen Ausschnitt, zu distanzieren, um sie in
expressive Landschaftsszenerien malerisch zu übersetzen.
Marion Bertram, Kulturwissenschaftlerin M.A.


Präsentiert von Galerie Elzenheimer, ab Samstag, den 08. Januar bis zum
Sonntag 27. Februar 2022 aufgrund der aktuellen Corona Lage findet leider
keine Vernissage statt.


Stadtgalerie Bad Soden „Badehaus“ im Alten Kurpark, 65812 Bad Soden am
Taunus, Königsteiner Str. 86, 65812 Bad Soden am Taunus


Offen immer: Mittwoch, Samstag, Sonntag von 15:00 -18:00 Uhr
Es gelten die aktuellen Corona-Hygieneregeln. Sie können direkt vor Ort ein
Kontaktformular ausfüllen oder noch einfacher sich per Corona oder Luca Warn
App mit dem QR-Code der Veranstaltung registrieren und die Ausstellung
besuchen. Es gelten im Moment die zwei G Regeln und Maskenpflicht. Sie
benötigen keinen Negativ-Test-Nachweis.


Sollte die Höchstbesucherzahl von15 Personen gleichzeitig bereits erreicht sein,
können Sie in der Wartezeit gerne das Stadtmuseum im Erdgeschoss besuchen.
Info Telefon: 0176 801 283 56 oder
Mehr zu der Ausstellung hier:

Kontakt: Galerie Elzenheimer, Wiesenweg 12, 65824 Schwalbach, Tel.0176 801 283 56 https://www.galerie-elzenheimer.de

15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Bad Soden am Taunus

21.01.2022
Voucher Monets Garten
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Don Quichote

„Nach drei ohne Unterlass durchrittenen Tagen und Nächten war ich meines Reiters und seines Abenteuergeistes tüchtig müde. Auch aus der letzten Schenke des Herzens hatte man uns hinaus geworfen, und so trabten wir wieder eine dieser öden Landstraßen entlang, mitten in der spanischen Provinz, auf der Suche nach neuen Windrädern.“

Zum 400. Todestag seines Schöpfers Miguel de Cervantes steigt der Ritter von der traurigen Gestalt wieder in den Sattel. Aber diesmal ergreift sein Pferd Rosinante das Wort. Gelingt es ihr, den Phantasten und seinen treuen Begleiter Sancho Panza in die Realität zurück zu holen? Was aber tun, wenn die phantastische Welt der singenden Windmühlen und glucksenden Weinschläuche doch die wirkliche ist? Gemeinsam mit der Schauspielerin Mechthild Großmann begibt sich die lautten compagney auf eine akustische Reise in die abenteuerliche Welt der spanischen Renaissance.

Geboren in Münster, in Hamburg ausgebildet, spielt Mechthild Großmann seit 2002 die Staatsanwältin Wilhelmine Klemm im Münster Tatort. Seit 40 Jahren ist sie Mitglied im Tanztheater Pina Bausch und spielte mit der Company in allen großen Städten auf der Welt. Seither stand und steht sie auf vielen großen deutschen Bühnen und auch vor der Kamera (Berlin Alexanderplatz, Nirgendwo in Afrika). Außerdem ist sie eine der beliebtesten Hörbuchsprecherinnen. Zur Zeit spielt Mechthild Großmann im Schauspielhaus Bochum die Titelrolle in Friedrich Dürrenmatts Besuch der alten Dame.

abgesagt: Lesung mit Hermann Bauer in Wien
Im Café Heller treffen Befürworter und Gegner eines touristischen Projekts auf der Eichendorff-Höhe am Bisamberg aufeinander. In derselben Nacht wird die Anführerin der Gegenpartei, die Lehrerin Marion Kirchner, erschlagen beim Denkmal des Dichters aufgefunden. Bei seinen Ermittlungen im Umfeld beider Parteien findet Oberkellner Leopold heraus, dass mehrere Verdächtige die Tote aus ihrer früheren Heimat kannten. Leopold macht sich daran, den Fall zu lösen, und versucht, die Geschehnisse der Mordnacht vor Ort zu rekonstruieren.

Wien

21.01.2022
19:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis, fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

21.01.2022
14:00 Uhr
Chapter Germany

Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China

Vom Ankommen in einem fremden Land, vom Studieren an der Universität Tübingen, vom Spaghettikochen in der Wohnheimküche, von mitgebrachten Erwartungen, neu geschlossenen Freundschaften und Zukunftsträumen berichten in der Ausstellung 26 Tübinger Studierende aus China. Tübingen steht dabei stellvertretend für alle deutschen Universitäten: An ihnen bilden Student*innen aus China inzwischen längst die größte ausländische Studierendengruppe. Wie aber erleben die Studierenden aus China ihren Alltag in Tübingen? Welche Erfahrungen machen sie an der Universität? Auf welche Probleme stoßen sie? Was ist für sie neu und wichtig? Wie kann ein Miteinander auf dem Campus entstehen? Und vor allem: Was nehmen sie schließlich aus ihrem Aufenthalt in Deutschland – aus ihrem eigenen „Chapter Germany“ – mit zurück nach Hause?

Um darauf Antworten geben zu können, wurden sie in einem dreisemestrigen Studienprojekt von 12 Masterstudent*innen des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft in ihrem Alltag begleitet. Bei Interviews, zahlreichen gemeinsamen Kochabenden und Ausflügen sind dadurch Freundschaften und für die Studienprojektgruppe Partner*innen in der gemeinsamen Forschung entstanden. Die Erfahrungen der chinesischen Studierenden sind das Thema der Ausstellung und sie kommen in dieser auch selbst ausführlich zu Wort.

Die Ausstellung „Chapter Germany“ ist in enger Kooperation mit dem China Centrum Tübingen und den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs International Master of Interior Architectural Design der HFT Stuttgart entstanden. Sie wird im Linden-Museum Stuttgart als Kabinett-Ausstellung in der Ostasien-Abteilung gezeigt.

Zur Ausstellung erscheint ein bebilderter, 300-seitiger Begleitband. Dieser ist zum Preis von EUR 19,- im Museumsshop und beim TVV-Verlag zu erwerben.

In Kooperation mit: Universität Tübingen, Hochschule für Technik Stuttgart, China Centrum Tübingen.
Mit freundlicher Unterstützung von: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Trafo – Netzwerk transferorientierter Lehre in Baden-Württemberg, Karl Schlecht Stiftung, Tübinger Vereinigung für Volkskunde e. V., Universitätsbund Tübingen e. V., Stiftung Landesbank Baden-Württemberg

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So und Feiertage von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

21.01.2022
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Vince Ebert
Vince Ebert
mit „Make Science Great Again!“

90 Prozent der Amerikaner halten die Evolutionstheorie für unbewiesenen Mumpitz.
34 Prozent bezweifeln, dass die Erde eine Kugel ist und sieben Prozent glauben,
dass braune Kühe Schokomilch geben.
Alles Fake News aus dem Land der
unbegrenzten Möglichkeiten? Vince Ebert wollte es genau wissen und startete ein
spektakuläres Experiment: Ein ganzes Jahr in den USA! Er traf auf IT-Spezialisten
aus dem Silicon Valley und in New York auf Wallstreet-Banker. In Cape Canaveral
sprach er mit Raketenwissenschaftlern und in Harvard mit
Genderforscher- Unterstrich-Studenten-Unterstrich-Sternchen-Innen.
Stets auf der Suche nach den elementarsten Fragen: Wie kann es sein, dass eine Nation, die zum Mond flog, nicht
in der Lage ist, eine funktionsfähige Duscharmatur herzustellen? Woher kommt die
uramerikanische Angst vor unpasteuristierter Milch? Und kann man wirklich vom
Tellerwäscher zum Millionär werden? Oder doch nur zum Geschirrspüler? Amerika -
ein Land, das polarisiert und irritiert. Dort gibt es schwarz und weiß, Liebe und Hass,
Freiheit und Todesstrafe, Prüderie und Brustvergrößerungen, Eliteunis und Käse in
Sprühdosen.
Amerikanische Schüler halten Hitler für eine Staubsaugermarke und glauben, die
Ukraine liegt in Portugal. In Montana kommen auf jeden Einwohner drei Kühe, jeder
achte Amerikaner hat schon einmal bei MacDonalds gejobbt und ein Viertel glaubt an
Wiedergeburt. Trotzdem sind die USA die führende Wissenschaftsnation der Welt.
Oder vielleicht sogar deshalb?
Ab Herbst 2020 ist Vince Ebert zurück auf Deutschlands Bühnen. Mit vielen
Antworten, Einsichten und einem brandneuen Programm: Make Science Great Again! – eine witzige und kulturübergreifende Abrechnung mit Irrationalität, Denkfehlern und gegenseitigem Überlegenheitsgefühl.

Weitere Fotos und Informationen unter
http://www.vince-ebert.de
Weitere Informationen zu der Veranstaltung – Michael Drauz, Telefon 0711/661 9040

Stuttgart

21.01.2022
20:15 Uhr
Tickets
ab 26,60 €
Burning Futures: On Ecologies of Existence - #12 Strategies on Fire: Wie weiter mit den Klimabewegungen
“Bla, bla, bla” – so kommentierte Greta Thunberg das Geschehen in der COP26, der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021. Die Klimaaktivist:innen werfen Politik und Wirtschaft vor, dass sie zwar wiederholt mündliche Versprechen zur CO2-Reduktion machen, sich jedoch nicht konsequent an diese halten. Nach Jahren der Appelle und Proteste steht die Klimabewegung vor einer strategischen Herausforderung: Wie kann für das Klima weitergekämpft werden, ohne sich mit Lippenbekenntnissen abspeisen zu lassen? In diesem Kontext lädt die HAU-Podcast- und Diskursreihe “Burning Futures: On Ecologies of Existence” in ihrer 12. Ausgabe zu einer Debatte über die Tragweite verschiedener Strategien ein: Klagen gegen Klimasünder:innen, Umwelt-Organising, mediale Kampagnen, ziviler Ungehorsam, Streik, Militanz, transnationale Vernetzung oder der Aufbau autonomer ökologischer Lebensräume. In “Strategies on Fire: Wie weiter mit den Klimabewegungen” reflektieren und überprüfen die Aktivist:innen Annemarie Botzki, Franziska Heinisch und Esteban Servat ihre Praktiken.
________________________________________________________________________________________

“Blah, blah, blah” – that was Greta Thunberg’s comment on what was happening at COP26, the UN Climate Change Conference in Glasgow 2021. Climate activists accuse politicians and corporations of repeatedly making verbal promises to reduce CO2 emissions, but not consistently keeping them. After years of appeals and protests, the climate movement faces a strategic challenge: how to continue fighting for the climate without being fobbed off with lip service? With this in mind, the 12th edition of the HAU podcast and discourse series “Burning Futures: On Ecologies of Existence” ushers a debate on the scope of different strategies: lawsuits against climate sinners, environmental organising, media campaigns, civil disobedience, strikes, militancy, transnational networking and the construction of autonomous ecological habitats. In “Strategies on Fire: What Next for the Climate Movements”, activists Annemarie Botzki, Franziska Heinisch and Esteban Servat examine and reflect on their practices.
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
robot opera R.U.R. - Rossums Universal Robots. Musiktheater nach Karl Capeks Klassiker
Blaupause für etliche Science-Fiction des 20. Jahrhunderts und Ursprung des Begriffs Roboter. Capeks Stück war eins der ersten, in denen die heute allseits präsente Auslöschung der Menschheit verhandelt wurde. 101 Jahre nach der Uraufführung bringen das retro-futuristische Ensemble gamut inc und Gäste, der RIAS Kammerchor und der Deutsche-Buchpreis-prämierte Librettist Frank Witzel eine aktualisierte Fassung als Musiktheater auf die Bühne.
Isaac Asimov nannte es das „schlechteste wichtige Stück seiner Zeit“. Der Bruder des Autors schuf für das Werk den Neologismus „Roboter“. ROSSUMS UNIVERSAL ROBOTS reflektiert auch heute noch aktuelle Themen wie ökonomische und ökologische Katastrophen oder menschliche Hybris.
Die Neufassung verwandelt die Themen des Originals in eine groteske Welt, in der Zwischenwesen aus Menschen und Objekten sich durch live gespielte elektronisches Klanglandschaften, komplexe Lichtchoreographien und optische Täuschungen bewegen. Unablässig verfolgt werden sie von der Masse der Menschen und Roboter, die der RIAS Kammerchor als Videoprojektionen in Orson Wells ‘scher Film Noir Ästhetik lebendig werden lässt.

Zur Handlung: Die Roboter werden von einer Handvoll Wissenschaftler auf einer Insel entwickelt und in die ganze Welt verkauft. Sie sind organische menschenähnliche Wesen, keine mechanischen Apparate, die in einem Roboteraufstand die Kontrolle über die Insel und den Planeten übernehmen - dabei wird die gesamte Menschheit ausgerottet. Den Robotern fehlt nun allerdings die Formel zu ihrer eigenen Erzeugung. Zum Glück blieb auf der Insel ein einziger Mensch am Leben, der die Formel reproduzieren soll bevor alle Roboter dem Zerfall anheimfallen. Dieser letzte Mensch ist aber leider kein Naturwissenschaftler…

Weitere Vorstellungen im Februar 5. & 6. 2022 20:00 Uhr @ Comedia Köln

Einlass: 19:00 Uhr
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Hallenbad Vellmar
2 G-Regel:

Für den Besuch unseres Schwimmbades gilt ab dem 25.11.2021 die 2 G-Regel!

Beim Einlass ist daher unbedingt
- der Impfnachweis oder
- der Genesenennachweis
sowie ein gültiges Ausweisdokument vorzulegen.

Für Kinder unter 6 Jahren und Kinder bis zur Einschulung gilt diese Regelung nicht.

Bei Kindern- und Jugendlichen unter 18 Jahren und bei Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können - hier ist die Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses notwendig - kann der Nachweis durch das Schülertestheft oder durch ein Zertifikat über eine negative Antigen-Testung (nicht älter als 24 Std.) erbracht werden.
______________________________________________________________________________________

Einlass:

Der Einlass ins Hallenbad ist nur mit einer gültigen Eintrittskarte möglich, die vorab hier über den Online-Ticketshop für das jeweilige Besucherzeitfenster gebucht worden ist.

Unbedingt beachten: Für jede Person, die das Hallenbad besucht, muss eine Eintrittskarte gebucht werden - auch für Babys, Kleinkinder und Begleitpersonen.

Sollte eine Online-Buchung für Sie nicht durchführbar sein, ist eine telefonische Buchung über das Hallenbadpersonal (nur) während der Besucherzeitfenster unter der Rufnummer: 0151/50446603 möglich.
Hierbei entsteht eine Bearbeitungsgebühr von 0,50 € pro Buchung, die zusätzlich zum Eintritt zu entrichten ist.

Eine Stornierung von gebuchten Eintrittskarten ist nicht möglich.

Bei Kindern bis zum vollendeten 10. Lebensjahr ist die Begleitung einer erwachsenen Person erforderlich.
______________________________________________________________________________________

Allgemeine Hinweise zur Buchung und zum Einlass:

- Der letztmögliche Einlass ist 60 Minuten vor Ende des Besucherzeitfensters.

- Die Schwimmbecken sind rechtzeitig vor Ende des Besucherzeitfensters, mind. 15 Minuten vorher, zu
verlassen.

- Spätestens zum Ende des Besucherzeitfensters muss das Hallenbad verlassen werden.

- Konnte die Eintrittskarte für das gebuchte Besucherzeitfenster nicht eingelöst und genutzt werden, besteht
kein Anspruch auf Übertragung oder Erstattung.
______________________________________________________________________________________

Wertkarten:

Die Benutzung von bereits erworbenen Wertkarten sowie der Verkauf von Wertkarten ist vorübergehend nicht möglich.

Die Wertkarten behalten Ihre Gültigkeiten und können nach der Corona-Pandemie wieder eingesetzt werden.

Letzter Einlass eine Stunde vor Ende des Besucherzeitfensters
Christine Eixenberger | Einbildungsfreiheit
Christine Eixenberger ist eine Vollblut-Entertainerin, die ihrem Publikum auf die Finger und gleichzeitig auf’s Maul schaut. Dafür wurde die Kabarettistin und Schauspielerin im Oktober 2019 mit dem Bayerischen Kabarettpreis in der Sparte „Senkrechtstarter“ gewürdigt. Begründung der Jury: „Jung, strahlend, frech – und dabei sehr bayerisch. Von Christine Eixenbergers gutem Aussehen sollte man sich nicht täuschen lassen und meinen, bei ihr gehe es um Oberflächlichkeiten. In drei Solo-Programmen hat die studierte Grundschullehrerin schon bewiesen, dass sie ebenso hemmungs- wie schonungslos austeilen und bürgerliche Befindlichkeiten aufdecken kann…“.

Alles beginnt mit einem biblischen Wasserschaden: Von sagenumwobenen Pilzkolonien und nicht ganz so flotten Handwerksburschen aus den eigenen vier Wänden vertrieben, bricht Christine Eixenberger in eine Odyssee durch den Groß- und Kleinstadtdschungel auf. In ihrem neuen Programm breitet die Kabarettistin ein Panoptikum aus, wie es romantischer nicht sein könnte: Bei ihrer unfreiwilligen Wohnungssuche umgarnt sie Immobilienmakler und Hausbesitzer, die sich allesamt gebärden wie Lehnsherrn einer längst vergangenen Epoche. „Ich bin dann mal so frei...!“ denkt sich Christine Eixenberger und begegnet den Möchtegern-Monarchen der Neuzeit gewohnt furchtlos, stimm- und wortgewaltig, gestählt durch unzählige Bastelstunden und Grundschulklassenfahrten.

"Einbildungsfreiheit“ erzählt pointenreich von Bürgern und Burgfräulein, von der Macht der Märkte und der Suche nach diesem einen, mystischen, bayerischsten aller Orte: Dem ominösen "Dahoam".

Einlass ab 18.00 Uhr, Sie werden platziert.
Jesse James oder was der Kommunismus war - Live-Premiere
Wiederaufnahme aus der letzten Spielzeit, in der die Performance coronabedingt nur online gezeigt werden konnte.

Ein Vater, der 1981 in den Westen floh und seine Tochter nach dem US-amerikanischen Westernheld Jesse James nennen wollte – welche Freiheit suchte er? Wenn Jesse James zu einem antikapitalistischen Antihelden in der Tschechoslowakei avanciert – was verrät es darüber, was „der Kommunismus“ war? Wenn in Teheran „Das Kapital“ heimlich in einen Koffer gepackt und im Kanal versenkt wird, eröffnet das die Frage: Was macht dieses Buch so gefährlich, dass man es verschwinden lassen muss?
Der Kommunismus liegt nur eine Generation hinter uns. Wir haben Elternteile, die in sozialistischen Systemen lebten, vor dem Kommunismus flohen, oder Kommunist:innen waren und deswegen fliehen mussten. Zwischen der Tschechoslowakei, Iran und Vietnam entfalten sich die Geschichten und führen schließlich nach Deutschland.

“Nó nói là Ba chưa được công nhận Việt Nam. Từ cái ngày đó cho đến Ba mà vượt biên là Ba không có ‚Personalausweis‘. Ba là không phải người Việt Nam nữa…”


"چند وقتیه که هی یه خوابی می بینم. این که همه ش دنبال یه جا، یه آدرس یا هدفی می گردم، ولی پیداش نمی کنم و گم می شم. [...] این اواخر، این پدرمه که توی این خواب دنبالش می گردم."


In einem Hybrid aus Video- und Bühnenperformance nähern sich drei Performer:innen den postsozialistischen Erinnerungen dreier Väter an und fragen sich: Was ist das Bild der zweiten Generation auf ‚den Kommunismus‘ und auf die, die ihn erlebt haben?
Die drei Performer:innen, die nicht alle Töchter dieser Väter sind, bewegen sich zwischen Interviewfragmenten, Sound- und Videocollagen – sie versuchen und scheitern: An kollektiven Textkörpern, am System, an Online-Aerobic-Dance-Classes und sozialistischen Sportparaden, an maskulinen Helden, an Vaterfiguren, an corona capitalism, an Repräsentationsfragen des Übersetzens.
Was ist unser Bild, die wir in der „kapitalistischen Gegenwart ohne Alternative“ aufgewachsen sind, von der Zukunft? Welche Auseinandersetzung mit ‚dem Kommunismus‘ ist uns vor dem Hintergrund der Väter-Biografien möglich? Müssen wir mit einer Revolutions-Nostalgie aufräumen oder uns mit dem Begriff versöhnen?
Vorwiegend in deutscher Sprache (persisch/englisch/vietnamesisch)

Konzept: Janis Jirotka, Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Shahab Anousha und Linda Jiayun Gao-Lenders / Dramaturgische Mitarbeit und Projektassistenz: Max Mandery / Performance: Shahab Anousha, Linda Jiayun Gao-Lenders und Janis Jirotka / Inhaltliche und künstlerische Projektbegleitung: Michaela Jirotka / Videoart: Reyhaneh Scharifi und Linus Kirbschus Gesch / Outside eye: Bini Adamczak, Dan Thy Nguyen, Serfiraz Vural / Outside eye (Wiederaufnahme): Luna Ali / Übersetzung (Vietnamesisch): Daniela Khánh Duyên Trần / Research: Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Janis Jirotka, Michaela Jirotka und unsere Interviewpartner*innen / Research: Reyhaneh Scharifi, Nguyễn Quốc Tuấn, Janis Jirotka, Michaela Jirotka und die Interviewpartner:innen

START OFF ist ein Projekt des LICHTHOF Theaters in Kooperation mit der Hamburgischen Kulturstiftung.
Gefördert von der Mara und Holger Cassens-Stiftung, der Hamburgischen Kulturstiftung, der LICHTHOF Stiftung und der Rusch-Stiftung
Außerdem gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Interkulturelle Projekte und der Rudolf Augstein Stiftung

ACHTUNG: Einlass nur mit gültigen 2G-Plus-Nachweisen
DIE JÜDIN VON TOLEDO
Cie. Freaks und Fremde zeichnet Feuchtwangers Roman szenisch nach, übermalt und untersucht ihn. Dank der kunstvollen Marionetten des international gefragten Puppenbauers Christian Werdin etabliert sich dabei ein historisches, märchenhaftes Tableau. Auch Lion Feuchtwanger selbst wird die Bühne betreten. Die Darsteller eröffnen mit ihm einen lustvollen Diskurs über Frauen, Politik, das Fremde, die Chancen von Mischgesellschaften, die zerstörerische Kraft des kulturellen Tunnelblicks und verstummen vor dem Unsagbaren.

Die iberische Halbinsel war im Mittelalter ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier standen sich einerseits muslimische und christliche Reiche kriegerisch gegenüber, andererseits verwoben sich nirgends in Europa die Kulturen derart fruchtbar wie an diesem Ort. Mitten in diesem Schmelztiegel gediehen die Lehren und Weisheiten, die Übersetzungs- und Überlieferungsleistungen des sephardischen Judentums. Hebräische Gelehrte und Geschäftsleute verbanden antike und christliche Traditionen, islamische Kultiviertheit, Wissenschaft und Technologie mit den eigenen großen Werken. Wie lebendig und fragil derart vielfältige Mischkulturen sind, davon erzählt Feuchtwangers Roman.
Im Meuchelmord sowohl an der schönen Jüdin Raquel, der Geliebten des christlichen Herrschers, und ihres Vaters als auch in der späteren poetischen Verklärung der Liebe zwischen der Jüdin und dem König Alfonso spiegelt sich beispielhaft der ambivalente Umgang mit dem Fremden in fragilen Gesellschaften.

„Reiße dich los von deinem Anker, spricht Jahve. / Ich liebe nicht, die im Hafen verschlammen. / Ein Greuel sind mir, die verfaulen im Gestank ihrer Trägheit. / Ich habe dem Menschen Schenkel gegeben, ihn zu tragen über die Erde, / Und Beine zum Laufen, / Dass er nicht stehen bleibe wie ein Baum in seinen Wurzeln. Denn ein Baum hat nur eine Nahrung. / Aber der Mensch nähret sich von allem, / Was ich geschaffen habe unter dem Himmel. / Ein Baum kennt immer nur das gleiche, / Aber der Mensch hat Augen, dass er das Fremde in sich einschlinge, / Und eine Haut, das andere zu tasten und zu schmecken.“
(Der Psalm des Weltbürgers von Josephus Flavius, aus »Der jüdische Krieg« von Lion Feuchtwanger)

Künstlerische Leitung und Darsteller : Kathleen Gaube, Ariella Hirshfeld, Sabine Köhler, Heiki Ikkola, Dirk Neumann | Puppenbau: Christian Werdin | Musik: Frieder Zimmermann | Mitarbeit Regie, Dramaturgie: Jörg Lehmann | Technische Leitung: Josia Werth | Videoarbeiten: Beate Oxenfart | Bühnenbau: Peter Tirpitz

Dauer: ca. 90 MIn.

Gefördert von: Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz , Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Fonds Darstellende Künste / NEUSTART KULTUR #takeaction
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen rund um das Thema Glück geht das KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad in Heidelberg nach. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie des Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

On the track of happiness - Great love, a carefree life, true friendship ... All people strive for happiness. But where does happiness reside? Why can´t we get enough of it? And why can´t we keep happiness forever?

The KÖRPERWELTEN Museum in the Altes Hallenbad in Heidelberg explores these and other questions about happiness. It is dedicated not only to human anatomy, organ functions and health issues, but also to the anatomy of happiness.

The aim of KÖRPERWELTEN is to show visitors the wonderful complexity of the human body in a way that is true to life and thus to sensitise them to their own bodies in all situations and phases of life.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
Der Hauptmann von Köpenick - von Carl Zuckmayer
Hauptmann von Schlettow probiert in einem Potsdamer Geschäft seine neue Uniform an, während der gerade aus dem Gefängnis entlassene Voigt als Bettler hinausgeworfen wird. Voigt, der weder Arbeit noch eine Aufenthaltsgenehmigung hat und das eine nicht ohne das andere bekommen kann, wird aus Verzweiflung wieder kriminell und bricht mit Kalle in einem Polizeirevier ein. Dafür kommt er wieder ins Zuchthaus. Als er nach zehn Jahren entlassen wird, versichert ihm der Direktor, dass die militärische Ausbildung, die er im Gefängnis erfahren hat, ihm eines Tages noch einmal von Nutzen sein werde. Voigt findet Aufnahme bei seiner Schwester und deren Mann Friedrich Hoprecht, einem kleinen Beamten. Doch Voigts erneuter Versuch, im Leben Fuß zu fassen, scheitert abermals. Voigt wird ausgewiesen. Nun kauft sich Voigt in Krakauers Kleiderladen eine gebrauchte Hauptmannsuniform, hält einen Trupp Soldaten an, zieht mit ihnen zum Köpenicker Rathaus, nimmt dort den Bürgermeister gefangen und lässt ihn zur Wache nach Berlin befördern. Voigt muss erkennen, dass es in dem Rathaus keine Passabteilung gibt, er sich also die dringend benötigte Bescheinigung dort nicht ausstellen lassen kann. Voigt bedient sich der Gemeindekasse, entlässt die Soldaten und stellt sich der Polizei unter der Bedingung, dass er nach seiner Entlassung einen Pass enthält.

Einlass: 19:20 Uhr

Veranstaltung ist auf den 26.02.2021 verlegt.
Monets Garten - EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS
EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Alte Münze Berlin, Tickets 20 €

„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem
Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.“
(Claude Monet)

MONETS GARTEN – EIN IMMERSIVES AUSSTELLUNGSERLEBNIS ist eine 360-GradErlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts! Inszeniert werden diese Erlebnisreise und das einzigartige Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die weltberühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann.
Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehenen Weisen lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität. Das immersive Kunsterlebnis wird ab 12. Januar 2022 bis Mitte März 2022 in Berlin in den Räumen der Alten Münze präsentiert.

Die Geschichte Monets wird auf einer Erlebnisreise durch drei Räume erzählt:
Um ganz in die Welt des französischen Malers eintauchen zu können, wird der Besucher durch drei Erlebnisräume geführt. Jeder Raum ist dabei ein Highlight für sich und beschert dem Reisenden nicht nur einen Einblick, sondern wie bei einer wirklichen Reise auch, neue Erfahrungen und Sichtweisen auf das Leben, die Arbeit und die Werke Monets.
Die erste Reisestation ist das Atelier des Begründers des Impressionismus, der Schaffensplatz seiner großen Werke. Monets Erblindung (1922) und die Zerstörung seiner Bilder (1925) bilden den Rahmen, um einen packenden Einblick in seine ohnehin schon ereignisreiche Lebens- und Entwicklungsgeschichte zu geben.
Es wird eine neue Perspektive auf die Werke des Künstlers geboten, die das Publikum nicht nur in seine Gemälde, sondern auch in seine Wahrnehmungen, Techniken und Wege der Konzeption seiner Kunst eintauchen lässt. Die zentralen Themen Monets wie Licht, Schatten, Wind und das Element des Wassers als Reflexionsfläche werden integriert und durch modernste Technik in ein poetisches Gesamtkonzept verwoben.

Vom Atelier geht es weiter zum nächsten Höhepunkt der Ausstellung: der Inszenierung von Monets Garten, der weltberühmten Gartenlandschaft in Giverny in der Normandie. Hier verschmilzt die reale mit der digitalen Wahrnehmung, so dass der Besucher durch die interaktive Installation förmlich in den Garten Monets hineingezogen wird. Genau wie in Monets Gemälden erscheint hier der gesamte Raum in lebendigen und organischen Farbpartikeln zu erstrahlen. Diese außergewöhnliche Gartenlandschaft inspiriert den Reisenden zu einem kleinen Brückenspaziergang und lädt zum Verweilen ein. Die Projektionen verändern sich interaktiv mit den Besuchern – ein zugleich physisches wie poetisches Erlebnis.

„Vielleicht verdanke ich es den Blumen, dass ich Maler geworden bin.“
(Claude Monet)

Im sich anschließenden Showroom taucht der Reisende dann ganz in die weltberühmten Bilder Monets ein, um diese wahrhaftig zu erleben und in die Poesie der weltberühmten Werke wie Das Kap von la Héve bei Ebbe, Die Dame im grünen Kleid oder Das Atelierboot abzutauchen.
Die Seerosenbilder, Höhepunkt von Monets Schaffen, werden als Finale der Geschichte präsentiert und das ganz im Sinne des großen Meisters: Der gesamte Raum wird zu einem gigantischen Seerosenteich, wodurch die Illusion eines endlosen Ganzen entsteht. Der Betrachter befindet sich inmitten der Gemälde, versinkt in Licht und Ton, und wird so Teil der Szenerie – die Kunstwerke interagieren mit ihm und Kunst wird zur vollendeten Poesie.

MONETS GARTEN ist die gelungene Symbiose aus den großen Werken des Künstlers und einer immersiven Erlebnisreise, die Monets Traum in ein neues Zeitalter tragen und unvergessen machen wird.

WARNUNG: Diese Ausstellung kann bei Personen mit lichtempfindlicher Epilepsie möglicherweise Anfälle auslösen.

Veranstalter: Alegria Konzert GmbH
VERBUNDEN
21.01.2022, 20 UHR

VERBUNDEN
akademie der autodidakten

Die Art, wie wir uns begegnen und zusammenleben, wird stark von außen beschnitten. Bewegungs- und Reaktionsmuster sind tief in unseren Körpern eingespeichert. Sie prägen unser Zusammensein. Welche Bewegungen können uns helfen, neue Verbindungen zu knüpfen? Welche Verbindungen können wir auf der Basis von Empathie gestalten, welchen Sozialvertrag?

Manchmal passiert es: Ich stehe völlig neben mir. Wie komme ich ins Lot, wieder zu mir? Verbunden mit dem eigenen Körper. Wie gelingt es, stark mit sich selbst verbunden zu sein?
Und wenn Du neben mir stehst? Ganz nah, völlig neben mir? Sind wir dann verbunden? Mit dem eigenen Körper? Mit anderen Körpern of Color? Was kann entstehen, wenn wir in der Bewegung verbunden sind?

Von Oktober 2021 an kamen Schwarze Frauen und Women of Color für einen Tanz- und Bewegungsworkshop zusammen. Geleitet von der Tänzerin Yvonne Sembene beschäftigten sie sich mit dem Körper als Medium der Kommunikation und setzten sich mit dem Wechselverhältnis des eigenen Körpers zu anderen auseinander. Im Mittelpunkt standen dabei der empowernde Zugang zum Körper, der spielerische Umgang mit neu erarbeiteten und erprobten Ausdrucksmitteln, sowie die Entwicklung einer gemeinsamen Bewegungssprache.

Seid dabei, wenn die Gruppe am 21.01.2022 in einem abschließenden Showing ihre Arbeit im Ballhaus Naunynstraße präsentiert.
.
Von und mit: Yohanna Berhe, Lamine Noah Bodanowitz, Dinaly Huhn, Amaralina Schmidt,
Lyza Schwab
Spielleitung: Yvonne Sembene

Eine Produktion der akademie der autodidakten im Ballhaus Naunynstraße, gefördert durch Mittel der Projektförderung des Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Mit freundlicher Unterstützung der NaunynRitze.¬
Dance Me!
“Dance Me!” ist ein Tanzmarathon, in dem zwei Generationen gegeneinander antreten. Die Bühne ist eine Arena, in der She She Pop und Gäste in der Rolle der Alten auf eine Gruppe sehr junger Performer:innen treffen. Das gegenseitige Unverständnis, der Generation Gap, wird in einem streng reglementierten Tanz-Ritual auf die Bühne gebracht und gefeiert. Die Teams wechseln sich ab: Wer nicht auf die Tanzfläche muss, steht an den Mikrofonen und macht die Musik. Die Generationen geben einander nicht nur den Beat vor und treiben sich an bis zur Erschöpfung, sie nutzen auch die Gelegenheit, sich zu beschimpfen, in langen Litaneien zu beklagen und zu rechtfertigen. Oder zu bewundern? Und zu bedanken? – Wir wissen es nicht. Die beiden Teams trainieren getrennt voneinander für diesen Abend und konfrontieren sich in der Show gegenseitig mit ihren aktuellsten Moves.



In Zusammenarbeit mit Gravity Access Services Berlin (www.jesscurtisgravity.org/access) wird eine Live-Audiodeskription sowie eine haptische Tastführung, sog. Haptic Access Tour, für ein blindes und sehbehindertes Publikum am 24.1. angeboten. Eine Audiobeschreibung ist eine Live-Audiospur, die von einem:einer professionellen Audiobeschreiber:in über ein kabelloses Headset-System für Zuschauer:innen mit Sehbehinderungen gesprochen wird. Es bietet klare und ansprechende Beschreibungen der visuellen Details einer Aufführung. Haptic Access Tours oder auch Tastführungen (ca. 20–30 Minuten) sind Live-Führungen vor der Vorstellung, die es den Besucher:innen ermöglichen, den Raum, die Darsteller:innen, die Kostüme und Objekte sowie die wichtigsten Bewegungselemente der Aufführung durch Berührung und eigene Bewegung zu erleben. Die Live-Audiodeskription wird von Lena Michaelis von Gravity Access Services Berlin durchgeführt. Gefördert von Tanzpakt Reconnect.
_________________________________________________________________________________________

“Dance Me!” is a dance marathon with two competing generations. The stage is an arena in which She She Pop and guests in the role of the elderly meet a group of very young performers. The mutual lack of understanding caused by the gap in age is brought onto the stage and celebrated in a strictly regulated dance ritual. The teams alternate: those who don´t have to be on the dance floor stand at the microphones and play the music. The generations not only set the beat for each other and drive each other to exhaustion – they also take the opportunity to insult each other, complain and justify themselves in lengthy litanies. Or to give admiration, or even thank each other? We don´t know. The two teams are training separately for this evening and will only confront each other with their latest moves at the show itself.

Ev. Restkarten an der Abendkasse
Schlafende Frau

Rainer Behr schuf bereits mehrere Arbeiten im Rahmen der Reihe UNDERGROUND des Tanztheaters und arbeitete unter anderem als Gastchoreograph in Braunschweig, Bielefeld und Osnabrück. Schlafende Frau ist sein erstes großes Stück für das Tanztheater Wuppertal.

In enger Zusammenarbeit mit Susanne Stehle (Kostüme), Michael Simon (Bühne/ Licht) und Andreas Eisenschneider (Musik) beschäftigt sich das Wuppertaler Ensemble in Rainer Behrs Neuproduktion mit dem Thema der Auflösung und wählt die allmähliche Veränderung der Merkmale unserer Zeit als choreographischen Ausgangspunkt zu einer abenteuerlichen Expedition. Die Begegnung mit einer bedrohten Welt, in der das schockierende Bewußtsein, dass die Dinge unumkehrbar sind, die äußerst sinnlichen und hochenergetischen Tänze prägt.

Mit Emma Barrowman, Andrey Berezin, Jonathan Fredrickson, Blanca Noguerol Ramírez, Milan Nowoitnick Kampfer, Nazareth Panadero, Julie Shanahan, Ekaterina Shushakova, Julie Anne Stanzak, Julian Stierle, Christopher Tandy, Stephanie Troyak, Tsai-Chin Yu

Vorverkaufsstart 24.11.21 um 10 Uhr
online pina-bausch.de
Tickethotline +49 (0)202 563 7666

Kulturkarte Wuppertal
Kirchplatz 1
42103 Wuppertal

Bitte beachten Sie, dass beim Besuch unserer Vorstellungen im Opernhaus Wuppertal die 2G Regel gilt. Bitte halten Sie beim Betreten Ihren Nachweis der vollständigen Impfung, die mindestens 14 Tage zurückliegt, oder der Genesung, die mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate zurückliegt, bereit. Denken Sie bitte auch an Ihren Lichtbildausweis. weitere Informationen auf pina-bausch.de

Street College ART:

Street College ART: Wir zeigen´s euch!

Unter dem Motto Wir zeigen's euch! präsentieren 11 junge Künstler*innen aus dem STREET COLLEGE, einem Bildungsprojekt von GANGWAY – Straßensozialarbeit in Berlin e.V., ihre Kunst. 

Laufzeit:13.01.2022 -29.01.2022

Darunter sind Zeichnungen, Fotografien, Siebdrucke, Malereien, Skulpturen und Installationen, die in den Kursen des künstlerischen Bereichs des Bildungsprojektes entstanden sind. Einige der Werke können direkt von den Künstler*innen erworben werden.
 
Im Rahmen der zweiwöchigen Ausstellung sind Workshops in Siebdruck und Acrylic Pouring geplant. Falls diese gemäß der aktuellen Corona-Verordnungen stattfinden können, informieren wir über die Termine hier rechtzeitig.  
 
Die hier gezeigte Ausstellung wird in einer Online-Galerie unter 

www.streetcollege.de/online-galerie 

fortgeführt und wird gefördert vom Fonds Soziokultur e.V..


Am STREET COLLEGE in Kreuzberg lernen junge Erwachsene, auf die das Bildungssystem nicht eingestellt ist, die in schwierigen Situationen leben oder inselbegabt sind. Hier wird das Prinzip von Angebot und Nachfrage umgedreht: Die Studierenden bestimmen selbst, was, wann, wie und mit wem sie lernen. In den Fachbereichen Design, Musik, Film, Bühnenkunst und Lernlabor werden sie individuell und ihren Lerntypen entsprechend begleitet sowie ihren Stärken entsprechend gefördert.  


Weitere Infos unter www.streetcollege.de

Berlin

21.01.2022
12:00 Uhr
Die Schule der magischen Tiere

Zwölf Bände sind bereits über ‚Die Schule der magischen Tiere‘ erschienen. Die Erzählungen von Margit Auer sind regelmäßig auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten zu finden und wurden bisher in 13 Sprachen übersetzt. Der Mischung aus Schule, Tieren und Magie kann so leicht kein Kind widerstehen und da ist es nicht verwunderlich, dass von den ersten zwölf Bänden bisher insgesamt knapp sieben Million Exemplare verkauft wurden.

Irgendwo in Deutschland steht die Wintersteinschule. Eine ganz normale Schule, wie es auf den ersten Blick scheint. Doch diese Schule birgt ein wundervolles Geheimnis!

Als Ida neu auf die Schule kommt fühlt sie sich gar nicht wohl. Sie vermisst ihre beste Freundin Miriam, und ihre neuen Mitschüler sind teils ziemlich anstrengend. Insbesondere die Mädchen findet sie besonders zickig. Ihr Banknachbar Benni ist zwar ganz ok, aber irgendwie ein bisschen langsam. Einer ihrer Klassenkameraden hat es ihr allerdings besonders angetan: Jo.

Allerdings ist Ida nicht der einzige Neuankömmling in der Klasse. Auch die Lehrerin Miss Cornfield ist neu an der Schule. Eines Tages lädt sie ihren Bruder Mortimer Morrison ein, und plötzlich ändert sich alles: Mr. Morrison ist nämlich Inhaber einer magischen Zoohandlung und verkündet, dass einige Kinder der Klasse ein magisches Tier erhalten werden. Ein magisches Tier bleibt seinem Menschen ein Leben lang treu und kann nur von den Auserwählten gehört und gesehen werden.

Ida ist zuerst ziemlich skeptisch, doch als auch sie Nachrichten von dem geheimnisvollen Mister Mortimer Morrison aus der magischen Zoohandlung bekommt, scheint es gewiss. Und dann steht Mister Morrison plötzlich mit dem Fuchs Rabbat vor Ida. Auch Benni ist gespannt und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein wildes Raubtier an seiner Seite zu haben; vielleicht würden ihn die anderen dann endlich einmal ernst nehmen. Es dauert nicht lange, und im Klassenzimmer tummelt sich ein kleiner Zoo. Und dann geht das Abenteuer erst richtig los…

Zur Autorin:
Margit Auer lebt mit ihrer Familie in Eichstätt. Die Journalistin arbeitete unter anderem für die Süddeutsche Zeitung und für die dpa. Als ihre drei Söhne zur Welt kamen, las sie auf einmal eine Menge Kinderbücher – und begann, selbst welche zu schreiben. Nach verschiedenen historischen Kinderkrimis erschienen die ersten drei Bände ihrer Reihe ‚Die Schule der magischen Tiere‘ ab 2013 im Carlsen Verlag.
 
 

Bonn

21.01.2022
10:00 Uhr
BLB: Warte nicht auf den Marlboro-Mann

Nach einem Motorradunfall ringt ein Mann auf der Intensivstation um sein Leben. Auf dem Krankenhausflur treffen seine Lebensgefährtin Sarah und Pedro, der Anführer seiner Motorradclique, aufeinander. Das tragische Ereignis verbindet die beiden Fremden, die sonst aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten kommen. Sarah ist dauergestresst und hat einen hohen Posten in der Waffenindustrie inne. Der Unfall ihres Freundes passt eigentlich nicht in ihren Terminkalender, denn ein wichtiger Deal steht aus – sie erwartet jeden Augenblick einen wichtigen Anruf aus dem Büro. Pedro hingegen ist ein gemütlicher Kumpeltyp. Er hat der hektischen Arbeitswelt längst abgeschworen, fährt lieber Motorrad oder beobachtet seine Ameisenkolonie. Eine Haltung, die Sarah strikt ablehnt. Doch was zählt im Leben wirklich? Wozu arbeiten wir und was bedeuten Sicherheit und Freiheit? Während ihr Freund zwischen Leben und Tod schwebt, liefern sich Sarah und Pedro einen existentiellen Schlagabtausch. Der Biker bringt die festen Vorstellungen der Karrierefrau dabei zunehmend ins Wanken, bis am Ende nichts mehr sicher scheint. Dann kommt die erlösende Nachricht, aber anders als erwartet.
Olivier Garofalos dichtes Kammerspiel dreht sich um die Frage nach Sicherheit im Privaten, in der Gesellschaft und in der Politik, aber vor allem um die große Frage nach dem Sinn des Lebens.

Olivier Garofalo
Olivier Garofalo, 1985 in Luxemburg geboren, ist Dramaturg und Autor. Zurzeit ist er Dramaturg und Hausautor am Rheinischen Landestheater Neuss. Von 2011-2014 war er an der BLB als Dramaturg bzw. Chefdramaturg engagiert. Als Regisseur brachte er hier u. a. sein mit Helge Lehmann zusammen geschriebenes Stück Die Todesnacht in Stammheim auf die Bühne. Neben Essays und Kurzgeschichten hat Garofalo mehrere Auftragswerke für verschiedene Theater in Deutschland und Luxembourg geschrieben. 

"manufakTOUR"

Erleben Sie faszinierende Eindrücke und gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour durch die Produktionsräume der Manufaktur, in denen das Kulturgut Meissener Porzellan ganz besonders intensiv erfahrbar ist.

 

Mit der „manufakTOUR“ erleben Sie in der realen Manufakturumgebung live die kunsthandwerkliche Entstehung des Porzellans. Vom Kaolin aus dem eigenen Bergwerk, über die Herstellung der Porzellanmasse, die Fertigung des weißen Porzellans, den Modell- und Formenbau, bis hin zum historischen Formenarchiv, die Porzellanmalerei und die Ofenhalle erhalten Sie in den originalen Fertigungsbereichen einen umfangreichen Einblick in die Produktionsabläufe.

 

Gemeinsam mit einem Guide erleben wir Manufakturistinnen und Manufakturisten bei ihrer großartigen Arbeit, berühren Rohstoffe, erfühlen Porzellanmasse und entdecken das Weiße Gold mit allen Sinnen.

 

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit im Museum der Meissen Porzellan- Stiftung ganz individuell Kunstwerke aus drei Jahrhunderten zu bestaunen.

 

Verbringen Sie mit uns auf der „manufakTOUR“ Momente voller spannender Eindrücke und Erlebnisse.

 

Wir empfehlen Ihnen festes Schuhwerk. Die manufakTOUR ist für Menschen mit körperlichen Behinderungen, Rollstuhlfahrern und Kindern unter 6 Jahren nicht geeignet.

 

Die manufakTOUR dauert 2 Stunden und ist auf 10 Personen begrenzt.

Preis: 40 € pro Person inkl. manufakTOUR und Besuch des Museums in der Erlebniswelt Haus MEISSEN

BLB: Kabale und Liebe

Luise liebt Ferdinand, Ferdinand liebt Luise – und doch steht ihre Liebe unter keinem guten Stern. Sie ist die Tochter des Stadtmusikanten Miller, er der Sohn des Präsidenten von Walter. Ihre Väter sind gegen die unstandesgemäße Beziehung und bereit, sie mit allen Mitteln zu verhindern. Der Präsident will seinen Sohn mit Lady Milford, der Mätresse des Herzogs, verheiraten. Er erhofft sich, so seinen Einfluss am Hof zu erhöhen. Ferdinand lehnt sich gegen seinen Vater auf, er droht sogar damit, die verbrecherische Geschichte von dessen Karriere zu enthüllen, und will mit Luise fliehen. Sie fürchtet die Rache des Präsidenten –  und dessen Sekretär Wurm heckt eine perfide Intrige aus. Schon bald sind die jungen Liebenden gefangen in einem Teufelskreis aus Eifersucht und Lügen.
Schillers Kabale und Liebe ist nicht nur eine mitreißende Lovestory, sondern auch ein Politthriller mit tödlichem Ausgang.

Friedrich Schiller
Friedrich Schiller (1759-1805) schrieb Kabale und Liebe mit 25 Jahren auf der Flucht aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen. Dieser hatte ihn wegen einer unerlaubten Ausreise unter Arrest stellen lassen und ihm ein Schreibverbot auferlegt. Das Stück zählt zu den zentralen Werken des Sturm und Drang und sorgte mit der in ihm propagierten Freiheitsidee und mit seiner Kritik an der absolutistischen  Willkürherrschaft für einen Skandal. Heute sind es andere Themen, die den Klassiker nach wie vor sehenswert machen: die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation, die ewige Revolte der Jugend gegenüber der Elterngeneration – und die Skrupellosigkeit, mit der politische Intrigen durchgezogen werden. 

Torsten Sträter - Schnee, der auf Ceran fällt
Guten Tag, Sträter hier.

Mein drittes Programm. Titel: »Schnee, der auf Ceran fällt.«.

Worum geht’s? Nun ja:

Da sind epische Exkursionen über Moral und Verstand, wie immer einem strengen roten Faden folgend, eine angenehm kompakte Darreichungsform, an den Rändern verbrämt mit einigen wenigen Zwischenbemerkungen, am Ende eine zutiefst beseelende Botschaft und Punkt 22:00 fällt mir das Mikrophon aus der Hand …

QUATSCH.

Kommen Sie, ernsthaft jetzt. Wollen Sie das wirklich schon vorher wissen? Doch wohl nicht. Das Leben folgt ohnehin schon strengen Regeln, immer will wer was, man kommt zu nichts, man gönnt sich kaum was - also ist es ja wohl das MINDESTE, mal einen Abend locker zu lassen. Und das machen wir zwei Hübschen. Sie und ich. Sie wissen doch, wie das bei mir läuft:

Ich bringe ganz ganz frische Geschichten mit, nichts, was Sie vorab schon aus dem TV kennen, und zwischendurch erzähle ich Ihnen, was sonst noch war. Eine Führung durch die ganze Welt der Idiotie, die Einsicht, dass nichts menschlicher ist als das Missgeschick, seltsame Berichte vom Rand der schiefen Ebene, dann ergänze ich den Abend noch mit Schilderungen, die ich mir auf gar keinen Fall verkneifen kann, mache den Sack zum Ende hin mit einer sehr guten Geschichte zu, und wenn Sie dann noch können, hagelts Zugaben. Ein seriöses Konzept. Und ich gelobe, es sehr lustig zu gestalten. Und mich so gut zu amüsieren wie Sie.

Klingt erstmal ein bisschen krude.

Wird aber verhältnismäßig überwältigend.

Beste Grüße, Torsten Sträter

Einlass ab 19 Uhr

Die Veranstaltung wurde verschoben.