Sonntag, 28.03.2021






Während einer stillen, konzentrierten Betrachtung halten die Gemälde Uschi Lüdemanns zwei Wege des Sehens bereit, ohne einen der beiden Wege ausdrücklich hervorzuheben.
Der erste Weg nimmt seinen Ausgang bei den elementaren Grundlagen der sogenannten „absoluten Malerei“. Reine Malerei, die sich auf sich selbst bezieht – auf Farbe und Farbträger, auf Werkmittel und technische Verfahren des Farbauftrags. Neben diesen Kriterien sind noch Gestus und Impetus wichtig, also die Art der Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene künstlerische Haltung. Wie zum Beispiel die Farbe auf die Leinwand oder das Papier gelangt und ob dies in einer analytischen oder eher abstrakt-expressiven Weise geschieht. Bei Lüdemann ist es genau die malerische Geste, die farbintensiv zum zweiten Weg führt und mögliche Sichtweisen außerhalb einer absoluten Malerei nicht nur zulässt, sondern geradezu aufruft. ... (Text: Joachim Schwitzler, gekürzt)

Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Webseite.
Kurzfristige Änderungen aufgrund der jeweiligen Coronaverordnung sind möglich.

nach Terminabsprache für Einzelpersonen Mo bis Fr 15.00 – 19.00 Uhr. ab 10.03. Mi-Fr 17.00 – 19.00 Uhr; Sa, So 14.00 – 16.00 Uhr


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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07.03.2021
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08.03.2021
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09.03.2021
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10.03.2021
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11.03.2021
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12.03.2021
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13.03.2021
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14.03.2021
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16.03.2021
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18.03.2021
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19.03.2021
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20.03.2021
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21.03.2021
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22.03.2021
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23.03.2021
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Der erste Weg nimmt seinen Ausgang bei den elementaren Grundlagen der sogenannten „absoluten Malerei“. Reine Malerei, die sich auf sich selbst bezieht – auf Farbe und Farbträger, auf Werkmittel und technische Verfahren des Farbauftrags. Neben diesen Kriterien sind noch Gestus und Impetus wichtig, also die Art der Auseinandersetzung mit dem Material und die eigene künstlerische Haltung. Wie zum Beispiel die Farbe auf die Leinwand oder das Papier gelangt und ob dies in einer analytischen oder eher abstrakt-expressiven Weise geschieht. Bei Lüdemann ist es genau die malerische Geste, die farbintensiv zum zweiten Weg führt und mögliche Sichtweisen außerhalb einer absoluten Malerei nicht nur zulässt, sondern geradezu aufruft. ... (Text: Joachim Schwitzler, gekürzt)

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Kurzfristige Änderungen aufgrund der jeweiligen Coronaverordnung sind möglich.

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Karlsruhe

28.03.2021
Lesung und Buchvorstellung mit Martina Bilke

„Auf einem Baum der Kuckuck.“ Roman von Martina Bilke

Der Roman: Caracas 1996. Die 23jährige Ánaca leidet unter dem plötzlichen Tod ihrer geliebten Großmutter Lela, bei der sie aufgewachsen ist. Doch Nachlass und Trauerfeier werfen Fragen nach einer Vergangenheit auf, über die nie gesprochen wurde. Ánaca erfüllt Lelas letzten Willen und bringt ihre Asche nach Deutschland, woher die Familie stammt. Dort entdeckt sie, welche Rolle ihre Großmutter als Ärztin im Dritten Reich gespielt hat. Jäh wird Ánaca mit dem Bösen in der eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie stürzt in Selbstzweifel, stellt ihre Identität in Frage. Wie überwindet sie dieses Erbe?

Der zwischen Deutschland und Caracas spielende Roman erschien 2020 im J.S.Klotz Verlagshaus (Neulingen). Während ihres zweijährigen Aufenthaltes in Venezuela konnte die Autorin beobachten, welche Spuren die Generation immigrierter Nationalsozialisten dort hinterlassen hat.

Martina Bilke lebt in Karlsruhe. Sie gab „Hirschbrückentage“ (Karlsruhe 2015, mit Martina Leiber) und „Einander im Schreiben begegnen. Texte aus der Schreibwerkstatt für Flüchtlingskinder“ heraus (Karlsruhe 2016, mit Abier Bushnaq und Fritz Kölling). 2012 erschien ihr Roman „Erben“, 2016 der Karlsruhe-Roman „Orlandos Fächer“ im Kleinen Buchverlag in Karlsruhe. Sie ist Mitglied der Darmstädter Textwerkstatt 2019 und 2020.


Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Karlsruhe und dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg

Karlsruhe

14.03.2021
17:00 Uhr