Samstag, 17.04.2021
um 20:00 Uhr

Hägeschmiede Wangen
Zunfthausgasse 9
88239 Wangen im Allgäu





Ein alter Baum, der knarzt, aber zuverlässig wunderbare Blüten treibt. Irmgard Knef. Nach wie vor auf den Theater- und Kabarett-bühnen des Landes. Irmgard Knef, Deutschlands reifste und Dienstälteste Kabarett-Chansonniere und „Komödiantin der alten Schule“, feiert mit ihrem 95. Geburtstag auch ihr neues abendfüllendes Show-Programm. „Barrierefrei“ ist Titel und Motto ihrer Show und ihres neuen Lebensab-schnitts. Sie erzählt und singt von ihrem Alltag im Seniorensitz und ihren Besuchen und Verhältnissen zum Dienst- und Pflegepersonal. Singend, swingend, disseusierend. Barrierefrei leben heißt für die „Grande Dame des halbseidenen Showbiss“ vor gar keinen Hürden mehr kapitulieren zu müssen. Weder bei den Mahlzeiten und den Zeiten der Mahlzeiten, bei Hausordnungen und zwischenmenschlichen Konventionen. Irmgard Knef überwindet Blockaden im Denken und Handeln und nimmt auf der Bühne kein Blatt vor den Mund. Humorvoll, unkonventionell und so altmodisch, dass es schon wieder mehr als retro ist - nämlich hipp! Hildegard, die ihre Schwester Irmgard schon lange verlassen hat, wäre stolz auf die taffe Unbeugsamkeit der kleineren Blutsverwandten im Geiste. Als noch und Über-Lebende und intellektuell fitte Zeitzeugin des vergangenen Jahrhunderts, die lustig, sarkastisch und munter ins erste Viertel des 21. Jahrhundert hineinragt. Von und mit Ulrich Michael Heissig.

Einlass um 19:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Heute Abend - Irmgard Knef
Kabarett-Theater-Chansonabend von und mit Ulrich M. Heissig

Das brisanteste Fundstück der deutschen Unterhaltungsgeschichte nennt sie DER SPIEGEL.
Ein Off-Ereignis, wie man es nur alle Jubeljahre erlebt, sieht DIE WELT.
Ein grandioser Abend, urteilt DIE ZEIT über das musikalisch-kabarettistisches Bühnensolo aus der Perspektive der verkannten, verleugneten und zu kurz gekommenen Zwillingsschwester von Hildegard Knef.

Irmgard Knef- die wunderbare „Kleinkunst-Erfindung“ des Berliner Kabarettisten, Autors und Schauspielers Ulrich Michael Heissig - ausgezeichnet mit dem Deutschen Kabarettpreis 2004 und aktuell dem Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg 2017, präsentiert ihrem Publikum brandneue, groovige Songs voller Swing und Jazz und Highlights aus ihren Soloprogrammen. Dabei spannt sie den Bogen von Schubert bis Gershwin und Jobim, und demonstriert eindrucksvoll ihre enorme musikalische Bandbreite.
Aus ihrem privaten Nähkästchen plaudert sie immer wieder haarsträubende Geschichten aus und erzählt unglaubliche Anekdoten aus einem bewegten Künstlerinnendasein.
Geschichten einer Karriere, die Jahrzehnte lang steil nach unten ging.
Mit ihren prägnant-komischen, aber auch lakonisch-nachdenklichen Texten beweist sich Irmgard Knef als grandiose Entertainerin, schlagfertige Vertreterin des „alten Europa“ und - als „echte“ Knef: Eine Kämpfernatur. Lakonisch und unsentimental. Unkonventionell und eigensinnig.
Eine Berliner Schnauze mit Herz und Verstand.
Musikalisch, komisch, gut!

von und mit Ulrich Michael Heissig
Regie: Thomas Engel
Musikalische Leitung: Thomas Zaufke
Irmgard Knef - "Glöckchen hier, Glöckchen da"
Irmgard Knef, die ständig menschlich und künstlerisch vom Pech verfolgte Schwester der deutschen Nachkriegs-Ikone und Alter Ego des deutschen Kabarettisten Ulrich Michael Heissig, präsentiert einen ihrer berühmten Chanson-Kabarett-Jazzabende.

Das Theater und die Bühne sind sein Metier: Direkt nach seiner Schulausbildung begann Heissigs Karriere am Theater, zunächst als Regieassistent, dann als Abendspielleiter und als Darsteller an mehreren deutschen Theatern. 1996 trat er erstmals mit seiner Figur Irmgard Knef in Kreuzberg auf. Seitdem begeistert er mit seiner Inszenierung so viele Menschen, dass er in Deutschland, Österreich und der Schweiz damit erfolgreich unterwegs ist. Daneben setzt er sich europaweit für verschiedene Projekte gegen Aids ein.

Sie sei die Rolle seines Lebens, so Heissig. Und dass er voll in der Rolle aufgeht, merkt man sofort, wenn man Irmgard Knef erlebt. Ein „Kosmos aus charmanten Blödeleien, feiner Ironie und Weltschmerz mit Tiefgang […], das zu verpassen, wäre schade.“ (Rheinische Post).

Wiesbaden

09.12.2020
20:00 Uhr