Donnerstag, 04.02.2021
um 20:00 Uhr






Wüsste es der Pressetexter selbst nicht besser, würde er verlauten, die neue Scheibe von g.rag / zelig implosion deluxxe entstand in Schichtarbeit auf dem Werksgelände einer Fabrikanlage. In Nacht- und Nebelschicht, Made in West Germany, Bavaro–Amerikanischer Sektor. Im Krautland. Im Präteritum.
Wie aus der Fernmeldeanlage einer non-stop durchgetaktet pulsierenden Produktionsstätte dringt eine megaphonisiert verhüllte Stimme durch die verzahnt laufende Betriebsamkeit und verkündet Verse, die nach verwischten Spuren aus Moderne Zeiten oder kryptischen Prophezeiungen aus dem Grammophonzeitalter klingen:
»automation, kommunikation, television – kenn ich schon animation, korruption, faszination – kommt davon «
Kurz darauf schon gleicht die Stimme den Fetzen einer letzten Warnung aus einer geborgenen Blackbox, während sich die Belegschaft weiter durch den Rhythmus der Stechuhr schiebt – nicht gewahr werdend, dass der Kollaps längst bevorsteht:
»life ain’t easy / if you’re living in the past / if your talk’s input–output / we call it boring boring – that’s da look of da world«
Aber der Pressetexter weiß nichts besser! Weil es nichts besser zu wissen gibt. Vorbei sind die Zeiten, da sich eine Publikation selbsterklärend bis zum Offenbahrungseid mitteilte, um dem freilaufenden Denken der Zuhörer vorauszugreifen: Mit einem Transfix ändern sich Vorzeichen, und alte Information verschwindet! Egal ob feindliche oder arrangierte Übernahme – es kommt die große Baulücke und es gibt keine sichere Bahnhofshalle mehr …
Das ist das Grundrauschen und subtiles Narrativ dieses Albums. Und trotzdem, oder gerade deswegen, haken g.rag/ zelig implosion deluxxe nach, track by track, und eröffnen genau wie auf dem letzten Album Schöner Warten erneut mit einer Begrüßungsfahrt. Und – bei aller Implosion – Wind und Schwung hat diese Fahrt! Der Moog von Prof. Deluxxe gleitet gespentisch leicht auf Zeligs schaukelnden Schienen dahin, die Leinen sind los, g.rag stellt die Weichen, und das Trio ist ein organisches Ganzes.
Und natürlich klingt Laut Los nach der Ästhetik einer versunkenen Moderne, die hierzulande längst abgewrackt und schrottgepresst ist. Schließlich gibt es noch Regionen auf dieser Welt, auf deren Straßen die alten Automobilfabrikate Made in West Germany state of the standard sind. Geht’s Noch? Ja, wenn man will, dann geht’s eben doch! Und Geht’s Noch ist klares Statement gegen jegliche Abschottung, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit …
Schlussendlich weiß jeder Akkord und jeder Schlag auf Laut Los, dass die Welt auf Prekariat gebaut ist, jeder Akkord und jeder Schlag auf Laut Los sucht die Anbindung an sog. Parallel- und Subwelten. Selbst wenn die Musik zu dieser Platte aus keinem halligen Fabrikszenario kommt, vielmehr in einer räumlich eng begrenzten DIY–Werkstatt eingespielt wurde – gefertigt wurde die Platte ja dennoch und tatsächlich in einer Fabrikanlage, deren Maschinen laufen day in day out.
Am Ende implodiert die Platte: Das Stück Laut Los selbst ist natürlich das „leiseste“, verträumt vernebelt verschwindend …
Legende: Laut Los ist die Erweitung von Schöner Warten (2018) und gleichzeitig auch Antithese zu Neue Stadt (2018), dem aktuellen Album von G.Rag & Die Landlergschwister. Wie schon auf dem Debut-Album Tanz No Wave(2016) mit einem Stück von Wire und einem von Palais Schaumburg auf Schöner Warten, enthält Laut Los neben den Eigenkompositionen eine Coverversion aus Postpunk-NoWave-Zeiten: Mit Viel zu Viel von F.S.K. hören wir g.rag nun den jungen Thomas Meinecke interpretieren, und es ist, als würde uns ein Implosionsmotor nach tausenden von Kilometern Laufzeit mit Kolbenfraß wütend anschnauben. g.rag hat sich diese Stücke nicht nur völlig zu eigen gemacht – er lebt in ihnen, verkörpert sie. (Pico Be)

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

Dreiviertelblut
* Streaming Tickets können bis spätestens 19h am Veranstaltungsabend gekauft werden*

Titelgebend für das dritte Dreiviertelblut-Album sind der Ort, an dem die Live-Aufnahmen entstanden und die erstaunliche Tanzbarkeit mancher neuen Stücke.
Welcome „Diskothek Maria Elend“!

Gerd Baumanns Kompositionen beflügeln Sebastian Horns krude Geschichten über Leben und Tod und das, was dazwischen liegt. Was als Ganzes dabei entsteht, könnte man am besten als "Phantastischer Realismus" bezeichnen.

Es rumpelt wild bei der Friedhofsparty mit tanzenden Untoten, im Eiscafe "Lupa di Roma" verwandelt sich eine elegante Dame in einen blutrünstigen Werwolf, in "Unter Deim Bett" geht es - in Gedenken an nächtliche Kindheits-Ängste - schaurig zu. Und im "Odlgruamschwimmer" bedankt sich Sebastian bei seiner - damals 6 Jahre alten - Lebensretterin, die ihn als Kind vor dem sicheren Tod bewahrt hat. Aus der Odelgrube.

Wer Dreiviertelblut kennt, weiß, dass dem lachenden ein weinendes Auge folgt und umgekehrt. "Wos übrig bleibt" ist ein Befreiungsschlag aus den Ketten der Gesellschaft und eine Erinnerung daran, dass wir ohne Haut alle ziemlich gleich aussehen.
Traurig düster sind die letzten Gedanken Georg Elsers in seiner Zelle: "13 Minuten" ist ein Appell an die Menschlichkeit. "Auf und davo" sind elegische Gedanken an die Vergänglichkeit, die in den stillsten Momenten am Lagerfeuer entstehen.

„Diskothek Maria Elend“: elf Geschichten, elf Stücke voll Wahrheit, Demut und Lebensfreude vereint auf einem Album, das seiner beiden Vorgängern würdig ist und neue Schönheit sucht und findet.
Nick & June - Ersatztermin
Nick & June: Ein neuer Aufbruch getragener Entschleunigung in die Weite der Indie-Melancholie.

Als Ende 2018 Nick & June nach zwei Alben, zwei EPs und über 500 Konzerten durch ganz Europa ihre erste Pause ankündigten, hat sich die Band um Mastermind Nick Wolf vom anfänglich rein akustischen Solo- und Duo-Folk längst in ein ideenreich-eigenständiges Gesamtkunstwerk und viel-köpfiges Bandprojekt entwickelt.

Die beiden im Zentrum stehenden Stimmen sind mal eingetaucht in verhuschter Reverb- und Dopplungs-Ästhetik, mal direkt und greifbar. Ein Sammelsurium an Instrumenten aus Gitarren, Mandoline, Ukulele, Glockenspiel oder Melodica trifft auf tiefe Bässe, verhallte Bläser, wimmernde Orgeln, unbemühte Elektronik und Perkussion. Ein eigenwilliger und abstrakter Sound entsteht und mündet in einsam-schönen Indie-Folk und fragiler Melancholie.

Das im Frühjahr 2017 veröffentlichte Album „My November My“ wird zum vollen Erfolg. Die berührende wie düstere Geschichte um den ´November Boy´ bewegt und begeistert gleichsam Kritiker wie Publikum, Vergleiche zu Bon Iver, Damien Rice oder Bright Eyes machen die Runde. Nick & June-Songs knacken Radio- und Online-Charts, schmücken jetzt das Kulturradio um Mitternacht genauso wie das TV-Abendprogramm, laufen im Kino und auf Überseeflügen in der Airline. Wunderbar sperrige Titel wie „Home Is Where The Heart Hurts Part 1" oder „London City, Boy, It´s Killing Me" werden zu kleinen Indie-Hymnen und über 10 Millionen mal gestreamt.

Nach über einem Jahr Konzertpause und kreativem Rückzug werden sich Nick & June im März 2020 wieder zusammenfinden - mit neuen Songs und neuen Ideen. Man munkelt sogar, es wird gerade am Drittwerk gearbeitet. In weiser Voraussicht lässt ein Part 1 ja auf Fortsetzung hoffen. In diesem Sinne: Home Is Where The Heart Hurts - diesmal - Part 2.

Einlass 19:00 Uhr
Christin Henkel - Musikalische Lesung
* Streaming Tickets können bis spätestens 19h am Veranstaltungsabend gekauft werden*

Musikalische Lesung - Achtsam scheitern

Achtsamkeits-Meditation? Golden Milk? Waldbaden? Eigentlich sind Christin Henkel ja Großstadttrubel und ein leichter Damenschwips lieber, aber irgendetwas scheint dran zu sein am schönen, neuen #greenlifestyle. „Achtsam scheitern - Wie ich die Erde retten und dabei gut duften wollte“ heißt ihr neues Buch, in dem sie die urbane Esoteriker-Elite auf charmante Art und Weise einmal so richtig durch den Kurkuma-Latte zieht. Gemeinsam mit Demeter-Denis, Tantra-Torben und der kleinen Montessori-Mathilda macht sie sich auf in die schöne neue Ökowelt. Ein achtsamer Selbstversuch mit Pleiten, Pannen und der Erleuchtung: Die Erde rettet sich am besten frisch geduscht und mit einer ordentlichen Portion Heiterkeit!
Über die Autorin:
Christin Henkel beherrscht alle Gefühle. Von außergewöhnlich komisch über gemein bis tiefbewegend. Deshalb brauchte sie auch ein neues Genre, um alle Talente und Klangfarben in einer Schublade unterzubringen. Und voilà: das Kla-Ka-Son war geboren - das klavierkabarettistische Chanson. Wenn nicht gerade Corona ist, tourt die Liedermacherin mit dem tiefschwarzen Humor quer durchs Land, war unter anderem Gast bei Dieter Nuhr, Pufpaff Happy Hour, Nightwash und Ladies Night, schrieb Orchester- und Kammermusik und veröffentlichte ihr erstes Buch „Juhu, berühmt! Ach nee, doch nich´“ (Knaur / 2017), sowie ausgewählte Songtexte in der Anthologie Querulantinnen des Reclam Verlags. 2019 wurde sie mit dem Förderpreis für junge Liedermacher der Hanns-Seidel-Stiftung und 2020 beim Wettbewerb stadtMUCKe mit dem Sonderpreis der Münchner Philharmoniker ausgezeichnet. In Kooperation mit den Philharmonikern entstand auch ihre neueste Single „Maxvorstadt,
Shopping - Ersatztermin
The DIY ‘supergroup’ Shopping formed in 2012, respected players on a young, queer, East London scene that counted basement venue Power Lunches (RIP) as its hub. Their sound – kinetic, minimalist dance-punk inspired by the likes of ESG, Gang of Four, Slits and Au Pairs – has won them glowing press from all quarters (NME, Pitchfork, NPR), impressive co-signs (Sleater-Kinney’s Corin Tucker is a fan) and a loyal, cross-continent following accrued over three, acclaimed albums: self-released debut Consumer Complaints [2013], a short-run, DIY-distributed release that sold out in a matter of months and was subsequently reissued by FatCat; Why Choose [2015, FatCat], which saw the band touring the States for the first time; and The Official Body [2018, FatCat] – produced by indie pop legend Edwyn Collins.


Along with cleaner, new production values, their brand new album "All Or Nothing" (out on February 7th, 2020 on FatCat) sees Shopping experiment further with the sonic additions that coloured The Official Body. Jubilantly ‘80s synths and electronic percussion add new textures to their signature minimalist dynamic, flourishes that show up on the accelerating zooms of ‘Follow Me’ and the frenetic, propulsive robotics of ‘For Your Pleasure’. “We introduced both of these sounds on the last album and just decided to be more liberal with them this time,” explains Easter. Aggs – feted for her dexterous, Highlife-inspired fret work – went so far as to down guitars for a number of tracks (‘For Your Pleasure’, ‘Follow Me’, ‘Lies’). “It´s been so fun developing quite a specific guitar style within Shopping, but I think we were all getting a little sick of it to be honest! It felt very stale to just have every song be the same formula so I’m glad we did away with the guitar for a few songs.

Einlass 19:00 Uhr
NO MORE
Sie gründen die Band 1979, als Punk und New Wave die 70er hinwegfegen, lösen sich 1986 auf als die 80er zu sehr 80er sind.
Ende 2008 kommen NO MORE zurück, verdichtet auf das Duo Tina Sanudakura und Andy Schwarz.

Sie spielen Konzerte in ganz Europa, sind erfolgreicher denn je, ruhen sich nicht auf alten Lorbeeren aus und produzieren drei neue Alben.
Mit ihrem neuen, hochgelobten Album „Silence & Revolt“ stoßen NO MORE in neue Gefilde vor:
„Pop ist die Antwort“ Oder wie die Westzeit es formuliert: “ … beweist ihr neues Werk eindrucksvoll, wie man sich entwickeln kann, ohne die Wurzeln des Selbst zu verleugnen.“

Denn NO MORE sind längst ihrem 80s Klassiker „Suicide Commando“ entwachsen.
Sie präsentieren ihre Mischung aus Post-Punk, Pop und Electronica live in ganz Europa, ihr existentialistisches „All Is Well – Senza Macchia“ untermalte einen Dortmunder Tatort und „Turnaround“, der Instant-Klassiker vom aktuellen Album, sorgt für volle Tanzflächen.

„Nicht ganz zu Unrecht heißt es: hinten sticht die Biene! NO MORE haben sich die beste Musik für ihre Spätphase aufgehoben.“ (Sonic Seducer)

Den 40. Geburtstag feierten NO MORE 2019 mit der Compilation „Love, Noise & Paranoia“.
Der Musikexpress gibt dem Album 5 Sterne und schreibt: „Die Welt ist dunkelgrau, misstraue der Idylle, Melancholie als Pop-Existenzialismus.“
Linus Volkmann erklärt sie im Popkommentar zur Platte der Woche:
„Die Soundästhetik dieser Band ist so eisig, kann man auch im Juli zu frösteln. Die ultimative Antithese zu Annenmaykantereit.“


***präsentiert von Tapefruit

Einlass 19:00 Uhr
Madsius Ovanda - TALKING UNDERWATER TOUR 2021
Gemeinsame Erlebnisse, geteilte Erfahrungen, ein ähnlicher Blick auf die Welt – das braucht es, um sich mit einem anderen Menschen tief verbunden zu fühlen. Was können wir füreinander sein? Warum sind wir eigentlich da und was machen wir hier überhaupt? Madsius Ovanda begegnen fundamentalen Fragen mit ausdrucksstarker Stimme. Madsius Ovanda ist die Indie-RnB / Dream-Pop–Band um Pia Ovanda und Carina Madsius.

Ihre Musik speist sich aus der Verbundenheit der beiden Künstlerinnen miteinander, sie ist in Intimität und Nähe entstanden und in der Weite der Aufmerksam gewachsen, mit der die jungen Frauen dem Leben begegnen. Und sie folgt einer klaren gemeinsamen Vision: das Unerklärliche einzufangen und der zarten Schönheit Raum zu geben, die entsteht, wenn Menschen sich vertrauen. Melancholie und Süße, Komplexität und Einfachheit verarbeiten Madsius Ovanda zu einem künstlerischen Statement: „Wir glauben an die Kraft der Liebe und an die Stärke von Gemeinschaft" so Madsius Ovanda selbst.

Madsius Ovanda schreiben und produzieren alle Songs selbst – und sie ergänzen einander perfekt. Mit ihrer Musik haben sie sich eine gemeinsame musikalische Heimat geschaffen, die ähnliche Vorlieben und Prägungen zusammenführt: Sie ist inspiriert von der Vielschichtigkeit von Little Dragon, James Blake oder Tame Impala, bleibt aber stets einer Pop Attitüde verhaftet, die an Jorja Smith oder Maggie Rogers erinnert: Verspielte Chöre verweben sich mit ekstatischen Beats und vibey Hooks, analoge Synthesizer-Flächen und pulsierende Basslinien geben den Songs leuchtende Farben. So sind sie eigen und intensiv – mit einer bewusstseinserweiternden Grundierung. „ Was dabei herauskommt, ist so bezaubernd schön, wie das Universum: umwerfend, intensiv und hypnotisierend." (Vanessa Patrick, BR PULS über Madsius Ovanda)

Das Album strebt nach großen Bögen und Harmonie und ist getragen von Hingabe – an die Kunst, an eine Mission, an einen anderen Menschen: „Wir tauschen uns aus und wir spiegeln uns gegenseitig“. Madsius Ovanda senden tröstliche, klare musikalische Botschaften in eine komplizierte und fordernde Welt. Das ist berührend und bewegend. Freundinnen müsste man sein.

Einlass 19:00 Uhr
A+P / Analstahl
Don´t miss it! 40 Jahre “A+P” in der Milla

Ihr letztes Münchner Konzert spielte die legendäre Punkband Ende 2010 im Feierwerk. Seither hat sich A+P rar gemacht. Der letzte Gig fand Anfang 2017 im ausverkauften „Druckluft“ im fernen Oberhausen statt. Zum 40-jährigen Band Jubiläum beschallt die Band im Juli wieder die Bayerische Landeshauptstadt!
Bereits mit ihrem Debüt-Album, 1980 veröffentlicht, machten die Vier aus dem Landkreis Starnberg auf sich aufmerksam. Der Hit - damals wie heute - ist der Antifa-Song „Dachau“. A+P wurde bundesweit zu einem der bekanntesten Deutsch-Punk-Acts der 80er. Konzerte fanden überwiegend im süddeutschen Raum und in der Schweiz statt. Zur Zeiten der „Bwegig“, als dort Straßenschlachten und Demos an der Tagesordnung waren, war A+P häufiger Gast in Zürich (AJZ, Rote Fabrik) oder Luzern (Sedl). Doch die Platten der Band wurden auch nördlich der Donau gehört. In der DDR wurden die Songs per MC verbreitet. Noch heute hat A+P viele treue Fans in Ost und West, die für einen Konzertbesuch oft weite Anreisen in Kauf nehmen. Nach 20 Jahren Total-Pause gab es seit 2004 immer wieder sporadische Konzerte.
Das Markenzeichen von A+P sind kraftvoller, unverschnörkelter Power-Sound und gesellschaftskritische Texte – Texte, die zwar vor mehreren Jahrzehnten entstanden, aber bis heute geradezu erschreckende Aktualität behalten haben.

Support:
analstahl (gutfeeling)

Kletter-Punk: superschnell, 2 Balladen, arrogant, ignorant und 100% ironiefrei.
Spielen sogar immer mal wieder (auch gerne in deinem Wohnzimmer!).
Der Stier von Kochel und seine Mannen haben ne ganze Menge neuer Songs im Gepäck über Abfahrt, Abfall, Kohlen und andere schöne Dinge.

analstahl jackl drums
analstahl toni vocals
analstahl stübner guitar
analstahl tobster bass

Einlass 19:00 Uhr
My Ugly Clementine - Nachholtermin
MY UGLY CLEMENTINE

Hallo in der Welt von My Ugly Clementine!
Die waschechte Wiener Supergroupversammelt vier szenebekannte Figuren hinter Gitarre, Bass und Schlagzeug –und macht sich und uns von Beginn an vor allem eines: Viel Spaß. Mit positivem Vibe, einem kräftigen Schluck 90er-Gitarren samt Post-Punk-Einflüssen und einer Prise 60er-Jahre-Soul zaubert das Quartett zeitgemäßen Pop: Die Songs sind catchy, die Refrains bleiben im Ohr, die Texte haben Nachdrücklichkeit und Botschaft –und trotzdem nimmt einen vor allem die unfassbare Leichtigkeit mit, mit der das Quartett die alten Gitarren entstaubt.

Die Debütsingle „Never Be Yours“ ging gleich einmal auf #1 in den prestigeträchtigen FM4-Charts; zum Release von „Playground“ zierte das Quartett zuletzt das Cover der großen „Indie Radar“-Playlist auf Spotify. Kollegen wie AnnenMayKantereit sind seit Anbeginn der Tage Fans und buchten die Band gleich einmal als Opener für eine ihrer Shows; die Festivalveranstalter standen schon 2019 Schlange –so wie auch die Besucher vor der Show am Reeperbahnfestival.

Und Auftritte am ebenso bedeutenden Eurosonic folgen noch. Im März 2020 schließlich erscheint das Debütalbum des Vierers –und sieht man sich die Entwicklung bis hierhin an, kann man gut und gern behaupten, dass es dringend einer Portion frischer Vitamine braucht. Medienpartner: Radio FM4, Diffus MagazinDurchführende Agentur: Ink Music

Einlass: 19:00