Mittwoch, 03.02.2021
um 19:30 Uhr






Ein Erlebnis für alle Sinne – barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen
Uraufführung von krügerXweiss

Im Nachkriegswinter 1946 wird an der Nordseeküste bei tobender See ein blinder Junge geboren. Es ist Frühling, als er von den Konzentrationslagern erfährt, während er seine Holzeisenbahn um den Esstisch zieht. Später studiert er Jura. Es ist Sommer, als er von den Studentenprotesten hört, während er in seinem Zimmer für eine Prüfung lernt. Später wird er Richter. Es ist Herbst, als er wegen einer Bombendrohung der RAF das Landgericht verlässt. Er wartet in einem Park, es explodiert nichts, dann geht er wieder rein. Später gründet er eine Familie. Es ist Winter, als jemand sagt: »Das Verfahren gegen Erich Honecker wurde eingestellt«. Er denkt: »Die Würde des Menschen ist unantastbar« und beißt in eine Scheibe Graubrot.

Akustische und reale Räume verschmelzen in einem multisensorischen Erlebnis. Das Stück katapultiert die Zuschauer in die unbewältigte Vergangenheit, die wie ein Damoklesschwert über den Deutschen hängt. Grundlage der Produktion sind Interviews mit blinden Richterinnen und Richtern.

Für die Produktion »welcome to the comfort zone« wurde krügerXweiss 2018 mit dem Jurypreis des BEST-OFF-Festivals ausgezeichnet.

Regie: Marie-Luise Krüger, Christian Weiß
Musik und Sounddesign: Antimo Sorgente
Produktion: xweiss theater.formen
Spieldauer: 60 Minuten
Eine Koproduktion mit dem BEST-OFF-Festival
Förderer: Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

Foto: Vyntage Visuals Alamy Stock Photo

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Wenn sich die drei ungleichen Brüder Hans Torge, Ole und Frederick zum »Fest der Liebe« treffen, gerät die Adventszeit zu einer rasanten und aberwitzigen Schlittenfahrt durch das weihnachtliche Liedgut. Die Hamburger Jungs präsentieren sich als klassischer Knabenchor oder Blockflöten-Terzett, verblüffen mit einer spritzigen Stepp-Einlage zu Bing Crobys »Santa Claus is Coming to Town«.

Allüberall erklingt besinnliche Hausmusik: Hans Torge spielt sich mit seiner festlich-jubilierenden Trompete und dem Marzipan-Schmelz in der Stimme in die Herzen aller Schwiegermütter. Der sensible Ole sinniert auf seiner schmeichelnden Jazzgitarre über die erotische Ausstrahlung des Weihnachtsmannes und der ansonsten stoisch trommelnde Grobmotoriker Frederick protestiert mit einem sozialkritischen Ausdruckstanz gegen den alljährlich wiederkehrenden Shopping-Terror.

Zudem warten die patenten Kerle mit einigen praktischen Tipps für die Feiertage, wie dem ultimativen »Geschenke- Ratgeber« oder einem Fitness-Rock’n Roll zum Abtrainieren lästiger Weihnachtspfunde auf. Weihnachten bei Bidla Buh, was für eine Bescherung!

Foto: Joachim Hiltmann

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Ein Mann im Schnee - Weihnachten mit Erich Kästner
Weihnachten mit Erich Kästner
Walter Sittler & Die Sextanten

»Komm mir ja nicht ohne die Weihnachtsgeschichte nach Hause!«, ruft Mutter Kästner ihrem Sohn nach, als der junge Erfolgsautor am Dresdner Bahnhof zur Zugspitze aufbricht. Er hat die Hoffnung, dort, von schneebedeckten Bergen inspiriert, endlich eine Geschichte zu Papier zu bringen, die im Winter spielt. Da sitzt er nun auf der blumenbedeckten Wiese mitten im Hochsommer, schaut auf die Berge und aus seinen Gedanken erwachsen Anekdoten und Beobachtungen, von denen er zu erzählen beginnt. Leise rieselt der Schnee, in den Bergen stürzen die Skifahrer und in Berlin die Passanten auf eisglatten Gehsteigen, in den ausgelassenen 1920er-Jahren.

Im zweiten Teil des Stücks findet sich der Autor in einem zugigen, ausgebombten Zimmer im München des Hungerwinters 1945 wieder. In letzter Minute dem Bombenhagel in Berlin entkommen, ist er hier gelandet, reflektiert Vergangenes und schaut nach vorn.

Eine Weihnachtsgeschichte, die von den Grundfragen des Menschseins handelt. Und typisch Kästner: Melancholische und ironische Momente wechseln sich ab, eine Melange aus Humor und Nachdenklichkeit.

Regie: Martin Mühleis
Ausstattung: Vera Löffler
Besetzung: Lisa Barry, Martin Deufel, Veit Hübner, Lars Jönsson, Libor Síma, Walter Sittler, Uwe Zaiser / Martin Maier
Produktion: sagas.ensemble

Foto: Stefan Nimmesgern

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Ein Mann im Schnee - Weihnachten mit Erich Kästner
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»Komm mir ja nicht ohne die Weihnachtsgeschichte nach Hause!«, ruft Mutter Kästner ihrem Sohn nach, als der junge Erfolgsautor am Dresdner Bahnhof zur Zugspitze aufbricht. Er hat die Hoffnung, dort, von schneebedeckten Bergen inspiriert, endlich eine Geschichte zu Papier zu bringen, die im Winter spielt. Da sitzt er nun auf der blumenbedeckten Wiese mitten im Hochsommer, schaut auf die Berge und aus seinen Gedanken erwachsen Anekdoten und Beobachtungen, von denen er zu erzählen beginnt. Leise rieselt der Schnee, in den Bergen stürzen die Skifahrer und in Berlin die Passanten auf eisglatten Gehsteigen, in den ausgelassenen 1920er-Jahren.

Im zweiten Teil des Stücks findet sich der Autor in einem zugigen, ausgebombten Zimmer im München des Hungerwinters 1945 wieder. In letzter Minute dem Bombenhagel in Berlin entkommen, ist er hier gelandet, reflektiert Vergangenes und schaut nach vorn.

Eine Weihnachtsgeschichte, die von den Grundfragen des Menschseins handelt. Und typisch Kästner: Melancholische und ironische Momente wechseln sich ab, eine Melange aus Humor und Nachdenklichkeit.

Regie: Martin Mühleis
Ausstattung: Vera Löffler
Besetzung: Lisa Barry, Martin Deufel, Veit Hübner, Lars Jönsson, Libor Síma, Walter Sittler, Uwe Zaiser / Martin Maier
Produktion: sagas.ensemble

Foto: Stefan Nimmesgern

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Brass Band Berlin - Classic, Jazz & Comedy – Musik mit Witz, Charme & Frack
Classic, Jazz & Comedy – Musik mit Witz, Charme & Frack
Eine virtuose, mitreißende und einzigartige Mischung aus Musik, Show und Slapstick

Was das pfiffige Ensemble bei seinen Konzerten bietet, ist kein klassisches Konzert im herkömmlichen Sinne, sondern eine virtuose Mischung aus Musik, Show und Slapstick. Von Bach bis zu den Beatles sorgen die adretten Bläsersolisten beim Publikum für gute Laune und bringen seit Jahren eine angenehme Heiterkeit in die Konzertsäle. Dabei wirkt das abwechslungsreiche Programm frisch und originell, vor allem deswegen, weil ausschließlich für die »Brass Band Berlin« geschriebene Arrangements erklingen.

»Brass Band Berlin« – das ist natürlich und in erster Linie der Erfinder, Perkussionist, Sänger, Erzkomödiant und Bandleader Thomas Hoffmann. Er leitet die Band seit nunmehr 20 Jahren. Fast doppelt so lange spielt er als Schlagzeuger im Orchester der renommierten Deutschen Oper Berlin.

Perfektion ist für die 11 Top-Musiker – alle in Diensten der großen Berliner Orchester – eine Selbstverständlichkeit, gute Unterhaltung ihre Leidenschaft.

Musikalische Leitung: Thomas Hoffmann
Besetzung: Daniel Busch, Ingo Cramer, Thomas Hoffmann, Sven Kalis, Oliver Link, Christian Meyers, Friedrich Milz, Bruno Osinski, Tobias Schiller, Alan Sommer, Andreas Spannnagel, Jörg Wachsmuth

Im Eintrittspreis ist ein Getränk Ihrer Wahl enthalten.

Foto: Bert Loewenherz

Einlass ins Haus ab 15:00 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Brass Band Berlin - Classic, Jazz & Comedy – Musik mit Witz, Charme & Frack
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Eine virtuose, mitreißende und einzigartige Mischung aus Musik, Show und Slapstick

Was das pfiffige Ensemble bei seinen Konzerten bietet, ist kein klassisches Konzert im herkömmlichen Sinne, sondern eine virtuose Mischung aus Musik, Show und Slapstick. Von Bach bis zu den Beatles sorgen die adretten Bläsersolisten beim Publikum für gute Laune und bringen seit Jahren eine angenehme Heiterkeit in die Konzertsäle. Dabei wirkt das abwechslungsreiche Programm frisch und originell, vor allem deswegen, weil ausschließlich für die »Brass Band Berlin« geschriebene Arrangements erklingen.

»Brass Band Berlin« – das ist natürlich und in erster Linie der Erfinder, Perkussionist, Sänger, Erzkomödiant und Bandleader Thomas Hoffmann. Er leitet die Band seit nunmehr 20 Jahren. Fast doppelt so lange spielt er als Schlagzeuger im Orchester der renommierten Deutschen Oper Berlin.

Perfektion ist für die 11 Top-Musiker – alle in Diensten der großen Berliner Orchester – eine Selbstverständlichkeit, gute Unterhaltung ihre Leidenschaft.

Musikalische Leitung: Thomas Hoffmann
Besetzung: Daniel Busch, Ingo Cramer, Thomas Hoffmann, Sven Kalis, Oliver Link, Christian Meyers, Friedrich Milz, Bruno Osinski, Tobias Schiller, Alan Sommer, Andreas Spannnagel, Jörg Wachsmuth

Im Eintrittspreis ist ein Getränk Ihrer Wahl enthalten.

Foto: Bert Loewenherz

Einlass ins Haus ab 19:00 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke - Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
Nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
Von einem, der auszog, Schauspieler zu werden – und bei den Großeltern einzieht

Die Kindheit auf dem Gelände einer Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm. Die Schulzeit hat er überstanden, als vor dem Antritt des Zivildienstes das Unerwartete geschieht: Joachim wird auf der Otto Falckenberg Schauspielschule in München angenommen und zieht zu seinen Großeltern in die vornehme Villa.

Er wird zum Wanderer zwischen den Welten. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine schillernde Diva, sein Großvater ein strenger und ehrwürdiger Philosophieprofessor. Ihr Tagesablauf folgt abenteuerlichen Ritualen, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Tagsüber wird Joachim an der Schauspielschule nach allen Regeln der Kunst in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein und anderen Getränken. Aus dem Kontrast zwischen großelterlichem Irrsinn und ausbildungsbedingtem Ich-Zerfall entstehen die den Erzähler völlig überfordernden Ereignisse. Joachim Meyerhoff hat in seinem dritten Roman die Kunst, Komik und Tragik miteinander zu verbinden, noch verfeinert.

Regie: Henning Bock
Ausstattung: Sabine Kohlstedt, Yvonne Marcour
Besetzung: Hannelore Droege, Isabell Fischer, Kai Hufnagel, Thore Lüthje, Gerhard Palder, Florens Schmidt, Hanna Stange, Matthäus Winnitzki
Produktion: Altonaer Theater

Foto: G2 Baraniak

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Picasso und die Frauen - Ein literarisch-musikalischer Abend mit Brigitte Hobmeier
Ein literarisch-musikalischer Abend mit Brigitte Hobmeier

»Einem Picasso kann man sich auf Dauer nicht verweigern, eine Frau ist Picasso gegenüber machtlos.«

So erklärt Marie-Thérèse Walter die Anziehungskraft eines Mannes, der als wohl bedeutendster Künstler und als einer der größten Verführer des 20. Jahrhunderts gilt.

Sein legendäres Charisma sicherte ihm die Gunst vieler Frauen – und dieser Liebesreigen war die Grundvoraussetzung seines Werks. Jede neue Lebensgefährtin nutzte er als Quelle der Inspiration und schenkte der Welt dadurch Bilder voller origineller Ideen, Stile und Strukturen. Dem Phänomen Picasso nähert man sich daher in menschlicher wie in künstlerischer Hinsicht am besten über die Frauen, die sein Leben begleiteten.

Grimme-Preisträgerin Brigitte Hobmeier verwebt Passagen aus Autobiografien, Erinnerungen, Interviews und Briefen von Zeitgenossen, Familie und von Geliebten Picassos zu einem spannenden Porträt des egozentrischen Genies.

Für die musikalische Begleitung – mal einfühlsam werbend, mal dominant und brüsk – sorgen Isabel Lhotzky, Andrea Kim und Jan-Frederick Behrend.

Textkonzept: Eva Hofmann
Musikalisches Konzept: Isabel Lhotzky
Besetzung: Jan-Frederick Behrend (Marimba, Perkussion), Brigitte Hobmeier, Andrea Kim (Violine), Isabel Lhotzky (Klavier)

Foto: Joachim Gern

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Vor dem Sturm - Ein Erlebnis für alle Sinne - barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen
Ein Erlebnis für alle Sinne – barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen
Uraufführung von krügerXweiss

Im Nachkriegswinter 1946 wird an der Nordseeküste bei tobender See ein blinder Junge geboren. Es ist Frühling, als er von den Konzentrationslagern erfährt, während er seine Holzeisenbahn um den Esstisch zieht. Später studiert er Jura. Es ist Sommer, als er von den Studentenprotesten hört, während er in seinem Zimmer für eine Prüfung lernt. Später wird er Richter. Es ist Herbst, als er wegen einer Bombendrohung der RAF das Landgericht verlässt. Er wartet in einem Park, es explodiert nichts, dann geht er wieder rein. Später gründet er eine Familie. Es ist Winter, als jemand sagt: »Das Verfahren gegen Erich Honecker wurde eingestellt«. Er denkt: »Die Würde des Menschen ist unantastbar« und beißt in eine Scheibe Graubrot.

Akustische und reale Räume verschmelzen in einem multisensorischen Erlebnis. Das Stück katapultiert die Zuschauer in die unbewältigte Vergangenheit, die wie ein Damoklesschwert über den Deutschen hängt. Grundlage der Produktion sind Interviews mit blinden Richterinnen und Richtern.

Für die Produktion »welcome to the comfort zone« wurde krügerXweiss 2018 mit dem Jurypreis des BEST-OFF-Festivals ausgezeichnet.

Regie: Marie-Luise Krüger, Christian Weiß
Musik und Sounddesign: Antimo Sorgente
Produktion: xweiss theater.formen
Spieldauer: 60 Minuten
Eine Koproduktion mit dem BEST-OFF-Festival
Förderer: Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

Foto: Vyntage Visuals Alamy Stock Photo

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Vor dem Sturm - Ein Erlebnis für alle Sinne - barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen
Ein Erlebnis für alle Sinne – barrierefrei für blinde und sehbehinderte Menschen
Uraufführung von krügerXweiss

Im Nachkriegswinter 1946 wird an der Nordseeküste bei tobender See ein blinder Junge geboren. Es ist Frühling, als er von den Konzentrationslagern erfährt, während er seine Holzeisenbahn um den Esstisch zieht. Später studiert er Jura. Es ist Sommer, als er von den Studentenprotesten hört, während er in seinem Zimmer für eine Prüfung lernt. Später wird er Richter. Es ist Herbst, als er wegen einer Bombendrohung der RAF das Landgericht verlässt. Er wartet in einem Park, es explodiert nichts, dann geht er wieder rein. Später gründet er eine Familie. Es ist Winter, als jemand sagt: »Das Verfahren gegen Erich Honecker wurde eingestellt«. Er denkt: »Die Würde des Menschen ist unantastbar« und beißt in eine Scheibe Graubrot.

Akustische und reale Räume verschmelzen in einem multisensorischen Erlebnis. Das Stück katapultiert die Zuschauer in die unbewältigte Vergangenheit, die wie ein Damoklesschwert über den Deutschen hängt. Grundlage der Produktion sind Interviews mit blinden Richterinnen und Richtern.

Für die Produktion »welcome to the comfort zone« wurde krügerXweiss 2018 mit dem Jurypreis des BEST-OFF-Festivals ausgezeichnet.

Regie: Marie-Luise Krüger, Christian Weiß
Musik und Sounddesign: Antimo Sorgente
Produktion: xweiss theater.formen
Spieldauer: 60 Minuten
Eine Koproduktion mit dem BEST-OFF-Festival
Förderer: Stiftung Niedersachsen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz

Foto: Vyntage Visuals Alamy Stock Photo

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Aus großer Zeit - Nach den Romanen »Aus großer Zeit« und »Schöne Aussicht« von Walter Kempowski
Nach den Romanen »Aus großer Zeit« und »Schöne Aussicht« von Walter Kempowski

Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski hat ein stattliches Haus, zwei Schiffe und zwei Kinder. 1913 lernt Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch Walter Kempowski. Ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik mit ihren großen historischen Umbrüchen.

Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

Die Reihe, zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht, umfasst neun Bände. Kempowski (1929 bis 2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür – in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion – seine eigene Familiengeschichte.

Regie: Axel Schneider
Ausstattung: Volker Deutschmann, Ulrike Engelbrecht
Besetzung: Tobias Dürr, Katrin Gerken, Ute Geske, Detlef Heydorn, Dirk Hoener, Johan Richter, Anne Schieber, Philip Spreen, Nadja Wünsche
Produktion: Altonaer Theater

Foto: G2 Baraniak

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Aus großer Zeit - Nach den Romanen »Aus großer Zeit« und »Schöne Aussicht« von Walter Kempowski
Nach den Romanen »Aus großer Zeit« und »Schöne Aussicht« von Walter Kempowski

Der wohlhabende Rostocker Reeder Robert William Kempowski hat ein stattliches Haus, zwei Schiffe und zwei Kinder. 1913 lernt Sohn Karl an der Ostsee Grethe de Bonsac kennen, deren Familie von anderer Art ist als die des jungen Mannes: ordentlich und fromm. Zwischen Grethe und Karl entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die vom Ersten Weltkrieg jäh unterbrochen wird. Nach 1918 muss das Paar auf ein vornehmes Leben verzichten und sich im Arbeiterviertel einmieten. Drei Kinder werden geboren, unter ihnen auch Walter Kempowski. Ihre Schulzeit fällt in die Jahre der Weimarer Republik mit ihren großen historischen Umbrüchen.

Von dieser Familie und allen, die ihren Weg kreuzen, erzählt Walter Kempowski in den ersten Teilen seiner Jahrhundert-Chronik mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind.

Die Reihe, zwischen 1971 und 1984 veröffentlicht, umfasst neun Bände. Kempowski (1929 bis 2007) erzählt darin den Niedergang des deutschen Bürgertums während des 20. Jahrhunderts und benutzt dafür – in einer Mischung aus Dokumentation und Fiktion – seine eigene Familiengeschichte.

Regie: Axel Schneider
Ausstattung: Volker Deutschmann, Ulrike Engelbrecht
Besetzung: Tobias Dürr, Katrin Gerken, Ute Geske, Detlef Heydorn, Dirk Hoener, Johan Richter, Anne Schieber, Philip Spreen, Nadja Wünsche
Produktion: Altonaer Theater

Foto: G2 Baraniak

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Tadellöser & Wolff - Nach dem Roman von Walter Kempowski
Nach dem Roman von Walter Kempowski
Die Kempowski-Saga Teil 2

»Tadellöser & Wolff« sagte Walter Kempowskis Vater immer dann, wenn er etwas gut fand, ebenso wie er bei verdrießlichen Anlässen »Miesnitzdörfer & Jenssen« sagte. Und als »Miesnitzdörfer« ließ sich in der Zeit von 1938 bis 1945 wahrhaftig vieles bezeichnen. Eine Zeit lang geht es den Kempowskis gut in diesen ereignisreichen Jahren – bis ihre gemütliche Gedankenlosigkeit von der gesellschaftspolitischen Katastrophe eingeholt wird. Exemplarisch beschreibt Kempowski anhand der Geschichte seiner eigenen Familie im Zweiten Weltkrieg den Niedergang des deutschen Bürgertums.

In Konfrontation privater Idylle mit der politischen Realität fragt er nach dem Verhalten des Bürgertums in Zeiten von Krieg und Diktatur. Er dokumentiert das Versagen einer ganzen sozialen Schicht, die der existenziellen Bedrohung nichts entgegenzusetzen weiß.

Aus der neunteiligen Buchreihe »Deutsche Chronik« von Walter Kempowski (1929 bis 2007) sind vier Theaterabende entstanden, die in einer dramatischen Rückschau auf die deutsche Geschichte des letzten Jahrhunderts blicken.

Regie: Axel Schneider
Ausstattung: Volker Deutschmann, Ulrike Engelbrecht
Besetzung: Tobias Dürr, Katrin Gerken, Ute Geske, Detlef Heydorn, Dirk Hoener, Johan Richter, Anne Schieber, Philip Spreen, Nadja Wünsche
Produktion: Altonaer Theater

Foto: G2 Baraniak

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Die Physiker - Schauspiel in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt
Schauspiel in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

In dem beschaulichen Schweizer Sanatorium »Les Cerisiers« werden zwei Krankenschwestern ermordet, angeblich erdrosselt von ihren Patienten. Auf den ersten Blick erscheinen diese durchaus harmlos: Der eine hält sich für Albert Einstein, der andere für Sir Isaac Newton und dem dritten – Johann Wilhelm Möbius – erscheint der König Salomon. Doch unter den Augen des mit dem Fall betreuten Inspektors Voß offenbart sich immer deutlicher, dass hier nichts so ist, wie es scheint.

Dürrenmatt schrieb das von ihm selbst als »Komödie« untertitelte Stück im Jahr 1961, als die Nukleartechnik noch jung war und der Kalte Krieg auf einen gefährlichen Höhepunkt zusteuerte. Zum ersten Mal entstand zu dieser Zeit ein Bewusstsein dafür, dass von nun an das Ende der Welt in der Hand des Menschen selbst liegen könnte, sei es als mögliche Folge einer aktiven Handlung oder als Folge eines Kontrollverlusts über die eigene Technik.

Ein halbes Jahrhundert später ist die Technik noch weiter fortgeschritten, die Welt hat sich rasend schnell verändert – doch die düstere Vision Friedrich Dürrenmatts hat nichts von ihrer Aktualität verloren.

Regie: Herbert Olschok
Ausstattung: Alexander Martynow
Besetzung: Peter Bause, Stephan Bürgi, Hellena Büttner, Christian A. Hoelzke, Raimond Knoll, Sibylla Rasmussen, Regula Steiner-Tomic, André Vetters
Produktion: Tournee-Theater Thespiskarren

Foto: Bernd Boehner

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Matthias Brandt & Jens Thomas - Krankenakte Robert Schumann
Krankenakte Robert Schumann
Eine Wort-Musik-Collage nach dem Roman »Schumanns Schatten« von Peter Härtling

In ihrem neuen Projekt widmen sich Matthias Brandt und Jens Thomas dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biografischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände »völliger nervöser Erschöpfung«, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos bei Schumann wider.

Matthias Brandt und Jens Thomas inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Collage aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Matthias Brandt, 1961 in Berlin geboren, ist in vielen Film- und Fernsehrollen zu sehen. Der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler ist seit 2013 mit Jens Thomas in ungewöhnlichen Bühneninszenierungen zu erleben. Als Autor wurde er mit »Raumpatrouille« und »Blackbird« bekannt.

Jens Thomas, 1970 in Braunschweig geboren, studierte Jazz-Klavier an der Musikhochschule in Hamburg. 2010 komponierte er die Musik zum NDR-Dokumentarfilm »Tod auf dem Hochsitz« und 2016 veröffentlichte er sein Album »Memory Boy«.

Besetzung: Matthias Brandt, Jens Thomas

Foto: Mathias Bothor

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Des Kaisers neue Kleider - Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Ab 6 Jahren

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der neue Kleider so sehr liebte, dass er all sein Geld dafür ausgab. Er kümmerte sich nicht mehr ums Regieren und setzte keinen Fuß mehr vor die Tür – außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde seines Tages wählte er stets das passende Gewand. Wenn man sonst über einen Herrscher sagte, er sei gerade in einer wichtigen Besprechung, so sagte man über ihn nur »Der Kaiser ist in der Anprobe!«

Aber als der Kaiser eines Tages neue Kleider in Auftrag gibt, gerät er an einen Betrüger, der ihm »Kleider« verkauft, die herrlich seien. Doch keiner aus seinem Hofstaat traut sich, den Schwindel aufzudecken. Am Ende steht der Kaiser völlig ohne da. Wie konnte es nur soweit kommen?

»Des Kaisers neue Kleider« ist die dritte gemeinsame Arbeit von Kay Dietrich (Regie) und Franziska Keune (Ausstattung) am ATZE Musiktheater. Mit wenigen Mitteln und starken musikalischen Akzenten entsteht eine vergnügliche Inszenierung, die die Fantasie beflügelt.

Regie: Kay Dietrich
Musikalische Leitung: Matthias Witting
Ausstattung: Franziska Keune
Besetzung: Nikolaus Herdieckerhoff, Olivia Meyer Montero, Natascha Petz, Martin Wagner
Produktion: Atze Musiktheater Berlin
Spieldauer: 60 Minuten

Foto: David Ausserhofer

Einlass ins Haus ab 15:00 Uhr
Des Kaisers neue Kleider - Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Musiktheater von Kay Dietrich nach dem Märchen von Hans Christian Andersen
Ab 6 Jahren

Vor vielen Jahren lebte ein Kaiser, der neue Kleider so sehr liebte, dass er all sein Geld dafür ausgab. Er kümmerte sich nicht mehr ums Regieren und setzte keinen Fuß mehr vor die Tür – außer um seine neuen Kleider zu zeigen. Für jede Stunde seines Tages wählte er stets das passende Gewand. Wenn man sonst über einen Herrscher sagte, er sei gerade in einer wichtigen Besprechung, so sagte man über ihn nur »Der Kaiser ist in der Anprobe!«

Aber als der Kaiser eines Tages neue Kleider in Auftrag gibt, gerät er an einen Betrüger, der ihm »Kleider« verkauft, die herrlich seien. Doch keiner aus seinem Hofstaat traut sich, den Schwindel aufzudecken. Am Ende steht der Kaiser völlig ohne da. Wie konnte es nur soweit kommen?

»Des Kaisers neue Kleider« ist die dritte gemeinsame Arbeit von Kay Dietrich (Regie) und Franziska Keune (Ausstattung) am ATZE Musiktheater. Mit wenigen Mitteln und starken musikalischen Akzenten entsteht eine vergnügliche Inszenierung, die die Fantasie beflügelt.

Regie: Kay Dietrich
Musikalische Leitung: Matthias Witting
Ausstattung: Franziska Keune
Besetzung: Nikolaus Herdieckerhoff, Olivia Meyer Montero, Natascha Petz, Martin Wagner
Produktion: Atze Musiktheater Berlin
Spieldauer: 60 Minuten

Foto: David Ausserhofer

Einlass ins Haus ab 9:30 Uhr
Schimmelreiter - Novelle von Theodor Storm in einer Bühnenfassung von Frederik Laubemann
Novelle von Theodor Storm in einer Bühnenfassung von Frederik Laubemann

Die folgenschwere Flut ist vorüber, der Sturm ist satt. Vorerst, denn bald wird die todbringende Naturgewalt erneut ihre Kräfte mit den Menschen messen. Dafür erwählt sie einen würdigen Gegner: Hauke Haien. Das überdurchschnittlich intelligente Kind bringt es schnell vom fleißigen Kleinknecht zum Deichgrafen. Und als dieser hat er eine klare Vision: Eine neue Deichanlage, die dem Sturm trotzen wird. Doch um dieses Mammutwerk zu vollbringen, gilt es, die Dorfbewohner zu überzeugen und die eigene Geltungssucht zu bezwingen.

Eine eindrückliche Auseinandersetzung mit Visionären und Visionen, erzählt vom Sturm am Grund des Meeres nach der bekannten Novelle »Der Schimmelreiter« von Theodor Storm.

Mit der Neuinszenierung »Schimmelreiter« stellt Regisseur Leonhard Schubert das alte Werk unter eine höchst zeitgemäße Fragestellung: Welche Rolle spielen Visionen für unsere gesellschaftliche Weiterentwicklung? Wie gehen wir mit Visionären und ihren neuartigen Ideen um und warum scheitern viele Visionäre, obwohl ihr Fortkommen auch das unsrige bedeuten würde?

Regie: Leonhard Schubert
Ausstattung: Jonathan Gentilhomme
Besetzung: Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Jana Weichelt, Freda Winter
Produktion: Puppentheater Magdeburg

Foto: Jesko Döring

Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Schimmelreiter - Novelle von Theodor Storm in einer Bühnenfassung von Frederik Laubemann
Novelle von Theodor Storm in einer Bühnenfassung von Frederik Laubemann

Die folgenschwere Flut ist vorüber, der Sturm ist satt. Vorerst, denn bald wird die todbringende Naturgewalt erneut ihre Kräfte mit den Menschen messen. Dafür erwählt sie einen würdigen Gegner: Hauke Haien. Das überdurchschnittlich intelligente Kind bringt es schnell vom fleißigen Kleinknecht zum Deichgrafen. Und als dieser hat er eine klare Vision: Eine neue Deichanlage, die dem Sturm trotzen wird. Doch um dieses Mammutwerk zu vollbringen, gilt es, die Dorfbewohner zu überzeugen und die eigene Geltungssucht zu bezwingen.

Eine eindrückliche Auseinandersetzung mit Visionären und Visionen, erzählt vom Sturm am Grund des Meeres nach der bekannten Novelle »Der Schimmelreiter« von Theodor Storm.

Mit der Neuinszenierung »Schimmelreiter« stellt Regisseur Leonhard Schubert das alte Werk unter eine höchst zeitgemäße Fragestellung: Welche Rolle spielen Visionen für unsere gesellschaftliche Weiterentwicklung? Wie gehen wir mit Visionären und ihren neuartigen Ideen um und warum scheitern viele Visionäre, obwohl ihr Fortkommen auch das unsrige bedeuten würde?

Regie: Leonhard Schubert
Ausstattung: Jonathan Gentilhomme
Besetzung: Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Jana Weichelt, Freda Winter
Produktion: Puppentheater Magdeburg

Foto: Jesko Döring

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Das wird man doch mal sagen dürfen! - Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Ab 14 Jahren

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht, unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen – und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist.

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere? Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Regie: Anna Vera Kelle
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Florian Kroop, Anna Rebecca Sehls, Manuel Tschernik
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Das wird man doch mal sagen dürfen! - Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Ab 14 Jahren

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht, unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen – und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist.

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere? Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Regie: Anna Vera Kelle
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Florian Kroop, Anna Rebecca Sehls, Manuel Tschernik
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 8:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Das wird man doch mal sagen dürfen! - Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Ab 14 Jahren

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht, unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen – und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist.

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere? Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Regie: Anna Vera Kelle
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Florian Kroop, Anna Rebecca Sehls, Manuel Tschernik
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Das wird man doch mal sagen dürfen! - Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Interaktives Theater über Meinungsbildung und Diskriminierung
Ab 14 Jahren

Mila, Paul, Kappi und Hakan gehen auf dieselbe Schule. Mila und Paul fühlen sich zueinander hingezogen. Und auch Kappi hat ein Auge auf die selbstbewusste Mila geworfen. Während Paul es am liebsten allen recht machen möchte, bezieht Kappi immer klar Stellung. Hakan ist vor allem mit seinem Fitness-Channel beschäftigt, scheut sich aber auch nicht, unbequeme Meinungen zu äußern. Dann wird Mila eines Abends überfallen – und Kappi meint ganz genau zu wissen, wer das gewesen ist.

Wann wird ein Vorurteil zum Urteil? Wann zur unüberwindlichen Barriere? Wie kommen wir überhaupt zu einer Meinung und wie können wir sie auch vertreten?

Vier Schauspielerinnen und Schauspieler begeben sich gemeinsam mit dem Publikum auf die Suche nach Meinungsbildern, Sprechverboten und politischer Korrektheit, hinterfragen Handlungsmuster und Argumente. Ob sie die große Erkenntnis finden oder den kleinsten gemeinsamen Nenner, wird bei jeder Vorstellung neu verhandelt.

Regie: Anna Vera Kelle
Ausstattung: Michael Ottopal, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Florian Kroop, Anna Rebecca Sehls, Manuel Tschernik
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 8:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Spaaaß! [Für Keenies] - Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater
Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater
Ab 11 Jahren (5. und 6. Klasse)

»Spaaaß!« haben wollen wohl die meisten Jugendlichen! Weil sich aber die jüngeren Heranwachsenden, die so genannten Keenies, mit anderen Dingen beschäftigen als die älteren Teenies, zeigt Theater Strahl das interaktive Theaterstück zum Thema Mobbing nun auch in einer Version für die 5. und 6. Klassen.

Die Klasse wartet auf den Sportlehrer. Es wird geplaudert, über Schuhmarken und wer mit wem. Als der Lehrer auftaucht, hat ein Schüler bunte Spangen im Haar – voll komisch! »Freeze!« – Der Moderator unterbricht das Spiel. Das Publikum befragt die Figuren zu ihren Motiven und gibt Handlungstipps. Im Austausch mit dem Publikum spitzen die Schauspielerinnen und Schauspieler Konflikte zu, improvisieren, diskutieren und entwickeln gemeinsam alternative Lösungsstrategien.

Die Themen sind Mobbing im Sozialraum Schule, Gruppendynamik und Gruppenzwang, Klassengemeinschaft und Courage sowie Solidarität.

Regie: Christian Giese
Ausstattung: Mandy Kiefer, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Beate Fischer, Franz Lenski, Oliver Moritz, Christine Smuda
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 8:00 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Spaaaß! [Für Keenies] - Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater
Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater
Ab 11 Jahren (5. und 6. Klasse)

»Spaaaß!« haben wollen wohl die meisten Jugendlichen! Weil sich aber die jüngeren Heranwachsenden, die so genannten Keenies, mit anderen Dingen beschäftigen als die älteren Teenies, zeigt Theater Strahl das interaktive Theaterstück zum Thema Mobbing nun auch in einer Version für die 5. und 6. Klassen.

Die Klasse wartet auf den Sportlehrer. Es wird geplaudert, über Schuhmarken und wer mit wem. Als der Lehrer auftaucht, hat ein Schüler bunte Spangen im Haar – voll komisch! »Freeze!« – Der Moderator unterbricht das Spiel. Das Publikum befragt die Figuren zu ihren Motiven und gibt Handlungstipps. Im Austausch mit dem Publikum spitzen die Schauspielerinnen und Schauspieler Konflikte zu, improvisieren, diskutieren und entwickeln gemeinsam alternative Lösungsstrategien.

Die Themen sind Mobbing im Sozialraum Schule, Gruppendynamik und Gruppenzwang, Klassengemeinschaft und Courage sowie Solidarität.

Regie: Christian Giese
Ausstattung: Mandy Kiefer, Kaye Tai
Besetzung: Lisa Brinckmann, Beate Fischer, Franz Lenski, Oliver Moritz, Christine Smuda
Produktion: Theater Strahl Berlin
Spieldauer: 80 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 10:00 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Rodrigo Raubein und Knirps, sein Knappe - Ein Singspiel nach Michael Ende und Wieland Freund
Ein Singspiel nach Michael Ende und Wieland Freund
Ab 6 Jahren

Der kleine Knirps zieht mit seinen Puppenspieler-Eltern durch die Lande. Sein Traum ist es, ein berühmter Raubritter zu werden. Also büxt er seinen Eltern heimlich aus, um beim berüchtigten Rodrigo Raubein in die Lehre zu gehen. Doch der fordert zunächst eine Mutprobe. Als Knirps dabei auf die Kutsche von Prinzessin Flip stößt, erkennt er seine Chance. Kann es etwas Gefährlicheres geben als einen Prinzessinnenraub? Noch ahnt er nicht, dass auch der mächtige Zauberer Rabanus Rochus und sein Drache es auf sie abgesehen haben.

Ein turbulentes Abenteuer mit schrägen und liebenswerten Figuren, haufenweise Verwechslungen und kuriosen Wendungen.

Michael Ende (1929 bis 1995) zählt zu den erfolgreichsten deutschen Jugendbuchautoren. Seine Bücher wurden vielfach für Film, Fernsehen und Theater adaptiert. Werke wie »Momo« oder »Die unendliche Geschichte« wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

Regie: Matthias Schönfeldt
Musikalische Leitung: Sinem Altan
Ausstattung: Jochen G. Hochfeld
Besetzung: Kristina Feix, Guylaine Hemmer, Hauke Heumann, Christian-O. Hille, Stephan Hoppe, Conny Mews, Marcus Thomas, Jördis Trauer, Cornelia Werner
Produktion Atze Musiktheater Berlin

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 9:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Malala - Über das Leben von Malala Yousafzai. Für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder in der ganzen Welt.
Über das Leben von Malala Yousafzai. Für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder in der ganzen Welt.
Ab 10 Jahren

Schon mit 11 Jahren stand die pakistanische Schülerin Malala Yousafzai gegen die Taliban auf, die ihre Mädchenschule schließen wollten. 2012 erlangte sie weltweite Aufmerksamkeit, als sie ein Attentat von Taliban-Kämpfern schwer verletzt überlebte. Seitdem setzt sie sich für die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt ein, insbesondere das Recht von Mädchen auf Bildung. Im Alter von 17 Jahren erhielt sie 2014 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis und wurde drei Jahre später zur UNO-Friedensbotschafterin ernannt.

Regisseurin Gökşen Güntel entführt das Publikum in eine zunächst fremde Welt und lässt sie eintauchen in die paschtunische Gastfreundschaft. Klangcollagen, Video- Projektionen und Live-Musik (mit Sitar und Tablas), aber auch partizipative Elemente schaffen einen emotionalen Zugang.

Regie: Gökşen Güntel
Ausstattung: Jane Saks
Besetzung: Javeh Asefdzah, Dela Dabulamanzi, Sebastian Dreyer, Rasmus Max Wirth
Produktion: Atze Musiktheater Berlin
Spieldauer: 75 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Malala - Über das Leben von Malala Yousafzai. Für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder in der ganzen Welt.
Über das Leben von Malala Yousafzai. Für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder in der ganzen Welt.
Ab 10 Jahren

Schon mit 11 Jahren stand die pakistanische Schülerin Malala Yousafzai gegen die Taliban auf, die ihre Mädchenschule schließen wollten. 2012 erlangte sie weltweite Aufmerksamkeit, als sie ein Attentat von Taliban-Kämpfern schwer verletzt überlebte. Seitdem setzt sie sich für die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt ein, insbesondere das Recht von Mädchen auf Bildung. Im Alter von 17 Jahren erhielt sie 2014 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis und wurde drei Jahre später zur UNO-Friedensbotschafterin ernannt.

Regisseurin Gökşen Güntel entführt das Publikum in eine zunächst fremde Welt und lässt sie eintauchen in die paschtunische Gastfreundschaft. Klangcollagen, Video- Projektionen und Live-Musik (mit Sitar und Tablas), aber auch partizipative Elemente schaffen einen emotionalen Zugang.

Regie: Gökşen Güntel
Ausstattung: Jane Saks
Besetzung: Javeh Asefdzah, Dela Dabulamanzi, Sebastian Dreyer, Rasmus Max Wirth
Produktion: Atze Musiktheater Berlin
Spieldauer: 75 Minuten

Foto: Jörg Metzner

Einlass ins Haus ab 8:00 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Lenya Story - Ein Liebeslied - Musikalische Hommage an einen Weltstar: Lotte Lenya
Musikalische Hommage an einen Weltstar: Lotte Lenya

Karoline Wilhelmine Charlotte Blamauer, aufgewachsen im 14. Wiener Bezirk Penzing, Tochter eines Fiakerkutschers und einer Wäscherin, wird als Lotte Lenya die berühmteste Wiener Künstlerin des 20. Jahrhunderts. Erste Theatererfahrungen sammelt sie in Zürich und Berlin, wo sie dem Komponisten Kurt Weill begegnet: Der Beginn einer großen, unkonventionellen Lebens- und Liebesgeschichte. Nach einem Vorsingen bei Bertolt Brecht wird sie die legendäre Jenny in dem Erfolgsstück »Die Dreigroschenoper«. Doch mit aufkommendem Nationalsozialismus und Antisemitismus wird die Arbeitssituation für Weill in Deutschland unerträglich. Das inzwischen geschiedene Paar wandert gemeinsam nach Amerika aus.

Kurt Weill arbeitet in Hollywood und New York. Nach seinem Tod lebt Lotte Lenya zurückgezogen, heiratet noch zweimal und feiert späte Triumphe als Ex-KGB-Agentin Rosa Klebb im James-Bond-Film »Liebesgrüße aus Moskau« und besetzt in der Uraufführung des Musicals »Cabaret« die Rolle des Fräulein Schneider. Ihr Leben widmete Lotte Lenya dem musikalischen Erbe Kurt Weills.

Regie: Torsten Fischer
Musikalische Leitung: Christian Frank
Ausstattung: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Besetzung: Tonio Arango, Sona MacDonald
Produktion: Konzertdirektion Landgraf

Foto: Moritz Schell

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Ein deutsches Mädchen - Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein

Im Münchner Speckgürtel wächst Ende der 1990er-Jahre ein ganz normales Mädchen namens Heidi in einer unauffälligen Mittelstandsfamilie auf. Doch Heidi und ihre Schwestern werden in der Ideologie des Nationalsozialismus erzogen.

Als kleines Mädchen erlebt Heidi paramilitärischen Drill in den Ferienlagern der mittlerweile verbotenen »Heimattreuen Deutschen Jugend«. Sie lernt, alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und mit 17 Jahren schwanger wird, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse. Sie beschließen, aus der Szene auszusteigen und ein neues Leben zu beginnen.

Die persönlichen Einblicke in eine hermetische Parallelwelt zeigen, wie umfassend organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland ist und wie sorgsam sie in Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft plant.

Regie: Mirko Böttcher
Ausstattung: Marie Wildmann
Besetzung: Elisabeth Hütter, Tim Weckenbrock
Produktion: Landestheater Schwaben in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und ALLGÄU Rechtsaußen

Foto: Karl Forster

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr
Ein deutsches Mädchen - Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein

Im Münchner Speckgürtel wächst Ende der 1990er-Jahre ein ganz normales Mädchen namens Heidi in einer unauffälligen Mittelstandsfamilie auf. Doch Heidi und ihre Schwestern werden in der Ideologie des Nationalsozialismus erzogen.

Als kleines Mädchen erlebt Heidi paramilitärischen Drill in den Ferienlagern der mittlerweile verbotenen »Heimattreuen Deutschen Jugend«. Sie lernt, alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und mit 17 Jahren schwanger wird, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse. Sie beschließen, aus der Szene auszusteigen und ein neues Leben zu beginnen.

Die persönlichen Einblicke in eine hermetische Parallelwelt zeigen, wie umfassend organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland ist und wie sorgsam sie in Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft plant.

Regie: Mirko Böttcher
Ausstattung: Marie Wildmann
Besetzung: Elisabeth Hütter, Tim Weckenbrock
Produktion: Landestheater Schwaben in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und ALLGÄU Rechtsaußen

Foto: Karl Forster

Einlass ins Haus ab 10:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Ein deutsches Mädchen - Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein
Nach der gleichnamigen Autobiografie von Heidi Benneckenstein

Im Münchner Speckgürtel wächst Ende der 1990er-Jahre ein ganz normales Mädchen namens Heidi in einer unauffälligen Mittelstandsfamilie auf. Doch Heidi und ihre Schwestern werden in der Ideologie des Nationalsozialismus erzogen.

Als kleines Mädchen erlebt Heidi paramilitärischen Drill in den Ferienlagern der mittlerweile verbotenen »Heimattreuen Deutschen Jugend«. Sie lernt, alle drei Strophen des Deutschlandliedes zu singen und das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 als Laubsägearbeit anzufertigen. Mit 15 Jahren ist sie fester Teil der Neonazi-Szene in Bayern, nimmt an Aufmärschen teil, verprügelt einen Journalisten und hetzt gegen Ausländer. Erst als Heidi sich in den rechten Liedermacher Flex verliebt und mit 17 Jahren schwanger wird, bekommt ihr geschlossenes Weltbild erste Risse. Sie beschließen, aus der Szene auszusteigen und ein neues Leben zu beginnen.

Die persönlichen Einblicke in eine hermetische Parallelwelt zeigen, wie umfassend organisiert die rechtsradikale Szene in Deutschland ist und wie sorgsam sie in Nachwuchsorganisationen ihre Zukunft plant.

Regie: Mirko Böttcher
Ausstattung: Marie Wildmann
Besetzung: Elisabeth Hütter, Tim Weckenbrock
Produktion: Landestheater Schwaben in Kooperation mit der Amadeu Antonio Stiftung und ALLGÄU Rechtsaußen

Foto: Karl Forster

Einlass ins Haus ab 08:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.
Pink - Manchmal braucht´s nur einen Lippenstift - Ein Kammerspiel mit Musik über das Leben der Beautyqueen Elisabeth Arden
Ein Kammerspiel mit Musik über das Leben der Beautyqueen Elisabeth Arden
Von Regine Gebhardt

New York, 1. April 1965 – Elizabeth Arden, eine kleine energische Person, gekleidet »pretty in Pink«, ist wie jeden Morgen auf dem Weg in ihren Beauty-Salon in der Fifth Avenue. Da verbreitet sich die Nachricht vom Tod ihrer schärfsten Konkurrentin wie ein Lauffeuer: Helena Rubinstein ist in den frühen Morgenstunden im Alter von 94 Jahren verstorben. Dem jungen Reporter Thomas Jenkins Lewis gelingt es, zu Elizabeth Arden vorzudringen. Er ist »ihr Typ«: jung, attraktiv und groß gewachsen. Sein Aussehen und die zufällige Namensgleichheit mit ihrem ersten Ehemann irritieren sie und beschwören plötzlich die Vergangenheit herauf. Lewis wittert seine Chance. Er will ein Portrait schreiben über die beiden größten Beautyqueens des 20. Jahrhunderts: »Madame Rubinstein« und »Miss Arden«. Keine leichte Aufgabe, denn der bloße Name der Kontrahentin führt schon zu heftiger Verstimmung. Doch Elizabeth Arden gefällt der junge Mann und sie versucht, Lewis kurzerhand in ihre Dienste zu nehmen. Ein subtiles Spiel um Macht und Dominanz beginnt. Mit Charme und Raffinesse gelingt es Lewis, wertvolle Details aus ihrem Leben aufzuspüren.

Regie: Michael Hoffmann
Choreografie: Friedrich Bührer
Ausstattung: Regine Gebhardt
Besetzung: Anna Carewe, Max Dollinger, Regine Gebhardt

Foto: Miriam Knickriem

Einlass ins Haus ab 18:30 Uhr

Bitte wenden Sie sich an die Theaterkasse am Stadtmarkt 7A, 05331-86501. Für diese Veranstaltung sind derzeit keine Karten ONLINE verfügbar.