Sonntag, 22.11.2020
um 16:00 Uhr

First Stage
Thedestraße 15
22767 Hamburg



The show CAN go on: Trotz der desaströsen Lage für die Theater- und Veranstaltungsbranche kann Theaterchef Thomas Gehle endlich wieder seine Türen für das Publikum öffnen.

Unter der Leitung und Regie von Dennis Schulze ist mit „Comeback“ eine Revue entstanden, bei der Gänsehaut-Feeling als Garantie mitgeliefert wird. Die stimmgewaltigen Darsteller überzeugen keineswegs nur gesanglich: In der atemberaubenden Show verzaubert das großartige 7-köpfige Ensemble mit seinem vielschichtigen Können: Grandiose schauspielerische Einlagen wechseln sich ab mit gefühlvollen Choreografien und energiegeladenen Steppnummern.

Kurzum - diese Künstler setzen den Theatersaal regelrecht in Brand!

Ein weiteres Highlight ist eindeutig die Bewirtung direkt am Platz: Das findige Team des Theaters hat kurzerhand die Schutzabstände in den Sitzreihen genutzt, um mit kleinen Tischen einen Getränkeausschank zu ermöglichen. Erstmalig können die Gäste sich im First Stage mit einem Drink gemütlich in ihren Theatersesseln zurücklehnen.

Zurzeit dürfen aufgrund der Auflagen statt der üblichen 279 Plätze des Theaters nur 111 Plätze besetzt werden. Mit einem aufwändigen Hygiene- und Einlasskonzept kann das First Stage seinen Zuschauern und Künstlern maximale Sicherheit gewährleisten, um dieses „Comeback“ gemeinsam mit den Theatermachern in vollen Zügen zu genießen.

Die Veranstaltung wird verschoben. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

02.12.2020
In 80 Bildern um die Welt

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.rem-mannheim.de 

Mannheim

02.12.2020
11:00 Uhr
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

02.12.2020
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

02.12.2020
Jörg Brüggemann: Wie lange noch

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 

Mannheim

02.12.2020
11:00 Uhr
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

02.12.2020
Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

02.12.2020
Leningradski feminism 1979

1979 veröffentlichten einige Frauen in Leningrad
die erste illegale feministische Zeitschrift der Sowjetunion.
Sie schreiben über den sowjetischen Alltag,
die Situation von Alleinerziehenden, Gewalt
in Geburtskliniken, Frauen in Gefängnissen. Ein
Skandal. Die Autorinnen werden des Landes verwiesen
oder kommen ins Lager.
Westliche Feministinnen übersetzen die Zeitschrift
in viele Sprachen. Die Ausstellung präsentiert die
Texte, erklärt die Zusammenhänge, in Videointerviews
erzählen die Autorinnen selbst.

Kurator_innen: Olessja Bessmeltsewa (St. Petersburg),
Philipp Venghaus (Leipzig).
Ausstellungskooperation: Leipziger Leibniz-Institut für
Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
und Zhaba (deutsch-russische Kulturwerkstatt) und
Forschungs- und Informationszentrum Memorial/
Benjamin-Joffe-Stiftung (St. Petersburg).

Gefördert durch das Auswärtige Amt
Ausstellungseröffnung

Sonntag 13. September 2020 | 12.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Ausstellung 13. September – 13. Dezember 2020

12-17 Uhr

Wiesbaden

02.12.2020
Die Rose ist ohne Warum

Im Leben wie in der Kunst sind Blumen nie banal, vermitteln sie doch versteckte symbolische Botschaften: Sie künden von der Fülle des Lebens, sind Ausdruck von Zuneigung, Verbundenheit und Anziehung. In der Kunst transportieren Blumenbilder zudem das Danach, die Vorahnung des Verfalls, das Welken, den Tod. Das Ende der Blütenpracht ist ihrer Schönheit bereits eingeschrieben.

Die Studierenden der Abschlussklasse von Ute Mahler und Göran Gnaudschun an der Ostkreuzschule für Fotografie nähern sich dem nur scheinbar einfachen oder gefälligen Thema aus unterschiedlichen Richtungen: von hochartifiziellen Fotografien kostbarer Blüten über Dokumentationen von Wildwuchs am Wegesrand bis hin zu Betrachtungen über die Versuche von Menschen, sich ihr Umfeld mittels Blumen und Pflanzen wohnlich zu machen.

Auf Schloss Neuhardenberg, wo seit dem 18. Jahrhundert Botanik und Kunst gleichermaßen geschätzt sind, werden Arbeiten von Felix Lampe, Lena Ures, Hannah Krist, Jonathan Scotti, Jaakov Pronin, Alicja Khatchikian, Mathilde Tijen Hansen, Max Korndörfer, Pascal Reif, Sofiane Vergnet, Sara Toussaint und Michelle Martins Carvalho gezeigt.

Die Ostkreuzschule für Fotografie, 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet, gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Dokumentarische, journalistische oder künstlerische Fotografie werden in ihren Unterschieden und Wechselwirkungen vermittelt, begleitet von Fotografen der Agentur Ostkreuz.

Ausstellung
12. 9. bis 6. 12.2020
Foyer Großer Saal
Eröffnung: Sa, 12. 9.2020, 14 Uhr

Eintritt frei

12.9. bis 25.10.2020: Di bis So 10-18 Uhr 26.10. bis 6.12.2020: Mi bis So 11-16 Uhr

Neuhardenberg

02.12.2020
Picasso/Miró

Münster feiert Picasso und Miró
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens widmet sich das Picasso-Museum in Münster im Herbst 2020 der außergewöhnlichen Beziehung zwischen Pablo Picasso und Joan Miró. Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Keramiken zeichnet die große Jubiläumsausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ (19.9.2020-28.22021) die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden spanischen Künstler nach und stellt ihre Werke in einen spannungsreichen Dialog.

Durch exemplarisch ausgewählte Arbeiten geht die Ausstellung dem Einfluss nach, den der Surrealismus auf Picassos und Mirós Schaffen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig betont die Präsentation ihre individuellen künstlerischen Handschriften. Ihr unterschiedliches Bilddenken wird durch die Gegenüberstellung ihrer keramischen und grafischen Arbeiten für den Besucher erfahrbar: So war Picassos Werk durch häufige Richtungs- und Stilwechsel gekennzeichnet und Miró blieb in seiner Bildsprache eher konstant und gradlinig. Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit. So führte er einmal aus: „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig und ausgedacht. Während man daran arbeitet, verändert es sich im gleichen Maße wie die Gedanken.“

Darüber hinaus beleuchtet die Schau, wie beide Spanier schöpferisch mit der Kunstgeschichte in Gestalt von Variationen nach alten Meistern umgingen. Beide Großen der spanischen Kunst eint jedoch der Umstand, dass sie zeitlebens nie den Schritt in die völlige Abstraktion vollzogen.

Di - So von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Freitag 10-19 Uhr

Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

02.12.2020
Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000) gehört zu den Begründern der Klang- und Medienkunst im 20. Jahrhundert. Der als Sohn deutscher Einwanderer in Los Angeles geborene Künstler konstruierte seit Ende der 1960er-Jahre komplexe audio-kinetische Installationen, in denen er sich mit den spezifischen Eigenschaften von Klang und Sprache auseinandersetzte.

In seinen komplizierten mechanischen und technologischen Skulpturen, die er selber oft Maschinen nannte, erforschte er auf der Grundlage seiner Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und der Verhaltensforschung akustische Phänomene und die Funktionsweisen der Wahrnehmung. Als singulärer Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft erweiterte der seit 1980 in Hamburg lebende Künstler seine zunächst noch an automatische Musikinstrumente erinnernden Skulpturen und Objekte im Laufe der Zeit zu interaktiven Klanginstallationen, die zuletzt auch Zeichnungen und Projektionen mit einbezogen.

Mi-Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

02.12.2020
Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

02.12.2020
Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen

Die Herkunft von Museumsobjekten rückt immer stärker in den Fokus der Museumsarbeit. In vielen (Kunst-)Museen ist die Provenienzforschung etabliert. Die Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem und anderweitig unrechtmäßig erworbenem Kulturgut ist zu einer Kernaufgabe der Museen in Deutschland geworden. Im Mittelpunkt der Provenienzforschung steht die Beschäftigung mit dem Holocaust. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren weitere Unrechtskontexte, die mit gewaltsamem und unrechtmäßigem Entzug von Kulturgütern verknüpft sind.
Dazu zählt die Aufarbeitung von Kunstraub in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR.


Sehr vielschichtig ist der Umgang mit Kulturgut aus dem kolonialen Unrechtskontext. Es gelangte in großem Umfang in europäische Museen. Dieses Feld betrifft neben ethnologischen auch archäologische, naturkundliche und heimatgeschichtliche Museen. Gefahr für das Weltkulturerbe stellen auch Kriege und bewaffnete Konflikte dar. Hier sind Kriegsverluste und Beutekunst zu nennen. Illegale Ausfuhr oder Einfuhr stellen einen Verstoß gegen Kulturgutschutzgesetze des Herkunftslandes dar. Besonderes Feingefühl bedarf der Umgang mit menschlichen Überresten (Human Remains). Alle diese Bereiche werden in unserer Ausstellung vorgestellt.

Durch die gemeinsam von LWL und LVR initiierte Wanderausstellung soll auch die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Es werden Museen unterschiedlicher Gattungen und Größenordnungen in NRW einbezogen.

Im Burgsaal der Wewelsburg

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Die Geschichte der Dinge“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Büren-Wewelsburg

02.12.2020
Jan Bajtlik

Jan Bajtlik. Linien - Rhythmen - Labyrinthe

Die Ausstellung von Jan Bajtlik zeigt die Faszination des Künstlers für die Ursprünge der visuellen Gegenwartskultur, die er in der europäischen Antike, in der Erfindung der Schrift und in der fernöstlichen Kalligraphie und Landschaftsmalerei aufspürt.

Charakteristisch für Jan Bajtliks Schaffen sind der Verzicht auf eine deutliche Abgrenzung von Vorderund-Hintergrund und das daraus resultierende Spiel mit dem Auge des Betrachters. Bajtliks Schwarz-Weiß-Gemälde zeugen von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, pulsierende Rhythmen zu schaffen, die zwar unterschiedlich dicht komponiert sind, aber immer den Blick des Betrachters fesseln und aufs Detail lenken.  Die gezeigten Arbeiten stammen größtenteils aus vier Werkgruppen: dem Zyklus „Griechische Labyrinthe” (2016-2017), raffinierten Zeichnungen, die im Buch „Ariadnes Faden“ publiziert wurden, einer Serie von Studien zur Ikonographie der griechischen Antike (2017), dem Zyklus „Jardin Particulier I” (2018), der den fließenden Übergang zwischen der Gegenständlichkeit des Stilllebens und der Abstraktion veranschaulicht, sowie neuesten, erstmals öffentlich ausgestellten Arbeiten.

Jan Bajtlik ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Illustration, Grafikdesign, Malerei und Zeichnung arbeitet. Er absolvierte die Fakultät für Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (2013). Seit 2016 arbeitet er u.a. für Hermès Paris an Entwürfen für Seidentücher, Modeaccessoires, Emaille-Schmuck, Schaufensterdekoratonen und Hermès Home: Keramik, Stoffe, Tapeten, Strandbekleidung. Seine Projekte repräsenteren verschiedene Designansätze, Stile und Techniken. Er illustrierte u.a. für die New York Times, das Time Magazine, Courrier Internatonal und Google. Jan Bajtlik entwirft auch Grafiken für Swatch-Uhren. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen internatonalen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Bologna Ragazzi Award 2015. Das von ihm illustrierte Buch „Unser Auto“ war laut New York Times das beste illustrierte Kinderbuch 2018. Er arbeitet mit der Galerie Szydłowski in Warschau zusammen. www.janbajtlik.com

Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Szydłowski, Warschau

 

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 17.00 Uhr

Fabuli und Fabula

Humor und Sensibilität sowie die Kombination verschiedener Techniken und Materialien zeichnen die Bilder der Künstlerin Ines Ziegler aus.

"Ich bin Weibsbild, Mutter, Künstlerin, Geliebte, wohne und arbeite in Bad Cannstatt." Seit einigen Jahren hat sich zudem das Katzenmotiv als treuer Begleiter in ihr künstlerisches Schaffen eingeschlichen. Die daraus entstandenen Bilderserien lassen nicht nur die Künstlerin beim Erschaffen dieser, sondern auch die Betrachtenden, den Alltagsstress vergessen. Ines Ziegler ist Autodidaktin, fühlt sich jedoch der Malerei verschrieben, seitdem sie denken kann.

Ausstellunsgdauer
04.10.2020–20.12.2020

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34
Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr besucht werden.

Die Vernissage findet am 03.10. um 17:30 Uhr an unserem Tag der offenen Tür statt.

Mo-Fr von 10:00-17:00 Uhr

Stuttgart

02.12.2020
Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

Der 1900 in Hanau geborene Martin Schunck hatte eine besondere Beziehung zu Trier: Neben seiner Jugend und Schulzeit verbrachte er hier auch seinen Ruhestand – und legte in seiner Wohnung eine beeindruckende Kunstsammlung an.

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

02.12.2020
Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

Die Neugründung der Trierer Universität 1970 wird immer wieder als besonderes Ereignis für die Entwicklung Triers nach 1945 hervorgehoben. 2013 zeichnete der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten den Campus der Universität Trier als einen von 100 besonderen Orten aus. Was aber macht diese Universität zu einem besonderen Ort? Wie ist ihr Verhältnis zur ersten Trierer Universität (1473-1798)? Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in eine Institution, die sich als stark geisteswissenschaftlich ausgerichtete Universität einen Namen machte, dies stets als neue Herausforderung erlebt, sich in der Region verwurzelt und in der Welt zuhause sieht. Anlässlich des 50. Jahrestags der Neugründung zum Wintersemester 1970 beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift die bewegte Geschichte der Universität Trier.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

02.12.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Welle
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Speyer.Kultur.Support.Ticket. - #seidabei #speyermachtsichstarkfürdieszene
Die Situation für Kulturschaffende und die Veranstaltungsbranche in Speyer ist nach wie vor für viele existenzbedrohend. Ausgefeilte Hygienekonzepte, reduzierte Sitzpläne, Kontakterfassung, Lüftungsgeräte, Desinfektions-Stationen haben geholfen und dennoch ist die Kultur von einem zweiten Lockdown betroffen. Theater, Museen, Galerien, Kinos, Veranstaltungsstätten mussten wieder schließen. Erneut fallen Veranstaltungen aus, das wird auch in den nächsten Wochen so weiter gehen.
Dies beeinträchtigt weiterhin massiv die Lebensgrundlage freischaffender Künstler*innen. Deshalb ist es auch in den kommenden Monaten außerordentlich wichtig, die Speyerer Kulturszene zu unterstützen. Das bedeutet konkret, Kulturprojekte zu fördern und Auftrittsmöglichkeiten zu schaffen – natürlich im Rahmen der jeweils geltenden Corona-Verordnungen -, die ohne finanzielle Hilfe in Zeiten von Corona nicht realisierbar sind. „Speyer.Kultur.Support“ wird sich deshalb erneut für die Szene stark machen und freischaffende Speyerer Künstler*innen unterstützen.

Für viele Speyererinnen und Speyerer ist Kultur eine Herzensangelegenheit. Auch sie können einen Beitrag leisten und im Rahmen ihrer eigenen finanziellen Möglichkeiten helfen. Erwerben Sie Kultur.Support.Tickets und unterstützen Sie den "Härtefonds Kultur". Alle Spendeneinnahmen kommen den Solo-Selbstständigen im Kulturbereich zugute.

Für Zuwendungen bis zu 200 € genügt es, dem Finanzamt mit der Steuererklärung den Bareinzahlungsbeleg oder einen Kontoauszug vorzulegen. Für Zuwendungen über 200 € ist als Nachweis eine von der Stadt Speyer ausgestellte Zuwendungsbestätigung erforderlich, die wir Ihnen gerne schicken.

http://www.speyer.de/kultursupport

Speyer

02.12.2020
Tickets
ab 25,00 €
VERSCHOBEN! Literatur im Bild: Kalligraphische Reise durch den Okzident

Reza Ehsan Maleki hat in seinem Heimatland Iran kalligraphische Kunst gelernt, die klassisch mit Bambusrohren und Tusche auf Papier geschrieben wird. Heute lebt er in Lilienthal und berichtet in der Eröffnung der Ausstellung von seiner Arbeit. Musikalisch begleitet wird er von David Niedermayer (Oud).

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Literaturreihe HERKOMMEN!" zum Thema „Herkunft“ im Rahmen des Förderprogramms „Und seitab liegt die Stadt“.
Veranstalter:Biblothek Lilienthal
Eröffnung am Do., 5. November 2020 | 16:30 Uhr | Eintritt frei 

Mo., Di., Do. 10 – 12:30 Uhr / 15 – 18 Uhr Mi. geschlossen Fr. 10 -12:30 Uhr

Lilienthal

02.12.2020
KÖRPERWELTEN Weihnachtsgutscheine Museum Heidelberg - An kein Datum gebunden
Ein Weihnachtsgeschenk, das unter die Haut geht!
Sie sind auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk, das auf jeden Fall in Erinnerung bleibt?
Verschenken Sie Tickets für das KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg für einen beliebigen Tag inklusive Hörführung und weihnachtlichem Design (weder zeit- bzw. datumsgebunden).

Das Ticket ist bis 31.12.2021 einlösbar.

Ab sofort für je 25 € online auf Reservix & an allen Reservix Vorverkaufsstellen erhältlich.

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KÖRPERWELTEN Heidelberg

Das Glück des Menschen ist eng mit dem Körper verbunden. Wie eng, das zeigt die Körperwelten-Dauerausstellung in Heidelberg. Mit 200 faszinierenden Plastinaten und interaktiven Stationen nimmt das Museum Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise, die eigenen Ursprünge zu suchen und die Anatomie des Glücks zu verstehen. Hier in Heidelberg entwickelte Gunther von Hagens, Leiter der weltweiten Körperwelten-Ausstellungen, das Verfahren der Plastination. Damit war es erstmals möglich, Körper und Körperteile unbegrenzt haltbar zu machen. Heute gehören die Körperwelten zu den beliebtesten Ausstellungen der Welt. Überall auf dem Globus erkunden Wissbegierige die Geheimnisse des menschlichen Seins. Doch nicht nur die Anatomie des Körpers steht im Mittelpunkt – vielmehr geht es um eine Sensibilisierung und ein Verständnis für Bedeutung des Körpers in Bezug auf das eigene Glück. Die ausgestellten Plastinate schaffen ein ganz neues Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper und eine gesunde Lebensweise. Was bewegt uns? Was treibt uns an? Und wie funktioniert Glück überhaupt? All diese Fragen und noch viele mehr werden im Körperwelten-Museum beantwortet und ebenso viele wieder aufgeworfen. Der menschliche Körper hört nie auf, uns zu erstaunen und zu begeistern. Lassen auch Sie sich entführen in eine Welt, die unter die Haut geht.
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

02.12.2020
„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

Unter dem Titel präsentieren wir ab Samstag den 21.11. Arbeiten von Michael Pickl- er ist unserer jüngster Künstler-Neuzugang.
Für seine Frauenfiguren konnten wir recht schnell eine kleine Fangemeinde hier in der Galerie aufbauen umso mehr freuen wir uns, ihn Ihnen jetzt größer zu präsentieren zu können.
Im Zentrum der Werksschau steht die Frau- der Michael Pickl eine wunderbare Leichtigkeit, eine Schlichtheit, man kann auch sagen eine radikale Einfachheit und eine geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg gibt.

“….. mit dem Schnitzen bin ich so weit, es folgt das Pigmentieren…..  wieder weiter mit dem Schnitzen,
pigmentieren, schnitzen … solange bis ich zufrieden bin,
insbesondere ist es das Gesicht an dem ich am längsten arbeite“ 
O.T. Michael Pickl

Alles Schöne ist Geheimnis, wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der Planeten am Firmament, die Natur, eine Blume oder …. Schön kann eine Körperhaltung, ein menschliches Gesicht der komplexer Ausdruck sein, das Treffende und Anmutige wieder zu geben, sichtbar für uns die Betrachter zu machen, ist die besondere Gabe von Michael Pickl .

Präsentiert werden Mädchen, Frauengestalten von Michael Pickl im Kontext von Malerei-von ausgesuchten Künstlern der Galerie.
Die Werksschau ist bis zum 31. Januar 2021 in der Galerie in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12 zu besichtigen.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen findet keine Eröffnungsveranstaltung statt.
Die Galerie ist geöffnet jeweils Donnerstag, Freitag zu den gewohnten Öffnungszeiten 14:30 bis 19 Uhr,
Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung ohne große Wartezeiten anzusehen. Nachdem maximal im Moment 7 Personen gleichzeitig eingelassen werden können, bitten wir Sie, sich im Vorfeld anzumelden und ein festes Zeitfenster zu reservieren! 
Hier geht es zur Anmeldung :
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

 

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzlichst Ihr    Peter Elzenheimer

 

 

Bitte beachten Sie die Kernöffnungszeiten der Galerie
im Stammhaus in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12:

Donnerstag     14:30 bis 19:00 Uhr
Freitag            14:30 bis 19:00 Uhr
Samstag          11:00 bis 15:00 Uhr

Außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung!

 

Vorschau:

Im Moment arbeiten wir an den Ausstellungsvorbereitungen für:
  „Wir sind eine Insel“ Carin Grudda-Malerei-Bronzen-Grafiken und Assemblagen
die Ausstellungen  wird 2021 in Bad Soden-Stadtgalerie im „Badehaus“ präsentiert.
Mehr dazu in unserem nächsten ART-Aktuell

 

Corona-Info:

Zum Schutz unser aller Gesundheit haben wir als Helfer Philips Luftreiniger, für die Ausstellung-
Verkaufsräume, organisiert, sie entfernen sicher über HEPA-Aktivkohlefilter 99,97% der
Luftübertragenen Allergene wie Feinstaub, Pollen, Bakterien und Viren ….

So bleibt unter Einbehaltung der bestehenden Hygiene-Maßnahmen  die Galerie, der Verkaufsraum für Sie, für uns alle zusätzlich sicherer !!

Um Kontakte zu minimieren können Sie unseren ART-Service 1:1 weiterhin nach Terminabsprache, gerne auch außerhalb der normalen Galerie Öffnungszeiten, nutzen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin per Mail: info@galerie-elzenheimer.de oder Telef. 06196  8 21 21

Wir haben zusätzlich für Sie einen weiteren virtuellen Ausstellungsraum
bei Facebook eingerichtet: https://www.facebook.com/artgalerieonline/ hier können Sie aktuelle oder auch gerne frühere Ausstellung der Galerie Elzenheimer und Künstlerateliers online anschauen …das Leben mit Kunst geht also weiter!

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch in der Galerie ! 

 

ART-Service 1:1= 
Beratung zeitlich und räumlich exklusive für Sie-Liefer- und Abholservice, Einrahmungs-Service,
Termine für unsere weiteren Dienstleistungen nach Absprache auch in Ihren Räumen möglich
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

Do,Fr 14:30 bis 19:00 Uhr Samstag: 11.00 bis 15:00 Uhr Ansonsten nach Vereinbarung

Schwalbach am Taunus

02.12.2020
Tickets
»Beyond Walls – Über Grenzen hinaus«

-------- Ausstellungseröffnung bis auf weiteres verschoben --------

---- Aktuelle Informationen unter www.akademie-solitude.de ----

 

Im Rahmen ihres 30-jährigen Jubiläums präsentiert die Akademie Schloss Solitude die Ausstellung »Beyond Walls«. Sie versammelt Werke von aktuellen und früheren Stipendiat*innen, die sich mit nationalen, kulturellen oder sprachlichen Grenzen beschäftigen – Barrieren, die in unserer Gesellschaft starke Wirkung entfalten. Die Internationalität der Akademie widerspiegelnd, setzen sich die Künstler*innen mit geopolitischen und sozialen Phänomenen an Schauplätzen wie Stuttgart, Beirut oder Lubumbashi auseinander.

In unterschiedlichen Medien fragen die Künstler*innen nach der Art und Weise, wie wir unser Zusammenleben gestalten. Warum ist unser Bedürfnis, uns voneinander abzugrenzen oft stärker als unser Antrieb, gemeinschaftlich zu denken und zu handeln? Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft durch Covid-19 rapide verändert, wendet sich die Ausstellung gegen eine Politik der Spaltung und rückt die Bedeutung von Verantwortung und Fürsorge in den Vordergrund.

Beteiligte Künstler*innen: Rheim Alkadhi, Shirin Barghnavard, Chiara Bugatti, Butterland, Estudio Jochamowitz Rivera, Ana Filipovic und Philipp Mecke, Giuliana Kiersz, Manuel Mathieu, Padraig Robinson, Georges Senga

Ausstellungsdesign: Fotini Lazaridou-Hatzigoga, Ilke Penzlien


Fr, 4. Dezember 2020, 19 Uhr
Beyond Stucco
Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich das Wohnungswesen mit rasanter Geschwindigkeit vom Gemeinwohl zu einem Vehikel der Gewinnakkumulation. In dem Vortrag beschäftigt sich die Architektin und Künstlerin Ana Filipovic mit der Frage, welche neuen architektonischen Formen eine solche gewinnorientierte Logik hervorbringt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart
 
Fr, 18. Dezember 2020, 19 Uhr
»Rehearsing Brutality, until it is totally destroyed«
Performance von Chiara Bugatti mit anschließendem Gespräch über das Projekt »Brute Force«. In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett.
Mit freundlicher Unterstützung der Kremer Pigmente GmbH & Co. KG

Fr, 15. Januar 2021, 19 Uhr
INVISIBLE
Der Dokumentarfilm Invisible (2019) von Shirin Barghnavard zeigt Überbleibsel der Berliner Mauer, während die Stimmen internationaler Künstler*innen aus dem Off über ihre eigenen Erfahrungen mit Trennung und Ausgrenzung sprechen. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Shirin Barghnavard (Regie) und Mohammad Reza Jahanpanah (Produzent, Kamera) über den Film. Die Diskussion wird moderiert von Doreen Mende (Harun Farocki Institut, Berlin).
Der Film wird am 16. Januar 2021 um 11 Uhr ein weiteres Mal in der Ausstellung gezeigt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart

Kurator*innen: Elke aus dem Moore, Sarie Nijboer, Sebastian Schneider
 

Die Jubiläums-Aktivitäten der Akademie Schloss Solitude werden gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung und die Wüstenrot Stiftung.

Di–So: 10–18 Uhr Fr: 10–21 Uhr

Stuttgart

02.12.2020
Langenargener Festspiele | #seidabeiSoliTicket - Spendenaktion
Solidaritätsticket der Langenargener Festspiele – Sommertheater am Bodensee

Liebe Theaterfreunde,

Die Corona-Pandemie bringt so ziemlich alles durcheinander: Anstatt unsere dritte Festspielzeit – vom 04. Juli bis 09. August 2020 – auszutragen, haben wir das Programm auf die vierte Festspielzeit – 26. Juli bis 08. August 2021 – übertragen.
Durch die Verschiebung des Programms fehlen uns sämtliche Einnahmen, weshalb wir besonders jetzt auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Wie Ihr uns unterstützen könnt?
Die Veranstaltung #seidabeiSoliTicket ist eine fiktive Veranstaltung von uns. Stellt Euch vor Ihr seid voller Vorfreude auf dem Festspielgelände angekommen. Ein perfekter Sommertag für einen Festspielbesuch. Der See glitzert in der Sonne. Spannung liegt im Zuschauerraum auf die gleich beginnende Aufführung. – All unsere Angebote samt Getränke und Snacks könnt Ihr "imaginär" hier direkt im Webshop buchen ohne tatsächliche Gegenleistung.

Euer Beitrag kommt uns – dem Langenargener Festspiele e. V. – als Spende zugute für folgenden Zweck:

- für die Soloselbstständig beschäftigen Künstler
- für die Durchführung der theaterpädagogischen Workshops für Schulen und Freizeiten
- für die laufenden Kosten im Verwaltungs-/ Organisationsbereich

Unsere jungen Festspiele haben schon viele Hürden genommen. So nehmen wir auch
diese, weil wir alle gemeinsam eines wollen:
Euch auch zukünftig unterhaltsame, tiefgründige und emotionale Theatervorstellungen bieten und zwar für die ganze Familie. Darüber hinaus liegt es uns am Herzen weiterhin unsere erfolgreichen theaterpädagogischen Workshops anbieten zu können, um damit kulturelle Bildung im Rahmen der Langenargener Festspiele möglich zu machen.

Wir freuen uns, wenn wir wieder für Euch spielen dürfen. Auf unserer Internetseite findet Ihr unsere aktuellen Veranstaltungsinformationen, darunter auch die Aufführungstermine für den kommenden Festspielsommer 2021.

Herzlichst Euer Langenargener Festspielverein mit Team

Hinweis:
Weitere Informationen zur Unterstützung der Langenargener Festspiele, auch bezüglich einer Spendenquittung gibt es online unter
http://festspielpartnerwerden.langenargener-festspiele.de – Informationen zur Aktion #seidabei von Reservix unter Weblink https://ticketmagazin.reservix.de/seidabeisoliticket-unterstuetze-die-eventbranche/

Langenargen

02.12.2020
Tickets
ab 25,00 €
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

02.12.2020
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

02.12.2020
Paco Knöller

In einer Kabinettausstellung präsentiert das Museum Ulm zum 70. Geburtstag neue grafische Arbeiten des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller, der heute zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Malern und Zeichnern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potential der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“.

In seinem Werk untersucht Paco Knöller den symbiotischen Austausch zwischen Malerei und Zeichnung und durchdringt dabei die scheinbar gegensätzlichen Kräfte von Linearität und Bildraum. Seine Bildsprache entwickelt sich in einem Spannungsfeld zwischen virulenten Gebärden, rhythmischem Gestus, punktuellen Setzungen, filigranen Lineaturen und ausgedehnten Farbräumen. Seismographisch folgt der Duktus seiner Handschrift intuitiven Regungen. Dabei schafft Paco Knöller eine fragile Balance zwischen zarten, zaghaften, sich allmählich entwickelnden Linien und kräftigen Farbfeldern, wodurch energetisch aufgeladene Bilder entstehen, die die beiden unterschiedlichen malerischen Methoden vereinen und zerstreuen.

Paco Knöller wurde 1950 in Obermarchtal geboren. Er begann sein Studium 1972 bei Joseph Beuys und studierte bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ebenfalls im Jahr 1978 richtete ihm die Städtische Galerie Ravensburg die erste Einzelausstellung aus. Seitdem sind seine Arbeiten regelmäßig in führenden deutschen Museen gezeigt worden, wie der Nationalgalerie Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Sprengel Museum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Museum Hamburger Bahnhof Berlin.

Von 2001 bis 2013 hatte er eine Professur an der Hochschule der Künste in Bremen inne.

Paco Knöller lebt und arbeitet in Berlin.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

02.12.2020
LOKAL EUROPA - Uraufführung
Im Viertel geht die Sonne unter, das Ende des Tages bringt große Neuigkeiten: Das Los hat entschieden – Europa legt sein Schicksal vertrauensvoll in Ihre Hände! Einen Abend lang sind Sie vor Ort Entscheidungsträger*innen großer Beschlüsse! Denn was für das Viertel gut ist, kann für Europa nicht schlecht sein! Öffentliche Verkehrsmittel umsonst? Fairer Welthandel bei Ebbe im eigenen Portemonnaie? Energiewende? Verschiedene Kulturen im Viertel, verschiedene Kulturen in Europa? Gleichermaßen harte Strafen für den Hartz-IV-Betrüger wie auch für die Steuervergehen internationaler Großkonzerne? Und was hat das alles eigentlich mit afrikanischen Hühnern zu tun?

Wie immer Ihre Entscheidungen aussehen: Sie werden unmittelbare, reale Konsequenzen nach sich ziehen, auch über den Abend hinaus.

Wie bereits 2017/18 (»Revolution: Alles wird gut!«) werden die freie Theatergruppe Brachland-Ensemble und das Theater Aachen wieder ein interaktives Projekt entwickeln. Diesmal geht es um das System »Stadtviertel«, das System »Europa«, um »lokal-global«, um die Wege der Demokratie und um die Lust an der Gestaltung gesellschaftlicher Prozesse.

Gemeinsam mit Ihnen, dem Publikum, machen wir uns auf den Weg – Sie stimmen ab, die Ergebnisse Ihrer gefassten Beschlüsse werden von unseren Schauspieler*innen auf die zu erwartenden Auswirkungen hin weitergedacht: Wie reagiert der »politische Gegner«? Welche Hürden gilt es bei Industrielobby, Bürokratie und internationaler Gesetzgebung zu überwinden? Wie gewinnt man eine Mehrheit für die eigenen Ideen? Und was, wenn der Blick über den Tellerrand schon am Gartenzaun endet?
Besonderer Spielort ist das DEPOT in Aachen-Nord, einem Viertel zwischen Eurogress und Europaplatz, mit vielen Möglichkeiten und dem Wunsch nach neuen Impulsen.
Bitte beachten Sie: Während des Abends wird die Aufführung für 150 BucherInnen von Streamingtickets live übertragen, so dass Sie als Publikum möglicherweise zu sehen sind. Es wird nicht aufgezeichnet. Mit dem Kauf Ihrer Eintrittskarte erklären Sie sich damit einverstanden

//Eine Kooperation des Brachland-Ensembles und des Theater Aachen in Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb der Stadt Aachen
Hafenweihnacht
Trotz Corona hat es Ranta Claus aus dem hohen Norden zu uns ins Rantastic geschafft und dabei noch allerlei besondere Schausteller im Gepäck. Unter dem Motto Hafenweihnacht laden wir Euch herzlich zu unserer langen Reihe des Einzelhandels & Kunsthandwerks mit steifer Brise Open Air und mit Gaumenfreuden To Go ein!

Wo findet das Ganze statt?
Folgt ganz einfach unserem Ranta Claus auf seinem roten Roller. Genauer gesagt müsst ihr zu der Aschmattstraße 2 in 76532 Baden-Baden.

Bei aller Besinnlichkeit steht die Gesundheit für Ranta Claus an erster Stelle!
Folgende Regeln gelten auf dem Hafenweihnacht-Außengelände:

• Der Einlass der Besucher ist begrenzt und die Besuchszeiten sind täglich in 7 Zeitzonen eingeteilt.
• Eintrittskarten können NUR online im Vorhinein gekauft werden. Vorort können keine Tickets gekauft
werden.
• Der Mindestabstand muss eingehalten werden, damit auch der dickste Weihnachplätzchenbauch
genügend Bewegungsfreiheit hat.
• Ohne einen Mund-Nasenschutz kann Ranta Claus Euch keinen Einlass gewähren.

Ranta Claus und das gesamte Rantastic-Team wünschen Euch außergewöhnlich schöne Weihnachten und freuen sich auf Euren Besuch!



Veranstaltungshinweis

Die Veranstaltung ist in folgende Zeitzonen* unterteilt:
13.00-14.00 Uhr | 14.00-15.30 Uhr | 15.30-17.00 Uhr | 17.00-18.30 Uhr | 18.30-20.00 Uhr | 20.00-21.00 Uhr | 21.00-22.00 Uhr


* Bitte kommen Sie nicht zu früh zu Ihrer gewählten Zeitzone. Sie können das Gelände aufgrund von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen erst zu der ausgeschriebenen Uhrzeit betreten.
Haruki Murakamis ›Die Chroniken des Aufziehvogels‹ - Ein Abend mit Ursula Gräfe
Lesung: René Dumont

Ein unzufriedener Mann, ohne Arbeit, von seiner tüchtigen Frau zur Selbsterforschung ermutigt: So einer ist Toru Okada. In sein fades Dasein brechen plötzlich Unbekannte mit ihren Geschichten ein und verunsichern ihn in seinen Gewissheiten. Und selbst seine Frau erscheint ihm plötzlich fremd. Unter dem Alltagsleben der Großstadtgesellschaft wirken noch andere Kräfte: geheime Begierden, die Historie des japanisch-chinesischen Krieges oder gar so etwas Altmodisches wie das Schicksal. Haruki Murakamis Meisterwerk, bereits Mitte 1997 erschienen – wurde von Ursala Gräfe erstmals direkt aus dem Japanischen übersetzt. Die alte Übersetzung aus dem Englischen war an vielen Stellen hölzern, einige Passagen waren gekürzt. Nun sind »Die Chroniken des Aufziehvogels« (Dumont) erstmals vollständig zu lesen.

Ursula Gräfe wird über das Abenteuer Haruki Murakami zu übersetzen sprechen. Der Schauspieler René Dumont liest ausgewählte Passagen aus dem Roman.

Aufgrund der aktuellen Lage dürfen im Dezember leider noch keine Gäste vor Ort anwesend sein. Dennoch können Sie die Veranstaltung LIVE AM HEIMISCHEN BILDSCHIRM geniessen.

Der Stream kann bis 60 min. vor Veranstaltungsbeginn gebucht werden & steht Ihnen dann 72 h zur Verfügung. Zugang zum Stream über folgende Seite: stream.reservix.io/1631558. Hier müssen Sie Ihren persönlichen Zugangscode eingeben, den Sie mit Kauf des Stream-Tickets erhalten. UND LOS GEHTS! Der STREAM startet gegen 19.45 Uhr.

Veranstalter: Stiftung Literaturhaus. Gefördert im Rahmen von »Neustart Kultur« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.
Die Schneekönigin
Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt. Sie erhalten den Zugangslink am Tag der Veranstaltung per E-Mail. Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Live-Stream • Erzähltheater mit Puppen, nach Hans Christian Andersen • in Deutsch

Liebes Publikum,

aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie, können die Vorstellungen »Lichtgestöber – Schneegefunkel« leider nicht stattfinden. Gekaufte Tickets werden selbstverständlich erstattet. Unser Ticketpartner Reservix wird sich hierzu bei Ihnen melden.

Wir bieten als Alternativspielplan einen Live-Stream der Inszenierung »Die Schneekönigin«", eine Inszenierung von Theater Miamou für Menschen ab 5 Jahren, am 2. Dezember 2020 um 10 Uhr und am 6. Dezember 2020 um 15 Uhr an. Sie finden Informationen zur Inszenierung und zum Live-Stream auf unserer Website. Wir bieten Besucher*innen, die bereits Tickets für »Lichtgestöber – Schneegefunkel« gekauft hatten, den kostenfreien Besuch des Live-Streams an. Bitte melden Sie sich per Mail an ticket@schaubude.berlin an.

Wir würden uns freuen, Sie im digitalen Theater begrüßen zu dürfen!

Bleiben Sie gesund!
das Team der Schaubude Berlin


Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter Kays Auge trifft – und ihn verändert. Plötzlich langweilen ihn die gemeinsamen Spiele, nichts ist ihm mehr gut genug. Er folgt der Schneekönigin, die ihn in ihr eisiges Schloss hoch im Norden mitnimmt. Und Gerda macht sich auf den Weg, um ihren Freund zu finden...

Theater Miamou, Berlin
Dinner for fun - Das gemütliche Verzehrtheater 20/21 - Dinner for fun in Potsdam
Vorhang auf für das schönste Spektakel im Umland von Berlin. Musik, Magie, Akrobatik und dazu ein leckeres 4-Gänge- Menü bei Kerzenschein.
Erleben Sie die spektakuläre Dinnershow "Dinner for fun".

Bei "Dinner for fun" ist Essen im Theater ausdrücklich erwünscht. Das beheizte Varieté-Zelt mit barocker Einrichtung feiert nun bereits seinen 11.Geburtstag!
Und auch in dieser Saison mit neuem Programm und neuem Menü.

Eines wird bereits jetzt schon versprochen: Sie erleben eine neue tolle Show.
Die Künstler kommen aus aller Welt, Australien, Kuba, England der Ukraine. Sogar aus Argentinien ist ein Künstler angereist. Neben den artistischen Höhepunkten wird wieder getanzt, gelacht, gesungen und natürlich geschlemmt. Abgerundet mit italienischem und ungarischem Temperament.

Unser Küchenteam unter der Leitung von Chefkoch Jan Schaarschmidt serviert Ihnen dazu sein 4-Gänge-Menü.

Lassen Sie sich dreieinhalb Stunden verzaubern und den Alltag vergessen. Vorhang auf, das Spiel beginnt!
__________________________________________________

Hier noch die Hinweise aufgrund der aktuellen Situation.

Selbstverständlich haben wir vorgesorgt und halten uns an die entsprechenden Vorgaben der Behörden, um Ihren Besuch bei uns sicher zu gestalten.
Dennoch bitten wir Sie in diesem Fall möglichst als Familie bzw. als Gruppe zusammen zu buchen. Buchungsanfragen für Gruppen unter 4 Personen können derzeit nur unter der Telefonnummer 0173-1003434 oder per Mail an tickets@dinnerforfun.net bearbeitet werden.

Bitte beachten Sie, dass alle Abfragefelder im Buchungsprozess ausgefüllt werden müssen. Sollten Sie das Ticket später umpersonalisieren müssen, nutzen Sie bitte ebenfalls die o.g. Kontaktdaten.

Die Platzeinteilung wird aus organisatorischen Gründen vom Veranstalter vorgenommen.

Im Preis inklusive:
- Showbesuch
- 4-Gang Menü (normal oder vegetarisch buchbar)
- Kinder bis einschließlich 12 Jh. erhalten einen ermäßigten Preis
( Die Getränke sind nicht im Preis enthalten)

Einlass 1 Stunde vor Beginn

Aufgrund der COVID-Lage aktuell kein Verkauf
Barock+-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 21.10.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 22.10.2020 ab 10 Uhr.

Barock+-NEU
Jauchzet Gott

Sunhae Im | Sopran
Bejun Mehta | Dirigent

Johann Sebastian Bach | 4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069
Johann Sebastian Bach | Jauchzet Gott in allen Landen BWV 51
Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 200

Der Weg ans Dirigentenpult sei, so Bejun Mehta, »einfach ein natürlicher Schritt. Es fühlt sich wie eine Rückkehr in ein Repertoire an, das ich seit 20 Jahren vernachlässigt habe.« Mit Bach und Mozart entfernt sich Mehta, der als Countertenor zu den besten seines Fachs zählt, allerdings nicht weit von seinem Kernrepertoire. »Als Sänger habe ich öfters erfahren, wie viel besser alles läuft, wenn der Dirigent etwas vom Atmen versteht und selbst richtig atmet«, so Mehta – der sich dabei sicher ist: »Das hat auch eine enorme Wirkung auf den Klang.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

___________

The way to the conductor´s stand, says Bejun Mehta, is »simply a natural step. It feels like a return to a repertoire that I have neglected for 20 years.« With Bach and Mozart, Mehta, one of the best countertenors in his field and great nephew of the star conductor Zubin Mehta, has not strayed far from his core repertoire. »As a singer, I have often experienced that everything runs much more smoothly if the conductor understands something about breathing and breathes properly himself,« says Mehta, who is absolutely certain that »this also has an enormous effect on the sound.«

NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.

Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Die Veranstaltung ist abgesagt und wird rückabgewickelt.

Frankfurt am Main

02.12.2020
18:00 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
Im nächsten Leben werd´ ich Mann!
Mirja Regensburg ist das Multifunktionswerkzeug unter den weiblichen Comedians. Sie macht Stand-up Comedy, singt und improvisiert. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Soloprogramms „Mädelsabend – Jetzt auch für Männer“ folgt nun Mirja’s zweiter Streich: „Im nächsten Leben werd ich Mann!“Jetzt sind die Männer dran! Im positiven Sinn!

Die neue Show ist eine kleine Hommage an das vermeintlich „starke“ Geschlecht und ein kleiner Leitfaden, wie Frau sich nicht allzu ernst nimmt. Die quirlige Entertainerin lacht über ihr eigenes Geschlecht und lobt das männliche. Mirja betrachtet mit empathischem, pointiertem und selbstreflektiertem Blick die Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

Wie sähe ein Leben als Mann aus? Mit dem Wissen einer Frau?!
Auf jeden Fall einfacher. Weil Männer es sich einfacher machen! Stellt Euch vor, Mädels, Ihr hättet nur noch ein Duschgel! Und zwar für unten UND oben?! Die eine passende Jeans, die Ihr dann einfach gleich fünf Mal kauft! Stellt Euch vor, Ihr würdet manchmal erstmal abwarten statt erwarten. Vieles können wir uns vom Mann humorvoll abschauen. Und wenn es nur die „Leere“ vom Denken ans Nichts ist!

Seid dabei, wenn Mirja Regensburg das Publikum in ausverkauften Theatern und Stadthallen wieder begeistert. Die erfolgreiche Komikerin und Erfinderin der Muffin- Jeans („wenn der Teig oben so über’s Bündchen quillt“) ist bekannt aus der ARD- Sendung „Ladies Night“, dem Quatsch Comedy Club und durch ihre Radio Comedy bei HITRADIO FFH. Die Kölnerin mit nordhessischem Migrationshintergrund gewinnt die Herzen ihrer Fans mit ihrer authentischen, fröhlichen Art und verblüfft durch schonungslose Ehrlichkeit.

Veranstaltung ist abgesagt
Im nächsten Leben werd´ ich Mann!
Mirja Regensburg ist das Multifunktionswerkzeug unter den weiblichen Comedians. Sie macht Stand-up Comedy, singt und improvisiert. Nach dem großen Erfolg ihres ersten Soloprogramms „Mädelsabend – Jetzt auch für Männer“ folgt nun Mirja’s zweiter Streich: „Im nächsten Leben werd ich Mann!“Jetzt sind die Männer dran! Im positiven Sinn!

Die neue Show ist eine kleine Hommage an das vermeintlich „starke“ Geschlecht und ein kleiner Leitfaden, wie Frau sich nicht allzu ernst nimmt. Die quirlige Entertainerin lacht über ihr eigenes Geschlecht und lobt das männliche. Mirja betrachtet mit empathischem, pointiertem und selbstreflektiertem Blick die Unterschiede zwischen Männern und Frauen:

Wie sähe ein Leben als Mann aus? Mit dem Wissen einer Frau?!
Auf jeden Fall einfacher. Weil Männer es sich einfacher machen! Stellt Euch vor, Mädels, Ihr hättet nur noch ein Duschgel! Und zwar für unten UND oben?! Die eine passende Jeans, die Ihr dann einfach gleich fünf Mal kauft! Stellt Euch vor, Ihr würdet manchmal erstmal abwarten statt erwarten. Vieles können wir uns vom Mann humorvoll abschauen. Und wenn es nur die „Leere“ vom Denken ans Nichts ist!

Seid dabei, wenn Mirja Regensburg das Publikum in ausverkauften Theatern und Stadthallen wieder begeistert. Die erfolgreiche Komikerin und Erfinderin der Muffin- Jeans („wenn der Teig oben so über’s Bündchen quillt“) ist bekannt aus der ARD- Sendung „Ladies Night“, dem Quatsch Comedy Club und durch ihre Radio Comedy bei HITRADIO FFH. Die Kölnerin mit nordhessischem Migrationshintergrund gewinnt die Herzen ihrer Fans mit ihrer authentischen, fröhlichen Art und verblüfft durch schonungslose Ehrlichkeit.

Veranstaltung ist abgesagt
Barock+-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 21.10.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 22.10.2020 ab 10 Uhr.

Barock+-NEU
Jauchzet Gott

Sunhae Im | Sopran
Bejun Mehta | Dirigent

Johann Sebastian Bach | 4. Orchestersuite D-Dur BWV 1069
Johann Sebastian Bach | Jauchzet Gott in allen Landen BWV 51
Wolfgang Amadeus Mozart | Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 200

Der Weg ans Dirigentenpult sei, so Bejun Mehta, »einfach ein natürlicher Schritt. Es fühlt sich wie eine Rückkehr in ein Repertoire an, das ich seit 20 Jahren vernachlässigt habe.« Mit Bach und Mozart entfernt sich Mehta, der als Countertenor zu den besten seines Fachs zählt, allerdings nicht weit von seinem Kernrepertoire. »Als Sänger habe ich öfters erfahren, wie viel besser alles läuft, wenn der Dirigent etwas vom Atmen versteht und selbst richtig atmet«, so Mehta – der sich dabei sicher ist: »Das hat auch eine enorme Wirkung auf den Klang.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

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The way to the conductor´s stand, says Bejun Mehta, is »simply a natural step. It feels like a return to a repertoire that I have neglected for 20 years.« With Bach and Mozart, Mehta, one of the best countertenors in his field and great nephew of the star conductor Zubin Mehta, has not strayed far from his core repertoire. »As a singer, I have often experienced that everything runs much more smoothly if the conductor understands something about breathing and breathes properly himself,« says Mehta, who is absolutely certain that »this also has an enormous effect on the sound.«

NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.

Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Die Veranstaltung ist abgesagt und wird rückabgewickelt.

Frankfurt am Main

02.12.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
PLAY - eine Gastspielreihe: RAVEN

Warmherzig, witzig, klug und für uns alle greifbar: Erleben Sie mit RAVEN ein kraftvolles, erfrischend anderes zeitgenössisches Zirkusstück zum Thema Mutterschaft.

RAVEN setzt sich auf charmant ehrliche und dabei überaus unterhaltsame Weise mit dem komplexen Thema Mutterschaft auseinander. Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Artistinnen und Mütter beleuchten die Performerinnen des Berliner Kollektivs still hungry mutig, klug und artistisch beeindruckend das Stigma des deutschen Begriffs der „Rabenmutter“. Dank der kreativen Unterstützung der bekannten britischen Regisseurin Bryony Kimmings inszenieren sie eine eindrucksvolle, authentische Lebenswelt, voll großartiger Akrobatik, wunderschönen Bildern und ehrlichem Humor.
Vogelmetaphern stehen im Zentrum von RAVEN und illustrieren die unterschiedlichen Herausforderungen der Mutterschaft. In einem Moment bemuttern die Performerinnen ihre Kinder liebevoll wie Hennen und die Rhythmen ihrer alltäglichen Bewegungen lassen gekonnt satirische Choreografien entstehen. Im nächsten Moment werden sie durch die Erinnerungen an die eigene Stärke als erfolgreiche Artistinnen zu Adlern, die stark und frei durch die Lüfte schwingen. Mit einer entwaffnenden Direktheit und der unverkennbaren Ausstrahlung furchtloser Zirkus-Mamis, bringen die Performerinnen eine bewegende Darbietung auf die Bühne, mit der sie laut den Status quo herausfordern und uns dazu einladen, alle vorgefassten Meinungen zu hinterfragen, die wir über berufstätige Mütter, Frauen und Zirkuskünstlerinnen eventuell haben.

Warmherzig, witzig, klug und für uns alle greifbar: Erleben Sie mit RAVEN ein kraftvolles, erfrischend anderes zeitgenössisches Zirkusstück zum Thema Mutterschaft.

★★★★
"Beautiful and spectacular... Among many other glorious qualities, Raven is particularly striking for the pitch-perfect ease with which it combines language and movement, as if the words acted as cues leading to soaring passages of movement that always add hugely to the meaning of the piece."
The Scotsman

★★★★
"An excellent hour of circus, physical theatre, and dance digging into what the performers gave up, and what they refuse to let go of."
Broadway Baby

"Heroes. Rock 'n' Roll goddesses."
The Circus Diaries

"Eine Art Rebellion der Rabenmütter: artistisch, spektakulär und aufwühlend."
Frauke Thiele, Kulturradio, rbb

Das Stück RAVEN wird im Rahmen unserer Gastspielreihe PLAY präsentiert, die so im CHAMÄLEON bisher nicht denkbar gewesen wäre. PLAY steht auch synonym für die Spielfreude, mit der wir dieses Programm zusammengestellt haben. Es ist eine kraftvolle und zeitgemäße Hommage an den Zirkus. Junge, aufstrebende Kompanien aus Deutschland, coole Geheimtipps und renommierte Preisträger*innen des letzten Festivaljahres kommen innerhalb von zwei Monaten zusammen. Die geplanten Stücke bilden eine wunderbare Dichte an verschiedenen Zirkusstilen, sind allesamt herausragende Kreationen und eine einzigartige Gelegenheit, die Welt des Neuen Zirkus ganz ohne Stress bereisen.

 

»Magical Flowers«

Heartbeat @ Theaterstübchen
20:00 Uhr | Eintritt 15,- Euro | Abendkasse 18,- Euro
Bitte beachtet unsere Corona-Öffnungsbedingungen.

In unseren „Magical Flowers“- Programm sind sowohl berühmte als auch fast unbekannte Blumen-Werke aus Russland und Europa zusammengestellt. Wir spannen einen Bogen von Scarlatti über Schumann, Poulenc und Grieg bis zu Rachmaninow und Schwiridow.
Blumen stehen für Lieblichkeit, für Reinheit, für Sehnsucht, Romantik, überschwängliche, verschwenderische Schönheit und Vergänglichkeit. In der Musik sind Blumen verbunden mit elegischen Melodien, malerischen Klangfarben und gefühlsbetonten Harmonien.
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine blumige Reise durch Norwegen, Russland, Deutschland und Frankreich und verzaubern von dem Charme und dem flüchtigen Glück aller Blumen.

Vera Senkovskaia, Soprano, wurde in Irkutsk (Russland) geboren.
Nach Beendigung der musikalischen Ausbildung im Moskauer staatlichen College Schnittke als Chordirigentin und Vokalistin 2010, ließ sie sich beim Tibere Raffalli an dem Konservatorium Darius Milhaud in Aix-en-Provence, Frankreich weiter ausbilden.
2018 endet Vera Senkovskaia ihr Gesangsstudium beim Janusz Niziolek und Ruth Altrock und belegte zusätzlich das Fach Cembalo in der Klasse von Prof. Hollmann an der Musikakademie Kassel „Louis Spohr“.
Vera Senkovskaia ist Teilnehmerin und Preisträgerin von zahlreichen musikalischen Wettbewerben. Während ihres Studiums wurde sie 2009 Preisträgerin auf dem Gesangs-Wettbewerb namens M. Balakirev und erhielt wenig später beim Internationalen Wettbewerb der Russischen Romanze den Titel «Miss Romansiada 2009»
Vera Senkovskaia besucht Masterkursen bei Fiorenza Cossotto, Daniele Ottovaere, Vivica Genaux, Raul Gimenez und Christine Gräfin Esterházy.
Berufliche Erfahrungen sammelt Vera Senkovskaia im Extrachor des Staatstheaters Kassel in den Aufführungen „Turandot“ und „Eugen Onegin“ und debütierte als 3. Dame/3. Knabe in der Zauberflöte von Mozart in Weimarer Opernstudio 2016.
Im Jahre 2017 erhielt sie ein Stipendium von der Akademie Belcanto Rossini in Bad Wildbad, und feierte die Premiere nach als Ensemblemitglied I Virtuosi Ambulanti München in der Oper „Die Herzogin von Guise“ von Carlo Coccia.
Zum Repertoire der jungen Sängerin gehören Werke von Barock bis zu unseren Zeitgenossen.
Maren Klingebiel hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Sprechwissenschaften studiert und dies mit sehr gutem Diplom abgeschlossen. Zwei Jahre später erhielt sie die Postgraduierung zur Klinischen Diplom-Sprechwissenschaftlerin.
Sie arbeitet als Dozentin für Sprecherziehung an der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ und an der Georg-August-Universität in Göttingen. Zudem ist sie Sprecherzieherin am Staatstheater Kassel.
Maren Klingebiel leitet Workshops für die Theaterpädagogik Kassel und die Universität Kassel.
Selbst auf der Bühne steht Maren Klingebiel mit Lesungen und Moderationen.

Dmitrij Zhowkowskij, Pianist
wurde 1992 in Sankt-Petersburg (Russland) geboren. Er war 2009 Absolvent der Musikschule Nr.2 (HF Klavier und Komposition), 2013 Absolvent der Musikakademie M. Musorgskij (HF Klavier bei T. Osipowa) und machte 2014 den Bachelor in Linguistik. Im Jahre 2019 endet er sein Studium in der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ Klavier bei Iwan Urwalow und Komposition bei Frank Gerhardt.
Dmitrij Zhowkowskij hat an vielen verschiedenen musikalischen Festivals, Konzerten und Wettbewerben als Pianist teilgenommen und hat 2008 den 1. Preis beim internationalen Ensemble-Wettbewerb „Wir spielen zusammen“ in Lübeck gewonnen. 2008 und 2009 war er Preisträger des internationaler Wettbewerbs Junger Komponisten “Walerij Gawrilin” und 2018 erhielt Dimitrij Zhowkowskij den 1. Preis beim 30. internationalen Siegburger Kompositionswettbewerb.

Die Unerhörte Poesie

Im Live-Stream auf Facebook, YouTube & #kanalfuerpoesie 

Mit DichterInnen Lahya (Stefanie Lahya Aukongo) Berlin | Lubi Barre Hamburg | Kalaf Epalanga Berlin/Lissabon | Philipp Khabo Koepsell Berlin | Fiston Mwanza Mujila Graz | Musik: Kalaf Epalanga Berlin/Lissabon | Moderation: Rachelle Pouplier Journalistin, Hamburg/Berlin | Acèle Nadale Kulturvermittlerin, Berlin

Die Unerhörte Poesie ist der Titel einer Anthologie in Arbeit. Sie widmet sich DichterInnen der Schwarzen Diaspora in Europa, erscheint 2021 im Wunderhorn Verlag und will deutschsprachigen LeserInnen einen Einblick in die junge schwarze europäische Dichtung geben. Zusammengestellt wird sie von dem im Kongo geborenen Dichter Fiston Mwanza Mujila, der das Projekt nun in Berlin vorstellt. Vier in der Anthologie vertretene DichterInnen diskutieren ihren individuellen Zugang zu Themen, die sie verbinden und dabei weit über das Schwarzsein in Deutschland und Europa hinausgehen. Welche Rolle spielen Musikalität und Sprache aber auch Empowerment, Rassismus und Postkolonialismus in ihren Texten? Wo ist die literarische schwarze Diaspora in der kulturellen Landschaft verortet? Wie steht es um Teilhabe? Darüber diskutieren die in Ost-Berlin geborene Lahya, Lubi Barre, die nach Stationen in Frankreich, Somalia und den USA inzwischen in Hamburg lebt, Kalaf Epalanga, der sowohl in Lissabon als auch in Berlin zu Hause ist, der aus Marburg stammende Dichter Philipp Khabo Koepsell und Kurator Fiston Mwanza Mujila mit Rachelle Pouplier.

Nach einer Pause performen gegen 20.30 Uhr die DichterInnen ihre Texte. Kalaf Epalanga, der sich mit der Band Buraka Som Sistema auch als Musiker einen Namen gemacht hat, spielt elektronische Musik mit angolanischen
Anklängen. Acèle Nadale moderiert.

Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts und des Österreichischen Kulturforums

02.12.2020
19:00 Uhr
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

Ulla Meinecke - Das würd ich im Film nie glauben.....
Fast alle wichtigen und wegweisenden Künstler der 80er Jahre haben mittlerweile mit großem Medienecho ihr Comeback gefeiert –angefangen von Nena über Udo Lindenberg bis hin zu Westernhagen. Eine Künstlerin aber haben die Gazetten der Republik offensichtlich nichtmehr im Blick –vielleicht, weil sich ULLA MEINECKE. in den Medien eher immer rar gemacht hat. Dabei ist ULLA MEINECKE seit über dreißig Jahren eine feste Größe in der deutschen Musik-und Kulturlandschaft. In ihren Texten reflektiert sie auf ironische Weise und mit einer ihrer eigenen poetischen Sprache die Mysterien des Alltags und der Liebe. Ihre samtige Stimme, ihre poetische Sprache und nicht zuletzt ihre nachdenklich-ironische Sicht auf die alltäglichen Dinge begründen ihren Ruf als Sängerin, Dichterin und Autorin. Viele 1000 Konzerte, ebenso viele Lesungen ihrer zwei bislang veröffentlichten Bücher, hat Ulla Meinecke in den letzten Jahren absolviert. Weit mehr als eine Million Tonträger hat sie von ihren Alben verkauft. Ulla Meinecke ist die Meisterin der treffenden Worte. Ihre Geschichten sind Bilder des Alltäglichen, die auf unvergleichliche Weise dem Besonderen nachgehen. In ihrem neuesten Erzählband betrachtet sie in gewohnt ironisch-reflektierter und überaus persönlicher Manier das Leben, die Menschen und die Liebe. Die Texte der selbsternannten „Hardcore-Romantikerin“ handeln von dem einen großen Thema –von der wahren Liebe; von zarten Anfängen, kleinen Fluchten, großen Dramen und starken Abgängen. In sechs neuen Erzählungen berichtet sie von überraschenden Erkenntnissen beim Klassentreffen alter Schulkameraden, von gebrochenen Fernliebe-Herzen und den kleinen, aber bedeutsamen Missverständnissen der Geschlechter. Freuen Sie sich auf einen Abend mit spannenden und humorvollen Erkenntnissen und musikalischen Ausflügen zusammen mit dem Multi-Instrumentalisten Reimar Henschke. Selbstverständlich werden dabei auch alle Hits von Ulla Meinecke zu Gehör gebracht – und viele neue ebenso.

https://ulla-meinecke.de/

Kassenöffnung um 19:00 Uhr

Berlin

02.12.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,20 €
Momentical - Das improvisierte Musical
Steife Brise & Friends: Sophia Baumgart (Steife Brise), Juliane Behneke (Steife Brise), Eva Boebel (Zuckerschweine), Norman Böttger (Instant Impro), Katharina Butting (Steife Brise), Paul Evers (Schiller Killer), Markus Glossner (Steife Brise), Peter Huber (Steife Brise), Lars Kalusky (Steife Brise), Verena Klimm (Steife Brise) und Jan-Henrik Sievers (Steife Brise)

In Deutschlands Musicalstadt Nr. 1 gibt es endlich ein Impro-Musical!
Musical bedeutet Perfektion und präzises Zusammenspiel von Gesang, Tanz und Schauspiel. Improvisationstheater dagegen entsteht im Moment, ist überraschend und hat den Mut, Fehler zu machen. Um das Unvereinbare zu verschmelzen, hat sich die Steife Brise mit musikalisch-improvisierenden Kolleg*innen aus ganz Norddeutschland zusammengetan.

Vor den Augen aller entsteht mit Hilfe von Inspirationen aus dem Publikum ein komplett neues Musical. Handlung, Musik und Songtexte - nichts wurde vorbereitet und trotzdem scheint es, als hätten die Darstellenden und Musiker tatsächlich dafür geprobt. Dennoch: "Momentical" ist jeden Abend eine neue Uraufführung!

Das klingt unglaublich? Überzeugt euch selbst. Unsere Impro-Kollegen von den Showstoppers in London und der Springmaus in Bonn bringen seit Jahren erfolgreich improvisierte Musicals in ähnlicher Form auf die Bühne. Diesen faszinierenden und ergreifenden Spaß bringen wir jetzt nach Hamburg.

Im Moment ein Musical!
Kunst
Kunst
Komödie von Yasmina Reza
-Badische Landesbühne, Bruchsal-


Marc ist entsetzt: Sein Freund Serge hat sich ein Bild gekauft. Ein Ölgemälde von etwa ein Meter sechzig auf ein Meter zwanzig, ganz in Weiß. Der Untergrund ist weiß, und wenn man die Augen zusammenkneift, kann man feine weiße Querstreifen erkennen. Aber es ist natürlich nicht irgendein Bild, sondern ein echter Antrios. Für 200.000 Francs. Geradezu ein Schnäppchen! Serge liebt das Bild. Natürlich erwartet er nicht, dass alle Welt es liebt, aber zumindest von seinem Freund Marc hatte er das erwartet. Marc ist verunsichert. Er zweifelt am Verstand seines Freundes. Und sucht als Verbündeten den gemeinsamen Freund Yvan. Doch Yvan findet, dass Serge mit seinem Geld machen kann, was er will. Und bald geht es nicht mehr um die grundsätzliche Frage, was Kunst sei, sondern um das Bild, das jeder der drei Freunde sich von den anderen gemacht hat und das nun plötzlich in Frage gestellt ist.

Die Wirkung dieses einfallsreichen und geistsprühenden Stücks lässt sich nicht einmal andeutungsweise wiedergeben. Mit allen Theaterwassern gewaschen ist die gefeierte Gegenwartsautorin Yasmina Reza. Immer wieder faszinierend ist ihr intuitives Gespür für Timing, durch das ihre Beziehungssaltos wie „Der Gott des Gemetzels“, „Drei Mal Leben“ u. a. zu Publikumsrennern werden.

Begonnen hat der globale Reza-Hype mit „»KUNST«“. Seitdem gehören ihre geistreichen Gesellschaftskomödien ohne Zweifel weltweit zum Besten, was das zeitgenössische Theater zu bieten hat. In bisher weit über 1000 Inszenierungen amüsierte sich das Publikum rund um den Globus über die virtuosen, so federleichten wie hintergründigen Dialoge, mit denen sie in „»KUNST«“ das labile Gleichgewicht einer Männerfreundschaft entlarvt.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Monika Rinck - Abschlusslesung Frankfurter Poetikvorlesungen
Aufgrund der aktuellen Lage wird die Veranstaltung als Zoom-Gespräch zwischen Monika Rinck und Nathan Taylor stattfinden. Anmeldung bis 02.12.2020 um 17.00 Uhr unter info@literaturhaus-frankfurt.de.
Inhaber sowohl von Saaltickets als auch von Streaming-Tickets werden vom Literaturhaus Frankfurt zum weiteren Prozedere kontaktiert.


Mittwoch 02.12.20 / 19.30 h / Tickets: 7 / 4 Euro
Frankfurter Poetikvorlesungen – Abschlusslesung: Monika Rinck
Moderation: Nathan Taylor
Nachholtermin vom 01.07.20. Karten behalten ihre Gültigkeit.

Vorhersagen & Nachlese
Nach Oxforder Vorbild richtete die Goethe-Universität 1959 die Stiftungsgastdozentur für Poetik ein. Von einem Seminar begleitet, gibt diese Studierenden die Möglichkeit, literarische Werke und Werkfragen aus Sicht eines reflektierenden Schriftstellers zu verstehen. Die Vorlesungen bieten einer größeren Öffentlichkeit die Chance, an literaturtheoretischen Prozessen und Überlegungen teilzuhaben. Die Erste war: Ingeborg Bachmann. Viele Namhafte folgten. Unter dem Titel „VORHERSAGEN. Poesie und Prognose“ spricht Monika Rinck in drei Vorlesungen an der Universität über ihr Arbeiten. In der heutigen Abschlusslesung im Literaturhaus liest Rinck, die Verfasserin von Gedichten, Hörstücken, Essays und Übersetzungen, die in Verlagen wie kookbooks, Das Wunderhorn, Edition Sutstein oder S. Fischer vorliegen, aus Texten ihrer Wahl. Das Gespräch mit ihr führt Nathan Taylor (Goethe-Universität Frankfurt).

Ein Abend in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt und den Partnern der Frankfurter Poetikvorlesungen.


Foto: © Gene Glover

Die Veranstaltung wird als Zoom-Meeting stattfinden. Anmeldung unter info@literaturhaus-frankfurt.de
ensemble minifaktur - Piedro Sarno Leitung / Winfried Neumann Erzähler
MI\02.12.20\20:00
Graf-Zeppelin-Haus
ensemble minifaktur
Pietro Sarno Leitung
Winfried Neumann Erzähler

Engelbert Humperdinck: Vorspiel zu „Hänsel und Gretel“
Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune
P. I. Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a

Das ensemble minifaktur ist ein junges, innovatives und neu gegründetes Kammerensemble mit MusikerInnen aus der Bodenseeregion. Angesichts turbulenter Zeiten haben drei Instrumentalisten aus Friedrichshafen gemeinsam mit dem Dirigenten Pietro Sarno die Initiative zu dieser in ihrer Zusammensetzung sehr flexiblen und dynamischen Neugründung ergriffen, um große Musik in unterschiedlichsten Formationen und Formaten auf die Bühne zu bringen – vom Duett bis hin zur sinfonischen Besetzung! Das Repertoire ist weit gespannt und abwechslungsreich: von klassischer über moderne bis hin zu populärer Musik.

In seinem ersten Konzert präsentiert sich das ensemble minifaktur als ein Miniatur-Sinfonieorchester mit allen Instrumenten, vielfältigen Effekten und den hochromantischen Klängen eines großen Orchesters. Mit der Nussknacker-Suite von Tschaikowsky entführt es in die Vorweihnachtszeit. Die hinreißende Ballettmusik und Winfried Neumann als Erzähler wecken Erinnerungen an den ersten Schnee im Jahr, an duftende Weihnachtsplätzchen und an lebendiges Spielzeug. Zur Einstimmung erklingt das bekannte Vorspiel aus der Oper Hänsel und Gretel. Mit dem impressionistischen Klanggemälde Prélude à l’après-midi d’un faune von Claude Debussy setzt das Programm einen weiteren Akzent.
Ein spannendes Konzerterlebnis mit drei etwa zeitgleich komponierten, dabei grundverschiedenen Werken in Arrangements von Iain Farrington!

25 / 15 €

©

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Al-Andalus in der Geschichte Spaniens / Al-Andalus en la Historia de España

Ein Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe: Ursprungsmythen: die Germanen, al-Andalus - der Kampf um die Narrative auf der Iberischen Halbinsel

Der Versuch die Geschichte von al-Andalus zu verstehen, ist ein schwieriges Unterfangen. Zum einen existiert al-Andalus als eine über mehrere Jahrhunderte andauernde historische Wirklichkeit, voller komplexer Phänomene und Veränderungsprozesse. Das Konzept von al-Andalus umfasst aber auch eine Reihe von Mythen, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben. In diesem Sinne sind viele Interpretationen rund um die Entstehung von al-Andalus und die damit verbundenen Konsequenzen für die Geschichte Spaniens entstanden. Sie umfassen Diskurse, die immer wieder die Vision der so genannten "Rückeroberung" reproduzieren, bis hin zur Forderung ein vermeintlich verlorenes Paradies im Namen der Toleranz zurückerobern zu müssen. Von diesem Ausgangspunkt aus wird der dreiteilige Vortrag folgende drei Hauptfragen beantworten: Wie wurde al-Andalus in die Geschichte Spaniens eingeschrieben und interpretiert? Was wissen wir über al-Andalus? Was ist die Zukunft von al-Andalus?

Eintritt frei. Die Veranstaltungen findet per Videokonferenz über Zoom statt. Bitte schreiben Sie an cultham@cervantes.es, um den Link zur Videokonferenz zu erhalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Personen begrenzt.

Intentar comprender la realidad histórica de al-Andalus es una empresa cargada de dificultades. En primer lugar, existe al-Andalus como una realidad histórica que se prolonga durante varios siglos y que está llena de fenómenos complejos y de procesos de cambio. Pero el concepto de al-Andalus comprende también una serie de mitos que han ido desarrollándose a lo largo de los siglos. En este sentido, son muchas las interpretaciones que se han creado en torno a la formación de al-Andalus y las consecuencias que conllevó para la historia de España: desde discursos que continúan reproduciendo la visión de la llamada “Reconquista”, hasta reivindicaciones de un supuesto paraíso perdido que habría que recuperar en nombre de la tolerancia. Desde este punto de partida, esta conferencia se va a dividir en tres grandes partes que responderán a tres grandes preguntas: ¿cómo se ha insertado e interpretado al-Andalus en la Historia de España?, ¿qué sabemos de al-Andalus?, y ¿cuál es el futuro de al-Andalus?

Actividad gratuita en línea a través de videoconferencia por zoom. Para registrarse deberá escribirnos cultham@cervantes.es

Unos días previos a la conferencia recibirá el enlace para acceder a ella. El límite de participantes es de 100 personas.

Weihnachtsmann mit Augenzwinkern. Fröhliches und Skurriles zum Fest der Feste

Ob jemand in die Ferne reist oder zum Wintersport fährt, ob man, wie alle Jahre wieder, dem Geschenke-Wahnsinn frönt und eine Nordmanntanne im Wohnzimmer schmückt oder am Heiligabend in eine Gaststätte flüchtet – dem Weihnachtsfest entkommt niemand. Aber sind Flucht, Konsumfetischismus und Rührseligkeit die einzigen Möglichkeiten mit dem „Schlimmsten Tag im Jahr“ umzugehen? Aus heiterer Distanz wird klar, dass der Kern der weihnachtlichen Botschaft trotz sinnentleerter Konsumzwänge und oberflächlicher Rührseligkeit immer erhalten bleiben wird – wenn man es nur wirklich will und versteht.
Helmut Thiele präsentiert eine vorweihnachtlich-bunte und unterhaltsame Mischung, die nicht ins herkömmliche Klischee passt. Neben dem „Schlimmsten Tag“ von Johannes Mario Simmel auch etwa Christine Nöstlingers gar nicht rührselige, aber dennoch anrührende Geschichte „Ein Ärmel fehlte“ und „Travniceks Weihachtseinkäufe“ von Helmut Qualtinger.
Helmut Thiele erhielt nach seinem Schauspiel- und Gesangsstudium in Wien sein erstes Engagement am Landestheater Linz, dem weitere langjährige Engagements in Coburg, Osnabrück und am Celler Schlosstheater folgten. Seit 2002 ist er freischaffender Schauspieler mit zahlreichen internationalen Verpflichtungen. Neben verschiedenen Fernseh-Rollen (u.a. im „Schwejk“) Gastspiele am Stadttheater Bremen, am Staatstheater Kassel, in Den Haag, in Twer (GUS) und in Moskau.

Dortmund

02.12.2020
19:00 Uhr
Portrait II und Intervention

Von allen Genres der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Es reflektiert nicht nur die Befindlichkeit der abgebildeten Person, sondern auch die des portraitierenden Künstlers sowie die jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Nach der großen Portrait-Ausstellung, die 2016 fotografische Serien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Schloss Neuhardenberg präsentierte, konzentriert sich die aktuelle Ausstellung nun auf zehn jüngere Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick und Tobias Zielony.

Die Bandbreite ihrer künstlerischen Strategien ist groß: Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung über dokumentarisch anmutende Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung, die zuvor im Kunstverein Oldenburg und im Kunstraum Düsseldorf gezeigt wurde, von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

In Korrespondenz zur Ausstellung Portrait II wird im Neuhardenberger Schloss eine temporäre künstlerische Intervention gezeigt, die gemeinsam mit C/O Berlin entwickelt wurde. Hier präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg mit den Serien Kasernen / Waldungen / Pferde von Laurenz Berges, Bernhard Fuchs und Jitka Hanzlová drei weitere Positionen künstlerischer Fotografie.

Ausstellungen
Portrait II
12. 9. bis 6. 12.2020, Ausstellungshalle

Intervention
12. 9. bis 6. 12.2020, Schloss Neuhardenberg
Besichtigung Sa und So 12-18 Uhr, ab 31.10. bis 6.12., Sa und So 12-16 Uhr

Eröffnung mit Künstlergespräch (beide Ausstellungen) Sa, 12. 9.2020, 16 Uhr

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von rbbKultur, Tagesspiegel und tip Berlin

Neuhardenberg

02.12.2020
4.48 PSYCHOSE

4.48 Uhr, die dunkle Stunde vor Sonnenaufgang, in der sich die Gedanken messerscharf im Kopf artikulieren. In der während einer depressiven Phase der menschliche Geist von größter Klarheit durchdrungen und gerade deswegen der eigene Wahn am wahrhaftigsten und in vollem Bewusstsein spürbar ist.

In ihrem fünften und letzten Stück „4.48 Psychose“ beschreibt Sarah Kane diese frühmorgendliche Stunde der Klarheit während eines depressiven Schubs. Dialoge mit Therapeuten, Auszüge aus Arztberichten und Rückblicke auf diverse Klinikaufenthalte vermischen sich mit repetierenden Wortketten, Zahlenreihen, Schizophasien und reflexiven Erinnerungen an vergangenes Leben und Lieben.

Ohne Rollenzuteilungen oder -bezeichnungen und bar jeglicher Regieanweisungen zeichnet „4.48 Psychose“ das Bild einer wunden, kranken Psyche, die aggressiv und zärtlich, assoziativ und dissoziativ, sprachopulent, gegen Ende jedoch zunehmend wortkarg in gleichem Maße für eine Rückkehr ins Leben kämpft wie um Erlösung durch den Tod fleht.

Ein eindringlicher, poetisch-zerrissener, immer schonungslos ehrlicher und intimer Text, der einen – zum Zeitpunkt seiner Entstehung – noch nicht gekannten, subjektiven Einblick in den physischen und psychischen Ausnahmezustand einer Depression gewährt.
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Regie Jochen Schölch Bühne Jochen Schölch/Thomas Flach Kostüme Cornelia Petz Licht Hans-Peter Boden Regieassistenz Domagoj Maslov Bühnenbau Alexander Ketterer

Mit Judith Toth und Thomas Meinhardt
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Eintrittspreise
Bis auf weiteres gilt für alle Vorstellungen das Prinzip "Zahl doch, was Du willst":
Sie erhalten an der Abendkasse ein Kuvert, in das Sie nach der Vorstellung den Betrag legen können, den Ihnen der Abend wert war. Für die Kuverts steht eine Einwurfbox am Theaterausgang bereit.
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Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. "4.48 Psychose"

Schauspieltraining

Das Schauspieltraining eignet sich für alle, die Lust auf Theaterspielen haben und sich ausprobieren wollen auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“. Auch für die Bühne des Lebens ist das Wissen um Rollen und Improvisation hervorragend geeignet und verhilft zu mehr Flexibilität und Spaß!
Verschiedene Dozentinnen vermitteln hierfür eine große Vielfalt an Bühnenbasics und Klassischen Schauspieltechniken.


Inhalte sind:
Bühnenpräsenz, Rollenarbeit, Szenisches Arbeiten, Improvisation, Stimme und Sprache, Bewegung und nicht zuletzt: Emotionen und Wahrhaftigkeit auf dem Weg zur glaubhaften Bühnenfigur.

Jede Wocheneinheit ist in sich abgeschlossen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.

Dauer: 1,5 h pro Training

Infos und Anmeldung unter 0821-34 94 666 und seminar@sensemble.de

Augsburg

02.12.2020
20:00 Uhr
THUNDERMOTHER - Heat Wave Release Tour 2021 Part III
HEAT WAVE Release Tour 2020 – Part III

- Präsentiert von RADIO BOB!, Classic Rock & Rock Hard –

THUNDERMOTHER, die vier schwedischen Rock-Ladies, gehen unter Einhaltung der aktuellen Corona Beschränkungen, erneut auf Tour! Damit setzen AC/DCs heiße Enkelinnen, wie sie in der Musikpresse genannt werden, den erfolgreichen ersten und zweiten Teil ihrer Tour, die im Sommer 2020 auf dem Dach eines Feuerwehr-Trucks stattfand, in ausgewählten Clubs bundesweit fort. Der Erfolg gibt ihnen Recht. Das neue Album „Heat Wave“ ist auf einem sensationellen #6 der offiziellen Deutschen Album Charts eingestiegen und hielt sich dort über Wochen. Die bisherigen Single Auskopplungen „Driving In Style“, „Sleep“ und „Dog From Hell“ begeisterten die Fans weltweit. Mit der Fortsetzung ihrer „Heat Wave“ Tour im Herbst 2020 bleiben Thundermother ihrem Motto treu: We fight for Rock’n’Roll! Allen derzeitigen Umständen zum Trotz zieht die Band ihr Ding durch. Auch wenn die Lage für Musiker, Künstler und die gesamte Veranstaltungsbranche mit Millionen von Arbeitsplätzen, die daran hängen massiv gefährdet ist und nach Monaten des Stillstands immer existenzbedrohender wird, wollen Thundermother erneut ein Zeichen setzen: Bandgründerin und Leadgitarristin Filippa Nässil: „Aktuell auf Tour zu gehen ist für Künstler und alle Beteiligten eine große Herausforderung. Wir erzielen damit keine großen Einnahmen. Trotzdem spielen wir Gigs und machen alles möglich, um unseren Fans zu zeigen, wir sind da, wir geben nicht auf und wir ziehen alle am gleichen Strang! Durchhalten und daran glauben: Rock’n‘Roll never dies!“ Thundermother spielen nicht nur Rock´n´Roll. Thundermother sind Rock´n´Roll!

Einlass ab 19:00 Uhr
Eiszeit-Safari

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.eiszeitsafari.de

www.rem-mannheim.de 

 

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

 

Mannheim

02.12.2020
11:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

02.12.2020
14:00 Uhr
BENJAMIN TOMKINS - Hörst du dir beim Reden zu?
"HÖRST DU DIR BEIM REDEN ZU?" heißt das neue Bühnenprogramm von Benjamin Tomkins. Eine durchaus berechtigte Frage, denn der Bauchredner und Comedian versteht es, sich vortrefflich mit sich selbst zu streiten. Allzu leicht vergisst der Zuschauer dabei, dass er NUR einer Puppe zuhört. Tomkins zaubert einen ganz eigenen und feinen Humor herbei, dem man sich nicht entziehen kann und der ihm zu Recht die berühmtesten Kleinkunstpreise Deutschlands beschert hat.

Seine Bühnenfigur `Ede´ hat Benjamin Tomkins zum Kommissar eines Kriminalromans gemacht. Mit „Tote Bauern melken nicht“ erobern die Puppen nun
eine ganz neue Dimension.

Der Weg dorthin - reiner Zufall. Ein lustiger Spieleabend in familiärer Runde brachte sein bis dahin unentdecktes Talent zu Tage, das war der Startschuss. Benjamin Tomkins arbeitete sofort intensiv an sich und einem Bühnenprogramm, suchte nach „Mitstreitern“ - seinen Puppen, die etwas Besonderes haben und zu ihm und seinen Texten passten.

Sein erstes Bühnenprogramm „Früher war ich schizophren und heute sind wir wieder OK“ präsentierte er bundesweit seit 2013. Seine Wegbegleiter „Knut“, Henriette die Schildkröte“ und Stubenfliege „der Hildegard“ wurden schon zu diesem Zeitpunkt zu Youtube-Stars und millionenfach geklickt.

Fünf Jahre später, nach mehr als dreihundert Gastspielauftritten, intensiver Fernsehpräsenz und sechs der wichtigsten deutschsprachigen Comedypreise, ist er nun mit seinem zweiten Bühnenprogramm „King Kong und die weiße Barbie“ bundesweit unterwegs. Der Prix-Pantheon Preisträger zählt heute zu den besten, originellsten und angesagtesten Bauchrednern im gesamten deutschsprachigen Raum.

Als Bauchredner und Comedian wandert Benjamin Tomkins naturgemäß oft auf dem schmalen Grat zwischen Realität und Illusion. Und so entstand eine Sammlung witziger, absurder, ergreifender Kurzgeschichten und Erzählungen voller Sprachgefühl und Wortwitz, die im Herbst 2017 beim Bonner Heel Verlag erschienen sind.

Einlass ab 19:00 Uhr
Özcan Cosar - Cosar Nostra - Organisierte Comedy
Wenn Özcan Cosar die deutschen und türkischen Befindlichkeiten unter die Lupe nimmt, geht’s richtig lustig zu! Da darf hemmungslos gelacht werden. Nach „Old School – Die Zukunft kann warten“ ist er im Frühjahr 2020 mit neuem Programm unterwegs.

Als Stuttgarter, der seine Wurzeln am Bosporus hat, steht er mit knapp 38 Jahren mitten in seinem bunten, interkulturell geprägten Leben und lässt uns daran teilhaben. Er bringt auf die Bühne, was er zwischen Kehrwoche und Beschneidung erlebt, erfahren und zu hören bekommen hat. Und als Mehrfachbegabter macht er das auf seine ganz eigene, höchst lebendige Art: Mit Beobachtungsgabe und Humor, mit Schauspiel und Tanz, mit Gesang und Gitarrenspiel, mit Spontanität und Kreativität. Er kommt als Schlitzohr daher und erzählt so detail- und pointenreich, dass es einem das Zwerchfell permanent zupft.

Özcan Cosar hat ursprünglich Zahnarzthelfer gelernt, erhielt als Breakdancer den Deutschen Meistertitel, bewegte sich geschmeidig durch die Gastro-Szene, um anschließend als Schauspieler, Musiker und Moderator auf kleinen und großen Bühnen sein Publikum in Bann zu ziehen. Denn er hat ein Händchen fürs Entertainment. Er versteht es, mit Komik, Rhythmus und vollem Körpereinsatz zu spielen und seine Geschichten von den Unwägbarkeiten des deutsch-türkischen Alltags lebendig werden zu lassen.

Sein biografisches Crossover setzt Özcan Cosar – geboren am Bosporus, aufgewachsen am Neckar, ausgebüxt aus mindestens vier Berufen – facettenreich und umwerfend witzig in Szene: Mit pointiert erzählten Geschichten über seine Mehrgleisigkeit und Wandlungsfähigkeit, mit Kostproben seines Schauspieltalents, mit akrobatischem Können, bitterbösem Sprachwitz und sehr viel Charme! Dabei beherrscht er die Kunst, blitzschnell die Rollen zu wechseln, stellt die deutsche und türkische Kultur liebevoll gegenüber, spricht mal astreines Schwäbisch, mal Multikulti-Slang, authentisch garniert mit „Wallah“, „ey Alter“ oder „Moruk“.

Auch in seinem neuen Programm 2020 wird Özcan Cosar einmal mehr seine große Beobachtungsgabe, sein schauspielerisches Talent, seine Kreativität und Spontanität zeigen.