Dienstag, 11.08.2020
um 18:30 Uhr

Gut Horn Gristede
Zwischenahner Straße 8
26215 Wiefelstede




OPEN-AIR!

GERMAN HORNSOUND

Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik | Ouvertüre
Franz Schubert: Andante aus der "Unvollendeten"(arr. Stephan Schottstädt)
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur | Allegro (arr. Christoph Eß)
Felix Mendelssohn: "Ein Sommernachtstraum" | Nocturno (arr. Christoph Eß)
Anton Bruckner: Symphonie Nr. 4 „Die Romantische“ | Scherzo (arr. Stephan Schottstädt)
Richard Wagner: aus Die Meistersinger von Nürnberg | Vorspiel 3. Aufzug (arr. Christoph Eß)
Giuseppe Verdi: aus „La Traviata” ´ah fors e lui...´ - ´Sempre libera...´ (arr. Stephan Schottstädt)
Antonín Dvorák: Syphonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“ | Largo (Arr. Stephan Schottstädt)
Astor Piazzolla: "La misma pena - Meditango" (Arr. Georg Köhler)
Engelbert Humperdinck: aus „Hänsel und Gretel“ | Abendsegen (arr. Stephan Schottstädt)

Stimmungsvolles, sommerliches Konzert im Rahmen einer Stunde mit dem Hornquartett German Hornsound im Park von Gut Horn Gristede.

Bei Regen wird das Konzert corona-gerecht im Gut stattfinden.

Einlass ab 17:30 Uhr | Schönwetter-Ticket gilt nur bei Wetter ohne Regen od. Sturm

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

E – Schlosskonzert zum 1. Advent
Ludwig van Beethoven: Sonate C-Dur für Klavier und Violoncello op. 102 Nr. 1 | Variationen über Mozarts „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ für Violoncello und Klavier Es-dur WoO 46
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Nussknacker-Suite op. 71a für Klavier 4-händig

// SOL DANIEL KIM Violoncello
// JULIA MARIE MÜLLER Klavier
// IWAN KÖNIG Klavier

War‘s das? Noch nicht! - seit einigen Jahren veranstaltet der Musikalische Sommer noch ein winterliches Advents-Konzert im prächtigen Barocksaal von Schloss Gödens. Wenige Tage bevor sich der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven Mitte Dezember nun tatsächlich zum 250. Mal jährt, stehen dabei Werke von Beethoven und Tschaikowsky auf dem Programm. Angeregt durch seinen Freund Joseph Linke, „Virtuose auf dem Violonschell“, schrieb Beethoven 1815 die beiden Cellosonaten op. 102. Die erste Sonate hat Beethoven in Form einer ganz improvisiert anmutenden freien Fantasie gestaltet, in der alle Sätze nahtlos ineinander übergehen.

Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ nach einer Erzählung von E.T.A. Hoffmann begeistert Generationen seit seiner Uraufführung 1892 und hat durch eine Suite Bekanntheit erlangt, die alle auf dem Ball der berühmten Zuckerfee gespielten Tänze aus China, Russland und Arabien präsentiert, nicht zu vergessen den süffigen Blumenwalzer. Musikalischer Partner der „Festivalmacher“ Iwan König und Julia Marie Müller ist der junge österreichische Cellist Sol Daniel Kim, der seit einigen Jahren als Konzertsolist und Kammermusiker Aufsehen erregt.

Streifzug: Landpartie Schloss Gödens
Info: Ein Besuch der Landpartie ist auf eigene Kosten möglich.
Öffnungszeiten Landpartie: 10:00 - 19:00 Uhr

Einlass ab 19:30 Uhr
A – „Freude!“ Schlosskonzert zu Pfingsten
Ludwig van Beethoven: Violinsonate Nr. 5 F-Dur op. 24 „Frühlings-Sonate“
Camille Saint-Säens: Werke für Violoncello und Klavier:
Suite op. 16 | Romance F-Dur op. 36 | „Der Schwan“
Allegro appassionato op. 43
„Chant saphique“ op. 91 | „Prière“ op. 158
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9 zu vier Händen (Auszüge)
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio Nr. 5 D-Dur op. 70 Nr. 1 „Geister-Trio“

// FRANZISKA KÖNIG Violine
// CHRISTOPH OTTO BEYER Violoncello
// JULIA MARIE MÜLLER Klavier
// IWAN KÖNIG Klavier

Camille Saint-Saens nimmt eine Sonderstellung innerhalb der französischen Komponisten der Romantik ein. Als Kenner der zeitgenössischen deutschen Musik wie als Wiederentdecker der „Alten Musik“ fehlte ihm nach einem Bonmot seines Kollegen Hector Berlioz eigentlich nur die „Unerfahrenheit“, da er sonst alles wisse. Für das Cello schrieb Saint-Säens, der auch als Astronom und Schriftsteller tätig war, nicht nur zwei Konzerte und zwei Sonaten, sondern auch einige sehr reizvolle kleine Werke mit Klavier.

Beethoven wird häufig als „Erfinder“ des modernen Klaviertrios bezeichnet. Eindrucksvoll ist sein 1808 komponiertes D-Dur Trio, das wegen der für die Zeitgenossen ungewöhnlich dissonanten, spinnwebenhaften Klänge im langsamen zweiten Satz den Beinamen „Geistertrio“ erhielt.


Streifzug: Landpartie Schloss Gödens
Info: Ein Besuch der Landpartie ist auf eigene Kosten möglich.
Öffnungszeiten Landpartie: 10:00 - 19:00 Uhr

Einlass ab 19:30 Uhr
05 – Isang Enders & Boris Kusnezow
Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 5 D-Dur für Klavier & Violoncello op. 102 Nr. 2
Alfred Schnittke: Cellosonate Nr. 2
Claude Debussy: Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier
Frédéric Chopin: Sonate für Violoncello und Klavier g-Moll op. 65

// ISANG ENDERS Violoncello
// BORIS KUSNEZOW Klavier

Bereits zum vierten Mal ist der international gefeierte Cellist Isang Enders zu Gast in Ostfriesland, begleitet wird er in diesem Jahr von dem vielfach ausgezeichneten Pianisten Boris Kuznezow, den die New York Times für seine „most impressive interpretations“ feierte.

Den Rahmen ihres Programmes bilden die späte D-Dur Cellosonate von Beethoven, der als so etwas wie der Erfinder dieser Form gilt, gab er doch als erster beiden Instrumenten gleiches Gewicht, und Chopins Sonate in g-Moll, eine Rarität im Schaffen dieses ausschließlichen „Klavierkomponisten“.

1978 schuf Alfred Schnittke seine faszinierende Sonate, die eindrucksvoll seinen verschiedene Stile vereinigenden Personalstil präsentiert. Claude Debussy besann sich 1915 in seiner Sonate, angewidert durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges, auf die französischen Musiktraditionen Couperins und Rameaus und ließ in sein Werk barocke Satztechniken einfließen.

„Enders spielt (…) mit technischer Souveränität , und vor allem mit emotionaler Reife, die einen großen Künstler verrät.“ (NDR Kultur, Elisabeth Richter)

„Enders has a splendidly clear, penetrating tone and (…) a natural vigour and elan that generates great excitement.“ (Gramophone)

Streifzug: Besichtigung der JaLB – Führung | +9 € (ab 18:00 Uhr)

Einlass ab 19:30 Uhr
10 – George Sand: „Ich liebe also bin ich"
George Sand: „Ich liebe also bin ich“ – Ihr Leben in Briefen, Selbstzeugnissen und Musik

// JUTTA HOPPE Schauspiel und Gesang
// CARL-ANTON ZU KNYPHAUSEN Klavier

„Ich liebe, also bin ich“ ist ein szenisch-musikalisches Portrait der freiheitsliebenden Schriftstellerin George Sand (1804-1876). Als Vorreiterin weiblicher Unabhängigkeit versuchte George Sand weitesgehend autark zu leben, allerdings lebte sie auch ein reiches Liebesleben mit vielen Beziehungen, darunter mit Frédéric Chopin.

Als eine der berühmtesten Schriftstellerinnen Frankreichs war es ihr möglich, für ihren Lebensunterhalt zeitlebens Dank des großen wirtschaftlichen Erfolgs selbst zu sorgen. Das Stück spielt auf George Sands Landsitz in Nohant, in der Nähe von von Paris. Hier war sie mit ihrer Großmutter aufgewachsen. In Nohant verbrachte George Sand viel Zeit ihres Lebens, wenn sie nicht in das Pariser Großstadtleben eintauchte. Sie starb dort am 8. Juni 1876 und wurde im eigenen Park beerdigt.

In einem fiktiven Gespräch lässt George Sand ihren Facettenreichtum in Briefen und Selbstzeugnissen leuchten. Man erlebt sie sowohl als geistreiche und leidenschaftliche Partnerin bedeutender Persönlichkeiten der Zeit, wie auch als tief liebenden, sozial und politisch engagierten Menschen. Dazu erklingt Musik, die George viel bedeutete: Werke von Chopin, Liszt, Mozart, Paradis und Händel werden von Jutta Hoppe (Violine und Gesang) und Carl-Anton zu Knyphausen (Klavier) dargeboten.

Streifzug: Gartenbesichtigung bei Familie Dr. Diddens | +6 € (ab 18:00 Uhr)

Einlass ab 19:30 Uhr
08 – „Postcard to Self“
// BJARKE FALGREN Violine
// SÖNKE MEINEN Gitarre

Mit ihrem Duoprogramm zwischen virtuoser Spielfreude und berührenden Klanglandschaften sprengen der dänische Geiger Bjarke Falgren und der aus Ostfriesland stammende Gitarrist Sönke Meinen alle stilistischen Grenzen zwischen Folk, Jazz, Weltmusik und Klassik.
Zum Konzert

Für ihr hochgelobtes Duo-Debütalbum „Postcard to Self“ wurden die beiden Ausnahmemusiker 2019 gleich zweifach für die Danish Music Awards nominiert: In den Kategorien „Album des Jahres (World)“ und „Komponist des Jahres“. Sie entlocken ihren Instrumenten eine ungewöhnlich breite Palette an Klangfarben, von warm und weich bis kraftvoll und perkussiv.

Ihre Musik ist so ausdrucksstark und lebendig wie leise und zauberhaft und zieht die Zuhörer unweigerlich in ihren Bann. Die fast ausschließlich eigenen Kompositionen sind mal ganz zart, mal höchst energetisch, aber immer mitreißend, voll Spielwitz und Emotion.

Der in Dänemark lebende Bjarke Falgren ist mit verschiedenen Projekten regelmäßig in aller Welt unterwegs, er schreibt und produziert Musik für Film- und Theaterproduktionen und ist ein gefragter Studiomusiker. Sönke Meinen war Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe. Die Gitarrenlegende Tommy Emmanuel nannte ihn „einen der kreativsten Gitarristen der aktuellen Gitarrenszene“.

„Eines der schönsten und spannendsten Instrumentalalben des Jahres.“ (Akustik Gitarre Magazine)

Einlass ab 19:30 Uhr