Montag, 30.11.2020 um 11:00 Uhr

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
D5 Museum Weltkulturen
68159 Mannheim



Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Mi bis Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

23.01.2021
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

23.01.2021
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

23.01.2021
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

23.01.2021
Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

23.01.2021
Chagall, Spitzweg und Liebermann: Highlights aus der Sammlung Schunck

Der 1900 in Hanau geborene Martin Schunck hatte eine besondere Beziehung zu Trier: Neben seiner Jugend und Schulzeit verbrachte er hier auch seinen Ruhestand – und legte in seiner Wohnung eine beeindruckende Kunstsammlung an.

Die Sammlung folgte den Interessen des Kunstliebhabers und ist entsprechend breit gestreut: Von niederländischer Genremalerei bis zur Klassischen Moderne, von spätgotischen Skulpturen bis zu ostasiatischen Elfenbeinschnitzereien. In einer Kabinettausstellung beleuchtet das Stadtmuseum Simeonstift ausgewählte Highlights aus der Sammlung Schunck.

Di-So, 10-17 Uhr

Trier

23.01.2021
Ein besonderer Ort. 50 Jahre Universität Trier in Schlaglichtern

Die Neugründung der Trierer Universität 1970 wird immer wieder als besonderes Ereignis für die Entwicklung Triers nach 1945 hervorgehoben. 2013 zeichnete der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten den Campus der Universität Trier als einen von 100 besonderen Orten aus. Was aber macht diese Universität zu einem besonderen Ort? Wie ist ihr Verhältnis zur ersten Trierer Universität (1473-1798)? Die Ausstellung gibt spannende Einblicke in eine Institution, die sich als stark geisteswissenschaftlich ausgerichtete Universität einen Namen machte, dies stets als neue Herausforderung erlebt, sich in der Region verwurzelt und in der Welt zuhause sieht. Anlässlich des 50. Jahrestags der Neugründung zum Wintersemester 1970 beleuchtet eine Ausstellung im Stadtmuseum Simeonstift die bewegte Geschichte der Universität Trier.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr An Pfingstmontag und an Ostermontag ist das Museum geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

23.01.2021
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!) - Spendenticket - 2. Lockdown
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz wieder eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN nun zum zweiten Mal den Spielbetrieb einstellen. Diese Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
Kulturhaus Osterfeld - Solidaritätsticket (es findet keine Veranstaltung statt) - #seidabei
Im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim findet die freie Kunst-, Kultur- und Theaterszene Spielraum. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Sparten, künstlerische und kulturelle Projekte sowie Theaterproduktionen. Kurse und Treffs zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen runden die Palette der vielfältigen Möglichkeiten des Kulturhauses ab.

Die Marke Soziokultur „fördert bürgerschaftliches Engagement und die kreativ-kulturellen Kompetenzen vieler. Sie sucht damit Antworten auf die Frage, wie wir leben wollen.“ (Statistikbericht Soziokultur) Soziokulturelle Zentren sind offen für andere Formen von Kultur, machen Angebote für Menschen, die selbst kulturell und künstlerisch aktiv werden, greifen gesellschaftliche Themen, politische Fragen und Inhalte auf, stellen Raum für Präsentationen und künstlerische Produktionen bereit, ermöglichen interkulturelle Begegnungen, organisieren kulturpädagogische Angebote für Kinder und Jugendliche und bilden nachhaltig agierende Netzwerke. Allein das Kulturhaus Osterfeld arbeitet mit über 70 Partnern (Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen) in Netzwerken zusammen.

Seit der Eröffnung am 2. September 1994 entwickelte sich „das Osterfeld“ zum größten Kultur- und Kommunikationszentrum der Region. Jährlich nehmen normalerweise bis zu 150.000 Besucher und Nutzer die Aktivitäten des Kulturhauses wahr. Bei Kursen, Treffs und Theaterproben finden pro Tag durchschnittlich über 12 Belegungen statt.

Mit einem Spendenticket sorgen Sie dafür, dass wir weiterhin, im Rahmen der Möglichkeiten, und auch in Zukunft ein breit gefächertes, soziokulturelles Programm anbieten können.
Im Steinbruch der Zeit. Erdgeschichten und die Anfänge der Geologie

Fotos des Kanadiers Edward Burtynsky, Sounds von Dominik Eulberg und über 250 selten gezeigte Objekte aus einzigartigen Sammlungen laden Sie zur spannenden Reise durch die Entdeckung der Erdzeit mit einem Ausblick in die Gegenwart ein.

In unserer Jahresausstellung stellen wir Ihnen eines der großen Ereignisse der Frühen Neuzeit vor: die Entdeckung der Erdzeit. Dafür legen die Kuratoren die Lupe an den hallischen Gelehrtenkosmos des 18. Jahrhunderts mit dem pietistischen Halleschen Waisenhaus und der Brandenburg-Preußischen Friedrichs-Universität. Dieses Zentrum der Frühaufklärung verortet sich in der Mitte zwischen dem geologisch vielfältigsten Mittelgebirge Deutschlands, dem Harz, und der Bergakademie in Freiberg (gegründet 1765 als fünfte in der Reihe der weltweiten montanwissenschaftlichen Bildungseinrichtungen).

Die Schau im Historischen Waisenhaus führt anschaulich durch scheinbar gegensätzliche Erdentstehungstheorien, durch Gelehrtenstreite, wirtschaftliche Interessen und den Verlust des Primats der Bibel bis zum Blick in den Abgrund der erdgeschichtlichen Zeit. Alchemisten, die das Reine suchten, Physikotheologen, die die Vollkommenheit der Schöpfung entdecken wollten, Kameralisten, die sich für die Nutzbarmachung der Ressourcen einsetzten, Universitätsprofessoren und wissenschaftlich hoch gebildete Dilettanten und Sammler, vernetzt in einer weltumspannenden Gelehrtengemeinschaft, erstreiten sich in der Schau als Neptunisten, Vulkanisten, Katastrophisten oder Aktualisten eine wissenschaftlich begründete Vorstellung von der Geschichte und geologischen Struktur der Erde. Die Ausstellung entlässt nicht ohne einen wissenschaftlich fundierten Blick auf das Anthropozän, in dem erstmals der Mensch die geologische Formation der Erde einschneidend verändert. Filme von Murat Haschu und Sounds von Dominik Eulberg, dem »Natur-DJ aus dem Westerwald« (ARD), lassen in die Erdgeschichten eintauchen. Nachdenklich machen die Fotografien des Kanadiers Edward Burtynsky. Mit seinen Arbeiten zu Industrielandschaften dokumentiert er, wie die Umwelt durch ungezügelte globalisierte Finanz- und Wirtschaftsinteressen verändert wird. Der Ausstellungsrundgang endet mit einer Auswahl seiner beeindruckenden Fotografien zu Bergwerken und Tagebauen auf der ganzen Welt.

Zu einem Rundgang durch die Online-Ausstellung laden wir Sie ganz bequem von zu Hause aus ein.

Di-So, feiertags 10-17 Uhr, außer 24.-26.12.2020 und 31.12.2020/1.1.2021

Halle

23.01.2021
„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

Unter dem Titel präsentieren wir ab Samstag den 21.11. Arbeiten von Michael Pickl- er ist unserer jüngster Künstler-Neuzugang.
Für seine Frauenfiguren konnten wir recht schnell eine kleine Fangemeinde hier in der Galerie aufbauen umso mehr freuen wir uns, ihn Ihnen jetzt größer zu präsentieren zu können.
Im Zentrum der Werksschau steht die Frau- der Michael Pickl eine wunderbare Leichtigkeit, eine Schlichtheit, man kann auch sagen eine radikale Einfachheit und eine geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg gibt.

“….. mit dem Schnitzen bin ich so weit, es folgt das Pigmentieren…..  wieder weiter mit dem Schnitzen,
pigmentieren, schnitzen … solange bis ich zufrieden bin,
insbesondere ist es das Gesicht an dem ich am längsten arbeite“ 
O.T. Michael Pickl

Alles Schöne ist Geheimnis, wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der Planeten am Firmament, die Natur, eine Blume oder …. Schön kann eine Körperhaltung, ein menschliches Gesicht der komplexer Ausdruck sein, das Treffende und Anmutige wieder zu geben, sichtbar für uns die Betrachter zu machen, ist die besondere Gabe von Michael Pickl .

Präsentiert werden Mädchen, Frauengestalten von Michael Pickl im Kontext von Malerei-von ausgesuchten Künstlern der Galerie.
Die Werksschau ist bis zum 31. Januar 2021 in der Galerie in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12 zu besichtigen.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen findet keine Eröffnungsveranstaltung statt.
Die Galerie ist geöffnet jeweils Donnerstag, Freitag zu den gewohnten Öffnungszeiten 14:30 bis 19 Uhr,
Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung ohne große Wartezeiten anzusehen. Nachdem maximal im Moment 7 Personen gleichzeitig eingelassen werden können, bitten wir Sie, sich im Vorfeld anzumelden und ein festes Zeitfenster zu reservieren! 
Hier geht es zur Anmeldung :
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

 

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzlichst Ihr    Peter Elzenheimer

 

 

Bitte beachten Sie die Kernöffnungszeiten der Galerie
im Stammhaus in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12:

Donnerstag     14:30 bis 19:00 Uhr
Freitag            14:30 bis 19:00 Uhr
Samstag          11:00 bis 15:00 Uhr

Außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung!

 

Vorschau:

Im Moment arbeiten wir an den Ausstellungsvorbereitungen für:
  „Wir sind eine Insel“ Carin Grudda-Malerei-Bronzen-Grafiken und Assemblagen
die Ausstellungen  wird 2021 in Bad Soden-Stadtgalerie im „Badehaus“ präsentiert.
Mehr dazu in unserem nächsten ART-Aktuell

 

Corona-Info:

Zum Schutz unser aller Gesundheit haben wir als Helfer Philips Luftreiniger, für die Ausstellung-
Verkaufsräume, organisiert, sie entfernen sicher über HEPA-Aktivkohlefilter 99,97% der
Luftübertragenen Allergene wie Feinstaub, Pollen, Bakterien und Viren ….

So bleibt unter Einbehaltung der bestehenden Hygiene-Maßnahmen  die Galerie, der Verkaufsraum für Sie, für uns alle zusätzlich sicherer !!

Um Kontakte zu minimieren können Sie unseren ART-Service 1:1 weiterhin nach Terminabsprache, gerne auch außerhalb der normalen Galerie Öffnungszeiten, nutzen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin per Mail: info@galerie-elzenheimer.de oder Telef. 06196  8 21 21

Wir haben zusätzlich für Sie einen weiteren virtuellen Ausstellungsraum
bei Facebook eingerichtet: https://www.facebook.com/artgalerieonline/ hier können Sie aktuelle oder auch gerne frühere Ausstellung der Galerie Elzenheimer und Künstlerateliers online anschauen …das Leben mit Kunst geht also weiter!

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch in der Galerie ! 

 

ART-Service 1:1= 
Beratung zeitlich und räumlich exklusive für Sie-Liefer- und Abholservice, Einrahmungs-Service,
Termine für unsere weiteren Dienstleistungen nach Absprache auch in Ihren Räumen möglich
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

Do,Fr 14:30 bis 19:00 Uhr Samstag: 11.00 bis 15:00 Uhr Ansonsten nach Vereinbarung

Schwalbach am Taunus

23.01.2021
Tickets
Langenargener Festspiele | #seidabeiSoliTicket - Spendenaktion
Solidaritätsticket der Langenargener Festspiele – Sommertheater am Bodensee

Liebe Theaterfreunde,

Die Corona-Pandemie bringt so ziemlich alles durcheinander: Anstatt unsere dritte Festspielzeit – vom 04. Juli bis 09. August 2020 – auszutragen, haben wir das Programm auf die vierte Festspielzeit – 26. Juni bis 08. August 2021 – übertragen.
Durch die Verschiebung des Programms fehlen uns sämtliche Einnahmen, weshalb wir besonders jetzt auf jede Unterstützung angewiesen sind.

Wie Ihr uns unterstützen könnt?
Die Veranstaltung #seidabeiSoliTicket ist eine fiktive Veranstaltung von uns. Stellt Euch vor Ihr seid voller Vorfreude auf dem Festspielgelände angekommen. Ein perfekter Sommertag für einen Festspielbesuch. Der See glitzert in der Sonne. Spannung liegt im Zuschauerraum auf die gleich beginnende Aufführung. – All unsere Angebote samt Getränke und Snacks könnt Ihr "imaginär" hier direkt im Webshop buchen ohne tatsächliche Gegenleistung.

Euer Beitrag kommt uns – dem Langenargener Festspiele e. V. – als Spende zugute für folgenden Zweck:

- für die Soloselbstständig beschäftigen Künstler
- für die Durchführung der theaterpädagogischen Workshops für Schulen und Freizeiten
- für die laufenden Kosten im Verwaltungs-/ Organisationsbereich

Unsere jungen Festspiele haben schon viele Hürden genommen. So nehmen wir auch
diese, weil wir alle gemeinsam eines wollen:
Euch auch zukünftig unterhaltsame, tiefgründige und emotionale Theatervorstellungen bieten und zwar für die ganze Familie. Darüber hinaus liegt es uns am Herzen weiterhin unsere erfolgreichen theaterpädagogischen Workshops anbieten zu können, um damit kulturelle Bildung im Rahmen der Langenargener Festspiele möglich zu machen.

Wir freuen uns, wenn wir wieder für Euch spielen dürfen. Auf unserer Internetseite findet Ihr unsere aktuellen Veranstaltungsinformationen, darunter auch die Aufführungstermine für den kommenden Festspielsommer 2021.

Herzlichst Euer Langenargener Festspielverein mit Team

Hinweis:
Weitere Informationen zur Unterstützung der Langenargener Festspiele, auch bezüglich einer Spendenquittung gibt es online unter
http://festspielpartnerwerden.langenargener-festspiele.de – Informationen zur Aktion #seidabei von Reservix unter Weblink https://ticketmagazin.reservix.de/seidabeisoliticket-unterstuetze-die-eventbranche/

Langenargen

23.01.2021
Tickets
ab 25,00 €
Hans Gugelot

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Architekt Hans Gugelot [hans gyʒəlo] ein Vorreiter des bundesdeutschen Industriedesigns. Er war eine wichtige Persönlichkeit an der HfG, sein Name stand für deren Erfolge auf dem Gebiet der Produktentwicklung. Im April 2020 jährt sich sein 100. Geburtstag. Die Ausstellung des HfG-Archivs ist die erste umfassende Museumspräsentation zu Leben und Werk des Gestalters seit über 25 Jahren.

Gemeinsam mit einem Team entwickelte er ein neues Produktdesign für die Firma Braun. 1956 entwarf er gemeinsam mit Dieter Rams für die Firma Braun das Radiogerät „SK 4“, das als „Schneewittchensarg“ zu einer Ikone des westdeutschen Nachkriegsdesign wurde. In der Folgezeit entwarf Hans Gugelot zahlreiche Industriegüter für führende Hersteller: Rasierapparate, Möbel, Nähmaschinen, Diaprojektoren, Brenner für Heizungsanlagen, Züge für den Nahverkehr. Er engagierte sich in der Lehre an der HfG sowie beim Aufbau des National Institute of Design in Indien und gab entscheidende Impulse für die Entwicklung des Berufsbildes des Industriedesigners.

Mit seinen Produktentwürfen trug Hans Gugelot wesentlich zum Erfolg der Hochschule für Gestaltung bei. Das HfG-Archiv zeigt an ausgewählten Beispielen wie Hans Gugelot diese Haltung in seine Entwürfe übertrug und damit zugleich Maßstäbe für das Industriedesign bis heute setzte.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

23.01.2021
Paco Knöller

In einer Kabinettausstellung präsentiert das Museum Ulm zum 70. Geburtstag neue grafische Arbeiten des aus Obermarchtal stammenden Künstlers Paco Knöller, der heute zu den wichtigsten zeitgenössischen deutschen Malern und Zeichnern seiner Generation zählt. Schon während seines Studiums an der Kunstakademie Düsseldorf bei Joseph Beuys erkannte Paco Knöller das Potential der Zeichnung als ein „Ur-Instrument, die Welt zu erfragen und zugleich die eigene Welt zur Anschauung zu bringen“.

In seinem Werk untersucht Paco Knöller den symbiotischen Austausch zwischen Malerei und Zeichnung und durchdringt dabei die scheinbar gegensätzlichen Kräfte von Linearität und Bildraum. Seine Bildsprache entwickelt sich in einem Spannungsfeld zwischen virulenten Gebärden, rhythmischem Gestus, punktuellen Setzungen, filigranen Lineaturen und ausgedehnten Farbräumen. Seismographisch folgt der Duktus seiner Handschrift intuitiven Regungen. Dabei schafft Paco Knöller eine fragile Balance zwischen zarten, zaghaften, sich allmählich entwickelnden Linien und kräftigen Farbfeldern, wodurch energetisch aufgeladene Bilder entstehen, die die beiden unterschiedlichen malerischen Methoden vereinen und zerstreuen.

Paco Knöller wurde 1950 in Obermarchtal geboren. Er begann sein Studium 1972 bei Joseph Beuys und studierte bis 1978 an der Kunstakademie Düsseldorf. Ebenfalls im Jahr 1978 richtete ihm die Städtische Galerie Ravensburg die erste Einzelausstellung aus. Seitdem sind seine Arbeiten regelmäßig in führenden deutschen Museen gezeigt worden, wie der Nationalgalerie Berlin, der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, dem Sprengel Museum Hannover, der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe und dem Museum Hamburger Bahnhof Berlin.

Von 2001 bis 2013 hatte er eine Professur an der Hochschule der Künste in Bremen inne.

Paco Knöller lebt und arbeitet in Berlin.

Di bis Fr von 11 bis 17 Uhr, Sa und So 11 bis 18 Uhr

Ulm

23.01.2021
Zeichen der Zukunft

„Zeichen der Zukunft. Wahrsagen in Ostasien und Europa“ zeigt Instrumente, Formen und Protagonist*innen des Wahrsagens in einem faszinierenden kulturhistorischen Dialog. Erstmals weltweit versammelt die Ausstellung 130 Objekte aus den reichen Beständen des Germanischen Nationalmuseums, des National Museum of Taiwan History und der Academia Sinica. Eine einmalige Gelegenheit einige der faszinierendsten Zeugnisse ostasiatischer Kulturgeschichte in Europa zu sehen!

Der Wunsch, Wissen über die Zukunft zu erlangen, lässt sich kultur- und epochenübergreifend beobachten und hat zu vielfältigen Formen der Wahrsagung geführt: Vom inspirierten Sehen, über die Deutung von Sternkonstellationen bis hin zu komplexen Los- und Rechenverfahren. Wahrsagerische Praktiken versprachen mit Hilfe höherer Mächte Einblicke in kommende Ereignisse zu verschaffen und sorgten damit für ein klein wenig Orientierung im Jetzt. Den Rhythmus der Ausstellung prägt die Gegenüberstellung von ostasiatischer und europäischer Wahrsagung in ausgewählten Objektpaaren: Von Horoskop-Manuskripten, über Werke der Handlese-Kunst, bis hin zu Instrumenten des Geisterschreibens. Angeregt durch den Blick auf die Geschichte in Ost und West laden wir Sie ein, mit uns die Zukunft in den Blick zu nehmen: Welche Fragen haben Sie gegenwärtig an die Zukunft? Und vertrauen Sie althergebrachten Methoden – spielerisch, mit vollem Ernst, vielleicht auch wider besseres Wissen?

Dienstag – Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr / Mittwoch: 10:00 – 20:30 Uhr / Montag: geschlossen

"Visible light" /"sichtbares Licht" Gemälde von MARIA LUISA ENGELS in Wiesbaden

65 Arbeiten der spanischen Künstlerin Maria Luisa Engels können ab dem 07.12.2020 in die geräumige und schöne "Villa Justitia" (Wiesbaden) besichtigt werden. Parallel können Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung hier besichtigen.

Die Arbeiten sind zwischen 2010 und 2020 entstanden, haben verschiedenen Größen und zeigen unterschiedlichen Techniken.

Maria Luisa Engels wurde in Oviedo (Spanien), geboren und verbrachte dort ihre Kindheit und Jugendjahre. 1992 zieht Maria Luisa zunächst nach Maastricht (Niederlande) und danach nach Dortmund. Seit 1998 wohnt sie bei Frankfurt am Main. Ihre Leidenschaft zur Malerei beginnt, als sie noch Studentin ist und ihre Mutter ihr die ersten Malutensilien schenkt.

1989 entdeckt Maria Luisa die Ölmalerei für sich und hat sich seitdem autodidaktisch mit verschiedenen Maltechniken weiterentwickelt (Aquarell, Acryl und Strukturpaste). Seit 2011 erfolgt die regelmäßige Beschäftigung als Künstlerin.

Maria Luisa Engels experimentiert gerne mit unterschiedlichen Materialien, wobei bis jetzt Acryl auf Leinwand ihr bevorzugtes Medium ist. Ihr Stil ist realistisch-koloristisch mit großer Detailtiefe, die Farben sind intensiv und kräftig. Die Themen sind vielseitig: Natur- und Stadtlandschaften, Menschen und Tiere. Die Themeninhalte sind inspiriert von Reisen, die sie rund um die Welt unternimmt, von Südamerika bis Japan.

Trotz der derzeitigen Einschränkungen können die Werke nach Voranmeldung (unter 0151 72333446) vom 7. Dezember bis zum 16. März 2021 besichtigt werden.


Die Vernissage findet am 16.01.2021 von 15:30-17:00 statt.

Die Werk können vorher besichtigt und käuflich erworben werden.

Besuchen Sie auch die virtuelle 3D Ausstellung mit Bildkatalog.


Villa Justitia:

Uhlandstrasse 4,

65189 Wiesbaden ,

Tel. (0611) 450 2312.

Email: bcp@villa-justitia.com)

Wiesbaden

23.01.2021
Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text- Bild- Kuriositäten

Vorerst ab 22.12.20 digital zu sehen.

Die Ausstellung „Wunderbare Geschichten des Freiherrn von Münchhausen. Text – Bild – Kuriositäten“, deren Eröffnung mehrfach verschoben wurde, steht und hängt völlig fertig, nur das Licht ist noch aus. Am 22. Dezember, um 10 Uhr wollen wir sie, wenn nicht anders möglich, wenigstens digital eröffnen. So wird, wenn das Haus weiter geschlossen bleiben muss, auf der Homepage und auf dem youtube-Kanal des Gleimhauses zu diesem Zeitpunkt ein Kurzfilm über die Ausstellung veröffentlicht. Sollte ein Besuch auch im Januar nicht möglich sein, wechseln wir mit unseren Führungen und Veranstaltungen ins digitale Format.

Wer kennt sie nicht, die phantasievollen Geschichten des Mannes, der oft als ‚Lügenbaron‘ bezeichnet wird. Der Geburtstag der historischen Persönlichkeit Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen (1720 - 1797) hat sich unlängst zum 300. Mal gejährt. Aus diesem Münchhausen ist eine literarische Figur geworden. Gleims Zeitgenossen, Rudolf Erich Raspe und Gottfried August Bürger, haben die Münchhausen-Geschichten berühmt gemacht und den Startschuss dafür gesetzt, dass der Tausendsassa Münchhausen in der ganzen Welt bekannt wurde.

Unsere in Kooperation mit der Münchhausen-Bibliothek Zürich entstandene Ausstellung widmet sich Münchhausen auf vielfältige Weise. Überblicksweise wird die Gesamtheit der Phänomene vorgestellt, die mit „Münchhausen“ zu tun haben, etwa in der Medizin und Philosophie oder auch als Motiv bei Zigarrenbauchbinden, Schlüsselanhängern, Zinnfiguren etc. Im Mittelpunkt stehen jedoch Raspe und Bürger und vor allem die literarischen Geschichten und ihre Illustrationen.

10:00 - 16:00 Uhr

Halberstadt

23.01.2021
Berechenbar – Unberechenbar

In der Digitalen Kunsthalle des ZDF bewegen sich BesucherInnen durch das virtuelle ZKM und können dort computergenerierte Kunstwerke entdecken.

Ist das Universum ein riesiger Computer? Die Frage ist nicht neu: Konrad Zuse, Pionier der Informatik, beschrieb 1969 das Universum als einen großen zellulären Automaten. Seiner Meinung nach ist es als ein diskretes Rechensystem vorstellbar, das aus Zellen besteht, die sich nach vorgegebenen Regeln entwickeln, indem sie die Zustände anderer Zellen an ihrem Ort berücksichtigen. Zelluläre Automaten können Funktionen berechnen und algorithmische Probleme lösen. Zuse nannte seine Hypothese »Rechnender Raum«; dieser könne das Universum als eine Kombination vieler kleiner Computer (in diesem Fall das Äquivalent zu den zellulären Automaten) modellieren, die sich zu einem großen Computer addierten. Auch Seth Lloyds »programmiertes Universum« schlägt vor, dass das Universum ein einziger riesiger Quantencomputer ist. Die Ausstellung nimmt diese Ideen der Berechenbarkeit der Realität auf.

Mit der Entwicklung von Berechnungen und grafischen Benutzeroberflächen stellt sich heraus, dass die Realität nicht nur als rechnergestütztes System beschrieben werden kann, sondern dass Mengen von »ausführbaren Dateien« neue virtuelle Realitäten erzeugen können. Diese Fähigkeit der Computer fasziniert Künstlerinnen und Künstler, die sich seit einem halben Jahrhundert mit generativer Ästhetik beschäftigten.

Während die Berechenbarkeit von Umgebungen heute klar zu sein scheint, ist die Frage, ob das Selbst berechnet werden kann, noch nicht bejaht worden, obwohl das Versprechen der künstlichen Intelligenz bereits das denkende Subjekt zu reproduzieren droht. Trotz der Tatsache, dass die heutigen Computer nicht in der Lage sind, menschliches Denken zu simulieren, so dass das Selbst noch nicht berechenbar ist, wirkte diese Erkenntnis als starkes Stimulans für spekulative Fiktion.

Im Mittelpunkt der Sammlung des ZKM | Karlsruhe steht die Medienkunst: Eine Kunstform, die sich durch das Medium definiert, mit dem sie geschaffen, verbreitet und rezipiert wird. Die in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts entstandenen Apparate computerverwandter Disziplinen wie Automatenkunde, Kybernetik, Informations- und Kommunikationstechnologien und künstliche Intelligenz haben den Medienbegriff allmählich erweitert und den Computer zu einem der wichtigsten Werkzeuge und Medien der bildenden Kunst gemacht.

»Berechenbar – Unberechenbar« zeigt softwarebasierte digitale Kunstwerke in einer computergenerierten Umgebung. Eine digitale Kopie eines Lichthofs am ZKM | Karlsruhe wird von mehreren zellulären Automaten bevölkert, die vollständig algorithmisch generiert werden. Die Trägerstruktur der Ausstellung reflektiert, genau wie die Kunstwerke, die sie zeigt, ihren Apparat und ihr Medium: den Computer.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/10/berechenbar-unberechenbar

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

23.01.2021
Crawlers

»CRAWLERS« ist ein anonymes Kollektiv sozialer Bots, die Daten von BenutzerInnen sammeln und ein unheimliches paralleles soziales Netzwerk aus verzerrten Wahrheiten und gestohlenen persönlichen Informationen aufbauen.

Die Bots agieren in den sozialen Netzen unter versteckten Accounts und verhalten sich wie Menschen: Sie interagieren mit den Personen in ihrer Freundesliste, senden Kommentare und vernetzen sich kontinuierlich, um alle erhältlichen Daten der befreundeten Profile zu sammeln. Aus diesen Daten heraus werden für die gecrawlten Profile der echten Menschen neue verfremdete Accounts auf einer Spiegel-Website generiert. Die Freundinnen und Freunde der Bot-Gruppe erhalten eine Einladung, das eigene virtuelle Alter Ego online zu untersuchen. Die Spiegelprofile wirken realitätsnah, aber verzerrt – nichts ist korrekt, alles wurde transformiert und verfälscht. Es ist eine digitale Parallelwelt, ein dunkler, illegaler Ort mit unheimlichen Parallelen.

Das Konzept der Arbeit befasst sich mit dem allgegenwärtigen Verhalten von Undercover-Bots. Alexander Schubert sensibilisiert für die permanenten und allgegenwärtigen Praktiken automatisierten Datendiebstahls im Netz und reflektiert die Einwirkung technischer AkteurInnen auf unsere digitalen Identitäten. Um die personenbezogenen Informationen der Profile zu verändern und zu erweitern, werden aktuelle Methoden der Künstlichen Intelligenz angewendet. Sogenannte Deep-Learning-Modelle sind in der Lage, Halbwahrheiten und scheinbar kohärente Alternativwelten zu erzeugen.

Das Werk »CRAWLERS« läuft kontinuierlich auf mehreren Servern und kann online besucht werden. Die Spiegelprofile und die nachverfolgbaren Aktivitäten der Bots werden im Rahmen einer Installation im ZKM präsentiert.

Die Ausstellung findet im Rahmen des Projekts »Das intelligente Museum« statt und wird gefördert im Programm »Kultur Digital« der Kulturstiftung des Bundes.

 

Mehr zu »Crawlers«: https://zkm.de/de/ausstellung/2021/01/crawlers

Mi – Fr, 10 – 18 Uhr Sa & So, 11 – 18 Uhr

Karlsruhe

23.01.2021
DIE NÄHE UND DIE FERNE. Cornelia Weihe (Halle)

Im Rahmen der Städtepartnerschaft Karlsruhe-Halle präsentiert Cornelia Weihe ihre Werke.

Plastische Arbeiten | Zeichnungen | Malerei

8. bis 30. Januar 2021
Ort: GEDOK Künstlerinnenforum

Die Ausstellung ist von außen durch die großen Galeriefenster gut einsehbar. Der Einführungstext der Künstlerin hängt / liegt aus.

Einzelne Besucher*innen / Haushalte können die Ausstellung nach Terminabsprache auch innen besichtigen: Mo bis Fr von 15.00 – 19.00 Uhr.

In ihrer Ausstellung DIE NÄHE UND DIE FERNE präsentiert die Künstlerin Cornelia Weihe plastische Arbeiten, Zeichnungen und Malerei aus den letzten Jahren. Inhaltlich verarbeitet sie immer wieder klassische Themen wie Körper, Kopf und Landschaft, deren Interpretation stets im Spiegel der Zeit zu sehen ist. Vor allem die Arbeiten aus Stahl stehen im Kontrast zu realistischen Formen, lassen aber dennoch die Nähe zum Vorbild erkennen.

Cornelia Weihe ist Bildhauerin, Malerin und Zeichnerin. Sie lebt und arbeitet in Halle (Saale), wo sie als künstlerische Mitarbeiterin der Bildhauerklasse der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle tätig ist.

 

Mo bis FR 15.00 – 19.00 Uhr nach Anmeldung

Karlsruhe

23.01.2021
We=Link: Sideways

Die in dieser Online-Ausstellung präsentierten Werke erstrecken sich über drei Jahrzehnte der Netzkunstpraxis, vom wohl ersten Kunstwerk der Internet-Ära der Thing BBS von 1991 bis zur aktuellsten Produktion, welche sich noch während der Ausstellungseröffnung fortlaufend weiterentwickelt. »We=Link: Sideways« zeigt 22 Werke von 28 KünstlerInnen und Künstlerkollektiven, von Netzkunst-Pionieren bis Millennials.

Die Ausstellung umfasst das erste von Künstlern betriebene Bulletin Board System, einem Vorgänger der im Folgenden immer beliebter werdenden sozialen Netzwerke, sowie diverse Ausdrucksformen künstlerischer Strategien und kritischer Technologien, die darauf abzielten, ein kommerzielles Monopol von Netzwerkinfrastrukturen und –protokollen zu durchbrechen, die intrinsische Logik von Netzwerksicherheit und Überwachung sowohl durch provokante Haltungen als auch durch scherzhafte Anspielungen zu enthüllen, und kommerzielle oder institutionelle Verfahrensweisen zu unterbrechen oder sie sich wiederanzueignen. Gleichzeitig hat die experimentelle Natur der Netzkunst fortwährend ihre variierenden ästhetischen Aussagen weiterentwickelt, einhergehend mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen sich rasant verändernder Technologien.

Zwei Werke unter der Schirmherrschaft von SUNRISE / SUNSET werden zu Schwellenmomenten jeden Tages die Ausstellungswebsite und die Websites mehrerer Partnerinstitute übernehmen, durch direkten Eingriff basierend auf lokalen Zeitzonen und Umweltdaten; dabei enthüllen sie die intrinsische Logik von Lokalität in Globalität, und die disruptive und transformative Natur des Netzwerks.

Die Ausstellung enthält ebenfalls eine seltene Kollektion von Artefakten früher chinesischer Internetkultur aus ihren formgebenden Jahren in den späten 1990ern und frühen 2000ern. Im amateurhaften Enthusiasmus und der selbsterklärten Autonomie zeichnet sich eine bemerkenswerte Ähnlichkeit mit dem Pioniergeist ihrer Vorgänger ab.

Während der sechsmonatigen Ausstellungszeit wird eine Reihe von zugehörigen Programmen und Performances organisiert.

»We=Link: Sideways« ist die zweite Ausgabe des »We=Link«-Programms, einer Plattform zur Präsentation von Online-Kunst. Sie wurde ursprünglich vom Chronus Art Center Ende Februar 2020 als Reaktion auf den Ausbruch der Covid-19-Pandemie konzipiert.

 

Mehr zur Ausstellung: https://zkm.de/de/ausstellung/2020/11/welink-sideways

 

Besuchen Sie die digitale Ausstellung: http://we-link.chronusartcenter.org/

Karlsruhe

23.01.2021
»Beyond Walls – Über Grenzen hinaus«

 

---- Aktuelle Informationen unter www.akademie-solitude.de ----

 

Im Rahmen ihres 30-jährigen Jubiläums präsentiert die Akademie Schloss Solitude die Ausstellung »Beyond Walls«. Sie versammelt Werke von aktuellen und früheren Stipendiat*innen, die sich mit nationalen, kulturellen oder sprachlichen Grenzen beschäftigen – Barrieren, die in unserer Gesellschaft starke Wirkung entfalten. Die Internationalität der Akademie widerspiegelnd, setzen sich die Künstler*innen mit geopolitischen und sozialen Phänomenen an Schauplätzen wie Stuttgart, Beirut oder Lubumbashi auseinander.

In unterschiedlichen Medien fragen die Künstler*innen nach der Art und Weise, wie wir unser Zusammenleben gestalten. Warum ist unser Bedürfnis, uns voneinander abzugrenzen oft stärker als unser Antrieb, gemeinschaftlich zu denken und zu handeln? Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft durch Covid-19 rapide verändert, wendet sich die Ausstellung gegen eine Politik der Spaltung und rückt die Bedeutung von Verantwortung und Fürsorge in den Vordergrund.

Beteiligte Künstler*innen: Rheim Alkadhi, Shirin Barghnavard, Chiara Bugatti, Butterland, Estudio Jochamowitz Rivera, Ana Filipovic und Philipp Mecke, Giuliana Kiersz, Manuel Mathieu, Padraig Robinson, Georges Senga

Ausstellungsdesign: Fotini Lazaridou-Hatzigoga, Ilke Penzlien


Fr, 4. Dezember 2020, 19 Uhr
Beyond Stucco
Seit der Jahrtausendwende entwickelt sich das Wohnungswesen mit rasanter Geschwindigkeit vom Gemeinwohl zu einem Vehikel der Gewinnakkumulation. In dem Vortrag beschäftigt sich die Architektin und Künstlerin Ana Filipovic mit der Frage, welche neuen architektonischen Formen eine solche gewinnorientierte Logik hervorbringt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart
 
Fr, 18. Dezember 2020, 19 Uhr
»Rehearsing Brutality, until it is totally destroyed«
Performance von Chiara Bugatti mit anschließendem Gespräch über das Projekt »Brute Force«. In Kooperation mit dem Stuttgarter Ballett.
Mit freundlicher Unterstützung der Kremer Pigmente GmbH & Co. KG

Fr, 15. Januar 2021, 19 Uhr
INVISIBLE
Der Dokumentarfilm Invisible (2019) von Shirin Barghnavard zeigt Überbleibsel der Berliner Mauer, während die Stimmen internationaler Künstler*innen aus dem Off über ihre eigenen Erfahrungen mit Trennung und Ausgrenzung sprechen. Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren Shirin Barghnavard (Regie) und Mohammad Reza Jahanpanah (Produzent, Kamera) über den Film. Die Diskussion wird moderiert von Doreen Mende (Harun Farocki Institut, Berlin).
Der Film wird am 16. Januar 2021 um 11 Uhr ein weiteres Mal in der Ausstellung gezeigt.
Eintritt 7 € / 5 € , Anmeldung über Kunstmuseum Stuttgart

Kurator*innen: Elke aus dem Moore, Sarie Nijboer, Sebastian Schneider
 

Die Jubiläums-Aktivitäten der Akademie Schloss Solitude werden gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung und die Wüstenrot Stiftung.

Di–So: 10–18 Uhr Fr: 10–21 Uhr

Stuttgart

23.01.2021
Kächeles - "Dorftratsch Deluxe" | Igginger Spezialedition - Ein Genuss für alle Schwaben und solche die es noch werden wollen...
Comedy-Duo „Die KÄCHELES“ mit LOKALMATADOREN in Iggingen

„Dorftratsch Deluxe - Igginger Spezialedition“ zu Corona-Zeiten: Einfach mal anders!

Am Samstag, 23. Januar 2021 kommt das bekannte schwäbische Mundart-Comedy-Duo „Die KÄCHELES“ zum „Kulturellen Start ins neue Jahr“ mit ihrem neuen Bühnenstück „Dorftratsch Deluxe“ zum Gesang- und Musikverein „Cäcilia“ Iggingen.

Kächeles Bühnenprogramm und die darin präsentierten Pointen sind derart treffsicher mitten aus dem Leben gegriffen, dass sich jeder einzelne Zuschauer auf vielfältige Weise darin wiederfindet. Und genau darin liegt der Reiz: Die beiden begnadeten Spaßvögel setzen konsequent auf umwerfende Situationskomik, unverfälschten Dialekt und die durchschlagende Wirkung ihrer Figuren. Gespickt mit Gags und Witzen am laufenden Band gewährt das Ehepaar Kächele einen tiefen Einblick in den Irrgarten eines schwäbischen Ehelebens. Weitere Infos unter
http://www.kaecheles.de.

Aber wie soll so ein abwechslungsreicher Abend mit den bestehenden Corona-Regeln überhaupt stattfinden können?

Einfach mal anders

-Das Comedy-Duo spielt LIVE auf der Bühne.In der Live-Location sitzen aber keine Zuschauer, sondern von dort wird „nur“ das Bühnengeschehen als Livestream ins Internet übertragen.

-Die Zuschauer sitzen ZUHAUSE, am Fernseher, PC oder Laptop, als Familie oder vielleicht mit Freunden aus einem anderen Haushalt. Zuvor haben Sie evtl. auch wieder mal Zeit ein gemeinsames Abendessen oder ein gutes Fläschchen Wein zu genießen – eben auch einfach mal anders!

-Auf Ihre Mailadresse werden dann die Event Zugangsdaten gesendet und damit können Sie sich ganz einfach online zuschalten und den Comedy-Abend live zuhause - einfach mal anders - genießen.

-Sollten Sie Fragen zur oder Probleme mit der Kartenbestellung haben, dann dürfen Sie sich jederzeit und sehr gerne unter 015146455663 oder über info@gmv-iggingen.de an unser Eventteam wenden

.Es sind momentan besondere Zeiten und somit hat sich die Igginger „Cäcilia“ auch etwas Außergewöhnliches und Neues einfallen lassen: Wir bringen die Kächeles mit bekannten Igginger Lokalmatadoren – als Überraschungsgäste - Corona-konform auf die Bühne.

Die Kächeles leben von und für ihre Auftritte und brennen dafür ihre Gäste zu unterhalten und zu begeistern. Deshalb ist es wichtig einfach auch mal andere Wege zu gehen. Bei einem konventionellen Comedy-Abend würde jeder Zuschauer eine eigene Eintrittskartebenötigen. Mit Essen und Trinken käme so schnell 30 Euro pro Person zusammen. Bei unserem Comedy-Abend live auf der Bühne, aber doch zuhause ist hingegen nur ein Zugang pro Wohnzimmer für 17 Euro notwendig.

Die „Cäcilia“ würde sich aufgrund des nicht stattfindenden Getränke- und Essenverkauf während des Abends sehr über eine Spende Ihrerseits freuen. Tragen Sie sich den 23. Januar | Beginn 20 Uhr schon mal fest in Ihrem Kalender ein und freuen Sie sich mit uns auf einen tollen und lustigen Abend – einfach mal anders!

Wir freuen uns auf viele Gäste, passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund und optimistisch. Ihre „Cäcilia“ Iggingenwww.gmv-iggingen.de

23.01.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 17,00 €
Wunderkammer - Die interaktive Online-Show - Das virtuelle Show-Erlebnis für die ganze Familie
Profi-Zauberkünstler & Pullunderträger Schmitz-Backes öffnet die Tür zu seiner Wunderkammer. In diese interaktive Show voller magischer & lustiger Momente ist die Erfahrung aus tausenden Auftritte eingeflossen. Macht euer Wohnzimmer zu einem echten Theater und genießt dieses außergewöhnliche Konzept. Jede Show ist anders! Einzelne Teilnehmer werden das Geschehen direkt beeinflussen und einige der Wunder passieren in den Händen aller Zuschauer. Neben beeindruckender Zauberkunst erlebt ihr Preisträger der Weltmeisterschaft der optischen Illusionen. Die Show dauert etwa 60 Minuten und ist die perfekte Unterhaltung für die ganze Familie!

Der Link zum Zoom-Meeting und alle weiteren Informationen werden den Ticket-Inhabern 90 Minuten vor Show-Beginn per Mail zugesandt.

Bitte installiert vorab die ZOOM-Software auf einem PC, Laptop oder Mac. Das dauert nur wenige Minuten. Das Programm heißt „Zoom Client for Meetings“ (https://zoom.us/download). Alternativ geht es auch in einigen Internet-Browsern, aber das läuft nicht immer so ganz stabil (unbedingt das neueste Browser-Update vorher machen). Eine weitere Möglichkeit ist die ZOOM-App auf einem Tablet (App-Store). Mit dem Smartphone ist es ziemlich klein und daher nicht empfehlenswert. In allen Shows hat es bislang reibungslos geklappt. Wenn Probleme auftauchen, loggt euch vielleicht nochmal neu ein oder wechselt das Endgerät. Und schaut mal im Zoom Help Center vorbei (https://support.zoom.us/hc/de).

90 Minuten vor Show-Start wird der individuelle Zugangs-Link an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet.
DIN A 13 tanzcompany - "cellar & secrets – BEYOND REASON" Livestream
(Der Link für die Veranstaltung wird den Teilnehmer*innen ca. eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn via Mail zugesendet.)

Im Jahr 2020 jährt sich zum 75. Mal das Ende der nationalsozialistischen und zum 45. Mal das Ende der franquistischen Diktatur. Die Kölner Choreografin Gerda König nimmt in Kooperation mit ihrem spanischen Kollegen Jordi Cortés Molina und dem Videokünstler Jürgen Salzmann Bezug auf diese Gewaltherrschaften. Sie befassen sich mit den Folterkellern, die es in beiden Diktaturen gab, sowie ihren traumatisierenden Auswirkungen auf gegenwärtige Körper in Deutschland und Spanien.
Bedingt durch den Ausbruch der Covid-19 Pandemie begab sich die DIN A 13 tanzcompany erstmalig außerhalb des physischen Bühnenraums, in die privaten Räume. In „cellar & secrets – BEYOND REASON“ werden die Badezimmer der vier Tänzer*innen zu digitalen Bühnen, die Assoziationen mit Folterkammern und Einzelzellen sowie Erinnerungen an Erfahrungen von Isolation und Gewalt erzeugen. Durch eine raffinierte Live-Video-Regie – mit acht Kameras – entsteht aus vorproduzierten Bildern und Live-Tanz eine digitale Performance, die Verbindungen über die Distanz zwischen Deutschland und Spanien hinweg ermöglicht und die Gegenwart mit der Vergangenheit konfrontiert.
Die künstlerische Auseinandersetzung mit den historischen Verbrechen beider Diktaturen möchte wesentliche Ereignisse mahnend zur Oberfläche bringen und begreift sich als Teil eines Aufarbeitungsprozesses, der insbesondere in Spanien nur sehr langsam voranschreitet. Viele der Opfer von Folter, Gewalt und Haft in beiden Ländern trugen u.a. Behinderung als Folgeschäden davon. Die Bearbeitung dieser Thematik durch eine mixed-abled Company unterstreicht den Gedanken an Räume jenseits der Norm auf brisante Weise.

So 10.01. 20:00 + Fr 22.01. 20:00 + Sa 23.01. 20:00
Online (Livestream), € 5 für alle
Dauer: 60 Min. / enthält englische Sprache / Fr 22.01. anschl. Gespräch

The year 2020 marks 75 years since the end of the National Socialist and 45 years since the end of the Francoist dictatorial regimes. Cologne-based choreographer Gerda König cooperates with her Spanish colleague Jordi Cortés Molina and video artist Jürgen Salzmann to reference those tyrannies. They address the torture cellars present in both dictatorial states as well as their traumatising effects on present-day bodies in both Germany and Spain. Due to the outbreak of the COVID-19 pandemic, the DIN A 13 tanzcompany ventured beyond the physical stage space for the first time, into private spaces. In “cellar & secrets – BEYOND REASON”, the four dancers*’ bathrooms become digital stages that conjure up associations with torture chambers and solitary confinement as well triggering memories of isolation and violence. Through astute live video direction – with eight cameras – a digital performance featuring pre-produced images as well as live dancing emerges that enables connections spanning the distance between Germany and Spain, confronting the present with the past.

The artistic debate on the historic crimes of both dictatorships wants to sound a warning on essential events, bringing them to the surface, and views itself as part of a reconsideration process that advances only slowly, especially in Spain. Many victims of torture, violence and detention carried disability as subsequent damage of their experience. The handling of those topics by a mixed-abled company punctuates the thought of spaces aside from the norm in a volatile manner.

DIN A 13 tanzcompany has recently been awarded the Support Grant for Excellence in Dance of the State of North Rhine-Westphalia. Additionally, Gerda König also received this year’s Kölner Ehrentheaterpreis (Cologne Honorary Theatre Award) for the 25th anniversary of the DIN A 13 tanzcompany as well.

Duration: 60 min. / contains English

Please note: After booking you’ll receive the link to the event shortly before the performance starts.
Close-Up - Live-Stream
Wie sieht der Alltag einer Ballettkompagnie aus? Wie laufen die Proben und welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf die Kreation einer Choreografie? In den Freiräumen des #lichthof_lab können die Zuschauer*innen an zwei Terminen digital in die Arbeitsabläufe des Bundesjugendballetts eintauchen.
Die Tänzer*innen geben Einblicke in die Arbeit an einer Choreografie, die unter den Einflüssen der Corona-Pandemie entstanden ist und proben live aktuelle Repertoirestücke. Das Publikum im #lichthof_lab erwartet ein intimer Einblick in die vielschichtige Arbeitsphilosophie dieses jungen Ensembles rund um den künstlerischen und pädagogischen Leiter Kevin Haigen.
Am 22. Januar geht das Bundesjugendballett der Frage nach, wie Tanz als kontakt-intensive Kunstform das Thema „Abstand“ kommentieren kann.

Eigens für den Stream im #lichthof_lab produziert es einen Dokumentarfilm, der zeigt, wie die Kompagnie in der vorangegangenen Woche in den Sälen des Ballettzentrums Hamburg und auf der LICHTHOF Bühne an dem Stück „Suns in Lions“ arbeitet.
Das Stück wurde exklusiv von Gastchoreografin Natalia Horecna unter Corona-Bedingungen für das Programm „DisTanz“ kreiert und im Oktober 2020 in Hamburg aufgeführt. Zwischen den Bildern aus dem Probenprozess teilen die Choreografin, der künstlerische Leiter und „DisTanz“-Regisseur Kevin Haigen, Schauspielerin Isabella Vèrtes-Schütter, Dramaturg Stefan Kroner und Komponist Marshall McDaniel Gedanken zu u.a. Musik als darstellendes Element, Vorstellungen ohne Publikum und darüber, wie Tanz auf Schauspiel trifft.

Am 23. Januar ist das Bundejugendballett im Live-Stream auf der LICHTHOF Bühne zu erleben. Traditionell zeigen der künstlerische und pädagogische Leiter Kevin Haigen, der Ballettmeister Raymond Hilbert und die jungen Tänzer*innen am Beispiel von aktuellen Repertoirestücken wie Sasha Rivas Stück „Muted“ oder der Eigenkreation „And the people stayed home“, wie ihr Probenalltag aussieht.
Außerdem präsentieren sie live das Ergebnis des am Tag zuvor gestreamten Probenprozesses zu Natalia Horecnas Kreation „Suns in Lions“. Nach bekannter „Close-Up“-Tradition erklären Kevin Haigen und Raymond Hilbert dem Publikum ihr Vorgehen und erläutern die Philosophie des Ensembles sowie der Balletttradition. Bundesjugendballett quasi „hautnah“!

Das Bundesjugendballett wurde im September 2011 von John Neumeier gegründet. Unter der künstlerischen und pädagogischen Leitung von Kevin Haigen ist die Kompagnie am Ballettzentrum Hamburg John Neumeier beheimatet und tritt bundesweit wie international sowohl in Theatern als auch an ungewöhnlichen Orten auf. Das Ensemble besteht aus acht internationalen Tanztalenten mit abgeschlossener Berufsausbildung im Alter von 18 bis 23 Jahren, die dem Bundesjugendballett für maximal zwei Jahre angehören. In der Spielzeit 2020/2021 wird das Ensemble durch einen Stipendiaten des Prix des Lausanne auf 9 Tänzer*innen erweitert.

Konzept: Kevin Haigen
Choreografie: Bundesjugendballett, Natalia Horecna, Sasha Riva
Musik: Ludwig van Beethoven, Marshall McDaniel, Pēteris Vasks
Tänzer*innen des Bundesjugendballetts: Justine Cramer, Pepijn Gelderman, Lennard Giesenberg, Thomas Krähenbühl, Diogo Maia, João Vitor Santana, Mirabelle Seymour, Airi Suzuki, Anna Zavalloni
Musik-Ensemble und Texte: Joycelyn Homadi-Sewor (Text), Kellen McDaniel (Viola & Text), Marshall McDaniel (E-Cello, Live-Electronic), Isabella Vértes-Schütter (Text)
Team des Bundesjugendballetts: John Neumeier (Intendant), Kevin Haigen (Künstlerischer und Pädagogischer Leiter), Yohan Stegli (Organisatorischer Leiter), Sascha Hartmann (KBB und Projektmanagement), Raymond Hilbert (Ballettmeister), Marshall McDaniel (Musik), Sonja Kraft (Gewandmeisterin), Simon Zander & Andris Andersons (Veranstaltungstechnik), Robin Wehl (FSJ Kultur), Lisa Zillessen (Ansprechpartnerin Presse und Öffentlichkeit)
Dokumentarfilm und Live-Streaming: Hirn und Wanst GmbH

Das Bundesjugendballett ist beheimatet im Ballettzentrum Hamburg John Neumeier und wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Freien und Hansestadt Hamburg gefördert.
Das Bundesjugendballett tanzt auf Harlequin-Boden. Das Lichtpult wird gesponsert von MA Lighting.
Der Tourbus wird gesponsert von Rotary Club Otterndorf-Land Hameln, Aronauticum Nordholz und Sole-Therme.

Foto: Silvano Ballone
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Der Sturm - Video-Streaming
Der Sturm ist eines der Hauptwerke der Theaterweltliteratur und findet sich im Repertoire vieler Bühnen weltweit. Immer wieder. Der Sturm ist zeitlos!

Im „Sturm“ landet Prospero, der Herzog von Mailand, auf einer fernen Insel. Er ist ein gestürzter Herrscher, ausgegrenzt, isoliert, vom eigenen Bruder hintergangen und aus der Heimat Italien verjagt. Auf dieser Insel beginnen Prospero und seine Tochter Miranda ein neues Leben, um das alte zu vergessen. Die alten Machtstrukturen gibt es nicht mehr. Es regiert die Magie, die Phantasie und die Usurpation: die Hexe Sycorax, der Luftgeist Ariel und Caliban. Auch Prospero entdeckt das Übernatürliche für sich und wird in der magischen Welt der Insel endlich zu dem Herrscher, der er in der Heimat sein sollte. Prospero als Usurpator, von William Shakespeare

Strippenzieher und zahmer Kolonialpolitiker, der das Chaos und die unzivilisierten Wesen regiert – wie den ungezähmten Caliban, halb Mensch, halb Tier, wie der Welt Hieronymus Bosch entsprungen.

Prosperos Insel ist seine Welt! Seine Zeit, sein Raum. Shakespeare reicht uns den Spiegel, um zu sehen, wie die Menschen miteinander umgehen: ein ständiges Ringen um Macht, verzweifelte Versuche der Rebellion, aber auch das Ringen um Liebe und Versöhnung. „Der Sturm“ ist eine große Parabel über den Menschen in seinen Untiefen und Strömungen, aufbrausend zwischen Ebbe und Flut. Eine Insel im Sturm der Geschehnisse. Ob es diese Insel wirklich gibt oder sie vielmehr bloße Fantasie ist? Ob Prospero gar selbst diese Insel ist, eine Arena, in der sich das wirkliche Leben abspielt? Das bleibt in der Schwebe, im Etwaigen. Im Ungenauen, im Möglichen. Eine Insel, die es nur als weißen Fleck in den Seekarten der Meere gibt. Was existiert und was gewesen ist. Utopia oder Sein.

Regie: Sven Grunert
Dramaturgie: Dorothea Streng
Bühne: Helmut Stürmer

Schauspiel: Julius Bormann, Maja Elsenhans, Knud Fehlauer, Sebastian Hofmüller, Sven Hussock, Rudi Knauss, Stefan Lehnen, Christian Mark, Anna Schumacher, Andreas Sigrist
Jekyll+Hyde: Face me! - Streaming-Theater
Dr. Henry Jekyll, ein angesehener Londoner Arzt, ist ein Getriebener im Hamsterrad des Alltäglichen und gleichzeitig Suchender nach der Möglichkeit eines anderen Ich. Mit Edward Hyde ersinnt er sich in der schützenden Anonymität der Nacht eine zweite Identität, die „echtes Gefühl“ und „wahres Selbst“ erfahrbar machen soll. Dieser Hyde jedoch entpuppt sich als brutal und kriminell und ergreift bald völlig von Jekyll Besitz ...
Robert Louis Stevensons Novelle aus dem Jahre 1886 hat das Doppelgängermotiv als literarisches Sujet populär gemacht. Knapp 150 Jahre später umkreisen wir die Frage „Was macht mich aus?“ auf unseren Social-Media-Accounts und bewerten das Leben anderer genauso wie unseren letzten Restaurantbesuch. Die Theaterbühne macht den Zeitsprung möglich und so findet sich Dr. Jekyll in seiner Sinnsuche nicht durch eine rigide, viktorianische Gesellschaft abgeurteilt, sondern mit einem Theaterpublikum konfrontiert, das live über Leben und Tod im digitalen Zeitalter entscheidet: „Like“ oder „Dislike“?

Die im Corona-Shutdown 2020 erarbeitete Produktion will technische Hürden überwinden und erspüren, wie sich ein digitales Eingreifen des Publikums anfühlt. Über die momentan geltenden Abstandsregeln hinaus sucht das Theater Salz+Pfeffer so die Nähe zu seinem Publikum. Die während der Theaterschließung entstandene Produktion feierte zum geplanten Termin Premiere und zeigt: die Theater bleiben funktionstüchtig, auch wenn die Welt um sie herum aus den Fugen ist.


Spiel: Marie Erlewein, Paul Schmidt, Wally Schmidt | Regie: Birga Ipsen | Figuren: Uschi Faltenbacher, Paul Schmidt | Stückfassung: Luc Hutter | Ausstattung: Sarah Lisa Matheis | Digitale Technik & Licht: Jonas Bauer, Karin Stöhr | Figurentheaterpädagogik: Christine Haas | Mit Unterstützung von Digital Natives des Wolfram-Eschenbach-Gymnasiums Schwabach und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stadt Nürnberg und dem Verein zur Förderung kultureller Projekte im Theater Salz+Pfeffer e.V.

Ihr persönlicher Link zum Stream wird Ihnen am Vorstellungstag ab 18 Uhr zur Verfügung gestellt
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.
Christian Brückner
AKTUELLER HINWEIS: Wir freuen uns sehr auf die Lesung mit Christian Brückner! Sie findet statt - wenn nicht als Präsenzveranstaltung mit Publikum, so doch als Reservix-Videostream. In diesem Fall erhalten alle Präsenzticketinhaber rechtzeitig noch per Mail ein Reservix-Streaming-Ticket (print@home) als Freikarte.


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Auch er wurde von den Nazis ins Exil gezwungen: der große Dramatiker und Lyriker Bertolt Brecht. Bereits Jahre, bevor sie in Deutschland an die Macht gelangten, begannen die Nationalsozialisten Brechts gesellschaftskritische Theateraufführungen vehement zu stören. Im Januar 1933 wurden dann seine Stücke von den Spielplänen deutscher Theater genommen, am 10. Mai 1933 brannten Brechts Werke auf den Scheiterhaufen der Nazis, und tags darauf erging ihr Verbot. Brecht hatte Deutschland bereits Ende Februar, am Tag nach dem Reichstagsbrand, verlassen. Er floh über Prag, Wien, die Schweiz und Paris nach Dänemark, wo er sich bis 1939 in dem Ort Svendborg auf der Insel Fünen aufhielt. Das Exil brachte Brecht nicht zum Schweigen. Er äußerte sich zur politischen Lage in Deutschland seit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ebenso wie zu seiner Situation auf der Flucht vor der Gewaltherrschaft. So entstanden in diesen Jahren die zahlreichen, an die Zurückgebliebenen gerichteten „Svendborger Gedichte“. Angst, Krieg und Flucht sind deren zentrale und nach wie vor aktuelle Themen. Die „Svendborger Gedichte“, unter ihnen das berühmte „An die Nachgeborenen“, stellen eines der bedeutendsten Zeugnisse nicht nur von Brechts lyrischem Schaffen dar, sondern zählen zu den wichtigsten literarischen Dokumenten der deutschen Exilliteratur. Der große Rezitator Christian Brückner, langjähriger Wegbegleiter des musikwinters, wird aus dieser Sammlung lesen.

Einlass: 19:30 Uhr
Helen Sung

»Push«

Helen Sung Klavier
Reuben Rogers Bass
Terreon Gully Schlagzeug

 

Die New Yorker Pianistin Helen Sung hat den Großteil ihres Lebens in zwei verschiedenen Welten verbracht, sowohl musikalisch als auch kulturell: In der Klassik zuhause, wechselte sie als Studentin zum Jazz und gehört zu den wenigen Künstlern, welche die Bandbreite und das Potenzial beider Genres ebenso gut kennen wie die Spezialisten des jeweiligen Stils. Als Tochter chinesischer Einwanderer, aufgewachsen in den USA, ist sie Kind zweier verschiedener Kulturen. Auf dieser Basis hat sie sich eine eigene künstlerische Identität erarbeitet und eine einzigartige musikalische Sprache gefunden. Mit Koryphäen wie Clark Terry, Wayne Shorter, Regina Carter, Terri Lyne Carrington und Cécile McLorin Salvant spielte sie bisher sieben Studioalben ein. Von ihrer Wahlheimat New York aus tourt Helen Sung regelmäßig zu den wichtigsten Konzertsälen und Jazz-Festivals der Welt, gibt Meisterkurse und arbeitet an CD-Aufnahmen. Zuletzt erschien ihr Jazz- und Poesie-Projekt »Sung with words«.

»Push« ist Helen Sungs 2004 erschienenes Debütalbum, das sie über die Jahre hinweg immer weiterentwickelt hat. Zusammen mit zwei der derzeit gefragtesten Rhythmusmusikern, dem Bassisten Reuben Rogers und dem Schlagzeuger Terreon Gully, feiert die Gewinnerin der »Mary Lou Williams Women in Jazz Pianist Competition« mit diesem Programm Komponistinnen wie Mary Lou Williams, Geri Allen, Marian McPartland und Carla Bley. Von der New York Times wird sie hierbei für die »Offenheit ihrer musikalischen Vision« gerühmt.

Ludwigsburg

23.01.2021
19:30 Uhr
Neujahrskonzert - Mit internationalen Gesangssolisten
Neujahrskonzert am 23.01.2021

im Kurhaus Bad Schwalbach

Zu Beginn des neuen Jahres darf man sich wieder auf einen unterhaltsamen musikalischen Abend freuen:
Am Samstag, 23. Januar 2020, um 19:30 Uhr, veranstaltet L’Opera Piccola e.V. das traditionelle
Neujahrskonzert im Kurhaus Bad Schwalbach. In beschwingter Atmosphäre erklingen beliebte Walzer,
Polkas und Operettenmelodien von Johann Strauß, Franz Lehár, Emmerich Kálmán und anderen großen
Komponisten.

Nach dem riesigen Erfolg beim letzten Neujahrskonzert konnten als Mitwirkende wieder die schwungvolle
und quietschvergnügte junge Sopranistin Juliette Khalil von der Volksoper Wien sowie der nicht minder
temperamentvolle Tenor Julian Henao Gonzalez vom Theater an der Wien verpflichtet werden. Beide
Künstler begeistern mit exzellenten Stimmen und gestalten gemeinsam mit Studierenden und
Absolventen der Internationalen Opernakademie Bad Schwalbach das Programm des Abends.
Aufgrund der bestehenden Corona-Vorschriften werden die Gesangssolisten von einem kleinen SalonOrchester der Rhein-Main-Philharmoniker Frankfurt begleitet.

Die Moderation des Abends übernimmt die beliebte Rheingauer Künstlerin Ulrike Neradt, die mit viel
Humor und Sachkenntnis durch das Programm führen wird.
Um die Hygienevorschriften einzuhalten, werden die Besucher gebeten, mindestens 30-45 Minuten vor
Konzertbeginn einzutreffen, damit der Einlass mit den notwendigen Abstandsregeln gewährleistet werden
kann.

Einlass ab 18:30 Uhr

Die Veranstaltung ist abgesagt.
Lumagica - Hofgarten Innsbruck
In diesem Winter erwacht im historischen Park der Bundesgärten im Herzen von Innsbruck die Tradition des Lustwandelns neu: Leuchtende Fabel- und Naturwesen, interaktive Lichtinstallationen, magische Lichtbilder auf historischen Mauern und Klänge, die sich mit funkelndem Leuchten zur Symphonie verbinden. Der magische Lichter-Park LUMAGICA Innsbruck verwandelt den Hofgarten in eine phantastische Zauberwelt, die an die einzigartige Geschichte des historischen Kleinods anknüpft.

LUMAGICA Innsbruck erstrahlt an einem ganz besonderen Ort: Im historischen Park der Bundesgärten, dem Hofgarten nahe der historischen Altstadt. Sechs an die Geschichte des Hofgartens angelehnte Themenbereiche - vom historischen Lustgarten der Erzherzöge über den Tiergarten als Heimat der kaiserlichen „Menagerie“ bis hin zum Garten rund um das längst vergangene Schloss Ruhelust - laden auf einem rund 1 km langen Rundweg zum Flanieren ein: Inmitten zauberhafter Fabelwesen und leuchtender Installationen, eingebettet in sphärische Klänge und die winterliche, nächtliche Natur der außergewöhnlichen Parklandschaft als Kontrast zur Bergwelt, die Innsbruck umgibt, werden die Besucher verzaubert. Mehr als 300 Lichtobjekte – von putzigen Waldbewohnern über geometrische Formen bis hin zu majestätischen Hirschen und Löwen – musiksynchrone Lichtinszenierungen, ausdrucksstrake Videoprojektionen und interaktive Licht-Stationen gilt es zu entdecken.

Für viele gehört die festliche Beleuchtung, die Innsbruck in der Advent- und Weihnachtszeit schmückt, zu den Höhepunkten dieser besonderen Zeit. In diesem Winter leuchtet die Stadt ganz besonders: MK Illumination – Weltmarktführer in Sachen saisonal-festlicher Beleuchtungskonzepte – erweist seiner Heimatstadt eine ganz besondere Reverenz: LUMAGICA Innsbruck – der magische Lichter-Park im Hofgarten Innsbruck – wird 2 Monate lang das Herz der Stadt zum funkelnden Strahlen bringen

Die wechselvolle Historie des Hofgartens ermöglicht es, mit den Lichtobjekten eine fesselnde Geschichte zu erzählen: Im 15. Jahrhundert wurde der Hofgarten als Renaissancegarten inklusive Wildgehege geschaffen, in Folge dann zum Barockgarten umgestaltet. In Notzeiten diente er sogar als Nutzgarten für Obst- und Gemüseanbau. Seit rund 150 Jahren begeistert er in seiner aktuellen Gestaltung im englischen Landschaftsstil die Besucher. Im Sommer wurde der Musikpavillon nach zwei Jahren der Generalsanierung wiedereröffnet, was die Bedeutung des Parks im Reigen der historischen Stätten bestätigt. In Kombination mit der winterlichen Natur ergeben sich so einmalige Anknüpfungspunkte, um die Besucher in eine fantastische Welt eintauchen zu lassen.

Soeben wurden die letzten Tickets für diesen Timeslot gebucht. Bitte wählen Sie einen alternativen Timeslot.
„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

„Alles Schöne ist Geheimnis ……“

Unter dem Titel präsentieren wir ab Samstag den 21.11. Arbeiten von Michael Pickl- er ist unserer jüngster Künstler-Neuzugang.
Für seine Frauenfiguren konnten wir recht schnell eine kleine Fangemeinde hier in der Galerie aufbauen umso mehr freuen wir uns, ihn Ihnen jetzt größer zu präsentieren zu können.
Im Zentrum der Werksschau steht die Frau- der Michael Pickl eine wunderbare Leichtigkeit, eine Schlichtheit, man kann auch sagen eine radikale Einfachheit und eine geheimnisvolle Schönheit mit auf den Weg gibt.

“….. mit dem Schnitzen bin ich so weit, es folgt das Pigmentieren…..  wieder weiter mit dem Schnitzen,
pigmentieren, schnitzen … solange bis ich zufrieden bin,
insbesondere ist es das Gesicht an dem ich am längsten arbeite“ 
O.T. Michael Pickl

Alles Schöne ist Geheimnis, wie ein Sonnenuntergang am Meer, die Bahn der Planeten am Firmament, die Natur, eine Blume oder …. Schön kann eine Körperhaltung, ein menschliches Gesicht der komplexer Ausdruck sein, das Treffende und Anmutige wieder zu geben, sichtbar für uns die Betrachter zu machen, ist die besondere Gabe von Michael Pickl .

Präsentiert werden Mädchen, Frauengestalten von Michael Pickl im Kontext von Malerei-von ausgesuchten Künstlern der Galerie.
Die Werksschau ist bis zum 31. Januar 2021 in der Galerie in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12 zu besichtigen.

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Beschränkungen findet keine Eröffnungsveranstaltung statt.
Die Galerie ist geöffnet jeweils Donnerstag, Freitag zu den gewohnten Öffnungszeiten 14:30 bis 19 Uhr,
Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und nach Vereinbarung.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben, sich die Ausstellung ohne große Wartezeiten anzusehen. Nachdem maximal im Moment 7 Personen gleichzeitig eingelassen werden können, bitten wir Sie, sich im Vorfeld anzumelden und ein festes Zeitfenster zu reservieren! 
Hier geht es zur Anmeldung :
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

 

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch.
Herzlichst Ihr    Peter Elzenheimer

 

 

Bitte beachten Sie die Kernöffnungszeiten der Galerie
im Stammhaus in 65824 Schwalbach, Wiesenweg 12:

Donnerstag     14:30 bis 19:00 Uhr
Freitag            14:30 bis 19:00 Uhr
Samstag          11:00 bis 15:00 Uhr

Außerhalb der Zeiten nach Vereinbarung!

 

Vorschau:

Im Moment arbeiten wir an den Ausstellungsvorbereitungen für:
  „Wir sind eine Insel“ Carin Grudda-Malerei-Bronzen-Grafiken und Assemblagen
die Ausstellungen  wird 2021 in Bad Soden-Stadtgalerie im „Badehaus“ präsentiert.
Mehr dazu in unserem nächsten ART-Aktuell

 

Corona-Info:

Zum Schutz unser aller Gesundheit haben wir als Helfer Philips Luftreiniger, für die Ausstellung-
Verkaufsräume, organisiert, sie entfernen sicher über HEPA-Aktivkohlefilter 99,97% der
Luftübertragenen Allergene wie Feinstaub, Pollen, Bakterien und Viren ….

So bleibt unter Einbehaltung der bestehenden Hygiene-Maßnahmen  die Galerie, der Verkaufsraum für Sie, für uns alle zusätzlich sicherer !!

Um Kontakte zu minimieren können Sie unseren ART-Service 1:1 weiterhin nach Terminabsprache, gerne auch außerhalb der normalen Galerie Öffnungszeiten, nutzen.
Vereinbaren Sie Ihren Termin per Mail: info@galerie-elzenheimer.de oder Telef. 06196  8 21 21

Wir haben zusätzlich für Sie einen weiteren virtuellen Ausstellungsraum
bei Facebook eingerichtet: https://www.facebook.com/artgalerieonline/ hier können Sie aktuelle oder auch gerne frühere Ausstellung der Galerie Elzenheimer und Künstlerateliers online anschauen …das Leben mit Kunst geht also weiter!

Wir das Team der Galerie Elzenheimer freuen uns auf Ihren Besuch in der Galerie ! 

 

ART-Service 1:1= 
Beratung zeitlich und räumlich exklusive für Sie-Liefer- und Abholservice, Einrahmungs-Service,
Termine für unsere weiteren Dienstleistungen nach Absprache auch in Ihren Räumen möglich
https://www.galerie-elzenheimer.de/kontakt

Schwalbach am Taunus

23.01.2021
Tickets
Öffentliche Führung Picasso/Miró

Unsere öffentlichen Führungen finden regelmäßig zu festen Terminen am Wochenende und an Feiertagen statt. Eine Stunde lang können Sie die Jubiläumsausstellung "Picasso/Miró - Eine Künstlerfreundschaft" in fachkundiger Begleitung besichtigen und in den Austausch miteinander treten. Die Führungen umfassen derzeit maximal 10 Personen pro Gruppe.

Erstmalig präsentiert das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster vom 19. September 2020 bis zum 31. Januar 2021 die neue Miró-Sammlung des Museums, die dem Picasso-Museum anlässlich des 20. Geburtstags von den Sparkassen in Westfalen-Lippe als Dauerleihgabe übergeben wurde.

Die Ausstellung widmet sich der außergewöhnlichen Künstlerbeziehung zwischen den beiden berühmten Spaniern Picasso und Miró. Über 100 Exponate dokumentieren die lange und kreative Beziehung zwischen den beiden Ausnahmekünstlern. Die Präsentation zeigt, welchen Einfluss der Surrealismus auf das Schaffen beider Künstler in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig beleuchtet die Schau, wie schöpferisch Picasso und Miró mit ihren Vorbildern, den alten Meistern aus der Kunstgeschichte, umgingen. Die Gegenüberstellung ihrer grafischen Werke erlaubt dabei im Ausstellungskontext ihr unterschiedliches Bilddenken und ihre unterschiedlichen Arbeitsweisen zu erkunden: Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit.

LENZ

Koproduktion movingtheatre.de & FWT mit den Kreuzgangspielen Feuchtwangen
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2017

Die Erzählung „Lenz“ von Georg Büchner (1813–1837) ist eine grandiose Studie über den wirren und luziden Geisteszustand des genialischen Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792), dessen Werke ihrer Zeit weit voraus waren. Büchners Erzählung sowie Material aus Lenzs dramatischen Werken, seinen Briefen, seiner Lyrik und Prosa bilden das Fundament der Dramatisierung von Thomas Hupfer, die einen modernen Menschen zeigt, zwischen Überforderung und Kreativität, Selbstüberschätzung und Selbstaufgabe, Empathie und Einsamkeit, mit all seinen Sehnsüchten nach Freiheit, Liebe und Unabhängigkeit.

Sein Freund Nikolai Michailowitsch Karamsin sagte über ihn: „Wer sieht nicht in den Gedichten des 16-jährigen Lenz und überhaupt in allem, was er bis zum 25. Jahre geschrieben hat, die Morgenröte eines großen Geistes? Wer glaubt nicht einen jungen Shakespeare zu sehen? Aber eine schwarze Wolke hat diese schöne Morgenröte bedeckt, und die Sonne ist nie aufgegangen. Das tiefe Gefühl, ohne welches Shakespeare nicht Shakespeare geworden wäre, hat ihn zu Boden gestürzt. Andere Umstände, und Lenz wäre unsterblich!"

Mit Rike Will, Achim Conrad, Thomas Hupfer / Thomas Zieler | Bühnenfassung und Inszenierung Thomas Hupfer | Mitarbeit Silvia Werner | Kostüme Heike Engelbert | Bühne Elmar Sölle | Foto MEYER ORIGINALS

TURANDOT

Man erzählt sich so allerlei.
Dass der Kaiser von China eine männermordende Monsterbestie zur Tochter habe, die ihn zwinge, ohne Ende Krieg zu führen mit rachedürstenden Vätern aus aller Herren Länder. Andere munkeln was von herrschaftlicher Strategie: Die »Bestie« sei reine Erfindung, um sich einer feindlichen Übernahme durch ausländische Prinzen zu erwehren. Der Faktencheck ergibt: Wer immer wähnte (und das waren viele), sein erlauchter Kopf samt der darin befindlichen Hirnkapazität prädestiniere ihn zum nächsten Kaiser von China (während man realiter zu blöd war, die Rätsel einer Frau zu lösen) - fand sich am Ende ohne (Kopf & Weib).

Wir halten fest: Kaiser, Tochter, Freier. Quiz, Kopf ab, Krieg.
Klingt reichlich verfahren. Zeit für ein neues Narrativ. Zeit für LIEBE.
So etwa: Einer (ein Prinz, was sonst, aber ein seines Throns Beraubter) sieht ein Bild und ist hin. (Im Ernst? Verknallt in ein Bild?) Pfeift fortan auf Kopf und Leben (und Militärkarriere). Tod oder Turandot! Dann die Begegnung. Sie: Antlitz verhüllt. Da kann er nicht sehen, was er nicht sehen soll: Dass auch sie »hin« ist.

Mögen die Spiele beginnen!
Die Gladiatoren kämpfen um nicht weniger als ihr Leben.

mit Arno Friedrich | Melda Hazirci | Mario Linder | Margrit Carls | Theresa Bendel

Regie Andreas Seyferth
Assistenz Tanja Goldmann
Übersetzung/Fassung Margrit Carls
Raum Peter Schultze
Kostüm Johannes Schrödl
Klangdesign Kai Taschner
Lichtdesign Jo Hübner
Technik Max Reitmayer

BLB: Das Leben ist ein Wunschkonzert

Annas Eltern trinken viel Bier und kümmern sich wenig um sie: Morgens wird sie nicht geweckt, abends bestellt sie Pizza. Hauptsache, niemand erfährt von den chaotischen Zuständen in ihrer Familie. Erst als ihr geliebtes Haustier, die Schnecke Uli Sascha Chris, verschwindet, schafft es Anna nicht mehr, den Schein einer glücklichen Familie aufrechtzuerhalten. Wie gut, dass ihr eine Nachbarin und der Pizzabote so liebevoll wie unaufdringlich unter die Arme greifen.

Ein ebenso direktes wie leichtfüßiges Stück zum Thema Alkoholismus in der Familie, das 2019 mit dem Berliner Kindertheaterpreis ausgezeichnet wurde.

ab 8 Jahren/ab 3. Klasse

 

Esther Becker

Esther Becker wurde 1980 geboren und ist als Dramatikerin, Erzählerin und Performerin tätig. Sie absolvierte den Masterstudiengang Scenic Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern und studierte Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie ist außerdem Mitglied der Theaterformation bigNOTWENDIGKEIT. Das Leben ist ein Wunschkonzert wurde 2019 mit dem Berliner Kindertheaterpreis ausgezeichnet.

Bruchsal

23.01.2021
19:30 Uhr
Eiszeit-Safari

Zeitreise gefällig? Dann begeben Sie sich mit uns auf eine abenteuerliche „Eiszeit-Safari“ in die letzte Kaltzeit vor 30.000 bis 15.000 Jahren. In dieser uns heute fremden Lebenswelt waren die Landflächen der Erde zu einem Drittel von Eis bedeckt, die Gletscher aus den Alpen stießen nach Norden bis zum heutigen München vor und der teils kilometerdicke skandinavische Eisschild reichte bis nach Hamburg und Berlin. Allerdings war das Klima im eiszeitlichen Europa entgegen geläufiger Vorstellungen keineswegs überall unwirtlich und lebensfeindlich. Zwischen den Gletschern lag ein fruchtbares Grasland, das mehr mit der afrikanischen Savanne gemein hatte als mit einer kargen Landschaft. Insbesondere das Rheintal war eine Art eiszeitliche Serengeti mit einer unglaublich vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt. Hier grasten nicht nur Herden und Gruppen von gewaltigen Pflanzenfressern wie Mammuts, Wollhaarnashörnern, Büffeln und Riesenhirschen, sondern hier jagten auch Raubtiere wie Höhlenlöwen, Hyänen, Wölfe und Leoparden.

Anhand neuester Forschungsergebnisse und bisher noch nie gezeigter Knochenfunde aus der Oberrheinregion vermittelt die Ausstellung „Eiszeit-Safari“ ein lebendiges Bild der eiszeitlichen Tier- und Pflanzenwelt sowie des Alltagslebens des Menschen im damaligen Europa. Begegnen Sie aus der Perspektive eines Zeitreisenden den Riesen der letzten Kaltzeit von Angesicht zu Angesicht. Erfahren Sie, wie und was man jagte und kochte oder wie man sich kleidete. Mehr als 100 Exponate, darunter zahlreiche lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Pflanzenpräparate und Mitmachstationen machen die Schau zu einem außergewöhnlichen Erlebnis für Groß und Klein.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.eiszeitsafari.de

www.rem-mannheim.de 

 

Credits: Titelfoto © Marc Steinmetz; Gestaltung: rem

 

Mannheim

23.01.2021
11:00 Uhr
KATSONG – „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“

Die Veranstaltung vom 23.01.2021 wurde auf den 25.04.2021 verlegt

Kabarett 

Die drei Kabarettistinnen Melanie Haupt, Fabienne Hollwege und Judith Jakob, die schon seit 2015 mit ihrem Stück „Frauen an der Steuer - Wenn Frauen auf dem Umsatz abdrehen...“ den Menschen in Deutschland, ja sogar in der Schweiz und Luxemburg die Absurditäten des deutschen Steuersystems näher bringen, widmen sich nun dem Gesundheitssystem!

DIE STORY

Big Pharma hat Sorgen. Das Patent für sein verkaufsstärkstes Medikament läuft bald aus. Jetzt braucht er dingend irgendein neues Mittelchen, das er auf den Markt schmeißen kann, um wenigstens ein Jahr lang Mondpreise abzugreifen – so nennt man die Phantasiepreise der Industrie. Um möglichst viel Gewinn zu machen, recycelt er einfach einen alten Wirkstoff. Die Wirksamkeit wird schnell mit gefälschten Studien bestätigt und dann muss nur noch eine große Werbekampagne her, die das Ganze an den Kunden, Verzeihung, Patienten bringt. Schließlich steckt Big Pharma wesentlich mehr Geld in die Werbung als in die Forschung. Medikamente sollen ja vor allem gekauft werden. Um an die Kunden, Verzeihung, Patienten ranzukommen, braucht Big Pharma

Mittelsmänner und -frauen, Verzeihung, Ärzte*Innen, die mit entsprechenden Beraterhonoraren das neue Medikament fleißig verschreiben.

Und in den Krankenhäusern? Herrscht – nicht erst seit Corona – das reinste Chaos. Denn in Krisen wie diesen zeigt sich wieder, wie sinnvoll es ist, am Personal zu sparen!

Außerdem hat Big Pharma Zeitdruck, denn es steht ein Treffen der Pharmiglienoberhäupter an. Sie wollen das aufblühende Geschäft mit Opioiden in Deutschland unter sich aufteilen. Und da scheint jedes „Mittel“ recht…

Die drei Kabarettistinnen führen den Zuschauer durch die Geschichte der Medizin. Vom Hippokratischen Eid bis zur App vom Arzt. Informativ, unterhaltsam und musikalisch -  denn natürlich heißt das Motto auch an diesem Abend: Man kann nicht gleichzeitig Angst haben und singen. Und da das Gesundheitssystem noch viel, viel beängstigender ist, als das Steuersystem, muss auch viel, viel mehr gesungen werden…

Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

23.01.2021
14:00 Uhr
Pink Punk Pantheon - Die kabarettistische Karnevalsrevue

Ein Virus geht um.
Die Welt ein Maskenball, aber ohne Tanzen und Singen!
Der Rest ist Schweigen.
Und hinter den Masken treiben nun die Ungeister der Zeit umso ungestörter ihr Unwesen: Die Trumps und Lukaschenkos, die Orbans und Erdogans, die Rechtspopulisten und Reichsflaggenschwenker, Terroristen und Opportunisten feiern ihre Geisterstunde.
Aber keine Angst. Es regt sich Widerstand!
Fassnacht und Fastelovend waren immer dazu da, die bösen Geister zu vertreiben. Und so haben Fritz und Hermann, der kleinste aber kämpferischste Elferrat der Welt, und ihre Gefolgschaft sich dieser Tradition fest verschrieben: "Widerstandskräfte zu stärken, ist das Gebot der Stunde!", so Fritz auf der letzten Vorstandssitzung, bei der eine Reihe widerstandserprobter Getränke gereicht wurden, ... das Sitzungsprotokoll ist deshalb etwas lückenhaft ...aber am Ende dann die gute Nachricht:

"Wir haben einen Impfstoff! Das erlösende Lachen!"

Ihr könnt es schon hören, je mehr ihr euch dem Pantheon in Beuel, der Insel der Glückseligkeit, dem neuen Impfzentrum der Republik nähert. Und wir brauchen dafür keine Spritze, keine Lockerungen oder Lockdowns, und schon gar nicht light, denn es gibt nichts Ungesünderes als light Produkte! Allenfalls eine verlockende Getränkekarte und uns alle zusammen, natürlich mit anständigem Abstand!

Verlachen wir gemeinsam die bösen Geister!
Mer laache se kapott!

Mit:
Beate Bohr, Gabi Busch, Aischa-Lina Löbbert, Maryam Yazdtschi, Norbert Alich, Ben Beracz, Gerd Beracz, Volker Büdts, Tunç Denizer, Rainer Pause, Sangit W. Plyn, Hagen Range, Massimo Tuveri, Gerhard Vieluf.
Regie: Stephan Ohm

www.facebook.com/Pink-Punk-Pantheon-1508374899209757/


INFOS ZUM VORVERKAUF FÜR PINK PUNK PANTHEON

wie man so sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, und unsere ist im Moment, dass unsere Karnevalsrevue PINK PUNK PANTHEON 2021 stattfinden kann, für die wir den Online-Vorverkauf nun gestartet haben. Um es vorab zu sagen: Sollten die Vorschriften die Durchführung doch nicht ermöglichen, werden Ihnen die Eintrittsgelder ohne Abstriche und Probleme automatisch umgehend erstattet, da wir diesmal nur über unser eigenes System verkaufen und es keine Probleme mit Drittanbietern geben wird!

- Die Karten können ausschließlich online, d. h. allein hier über das Buchungssystem auf der homepage des Pantheon erworben werden.


Unter Einhaltung der momentan geltenden Abstands- und Hygieneregeln wird alles etwas anders als sonst sein, aber wir haben uns um höchste Bequemlichkeit für Sie bemüht. Das gilt selbstverständlich auch bereits für den Vorverkauf, deshalb hier einige Infos, die Sie wissen sollten, bevor Sie zur Kartenbuchung schreiten:

- Pro Veranstaltung bieten wir Ihnen gegenüber "normalen" Jahren nur etwa die Hälfte der Plätze im großen Pantheon-Saal an..

- Es wird durch die Vorgabe der coronabedingt notwendigen Kontaktdatennachverfolgung dieses Mal tischweise und damit platzgenau gebucht werden, Sie wissen also im Vorfeld, wo Sie sitzen werden.


- Es werden keine Einzelplätze, sondern nur komplette Tische (Zweier-, Vierer- und Fünfer-Tische) verkauft. An den 2er, 4er und 5er-Tischen gilt selbstverständlich, dass dort Personen aus maximal 2 Haushalten sitzen dürfen, Sie sollten sich deshalb vor der Ticketbuchung bereits passend zur Tischgröße verabreden, denn die entsprechenden Adressdaten müssen bereits bei der Buchung angegeben werden. Auch das dient ja letztendlich ihrem Schutz unter den Regeln der Kontaktdatennachverfolgung.


- Auch wenn es durch die tischgenaue Buchung am jeweiligen Abend dann erfreulicherweise keinen "Sturm" auf die besten Plätze geben wird, möchten wir Sie bitten, am Veranstaltungsabend trotzdem früh vor Ort zu sein, denn wir brauchen die Zeit, um Ihnen die Laufwege und einige Regeln ganz persönlich und in Ruhe zu erklären, damit Sie sich und die anderen Zuschauer am ganzen Abend zu schützen wissen und so die Veranstaltung auch wirklich rundum geniessen können. Wir brauchen natürlich auch mehr Zeit als sonst, Sie vor Vorstellungsbeginn noch mit Getränken an Ihrem Platz versorgen zu können, denn an den Theken wird man leider ebenfalls aus Gründen des Schutzes wohl nicht bestellen können.


- Die Eintrittspreise haben gemessen am Einzelticketpreis das Niveau des Vorjahres. Allerdings wird es wegen der Besucherbegrenzung keine Ermäßigungen geben können:
ein Tisch mit 2 Plätzen inklusive Vorverkaufsgebühren: 94,50
ein Tisch mit 4 Plätzen inklusive Vorverkaufsgebühren: 189,-
ein Tisch mit 5 Plätzen inklusive Vorverkaufsgebühren: 236,25

- ein kleiner Tipp: auch wenn es keine Studenten-/Schülerermäßigungen geben kann in diesem Jahr, so werden doch die Stehtische mit Barhockern sowie die 2er-Plätze auf Barhockern entlang der Saaltheke um einiges preiswerter als die normalen Stuhlplätze angeboten.

Ingmar Stadelmann - mit „Verschissmus“
„Der Meister des bösen Wortes“ (Neue Westfälische Zeitung) ist zurück! Mit seiner neuen hemmungslosen Stand-Up-Comedyshow Verschissmus macht der in Sachsen-Anhalt geborene Ingmar Stadelmann konsequent da weiter, wo sein letztes Programm „Fressefreiheit“ aufgehört hat: Er verbindet seine explosionsartigen, oft politisch nicht korrekten Pointen mit Momenten des Innehaltens. Getreu seinem Motto „Lachen First, Gedanken Second!“ kommt man erst aus dem Lachen nicht heraus und dann aus dem Denken.
„Verschissmus ist mein konsequentestes Programm, weil ich mittlerweile den Eindruck habe: Auf deutschen Bühnen geht es wieder um etwas! Quasi Lachen für die Demokratie.
Ich versuche, bei meinem Publikum das eine oder andere gedankliche Fenster zu öffnen. Im besten Sinne erlachen wir uns zusammen eine Horizonterweiterung und haben Spaß dabei!“ Verschissmus ist nicht nur ein Wortspiel und ein Rechtschreibfehler, der Stadelmann als kleiner Ossi- Schüler aus Salzwedel zu seinem ersten großen Lacher verholfen hat, sondern mittlerweile für ihn auch Teil der Gesellschaft: „Wer verschissen hat, fällt in Ungnade. Und dieses in Ungnade fallen ist etwas, was nicht nur dem Osten systematisch passiert. Es herrscht eine Form von Verschissmus in ganz Deutschland!“
Wer zu Ingmar Stadelmann geht, kriegt mehr als ein reines Gagfeuerwerk. Immer wieder hält er uns den Spiegel eigener Klischees vor Augen und platziert gekonnt auch ruhige Töne, die dem Zuschauer eine Gänsehaut bescheren. Dabei wechselt er minütlich das Tempo seiner Show und versteht es, mit seinen Publikumsinteraktionen zu begeistern. Genüsslich seziert Stadelmann, der mittlerweile 20 Jahre in Berlin lebt, die politische Landschaft. Er versucht, aus Meinungsfreiheit keine Einbahnstraße zu machen, und räumt die linke Spur frei, weil die rechte schon blockiert ist. Und er erklärt, warum Hass die Emotion der Unterlegenen ist. Das alles, wie immer, gnadenlos lustig.
Begleiten Sie Ingmar Stadelmann auf seinem humoristischen Husarenritt und bekämpfen Sie mit ihm den Verschissmus – und zwar am besten mit Applaus und befreitem Lachen: „Ich jage Pointen ohne Gnade und schicke die Leute am Ende mit 2-3 schlauen Gedanken nach Hause! Die Show ist 100% Stadelmann ohne Schnickschnack.“

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr
The Tribute Show - ABBA today - The Concert
The Tribute Show - ABBA today

Ein Mythos, der vor 40 Jahren begann und bis heute die Menschen in seinen Bann zieht. Eine Band, die immer noch allgegenwärtig ist. Es existiert fast alles, was das ABBA-Fan-Herz begehrt.

– Das Live-Erlebnis bringt Ihnen TheTribute Show - ABBA today! -

Die Show nimmt Sie mit auf eine Zeitreise, angefangen am Höhepunkt der Ära ABBA im Jahre 1974 bis in die Gegenwart. Die Künstler lassen wie das Schwedenquartett zu Beginn ihrer Karriere voller Spritzigkeit und Authentizität die Funken auf der Bühne nur so sprühen. Die zwei Sängerinnen harmonieren stimmlich perfekt und ähneln den Originalen.

Instrumental wird das Quartett von weiteren Musikern auf höchstem musikalischem Niveau unterstützt.

The Tribute Show - ABBA today verheißt Glitzer, Glamour und einen Hauch von Nostalgie und brilliert durch musikalische Professionalität, spritzige Choreografien und Moderationen.
Tauchen Sie ein, in den Klangzauber großartiger Melodien und erleben Sie eine Show, die alle Sinne erfreut.

The Tribute Show - ABBA today versucht keinesfalls das Original zu kopieren, sondern vielmehr den Mythos von damals in die heutige Zeit zu holen und mit ihren eigenen Persönlichkeiten dem Schweden Quartett neues Leben einzuhauchen.

Gehen Sie gemeinsam mit uns zurück in die 70er Jahre – nur irgendwie im neuen Gewand:
der legendäre Super Trouper von damals wandelt sich zur atemberaubenden
LED-Lichtshow. Elemente des ABBA-Ur-Pops verschmelzen in den liebevoll neu arrangierten Hits mit dem Sound des neuen Jahrtausends und die individuell und aufwendig angefertigten Bühnenoutfits stehen mit ihrem Antlitz der Exklusivität des ABBA-Originals in nichts nach.

Einlass 19:00 Uhr
"Circus-Hero" Unterstützer-Ticket
Werde ein „Circus Hero“! Hilf den Tieren der Pony-Welt.
Jetzt Unterstützer-Ticket kaufen!


Wir alle kennen sie, die vermeintlich großen Helden dieser Welt. Seien es Comicfiguren, Filmstars oder Politiker. Ob sie dann immer wahre Helden sind, sei dahingestellt.

Die echten Helden des Lebens agieren im Verborgenen ohne große Bühne. Eine solche Heldin ist Ann-Katrin Bossert. Die 27-jährige junge Frau ist seit ihrer Kindheit eine große Tierfreundin. Angefangen hat es mit ein paar Ponys, die sie dann bereits als Vierzehnjährige in der Manege des Landauer Weihnachtscircus vorführte. Die Tiere und der Circus haben sie nicht mehr losgelassen. Zuhause im Pirmasenser Ortsteil Niedersimten tummeln sich inzwischen rund 40 Tiere auf der Wiese, die Hunde und Katzen der Familie mal nicht mit eingerechnet. Ponys, Pferde, Ziegen, Schafe, Esel, Mini-Schweine, zwei Kühe und sogar ein Lama – es ist ein richtiger kleiner Zoo über all die Jahre geworden. Etliche ihrer Tiere leben hier wie auf einem Gnaden-Hof. Ann-Katrin Bossert hat Pferde vor dem Einschläfern und damit dem Abdecker oder zum Beispiel ihre beiden Kühe vor dem Schlachter gerettet und in der „Pony-Welt“ aufgenommen. Die „Pony-Welt“ ist inzwischen ihr Lebensmittelpunkt. Der kleine Sport- und Freizeitpark sorgt seit einiger Zeit für ihren Lebensunterhalt. Das Angebot umfasst neben dem reinen Vergnügen auf dem Gelände auch Reitunterricht für Kinder, geführtes Reiten auf Ponys, Kinderferienwochen und die Ausrichtung individueller Kindergeburtstage. Im Winter gehört immer das Engagement im Landauer Weihnachtscircus dazu. Die Einnahmen von dort sichern das Überleben in der kalten Jahreszeit. Denn Futter oder einen Tierarzt brauchen die Tiere auch im Winter.

So weit, so gut. Wenn da nicht in diesem Jahr „Corona“ gekommen wäre. Viele der üblichen Aktivitäten fielen ab März erst dem Lockdown und dann den erlassenen Beschränkungen zum Opfer. Und nun musste auch der Landauer Weihnachtscircus wegen der Pandemie abgesagt werden.

Viele Menschen würden in dieser Situation verzweifeln. Ann-Katrin Bossert aber kämpft. Sie tut dies schon das ganze Jahr. Wegen der geringen Einnahmen musste sie alle Arbeiten beim Pflegen und Füttern der Tiere alleine stemmen. Geld für einen Arbeiter, der beim anstrengenden Misten oder anderen schweren Arbeiten hilft, ist nicht in der Kasse. Und nun droht das große Loch wegen des Einnahmeausfalls beim Landauer Weihnachtscircus.

Hilfe tut also Not! Helft unserer tapferen Heldin! Werdet auch ein „Circus Hero“!

„Unterstützer-Tickets“ gibt’s für kleine Helden zum Taschengeld-Preis von 10,- Euro und für große und spendablere Helden für 25,- oder 50,- Euro. Der Erlös geht zu einhundert Prozent direkt an Ann-Katrin Bossert und ihre Tiere. Mal eine etwas andere Benefiz-Aktion. Ein Ticket ohne Veranstaltung, aber dafür mit nachhaltiger Unterstützung.

Vielen Dank für Eure Hilfe. Und auf ein Wiedersehen in der „Pony-Welt“ und Weihnachten 2021 hoffentlich auch wieder im Landauer Weihnachtscircus!
Guten Morgen Eberswalde 2021

Kulturelle Interventionen. Jeden Sonnabend um Halbelf!

Guten-Morgen-Eberswalde DCCVII / Livestream No. XXXV
Sonnabend, 23. Januar 2021, 10:30 Uhr
STUDIO HALBELF - Gespräch und Bühne - No. 4
Live aus der Alten Post in Eberswalde

Mit dem Puppenspieler und Theaterleiter Thorsten Gesser, der Musikerin Xu Fengxia und der Geschäftsführerin der umetec Gmbh Alexandra Walter
Im Konzert: Xu Fengxia - Guzheng und Sanxian Solo

 

STUDIO HALBELF bei Guten-Morgen-Eberswalde. Die Gäste am Sonnabend, den 23. Januar 2021 sind diesmal Puppenspieler und Theaterleiter Thorsten Gesser, die chinesische Musikerin Xu Fengxia und die Geschäftsführerin der umetec Gmbh Alexandra Walter.

Thorsten Gesser studierte von 1985 bis 1989 an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch“ in Berlin. Seit 1989 arbeitet er als Puppenspieler, Schauspieler und Regisseur, ab 2006 leitet er zudem das Theater des Lachens in Frankfurt an der Oder. Er lebt in Eberswalde.

Die diplomierte Betriebswirtin und Marketingexpertin Alexandra Walter ist seit 2016 Geschäftsführerin der umetec GmbH, einem Stahl- und Metallbauunternehmen in Eberswalde. Die Firma ist spezialisiert auf Sonderbauteile aus Aluminium, Edelstahl und Stahl und produziert für die Automobil- und Fahrzeugbranche, für Logistikunternehmen oder auch die Windkraft- und Solarindustrie.

Xu Fengxia kommt ursprünglich aus Shanghai, wo sie bereits im Alter von sieben Jahren mit dem Studium chinesischer Zupfinstrumente begann. Später arbeitete sie als Solistin im Orchester für chinesische Musik Shanghai, war aber auch Mitglied von Chinas erster Frauenrockband. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland öffnete sie sich zum einen der Improvisierten Musik und des Jazz, widmet sich aber auch heute noch der Pflege der traditionellen chinesischen Musik. In Eberswalde spielte sie 2002 noch mit dem im gleichen Jahr verstorbenen Kontrabassisten Peter Kowald in dessen Trio „Global Village“ beim eintägigen Musikfest „Wupperklangtal“. Im Studio Halbelf erleben wir sie solistisch auf der chinesischen Zither Guzheng und der Langhalslaute Sanxian.

 

Gespräch und Bühne! Los geht es zur eingeführten Zeit am Vormittag um Halbelf. Live via Livestream. Zu empfangen über die Facebookseite von Guten-Morgen-Eberswalde, sowie über den Guten-Morgen-Youtube-Kanal youtube.mescal.de

 

 

https://www.theaterdeslachens.de/de

http://www.xu-music.de/entrance.htm

http://www.ume-tec.de/

 

Nur im Livestream! Live aus der Alten Post Eberswalde.

Via www.facebook.com/gutenmorgeneberswalde

oder youtube.mescal.de

 

Wir freuen uns über Spenden / Schenkungen für Guten-Morgen-Eberswalde.

Unser gesondertes Konto bei der Sparkasse Barnim:
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Kontoinhaber: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen
Zahlungsgrund: Guten-Morgen-Eberswalde

 

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www.facebook.com/gutenmorgeneberswalde

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Auch 2021 hat 52 Sonnabende. Das werden 52 Guten-Morgen-Veranstaltungen!

 

Die Veranstaltungsreihe Guten Morgen Eberswalde findet seit dem 14. Juli 2007 an jedem Sonnabendvormittag im Stadtzentrum statt, setzt mit qualitativ hochstehenden Angeboten Impulse und lädt darüber hinaus zu Austausch und Begegnung. Die Angebotspalette ist vielfältig, jedoch in keiner Art und Weise beliebig. Musikalisches wechselt sich mit verschiedenen Theaterformen ab; Straßenkulturaktionen, Tanzaufführungen und Lesungen gehören dazu.

Für das integrierte Konzertprogramm erhielt die Reihe Guten Morgen Eberswalde sowohl 2018 als auch 2019 den APPLAUS-Preis: die "Auszeichnung für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten" der Initative Musik.

Eberswalde

23.01.2021
10:30 Uhr
SCHWANENSEE
RUSSISCHES KLASSISCHES STAATSBALLETT - SCHWANENSEE

Musik von P.I. Tschaikowsky
Klassisches Ballett in 2 Akten

Die russische Ballettkunst in Vollendung!

Schon seit 130 Jahren gehört das romantische Märchen vom Prinzen Siegfried und Prinzessin Odette zu den populärsten und beliebtesten Ballettwerken weltweit.
Die im Jahre 1875 entstandene Inszenierung wurde sofort zu einem einzigartigen Teil der Weltkultur und zur Visitenkarte des russischen Balletts. Sie hat den ganzen Reichtum des romantischen Balletts des 19. Jahrhunderts in sich aufgenommen und in vieler Hinsicht die Entwicklung des modernen Balletttheaters bestimmt. Als Vorlage für das Libretto von der Liebe des jungen Prinzen und dem schönen Schwanenmädchen dienten zahlreiche Volksmärchen, in denen die verzauberte Prinzessin nur durch die Liebe eines Jünglings erlöst werden kann.

In seiner fantasievollen Inszenierung erfüllt das „Russische Klassische Staatsballett“ unter der Leitung von Konstantin IVANOV die alte Legende mit neuen glänzenden Farben. Bei aller im besten Sinne konservativen Grundhaltung zum klassischen Ballett ist die Aufführung modern – dank dem innovativen Bühnenbild und den perfekt entworfenen Kostümen. Meisterhaft werden die Sprache des klassischen Tanzes mit seiner Geschmeidigkeit und die Ausdrucksformen des modernen Tanzes zusammengeführt. Auf diese Weise zeigt Konstantin Iwanow, der Leiter und Choreograph des Ensembles, wie die traditionelle und über viele Jahre bewährte Kunst auch für den modernen Zuschauer erfrischend und spannend sein kann.

Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!

Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 18:00 Uhr

Mönchengladbach

23.01.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 39,50 €
Die Nacht der 5 Tenöre - Stargast Marc Marshall
Seit über 15 Jahren begeistern diese Star-Tenöre Tausende von Opernfreunden mit ihrer begehrten Konzertreihe DIE NACHT DER 5 TENÖRE und tauchen Sie ein in die Welt von Tosca, Aida, Rigoletto, Otello, Turandot, La Traviata, Carmen u.v.m.

In unserer allzu hektischen Zeit sind es diese weltberühmten Melodien, die uns einen Abend voller musikalischer Höhepunkte und einfacher Freude an guter Musik bereiten.

Und in der kommenden Tournee haben wir einen Musiker für unsere Konzertreise soweit
neugierig gemacht, dass er sich kurz entschlossen hat, diese Tournee mit seiner außergewöhnlichen Bariton Stimme in neuen Dimensionen zu erheben:

MARC MARSHALL
„Ich bin wie ein Zirkuskind in der Musikwelt aufgewachsen”. Die beeindruckenden Begegnungen mit den „Ich bin wie ein Zirkuskind in der Musikwelt aufgewachsen“. Die beeindruckenden Begegnungen mit den Großen des Showbusiness haben Marc Marshall seit frühester Kindheit geprägt. „Wenn man Kollegen wie Harry Belafonte, Cassandra Steen, Gregor Meyle, Andrea Bocelli, Aretha Franklin, Al Martino, Till Brönner, Tony Marshall, Frank Elstner, Albrecht Mayer und vielen mehr begegnet und sich mit ihnen austauschen kann, motiviert das!“

„Wenn Menschen mir ihre Zeit schenken und mir zuhören, fühle ich mich beschenkt. Bei einem Konzert verbringen wir immerhin mehrere Stunden miteinander und dort entsteht dann diese sehr persönliche Stimmung mit bewegenden Momenten!“

Marc Marshall wurde 1963 als Sohn des Entertainers Tony Marshall in Baden-Baden geboren. Im Alter von sechs Jahren reiste Marc 1970 mit seinem damals noch unbekannten Vater für sechs Wochen nach Chicago und stand dort jeden Abend im Rahmen seiner US-Club-Tour mit ihm auf der Bühne. Am 24. April 1971 erhielt Marc für einen Auftritt mit seinem Vater im Kurhaus Baden-Baden seine erste Gage. Das erste Mal stand er jedoch bereits vor 50 Jahren auf den Bühnenbrettern, die seitdem seine Welt sind. Denn klein angefangen hat der heutige Klassik-Pop-Star 1967 auf einer Bühne beim Erdbeerfest in Staufenberg bei Baden-Baden, zu dem er seinen Vater begleitet hatte. Nach dem Abitur studierte Marc Marshall 1982 unter anderem Jazz in Los Angeles und vertiefte seine zweite Leidenschaft, die klassische Musik. Sein Studium als Bariton schloss er an der Staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe ab. Dort lernte der zweifache Vater 1993 auch anlässlich einer Operettenproduktion Jay Alexander kennen. Ihre erfolgreiche Gesangskarriere als Klassik-Pop-Duo Marshall & Alexander führt die beiden Ausnahmekünstler seit 1998 auf die schönsten Bühnen, ihre gemeinsamen CDs und DVDs belegten Top-Platzierungen in den Charts.

Nun wird er im Rahmen der Tournee Die Nacht der 5 Tenöre Solo, im Duett mit Andrea Hörkens und mit allen Tenören zusammen vielfältig bereichern. gen wie Harry Belafonte, Cassandra Steen, Gregor Meyle, Andrea Bocelli, Aretha Franklin, Al Martino, Till Brönner, Tony Marshall, Frank Elstner, Albrecht Mayer und vielen mehr begegnet und sich Genießen auch Sie das Leben!

Einlass: 19:00 Uhr
Tobias Mann: Chaos
Tobias Mann, Satiriker, Stand-Up-Kabarettist und leidenschaftlicher Musiker, widmet sich in seinem 6. Bühnenprogramm einem echten Herzensthema: dem Chaos. Der temperamentvolle Profi-Chaot und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2017 in der Sparte Kabarett nimmt sein Publikum mit auf eine Expedition in die Irrnis und macht dabei weder vor der großen Politik noch vor den nicht minder großen Wirrungen des Alltags halt.

Chaos regiert die Welt: Wären Planet Erde und der Mensch auf Facebook befreundet, ihr Beziehungsstatus stünde auf „Es ist kompliziert“. Einziger Unterschied - dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen abkühlen, erwärmt es sich hier bedrohlich. Im Namen von Konsum und Kapitalismus wird alles an Bodenschätzen und Lebewesen ausgebeutet, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Und selbst das, was da oben hockt, holen findige Unternehmer noch runter, fällen den Baum und machen daraus pädagogisch wertvolles Holzspielzeug. So ein Zynismus setzt dem Fass ja wohl die Krone der Schöpfung auf! Und genau jetzt, zu einem Zeitpunkt, an dem die Erdbevölkerung angesichts dieser lebensraumbedrohenden Zustände zusammenrücken müsste, fällt die gesamte Menschheit zurück in die Steinzeit. Wenngleich zu vermuten ist, dass es damals im Pleistozän eine ganze Ecke gesitteter zuging als heute in den Online-Kommentarspalten der großen Nachrichtendinosaurier. Jeder gegen Jeden. Alle gegen Alle. Und auf jeden Fall „Ich zuerst!“ Mal ehrlich - bei dem Chaos klickt doch keiner mehr durch!

Aber steckt in all dem Gewusel nicht auch das Potential eines echten Neuanfangs? Muss es nicht erst mal schlimmer werden, damit es wieder besser wird? Und überhaupt: Wird Chaos nicht oft auch mit Veränderung verwechselt und umgekehrt? Jede Menge Chaos entsteht doch erst dadurch, dass Menschen versuchen, Chaos zu verhindern – eine Erfahrung, die vor allem Eltern jeden Tag aufs Neue machen. Sie müssen den Nachwuchs auf eine Welt vorbereiten, die sie selber nicht mehr verstehen. Ein via YouTube verbreiteter Influencer-Virus sorgt dafür, dass geschäftstüchtige Netz-Gesichter verwirrten Teenagern erklären, welche Turnschuhe es jetzt zu tragen gilt, um in dieser Gesellschaft überhaupt noch als Mensch wahrgenommen zu werden. Doch selbst wenn man den Verlockungen des Materialismus entsagt und ein umweltfreundlicher Konsument sein will, verunsichert einen die Suche nach Nachhaltigkeit meist ziemlich nachhaltig. Schließlich wird bei vermeintlichen Bio-Produkten gelogen bis sich die regenwaldfreundlich geschlagenen Balken biegen.

Was aber hilft gegen derlei Ungemach? Auf jeden Fall Humor. Darum geht Tobias Mann in diesem Bühnenprogramm streng satirisch der Frage nach, wohin das mit uns Menschen noch führen soll. Er spinnt die Verrücktheiten unserer ach so zivilisierten Gesellschaft weiter und denkt sie konsequent satirisch zu Ende. Dabei ist er, wie er halt ist: durch und durch optimistisch und unerschütterlich positiv! Umarme das Chaos, sonst umarmt es Dich! Letztlich ist es doch so, wie der Chaostheoretiker aus „Jurassic Park“ weise festgestellt hat: Das Leben findet einen Weg!

Der Träger des Bayerischen Kabarettpreises, des Hamburger Comedy Pokals und des Bonner Prix Pantheons bietet einen einmaligen „Furor aus Comedy, Kabarett und Unsinn“ (Bonner Rundschau). Nicht umsonst schreibt Der Westen „Man könnte Seiten füllen mit Lobeshymnen.“ Könnte man. Aber am besten schaut man sich diese „geniale Personifikation aus knallhartem Gesellschaftskritiker, Rächer der Politikverdrossenen und strahlendem Comedian“ (Passauer Neue Presse) mit seinem „atemberaubenden Hochgeschwindigkeitskabarett“ (Memminger Zeitung) einfach selber an.

Tobias Mann ist zusammen mit Christoph Sieber Gastgeber der monatlichen, kabarettistischen Late-Night-Show „Mann, Sieber!“ im ZDF. Daneben ist er auch immer wieder in zahlreichen anderen TV-Formaten zu sehen, u.a. „Mitternachtsspitzen“, „Die Anstalt“, „Pufpaffs Happy Hour“, „Schlachthof“ uvm. Außerdem ist er regelmäßig als Moderator der Radiosendung „WDR Kabarettfest“ im WDR-Radio zu hören. 2019 erschien sein zweites Buch „Verrückt in die Zukunft“ im Ullstein Verlag.

Foto: Thomas Klose

http://www.agentour.org * Einlass: 18:30 Uhr

Dresden

23.01.2021
19:30 Uhr
Tickets
ab 28,50 €
SchwabenNacht Esslingen
SchwabenNacht Esslingen
Die Schwabensause präsentiert bei den SchwabenNächten an einem Abend mehrere hochkarätige, schwäbische Künstler aus den Bereichen Comedy und Kabarett. Die schwäbischen Kabarettisten und Comedians geben Einblicke in ihre Bühnenprogramme und zeigen wie vielfältig der schwäbische Dialekt ist und auch sein kann! Freuen Sie sich auf einen abwechslungsreichen Abend vor großer Kulisse! Mit dabei: Kächeles, Schwäbische Erotik, Frl. Wommy Wonder, Karl-Heinz Dünnbier und Käthe Kächele!

KÄCHELES
Kächeles - zwei Schwaben die nicht miteinander aber auf gar keinen Fall ohne einander können! Kächeles setzen auf umwerfende Situationskomik, unverfälschten Dialekt und die durchschlagende Wirkung ihrer beiden Figuren. Ihre Szenen und Dialoge sind treffsicher mitten aus dem Leben gegriffen. Dabei zelebrieren Käthe und Karl-Eugen immer wieder aufs Neue den zwischenehelichen Wahnsinn und gewähren einen tiefen Einblick in den Irrgarten einer schwäbischen Ehe.

SCHWÄBISCHE EROTIK
Christiane M. als die "Schwäbische Erotik" beantwortet die noch unbeantwortete Frage: „Schwäbische Äroddik? Gibt´s des überhaupt?“ Die Antwort entrollt sich in einem temperamentvollen Programm mit Augenzwinkern, Stellungsakrobatik, jeder Menge Charme und schwäbischen Frohsinn. Mit ihrer Herzlichkeit spielt sich Christiane M. in die Herzen der Zuschauer. Doch darauf legt sie als Schwäbin wert: Das Programm wahrt immer den Anstand. Hier wird zwar vom Leder gezogen, aber „Äroddik isch die Balance oberhalb dr´ Gürtellinie“! Und schnell wird klar: „Äroddik braucht koiner, aber ohne isch älles nix!“

FRL. WOMMY WONDER
Das Fräulein mit den Gardemaßen steht als Frau ihren Mann mit einer Mischung aus Kabarett, Comedy, Chanson und Travestie; sie ist gleichermaßen spitzzüngig wie philosophisch und bietet fernab gängiger Mainstream-Comedy kleine Seitenhiebe und Sticheleien. Das Kultfräulein mit dem Herz am rechten Fleck verbreitet dabei eine Fröhlichkeit, die unten im Bauch anfängt und sich bis in die Haarspitzen fortsetzt, und wie! Der Lachmuskelkater-Marathon ist dabei vor allem eines: Unterhaltung mit Haltung für Herz, Hirn und Zwerchfell, und das macht vor allem eines: süchtig.

KARL-HEINZ DÜNNBIER
Dieser Schwabe steckt wahrhaftig voller Wunder. Karl-Heinz Dünnbier ist Kabarettist, Zauberer, Bauchredner & Entertainer! Er verbindet klassische Elemente des Varietés mit Komik und Kabarett. Er zaubert und verzaubert zugleich. Mit einzigartiger Kreativität und seinem ulkigem Humor präsentiert der “Copperfield mit schwäbischer Seele” ein Kabarettprogramm voller Witz und charmant-schwäbischer Unterhaltung. Treten Sie ein in den magischen Humor-Feinkostladen und genießen Sie köstlich-schwäbisches Varieté-Kabarett voller Magie.

KÄTHE KÄCHELE
Käthe Kächele plaudert aus dem heimischen Nähkästchen und beschreibt gnadenlos direkt aber mit jeder Menge Augenzwinkern, was Frau Tag ein Tag aus alles anstellen muss, um den etwas trägen Mann in Schwung zu bringen und auch zu halten. Käthe ist ein unverwechselbares, original-schwäbisches Unikum, das an Komik, Bühnenpräsenz, Rededynamik und Charme kaum zu übertreffen ist. Sie zündet ein Pointen-Feuerwerk zu Lasten der Männerwelt, über das aber nicht nur Frauen herzhaft lachen können!

Einlass ab 19.00 Uhr
The Music of HARRY POTTER - Harry Potter Live in Concert
The Music of Harry Potter
Das magische Musik-Erlebnis Live in Concert

Solisten, Sänger und Musiker der Cinema Festival Symphonics
Spektakuläre Licht- und Leinwand-Animation

Seit 20 Jahren ziehen die „Harry Potter“-Filme weltweit und über Generationen hinweg Menschen in ihren Bann. Hierzu trägt besonders die ikonische Filmmusik bei, die von John Williams, Patrick Doyle, Nicolas Hooper und Alexander Desplat komponiert wurde. Das berühmte „Hedwig’s Theme“, das inzwischen als Hauptmelodie der Filmreihe gilt, kann vermutlich fast jeder mitsummen – und bekommt dabei eine Gänsehaut!

„The Music of Harry Potter – Live in Concert“ ist ein magischer Abend der ganz besonderen Art. Klangvoll fasst er die musikalischen Höhepunkte der „Harry Potter“-Filme und des Theaterstücks „Harry Potter und das verwunschene Kind“ zu einem einzigartigen Erlebnis zusammen.

Mit modernster Technologie wird das gewaltige Ensemble der Cinema Festival Symphonics unter Leitung des renommierten Dirigenten Stephen Ellery die Harry Potter Fans auf eine musikalische Reise durch alle 8 „Harry Potter“-Filme mitnehmen. Solisten, Chor und Orchester zelebrieren eine einzigartige Klangwucht, die voll und ganz in die Welt der Magie eintauchen lässt und gemeinsam mit aufwändigen Leinwand-Animationen und visuellen Effekten für eine Achterbahn der Emotionen.

Gänsehaut pur, wenn „Hedwig’s Theme“ die Zuschauer nach Hogwarts entführt oder der Chor „Double Trouble“ zum Besten gibt.

Ausgelassene Stimmung bringt „The Night Bus“ mit der rasanten Fahrt des fahrenden Ritters.

Mystisch wird es mit „Black Lake“, wenn die Zuschauer mit Harry in den Schwarzen See und in das Reich der Wassermenschen abtauchen.

Einlass 15:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.
Schneewittchen - das Musical - Theater Liberi
Fantastische Abenteuer, vergiftetes Obst und ein mysteriöser Trank: In seinem Musical-Highlight „Schneewittchen“ entführt das Theater Liberi Groß und Klein auf eine spannende Reise ins Märchenland. Temporeiche Eigenkompositionen, viel Energie und jede Menge Humor sorgen für ein unvergessliches Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Altbekanntes Märchen feiert überraschendes Comeback
Das für seine modernen Familienshows bekannte Theater Liberi entstaubt die altbekannte Geschichte der Gebrüder Grimm und setzt sie ganz neu in Szene: Die mitreißenden Songs aus Soul, Pop, Swing und sogar Punk werden von bestens ausgebildeten Musicaldarstellern stimmgewaltig auf die Bühne gebracht. Rasante Choreografien unterstreichen die eingängigen Musicalhits. Fantasievolle Kostüme und ein aufwendiges Bühnenbild versetzen das Publikum dabei optisch direkt in die zauberhafte Welt dieses ebenso spannenden wie witzigen Märchens.

Abenteuer im Märchenland
Seit Jahrhunderten kennt jedes Kind die berühmte Frage: „Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ Als die Antwort darauf eines Tages plötzlich „Schneewittchen“ lautet, schmiedet die böse Königin einen Plan, um das Mädchen loszuwerden. Doch die mutige Titelheldin schafft es zu entkommen und flüchtet tief in den Wald. Sie trifft auf die sieben Zwerge, die dort versteckt und zurückgezogen von den Menschen leben und ein altes Geheimnis hüten. Nur der draufgängerische Prinz scheint von den Zwergen eingeweiht zu sein. Schneewittchen will herausfinden, was es damit auf sich hat und ehe sie sich‘s versieht, ist sie mittendrin im Abenteuer um einen gestohlenen Zaubertrank…

Restkarten noch an der Tageskasse erhältlich.