Mittwoch, 27.05.2020
um 19:30 Uhr

Schloss Schwetzingen
Schloss-Straße 2
68723 Schwetzingen






London 1733. Händel stand im Zenit seines Erfolgs. In der Oper – und nicht nur dort – gab er den Ton an. Da kauften ihm einige Lordschaften die besten Stimm­ und Instrumentalvirtuosen aus seinem Ensemble weg, engagierten mit Nicola Porpora einen renommierten »Hauskomponisten« mit exzellenten Sängerkontakten, und mit dessen Schüler Farinelli den damals berühmtesten Kastraten. Händel antwortete mit taktischem Geschick und mit einer Musik, die Porpora herausforderte. Vier Jahre dauerte der Opernkrieg, der mit allen Mitteln, nicht nur denen der Kunst, ausgefochten wurde, dann brach der oberste Ringrichter freier Wirtschaft, der Gott Markt, den Kampf ab. Zurück blieb eine Konkursmasse vom Feinsten, musikalische Glanzstücke, für die ihre Komponisten ihre ganze Fantasie und Erfahrung eingesetzt hatten. Das Programm gibt davon einen Eindruck, bereichert um Werke von Veracini, der mehr zu Porpora hielt, und Geminiani, der mit dem jungen Händel einst bei den Royals vorgesprochen haben soll.

Einlass 19:15 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt.

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