Freitag, 28.08.2020
um 18:20 Uhr

KKL Luzern, Luzerner Saal
Europaplatz 1
CH-6002 Luzern






Ensemble der LUCERNE FESTIVAL ALUMNI  
Teilnehmer des «Composer Seminar»  
Wolfgang Rihm

«Klassische Musik, heute komponiert»

Klassik ganz unkompliziert: Wenn der Arbeitstag vorbei ist, der Abend aber noch nicht richtig begonnen hat – dann ist Zeit für Musik. Genauer: für 40 Minuten Musik. Immer um 18.20 Uhr, vor den «grossen» Sinfoniekonzerten also, stellen sich in der Reihe «40min» ausgewählte Festivalkünstler vor. Der Eintritt ist frei, einen Dresscode gibt’s nicht, und auch Vorwissen ist nicht nötig. Denn die Künstler machen nicht nur Musik, sondern schlüpfen auch in die Rolle des Moderators und erklären, was sie da spielen und warum sie es so und nicht anders spielen. Schnuppern Sie doch mal rein!


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Ensemble der LUCERNE FESTIVAL ACADEMY  
Lin Liao - Dirigentin

Pierre Boulez (1925–2016)
Polyphonie X für 18 Instrumente (zwei Aufführungen)
Victor Colţea (*1986)
Neues Werk für Ensemble
Uraufführung | Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL
Samir Amarouch (*1991)
Neues Werk für Ensemble
Uraufführung | Auftragswerk von LUCERNE FESTIVAL

Dieses Werk ist fast schon ein Mythos: Die zersplitterten, in all ihren Parametern einem rigiden Reihendenken unterworfenen Klänge von Polyphonie X provozierten 1951 bei den Donaueschinger Musiktagen einen veritablen Skandal und katapultierten den damals 26-jährigen Pierre Boulez schlagartig an die Spitze der Musikavantgarde. Doch der strich dieses faszinierend radikale Experiment seriellen Komponierens wenig später aus seinem offiziellen Werkkatalog, weil er es als zu theoriebefrachtet empfand. Die Partitur erschien nie im Druck, einziges Zeugnis war bislang der Mitschnitt der Premiere. Fast siebzig Jahre später wird Polyphonie X nun erstmals wieder aufgeführt – und das gleich zweimal, denn das komplexe Werk verlangt wiederholtes Hören. Die LUCERNE FESTIVAL ACADEMY startet damit die auf mehrere Jahre angelegte Reihe «Kosmos Boulez», in der sie wichtige Werke ihres Gründers wiederentdeckt, die Boulez zu Lebzeiten zurückgezogen hatte. Und sie lässt sie in einen aufschlussreichen Dialog treten: mit anderen seiner Arbeiten, aber auch mit Musik der jungen Komponistengeneration.