Freitag, 03.04.2020
um 20:00 Uhr

Theater Courage
Goethestraße 67
45130 Essen




Vampir Adrian hat aus seiner Sicht den besten Job der Welt, denn er ist Nachtwächter einer Blutbank im Essener Universitätsklinikum und zudem verliebt in Arbeitskollegin Eva. Leider erschweren sich Adrians Arbeitsbedingungen, als sein Chef Dr. Heinze sich die Buchhaltung genauer anschaut und feststellt, dass immer wieder Blutkonserven auf merkwürdige Art und Weise „verschwinden“. Adrian braucht neue Blutquellen und die findet er nachts im dunklen Essener Süden. Damit erregt er nicht nur die Öffentlichkeit, sondern ruft auch den berühmten Vampirjäger Dr. van Helzing auf den Plan: Eine turbulente Hetzjagd quer durch Rüttenscheid beginnt.....

Erleben Sie im Theater Courage eine herzhafte Komödie mit Biß, eine Parodie auf bekannte Vampirfilme und gleichzeitig eine Hommage an den schönsten Stadtteil der Kulturhauptstadt Essen. Lachen und fiebern sie mit bei Adrians und Evas Flucht vor dem Vampirjäger zwischen Grugapark, Klinikum und Rüttenscheider Stern.

"....ein echter Coup.....selten waren Parodie, Satire, Frivolität und purer Klamauk so hervorragend gemixt..... irrwitzige Blödeleien mit Niveau.....bleibt kein Auge trocken" (WAZ 13.11.10)

Die Veranstaltung ist leider abgesagt. Weitere Infos folgen.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

04.04.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

ACHTUNG: Die Reiss-Engelhorn-Museen haben wegen des Coronavirus ab Samstag, den 14. März 2020 bis auf weiteres geschlossen!

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

04.04.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

04.04.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

04.04.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

04.04.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

04.04.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

04.04.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

04.04.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

04.04.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

04.04.2020
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

04.04.2020
WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um »humanitär« zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es?

Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele »Gewaltfreier Interventionen«. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen »Dritten Partei«, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee (»Shanti Sena«), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen.

 

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: Zum Einen wird die »Gewaltfreie Intervention« in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätze »Ziviler Konfliktbearbeitung«.

 

 

Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, eine inhaltliche Einführung bietet Dr. Christine Schweitzer, Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung, zum Thema »Gewaltfrei in Konflikte eingreifen - Menschen schützen, Konflikte nachhaltig bearbeiten«.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. März 2020 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

Di bis Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa + So von 11:00 bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Osnabrück

04.04.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So (und Feiertage) von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

04.04.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

04.04.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

04.04.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
spotlights

Vernissage entfällt, die Ausstellung ist zu den angegebene Zeiten geöffnet!

Ein repräsentativer Querschnitt durch die Arbeit des Fotokünstlers Yakup Zeyrek, der dem Kunstzentrum Karlskaserne seit Jahren eng verbunden ist.
Als inoffizieller Chronist dokumentiert er mit seinen beeindruckenden Bildern nicht nur die Vielfalt des Karlskasernen-Programms. Seine geheimnisvollen Lichtgestalten im dunklen Bühnenraum schaffen auratische Momente und machen jede Aufnahme zum eigenständigen Kunstwerk.

Eintritt frei!

Öffnungszeiten:
Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Ludwigsburg

04.04.2020
Fragments from now

Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Welt ist in Bewegung: Alte Ordnungssysteme wandeln sich und scheinen weniger verlässlich, sicher geglaubte Errungenschaften wie die Schaffung einer offenen, friedlichen Welt sind durch populistische Strömungen und die globale Gefährdung von Klima und Menschenrechten bedroht. Somit wird es immer wichtiger, Position zu beziehen. Dies tun vierzehn junge Kuntstipendiat*innen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit ihren Fotografien, Videoarbeiten und Installationen gesellschaftliche Fragen wie Vielfalt und Migration thematisieren und für eine künstlerische Auseinandersetzung stehen, in der sich alle Künste zu Recht als Teil eines übergreifenden gesellschaftlichen Diskurses verstehen.
Mit Saskia Ackermann, Darío Aguirre, Yevgenia Belorusets, Cihan Cakmak, Soso Dumbadze, Öncü Hrant Gültekin, Raisan Hameed, Carsten Kalaschnikow, Ksenia Kuleshova, Dariia Kuzmych, Sebastian Mühl, Neda Saeedi, Amir Tabatabaei und Vilmos Veress; kuratiert von Beate Eckstein und Annelie Pohlen

Bonn

04.04.2020
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

04.04.2020
Marianne Werefkin-Preis 2020

Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke von zehn in Berlin lebenden Künstlerinnen, die für den Marianne Werefkin-Preis 2020 nominiert wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. vergeben, der sich seit 153 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt engagiert. Es stellen aus: Barbara Breitenfellner (Preisträgerin), Kerstin Drechsel, Harriet Groß, Aneta Kajzer, Rona Kobel, Anna Lehmann-Brauns, Mara Loytved-Hardegg, Rebecca Raue, Fiene Scharp, Nanaé Suzuki.

Kuratiert von Dr. Anna Havemann. Schirmherrin der Ausstellung ist Ulla Pietzsch.

Der britisch-deutsche Fotokünstler Mike Chick reflektiert anhand des Royal Air Force Flugbuchs seines Vaters, das dessen Tätigkeit als Pilot im zweiten Weltkrieg dokumentiert, eine persönliche sowie zugleich jüngere europäische Geschichte. Im Zeitraum 2017-19 ist Mike Chick in sechsundzwanzig europäische Städte in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen gereist, die Flugziele seines Vaters waren. 75 Jahre nach dem ursprünglichen Eintrag im Flugbuch sind zeitgenössische Nachtaufnahmen von Gebäuden, Straßen und Stadträumen entstanden, die sich mit unseren Vorstellungen von Zeit, Ort und Erinnerung auseinandersetzen.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

04.04.2020
DORNRÖSCHEN
KLASSISCHES MOSKAUER BALLETT
unter der Leitung von Anna Ivanova

DORNRÖSCHEN

Ballett in 2 Akten
Musik von P. I. Tschaikowsky

Der berühmte russische Komponist P. I. Tschaikowski bezeichnete „Dornröschen“ als sein bestes Balletstück. In der Tat, das Ballett, das er nach dem französischen Märchen „La belle au bois dormant“ von Charles Perrault geschrieben hatte, wurde zu einem der schönsten Meisterwerke in der Geschichte des klassischen Balletts.

Seit seiner erfolgreichen Uraufführung im Jahr 1890 im glorreichen Mariinsky -Theater in Sankt Petersburg bleibt „Dornröschen“ bis heute eins der populärsten Klassischen Bühnenwerke der Welt. Das in die ausdrucksvolle Sprache des klassischen Tanzes genial übersetztes Märchen erzählt über die schöne Prinzessin Aurora, die durch den Fluch einer bösen Fee in den hundertjährigen Schlaf gefallen war und nur von dem liebevollen Kuss des jungen Prinzen wieder geweckt werden konnte.

Die talentierten Tänzer des Klassischen Moskauer Balletts begeistern das Publikum mit einem Ballettkunst auf höchstem Niveau – sehr klassisch und originalgetreu, aber auch frisch und modern, dank der geschickten choreographischen Umsetzung durch die künstlerische Leiterin und Choreographin des Ensembles Anna Ivanova. Die Tänzerinnen und Tänzer sind Preisträger zahlreicher internationaler Ballettwettbewerbe, alle durften die beste und die anspruchsvollste Ballettausbildung der Welt genießen.
Die unsterbliche Musik, großartige klassische Ballettkunst, opulentes Bühnenbild und prächtige Kostüme versetzen die Zuschauer in eine Zauberwelt, voller Schönheit, Leidenschaft und ewiger Liebe.
Ein wahrer Ballettgenuss für Groß und Klein!


Veranstalter: P.T.F. Deutsch-Russische Kulturförderungs GmbH
Mehr Info unter:
http://www.klassisches-ballett.com

Einlass: 18:30 Uhr

Termin wird verlegt, vorerst kein Storno bis 31.03.20!

Bad Nauheim

04.04.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 39,50 €
Die Zauberflöte – Sternstunde einer Souffleuse
Die Zauberflöte – Sternstunde einer Souffleuse

Figurentheater Weidringer
https://weidringer.de

Samstag, 04. April, 20 Uhr
Dauer: ca. 80 Minuten, mit Pause.
Für Erwachsene und Jugendliche. Mindestalter: 10 Jahre

Kann das gutgehen? Mozarts berühmte Oper „Die Zauberflöte“ in den Händen einer unerfahrenen Souffleuse!? Umsichtig und gründlich hat sie alle Vorbereitungen für den großen Opernabend getroffen, doch die Leiterin des Theaters, Frau Gerlinde Salieri, erscheint nicht. Was tun? Jetzt gilt es zuallererst, die Vorstellung zu retten und die Souffleuse hat auch schon einen Plan. Lange hat sie auf diesen Abend hingearbeitet. Jetzt ist er gekommen! Scheinbar schüchtern tritt sie nun aus dem Schatten ins Rampenlicht und präsentiert ihre eigene, einzigartige Version der „Zauberflöte“: verspielt, dramatisch und unwiderstehlich menschlich.
Ein Theaterabend voller Emotionen, überraschender Wendungen und natürlich Mozarts grandioser Musik.

Spiel: Christiane Weidringer
Regie: Harald Richter
Ausstattung: Barbara Weinhold, Günter Weinhold
Musik: Andreas Kuch
Spielform: Marionetten

Die Veranstaltung fällt leider aus.

Gernsbach

04.04.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 14,00 €
4 Türken und kein Halleluja: Mit Serhat Dogan, Özgür Cebe, Cüneyt Akan u. Serkan Ates Stein
Moderator Serhat Dogan präsentiert hier in deutscher Sprache die Créme de la Créme der türkischen Comedy-Szene: Mit dabei sind Özgür Cebe, Cüneyt Akan sowie Serkan Ates-Stein.

Serhat Dogan wurde 1974 in Köln geboren, ging aber mit seinen Eltern und Geschwistern in die Türkei und besuchte dort die Schule. Nach einem abgebrochenen Sportstudium kehrte er 2005 nach Deutschland zurück und startete später mit seinem Soloprogramm ,,Danke, Deutschland!" als Comedian durch. Der Titel des Programms ist eine Anspielung auf seine inzwischen erlangte Aufenthaltserlaubnis. Dogan hatte Auftritte in diversen TV-Shows und ist auch als Theaterschauspieler tätig.


Özgür Cebe, 1974 in Bielefeld geboren, hat eine Ausbildung zum Schauspieler erfolgreich abgeschlossen und spielte unter anderem bei den RTL-Serien ,,Der Clown" sowie ,,Alarm für Cobra 11" mit. Auch in der ,,Lindenstraße" war er bereits zu sehen. Am 6. September 2009 wagte er den Sprung auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Aktuell ist der Stand-Up Comedian mit seinem Soloprogramm ,,Born in the BRD" auf Tour. Darin bewegt sich Cebe von der reinen Comedy weg und befasst sich auch mit kabarettistischen Themen.


Cüneyt Akan ist Comedy-Newcomer und stammt aus Wiesbaden. Wer bei ihm allerdings Klischee-Comedy mit Migrationshintergrund erwartet, hat sich geschnitten. Der Deutsch-Türke versteht es, auf charmante und liebenswerte Art über seine familiären, beruflichen und sozialen Probleme zu sprechen. Unter anderem befasst er sich auf urkomische Weise mit den täglichen Vorurteilen seiner deutschen Ehefrau. Natürlich immer mit einem kleinen Augenzwinkern...


Serkan Ates-Stein ist in Essen aufgewachsen. Der Wahlkölner ist ein dynamischer Entertainer auf der Bühne, der hin und wieder leicht ins Kabarettistische abdriftet. Er schafft es, sich und seine Generation aufs Korn zu nehmen, indem er lustige Anekdoten zum Besten gibt oder mit derbem Sprechgesang glänzt. Aber wer jetzt denkt, das käme plump-salopp daher, der kann sich bei Serkan auf wohl pointierte Comedy freuen. Zwischendurch untermalt er seine Auftritte zudem mit ausgefeilten Beat Box-Performances.

Einlass 19.45 Uhr

Die Veranstaltung entfällt
Himmlische Zeiten - Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz u. Katja Wolff
HIMMLISCHE ZEITEN – Altwerden ist nichts für Feiglinge
Eine Revue von Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz und Katja Wolff

Diese Damen sind ein Hit! Mit „Heiße Zeiten“ und „Höchste Zeit“ begeisterten sie unser Publikum in der Komödie im Marquardt. Jetzt kommen „Himmlische Zeiten“! Denn das Leben endet ja nicht mit einem Happy End, und was wäre eine Trilogie ohne dritten Teil? In Stuttgart erlebt er seine Uraufführung.

In der Privatabteilung eines Krankenhauses treffen sie wieder aufeinander: die Karrierefrau, die ihren Managerposten mit einer kosmetischen Generalüberholung gegen die Konkurrenz verteidigen will, die Junge, die kurz vor Toresschluss ihr zweites Kind bekommt, die Hausfrau, deren Rente nicht zum Leben und nur knapp zum Sterben reicht, und die Vornehme, die nach dem Zusammenstoß mit einem hart geschlagenen Golfball unter Gedächtnisstörungen leidet.

Sie kämpfen mit dem Älterwerden und dessen Symptomen, mit der Angst vor dem Ende und der Hoffnung auf ein Danach. Und sie tun das in komisch-lakonischer Weise, denn dieser Abend ist ein Fest für das Leben und für die Freundschaft. Mit neuen Texten versehene Hits lassen die vier Damen zu Hochform auflaufen. Denn wer Freunde hat, dem winken wahrlich „Himmlische Zeiten“!

Liebenswerte Charaktere, schlagfertige Dialoge, urkomische Situationen und jede Menge Musik machen diesen Abend wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Vorstellungen 13.3. bis 3.5.2020

Mit Franziska Becker, Heike Jonca, Angelika Mann, Nini Stadlmann
Buch Tilmann von Blomberg
Liedtexte, Arrangements und
Musikalische Leitung Carsten Gerlitz
Kreative Entwicklung und Regie Katja Wolff
Bühne und Kostüme Cary Gayler
Choreographie Andrea Kingston
Dramaturgie Susanne Schmitt

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
NEHMEN SIE DIE UNTERSUCHUNGSPILLE

Das Theater Apropos ist schon seit vielen Jahren im TamS beheimatet, das gerade seinen 50. Geburtstag feiert. Nach dem erfolgreichen Programm ICH BIN ANDERS hat sich das Ensemble unter der Regie von Burchard Dabinnus mit Texten des russischen Literaten Daniil Charms beschäftigt und präsentiert sein neuestes Stück NEHMEN SIE DIE UNTERSUCHUNGSPILLE!

Daniil Charms’ künstlerische Offenheit, sein Ideenreichtum waren in der stalinistischen Diktatur politisch verdächtig. Nach jahrelangen Repressalien starb er 1942 in Leningrad in der Gefängnispsychiatrie. Seine abgründigen Dialoge, Grotesken, poetischen Geschichten und berührenden Tagebucheinträge bilden die Grundlage des Abends.

Im sehr persönlichen Umgang des Ensembles mit den Texten spiegeln sich Daniil Charms’ Charakterzüge, Lebenslust und Lebensangst, Spaß an Verstellung und Satire. „Ich hasse Menschen, die fähig sind, länger als sieben Minuten zu reden!“, teilt uns der Dichter mit. Zwischendurch ruft er aus der Vergangenheit auch mal an. Das Leben wird gefährlich in Leningrad in den 1930er Jahren. Verhaftungen und Deportationen drohen. Auch diese Atmosphäre soll an dem Abend „erlebt“ werden.

Es spielen Maria Bauer, Laura Helle, Javier Kormann, Kerstin Schultes, Zoltan Sloboda, Irene Türk-Grimm, Musiker Shadi Hlal

Regie und Dramaturgie Burchard Dabinnus
Bühne und Kostüme Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt
Licht Iwan Toporyschkin
Inspizienz Gabriele Werbeck
Regieassistenz Andrea Gallini
Kostüm- und Bühnenassistenz Marlene Rösch
Produktionsleitung Edeltraud Prestele
Projektleitung Jegan Thilaganathan

Produktion Ariadne e.V.

Karten 20 € /10 €

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

EUROPA . der Kreisverkehr und ein Todesfall

Europa! Was für ein erstaunlicher Erdteil! Ein Kontinent, der die Philosophie erfunden hat, die moderne Wissenschaft entwickelt und die Menschenrechte formuliert hat … und der es heute schafft, auf über 3000 Seiten zu erklären, wie viel Wasser maximal durch einen Duschkopf fließen darf. Europa ist eine große Idee. Die Idee, eines Hauses, in dem 28 verschiedene Nationen (je nach Laune vielleicht auch nur 27) zusammenleben und zusammenarbeiten. Wobei jeder, der mal versucht hat, in einer WG mit nur drei Leuten einen Spülplan zu entwickeln, ahnt: Das wird sauschwer! Europa steht nicht gut da im Moment. Früher suchten hier Touristen aus Übersee nach den Resten der alten Ruinen. Heute scheint Europa selbst die größte Ruine zu sein.

Thomas Freitag wirft in diesem Programm einen scharfen, satirischen und sehr komischen Blick auf Europa… oder das, was davon noch übrig ist.

Er schlüpft dazu in die Rolle des EU-Bürokraten Peter Rübenbauer, der für die Entwicklung aller europäischen Kreisverkehre zuständig ist… bis der „worst case“ geschieht: Rübenbauer verunglückt in einem Kreisverkehr und findet sich nun auf der Grenze zwischen Leben und Tod, zwischen Himmel und Hölle, zwischen dem ewigen Licht und einer EU-Energiesparlampe wieder. Und er stellt sich hier die großen Fragen: Habe ich im Leben alles richtig gemacht? Habe ich meine Ziele erreicht? Und habe ich wirklich für Europa gekämpft? Für dieses seltsame Gebilde, das uns Skipisten in Dänemark, Schwarzwälder Schinken aus Lettland und zwei Millionen Kreisverkehre beschert hat …? Aber eben auch 70 Jahre Frieden und Wohlstand. In einem rasanten Monolog seziert Thomas Freitag das heutige Europa, schlüpft dafür in viele verschiedene Rollen, schlägt den Bogen von der Antike bis heute, von der Hochkultur zur Politik, von Gott bis in die Welt. Und er kommt den großen Wahrheiten damit ziemlich nahe. Ein himmlischer Abend für Europäer, die glauben, dass Europa vielleicht doch noch mehr ist als Song-Contest und Champions League.

Ein himmlischer Abend für skeptische Europäer.

Magdeburg

04.04.2020
20:00 Uhr
Rock'n'Beat

Partynight mit den Barking Bats und der Tanzschule Krüger

Die Flower-Power-Rockband aus Celle spielt in ihrer originalen Besetzung. Es darf getanzt und gefeiert werden. Für Getränke und Leckereien ist gesorgt.

Eintritt: 15,00 EUR

Celle

04.04.2020
20:00 Uhr
Paul Weigl - Passionsfrüchtchen - wie man Leidenschaft

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am 13.03.2020 entschieden, Bürgerhaus Stollwerck, wie eine Reihe anderer städtischer Einrichtungen wegen der Corona-Pandemie vom 14.03. bis zum 19.04.2020 zu schließen. Sofern Sie Eintrittskarten für unsere Veranstaltung haben, können Sie diese bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgeben oder auch gerne, nach Abstimmung mit dem Theaterbüro für zukünftige Veranstaltungen umbuchen oder gutschreiben

Kabarett & Slam Poetry

Pünktlichkeit, Ordnung, Akkuratesse. Das sind Attribute, die einen Deutschen auszeichnen.

Leidenschaft steht da nicht auf der Agenda, es sei denn, man könnte sie von der Steuer absetzen. Selbst beim Tanzen wird auf die korrekte, passende Schrittfolge geachtet. Die Unordnung wird minutiös vorbereitet, bevor der angekündigte Spontanbesuch vorbeikommt, und auf dem Haargel steht „Out-of-bed-Style“, um ein wildes Leben zwischen Tupperboxen und Krawattenhalter zu suggerieren.

Doch warum? Was wurde aus dem Land der leidenschaftlichen Dichter und Denker, dem Land der passionierten Streitkultur?

Paul Weigl nimmt sich der Frage an und tobt sich auf der Bühne komplett aus. Dabei führt er uns durch unseren teils paradox anmutenden Alltag, geprägt von peinlichen Feiereinlagen, dem digitalen Blödsinn, der Suche nach dem passenden Handyvertrag bis hin zu uns selbst, findet zudem die Liebe sowie den Hass im Detail und zeigt jedem einzelnen, dass Leidenschaft nichts ist, was man lernen kann, sondern irgendwann einmal verlernt hat.

Wort- und stimmgewaltig sowie mimisch und gestisch ausschweifend, mal absurd, mal tiefgründig, mal offensichtlich, mal zwischen den Zeilen präsentiert sich Weigl als wahres PASSIONSFRÜCHTCHEN.

„Dieser Mann wird Kult!” (aus der Begründung der Jury des Bielefelder Kabarettpreises 2017)

„Mit reichlich Energie, einem schier unerschöpflichen Repertoire an Gesten und einer einmaligen Mimik bringt er seine Texte auf die Bühne.“ (szene38)

"Paul Weigl überzeugte mit seinem akrobatischen Wortwitz, seiner hohen Bühnenpräsenz und mit tief- und abgründiger Originalität, die einen auch nach der Veranstaltung zum Nachdenken anregte." (aus der Begründung der Jury „Paulaner Solo“ 2017)

„Auf der Zielgeraden mit punktgenauer Landung der Pointen. Der Wahlberliner aus Bayern überzeugte mit seinen sprach- und ausdrucksgewaltigen Geschichten … Wenn seine Stimme anschwillt und seine Gesichtszüge gekonnt entgleisen, dann bleibt einem kurz das Lachen im Halse stecken… Glückwunsch an Paul Weigl!“ (aus der Begründung der Jury „Dortmunder PoKCal“ 2017)

https://www.youtube.com/watch?v=FXlwNBL5tKw&t=410s

www.paulweigl.de

tickets

 

Köln

04.04.2020
20:00 Uhr
Tickets
Blüthner Classics

Die belgische Pianistin und Professorin am Brüsseler und Pariser Konservatorium ist zum dritten Mal bei den „Blüthner Classics“ zu Gast. Die gefragte und mehrfach ausgezeichnete Solopianistin und Kammermusikerin setzt sich in ihrem neuen Programm mit der klassischen Musik des südamerikanischen Kontinents auseinander. Dabei nimmt sie ihr Publikum mit auf eine Reise in die Anfänge des 20. Jahrhunderts – von Kuba über Argentinien bis nach Brasilien und deren Komponisten Ignacio Cervantès, Ernesto Nazareth und Heitor Villa-Lobos. Eliane Reyes‘ Auswahl – alle Stücke sind Meisterwerke der Klaviermusik – zeigt den großen Reichtum der lateinamerikanischen Musik mit ihren unterschiedlichen folkloristischen Einflüssen.

Leipzig

04.04.2020
19:30 Uhr
„Ihr werdet lachen – mir ist es ernst“. Dreiste Verse von Robert T. Odemann

Robert T. Odeman, geboren als Martin Hoyer am 30. November 1904 in Blankenese, studierte nach seiner Ausbildung zum Tischler Klavier. Er verdingte sich als Stummfilmbegleiter in Hamburger Kinos und übernahm 1933 die musikalische Leitung des neuen Theaters in Hamburg. Ein von ihm im Jahr 1935 gegründetes Kabarett wurde kurz nach der Eröffnung von der Gestapo geschlossen. Seine Liebe zu einem Hamburger Buchhändler wurde ihm 1937 zum Verhängnis. Er wurde zu 27 Monaten Haft verurteilt. Nach der Entlassung wurde er mit Berufsverbot belegt und durfte nicht mehr öffentlich auftreten. Nach dem Krieg schrieb er etliche satirische Gedichte und Texte, die heute leider nicht mehr sehr bekannt sind. Christoph Rösner hat sich dieser satirisch brisanten bis tierisch lustigen Texte angenommen und präsentiert sie in seinem neuen Programm.
Christoph Rösner (geb. 1958) lebt als freischaffender Autor, Rezitator und Kabarettist in Hagen. Seit 1994 kann er auf eine Reihe von erfolgreichen Projekten, Programmen und Inszenierungen zurückblicken. Im Jahr 2000 erschien sein erstes Buch „In der Mitte“ – Gedichte und Kurzprosa. Es folgten zahlreiche Rezitations-, Kabarettprogramme und Revuen. Derzeit ist Rösner mit unterschiedlichen Programmen auf den Kleinkunstbühnen im Land unterwegs.

Hagen

04.04.2020
19:00 Uhr
Nordwind

Dobrinka Tabakova: "In focus"



Nikolai Rimski-Korsakow: Tanz der Gaukler aus "Snegurotschka" (Schneeflöcken) Oper in 4 Aufzügen mit einem Vorspiel



Jean Sibelius: Luonnotar (Die Tochter der Natur) op. 70



Nikolai Rimski-Korsakow: »Snegurotschka« (Schneeflöcken) Oper in 4 Aufzügen mit einem Vorspiel . Der Text ist dem Stück von Ostrowski entnommen, deutsche Übersetzung von A. Bernhard



Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43




  • MDR-SINFONIEORCHESTER




  • Elina Nechayeva | Sopran

  • Kristjan Järvi | Dirigent



Wind spielt die entscheidende Rolle in Sibelius’ sinfonischer Dichtung „Luonnotar“, in der erzählt wird, wie die Welt erschaffen wurde. Dabei bedient sich der Text aus dem finnischen Nationalepos „Kalevala“, das Sibelius auch zuvor schon für die inhaltliche Ausgestaltung einiger seiner Werke herangezogen hatte. Ukko, der Gott des Weltalls, schickt Luonnotar, die ihn – gefangen in Wehen - um Hilfe anfleht, einen Wirbelsturm, aus dem ein Vogel kommt, der einen Platz zum Nisten sucht. Er findet ihn auf dem Knie der schwangeren Frau, aber als diese sich aufgrund der Schmerzen bewegt, zerbricht das Nest und mit ihm die Eier. Aus ihnen entstehen Himmel, Mond und Sterne. Den Sopran-Part übernimmt die wie Kristjan Järvi aus Estland stammende Sopranistin Elina Nechayeva.



Tickets: 44/39/33/27/17 €


Suhl

04.04.2020
17:00 Uhr
Der Schimmelreiter

SCHWERPUNKTTHEMA »Glauben«

Regie: Christian Schidlowsky

Bühne: Peter Picciani
Kostüme: Jutta Reinhard
Licht: Robert Werthmann

mit Benjamin Jorns | Marc Marchand | Ingo Pfeiffer | Susanne Pfeiffer | Anna Schindlbeck | Georg Schmiechen

 

Das Schauermärchen von Theodor Storm erzählt von der Unvereinbarkeit von Wissenschaft und Aberglaube, aber auch vom Umgang der Menschen mit der Natur und miteinander.
 
Schon als Kind zeigt der ungewöhnlich begabte Hauke Haien Interesse an der Deichbaukunst. Er tritt als Knecht in die Dienste des alten Deichgrafen und wird bald zu dessen rechter Hand. Kurz nachdem der alte Deichgraf gestorben ist, heiratet Hauke dessen Tochter Elke. Dadurch gelingt ihm der gesellschaftliche Aufstieg vom einfachen Knecht zum neuen Deichgrafen, doch das schafft ihm einige Neider. Als er den Bau eines sichereren, neuartigen Deiches durchsetzt, schlägt ihm aus dem Dorf Widerstand entgegen. Aberglaube lässt ihn und seinen Schimmel in den Augen der Dorfbevölkerung zu einer unheimlichen Gestalt werden. Zermürbt von der Feindseligkeit übersieht er eine Schwachstelle am Deich. Da kommt die nächste Sturmflut...
 
»Eine Reise in eine düstere Vergangenheit, als die Menschen noch an Magie und
Aber- glaubten. Eine Reise an einen fernen, fremden Ort; an die Küste der rauhen, stürmischen Nordsee, die manchmal trotz Deich und Wehr zur Mordsee wird. Der ewige Kampf des Menschen gegen Naturgewalten, zwischen Hybris und Hilflosigkeit. Aufregend, erschütternd und merkwürdig – vertraut.« Christian Schidlowsky

 

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt

Ausstellung im Romantikerhaus Jena / Unterm Markt 12a

Zusammen mit dem Lyriker Jörg Kowalski (Halle) gründete der Maler und Grafiker Ulrich Tarlatt (Bernburg) 1987 die edition augenweide, einen Verlag für originalgrafische Publikationen in kleinen Auflagen. Inhalt, Aussehen und Verarbeitung der Bücher stehen in der Tradition jener Publikationen, die vor 1989 jenseits staatlicher Druckgenehmigungen entstehen konnten.
In der edition augenweide sind bis heute mehr als 50 Künstlerbücher erschienen, unter denen die 30 Almanache der Edition common sense die bedeutendsten Einzelpositionen darstellen.
Die Herausgeber orientieren sich bei der Konzeption an den klassischen Almanachen, so etwa an jenen aus dem Fritz Gurlitt Verlag, in denen Bildender Kunst und Literatur ein gemeinsames Podium geboten wurde. Im Jahrestakt werden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen eingeladen, einen Beitrag zu schaffen und diesen als signierte Erstveröffentlichung im Almanach zu publizieren. Im Dezember 1989, direkt nach dem Fall der Mauer, erschien der erste Band unter dem Titel Common Sense. Almanach für Kunst & Literatur. Mit rund 500 Einzelbeiträgen bietet die Edition bis heute einen exzellenten Überblick über die vor allem deutschsprachige Kunst- und Literaturszene und vereint viele bekannte mit weniger bekannten
KünstlerInnen und SchriftstellerInnen.
Die Ausstellung vermittelt einen Querschnitt aus dem überbordenden Fundus von 30 Jahren Redaktionsarbeit. Gezeigt werden mehr als 100 Zeichnungen, Grafiken, Gedichte, Texte, Fotografien, visuelle Poesie und Multiples.

Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr

Jena

04.04.2020
zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden


Ein Mietshaus in Berlin Pankow. Wir treffen: Ein junges lesbisches Paar, einen alkoholkranken Gerichtsvollzieher, eine depressive Mittvierzigerin und ihren Ex-Mann. Wir treffen nicht: Nabil, den jungen syrischen Geflüchteten im Erdgeschoss. Alle sprechen über ihn, keiner spricht mit ihm. Nabil ist die Fehlstelle des Stücks, das Fremde und Andere im Leben der fünf Protagonisten, die ihn beschreiben und von ihren Begegnungen mit ihm erzählen.

Während die Figuren eloquent über Beziehungen, Beruf und gesellschaftspolitische Probleme unserer Zeit reflektieren, wird klar, dass der geflüchtete Mensch mitten unter ihnen alles für sie ist: Reizpunkt, Korrektiv, Gradmesser, Projektionsfläche für ihre Konflikte, stete Erinnerung an die eigene Schwäche und Handlungsunfähigkeit.

Im alltäglichen Zusammenleben der sechs so unterschiedlichen Charaktere offenbart sich die ganze Fragilität unserer heutigen Gesellschaft, die so stolz ist auf ihre Diversität, gegen das Fremde in ihrer Mitte aber immer wieder anstreitet, es fürchtet und nur allzu oft zum Sündenbock macht für das eigene Scheitern.

Kutschkes dramaturgischer Kniff der somatischen Leerstelle erweist sich als elegantes und hocheffektives Mittel, uns die geistige Leerstelle unseres gegenwärtigen, gemeinsamen Existierens vor Augen zu führen.


Regie Jochen Schölch Bühne Thomas Flach Kostüme Sanna Dembowski Licht Hans-Peter Boden Dramaturgie Katharina Schöfl Regieassistenz Domagoj Maslov Bühnenbau Alexander Ketterer

Mit Matthias Grundig, Thorsten Krohn, Sophie Rogall, Mara Widmann, Lucca Züchner

 

Eintrittspreise
€ 19 | € 23
ermäßigt € 15 | € 19
juniorermäßigt € 13 | € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 15 Min. (keine Pause)


Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. „zu unseren füßen, das gold...“

Führung "Azteken"

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Dauer: 60 Minuten

Gebühr: € 3,- zzgl. Ausstellungseintritt

Stuttgart

04.04.2020
15:00 Uhr
Wochenend-Affären

26.03.2020 - 10.05.2020
Mit: Juliane Fechner, Maja Müller, Alexander Hanfland, 
Martin, König, Stefan Schneider, Dirk Waanders

Regie: Udo Schürmer

Clara freut sich auf das perfekte Wochenende. Ihr Mann Roland ist geschäftlich unterwegs, und so hat sie nicht nur freie Bahn für den Besuch ihres Pariser Lovers Robert. Auch der Innenarchitekt Rüdiger, den sie heimlich engagiert hat, kann endlich Pläne für die Umgestaltung des Hauses machen, mit der sie ihren Mann "überraschen" will. Dumm nur, dass Claras Plan nicht aufgeht, denn Roland bleibt zu Hause. Sein "Geschäftstermin", Claras beste Freundin Leni, fällt nämlich leider aus. Denn Clara hat jene kurzerhand zu sich eingeladen, was sie als Freundin nicht ausschlagen kann. Und nun droht die Lage, prekär zu werden. Denn nicht nur muss sich Rüdiger vor Robert verstecken und schließlich in die verschiedensten Rollen schlüpfen, nein auch Leni und Roland müssen ihre Affäre verheimlichen. Doch die findige Clara lässt sich nicht so einfach das Wochenende vermiesen. Sie gibt Rüdiger und ihren Lover wahlweise als Klempner oder Maler aus, und jeder wähnt sich schon nachts heimlich im richtigen Zimmer ... als plötzlich Lenis echter und noch dazu ziemlich handfester Ehemann Robbi auftaucht und nach dem Liebhaber seiner Frau sucht, dessen Name mit "R" beginnt ... Spätestens hier reißt diese starke Komödie voll geschickten Spielen mit bekannten Mustern, überraschender Spitzkehren, feiner Pointen, herrlicher Doppeldeutigkeiten, und nicht zuletzt gegensätzlicher Charaktere auch den letzten Skeptiker mit. Ein absolut gefundenes Fressen für Publikum und Schauspieler gleichermaßen, diese meisterliche Mischung aus französischer Leichtigkeit und englischer Pointendichte.

Extrawurst

02.04.2020 - 10.05.2020

Mit: Christopher Krieg, Hannes Schäfer,
Giovanni Arvaneh, Deborah Müller

Regie: Thomas Weber-Schallauer
Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederver­samm­lung eines Tennis­clubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaf­fung eines neuen Grills für die Vereins­feiern abstim­men. Normaler­weise kein Problem –
gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grill­würste bekan­ntlich nicht auf einen Rost mit
Schweine­fleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskus­sio­nen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minder­heit einräu­men? Muss man Religio­nen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkul­tur? Und sind Vegetarier eigentlich auch eine Glaubens­ge­mein­schaft? Immer tiefer schraubt sich der schein­bar belan­glose Konflikt um den Grill in die Beziehun­gen der Mitglieder. Ebenso respek­t­los wie komisch stoßen Atheis­ten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmen­schen“ und Hardliner frontal aufeinan­der. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben.
Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „toler­ant und intol­er­ant“, „religiös und ungläubig“
viel fließen­der sind als man denkt. Die Zuschauer sind als Vereins­mit­glieder direk­ter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einem schnellen,
hochpointierten und sehr aktuellen Stück.

MERKEL

Theater Thikwa und das Künstlerinnenkollektiv hannsjana repräsentieren zurück!

In einer Performance zwischen realpolitischer Pressekonferenz und privater Machtausübung begegnen sie der ersten deutschen Kanzlerin als Vertreterin ihrer Ideale, Wünsche und Entscheidungen. Keine der Performerinnen hat Angela Merkel ihre Stimme gegeben. Einige, weil sie ihre politische Einstellung nicht teilen - andere, auch weil sie bisher nicht wählen durften. Jetzt zeigt sich, mit welchen politischen Entscheidungen sie sich vertreten fühlen und mit welchen nicht. Was bedeutet es, von einer Frau regiert zu werden? Wer ist wütend, weil sie nicht mitbestimmen durfte? Welche Entscheidungen trifft man eigentlich wie - und mit welchen Konsequenzen kann man leben?

Neun Frauen regieren auf der Bühne: Sie nehmen Machtpositionen ein. Sie zeigen diplomatisches Geschick, navigieren durch Krisen, stechen ihre Konkurrent*innen aus und stellen sich zur Wahl. In einer spannungsgeladenen Pressekonferenz im Theater Thikwa bewegen sich die Angela Merkels zwischen Beherrschung und Krise, zwischen ausgelassener Wahlparty und wohlüberlegter Zurückhaltung.

Von und mit: Debrecina Arega, Rudina Bejtuli, Laura Besch, Jule Gorke, Jasmin Lutze, Rachel Rosen, Mereika Schulz, Katharina Siemann, Marie Weich | Konzept/Regie: hannsjana | Bühne: Jelka Plate | Kostüm: Heike Braitmayer | Licht: Katri Kuusimäki | realisiert mit Mitteln des THEATERPREIS DES BUNDES | Foto: hannsjana

TICKETS: 16 € / ermäßigt 10 € / 3-Euro-Kultur-Ticket / Gruppenrabatt

Berlin

04.04.2020
20:00 Uhr
Tickets
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr

 

1. Februar - 24. Mai 2020

Beauty is a Line – Von Cy Twombly bis Gerhard Richter
Die Ausstellung erkundet die Linie als Gestaltungselement der Kunst der Moderne mit Werken von u.a. Cy Twombly, Pablo Picasso, Bart van der Leck, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Henry van de Velde, Jan Thorn Prikker, Ólafur Elíasson, Donald Judd, Sol LeWitt, Dan Flavin, Hanne Darboven und Gerhard Richter.

parallel dazu:

Von Bonnard bis Picasso – Die Bücher des Monsieur Vollard
Eine Studioausstellung über drei Räume
Mit Werken aus der Malerbuchsammlung des Picasso-Museums u.a. von Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Georges Braque und Marc Chagall beleuchtet die Studioausstellung die verlegerischen Vorlieben und die freundschaftlichen und geschäftlichen Verbindungen und Netzwerke des französischen Kunsthändlers Ambroise Vollard, der das „Who is Who“ der Künstler der Moderne kannte.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

Münster

04.04.2020
16:30 Uhr
Öffentliche Führungen

Immer am Samstag, am Sonntag und an Feiertagen, um 15:00 Uhr und  um 16:30 Uhr
Geschlossene Feiertage: Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester, Neujahr ab 13:00 Uhr

 

1. Februar - 24. Mai 2020

Beauty is a Line – Von Cy Twombly bis Gerhard Richter
Die Ausstellung erkundet die Linie als Gestaltungselement der Kunst der Moderne mit Werken von u.a. Cy Twombly, Pablo Picasso, Bart van der Leck, Friedrich Vordemberge-Gildewart, Henry van de Velde, Jan Thorn Prikker, Ólafur Elíasson, Donald Judd, Sol LeWitt, Dan Flavin, Hanne Darboven und Gerhard Richter.

parallel dazu:

Von Bonnard bis Picasso – Die Bücher des Monsieur Vollard
Eine Studioausstellung über drei Räume
Mit Werken aus der Malerbuchsammlung des Picasso-Museums u.a. von Pierre Bonnard, Pablo Picasso, Georges Braque und Marc Chagall beleuchtet die Studioausstellung die verlegerischen Vorlieben und die freundschaftlichen und geschäftlichen Verbindungen und Netzwerke des französischen Kunsthändlers Ambroise Vollard, der das „Who is Who“ der Künstler der Moderne kannte.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag: 10:00 – 18:00 Uhr

Münster

04.04.2020
15:00 Uhr
Was ihr wollt

im Großen Haus

 

Ein Mann verliebt sich in seine Nachbarin. Doch sie, die schöne Orsina, reagiert abweisend auf das heftige Werben. In seiner Verzweiflung schickt der Mann, nennen wir ihn Orsino, einen jungen Diener als Liebesboten – wieder und wieder. Doch der junge Mann, der Liebesbote, ist nicht wirklich ein junger Mann. Er trägt zwar Männerkleider, aber ist eine Frau, Viola. Viola nennt sich Cesario, umihre wahre Identität zu verschleiern. Halb Mann, halb Frau, überbringt Viola/Cesario die heißen Liebesschwüredes Orsino – und Orsina ist hingerissen! Sie verfällt in Sekundenschnelle der androgynen Erscheinung des Cesario. Nicht in Orsino verliebt sie sich, sondern in seinen Boten. Doch damit nicht genug: Genauso schnell, wie sich Orsina in Cesario verliebt hat, ist Viola ihrem Herrn Orsino verfallen. Sie wird geschüttelt von Eifersucht, wenn sie seine Leidenschaft für die schöne Nachbarin in liebliche Worte fassen muss.

Eine völlig verwickelte Geschichte also – die nur ein Meister wie William Shakespeare wieder entknoten kann.

Paderborn

04.04.2020
19:30 Uhr
Wie im Himmel

WIE IM HIMMEL
nach Kay Pollak
Inszenierung: Tatjana Rese
Für Zuschauer ab 10 Jahren
Premiere am 4. April 2020

Nur wenige Theaterstücke setzen sich so intensiv mit Musik, künstlerischer Leidenschaft und deren positiven Auswirkungen auf den einzelnen Menschen und ein soziales Gefüge auseinander, wie das von Kay Pollak nach seinem gleichnamigen, oscarnominierten Film geschriebene Theaterstück WIE IM HIMMEL.

Der gefeierte Konzertdirigent Daniel Daréus auf dem Zenit seines Erfolges, umschwärmt von Publikum und Presse, erleidet einen Herzinfarkt und zieht sich aus der Öffentlichkeit zurück in sein Heimatdorf, wo ihn niemand unter seinem Künstlernamen kennt, um in der Einsamkeit wieder zu sich selbst zu finden. Obwohl er eigentlich nur seine Ruhe wollte, erklärt er sich doch bald bereit, die Leitung des Kirchenchores in dem Dorf zu übernehmen und mit ihnen Lieder von Beethoven einzustudieren. Daniel wird mit seiner ungewöhnlichen, begeisternden Arbeitsweise schnell zum Liebling der Sängerinnen und Sänger, der Chor wächst und wird immer besser. Zugleich öffnen die Chormitglieder sich, und manche Probleme, die bisher unter dem Mantel des Schweigens versteckt waren, treten nun offen zutage.

Der strenge Pfarrer, dessen Frau ebenfalls dem Chor angehört, sieht den Einfluss auf seine Gemeinde schwinden und holt zum fulminanten Gegenschlag aus: Er entlässt Daréus und entzieht ihm die Leitung des Chores. Doch die Chormitglieder entscheiden, auch gegen den Willen des Pfarrers an einem Chorwettbewerb teilzunehmen. Der Auftritt dort wird zu einem großen Triumph.

Dieser finale Wettbewerb bietet interessierten Bonner Chören die Möglichkeit, Teil der Inszenierung auf der Opernbühne zu werden.

Tatjana Rese inszeniert dieses Stück für Zuschauer ab 10 Jahren.

 

Bonn

04.04.2020
19:30 Uhr
Workshop + Jamsession mit Mareike Wiening

Der Ensemble-Workshop unter der Leitung der Schlagzeugerin Mareike Wiening richtet sich an Schüler*innen und Student*innen mit musikalischen Vorkenntnissen im Bereich Jazz.

Alle Instrumente sind willkommen!

Der 4-stündige Workshop widmet sich dem Ensemblespiel mit besonderem Fokus auf Rhythmik und Improvisation. Ein gemeinsam erarbeitetes Arrangement wird in der anschließenden Jamsession aufgeführt.

Die Jamsession am Abend ist offen für spielfreudige Jazzmusiker*innen jeden Alters. Hier können sich die Musiker*innen gemeinsam mit bekannten und unbekannten musikalischen Partner*innen spontan auf eine Erkundungsreise begeben. Reisefreudiges Publikum darf dabei natürlich nicht fehlen!

Die Schlagzeugerin und Komponistin Mareike Wiening hat sechs Jahre in Brooklyn, New York gelebt und gearbeitet. Seit 2019 pendelt sie zwischen Amerika und Köln. Neben ihrer freischaffenden Tätigkeit als Jazzmusikerin in verschiedenen internationalen Projekten und Ensembles in New York und Europa, leitet sie ihr eigenes Jazz-Quintett.

Da die Teilnehmendenzahl für den Workshop begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung unter reservierung@kkt-stuttgart.de oder 0711 56 30 34 (Büro Kulturkabinett) gebeten.

Workshopgebühr: € 50,- (erm. € 40,-)
Der Eintritt zur Jamsession ist frei!

Workshop – 15:00 bis 19:00 Uhr (inkl. Pause)
Jamsession – ab 20:00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Vorstellung am 06.06.20 um 20:00 Uhr

Der Berg ruft!

Hamburg

04.04.2020
19:30 Uhr
Tickets
Zauber der Magie - ein Hexenmusical
Zauber der Magie

Jedes Jahr zur Walpurgisnacht erhalten in Hexstedt, einer magischen Stadt auf dem Brocken, während einer großen Feier erfolgreich ausgebildete Junghexen ihre Hexenweihe. Die begabtesten Hexen des Landes werden von Magus, dem Großmeister des Lichts und seiner Frau Maga, der Großmeisterin der Dunkelheit zur Ausbildung in die uralte Zauberschule aufgenommen.

In diesem Jahr ist es Amitola, die an der Schule das Zauberhandwerk studieren soll. Was vielen nicht klar ist: Amitola hat das Zeug, die größte Hexe aller Zeiten zu werden, denn sie ist ein Regenbogenkind, geboren an der Stelle an welcher der Regenbogen auf die Erde trifft.

So wie auch Hochgroßmeister Dáuló, der ihre Begabung als einziger durchschaut und als Gast der Zeremonie beiwohnt. Ihre unsichtbaren Begleiter, die beiden Zwillingskatzen, sind dafür das eindeutige Zeichen. Dáuló kennt sie nur zu gut. Kitty steht für den hellen und Katty für den dunklen Weg, der auf die eine oder andere Weise von Amitola eingeschlagen werden muss. Die Entscheidung dazu muss Amitola allein treffen, niemand kann ihr das abnehmen.

Da Amitola in diesem Jahr die Einzige ist, die neu an die Schule kommt, fühlt sie sich sehr einsam und sucht Anschluss bei den „coolsten“ Hexen der Schule: Feuerhexe Aidana, Kräuterhexe Traumina und Naturhexe Moorena. Doch die lassen Amitola nicht ohne weiteres an sich heran. Nicht einmal, wenn sie das Hexenbuch der dunklen Großmeisterin Maga stehlen würde um das finsterste Schattenwesen Caligara zu beschwören. Das sagen die drei Amitola knallhart. Die Seherin Divana erahnt das Unheil, doch niemand glaubt der wirren Hexe zunächst. Die einzige, die einen klaren Kopf behält, ist die bei den Schülerinnen sehr beliebte Wasserhexe Aquana.

Doch trotzdem ist auf einmal alles zu spät. Das schwarze Buch Magas ist wie auch Amitola verschwunden und es scheint für ganz Hexstedt die finsterste Walpurgisnacht anzubrechen, die es je gegeben hat...

Ein magisches Abenteuer für die ganze Familie mit eingehenden Melodien, mitreißenden Choreographien und zauberhaften Kostümen.
Literarischer Frühling 2020 - "Andere machen das beruflich"
Die Familie, das wusste schon Kurt Tucholsky, „kommt in Mitteleuropa wild vor und verharrt gewöhnlich in diesem Zustande.“ In den Büchern von Andrea Sawatzki über die Berliner Familie Bundschuh kann man dies anschaulich nacherleben. Vater Gerald ist Finanzbeamter und mault herum, Sohn Rolfi studiert in Amerika, Tochter Ricki und Matz, der Jüngste, quengeln sich durch ihre Gymnasialjahre, und Gundula, die Mutter und Hausfrau, nimmt das schöpferische Chaos in den Griff, natürlich nicht immer erfolgreich. Die „leichte Hysterie und ständige Angespanntheit“, die die Heldin dabei empfindet, teilt sie durchaus mit der Autorin Andrea Sawatzki, wie diese selber sagt – und mit Millionen anderer Frauen. Das ist wohl einer der Gründe, warum nicht nur die bislang vier Bundschuh-Bücher beim Publikum so großen Erfolg haben, sondern auch die daraus destillierten Fernsehfilme. Sawatzki, eine der beliebtesten und bekanntesten Schauspielerinnen in Deutschland, spielt darin natürlich selber die Hauptrolle. Als ihr Gatte figuriert indes nicht wie im wahren Leben ihr Schauspielkollege Christian Berkel, sondern der nicht minder prominente Axel Milberg. Beim „Literarischen Frühling“ liest Andrea Sawatzki aus der neuesten Folge „Andere machen das beruflich“.

Ein großer Bühnenabend der Schauspielerin und Autorin, Moderation: Christiane Kohl

Einlass: 18:30
Guten Morgen Eberswalde 2020 - LIVESTREAM

Guten Morgen Eberswalde momentan ohne Live-Publikum - dafür im Livestream via www.facebook.com/gutenmorgeneberswalde oder youtube.mescal.de

Sonnabend, 4. April 2020, 10:30 Uhr
Kenneth Anders
Drei Schweine, zwei Enten, außerdem Nutz- und Geselligkeitstiere
Eine Tier-Vorlesung

 

Mit der 665. Ausgabe von Guten-Morgen-Eberswalde, zugleich der vierten Online-Ausgabe der Veranstaltungsreihe, können sich alle Zuschauer und Zuschauerinnen auf eine Tier-Vorlesung mit Kenneth Anders freuen.

Das Leben auf dem Land gibt einem immer noch manche Gelegenheit, mit Haustieren Bekanntschaft zu machen, sich mit den verschiedenen Haltungsformen auseinanderzusetzen und Vergleiche zur eigenen Lebensführung anzustellen. In den letzten zehn Jahren hat Kenneth Anders diese Erfahrungen immer wieder in Texten verarbeitet. Für Guten Morgen Eberswalde hat er einige davon zusammengestellt, darunter eine neue Version des Märchens von den drei Schweinen, eine demografische Entengeschichte sowie Reflexionen über ein verrücktes Pferd und über moderne Wimmelbücher. Das menschliche Verhältnis zum Tier ist für ihn ein unheimliches Terrain, das man nur mit Humor, philosophischem Ernst und Liebe zur Kreatur passieren kann.

Kenneth Anders, geb. 1969, studierte Kulturwissenschaften, Soziologie und Philosophie in Leipzig und Berlin, verfasste eine Dissertationsschrift im Fach Kulturgeschichte und arbeitete als freier Journalist. 2004 gründete er mit Lars Fischer das Büro für Landschaftskommunikation. Außerdem sammelte er Bühnenerfahrungen mit Produktionen im KammermusikTheater Gebrüder Anders, zunehmend mit eigenen Texten. 2011 Gründung des Aufland Verlages. Er ist Leiter des Filmfestes Eberswalde - der Provinziale - und des Oderbruch Museums Altranft - Werkstatt für ländliche Kultur.

 

Die Veranstaltungsreihe Guten Morgen Eberswalde findet seit dem 14. Juli 2007 an jedem Sonnabendvormittag im Stadtzentrum statt, setzt mit qualitativ hochstehenden Angeboten Impulse und lädt darüber hinaus zu Austausch und Begegnung. Die Angebotspalette ist vielfältig, jedoch in keiner Art und Weise beliebig. Musikalisches wechselt sich mit verschiedenen Theaterformen ab; Straßenkulturaktionen, Tanzaufführungen und Lesungen gehören dazu.

Für das integrierte Konzertprogramm erhielt die Reihe Guten Morgen Eberswalde sowohl 2018 als auch 2019 den APPLAUS-Preis: die "Auszeichnung für die Programmplanung unabhängiger Spielstätten" der Initative Musik.

Eberswalde

04.04.2020
10:30 Uhr
THE JESUS AND MARY CHAIN - Play Darklands 2021
„Wall of Sound mit euphorisierender Wirkung“ (‚Der Tagesspiegel‘, Berlin)
The Jesus and Mary Chain spielen das „Darklands“-Album von 1987 plus ein Best of… bei vier Deutschlandshows! • Neue Termine für Februar 2021

(thk) Wegen der Coronavirus-Pandemie in den Februar 2021 verschoben wurde die Tournee von The Jesus and Mary Chain, bei der ein besonderes Programm geboten wird: Bevor ein Best Of… die zweite Konzerthälfte einläutet, präsentieren die Schotten im ersten Teil ihr Meisterwerk „Darklands“ komplett! Auf ihrem zweiten Album schlug jene Band, die dem Alternative Rock beziehungsweise Noise-Pop zugerechnet wird und zu den Wegbereitern des Britpop-Vorläufers Shoegazing zählt, mehr Popmelodien an. Die Folge: „April Skies“ wurde zu ihrem ersten Top-Ten-Hit in den UK-Singles-Charts, zudem waren die Kritiker durchwegs voll des Lobes. Die jüngste Verbeugung vor der Legende kam von überraschender Seite: David Hasselhoff interpretiert ihr „Head On“ auf seiner neuen CD! Eintrittskarten zu den Auftritten der Brüder Jim (Gesang) und William Reid (Gitarre/Gesang) samt ihrer Begleiter (Scott Von Ryper/Gitarre, Mark Crozer/Bass, Brian Young/Schlagzeug) kosten im Vorverkauf zwischen 35 und 40 Euro (zzgl. Gebühren). Wichtig: Bereits gekaufte Karten behalten Gültigkeit!
Waren die streitbaren The Jesus and Mary Chain früher für oft keine zwanzig Minuten dauernden Frontalangriffe voller Feedbacks auf das Publikum berüchtigt, so spielen die „Widergänger von The Velvet Underground (‚Classic Rock‘) mittlerweile eineinhalbstündige Shows – und verstehen es dabei, Besucher wie Kritiker zu begeistern. Der Berliner ‚Tagesspiegel‘ notierte 2017 anlässlich ihres (ausverkauften) Live-Comebacks nach zwanzig Jahren Tour-Abstinenz hierzulande unter der Überschrift „Ritt auf der Lärmwelle“: „Eine werkgetreue Präsentation ihrer größten Hits, im Vortragsmodus zwischen konzertant und museal, aber vor allem brachial laut. Jim Reid ist auch ohne Sonnenbrille der coolste Rock’n’Roll-Sänger der Welt. Gischtzart surft seine helle, kräftige Stimme auf den Wellenkämmen, die ihm sein Bruder errichtet.“ Im Optimalfall entwickelt sich „die euphorisierende Wirkung ihrer wall of sound… zur großen Kür“. Der ‚Rolling Stone‘ resümierte die Bühnen-Rückkehr dieser „jüngeren Ausgabe der Rolling Stones“, deren „Musik kein bisschen an Coolness und Dringlichkeit eingebüßt hat“ (‚intro‘), kurzerhand: „In einer gerechteren Welt würden sie Könige des Rock sein!“

Einlass: 18:00Uhr

Ausverkauft!