Don´t miss it! 40 Jahre “A+P” in der Milla

Ihr letztes Münchner Konzert spielte die legendäre Punkband Ende 2010 im Feierwerk. Seither hat sich A+P rar gemacht. Der letzte Gig fand Anfang 2017 im ausverkauften „Druckluft“ im fernen Oberhausen statt. Zum 40-jährigen Band Jubiläum beschallt die Band im Juli wieder die Bayerische Landeshauptstadt!
Bereits mit ihrem Debüt-Album, 1980 veröffentlicht, machten die Vier aus dem Landkreis Starnberg auf sich aufmerksam. Der Hit - damals wie heute - ist der Antifa-Song „Dachau“. A+P wurde bundesweit zu einem der bekanntesten Deutsch-Punk-Acts der 80er. Konzerte fanden überwiegend im süddeutschen Raum und in der Schweiz statt. Zur Zeiten der „Bwegig“, als dort Straßenschlachten und Demos an der Tagesordnung waren, war A+P häufiger Gast in Zürich (AJZ, Rote Fabrik) oder Luzern (Sedl). Doch die Platten der Band wurden auch nördlich der Donau gehört. In der DDR wurden die Songs per MC verbreitet. Noch heute hat A+P viele treue Fans in Ost und West, die für einen Konzertbesuch oft weite Anreisen in Kauf nehmen. Nach 20 Jahren Total-Pause gab es seit 2004 immer wieder sporadische Konzerte.
Das Markenzeichen von A+P sind kraftvoller, unverschnörkelter Power-Sound und gesellschaftskritische Texte – Texte, die zwar vor mehreren Jahrzehnten entstanden, aber bis heute geradezu erschreckende Aktualität behalten haben.

Support:
analstahl (gutfeeling)

Kletter-Punk: superschnell, 2 Balladen, arrogant, ignorant und 100% ironiefrei.
Spielen sogar immer mal wieder (auch gerne in deinem Wohnzimmer!).
Der Stier von Kochel und seine Mannen haben ne ganze Menge neuer Songs im Gepäck über Abfahrt, Abfall, Kohlen und andere schöne Dinge.

analstahl jackl drums
analstahl toni vocals
analstahl stübner guitar
analstahl tobster bass

Einlass 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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CHILDREN OF ZEUS - Balance Tour 2022
Manchester meets Germany! Children of Zeus gehören zu den heißesten Projekten des Souls der letzten Jahre. Das englische Duo aus Konny Kon & Tyler Daley verlässt nun wieder die Insel und geht auf große Europa Tour – mit fünf Terminen in Deutschland. Sichert euch eure Tickets für die „Balance Tour 2022“ bei Reservix! 

Children of Zeus balancieren mit Genren auf ihre ganz eigene unverkennbare Art und untermalen Soul-Elemente mit Hip-Hop, RnB und Gospel. Mit starken Texten und ehrlichen Emotionen füllen die Children of Zeus die Bühne als seien sie Herkules höchstpersönlich. 

Das Künstler-Duo fand aufgrund seiner geteilten Liebe zu Piratensendern der 90er-Jahre zueinander. Eine Verbindung, die mit dem Debütalbum „Travel Light“ im Jahre 2018 ihre ersten Früchte trug und ihren Namen direkt in zahlreichen Listen mit dem Titel „Album des Jahres“ platzierte. Drei Jahre arbeiteten Konny und Tyler an einem würdigen Nachfolger für ihre erste Platte und veröffentlichten 2021 ihr Album „Balance". Eine 50-minütige Reise durch britischen Neo-Soul und basslastige Hip-Hop-Beats, die ohne Zögern an das erste Album anschließt und auf spannende Art beweist, dass wir das Duo stetig auf dem Radar haben sollten.

Children of Zeus ist ein Muss für jeden Hip-Hop-Head und Soul-Liebhaber. Ihre Musik will live erlebt werden und nun gibt es endlich wieder die Möglichkeit für alle deutschen Fans. Schnappt euch jetzt eure Tickets und seid bei einem der Konzerte mit dabei!

Einlass 19:00 Uhr
The Weather Station
***präsentiert vom Rolling Stone, gaesteliste.de und ByteFM.

Tamara Lindeman erfindet sich neu. Die hingetupften Laurel-Canyon-Balladen, mit denen die sympathische Kanadierin zu Beginn ihrer musikalischen Karriere als The Weather Station sanft und nachdenklich für Aufsehen sorgte, rücken auf ihrer neuen LP „Ignorance“ genauso ein Stück weit in den Hintergrund wie der toughere Indie-Folk-Sound, mit dem sie auf dem letzten, selbstbetitelten Album ihrer Band im Jahr 2017 begeistert hatte.

Betrachtete die Songwriterin aus Toronto in der Vergangenheit unterschwellige Subtilität im Geiste Joni Mitchells als das Maß aller Dinge, begibt sie sich mit ihrem inzwischen fünften Album auf ungewohntes Terrain abseits ihrer Folk-Wurzeln. Leichtfüßig, elegant und unwiderstehlich eingängig klingen die nuancenreichen neuen Lieder, die eindrucksvoll unterstreichen, dass sich Lindemans Stimme und ihre unverwechselbare Art zu schreiben auch mit spürbar mehr produktionstechnischem Glanz, jazzigen Akzenten und unverhohlenem Pop-Appeal bestens vertragen.

Als schüchterne Solistin gestartet, trägt Lindeman diesen Veränderungen auch auf der Konzertbühne mit einem größeren Ensemble und einer neuen Herangehensweise Rechnung. Klavier und Keyboards ersetzen nun die Gitarre als wichtigstes Instrument, während eindringliche Beats das Sendungsbewusstsein der Weather-Station-Frontfrau wirkungsvoll unterstreichen. Schließlich kreisen Lindemans betont emotionale Lieder dieses Mal nicht nur um die Fallstricke des Zwischenmenschlichen, sondern stellen vor allem ihr Umweltbewusstsein und ihre Sorge um die Folgen des Klimawandels in den Mittelpunkt.

„Philosophisches Songwriting“ nennt sie das selbst, wenn sie persönliche wie kosmische Interpretationen ihrer Songs zulässt und damit sich und ihrem Publikum beeindruckend konsequent und selbstbewusster denn je neue Horizonte eröffnet.

Mittwoch, 06.04.2022

Einlass: 19:00, Beginn: 20:00

Einlass: 19:00 Uhr
Mynth
Mynths zweites Album Parallels (VÖ: November 2017) spielt mit der Melancholie. Während am Vorgänger Plaat II die Schwermut regierte, versucht Parallels diese düstere Stimmung, die ihren Songs immer noch zugrunde liegt, verspielt aufzulösen, manchmal mit Optimismus, manchmal mit Galgenhumor. Dementsprechend ist Mynths Sound auch leichtfüßiger geworden, poppiger, luftiger und bunter (I don’t do black / I paint with colors only).
Dazu trägt auch bei, dass sie bei den Aufnahmen mehr wie eine Band gearbeitet haben. Mynth haben in der Zeit seit Plaat II sehr viel Wert auf die Konzertbühne gelegt, was sie unter anderem nach Bulgarien, Mexiko oder Israel geführt hat. Das hat sich auch auf ihren Produktionsstil ausgewirkt: Alle Instrumente und Samples sind live eingespielt; die Gitarre spielt, wenn auch subtil, eine größere Rolle als früher und die Drums wurden live im Studio aufgenommen. Um sicherzugehen, nicht in alte Muster zurückzufallen, haben Mynth zudem ihr komplettes Set an Synthesizern ausgetauscht. Obwohl das Album Parallels heißt, ist es also dennoch so etwas wie eine Transformation. Denn der Albumtitel bezieht sich nicht auf Parallelen im Sound, sondern auf den Entstehungsprozess der Platte. Während die Zwillinge Giovanna und Mario während des Schreibens und der ersten Aufnahmen etwa 500km (Wien – Berlin) voneinander getrennt waren, blieb die Musik ihre Verbindung zueinander. Sie haben parallel daran gearbeitet, sich immer wieder Skizzen geschickt, Ideen ausgetauscht. So ist Parallels am Schluss wie ein vertrautes Gespräch zwischen Geschwistern, die sich lange nicht gesehen haben: etwas wehmütig, aber immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Einlass 19:00 Uhr
Betterov - Tour 2022
Oft und lange ist über sie in den letzten Monaten gesprochen worden: Die Bedeutung von Kunst und Kultur. Über ihre enorme Wichtigkeit gerade in schlechten Zeiten. Und darüber, was in der Gesellschaft passiert, wenn sie mal nicht mehr da ist. Wenn Museen schließen, Theatersäle leer bleiben, Konzerthallen und Musikclubs das Licht ausmachen und auch dem Rest des kulturellen Lebens der Stecker gezogen wird. Mit seiner neuen Single „Dussmann“ veröffentlicht der Berliner Singer/ Songwriter Betterov nun seine ganze persönliche Ode an die Kultur und an die Schönheit der Dingeund kündigt nun erstmals eigene Konzerte für den nächsten Frühling an!Schon mit seiner Debüt-EP „Viertel vor Irgendwas“ hat der 27-jährige Wahlberliner im März letzten Jahres seine Visitenkarte als eine der spannendsten neuen Stimmen innerhalb der deutschsprachigen Musiklandschaft abgegeben. Verpackt in einen sympathisch ungeschliffenen Mix aus Indierock und Post-Punk verhandelt Betterov die Themen, die nicht nur seine Generation momentan am meisten bewegen: Gentrifizierung, Leistungsdruck, Zukunftsangst. Und ein gefräßiges Monster namens kulturelleVerödung, vor dem der ursprünglich aus einem kleinen Dörfchen bei Eisenach stammende Musiker vor seinem Umzug in die deutsche Hauptstadt selbst flüchten musste. Mit „Dussmann“ erbaut Betterov nun dem gleichnamigen Berliner Kulturkaufhaus ein akustisches Denkmal. Seit Ende der 1990er-Jahre stellt das zwischen der berühmten Berliner Friedrichstraße und der feinen Flaniermeile Unter den Linden gelegene Kulturkaufhaus Dussmann für die Kultur dar, was man postmodern wohl als Flagship bezeichnet: Eine standhafte Bastion für das gesammelte Wissen und die Schönheit; verewigt in Bild, Schrift und Ton. Eine städtische Oase für Feingeist und Intellekt, auch abseits plattgetretener Mainstream-Tendenzen. Auf seiner neuen Single inszeniert Betterov die wichtige Frage nach der Wertschätzung all dessen als philosophischen Gang durch das vierstöckige Haus. Denn selbstverständlich ist absolut gar nichts mehr in „der neuen Normalität“ –nicht einmal mehr Kunst und Kultur. „Die Kultur hilft uns, die Welt zu deuten“, so Betterov über seine Single. „Und wer die Welt nicht mehr versteht und gar nicht mehr weiter weiß, für den gibt es hier auch noch eine weitere Option:Denn wer den allerletzten, metaphorischen Sprung seines Lebens aus der 4. Etage von Dussmann wagt, sieht nochmal all diese Monumente der Kunst an sich vorbeiziehen. Die Welt ist unverständlich und diffus, wenn man sie genau betrachtet.Realität und Fiktion verschwimmen. Permanent und immer mehr.Die Helden von Früher werden mit merkwürdigen Denkmälern überhäuft.Es werden Straßen nach ihnen benannt, in denen ausschließlich hässliche, graue Wohnungen gebaut werden. Lieb gemeint. Aber wer möchte das? Einst wurde Tarantino ein Monument gebaut, für seinen Film „Pulp Fiction“. Er bekommt drei Oscars und wird in der Nacht der Nächte zum ultimativen Gott ernannt. Jetzt läuft der Film nachts auf RTL 2, direkt nach "Temptation Island-Versuchung imParadies“. Apropos Gott: Wer der Schöpfungsgeschichte der Bibel glaubt, dass eben genau der die Welt in sieben Tage erschaffen hat, der kann bei dieser Betrachtung nur zu dem Schluss kommen: So richtig zu Ende gedacht ist das ja irgendwie alles nicht.Passt aber eigentlich auch wieder ganz gut in die Zeit.

Einlass: 19:00 Uhr
Madsius Ovanda - TALKING UNDERWATER TOUR 2021
Gemeinsame Erlebnisse, geteilte Erfahrungen, ein ähnlicher Blick auf die Welt – das braucht es, um sich mit einem anderen Menschen tief verbunden zu fühlen. Was können wir füreinander sein? Warum sind wir eigentlich da und was machen wir hier überhaupt? Madsius Ovanda begegnen fundamentalen Fragen mit ausdrucksstarker Stimme. Madsius Ovanda ist die Indie-RnB / Dream-Pop–Band um Pia Ovanda und Carina Madsius.

Ihre Musik speist sich aus der Verbundenheit der beiden Künstlerinnen miteinander, sie ist in Intimität und Nähe entstanden und in der Weite der Aufmerksam gewachsen, mit der die jungen Frauen dem Leben begegnen. Und sie folgt einer klaren gemeinsamen Vision: das Unerklärliche einzufangen und der zarten Schönheit Raum zu geben, die entsteht, wenn Menschen sich vertrauen. Melancholie und Süße, Komplexität und Einfachheit verarbeiten Madsius Ovanda zu einem künstlerischen Statement: „Wir glauben an die Kraft der Liebe und an die Stärke von Gemeinschaft" so Madsius Ovanda selbst.

Madsius Ovanda schreiben und produzieren alle Songs selbst – und sie ergänzen einander perfekt. Mit ihrer Musik haben sie sich eine gemeinsame musikalische Heimat geschaffen, die ähnliche Vorlieben und Prägungen zusammenführt: Sie ist inspiriert von der Vielschichtigkeit von Little Dragon, James Blake oder Tame Impala, bleibt aber stets einer Pop Attitüde verhaftet, die an Jorja Smith oder Maggie Rogers erinnert: Verspielte Chöre verweben sich mit ekstatischen Beats und vibey Hooks, analoge Synthesizer-Flächen und pulsierende Basslinien geben den Songs leuchtende Farben. So sind sie eigen und intensiv – mit einer bewusstseinserweiternden Grundierung. „ Was dabei herauskommt, ist so bezaubernd schön, wie das Universum: umwerfend, intensiv und hypnotisierend." (Vanessa Patrick, BR PULS über Madsius Ovanda)

Das Album strebt nach großen Bögen und Harmonie und ist getragen von Hingabe – an die Kunst, an eine Mission, an einen anderen Menschen: „Wir tauschen uns aus und wir spiegeln uns gegenseitig“. Madsius Ovanda senden tröstliche, klare musikalische Botschaften in eine komplizierte und fordernde Welt. Das ist berührend und bewegend. Freundinnen müsste man sein.

Einlass 19:00 Uhr
NO MORE
Sie gründen die Band 1979, als Punk und New Wave die 70er hinwegfegen, lösen sich 1986 auf als die 80er zu sehr 80er sind.
Ende 2008 kommen NO MORE zurück, verdichtet auf das Duo Tina Sanudakura und Andy Schwarz.

Sie spielen Konzerte in ganz Europa, sind erfolgreicher denn je, ruhen sich nicht auf alten Lorbeeren aus und produzieren drei neue Alben.
Mit ihrem neuen, hochgelobten Album „Silence & Revolt“ stoßen NO MORE in neue Gefilde vor:
„Pop ist die Antwort“ Oder wie die Westzeit es formuliert: “ … beweist ihr neues Werk eindrucksvoll, wie man sich entwickeln kann, ohne die Wurzeln des Selbst zu verleugnen.“

Denn NO MORE sind längst ihrem 80s Klassiker „Suicide Commando“ entwachsen.
Sie präsentieren ihre Mischung aus Post-Punk, Pop und Electronica live in ganz Europa, ihr existentialistisches „All Is Well – Senza Macchia“ untermalte einen Dortmunder Tatort und „Turnaround“, der Instant-Klassiker vom aktuellen Album, sorgt für volle Tanzflächen.

„Nicht ganz zu Unrecht heißt es: hinten sticht die Biene! NO MORE haben sich die beste Musik für ihre Spätphase aufgehoben.“ (Sonic Seducer)

Den 40. Geburtstag feierten NO MORE 2019 mit der Compilation „Love, Noise & Paranoia“.
Der Musikexpress gibt dem Album 5 Sterne und schreibt: „Die Welt ist dunkelgrau, misstraue der Idylle, Melancholie als Pop-Existenzialismus.“
Linus Volkmann erklärt sie im Popkommentar zur Platte der Woche:
„Die Soundästhetik dieser Band ist so eisig, kann man auch im Juli zu frösteln. Die ultimative Antithese zu Annenmaykantereit.“


***präsentiert von Tapefruit

Einlass 19:00 Uhr