Montag, 20.01.2020
um 19:30 Uhr

Cinestar Saarbrücken
St. Johanner Straße 61
66115 Saarbrücken




Lars (Božidar Kocevski), ein ehemaliger Krankenpfleger aus Saarbrücken, ist Referendar an einer Grundschule in Berlin, hat seit Jahren eine feste Beziehung und führt scheinbar ein ganz normales Leben. Was sein Freund Roland (Heiner Bomhard) nicht ahnt: Lars schlägt sich heimlich durchs Berliner Nachtleben und verabreicht Bekannten oder auch Zufallsbekanntschaften eine Überdosis Liquid Ecstasy, auch K.-o.-Tropfen genannt. Drei Männer sterben, zwei weitere Opfer überleben. Lars wird verhaftet und zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Später nimmt er sich im Gefängnis das Leben.

Der Film – eine Rosa von Praunheim Filmproduktion in Koproduktion mit SR, rbb, ARTE – geht auf einen wahren Kriminalfall aus dem Jahr 2012 zurück und basiert auf den Gerichtsprotokollen der Journalistin Uta Eisenhardt, die den aufsehenerregenden Prozess begleitet hat.

Freigegeben ab 16 Jahren

Evtl. Restkarten an der Abendkasse verfügbar.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

Das könnte auch interessant sein

"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

25.02.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

25.02.2020
Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

25.02.2020
11:00 Uhr
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

25.02.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

25.02.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

25.02.2020
Common Ground - Rafal Milach

KUNSTAUSSTELLUNG
COMMON GROUND – RAFAŁ MILACH

Der Künstler ist bei der Vernissage anwesend
Kuratorin: Katarzyna Sagatowska

Öffnungszeiten während DÜSSELDORF PHOTO+ :
Freitag, 13.03.2020, 18.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 12.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 12.00 – 16.00 Uhr

„Common Ground” versucht, den Raum der Zusammenarbeit und der Verständigung zu definieren, der aus den gesellschaftlichen und politischen Spannungen im heutigen Polen, aber auch in der Region Ostmitteleuropa erwächst. Die Geste des Protests ist nicht nur manifestative Deklaration eines Standpunkts, sondern besitzt auch immenses gemeinschaftsbildendes Potential. Sie ist Ausdruck von Engagement und aktivem Tun. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Manifestationen von Dissens und Widerstand, die Impulse zu gemeinschaftlichem Handeln geben.

Rafał Milach (*1978 in Gliwice, Polen) - bildender Künstler, Fotograf, Autor von Fotobüchern. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Themen im Zusammenhang mit der Transformation des ehemaligen Ostblocks. Dozent am ITF Institut für kreative Fotografie der Schlesischen Universität in Opava, Tschechien und an der Katowice Film School der Schlesischen Universität, Polen. Zu seinen preisgekrönten Fotobüchern gehören The Winners, 7 Rooms und The First March of Gentlemen. Rafał Milach hat Stipendien vom polnischen Minister für Kultur und Nationales Erbe, der Magnum-Stiftung und der Europäischen Kulturstiftung erhalten. Finalist des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018 und Gewinner des World Press Photo Wettbewerbs.
 
Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Jednostka in Warschau und Holy-Art.

DI-MI: 11.00-19.00 Uhr DO-FR: 11.00-16.00 Uhr

Düsseldorf

25.02.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

25.02.2020
»Nichts war vergeblich.«

Die Ausstellung »Nichts war vergeblich« des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Montag, den 27. Januar 2020, um 18:00 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Eva-Maria Westermann, führt Sie Frau Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 e.V. in die Ausstellung ein.

Di - Fr: 10-17 Uhr Sa + So: 11-17 Uhr Montags geschlossen

Osnabrück

25.02.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

25.02.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

25.02.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

25.02.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

25.02.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

25.02.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

25.02.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

25.02.2020
Wahr-nehmungen. Malerei, Grafik, Fotografie, Medienkunst, Video, Installation

Ausstellung mit Werken von Rosa Baum, Vérok Gnos, Elke Hennen, Jutta Hieret, Susanne Högner,  Ina Annette Hünnekens, Beate Kuhn, Kuni Liepmann, Lilo Maisch, Katalin Moldvay, Ingrid Ott, Anne-Bärbel Ottenschläger, Ute Reisner, Dorothee Schabert, Sabine Schäfer, Christina Schneider, Rose Schrade, Rosemarie Vollmer

mit medialen Präsentationen weiterer Künstlerinnen der GEDOK Regionalgruppen Berlin, Karlsruhe, Freiburg, Reutlingen, Schleswig-Holstein, Wiesbaden-Mainz und Wuppertal

Mediale Präsentationen und Video-Projektionen für den öffentlichen Raum, u.a.: Our Only Blue One, Film der Schlosslichtspiele 2019 von Maxi10sity in Kooperation mit dem KIT, dem ZKM und dem KME sowie Projektionen des Kunstprojekts „Leben ohne Insekten?“ in Kooperation mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe / Monitor-Präsentation mit Filmen des KIT-Zentrums für Klima und Umwelt.

Beitrag der GEDOK Karlsruhe für das Ida Dehmel-Jubiläumsjahr 2020 der Bundes-GEDOK unter dem Bundes-GEDOK Motto „Künstlerinnen für die Zukunft“

Im Rahmen der Kunstwochen für Klimaschutz, veranstaltet von der GEDOK Karlsruhe in Kooperation mit der Klimakampagne der Stadt Karlsruhe

Fr, 7.2.2020, 19.00
Eröffnung der Kunstwoche
Vernissage der Ausstellung Wahr-nehmungen

Mi, 26.2. bis So, 1.3.
Gastwoche der Hochschule der Künste Bern (HKB)

So, 8.3. 11.00 – 15.00 Finissage

Mi bis So von 15:00 bis 19:00 Projektionen bis 22:00

Karlsruhe

25.02.2020
19:00 Uhr
Dirk Meissner – Sagen Sie jetzt nicht, das ist Kunst

Kann man über Gelb lachen? Oder über ein Quadrat? Oder über einen Museumsdirektor in Formaldehyd?

Keine leichten Fragen, denn die Kunst liegt im Auge des Betrachters. Und ein Museumsdirektor sieht es vermutlich anders als ein Besucher, der sich noch nie mit dem Thema beschäftigt hat und eigentlich dachte, es gäbe Lachshäppchen.

Lernen Sie kennen, wie sich auch in der Kunst die Dinge relativieren.

Dirk Meissner lebt und arbeitet als freier Cartoonist in Köln. Nach dem Ökonomiestudium veröffentlichte er mehrere Cartoonbände, darunter die Titel Manager at  work und Der letzte Leistungsträger.

Seit 2006 arbeitet er regelmäßig für die Süddeutsche Zeitung. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Geflügelten Bleistift in Silber beim Deutschen Karikaturenpreis 2009. Seit 2015 ist er Mitglied der International Society for Humor Studies und der Rheinischen Humorverwaltung.

Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter.

Die Ausstellung wird am 8. Februar 2020 um 11 Uhr eröffnet. Der Künstler ist anwesend.

Öffnungszeiten: 10- 16 Uhr, ab April 10-17 Uhr, montags geschlossen

 

Februar und März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

25.02.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

25.02.2020
100 Bilder des Jahres 2018

Noch bis zum 01. März 2020 im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu sehen!

Di bis So von 10 bis 16 Uhr

Bitterfeld-Wolfen

25.02.2020
»Our Loves Are Not Only Human – On Permaculture Networks, Atomic Blasts, Artificial Bodies & Bioplastics«

Die Ausstellung »Our Loves Are Not Only Human« widmet sich ausgewählten digitalen Projekten, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Web Residencies by Solitude & ZKM produziert worden sind. Die gezeigten Arbeiten befassen sich mit dem Thema kollektive Fürsorge und Verantwortung in der Gesellschaft. Sie zeigen die Notwendigkeit auf, alternative Narrative und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die teilnehmenden Künstler*innen inszenieren eine spekulative Zukunft, in der sowohl menschliche wie auch die Bedürfnisse nicht-menschlicher Welten berücksichtig werden.

Die in der Ausstellung gezeigten Projekte sensibilisieren für gemeinschaftliche und inklusivere Erfahrungen und regen den Aufbau neuer Beziehungen an. Durch die eigene Vorstellungskraft werden gegenwärtige politische Machtverhältnisse und Strukturen in Frage gestellt.

Kuratiert von »Digital Solitude« (Inga Seidler, Denise Helene Sumi und Sarie Nijboer)

Eröffnung: Donnerstag, 20. Februar 2020, 19:00 Uhr

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 0711 99619 474

Stuttgart

25.02.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

25.02.2020
SCHWANENSEE - Das Russische Nationalballett Moskau
The Crown Of Russian Ballet
Das Russische Nationalballett aus Moskau
Mit Liudmila Titova vom legendären Moscow City Ballett und
der Academie des Bolschoi Balletts Moskau

präsentiert

SCHWANENSEE

Der beliebteste Ballettklassiker aller Zeiten in einer atemberaubenden Darbietung

„SCHWANENSEE“ verkörpert alles, was das klassische Ballett berühmt gemacht hat: Eine
märchenhafte Handlung, eine opulente Ausstattung, atemberaubende Tänze - und die
unsterbliche Musik von Peter I. Tschaikowski. All das fasziniert die Menschen bis heute.
Zu Recht heißt es seit über 100 Jahren: Mit dieser Musik hat Tschaikowski seine russische Seele
offenbart. Weltbekannt wurde vor allem sein „Tanz der vier kleinen Schwäne“ – weit über das
ballettinteressierte Publikum hinaus.
„SCHWANENSEE“ – das ist Ballett in höchster Vollendung!
Es gilt fürs Ballett überhaupt und für „SCHWANENSEE“ im Besonderen:
Liebe und Sehnsucht, Einsamkeit und Eifersucht, Wut, Schmerz und Glück – „Schwanensee“ ist
Gefühlsausdruck ohne Worte. Musik und Tanz vereinigen sich hier zu einer neuen Sprache, die
jeder unmittelbar versteht.
„Wenn ich mit Worten ausdrücken könnte, was ich verspüre, bräuchte ich nicht zu tanzen.“, so
hat es die berühmte Prima Ballerina Margot Fonteyn in wenigen Worten zusammengefasst.
Das russische National-Ballett aus Moskau gehört zu den besten, die zurzeit weltweit zu
erleben sind. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, denn es kann sich wie kein anderes

Ensemble mit großen Namen schmücken, darunter die Star-Solisten des legendären Bolschoi-
Balletts Moskau. Gründer und künstlerischer Direktor, Sergeij Radchenko, war Erster Solist des
Bolschoi-Balletts Moskau und 25 Jahre Bühnenpartner der weltberühmten Primaballerina Maja
Plissezkaja. Mit seinem breit gefächerten Repertoire feierte das Russische Nationalballett
weltweit seine großen Erfolge, so unter anderem in England, den USA, Südafrika, China, Italien,
Deutschland.
In diesem Jahr präsentiert das Russische Nationalballett Moskau in der Hauptrolle der Odette

LIUDMILA TITOVA,

ehemaliger Star der Bolschoi Ballett Academie und des Moscow City Balletts, jetzt Russisches
Nationalballett Moskau.
Zum Inhalt:
Die Geschichte von Schwanensee von der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur wahre
Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlösen kann, ist auf der ganzen Erde bekannt:
Im Ballett SCHWANENSEE finden sich bekannte Motive aus vielen Märchen, vor allem die
unglücklich verzauberte Prinzessin, die durch die Liebe des Traumprinzen erlöst wird.
Die weißen Schwäne und ihre zerbrechliche Königin Odette, die mit ihrem ätherischen Zauber
den unglücklichen Prinzen betört, oder die festlichen Ballszenen, in denen ein ganzer Hofstaat
wie im Rausch der verführerischen Odile verfällt, all das gehört zum Mythos SCHWANENSEE.
Kritik:
„Die Spitze der Tanzkunst! (HörZU)
„Voller Schönheit und Eleganz konnte das Russische Nationalballett aus Moskau in jeder
Choreografie ein einzigartiges Balletterlebnis vermitteln!“ (Frankfurter Allgemeine)

Einlass 19:00 Uhr
Ministry of Silly Ska meets Skavaria - Ein Ska Abend in der Kofferfabrik
-.. und das am Faschingsdienstag.... da wird es kein Halten geben .- ))

Ministry of Silly Ska:
Gute Laune, fetzige Off-Beats und Tanzen, bis der Arzt kommt. Mit viel musikalischem Humor interpretiert die 14-beinige Nürnberger
Ska-Band „Ministry of Silly Ska“ bekannte Hits aus Pop, Metal, Klassik oder Film. Egal ob jung oder alt, egal ob unmusikalisch oder
Vollprofi. Hier hat jeder Spaß.

Als die musikalische Übergangsregierung den Auftrag zur Gründung des Ministeriums für albernen Ska erteilte, sahen sich die damals zukünftigen Ministerialreferenten bemüßigt, diesem unverzüglich nachzukommen. Seitdem lässt die Kapelle des Hauses Machwerke selbsternannter Musiker und Kleinkünstler im einzig zugelassenen Stil gemäß SkaGB §3 Abs. 1 erklingen. Die Auswirkungen sind hörbar: gute Laune, fetzige Off-Beats und Tanzen, bis der Arzt kommt. Mit viel musikalischem Humor interpretiert die 14-beinige Nürnberger Band bekannte Hits aus Pop (z. B. Britney Spears), Metal (z. B. Iron Maiden), Klassik (z. B. Mozart) oder Film (z. B. Fluch der Karibik). Egal ob jung oder alt, egal ob unmusikalisch oder Vollprofi: Das Tanzbein zu schwingen gehört bei den munteren Darbietungen der Kapelle zum Pfl ichtprogramm. Und auch alle, die nur in Gedanken mittanzen, kommen auf ihre Kosten, denn der Aktenkoffer der Ministerialband ist randvoll mit Spaß und altbekannten Hits im neuen Gewand.

Skavaria:
Balkanskareggaefunkgemetzel mit bayerischen Texten!
Nach Gründung in 2016 fleißig im Probenraum/Studio und vor der Kamera. Mit dem Support bei La Brass Banda im Sommer 2017 als erstes Highlight beginnt die Tour durch Bayern. Böse und brave bayerische Texte, druckvolle Rhythmusgruppe und ein knackiger Bläsersatz hauen das Publikum aus den Tanzschuhen. Die Hände nach oben statt dem erhobenen Zeigefinger oder einfach dem „Volk auf’s Maul g’schaut“. Hoher Spaßfaktor für Körper und Geist!!
...Tanzschuhe nicht vergessen!

Regensburg, tanzbar, 8 Männ*innen, Mundart, vogelwild,...„pulsierender Klangmix, dem man sich nicht entziehen kann. Toller Sound...!“(Fränkische Landeszeitung, 5/2018)
„Bayrischer Off-Beat mit Köpfchen“(port01; 9/2018)
„fetzig, frech und ausschließlich tanzbare Musik...“(Filter, 9/2017)
„musikalisch perfekt und mit fetten Bläsersätzen gespickt; Hauptsache tanzbar...)(Neuer Tag, 12/2017)
"...pumpt jedem Freund des Zwiefachen den Rhythmus durch die Lederhose..."(MZ, 2019)h oben statt dem erhobenen Zeigefinger oder einfach dem „Volk auf’s Maul g’schaut“. Hoher Spaßfaktor für Körper und Geist!!
AnniKa von Trier alias «singende Tellermiene» & Suse Wächter - Salon mit Experten
AnniKa von Trier ist Gastgeberin eines eigenwilligen Salons, eines Panoptikums illustrer
Gäste: Dr. Sigmund Freud, Bertolt Brecht, Henry Ford, Karl Marx & Gott gehen bei ihr ein und
aus. Mit graziöser Leichtigkeit und verspieltem Humor widmet sie sich im Dialog mit ihren
Gästen und in ihren Liedern Themen wie Digitalisierung, Gentrifizierung, der Verknüpfung
von Autoindustrie und Kreativität und der ökologischen Krise.
Und über allem liegt: Das Kapital.

Salongastgeberin, Moderation, Gesang & Akkordeon: AnniKa von Trier
Puppenanimation & Stimmkunst: Suse Wächter
Salongäste: Bertolt Brecht, Dr. Sigmund Freud, Henry Ford, Karl Marx & Gott
Schlagzeug: Matthias Trippner

https://annika-von-trier.com/karl-marx-2018/

AnniKa von Trier Sängerin, Akkordeonistin, Performancekünstlerin, Geräuschemacherin, Autorin:
Ihre Theaterausbildung erhielt AnniKa von Trier an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin,
wo sie von 1992-94 als Dramaturgie- und Regieassistentin mit Frank Castorf, Christoph Marthaler,
Christoph Schlingensief und Herbert Fritsch arbeitete. Mitte der 90er Jahre fand sie auf einer Ostberliner
Straße ein Akkordeon. Der Beginn einer großen Freundschaft.
Seit 1995 veranstaltet AnniKa von Trier regelmäßig Salons in Berlin - im Grünen Salon der Volksbühne
oder aktuell in ihrem Geheimclub im Untergrundmuseum - und stellt dort andere Künstler vor.
Seit 2016 ist AnniKa von Trier als Urbane Liedschreiberin mit dem Programm Gerade jetzt! zu erleben.
2017 ist die CD Gerade jetzt! erschienen als Live-Mitschnitt eines Konzertes im ORF Radiokulturhaus Wien
und AnniKa von Trier wurde mit dem Deutsch-französischen Chansonpreis ausgezeichnet.
Auftrittsorte ihrer Produktionen sind u.a. Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, Ufa-Fabrik
Berlin, Berliner Ensemble, Hamburger Kammerspiele, Mosel Musikfestival Trier, Internationales
Akkordeonfestival Wien, ORF Radiokulturhaus Wien, Belvedere Museum Wien, Gotham Comedy Club
New York und Adelaide Cabaret Festival Australia.
Für Deutschlandfunk, RBB Kultur und SWR 2 ist sie als Hörspiel- und Feature-Autorin und Komponistin
tätig. Ihr Hörspiel "Wer WAGENITZ, der nichts gewinnt!" über Bettine von Arnim, Jenny Marx und
Hannah Höch (RBB 2019, Regie: Heike Tauch) war nominiert für den Deutschen Hörspielpreis der ARD.
Im Konzerthaus Wien (Mozartsaal) und im Zentrum für Medienkunst Karlsruhe ist sie 2019 in der Reihe
Hollywood on air von Regine Ahrem als Geräuschemacherin für Live-Hörspiele aufgetreten in dem
Hitchcock-Stück Der Mieter.
Im Dialog mit ihrem Akkordeon entsteht ein Zwiegespräch, das das Denken zu einer sinnlichen
Tätigkeit macht: Poetisch, humorvoll und gegenwärtig. Die Zeitfragen und Lebensarten im 21.
Jahrhundert – ständige Erreichbarkeit, die Digitale Bohème und die ökologische Krise interessieren
AnniKa von Trier. Als Seismograph der Gegenwart durchforstet sie das Echtzeit-Leben und findet im
Widerspruch einen Komplizen.
Sie ist Freigeist, Querulantin, singender Hofnarr und tanzt Seil auf dem Längengrad der Poesie.
In der Vielstimmigkeit ihres Gesangs kommt der polyphone Klang der Großstadt zum Ausdruck:
Poetisch, gesellschaftspolitisch und schnoddrig wie Berlin.

Suse Wächter Puppenanimation, Puppenbau, Stimmkunst
Suse Wächter studierte an der Ernst-Busch-Schauspielschule in Berlin.
Ein zentrales Projekt Suse Wächters Schaffens trägt den Titel Helden des 20. Jahrhunderts - Ein Hysterienspiel mit Puppen. Damit entstand im Verlauf vieler Jahre eine Ahnengalerie berühmter Persönlichkeiten in mehr als 100 Miniaturportraits - eine Art Ensemble der Untoten.
Als Theaterstück, uraufgeführt im Jahr 2003, gastierten die Helden u. a. an der Volksbühne am Rosa-
Luxemburg-Platz Berlin, am Thalia Theater Hamburg, in Polen und in der Schweiz. Viele der Figuren
führen ihr Geisterleben in immer neuen Inszenierungen und Kunstprojekten fort.
Suse Wächter arbeitete in zahlreichen Theaterprojekten, u.a. mit Jürgen Kuttner und Tom Kühnel, so
wie in dem Filmprojekt Manifesto des Videokünstlers Julian Rosefeldt mit Cate Blanchett.
Ihre eigenen Arbeiten bewegen sich zwischen größenwahnsinnigen Geschichtsparcours Helden
des 20.Jahrhunderts, Antiken Mythen Agrippina – Die Kaiserin aus Köln, Weltuntergängen Der Abend aller Tageund Opernstoffen Ring der Nibelungen.
Weitere Auftrittsorte ihrer Puppen waren u.a. Schauspielhaus Hamburg, Residenztheater München,
Theater an der Josefstadt Wien, Kunstfest Weimar, Ballhaus Ost, Badisches Staatstheater Karlsruhe,
Komische Oper Berlin, in Bern und in St. Petersburg. Aktuell ist Suse Wächter im Badischen Staatstheater
Karlsruhe zu sehen in dem Theaterstück Unantastbar - das Grundgesetz.
Seelen und Körper, Menschen und Puppen lässt Suse Wächter aufeinander los und erschafft Abende
voller Anarchie, Erkenntnis und immer wieder Magie.

Matthias Trippner Schlagzeuger, Pianist und Komponist:
Matthias Trippner studierte 1994-1999 Jazz an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.
Seit 1992 ist er international auf Festivalkonzerten unterwegs und arbeitet als Studiomusiker,
CD-Veröffentlichungen u.a. mit Stefan Raab (Köln), Conexiao Berlin (Berlin), rad. (San Francisco) und
Christoph Titz (Berlin).
Seit 2001 ist er auch Theaterkomponist und -musiker in Produktionen an Theatern wie
Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, Volksbühne Berlin, Deutsches Theater Berlin, Gorki Theater,
Berliner Ensemble, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Graz und Schauspielhaus Dresden.
Aktuell zu hören in “Hasta la Westler, Baby” von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner im Deutschen Theater
Berlin. https://www.deutschestheater.de/programm/a-z/hasta-la-westler-baby/
Henry Ford

https://annika-von-trier.com/karl-marx-2018/

Kassenöffnung um 19:00 Uhr

Berlin

25.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 21,90 €
Die Wahlverwandtschaften - Johann Wolfgang von Goethe
DIE WAHLVERWANDTSCHAFTEN
Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman

Johann Wolfgang von Goethes berühmter Roman ist eine ideale Vorlage für ein dichtes, psychologisches Kammerspiel. Erstmals am Alten Schauspielhaus!

Eduard und Charlotte waren bereits in jungen Jahren ineinander verliebt, haben sich allerdings erst in zweiter Ehe zueinander bekannt. Dieses verspätete Glück genießen sie nun in der ländlichen Abgeschiedenheit ihres Anwesens, das sie gärtnerisch und architektonisch umgestalten wollen. Doch aus dem ersten gemeinsamen Sommer zu zweit wird nichts, da Eduard seinen besten Freund, den Hauptmann Otto, einlädt und Charlotte ihre jugendliche Nichte Ottilie bei sich aufnimmt. Schnell verschieben sich die Verhältnisse: Die Nähe zwischen der praktisch veranlagten Charlotte und dem zupackenden Hauptmann wächst, während Eduard seine Leidenschaft für Ottilie entdeckt.

Was wie eine harmlose Liebelei beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einer Explosion in Zeitlupe, der keiner der Beteiligten entrinnen kann.

Mit den „Wahlverwandtschaften“ schuf Goethe 1809 ein zeitloses Beziehungsdrama, das uns immer noch bewegt. Wie bei einem naturwissenschaftlichen Experiment lässt Goethe die Liebesbeziehung eines Paares durch Einflüsse von außen durcheinanderwirbeln.

Es inszeniert Martin Schulze, der in der letzten Spielzeit mit „Maria Stuart“ für eine fabelhafte Saisoneröffnung sorgte. Die Besetzung, darunter Sabine Fürst, unsere „Katze auf dem heißen Blechdach“, verspricht bestes Schauspielertheater!

Vorstellungen 31.1. bis 7.3.2020

Mit Gunnar Blume, Sabine Fürst, Marco Steeger u.a.
Regie Martin Schulze
Musik Dirk Raulf
Dramaturgie Susanne Schmitt
Doctor Krapula
Februar
Di
25

WERK 2 präsentiert:

Reggae, Ska, Hip-Hop, Punk
Doctor Krapula

Doctor Krapula brechen im Februar 2020 zu Ihrer ersten Winter Tour auf. Rechtzeitig zum Tourstart haben sie für Deutschland eine neue CD im Gepäck „Súbele el volumen“ erscheint in Kolumbien in 3-Teilen als EP, die sie für Deutschland zusammen auf einer CD herausbringen werden. Produziert von Niko Cabrera (Drummer) und Doctor Krapula erscheinen ein paar neue Songs, ein paar Cover-Versionen unter anderem von The Clash und Akustik-Songs auf dem Album.

Auch in der Umwelthilfe sind Doctor Krapula weiter aktiv. Nach Ihrem ehrgeizigen Amazonas Projekt 2014 zur Rettung de Regenwaldes , arbeiten sie momentan zusammen mit der lokalen autonomen Verwaltung in Cudinamarca(CAR) um den Bogotá River zu erhalten und mit 1800 neuen Bäumen die Umgebung des Flußes zu begrünen.

Doctor Krapula bleibt eine der wichtigesten Rock-Bands Lateinamerikas.Ihre Musik ist eine kraftvolle Mischung aus Punk, Cumbia, Ska, Hip Hop und Reggae und bietet anspruchsvolle Texte zu sozialen Themen und zum Umweltschutz. Ihre professionelle Show ist so mitreißend, dass die Zuhörer mit dem ersten Ton zu tanzen beginnen und sich die Euphorie auf das ganze Publikum überträgt. Sie ist eine einflussreiche und unabhängige Band, mit mehr als 800 Konzerten in 15 Ländern, 8 Alben und einer DVD Dokumentation.

Doctor Krapula wurde bereits mit 5 Nominierungen zum Latin Grammy und zahlreichen Preisen, sowie der Anerkennung durch die nationalen öffentlichen Medien und einschlägiger Musikpresse ausgezeichnet. Die Mitglieder der Band leiteten und arbeiteten mit Künstlern wie, unter anderen, Manu Chao, Ska-p, Seeed, Juanes, Café Tacuba in mehreren Musik- und Sozialprojekten zusammen. Doctor Krapula ist die einzige Band, die den Preis des Nationalkongresses von Kolumbien als höchste Ehrung für ihr Engagement und ihre Aktivitäten im Umweltbereich erhalten hat.

Die fünf Musiker bieten eine Liveshow auf höchstem Niveau und Intensität, die für die Zuschauer ein einzigartiges und unvergessliches Erlebnis ist, und in der die Zuhörer selbst Protagonisten sind. Referenzen: Open Flair/ Lowlands(NL)/Funkhaus Europa Festivals / Esperanzah Festival(BEL) / Zwarte Cross (NL) Burg Herzberg Open Air (D) / Mighty Sounds(CZ) / Breminale/ Bochum Total / U+D Porta Westfalica / Stemwede Open Air / Africa Karibik Festival / Weinturm Open Air/ Der Krater bebt / Labertalfestival/ Weserlieder / World Music Festival ..uvm.

Einlass: 19:00 Uhr / Halle D
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Open Stage IN DER ROSENAU - präsentiert von Roxanne
Vor über 20 Jahren gründete der Berliner Künstler Detlef Winterberg mit Gleichgesinnten in Berlin die „Scheinbar“: Eine Spielstätte, die jedem eine Gelegenheit zum ausprobieren, einspielen und weiterentwickeln ihrer Programmnummern geben sollte. Dieses Prinzip der „Offenen Bühne“ war in den Jahren danach bald in allen großen Städten dieser Republik zu finden. Inzwischen wird allabendlich im ganzen Land auf unzähligen, meist kleinen Bühnen eine sogenannte „Open Stage“ veranstaltet, bei der immer wieder neu und anders besondere Momente und tragische Augenblicke, komische Ereignisse und große, persönliche Erfolge durchlebt und gefeiert werden!

Die OpenStage in der Rosenau war vor zwölf Jahren in Stuttgart die erste Offene Bühne und zunächst noch vorsichtiger Versuch, in Stuttgart das zu etablieren, was in anderen Städten seit Jahren Kult ist. Inzwischen wird die OpenStage in der Rosenau sowohl von Künstlern als auch vom Publikum heftig frequentiert und gut besucht. Sie ist ein fester und wichtiger Bestandteil der Bühnenkultur und aus dem kulturellen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken.

Die OpenStage findet immer an einem Montag statt, während der Spielzeit 2x im Monat.
Sich anmelden und auftreten kann jeder – Kabarettisten, Pantomimen, Schauspieler, Comedians, Clowns, Sänger, Stepper, Musiker, Tänzer, Zauberer, Jongleure ... Profis, Laien und Anfänger. Anmeldung erforderlich! in der Rosenau bei Michael Drauz unter 0711/661 90 40 oder via michael.drauz@rosenau-stuttgart.de. Jeder Künstler hat eine Spielzeit von 10 Minuten. Außer einem Abendessen und Freigetränken gibt es keine Gage, nur die Möglichkeit vor Publikum sein Bestes zum Besten zu geben.

Saalöffnung & Bewirtung ab 18.00 Uhr

Restkarten auf Anfrage am Veranstaltungstag an der Abendkasse
Architecture tour
The Vitra Campus is a magnet for design and architecture enthusiasts. Few other places in the world can boast such a large number of contemporary architectural icons. It was here that Zaha Hadid created her very first structure in 1993 – the Fire Station – and American architect Frank Gehry constructed his first building in Europe in 1989. Designed by Herzog & de Meuron, the VitraHaus of 2010 on the north side of the campus is an eye-catcher, even from afar. Alongside the Vitra Schaudepot, also designed by Herzog & de Meuron, a second public area was created on the campus in 2016. Then, there are other works like the Conference Pavilion by Tadao Ando, a geodesic dome based on the designs of Richard Buckminster Fuller, a petrol station by Jean Prouvé, factory buildings by Nicholas Grimshaw, Álvaro Siza and SANAA and the Vitra Slide Tower by the artist Carsten Höller. Daily guided tours (duration: 2 hours) explain the backgrounds of architects and buildings alike.

The VitraHaus (2010), designed by Herzog & de Meuron, can be viewed from the outside during the tour, and its interior can be explored independently. The Vitra Campus comprises a public and a private area. In the public space, you will find the Vitra Design Museum, the VitraHaus and the Vitra Silde Tower on the Álvaro-Siza-Promenade. The private area, where the production facilities are located, can only be accessed as part of an architecture tour. Please note that only guides of the Vitra Design Museum are allowed to conduct guided tours through the exhibition and on the Vitra Campus.

Delays cannot be considered.

Online-Verkauf für diesen Termin nicht mehr möglich, bitte wählen Sie einen anderen Termin.
Koi Auskomma mit dem Einkomma - Fritz Wempner / schwäbische Fassung Monika Hirschle
KOI AUSKOMMA MIT DEM EINKOMMA
In einer Bearbeitung von Axel Preuß
Schwäbische Fassung von Monika Hirschle

Die Komödien-Stars Monika Hirschle und Reinhold Weiser in zwei Paraderollen des Unterhaltungstheaters! Wenn die Rente nicht reicht, muss die gute Stube untervermietet werden – notfalls doppelt!

Das Rentnerpaar Ida und August entschließt sich, einen Untermieter aufzunehmen. Wobei: August will eine Untermieterin und verspricht das Zimmer der attraktiven Lisa. Ida hingegen will einen Untermieter und vermietet an den jungen Klaus, der wie Lisa händeringend eine Unterkunft sucht. Nun teilen sich also zwei Untermieter ein Zimmer! Da rollt der Rubel. Aber die beiden dürfen sich auf keinen Fall begegnen. Doch lässt sich das dauerhaft verhindern?

„Kein Auskommen mit dem Einkommen“ ist einer der Klassiker der Komödienliteratur. Frisch von Monika Hirschle ins Schwäbische übertragen, passt die Geschichte perfekt nach Stuttgart. Ob Rentenniveau oder Wohnungsnot – Ida und August haben auf alles eine Antwort!
2018 wurde die Bedeutung regionaler Mundarten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewürdigt. Seit über 30 Jahren wird in der Komödie im Marquardt Theater auf Schwäbisch gespielt. Regelmäßig wird hier ein wichtiger Beitrag zur Mundartpflege geleistet. So sahen allein in der vergangenen Spielzeit rund 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauer „Tratsch em Treppahaus“.

Dieser Tradition verpflichtet, inszeniert Intendant Axel Preuß erstmals an der Komödie. Neben Monika Hirschle ist ein wunderbares Ensemble zu erleben – ond nadierlich schwätzet älle schwäbisch!

Vorstellungen 16.1. bis 8.3.2020

Mit Diana Gantner, Monika Hirschle, Volker Jeck, Armin Jung, Rose Kneissler, Antonia Leichtle, Jörg Pauly,
Reinhold Weiser
Regie Axel Preuß
Bühne und Kostüme Tom Grasshof
Dramaturgie Annette Weinmann

Evtl. Restkarten an der Abendkasse erhältlich
The Gregorian Voices - Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heute
Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchores GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.

Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt - eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen!
Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock.
Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.

Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Thank you for the music“ von ABBA, "Sound of Silence" von Simon and Garfunkel, "Sailing" von Rod Steward, „Bohemian Rapsody“ von Queen oder "Ameno" von ERA, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.

THE GREORIAN VOICES bieten Ihnen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss.

Einlass: 18.00 Uhr

Restkarten ggf. an der Abendkasse erhältlich.
WANDA - CIAO! Tour 2020
„Bussi Baby“, „Bologna“ und „Columbo“ zählen zu ihren Erfolgshits: Die Jungs von Wanda wissen genau, wie sie ganze Hallen zu Tränen und Tanz verführen. Wer einmal auf einem Konzert der Wiener war, wartet sehnsüchtig auf eine neue Gelegenheit dazu. Also, wenn nicht jetzt, wann dann?

Trennungsschmerz, unerfüllte Fantasien und Bologna – das sind die Themen, welche Wanda in ihren Songs verarbeiten. Und auch der Tod will ihnen thematisch nicht von der Schippe springen. In sattem Wienerisch bringt der Sänger Fitzthum unglückliche Geschichten zutage, die uns beim Zuhören das Herz brechen. Unterbrochen von Gitarren-Soli nach dem Vorbild des Rock ’n‘ Roll, wiegt uns jede Melodie wie eine dunstige Wolke über den Ziegeldächern Bolognas. Dies ist eine von vielen Möglichkeiten, Wandas Musikstil zu erleben. Sie selbst beschreiben ihren Sound als „Popmusik mit Amore“, was die Fans bestätigen werden. Mit ihrem ersten Album „Amore“ bedienten sie noch eine Nische in der österreichischen Popkultur. Als 2015 schließlich „Bussi“ erschien, waren ihnen Doppelplatin und kommerzieller Erfolg sicher. Auf ihrem dritten Album „Niente“ haben sie ihren Stil schließlich auf ein Neues so raffiniert verfeinert, dass es in keiner gut sortierten Plattensammlung fehlen darf.

Dass Austro-Pop mehr als ein kurzweiliger Trend ist, sollten mittlerweile alle festgestellt haben. Erlebt jetzt die Wiener Bürscherln live und lasst euch von dem mitreißenden Sound zum Tanzen animieren – das ist Musik, die noch auf dem Heimweg nachklingt.

Tickets ggf. noch an allen bekannten Vorverkaufsstellen!
Wiener Blut - Operette von Johann Strauß
Es ist die Zeit des Wiener Kongresses und statt Europa neu zu ordnen, wird getanzt! Auch Graf Balduin hat alle Hände voll zu tun: Vor dem nächsten Ball gilt es noch die Geliebte zu besuchen, die angereiste Gattin beim Einkaufen zu begleiten, das nächste Rendezvous einzufädeln und vor allen Dingen geheim zu halten. Kammerdiener Josef muss aufpassen, dass er seine Freundin nicht ebenfalls an den Grafen verliert. Doch die Tänzerin Caligari, die Ankleiderin Pepi und Gräfin Gabriele bringen das „Wiener Blut" mit viel Geschick auf dem nächsten Diplomatenball gezielt in Wallung. Beim anschließenden Weinfest finden sich dann endlich die richtigen Paare.

Aus den schönsten Melodien des Walzerkönigs Johann Strauß entstand mit seiner Einwilligung diese Hit-Operette mit Melodien wie „An der schönen blauen Donau“ oder „Stoß an, stoß an, du Liebchen mein“. Mit Wiener Schmäh, flotten Arien und einer großen Portion Wortwitz tanzen die Paare in wechselnden Konstellationen beherzt im Dreivierteltakt. Dabei sind sie immer auf der Suche nach der großen Liebe und finden schließlich doch in der Treue ruhig Blut.

Musikalische Leitung — Alexandros Diamantis
Inszenierung — Hannes Hametner und Guido Markowitz
Bühnenbild — Jörg Brombacher
Kostüme — Erika Landertinger

Solisten des Theaters Pforzheim
Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Väterdämmerung
von und mit den Hengstmanns

Buch: Frank, Sebastian und Tobias Hengstman
Regie: Bernd Kurt Goetz
Premiere: 07.03.2019 "...nach Hengstmanns"

Wenn das neue Tageslicht zärtlich versucht endlich das Dunkel der letzten Nacht zu besiegen, dann sagt der Dichter aber auch des Volkes Mundes: Es beginnt zu dämmern. Es kann aber auch geschehen, dass ein Mann in dieser letzen Nacht mit einer Frau einen nie da gewesenen Fruchtbarkeitsflash erlebte, könnte es sein: Es „dämmert“ dem Mann am Morgen! Vielleicht werde ich Vater? Nach endlosen neun Vollmonden wird sich dann heraus stellen, ob es bei dem Mann richtig „gedämmert“ hat oder nicht. Wenn sie diesen Text jetzt weiter lesen müsste ihnen bewusst werden, egal ob nun Vater oder Mutter: Bei Müttern dämmert es nicht, sie sprechen. Über Alles! Darum heißt auch wohl in Deutschland „Muttersprache“ und „Vater Staat!“, der sich aber oft etwas kleinlaut artikuliert, wenn es um die „Muttersprache“ geht. So signifikante Sätze wie: Mein Bauch gehört mir! Dieser Satz ist natürlich feministischen Ursprungs. Wenn man es aber richtig betrachtet, könnte es sehr auch maskulin sein, wenn auch ein Mann behauptet: Mein Bauch gehört mir! Ich krieg ihn aber nicht mehr weg! Nicht mal nach neun Vollmonden. Väter im Allgemeinen und im Besondern haben eben nicht nur Bauch- sondern auch Kopfprobleme. Männer dominieren diese Gesellschaft. Sie sind präsent in Führungspositionen, in stellvertretenden Führungspositionen und wenn sie nicht in Führungspositionen präsent sind, sind es eben keine Männer, sondern Frauen. Frauen sind aus biologischer Generierung in erster Linie eben Mütter. Männer sind aus biologischer Sichtweise eben die Väter. Nun ist es aber so, das viele Männer nicht einmal ahnen, das sie Vater sind. Der bereits erwähnte berufliche Stress frisst den Mann auf. Er hat keine Zeit nun auch noch Vater zu sein. Selbst in den wenigen Urlaubstagen geht der Mann doch lieber mit seinem Laptop als mit der Familie am Strand spazieren bis es beginnt zu dämmert. Der Akku des Laptops verliert an Leistung und beginnt ebenfalls zu dämmern. Lange nicht da gewesene Emotionen durchdringen den Leib des Mannes. Voll konzentriert auf seinen Lendenbereich. Und da! Plötzlich dämmert es dem Mann! Heute Nacht! Ja! Und der Mann überwindet sich und glaubt wieder an die „Väterdämmerung“!

Einlass ab 18:00 Uhr
Karnevalsstreiche - Ein bunter Faschingsschwank
2020 hält die Elbland Philharmonie Sachsen wieder herausragende Veranstaltungen für Sie bereit. Von Klassischen Konzerten über Märchenopern bis hin zu spannenden Zusammenarbeiten mit anderen Kunstschaffenden werden viele großartige Veranstaltungen unter der Leitung des Chefdirigenten Ekkehard Klemm zu sehen und zu hören sein.

Die Elbland Philharmonie Sachsen besitzt ein breit gefächertes Repertoire. Mit diesem begeistert sie ihr Publikum im Kulturraum Meißen, der Sächsischen Schweiz und des Osterzgebirges.

2012 durch den Zusammenschluss zweier regionaler Orchester gegründet, bespielen die Musikerinnen und Musiker Theater, Stadthallen und Kulturzentren um die Landeshauptstadt Dresden herum. Zu dieser Vielzahl an Konzerten mit Orchestermusik kommen noch verschiedene Angebote wie Schülerkonzerten, Kammermusik und Jugendprojekte wie "Musik im Klassenzimmer" und "Breakdance meets Classic". Ebenso wirkt die Elbland Philharmonie Sachsen regelmäßig bei Musical-, Theater- und Opernproduktionen mit und besticht dabei mit einem breiten Programm. Klassische Spielstätten des Orchesters sind dabei das Stammhaus der Landesbühnen Sachsen in Radebeul, die Halle Stern in Riesa oder die Marienkirche in Pirna.

Verpassen Sie nicht Ihre Chance, in die musikalische Welt dieses jungen Orchesters der Extraklasse einzutauchen. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für Veranstaltungen der Elbland Philharmonie Sachsen und erleben Sie fantastische Musik live!
EXPEDITION ERDE: Donau - Vom Schwarzwald ans Schwarze Meer
Schon die junge Donau ist spektakulär: Donauquelle, Donauversickerung und Donaudurchbruch in der Schwäbischen Alb sind landschaftlich einzigartig. In den hohen Kalkwänden hängen Kletterer, manche Felsspitze ist gekrönt von einer abenteuerlichen Burgruine. Als Wanderer hat man von oben prächtige Aussichten auf die Flussschleifen der Donau mit dem Kloster Beuron.

Am Weg liegen berühmte Städte wie Regensburg, Passau, Linz, Wien, Bratislava und Budapest. Sie erzählen vom Wohlstand, den der Fluss mit sich brachte, und von einer reichen Geschichte durch viele Jahrhunderte.

Das Eiserne Tor bietet ein großartiges Naturschauspiel. Hier durchbricht die Donau den letzten Gebirgszug, die südlichen Karpaten – einst die gefährlichste Schiffspassage, heute gezähmt durch Staudämme, Kraftwerke und Schleusen. Ein spannender Ausflug führt in die rumänische Hauptstadt Bukarest, eine boomende Großstadt auf dem Weg nach Europa.

Den Abschluss dieser großartigen, 3.000 Kilometer langen Entdeckungsreise bildet das rumänische Donaudelta. Mit einem kleinen Boot gleitet man viele Tage durch ein Labyrinth von Sümpfen und Seen, für Naturliebhaber ein fast unberührtes Paradies. Die UNESCO hat die einzigartige Landschaft zum Weltnaturerbe erklärt. Zwischen drei mächtigen Armen der Donau erstrecken sich unendliche Schilfgebiete und Auenwälder. Kleine Dörfer sind nur mit dem Boot zu erreichen, die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Hier leben zahllose seltene Tierarten. Und in großen Scharen kreisen Pelikane majestätisch am Himmel.
Lyrikdebüts

Lesung & Gespräch mit Ines Berwing Dichterin, Berlin | Katharina J. Ferner Dichterin, Wien und Salzburg | Eva Maria Leuenberger Dichterin, Biel | Sebastian Weirauch Dichter, Leipzig | Moderation Gregor Dotzauer Literaturkritiker, Berlin

Der Literaturkritiker Gregor Dotzauer begründet seine Auswahl:

Ines Berwing: muster des stillen verkabelns (hochroth)

„Ines Berwing fügt wortspielerisch zusammen, was nie zusammengefügt werden wollte, aber in ihren funkelnd grotesken, bis ins Surreale reichenden Sprachbildern einen einleuchtenden Zusammenhang entfaltet. Keine Angst vor dem Schlafen in Staubsaugerbeuteln: Auch das vermittelt sie mit rhythmischer Überzeugungskraft.“

Katharina J. Ferner: nur einmal fliegenpilz zum frühstück (Limbus)

„Katharina J. Ferner zeigt in einem Kunstidiom aus Salzburger, Wiener und oberösterreichischen Elementen, wie knapp und farbig Dialekt gegenüber der Standardsprache verfährt. Die beigegebene Übersetzung ins Hochdeutsche – manchmal gehen Ferners Gedichte auch den umgekehrten Weg – lässt einen Bedeutungsraum aufscheinen, ohne den sich die deutschsprachige Lyrik nicht denken lässt.“

Eva Maria Leuenberger: dekarnation (Droschl)

„Die Schweizerin Eva Maria Leuenberger entwirft eine Geschichte der Natur, die das vorübergehende Erscheinen des Menschen in seiner ganzen Episodenhaftigkeit betrachtet. Eine ebenso sinnliche wie philosophische – und überdies hochgradig intertextuelle – Reflexion über das Erwachen der Sinne und die Fähigkeit der Sprache, Struktur ins Strukturlose zu bringen.“

Sebastian Weirauch: Von den Elementen (poetenladen)

„Im Zeichen von Wasser, Feuer, Luft und Erde misst Sebastian Weirauch das Verhältnis eines lyrischen Ichs zu einem nahen Du aus. Das Archaische wird dabei mit naturwissenschaftlichen Fachvokabeln überschrieben, und es entsteht ein Netz von Metaphern, das zwischen Tiefsee und Äther alle romantischen Hitzen, die sich darin spiegeln, wohltuend abkühlt.“

Mit freundlicher Unterstützung durch die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und das Österreichische Kulturforum

Eintritt: 6/4 €

Politischer Islam – Stresstest für Deutschland

Die Veranstaltung hinterfragt die Islampolitik in Deutschland. Das einseitige Empowerment des politischen Islam, vertreten durch große Organisationen ausländischer Regierungen, stellt hierzulande zunehmend einen Konflikt zur säkularen Moderne und den Freiheitsrechten des Individuums dar.

Frau Prof. Dr. Susanne Schröter ist Ethnologin und Direktorin des Forschungszentrums Globaler Islam der Goethe-Universität Frankfurt. Sie beschreibt die in Deutschland vertretenen großen muslimischen Verbände, die in erster Linie aus dem Ausland organisiert werden, hinsichtlich ihrer Organisationsstruktur und Ausrichtung. Schwerpunkt ist hierbei die türkisch-islamische Synthese, die Nationalismus, Rassismus und Islamismus miteinander verbindet und sich als neues Zentrum der Muslimbruderschaft definiert. Religiöse Normen statt Grundrechte – eine Herausforderung an uns alle. Die aktuellen Informationen geben Orientierung, um zwischen theologisch begründeter Religionsausübung und politischem Islam differenzieren zu können.

Karlsruhe

25.02.2020
19:00 Uhr
POP School

Schülerkonzert der Pop School Kassel

25.02.2020, Beginn: 18:00 Uhr

 

Schüler allen Alters präsentieren mit Stolz, was Sie im Unterricht an der Pop School Kassel gelernt haben. Die Besucher erwartet eine bunte Mischung aus Pop, Rock und Soul, aus Spaß und Melancholie. Neben Solovorträgen unserer „Stars von morgen“ in Gesang, Piano, Gitarre und Schlagzeug, werden auch die Bands der Pop School Kassel ihr Repertoire zum Besten geben. Die Vorträge der Schüler werden dabei von der Pop School eigenen Lehrerband umrahmt und runden das Konzert ab. Das Konzert findet unter der Leitung von Jörg Schmeck statt, Moderation: Michael Brummer. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

Kassel

25.02.2020
18:00 Uhr
I Like It RAW

I Like It RAW – FAK upgrade 2.0 präsentiert eine Werkschau von mehr als 20 Bildenden
Künstler*innen aus den Ateliers und Werkstätten des ehemaligen RAW-tempel e.V., dem
heutigen Soziokulturellen Projekte Zentrum (SKPZ) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain,
und aus befreundeten Projekten.


Ausstellungsdauer 21.02.2020 bis 29.02.2020
Eröffnung 21. Februar 2020 um 19.00 Uhr


Das auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain gegründete Freie AusstellungsKollektiv FAK Berlin geht
mit der diesjährigen Präsentation in die vierte Runde.

MALEREI • GRAFIK • BILDHAUEREI • FOTOGRAFIE • VIDEOKUNST • FILM • INSTALLATION •
ILLUSTRATION • STREET ART • GLASKUNST

Berlin

25.02.2020
12:00 Uhr
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

25.02.2020
EXTRAWURST

EXTRAWURST
Schauspiel in zwei Akten von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob.

Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs soll über die Anschaffung eines neuen Grills abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, zusätzlich einen zweiten Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwürste bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen. Oder kann das türkische Mitglied dann nicht einfach den alten Grill für seine Halal-Wurst benutzen? Die Diskussion bei der Vereinssitzung wird von der schnellen Angelegenheit zur Zerreißprobe, die immer persönlicher wird. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkultur? Und sind eigentlich auch Vegetarier eine Glaubensgemeinschaft?

Das Gegenteil von gut ist gut gemeint, wenn die Frage aufkommt, wie wir zusammenleben möchten.

Die Zuschauer sind als Vereinsmitglieder direkter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Ebenso respektlos wie komisch stoßen Atheisten und Gläubige, Deutsche und Türken, "Gutmenschen" und Hardliner frontal aufeinander. Und das in einer schnellen, hochpointierten und sehr aktuellen Komödie. EXTRAWURST erlebt in der Saison 2019/20 seine Uraufführung und wird gleichzeitig an mehr als zehn deutschsprachigen Theatern gespielt.

InszenierungMonika Hess-Zanger
Bühne & Kostüme | Elke König

Münster

25.02.2020
20:00 Uhr