Montag, 17.02.2020
um 19:30 Uhr

Literaturhaus Stuttgart
Breitscheidstr. 4
70174 Stuttgart




Lesung und Gespräch

Nach dem Bestseller "Leben", ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, zeigt David Wagner mit „Der vergessliche Riese“ einen Menschen, der – obwohl er nur noch in der Gegenwart lebt und allmählich verschwindet – unverwechselbar bleibt mit seinen Eigenheiten und den Erinnerungen, die er noch hat. Geduldig, zärtlich und behutsam bringt der Erzähler dem Vater bei seinen Besuchen und auf zahlreichen Autofahrten die Orte der Vergangenheit entgegen – "hier haben wir gewohnt, Papa, hier hast du gearbeitet, hier bist du aufgewachsen". Ganz leise, fast unmerklich, schreitet die Demenz voran; eine Annäherung an eine Krankheit und zugleich an eine Beziehung, in der sich David Wagner „in der Kunst des Weglassens übt. Die mitunter kuriosen Situationen beutet er nicht für die nächste Demenz-Pointe aus, sondern schildert lakonisch, nahezu zurückhaltend“, so Helmut Böttiger in der Süddeutschen Zeitung. Eine Familie erlebt einen Rollentausch; der alte Galan, den seine Brüder wie früher Valentino nennen, ist glücklich, obwohl er weiß, was mit ihm ist: Der Vater, zweifach verwitwet, ist wieder Kind geworden. Der Sohn nimmt die Hand des Vaters und bemerkt, dass sie sich "wieder wie eine Kinderhand anfühlt“, „dabei war sie mal die größte Hand der Welt". David Wagner, 1971 geboren, debütierte mit dem Roman «Meine nachtblaue Hose». Es folgten Erzählband, Essaysammlung, Prosabuch und weitere Texte; für „Der vergessliche Riese“ erhielt er 2019 den Bayrischen Buchpreis.

Eintritt: Euro 10,-/8,-/5,-

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Das Buch von der fehlenden Ankunft - Lina Atfah und Osman Yousufi
Lesung und Gespräch
Moderation: Annette Bühler-Dietrich und Studierende der Abteilung Neuere Deutsche Literatur

Seit 2014 lebt die syrische Lyrikerin Lina Atfah in Deutschland und im letzten Jahr nun erschien ihr zweisprachiger Gedichtband „Das Buch von der fehlenden Ankunft“. Bereits in Syrien hat Atfah Gedichte und journalistische Arbeiten veröffentlicht und in Deutschland nun nimmt sie Teil am preisgekrönten Projekt „Weiter Schreiben“ (www.weiterschreiben.jetzt), einem Portal für Literatur aus Kriegs- und Krisengebieten, in dem deutschsprachige Autor*innen in einen literarischen Dialog mit geflüchteten Autor*innen treten. „Weiter Schreiben“ umfassst eine Plattform für Textveröffentlichungen, informiert über Tandem-Werkstätten – Nino Haratischwili war Lina Atfahs Tandempartnerin –, Lesungen und Reihen, die aus dem Projekt heraus entstehen. Atfahs Gedichte und Prosa erzählen vom Leben in Syrien und in Deutschland, von Alltag, Flucht und Fürsorge – in neuen Formen und Stilen. Ihr Mann Osman Yousufi, gebürtiger Syrer, hat viele Texte von Lina Atfah für „Weiter Schreiben“ ins Deutsche übertragen und schreibt auch selbst. Ins Gespräch kommen die beiden mit Annette Bühler-Dietrich, Professorin an der Abteilung Neuere Deutsche Literatur der Universität Stuttgart und Studierenden.

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ringvorlesung „Flucht und Migration. Literarische Zugänge zu einem globalen Phänomen“, eine Veranstaltungskooperation von Literaturhaus Stuttgart, der Universität Stuttgart, Abteilung Neuere Deutsche Literatur und Engagement Global.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Über Spanien lacht die Sonne - Julia Bernhardt, Bea Davies, Kathrin Klingner, Anke Kuhl und Brigitte Helbling
Comicpräsentationen, Lesungen, Gespräche und Hommage
1. Langer Comicabend in Stuttgart

„Der Comic hat in Deutschland einen recht schweren Stand. Das hat historische Gründe, die aus einer ästhetischen Arroganz entstanden sind. Die deutschen Karikaturen galten im 19. Jahrhundert als das Beste, was an komischer Kunst in der Welt passierte. Als dann in Amerika die Comics entwickelt wurden, da haben sich die Deutschen gedacht: „Mein Gott, was sollen wir uns mit diesen komischen Dingern abgeben, wir haben schon das Allerbeste, was die Welt zu bieten hat.“ In dieser Hinsicht sind wir eine verspätete Nation. Aber dafür hat sich seitdem eine Menge entwickelt.“ Andreas Platthaus

Und was sich da entwickelt hat! Das Stuttgarter Literaturhaus, die Stadtbibliothek und die Berthold Leibinger Stiftung laden ein zum 1. Langen Comicabend und stellen fünf herausragende Comickünstlerinnen der Gegenwart vor – eine Hommage an die jüngst verstorbene Feministin und Comiczeichnerin Claire Bretécher inbegriffen.


17.00 – 17.45 Uhr
Manno! Alles genauso in echt passiert
Anke Kuhl
Moderation: Brigitte Helbling

Ausgezeichnet mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2019, war Anke Kuhls Comic »Manno!« im Frühling letzten Jahres als Ausstellung im Literaturhaus zu sehen und ist nun Ende Februar 2020 als Kinderbuch im Klett Verlag erschienen. „Manno!“ erzählt in herrlichen Episoden von der Kindheit der kleinen Anke in einer hessischen Kleinstadt; eine Welt, in der Oma und Opa noch im selben Haus leben und in der man nachmittags auf ziemlich abseitige Ideen kommt. Eine Welt, die bei aller Familienintimität nicht ohne Brüche ist. Anke Kuhl wurde 1970 in Frankfurt geboren, arbeitet als Illustratorin und Autorin für verschiedene Verlage und lebt mit ihrer Familie in Frankfurt am Main.

18.00 – 18.45 Uhr
Über Spanien lacht die Sonne
Kathrin Klingner
Moderation: Sarah Dahme

„Eine Handvoll Angestellte, die für ein Medienunternehmen Internetkommentare überprüfen, steht im Mittelpunkt der kleinen, komödiantisch reduzierten Geschichten von Arbeit und Rauchpausen, Betriebsfeiern und Freizeit“, schreibt die Jurorin Brigitte Helbling über den Comic „Über Spanien lacht die Sonne“ von Kathrin Klinger. Kitty wird als Aushilfe bei einem Hamburger Medienunternehmen eingestellt, das unzulässige Hassbotschaften und Onlinekommentare prüft. Hinter Lamellenvorhängen und Zimmerpflanzen moderieren sie und ihre Kolleg*innen Verschwörungstheorien, die in jenem Jahr 2015 unter dem Stichwort „Flüchtlingskrise“ durch das Internet ziehen. Kathrin Klinger, geboren 1979, studierte Kunst an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam und Illustration in Hamburg, wo sie immer noch lebt und arbeitet. 2018 war sie Finalistin für den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung.

19.00 – 19.45 Uhr
Der König der Vagabunden – Geschichte des Gregor Gog
Bea Davies
Gesprächspartner: Günter Riederer

Stuttgart, Pfingsten 1929: Die Polizei errichtet Straßensperren, in der Stadt sind die Vorhängeschlösser ausverkauft. Gregor Gog (1891–1945), landesweit berühmt als der »König der Vagabunden«, trommelt zum Internationalen Vagabundenkongress und ruft den »lebenslangen Generalstreik« aus, um Obdachlosen zu helfen und sie politisch zu organisieren. Der Comic „Der König der Vagabunden – Geschichte des Gregor Gog“ führt uns nicht nur nach Stuttgart, sondern zugleich auch „durch ein Kapitel der Weimarer Republik, das wenig beleuchtet ist. Der virtuose Übermut, der das Skript von Patrick Spät kennzeichnet, findet in den schwarz-weißen Tuschezeichnungen von Bea Davies eine lebendige Entsprechung“, so der Juror Florian Höllerer über den Finalistencomic aus dem Jahr 2019. Bea Davies, 1990 in Acquapendente (Italien) geboren, studiert an der Weissensee Kunsthochschule Berlin und ist ehrenamtlich in der Obdachlosenhilfe engagiert. Ins Gespräch kommt sie mit dem Historiker Günther Riederer vom Stadtarchiv Stuttgart.


20.00 – 20.30 Uhr
Anklopfen! Ich hätte mit Prinz William zusammen sein können!
Hommage für Claire Bretécher
Brigitte Helbling

Mit Comics über pubertierende Mädchen wie „Agrippina“ wurde Claire Bretécher weit bekannt, Roland Barthes erklärte sie einst zur wichtigsten Soziologin Frankreichs. Nun ist die französische Autorin und Zeichnerin mit 79 Jahren im Februar 2020 gestorben. Mit Knollennase und schlechter Laune kämpften sich Agrippina und ihre Freundin Bergère durch ihre erwachende weibliche Sexualität. In der Kombination aus bösem Humor und Freizügigkeit beeinflusste Bretécher auch deutsche Cartoonisten und Comiczeichner wie Franziska Becker und Ralf König. Ihre ersten Zeichnungen veröffentlichte die am 17. April 1940 in Nantes geborene Bretécher ab den 1970er Jahren; sie brachte rund 30 Comicalben heraus.

20.45 – 21.30 Uhr
Wie gut, dass wir darüber geredet haben
Julia Bernhard
Moderation: Markus Pfalzgraf

„Wie gut, dass wir darüber geredet haben“ ist ein Manifest der leisen Wut, der Feier der Lakonie, den Zuständen der Depression und der gescheiterten Kommunikation zwischen gehässiger Oma, liebevoll diarrhöischem Mops, einer passiv-aggressiven Zimmerpflanze und der Protagonistin. „Ob Liebe, Familienplanung oder Karriere: Julia Bernhard konfrontiert uns in beißenden Dialogen und pointierten inneren Monologen mit überkommenen Erwartungshaltungen an junge Frauen. Die klar und reduziert gezeichneten Episoden verbindet sie durch ein Schutz bietendes Sofamöbel, in das die Hauptfigur zum Ende hin gar zu verschwinden scheint“, so die Jurorin Stefanie Stegmann über die Finalistin um den Comicbuchpreis 2019.

In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Stuttgart und der Berthold Leibinger Stiftung

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Nachgewachsen - Lene Albrecht, Marina Schwabe und Stefan Wipplinger
Lesung und Gespräch
Moderation: Tilman Rau

An den Literaturinstituten Leipzig, Hildesheim und der UDK Berlin haben sie das Schreibhandwerk erlernt: Lene Albrecht veröffentlichte letzten September ihren ersten Roman „Wir, im Fenster“, erschienen im Aufbau Verlag, Marina Schwabe arbeitet an „Zerschnittene Gelände“, ihrem Debüt, das kurz vor der Veröffentlichung steht. Und Stefan Wipplinger schreibt für das Theater; sein Kinderstück „Wie Schnuppen von den Augen“ wird im April am Mainfranken Theater uraufgeführt. Im Rahmen des Programms »Weltenschreiber – Das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche« wählten die Literaturhäuser Göttingen, Stuttgart und Rostock diese drei Nachwuchstalente als Stipendiat*innen aus. Über ihre Arbeiten, ihren Werdegang, ihre Pläne sprechen sie an diesem Abend mit Tilman Rau, der seit vielen Jahren als Dozent für literarisches Schreiben am Literaturhaus Stuttgart tätig ist.

Der Abend ist Teil des Programms „Weltenschreiber – Das Literaturvermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche“, gefördert von der Robert Bosch Stiftung GmbH, in Kooperation mit der Universität der Künste Berlin, dem Deutschen Literaturinstitut Leipzig, dem Literaturinstitut der Stiftung Universität Hildesheim, den Literaturhäusern Stuttgart und Rostock, dem Literarischen Zentrum Göttingen und der Stiftung Niedersachsen.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Unternehmertum - Sam Ginn, Luc Dudler, Elgar Fleisch, Nicole Hoffmeister-Kraut und Günther Schuh
Referat und Gespräch
Referat: Sam Ginn
Gespräch mit Luc Dudler, Elgar Fleisch,
Nicole Hoffmeister-Kraut und Günther Schuh
Moderation: René Höltschi

Ernst Werner Siemens war zu seiner Zeit einer der herausragenden deutschen Denker. Als die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske 1847 in einem Berliner Hinterhof gegründet wurde, startete die Industrialisierung in den deutschen Landen durch, und eine Vielzahl von deutschen Startups und das Siegel »Made in Germany« eroberten die Welt. Auch Steve Jobs war solch ein Pionier. Zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort prägte er die digitale Revolution. Wenn Siemens nach wie vor existiert, was bemerkenswert ist, so stellt die Digitalisierung, für die Apple steht, eine Potenzierung der industriellen Revolution dar. Sie hebt die bisherige Logik der Ökonomie aus den Angeln und bedroht z.B. den traditionellen Maschinenbau in Baden-Württemberg. Der Börsenwert von Apple liegt bei über einer Billion Dollar. Siemens wird mit rund 100 Milliarden Euro veranschlagt. Das spricht Bände. Woran liegt das? Hat Amerika heute schlicht und einfach die besseren Denker*innen? Über diese Fragen ins Gespräch kommen Luc Dudler (Founder & CEO, Jobpal, Berlin und London), Elgar Fleisch (Unter nehmer und Professor an der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, Mitglied des Aufsichtsrats von Bosch), Nicole Hoffmeister-Kraut (Landesministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau in Baden-Württemberg, Stuttgart), Günther Schuh (Professor für Produktionssystematik an der RWTH Aachen, Mitbegründer des Elektro-Fahrzeugherstellers Streetscooter), in der Moderation von René Höltschi, Wirtschaftskorrespondent »Neue Zürcher Zeitung«, Berlin.

Eine Veranstaltungskooperation von »Podium Europa« der Neuen Zürcher Zeitung, Literaturhaus Stuttgart und Wirtschaftsclub im Literaturhaus

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Zwei Mal Lyrik: „Liedvoll, deutschyzno“ und „Taupunkt“ - Dagmara Kraus und Kerstin Preiwuß
Lesung und Gespräch
Moderation: Beate Tröger

„liedvoll, deutschyzno“ – so lautet der Titel von Dagmara Kraus‘ neuem Lyrikband, in diesem Frühjahr im kookbooks Verlag erschienen. Der Titel greift die ersten Worte des polnischen Nationalepos „Pan Tadeusz“ von Adam Mickiewicz auf –„Litwo! Ojczyno ...“ („Litauen! Vaterland …“) – und überträgt sie in einen neuen Bedeutungsraum. Dagmara Kraus, geboren 1981 in Wrocław, Polen, lebt als Lyrikerin und Übersetzerin in Straßburg. 2012 erschien ihr Debüt »kummerang«, 2018 erhielt sie den Basler Lyrikpreis. In ihre Gedichte schreibt sich die Mehrsprachigkeit immer ein, Sprache und Kunstsprache greifen ineinander. „Ein lyrisches Sprechen, das von individueller Erfahrungstiefe gesättigt erscheint und sie doch diskret umschlagen lässt in etwas, das alle Leser anspricht,“ so beschreibt die Kritikerin Beate Tröger Dagmara Kraus‘ Arbeiten. Ins Gespräch kommt sie mit Kerstin Preiwuß und derem neuen Gedichtband „Taupunkt“. Wie erkennt man die wunden Punkte im Leben? „Taupunkt“ führt fort und beschließt, was mit Kerstin Preiwuß´ Gedichtband „Rede“ begann und in „Gespür für Licht“ seinen Lauf nahm: Für die Dauer einer Nacht setzt der Tonstrom ein, setzt das Dichten an. Kerstin Preiwuß, geboren 1980 in Lübz, Mecklenburg, lebt in Leipzig. Ihr zweiter Gedichtband „Rede“ wurde von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in die Liste der Lyrikempfehlungen des Jahres aufgenommen. Zuletzt erhielt sie den Lyrikpreis Meran 2018.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Flüchtig - Hubert Achleitner (Hubert von Goisern)
Lesung und Gespräch
Moderation: Tilman Rau

Hinter dem Namen Hubert Achleitner verbirgt sich kein Geringerer als Hubert von Goisern, österreichischer Liedermacher und bekannter Vertreter der „Neuen Volksmusik“. Von Goisern hat den Alpenrock erfunden – eine Mischung aus Rockmusik und traditionellen Volksliedern. Aus seiner Feder stammen Hits wie „Weit, weit weg“, „Koa Hiatamadl“ oder „Brenna tuat‘s guat“.
In den letzten zwei Jahren hat er die Musikinstrumente zur Seite gestellt, hat sich an den Schreibtisch gesetzt und ein Buch geschrieben. „Flüchtig“ heißt der Roman, der im April 2020 unter von Goiserns bürgerlichem Namen Hubert Achleitner im Zolnay-Verlag erscheinen wird.
Die Idee kam bereits vor fünfzehn Jahren: „Im Mittelpunkt sollte eine Frau stehen, die ihren Mann verlässt – ohne Erklärung bei der Tür hinausgeht und nicht mehr wiederkommt“, so Achleitner alias von Goisern in einem Interview vom 23. Oktober 2019. Außerdem geht es um ihren Mann, der sich auf die Suche nach ihr und der Lösung für das rätselhafte Verschwinden begibt.
Hubert Achleitner schickt seine Hauptfiguren in Flüchtig auf eine abenteuerliche Reise, die sie von den österreichischen Bergen quer durch Europa bis nach Griechenland führt. Er selbst hat schon viel von der Welt gesehen – Südafrika, Philippinen, Nepal, Senegal, Grönland – manchmal als Tourist, oft auch, indem er sich für Monate oder Jahre in dem jeweiligen Land niederließ. Ziel war und ist dabei immer, sich selbst neu zu finden und zu erfinden, wie er sagt. Auch die Romanfiguren haben dieses Ziel: Es geht um das Reisen, vor allem zu sich selbst.

„Die andere Welt, das Fremde, ist im Grunde auch ganz nah. Manchmal vor der Haustüre. Die spannendste Reise geht zu denen, von denen man denkt, dass sie einen Vogel haben.“
(Hubert Achleitner)

Außer Haus! Hospitalhof Stuttgart, Evangelisches Bildungszentrum, Büchsenstraße 33

Eintritt: 12,-/10,-/6,- €

Die Veranstaltung wurde abgesagt.