Sonntag, 08.03.2020
um 20:00 Uhr

Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden






»Sefardic«
Eastern Klezmer´n Jazz with Oriental Feeling.
MAX KLEZMER BAND (Polen)

Mit den Musikern:
MAX KOWALSKI Kontrabass
ALEKSANDER PAPIERZ Saxophon
KRYSTIAN JAWORZ Klavier
MICHAEL JONES Viola, Violine, Ravanhuta, Djembe, Gesang
MICHA PEIKER Schlagzeug, Percussion
ANDRZEJ CZOP CZOPER Sound

Zugegeben, im Deutschen hört sich ihr Bandname etwas seltsam an. Davon aber sollte sich niemand beeinflussen lassen: Diese famose Band aus Krakau kreiert, inspiriert von der alten jüdischen Musik, ihren eigenen unverwechselbaren Stil, in dem sich Klezmer- und Balkanmusik ebenso mischen wie expressiver Jazz und sinnlich-orientalische Klänge.

Klezmer war ja ursprünglich die Instrumentalmusik der Juden Osteuropas und eng gebunden an die jüdische Religion und Kultur, die in Polen bis zu Beginn des deutschen Überfalls 1939 eine feste Heimat hatte. Bei vielen Festen, vor allem bei jüdischen Hochzeiten, hatte die Musik nicht nur eine ordnende Funktion, sondern sorgte mit ihren Rhythmen und Melodien auch für Frohsinn und gute Laune unter den Gästen.

In Krakau hat Klezmer eine jahrhundertealte Tradition.
Nicht nur die bei Freunden dieser Konzertreihe sicher bekannten Bands KLEZZMATES und KROKE, sondern auch die vom vom Bassisten Max Kowalski 1998 gegründete MAX KLEZMER BAND ist in Krakau zu Hause.
Bis auf den Engländer Michael Jones (School of Music in Guildhall, GB) sind alle Musiker Absolventen der Krakauer Musikakademie.
Wie auch die Musiker der anderen genannten Bands sind sie dem alten Klezmer auf der Spur, um ihn, entstaubt und belebt, ins Heute zu holen.

Doch gerade für den alten Klezmer gibt es immer wieder einen Schubkasten mit einem Etikett, auf dem beschrieben ist, wie nach Meinung einiger Klezmer nun mal zu klingen hat. Aber weder Klezmer noch andere musikalische Genres sind fertige Musikformen, denn Musik lebt, entwickelt sich weiter, nimmt Einflüsse anderer Genres auf und bleibt sich nur treu in der Verwandlung.
Eine enge Verbindung zwischen Klezmer und Jazz kann man, besonders in Polen, als gegeben voraus setzen, wurzeln doch beide Musikformen in der Improvisation.

Aus dieser Erde wächst die Musik der MAX KLEZMER BAND, furios und lebendig, mitreißend und abseits üblicher Stereotype, groovend und emotional.
In ihren Konzerten kreieren sie eine einzigartige Atmosphäre, fast wie bei einem metaphysischen Happening, berauschen und begeistern ihre Gäste mit ihren fantasievoll zwischen „traditional“ und „minimal“ und „free“ charchierenden Improvisationen. Dabei verschieben sie die bis dato festen musikalischen Grenzen, verbinden, verarbeiten, zitieren und umspielen gleichberechtigt hypnotisch wirkende sephardische Melodien, verrückte Klezmertänze, arabische und orientalische Melodieläufe, wild euphorische Balkan- und Hindu-Klänge.

So spielte die Band im Laufe der vergangenen 21 Jahre in zahlreichen europäischen Ländern, die Musiker waren gefeierte Gäste zahlreicher hochkarätiger Festivals.
Endlich kommen sie auch mal wieder nach Dresden.

»Absolut frischen, jazzigen, mit Weltmusik angereicherten Klezmer spielt dieses famose Band und zeigt, wie weit Klezmer gehen kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren.«
Süddeutsche Zeitung

»Die Band verschmilzt Klezmer mit Jazz, orientalische Melodien mit wilden Balkan-Tänzen. Selbst Miles Davis und Weather Report lassen grüßen...«
Fürther Nachrichten

Homepage: http://www.maxklezmerband.com

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

KATHARINA JOHANSSON & LANDÜBER (Dresden)
»White open«
Nordische Weite trifft sphärischen Jazz-Pop.

KATHARINA JOHANSSON Gesang
KARL HELBIG Saxophon
BENNI CELLINI Cello


LAND ÜBER schwebt der Klang zweier Instrumente, die ihren gemeinsamen Horizont dort finden, wo die
parallelen Wege sich suchen und finden.
Das elektronisch verstärkte Cello und das ebenso über Effekte gespielte Saxophon durchmessen den Raum und die Zeit, schwingen sich suchend ein in den Klang und den Rhythmus unseres Lebens.

Benni Gerlach und Karl Helbig weben aus dem sphärischen Klang ihrer Instrumente, aus mäandernden Loops, percussiven Geräuschen und wundervollen Klängen einen zart schwebenden Tonteppich, dessen meditative Wirkung und tief in sich ruhende Kraft alle Sinne berührt. Weit und ahnungsvoll.

LAND ÜBER musizieren sie, färben den Moment, prägen den Augenblick, definieren ihn im Klang.
Bilder entstehen im Kopf der Zuhörenden. Die beginnen zu fliegen. Weithin. Wie von selbst.

Klangflächen über Grasland. Windbewegte Weite.
Sonnenuntergänge in Rot. Nebel, hell und schön.
Emotional. Instrumenal. Romantisch.
Schwerelos und hoffnungsvoll.

LAND ÜBER treffen zwei Musiker auf die Musik einer Sängerin, die aus Deutschland nach Nordschweden zog. Aus diesem weiten Land schöpft die Sängerin, Geschichtenerzählerin, Multiinstrumentalistin und Performerin nun ihre Musik, die nun nordische Weite atmet, Sehnsucht, Melancholie und tiefes Empfinden.

Langjährige Bühnenerfahrung als Sängerin und Percussionistin der Gruppen »Sessão«, »Luamar«, »Tworna«, »Stefan Johansson Music« und »Land Über« haben sie schließlich dahin geführt:
In die Ferne. In die Weite.
In die Einsamkeit. In die Extreme des Lichts.
Dort hat sie ihre neue Heimat gefunden.
Vom nachthell und sonnendurchfluteten Sommer bis in die winterkalte lichtlose Dunkelheit trennen sie allzeit nur ein paar wenige und kurze Wochen.

Nun kommt sie zurück, im Gepäck ihre erste Solo-CD.
Und LAND ÜBER trifft Katharina Johansson damit auf Benni Cellini und Karl Helbig.

Bei einer gemeinsamen Tournee der drei Musiker in Schweden entstand alte Vertrautheit und neue Lieder,
die sie nun auch in ihrer alten Heimat spielen möchte, gefühlvolle, träumerische bis aufwühlende Lieder in Deutsch, Englisch, Französisch und Schwedisch.
Mitbringen wird sie: Die Weite. Die Sehnsucht.
Die Dunkelheit. Und das Licht.
Das Fortgehen. Und das Ankommen.

LAND ÜBER treffen sich zwei Musiker und ihre Sängerin, den gemeinsamen Horizont suchend und findend.
Musik mit der Seele hören: LAND ÜBER.
JUDITH VON HILLER & MARCO PFENNIG
»Schweben. Fliegen. Frei sein.«
Lieder vom Werden und Vergehen.
Ein Doppelkonzert mit
JUDITH VON HILLER & MARCO PFENNIG

JUDITH VON HILLER Gitarre, Gesang
Ihre Lieder erzählen von der Sehnsucht und der Schwerelosigkeit, vom Suchen und Finden und von der Kraft, die in uns steckt. Ihre sanfte Stimme und ihr virtuoses Gitarrenspiel verzaubern, ihre Poesie beflügelt. Auf ihren Reisen schwebt sie durch die Weite des Himmel, grüßt die Sterne, fühlt die Begnung mit der Liebe und findet das Glück in der Stille einer Sommernacht.
Judith von Hiller ist Sängerin, Gitarristin, Komponistin, Musikerin, Texterin aus Leipzig, die - vergleichbar vielleicht mit Katja Werker - einen Großteil ihrer Lieder selbst schreibt. Früher war sie Studentin bei Thomas Fellow (»Friend´n Fellow«), hat schon mit Reentko Dirks, Malte Vief, Guido Richarts und einigen anderen hiesigen Musiker, die sich allesamt dieser Konzertreihe verbunden fühlen, zusammen musiziert und die Bühne geteilt.

Mit 17 Jahren reist sie zum ersten Mal nach Brasilien, um dort mit Straßenkindern zu arbeiten. Zurück in Deutschland, als es in Strömen regnet, erinnert sie sich an die Kinder, die im dichten und warmen Sommer-
regen lachen und tanzen. Sie schreibt einen ihrer ersten Songs, »Rain«, ein Bild für die Lebensfreude und den Mut, sich hinaus zu wagen, auch wenn man durchnässt wird, denn irgendwann trocknet einen die Sonne wieder.

Im Herbst 1996 beginnt sie in Weimar, der Stadt, die für sie wie der Herbst riecht, klassische Gitarre zu studieren. Nebenbei entsteht ein musikalisches Tagebuch, ein Wegbegleiter, und wenn sie abends durch die Gassen läuft, strömen immer wieder Songs aus ihr, die ihr zeigen, dass sie ein klassisches Studium allein nicht mehr befriedigt. 2001 spielt sie ihr Diplomkonzert in Weimar und beginnt parallel ein Weltmusik-Studium in Dresden.

2007 wird ihre Tochter geboren und bringt ihrer Musik weitere Dimensionen an Erfahrungen, die sie auf ihrer 2009 veröffentlichten Debut-CD »Schwebeflug« einfließen läßt. 2015 wird ihr Sohn geboren, auch da wandeln sich Glück, Freude, reifer gewordene Träume und Weltbetrachtungen in zahlreiche neue Songs, die sie nach der Konzertpause auf die Bühne bringt.
In ihren poetischen Liedern spürt sie dem Wesentlichen nach, läßt sich Zeit, wird leise, wird nachdenklich, um dann unvermittelt laut aufzulachen, womit sie der Melancholie charmant eins auf die Mütze gibt.
Ihre Musik füllt die ausgepumpten Reservoire wieder auf, die sich in den Alltagsmühlen oft allzu schnell leeren, es kribbelt unter der Haut, man fühlt sein Herz wieder pochen und geht am Ende mit einem zufrieden lächelnden, seufzenden, beseelten „Hhmmm...“ oder „Ach ja...“ nach Hause, als hätte man ein Stück edler Schokolade und ein gutes Glas Rotwein genossen.

MARCO PFENNIG
Nach fast zehn Jahren Bühnenabstinenz ist Marco Pfennig erstmals wieder mit eigenen Liedern unterwegs.
Der in Franken geborene und in Dresden ansässige Musiker war zwischen 2008 und 2010 mit seinen Liedern und seiner Band eine feste Größe in der hiesigen Szene.
Nach einem schweren Schicksalsschlag aber beschloss der Musiker, nur noch als Sideman für andere tätig zu sein und auch das Instrument zu wechseln. So landete er von der Gitarre beim 5-String-Banjo, einem Instrument, welchem hierzulande etwas fast verschroben Sprödes anhaftet. Marco sagt, er liebt dieses Instrument, und das ist seinem Spiel auch anzuhören: Wenn er spielt verliert es seine Fremdheit, sein Klang wird warm, die Töne leicht. Er spielt es auch in seiner neuen Hausband »108 Fahrenheit«, die am 14. Juni Gast dieser Konzertreihe sein wird.

In der Küche sitzend zog es Marco aber auch wieder zur Gitarre, so entstanden neue Songs und alte Songs in neuem Gewand. Sie erzählen Geschichten vom Werden und Vergehen, vom Vergessen und Erinnern, kurz, von allem, was uns das Leben ganz subtil erzählen möchte. Mal cool ausarrangiert, mal ganz einfach dahin geschrammelt, aber immer mit einer Stimme, die von ganzem Herzen zu uns spricht.

Mit Judith von Hiller musizierte Marco Pfennig zu Studentenzeiten übrigens schon mal in einem Duo.
2004 haben sie für ihre Musik den »Gellert Anerkennungspreis« erhalten. Beide freuen sich auf das Wiedersehen. Einige ihrer Lieder wollen sie gemeinsam spielen. Was für ein Tag! Vielleicht ein neuer Anfang? Wie werden sehen.
TROjKA
Jubilee
10 Jahre TROjKA!
Das Geburtstagskonzert.

Mit:
RICO WOLF Gitarre
ALBRECHT SCHUMANN Klavier
MATTHIAS HÜBNER Cello


»Ein Trojka-Konzert ist ein Gute-Laune-Akt der Sonderklasse. Hier treffen eingängige und ausgecheckte Stücke auf sympathische Entstehungsgeschichten.
Was die drei Künstler auf der Bühne präsentieren, ist mehr als Musik, es ist die Perfektion einer wortlosen Kommu-nikation, die ihre Musik als Zeichen der Harmonie entwickelt.«
Märkische Allgemeine

Seit nunmehr 10 Jahren läßt dieses wild seriöse, dabei überaus männliche Dresdner Ensemble mit Hilfe ihrer Instrumente Cello, Gitarre und Klavier aus scheinbar allgemein bekannten Volksweisen eine fast schon verboten intensive, nach Folk duftende Melanche entstehen.
Kammermusikalisch in der Anlage, verschmelzen sie Elemente aus Weltmusik, Polka, Klezmer, selbst Rock und Klassik zu einem mannigfaltig tönenden, immer wieder überraschenden und effektvollen Klangmosaik.

Dabei begeistern die drei Musiker ihre zahlreichen Zuhörer (und, wir wollen es nicht verscheigen, besonders Zuhörerinnen) nicht nur mit der großartigen Virtuosität, die sie auf dem besaiteten Instrumentarium an den Tag legen, sondern auch mit ihrer ansteckend jungenhaften Lebensfreude und, auch das gehört zur Wahrheit, dem geradezu legendären Charme und Schmelz, mit dem die in der Blüte ihrer Lebensjahre stehenden jungen Männer geradezu verschwenderisch und unwiderstehlich strahlen.

Was für eine Boyband! Einer für alle! Alle für Einen!
Wenn dieser so hoffnungsvolle Satz noch irgendwo Gültigkeit hat, dann hier!

Grenzgänger-Cellist Matthias Hübner, Soul-Pianist Albrecht Schumann und Rock-Gitarrist Rico Wolf führen einen energiegeladenen Trialog, der die Zuhörer in seinen Bann zieht und dabei immer wieder sämtliche Mundwinkel in unkontrollierbare Bewegung versetzt.

Mit spielerischer Raffinesse und entwaffnender Selbstironie tourt das Trio seit seiner Gründung 2010 unermüdlich durch die Lande, ist zu Gast auf zahlreichen Festival und Konzertbühnen, aber auch in altehrwürdigen Theatern und stillen Dorfkirchen, begeistern da mit ihrem Mix aus eingängigen Melodien, einfühlsamen Balladen und waghalsigen Kompositionen.
Auch zwei CDs sind entstanden:
2012 erblickte das Debut »Hugo« das Licht der Welt, 2027 folgte »Dschabba«.

Zu ihrem 10-Jährigen Jubiläum bringen die drei Vollblutmusikanten einen Querschnitt ihres bisherigen Schaffens, gepaart mit neuen musikalischen Impressionen.
Fluffige Eigenkompositionen gehen da Hand in Hand mit Bearbeitungen von Klezmer und Folk sowie gewagten Adaptionen bekannter Welthits und Pop-Klassikern.
Wer dabei nicht begeistert ist muss taub sein!

»Ihre eigene Begeisterung übertrug sich von der ersten Note an aufs Publikum: Fast jeder wippte mit dem Fuß oder klatschte mit und ließ sich mitreißen. Das war so wirksam, dass es jubelnden Applaus und mehrere Zugaben gab.«
Wolfsburger Allgemeine
LAS MIGAS | Spanien
»Cuatro«
Das Flamenco-Quartett aus Barcelona:
Stark. Feminin. Brillant.

Die Musikerinnen:
ROSER LOSCOS Violine
ALICIA GRILLO Gitarre
CAROLINA LA CHISPA Gesang
MARTHA ROBLES Gitarre

Als Vorprogramm: SUENA FLAMENCO mit
MIGIWA SHIMIZU Tanz • JOSEL RATSCH Gitarre • MARIA LA PRENDA Gesang


»In der Musik von LAS MIGAS vermengt sich Flamenco mit lateinamerikanischen Elementen, Pop- und Folk-Klängen und einer jazzigen Note auf unnachahmbare Weise zu einem gradiosen Ganzen.«
Folkworld


Ist das Flamenco? Ein großes JA.
Aber es ist viel mehr, denn dieses spanische Ensemble mischt den klassisch traditionellen Gitarren-Flamenco andalusischer Schule mit Tango, Fado, Jazz, selbst mit Habaneras und wild beschwingter Zirkus- und Varietémusik. Das macht sie zu Stars einer offenen neuen Szene.

Beim traditionellen Flamenco spielen Frauen in der Regel ausschließlich die Rolle der Tänzerinnen, den Ton geben sie eher selten an. Dabei kann Flamenco so weiblich sein! Dieses Ensemble liefert den Beweis.
Das allein ist in ihrer spanischen Heimat sensationell und revolutionär genug, aber es ist beileibe nicht alles,
was ihren Flamenco so frisch und frei und unerhört und fast schon avantgardistisch klingen lässt.

LAS MIGAS lassen sich vom traditionellen Flamenco inspirieren, gehen aber über dessen Sprache und Grenzen weit hinaus. Die in Barcelona lebenden Musikerinnen aus Andalusien und Katalonien bringen zwei Gitarren, eine Geige, eine prägnant außergewöhnliche Stimme und ihre gesammelten Erfahrungen in ihr Ensemble ein: Während Marta Robles und Alicia Grillo vom Flamenco und der klassischen Gitarre kommen, ist Roser Loscos künstlerische Vergangenheit gepägt vom Tango, von Zirkus- und Varietémusik. Carolina La Chispa wiederum kommt vom Fado, ist beeinflußt von Jazz und Habaneras.
Diese unterschiedlichen Herkünfte, Präferenzen, Vorlieben und Prägungen integrieren die Frauen in ein Konzept, welches allen gleichwohl Geltung und Kraft gibt. Die Schönheit einer jeden Nuance strahlt aus, gibt der Musik unterschiedlichen Tönungen, Farben, Charme und Charakter.

So bekommt die Musik von LAS MIGAS etwas einzigartig besonderes, erstahlt hell wie ein sich drehendes Kaleidoskop, welches sein Erscheinungsbild immer wieder zu ändern vermag, auch wenn es doch immer dasselbe bleibt.

Dieser faszinierende Zauber ließ die vier Frauen in den vergangenen Jahren zu gern gesehenen und dort gefeierten Gästen auf den renommiertesten Bühnen Spaniens sowie auf Festivals in ganz Europa werden.

Der gefühlsintensive, betörende Gesang der katalanischen Sängerin bildet dabei den knallroten Faden, um den sich die mal sensibel und ausgewogen, mal kraftvoll und wild, mal hoch emotional und herzzerreißend gespielten Klänge der drei Instrumentalistinnen ranken.
Feminin und vielseitig begeistern LAS MIGAS mittlerweile ihr Publikum in ganz Europa.
Nun kommen sie zum ersten Mal nach Dresden. Olá!

http://lasmigas.com/

Dresden

09.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 24,20 €
SAMA feat. PAUL HOORN (Iran, Afghanistan, Deutschland)
»Östlicher Diwan«
Der unerschöpfliche Reichtum klassisch persischer Musik.

Mit

ALI PIRABI | Santur | Setak | Tanbur
HOSSEIN ARABZADEH Gesang
MEHRAN AZGHARZADEH Percussion
PAUL HOORN Textübertragungen | Worte & Gesang

Mit dieser mail, die Konzertveranstalter Andreas Grosse Anfang 2015 vom bekannten Dresdner Musiker, Sänger und Impressario Paul Hoorn erhielt, fing es an:

Hallo Andreas,
ich habe einen iranischen Musiker kennen gelernt, Ali Pyrabi. Er musste mit seiner Familie vor 2 Jahren aus dem Iran fliehen. Im Iran war er ein bedeutender Musiker, er spielt Santur und Setar, hat Wettbewerbe gewonnen und eine berühmte Musikschule geführt. Er hat auch klassische Violine studiert und liebt die deutschen Klassiker - ist also ein Wanderer zwischen den Welten.
Da musste ich an Dich und Deine Konzertreihe denken.
Ich wollte Dich fragen, ob Du Interesse hast, den Musiker in Deine Konzertreihe aufzunehmen. Er arbeitet zur Zeit mit zwei anderen persischen Musikern zusammen, einem wunderbaren Sänger und einem begnadeten Percussionisten. Ich würde mich sehr freuen, würde auch gern dabei mitarbeiten, die Inhalte
der Texte und die Zusammenhänge der Musik recherchieren und zu erklären im Konzert.
Was meinst Du?
Lieben Gruß, Paul.

Für Grosse gab es auf Paul Hoorns Frage keine Zweifel und so konnte im September 2015 in der nahezu ausverkauften Dreikönigskirche ein erstes beeindruckendes Konzert dieses Ensembles um Ali Pirabi stattfinden.

In einer weiteren mail an Ali Pirabi schrieb Paul Hoorn damals:
Das - siehe oben - ist der Titel, den ich für Euer Konzert vorschlage. Er ist angeregt durch die Gedichtsammlung »West-östlicher Divan« von Johann Wolfgang von Goethe, die Du ja in Deutsch und in Persisch besitzt, aber bei Deiner Flucht aus dem Iran zurücklassen mußtest - so wie auch Deine geliebte Violine, Deine Verbindung zur abendländischen Kultur... Zum Glück ist beides nicht unersetzbar: ich hab den persischen Goethe schon bekommen bei meinem Buchhändler und schick ihn Dir. Vielleicht willst Du ein Gedicht daraus klassisch persisch vertonen?
Es ist ja kein Zufall, dass Goethe seinen spät entdeckten persischen Kollegen Hafis (Hafez) mochte - so viele Schätze taten sich da auf, ist doch die Verbindung zwischen den Künsten und den Naturwissenschaften (besonders zwischen Musik und Mathematik), wie sie auch Goethe brennend interessierte, eine uralte persische Tradition.
Ich möchte gern in diesem Konzert dazu beitragen, dass die persische Kultur dem deutschen Publikum näher gebracht wird. Dazu möchte ich sehr viel wissen über die Stile und Motive der Musiken, über die Instrumente und vor allem über die gesungenen Texte und die Bedeutung des Musizierens im Iran.
Und ich möchte dieses Wissen dann in geeigneter Form an das Publikum hier in Dresden weitergeben.
Das heißt, dass ich anbieten möchte, zwischen den Musiken zu moderieren, Texte zu sprechen, Inhalte zu erklären.
Ich interessiere mich dafür, wo Ihr herkommt und wo Ihr hinwollt, wie es Euch geht mit der iranischen und der deutschen Kultur, was Euch mit beiden verbindet und was Euch davon trennt.
So hoffe ich, dass ich dazu beitragen kann, dass dieses Konzert eine Verbindung schafft zwischen den Welten – und dass Ihr hier neue Liebhaber Eurer großen Kunst findet.

Seitdem sind nahezu fünf Jahre vergangen und es ist allerhöchste Zeit für ein Widersehen und Wiederhören mit den wunderbaren persischen Musikern - und dabei auch zu erfahren, wie es ihnen in diesen Jahren ergangen ist.

Das Ensemble SAMA, dessen Name "mystischer Tanz" bedeutet, existierte in anderer Besetzung unter Ali Pirabis Leitung von 1994 – 2013. Es war eine feste Größe in der klassischen persischen Musik im Iran. Die Musiker spielten sowohl in ihrer Heimat als auch in arabischen Ländern und hatten zudem Erfolge in Europa.
Ali Pirabio hat die Formation nun in Deutschland wieder zum Leben erweckt.

Die Musiker:

ALI PIRABI | Santur | Setak | Tanbur
Geboren 1978 in Shiraz, Iran, Santur-Unterricht seit dem siebten und Geigenunterricht seit dem neunten Lebensjahr; Unterricht in klassischer iranischer Musik sowie in den Grundlagen der europäischen Musik; zweijähriges Studium an der Hochschule für Musik Teheran; 6 Jahre lang Erste Preise bei iranischen Musikfestivals (1994-99); Auftritte an u.a. an iranischen Universitäten; Auftritte bei Gedenkfeiern zu Hafez´ Geburtstag in Shiraz; Konzerte in Paris, Madrid und im Iran mit berühmten Spezialisten für iranische Musik.
Gründung einer Musikschule in Shiraz 2005; Zusammenarbeit mit verschiedenen iranischen Formationen, auch als Gheychak-Spieler.
Verfasste Zahlreiche Kompositionen für Theater, für Soloinstrumente und Orchester.
Gibt Unterricht in Santur, Violine, Setar, Kamanche und Tambur.
Ist Autor einer Musikgeschichte des Iran und eines Santur-Lehrbuches sowie mehrerer Essays.
Floh mit seiner Familie aus politischen Gründen aus dem Iran, sie leben seit 7 Jahren in Deutschland in Eisenhüttenstadt, in Forst und nun in Leipzig.

HOSSEIN ARABZADEH | Gesang
Geboren 1982 in Teheran im Iran; Gesangsunterricht seit dem 15. Lebensjahr; Studium der Philosophie in Dehli; Gesangsstudium im Iran bei Maestro Mohammad Reza Lotfi und anderen bedeutenden Lehrern; zahlreiche Konzerte an Universitäten und in verschiedenen Kultureinrichtungen im Iran und in verschiedenen Städten Deutschlands; arbeitet seit 2014 in Leipzig.

MEHRAN ASGHARZADEH | Tonbak | Daf
Geboren 1988 in Gorgan im Norden des Iran; begann ab dem 10. Lebensjahr mit dem Erlernen des Spiels auf der Bechertrommel Tonbak, dann auch Daf; praktizierte besonders spezielle Rhythmen der kurdischen Musik. Später begann er, sich mit dem persischen Streichinstrument Kamanche und der Theorie der persischen klassischen Musik zu beschäftigen. Er spielte in namhaften iranischen Ensembles und und Gab Unterricht in persischer Percussion. Gleichzeitig machte er in Gorgan den Bachelor in Bauingenieurwissenschaften und kam 2012 nach Dresden, um den Master in "Hydroscinece and Enginieering (Wasserresourcen-Managent)" zu machen. Auf musikalischem Gebiet befasst er sich nun auch mit Westeuropa – und mit lateinamerikanischen Rhythmen.

PAUL HOORN Rezitation | Moderation | Gesang
Geboren 1960, seit seiner Jugend Liebhaber und Sammler traditioneller Musik.
Er studierte Waldhorn, Komposition, Chorleitung und Orgel und war mehrere Jahre als Kirchenmusiker, später als Theatermusiker tätig.
1991 gründete er zusammen mit Andreas Zöllner das Weltmusik-Ensemble „Das Blaue Einhorn“, war bis zu ihrer Auflösung 2013 ihr Sänger und kreativer Kopf, arrangierte die meisten Stücke und war für die Nachdichtungen und Übersetzungen verantwortlich.
Zudem konzipierte, schrieb und gestaltete er die CD-Booklets und Plakate.
AFENGINN | Dänemark
»Klingra«
Rhythmisch. Poetisch. Melancholisch. Mit einem hellen Schimmer am Horizont.
Das neue Album.
AFENGINN | Dänemark

Das Konzert wurde vom Veranstalter aus der Dreikönigskirche in das Kleine Haus verlegt.
Bereits erworbene Tickets behalten Ihre Gültigkeit und können am Konzerttag kostenfrei umgetauscht werden.

Die Musiker:
DÁNJAL Á. NEYSTABØ Piano, Keyboards; Gesang • KIM RAFAEL NYBERG Wurlitzer, Moog bass,
Mandoline, Gesang • MAGGIE BJÖRKLUND Pedal Steel Guitar • ALEXANDER KRAGLUND Violine, Viola • HAAKON BERRE Drums, percussion • ROMANS KOMAR Trompete, Sounds

»Opulent und in keine Schublade zu zwängen. Ein musikalischer Hochgenuss!
Die Besucher riss es teils von den Stühlen, wenn es nach acht meditativen Minuten auf einmal wieder in einen trabenden Puls überging, um alsbald mit dem Ensemble durchzugaloppieren.
Was für Musik! Hochkonzentriert und zugleich völlig entspannt.
Nein, diese Stücke sind keine Hits. Es sind Meister-Werke!«
weltmusik.net

»Dicht gepackt mit originellen Ideen, verwegenen Melodien und vertrackten Rhythmen.«
Folkworld

AFENGINN bedeutet im Dänischen Stärke und Begeisterung.
Genau so hat sich die Band mit enormer Spielfreude und grenzüberschreitenden musikalischen Ideen einen herausragenden Ruf für überbordende Virtuosität und fantastische Livekonzerte erarbeitet.

AFENGINN ist die Schöpfung des Komponisten Kim Nyberg. Was diesen in ganz Skandinavien bekannten Musiker auszeichnet sind seine kreativen Schübe, denn jedes seiner bisher sechs Alben unterscheidet sich deutlich von seinem Vorgänger. Wenn man genauer hinhört merkt man, dass Nyberg seit Jahren schon an seiner musikalischen Sprache feilt, mit klingenden Motiven, asymmetrischer Rhythmik und delikaten Harmonien, die den Hörer unbemerkt immer tiefer in seine musikalische Welt führen. Die minimalistischen Strukturen sind mit der Herangehensweise eines Philip Glass oder Arvo Pärt vergleichbar, schaffen eine Zerbrechliche und doch enorm druckvolle Stimmung, denn immer wieder bricht sich die Musik mit symphonischer Energie in monumentalen Wellen Bahn. Doch was Nybergs Werke am meisten auszeichnet sind die strahlende Wärme und die melancholische Sehnsucht, die von ihnen ausgeht.

Für ihre Liveauftritte erhielten AFENGINN begeisterte Kritiken, genauso wie für ihre Alben. Dazu kommen jede Menge Preise und Auszeichnungen: Schon 2009 wurden sie als »Beste Folkband« mit einem »Danish Music Award« geehrt, 2010 für das »Beste Weltmusik Album«. Das zieht sich über die Jahre bis heute. 2016 veröffentlichten sie »Opus«, ein gewaltiges, emotional ergreifendes Werk, bestehend aus 4 Suiten a 20 Minuten, die insgesamt zwei CDs füllen:
»Danish Music Award Folk« für »Bester Komponist« und »Bestes Album«, »Danish Music Award Worldmusic« für »Bester Komponist« und »Bester Live Act« sind nur einige der dafür erhaltenen Preise. Vor zwei Jahren präsentierten die Musiker dieses Meisterwerk und bisherigen Höhepunkt ihres Schaffens auf fulminante Art im Kleinen Haus.

Für den Veranstalter dieser Konzertreihe war es eines der besten Konzerte, das er je gehört und erlebt hat.

AFENGINNs siebtes Album »Klingra« (Auf Färöisch: »Der Kreis«) ist eine ruhig erscheinende, doch unter der Oberfläche brodelnde, geradezu leidenschaftliche Komposition. Sowohl die Musik als auch die Texte in färöischer Sprache wurden in kreisförmigen Mustern angelegt – fast wie Zahnräder in einem Uhrwerk. Wem das zu technisch klingt: »Klingra« ist großartige, gefühlvolle, emotional packende Musik, ebenso Melancholisch wie hoffnungsvoll.

Im Januar 2019 begannen die Musiker ihre Welttournee zur neuen Produktion, die sie bisher u.a. bis in die USA und nach Australien geführt hat. Wir sind überaus glücklich, die Musiker wieder in Dresden begrüßen zu könnnen. Deshalb ist das hier eine ganz große Empfehlung!

https://afenginn.dk/

Dresden

16.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 22,00 €
TRICANDO (Dresden)
»Frühlingssturm soll sein!«
Lieder von Rio Reiser und Gerhard Gundermann
Das CD-Release-Konzert

ANDREAS ZÖLLNER Gitarre, Gesang, Piano, Flöte, Harmonika
ENRICO "ENNOSCH" SCHNEIDER Gesang, Gitarren, Cajon
PAUL ZÖLLNER Gesang, Cajon, Keyboard, Cello, Electronics


Was hätten die beiden Sänger, die zwar fast gleichzeitig aber in ganz verschiedenen Welten lebten, sich erzählt oder miteinander gesungen? Mit drei Stimmen, zwei Gitarren, Cajon, Electronics, Cello, Flöten, Konzertina … rockt und flüstert, singt und spielt TRICANDO mit den Songs von Rio Reiser und Gerhard Gundermann über das Leben und die Liebe, hier wie dort, damals wie heute.

Zur Geschichte:
"Die Idee zu dem Projekt entstand im November 2017. Rio Reiser interessierte mich schon länger - und bei einem Aufenthalt in der Kulturfabrik Hoyerswerda schaute mich aus allen Ecken Gundermann an und auf einmal wurde mir klar, dass diese beiden zusammengehören.
Der eine aus dem Osten, der andere aus dem Westen, beide sind vor ihren 50. Geburtstag gestorben, beide haben für ihre Sache gebrannt, waren störrische Idealisten und Meister des Wortes. Von ihnen konnte ich lernen und mit ihnen spielen.
Dass Gundermann von mir entdeckt werden sollte, stand für 2018 in den Sternen:
Er ist am 21.02.1955 geboren und wäre 63 Jahre alt geworden, ich bin am 21.02.1963 geboren und 55 Jahre alt geworden. Da war jeder Widerstand zwecklos.
Im Dezember 2017 begegnete mir "zufällig" Ennosch und nach einem zweiten Treffen im Januar 18 war klar, dass er der richtige zweite Mann ist.
Beinahe hätten wir als Duo gestartet, aber mir fehlte etwas und dieses Etwas konnte keiner besser liefern als Paul. Im Mai 2018 beschlossen wir, es zu dritt miteinander zu wagen, im September 2018 war Premiere in Dresden, im Dezember fanden wir den Namen und am 09.01.2019 erblickte tricando offiziell das Licht der Welt.

Am 09.01.2020 wäre Rio Reiser 70 Jahre alt geworden und am 21.02.2020 ist der 65. Geburtstag von Gerhard Gundermann. Auch die Geburtstage von uns drei Musikern liegen in diesem Zeitraum. Also ist klar, dass hier etwas unternommen werden muss.
Dieses Konzert ist das Release-Konzert unserer CD."
Andreas Zöllner

Das Konzert ist ausverkauft. Ein zweiter Konzerttermin wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben.
NORDIC CELTIC FOLK-FESTIVAL
»Six Musicans from six Countries«
Das Festival nordisch keltischer Musik

Das "Celtic-Scandinavian Dream-Team" Kerstin Blodig und Ian Melrose spielen seit annähernd 25 Jahren
gemeinsam im Duo »Kelpie«. Darüber hinaus musizieren beide auch in anderen Bands und Projekten.
So entstand die famose Idee, Ians "Boy Band" und Kerstins "Girl Band" gemeinsam auf eine Bühne zu stellen.
Doch dieses neu entstandene Nordisch-Keltische Folkfestival bietet nicht nur diese beiden absoluten
Top-Trios, sondern darüber hinaus weitere Kollaborationen der sechs Musikerinnen und Musiker:
Da spielt dann Schweden mit der Bretagne, Wales mit Dänemark, Norwegen mit Schottland ...
Was für eine völkerverbindende Melange. Brexit adé!
In einem Grande Finale stehen alle Musiker gemeinsam auf der Bühne und wer weiß, was da erst für lebendige Musik voll Spaß und spontaner Ideen und Improvisationen entstehen mag.
Europa par excellance!

Die beiden Bands sind:

Die "Boy Band":
CELTIC GUITAR JOURNEYS
»Guitar Masters Masterpieces«
mit
SOÏG SIBÉRIL (Frankreich) Gitarre
IAN MELROSE (Schottland) Gitarre, Whistles, Percussion
DYLAN FOWLER (Wales) Gitarre, Geang, Whistles

»Was für ein Gipfeltreffen dreier legendärer und international gefeierter Akustikgitarristen! Ihre verschiedenen keltischen Traditionen verschmelzen so elegant und auf spannende Weise mit angrenzenden Musikstilen wie Jazz und Weltmusik zu einem echten und einmaligen keltischen Schmuckstück.«
Folk Roots

Die "Girl Band":
HULDRELOKKK
»The Pan-Scandinavian Ladies Folk Trio«
mit
LIV VESTER LARSEN (Dänemark) Gesang, Geige, Percussion
KERSTIN BLODIG (Norwegen) Gesang, Gitarre, Bodhran
MIA GUNDBERG ADIN (Schweden) Gesang, Geige, Nykkelharpa

»Mit verträumten Melodien, betörend dreistimmigem Gesang, A-Cappella-Einlagen, rasant gespielten Fiddln und einer groovigen Gitarre verzauberten die drei ihr Publikum und präsentierten dabei die gesamte Bandbreite nordischer Folkmusik.«
Weserkurier
GRAN ORQUESTA DE TANGO CARAMBOLAGE | Deutschland
Jürgen Karthes
GRAN ORQUESTA de Tango CARAMBOLAGE | Deutschland
»Viajes de Tango« Die Tango-Reise.
10 Bandonions, 10 Violinen und mehr. Das große Orchester des Tango.
Das neue Konzertprogramm.

JÜRGEN KARTHE Orchesterleitung & Bandoneon
FABIAN KLENTZKE Grand Piano
SAUL VILLAO CRESPO Gesang
ROBERT BRENNER Kontrabass
DIETRICH ZÖLLNER Tuba

An den Bandoneons:
JIM TRÖSTER • UWE POSSELT • RONALD SCHIFFNER • TORSTEN POSPISCHIL • WOLFGANG FRIN • CORNELIA GINHOLD • MARIA KANNEGIESER • JOCHEN HILGENBERG • MARK LEMKE

An den Violinen:
CORNELIA PFEIL • JULIANA RAHLOFF • MADELEINE GRYGAR • THERESA LEMPP • MARIUS MARX • JOHANNES PARTZSCH • JUDITH HAMPEL • DETLEF HOFFMANN • ANDREA VOIGT • CHRISTIANE SCHUBERT • ANGELIKA WACHS

Undenkbar wäre der Tango ohne das Bandoneon.
Bereits im frühen 20. Jahrhundert war das Instrument prägender Bestandteil eines »Orquesta Típica«. Auch in Piazzollas »Tango Nuevo« und selbst beim modernen Electrotango bleibt der prägende Einfluß ungebrochen. Vielfach besungen gilt das Bandoneon in Südamerika bis heute als „die beste aller deutschen Erfindungen“.

Es war der Krefelder Musiklehrer Heinrich Band, der um 1840 herum aus der Chemnitzer Concertina das nach ihm benannte Instrument weiter entwickelt hatte, welches dann in Deutschland sehr schnell sehr beliebt wurde. Seeleute und deutsche Auswanderer gaben ihm um ab 1880 in den Hafenkneipen und Bordellen von Buenos Aires und Montevideo ein neues Zuhause. Dort entstand der Tango, als ob die Städte und ihre Menschen nur auf dieses Instrument gewartet hätten.

Jürgen Karthe, Gründer von »Cuarteto Bando« und »Duo Amoratado«, musizierte als Solist u.a. mit der Staatskapelle Dresden und den Münchner Symphonikern, gastierte in Buenos Aires, London, Paris, Yokohama, Istanbul, Moskau... - Doch damit nicht genug:
Mit dem 2011 gegründeten Sächsisch-Thüringisch-Fränkischem Orchester »Carambolage« erfüllt er sich und allen Tango-Liebhabern einen Herzenswunsch:

10 Bandoneons plus 10 Violinen plus Klavier, Cello, Kontrabass, Tuba und Gitarre sprengen jeden Rahmen und die meisten Bühnen - und sie lassen erahnen, wie energiegeladen, furios, komplex und dynamisch der Tango in seiner Blütezeit der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts in Buenos Aires geklungen hat. Dieses einmalige Orchester läßt diese Zeit wieder auferstehen.

In diesem neuen Konzertprogramm wird entgegen vieler Tangoklischees musikalisch die ungebrochen große Faszination des originalen Tangos beschrieben, die wohl alle Menschen ergreift, wenn sie sich dem Tango nähern. Nennen wir es schlicht und einfach Viajes de Tango - die Tango-Reise ...

Geschichtlich betrachtet tauchte der Tango erstmals um 1880 am Rio de la Plata auf und hat seither eine rasante Reise und Entwicklung über den gesamten Erdball angetreten. Welche enorme Faszination der Tango mit seiner leidenschaftlichen Musik, der besonderen Poesie der Texte und dem (damals als extrem verrucht geltendem ) unverwechselbaren Tanzstil immer noch und immer wieder ausübt, zeigt und belegt der Tango-Boom der letzten Jahre.
Überall wurden Schulen und Salons gegründet, Tango-Filme und Shows ziehen ein großes Publikum an.
Auch Stars der klassischen Musik wie Gidon Kremer, Milva, Daniel Barenboim u.a. haben den Tango für sich entdeckt. Und seit September 2009 gehört der Tango auch ganz offiziell zu den von der UNESCO geführten »Meisterwerken des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit«.

Inspiriert vom Tango und seinem Hauptinstrument, dem aus dem sächsischen Erzgebirge stammenden Bandoneon, formierten sich um den Dresdner Bandoneonspieler Jürgen Karthe im Jahr 2011 über 20 Musiker unterschiedlichster Couleur zu einem Tangoorchester zusammen, welches auf Grund seiner schieren Größe und künstlerischen Qualität in ganz Europa seinesgleichen sucht: Das GRAN ORQUESTA DE CARAMBOLAGE.
Es erweckt die Musik des Tango Argentino, die man vielleicht sonst nur von verstaubten Schelllack- oder Schallplatten kennt, zu neuer Kraft und neuem Leben. Neu aufbereitet, neu arrangiert, entstaubt, ohne die Patina der originalen Aufnahmen wegzuwischen, erklingt das Orchester in einem Sound, der mal eben etwas mehr als 100 Jahre musikalische Zeitgeschichte aufgesogen hat. Und neben einigen so berühmten Orchesterstücken wie »La Cumparsita« und »La Yumba« gibt‘s auch Neues aus der Feder von Orchesterleiter Jürgen Karthe zu hören.

Wer ihn und das Orchester auf seiner musikalischen Reise begelitet wird feststellen, dass beim Tango die Schritte von der ersten Begegnung zur Faszination und zur Besessenheit fließend sind. Wer sich einmal in dieses besondere Milieu begeben hat, in diese Welt, die viel mehr ist als einfach nur Musik, wer einmal diesen ganz eigenen Kosmos des Tangos durchquert hat und dabei gefangen wurde von den unsichtbaren Netzen dieser Sucht - der weiß, wovon die Rede ist.
Dies ist die Welt und die Musik des GRAN ORQUESTA DE TANGO CARAMBOLAGE.


P R E S S E

"Zehn Bandoneons, zehn Geigen, Tuba, Gitarre, Klavier, Bass und Gesang nennt das ´Gran Orquesta de Tango Carambolage´ sein Eigen. Das ist eine wirklich einzigartige Besetzung, noch dazu in europäischen Gefilden – genauer gesagt im Osten Deutschlands in Sachsen. Um solch ein Projekt auf die Beine zu stellen bedarf es viel Erfahrung, versierter Fertigkeiten in der Arrangierkunst und bester Kontakte in die Szene der Tangomusiker. Über all das verfügt der Gründer, Mentor und künstlerische Leiter dieses Orchesters, Jürgen Karthe. Dem beinah schon als Urgestein der Bandoneonisten Deutschlands zu bezeichnenden, nicht rastenden Knopfvirtuosen gelingt ein besonderer symphonischer Akzent in seiner Diskographie.
So erwartet den Hörer ein sehr authentischer Genuss."
Tangodanza

"Meisterhaft beherrscht Karthe das Spiel zwischen tanzbaren Tango und jenen komplizierten Rhythmen, die gute konzertante Unterhaltungsmusik ausmacht."
Neue Westfälische 16.04.2011

"Die Musiker um Jürgen Karthe verbanden virtuoses Spiel harmonisch mit zupackenden Tangosound. In ihren gefühlvollen Klang passte die Stimme von Caio Rodriguez einfach perfekt."
Emsdetter Volkszeitung


"Karthe zeigt mit seinem Spiel stets das Besondere im Tango, die Kraft, die Straße, den Wechsel von Leidenschaft und Gelassenheit. Ihn spielen zu sehen und zu hören ist ein Erlebnis."
Tangodanza

"Karthe gelingt es wie schon auf der letzten CD, den bekannten Tangos neues Leben einzuhauchen. Bei persönlicher Interpretation spielt er gekonnt mit den Elementen des Tangos."
tangokultur.info

"Selten hat man einen Bandoneonspieler gehört, der sein Instrument mit solcher Präzision beherrscht wie Jürgen Karthe."
Neue Westfälische 24.04.2007

"Jürgen Karthe weiß zu überzeugen. Er hat Charme und die musikalische Perfektion - und ihn treibt scheinbar immer wieder an, seine eigene musikalische Entwicklung ständig neu auszuloten." tangokultur.info

"Der Solist auf dem schwer zu spielenden Bandoneon, Jürgen Karthe, ist durch seine Oper "Porquee... Porquee...Tango Orphee" mit der Großform des Tangos durchaus vertraut. Er beherrscht die seltenen Zwischentöne als musikalisch-gedankliche Bereicherungen des Tanzes, ohne dabei die deutlich akzentuierte Form des Tangos aufzuweichen.“
Lausitzer Rundschau
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Ausschnitt aus einem Interview mit Jürgen Karthe, Gründer und Leiter des Gran Orquesta CARAMBOLAGE aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift TANGODANCA

Seit Monaten sorgt im Raum Dresden eine neue Tango-Formation für Furore. Jürgen Karthe, Urgestein der Dresdner Tangoszene, hat ein Großorchester gegründet, das allein durch seine Bandoneon-Reihe mit zehn bis zwölf Instrumenten aus dem Rahmen fällt. Am Rande einer Veranstaltung in Rudolstadt/Thüringen sprach Karthe über „sein“ Orchester und die Besonderheiten einer sehr uneinheitlichen Musiker-Gruppe.
Herr Karthe, Sie selbst treten in unterschiedlichen Formationen auf. Was war der Anlass, sich mit einem Projekt „Groß-Orchester“ zu befassen?
Für mich sind die alten Tangos interessant, so spärlich notiert sie auch sind, und von denen nur gelegentlich Aufnahmen existieren. So stellte sich mir die Frage: Wie haben es die Orchester damals geschafft, so kompakt, vielseitig und mit Swing zu klingen? Einige meiner Bandoneonschüler haben mich zu diesem Entschluss animiert, doch auch gemeinsam zu musizieren. Und wo gibt es schon zehn bis zwölf Bandoneons auf einmal, begleitet von gestandenen Tangomusikern aus meinen anderen Tangoprojekten mit Bass, Tuba, Gitarre, Klavier und Geige? Da kann eigentlich nicht viel schief gehen, dachte ich mir. Die ersten Konzerte waren dann für alle Beteiligten und Veranstalter so überwältigend, dass wir schon gemeinsam auf die nächsten Termine hinarbeiten.

„Carambolage“ klingt ja überhaupt nicht argentinisch – warum dieser Name?
Spirit und die Stimmung innerhalb einer Musikgruppe sind sehr wichtig. Nur so kann sich die Energie von Musikern auf das Publikum übertragen. Ein Freund gab mir dann beim Billard den Tipp, dass bei einer Carambolage eine Kugel den Impuls an die andere weitergibt. Den Vergleich fand ich treffend. Der Orchester-Name hat also nichts mit begeistertem Chaos zu tun, und spanisch ist er auch nicht.

Nach der Leitung kleinerer Formationen stellt die Arbeit mit über zwanzig Musikern doch sicher ganz andere Anforderungen an den „Chef“?
Das stimmt. Hier spielen mehr persönliche Dinge mit hinein. Wer kann mit wem spielen, wer passt spieltechnisch zueinander? Jede der vier Bandoneon- und Violinstimmen ist dreifach besetzt, um auch zeitliche Unwägbarkeiten mit einzubeziehen. Meine Musiker kommen aus einem Umkreis von immerhin 300 Kilometern. Da sind auch mal klare Ansagen und Planung wichtig. Ansonsten aber muss immer eine positive Grundstimmung im Raum sein, in solcher Atmosphäre lässt es sich leicht proben. In Vorbereitung der Premiere im vergangenen Herbst stand zunächst ein halber Jahr intensive Bandoneonprobe an. Das Bandoneon ist nun mal der schwierigste Part, bei dem man die meiste Zeit investieren muss, und es ist auch durch kein anderes Instrument zu ersetzen. Als das stand, ging alles andere zügig voran.

Das Glanzstück Ihres Orchesters ist natürlich die Bandoneon-Reihe mit zehn bis zwölf Instrumenten. Soweit ich weiß ist das einmalig in Europa?
Das stimmt nicht ganz. In Berlin haben Korey Ireland und Guillermo Destaillats ein ähnliches Projekt gestartet, das „Berlin Community Orchestra“. Ich finde diese Initiative prima. Das eine oder andere Stück haben wir sogar von Korey Ireland bearbeitet im Programm. Zudem zeigt es auch das zunehmende Interesse an rein akustischer Musik. Wichtig ist die Balance zwischen Violinen und Bandoneon. Daher auch die vielen Bandos, die für den Grundsound wichtig sind. Bei zu vielen Streichern wird es mir eher zu sinfonisch, weswegen ich auch Bratschen, Celli und Bläser weglasse.

Neben den Schülern in Ihrem Orchester sehe ich am Piano Fabian Klentzke, ein erfahrener Profi und Ihr langjähriger künstlerischer Weggefährte. Können Sie uns etwas über das Verhältnis von Amateuren und Profis sagen?
Wie ich schon erwähnte, die Mischung macht´s. Profis und Schüler in einem Orchester, das funktioniert. Jeder trägt je nach seinen spielerischen Möglichkeiten dazu bei, dass das Orchester nach Tango klingt. Die einen müssen dafür weniger, die anderen mehr üben. Dabei sind vor allem Fabian Klentzke am Piano, aber auch Robert Brenner am Kontrabass, Max Kleefeld an der Tuba, Leandro Raszkewicz an der Gitarre und Juliane Rahloff an der Violine schon länger Weggefährten von mir.

Wir sprachen schon über den großen Publikumszuspruch, auch die Presse ist ja voll des Lobes. Müssen wir trotzdem damit rechnen, dass Sie irgendwann den traditionellen Stil verlassen und – wie so viele junge Orchester – versuchen werden, den Tango neu zu erfinden?
Nein, keine Angst, das wird nicht passieren. Ich bin ja nun schon eine Weile vom Tango infiziert und finde gerade in den alten Tangos die Bereicherung für Neues.
BEN LORENTZEN (Norwegen) & ADAM GILES LEVY (England)
»King of Bitter Sorrow«
Hypnotische Lieder voller Magie.
Zwei charismatische Singer/Songwriter an einem Abend. Ein Doppelkonzert mit
BEN LORENTZEN (Norwegen) & ADAM GILES LEVY (England)

David Munyon. Liam McCormick. Terje Nordgarden. Katja Werker.
Die Anzahl der Musiker, die es schaffen, ihr Publikum ganz allein zu begeistern, ist überschaubar. Noch dazu in der großen und Ehrfurcht gebietenden Dreikönigskirche, in der kein Solist die Chance hat, sich in einer dunklen Bühnenecke zu verkrümeln. Um da zu überzeugen braucht es großes musikalisches Können ebenso wie eine charismatisch austrahlende Persönlichkeit.
Die Musiker des heutigen Abends besitzen beides. Und mehr.

BEN LORENTZEN (Norwegen) Gitarre, Gesang, Loopstation

Aufgewachsen ist Ben Lorentzen in einer musikliebenden Familien im äußersten Norden Norwegens, wo das Klima rau ist, die Landschaft majestätisch und die Sonne sechs Monate im Jahr hinter dem Horizont verborgen. Er selbst sagt: "Manche meinen, meine Musik sei dunkel und eindringlich, andere nennen sie Winter-Musik. Ich nenne sie einfach Acoustic Pop Noir".

Seine Eltern waren Fans von Hank Williams und Johnny Cash, als Kind lernte er ihre Songs. Früh wurde dabei das besondere Talent dieses Jungen erkennbar, der mit gerademal elf Jahren sein erstes eigenes Lied schrieb.
"Musik wurde für mich ein Ort des Trostes und der Kreativität, an dem ich träumen und atmen konnte. Als ich mein erstes Lied geschrieben hatte war ich eine Woche lang high. Das war etwas, was ich so noch nie erlebt hatte. Musik wurde mein Tor zur Religion, zum Unbekannten, zum Mysteriösen, zum Spirituellen."

Bereits als 19-jähriger Newcomer hat der gebürtige Norweger den ersten Plattenvertrag mit »EMI« in der Tasche. Im Jahr 2000 unterzeichnet er mit seiner Band »Brent« einen Vertrag mit »Universal« und veröffentlicht kurzerhand zwei Alben und eine EP, die es im norwegen Radio bis in die »Top 3« schafft.

Als Songwriter komponiert er Songs für Paal Flaata (»Midnight Choir«) und Martin Hagfors (»HomeGroan«) und arbeitet mit Musikern von »Madrugada«.
Im Jahr 2000 zieht er nach New York, überquert den Atlantik mit einem Koffer voller Songs. Schnell faßt er Fuß, arbeitet mit vielen amerikanischen Künstlern, bespielt legendäre Clubs wie »Bitter End« und »Hammerstein Ballroom«. 2015 veröffentlicht er seine erste Solo-CD »America«, die zweite »Pains & Pleasures of Intimancy« folgt 2017, Anfang 2020 erscheint »King of Bitter Sorrow«.

Ben Lorentzen ist ein - im besten Sinn gemeint - Musikbesessener:
"Musik ist meine Erlösung. Musik war der göttlichste Schritt, den ich in den dunkelsten und den hellsten Augenblicken meines Lebens getan habe. In meinen Liedern beschäftige ich mich mit Themen, die sowohl weh tun als auch aufrichten. Ich singe über die Schönheit des Lebens und auch die des Todes, der unser Leben umrahmt und ihm einen spirituellen Sinn gibt.“

ADAM GILES LEVY (England) Gesang, Gitarre, Loopstation

Ein Musikbesessener ist auch Adam Giles Levy.
Ursprünglich aus dem englischen Guildford kommend hat er die letzten Jahre in Kanada, Spanien und Großbritannien auf Tournee verbracht. Nebenbei hat er 2016 seine Debüt-EP »Unravelled« eingespielt, die ihm Dank wiederholter Sendungen bei der britischen »BBC« und beim spanischen Radio »RNE 3« besonders in diesen beiden Ländern viel Aufmerksamkeit und Popularität bescherte.

Neben unzähligen eigenen Konzerten muszierte er in dieser Zeit auch gemeinsam mit u.a. William Fitzsimmons und Mike Dawes, Noah Gundersen und Newton Faulkner. Der Erfolg seines Erstlings wirkte auf ihn wie ein Katalysator in Sachen Songwriting und künstlerisches Wachstum.

Inspiriert von den durchreisten Landschaften werden in seinen Songs die Geschichten der Orte und Menschen lebendig, die er auf seinem Weg kennengelernt hat. Voller Emotionen fließt seine Musik ebenso kraftvoll und treibend wie zart und fragil, immer aber auf den Punkt stimmig und echt.

Mit der im Juni 2018 veröffentlichten CD »Peninsula« im Gepäck muszierte er in acht europäischen Ländern, im November 2018 erstmals auch in dieser Konzertreihe, damals gemeinsam mit dem famosen »Anatomy of Frank«.

Das britische »Dirty Rock Magazine« beschreibt ihn als "Sänger wie ein rollender Stein, mit einer betörend schönen Stimme und Liedern, die das Herz berühren", »Insonoro« ergänzt "Es sind hypnotische Lieder voller Magie". Und für das spanische »La Hormigonera« ist Adam Giles Levy "ein absolut authentischer Troubadour, den man unbedingt Beachtung schenken sollte. Als Musiker ist er wie ein Rohdiamant, der bereit ist, entdeckt zu werden".


Diese letzten Sätze können und sollten unbedingt auf beide Musiker des heutigen Abends bezogen werden. Denn sowohl Ben Lorentzen als auch Adam Giles Levy besitzen dieses unverwechselbar eigene Flair, eine gänzlich eigene, überzeugende Musikalität, beeindruckendes Songwriting, großes instrumentales Können und Gesangs-Stimmen mit Gänsehauteffekt.
APPARTSCHIK | Machorka-Tabakistan
»Kurs Ost-West«
The Russian Live Music Committee presents:
Katjuscha Beats und Volxmusik.
Taiga Tunes and Sovjet Grooves.
Oriental Rockn o Rollo & Balalaika Techno Trance. Die neue CD ist da!
30einhalb Jahre Deutsch-Sowjetische Freundschaft.
APPARATSCHIK | Machorka-Tabakistan


APPARATSCHIK sind:
Oljeg Matrosov Gesang | Balalaika
Mischka Bajanschik Bajan (Akkordeon) | Gesang
Ljubimtschik Paschka Bass-Balalaika | Gesang
Alef Barabanoff Percussion

Damals, in jenen fernen Zeiten, als sich die Menschen daran machten, die Grenzen des geteilten Deutschlands einzureißen, machte sich (so zumindest behauptet es die bandeigene Geschichtsschreibung ) ein desertierter Sowjetmatrose namens Matrosov auf den Weg. Ihn beseelte eine Vision, an der er die wieder vereinigten Deutschen teilhaben lassen wollte. Unterwegs ins fremde, doch verheißungsvolle Land, sammelte er Weggefährten und Mitstreiter, die wie er brannten für diese Idee: Die Welt westlich von Kamtschatka und Wladiwostok für die ebenso wilde wie gefühlvolle Musikkultur ihrer russischen Heimat gefügig machen.

Ihre unwiderstehlichen Waffen dafür waren und sind: Balalaika, Bass, Akkordeon, Schlagzeug - und eine Stimme, die selbst einen Bären aus langem Winterschlaf aufwecken könnte. Mal kraftvoll-tollkühn-kämpferisch, mal seelenvoll-russisch-melancholisch, mal wild-rockig-lebensfroh. Immer intensiv.

Die Folgen waren, wie wir alle wissen, verheerend:
Alle, die es wagten, ihren ehemals so coolen Blick aus den mit stampfenden Beats und magenunfreundlichen Breaks gefüllten neuen Clubs zu werfen wurden Opfer dieses Musikvirus, gegen das kein Graut gewachsen schien. Überall verfielenen die Menschen diesem überwältigendem musikalischen Anstrum. Gegenwehr? Zwecklos.

Seit nunmehr 30 Jahren sind die Musiker vom Ost-West-Knotenpunkt Berlin aus unterwegs mit ihrem übermütigen Mix aus russischer Volxmusik, ukrainischen Folksongs, Ska, Rock und Polka.
Gewürzt wird da mit jeder Menge osteuropäischer Schmiss, wilden Rhythmen und verwegenen Melodien.
So wirbeln die Musiker wie ein sibirischer Steppensturm über die Konzertbesucher und verwandeln diese in wenigen Sekunden in eine willenlose, dfür wild mitklatschende Menge.
"Pulp Fiction meets Potemkin" - schrieb mal ein Kritiker, bevor er sich erneut in den Rausch stürzte.

Und nun endlich ist es wieder so weit:
Die sich um den legendären Matrosen gescharte Band kommt, nach weltumspannenden Tourneen und musikalischen Abenteuern in den wildesten Gegenden dieser Welt, endlich wieder nach Dresden, um den hier sehnsüchtig auf sie Wartenden ein echtes Geschenk zu Füßen zu legen:

Auf ihrer Jubiläumstournee präsentieren die vier Machorkaner nebst den beiden unterwegs
eingesammelten Tänzerinnen "Klara und Karla" eine nie dagewesene Show, die weder Ohren noch Augen trocken läßt - sowie ihre neue, sehnlichst erwartete Studio-CD:
Mit "Kurs Ost-West" hat das Sextett - ganz der Tradition verpflichtet - den Sextanten wieder auf
eben jene gegensätzliche Himmelsrichtung justiert und bringt damit selbst im tiefsten Schweizer
Hochgebirge die stärksten Alpenbeine in Verzückung.
Da bleibt kein Auge, keine Kehle trocken, da steppt selbst der russische Bär.

Wenn spät in der Nacht die ebenso euphorisierten wie erschöpften Konzertbesucher nach Hause gehen, bleiben nur zwei Fragen offen, Erstens: Wann kommt Apparatschik wieder?
Und zweitens: Wo zum Kuckuck liegt eigentlich Machorka-Tabakistan?


Und das schreibt die Presse:

»Leute, bringt die Kühe rein! Appartschik kommen. Das ist nichts für zarte Seelen!«
Hinterwälder Bauernblatt

»Musik wie eine Droge. Bewußseinserweiternd. Hochgefährlich!!«
Apothekenanzeiger

»Es wurde von Patienten berichtet, die, von rhythmischen Zuckungen begleitet, in einer fremdländischen, möglicherweise russischen, Sprache melodische Lieder sangen, in die Hände klatschten, mit den Füßen wippten. Auf Nachfrage war zu erfahren, dass die Betroffenen tags zuvor bei einem Konzert einer sich ´Apparatschik´ nennenden Band gewesen sein sollen. Längerfristige Beeinträchtigungen konnten bisher nicht festgestellt werden, sie sollten jedoch unbedingt weiterhin beobachtet werden.«
Medizino

http://www.apparatschik.com

Dresden

20.03.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 19,80 €
BUBE DAME KÖNIG
»Nachtländlein«
Von der Saale bis zur Irischen See. Neue Folkmusik
BUBE DAME KÖNIG


»Bube Dame König haben sich still und heimlich zu einem der besten Ensembles deutschsprachiger Folklore gemausert - und „Nachtländlein“ setzt diesen Höhenflug höchstwahrscheinlich noch fort. Ein Album, das bei jedem Hören noch besser wird.«
Rock`n Reel | UK

Nach »Traumländlein« (2015) folgt »Winterländlein« (2016) folgt »Nachtländlein« (2019) - soviel Konsequenz bei der Namensgebung ist selten.

Bereits mit ihrem Debut, der mit dem »Preis der deutschen Schallplattenkritik« geehrten ersten CD-Produktion »Traumländlein«, schufen die drei sympathischen Musiker ein märchenhaft anmutendes musikalisches Traumland, in dem es durchaus möglich ist, dass Anklänge und Melodien aus irischem, skandinavischem und französischem Folk auf deutsche Texte treffen, in denen alte Sagen und Legenden wieder lebendig werden.

Ein großes Herz haben die versierten Musiker auch für das romantische Volkslied, dem sie Arrangements abgewinnen, die man so schön und unprätentiös selten hört. „Dieses Trio wandelt traumwandlerisch sicher zwischen Schlichtheit und pointierter Virtuosität“, schrieb denn auch die Jury des »Preis der deutschen Schallplattenkritik« in die Begründung für die Preisverleihung.
Und der »Folker« ergänzt: „Ein Hochgenuss!“

Das im September 2019 erschienene »Nachtländlein« ist bereits die dritte CD dieses Trios, die neben den liebevollen Arrangements traditioneller Nacht- und Wiegenlieder noch so manche Überraschung bereit hält:
»Am Himmel steht der Mond so fahl« verknüpft eine Melodie afroamerikanischen Ursprungs mit einem fast
alptraumhaft anmutenden Text des Leipziger Lyrikers Thomas Kolitsch. Bei ihrer Version des bekannten niederdeutschen Volkslieds »Königskinder« überrascht die Band mit luftigem Groove und einem geradezu poppigen Refrain. Und mit dem Musicclip zum Song »Mittsommertraum« erzählt die Band ihre Version eines zauberhaften Feenmärchens nach keltischem Vorbild.

Ihr musikalisches Tun blieb nicht verborgen, besonders die Hörer und Fachmedien in den Ländern mit keltischen Traditionen widmen den Musikern euphorische Artikel und Rezensionen:
"The feel and sound of this excellent CD need no translation." (Sing Out! USA);
"Brilliant und charmant" (Celtic Rock Radio);
"A brilliant album of German folk music, which will appeal German and international audiences alike." (Folkworld).
THE FAMILY CREST | USA
»The News ... More infos next days«
Unkonventionell. Wagemutig. Energiegeladen.
Euphorische Songs zwischen Pop und Barock.
THE FAMILY CREST | USA

Die Musiker:
LAURA BERGMANN Flute | Percussion | Voice
GEORGE MOUSA SAMAAN Trombone
LIAM McCORMICK Voice and Guitar
ANTHONY FRANCESCHI Drums | Percussion
JOHN SEETERLIN Bass
CHARLY AKERT Cello
OWEN SUTTER Violin


Ihr Konzert im April 2019 in der Dresdner Dreikönigskirche war schlichtweg phenomenal.
Die Band um den Sänger und Komponisten Liam McCormick begeisterte mit enormen Können, fantasievoller Musikalität, enormer Leidenschaft, grenzenlos scheinender Kraft und Energie.

Nochmals in Dresden war Liam McCormick zu einem Solokonzert und wieder begeisterte er da sein Publikum mit seinen völlig eigenen Songs, die man kaum mit anderen vergleichen mag und seinem markanten Gesang, der ebenso völlig autark zu sein scheint.
Einziger möglicher Vergleich: Paradiesvogel Antony Hegarty, aber auch das nur manchmal.


Das barock anmutende und genresprengende Ensemble THE FAMILY CREST entstand als Idee des Komponisten, Sängers und Multi-Instrumentalisten Liam McCormick. 2009 startete er mit seiner Idee für ein Ensemble gemeinsam mit Mitbegründer John Seeterlin. Liam McCormick erzählt:

"Wir waren damals in einer anderen Band und waren desilliusioniert. John und ich hatten zu diesem Zeitpunkt eigentlich vor, mit der Musik gänzlich aufzuhören, aber andererseits wollten wir etwas schaffen und veröffentlichen, auf das wir noch Jahre später stolz sein wollten."

Anstatt die Musik zu verlassen, gingen sie es dieses Mal anders an. Sie starteten THE FAMILY CREST mit einer kühnen Vision, um eine musikalische Gemeinschaft zu bilden:
"Wir mochten es immer, Musik mit anderen Menschen zu machen – ein paar Leute zusammenzubringen und zusammen zu singen. Also machten wir überall Werbung dafür", sagt McCormick, "wir posteten auf Craigslist und mailten alten Freunden aus der Schule". Das Ergebnis war viel größer und gewaltiger als erwartete: Bei der ersten Aufnahme, die die Band produzierte, waren 80 Leute (Mitspieler) dabei!

So entstand THE FAMILY CREST als eine "nur" siebenköpfige Kern-Band, aber mit über 500 "Extended Family-Members". Die Stammfamilie hat bereits ausgiebig durch Nordamerika getourt, drei EPs und drei CDs veröffentlicht, darunter auch die von Kritikern gefeierte »Beneath the Brine« und, vor kurzem, »The War: Act I«, der erste Teil eines Projekts, welches mehrere Medien umfasst. "The War verkörpert die nächste Version von The Family Crest", sagt Liam McCormick. Tatsächlich enthüllt das Album eine Band, die noch mehr in Einheit mit ihrem eigenen, groß angelegten barocken Ekletizismus steht. Grenzen scheinen die Musiker keine zu kennen. Fantasie und Energie im Überfluß!

McCormick ist als Komponist und Arrangeur Autodidakt, seine Einflüsse reichen von Gustav Mahler und Schostakowitsch bis zu Miles Davis, Hauschka, Kings of Convenience, Suzanne Sundfør, Villagers und Wilco. Diese kreative Offenheit führt zu diesen gänzlich originellen und üppigen Klanglandschaften. Seine Vorliebe, Genregrenzen zu negieren und ineinander zu verbiegen, gepaart mit der freudvollen Power der Live Performances, führt zu dieser Hochstimmung ihrer Musik.

"Es gibt immer wieder neue Herausforderungen für alles was diese Band tut", meint Liam McCormick. "Wir haben uns immer wieder neue Projekte vorgenommen, für die wir bis zu einem bestimmten Grad noch gar nicht bereit waren. Aber es hat immer geklappt, also bleiben wir dabei weiterhin so unerbittlich, unserem Traum zu folgen."

Für das Frühjahr 2020 ist eine neue CD angekündigt. Infos dazu fehlen noch, werden aber schnellstmöglich nachgereicht.

Presse:

»Diese Musiker sind unglaublich! In ihren Konzerten geben sie Dir ihre schlagenden Herzen und ihre strahlenden Seelen, sie lassen Dich jubeln und sie fliegen mit Dir in eine andere Galaxie, mit anderen Regeln und anderen Gesetzen, mit einer anderen Musik, die bunt ist und genzenlos, voll Licht und Freude.«
San Francisco Night
DAVID MUNYON | USA
»Longer Road for the Songs«
Der Dieb der Herzen mit neuer CD.

DAVID MUNYON Gesang & Gitarre

»Die Songs fließen aus mir heraus.
Ich selbst habe sehr wenig damit zu tun, ich halte nur die Gitarre, nur den Stift beim Schreiben.«
David Munyon

Bei ihm von einem guten Bekannten zu sprechen ist untertrieben.
In Dresden wird David Munyon seid über zwanzig Jahren geliebt und verehrt - und auch der Musiker hat eine sehr enge Beziehung zu dieser Stadt und ihren Menschen.
Besonders seine Konzerte in der Dreikönigskirche sind lebendige Tradition - auch deshalb, weil es keinen anderen Raum in Dresden gibt, der passender wäre für seine Musik, sein tief spirituelles Denken und Fühlen, seine ebenso stille und leise wie intensive Musik.

„Stealer of hearts“ ist er mal genannt worden, und wenn er singt ist er genau das: ein liebevoller Dieb der Herzen. Denn in seinen Liedern verwandelt er uns, heilt unsere Verletzungen, nimmt unsere alt und hartgewordenen Herzen, besingt und kuriert sie in seiner unnachahmlichen Art, bis sie wieder lieben können.

Der Singer/Songwriter aus Alabama, USA musste seine für 2019 geplante Tournee wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Das war traurig und bedauerlich für alle Beteiligten. Nun aber hat sich seine Gesundheit stabilisiert und zum Guten gewendet. Und die Vorfreude steigt, denn im Frühjahr 2020 wird er wieder nach Deutschland kommen. Mit im Gepäck hat er dabei sein neues Studioalbum »Longer Road for the Songs«.

Nur getragen von seiner intensiver Stimme, seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel und seinen zeitlos schönen Songs wird der 66 jährige Liedermacher sein Publikum erneut verzaubern.
David freut sich auf ein Wiedersehen mir seinen zahlreichen Fans besonders in Dresden, der Stadt, die ihm wie keine zweite in Deutschland aufgenommen uns seine Lieder aufgesogen hat.
Und wer David kennt, weiß, dass er sich bei seinen Konzerten nie an irgendwelche im Voraus gemachte Setlisten gahalten hat sondern immer frei war und ist, auch ältere oder selten gespielte Songperlen aus seinem umfangreichen Schaffen auch der früheren Jahre zu präsentieren.

Nur eines kann als sicher gelten:
Da, wo David Munyon singt und spielt, da ist es mucksmäuschenstill.
Da ist die Konzentration der Zuhörer ungeteilt. Da ist die Aufmerksamkeit riesengroß.
Da schlagen die Herzer höher und manchmal schnürt es einem beim Zuhören sanft die Kehle zu.
Welcome, David!


P R E S S E:

»Munyons Songs, mit denen er sich und uns bis auf die Haut auszieht, bestehen aus relativ simplen Melodien. Bei denen ihm eine gute Partnerin zur Seite steht: Seine Gitarre. Beide aber öffnen uns ein Herz so groß wie die Welt und rennen dabei offene Scheunentore ein. Ich habe wirklich endlich begriffen, was Katharsis ist: Indem der Mann von Tod, Herzschmerz und Krieg singt, befreit er sich davon. Und uns auch.«
Dresdner Neueste Nachrichten

»Mit nur wenigen, prägnanten Gitarrenakkorden schafft dieser Barde der Landstraße eine vollendet zeitlose Songpoesie.«
Stereoplay

»Der Mann spielt die Akkorde mit einer derartigen Intensität, als könne jeder sein letzter sein.«
Kölner Stadtanzeiger

»Vollendete Songs und völlig zeitlos, da an keine Zeit gewandt als an die innere Uhr.«
Die Zeit

»David ist der Standard, an dem alle anderen gemessen werden.«
Brian Wilson

»Für mich ist er eines der letzten Mysterien dieses Planeten.«
Erik Burdon
DAVID MUNYON | USA
»Longer Road for the Songs«
Der Dieb der Herzen mit neuer CD.

DAVID MUNYON Gesang & Gitarre

»Die Songs fließen aus mir heraus.
Ich selbst habe sehr wenig damit zu tun, ich halte nur die Gitarre, nur den Stift beim Schreiben.«
David Munyon

Bei ihm von einem guten Bekannten zu sprechen ist untertrieben.
In Dresden wird David Munyon seid über zwanzig Jahren geliebt und verehrt - und auch der Musiker hat eine sehr enge Beziehung zu dieser Stadt und ihren Menschen.
Besonders seine Konzerte in der Dreikönigskirche sind lebendige Tradition - auch deshalb, weil es keinen anderen Raum in Dresden gibt, der passender wäre für seine Musik, sein tief spirituelles Denken und Fühlen, seine ebenso stille und leise wie intensive Musik.

„Stealer of hearts“ ist er mal genannt worden, und wenn er singt ist er genau das: ein liebevoller Dieb der Herzen. Denn in seinen Liedern verwandelt er uns, heilt unsere Verletzungen, nimmt unsere alt und hartgewordenen Herzen, besingt und kuriert sie in seiner unnachahmlichen Art, bis sie wieder lieben können.

Der Singer/Songwriter aus Alabama, USA musste seine für 2019 geplante Tournee wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Das war traurig und bedauerlich für alle Beteiligten. Nun aber hat sich seine Gesundheit stabilisiert und zum Guten gewendet. Und die Vorfreude steigt, denn im Frühjahr 2020 wird er wieder nach Deutschland kommen. Mit im Gepäck hat er dabei sein neues Studioalbum »Longer Road for the Songs«.

Nur getragen von seiner intensiver Stimme, seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel und seinen zeitlos schönen Songs wird der 66 jährige Liedermacher sein Publikum erneut verzaubern.
David freut sich auf ein Wiedersehen mir seinen zahlreichen Fans besonders in Dresden, der Stadt, die ihm wie keine zweite in Deutschland aufgenommen uns seine Lieder aufgesogen hat.
Und wer David kennt, weiß, dass er sich bei seinen Konzerten nie an irgendwelche im Voraus gemachte Setlisten gahalten hat sondern immer frei war und ist, auch ältere oder selten gespielte Songperlen aus seinem umfangreichen Schaffen auch der früheren Jahre zu präsentieren.

Nur eines kann als sicher gelten:
Da, wo David Munyon singt und spielt, da ist es mucksmäuschenstill.
Da ist die Konzentration der Zuhörer ungeteilt. Da ist die Aufmerksamkeit riesengroß.
Da schlagen die Herzer höher und manchmal schnürt es einem beim Zuhören sanft die Kehle zu.
Welcome, David!


P R E S S E:

»Munyons Songs, mit denen er sich und uns bis auf die Haut auszieht, bestehen aus relativ simplen Melodien. Bei denen ihm eine gute Partnerin zur Seite steht: Seine Gitarre. Beide aber öffnen uns ein Herz so groß wie die Welt und rennen dabei offene Scheunentore ein. Ich habe wirklich endlich begriffen, was Katharsis ist: Indem der Mann von Tod, Herzschmerz und Krieg singt, befreit er sich davon. Und uns auch.«
Dresdner Neueste Nachrichten

»Mit nur wenigen, prägnanten Gitarrenakkorden schafft dieser Barde der Landstraße eine vollendet zeitlose Songpoesie.«
Stereoplay

»Der Mann spielt die Akkorde mit einer derartigen Intensität, als könne jeder sein letzter sein.«
Kölner Stadtanzeiger

»Vollendete Songs und völlig zeitlos, da an keine Zeit gewandt als an die innere Uhr.«
Die Zeit

»David ist der Standard, an dem alle anderen gemessen werden.«
Brian Wilson

»Für mich ist er eines der letzten Mysterien dieses Planeten.«
Erik Burdon
AËR | Schweiz | Deutschland
AËR | Schweiz | Deutschland
»The Lugano Session«
XX Jahre XALA & JAN HEINKE go together.
Die Deutschlandpremiere.


Über die Steppen und die Meere, mit den Winden und den Zeiten, fliessen, fliegen und tanzen die Musiker auf ihrem Gefährt. Ein selbstgebautes Floss (Xala), das selber geschmiedete Segel gespannt (Stahlcello), stabilisiert und angetrieben vom Marimba.
Ihre Reise durch die Improvisation endet im Bauch des holzverkleideten Auditorium Stelio Molo.
Hier haben sie ihre musikalischen Gebinde nochmals gefasst, in fünf Stücke komponiert und rein akustisch aufgenommen. Und damit unserem Alltag Weite und Ewigkeit verpasst.

Die Musiker:
ANIA LOSINGER Bodenxylophon "Xala"
JAN HEINKE Stahlcello & Stimme
MATS ESER Marimba & Percussion


ANIA LOSINGER: Mit Hacken und Spitzen ihrer Schuhe, mit zarten und energischen Stößen elegant langer Stäbe, mit Fingern, Händen und Fäusten, mit ihrem ganzen Körper bringt die zugleich Tänzerin und Musikerin ihr einzigartiges Instrument zum Klingen:
Die Xala, dieses auch optisch beeindruckende, mehrere Quadratmeter große Boden-Xylophon.

Die Xala, das ist ein nur tanzend bespielbares Instrument, eine Symbiose aus Klangerzeuger und eigener Bühne, welches die multibegabte Künstlerin Ania Losinger (vormals u.a. Sportgymnastin im Schweizer Nationalkader, später Klavierlehrerin und gefeierte Flamencotänzerin internationaler Kompanien) zusammen mit dem Schweizer Instrumentenbauer Hamper von Niederhäusern entwickelt hat und das, schon auf Grund seiner beeindruckenden Größe, den ganzen Menschen braucht und fordert.
Die Aufführungen auf der Xala sind Konzert, Tanz und Theater in einem, kann doch die Musikerin ihr Instrument nur als Tänzerin zum Spielen bringen. Und die Tänzerin kann nur als Musikerin den Klangraum erschaffen, in dem sie sich tanzend bewegt. So wird aus Bewegung Musik, aus Musik wird Beschwörung, spannende Durchdringung, sinnlicher Zauber, metaphysische Magie.


MATS ESER.
Er bewegt sich mit seiner Tätigkeit als Musiker, Komponist und Produzent in einem breiten stilistischen Spektrum, hat dabei seine unverwechselbar eigene Handschrift gefunden. Sein besonderes Interesse gilt dem Reichtum der perkussiven Klänge und der Kunst, sie musikalisch in Szene zu setzen.
Als Multi-Instrumentalist kreiert er mit Marimba, Vibraphon, Fender Rhodes, Drums, selbst entwickelten Glasinstrumenten, erlesenen Becken und asiatischen Gongs immer neue und überraschende Klang-Mixturen.
Die daraus entstehende Musik hat längst alle stilistischen Grenzen überschritten und berührt unmittelbar.

Mit Ania Losinger lebt und arbeitet er in einem Atelierhaus im Kanton Bern, Schweiz. Sie begannen ihre intensive Zusammenarbeit im Jahre 2005 und entwickeln seitdem eigene künstlerische Ideen und Konzepte, welche als Konzertperformances, Kompositionen oder Musiktheater-Inszenierungen international zur Aufführung gelangen. Es entstand ihre erste gemeinsame Komposition "The Five Elements". Schon mit diesem Debut gelang es ihnen, ein unverkennbares klangliches Universum zu schaffen, das sehr schnell Veranstalter und Publikum im In- und Ausland zu begeistern vermag.
Sie musizieren auf Festivals und geben Konzerte in der Schweiz, in Deutschland und zahlreichen europäischen Ländern.


JAN HEINKE
Der in Dresden beheimateter Instrumentenerfinder, Klang- und Stimmenzauberer, Oberton- und Kehlsänger, bleibt auf der Suche und auf seinem ganz und gar eigenen künstlerischen Weg. Sein musikalisches Hauptthema ist nach wie vor die Begegnung von und die gegenseitige Bereicherung durch verschiedene Kulturen und Genres.
Europäische Wurzeln bis zurück zum frühen Mittelalter, melodisches Material aus Romantik, Popsong, Jazz, dazu Stimmenklänge aus verschiedenen Weltgegenden, dies alles und mehr verbindet er mit der bedachtsamen Langsamkeit des von ihm entwickelten Stahlcellos. In der entstehenden Musik liegen denn tief Vertrautes und musikalisches Neuland selbstverständlich am selben Weg. Und obwohl zwischen den einzelnen Bestandteilen seiner Musik räumliche und zeitliche Welten liegen, bringt er sie in großer Stimmigkeit und harmonischer Selbstverständlichkeit zusammen.
Im November 2019 erst war er mit einem Solokonzert in der Dreikönigskirche zu erleben gewesen (in einem Doppel-Konzert mit dem Ensemble Huun-Huur-Tu) - nun bringt er seine Freunde und Musikpartner, die er bereits seit vielen jahren kennt, aus der Schweiz nach Dresden, im Gepäck eine Musik, welche sie gemeinsam in Lugano entwickelt haben.


Presse zu JAN HEINKE:

"Seit der Entwicklung des Stahlcellos und der Gründung des Stahlquartett ist heinke als vielseitiger Klangkünstler an Musikprojekten in ganz Europa beteiligt. Musikalisch läßt er sich nicht festlegen. Markenzeichen sind seine Vielseitigkeit und die markante Obertonstimme. Heinke vereint erfolgreich und sehr gekonnt Elemente von jazz, Weltmusi, klssischer, zeitgenössischer und elektronischer Musik."
Zarenews

Presse zu XALA:

"Was von Ania Losinger und Matthias Eser geboten wurde, verdient in seiner Würdigung Superlative. Allein in diese Kombination der Polyrhythmik mit den Stangen, den Füßen und dazu noch eleganter und ausdrucksstarker Choreographie versetzte die Zuschauer in größte Begeisterung und andächtige Starre zugleich. Bravo-Rufe und stehende Ovationen ..."
Kieler Nachrichten

"Die Zuschauer waren begeistert."
Aachener Woche

"Herzstück ihrer international gefeierten Auftritte ist ein mehrere Quadratmeter großes Bodenxylophon, auf dem die Ausdruckstänzerin schwebend, stampfend und sich schlängelnd ein sensationelles Schauspiel bietet. „Da gehst Du am Stock!“ meinte ein völlig verblüffter Zuschauer.
Ganz verblüffend ist zudem, wie Matthias Eser an einem beneidenswerten Schlagwerk aus Marimba, Zimbeln, Becken und Trommeln, um nur einige der Bestandteile zu nennen, virtuos mal schwebende, mal stakkatoartige Klangwelten kreiert, die den Tanz der Partnerin musikalisch illustrieren."
Schwäbische Zeitung

"Da entsteht eine schwerelose Minimal Music, Töne, die verschmelzen, so dass man nicht mehr weiß, woher sie kommen. Darauf virtuos tanzend evoziert Ania Losinger eine eigenartige, magische Musik zwischen Klang und Rhythmus. Das Ergebnis ist eine Kunst zwischen Tanzperformance und Musik. Man wird von der Klanglichkeit dieser Musik umgarnt."
Tagesanzeiger

"Der Marimba spielende Matthias Eser strahlt eine erstaunliche Gelassenheit aus während nur wenige Schritte von ihm entfernt ein fleischgewordener Vulkan ausbricht. Temperamentvolle Bewegung explodiert da tanzend, steppend, dazu mit zwei langen Stäben in den Händen, die sie rhythmisch auf das Bodenxylophon, schlägt, seine Partnerin Ania Losinger."
Südwestpresse

"Die faszinierende Musik- und Tanzperformance wurde stürmisch gefeiert."
Wolfsburger Allgemeine Zeitung

"Ania Losinger hat sich dieses Instrument, ein Bodenxylofon bauen lassen. Sie ist die einzige, die es zu spielen vermag: mit den beiden langen Stöcken, mit ihren Flamenco-Schuhen, an deren Absätzen und Spitzen sich je 30 Nägel befinden. Damit bringt sie die 24 Klangstäbe zum Klingen und die vier, in den Ecken angebrachten Gongs. Ania Losinger setzt Bewegung in Musik um: unmittelbar und direkt. So als treibe sie auf einem Floß durch die Weiten des Alls..."
Wolfsburger Nachrichten

"Einmalig! Was die Künstler in den Raum zaubern ist eine zeitlose, präzis abgestimmte Konzert-Performance."
Aargauer Zeitung

"Die zwei Musiker schafften es, den Zuschauern das Gefühl für die Zeit zu rauben. Mit ihren rhythmischen, meditativen, sich wiederholenden Klängen entzogen sie der Stunde die Minuten und beförderten die Zuhörer in einen zeitlosen Raum. Oder anders: sie füllten den Raum mit einem dauernden Moment, der beinahe greifbar wurde."
Berner Oberländer