Sonntag, 08.03.2020
um 20:00 Uhr

Staatsschauspiel Dresden - Kleines Haus
Glacisstraße 28
01099 Dresden




»Sefardic«
Eastern Klezmer´n Jazz with Oriental Feeling.
MAX KLEZMER BAND (Polen)

Mit den Musikern:
MAX KOWALSKI Kontrabass
ALEKSANDER PAPIERZ Saxophon
KRYSTIAN JAWORZ Klavier
MICHAEL JONES Viola, Violine, Ravanhuta, Djembe, Gesang
MICHA PEIKER Schlagzeug, Percussion
ANDRZEJ CZOP CZOPER Sound

Zugegeben, im Deutschen hört sich ihr Bandname etwas seltsam an. Davon aber sollte sich niemand beeinflussen lassen: Diese famose Band aus Krakau kreiert, inspiriert von der alten jüdischen Musik, ihren eigenen unverwechselbaren Stil, in dem sich Klezmer- und Balkanmusik ebenso mischen wie expressiver Jazz und sinnlich-orientalische Klänge.

Klezmer war ja ursprünglich die Instrumentalmusik der Juden Osteuropas und eng gebunden an die jüdische Religion und Kultur, die in Polen bis zu Beginn des deutschen Überfalls 1939 eine feste Heimat hatte. Bei vielen Festen, vor allem bei jüdischen Hochzeiten, hatte die Musik nicht nur eine ordnende Funktion, sondern sorgte mit ihren Rhythmen und Melodien auch für Frohsinn und gute Laune unter den Gästen.

In Krakau hat Klezmer eine jahrhundertealte Tradition.
Nicht nur die bei Freunden dieser Konzertreihe sicher bekannten Bands KLEZZMATES und KROKE, sondern auch die vom vom Bassisten Max Kowalski 1998 gegründete MAX KLEZMER BAND ist in Krakau zu Hause.
Bis auf den Engländer Michael Jones (School of Music in Guildhall, GB) sind alle Musiker Absolventen der Krakauer Musikakademie.
Wie auch die Musiker der anderen genannten Bands sind sie dem alten Klezmer auf der Spur, um ihn, entstaubt und belebt, ins Heute zu holen.

Doch gerade für den alten Klezmer gibt es immer wieder einen Schubkasten mit einem Etikett, auf dem beschrieben ist, wie nach Meinung einiger Klezmer nun mal zu klingen hat. Aber weder Klezmer noch andere musikalische Genres sind fertige Musikformen, denn Musik lebt, entwickelt sich weiter, nimmt Einflüsse anderer Genres auf und bleibt sich nur treu in der Verwandlung.
Eine enge Verbindung zwischen Klezmer und Jazz kann man, besonders in Polen, als gegeben voraus setzen, wurzeln doch beide Musikformen in der Improvisation.

Aus dieser Erde wächst die Musik der MAX KLEZMER BAND, furios und lebendig, mitreißend und abseits üblicher Stereotype, groovend und emotional.
In ihren Konzerten kreieren sie eine einzigartige Atmosphäre, fast wie bei einem metaphysischen Happening, berauschen und begeistern ihre Gäste mit ihren fantasievoll zwischen „traditional“ und „minimal“ und „free“ charchierenden Improvisationen. Dabei verschieben sie die bis dato festen musikalischen Grenzen, verbinden, verarbeiten, zitieren und umspielen gleichberechtigt hypnotisch wirkende sephardische Melodien, verrückte Klezmertänze, arabische und orientalische Melodieläufe, wild euphorische Balkan- und Hindu-Klänge.

So spielte die Band im Laufe der vergangenen 21 Jahre in zahlreichen europäischen Ländern, die Musiker waren gefeierte Gäste zahlreicher hochkarätiger Festivals.
Endlich kommen sie auch mal wieder nach Dresden.

»Absolut frischen, jazzigen, mit Weltmusik angereicherten Klezmer spielt dieses famose Band und zeigt, wie weit Klezmer gehen kann, ohne seine Wurzeln zu verlieren.«
Süddeutsche Zeitung

»Die Band verschmilzt Klezmer mit Jazz, orientalische Melodien mit wilden Balkan-Tänzen. Selbst Miles Davis und Weather Report lassen grüßen...«
Fürther Nachrichten

Homepage: http://www.maxklezmerband.com

Der externe Vorverkauf ist beendet. Es gibt noch Tickets an den Theaterkassen und an der Abendkasse ab 19.00 Uhr.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

DAVID MUNYON | USA
»Longer Road for the Songs«
Der Dieb der Herzen mit neuer CD.

DAVID MUNYON Gesang & Gitarre

»Die Songs fließen aus mir heraus.
Ich selbst habe sehr wenig damit zu tun, ich halte nur die Gitarre, nur den Stift beim Schreiben.«
David Munyon

Bei ihm von einem guten Bekannten zu sprechen ist untertrieben.
In Dresden wird David Munyon seid über zwanzig Jahren geliebt und verehrt - und auch der Musiker hat eine sehr enge Beziehung zu dieser Stadt und ihren Menschen.
Besonders seine Konzerte in der Dreikönigskirche sind lebendige Tradition - auch deshalb, weil es keinen anderen Raum in Dresden gibt, der passender wäre für seine Musik, sein tief spirituelles Denken und Fühlen, seine ebenso stille und leise wie intensive Musik.

„Stealer of hearts“ ist er mal genannt worden, und wenn er singt ist er genau das: ein liebevoller Dieb der Herzen. Denn in seinen Liedern verwandelt er uns, heilt unsere Verletzungen, nimmt unsere alt und hartgewordenen Herzen, besingt und kuriert sie in seiner unnachahmlichen Art, bis sie wieder lieben können.

Der Singer/Songwriter aus Alabama, USA musste seine für 2019 geplante Tournee wegen gesundheitlicher Probleme absagen. Das war traurig und bedauerlich für alle Beteiligten. Nun aber hat sich seine Gesundheit stabilisiert und zum Guten gewendet. Und die Vorfreude steigt, denn im Frühjahr 2020 wird er wieder nach Deutschland kommen. Mit im Gepäck hat er dabei sein neues Studioalbum »Longer Road for the Songs«.

Nur getragen von seiner intensiver Stimme, seinem unnachahmlichen Gitarrenspiel und seinen zeitlos schönen Songs wird der 66 jährige Liedermacher sein Publikum erneut verzaubern.
David freut sich auf ein Wiedersehen mir seinen zahlreichen Fans besonders in Dresden, der Stadt, die ihm wie keine zweite in Deutschland aufgenommen uns seine Lieder aufgesogen hat.
Und wer David kennt, weiß, dass er sich bei seinen Konzerten nie an irgendwelche im Voraus gemachte Setlisten gahalten hat sondern immer frei war und ist, auch ältere oder selten gespielte Songperlen aus seinem umfangreichen Schaffen auch der früheren Jahre zu präsentieren.

Nur eines kann als sicher gelten:
Da, wo David Munyon singt und spielt, da ist es mucksmäuschenstill.
Da ist die Konzentration der Zuhörer ungeteilt. Da ist die Aufmerksamkeit riesengroß.
Da schlagen die Herzer höher und manchmal schnürt es einem beim Zuhören sanft die Kehle zu.
Welcome, David!


P R E S S E:

»Munyons Songs, mit denen er sich und uns bis auf die Haut auszieht, bestehen aus relativ simplen Melodien. Bei denen ihm eine gute Partnerin zur Seite steht: Seine Gitarre. Beide aber öffnen uns ein Herz so groß wie die Welt und rennen dabei offene Scheunentore ein. Ich habe wirklich endlich begriffen, was Katharsis ist: Indem der Mann von Tod, Herzschmerz und Krieg singt, befreit er sich davon. Und uns auch.«
Dresdner Neueste Nachrichten

»Mit nur wenigen, prägnanten Gitarrenakkorden schafft dieser Barde der Landstraße eine vollendet zeitlose Songpoesie.«
Stereoplay

»Der Mann spielt die Akkorde mit einer derartigen Intensität, als könne jeder sein letzter sein.«
Kölner Stadtanzeiger

»Vollendete Songs und völlig zeitlos, da an keine Zeit gewandt als an die innere Uhr.«
Die Zeit

»David ist der Standard, an dem alle anderen gemessen werden.«
Brian Wilson

»Für mich ist er eines der letzten Mysterien dieses Planeten.«
Erik Burdon