Sonntag, 19.01.2020

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Markt 6
49074 Osnabrück






Welche Auswirkungen hat der Genozid auf das kulturelle Erbe der Armenier in der Türkei? Diese Frage ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft »1915–2015. Armenische Architektur und Genozid«. Als Fingerabdruck des armenischen Lebens steht dabei die Architektur im Mittelpunkt. Fotos von Familien, Arbeitsstätten, Häusern und Stadtvierteln vermitteln Eindrücke vom Leben der Armenier vor 1915. Damals gab es ca. 5.000 armenische Schulen, Kirchen und Klöster – das Leben in weiten Teilen der Türkei war multiethnisch, und armenische Architektur prägte ganze Straßen- und Ortsbilder.

Einen Eindruck von deren Verschwinden durch Zerstörung, Umbau und Verfall vor dem Hintergrund des Genozids vermitteln exemplarisch die einzelnen Stationen der Ausstellung, die sich an ein breites Publikum ohne historische Spezialkenntnis richtet. Auf 22 Tafeln vermittelt die Ausstellung einen Überblick über Verlust und Zerstörung des armenischen Architekturerbes. Dabei werden unterschiedliche Aspekte berücksichtigt und eine möglichst breite Palette an Beispielen präsentiert.

 

Zur Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 5. Dezember 2019, um 19:30 Uhr im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin der Stadt Osnabrück, Birgit Strangmann, führt Sie Dr. Raffi Kantian, der Vorsitzende der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, in die Ausstellung ein.

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen. Der Eintritt ist frei.


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier