Donnerstag, 20.02.2020
um 20:30 Uhr

Wodan Halle
Leo-Wohleb-Straße 4
79098 Freiburg im Breisgau




Mitte Februar 2020 werde ich 77, was mir wie eine Glückszahl vorkommt. Über diesen Jahren waren meine Musikfreunde für mich ein Riesenschatz und ich will mit ihr an diesen Abend unser Glück feiern.

Zunächst möchte ich Johannes (John) Epremian und Chris Weller hervorheben.

Anfang der 80er Jahre waren John und ich ein Duo und wir waren auch oft auf Tournee, bis ich mich dazu entschlossen habe, mehr zuhause zu bleiben, bei meiner Frau Allison und Töchtern Anna und Ellen Jane. John ging dann zu Le Clou und ich gründete eine Band, mit Chris an den Keyboards, um meine Musik rockiger zu gestalten.
Beide kommen von hier (John aus Littenweiler und Chris aus der Nähe von Wolfach) wohnen aber heute in Bonn (John) und Murnau in Bayern. Wir haben als AUSTIN-EPREMIAN-WELLER eine CD aufgenommen und wollen sie hier präsentieren. http://www.ray-austin.de/austin-epremian-weller

Mein erstes Instrument war Trompete, womit ich bis heute Jazz spiele: z.B. seit 1991 mit meiner ROYAL GARDEN FIVE. Dabei habe ich sehr viel von Jack Mader (Banjo/Gitarre/Gesang) und Sepp Giess (Klarinette/Alt- & SopranSaxophon) gelernt. Hier spielt der "Groove", erzeugt von Hubert (Hubi) Huber (Bass) & Vladi Kempf (Schlagzeug) eine sehr wichtige Rolle. Sie sind auch der Rhythmus-Motor von RAY AUSTIN & FRIENDS; seit Jahren eine tolle Country-Folk-Rock Band mit meinem Lieblingsgitarristen (neben Mark Knopfler) Niels Kaiser und dem tollen Multi-Instrumentalisten Michael (Schmiddi) Zumstein.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

09.04.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

09.04.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

09.04.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

09.04.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

ACHTUNG: Die Reiss-Engelhorn-Museen haben wegen des Coronavirus ab Samstag, den 14. März 2020 bis auf weiteres geschlossen!

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

09.04.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

09.04.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

09.04.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

09.04.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

09.04.2020
Akinbode Akinbiyi

Achtung: Die Ausstellung bleibt bis zum 19. April 2020 geschlossen – Sie können Akinbode Akinbiyis Arbeiten jedoch auf der Website digital entdecken.

 

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

09.04.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

09.04.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

09.04.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

09.04.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

09.04.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

09.04.2020
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

09.04.2020
WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um »humanitär« zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es?

Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele »Gewaltfreier Interventionen«. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen »Dritten Partei«, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee (»Shanti Sena«), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen.

 

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: Zum Einen wird die »Gewaltfreie Intervention« in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätze »Ziviler Konfliktbearbeitung«.

 

 

Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, eine inhaltliche Einführung bietet Dr. Christine Schweitzer, Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung, zum Thema »Gewaltfrei in Konflikte eingreifen - Menschen schützen, Konflikte nachhaltig bearbeiten«.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. März 2020 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

Di bis Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa + So von 11:00 bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Osnabrück

09.04.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So (und Feiertage) von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

09.04.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

09.04.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

09.04.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
spotlights

Vernissage entfällt, die Ausstellung ist zu den angegebene Zeiten geöffnet!

Ein repräsentativer Querschnitt durch die Arbeit des Fotokünstlers Yakup Zeyrek, der dem Kunstzentrum Karlskaserne seit Jahren eng verbunden ist.
Als inoffizieller Chronist dokumentiert er mit seinen beeindruckenden Bildern nicht nur die Vielfalt des Karlskasernen-Programms. Seine geheimnisvollen Lichtgestalten im dunklen Bühnenraum schaffen auratische Momente und machen jede Aufnahme zum eigenständigen Kunstwerk.

Eintritt frei!

Öffnungszeiten:
Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Ludwigsburg

09.04.2020
Fragments from now

Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Welt ist in Bewegung: Alte Ordnungssysteme wandeln sich und scheinen weniger verlässlich, sicher geglaubte Errungenschaften wie die Schaffung einer offenen, friedlichen Welt sind durch populistische Strömungen und die globale Gefährdung von Klima und Menschenrechten bedroht. Somit wird es immer wichtiger, Position zu beziehen. Dies tun vierzehn junge Kuntstipendiat*innen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit ihren Fotografien, Videoarbeiten und Installationen gesellschaftliche Fragen wie Vielfalt und Migration thematisieren und für eine künstlerische Auseinandersetzung stehen, in der sich alle Künste zu Recht als Teil eines übergreifenden gesellschaftlichen Diskurses verstehen.
Mit Saskia Ackermann, Darío Aguirre, Yevgenia Belorusets, Cihan Cakmak, Soso Dumbadze, Öncü Hrant Gültekin, Raisan Hameed, Carsten Kalaschnikow, Ksenia Kuleshova, Dariia Kuzmych, Sebastian Mühl, Neda Saeedi, Amir Tabatabaei und Vilmos Veress; kuratiert von Beate Eckstein und Annelie Pohlen

Bonn

09.04.2020
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

09.04.2020
Marianne Werefkin-Preis 2020

Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke von zehn in Berlin lebenden Künstlerinnen, die für den Marianne Werefkin-Preis 2020 nominiert wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. vergeben, der sich seit 153 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt engagiert. Es stellen aus: Barbara Breitenfellner (Preisträgerin), Kerstin Drechsel, Harriet Groß, Aneta Kajzer, Rona Kobel, Anna Lehmann-Brauns, Mara Loytved-Hardegg, Rebecca Raue, Fiene Scharp, Nanaé Suzuki.

Kuratiert von Dr. Anna Havemann. Schirmherrin der Ausstellung ist Ulla Pietzsch.

Der britisch-deutsche Fotokünstler Mike Chick reflektiert anhand des Royal Air Force Flugbuchs seines Vaters, das dessen Tätigkeit als Pilot im zweiten Weltkrieg dokumentiert, eine persönliche sowie zugleich jüngere europäische Geschichte. Im Zeitraum 2017-19 ist Mike Chick in sechsundzwanzig europäische Städte in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen gereist, die Flugziele seines Vaters waren. 75 Jahre nach dem ursprünglichen Eintrag im Flugbuch sind zeitgenössische Nachtaufnahmen von Gebäuden, Straßen und Stadträumen entstanden, die sich mit unseren Vorstellungen von Zeit, Ort und Erinnerung auseinandersetzen.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

09.04.2020
Eröffnung FEMINALE DER MUSIK – Female Composers mit Filmscreening

Ob Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss oder Alexander Skrjabin, die männlichen Komponisten gehören zu den großen Namen der Musikgeschichte. Doch wie sieht es mit den Komponistinnen aus, mit Isabella Leonarda oder Rebecca Saunders? Die »Feminale« widmet sich der mangelnden Präsenz weiblicher schöpferischer Musikerinnen in der Geschichtsschreibung.

Im digitalen Raum kann das ZKM einen Beitrag zur Anerkennung musikalischer Leistungen herausragender Komponistinnen leisten, die im realen Raum der Konzerthallen leider immer noch unterrepräsentiert sind. Vom 6. April bis 1. Mai 2020 stellt das ZKM täglich, von Montag bis Freitag, ausgewählte Positionen vom 17. Jahrhundert bis heute vor: ein halbes Jahrtausend Kompositionen von Frauen.

Zu jeder Zeit und in jeder Biografie einer Komponistin gab es Hindernisse, wie gesellschaftliche Zwänge, Neid und Engstirnigkeit männlicher Kollegen oder gar Berufsverbote, die diese bemerkenswerten Musikerinnen überwinden mussten, um kreativ arbeiten und veröffentlichen zu können. Einige waren zu Lebzeiten sehr bekannt, gerieten nach Ihrem Tod aber in Vergessenheit. Noch heute, im vordergründig offenen und demokratischen Informationszeitalter, wird Komponistinnen die Erlernung, Ausübung und Lehre in konservativen Strukturen erheblich erschwert.

Im Rahmen des Festivals werden täglich ein bis zwei Komponistinnen vorgestellt. Das Programm reicht dabei von frühen Vertreterinnen wie Francesca Caccini (1587–1640), Barbara Strozzi (1619–1677), Wilhelmine von Bayreuth (1709–1748), Lili Boulanger (1893–1918) und Mel Bonis (1858–1937) oder den Karlsruherinnen Clara Faisst (1872–1948) und Margarete Schweikert (1887–1957) bis hin zu zeitgenössischen Komponistinnen wie Olga Neuwirth, Rebecca Saunders und Adriana Hölszky.

Karlsruhe

09.04.2020
#seidabei - stay at home
Unser Stay at Home-Ticket haben wir zum 1. April 2019 eingeführt - als einigermaßen geglückter Aprilscherz!
In der derzeitigen Krise ist vor allem Künstler*innen nicht mehr zum Lachen zu Mute - und doch kann uns Humor dabei helfen, mit den Einschränkungen dieser Tage besser klarzukommen.

***Deshalb legen wir jetzt - ganz im Ernst - das Stay at Home Ticket neu auf!***

Das Zimmertheater erklärt sich solidarisch mit den freiberuflich arbeitenden Theatermacher*innen, die nun vielerorts mit Projektabsagen und Einnahmeausfällen zu kämpfen haben. Wir rufen Bund und Länder dazu auf, Theater und Solo-Selbstständige bei der Krisenbewältigung nicht zu vergessen.

Mit dem Kauf eines Stay at Home-Tickets könnt ihr das Zimmertheater finanziell unterstützen und ein solidarisches Zeichen setzen.

Die Bundesregierung ruft zur #stayathomechallenge auf - wir haben das passende Ticket dafür!

Herzliche Grüße aus dem ITZ

PS: unsere kommende Premiere - so sie denn kommt am 23.5.- trägt den prophetischen Titel "Der jüngste Tag. Tomorrow never knows". Bringt Euer Stay at Home Ticket mit ins Theater - und dann stoßen wir bei einem kühlen Getränk darauf an, dass es wieder geöffnete Theater gibt!



Werbetext zur Produkteinführung am 1.4.2019

Distinktionsgewinn von zu Hause aus: immer weniger Menschen schätzen die schwitzenden und bonbonraschelnden Besucher neben sich. Daher reagiert das ITZ als bundesweit erstes Theater auf einen Bedarf, der schon lange Zeit im Deutschen Theaterbetrieb diskutiert wird:

Nicht ins Theater gehen! Mit dem nagelneuen "Stay at home"-Ticket wollen wir dazu beitragen, dass auch diejenigen, die sich bisher nicht für Theater begeistern - oder einfach keinen Bock haben hinzugehen -, endlich sagen können: ich bin theateraffin!

Politisch engagiert auf dem Sofa sitzen und dabei gut aussehen - das mögen wir im ITZ. Deshalb machen wir diese Möglichkeit jetzt allen zugänglich!

Wir finden: einfach mal zu Hause bleiben ist eine Freizeitalternative, die sich saumäßig gut mit regelmäßigem Theaterkonsum verträgt.

Die Presse ist begeistert:
"So geht zeitgemäßes Stadttheater für Alle!" Triehelm Witzbold, Schwäbisches Tagblatt


***Nur kurze Zeit und nur online erhältlich***
Jetzt kulturelles Kapital zum schmalen Preis anhäufen. Das "Stay at home"-Ticket ist nur für kurze Zeit erhältlich! Die Platzzahl ist hingegen - schier unbegrenzt! Auch perfekt als Geschenk für Kulturmuffel geeignet!
Wir treiben die Liebe auf die Weide
Konzerthappening über das musikalische Erbe der DDR jenseits geschichtsvergessender Ostalgie

2019 ist 30 Jahre Mauerfall. Anlass für Carsten “Erobique” Meyer, bekannt und geliebt für seine Ein-Mann-Live-Disco-Ekstasen und Filmmusik (u.a. “Tatortreiniger”), Trümmer-Dandy Paul Pötsch und Regisseurin Lea Connert, sich mit einem blinden Fleck der deutschen Kulturgeschichte zu beschäftigen: dem musikalischen DDR-Erbe der 60er- und 70er-Jahre. Damals entstanden Songs mit einem Bekenntnis zu Jazz, Afrobeat, Schlager, Soul, Tropicália und Funk, die so rein gar nichts mit dem grauen Klischee-Bild der DDR zu tun haben. Diese Kompositionen und Texte aus dem Sozialismus flogen so haarscharf an der Zensur vorbei, dass sie gerade noch als Poesie durchgingen, und grooven so unverschämt hart, dass man damit locker jede Disco zwischen Wismar und Konstanz in ihre Einzelteile zerlegen kann. In “Wir treiben die Liebe auf die Weide” re-interpretiert eine Showband um Meyer und Pötsch mit Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten und Gästen Stücke von wichtigen Musiker*innen wie Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen und Manfred Krug. Angereichert mit dokumentarischem Material und Texten entsteht ein intensives Konzerthappening, das die besondere Bedeutung der Musik, ihre versteckte Widerständigkeit und softe Subversivität feiert.

Concert happening about the musical legacy of the GDR that goes beyond ahistorical Ostalgia

2019 marked 30 years since the fall of the Wall. And the occasion for Carsten “Erobique” Meyer, known and loved for his one-man live-disco ecstasies and film music (including for “Crime Scene Cleaner”), debris-dandy Paul Pötsch and director Lea Connert to explore a blind spot in German cultural history: the musical legacy of the GDR from the ‘60s and ‘70s. Songs were created at the time with a commitment to jazz, Afrobeat, Schlager pop, soul, tropicália, and funk, with next to nothing to do with the clichéd image of grey East Germany. These compositions and texts from socialism were so good at escaping censorship that they got through just as poetry, and they grooved so outrageously hard that they could easily tear apart every disco between Wismar and Konstanz. “Wir treiben die Liebe auf die Weide” features a showband around Meyer and Pötsch, including Polly Lapkovskaja, Marcel Römer, Pola Lia Schulten and other guests, re-interpreting songs by important musicians such as Uschi Brüning, Veronika Fischer, Nina Hagen and Manfred Krug. Add some documentary material and texts and you get an intense concert-happening that celebrates the special significance of music, its hidden qualities of resistance, and its soft subversiveness.

Diese Veranstaltung wurde abgesagt.
ENTFÄLLT Germaine Acogny, Malou Airaudo - common ground[s] | Pina Bausch - Das Frühlingsopfer - Pina Bausch Foundation - École des Sables - Sadler’s Wells Theatre
Germaine Acogny, Malou Airaudo common ground[s]
Pina Bausch Das Frühlingsopfer


Doppelabend entstehend aus der Zusammenarbeit der Pina Bausch Foundation, der École des Sables (Senegal) und dem Sadler’s Wells Theatre (London).
Mit common ground[s] zeigen Germaine Acogny, Gründerin der École des Sables und Ikone des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes, und Malou Airaudo, Ensemblemitglied der ersten Stunde des Tanztheater Wuppertal, eine neue Kreation, in der sie ihr tänzerisches Erbe erforschen und ihre Erfahrungen austauschen.
Für die Einstudierung von Pina Bauschs Das Frühlingsopfer findet sich ein neues Ensemble mit Tänzer*innen aus verschiedenen afrikanischen Ländern erstmalig zusammen.


Das Frühlingsopfer
Inszenierung und Choreografie: Pina Bausch
Musik: Igor Strawinsky
Bühne und Kostüme: Rolf Borzik
Mitarbeit: Hans Pop
Uraufführung 3. Dezember 1975, Opernhaus Wuppertal

common ground[s]
Choreografie: Germaine Acogny, Malou Airaudo


Zur Vorstellung des entstehenden Doppelabends lädt die Pina Bausch Foundation ein, zu:
Gesprächsrunde mit den Beteiligten
16. Januar 2020, 19:00 Uhr
Ehemaliges Schauspielhaus Wuppertal
Bundesallee 260, 42103 Wuppertal
In englischer Sprache, Eintritt frei
Mit: Germaine Acogny (common ground[s]), Malou Airaudo (common ground[s]), Josephine Ann Endicott & Jorge Puerta Armenta (Einstudierung Das Frühlingsopfer), Salomon Bausch (Pina Bausch Foundation), Alistair Spalding (Sadler’s Wells Theatre, London), Helmut Vogt (École des Sables), Pedja Muzijevic (Moderation).

Karten auf Anfragen in der KulturKarte unter: + 49 202 563 76 66
Matthäus-Passion
Liebe Freundinnen und Freunde des Freiburger Barockorchesters,
liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

inzwischen sind alle Bereiche des privaten und öffentlichen Lebens durch das Corona-Virus von starken Einschränkungen betroffen. Für viele Unternehmen wird dies zu einer existenziellen Frage. Die freie Musik- und Kulturszene, und damit auch das Freiburger Barockorchester, trifft es besonders hart, da bis auf Weiteres alle Konzerte abgesagt werden müssen.

Dies gilt zunächst für die Abonnement-, Sonder- und Familienkonzerte der Matthäuspassion am 9. und 10. April 2020 im Konzerthaus Freiburg. Ob die Konzerte im Mai, Vier Mozarts und Bach beflügelt, werden stattfinden können, lässt sich momentan noch nicht vorhersagen, ist aber leider unwahrscheinlich. Wir bedauern zutiefst, dass wir Sie im April nicht zu unseren Konzerten begrüßen können.

Sie können Ihre Konzertkarte für bereits abgesagte Konzerte in einen Gutscheincode umwandeln. Für Einzelkartenkäufer besteht überdies die Möglichkeit, die Rückerstattung des Kaufbetrags zu beantragen. Das Formular finden Sie auf unserer Homepage unter
http://www.barockorchester.de. Gerne würden wir Sie jedoch bitten, wenn möglich aus Solidarität von einer Erstattung Ihrer Konzertkarte abzusehen, denn die Musikerinnen und Musiker des FBOs müssen mit erheblichen finanziellen Einbußen rechnen, die ihre Existenz akut bedrohen. Deshalb sind wir als Ensemble auf die Hilfe der Öffentlichkeit und unseres Publikums angewiesen.

Auf unserer Homepage informieren wir Sie über weitere Möglichkeiten, das Freiburger Barockorchester in dieser Krise zu unterstützen.

Wir wünschen Ihnen in dieser unsicheren Zeit alles Gute und vor allem Gesundheit, sowie weiterhin viel Freude an klassischer Musik.

Ihr
Hans-Georg Kaiser
Freiburger Barockorchester

Einführung 19:15 Uhr

Veranstaltung wurde abgesagt, weitere Infos folgen

Freiburg im Breisgau

09.04.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
Die Sternstunde des Josef Bieder ca. 1:40 Std. inkl. Pause - Revue für einen Theaterrequisiteur von Eberhard Streul
Josef Bieder, Chefrequisiteur, kommt auf die Bühne und möchte die Requisiten für die Vorstellung am nächsten Tag einrichten. Zu seiner Überraschung ist der Zuschauerraum gefüllt, von Schließtag keine Spur. Nach seinem ersten Schrecken mokiert er sich grantelnd über die Theaterleitung, aber selbst das Publikum wieder wegschicken kann er nicht. Das würde seine Kompetenzen überschreiten. Also rettet er sich in Theateranekdoten und da hat er in seinen vierzig Berufsjahren reichlich Material gesammelt. Josef Bieder nutzt die Gunst der Stunde und gibt Innenansichten des Theaters aus der Perspektive eines Requisiteurs zum Besten, der zum Beispiel durch die richtige Rezeptur für den gefakten Rotwein maßgeblich das Gelingen oder Misslingen einer Arie beeinflussen kann.
Und wir lernen einen Menschen kennen, der noch ganz andere künstlerische Ambitionen hatte, denn Josef Bieder träumte einst davon Sänger zu werden. Das Dirigentenhandwerk hätte ihm auch gefallen und so hat er einen kritisch-liebevollen Blick auf die vielen namhaften Dirigenten, die er im Laufe seiner Berufsjahre beobachten durfte. Josef Bieders Leidenschaft gilt eindeutig dem Musiktheater aber Schauspiel und Ballett bekommen in seinem spartenübergreifenden Rundumschlag natürlich ebenso ihr Fett weg, zum Beispiel, wenn er sich über die „Avantgardismen“ im Sprechtheater amüsiert.
„Die Sternstunde des Josef Bieder“ ist eine liebevolle Hommage ans Theater, eine Paraderolle für einen Schauspieler mit sängerischen Qualitäten. Eine Rolle also, wie auf den Leib geschrieben für Stephan Mertl! Mit dem Regisseur Gunther Möllmann konnte ein erfahrener, in allen Sparten und Genres erprobter Theatermann für das Eröffnungsstück in der Reithalle gewonnen werden. Gunther Möllmann dürfte auch langjährigen Besuchern des Landestheaters Coburg von zahlreichen früheren Arbeiten vertraut sein.

Die Veranstaltung entfällt, weitere Informationen folgen.
Himmlische Zeiten - Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz u. Katja Wolff
HIMMLISCHE ZEITEN – Altwerden ist nichts für Feiglinge
Eine Revue von Tilmann von Blomberg, Carsten Gerlitz und Katja Wolff

Diese Damen sind ein Hit! Mit „Heiße Zeiten“ und „Höchste Zeit“ begeisterten sie unser Publikum in der Komödie im Marquardt. Jetzt kommen „Himmlische Zeiten“! Denn das Leben endet ja nicht mit einem Happy End, und was wäre eine Trilogie ohne dritten Teil? In Stuttgart erlebt er seine Uraufführung.

In der Privatabteilung eines Krankenhauses treffen sie wieder aufeinander: die Karrierefrau, die ihren Managerposten mit einer kosmetischen Generalüberholung gegen die Konkurrenz verteidigen will, die Junge, die kurz vor Toresschluss ihr zweites Kind bekommt, die Hausfrau, deren Rente nicht zum Leben und nur knapp zum Sterben reicht, und die Vornehme, die nach dem Zusammenstoß mit einem hart geschlagenen Golfball unter Gedächtnisstörungen leidet.

Sie kämpfen mit dem Älterwerden und dessen Symptomen, mit der Angst vor dem Ende und der Hoffnung auf ein Danach. Und sie tun das in komisch-lakonischer Weise, denn dieser Abend ist ein Fest für das Leben und für die Freundschaft. Mit neuen Texten versehene Hits lassen die vier Damen zu Hochform auflaufen. Denn wer Freunde hat, dem winken wahrlich „Himmlische Zeiten“!

Liebenswerte Charaktere, schlagfertige Dialoge, urkomische Situationen und jede Menge Musik machen diesen Abend wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Vorstellungen 13.3. bis 3.5.2020

Mit Franziska Becker, Heike Jonca, Angelika Mann, Nini Stadlmann
Buch Tilmann von Blomberg
Liedtexte, Arrangements und
Musikalische Leitung Carsten Gerlitz
Kreative Entwicklung und Regie Katja Wolff
Bühne und Kostüme Cary Gayler
Choreographie Andrea Kingston
Dramaturgie Susanne Schmitt

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Ein wenig Farbe - Das Musical - Premiere
EIN WENIG FARBE wünscht sich Klaus in seinem Leben: als Mann, der eine Frau ist und auch als Frau leben möchte. Und so nimmt uns Helena mit auf den Weg ihrer geheimen Selbstfindung, erzählt von den persönlichen und familiären Höhen und Tiefen und den zu überwindenden gesellschaftlichen Hürden als Transgender-Persönlichkeit.

Am Tag vor der letzten, für die Geschlechtsangleichung notwendigen, Operation sinniert Helena noch einmal darüber, wie es dazu kam. Helena hieß früher Klaus. Schon als kleiner Junge hatte er Lust, die Kleider seiner Mutter anzuziehen und sich zu schminken. Klaus ist verheiratet und hat zwei Söhne. Für eine Kostümparty verkleidet er sich als Frau und findet fortan daran Gefallen. Er sucht Clubs auf, in denen er einmal wöchentlich so sein kann, wie er will. Klaus möchte sich nicht nur als Frau fühlen, er möchte auch eine sein.
Wir erleben, wie sich Helena selbst fühlt, wie die Gesellschaft, die Familie und der engste Freundeskreis auf sie reagieren. Das Stück hinterfragt auf humoristische und gleichermaßen clevere und mitfühlende Weise, was in unserer Gesellschaft eigentlich „normal“ ist. Die Ehefrau, die sich anfangs komplett von Helena distanziert, die Kinder, die nicht wissen, ob sie Papa weiterhin Papa oder Mama nennen sollen, finden alle wieder ihren Platz bei Helena.
EIN WENIG FARBE ist ein Musical, wie es intimer und berührender nicht hätte geschrieben werden können – mit Musicalstar Uwe Kröger, der in 22 verschiedenen Rollen zu sehen ist.
http://www.ein-wenig-farbe.de

Die Bar öffnet 60 min vor Vorstellungsbeginn

Die Veranstaltung findet nicht statt. Ein Ersatztermin ist noch nicht bekannt, Informationen folgen.

Berlin

09.04.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 29,50 €
Osan Yaran: OSTMANE - Integration gelungen
Osan Yaran ist ein waschechter Berliner mit türkischen Wurzeln. Aufgewachsen und sozialisiert in einem Problembezirk der Hauptstadt, war Osans Leben zuweilen anstrengend und aufregend zugleich. Im Clash der Kulturen groß zu werden, erweitert zwar die eigene Perspektive, wirft aber auch Fragen auf: Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Welcher Teil meines Herzens schlägt lauter? Spreewaldgurke oder Baklava? Bin ich ein „voll korrekter Deutscher“ oder doch lieber ein „Shisha Migrant“? Wer aber denkt, dass Osan auf der sinnlosen Suche nach Antworten im Betroffenheitsgesäusel ertrinkt, irrt sich gewaltig.

Mit einer Riesenpackung Lebensfreude und übersprühender Energie erzählt der Vater eines Sohnes Geschichten mitten aus seinem Alltag - vom Job, den Schwiegereltern, aus seinem Kiez und auch von den täglichen Herausforderungen seiner Ehe. Probleme gibt es genug - gut, wenn man gemeinsam darüber lachen kann. Und wenn es doch einmal zum Streit kommt, z.B. ob Mohammed oder Jesus „der Bessere“ ist, dann einigt man sich eben auf Batman! So verbindet der Ossi-Türke, wie Osan sich selbst nennt, einfach das Beste aus allen Welten. Und heraus kommt ein OSTMANE!

In eben diesem ersten Comedy-Solo „spiztbübt“ Osan sich durch alle Kultur- und Kommunikationsmissverständnisse. Ehrlich, authentisch und vielschichtig nimmt Osan Yaran seine Zuschauer an die Hand und begeistert mit Geschichten aus allen Schubladen, in die er regelmäßig gesteckt wird. Er hält uns einen aberwitzigen Spiegel der Realität vor, um im nächsten Moment wieder unschuldig und spießbürgerlich vor uns zu stehen.

Sein Debüt-Programm ist wie das Leben selbst: hart und komisch, absurd bis hoffnungslos romantisch...

Einlass 19.45 Uhr

Die Veranstaltung entfällt
Bed of Roses
Bed of Roses
Rock-Musical von Ingmar Otto – Uraufführung

„Wir waren jung, andauernd verknallt und uns lag die Welt zu Füßen. Jetzt sind wir alt und sollten uns wiedersehen“ stand in der Betreffzeile der Mail, ihr Inhalt lediglich: 18. Juni im Häwelmann, um acht nicht ab acht. Absender Kloppi.
Während Mike derartige Mails gar nicht erst öffnet, löst das bevorstehende Klassentreffen bei Tine Aktionismus aus. Warum zu diesem Anlass nicht noch mal die alte Schulband zusammentrommeln und so richtig die Sau rauslassen - nur noch einmal, wie damals bei der legendären Abschiedsparty. So treffen die Bandmitglieder zur Probe für das große Comeback ihrer Band „Sunrisedown“ in der alten Kneipe Häwelmann aufeinander. Sehr zum Ärger von Herrn Winter, der sich und die Kneipe eigentlich aufgegeben hatte und nur der guten alten Zeiten willen wieder die Zapfanlage anwirft.

Viel hat sich verändert. Der selbstbewusste Bassist Falco ist mit der Zeit als städtischer Angestellter etwas steifer und zynischer geworden und der Schlagzeuger Kloppi predigt als Kaplan lieber Nächstenlieben, als nächtelang um die Häuser zu ziehen. Der Gitarrist Muckel, nennt sich jetzt nur noch Mike und hat seine Ambitionen die Musikerkarriere voranzutreiben auf Eis gelegt. Sein Schwarm Tine ist immer noch Powerfrau durch und durch, hat nun aber als emanzipierte Familienmutter ihre eigenen Probleme zu lösen. Aus den Teenies sind gestandene Leute geworden.

Sie fangen an zu spielen und nach den ersten Takten können sie ihn spüren: den Spirit ihrer Jugend – im Häwelmann liegt wieder der Duft der ersten großen Lieben in der Luft, verschüttetes Bier auf schweißnassen T-Shirts und die Vorfreude auf ein erwachsenes Leben nach der Schulzeit weht durch den Partystadl. Nur etwas fehlt. Tamara, die Fünfte im Bunde lässt sich einfach nicht blicken.

Hintergrundinfos:
Da ist Rock drin: „Bed Of Roses“ wird die Wände des Kammertheaters mal wieder zum Wackeln bringen, nach „Show Must Go On“ hat Ingmar Otto das nächste Rockmusical geschrieben. Ein Musical über Freundschaft, Altern, Toleranz und die Liebe zur Musik… Zu erwarten sind weltbekannte Balladen und unsterbliche Rocksongs von Interpreten wie Jon Bon Jovi, Nirvana, Green Day, Guns N‘ Roses und vielen weiteren Rock-Klassikern.

Auf der Bühne gibt es ein Wiedersehen mit Staatstschauspieler Stefan Viering, der u.a. in „Der blaue Engel“ und „Sonny Boys“ spielte und mit Dorothée Kahler, die Teil des „Show must go on“ Ensembles ist. Außerdem können sich die Zuschauer auf vier neue Gesichter freuen, darunter Raffaele Bonazza, Oliver Polenz und Luisa Wöllisch. Luisa Wöllisch hat sich als Schauspielerin einen Namen gemacht. Bereits 2017 wirkte sie in der deutschen Kriminalkomödie „Grießnockerlaffäre“ in einer Nebenrolle mit, im Kinofilm „Die Goldfische“ spielte die Tutzingerin ihre erste Hauptrolle.

TERMINE Im Kammertheater (K1), Herrenstraße 30/32
Premiere: 6.3.2020
Vorstellungen: 7.3. bis 3.5.2020

BESETZUNG
Mit Raffaele Bonazza, Dorothée Kahler, Oliver Polenz, Joseph Reichelt, Stefan Viering und Luisa Wöllisch.

Text & Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung: Paul Taube
Bühne: Manuel Kolip
Kostüme: Christina Pantermehl

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Misery - W. Goldmann nach Stephen King
MISERY
Krimi nach dem Roman von Stephen King
Deutsch von Hagen Horst

Ein Krimi wie er im Buche steht! Basierend auf einem Roman des Großmeisters Stephen King feierte diese Theaterfassung 2015 ihre Premiere am New Yorker Broadway. Ein atemberaubendes Kammerspiel für zwei fabelhafte Hauptdarsteller.

Der Erfolgsautor Paul Sheldon findet sich nach einem Autounfall in einem abgelegenen Haus wieder. Es gehört Annie, einer Krankenschwester, die Paul aus seinem Autowrack gerettet hat. Paul ist zunächst dankbar für die Hilfe und Aufmerksamkeit, die Annie ihm schenkt. Es stellt sich heraus, dass sie ihn nicht nur kennt, sondern für seinen Fortsetzungsroman, dessen Heldin auf den Namen Misery hört, geradezu verehrt. Doch als Annie erfährt, dass Paul die Romanheldin im letzten Teil der Serie sterben lässt, wandeln sich ihre Gefühle. Sie zwingt Paul, ein weiteres Buch zu schreiben, in dem Misery weiterlebt. Für Paul, durch seinen Unfall ans Bett gefesselt, beginnt ein Kampf auf Leben und Tod.

1990 wurde Stephen Kings Roman „Misery“ mit Kathy Bates und James Caan erfolgreich verfilmt. Das Drehbuch schrieb der zweifache Oscar-Preisträger William Goldman, der auch das Theaterstück verfasste. Atemberaubende Spannung garantiert!

Erleben Sie in den Hauptrollen Franziska Beyer, die zuletzt im Alten Schauspielhaus als Königin Elisabeth in „Maria Stuart“ brillierte, sowie Publikumsliebling Ralf Stech, der 2018 in „Willkommen“ zu sehen war. Regie führt Eva Hosemann, neue Künstlerische Leiterin der Burgfestspiele Jagsthausen und Koleiterin der Stuttgarter Kriminächte.

Vorstellungen 13.3. bis 18.4.2020

Mit Franziska Beyer, Sebastian Faust, Ralf Stech
Regie Eva Hosemann
Bühne und Kostüme Stephan Bruckmeier
Dramaturgie Annette Weinmann

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
WILLKOMMEN

WILLKOMMEN



Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz.



Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. In dieser Zeit würde er das Zimmer gerne Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doro, die WG-Älteste, hält nichts von sozialen Experimenten in den eigenen vier Wänden, ihr Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten ist gedeckt. Und wenn Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee total gut, aber der Lärm . . . Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammenziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der sympathische Sozialarbeiter Achmed äußert sich unverblümt über Araber und Gutmenschen.



Wo verläuft unsere Toleranzgrenze? Wie steht es wirklich um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzugeben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte.



Inszenierung | Hartmut Uhlemann

Bühne & Kostüme | Stephanie Kniesbeck



Mit | Rosana Cleve | Monika Hess-Zanger | Johannes Langer | Ivana Langmajer | Jürgen Lorenzen | Atilla Oener



WILLKOMMEN hat das Potenzial der neue Dauerbrenner im Borchert Theater zu werden: Es trifft die aktuelle, teilweise abstruse Diskussion um den Umgang mit den Migranten auf den Punkt. Hier kann sich jeder, welche Position auch immer er vertritt, wiedererkennen. [Westfalium]


Münster

09.04.2020
18:00 Uhr
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt

Ausstellung im Romantikerhaus Jena / Unterm Markt 12a

Zusammen mit dem Lyriker Jörg Kowalski (Halle) gründete der Maler und Grafiker Ulrich Tarlatt (Bernburg) 1987 die edition augenweide, einen Verlag für originalgrafische Publikationen in kleinen Auflagen. Inhalt, Aussehen und Verarbeitung der Bücher stehen in der Tradition jener Publikationen, die vor 1989 jenseits staatlicher Druckgenehmigungen entstehen konnten.
In der edition augenweide sind bis heute mehr als 50 Künstlerbücher erschienen, unter denen die 30 Almanache der Edition common sense die bedeutendsten Einzelpositionen darstellen.
Die Herausgeber orientieren sich bei der Konzeption an den klassischen Almanachen, so etwa an jenen aus dem Fritz Gurlitt Verlag, in denen Bildender Kunst und Literatur ein gemeinsames Podium geboten wurde. Im Jahrestakt werden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen eingeladen, einen Beitrag zu schaffen und diesen als signierte Erstveröffentlichung im Almanach zu publizieren. Im Dezember 1989, direkt nach dem Fall der Mauer, erschien der erste Band unter dem Titel Common Sense. Almanach für Kunst & Literatur. Mit rund 500 Einzelbeiträgen bietet die Edition bis heute einen exzellenten Überblick über die vor allem deutschsprachige Kunst- und Literaturszene und vereint viele bekannte mit weniger bekannten
KünstlerInnen und SchriftstellerInnen.
Die Ausstellung vermittelt einen Querschnitt aus dem überbordenden Fundus von 30 Jahren Redaktionsarbeit. Gezeigt werden mehr als 100 Zeichnungen, Grafiken, Gedichte, Texte, Fotografien, visuelle Poesie und Multiples.

Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr

Jena

09.04.2020
zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden


Ein Mietshaus in Berlin Pankow. Wir treffen: Ein junges lesbisches Paar, einen alkoholkranken Gerichtsvollzieher, eine depressive Mittvierzigerin und ihren Ex-Mann. Wir treffen nicht: Nabil, den jungen syrischen Geflüchteten im Erdgeschoss. Alle sprechen über ihn, keiner spricht mit ihm. Nabil ist die Fehlstelle des Stücks, das Fremde und Andere im Leben der fünf Protagonisten, die ihn beschreiben und von ihren Begegnungen mit ihm erzählen.

Während die Figuren eloquent über Beziehungen, Beruf und gesellschaftspolitische Probleme unserer Zeit reflektieren, wird klar, dass der geflüchtete Mensch mitten unter ihnen alles für sie ist: Reizpunkt, Korrektiv, Gradmesser, Projektionsfläche für ihre Konflikte, stete Erinnerung an die eigene Schwäche und Handlungsunfähigkeit.

Im alltäglichen Zusammenleben der sechs so unterschiedlichen Charaktere offenbart sich die ganze Fragilität unserer heutigen Gesellschaft, die so stolz ist auf ihre Diversität, gegen das Fremde in ihrer Mitte aber immer wieder anstreitet, es fürchtet und nur allzu oft zum Sündenbock macht für das eigene Scheitern.

Kutschkes dramaturgischer Kniff der somatischen Leerstelle erweist sich als elegantes und hocheffektives Mittel, uns die geistige Leerstelle unseres gegenwärtigen, gemeinsamen Existierens vor Augen zu führen.


Regie Jochen Schölch Bühne Thomas Flach Kostüme Sanna Dembowski Licht Hans-Peter Boden Dramaturgie Katharina Schöfl Regieassistenz Domagoj Maslov Bühnenbau Alexander Ketterer

Mit Matthias Grundig, Thorsten Krohn, Sophie Rogall, Mara Widmann, Lucca Züchner

 

Eintrittspreise
€ 19 | € 23
ermäßigt € 15 | € 19
juniorermäßigt € 13 | € 17 (für Schüler, Studenten, FSJler und Auszubildende bis zum 27. Lebensjahr)

Montag und Mittwoch = Theatertag - alle Kartenpreise € 4 reduziert

Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 15 Min. (keine Pause)


Produktion und Veranstalter: GbR Schöfl u.a. „zu unseren füßen, das gold...“

Der Nibelungen Wut

SpFg: Grit van Dyk, Johanna Schall. R: Johanna Schall. B/K: Heike Neugebauer, Rike Schimitschek. M: Maria Hinze.
Mit: Svea Auerbach, Tobias Dürr, Sonja Hilberger, Michael Meyer, Sofie Alice Miller Erik Roßbander.

Wir besuchen eine sehr spezielle Hölle, die Hel betreibt. Dort gibt es für Brunhild, Kriemhild und Hagen kein Entrinnen aus ihren Erinnerungen, den immer gleichen Fragen, den dunklen Träumen. Siegfried ist erschlagen, die Nibelungen sind in einem blutigen Gemetzel untergegangen, Kriemhild und Hagen erschlagen, Brunhild starb von eigener Hand. Wer trägt welche Schuld? Wer kann sich auf welches Recht berufen? Und warum sollte uns das interessieren? Wir schauen auf unser Nationalepos und lernen den urdeutschen Helden Siegfried kennen: Wer war er? War er ein Held? Was haben wir mit dieser Helden-Figur gemacht, wofür ihn benutzt, missbraucht, ausgeschlachtet? Wer ist ein Held? Wer ist heute ein Held?
Die Edda trifft auf das Nibelungenlied, die Ehre einer Walküre auf mittelalterliche Rittertugend, archaische Glaubensvorstellungen auf christliches Selbstverständnis, deutsche Nationalbewegung auf machtpolitische Interessenkämpfe. Eine mythologische Völkerwanderung. Über Jahrhunderte wird „Deutschland“ konstruiert aus Sprache, Blut, Traum und Macht. Drachenblut, Nibelungentreue und Dolchstoßlegende. Lässt sich das so heute noch verkaufen?

Mit “Du kannst Gott zu mir sagen!“ haben sich das Team Johanna Schall und Grit van Dyk in die alttestamentarische Welt begeben. Mit “Der Nibelungen Wut” reisen sie in eine andere, ebenso prägende mythische Landschaft: Unser Nationalepos - eine Geschichte, in der am Ende alle sterben. Alle, außer dem Fremden, dem Hunnenkönig Attila, der um Kind und Frau beraubt, übrigbleibt. Eine wilde und grausam-schöne Reise in die Welt des deutschesten aller deutschen Stoffe.

Bremen

09.04.2020
19:30 Uhr
Rainer Pause & Norbert Alich · als "Fritz und Hermann"

ACHTUNG! Diese Veranstaltung ist auch der Nachholtermin für den 08. & 09.04.20!
Tickets behalten ihre Gültigkeit.

 

PRESSESTIMMEN:
"...ein Genuss." (Rhein-Zeitung)

"...Pause und Alich sind einfach unschlagbar."Einfach legendär ihre Streitlust, die Spitzfindigkeiten und die Songs, auf die wir auch künftig nicht verzichten wollen." (Bonner Rundschau)

"...ihr Ton ist spürbar schärfer geworden, ihr Humor schwarzgalliger. Und dieser Sarkasmus steht den rheinischen Marxbrothers gut zu Gesicht."
(General-Anzeiger)


Alles neu!
Großartig.

Frühjahrsputz!
Endlich mal was anderes! Ausmisten!
Ja! Aber! Denn da bleibt doch immer die große Befürchtung: findet man danach noch alles wieder?!
Verlieren wir nicht mit jedem Frühjahrsputz ein Stückchen Heimat, ein Stück Sicherheit und Geborgenheit?

Um es gleich zu sagen: keine Angst!
Das neue Neu ist wie das alte Alt.
Natürlich gibt es endlich eine neue große Koalition, aber sie ist nicht neu, sie heißt nur neu: Groko! Natürlich wird das kriminelle Treiben der Banken weiterhin weltweit nicht verhindert! Neu ist nur, dass man offen dazu steht, den Bock zum Gärtner macht und einen Vertreter von Goldman Sachs direkt ins Finanzminsterium holt.
Dummheit, Ignoranz und Habgier bleiben die Regenten, weltweit. Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus, feiern weiterhin fröhliche Urständ, nur in neuem Gewand!

Und keine Angst: Fritz & Hermann regen sich auf wie eh und je! Und tun genau das, was seit mittlerweile fast 30 Jahren von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenns drauf ankommt, zum großen Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine neue und vor allem bessere Welt!


"Bei Fritz & Hermann tut manches richtig weh, und Zartbesaiteten wird so manche „Pointe“ durchaus eine Weile quer stecken. Aber, genau so geht eben Kabarett - wenn es noch nicht zur Comedy geronnen, sondern unbequemes, großartiges Kabarett ist, dessen Verfallsdatum nicht bereits am Theaterausgang endet.“
Wiesbadener Tagblatt

Fritz und Hermann, das sind die beiden Bonner Kabarettisten Rainer Pause und Norbert Alich. Seit 1984 präsidieren sie alljährlich die alternative Bonner Karnevalsrevue „PINK PUNK PANTHEON“. 11 Kabarettprogramme haben die beiden bisher auf die Kleinkunst- und Stadthallenbühnen dieser Republik gebracht, Gastspiele auch im Ausland (Genf, Zürich) nicht ausgeschlagen.
In allen einschlägigen Kabarettsendungen haben sie mitgewirkt und seit 2006 auch ihre eigene Kabarettsendung "Fritz und Hermann" im WDR-Fernsehen.
 Die Presse bezeichnet sie als „Wiedergänger von Pat und Patachon“ (Frankfurter Rundschau), als die „rheinische Antwort auf Gerhard Polt“ (Rheinische Post). Und der Bonner General-Anzeiger schrieb: „..die beiden gehören zum Besten, was die deutsche Kabarettszene zu bieten hat“.

 

Wochenend-Affären

26.03.2020 - 10.05.2020
Mit: Juliane Fechner, Maja Müller, Alexander Hanfland, 
Martin, König, Stefan Schneider, Dirk Waanders

Regie: Udo Schürmer

Clara freut sich auf das perfekte Wochenende. Ihr Mann Roland ist geschäftlich unterwegs, und so hat sie nicht nur freie Bahn für den Besuch ihres Pariser Lovers Robert. Auch der Innenarchitekt Rüdiger, den sie heimlich engagiert hat, kann endlich Pläne für die Umgestaltung des Hauses machen, mit der sie ihren Mann "überraschen" will. Dumm nur, dass Claras Plan nicht aufgeht, denn Roland bleibt zu Hause. Sein "Geschäftstermin", Claras beste Freundin Leni, fällt nämlich leider aus. Denn Clara hat jene kurzerhand zu sich eingeladen, was sie als Freundin nicht ausschlagen kann. Und nun droht die Lage, prekär zu werden. Denn nicht nur muss sich Rüdiger vor Robert verstecken und schließlich in die verschiedensten Rollen schlüpfen, nein auch Leni und Roland müssen ihre Affäre verheimlichen. Doch die findige Clara lässt sich nicht so einfach das Wochenende vermiesen. Sie gibt Rüdiger und ihren Lover wahlweise als Klempner oder Maler aus, und jeder wähnt sich schon nachts heimlich im richtigen Zimmer ... als plötzlich Lenis echter und noch dazu ziemlich handfester Ehemann Robbi auftaucht und nach dem Liebhaber seiner Frau sucht, dessen Name mit "R" beginnt ... Spätestens hier reißt diese starke Komödie voll geschickten Spielen mit bekannten Mustern, überraschender Spitzkehren, feiner Pointen, herrlicher Doppeldeutigkeiten, und nicht zuletzt gegensätzlicher Charaktere auch den letzten Skeptiker mit. Ein absolut gefundenes Fressen für Publikum und Schauspieler gleichermaßen, diese meisterliche Mischung aus französischer Leichtigkeit und englischer Pointendichte.

Extrawurst

02.04.2020 - 10.05.2020

Mit: Christopher Krieg, Hannes Schäfer,
Giovanni Arvaneh, Deborah Müller

Regie: Thomas Weber-Schallauer
Eigentlich ist es nur eine Formsache: Die Mitgliederver­samm­lung eines Tennis­clubs in der deutschen Provinz soll über die Anschaf­fung eines neuen Grills für die Vereins­feiern abstim­men. Normaler­weise kein Problem –
gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied des Clubs zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grill­würste bekan­ntlich nicht auf einen Rost mit
Schweine­fleisch legen. Eine gut gemeinte Idee, die aber immense Diskus­sio­nen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minder­heit einräu­men? Muss man Religio­nen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine deutsche Leitkul­tur? Und sind Vegetarier eigentlich auch eine Glaubens­ge­mein­schaft? Immer tiefer schraubt sich der schein­bar belan­glose Konflikt um den Grill in die Beziehun­gen der Mitglieder. Ebenso respek­t­los wie komisch stoßen Atheis­ten und Gläubige, Deutsche und Türken, „Gutmen­schen“ und Hardliner frontal aufeinan­der. Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben.
Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „toler­ant und intol­er­ant“, „religiös und ungläubig“
viel fließen­der sind als man denkt. Die Zuschauer sind als Vereins­mit­glieder direk­ter Teil des Geschehens und erleben mit, wie sich eine Gesellschaft komplett zerlegen kann. Und das in einem schnellen,
hochpointierten und sehr aktuellen Stück.

Der Berg ruft!

Hamburg

09.04.2020
19:30 Uhr
Tickets
Aydin Isik – „ehrlich gesagt…“

Der Krisenstab der Stadt Köln hat am 13.03.2020 entschieden, Bürgerhaus Stollwerck, wie eine Reihe anderer städtischer Einrichtungen wegen der Corona-Pandemie vom 14.03. bis zum 19.04.2020 zu schließen. Sofern Sie Eintrittskarten für unsere Veranstaltung haben, können Sie diese bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgeben oder auch gerne, nach Abstimmung mit dem Theaterbüro für zukünftige Veranstaltungen umbuchen oder gutschreiben

Kabarettistische Reinigung des schlechten Gewissens

 – Premiere

...hat die Wahrheit kein gutes Ansehen. Wer sie ausspricht, wird in der Türkei aus neun Dörfern gejagt. In China braucht der Wahrheitsliebende ein schnelles Pferd. Nur von der Wahrheit können Franzosen verletzt werden – und in Dänemark ist sie immer obdachlos. In Washington spricht niemand mehr die Wahrheit – und wenn doch, dann nennt man das „Fake News“. 

So ganz richtig können unsere Altvorderen also nicht gelegen haben, als sie uns beibrachten: „Egal was passiert, sei immer ehrlich!" Denn eines hat uns die Evolution schon bewiesen: Wer die Wahrheit sagt, bekommt Probleme! 

Wenn Walter Ulbricht 1961 statt „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu richten“ gesagt hätte „Ja, in zwei Monaten steht die Mauer!“, wäre der 3. Weltkrieg vielleicht nicht mehr zu vermeiden gewesen.

Wenn Bill Clinton im Januar 1998 öffentlich geprahlt hätte „Oh ja, wir hatten Oralverkehr und was für einen!“,  statt die Affäre zu Monica Lewinski zu dementieren, wäre er wohl die restlichen drei Jahre nicht mehr im Amt geblieben.

Vielleicht hat die Lüge und nicht die Wahrheit den Homa Sapiens so weit gebracht.

Wer weiss?

„Ehrlich gesagt …“ heißt das neue Bühnenprogramm von Aydin Isik (Hessischer Kabarettpreis 2018). Nachdem er sich im vorigen Programm auf die Spuren des Messias begeben hatte, folgt er nun der Wahrheit. Der ganzen Wahrheit.Und nichts als der Wahrheit. Dieser Pfad führt ihn zu der Erkenntnis: „Wahrlich, ich sage euch: Lasst es!“ 

Tagespolitisch, historisch, gesellschaftskritisch, absurd!

Stahlzeit
Die spektakulärste Show seit dem Original!
RAMMSTEIN hat mit brachialem Sound, rauer Attitüde und dem Spiel mit dem Feuer ein weltweit einzigartiges Genre geschaffen. Die Shows sind explosive Inszenierungen und fulminante Gesamtkunstwerke.

Während die künstlerische Dimension RAMMSTEINs für viele ein unerreichbar beeindruckendes Schauspiel bleibt, leben und atmen STAHLZEIT im Takt dieses musikalischen Brachial-Herzschlags. Durch ihre Adern fließt der unstillbare Drang, auf der Bühne neue Dimensionen zu kreieren, die mit den Grenzen des Vorstellbaren kokettieren.

Eingebettet in ein Hitfeuerwerk aus RAMMSTEIN-Songs aller Schaffensphasen, erwacht Abend für Abend eine Liveshow zum Leben, die dem Original in puncto Aufwand in nichts nachsteht, inklusive einer ebenso kompromisslosen wie spektakulären Pyro-Show. Mehrere Trucks und Nightliner rollen mit der gigantischen Produktion von STAHLZEIT durch die Lande.

Über 80 Shows absolviert die Band jährlich, deren Sänger Heli Reißenweber
in Sachen Aussehen, Stimme und Performance verblüffende Ähnlichkeit mit Till Lindemann besitzt.
Und das europaweit.

Ein Mix aus Bühnenelementen verschiedener RAMMSTEIN – Tourneen rollt mit STAHLZEIT in die Städte: riesige Bühnenventilatoren, bewegliche Lichttraversen und Hebebühnen, dazu ein bombastischer Sound, der sich mit jedem Dezibel nach dem Ausmaß der charakterstarken RAMMSTEIN Gigantomanie anfühlt.

2019 läuft unter dem Motto „SCHUTT + ASCHE Tour“. Es gibt keinen Zweifel: bei STAHLZEIT kann man sich sicher sein, dass dieser Tour-Slogan ernst gemeint ist. Die Stahlzeit-Maschine bläst ihr Publikum auch diesmal wieder weg!

STAHLZEIT bleibt nie stehen. Immer wird die Show weiterentwickelt.
Immer kommen neue Songs in die Setliste. Man darf gespannt sein auf 2019!

Schweiß, Feuer und diese einzigartige Brachial-Energie fährt den Besuchern während der rund zweieinhalbstündigen Show durch Mark und Bein.
Kein Wunder - STAHLZEIT sind die europaweit meistgebuchte Tribute Show und setzen mit ihr neue Maßstäbe. Nicht nur für RAMMSTEIN-Fans ein gigantisches und einzigartiges Live-Erlebnis.

Einlass: 19:00 Uhr