Freitag, 04.12.2020
um 20:00 Uhr

Lagerhalle e. V.
Rolandsmauer 26
49074 Osnabrück






Autorin, Komikerin und Powerfrau Anna Zink macht die deutschen Kleinkunstbühnen unsicher und geht mit ihrem Publikum auf einen kabarettistischen Höhenflug. Dabei nimmt sie alles auf die Schippe, was ihr im Alltag so auffällt und führt ihre Zuschauer durch das Kuriositätenkabinett des Lebens.

Der Humor wurde Anka Zink bereits in die Wiege gelegt: An einem Karnevalssonntag in Bonn geboren, war ihr beruflicher Werdegang wohl schon von Geburt an vorbestimmt. Nach Klosterschule und Soziologiestudium schlug die Frohnatur erst eine universitäre Karriere ein, bis sie schließlich bei einem Casting für Impro-Shows entdeckt wurde. Seit dem hat sie richtig Fahrt aufgenommen: Anka Zink gehört neben Dirk Bach zu den Gründungsmitgliedern der Springmaus und unterrichtet an der „Köln Comedy Schule“, wo sie beispielsweise Mario Barth oder Ralf Schmitz das Handwerk lehrte. Seit 1991 stand sie mit zehn gefeierten Soloprogrammen auf der Bühne. Anka Zink widmet sich dabei allem, was irgendwie Lacher bringen könnte: Typischer Urlaubsstress, Seitenhiebe auf Fitnesswahn oder Kritik an den neuen Medien.

Anka Zink steht der Schalk in den Augen. Sie macht Kabarett auf Augenhöhe und mit Niveau und sie macht vor allem Spaß. Dabei kann man sich aber nicht nur bei ihren Auftritten schlapp lachen: Anka Zink ist außerdem noch Autorin und Kolumnistin beim Kölner Express.

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Anka Zink - Das Ende der Bescheidenheit
Das Ende der Bescheidenheit. Ein Halleluja auf das Protzen – für alle, die noch immer klotzen. Comedy mit Arroganz. Von und mit einer erfolgreich- und gutaussehenden Anka Zink. Haben Sie auch so viele Talente, die Sie der Welt zeigen könnten, wenn die Welt dann mal endlich zu Ihnen hingucken würde? Eigentlich weiß es jeder von uns längst: Jetzt bin ich dran! Für Bescheidenheit und Zurückhaltung ist in Zeiten der Selbstinszenierung keine Zeit mehr. Es wird immer wichtiger wichtig zu sein, sonst kommt man unter die Räder. Überall locken Supermodels, Supertalents, Superfood, Superserien, Supereinschaltquoten, Superschnäppchen, Super Bowl, Supervisoren, Superklima und Supersex. Alle sind super fit, super talentiert, super schön, super jung, super geil, super laut... zumindest auf ihren Selfies. Nur die Normalos sind weg – aus unserem Viertel, unserer WhatsApp Gruppe und auf Instagram. Jeder längst für sich ein Unikat und in seiner Welt berühmt. Aber wer ist noch übrig, um uns zu bewundern? Und vor allem wofür? In einer Zeit, in der Markttauglichkeits-Hochbegabung die Königsdisziplin ist und „Wer hat das gesagt?“ wichtiger ist als „Worum geht es eigentlich?“, liefert Anka Zink mit: „Das Ende der Bescheidenheit“ eine brand-aktuelle und pupen-neue Aufklärungs-Offensive. Sie haut mit tadellosen Provokationen kräftig auf den Putz, ehe wir unsere Lieblings-Influencer als „Alltagsbegleiter“ bei unserer Pflegekasse anmelden müssen, ehe uns die Digitalisierung restlos in die Überflüssigkeit entlässt und die Bescheidenen unter uns nervös werden, weil niemand mehr Bescheid weiß. Anka Zink hat mit ihrer Wichtig-Tuer-Entlarv-Liste und dem ultimativen Narzissten-Selbsttest zwei moderne Apps zur Rettung des gesunden Menschenverstandes erfunden. Ein Programm mit praktischen Beispielen und tollen Übungen für alle Bescheidenen, die Unbescheidenheit verdient haben! Das wird ein höllischer Spaß für alle, die böses Kabarett mögen, Vorurteile lieben und Ungerechtigkeit hassen. Toll, dass Sie dabei sind!
Anka Zink - Wo pin ich. Comedy 4.1
„Wo pin ich“ ist der zweite Wurf von Anka Zink zum Thema Mensch und moderne Medien. Überwogen im ersten Teil Neugier und Begeisterung, so ist das Thema jetzt die Faszination des Möglichen.
Die Zukunft hat begonnen und zwar mit einer Lüge:
Ja ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen. Lüge!
Und verstanden. Lüge zwei!

Der moderne Mensch hat zwei gesellschaftliche Verpflichtungen: 1. Du sollst konsumieren.
2. Du sollst Daten liefern.
Am besten online!
Das kann kompliziert werden: Wie hieß noch mal mein Password? Wo muss ich das Häkchen setzen? Wo den Pin eingeben? Habe ich überhaupt schon gepinnt oder gerade gepennt?

Unser Gehirn haben wir in unser Smartphone outgesourct. Selbst Denken wird zur Glückssache. Wir daten online und pflegen unser virtuelles „Ich“, bis wir zu uns selber „Sie“ sagen. Wir arbeiten im Homeoffice und flirten mit unserem Rasenmäher-Roboter, statt mit unserem smarten Kollegen aus der Kaffeeküche, der uns längst vergessen hat und dem wir nur noch über Google Tracking auflauern können.

Anka Zink reflektiert das Leben im Netz und fragt sich, ob es Netzstrumpfhosen bald als App gibt, ob man selbstfahrende Autos auch auf „Besoffen“ programmieren kann. Ob Multitasking schizophren macht, ob wir bei soviel Nähe unser I-Phone vor Erkältungen schützen müssen und ob es mit dem richtigen Vibrationstool auch untenrum glücklich macht. Ob sich die Arbeitswelt 4.0 schneller ausbreitet als der Islam und wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die aus dem Netz nicht mehr zurückkehren.

Einlass: 19:00 Uhr - Garderobenpflicht 1€