Donnerstag, 19.12.2019
um 20:00 Uhr

Reithalle Coburg
Schloßplatz 3
96450 Coburg






Als das ‚Zeitalter der Fische‘ beschreibt eine Figur in Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ die Zeit des aufkeimenden Faschismus. In dieser Etappe auf dem Weg von der Weimarer Republik hin zu Nazideutschland wächst eine Jugend heran, der humanitäre Werte wie Empathie oder ein eigenständiges, differenziertes Urteilsvermögen abhandenkommen. Mittendrin ein Lehrer, der zunächst versucht seine Haut respektive seinen Pensionsanspruch zu retten. Das, was im Jahr 1936 aus allen Lautsprechern tönt und was die Schüler unreflektiert nachbeten, wagt er nicht in ihren Schulheften zu korrigieren.
In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.

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Jugend ohne Gott, Dauer ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Als das ‚Zeitalter der Fische‘ beschreibt eine Figur in Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ die Zeit des aufkeimenden Faschismus. In dieser Etappe auf dem Weg von der Weimarer Republik hin zu Nazideutschland wächst eine Jugend heran, der humanitäre Werte wie Empathie oder ein eigenständiges, differenziertes Urteilsvermögen abhandenkommen. Mittendrin ein Lehrer, der zunächst versucht seine Haut respektive seinen Pensionsanspruch zu retten. Das, was im Jahr 1936 aus allen Lautsprechern tönt und was die Schüler unreflektiert nachbeten, wagt er nicht in ihren Schulheften zu korrigieren.
In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.

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Jugend ohne Gott, Dauer ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
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Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
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In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
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In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.
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In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.
JUGEND OHNE GOTT

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

Paderborn

28.12.2019
19:30 Uhr
JUGEND OHNE GOTT

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

Paderborn

02.01.2020
19:30 Uhr
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Paderborn

05.01.2020
19:30 Uhr
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Paderborn

10.01.2020
19:30 Uhr
JUGEND OHNE GOTT

Jugend ohne Gott

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im Großen Haus

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11.01.2020
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„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

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19.01.2020
19:30 Uhr
JUGEND OHNE GOTT

Jugend ohne Gott

nach dem Roman von Ödön von Horváth

im Großen Haus

„Alle Neger sind hinterlistig, feig und faul!“ Diesen Satz im Geographie-Aufsatz des Schülers B kann der Lehrer nicht unkorrigiert durchgehen lassen. Er streicht ihn durch und schreibt mit roter Tinte daneben: Schwarze sind auch Menschen! Diese Korrektur zieht eine Kaskade von Reaktionen nach sich: Der Vater eines Schülers beschwert sich, der Schuldirektor droht mit der Entlassung, die Schüler der Klasse fordern, zukünftig von einem anderen, gesinnungstreuen Lehrer unterrichtet zu werden. Und der Lehrer beginnt das erste Mal in seinem Leben darüber nachzudenken, ob es nicht an der Zeit ist, für seine Überzeugungen einzustehen.

„Jugend ohne Gott“ aus dem Jahr 1937 spielt in totalitären Zeiten, aber die Parallelen zur Gegenwart sind – nicht zuletzt angesichts von Denunziation-Websites für Schüler*innen – unübersehbar. „Jugend ohne Gott“ ist Ödön von Horváths (1901-1938) dritter Roman, den er nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten schrieb. 1938 wurden Horváths Werke von den Nazis auf die Liste des „schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ gesetzt.

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30.01.2020
19:30 Uhr
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01.02.2020
19:30 Uhr
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Paderborn

06.02.2020
19:30 Uhr
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In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
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Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.
Jugend ohne Gott, Dauer ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
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In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.
Jugend ohne Gott, Dauer ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Als das ‚Zeitalter der Fische‘ beschreibt eine Figur in Ödön von Horváths Roman „Jugend ohne Gott“ die Zeit des aufkeimenden Faschismus. In dieser Etappe auf dem Weg von der Weimarer Republik hin zu Nazideutschland wächst eine Jugend heran, der humanitäre Werte wie Empathie oder ein eigenständiges, differenziertes Urteilsvermögen abhandenkommen. Mittendrin ein Lehrer, der zunächst versucht seine Haut respektive seinen Pensionsanspruch zu retten. Das, was im Jahr 1936 aus allen Lautsprechern tönt und was die Schüler unreflektiert nachbeten, wagt er nicht in ihren Schulheften zu korrigieren.
In einem vormilitärischen Schullager kommt es zum Mord an einem seiner Schützlinge. Der Lehrer hatte heimlich ein Kästchen geöffnet, um an das Tagebuch seines Schülers Z zu kommen. Z verdächtigt fälschlicherweise seinen Mitschüler N, der Lehrer hüllt sich in Schweigen und kurz darauf findet man N erschlagen in einem nahen Waldstück. Z wird angeklagt und erst als der Lehrer in einem Akt von Zivilcourage vor Gericht seine Verfehlung eingesteht, nimmt der Fall eine andere Wendung.
Eindringlich zeigt Horváth in seinem Roman, wie der Verlust eines Wertesystems und die Gleichschaltung der Jugend die demokratische Grundordnung gefährden und den Weg in den Faschismus bereiten. Kristo Šagor treibt die Entindividualisierung der Horváthschen Figuren in seiner temporeichen Erzählweise noch weiter. Das berühmte Diktum von der Unmöglichkeit des richtigen Lebens im Falschen, exemplifiziert anhand zweier Generationen, ist hochaktuell und „Jugend ohne Gott“ damit der Text der Stunde in einer Zeit, in der antidemokratische Strömungen das Friedensprojekt „Europa“ bedrohen.
Maike Bouschen, Absolventin der Theaterakademie August Everding, die das Coburger Publikum bereits 2016 mit der Uraufführung von „Jihad Baby!“, dem Gewinnerstück des 2. Coburger Forums für junge Autoren beeindruckte, übernimmt die Regie; Raum und Kostüme gestaltet Valentina Pino Reyes, die erstmals mit einer Arbeit am Landestheater Coburg vertreten ist.