Dienstag, 18.02.2020
um 10:30 Uhr







Komm mit ins Märchenland! Denn dort warten aufregende Geschichten auf dich! Der Weg dorthin ist schon sehr abenteuerlich, doch dann endlich gelangst du zum goldenen Tor … Das Stück erzählt vom Groß- und Kleinsein, von Mut und Übermut, vom Einfallsreichtum kleiner Leute und echter Herzenskraft. Aus Wenigem Großes zaubern – darauf verstehen sich Isabelle Guidi und Sophia Müller vom Theater HERZeigen, wenn sie mit ihren liebevoll gestalteten Handpuppen und wenigen Requisiten eine ganze Märchenlandschaft aufblühen lassen. Lieder von großen und kleinen Helden runden das spannende und unterhaltsame Programm ab, das für die ganz kleinen Zuschauenden im Publikum gleichermaßen ein Augenschmaus ist, wie für die ganz großen.

Geeignet für Kinder ab 3 Jahren.
Dauer: ca. 50 Minuten.

Mit Isabelle Guidi und Sophia Müller

Weitere Infos unter: www.herz-eigen.de

Eintritt: € 6,- / € 4,50 ermäßigt


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

06.04.2020

Mannheim

06.04.2020
11:00 Uhr
Tickets
ab 4,50 €
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

06.04.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

06.04.2020
The presence of Absence

Die Künstlerin Adidal Abou-Chamat thematisiert
in ihren Arbeiten das Fremdsein und das Anderssein
sowie die Suchbewegung nach der eigenen
kulturellen Identität.
Es sind jedoch nicht nur die kulturellen Unterschiede
und Besonderheiten, sondern auch genderspezifische
Rollenzuschreibungen, Vorurteile
und Klischees, die sie häufig sowohl am männlichen,
weiblichen wie auch queeren Körper
sichtbar macht. Es geht um Fragen der Differenz,
der Identität, der kulturellen und ethnischen
Dominanz sowie um Formen der Marginalisierung
und Stigmatisierung, die ihre Protagonist_
innen durch Hautfarbe, Kleidung und
Habitus mitteilen. Sie arbeitet bevorzugt mit
Strategien der ironischen Verschiebung und Verfremdung
um auch komplexe Zusammenhänge
zwischen exotisierender Bewunderung und vielschichtiger
Diskriminierung herauszuarbeiten.
(Susanne Jakob)

12-17 Uhr

Wiesbaden

06.04.2020
Biennale für aktuelle Fotografie 2020

ACHTUNG: Die Reiss-Engelhorn-Museen haben wegen des Coronavirus ab Samstag, den 14. März 2020 bis auf weiteres geschlossen!

Das ikonische Bild ist uns als Phänomen wohlbekannt. Zeitungen und Nachrichten-Portale bezeichnen Fotos regelmäßig als „ikonisch“. Wenn ein Foto tatsächlich bekannt wird, dauert es nicht lange, bis Nachrichtenkanäle daraus Profit schlagen, indem sie diese Bekanntheit in weiteren Artikeln thematisieren, die nur dazu dienen, die Reichweite und kulturelle Wirkmacht des Bildes noch zu steigern. Es entstehen eine Echokammer der Bilder und ein Spiegelsaal.

Nur wenige der Milliarden von Bildern auf der Welt sind zu Ikonen geworden. Die Ausstellung Reconsidering Icons zeigt keine ikonischen Bilder und doch ist sie voll davon. Sie führt verschiedene Projekte aus den vergangenen Jahren zusammen, die Strategien der Neugestaltung, Überarbeitung und Neudefinition nutzen. Manche Projekte kehren zurück an den Entstehungsort ikonischer Bilder. Manche rekonstruieren sie. Manche spüren ikonischen Bildern in ihren verschiedenen medialen Erscheinungsformen nach. Manche nutzen neue Technologien wie Virtual Reality und 3D-Modeling, um uns zu Bildern zurückzuführen, die in früheren Epochen der Fotografie entstanden sind.

Unabhängig von dem jeweiligen gezeigten künstlerischen Vorgehen nähert sich Reconsidering Icons dem ikonischen Bild als einer komplexen Form von kulturellem Gemeingut. Diese verlangt nach einer kritischen und philosophischen Betrachtung, aber auch nach einer spielerischen: Wenn ikonische Bilder unsere gemeinschaftliche Vorstellungskraft prägen, sollten wir fantasievoll mit ihnen umgehen.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.biennalefotografie.de

Mannheim

06.04.2020
01:10 Uhr
Verrückt nach Angelika Kauffmann

Angelika Kauffmann (1741–1807) vertritt exemplarisch den neuen Typus einer europaweit vernetzten und welt­gewandten Künstlerin. Ihr breitgefächertes Œuvre reprä­sentiert wesentliche Aspekte des internationalen Klassizis­mus im Zeitalter der Aufklärung und Empfindsamkeit. Von den etwa 100 ausgestellten Werken – darunter Gemälde, Grafiken und Skulpturen – werden etliche erstmals öffent­lich zu sehen sein.

Schon in jungen Jahren wurde die gebürtige Schweizerin als Wunderkind gefeiert; ihren Durchbruch erlangte sie in London. Protegiert vom englischen Hof setzte sie sich bald in der englischen Kunstszene als gefragte Porträtistin und Historienmalerin durch und erhielt schließlich aus ganz Europa Aufträge. Viele ihrer Werke prägten die Kunst und Mode ihrer Zeit und lösten einen regelrechten Kauffmann-Kult aus.

Di-So 11-18 Uhr, Do 11-21 Uhr

Düsseldorf

06.04.2020
Beauty Is A Line

Linien können nicht nur der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten sein, sie verbinden auch in einem musealen Kooperationsprojekt zwei Länder miteinander. Die Doppelausstellung „Beauty is a Line“ findet gleichzeitig im Kunstmuseum Pablo Picasso Münster und im Rijksmuseum Twenthe im benachbarten Enschede statt. Die Ausstellung widmet sich mit Gemälden, Grafiken, Skulpturen, Assemblagen, Filmen, Installationen, Performances und Einrichtungsgegenständen der Linie als Gestaltungsmittel und ihrer Schönheit und Funktion in der Kunst- und Kulturgeschichte. Das Picasso-Museum zeigt in seinem Ausstellungsteil  vom 1. Februar bis zum 24. Mai 2020 Werke "Von Cy Twombly bis Gerhard Richter".

In beiden Museen führt der Ausstellungsparcours die Besucher zuerst in das mondäne Europa der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, in dessen Salons die Linie als dekoratives Element Architekturen und Innenausstattungen, Kleidung, Mobiliar, Zeitschriften und auch das Design der kleinen Alltagsdinge verschönerte. Anschließend führt der Weg in die Klassische Moderne, die das Picasso-Museum mit den Avantgardebewegungen von De Stijl und des Bauhauses aufgreift, deren Künstler mit geometrisch-abstrakten Formen einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit initiierten.

Die Weiterentwicklung dieser Tendenzen in der US-amerikanischen Minimal Art verdeutlicht die Ausstellung in Münster durch Exponate von Künstlern wie Donald Judd, Sol LeWitt und Robert Mangold. Abschließend konzentriert sich das Picasso-Museum auf die Entwicklung der Linie im Kontext von André Massons surrealistischer Linienkunst, die eine Befreiung von rationalen Gestaltungsprinzipien anstrebte und deren Einfluss auf die Action Paintings Jackson Pollocks und Cy Twomblys im Abstrakten Expressionismus.

Kombi-Eintritt „Beauty Is A Line“ – Münster & Enschede 
Sie haben bereits den Ausstellungsteil „Beauty Is A Line – Matisse en Picasso“ im Rijksmuseum Twenthe in Enschede besucht? Dann erhalten Sie bei Vorlage Ihres Eintrittstickets an der Museumskasse im Picasso-Museum einen Rabatt von 25 % auf den regulären Eintritt .Auch das Rijksmuseum Twenthe in Enschede gewährt einen Rabatt von 25 % bei Vorlage des Eintrittstickets aus dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr

Münster

06.04.2020
zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

06.04.2020
Writing the History of the Future

In einer außergewöhnlichen Zusammenstellung präsentiert das ZKM die Hauptwerke seiner weltweit einzigartigen Medienkunstsammlung.

Das 20. Jahrhundert erlebte eine radikale Transformation des Bildes durch die apparativen Medien. Beginnend mit dem Skandal der Fotografie, der darin bestand, dass Bilder sich quasi selbst herstellen, haben die Medien den »Gesamtcharakter der Kunst verändert« (Walter Benjamin). Fotografie, Film, Fernsehen, Video, Computer und Internet haben das Verhältnis von Künstler, Werk und Betrachter sowie unsere Vorstellung des Schöpferischen neu bestimmt. Die Ausstellung »Writing the History of the Future« macht beispielhaft den Wandel der Kunst angesichts der sich verändernden apparativen Produktions-, Rezeptions- und Distributionstechnologien deutlich. Sie zeigt auch, wie KünstlerInnen mediale und soziale Praktiken vorwegnehmen, die erst Jahre später für die gesamte Gesellschaft selbstverständlich werden. Sie schreiben, wie der Titel der Ausstellung sagt, die Geschichte der Zukunft.

Karlsruhe

06.04.2020
Akinbode Akinbiyi

Die Fotografieausstellung Six Songs, Swirling Gracefully in the Taut Air versammelt Arbeiten des in Berlin lebenden nigerianischen Fotografen Akinbode Akinbiyi, der unter anderem in Städten wie Lagos, Berlin, Johannesburg, Bamako und Chicago das menschliche Zusammenleben festgehalten hat.

Akinbode Akinbiyis Sammlung von Schwarz-Weiß-Fotografien zeigt eine Welt häufig übersehener Narrative, Gesten und Glaubensvorstellungen inmitten von lauten Straßen, Küstenlinien und dicht besiedelten Vierteln. Das Umherwandern ist für Akinbiyi dabei zentrales Instrument, um soziale Realitäten zu dokumentieren und die Psychogeografie städtischer Umfelder zu erforschen. Die Ausstellung umfasst die international vielbeachtete Serie Lagos: All Roads und die fortlaufende Reihe African Quarter – Fotografien, die seit den späten 1990er Jahren in Berlin entstanden sind. Diese zeigen Straßen, in denen die historischen Spuren der deutschen Kolonialvergangenheit eingeschrieben sind, und offene Begegnungen in der afrikanischen Diaspora und in afrodeutschen Communitys in der Stadt, vor allem im Bezirk Wedding.

Kuratiert von Natasha Ginwala

Mi bis Mo von 10:00 bis 19:00, Di geschlossen

Berlin

06.04.2020
bauhaus.film.expanded

Die Ausstellung »bauhaus.film.expanded« greift die Idee des Totaltheaters auf, das der Bauhausdirektor Walter Gropius 1926/1927 für Erwin Piscator entworfen hatte. Mit Hilfe von mehr als einem Dutzend Filmprojektoren beabsichtigte er, »den Raum unter Film zu setzen«.

Die von Markus Heltschl, Thomas Tode und Peter Weibel kuratierte Ausstellung greift diese visionäre Idee der Immersion auf, indem sie in großflächigen multiplen Projektionen sechzig Filme einander gegenüberstellt. Durch die unterschiedlichen Filmlängen werden immer wieder neue Beziehungen zwischen den Filmen in den Ausstellungsräumen geknüpft. Nach heutigem Stand der Forschung haben 28 BauhäuslerInnen an Filmen oder Lichtprojektionen gearbeitet – darunter Ellen Auerbach, Ella Bergmann-Michel, László Moholy-Nagy, Ludwig Hirschfeld-Mack und Kurt Schwerdtfeger.

Durch die Erstaufführungen und die Entdeckung bisher verloren geglaubter Filme und digitale Rekonstruktionen falsch gespielter Filme (z.B. die Vorführungsgeschwindigkeit und Reihenfolge der Sequenzen), durch originalgetreue Wiederaufführungen (z.B. Farbe und Ton betreffend) wird erstmals eine wissenschaftliche Aufarbeitung des großen kinematographischen Erbes des Bauhaus präsentiert.

Die Werke lassen sich formal und thematisch vier unterschiedlichen Bereichen zuordnen, die wir in vier Räumen präsentieren: 1. Abstrakte Filme, 2. Politische und experimentelle Filmessays, 3. Reformerische Architekturfilme und 4. Erweiterte Filmformen.

Als einer der innovativsten Bildkünstler des 20. Jahrhunderts hatte László Moholy-Nagy den Film programmatisch in das Zentrum seiner Überlegungen zum »Neuen Sehen« gestellt. Die von ihm erstrebte »zentrale Filmversuchsstelle« wurde am Bauhaus nie eingerichtet, BauhäuslerInnen schufen jedoch außerhalb der Schule einen erstaunlich großen Filmkorpus. Durch die Verfolgung der Nationalsozialisten, Emigration und Krieg wurde ein Teil dieser Filme vernichtet. Einige konnten ihre in der Bauhaus-Zeit entworfenen Film-Partituren erst nach dem Krieg verwirklichen. Die Ausstellung hebt insbesondere die wichtige Rolle der Frauen des Bauhaus hervor. In symbiotischen Arbeits- und Lebensgemeinschaften haben sie an zentralen abstrakten Werken der deutschen Filmavantgarde mitgearbeitet.

Karlsruhe

06.04.2020
Frau am Kreuz

500 Jahre wurde die Frau am Kreuz als Heilige
und Heilerin verehrt. Sie trägt Namen wie Sankt
Kümmernis, Ontkommer und Wilgefortis oder –
in romanischen Ländern – Santa Liberata oder
Santa Eulalia.
Seit dem Spätmittelalter wird die Gekreuzigte
in langem Gewand und mit Krone dargestellt.
Und: Sie trägt einen Bart. Im gesamten Alpenraum
finden sich unzählige Darstellungen.
Doch auch in der Kirche in Rauenthal (Rheingau)
finden wir ihr Bild.
Die Ausstellung vermittelt einen Eindruck und
eine Bestandsaufnahme und folgt dem Motiv,
das in bildender Kunst, Pop-Kultur und Politik
eine Renaissance erlebt. Gestern wie heute stellt
die Figur eine Allegorie der Befreiung und Toleranz
dar. So eignet sie sich als Projektionsfläche
für soziale und politische Anliegen.

12-17 h

Wiesbaden

06.04.2020
Gesichter und Geschichten

Fotoporträts von Rafael Heygster, Filme, Bilder und Texte aus 30 Jahren Psychiatriereform. Neben den Fotos der Zeitzeugen erinnern ausgewählte Filme, Malerei, Zeichnungen und Objekte aus dem Archiv des Krankenhaus-Museums an 30 Jahre Psychiatriereform in Bremen.

Preis 4 Euro / 2 Euro

 

AUF GRUND DER  CORONA - PANDEMIE  BLEIBT DIE KULTURAMBULANZ BIS VORRAUSSICHTLICH ZUM 19.04.2020

GESCHLOSSEN.

Mi bis So von 11:00 bis 18:00, Mo und Di geschlossen

Bremen

06.04.2020
INNEN-LEBEN

Gemeinsam mit Ton-Plastiken des autistischen Japaners Shinichi Sawada (*1982), der nun erstmals nicht im Kontext der Outsider-Art zu sehen ist, werden Tuschezeichnungen des aus Regensburg stammenden Alfred Kremer ausgestellt. Es handelt sich um zwei Künstler unterschiedlicher Herkunft und Generation, deren Werke jedoch gleichermaßen tiefe seelische Einblicke liefern. Ohne sich sprachlich äußern zu können, teilt sich Sawada durch geheimnisvolle Gestalten der Außenwelt mit. Kremer schafft in seinen von Krankheit gezeichneten letzten Lebensjahren Tuschen, in denen seine verborgenen Ängste und Wünsche zutage treten.

Mi bis Fr von 14 bis 17 Uhr, Sa/So von 11 bis 17 Uhr

Neumarkt

06.04.2020
Revierfolklore

Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Ist sie ein Ausdruck von Heimatstolz oder Folge einer Vermarktung der Erinnerung und Kommerzialisierung der Region? Mit rund 250 Exponaten – vom Wandteppich über Skulpturen bis zur Bade-Ente in Kumpel-Kluft – setzt sich die Ausstellung mit der Erinnerungskultur auseinander.

10 bis 18 Uhr

Dortmund

06.04.2020
Moving Energies

Energieflüsse bewegen uns, unsere Welt und das Universum. Als Fließen von Energie beschreibt auch der Sammler Thomas Olbricht sein Kunsterleben und -leben. Es ist diese Dynamik, die er gern mit vielen Menschen teilt. Auf diesen Wunsch geht die Namensgebung seines Ausstellungshauses zurück: moving energies – me Collectors Room Berlin.

Moving Energies, Energieflüsse, die sich aus dem Zusammenspiel verschiedenster Objekte, Genres oder Epochen ergeben, sind gleichermaßen ursächlich für den Eklektizismus der Olbricht Collection: Da gibt es Feuerwehrautos, Jugendstilobjekte, romantische Landschaftsmalereien, aber auch Designermöbel, afrikanische Holzskulpturen, Briefmarken, Globen oder altmeisterliche
Stillleben und neben den Wunderkammerobjekten aus Renaissance und Barock vor allem zeitgenössische Kunst. In den privaten Räumen des Sammlers finden all diese Objekte zusammen. Französische Jugendstilvasen gruppiert vor einem romantischen Sonnenuntergang Carl Robert Kummers, Skulpturen Ewald Matarés gebündelt im Regal neben einer abstrakten Farbexplosion
von Katharina Grosse oder barocke Drechselobjekte vor einem schwarz-weißen Film Still von Cindy Sherman – teils eigenwillige Zusammenstellungen fügen sich zu dem ganz subjektiven Universum des Sammlers.


Im Frühjahr 2010 eröffnete Thomas Olbricht den me Collectors Room Berlin, um seine Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In rund 20 Ausstellungen wurden immer wieder einzelne Teilbereiche beleuchtet. Die Ideen für die Ausstellungen, aber auch die Inspiration, Kunst für die Olbricht Collection zu erwerben, entstehen auf Reisen, in anderen Ausstellungen oder auf
Kunstmessen. Die Reflexion dieser Ideen und das Heranreifen der konkreten Formulierung erfolgt überwiegend im privaten Umfeld: Zuhause, wo Kunst, Bilder, Einladungen, Auktionskataloge und die Sammelfelder präsent sind.

Diese privaten Räume werden in „Moving Energies“ in einem Szenenbild nachgebaut, um den Besucher*innen seine Inspirationen und Gedankenwelten unmittelbar zugänglich zu machen. Sämtliche Sammelbereiche, wovon manche seit Jahren kontinuierlich im Fokus stehen, während andere Bereiche Phasen unterworfen sind, werden zusammengebracht. In der Ausstellung werden
sie in den vermeintlich privaten Räumen inszeniert, um den kreativen Prozess des Sammelns in allen Facetten zu verdeutlichen.


Schon als Fünfjähriger beschäftigte sich Thomas Olbricht mit dem Sammeln von Briefmarken und ist, bis heute, begeisterter Liebhaber der ersten Marken aller Länder. Auch begleitet er die amerikanische Künstlerin Taryn Simon seit Beginn ihrer Karriere und sammelt seitdem kontinuierlich Fotografien aus allen Werkphasen. Außerdem hat er durch jahrzehntelange Akribie das Editionswerk Gerhard Richters mit seinen über 170 Arbeiten vervollständigen können. Im
Rahmen der Ausstellung wird ein Raum den abstrakten Werken Richters aus der Sammlung gewidmet. Die Wunderkammer, mit kostbaren Exponaten aus Renaissance- und Barockzeit, ist ein weiterer Sammelbereich, der seit vielen Jahren im Fokus steht, wie auch Feuerwehrautos oder Pflanzenmodelle aus Pappmaché, die zur Jahrhundertwende einen festen Platz in deutschen Schulen hatten. In der Ausstellung findet man zudem Arbeiten aus vergangenen, teils monografischen, teils thematischen Präsentationen. Werke von Cindy Sherman, Claire Fontaine,
Thomas Schütte, William C. Copley, Andreas Slominski oder Sigmar Polke vermischen sich mit bisher nicht gezeigten Positionen wie Pippilotti Rist, Dana Schutz, Timm Ulrichs, Nicole Eisenman, Peter Halley, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Ernst Wilhelm Nay oder Karin Kneffel.

Gerade die Zusammenschau all dieser Sammelbereiche in seinem Zuhause ist es, aus der Thomas Olbricht die Energie zieht, die ihn um- und auch immer wieder antreibt. Mit „Moving Energies“ gewährt der Sammler den Besucher*innen einen einmaligen, ganz persönlichen Einblick.

Zur Ausstellung gibt es wieder ein umfassendes Rahmenprogramm. Neben Führungen und Workshops finden Expertengespräche zu Gerhard Richters Abstraktionen mit Hubertus Butin (Herausgeber des Werkverzeichnisses der Editionen Gerhard Richters) sowie zur Wunderkammer Olbricht mit Georg Laue (Kunstkammer Georg Laue, München) und Prof. Dr. Dirk Syndram (Direktor Grünes Gewölbe, Dresden) statt. Thomas Olbricht lässt außerdem in einem Gespräch die
letzte Dekade Revue passieren

von 12:00 bis 18:00 Uhr

Berlin

06.04.2020
WoW – Wirksam ohne Waffen

Sind Kriege unvermeidlich? Muss Militär geschickt werden, um »humanitär« zu intervenieren? Welche Alternativen gibt es?

Mit diesen Fragen setzt sich die Ausstellung WoW – Wirksam ohne Waffen auseinander und zeigt weltweite Beispiele »Gewaltfreier Interventionen«. Unter diesem Begriff verbirgt sich die Idee einer unabhängigen »Dritten Partei«, die hilft, Konflikte ohne Gewalt auszutragen.

Es gibt vielfältige Formen gewaltfreien Eingreifens, von der Kriegsvorsorge bis zur Konfliktnachsorge. Sie wurzeln nicht zuletzt in Gandhis Idee einer Friedensarmee (»Shanti Sena«), die in der Ausstellung ausführlich dargestellt wird. Gewaltfreie Intervention gibt es auf allen Kontinenten, im eigenen Land wie im Ausland, von Friedensfachkräften wie von Freiwilligen und Friedensaktivist*innen.

 

Die Ausstellung wurde gemeinsam vom Bund für Soziale Verteidigung und dem Friedensmuseum Nürnberg erarbeitet und umfasst zwei Bereiche: Zum Einen wird die »Gewaltfreie Intervention« in Krisen und Kriege thematisiert, zum anderen verschiedene Ansätze »Ziviler Konfliktbearbeitung«.

 

 

Zur Eröffnung spricht Bürgermeisterin Birgit Strangmann, eine inhaltliche Einführung bietet Dr. Christine Schweitzer, Geschäftsführerin des Bundes für soziale Verteidigung, zum Thema »Gewaltfrei in Konflikte eingreifen - Menschen schützen, Konflikte nachhaltig bearbeiten«.

 

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum, Markt 6, 49074 Osnabrück

Donnerstag, den 5. März 2020 um 19:30 Uhr

Eintritt frei

Di bis Fr von 10:00 bis 17:00 Uhr, Sa + So von 11:00 bis 17:00 Uhr. Montags geschlossen.

Osnabrück

06.04.2020
Azteken

Die Große Landesausstellung, anlässlich des 500. Jahrestags der Landung des spanischen Eroberers Hernán Cortés im Golf von Mexiko, eröffnet einen neuen, vertiefenden Blick auf die Kultur der Azteken. Beginnend mit der Peripherie des aztekischen Imperiums (ca. 1430 – 1521 n. Chr.) und der natürlichen und kulturellen Vielfalt Mexikos, nähern wir uns dem Inneren des Reiches und seiner Hauptstadt Tenochtitlan. Im Fokus dieses Teils der Ausstellung stehen zwei von weltweit noch vier erhaltenen Federschilde der Azteken sowie eine hochwertige Grünsteinfigur. Nach dem Durchschreiten des Herrscherpalastes des Kaisers Moctezuma betritt der/die Besucher*in das Innerste des Imperiums: den heiligen Bezirk mit dem Haupttempel Templo Mayor. Als Leitfaden der Ausstellung dienen die Tribute, die das aztekische Imperium seinen eroberten Provinzen auferlegte. Sie flossen nach Tenochtitlan und in hoher Zahl weiter in den Templo Mayor, als Gaben an die Götter.

Eine vollendete Kunst

Die aztekischen Steinskulpturen bestechen durch ihre naturgetreue und detailverliebte Darstellungsweise, häufig kombiniert mit Kalenderzeichen, Charakteristika bestimmter Gottheiten oder der Kombination verschiedener Götter. Wertvolle Mosaikmasken, Federarbeiten und Goldschmuck lassen erahnen, welche Pracht die Eroberer am Hofe des Aztekenherrschers vorfanden. Den farbenfrohen Bilderhandschriften ist ein eigener thematischer Abschnitt gewidmet. Als Besonderheit kann die Ausstellung neueste Forschungs- und Ausgrabungsergebnisse präsentieren. Das Ausgrabungsprojekt Templo Mayor sowie das angeschlossene Museum stellen uns erst kürzlich entdeckte, noch nie ausgestellte Opfergaben zur Verfügung.

Hochkarätige Leihgeber

Die Ausstellung präsentiert rund 150 hochkarätige Leihgaben aus mexikanischen und europäischen Museen. Leihgeber sind das Museo Templo Mayor und das Museo Nacional de Antropología in Mexiko-Stadt, die Musées royaux d'Art et d'Histoire (Brüssel), das National Museum of Denmark (Kopenhagen), das Tropenmuseum (Amsterdam), das Museum Volkenkunde (Leiden), das Museum der Kulturen Basel, das Weltmuseum Wien, das Museum am Rothenbaum (Hamburg), das Museum Weltkulturen (Mannheim), das Rautenstrauch-Joest-Museum (Köln) und Schloss Friedenstein (Gotha). Besonders erwähnenswert sind die beiden Federschilde und die Grünsteinfigur des Landesmuseums Württemberg, die erstmals im Kontext der aztekischen Kultur zu sehen sein werden.

"Azteken" ist eine Ausstellung des Linden-Museums Stuttgart in Kooperation mit dem Nationaal Museum van Wereldculturen (Niederlande).

Schirmherrschaft
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Eintritt
Einzelbesucher: EUR 12,-/10,-
Familienticket: EUR 24,-
Gruppen: EUR 10,- p. P.
Audioguide (dt./engl./Jugendliche): EUR 3,-

Di bis So (und Feiertage) von 10 bis 18 Uhr, Mi von 10 bis 20 Uhr

Stuttgart

06.04.2020
Kunst trotz[t] Armut

Die Wanderausstellung des Bundesfachverbandes Existenzsicherung und Teilhabe (EBET) e.V. und der Diakonie Deutschland präsentiert Kunstwerke von Armutsbetroffenen neben den Arbeiten von namhaften Kunstschaffenden. Das gleichberechtigte Nebeneinander der Kunstwerke schafft Selbstvertrauen bei Betroffenen und bewirkt gesellschaftliche Anerkennung. Menschen, die in der Folge ihrer Armut diskriminiert und ausgegrenzt werden, erhalten öffentliche Aufmerksamkeit.

10 bis 18 Uhr

Lage

06.04.2020
Wir Kapitalisten

Der Kapitalismus ist weit mehr als nur ein ökonomisches System. Er ist eine Gesellschaftsordnung, die unser Denken, Fühlen und Dasein seit Jahrhunderten prägt. Aus einer kulturhistorischen Perspektive betrachtet die Ausstellung die grundlegenden Eigenschaften des Kapitalismus: Rationalisierung, Individualisierung, Akkumulation, Geld und Investitionen sowie typische kapitalistische Dynamiken wie ungebremstes Wachstum und schöpferische Krisen.
Diese „DNA des Kapitalismus“ ist in einem übertragenen Sinne längst Teil unserer eigenen DNA geworden: Wie formt der Kapitalismus unsere Identität und Geschichte, zum Beispiel hinsichtlich Individualität, Zeitempfinden und materiellem Eigentum? Und können – oder wollen – wir daran etwas ändern?
Mit Objekten aus Kunst, Geschichte und Alltagskultur ermöglicht die Ausstellung eine Annäherung an ein komplexes Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz – und großer Lebensnähe für uns alle.

Das Bildungsprogramm ist eine Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung.

Montag geschlossen Dienstag und Mittwoch 10 bis 21 Uhr Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen* *auch an Montagen 10 bis 19 Uhr

Bonn

06.04.2020
Spendenticket - Danke für Ihre Unterstützung! (Keine Aufführung!)
Liebe Gäste des SANDKORN, liebe Theaterfreunde,
Bühne ist Leben! Und das Theater lebt von seinem Publikum. In diesen Tagen bekommt dieser Satz eine ganz neue Bedeutung.
Wie Sie sicher bereits wissen, muss das SANDKORN den Spielbetrieb bis mindestens 19. April 2020 einstellen. Diese städtische Verfügung zum Wohle aller ist sinnvoll, denn Ihre Gesundheit geht vor!
Dennoch sind die Verluste für uns als kleines privates Theater sehr schwer zu tragen. In Krisenzeiten ist Ihre Solidarität für uns und unsere freischaffenden Künstler*innen von unschätzbarem Wert. Wir freuen uns sehr über die Hilfsbereitschaft unseres wunderbaren Publikums, die uns zeigt, wie sehr Unterhaltung mit Haltung geschätzt wird! Mit unserem Spendenticket möchten wir allen Unterstützern eine unkomplizierte Möglichkeit bieten, uns zu helfen.
Das Spendenticket kann für eine fiktive Vorstellung erworben werden – dies bedeutet, dass Sie damit kein Ticket für eine Veranstaltung erwerben, sondern das Geld ans SANDKORN spenden* – und damit symbolisch all unsere zukünftig geplanten Vorstellungen unterstützen.
Ihr Kauf trägt unmittelbar dazu bei, das Überleben des SANDKORN und seiner Künstler*innen während und nach der Krise zu sichern – und damit Karlsruher Kulturlandschaft so bunt zu erhalten, wie wir sie kennen und lieben.
Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für Ihre Mithilfe. Bleiben Sie gesund!
Herzlichst
Ihr SANDKORN-Team

*Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen, so schicken Sie uns Ihre Daten und Ihr Ticket an info@das-sandkorn.de.
spotlights

Vernissage entfällt, die Ausstellung ist zu den angegebene Zeiten geöffnet!

Ein repräsentativer Querschnitt durch die Arbeit des Fotokünstlers Yakup Zeyrek, der dem Kunstzentrum Karlskaserne seit Jahren eng verbunden ist.
Als inoffizieller Chronist dokumentiert er mit seinen beeindruckenden Bildern nicht nur die Vielfalt des Karlskasernen-Programms. Seine geheimnisvollen Lichtgestalten im dunklen Bühnenraum schaffen auratische Momente und machen jede Aufnahme zum eigenständigen Kunstwerk.

Eintritt frei!

Öffnungszeiten:
Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Fr 18-20 Uhr, Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr

Ludwigsburg

06.04.2020
Fragments from now

Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Welt ist in Bewegung: Alte Ordnungssysteme wandeln sich und scheinen weniger verlässlich, sicher geglaubte Errungenschaften wie die Schaffung einer offenen, friedlichen Welt sind durch populistische Strömungen und die globale Gefährdung von Klima und Menschenrechten bedroht. Somit wird es immer wichtiger, Position zu beziehen. Dies tun vierzehn junge Kuntstipendiat*innen der Friedrich-Ebert-Stiftung, die mit ihren Fotografien, Videoarbeiten und Installationen gesellschaftliche Fragen wie Vielfalt und Migration thematisieren und für eine künstlerische Auseinandersetzung stehen, in der sich alle Künste zu Recht als Teil eines übergreifenden gesellschaftlichen Diskurses verstehen.
Mit Saskia Ackermann, Darío Aguirre, Yevgenia Belorusets, Cihan Cakmak, Soso Dumbadze, Öncü Hrant Gültekin, Raisan Hameed, Carsten Kalaschnikow, Ksenia Kuleshova, Dariia Kuzmych, Sebastian Mühl, Neda Saeedi, Amir Tabatabaei und Vilmos Veress; kuratiert von Beate Eckstein und Annelie Pohlen

Bonn

06.04.2020
Mythos Neue Frau

Der Bubikopf – die Kurzhaarfrisur galt als das Sinnbild schlechthin für die moderne Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung zeigt die Gründe für die Entstehung des Mythos „Neue Frau“ auf und stellt den Modewandel zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Spiegel gesellschaftlicher Veränderungen vor. Mit mehr als 130 Originalkostüme und viele weiteren historischen Exponaten, Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien und zeitgenössischem Filmmaterial lässt die Ausstellung die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider, sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Die Ausstellung entstand im LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford in Kooperation mit dem LWL-Industriemuseum TextilWerk Bocholt und mit Unterstützung des Ruhr Museums Essen als Teil des Verbundprojekts „Bauhaus 100 im Westen“.

10 bis 18 Uhr

Bocholt

06.04.2020
Marianne Werefkin-Preis 2020

Die Ausstellung zeigt aktuelle Werke von zehn in Berlin lebenden Künstlerinnen, die für den Marianne Werefkin-Preis 2020 nominiert wurden. Der Preis wird alle zwei Jahre vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. vergeben, der sich seit 153 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt engagiert. Es stellen aus: Barbara Breitenfellner (Preisträgerin), Kerstin Drechsel, Harriet Groß, Aneta Kajzer, Rona Kobel, Anna Lehmann-Brauns, Mara Loytved-Hardegg, Rebecca Raue, Fiene Scharp, Nanaé Suzuki.

Kuratiert von Dr. Anna Havemann. Schirmherrin der Ausstellung ist Ulla Pietzsch.

Der britisch-deutsche Fotokünstler Mike Chick reflektiert anhand des Royal Air Force Flugbuchs seines Vaters, das dessen Tätigkeit als Pilot im zweiten Weltkrieg dokumentiert, eine persönliche sowie zugleich jüngere europäische Geschichte. Im Zeitraum 2017-19 ist Mike Chick in sechsundzwanzig europäische Städte in Deutschland, Italien, Frankreich und Polen gereist, die Flugziele seines Vaters waren. 75 Jahre nach dem ursprünglichen Eintrag im Flugbuch sind zeitgenössische Nachtaufnahmen von Gebäuden, Straßen und Stadträumen entstanden, die sich mit unseren Vorstellungen von Zeit, Ort und Erinnerung auseinandersetzen.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

06.04.2020
Bayer 04 Leverkusen - VfL Wolfsburg
Die letzte Saison ist abgehakt, der Blick nach vorne gerichtet – denn Bayer 04 Leverkusen ist zurück im internationalen Geschäft. Nach dem 4. Platz in der letzten Bundesligasaison wollen die Leverkusener auch in der Spielzeit 2019/2020 oben angreifen und sich gleichzeitig in der UEFA Champions League beweisen. Neben einem starken Kader braucht der Verein aber vor allem die tatkräftige und lautstarke Unterstützung seiner Fans!

Die Bundesliga wird mittlerweile auf der ganzen Welt für ihren attraktiven Fußball gelobt. Ein Grund dafür ist der mitreißende Fußball, den die Profis von Bayer 04 Leverkusen spielen. Mit schnellem Umschaltspiel, technischer Klasse und tollen Toren lockt die Werkself Woche für Woche die Fußballfans ins Stadion.

Der 1904 gegründete Verein wurde 1999 von der Bayer AG übernommen. So ergibt sich der Name Bayer 04. Die Geschichte des Vereins hat viele glanzvolle, aber auch einige düstere Momente zu bieten. Zu den größten Erfolgen zählen der Gewinn des UEFA- und des DFB-Pokals sowie das Erreichen des Champions-League-Finales. Bayer 04 Leverkusen ist schon seit etwa vierzig Jahren in der Bundesliga und spielt immer wieder um die Meisterschaft. Es gibt nur wenige Vereine in der Liga, die so zuverlässig Jahr für Jahr ganz oben mitspielen. Kein Wunder also, dass die BayArena mit ihren 30.210 Plätzen oft bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Egal ob Meisterschaft oder Pokal, national oder international – Bayer 04 Leverkusen ist immer für eine Überraschung gut.

Erleben Sie hier ein Fußballevent der Extraklasse. Seien Sie live dabei und genießen Sie den Tempofußball der gefeierten Profis – es lohnt sich!

Auf Grund der aktuellen Situation stehen zu diesem Spiel momentan keine Tickets zur Verfügung.
Götz Lemberg: O_D_E_R – CUTS

Jede Region hat eine Lebenslinie, die sie bestimmt – ohne die sie nicht wäre, was sie ist. Für das östliche Brandenburg ist diese Bestimmung sogar in ihren Namen eingegangen: Oderland. Das Fotoprojekt O_D_E_R – CUTS des Berliner Künstlers Götz Lemberg trägt dieser herausragenden Bedeutung der Oder für die Entwicklung der Region auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze Rechnung. Die Ausstellung auf Schloss Neuhardenberg ist Auftakt eines gemeinschaftlichen Ausstellungsprojektes deutscher und polnischer Institutionen entlang der Oder. Nächste Station ist das Polnische Nationalmuseum in Stettin.

Die Fotografien von Götz Lemberg zeigen die Oder aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Sie sind aus der Sicht des Flusses aufgenommen, er schaut gewissermaßen zum Betrachter zurück. Über die gesamte Länge von der Oder-Neiße-Mündung bis nach Stettin hat der Künstler auf beiden Seiten des Flusses jeden Kilometer einen fotografischen Schnitt (cut) durch die Landschaft gemacht. So kann der Betrachter in die wechselnden Anblicke der Oder und des Oderlandes entlang des über 200 Kilometer langen Flusslaufs eintauchen. Götz Lemberg setzt mit dieser Arbeit seine Landschaftsportraits von Flüssen, die er 2015 mit seinen H_V_L – CUTS begonnen hat, fort. Das Ausstellungsprojekt vermittelt einen Sinn für die Besonderheit des Flusses, nicht zuletzt in seiner Funktion als Grenzfluss.

Ausstellung
4. 4. bis 7. 6.2020
Ausstellungshalle
dienstags bis sonntags 10-18 Uhr
Eröffnung, Sa, 4. 4.2020, 15 Uhr
Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von Inforadio (rbb), radioeins (rbb) und tip Berlin
gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds

Di bis So 10:00 bis 18 Uhr (an Tagen mit Veranstaltungen bis zu deren Beginn)

Neuhardenberg

06.04.2020
Eröffnung FEMINALE DER MUSIK – Female Composers mit Filmscreening

Ob Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Strauss oder Alexander Skrjabin, die männlichen Komponisten gehören zu den großen Namen der Musikgeschichte. Doch wie sieht es mit den Komponistinnen aus, mit Isabella Leonarda oder Rebecca Saunders? Die »Feminale« widmet sich der mangelnden Präsenz weiblicher schöpferischer Musikerinnen in der Geschichtsschreibung.

Im digitalen Raum kann das ZKM einen Beitrag zur Anerkennung musikalischer Leistungen herausragender Komponistinnen leisten, die im realen Raum der Konzerthallen leider immer noch unterrepräsentiert sind. Vom 6. April bis 1. Mai 2020 stellt das ZKM täglich, von Montag bis Freitag, ausgewählte Positionen vom 17. Jahrhundert bis heute vor: ein halbes Jahrtausend Kompositionen von Frauen.

Zu jeder Zeit und in jeder Biografie einer Komponistin gab es Hindernisse, wie gesellschaftliche Zwänge, Neid und Engstirnigkeit männlicher Kollegen oder gar Berufsverbote, die diese bemerkenswerten Musikerinnen überwinden mussten, um kreativ arbeiten und veröffentlichen zu können. Einige waren zu Lebzeiten sehr bekannt, gerieten nach Ihrem Tod aber in Vergessenheit. Noch heute, im vordergründig offenen und demokratischen Informationszeitalter, wird Komponistinnen die Erlernung, Ausübung und Lehre in konservativen Strukturen erheblich erschwert.

Im Rahmen des Festivals werden täglich ein bis zwei Komponistinnen vorgestellt. Das Programm reicht dabei von frühen Vertreterinnen wie Francesca Caccini (1587–1640), Barbara Strozzi (1619–1677), Wilhelmine von Bayreuth (1709–1748), Lili Boulanger (1893–1918) und Mel Bonis (1858–1937) oder den Karlsruherinnen Clara Faisst (1872–1948) und Margarete Schweikert (1887–1957) bis hin zu zeitgenössischen Komponistinnen wie Olga Neuwirth, Rebecca Saunders und Adriana Hölszky.

Karlsruhe

06.04.2020
„Mit Siebzehn hat man noch Träume.“ Schlager der 50er und 60er Jahre

„Mit 17 hat man noch Träume“ ist ein Titel von Peggy March aus dem Jahr 1964. Natürlich handelt dieses Lied von der großen Liebe, aber auch von Träumen und Wünschen einer Jugendlichen in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Um die Träume der 50er und 60er Jahre geht es auch Holger Ries und Martin Brödemann an diesem Abend, den Traum von fremden Ländern, einer glücklichen Jugend und dem idealen Partner. Lassen sie sich musikalisch in die Zeit von Wiederaufbau und Wirtschaftswunder, aber auch von Rebellion und Flowerpower versetzen – mit Schlagern u.a. von Peter Kraus, Udo Jürgens, Conny Froboes oder Elvis Presley.

Holger Ries lebt in Bad Rappenau. Seine musikalische Karriere begann er 1988 als Rocksänger. Er ist ausgebildeter Spiel- und Charaktertenor. 2005-2011 festes Ensemblemitglied am Schleswig-Holsteinischen Landestheater Flensburg.

Martin Brödemann studierte Klavier an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal. Er arbeitet als Organist in Hagen sowie als Dozent für Klavier an der Universität Dortmund und an der Hochschule für Musik der Fachhochschule Osnabrück. Als Komponist, Arrangeur und Liedbegleiter gestaltete er zahlreiche Kabarett- und Gesangsprogramme mit.


Gelsenkirchen

06.04.2020
19:00 Uhr
BrauKultTour
ACHTUNG!
Freitags-Feierabend Führung andere Uhrzeit: 16.00-19.00 Uhr!

MORITZ FIEGE BrauKultTour.
Wir öffnen unsere Türen für Sie
Unsere Türen stehen Ihnen offen. Seien Sie unser Gast und erleben Sie das Bierbrauen mit allen Sinnen:
Sehen, fühlen, riechen und schmecken Sie, wie wir mit Herz und Seele unser Bier brauen. Wandeln Sie unter fachkundiger Führung auf den Spuren des guten Bier-Geschmacks.
Begleiten Sie uns vom Moritz Fiege Fanshop bis zur Zirbelstube und blicken Sie gemeinsam mit uns hinter die Kulissen höchster Braukunst.
Wir bieten Ihnen:
Eine fachkundige Führung durch unsere Brauerei, eine Probe unseres Zwickelbieres und im Anschluss einen geselligen Ausklang in unserer Zirbelstube mit einem Ausblick weit über Bochums Grenzen hinaus.
Hier haben Sie die Möglichkeit unsere Biere zu genießen und mit einer echten Dönninghaus Currywurst den Abend ausklingen zu lassen.
Führungen: Montags-Donnerstags von 18.30-21.30 Uhr und Freitags von 16:00-19:00 Uhr.

Freie Fahrt
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (BOGESTRA und VRR):
Am Tag der Besichtigung nutzen Sie die Eintrittskarte kostenlos als Hin- und Rückfahrtticket für Busse und Bahnen (BOGESTRA, VRR)
Unsere Brauerei befindet sich nur wenige hundert Meter vom Bochumer Hauptbahnhof entfernt.

Parkplätze:
Auf unserem Gelände können wir Ihnen leider keine Parkplätze anbieten. Rund um unsere Brauerei befinden sich Parkplätze und auch einige Parkhäuser. Aufgrund der Innenstadtlage und unserer Nähe zu einer Berufsschule und dem Bermuda3eck kann es allerdings gerade in den Abendstunden schwierig sein, einen (kostenfreien) Parkplatz zu finden.
Wir empfehlen Ihnen deshalb die Anreise mit der Bahn.

18:15 Uhr Einlass Museum

Die Veranstaltung ist abgesagt, weitere Informationen folgen.
Schalala - Das Mitsingding
„Schalala-das Mitsingding“
ist ein Abend zum fröhlichen, gemeinsamen Singen von Gassenhauern und Hits.
Begleitet von Stefanie Bonse an der Gitarre und Marie-Elsa Drelon am Klavier
treffen sich Schönsänger, Gernsänger, Herdensänger, Chorknaben, Unter-der-Dusche-Sänger am Schlagerfeuer und singen mit Allen Alles, von den Beatles über Abba, Robbie Williams, John Denver, Udo Lindenberg u.a.
Auch ab der zweiten Strophe bleiben alle dran, denn:
Die Texte sind gut lesbar an die Wand projiziert.

Der Abend gliedert sich in drei Sets , wobei das zweite Set jeweils einem bestimmten Thema gewidmet wird .
Singen macht Spaß, zusammen singen macht noch mehr Spaß, Stress wird abgebaut und Glückshormone werden freigesetzt also jede Menge Gründe vorbeizukommen und mitzumachen

Es freuen sich:
Stefanie Bonse
wuchs in großer Familie auf, in der Musik immer eine wichtige Rolle spielte und möchte die Tradition des gemeinsamen Singens gern mit vielen Leuten teilen
Sie hatte Unterricht in Gesang, Percussion und Gitarre, schreibt auch ihre eigenen Songs.
Durch die Welt tourt sie seit 20 Jahren erfolgreich als Teil des Artistik- und Musikcomedy-Duos "Green Gift" (www.greengift.de)

Marie-Elsa Drelon
ist französisch-irischer Abstammung
Sie studierte Klavier in Paris, lebt seit 15 Jahren in Berlin und wandte sich hier dem
argentinischen Tango in diversen Ensemble zu.(u.a. Yira Yira, Trio Mattar)
Sie arbeitet seit 10 Jahren auch als Theatermusikerin und begleitet regelmäßig Chansonsänger, Liedermacher, Zauberkünstler

Gemeinsam spielten sie in der Show "Variete meets Tango", die in der ufaFabrik Premiere feierte.
Sie teilen nicht nur die Vorliebe für Creme Brullees, Scones und Ratatouilles,
sondern auch die Liebe zur Musik!

Kassenöffnung um 19:00 Uhr

Die Veranstaltung wurde abgesagt.
Brauereiführung
Wir haben die Durchführung unserer Brauereiführungen derzeit vor dem Hintergrund des erhöhten Infektionsrisikos in Deutschland vorsorglich unterbrochen.

Wir bitten dafür ganz herzlich um Verständnis: Unser oberstes Ziel ist es, das betriebliche Umfeld vor vermeidbaren Risiken zu schützen – und somit der Sicherheit unserer Produkte sowie der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch unserer Gäste oberste Priorität einzuräumen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen an dieser Stelle bald wieder Termine für den Besuch in unserer Brauerei anbieten können.
















Willkommen in der Heimat des Jever Pilseners.
Jever Pilsener kommt aus Jever. Und das liegt in einem ganz besonderen Teil Deutschlands: in Friesland. Das Wasser, die Luft, das Licht und nicht zuletzt das raue Klima haben die friesische Landschaft und das Jever Pilsener geprägt. Wir laden Sie ein, die Geheimnisse des Jevers zu erkunden – bei einer spannenden Brauereiführung!

Was Sie erwartet
- fachkundig Führung durch das historische Brauereimuseum und unsere moderne
Braustätte vom Sudhaus bis zur Abfüllung mit bis zu 60.000 Flaschen pro Stunde*
* Die laufende Flaschenabfüllung ist sehr wahrscheinlich, wegen möglicher Wartungs- und
Reinigungsarbeiten ist dies aber nicht in jedem Fall garantiert. Wir bitten um Ihr Verständnis.

- Jever Bierprobe ab 16 Jahren* mit wahlweise zwei Gläsern Jever Pilsener, Jever Fun, Jever Fun Zitrone oder Jever Light
* Für alle anderen bieten wir alkoholfreie Getränke an.

- Ganzjährig von Dienstag bis Freitag: Dauer jeweils knapp zwei Stunden. Samstags nur Besichtigung des Brauereimuseums möglich: Dauer circa 1,5 Stunden.

Und nach der Brauereibesichtigung?
Wie wäre es mit einem Besuch in unserem Jever Shop? Nur wenige Schritte von unserem Brauhaus entfernt finden Sie hier alles, was das Jever Fan-Herz begehrt. Wir haben montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Rund um unser Brauhaus finden Sie zudem zahlreiche Gaststätten und Restaurants. Wenn Sie im Jever Brauereiausschank „Haus der Getreuen“ einkehren möchten, empfehlen wir Ihnen eine Reservierung unter reservierung@hausdergetreuen.de.

Noch Fragen?
Ihr Wunschtermin ist bereits ausgebucht? Sie möchten mehr als die hier angegebene Ticketanzahl buchen? Dann wenden Sie sich einfach an unser Jever Shop-Team unter Telefon (0 44 61) 13 711 oder E-Mail info@jever.de.

Noch ein Wort zum Schluss
Ihre Sicherheit ist uns sehr wichtig. Folgen Sie daher bitte während des Rundgangs unbedingt den Anweisungen der Brauereiführer. Denken Sie dabei auch an festes Schuhwerk. Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Braustätte nicht barrierefrei ist und daher Treppen zu bewältigen sind. Somit ist die Führung für Menschen mit Geh-Behinderung und Rollstuhlfahrer leider nicht geeignet.


Sonntags sowie an Feiertagen in Niedersachsen keine Besichtigungen
Erwachsene ab 16 Jahren 9,50 Euro | Jugendliche/Kinder bis 16 Jahren 3,50 Euro*, Kinder bis 5 Jahre frei* (* nur in Begleitung eines Erwachsenen)

Die Brauereiführung fällt leider aus.
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlatt

Ausstellung im Romantikerhaus Jena / Unterm Markt 12a

Zusammen mit dem Lyriker Jörg Kowalski (Halle) gründete der Maler und Grafiker Ulrich Tarlatt (Bernburg) 1987 die edition augenweide, einen Verlag für originalgrafische Publikationen in kleinen Auflagen. Inhalt, Aussehen und Verarbeitung der Bücher stehen in der Tradition jener Publikationen, die vor 1989 jenseits staatlicher Druckgenehmigungen entstehen konnten.
In der edition augenweide sind bis heute mehr als 50 Künstlerbücher erschienen, unter denen die 30 Almanache der Edition common sense die bedeutendsten Einzelpositionen darstellen.
Die Herausgeber orientieren sich bei der Konzeption an den klassischen Almanachen, so etwa an jenen aus dem Fritz Gurlitt Verlag, in denen Bildender Kunst und Literatur ein gemeinsames Podium geboten wurde. Im Jahrestakt werden KünstlerInnen und SchriftstellerInnen eingeladen, einen Beitrag zu schaffen und diesen als signierte Erstveröffentlichung im Almanach zu publizieren. Im Dezember 1989, direkt nach dem Fall der Mauer, erschien der erste Band unter dem Titel Common Sense. Almanach für Kunst & Literatur. Mit rund 500 Einzelbeiträgen bietet die Edition bis heute einen exzellenten Überblick über die vor allem deutschsprachige Kunst- und Literaturszene und vereint viele bekannte mit weniger bekannten
KünstlerInnen und SchriftstellerInnen.
Die Ausstellung vermittelt einen Querschnitt aus dem überbordenden Fundus von 30 Jahren Redaktionsarbeit. Gezeigt werden mehr als 100 Zeichnungen, Grafiken, Gedichte, Texte, Fotografien, visuelle Poesie und Multiples.

Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr | Donnerstag 10-20 Uhr

Jena

06.04.2020
BLB: Welt am Draht

Mit Hilfe des Supercomputers Simulacron haben Wissenschaftler um Professor Vollmer am Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung, IKZ, eine Welt erschaffen, die von künstlichen Menschen bewohnt wird. Die Forscher, darunter Vollmers Assistent Fred Stiller, haben Zugang zu dieser Welt. Einer ihrer Bewohner, ein Mann namens Einstein, weiß, dass er in einer Simulation lebt. Er ist die Kontaktperson der Forscher. Nachdem Professor Vollmer durch einen Unfall ums Leben kommt, wird Stiller zum Technischen Direktor des Instituts befördert. Dass sein Kollege Lause plötzlich spurlos verschwindet und sich niemand an dessen Existenz erinnern kann, ist nur einer von vielen rätselhaften Zwischenfällen am IKZ, denen Stiller auf den Grund gehen will. Einen Hinweis erhält er von Einstein, dem es kurzzeitig gelingt, der Simulation zu entkommen: Auch Stillers Wirklichkeit sei lediglich simuliert und werde von einer höheren Ebene aus gesteuert. Premiere: 5. März 2020 Verblüffend spannend und klar, in einer Mischung aus Krimi und Science-Fiction verband der Fernsehfilm Welt am Draht aus dem Jahr 1973 das Spiel mit verschiedenen Wirklichkeitsebenen. Seine Themen – manipuliertes Bewusstsein, das Gefühl permanenter Überwachung und die zunehmende Durchdringung unserer Lebenswirklichkeit mit Technologie – sind im digitalen Zeitalter von bestechender Aktualität.  

 

Rainer Werner Fassbinder  

Rainer Werner Fassbinder (1945-1982) avancierte als Regie- Autodidakt zu einem der erfolgreichsten deutschen Nachkriegsregisseure und wichtigsten Vertreter des gesellschaftskritischen Neuen Deutschen Films. Trotz seines frühen Todes hinterließ der „im Leben wie im Arbeiten berserkerhaft Vorwärtsstürmende“ (SZ) ein umfangreiches Werk, das als genial und provokant zugleich aufgenommen wurde.  

 

Fritz Müller-Scherz  

Fritz Müller-Scherz ist Drehbuchautor und war auch als Musiker und Filmjournalist tätig. Über mehrere Jahre gehörte er zum Stab Rainer Werner Fassbinders. Als Darsteller ist Müller-Scherz durch Helmut Dietls Serie Kir Royal bekannt geworden.  

 

Daniel Francis Galouye  

Daniel Francis Galouye (1920-1976) war während des Zweiten Weltkriegs Testpilot der US Navy und arbeitete danach als Reporter bei einer Tageszeitung in New Orleans. Er publizierte Kurzgeschichten in diversen Science-Fiction-Magazinen und verfasste fünf Romane, darunter 1964 Simulacron-3. Der war Vorlage für Fassbinders Welt am Draht und Josef Rusnaks The 13th Floor aus dem Jahr 1999; auch in dem Film Matrix der Wachowski-Geschwister findet sich die Grundidee von Galouyes Roman wieder.

Bruchsal

06.04.2020
19:30 Uhr
KAKKMADDAFAKKA - Tour 2020
Wen der Name dieser norwegischen Pop-Indie Band schon verwirrt, der kann sich bei der Musik auf etwas gefasst machen: Die fünf sympathischen Jungs kombinieren so ziemlich jede Musikrichtung, die ihnen über den Weg läuft und ziehen zur musikalischen Verwirklichung nur die klassischen Instrumente heran, die sie früher als brave Buben erlernt haben: da trifft Klavier auf Ska, Funk auf Jazz und wem das immer noch nicht ausgefallen genug ist, der kann sich an den humorvollen Texten erfreuen, die sich mit den wahren Problemen des Lebens beschäftigen – beispielsweise der Frage danach, ob die Auserwählte vielleicht doch noch zu jung für einen ist.

Die Band, die seit ihrem ersten Album 2007 immer mehr an Bekanntheit gewann, spielte schon auf diversen Festivals in ganz Europa und erfreut sich so einer stetig wachsenden internationalen Fanbase. Die fünf norwegischen Spaßvögel tendierten am Anfang noch dazu, so viele Freunde wie möglich auf die Bühne zu ziehen, um mit ihnen für ausgelassene Stimmung zu sorgen. Inzwischen hat sich die Band-Besetzung auf acht Leute reduziert, die aus den ursprünglichen fünf Mitgliedern und dem dreiköpfigen Kakkmaddachoir besteht.

Kakkmaddafakka hat enormen Wiedererkennungswert und das nicht nur aufgrund des ausgefallenen Bandnamens, sondern auch wegen der originellen Musik und den intelligenten Lyrics. Wer bei Gute-Laune-Sound über die kleinen Probleme des Alltags philosophieren möchte, dürfte bei einem Kakkmaddafakka-Konzert voll auf seine Kosten kommen. „Kakk“ ist bei dieser Band wirklich nur, dass auch der schönste Auftritt irgendwann zu Ende ist.
Theaterszene: "Passagier 23"
+++ WICHTIG+++ WICHTIG+++ WICHTIG+++
Die Aufführung "Passagier 23" im Rahmen der Theaterszene, die am Montag, 6. April 2020, stattfinden sollte, konnte auf Dienstag, 01. Dezember 2020, verschoben werden.
Die Tickets zu dieser Veranstaltung behalten ihre Gültigkeit.
Falls Rückfragen bestehen, bitte per Mail an kultur@st-ingbert.de.



Nach dem Bestseller-Roman von Sebastian Fitzek
Für die Bühne bearbeitet: Christian Scholze
Inszenierung: Thomas Wingrich

Eine Produktion vom Berliner Kriminal Theater, Berlin

Bild-Copyright: PR Kriminaltheater



23 sind es jedes Jahr weltweit, die während einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff verschwinden. 23, bei denen man nie erfährt, was passiert ist. Noch nie ist jemand zurückgekommen. Bis jetzt, bis auf Anouk, einem Mädchen, das vor einem halben Jahr mit seiner Mutter verschwand. Anouk, die wieder auftaucht. In ihrem Arm hält sie einen Teddybär. Und es ist nicht ihr eigener. Der mysteriöse Anruf kommt mitten während eines Einsatzes. Der Polizeipsychologe Martin Schwartz muss sofort nach England reisen und an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Sultan of the Seas” kommen. Nie wieder wollte er ein Schiff betreten, nie wieder seine zerstörte Seele den Qualen der Erinnerung aussetzen.

Vor fünf Jahren ist sein Sohn mit seiner Frau auf eben diesem Kreuzfahrtschiff verschwunden, niemand hat etwas gesehen, die Polizei ging von Selbstmord aus. Doch nun soll es Hinweise darauf geben, was seiner Familie zugestoßen ist. Kein Zweifel, es ist der Teddy seines Sohnes. Für ihn bricht erneut eine Welt zusammen, der Alptraum, von dem er dachte, er könnte nicht schlimmer werden, fängt erst an. Das Schiff legt ab, begibt sich auf den Weg nach New York. 3.000 Passagiere, ein traumatisiertes Mädchen, ein zutiefst verstörter Polizeipsychologe – und ein Mörder auf der Jagd.

Sebastian Fitzek ist einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller. Seine Werke sind bislang in 20 Sprachen übersetzt. Als einer von wenigen deutschen Thrillerautoren wird er auch in England und den USA verlegt. Seine Gesamtauflage liegt bei ungefähr 5 Millionen verkauften Büchern.

Einlass ab 19:00 Uhr
MAGNUM - The Serpent Rings Tour 2020
Mick Jagger & Keith Richards, Steven Tyler & Joe Perry, Robert Plant & Jimmy Page… Es gibt schon so einige Ausnahmeduos von Sängern und Gitarristen, die Rock-Geschichte geschrieben haben. Und in dieser exklusiven Liste haben auch Bob Catley am Mikrofon und Tony Clarkin an den Saiten von Magnum ihren wohl verdienten Platz. Seit 1972 kreiert das britische Dream Team große Songs mit noch größeren Melodien und pathetischen Gesten. Klasse-Alben wie „On A Storyteller’s Night“, „Wings Of Heaven“ oder das letztjährige „Lost on the Road to Eternity“ weisen eine derartige Harmonie- und Hymnen-Dichte auf, die auch heute noch ihresgleichen sucht.

Dabei sind diese Meisterwerke zwar definitiv als Referenz-Alben zitierfähig, aber die UK-Rocker haben in ihrer Jahrzehnte-langen Karriere noch viele weitere Klassiker wie „Vigilante“, „The 11th Hour“ und „Chase The Dragon“ geschaffen. Bereits das Debüt „Kingdom Of Madness“ etablierte die Truppe mit kraft- und kunstvollen Songs auf der Rock-Landkarte. Nicht umsonst findet das Titelstück immer noch regelmäßig den Weg auf die Setliste der unverwüstlichen Truppe, der selbst in über 45 Jahren Karriere auch diverse Besetzungswechsel nichts anhaben konnten. Clarkin und Catley wurde bei ihrem melodischen Unterfangen über die Jahre hinweg schon von so patenten und prominenten Rockern wie Harry James von Thunder am Schlagzeug unterstützt. Heute trommelt Lee Morris, seinerzeit bei den Gothik-Rockern Paradise Lost aktiv. Und der Groove ist jetzt vielleicht sogar noch stimmiger und stärker als zuvor. Auch Rick Benton, der erst vor Kurzem den langjährigen Keyboarder Mark Stanway abgelöst hat, bringt als musikalischer Direktor, erfahrender Session-Spieler und studierter Musiker zusätzliche Expertise in den fantastischen Fantasy-, Hard- und Progressive-Rock mit ein. Und mit Dennis Ward steht seit Neuestem auch am Bass eine bekannte Größe des Rockbusiness. Ward war bereits als Produzent und Musiker für Bands wie Pink Cream 69 und Unisonic tätig. Magnum sind also wieder bestens aufgestellt für die Zukunft.

Und im April stehen neben den gemeinsamen Konzerten mit Gotthard auch endlich wieder ein paar exklusive Headliner-Shows der bombastischen Briten auf dem Programm. Klassiker und Classic-Rocker im Übermaß dürfen erwartet werden. Und neue glorreiche Glanztaten. Haben Magnum doch in der aktuellen Besetzung den neuen Geniestreich „The Serpent Rings“ eingespielt. Das, wie der Albumtitel schon vermuten lässt, fantasievolle Power-Prog-Epos erscheint im Januar über Steamhammer/SPV. Clarkin, Catley & Co. sind über das neue, im wahrsten Sinne des Wortes Opus-Magnum dermaßen begeistert, dass sie versprechen vier oder fünf Titel daraus zuspielen. Und natürlich massig massive andere Hard- und Heavyhymnen aus allen Schaffensphasen der UK-Rocklegende, die vor 47 Jahren von Tony und Bob in der Stahlstadt Birmingham gegründet wurde.

Stark geschmiedet und bis heute Bestand - Magnum sind wieder da!

Einlass ab 19:00 Uhr
Annett Louisan
ANNETT LOUISAN
Kleine große Liebe – Live 2019/2020

ANNETT LOUISAN ist die Stimme des deutschsprachigen Chansons. Zahlreiche Goldund Platin-Alben stehen für sich. Bis heute hat sie weit mehr als eine Million Tonträger verkauft. Ebenso viele Menschen haben ihr auf ihren Tourneen zugehört. Ende März diesen Jahres veröffentlichte die Künstlerin ihr langerwartetes neues Album „Kleine große Liebe“. Mit der gleichnamigen Tournee wird ANNETT LOUISAN im Sommer und Herbst 2019 sowie auch im Frühjahr 2020 endlich wieder unterwegs sein. Insgesamt können sich die Fans auf 47 Konzerthighlights dieses und nächstes Jahr freuen!

ANNETT LOUISAN will sich nicht weiterhin in ihrer gelernten Rolle gefallen, und etwas Neues wagen. Weniger mit Charakteren und Figuren kokettieren, weniger die Grauzonen zwischen „ich“ und der jeweiligen „Rolle“ ausleuchten, aber dafür mehr Wahrheit, mehr Wahrhaftigkeit wagen. Es geht um den berühmten nächsten Schritt. Was soll ich tun, mit der Zeit, die vor mir liegt? Will ich Verantwortung übernehmen? Wo soll ich hin mit meiner ganzen Liebe? Mit meiner kleinen und mit meiner großen Liebe. Mit meiner „Kleinen großen Liebe“. Über Kurz oder Lang kommen diese Fragen. Auf Annett zu. Vielleicht auf jeden zu. Und im schönsten Fall lösen sich diese Fragen im Dialog zwischen der Künstlerin und ihrem Publikum auf.

Wir leben in einer Welt der unentwegten Begeisterung für uns selbst, in der wir Projektionsflächen suchen, und selber welche sind. Dabei ist es viel spannender, wenn wir auf uns selbst zurückgeworfen werden. Und sind wir dann erwachsen geworden, und gibt es keine Ausreden mehr, gilt es, uns neu zu definieren.

Vor einiger Zeit hat Annett angefangen, alles neu zu sortieren. Am Anfang stand die Geschichte von Trennungen. Vom alten Management, von den Produzenten, CoSchreibern, mit denen sie jahrelange erfolgreich gearbeitet hatte. Auch ihr altes Label stellte den Betrieb ein, die künstlerische Heimat in Hamburg wird von ihrem Label nach München verkauft, und Annett sieht diese Veränderungen jetzt als Chance, weniger als Gefahr, und sie geht ihren neuen Weg durch die sich auflösende alte Welt.

Das ist dein „The River“, sagt ein Freund zu ihr. Bruce Springsteeen beschreibt in dem gleichnamigen Song Menschen, die ihre Träume und Ziele korrigieren müssen, weil das Leben sich geändert hat.

ANNETT LOUISAN hat sich geändert, ist angekommen, um gleich wieder loszufahren. Das neue Album ist endlich ein Album, auf dem sie erzählt, das noch mehr als zuvor von ihr handelt, dass ihr näher kommt als jedes ihrer bisherigen Alben, und das trotzdem so gut und so schlüssig in die Lebens- und Künstlergeschichte der ANNETT LOUISAN passt. Angekommen ist sie, weil alle Träume des Jungseins gelebt sind, und am Ende der Träume oft hässliche Wahrheiten stehen; und losgefahren ist sie, weil so viele neue Wege zu gehen und zu leben sind. Und es sich lohnt.

Auch Annett hat diese Verantwortung übernommen, wohnt heute mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Hamburg. If you Loose, don´t loose the lesson, sagt jemand zu ihr auf einer Reise durch Andalusien im Spätsommer, immer noch mit dem Wohnmobil unterwegs, aber auch mit Kind und Kegel. Und er hat Recht. Wir wandern von Ort zu Ort, und am Ende kehren wir heim.

Ihre Reise war lang. Seit ihrem letzten regulären Studioalbum sind fast vier Jahre vergangen, und es hat viel Mut erfordert, sich diese Zeit zu nehmen und zu geben. Ein kurzer Zwischenschritt war ein Cover-Album mit Songs, die ihr sehr viel bedeuten. Eine letzte Tour in 2017, bereits schwanger, war nochmal eine liebevolle Umarmung mit ihrem Publikum. Und dann war Stille.

Auf ihrer kommenden Tour „Kleine große Liebe“ erzählt ANNETT LOUISAN von dem Weg einer Künstlerin, erwachsen zu werden, aufmerksam zu bleiben, Verantwortung für sich und anderen zu übernehmen, und sich selbst treu geblieben zu sein.