Sonntag, 25.04.2021
um 18:00 Uhr

Kulturkraftwerk
Hildesheimerstr. 21
38640 Goslar



Die Pandemie lässt nicht locker, ein erneuter Restart ist nicht in Sicht, so wollen wir ausnahmsweise einen anderen Weg gehen!
Die gemeinsame Tournee zur neuen CD „Triangle“, einer Gemeinschaftsproduktion von Peter Kerlin, Jens Kommnick und dem schottischen Singer/Songwriter Ian Smith, die im letzten Jahr leider der Pandemie zum Opfer fiel und in diesem Jahr nachgeholt werden sollte, kann in der geplanten Form auch in diesem Frühjahr nicht stattfinden.
Ein neuer Termin der ausverkauften Konzerte würde vermutlich frühestens im Frühjahr 2022, evtl. später möglich werden. Nun haben Veranstalter und Musiker beschlossen, das Konzert unter den momentan möglichen Bedingungen durchzuführen. Auch wenn diesmal das Konzert ohne Zuschauer direkt im Kulturkraftwerk stattfinden wird, so dürfen Sie sich doch auf ein stimmungsvolles und energiegeladenes Live-Erlebnis freuen - sicher und gemütlich in den eigenen vier Wänden! Wer bereits Tickets erworben hat bzw. noch erwerben möchte, kann das Konzert im Livestream miterleben.
Freuen Sie sich auf ein exklusives Live-Konzert online mit Peter Kerlin und Jens Kommnick.
Peter Kerlin und Multiinstrumentalist Jens Kommnick werden am Sonntag, dem 25.4. ab 18 Uhr in einem zweistündigen Livestream-Konzert die neue CD „Triangle“ live aus dem Kulturkraftwerk vorstellen. Kerlin und Kommnick arbeiten bereits seit über 25 Jahren zusammen und haben gemeinsam mittlerweile sieben CDs produziert. Auf allen Bühnen sind sie sehr gefragte und gern gesehene Gäste. Das Magazin „folkworld“ kürte die beiden sogar vor einigen Jahren zum „dream team des deutschen Irish Folk“. Auch im Kulturkraftwerk haben sie wiederholt gastiert und immer ein begeistertes Publikum hinterlassen.
Leider ist es nicht möglich, Ian Smith zur Unterstützung mit auf der Bühne zu haben. Trotzdem wird er im Rahmen des Konzertes akustisch und optisch mitwirken. Des Weiteren werden Kerlin und Kommnick mit Peter Köhler am Cello einen hochkarätigen „special guest“ präsentieren, der einige der neuen Stücke musikalisch zusätzlich aufwertet. Wie geplant werden die Songs der CD, mixed by Jost Schlüter, an diesem Abend live vorgestellt und übertragen. Das Konzert wird fachmännisch mit mehreren Kameras begleitet und live gestreamt von Jorden Roblick und René Lohse der Firma Meteor.
Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer Tickets online gebucht hat, wird direkt vom Buchungsportal reservix informiert und erhält rechtzeitig vor dem 25.4. den Link zum Livestream. Wer an anderen Vorverkaufsstellen (z. B. Kulturkraftwerk, Tourist Information, Goslarsche Zeitung) eine Eintrittskarte erworben hat, muss sich bitte bis zum 18.4.2021 unter info@kulturkraftwerk-harzenergie.de melden und wird dann per E-Mail den Zugang erhalten.
Sollten Sie an diesem Abend verhindert sein und an dem Live-Event nicht teilnehmen können, dann freuen sich die oben genannten Künstler und Techniker sowie der Verein über eine Kartenspende. Natürlich können Sie Ihr Ticket auch an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgeben bzw. uns eine Rückgabe melden. ACHTUNG: Stornierung für Onlinekäufe über reservix sowie Vorabmeldung des Rückgabewunsches unter Angabe der Ticketnummer bei Handkarten bzw. der Bestellnummer (auf dem reservix Ticket) ist nur bis einschließlich zum 18.4.2021 möglich!

Sie haben im Vorverkauf gar kein Ticket mehr ergattern können? Dann freuen Sie sich jetzt umso mehr, denn der Ticketshop für das Livestream-Konzert ist wieder geöffnet:
https://kultur-kraftwerk.reservix.de/p/reservix/event/1490415
Freuen Sie sich auf ein professionelles Livestream-Konzert, das jeden Cent wert ist. Drei bzw. vier Musiker mit langjähriger Bühnenerfahrung und mindestens drei Techniker mit dem benötigten Know-how sorgen für eine begeisternde Alternative zu unseren geplanten Veranstaltungen vor Ort. Dank des Ticketpreises können wir den Mehraufwand für den professionellen Livestream durch die Firma Meteor mit mehreren Kameras und Soundtechnik decken und gleichzeitig den Künstlern das bereits seit einem Jahr zugesicherte Honorar zahlen. Ein neuer und besonderer Weg, den wir mangels guter Alternativen einer Veranstaltung zu den momentanen Corona-Bedingungen gehen. Wir hoffen auf Ihre Solidarität und Unterstützung in Zeiten, in denen Künstler, Techniker, Veranstalter (und auch Ticketsysteme) so gut wie keine Einnahmen generieren. Ticket behalten – Existenzen bewahren – Kultur erhalten – gemeinsam online feiern!
Wir vom Förderkreis Goslarer Kleinkunsttage e. V. und vom Kulturkraftwerk Harz Energie sagen herzlichst DANKE auch im Namen aller beteiligten Künstler und Techniker für Ihre Unterstützung und Ihre Treue und freuen uns mit Ihnen auf einen wohl besonderen und stimmungsvollen Abend!

Einlass 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
Check Out Celle!
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - Unter diesem Motto steht die neue Folge von Check Out Celle „Abenteuer auf dem Reiterhof!“.
Moderator Simeon und das Check Out Celle-Team präsentieren den zuschauenden Kindern besondere Einblicke in die spannende Pferdewelt in und um Celle.
Wir senden live aus der Reitschule Hof Tannhorst, wo Moderator Simeon mit den Kindern reiten lernt, zeigt, was man bei der Pferdepflege beachten muss und was ein Tinker, Haflinger oder Shetty ist.

Bei einem Besuch des Landgestütes Celle werfen wir einen Blick in die berühmte Pferdezucht, schauen in die Stallungen, setzen uns in historische Kutschen und erfahren was ein Sattler macht.
Auf dem Heidegut in Eschede lernen wir, wie gefährlich und actionreich Vielseitigkeitsreiten, was man auch als Military-Reiten bezeichnet, ist.
Außerdem begleiten wir eine echte Westernreiterin, die uns zeigt, wie die Cowboys ,damals im Wilden Westen, ihre Kuhherden getrieben haben.
Als Highlight präsentieren uns die Freundinnen Emma und Felina, Gewinnerinnen der Kids-Reportage, ihre eigenen Pferde und nehmen uns mit auf einen Ausritt.

„Check Out Celle – Gemeinsam entdecken!“ ist eine online Exkursion für Kinder im Alter ab 8 Jahren.
Das Live-Streaming-Format der CD-Kaserne ermöglicht den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Zeiten des Wechselmodell-Unterrichts und des Distanzlernens, digital Erlebnisse zu teilen, zu forschen und neues Wissen zu sammeln.
Den Livestream können die Schüler*innen sowohl aus dem Präsenzunterricht mit ihren Lehrer*innen, als auch aus dem Homeschooling einschalten.
Um sich am Geschehen zu beteiligen kann die Sendung, per Nachricht im Chat, selbst mitgestaltet werden. Die Teilnahme ist für alle Zuschauenden kostenfrei.
Die Livesendungen beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern eine Stunde.
Die Anmeldung ist ganz einfach per E-Mail an info@cd-kaserne.de möglich und kann durch die Lehrer*innen für die gesamte Klasse oder durch die Eltern der Kinder erfolgen.
Bei Fragen können sich Interessierte gerne per Mail oder Telefon (05141-97729-0) an das Team der CD-Kaserne wenden.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Sparkasse Celle I Gifhorn I Wolfsburg.
Eine Produktion der CD-Kaserne gGmbH.

Eckdaten:
Mi., 19.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Do., 20.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 5 (ab 8 Jahren)
Plattform: Zoom

Live Stream, Anmeldungen bitte an info@cd-kaserne.de richten, dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom-Link, kostenfrei.
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
Check Out Celle!
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde - Unter diesem Motto steht die neue Folge von Check Out Celle „Abenteuer auf dem Reiterhof!“.
Moderator Simeon und das Check Out Celle-Team präsentieren den zuschauenden Kindern besondere Einblicke in die spannende Pferdewelt in und um Celle.
Wir senden live aus der Reitschule Hof Tannhorst, wo Moderator Simeon mit den Kindern reiten lernt, zeigt, was man bei der Pferdepflege beachten muss und was ein Tinker, Haflinger oder Shetty ist.

Bei einem Besuch des Landgestütes Celle werfen wir einen Blick in die berühmte Pferdezucht, schauen in die Stallungen, setzen uns in historische Kutschen und erfahren was ein Sattler macht.
Auf dem Heidegut in Eschede lernen wir, wie gefährlich und actionreich Vielseitigkeitsreiten, was man auch als Military-Reiten bezeichnet, ist.
Außerdem begleiten wir eine echte Westernreiterin, die uns zeigt, wie die Cowboys ,damals im Wilden Westen, ihre Kuhherden getrieben haben.
Als Highlight präsentieren uns die Freundinnen Emma und Felina, Gewinnerinnen der Kids-Reportage, ihre eigenen Pferde und nehmen uns mit auf einen Ausritt.

„Check Out Celle – Gemeinsam entdecken!“ ist eine online Exkursion für Kinder im Alter ab 8 Jahren.
Das Live-Streaming-Format der CD-Kaserne ermöglicht den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern in Zeiten des Wechselmodell-Unterrichts und des Distanzlernens, digital Erlebnisse zu teilen, zu forschen und neues Wissen zu sammeln.
Den Livestream können die Schüler*innen sowohl aus dem Präsenzunterricht mit ihren Lehrer*innen, als auch aus dem Homeschooling einschalten.
Um sich am Geschehen zu beteiligen kann die Sendung, per Nachricht im Chat, selbst mitgestaltet werden. Die Teilnahme ist für alle Zuschauenden kostenfrei.
Die Livesendungen beginnen jeweils um 10 Uhr und dauern eine Stunde.
Die Anmeldung ist ganz einfach per E-Mail an info@cd-kaserne.de möglich und kann durch die Lehrer*innen für die gesamte Klasse oder durch die Eltern der Kinder erfolgen.
Bei Fragen können sich Interessierte gerne per Mail oder Telefon (05141-97729-0) an das Team der CD-Kaserne wenden.

Dieses Projekt wird gefördert durch die Sparkasse Celle I Gifhorn I Wolfsburg.
Eine Produktion der CD-Kaserne gGmbH.

Eckdaten:
Mi., 19.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Do., 20.05.2021, 10 Uhr (je ca. 60 Minuten)
Empfohlen für die Klassenstufen 3 bis 5 (ab 8 Jahren)
Plattform: Zoom

Live Stream, Anmeldungen bitte an info@cd-kaserne.de richten, dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom-Link, kostenfrei.
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
ROT ODER TOT - von einem Land, das es (nicht) gab - Stream
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 gegründet und am 3. Oktober 1990 wieder abgewickelt. So die Geschichte. Wir kennen sie. Ein gescheitertes Experiment. Doch wie viel wissen wir über die Geschichte(n) wirklich?

ROT ODER TOT ist die Dokumentation eines mehrjährigen Schauspielprojekts, das die Zuschauer*innen einlud, Wendepunkte aus fünf Jahrzehnten DDR-Geschichte neu zu entscheiden und zu diskutieren. Eleganz aus Reflex hat das Filmmaterial der fünf Theaterabende, die von 2017 bis 2019 aufgeführt wurden, verdichtet zu einer packenden Filmversion, die zwischen Defa und Doku oszilliert und nun Premiere beim Performing Arts Festival 2021 feiert. Die Fragen nach politischer Partizipation und der (Re-)Konstruktion von Geschichtsverlauf und Erinnerung sind nach wie vor hochaktuell und auch am Bildschirm fesselnd.

ARTIST TALK 26 Mai 20:30 Uhr: Fragen, applaudieren, vertiefen… Im Anschluss an den Livestream gibt es die Möglichkeit, die Company kennenzulernen und tiefer in die Themen der Arbeit einzutauchen. Michael Müller, künstlerischer Leiter am TD Berlin, sowie Produzentin und Filmregisseurin Annekatrin Hendel (IT WORKS!) sprechen mit dem künstlerischen Team von Eleganz aus Reflex: Carolin Millner, Theresa Selter und Fee Römer.

REGIE Carolin Millner BÜHNE Morgenstern & Wildegans DRAMATURGIE Theresa Selter KONZEPTIONELLE BERATUNG Fee Römer KOSTÜM Maylin Habig REGIEASSISTENZ Ivana Mitric KAMERA Teresa Hoerl CUT Kai Minierski SPIELER*INNEN Sarah Gailer /Johanna Miller /Sam Michelson / Oliver Konietzny / Anna Rausch / Magdalena Wabitsch / Andreas Jahncke / Florian Mania / Bettina Földesi / Philipp Scholtysik / Nicolai Gonther
DIE PRODUKTION entstand in Kooperation mit studioNAXOS. ERMÖGLICHT DURCH Kulturamt Frankfurt am Main / Ministerium für Kunst und Wissenschaft des Landes Hessen / Kulturfonds RheinMain / Bundeszentrale für politische Bildung / TuWas-Stiftung für Gemeinsinn / Stiftung Frauen in Europa / Holger Koppe Stiftung / Zürcher Hochschule der Künste / Naspa Stiftung / FAZIT Stiftung sowie flausen – young artists in residence.

ELEGANZ AUS REFLEX besteht aus den Künstler*innen Carolin Millner (Regie), Maylin Habig (Kostüm), Fee Römer (Soziologie), Theresa Selter (Dramaturgie) und Nils Wildegans (Bühne). Die Gruppe steht für eine Form des Sprechtheaters, die in enger Verbindung zu Performance und installativer Kunst steht und sich in ihren Stückentwicklungen mit historisch-politischen Themenkomplexen auseinandersetzt. In Abgrenzung zu einer journalistischen Herangehensweise arbeiten sie assoziativ, schlagen subtile Verbindungen ins Heute und entwickeln Welten, die zwischen einem Blick in die Vergangenheit und einer utopisch-dystopischen Zukunft oszillieren. „Wir glauben daran, dass subversive Kritik von Gegenwart nicht ohne den Blick in die Vergangenheit auskommt.“
http://www.caromillner.com

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Rot_oder_Tot_382

Berlin

26.05.2021
19:00 Uhr
Tickets
ab 5,50 €
CARE AFFAIR - Livestream
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_078

Berlin

27.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 7,70 €
CARE AFFAIR - Livestream
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_192

Berlin

28.05.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Premiere - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
89 / 90 - (als Stream)
Sie sind Sechzehn und verbringen ihre Nächte im Freibad. Zum Schlafen fühlen sie sich viel zu jung. Ihr Land, die DDR, liegt im Sterben, aber vor ihnen breitet sich das Leben aus. Es ist der Sommer 89. Widerstand und Aufbruch liegen in der Luft. Auf den Demonstrationen wird erst „Freiheit“ gerufen, dann bald aber vor allem: „Deutschland“ und „Westgeld“. Während die Jugendlichen Musik machen und nachts in Kneipen darüber nachdenken, ob zwischen dem einen stupiden System und dem nächsten, vermutlich genauso stupiden System noch etwas Anderes möglich sein könnte, drängen immer mehr Glatzen mit Baseballschlägern auf die Straße. Man muss sich entscheiden: Entweder du stehst links oder rechts, bist Punk oder Fascho. Es kommt zu blutigen Schlachten zwischen den Lagern. Und dann ist plötzlich die D-Mark da, die ganze Stadt wird mit Werbelogos für Coca-Cola oder Marlboro zugekleistert. Der Kapitalismus überrollt das Land.
Peter Richters 2015 für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman zeichnet aus der Perspektive von Jugendlichen in flirrendem, atmosphärisch dichtem, auch lakonisch witzigem Ton ein Land im radikalen Wandel. Es geht um eine wilde, schwindelerregende, hoch politische Zeit zwischen Altem und Neuem, Verheißung und Desillusion. In dieser zugespitzten Situation zeigen sich konturscharf die großen gesellschaftlichen Fragen, die auch noch 30 Jahre später unsere Gegenwart umtreiben.
Tove Ditlevsen: Kindheit - LiveStream im Rahmen der 20. ww-lit
Wie intensiv kann ein Leben sein?

„KINDHEIT“ erzählt vom Aufwachsen im Kopenhagen der 1920er Jahre in einfachsten Verhältnissen. Tove passt dort nicht hinein, ihre Kindheit scheint wie für ein anderes Mädchen gemacht.
Zusammen mit ihrer Freundin, der wilden Ruth, entdeckt Tove die Stadt. Aber eigentlich interessiert sie sich für die Welt der Bücher und hat den brennenden Wunsch, Schriftstellerin zu werden, und dafür ist sie bereit, alles hinter sich zu lassen.

Tove Ditlevsen (1917–1976), geboren in Kopenhagen, galt lange Zeit als Schriftstellerin, die nicht in die literarischen Kreise ihrer Zeit passte. Sie stammte aus der Arbeiterklasse und schrieb offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Heute gilt sie als eine der großen literarischen Stimmen Dänemarks.
Die „Kopenhagen-Trilogie“ mit den drei Bänden „Kindheit“, „Jugend“ und „Abhängigkeit“ ist ihr zentrales Werk, in dem sie das Porträt einer Frau schafft, die entschieden darauf besteht, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. Die „Kopenhagen-Trilogie“ wird derzeit in sechzehn Sprachen übersetzt.

Ursel Allenstein ist eine vielfach preisgekrönte literarische Übersetzerin. Zuletzt wurde ihr 2019 der Jane Scatcherd-Preis verliehen – für ihr bisheriges Schaffen, vor allem jedoch für ihre kongeniale Übertragung des Romans Max, Mischa und die Tet-Offensive von Johan Harstad.
CARE AFFAIR - Stream on demand 24h
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_811

Berlin

29.05.2021
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
CARE AFFAIR - Stream on demand 24h
***vom Nachtkritik-Theatertreffen als eine von 10 herausragenden Produktionen gekürt.***


Wir laden zu einem glamourösen Abend der Sorgetragenden ein; zu einer Feier fürsorglicher Figuren jenseits klarer Geschlechterrollen. Aus Gesprächen mit Menschen, die professionell und/oder privat Care-Arbeit leisten, kreiert das Team von Frauen und Fiktion zusammen mit Kompliz*innen sinnliche Bilder fürsorglicher Tätigkeiten wie körperliche Pflege, ´Nein´ sagen, zuhören, geduldig sein, ernähren, kurz: sich kümmern. Die Attribute Sicherheit, Verbundenheit und Geborgenheit werden in einer glamourösen Kostümshow so attraktiv in Pose gesetzt, dass wir unmittelbar begreifen, wie grundlegend wichtig sie sind.

In CARE AFFAIR fragen Frauen und Fiktion, warum Fürsorge traditionellerweise an den biologischen, gebärfähigen Körper gebunden ist. Sie imaginieren mit ihrer Performance fürsorgliche Gemeinschaften jenseits der kapitalistischen Verwertungslogik und erzählen Geschichten von echten Situationen, in denen dies gelingt.


" ... sehr bildstarke Inszenierung..." - rbbKultur 20.11.2020

MIT Gregor Schuster / Jonas Mahari / Marilyn Nova White / Geraldine Schabraque KONZEPT/RECHERCHE Frauen und Fiktion (Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Felina Levits / Paula Reissig) TEXTFASSUNG Anja Kerschkewicz / Eva Kessler / Anngret Schulze INSZENIERUNG Anja Kerschkewicz / Felina Levits RECHERCHE/REGIEASSISTENZ Anngret Schulze MITARBEIT PROBEN/INSZENIERUNG Eva Kessler KOSTÜME/MASKE/RAUM Felina Levits / Hanna Scherwinski VIDEO Paula Reissig MUSIK Jonas Mahari TECHNIK Sönke Christian Herm PRESSE UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT Pamela Goroncy Produktionsleitung Zwei Eulen GEFÖRDERT Behörde für Kultur und Medien Hamburg / Kulturstiftung Hamburg / Claussen-Simon-Stiftung / Lichthof Stiftung UNTERSTÜTZT DURCH das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Performance, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder GASTSPIEL ERMÖGLICHT durch Ilse und Dr Horst Rusch-Stiftung
FRAUEN UND FIKTION forschen seit 2014 als interdisziplinäres Team zu Gedankenexperimenten über Geschlechterrollen. In ihren Performances und Workshopformaten schaffen sie an der Grenze zwischen Theorie und Praxis Räume für Empowerment durch geistige Erregung.
http://www.frauenundfiktion.de

Link: https://td.berlin/streaming Passwort: Care_Affair_748

Berlin

30.05.2021
Tickets
ab 7,70 €
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

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Foto: Judith Weßbecher
Die Nick-Wilder-Show - Das Leben ist wilder als man denkt - Wiederholte Ausstrahlung mit Nick Wilder im Live-Chat
Am 07.05. fand das Live-Streaming-Event "Das Leben ist Wilder als man denkt" statt und war ein voller Erfolg. Für alle, die gerne online dabei gewesen wären gibt es am 05.06. die wiederholte Ausstrahlung des Events. Und auch dieser Termin wird ein einzigartiges Element bieten: Nick Wilder wird im Live-Chat mit den Ticketkäufern schreiben und die Wiederholung kommentieren.

Hier nochmal alle Infos zum Originaltermin, der am 07.05. stattfand:
Schauspieler Nick Wilder arrangiert internationale Streaming-Show:
Von Fehmarn in die ganze Welt
Seine neue Biografie „Hallo, Herr Kaiser! Das Leben ist wilder als man denkt.“ könnte kein besserer Regieplan sein. Am Freitag, 7. Mai 2021, 20 Uhr, bringen US-Veranstalter Big Sky Vision LLC, Schauspieler Nick Wilder (u.a. Doc Sander aus dem „Traumschiff“) und hochkarätige Gäste eine einzigartige Show auf die Filmtheaterbühne in Burg auf Fehmarn. Das aufwändige Streaming-Event verspricht spektakuläre Abendunterhaltung mit Livemusik, Entertainment, Lesungen und Live-Schaltungen rund um den Globus.

„Die Produktion bringt mich vom Traumschiff zum Raumschiff“, berichtet Wilder, der 1994 mit Roland Emmerichs preisgekrönten Science-Fiction Film „Stargate“ seinen Durchbruch erlebte und heute in Montana/USA zuhause ist.
In Deutschland wurde der ehemalige Weltmeister im Windsurfen auch als Darsteller von „Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer“ bekannt (1996-2009).
„Mit Hilfe des Hamburger Planetariums heben wir ab ins Weltall, werden Persönlichkeiten aus der ganzen Welt besuchen und in die Wohnzimmer unserer Zuschauer streamen“, sagt der gebürtige Fehmeraner.

Per Live-Schaltungen dabei sind u.a. Weggefährten wie Schauspieler Sayed Badreya, Komponist Harold Faltermeyer, US-Politiker Barry Goldwater jr., Konny und Manuela Reimann sowie Norbert und Alexander Rier von den Kastelruther Spatzen. Auf Fehmarn wird Wilder u.a. unterstützt von Schauspieler Helmut Zierl, Eva Habermann, Marcus Grüsser, Dr. Volkmar Weckesser sowie von Schauspielerin und Gattin Christine Mayn. Traumschiff-Grüße gibt es u.a. von Sascha Hehn und Wolfgang Lippert. Für ein musikalisches Spektakel sorgen Flangia Kaiphos, Max & Friends, Nicole Mühle & Nathalie Dorra, In2deep und die Steel-Twins Jürgen und Manfred Charchulla. Sportlich wird es mit den Akteuren aus dem „Wunder von Bern“. Durch das kurzweilige Programm führt Moderator Sebastian Conrad. Die Show endet heimatverbunden, wenn NDR-
Moderator und „Plattschnacker“ Yared Dibaba ein plattdeutsches Feuerwerk entzündet.


Das genehmigte Hygienekonzept für die internationale Streaming-Show wurde in Abstimmung mit dem Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene entwickelt. Centogene wird mit einem Labortruck in Burg/Marktplatz auf Fehmarn vorfahren und in einem mobilen Labor die zuvor von allen Teilnehmern entnommenen Rachenabstriche analysieren. So haben alle Beteiligten ab Beginn der Vorbereitungen zum Event Gewissheit über ihren Infektionsstatus. Tickets für das außergewöhnliche Streaming-Event, das von der Ancorafilm GmbH realisiert wird, gibt es exklusiv unter:
http://www.wilder-als-man-denkt.de und http://www.reservix.de.

Fehmarn

05.06.2021
20:00 Uhr
Tickets
ab 12,20 €
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Tax for free - Stream
Das Theaterstück „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ erzählt die Chronik eines politischen Skandals: Der Stadtstaat Hamburg fordert 2017 von der Privatbank M.M. Warburg & CO 47 Millionen Euro Steuergeld zurück. Dieser Betrag wurde mutmaßlich durch Cum-Ex-Geschäfte zu Unrecht vom Fiskus erstattet. Dann jedoch trifft sich der Mitinhaber der Bank mit dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz. Innerhalb weniger Tage entscheidet sich die Finanzbehörde unter Senator Peter Tschentscher dazu, auf die Erstattung zu verzichten. Was damals besprochen wurde, will heute keiner mehr wissen.

Zeitsprung: Im 16. Jahrhundert bringt Junker Wenzel von Tronka Michael Kohlhaas zunächst wegen willkürlicher Steuern um zwei Pferde und verhindert mittels seiner Beziehungen zur Macht dessen Klage bei Gericht. Der Rosshändler Kohlhaas, Heinrich von Kleists "Don Quijote bürgerlicher Moral" (Ernst Bloch), entfacht einen Krieg der Gerechtigkeit.

Wann ist ein System so ungerecht, dass wir auf die Barrikaden müssen? In Zusammenarbeit mit Investigativ-Journalist Oliver Schröm (ARD-Magazin Panorama) und seinen Kolleg*innen hinterfragt „Tax for free“ am Beispiel der Verwicklungen von Olaf Scholz, Peter Tschentscher und der Warburg Bank die Legitimation von demokratischen Prozessen.

2018 deckte eine Investigativ-Recherche zu Cum-Ex-Geschäften den größten Steuerskandal in der Geschichte Europas auf: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investor*innen, Banken und Spekulant*innen durch den Dreieckshandel von Aktien zu Unrecht vom Fiskus erstatten. Zwei Jahre später stehen einige Akteur*innen vor Gericht, die Machenschaften aber längst nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Dabei sind nach wie vor viele Fragen offen: Was wusste die Politik? Wurde bewusst weggeschaut? Standen die Reichen gar über der Allgemeinheit?

Gerahmt von Interviews mit Politiker*innen, Journalist*innen und Nichtregierungsorganisationen beschreibt die Inszenierung „Tax for free - Scholz und Tschentscher geben einen aus und Michael Kohlhaas wundert sich“ anhand dokumentarischen Materials eindrucksvoll die Nähe von Finanzwirtschaft und Politik. Inhaltlich und personell knüpft das Stück dabei an die mit dem Deutschen Theaterpreis FAUST ausgezeichneten „Cum-Ex Papers“ (Uraufführung 2018) an, stellt mit Rückgriff auf Heinrich von Kleists tragische Figur Michael Kohlhaas nun aber die Frage: Wann ist ein System so ungerecht, dass Bürger:innen sich wehren müssen?

Helge Schmidt und Team arbeiten an dokumentarischen Formaten für das Sprechtheater. Die Chance im Selbstauftrag Kunst zu machen, möchten sie erhalten und nutzen, indem sie die politische und moralische Funktion des Theaters schärfen und zurückerobern. Eine Erneuerung des dokumentarischen Theaters ist das Ziel, die Bühne das Mittel der Wahl.

Hintergrund:
Die Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals beschäftigt inzwischen auch die Hamburger Bürgerschaft. Im Oktober 2020 installierte das Länderparlament einen Untersuchungsausschuss zur "Klärung der Frage, warum der Hamburger Senat und die Hamburger Steuerverwaltung bereit waren, Steuern in Millionenhöhe mit Blick auf Cum-Ex-Geschäfte verjähren zu lassen und inwieweit es dabei zur Einflussnahme zugunsten der steuerpflichtigen Bank und zum Nachteil der Hamburgerinnen und Hamburger kam".

Von und mit: Jonas Anders, Ruth Marie Kröger, Günter Schaupp und Laura Uhlig / Regie und Fassung: Helge Schmidt / Ausstattung: Atelier Lanika (Anika Marquardt und Lani Tran-Duc) / Video: Jonas Link / Musik: Frieder Hepting / Körperarbeit: Jonas Woltemate / Lichtdesign: Sönke C. Herm / Produktionsleitung: Zwei Eulen (Kaja Jakstadt) / Assistenz und künstlerische Mitarbeit: Judith Weßbecher / Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Andreas Joos

Eine Produktion von Helge Schmidt und Team in Koproduktion mit dem LICHTHOF Theater Hamburg, dem asphalt Festival Düsseldorf und dem TD Berlin.

Gefördert durch: Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Rosa Luxemburg Stiftung, Rudolf Augstein Stiftung, LICHTHOF Stiftung, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg

Supported by Probebühne im Gängeviertel

Foto: Judith Weßbecher
Zauberzeit - WunderWeltWeit - ONLINE-SHOW
Die nagelneue Live-Online-Zaubershow von Dr. Alexander Mabros.
Magisch, interaktiv, lustig und höchst unterhaltsam. Erleben Sie Zauberei und magisches Entertainment wie Sie es noch nie gesehen haben. Live und ganz nah dran. Ihre private Zaubervorstellung in Ihrem Wohnzimmer.

Close-up-Magie oder Tischzauberei - keine andere Form der Zauberkunst ist so hautnah und unverfälscht für die Gäste erlebbar. Geheime Falltüren? Kameratricks? Eingeweihte Zuschauer? Fehlanzeige! Das, was Alexander Mabros Ihnen wenige Zentimeter vor Ihren eigenen Augen zeigt, ist Zauberkunst in Perfektion. Zum Greifen nah und dennoch völlig unbegreiflich. Alexander Mabros nimmt in seiner Online-Zaubershow gemeinsam mit den anderen Gästen Platz am virtuellen Tisch. Ganz bewusst kommt dieses Programm ohne Bühne oder Kameraschnitte aus. Ganz ohne digitale Tricks interagiert Alexander Mabros vielmehr direkt mit den Zuschauern über die Webcam. In Windeseile verzaubert er so mit Charme und Witz. Und selbstverständlich zaubern Sie bei dieser Show mit! Vorab erhalten Sie einen Download-Link und können sich einige Zauberutensilien zuhause bereitlegen um so bei der Show live mitzuzaubern.

Die Show findet online statt.
Sie erhalten vorab dazu alle Infos per Email. Sie können via PC, Tablet oder auch via Handy teilnehmen. Für ein tolles interaktives Erlebnis empfehlen wir die Verwendung einer Webcam, damit Alexander Mabros mit Ihnen auch interagieren kann - schließlich sitzen Sie ja in der ersten Reihe! :-)

Die Show dauert ca. 70 min ohne Pause.

Buchen Sie zur Show unsere exklusive "Wundertüte"

Sie möchten das magische Erlebnis perfekt machen? Dann buchen Sie zur Show unsere exklusive goldene "Wundertüte". Vor der Show erhalten Sie die per Post nach Hause - persönlich gepackt von Dr. Alexander Mabros. Darin finden sich magische Requisiten, die das Mitzaubern bei der Show noch schöner und überraschender machen. Außerdem gibt es auch noch eine kleine Überraschung!

Die Informationen zum Login via Zoom erhalten Sie per Email bis 24 Stunden vor der Veranstaltung.
Ein Marcel-Proust-Abend
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website.

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Ein Marcel-Proust-Abend
Ulrike Sprenger und Lothar Müller stellen ihre neuen Bücher über Marcel Proust vor

2021 ist Marcel-Proust-Jahr. Vor 150 Jahren, am 18. Juli 1871, wurde er in Auteuil geboren. Weil 2022 wegen seines 100. Todestages wieder Proust-Jahr sein wird, sei mit dem Feiern frühzeitig begonnen – mit zwei bemerkenswerten, ihm gewidmeten Neuerscheinungen.

Die in Konstanz lehrende Romanistin Ulrike Sprenger bietet mit ihrem »Proust-ABC« (Reclam) einen wunderbaren Einstieg in Prousts Welt. Einträge wie Eifersucht, Madeleine oder Venedig mag man erwarten, doch was hat Proust mit Camembert, Apfelbäumen oder Regenmänteln zu tun? Ulrike Sprenger weiß es und zeigt, dass man sich Prousts komplexem Werk leichtfüßig und elegant nähern kann.

Lothar Müller, lange Redakteur der »Süddeutschen Zeitung«, entdeckt in »Adrien Proust und sein Sohn Marcel« (Wagenbach) einen Unbekannten, den Arzt und Seuchenbekämpfer Adrien Proust, und gibt einen faszinierenden Einblick in die verborgenen Beziehungen zwischen Medizin und Literatur um 1900. So begreifen wir plötzlich auch, warum ein Schwarm von Ärzten und Kranken Marcel Prousts Romanzyklus »Auf der Suche nach der verlorenen Zeit« durchzieht.

Ob wir nach diesem Abend besser verstehen, weshalb Proust der vielleicht bedeutendste Romancier des 20. Jahrhunderts ist?

Moderation: Rainer Moritz

Der Vorverkauf für Streamingtickets beginnt am 17.5.2021, ab 9.00 Uhr.
Bettina Baltschev
VORERST GEHEN KEINE SAALTICKETS IN DEN VERKAUF. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte unserem Newsletter oder unserer Website.

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Bettina Baltschev
liest aus ihrem neuen Buch »Am Rande der Glückseligkeit«

Sehnsucht und Weitblick – kaum ein Ort vermag diese beiden Phänomene so zu vereinen wie der Strand: weiße, weite, mal heimelige, mal unheimliche Leere so weit das Auge reicht. In ihrem neuen Buch »Am Rande der Glückseligkeit« (Berenberg) nimmt Bettina Baltschev ihre Leserinnen und Leser mit zu magischen Orten – zwischen Niemandsland und letzten Zufluchten. Hier beginnt ihre Reise zu den Stränden Europas, an die Ränder unseres Kontinents, dort, wo Land und Meer ineinander ü;bergehen. Von acht Stränden in acht Ländern unternimmt Baltschev Exkursionen und Ausflüge, kommt mit Literatinnen und Künstlern ins Gespräch und türmt dabei Fiktion auf Wirklichkeit, verwebt Gegenwart und Vergangenheit zu einer leichten, manchmal heiteren aber auch bewegenden Erzählung über glückliche und tragische Strandschicksale. Wir lassen uns mitreißen und folgen ihrer Reise an diese vertrauten und doch immer neuen Sehnsuchtsorte.

Bettina Baltschev arbeitet als Redakteurin beim MDR und pendelt zwischen Leipzig und ihrer Zweitheimat Amsterdam. Mit ihrem Buch »Hölle und Paradies. Amsterdam, Querido und die deutsche Exilliteratur« bewies sie nicht nur ihr Geschick für den Blick in die Vergangenheit, sondern auch ihre Liebe zur Literatur.

Moderation: Alexander Solloch

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Philosophisches Café
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Philosophisches Café
Die Wahrheiten der Kunst
Zu Gast: Marcus Steinweg

Auch die Künste erzeugen Erkenntnisse, gar ganz eigene Wahrheiten. Doch wie genau tun sie das? Und wie, wenn überhaupt, ließen sich diese auf konkrete Aussagen bringen? »Was ›sagt‹ denn eine Dichtung? Was teilt sie mit?«, fragt bereits Walter Benjamin in seinem Essay zur »Aufgabe des Übersetzers« aus dem Jahre 1923. Seine Antwort: »Sehr wenig, dem, der sie versteht«.

Immer stärker indes scheint sich gerade die Gegenwartskunst unter politischen Thesendruck zu setzen. Und deren Künstlerinnen und Künstler unter identitären Bekenntniszwang. Der Philosoph und Performance-Künstler Marcus Steinweg bewegt sich seit Jahrzehnten mit eigener Stimme zwischen künstlerischer Theorie und Praxis, philosophischer Reflexion und artistischer Intuition. Mit Werken wie »Subjekt und Wahrheit«, »Evidenzterror« oder – gemeinsam mit Frank Witzel – »Humor und Gnade« (Matthes & Seitz) sucht Steinweg, Professor für Kunst und Theorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, in seinem Schreiben und Sprechen nach neuen Wahrheitswegen. Er lässt damit nicht nur die Philosophie als eine weitere Kunstform erscheinen, sondern auch das Philosophieren als Akt momenthafter Schöpfung. Was an diesem Abend konkret zu beweisen und erfahren sein wird. Ein Wahrheitshappening auf der Bühne!

Moderation: Wolfram Eilenberger

Mit freundlicher Unterstützung der Udo Keller Stiftung Forum Humanum

Der Vorverkauf für Streamingtickets beginnt am 17.5.2021, ab 9.00 Uhr.
Gemischtes Doppel
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Gemischtes Doppel
Annemarie Stoltenberg und Rainer Moritz empfehlen Neuerscheinungen

Sommerurlaub 2021? War da was, wird da was sein? Oder sollten wir uns nicht vernünftigerweise anderen Dingen zuwenden und die schnöden Gedanken an Ferientage auf den Kanarischen Inseln oder Amrum vorsorglich ad acta legen? Wird Urlaub nicht ohnehin überschätzt? Reicht nicht die Vorfreude? Wer diesen Bewusstseins- stand erreicht hat, weiß, dass – wenn alle Fernreisen gecancelt wer- den – ein Vergnügen bleibt: das Lesen.

Annemarie Stoltenberg, die kein Eselsohr meidende NDR-Kultur- Literaturexpertin, und Rainer Moritz, der jedes Eselsohr meidende Leiter des Literaturhauses Hamburg, haben mit Urlaub wenig am Hut und sich deshalb aufgemacht, für die Gleichgesinnten jene Novitäten auszuwählen, die einen vergessen lassen, dass man nicht auf den Kanarischen Inseln oder auf Amrum ist. Und seien Sie sicher: Sie wurden fündig!
Die beiden präsentieren deshalb auf vermutlich kurzweilige Weise 16 balkonientaugliche Titel. Auch Buchhändler Stephan Samtleben, der im Sommer allenfalls mit dem Rad ins Alte Land fährt, ist wieder am Start und empfiehlt einen seiner Favoriten.

Und vergessen Sie nicht: Unterstützen Sie den lokalen Buchhandel, wenn Sie sich mit Sommerlesestoff eindecken!

Der Vorverkauf für Streamingtickets beginnt am 17.5.2021, ab 9.00 Uhr.
Zauberzeit - WunderWeltWeit - ONLINE-SHOW
Die nagelneue Live-Online-Zaubershow von Dr. Alexander Mabros.
Magisch, interaktiv, lustig und höchst unterhaltsam. Erleben Sie Zauberei und magisches Entertainment wie Sie es noch nie gesehen haben. Live und ganz nah dran. Ihre private Zaubervorstellung in Ihrem Wohnzimmer.

Close-up-Magie oder Tischzauberei - keine andere Form der Zauberkunst ist so hautnah und unverfälscht für die Gäste erlebbar. Geheime Falltüren? Kameratricks? Eingeweihte Zuschauer? Fehlanzeige! Das, was Alexander Mabros Ihnen wenige Zentimeter vor Ihren eigenen Augen zeigt, ist Zauberkunst in Perfektion. Zum Greifen nah und dennoch völlig unbegreiflich. Alexander Mabros nimmt in seiner Online-Zaubershow gemeinsam mit den anderen Gästen Platz am virtuellen Tisch. Ganz bewusst kommt dieses Programm ohne Bühne oder Kameraschnitte aus. Ganz ohne digitale Tricks interagiert Alexander Mabros vielmehr direkt mit den Zuschauern über die Webcam. In Windeseile verzaubert er so mit Charme und Witz. Und selbstverständlich zaubern Sie bei dieser Show mit! Vorab erhalten Sie einen Download-Link und können sich einige Zauberutensilien zuhause bereitlegen um so bei der Show live mitzuzaubern.

Die Show findet online statt.
Sie erhalten vorab dazu alle Infos per Email. Sie können via PC, Tablet oder auch via Handy teilnehmen. Für ein tolles interaktives Erlebnis empfehlen wir die Verwendung einer Webcam, damit Alexander Mabros mit Ihnen auch interagieren kann - schließlich sitzen Sie ja in der ersten Reihe! :-)

Die Show dauert ca. 70 min ohne Pause.

Buchen Sie zur Show unsere exklusive "Wundertüte"

Sie möchten das magische Erlebnis perfekt machen? Dann buchen Sie zur Show unsere exklusive goldene "Wundertüte". Vor der Show erhalten Sie die per Post nach Hause - persönlich gepackt von Dr. Alexander Mabros. Darin finden sich magische Requisiten, die das Mitzaubern bei der Show noch schöner und überraschender machen. Außerdem gibt es auch noch eine kleine Überraschung!

Die Informationen zum Login via Zoom erhalten Sie per Email bis 24 Stunden vor der Veranstaltung.
Zauberzeit - WunderWeltWeit - ONLINE-SHOW
Die nagelneue Live-Online-Zaubershow von Dr. Alexander Mabros.
Magisch, interaktiv, lustig und höchst unterhaltsam. Erleben Sie Zauberei und magisches Entertainment wie Sie es noch nie gesehen haben. Live und ganz nah dran. Ihre private Zaubervorstellung in Ihrem Wohnzimmer.

Close-up-Magie oder Tischzauberei - keine andere Form der Zauberkunst ist so hautnah und unverfälscht für die Gäste erlebbar. Geheime Falltüren? Kameratricks? Eingeweihte Zuschauer? Fehlanzeige! Das, was Alexander Mabros Ihnen wenige Zentimeter vor Ihren eigenen Augen zeigt, ist Zauberkunst in Perfektion. Zum Greifen nah und dennoch völlig unbegreiflich. Alexander Mabros nimmt in seiner Online-Zaubershow gemeinsam mit den anderen Gästen Platz am virtuellen Tisch. Ganz bewusst kommt dieses Programm ohne Bühne oder Kameraschnitte aus. Ganz ohne digitale Tricks interagiert Alexander Mabros vielmehr direkt mit den Zuschauern über die Webcam. In Windeseile verzaubert er so mit Charme und Witz. Und selbstverständlich zaubern Sie bei dieser Show mit! Vorab erhalten Sie einen Download-Link und können sich einige Zauberutensilien zuhause bereitlegen um so bei der Show live mitzuzaubern.

Die Show findet online statt.
Sie erhalten vorab dazu alle Infos per Email. Sie können via PC, Tablet oder auch via Handy teilnehmen. Für ein tolles interaktives Erlebnis empfehlen wir die Verwendung einer Webcam, damit Alexander Mabros mit Ihnen auch interagieren kann - schließlich sitzen Sie ja in der ersten Reihe! :-)

Die Show dauert ca. 70 min ohne Pause.

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Die Informationen zum Login via Zoom erhalten Sie per Email bis 24 Stunden vor der Veranstaltung.