Samstag, 01.02.2020
um 17:00 Uhr

Haus zum Pflug
Kaiserstraße 41
77933 Lahr






"Weltklassik am Klavier - Beethovens 1. Sinfonie - Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst!"

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 24 - Für Thérèse Fis-Dur op. 78
I. Adagio cantabile - Allegro ma non troppo
II. Allegro vivace

FRANZ LISZT
Orpheus - Symphonische Dichtung - Bearbeitung: Carl Tausig S. 98
Hungaria - Symphonische Dichtung - Bearbeitung: Carl Tausig S. 103

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 1 - Bearbeitung: Franz Liszt C-Dur op. 21
I. Adagio molto - Allegro con brio
II. Andante cantabile con moto
III. Menuetto (Allegro molto e vivace)
IV. Adagio - Allegro molto e vivace


ISTVÁN LAJKÓ
Der ungarische Konzertpianist István Lajkó ist ein erfahrener Interpret am Klavier und ausgezeichneter Künstler mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Lajkó, geb. 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspiel. 2001 nahm er sein Studium an der Franz Liszt Academy in Budapest unter Profs. Falvai, Szokolay und Wagner auf (Abschluss 2007: mit Auszeichnung). Er studierte bei Prof. Raekallio an der HMT Hannover, und folgte diesem an die Juilliard School NY. Lajkó hat zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen, u.a. die Liszt-Bartók Competition Budapest und ein Yamaha Stipendium. Er konzertiert in ganz Europa, China und den USA und hat eine von Kritikern hoch gelobte CD mit Werken von Ligeti und Schumann veröffentlicht. Für seine Weltersteinspielung der Faust-Symphonie, bearbeitet für Klavier von Carl Tausig, erhielt er große Anerkennung und in Ungarn eine Auszeichnung. István Lajkó gibt sein Können und Wissen zurzeit an Hochschulen in Berlin, Budapest und Weimar weiter.

"Weltklassik am Klavier - Beethovens 1. Sinfonie - Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst!"
Ob Beethoven dem jungen Liszt den berühmten ”Weihekuss” gegeben hat, bleibt weiterhin eine Legende. Aber das heutige Programm lässt die Verbindung zwischen den beiden Komponisten spüren. Die selten zu hörende, zweisätzige Fis-Dur Sonate zeigt sowohl die lyrische als auch die spielerische und temperamentvolle Seite Beethovens. Orpheus und Hungaria, zwei symphonische Dichtungen von Liszt mit unterschiedlichem Charakter, finden sich musikalisch auch in der Sonate: ein lyrisches Bild und eine temperamentvolle Rhapsodie - in der Übertragung von Liszts Lieblingsschüler, Carl Tausig. Liszt hat drei Jahrzehnte seines Lebens der Transkription aller Beethovenscher Symphonien gewidmet! Er schrieb als Vorwort zu deren Erstausgabe: "Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst". Zum Schluss können Sie diese Zuneigung durch die Übertragung der 1. Symphonie selbst nachempfinden!

Foto: Péter Herman

Einlass ab 16:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Weltklassik am Klavier - Ouvertüre und Variationen zu vier und zwei Händen!
PROGRAMM:



""Weltklassik am Klavier - Ouvertüre und Variationen zu vier und zwei Händen!""
FRANZ SCHUBERT (1797 - 1828)
Klaviersonate (posth.) a-Moll D 784 op. 143

FRANZ SCHUBERT (1797 - 1828)
Variationen über ein eigenes Thema
für Klavier zu vier Händen D 813


-Pause-


FRANZ LISZT (1811-1886)
Sarabande und Chaconne
aus dem Singspiel Almire g-Moll S. 181

RICHARD WAGNER (1813 - 1883)
Ouvertüre zu
""Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg""
(Transkription für Klavier zu vier Händen:
Duo Tsuyuki & Rosenboom)




DUO TSUYUKI & ROSENBOOM
Chie Tsuyuki und Michael Rosenboom: ein Klavierduo, das immer wieder in Erstaunen versetzt! Schon ihre Interpretationen des StandardRepertoires lassen Konzerte des Duos durch das innig-harmonische Zusammenspiel zu einem Erlebnis werden. Wenn die beiden Künstler dann aber ihre eigenen Bearbeitungen erklingen lassen und bekannte klassische Werke mit dem Flügel in ein neues Klanggewand kleiden, dann werden ihre Konzerte zu einem Ereignis. ""Spektakuläre Klänge drangen aus dem Resonanzboden"", schrieb die Presse und empfand, dass es ""akustisch und optisch ein Erlebnis"" war. Die beiden ausgebildeten Solopianisten schlossen sich im Jahr 2009 als Duo zusammen und studierten an der HMTM in Hannover als Duo in der Soloklasse von Prof. Goetzke. Seitdem erhielten sie diverse Auszeichnungen - u.a. beim ""Grieg à deux"" den 1. Preis - und sind international und national gern gesehene Gäste sowohl als Duo, wie z.B. beim ""Chicago Duo Piano Festival"" als auch mit Orchester, wie bei der Aufführung des Karnevals der Tiere mit Schauspieler Christian Quadflieg und dem Göttinger Sinfonieorchester.

""Weltklassik am Klavier - Ouvertüre und Variationen zu vier und zwei Händen!""
Schuberts Klaviersonate D 784 entstand im Jahre 1823 kurz nach der ersten Konfrontation mit seiner Krankheit und leitet eine neue Ära in Schuberts Klaviermusik ein: eine profunde und manchmal fast obsessive Tragik. Das Werk wurde erst elf Jahre nach seinem Tod veröffentlicht. Die Variationen über ein eigenes Thema aus dem Jahre 1824 spiegeln durch die Musik ein helleres Licht wider; nach einem längeren Klinikaufenthalt schrieb Schubert an seinen Bruder ""(...)doch bin ich jetzt mehr im Stande Glück und Ruhe in mir selbst zu finden als damals. Als Beweis dessen werden dir eine große Sonate und Variationen über ein selbst erfundenes Thema, beides zu 4 Hände, welche ich bereits componiert habe, dienen."" Liszts Almira-Transkription entstand 1879 und gilt als Meilenstein der Lisztschen Transkriptionskunst. Die Transkription für Klavier zu vier Händen der Tannhäuser-Ouvertüre stammt vom Duo Tsuyuki & Rosenboom.

Foto: Chie Tsuyuki

Einlass: 18:30
"Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!"
"Weltklassik am Klavier - Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!"

ROBERT SCHUMANN
Aus: Kreisleriana op. 16
Nr. 1 Äußerst bewegt d-Moll

FRANZ SCHUBERT
Aus: Drei Klavierstücke D 946
2. Allegretto Es-Dur

IOANA ILIE
Eigene Improvisation I

JOHANNES BRAHMS
Aus: Zwei Rhapsodien op. 79
Nr. 1 h-moll

IOANA ILIE
Eigene Improvisation II

FRÉDÉRIC CHOPIN
Fantasie f-Moll op. 49

- Pause -

IOANA ILIE
Eigene Improvisation III

SERGEJ RACHMANINOW
Sonate Nr. 2 (revidierte, 2. Edition 1931) op. 36 b
I. Allegro agitato
II. Non allegro
III. Allegro molto


IOANA ILIE
Als “Meisterin der Improvisation” von der Badischen Zeitung beschrieben, fasziniert Ioana Ilie jedes Publikum mit ihrem herausragenden Talent in klassischer Improvisation. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe und trat bislang in Europa, Amerika und Asien auf. Ein Stipendium ließ sie ein Jahr in England verbringen, und ihre Studien an der Musik-Akademie Basel schloss sie mit Auszeichnung ab. 2014 wurde sie als Stipendiatin im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank gewählt. Die Rumänin war zwischen 2011-2015 Dozentin für Klavier-Improvisation an der Musikhochschule Trossingen, und ab 2015 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel. Auf ihrer neu erschienenen Debut CD, “ON CLOUD TEN”, sind Klavierwerke von Chopin, Beethoven sowie eigene Kompositionen der jungen Rumänin zu hören.


""Weltklassik am Klavier - Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!""
Jeder kennt die Dramatik im Leben eines Romantikers: es gibt keine Liebe ohne Sehnsucht, keine Höhen ohne Tiefen und keine Engel ohne Dämonen. Doch wie hören sich diese Gefühle in der Musik eines Romantikers an? Und wie auf einem so vielseitigen und facettenreichen Instrument wie dem Klavier? Ioana Ilie offenbart diese Einsicht - sowohl durch stimmungsvolle Klavierwerke von Schumann, Schubert, Brahms, Chopin und Rachmaninow, als auch durch ihre fesselnden Improvisationen, mit der die Rumänin ihre Gäste jedes Mal und überall fasziniert. Man wird Zeuge der spontanen Entstehung eines ganz neuen Klavierwerkes, das niemals wieder in dieser Form gehört werden kann! Ein spannendes klassisches Konzert, welches jeden Gast berühren wird und das unvergesslich bleibt.


Foto: Jeffrey Thomas Skrob

Einlass: 16:30 Uhr
Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!
"Weltklassik am Klavier - Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!"

ROBERT SCHUMANN
Aus: Kreisleriana op. 16
Nr. 1 Äußerst bewegt d-Moll

FRANZ SCHUBERT
Aus: Drei Klavierstücke D 946
2. Allegretto Es-Dur

IOANA ILIE
Eigene Improvisation I

JOHANNES BRAHMS
Aus: Zwei Rhapsodien op. 79
Nr. 1 h-moll

IOANA ILIE
Eigene Improvisation II

FRÉDÉRIC CHOPIN
Fantasie f-Moll op. 49

- Pause -

IOANA ILIE
Eigene Improvisation III

SERGEJ RACHMANINOW
Sonate Nr. 2 (revidierte, 2. Edition 1931) op. 36 b
I. Allegro agitato
II. Non allegro
III. Allegro molto


IOANA ILIE
Als “Meisterin der Improvisation” von der Badischen Zeitung beschrieben, fasziniert Ioana Ilie jedes Publikum mit ihrem herausragenden Talent in klassischer Improvisation. Sie gewann zahlreiche Wettbewerbe und trat bislang in Europa, Amerika und Asien auf. Ein Stipendium ließ sie ein Jahr in England verbringen, und ihre Studien an der Musik-Akademie Basel schloss sie mit Auszeichnung ab. 2014 wurde sie als Stipendiatin im Förderprogramm für junge Musizierende der Notenstein La Roche Privatbank gewählt. Die Rumänin war zwischen 2011-2015 Dozentin für Klavier-Improvisation an der Musikhochschule Trossingen, und ab 2015 unterrichtet sie an der Musik-Akademie Basel. Auf ihrer neu erschienenen Debut CD, “ON CLOUD TEN”, sind Klavierwerke von Chopin, Beethoven sowie eigene Kompositionen der jungen Rumänin zu hören.


""Weltklassik am Klavier - Romantik zwischen Licht und Schatten - überraschend und spontan!""
Jeder kennt die Dramatik im Leben eines Romantikers: es gibt keine Liebe ohne Sehnsucht, keine Höhen ohne Tiefen und keine Engel ohne Dämonen. Doch wie hören sich diese Gefühle in der Musik eines Romantikers an? Und wie auf einem so vielseitigen und facettenreichen Instrument wie dem Klavier? Ioana Ilie offenbart diese Einsicht - sowohl durch stimmungsvolle Klavierwerke von Schumann, Schubert, Brahms, Chopin und Rachmaninow, als auch durch ihre fesselnden Improvisationen, mit der die Rumänin ihre Gäste jedes Mal und überall fasziniert. Man wird Zeuge der spontanen Entstehung eines ganz neuen Klavierwerkes, das niemals wieder in dieser Form gehört werden kann! Ein spannendes klassisches Konzert, welches jeden Gast berühren wird und das unvergesslich bleibt!"

Foto: Jeffrey Thomas Skrob

Einlass ab 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - ´So zart und musikreich´ - Clara Schumann zum 200. Geburtstag´!
PROGRAMM:

CLARA SCHUMANN
Polonaise Es-Dur op. 1
Notturno F-Dur op. 6 Nr. 2

JOHANNES BRAHMS
16 Walzer op. 39

ROBERT SCHUMANN
Ahnung
Kinderszenen op. 15
Nr. 1 Von fremden Ländern und Menschen G-Dur
Nr. 2 Kuriose Geschichte D-Dur
Nr. 3 Hasche-Mann h-Moll
Nr. 4 Bittendes Kind D-Dur
Nr. 5 Glückes genug D-Dur
Nr. 6 Wichtige Begebenheit A-Dur
Nr. 7 Träumerei F-Dur
Nr. 8 Am Kamin F-Dur
Nr. 9 Ritter vom Steckenpferd C-Dur
Nr. 10 Fast zu ernst gis-Moll
Nr. 11 Fürchtenmachen G-Dur
Nr. 12 Kind im Einschlummern e-Moll
Nr. 13 Der Dichter spricht G-Dur

- Pause -

ROBERT SCHUMANN
Etüden in Form von Variationen. Symphonische Etüden. Fassung von 1852 op. 13


LUIZA BORAC
Luiza Borac wurde als ""ein Traum von einer Pianistin"" (Rondo), ""würdige Botschafterin für ein Genie"" (Music & Vision) und als Pianistin „mit subtiler, aber absoluter Meisterschaft""(BBC Music Magazine) gefeiert.
Die gebürtige Rumänin begann ihre Musikausbildung mit vier Jahren. Jeweils mit der höchsten Auszeichnung schloss sie ihr Studium an der Musikhochschule Bukarest und später die Solistenklasse an der Hochschule für Musik und Theater Hannover ab. Luiza Borac ist Gewinnerin von Preisen in rund 30 Wettbewerben, u.a. den BBC Music Award für die Weltpremiere der Einspielung der Klavierwerke von George Enescu. Folgerichtig promovierte Luiza Borac 2014 über das Klavierwerk George Enescus - summa cum laude. Luiza Borac arbeitet eng mit verschiedenen international bekannten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Dazu gehören das Projekt „Music In Our Schools“ der Bachauer Foundation, das MENORAH Projekt für die jüdischen Opfer im norddeutschen Schaumburg-Lippe sowie eine rumänische Einrichtung, die in der Heimat der Künstlerin Waisen- und Straßenkinder unterstützt. 2011 wurde sie „Ambassadrice de la Cité épiscopale“ der UNESCO-Stadt Albi, die ihr für ihr Engagement in Polio Plus, auch ihre Ehrenmedaille verlieh. Im Jahr 2017 wurde ihr die Paul-Harris Medaille des internationalen Rotary Clubs für humanitäre Projekte verliehen.



""Weltklassik am Klavier - ´So zart und musikreich´ - Clara Schumann zum 200. Geburtstag´!""
Clara Schumann, geborene Wieck (1819 - 1896) gilt als die berühmteste Pianistin des 19. Jahrhunderts. Sie startete ihre ungewöhnliche Karriere als pianistisches ""Wunderkind"" und stand sechs Jahrzehnte lang auf den Konzertpodien Europas. Clara Wieck-Schumann war ihre eigene Konzertmanagerin, Komponistin, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, brachte acht Kinder auf die Welt, Freundin, Ratgeberin und geschätzte Kollegin berühmter Musiker, Klavierpädagogin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes. Auch war sie die große Liebe des 14 Jahre jüngeren Komponisten Johannes Brahms.
Am 20. September 2009 spielte Luiza Borac in Überlingen die Uraufführung von Robert Schumanns neu entdeckter Komposition ""Ahnung"", nach einem Manuskript, das einst Clara Schumann gehörte. Das 24 Takte umfassende Werk für Klavier solo gehörte ursprünglich zu den ""Kinderszenen op. 15"". Bei der Überlinger Notenhandschrift handelte es sich um das erste Schumann-Manuskript mit einer unbekannten Komposition, das seit dem frühen 20. Jahrhundert ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist (""Ein Sensationsfund"" Die Welt).

Foto: Henrike Schunck 2019

Einlass: 16:30 Uhr
Rhapsodie espagnole und Liebestraum!
"Weltklassik am Klavier - Rhapsodie espagnole und Liebestraum!"

FRANZ SCHUBERT
Klaviersonate Nr. 21 B-Dur D 960
1. Molto moderato.
2. Andante sostenuto
3. Scherzo: Allegro vivace con delicatezza - Trio.
4. Allegro, ma non troppo - Presto.

- Pause -

FRÉDÉRIC CHOPIN
Ballade Nr. 1 g-Moll op. 23

FRANZ LISZT
Aus: Liebesträume S. 541
III. Oh Lieb, so lang du lieben kannst As-Dur
Rhapsodie espagnole S. 254


MZIA JAJANIDZE
Die aus dem kaukasischem Georgien stammende und mehrfach preisgekrönte Pianistin Mzia Jajanidze hat ihren Kindheitstraum verwirklicht: im Land von Bach und Beethoven zu leben und zu spielen. In Deutschland hat sie ihre zweite Heimat gefunden und setzt hier nun als deutsche Pianistin ihre Laufbahn erfolgreich fort. Bereits mit acht Jahren ist sie mit einem Sinfonieorchester in Georgien aufgetreten. Während des Studiums an Musikhochschulen in Georgien und Deutschland wurde sie u.a. durch die Stiftung des georgischen Präsidenten sowie die Helene-Rosenberg-Stiftung gefördert. Mzia Jajanidze wurde mit zahlreichen Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben in Europa und Asien ausgezeichnet, so u.a. dem Bechstein Hochschulwettbewerb (mit einem ""unangefochten ersten Preis"", so die NMZ), dem Lepthien Klavierwettbewerb und dem Korea Art Festival.

""Weltklassik am Klavier - Rhapsodie espagnole und Liebestraum!""
""Jeder Mensch ist eine Melodie"" (F. Werfel)
Die B-Dur Sonate D 960 ist die letzte der drei späten Sonaten und deshalb das Klavierwerk Schuberts, welches am meisten vom Nimbus eines ""Schwanengesangs"" umgeben ist. Die Sonate wurde oft als ""die Krone von Schuberts Klavierschaffen"" und ""die schönste, die nach Beethoven geschrieben worden ist"" bezeichnet.
Als Chopin sein Opus 23 mit ""Ballade"" überschrieb, etablierte er die Klavierballade als neues musikalisches Genre. Begeistert äußerte Schumann über dieses Werk: ""Von Chopin hab ich eine neue Ballade.Sie scheint mir sein genialischstes Werk.""
Sehr charmant entführt uns Liszts ""Rhapsodie espagnole"" in eine spanisch-folkloristische Klangwelt. Liszt schrieb sie als Erinnerung an die Reise nach Spanien und Portugal, inspiriert durch zwei Lieder: La Folia und La Jota Aroganese.

Foto: Mischa Blank

Einlass ab 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Beethovens schönste Sonaten und Chopins heroische Polonaise!
PROGRAMM:

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 30 E-Dur op. 109
I. Vivace ma non troppo. Adagio espressivo
II. Prestissimo
III. Andante molto cantabile ed espressivo

FRANZ LISZT
Aus: Années de pèlerinage II S. 161
Nr. 7 Après une lecture du Dante

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110
I. Moderato cantabile molto espressivo
II. Scherzo: Allegro molto
III. Adagio ma non troppo. Fuga: Allegro ma non troppo

FRÉDÉRIC CHOPIN
Polonaise As-Dur op. 53


ALEXEY LEBEDEV
In Europa, Asien, Nordamerika und Russland fasziniert der charismatische Klaviervirtuose Alexey Lebedev mit seinem ausdrucksvollen Spiel das Publikum und die Fachpresse. Ausgezeichnet mit Top-Preisen bei renommierten Wettbewerben - u.a. beim Busoni-Wettbewerb, Bozen, Maria Canals-Wettbewerb, Barcelona, G. B. Viotti-Wettbewerb, Vercelli, beim Jose Iturbi-Wettbewerb, Valencia - gehört Lebedev zur Elite der jungen Generation am Klavier. Er wurde 1980 in St. Petersburg geboren und studierte am St. Petersburger N. A. Rimsky - Korsakov Staatskonservatorium und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Wichtige künstlerische Impulse erhielt Lebedev von Mi-Kyung Kim, Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher und Xu Zhong. Beim Busoni Musik Festival 2010 erarbeitete er mit seinem großen Vorbild Alfred Brendel Werke von Haydn, Beethoven und Busoni.

""Weltklassik am Klavier - Beethovens schönste Sonaten und Chopins heroische Polonaise!""
Beethovens Klaviersonaten op. 109 und op. 110 gehören zu seinem Spätwerk. Nach der gewaltigen Hammerklaviersonate kehrte Beethoven - längst taub - zu kleineren Dimensionen und einem intimeren Charakter zurück. Die pianistischen Mittel werden schlichter, kammermusikalischer - und noch schöner! Im Jahr 1839 - unter dem Eindruck von Dantes ""Göttlicher Komödie"" - hatte Liszt die Arbeit an einem ""fragment dantesque"" aufgenommen. Die ein-sätzige Dante-Sonate beschreibt den effektvollen und wilden Ritt der Seele zur Hölle, der schließlich mit einigen versöhnlichen Akkorden in einer Art Verklärung endet. Wahrlich eines der herausragenden Beispiele von Liszts technischer Raffinesse und Klangkultur. Die Polonaise As-Dur op. 53 von Chopin ist eines der bekanntesten Werke des Komponisten. Den Beinamen ""Heroïque"" erhielt sie später - von Musikwissenschaftlern und Pianisten.

Foto: Hak Soo Kim

Einlass: 16:30 Uhr
Von lieblicher Stimmung zu Feuer und Flamme !
SILVESTERKONZERT

"Weltklassik am Klavier - Von lieblicher Stimmung zu Feuer und Flamme !"

FRANZ SCHUBERT
Klaviersonate (posth.) A-Dur D 664 op. 120

JOHANNES BRAHMS
Capriccio fis-Moll op. 76 Nr. 1
Capriccio b-Moll op. 76 Nr. 2
Intermezzo As-Dur op. 76 Nr. 3
Intermezzo B-Dur op. 76 Nr. 4
Capriccio cis-Moll op. 76 Nr. 5
Intermezzo A-Dur op. 76 Nr. 6
Intermezzo a-Moll op. 76 Nr. 7
Capriccio C-Dur op. 76 Nr. 8

- Pause -

ALEXANDER SKRJABIN
Trois études op. 65
1. Allegro fantastico
2. Allegretto
3. Molto vivace

GEORGE GERSHWIN
Drei Preludes
1. Allegro ben ritmato e deciso
2. Andante con moto e poco rubato
3. Allegro ben ritmato e deciso
Rhapsody in Blue


MAYA ANDO
Maya Ando, geboren 1987 in Shizuoka/Japan, ist bereits diplomierte Solistin und Kammermusikerin. Insbesondere ihre Konzerte mit verschiedenen Themen sind außergewöhnlich und bringen eine ganz neue Ebene in die klassische Musikwelt. Dazu zählen auch Auftritte mit dem „Festival Strings Lucerne“, dem Nordwestdeutschen Philharmonie Orchester und Auftritte als Solo- und Kammermusikerin bei den Bayreuther Festspiele 2014. 2015 wurde sie zu den steirischen Festspielen nach Graz eingeladen.

Maya Ando hat zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerbe erlangt, so u.a. den 1. Preis beim Musikwettbewerb ""Don Vincenzo Vitti"" (Italien) 2011 und den 1. Preis beim ""22th international Johannes Brahms Wettbewerb"" (Österreich).

Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über verschiedenen Länder Europas und Japan.

""Weltklassik am Klavier - Von lieblicher Stimmung zu Feuer und Flamme !""
Das Programm besteht aus zwei Teilen. In der ersten Hälfte erklingt reinste deutsche Romantik, die zweite Hälfte enthält Klangwelten von Skrjabin und Swing-Elemente von Gershwin. Das Konzert wird eröffnet mit einer der beliebten Sonaten von Schubert, in der eine weibliche, liebliche Stimmung in drei Sätzen zum Ausdruck kommt. Die Klavierstücke von Brahms sind in Pörtschach entstanden. Pörtschach am Wörtersee ist als Sommerurlaubsort bekannt, wo 1868 Brahms viele Stücke komponierte. Capricci sind charakteristisch sehr schwungvoll, während die Intermezzi innige, emotionale Stücke sind. Die Etüden des Op. 65 von Skrjabin entstammen seiner Spätphase und zeichnen sich durch eine tiefe Reife aus. Mit ihren Dissonanzen, die bis an die Grenze zur Atonalität reichen, sind sie doch von reinster Schönheit. Ohne Gershwin hätte es die Entwicklung von klassischer Musik zum Jazzstandard nicht gegeben. Der Konzertflügel rockt mit Elementen aus dem Swing."

Foto: Jo Titze

Einlass ab 16:30 Uhr
Waldstein - ein junger Star greift nach den Sternen!
PROGRAMM

SILVESTERKONZERT

"Weltklassik am Klavier - Waldstein - ein junger Star greift nach den Sternen!"

FELIX MENDELSSOHN-BARTHOLDY
Rondo Capriccioso op. 14

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 6 F-Dur op. 10 Nr. 2
I. Allegro
II. Allegretto
III. Presto
Sonate Nr. 21 -Waldstein C-Dur op. 53
I. Allegro con brio
II. Introduzione: Adagio molto (attacca)
III. Rondo. Allegretto moderato - Prestissimo

- Pause -

JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Suite Nr. 5 G-Dur BWV 816

SERGEJ RACHMANINOW
Aus: Préludes op. 23
Nr. 5 g-Moll

FRÉDÉRIC CHOPIN
Scherzo Nr. 3 cis-Moll op. 39


LAETITIA HAHN
Das 15 Jahre junge Ausnahmetalent Laetitia Hahn gehört schon heute zu den hoffnungsvollsten Nachwuchspianisten Europas. Sie beendet in diesem Jahr die Schule und will sich nunmehr ganz ihrer musikalischen Karriere widmen. Klavier spielt Laetitia Hahn seit ihrem 2. Lebensjahr, und sie hat seither eine Vielzahl nationaler und internationaler Konzerte gegeben. In diesem Zusammenhang wurde sie von Lang Lang zum ""Music Ambassador"" ernannt und konzertierte mit ihm schon 2015 in China. Laetitia ist seit ihrem 12. Lebensjahr ordentlich immatrikulierte Studentin im Studiengang ""Bachelor of Arts in Music"" an der Kalaidos Universität in Zürich und wird diesen voraussichtlich in diesem Jahr im Alter von 16 Jahren abschließen. Sie ist dort Schülerin von Prof. Grigory Gruzmann und nimmt außerdem regelmäßig Stunden bei Vovka Ashkenazy und Oliver Schnyder. Sie erhielt unter anderem Meisterstunden von - einem völlig begeisterten - Dmitri Bashkirov.


""Weltklassik am Klavier - Waldstein - ein junger Star greift nach den Sternen!""
Das Meisterwerk ""Rondo Capriccioso"" des 15jährigen Mendelssohn ist ein Beispiel seiner ""Feenmusik"" mit stürmischen Stakkato-Läufen im eigentlichen Rondo, das dem Andante folgt.
In der Waldsteinsonate rebelliert die Musik gegen das Verfließen der Zeit, sie ist kristallklar in Ton und Struktur und orchestraler Klangfülle. In der Sonate Nr. 6 verschmilzt die Fuge mit der Sonatenhauptsatzform.
Die Französische Suite von Bach könnte auch Europäische Suite heißen, denn in ihren stilisierten Tänzen klingen die verschiedenen Nationen Europas an.
Das Prelude op. 23 Nr. 5 ist der Inbegriff von Rachmaninoffs russischem Nationalismus, voller Akkorde und evokativer Melodien.
Das dritte Scherzo von Chopin ist das knappste, ironischste und strengste seiner Scherzos, geschrieben mit beinahe Beethoven´scher Größe im verlassenen Kloster von Valldemossa.

Foto: Christian Blanke

Einlass ab 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
PROGRAMM:


"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Toccata g-Moll BWV 915

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31 Nr. 1
I. Allegro vivace
II. Adagio grazioso
III. Rondo. Allegretto - Presto

- Pause -

PETER TSCHAIKOWSKY
Die Jahreszeiten op. 37bis
1. Januar - Am Kamin
2. Februar - Karneval
3. März - Lied der Lerche
4. April - Schneeglöckchen
5. Mai - Weiße Nächte
6. Juni - Barkarole
7. Juli - Lied des Schnitters
8. August - Die Ernte
9. September - Jagd
10. Oktober - Herbstlied
11. November - Auf der Troika
12. Dezember - Weihnachten


ALEXEY CHERNOV
Alexey Chernov ist ein russischer Pianist - und Komponist. Er wurde 1982 geboren und graduierte 2008 im Moskauer Konservatorium sowie 2011 am Royal College in London. Alexey Chernov gewann Preise in über 30 internationalen Wettbewerben, davon über 10mal den 1. Preis. Er gewann Preise im Tschaikowsky Wettbewerb sowie in Cleveland. Darüber hinaus zeichnet Alexey Chernov ein außerordentlich abwechslungsreiches Repertoire aus. Er tritt regelmäßig in Russland, dem Ausland und bei zahlreichen Festivals auf, darunter dem Crescendo Festival Russland oder dem Star der Weißen Nächte Festival in St. Petersburg. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten zusammen, und trat gern mit der Moskauer Philharmony auf. Alexey Chernov hat zahlreiche internationale CDs produziert. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Komponieren: Er komponierte eine Fülle von Stücken für das Klavier, aber auch für Kammermusik und Orchester.

"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
Während seines Lebens benutzte Bach viele kompositorische Modelle um seine Musik zu schreiben. Dieses Werk, die Toccata in g-Moll, ist ein Beispiel für Bachs frühe Experimente mit der Form. Vermutlich vor 1712 entstanden, ist dieses Werk wahrscheinlich mehrfach von ihm überarbeitet worden. Es könnte sein, dass es in Wirklichkeit schon fünf Jahre älter ist. Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 16 in G-Dur op. 31 Nr. 1 ist zwischen 1801 und 1802 komponiert worden. Aufgrund Beethovens eigener Unzufriedenheit mit dem klassischen Stil seiner Musik, ging er dieses Mal einen neuen Weg in Stil und Komposition. Dieses Stück ist das erste Beispiel für Beethovens neue Ideen und damit sein - gelungener - Versuch, sich einen Namen zu machen und in die Annalen der Musikgeschichte einzugehen. Die Jahreszeiten von Tchaikovsky sind ein Set von zwölf Charakterstücken für Klavier solo. Jedes Stück ist charakteristisch für jeden Monat des russischen Jahres.

Foto: Omar Fadul.

Einlass: 18:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!
"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1
I. Allegro
II. Allegretto
III. Rondo. Allegro comodo

ROBERT SCHUMANN
Abegg-Variationen op. 1

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca

MILIJ BALAKIREV
The Lark

EDWARD ELGAR
Salut d´amour op. 12

FRÉDÉRIC CHOPIN
Andante Spianato und Grand Polonaise Brillante Es-Dur op. 22


YU MI LEE
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.


"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
Die Partiten sind eine repräsentative Gattung im Werk von Bach. Eine der bekanntesten und beliebtesten ist seine Partita Nr. 1. Ihre leichte Melodie und dezente Harmonie sind charmant kombiniert und entführen uns in eine unschuldige Welt. Die Sonate Nr. 11 von Mozart besitzt eine außergewöhnliche Struktur. Der 1. Satz hat die Form der Variation, der 2. Satz bleibt wie der 1. Satz bei A-Dur und der 3. Satz - bekannt als „Türkischer Marsch“- steht in a-Moll: Ein sensationelles Experiment! Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur sind alle drei Sätze fließend miteinander verbunden. Sein Stück Andante spianato und grande polonaise hat Chopin in den letzten Monaten seines Aufenthalts in Warschau komponiert. Wie alle seine Werke verlangt es eine hohe Sensibilität und Virtuosität, aber auch seine Sehnsucht nach Melancholie spiegelt sich darin wieder.

(Foto: Sang Jin Jung)

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Toccata g-Moll BWV 915

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31 Nr. 1
I. Allegro vivace
II. Adagio grazioso
III. Rondo. Allegretto - Presto

- Pause -

PETER TSCHAIKOWSKY
Die Jahreszeiten op. 37bis
1. Januar - Am Kamin
2. Februar - Karneval
3. März - Lied der Lerche
4. April - Schneeglöckchen
5. Mai - Weiße Nächte
6. Juni - Barkarole
7. Juli - Lied des Schnitters
8. August - Die Ernte
9. September - Jagd
10. Oktober - Herbstlied
11. November - Auf der Troika
12. Dezember - Weihnachten


ALEXEY CHERNOV
Alexey Chernov ist ein russischer Pianist - und Komponist. Er wurde 1982 geboren und graduierte 2008 im Moskauer Konservatorium sowie 2011 am Royal College in London. Alexey Chernov gewann Preise in über 30 internationalen Wettbewerben, davon über 10mal den 1. Preis. Er gewann Preise im Tschaikowsky Wettbewerb sowie in Cleveland. Darüber hinaus zeichnet Alexey Chernov ein außerordentlich abwechslungsreiches Repertoire aus. Er tritt regelmäßig in Russland, dem Ausland und bei zahlreichen Festivals auf, darunter dem Crescendo Festival Russland oder dem Star der Weißen Nächte Festival in St. Petersburg. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten zusammen, und trat gern mit der Moskauer Philharmony auf. Alexey Chernov hat zahlreiche internationale CDs produziert. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Komponieren: Er komponierte eine Fülle von Stücken für das Klavier, aber auch für Kammermusik und Orchester.

"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
Während seines Lebens benutzte Bach viele kompositorische Modelle um seine Musik zu schreiben. Dieses Werk, die Toccata in g-Moll, ist ein Beispiel für Bachs frühe Experimente mit der Form. Vermutlich vor 1712 entstanden, ist dieses Werk wahrscheinlich mehrfach von ihm überarbeitet worden. Es könnte sein, dass es in Wirklichkeit schon fünf Jahre älter ist. Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 16 in G-Dur op. 31 Nr. 1 ist zwischen 1801 und 1802 komponiert worden. Aufgrund Beethovens eigener Unzufriedenheit mit dem klassischen Stil seiner Musik, ging er dieses Mal einen neuen Weg in Stil und Komposition. Dieses Stück ist das erste Beispiel für Beethovens neue Ideen und damit sein - gelungener - Versuch, sich einen Namen zu machen und in die Annalen der Musikgeschichte einzugehen. Die Jahreszeiten von Tchaikovsky sind ein Set von zwölf Charakterstücken für Klavier solo. Jedes Stück ist charakteristisch für jeden Monat des russischen Jahres.

Foto: Omar Fadul
"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
PROGRAMM:

JOHANN SEBASTIAN BACH
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1
I. Allegro
II. Allegretto
III. Rondo. Allegro comodo

ROBERT SCHUMANN
Abegg-Variationen op. 1

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca

MILIJ BALAKIREV
The Lark

EDWARD ELGAR
Salut d´amour op. 12

FRÉDÉRIC CHOPIN
Andante Spianato und Grand Polonaise Brillante Es-Dur op. 22


YU MI LEE
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.


"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
Die Partiten sind eine repräsentative Gattung im Werk von Bach. Eine der bekanntesten und beliebtesten ist seine Partita Nr. 1. Ihre leichte Melodie und dezente Harmonie sind charmant kombiniert und entführen uns in eine unschuldige Welt. Die Sonate Nr. 11 von Mozart besitzt eine außergewöhnliche Struktur. Der 1. Satz hat die Form der Variation, der 2. Satz bleibt wie der 1. Satz bei A-Dur und der 3. Satz - bekannt als „Türkischer Marsch“- steht in a-Moll: Ein sensationelles Experiment! Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur sind alle drei Sätze fließend miteinander verbunden. Sein Stück Andante spianato und grande polonaise hat Chopin in den letzten Monaten seines Aufenthalts in Warschau komponiert. Wie alle seine Werke verlangt es eine hohe Sensibilität und Virtuosität, aber auch seine Sehnsucht nach Melancholie spiegelt sich darin wieder.

Foto: Sang Jin Jung

Einlass: 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Sturm und Drang des Schicksals - Beethovens 5. Symphonie!
GIO ABULADZE

"Weltklassik am Klavier - Sturm und Drang des Schicksals - Beethovens 5. Symphonie!"

JOHANNES BRAHMS
Sonate Nr. 1 C-Dur op. 1
I. Allegro
II. Andante (nach einem altdeutschen Minnelied)
III. Scherzo - Allegro molto e con fuoco
IV. Finale - Allegro con fuoco

SERGEJ RACHMANINOW
Morceaux de fantaisie op. 3
1. Élégie
2. Prélude
3. Melodie
4. Polichinelle
5. Serenade

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 5 - Schicksals-Symphonie - Bearbeitung: Franz Liszt c-Moll op. 67
I. Allegro con brio
II. Andante maestoso
III. Scherzo: Allegro vivace
IV. Allegro

GIO ABULADZE studierte am Tbilisi Konservatorium bei Prof. E. Rusishvili und nahm an verschiedenen Meisterkursen bei Pianisten wie P. Donohue, E. Virsaladze, H.J. Strub, E. Andjaparidze und J. Widmann teil. Er gewann den 4. Preis beim 1. Internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Tiflis und den Grand Prix des internationalen Renaissance III-Wettbewerbs 2011 in Armenien. Von 2011 bis 2013 studierte er als Stipendiat des DAAD an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. M. Leuschner. Er gewann als Teilnehmer des 2. Forum Musikae Meisterkurses in Madrid im Abschlusskonzert die Auszeichnung als bester Teilnehmer. Bis 2017 studierte er an der Hochschule für Musik Würzburg Liedgestaltung bei Prof. G. Huber und arbeitet als Tutor-Korrepetitor an derselben Hochschule. Seit Oktober 2017 ist er Dozent für Klavier an der Universität Würzburg.

"Weltklassik am Klavier - Sturm und Drang des Schicksals - Beethovens 5. Symphonie!"
In der sogenannten romantischen Beethoven-Rezeption, wurde Beethovens "Fünfte" im Sinne eines Schicksalsdramas als eine musikalisch objektivierte Erzählung von Niederlage und Triumph, vom ewigen menschlichen Schicksalskampf, von Leid und Erlösung interpretiert.
Als Goethe zu Napoleon von "Schicksal" sprach, erhielt er zur Antwort: "La politique c’est le destin!" [Die Politik ist das Schicksal!] Insofern war die c-Moll-Sinfonie - zu Ende gebracht nach den Siegen von Jena und Auerstedt - ein eminent antinapoleonisches Werk. Möglich sogar, dass die Enttäuschung über die Kaiserkrönung nach Fertigstellung der "Eroica" bald darauf den Anstoß zu der "Parallelsinfonie" gegeben hatte. Wie die in der gleichen Zeit, in demselben Stil und derselben Tonart komponierten Coriolanouvertüre ist sie "in tyrannos" [gegen die Tyrannen] geschrieben.

Bildrechte: Paata Beridze - Mono Photography

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!"
"Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 1 C-Dur KV 279
I. Allegro
II. Andante
III. Allegro

MAURICE RAVEL
Valses Nobles et Sentimentales M. 61
1. Modéré, très franc
2. Assez lent, avec une expression intense
3. Modéré
4. Assez animé
5. Presque lent, dans un sentiment intime
6. Vif
7. Moins vif
8. Épilogue. Lent


GAIDAR BESKEMBIROV
Schon früh wurde bei dem jungen Musiker Gaidar Beskembirov ein außergewöhnliches Talent für die Musik und das Klavierspiel entdeckt. Seinen ersten Klavierabend gab er schon mit 10 Jahren und mit 14 Jahren begann er mit Orchestern zu spielen. Seitdem führten ihn Tourneen nach Asien und durch ganz Europa. Besonders nennenswert war die Zusammenarbeit mit den Symphonischen Orchestern von Sankt Petersburg, Togliatti und Kasan.
Im Jahr 2009 gewann Gaidar Beskembirov den 1. Preis beim Kabalewskij Klavierwettbewerb. Während seines Studiums an der Kasaner Musikhochschule wurde Gaidar mit weiteren Preisen bei mehreren Klavierwettbewerben ausgezeichnet. Seit 2015 absolviert er sein Solistenstudium an der Freiburger Hochschule für Musik bei Prof. Le Sage. 2017 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Lepthien in Freiburg.


"Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!"
Die französische Ouvertüre in h-Moll von Johann Sebastian Bach wurde im Jahre 1735 veröffentlicht. Das Werk besteht aus acht Teilen. Der erste Teil, der mehr als ein Viertel des Werkes einnimmt, spitzt sich am Anfang und am Ende des Satzes auf einen Kontrast zweier Themen zu: recitativo und rhythmisch. Ihr motorischer Charakters ist ruhig und gemessen. Die Gegenüberstellungen der lauten und leisen Episoden erinnern an die Reihenfolgen von "solo" und "tutti" in den orchestralen Fassungen des Komponisten. Der zweite Teil der Ouvertüre bietet die kürzeren und sehr abwechslungsreichen Stücke Courante, Gavotte, Passepied, Sarabande, Gigue, Echo. Zwischendrin erfrischt die erste (!) Sonate von Mozart!
"Valses nobles et sentimentales" (franz.: Edle und gefühlvolle Walzer) ist ein Klavierwerk des französischen Komponisten Maurice Ravel und wurde 1911 in der Fassung für Klavier veröffentlicht.

Foto: David Ahvlediani

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Natur als Quelle der Inspiration - Waldszenen, Erlkönig!"
PROGRAMM:

ROBERT SCHUMANN
Waldszenen op. 82
1. Eintritt
2. Jäger auf der Lauer
3. Einsame Blumen
4. Verrufene Stelle
5. Freundliche Landschaft
6. Herberge
7. Vogel als Prophet
8. Jagdlied
9. Abschied

CLAUDE DEBUSSY
Estampes
1. Pagodes
2. La soirée dans Grenade
3. Jardins sous la pluie

- Pause -

FRANZ LISZT
Müllerlieder von Franz Schubert S. 565
1. Das Wandern
2. Der Müller und der Bach
3. Der Jäger
4. Die böse Farbe
5. Wohin?
6. Ungeduld
Aus: Lieder von Franz Schubert S. 558
4. Erlkönig
Aus: Années de pèlerinage I S. 160
6. Vallée d´Obermann


EKATERINA LITVINTSEVA
Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Ekaterina Litvintseva am nördlichen Polarkreis, blickte aus dem Fenster auf das nördliche Eismeer mit der klaren Luft und den im Winter wie gemeißelt erscheinenden Eisbrocken und erlebte im Sommer die zauberhafte Farbenpracht der Tundra. Dieses Leben prägte ihren Sinn für Klarheit und Farben – auch am Klavier. Ekaterina wurde 1986 in Magadan (Russland) geboren und erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung. Schon mit 16 Jahren studierte sie in Moskau, später in Köln, sowie in Würzburg. Bereits mit 10 Jahren gewann Ekaterina den ersten Preis und setzte diese Erfolge bei zahlreichen Wettbewerben fort. Sie trat in namhaften Konzertsälen auf, u.a. Bremer Glocke, Hamburger Musikhalle, Konzerthaus Berlin, Beethovenhalle Bonn. Ekaterina hat 4 CDs eingespielt: Klavierkonzerte von Mozart und Chopin, Klavierwerke des jungen und späteren Rachmaninow.


"Weltklassik am Klavier - Natur als Quelle der Inspiration - Waldszenen, Erlkönig!"
Kennzeichnend für die Musik der Romantik ist ihre erzählende Stärke. Viele große Komponisten ließen sich durch Natur, Literatur und die Sagenwelt inspirieren und vertonten in dieser Epoche ihre damit verbundenen Assoziationen und Gefühle. So bietet dieses Programm die Gelegenheit einen faszinierenden Waldspaziergang mit Schumanns "Waldszenen" zu machen, eine impressionistische Reise nach Indonesien, Spanien und Frankreich mit Debussys "Estampes" zu unternehmen, das Leben eines Müllergesellen voller poetischer Momente mit den von Liszt für das Klavier umgeschriebenen "Müllerliedern" von Schubert zu verfolgen und die Schweizer Alpen zu erobern, die Liszt zu dem Klavierstück "Vallée d´Obermann" inspirierten!

Foto: Marion Koell

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Eine Reise durch die Welt der Phantasien - Liebestod und Jagdsonate!"
PROGRAMM:

JOHANN SEBASTIAN BACH
Prelude - Bearbeitung: Alexander Siloti h-Moll BWV 855

JOHANNES BRAHMS
Fantasien op. 116
1. Capriccio d-moll
2. Intermezzo a-Moll
3. Capriccio g-Moll
4. Intermezzo E-Dur
5. Intermezzo e-Moll
6. Intermezzo E-Dur
7. Capriccio d-Moll

ALEXANDER SKRJABIN
Sonate Nr. 2 gis-Moll op. 19
I. Andante
II. Presto


NADEJDA VLAEVA
Nadejda Vlaeva wurde als eine derjenigen außerordentlichen Pianisten bezeichnet, auf die wir alle hoffen, sie aber selten sehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt: "Das geht zu Herzen!" und: "wie sollte es denn anders als zu Herzen gehen, wenn Nadejda Vlaeva spielt." Sie trat europaweit, in Asien und in Nordamerika als Solistin und mit renommierten Orchestern auf. Als erste Künstlerin nahm sie die kompletten Bach-Transkriptionen von Camille Saint-Saëns auf (Hyperion), welche das BBC Music Magazine als "positivly stunning" bezeichnete. Sie erhielt den Grand Prix "Liszt" für ihre CD "Piano Music of Liszt". Erst vor kurzem entdeckte Werke der Komponisten des 19. Jhd. Bortkiewicz and Drozdoff wurden von ihr in der Carnegie Zankel Hall uraufgeführt. Bei der EG-Konferenz arbeitete sie mit dem Geiger Joshua Bell zusammen.

"Weltklassik am Klavier - Eine Reise durch die Welt der Phantasien - Liebestod und Jagdsonate!"
Begleiten Sie mich auf einer Reise durch die reiche Welt der musikalischen Phantasien! Die Phantasie von Mendelssohn basiert auf dem bekannten Irischen Lied: "Die letzte Rose des Sommers mit dem Text von Thomas Moore. Diese jagende Melodie hat auch Beethoven und Berlioz fasziniert, und auch diese nutzten sie. Die Phantasie von Brahms besteht aus sieben reichhaltigen und phantasievollen Miniaturen. Sie zeigen Brahms´ Tiefe philosophische Seite und seine Meisterschaft auch in der kleinen Form. Die Sonate-Phantasie von Scriabin wurde vom Mondlicht auf dem See inspiriert. Während der erste Satz die Ruhe der Nacht an der Küste repräsentiert, zeigt der zweite die Wirkung des Sturms auf den Ozean. Wir hören in diesem Konzert weiterhin: ein Intermezzo des wenig bekannten Paul Klengel, eine Transkription eines Preludiums von Bach, den tragischen Liebestod der Isolde und Beethovens sonnige und energiegeladene Sonate.

Foto: Lisa-Marie Mazzucco

Einlass: 18:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 13 - Quasi una fantasia Es-Dur op. 27 Nr. 1
I. Andante
II. Allegro molto e vivace
III. Adagio con espressione
IV. Allegro vivace

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 19 - Facile g-Moll op. 49 Nr. 1
I. Andante
II. Rondo: Allegro
Ode an die Freude - aus der Symphonie Nr. 9 - Bearbeitung: Franz Liszt d-Moll op. 125

GEORGE GERSHWIN
Second Rhapsody - Bearbeitung: Katie Mahan
I. Allegro
II. Sostenuto e con moto

KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Nach Studien in Frankreich führte sie die Musik in jungen Jahren bereits rund um den Erdball, darunter eine Russland-Tour mit sechs Konzerten - unter anderem in der Großen Halle des Tschaikowski Konservatoriums - und Debüts im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheatre München, und der Smetana Hall in Prag, usw. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Ihre bisher bedeutendste CD Produktion, Leonard Bernsteins gesammelte Klavierwerke entstand unter dem Label der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
Mozarts Sonate K. 311 wurde 1777 in Augsburg komponiert. Der dritte Satz dieser Sonate erinnert stark an das Thema des 21. Klavierkonzertes.
Beethovens 13. Sonate wurde 1800/1 in Wien komponiert und hatte das Pech, im gleichen Opus nummeriert zu werden wie die Mondscheinsonate, in deren Schatten sie - völlig zu Unrecht -zurücktritt. Sie wird ohne Pause zwischen den Sätzen durchgespielt und zeigt extreme Virtuosität.
Beethovens Sonate Nr. 19, komponiert zwischen 1795-96, ist eine seiner kürzesten Sonaten. Obwohl sie "einfach" genannt wird, ist sie ein außergewöhnliches Werk.
Die "Ode an die Freude" ist bis heute ein echter Ohrwurm geblieben und auch in der Klavierfassung von Liszt immer wieder ein gern gehörtes pianistisches Highlight.
Gershwins zweite Rhapsodie stammt aus 1931. Sie ist ein Portrait von New York City und enthält Gershwins schönste Melodien.

Bildrechte: Joshua Bauer

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
PROGRAMM:

"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1
I. Allegro
II. Allegretto
III. Rondo. Allegro comodo

ROBERT SCHUMANN
Abegg-Variationen op. 1

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca

MILIJ BALAKIREV
The Lark

EDWARD ELGAR
Salut d´amour op. 12

FRÉDÉRIC CHOPIN
Andante Spianato und Grand Polonaise Brillante Es-Dur op. 22


YU MI LEE
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.


"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
Die Partiten sind eine repräsentative Gattung im Werk von Bach. Eine der bekanntesten und beliebtesten ist seine Partita Nr. 1. Ihre leichte Melodie und dezente Harmonie sind charmant kombiniert und entführen uns in eine unschuldige Welt. Die Sonate Nr. 11 von Mozart besitzt eine außergewöhnliche Struktur. Der 1. Satz hat die Form der Variation, der 2. Satz bleibt wie der 1. Satz bei A-Dur und der 3. Satz - bekannt als „Türkischer Marsch“- steht in a-Moll: Ein sensationelles Experiment! Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur sind alle drei Sätze fließend miteinander verbunden. Sein Stück Andante spianato und grande polonaise hat Chopin in den letzten Monaten seines Aufenthalts in Warschau komponiert. Wie alle seine Werke verlangt es eine hohe Sensibilität und Virtuosität, aber auch seine Sehnsucht nach Melancholie spiegelt sich darin wieder.

Foto: Sang Jin Jung

Einlass: 18:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"
"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"

FRANZ JOSEPH HAYDN
Sonate Nr. 46 As-Dur Hob. XVI:46
I. Allegro moderato
II. Adagio
III. Finale. Presto

KAROL SZYMANOWSKI
Variationen b-Moll op. 3

- Pause -

FRANZ SCHUBERT
Klaviersonate Nr. 19 c-Moll D 958
I. Allegro
II. Adagio
III. Menuetto: Allegro - Trio
IV. Allegro


SAM ARMSTRONG
"Ein bedeutendes neues Talent", schrieb "International Piano" nach dem Debüt von Sam Armstrong in der Wigmore Hall in London. Der englische Pianist begeistert vor allem mit seinen Interpretationen, die durch seine großartige Individualität ein eigenes Leben beginnen. Sam Armstrong ist inzwischen auf bekannten Bühnen wie z.B. im Amsterdam Concertgebouw, der Carnegie Hall New York, im Seoul Arts Centre, Esplanade Singapore und der Royal Festival Hall aufgetreten. Armstrong gewann Preise bei Wettbewerben wie dem Porto International Piano Competition, Brant International Piano Competition und dem Epinal International Piano Competition in Frankreich. Er studierte am Royal Northern College of Music in Manchester und am Mannes College of Music in New York und nahm u.a. an Meisterkursen mit Leon Fleisher, Murray Perahia, and Mitsuko Uchida teil.

"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"
This program explores different stages of the compositional process through three great works. Szymanowski´s wrote his early, magical Variations, Op. 3 as a student but already showed the harmonic and textural imagination he would later develop in remarkable ways. Haydn´s A-flat Sonata Hob. XVI:46 is an exuberant middle-period work, which is brilliantly inventive and has a particularly touching slow movement. The piece was written during a period of new confidence after Haydn´s promotion to full Kapellmeister in Esterhazy, a job that allowed him the freedom to truly develop his style and experiment further. Lastly, Schubert´s monumental Sonata in c-minor, D. 958 - one of his last works - is both intensely dark (showing a debt to Beethoven, who died the previous year) and deeply personal; it shows a master at the apotheosis of his style.

Foto: Balazs_Borocz__Pilvax_Studio

Einlass ab 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"
"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"

FRANZ JOSEPH HAYDN
Sonate Nr. 46 As-Dur Hob. XVI:46
I. Allegro moderato
II. Adagio
III. Finale. Presto

KAROL SZYMANOWSKI
Variationen b-Moll op. 3

- Pause -

FRANZ SCHUBERT
Klaviersonate Nr. 19 c-Moll D 958
I. Allegro
II. Adagio
III. Menuetto: Allegro - Trio
IV. Allegro


SAM ARMSTRONG
"Ein bedeutendes neues Talent", schrieb "International Piano" nach dem Debüt von Sam Armstrong in der Wigmore Hall in London. Der englische Pianist begeistert vor allem mit seinen Interpretationen, die durch seine großartige Individualität ein eigenes Leben beginnen. Sam Armstrong ist inzwischen auf bekannten Bühnen wie z.B. im Amsterdam Concertgebouw, der Carnegie Hall New York, im Seoul Arts Centre, Esplanade Singapore und der Royal Festival Hall aufgetreten. Armstrong gewann Preise bei Wettbewerben wie dem Porto International Piano Competition, Brant International Piano Competition und dem Epinal International Piano Competition in Frankreich. Er studierte am Royal Northern College of Music in Manchester und am Mannes College of Music in New York und nahm u.a. an Meisterkursen mit Leon Fleisher, Murray Perahia, and Mitsuko Uchida teil.

"Weltklassik am Klavier - die große - und die schönste - Sonate von Schubert!"
This program explores different stages of the compositional process through three great works. Szymanowski´s wrote his early, magical Variations, Op. 3 as a student but already showed the harmonic and textural imagination he would later develop in remarkable ways. Haydn´s A-flat Sonata Hob. XVI:46 is an exuberant middle-period work, which is brilliantly inventive and has a particularly touching slow movement. The piece was written during a period of new confidence after Haydn´s promotion to full Kapellmeister in Esterhazy, a job that allowed him the freedom to truly develop his style and experiment further. Lastly, Schubert´s monumental Sonata in c-minor, D. 958 - one of his last works - is both intensely dark (showing a debt to Beethoven, who died the previous year) and deeply personal; it shows a master at the apotheosis of his style.

Foto: Balazs_Borocz__Pilvax_Studio

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
PROGRAMM:

FRÉDÉRIC CHOPIN
Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
I. Grave - Doppio movimento
II. Scherzo
III. Marche funèbre
IV. Finale - Presto

- Pause -

JOHANN SEBASTIAN BACH
Chaconne für die linke Hand allein - Bearbeitung: Johannes Brahms d-Moll BWV 1002

JOHANNES BRAHMS
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch I op. 35
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch II op. 35


ALEXANDER YAKOVLEV
In der Zeit von 2006 bis 2014 wurde Alexander Yakovlev mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch ganz Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift "Chopin" einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation. Seine letzten Konzertsaisons führten Yakovlev in die USA (inkl. Debüt in Lincoln Center und Carnegie Hall), nach Deutschland, Italien, Korea, Rumänien, Spanien, Japan. Der Pianist trat mit solch erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Berlin Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und Cincinnati Symphony Orchestra auf. Auch erwähnenswert ist sein Debüt im Dezember 2014 mit dem Sinfonieorchester des Petersburger Marientheaters unter Leitung von Valery Gergiev.

"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
Es sind Chopin, Brahms und Paganini, die nicht bloß als Virtuosen durch technische Vollendung glänzten, sondern auch als romantische Komponisten das Größte leisteten. Frédéric Chopin, der zartbesaitete und kränkelnde Komponist polnisch-französischer Herkunft, lässt durch seine unübertroffene Musik besonders emotionale Saiten bei seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erklingen. Brahms "Variationen über ein Thema von Paganini" umspannen in radikaler Subjektivität ein großes Ausdrucksspektrum: von ganz verinnerlichter Träumerei über ruhigen, fast choral-gleichen Gesang bis zu wilder Raserei. Es sind Bestrebungen und Neigungen höchst komplizierter Natur, welche größte Gegensätze verbindet. Nach dem Konzert fühlt man sich fast allein gelassen, denn man versinkt in ewiger Romantik, in das ewige Funkelnde einer romantischen Nacht.

Foto: GALINA BULGAKOVA

Einlass: 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!
"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Partita Nr. 1 B-Dur BWV 825

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 9 E-Dur op. 14 Nr. 1
I. Allegro
II. Allegretto
III. Rondo. Allegro comodo

ROBERT SCHUMANN
Abegg-Variationen op. 1

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 11 A-Dur KV 331
I. Andante grazioso
II. Menuetto
III. Alla Turca

MILIJ BALAKIREV
The Lark

EDWARD ELGAR
Salut d´amour op. 12

FRÉDÉRIC CHOPIN
Andante Spianato und Grand Polonaise Brillante Es-Dur op. 22


YU MI LEE
"Die Sprache "Musik" ist der Spiegel der Seele und meine Interpretationen leben von der tiefen Seelenverwandtschaft zu den einzelnen Werken", so beschrieb Yu Mi Lee in einem Interview ihr eigenes Spiel. Da wundert es nicht, dass Presse und Publikum sich einig sind: „Lees Spiel berührt zutiefst!". Yu Mi Lee schloss an der renommierten Hochschule für Musik in Hannover ihr Konzertexamen ab und gewann schon während der Studienzeit viele Preise und Auszeichnungen. Lee konzertiert inzwischen weltweit als Solistin und mit Orchester. Im Jahr 2015 wurde sie in die USA eingeladen, um dort bei der 125.Jubiläumszeremonie der amerikanischen Nationalflagge vor dem Upper House Ohio ein Gastspiel zu geben. Außerdem trat sie in Rumänien bei dem Jubiläumskonzert anlässlich der 25 Jahre währenden Beziehungen zwischen Korea und Rumänien auf.


"Weltklassik am Klavier - Bunte Vielfalt: Alla Turka und Grand Polonaise Brillante!"
Die Partiten sind eine repräsentative Gattung im Werk von Bach. Eine der bekanntesten und beliebtesten ist seine Partita Nr. 1. Ihre leichte Melodie und dezente Harmonie sind charmant kombiniert und entführen uns in eine unschuldige Welt. Die Sonate Nr. 11 von Mozart besitzt eine außergewöhnliche Struktur. Der 1. Satz hat die Form der Variation, der 2. Satz bleibt wie der 1. Satz bei A-Dur und der 3. Satz - bekannt als „Türkischer Marsch“- steht in a-Moll: Ein sensationelles Experiment! Trotz dieser ungewöhnlichen Struktur sind alle drei Sätze fließend miteinander verbunden. Sein Stück Andante spianato und grande polonaise hat Chopin in den letzten Monaten seines Aufenthalts in Warschau komponiert. Wie alle seine Werke verlangt es eine hohe Sensibilität und Virtuosität, aber auch seine Sehnsucht nach Melancholie spiegelt sich darin wieder.

Bildrechte: Sang Jin Jung

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Appassionata - Sonate von Beethoven, übersinnliche Etüden von Liszt!"
PROGRAMM:

"Weltklassik am Klavier - Appassionata - Sonate von Beethoven, übersinnliche Etüden von Liszt!"

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 23 - Appassionata f-Moll op. 57
I. Allegro assai
II. Andante con moto
III. Allegro ma non troppo - Presto

CARL CZERNY
Variationen über den beliebten Trauerwalzer von Franz Schubert op. 12

FRANZ LISZT
Aus: Ungarische Rhapsodien S. 244
13. a-Moll

- Pause -

FRANZ LISZT
Aus: Études d´exécution transcendante S. 139
1. Preludio
2. Ohne Titel - Molto vivace
3. Paysage
4. Mazeppa
5. Feux-follets
6. Vision
12. Chasse-neige


NIKITA VOLOV
Der russische Pianist Nikita Volov wurde 1992 in der Stadt Severodvinsk am weißen Meer geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er an der "Rimsky-Korsakow" Musikschule in Pskov. Im Jahr 2006 setzte er seine musikalische Ausbildung in der Zentralen Musikschule für hochbegabte Kinder in Moskau fort. Seit 2010 studierte Nikita Volov am Tchaikovsky Staatskonservatorium in Moskau bei Professor Eliso Virsaladze wo er im Sommer 2015 sein Studium mit Auszeichnung abschloß. Sowohl solistisch als auch kammermusikalisch konzertiert Nikita Volov überall auf der Welt. So führten ihn die Konzertreisen in Europa, Asien, England und USA. Er spielte mit Dirigenten wie Teymur Goychayev, Igor Kazhdan, Boris Tewlin, Rauf Abdulaev, Aleksandr Titov und Christoph Adt. Überdies ist Nikita Volov u.a. Gewinner des "DAAD-Preis 2018".


"Weltklassik am Klavier - Appassionata - Sonate von Beethoven, übersinnliche Etüden von Liszt!"
Das Programm wird eröffnet durch die wohl berühmteste Klaviersonate Ludwig van Beethovens. Die musikalische Vortragsbezeichnung "appassionato" bedeutet «leidenschaftlich".
Es folgen zwei Werke von Schülern und Nachfolgern Beethovens: Brilliante Variationen über ein zartes Thema Franz Schuberts von Carl Czerny, der als Kind von Beethoven unterrichtet wurde und die Ungarische Rhapsodie des österreichisch-ungarischen Komponisten und Klaviervirtuosen Franz Liszt (der wiederum ein Schüler von Czerny war) - 13. Stück aus dem Zyklus von 19 Klavierstücken, die auf ungarischen Volksmotiven basieren und von Franz Liszt in den Jahren 1846–1853 und später in den Jahren 1882 und 1885 komponiert wurden.
Études d’exécution transcendante (Etüden von übernatürlicher Ausführung) ist der Titel eines Zyklus von zwölf Klavieretüden die Czerny gewidmet wurde.

Foto: Emil Matveev

Einlass: 18:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"

FRÉDÉRIC CHOPIN
Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
I. Grave - Doppio movimento
II. Scherzo
III. Marche funèbre
IV. Finale - Presto

- Pause -

JOHANN SEBASTIAN BACH
Chaconne für die linke Hand allein - Bearbeitung: Johannes Brahms d-Moll BWV 1002

JOHANNES BRAHMS
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch I op. 35
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch II op. 35


ALEXANDER YAKOVLEV
In der Zeit von 2006 bis 2014 wurde Alexander Yakovlev mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch ganz Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift "Chopin" einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation. Seine letzten Konzertsaisons führten Yakovlev in die USA (inkl. Debüt in Lincoln Center und Carnegie Hall), nach Deutschland, Italien, Korea, Rumänien, Spanien, Japan. Der Pianist trat mit solch erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Berlin Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und Cincinnati Symphony Orchestra auf. Auch erwähnenswert ist sein Debüt im Dezember 2014 mit dem Sinfonieorchester des Petersburger Marientheaters unter Leitung von Valery Gergiev.

"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
Es sind Chopin, Brahms und Paganini, die nicht bloß als Virtuosen durch technische Vollendung glänzten, sondern auch als romantische Komponisten das Größte leisteten. Frédéric Chopin, der zartbesaitete und kränkelnde Komponist polnisch-französischer Herkunft, lässt durch seine unübertroffene Musik besonders emotionale Saiten bei seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erklingen. Brahms "Variationen über ein Thema von Paganini" umspannen in radikaler Subjektivität ein großes Ausdrucksspektrum: von ganz verinnerlichter Träumerei über ruhigen, fast choral-gleichen Gesang bis zu wilder Raserei. Es sind Bestrebungen und Neigungen höchst komplizierter Natur, welche größte Gegensätze verbindet. Nach dem Konzert fühlt man sich fast allein gelassen, denn man versinkt in ewiger Romantik, in das ewige Funkelnde einer romantischen Nacht.

Foto: GALINA BULGAKOVA

Einlass ab 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"

FRÉDÉRIC CHOPIN
Scherzo Nr. 4 E-Dur op. 54
Sonate Nr. 2 b-Moll op. 35
I. Grave - Doppio movimento
II. Scherzo
III. Marche funèbre
IV. Finale - Presto

- Pause -

JOHANN SEBASTIAN BACH
Chaconne für die linke Hand allein - Bearbeitung: Johannes Brahms d-Moll BWV 1002

JOHANNES BRAHMS
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch I op. 35
Variationen über ein Thema von Paganini - Buch II op. 35


ALEXANDER YAKOVLEV
In der Zeit von 2006 bis 2014 wurde Alexander Yakovlev mit über 55 ersten Preisen in renommierten internationalen Klavierwettbewerben ausgezeichnet. 2010 gewann er den Wettbewerb in der japanischen Stadt Takamatsu und machte eine Konzerttournee durch ganz Japan. Nach dieser Konzerttournee nannte ihn die Zeitschrift "Chopin" einen der aussichtsreichsten Musiker seiner Generation. Seine letzten Konzertsaisons führten Yakovlev in die USA (inkl. Debüt in Lincoln Center und Carnegie Hall), nach Deutschland, Italien, Korea, Rumänien, Spanien, Japan. Der Pianist trat mit solch erstklassigen Sinfonieorchestern wie dem Berlin Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und Cincinnati Symphony Orchestra auf. Auch erwähnenswert ist sein Debüt im Dezember 2014 mit dem Sinfonieorchester des Petersburger Marientheaters unter Leitung von Valery Gergiev.

"Weltklassik am Klavier - ewige Romantik - perlender Chopin, reißender Paganini!"
Es sind Chopin, Brahms und Paganini, die nicht bloß als Virtuosen durch technische Vollendung glänzten, sondern auch als romantische Komponisten das Größte leisteten. Frédéric Chopin, der zartbesaitete und kränkelnde Komponist polnisch-französischer Herkunft, lässt durch seine unübertroffene Musik besonders emotionale Saiten bei seinen Zuhörerinnen und Zuhörern erklingen. Brahms "Variationen über ein Thema von Paganini" umspannen in radikaler Subjektivität ein großes Ausdrucksspektrum: von ganz verinnerlichter Träumerei über ruhigen, fast choral-gleichen Gesang bis zu wilder Raserei. Es sind Bestrebungen und Neigungen höchst komplizierter Natur, welche größte Gegensätze verbindet. Nach dem Konzert fühlt man sich fast allein gelassen, denn man versinkt in ewiger Romantik, in das ewige Funkelnde einer romantischen Nacht.

Foto: GALINA BULGAKOVA

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Eroica - Giganten und Kleinode!"
PROGRAMM:

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Trauermarsch - aus der Symphonie Nr. 3: Eroika - Bearbeitung: Franz Liszt Es-Dur op. 55
Elf neue Bagatellen op. 119
1. g-Moll
2. C-Dur
3. D-Dur
4. A-Dur
5. c-Moll
6. G-Dur
7. C-Dur
8. C-Dur
9. a-Moll
10- A-Dur
11. B-Dur

FRANZ SCHUBERT
Sechs Moments Musicaux D 780 op. 94
1. C-Dur
2. As-Dur
3. f-Moll
4. cis-Moll
5. f-Moll
6.As-Dur


SOFJA GÜLBADAMOVA
Sofja Gülbadamova, «für die poetische Schönheit» ihres Spiels und ihre «frappierende Musikalität, Klangfantasie, tiefenentspannte Pianistik und eine erstaunlich vielfältige Gestaltungspalette» von der Presse gefeiert, zählt zu den herausragendsten Musikerinnen ihrer Generation. Preisträgerin und Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland, Deutschland, Österreich und Belgien, gewann sie im Jahr 2008 gleich zwei Klavierwettbewerbe in Frankreich: Den Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie den 6.Internationalen Francis-Poulenc-Wettbewerb.Als echter «pianistischer Tsunami» bezeichnet, konzertiert Sofja Gülbadamova erfolgreich in ganz Europa sowie in Russland, Chile, Argentinien. Sie hat mehrere CDs in Deutschland und Frankreich eingespielt, die ausgezeichnete Kritiken erhielten.

"Weltklassik am Klavier - Eroica - Giganten und Kleinode!"
"Er hat Töne für die feinsten Empfindungen, Gedanken, ja Begebenheiten und Lebenszustände", schrieb Robert Schumann über Schuberts Klaviermusik.
Die Moments musicaux stehen zwar stilistisch mit einem Fuß noch in der Wiener Klassik. Doch stellen die Stücke eine neue Form dar, auf engstem Raum eine enorme Gefühls- und Stimmungsvielfalt auszudrücken. Aus diesen Kleinoden Schuberts erwuchsen die Wege, die Schumann, Mendelssohn, Brahms, Rachmaninow und viele andere Komponisten beschritten - die Wege der romantischen Klaviermusik.
Mit der Symphonie Nr. 3 schlägt Beethoven ein neues Kapitel der Musikgeschichte auf, denn ein Trauermarsch kommt in einer Symphonie zum ersten Mal vor, wobei er gigantische Ausmaße annimmt. Angeblich soll der Tod des 1801 gefallenen Generals Abercrombie Beethoven zur Komposition des Trauermarsches inspiriert haben.

Foto: Evgeni Evtyukhov

Einlass: 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!
"Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!"

JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Ouvertüre h-Moll BWV 831

- Pause -

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 1 C-Dur KV 279
I. Allegro
II. Andante
III. Allegro

MAURICE RAVEL
Valses Nobles et Sentimentales M. 61
1. Modéré, très franc
2. Assez lent, avec une expression intense
3. Modéré
4. Assez animé
5. Presque lent, dans un sentiment intime
6. Vif
7. Moins vif
8. Épilogue. Lent


GAIDAR BESKEMBIROV
Schon früh wurde bei dem jungen Musiker Gaidar Beskembirov ein außergewöhnliches Talent für die Musik und das Klavierspiel entdeckt. Seinen ersten Klavierabend gab er schon mit 10 Jahren und mit 14 Jahren begann er mit Orchestern zu spielen. Seitdem führten ihn Tourneen nach Asien und durch ganz Europa. Besonders nennenswert war die Zusammenarbeit mit den Symphonischen Orchestern von Sankt Petersburg, Togliatti und Kasan.
Im Jahr 2009 gewann Gaidar Beskembirov den 1. Preis beim Kabalewskij Klavierwettbewerb. Während seines Studiums an der Kasaner Musikhochschule wurde Gaidar mit weiteren Preisen bei mehreren Klavierwettbewerben ausgezeichnet. Seit 2015 absolviert er sein Solistenstudium an der Freiburger Hochschule für Musik bei Prof. Le Sage. 2017 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Lepthien in Freiburg.


"Weltklassik am Klavier - Französische Ouverture und Valses nobles et sentimentales!"
Die französische Ouvertüre in h-Moll von Johann Sebastian Bach wurde im Jahre 1735 veröffentlicht. Das Werk besteht aus acht Teilen. Der erste Teil, der mehr als ein Viertel des Werkes einnimmt, spitzt sich am Anfang und am Ende des Satzes auf einen Kontrast zweier Themen zu: recitativo und rhythmisch. Ihr motorischer Charakters ist ruhig und gemessen. Die Gegenüberstellungen der lauten und leisen Episoden erinnern an die Reihenfolgen von "solo" und "tutti" in den orchestralen Fassungen des Komponisten. Der zweite Teil der Ouvertüre bietet die kürzeren und sehr abwechslungsreichen Stücke Courante, Gavotte, Passepied, Sarabande, Gigue, Echo. Zwischendrin erfrischt die erste (!) Sonate von Mozart!
"Valses nobles et sentimentales" (franz.: Edle und gefühlvolle Walzer) ist ein Klavierwerk des französischen Komponisten Maurice Ravel und wurde 1911 in der Fassung für Klavier veröffentlicht.

Bildrechte: David Ahvlediani

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethoven: Pathétique und c-Moll-Variationen!"
PROGRAMM:

"Weltklassik am Klavier - Beethoven: Pathétique und c-Moll-Variationen!"

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 8 - Grande Sonata Pathétique c-Moll op. 13
I. Grave - Allegro di molto e con brio
II. Adagio cantabile
III. Rondo. Allegro
Sechs Bagatellen op. 126
1. G-Dur
2. g-Moll
3. Es-Dur
4. B-Dur
5. G-Dur
6. Es-Dur

- Pause -

ROBERT SCHUMANN
Etüden in Form freier Variationen über ein Beethoven´sches Thema WaO 31

LUDWIG VAN BEETHOVEN
32 Variationen über ein eigenes Thema c-Moll WoO 80


MIKHAIL MORDVINOV
Mikhail Mordvinov wurde gleich durch zwei überragende Wettbewerbserfolge bekannt: Er ist Sieger des Robert-Schumann-Wettbewerbs Zwickau 1996 und des Franz-Schubert-Wettbewerbs Dortmund 1997.

Ab dem 7. Lebensjahr besuchte er die Klavierklasse an der Moskauer Gnessin-Musikschule. Es folgte ein Studium an der Russischen Gnessin-Akademie für Musik; 1996/97 wurde er als "Bester Student des Jahres" ausgezeichnet. Er belegte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Das Publikum schätzt seine Innigkeit und die Vitalität seines Spiels, echte Leidenschaft und edlen Geschmack, virtuoses Können und die Reife seiner Interpretationen. Seine natürliche Musikalität und vom Kindesalter ausgebildete Anschlagskultur basieren auf genauer Intuition und breiter Schule - tief verwurzelt in der alten russischen Klaviertradition.

"Weltklassik am Klavier - Beethoven: Pathétique und c-Moll-Variationen!"
Dieses Programm ist ein Versuch, zum Jubiläumsjahr Beethovens eine Widmung an den großen Meister möglichst vielfältig zu gestalten. Das Programm öffnet mit der Sonate Pathétique, die oft als Durchbruch zum eigenen Ausdrucksstil des Komponisten gesehen wurde. Dann folgen die 6 Bagatellen, das letzte Werk Beethovens für Klavier, auch als das beste seines Schaffens bezeichnet. Bekannt für unangenehme Kontraste, romantische Dialektik, impressionistische Farben, gleicht der Zyklus auch einer Sonate in freier Form. Es folgt ein eher wenig bekanntes Werk von Schumann, welches er selbst als misslungenen Versuch ansah. Trotzdem ist es eine sehr interessante und eigenartige Weise, die Variationen auf ein sehr bekanntes Thema zu gestalten. Zum Schluss werden die kompakten und ungestümen 32 Variationen von Beethoven präsentiert - ein frühes und virtuoses Werk, und stilistisch ziemlich nah an der Pathétique.

Foto: Thomas Peter

Einlass: 18:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"
"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"

FRANZ LISZT
Aus: Ungarische Rhapsodien S. 244
2. cis-Moll

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 15 - Pastorale D-Dur op. 28
I. Allegro
II. Andante
III. Scherzo: Allegro vivace
IV. Rondo: Allegro ma non troppo

MILIJ BALAKIREV
Islamey - Fantaisie orientale

- Pause -

JOHANNES BRAHMS
Sonate Nr. 3 f-Moll op. 5
I. Allegro maestoso
II. Andante espressivo
III. Scherzo - Allegro
IV. Intermezzo - Andante molto
V. Finale - Allegro moderato ma rubato


LAETITIA HAHN
Das 16 Jahre junge Ausnahmetalent Laetitia Hahn gehört schon heute zu den hoffnungsvollsten Nachwuchspianisten Europas. Sie beendet in diesem Jahr die Schule und will sich nunmehr ganz ihrer musikalischen Karriere widmen. Klavier spielt Laetitia Hahn seit ihrem 2. Lebensjahr, und sie hat seither eine Vielzahl nationaler und internationaler Konzerte gegeben. In diesem Zusammenhang wurde sie von Lang Lang zum "Music Ambassador" ernannt und konzertierte mit ihm schon 2015 in China. Laetitia ist seit ihrem 12. Lebensjahr ordentlich immatrikulierte Studentin im Studiengang "Bachelor of Arts in Music" an der Kalaidos Universität in Zürich und wird diesen voraussichtlich in diesem Jahr abschließen. Sie ist dort Schülerin von Prof. Grigory Gruzmann und nimmt außerdem regelmäßig Stunden bei Vovka Ashkenazy und Oliver Schnyder. Sie erhielt unter anderem Meisterstunden von - einem völlig begeisterten - Dmitri Bashkirov.


"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"
Die bekannte Pastorale von Beethoven wirkt ausgeglichen und freundlich! Ihren Beinamen erhielt sie durch ihre volkstümlichen und ländlichen Klänge. Der klagende Gesang und dramatische Momente sind auf Beethovens Ertaubung und eine tiefe Krise zurück zu führen.
Die "Ungarische Rhapsody Nr. 2" von Liszt wie auch die "Islamey" von Balakirev gehören zu den schwersten und virtuosesten Stücken. Die Rhapsodie ist von der Csardas-Form des ungarischen Volkstanzes beeinflusst und die Phantasie ist vom oriental tscherkessischen Volkstanz Islamej inspiriert. Während Liszt seiner Jugendmusik treu blieb und die Virtuosität der Gypsy-Musiker auf seine Musik übertrug, beschäftigte sich Balakirev bei einer Reise in den Nordkaukasus mit traditioneller Musik der Tscherkessen. Auch die 3. Brahms-Sonate enthält kaum spielbare Passagen - und hat eine Liebesgeschichte im Kern.

Foto: Christian Blanke

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
PROGRAMM:

JOHANN SEBASTIAN BACH
Toccata g-Moll BWV 915

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 16 G-Dur op. 31 Nr. 1
I. Allegro vivace
II. Adagio grazioso
III. Rondo. Allegretto - Presto

- Pause -

PETER TSCHAIKOWSKY
Die Jahreszeiten op. 37bis
1. Januar - Am Kamin
2. Februar - Karneval
3. März - Lied der Lerche
4. April - Schneeglöckchen
5. Mai - Weiße Nächte
6. Juni - Barkarole
7. Juli - Lied des Schnitters
8. August - Die Ernte
9. September - Jagd
10. Oktober - Herbstlied
11. November - Auf der Troika
12. Dezember - Weihnachten


ALEXEY CHERNOV
Alexey Chernov ist ein russischer Pianist - und Komponist. Er wurde 1982 geboren und graduierte 2008 im Moskauer Konservatorium sowie 2011 am Royal College in London. Alexey Chernov gewann Preise in über 30 internationalen Wettbewerben, davon über 10mal den 1. Preis. Er gewann Preise im Tschaikowsky Wettbewerb sowie in Cleveland. Darüber hinaus zeichnet Alexey Chernov ein außerordentlich abwechslungsreiches Repertoire aus. Er tritt regelmäßig in Russland, dem Ausland und bei zahlreichen Festivals auf, darunter dem Crescendo Festival Russland oder dem Star der Weißen Nächte Festival in St. Petersburg. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten zusammen, und trat gern mit der Moskauer Philharmony auf. Alexey Chernov hat zahlreiche internationale CDs produziert. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Komponieren: Er komponierte eine Fülle von Stücken für das Klavier, aber auch für Kammermusik und Orchester.

"Weltklassik am Klavier - Beethovens 16. Sonate, die Jahreszeiten und Toccata in g-Moll!"
Während seines Lebens benutzte Bach viele kompositorische Modelle um seine Musik zu schreiben. Dieses Werk, die Toccata in g-Moll, ist ein Beispiel für Bachs frühe Experimente mit der Form. Vermutlich vor 1712 entstanden, ist dieses Werk wahrscheinlich mehrfach von ihm überarbeitet worden. Es könnte sein, dass es in Wirklichkeit schon fünf Jahre älter ist. Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 16 in G-Dur op. 31 Nr. 1 ist zwischen 1801 und 1802 komponiert worden. Aufgrund Beethovens eigener Unzufriedenheit mit dem klassischen Stil seiner Musik, ging er dieses Mal einen neuen Weg in Stil und Komposition. Dieses Stück ist das erste Beispiel für Beethovens neue Ideen und damit sein - gelungener - Versuch, sich einen Namen zu machen und in die Annalen der Musikgeschichte einzugehen. Die Jahreszeiten von Tchaikovsky sind ein Set von zwölf Charakterstücken für Klavier solo. Jedes Stück ist charakteristisch für jeden Monat des russischen Jahres.

Foto: Omar Fadul

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"
"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"

FRANZ LISZT
Aus: Ungarische Rhapsodien S. 244
2. cis-Moll

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 15 - Pastorale D-Dur op. 28
I. Allegro
II. Andante
III. Scherzo: Allegro vivace
IV. Rondo: Allegro ma non troppo

MILIJ BALAKIREV
Islamey - Fantaisie orientale

- Pause -

JOHANNES BRAHMS
Sonate Nr. 3 f-Moll op. 5
I. Allegro maestoso
II. Andante espressivo
III. Scherzo - Allegro
IV. Intermezzo - Andante molto
V. Finale - Allegro moderato ma rubato


LAETITIA HAHN
Das 16 Jahre junge Ausnahmetalent Laetitia Hahn gehört schon heute zu den hoffnungsvollsten Nachwuchspianisten Europas. Sie beendet in diesem Jahr die Schule und will sich nunmehr ganz ihrer musikalischen Karriere widmen. Klavier spielt Laetitia Hahn seit ihrem 2. Lebensjahr, und sie hat seither eine Vielzahl nationaler und internationaler Konzerte gegeben. In diesem Zusammenhang wurde sie von Lang Lang zum "Music Ambassador" ernannt und konzertierte mit ihm schon 2015 in China. Laetitia ist seit ihrem 12. Lebensjahr ordentlich immatrikulierte Studentin im Studiengang "Bachelor of Arts in Music" an der Kalaidos Universität in Zürich und wird diesen voraussichtlich in diesem Jahr abschließen. Sie ist dort Schülerin von Prof. Grigory Gruzmann und nimmt außerdem regelmäßig Stunden bei Vovka Ashkenazy und Oliver Schnyder. Sie erhielt unter anderem Meisterstunden von - einem völlig begeisterten - Dmitri Bashkirov.


"Weltklassik am Klavier - Beethovens Pastorale und Islamey - ein junger Star greift nach den Sternen!"
Die bekannte Pastorale von Beethoven wirkt ausgeglichen und freundlich! Ihren Beinamen erhielt sie durch ihre volkstümlichen und ländlichen Klänge. Der klagende Gesang und dramatische Momente sind auf Beethovens Ertaubung und eine tiefe Krise zurück zu führen.
Die "Ungarische Rhapsody Nr. 2" von Liszt wie auch die "Islamey" von Balakirev gehören zu den schwersten und virtuosesten Stücken. Die Rhapsodie ist von der Csardas-Form des ungarischen Volkstanzes beeinflusst und die Phantasie ist vom oriental tscherkessischen Volkstanz Islamej inspiriert. Während Liszt seiner Jugendmusik treu blieb und die Virtuosität der Gypsy-Musiker auf seine Musik übertrug, beschäftigte sich Balakirev bei einer Reise in den Nordkaukasus mit traditioneller Musik der Tscherkessen. Auch die 3. Brahms-Sonate enthält kaum spielbare Passagen - und hat eine Liebesgeschichte im Kern.

Foto: Christian Blanke

Einlass ab 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Pastorale! Beethovens 6. Sinfonie - und Liszts Rigoletto!
"Weltklassik am Klavier - Pastorale! Beethovens 6. Sinfonie - und Liszts Rigoletto!"

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 6 - Pastorale - Bearbeitung: Franz Liszt F-Dur op. 68
I. Erwachen heiterer Empfindungen bei der Ankunft auf dem Lande: Allegro ma non troppo
II. Szene am Bach: Andante molto moto
III. Lustiges Beisammensein der Landleute
IV. Gewitter, Sturm: Allegro
V. Hirtengesang, frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm: Allegretto

- Pause -

FRANZ LISZT
Paraphrase de concert sur Rigoletto S. 434
Tre Sonetti di Petrarca S. 158
1. Sonetto CIV - Pace non trovo
2. Sonetto XLVII - Benedetto sia il giorno
3. Sonetto CXXIII - I´ vidi in terra
Danse macabre - nach Camille Saint-Saëns S. 555

SUSANNA KADZHOYAN
Susanna Kadzhoyan verbindet künstlerische Fähigkeiten und eine charismatische Persönlichkeit mit einem starken Willen, soliden technischen Kenntnissen und ausgeprägter Erkenntnis von Intention und Interpretation. Sie begeistert ihr Publikum weltweit. Sie gewann den 1. Preis in einigen internationalen Klavierwettbewerben und dies brachte Susanna Kadzhoyan internationalen Ruhm. 2012 absolvierte sie die Kölner Musikhochschule mit Auszeichnung sowie 2014 ihr Konzertexamen Klavier mit Auszeichnung bei Prof. N. Tichman sowie den Master of Music Kammermusik bei Prof. A. Spiri. 2013-2016 unterrichtete sie Klavier Kammermusik an der Hochschule für Musik Freiburg. 2016 übernahm sie die künstlerische Leitung der Konzertreihe „Bechstein Young Professionals“ in Köln. Seit 2016 unterrichtet Susanna Kadzhoyan Klavier an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.


"Weltklassik am Klavier - Pastorale! Beethovens 6. Sinfonie - und Liszts Rigoletto!"
Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst“ - Beethoven nahm im Denken Liszts stets eine Sonderstellung ein. Als Pianist, Dirigent, Bearbeiter, Komponist, Lehrer und schließlich als Herausgeber Beethovenscher Kompositionen beschäftigte sich Liszt zeitlebens nicht nur mit einzelnen Werken, sondern nahezu mit dem gesamten Schaffen Beethovens. Liszts „Partitions de Piano“ zielten darauf ab, den Geist der Komposition so adäquat wie möglich auf dem Klavier abzubilden, und sie nahmen dabei keinerlei Rücksicht auf die technische Spielbarkeit oder andere allgemeine Konventionen des Arrangement. Die Übertragung der Orchesterwerke auf das Soloklavier, also die Anfertigung von „Klavier-Partituren“ aus Beethovenscher Sinfonik war für Liszt zugleich ein Mittel der Werkaneignung! Auch so ist es zu erklären, dass er als Dirigent Beethovenscher Sinfonik sogleich große Erfolge erzielte.

Bildrechte:

Einlass: 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
PROGRAMM:


"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 9 D-Dur KV 311
I. Allegro con spirito
II. Andante con espressione
III. Rondo

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 13 - Quasi una fantasia Es-Dur op. 27 Nr. 1
I. Andante
II. Allegro molto e vivace
III. Adagio con espressione
IV. Allegro vivace

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 19 - Facile g-Moll op. 49 Nr. 1
I. Andante
II. Rondo: Allegro
Ode an die Freude - aus der Symphonie Nr. 9 - Bearbeitung: Franz Liszt d-Moll op. 125

GEORGE GERSHWIN
Second Rhapsody - Bearbeitung: Katie Mahan
I. Allegro
II. Sostenuto e con moto


KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente der internationalen Konzertszene. Aufgrund ihres poetischen Spiels werden gerade Interpretationen George Gershwins, Claude Debussys und der Wiener Klassiker zum entspannenden Hörgenuss. Seit ihrem Orchesterdebüt mit Gershwins Concerto in F mit dem Breckenridge Symphony konzertiert Katie Mahan rund um die Welt, in berühmten Konzertsälen wie dem Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheater München, der Great Hall of the Moscow Conservatory in Moskau und der Smetana Hall in Prag, und mit namhaften Dirigenten wie Jírí Belohlavek, Marin Alsop, und Grant Cooper. In der Konzertsaison 2017/18 präsentierte die amerikanische Botschaft Katie innerhalb einer großen Konzerttournee in Russland zu Ehren von Gershwin. Weitere Höhepunkte sind Rezitaltourneen in Deutschland und der Schweiz sowie ihr Salzburg Konzertdebüt und ein Open-Air-Konzert in Lichtenfels. Katie Mahans umfangreiche Diskographie beinhaltet Solo-Repertoire von Mozart bis Gershwin. Ihr neues Album „Classical Gershwin“ wurde beim Label Steinway & Sons veröffentlicht. Katie Mahan ist Steinway Artistin.

"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
Mozarts Sonate K. 311 wurde 1777 in Augsburg komponiert. Der dritte Satz dieser Sonate erinnert stark an das Thema des 21. Klavierkonzertes.
Beethovens 13. Sonate wurde 1800/1 in Wien komponiert und hatte das Pech, im gleichen Opus nummeriert zu werden wie die Mondscheinsonate, in deren Schatten sie - völlig zu Unrecht -zurücktritt. Sie wird ohne Pause zwischen den Sätzen durchgespielt und zeigt extreme Virtuosität.
Beethovens Sonate Nr. 19, komponiert zwischen 1795-96, ist eine seiner kürzesten Sonaten. Obwohl sie "einfach" genannt wird, ist sie ein außergewöhnliches Werk.
Die "Ode an die Freude" ist bis heute ein echter Ohrwurm geblieben und auch in der Klavierfassung von Liszt immer wieder gern gehörtes pianistisches Highlight.
Gershwins zweite Rhapsodie stammt aus 1931. Sie ist ein Portrait von New York City und enthält Gershwins schönste Melodien.

Foto: Joshua Bauer

Einlass: 18:30 Uhr
"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"
"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"

Jérôme Savari
Fantaisie sur des motifs du Freischütz op. 24

Maurice Ravel
Bolero

César Franck
Prelude, Fugue et Variation op.18

Paul Agricole Génin
Carnaval de Venise op.14

F. Schubert
Erlkönig

——— PAUSE———

Robert Schumann
Fantasiestücke op.73

Peter Tschaikowsky
Drei Stücke aus dem Ballett «Nussknacker»:
1. Tanz der Zuckerfee
2. Trepak
3. Blumenwalzer

George Gershwin
Rhapsody in Blue



DUO GEGENWIND - BROSHEL & IVANOV
Der aus St. Petersburg stammende Konzertpianist Denis Ivanov und der Saxophonist Yuriy Broshel aus Kertsch (Krim) gründeten 2014 in Deutschland - wo beide Künstler ihr Studium absolvierten - das Duo Gegenwind. Beide Solisten bilden ein künstlerisches Ensemble, welches sich durch gemeinsames Musikverständnis und die Leidenschaft für die Musik auszeichnet. Die faszinierende Energie, die von beiden Künstlern ausgeht, fegt wie ein Wirbelsturm von der Bühne zum Publikum und erobert es mit markanten Interpretationen und vibrierenden Emotionen - manchmal stark wie ein Orkan, manchmal fein wie eine leichte Sommerbrise. Dies macht das Duo Gegenwind besonders! Das Duo erweitert sein Konzertrepertoire fortlaufend; es reicht von der Barockzeit über die Klassik, Romantik, den Impressionismus bis in die Moderne.


"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"
Virtuos und einfallsreich wählte das Duo Gegenwind eine Musikpalette, die in der Magie des Waldes beginnt. Sie bringt das Duo zu der Kombination von Jazz und Klassik in der Rhapsody in Blue. Unterwegs zeigt dasselbe mehrfarbige Instrument Saxophon kunstvoll schmachtende Themen des Boleros und wird dabei grandios vom Ostinato Rhythmus des Klaviers unterstützt. Obwohl die beiden Musiker später in die romantische, französische Musik eintauchen, schaffen sie es mit Eleganz und Raffinesse das Stück von C. Franck zu interpretieren. So setzen sie die Maske des berühmten Waldkönigs auf und tauchen das Publikum ein in die hinreißende Ballade "Erlkönig". Die Feenwelt von "Nussknacker" klingt in dieser ungewöhnlichen Besetzung sehr faszinierend. Duo Gegenwind entführt in eine festliche Welt des Musikkarnevals, voller Leidenschaften und Phantasie.

Foto: Aram Poghozsyan

Einlass ab 16:30 Uhr
"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"
"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"

Jérôme Savari
Fantaisie sur des motifs du Freischütz op. 24

Maurice Ravel
Bolero

César Franck
Prelude, Fugue et Variation op.18

Paul Agricole Génin
Carnaval de Venise op.14

F. Schubert
Erlkönig

——— PAUSE———

Robert Schumann
Fantasiestücke op.73

Peter Tschaikowsky
Drei Stücke aus dem Ballett «Nussknacker»:
1. Tanz der Zuckerfee
2. Trepak
3. Blumenwalzer

George Gershwin
Rhapsody in Blue



DUO GEGENWIND - BROSHEL & IVANOV
Der aus St. Petersburg stammende Konzertpianist Denis Ivanov und der Saxophonist Yuriy Broshel aus Kertsch (Krim) gründeten 2014 in Deutschland - wo beide Künstler ihr Studium absolvierten - das Duo Gegenwind. Beide Solisten bilden ein künstlerisches Ensemble, welches sich durch gemeinsames Musikverständnis und die Leidenschaft für die Musik auszeichnet. Die faszinierende Energie, die von beiden Künstlern ausgeht, fegt wie ein Wirbelsturm von der Bühne zum Publikum und erobert es mit markanten Interpretationen und vibrierenden Emotionen - manchmal stark wie ein Orkan, manchmal fein wie eine leichte Sommerbrise. Dies macht das Duo Gegenwind besonders! Das Duo erweitert sein Konzertrepertoire fortlaufend; es reicht von der Barockzeit über die Klassik, Romantik, den Impressionismus bis in die Moderne.


"Weltklassik einmal anders - Saxophon und Klavier - Bolero, Erlkönig, Nussknacker, Karneval in Venedig!"
Virtuos und einfallsreich wählte das Duo Gegenwind eine Musikpalette, die in der Magie des Waldes beginnt. Sie bringt das Duo zu der Kombination von Jazz und Klassik in der Rhapsody in Blue. Unterwegs zeigt dasselbe mehrfarbige Instrument Saxophon kunstvoll schmachtende Themen des Boleros und wird dabei grandios vom Ostinato Rhythmus des Klaviers unterstützt. Obwohl die beiden Musiker später in die romantische, französische Musik eintauchen, schaffen sie es mit Eleganz und Raffinesse das Stück von C. Franck zu interpretieren. So setzen sie die Maske des berühmten Waldkönigs auf und tauchen das Publikum ein in die hinreißende Ballade "Erlkönig". Die Feenwelt von "Nussknacker" klingt in dieser ungewöhnlichen Besetzung sehr faszinierend. Duo Gegenwind entführt in eine festliche Welt des Musikkarnevals, voller Leidenschaften und Phantasie.

Foto: Aram Poghozsyan

Einlass 16:30 Uhr
"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
PROGRAMM:

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 9 D-Dur KV 311
I. Allegro con spirito
II. Andante con espressione
III. Rondo

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 13 - Quasi una fantasia Es-Dur op. 27 Nr. 1
I. Andante
II. Allegro molto e vivace
III. Adagio con espressione
IV. Allegro vivace

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 19 - Facile g-Moll op. 49 Nr. 1
I. Andante
II. Rondo: Allegro
Ode an die Freude - aus der Symphonie Nr. 9 - Bearbeitung: Franz Liszt d-Moll op. 125

GEORGE GERSHWIN
Second Rhapsody - Bearbeitung: Katie Mahan
I. Allegro
II. Sostenuto e con moto


KATIE MAHAN
Selbst verwöhnte Konzertbesucher, die bereits Arturo Benedetti Michelangeli als den erklärt besten Interpreten Debussys gehört haben, werden von Katie Mahan beeindruckt sein, schrieb ein Kritiker der Münchner Abendzeitung. Die amerikanische Pianistin gilt als eines der herausragenden Talente. Aufgrund ihres poetischen Spiels und ihrer einzigartigen musikalischen Persönlichkeit werden gerade ihre Interpretationen Claude Debussys, George Gershwins und der Wiener Klassiker zum (ent-)spannenden Hörgenuss. Katies größter musikalischer Einfluss war ihr Studium mit dem französischen Pianisten Pascal Rogé. Nach Studien in Frankreich führte sie die Musik in jungen Jahren bereits rund um den Erdball, darunter eine Russland-Tour mit sechs Konzerten - unter anderem in der Großen Halle des Tschaikowski Konservatoriums - und Debüts im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheatre München, und der Smetana Hall in Prag, usw. Meisterklassen bei Weltstars wie u.a. Lang Lang und Auftritte als Solistin sowie mit großem Orchester haben ihren außergewöhnlichen Stil geprägt. Ihre bisher bedeutendste CD Produktion, Leonard Bernsteins gesammelte Klavierwerke entstand unter dem Label der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

"Weltklassik am Klavier - Ode an die Freude - Aus der 9. Symphonie und drei herrliche Sonaten!"
Mozarts Sonate K. 311 wurde 1777 in Augsburg komponiert. Der dritte Satz dieser Sonate erinnert stark an das Thema des 21. Klavierkonzertes.
Beethovens 13. Sonate wurde 1800/1 in Wien komponiert und hatte das Pech, im gleichen Opus nummeriert zu werden, wie die Mondscheinsonate, in deren Schatten sie - völlig zu Unrecht -zurücktritt. Sie wird ohne Pause zwischen den Sätzen durchgespielt und zeigt extreme Virtuosität.
Beethovens Sonate Nr. 19, komponiert zwischen 1795-96, ist eine seiner kürzesten Sonaten. Obwohl sie "einfach" genannt wird, ist sie ein außergewöhnliches Werk.
Die "Ode an die Freude" ist bis heute ein echter Ohrwurm geblieben und auch in der Klavierfassung von Liszt immer wieder ein gern gehörtes pianistisches Highlight.
Gershwins zweite Rhapsodie stammt aus dem Jahre 1931. Sie ist ein Portrait von New York City und enthält Gershwins schönste Melodien.

Foto: Joshua Bauer

Einlass: 16:30 Uhr
Weltklassik am Klavier - Impromptus und - die Hammerklaviersonate!
"Weltklassik am Klavier - Impromptus und - die Hammerklaviersonate!"

FRANZ SCHUBERT
Vier Impromptus (posth.) D 935 op. 142
1. f-Moll
2. As-Dur
3. B-Dur
4. f-Moll

- Pause -

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 29 - Hammerklavier B-Dur op. 106
I. Allegro
II. Scherzo: Assai vivace
III. Adagio sostenuto
IV. Introduzione: Largo - Fuga: Allegro risoluto


NADEZDA PISAREVA
Nadezda Pisareva gewann die Silbermedaille und den Kammermusikpreis des "Scottish International Piano Competition" 2010 in Glasgow, den Publikums- und 3. Preis beim Val Tidone International Piano Competition 2015 in Italien und ist Preisträgerin des "Bärenreiter-Urtext Preis" im Rahmen des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2014 in München. 2015 debütierte sie in der Moskauer Philharmonie und trat beim Verbier Festival auf. Als Solistin hat Nadezda unter anderen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra in Glasgow und Orchestre Royal de Chambre de Wallonie in Bruxelles zusammengearbeitet. Sie hat zwei CDs veröffentlicht: Das Programm der ersten Solo CDs ist dem Komponisten Robert Schumann gewidmet. Die zweite CD besteht aus Kammermusikwerken für Saxofon und Klavier und war eine Zusammenarbeit mit der Saxofonistin Hannah Stoll und Deutschland Radio Kultur. Nadezda studierte in Moskau und in Berlin.

"Weltklassik am Klavier - Impromptus und - die Hammerklaviersonate!"
Die vier Impromptus op. 142 von Franz Schubert wurden im Jahre 1827 (seinem vorletzten Lebensjahr) komponiert. Der Zahl und die Genialität seiner neue Werke in diesem Jahr überrascht: Impromptus op.99, die Winterreise, beide Klaviertrios... In dieser letzten Schaffensperiode diente ein Flügel für Franz Schubert fast wie ein Orchester und als Helfer bei den Reisen zu anderen unentdeckten musikalischen Welten als ein Instrument mit bestimmten technischen und klanglichen Fähigkeiten. Die Hammerklaviersonate op. 106 von Ludwig van Beethoven zerreißt ebenso die Ketten der Klaviermusik des 18. Jahrhunderts. Zwischen 1817-1819 geschrieben und dem Erzherzog Rudolf, Beethovens Mäzen und Freund, gewidmet, wurde diese Sonate als „die 9. Symphonie für Orchester“ bezeichnet - und erst bei Franz Liszt zum ersten Mal öffentlich gespielt.

Einlass: 16:30 Uhr