Mittwoch, 23.10.2019
um 20:00 Uhr







„Genießen wir das Leben, flüchtig und schnell vorbei ist die Freude der Liebe; sie ist eine Blume,die entsteht und vergeht, länger kann man sie nicht genießen.“

Im Rahmen der XIX. Settimana della Lingua Italiana unter dem Motto “Die italienische Sprache auf der Bühne”.

„Godiam, fugace e rapido è il gaudio dell‘amore, è un fior che nasce e muore, né più si può goder“ (Violetta Valéry in Giuseppe Verdis „La Traviata“)

Ein junger Mann aus edlem Haus und eine Kurtisane mit zweifelhaften Lebenswandel verlieben sich, doch die sozialen Vorurteile trennen die beiden Liebenden, die erst
durch die Wahrheit und die Liebe nur wenige Minuten vor dem Tod wiedervereint werden. Violetta Valéry, eine junge pariser Kurtisane, entscheidet aus Liebe zu Alfredo, ihr Leben zu ändern, Paris und damit auch dem Luxus und den Gesetzesbrüchen den Rücken zu kehren, und sich auf dem Land niederzulassen. Dort leben die beiden Verliebten glücklich, bis eines Tages der Vater von Alfredo, Germont, eintrifft. Dieser drängt Violetta dazu, Alfredo zu verlassen, denn ihr nicht standesgemäßes Zusammenleben gefährde die Hochzeit seiner anderen Tochter, Alfredos Schwester. Violetta versucht sich gegen Germont zu behaupten, doch dieser überzeugt sie schließlich, sodass sie einen Abschiedsbrief an Alfredo schreibt, in dem sie ihm erklärt, sie hätte Sehnsucht nach Paris und ihrem alten Leben. Alfredo, von Wut
und Enttäuschung überwältigt, reist ihr nach und beleidigt sie öffentlich, indem er ihr Geld vor die Füße wirft. Violetta, an Tuberkulose erkrankt, ist bereits in den letzten Atemzügen, als Alfredo, der die Wahrheit erfahren hat, sie erreicht und um Vergebung bittet.

Terra e Laghi Festival
Bereits zum 8. Mal findet das internationale Theaterfestival 2019 statt. Mit dem Ziel der Verbreitung des Theaters in seinen verschiedenen Sprachen und Formen
treten Künstler in Ländern rund um die Alpen auf.

In italienischer Sprache.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Rigoletto - Oper von Giuseppe Verdi
Für den Herzog von Mantua spielt Rigoletto den Hofnarren, der bei neuen Eroberungen hilft und laut über den Schmerz der Betroffenen lacht. Zuhause ist er der besorgte Vater, der seine Tochter Gilda allein erzieht und vor den Gefahren der Welt zu schützen versucht. Das Haus darf sie nur für den Gottesdient verlassen. Nachdem seine Tochter vom Herzog verführt wurde, verflucht Graf Monterone den Hofnarren und seinen Herren. Eines Tages lernt Gilda einen angeblichen Studenten kennen und verliebt sich. Als Rigoletto erfährt, dass dieser der Herzog ist, beschließt er plötzlich, sich zu rächen. Er gibt mit fatalen Folgen einen Mord in Auftrag.

Verdis Oper basiert auf einem packenden Drama von Victor Hugo und begründet den Weltruhm des Komponisten. Seine Musik begeistert mit Dramatik und Leidenschaft. Das tragische Schicksal der Hauptfigur klingt schon in den ersten Takten der Ouvertüre an. Rigolettos Tochter Gilda wiederum ist eine seelen- und kunstreiche Sopranpartie voller aufopfernder Liebe. Im Gegensatz dazu steht die unbeschwerte Arie des Herzogs von Mantua, die zu den berühmtesten Verdis zählt: „La donna è mobile“.

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 2h 40 Min

Besetzung -

Musikalische Leitung ­— Markus Huber
Inszenierung — Thomas Münstermann
Bühnenbild — Jörg Brombacher

Solisten des Theaters Pforzheim
Herrenchor des Theaters Pforzheim
Herren-Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem - Sønderjyllands Symfoniorkester, Leitung M. Janz
Seine Opern gehören in vielen Opernhäusern zum festen Inventar, seine Musik gilt als ein Meilenstein der Musikgeschichte. Giuseppe Verdi, Komponist der Romantik, hat sich mit Opern wie „La traviata“, „Luisa Miller“ und „Aida“ unsterblich gemacht.

1813 in Le Roncole geboren, begann Giuseppe Fortunio Francesco Verdi als Vertreter des Dorforganisten in der Kirche seine Karriere. Mit Anfang Zwanzig sammelte er als Organist und Musikdirektor wichtige musikalische Erfahrungen. Nachdem seine komische Oper „Un giorno di regno“ ausgepfiffen wurde und Verdi den Tod seiner Kinder und seiner Frau betrauerte, beschloss der deprimierte Komponist, sein Schaffen an den Nagel zu hängen. Doch auf Drängen des Direktors der Scala, dem Weltberühmten Opernhaus, komponierte Verdi noch eine weitere Oper. Das Ergebnis war der Sensationserfolg „Nabucco“. Diese Oper ließ den Komponisten zu einem der bedeutendsten italienischen Opernkomponisten avancieren. Von diesem Zeitpunkt an schuf Verdi eine große Oper nach der anderen.

Heute wird der Italiener als größter Gegenspieler Richard Wagners verehrt. Seine Opern gelten als Wegweiser der Opernkultur des 19. Jahrhunderts. So gehört Giuseppe Verdi immer noch zu den bedeutendsten Komponisten der letzten Jahrhunderte. Keine Frage, seine Musik wird auch in der Zukunft noch fester Bestandteil der Opernkultur bleiben!

Einlass: 17:30 Uhr, Ende ca. 20 Uhr
Rigoletto - Oper von Giuseppe Verdi
Für den Herzog von Mantua spielt Rigoletto den Hofnarren, der bei neuen Eroberungen hilft und laut über den Schmerz der Betroffenen lacht. Zuhause ist er der besorgte Vater, der seine Tochter Gilda allein erzieht und vor den Gefahren der Welt zu schützen versucht. Das Haus darf sie nur für den Gottesdient verlassen. Nachdem seine Tochter vom Herzog verführt wurde, verflucht Graf Monterone den Hofnarren und seinen Herren. Eines Tages lernt Gilda einen angeblichen Studenten kennen und verliebt sich. Als Rigoletto erfährt, dass dieser der Herzog ist, beschließt er plötzlich, sich zu rächen. Er gibt mit fatalen Folgen einen Mord in Auftrag.

Verdis Oper basiert auf einem packenden Drama von Victor Hugo und begründet den Weltruhm des Komponisten. Seine Musik begeistert mit Dramatik und Leidenschaft. Das tragische Schicksal der Hauptfigur klingt schon in den ersten Takten der Ouvertüre an. Rigolettos Tochter Gilda wiederum ist eine seelen- und kunstreiche Sopranpartie voller aufopfernder Liebe. Im Gegensatz dazu steht die unbeschwerte Arie des Herzogs von Mantua, die zu den berühmtesten Verdis zählt: „La donna è mobile“.

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 2h 40 Min

Besetzung -

Musikalische Leitung ­— Markus Huber
Inszenierung — Thomas Münstermann
Bühnenbild — Jörg Brombacher

Solisten des Theaters Pforzheim
Herrenchor des Theaters Pforzheim
Herren-Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
NABUCCO - Monumentale Opernaufführung - Open Air
Seine Opern gehören in vielen Opernhäusern zum festen Inventar, seine Musik gilt als ein Meilenstein der Musikgeschichte. Giuseppe Verdi, Komponist der Romantik, hat sich mit Opern wie „La traviata“, „Luisa Miller“ und „Aida“ unsterblich gemacht.

1813 in Le Roncole geboren, begann Giuseppe Fortunio Francesco Verdi als Vertreter des Dorforganisten in der Kirche seine Karriere. Mit Anfang Zwanzig sammelte er als Organist und Musikdirektor wichtige musikalische Erfahrungen. Nachdem seine komische Oper „Un giorno di regno“ ausgepfiffen wurde und Verdi den Tod seiner Kinder und seiner Frau betrauerte, beschloss der deprimierte Komponist, sein Schaffen an den Nagel zu hängen. Doch auf Drängen des Direktors der Scala, dem Weltberühmten Opernhaus, komponierte Verdi noch eine weitere Oper. Das Ergebnis war der Sensationserfolg „Nabucco“. Diese Oper ließ den Komponisten zu einem der bedeutendsten italienischen Opernkomponisten avancieren. Von diesem Zeitpunkt an schuf Verdi eine große Oper nach der anderen.

Heute wird der Italiener als größter Gegenspieler Richard Wagners verehrt. Seine Opern gelten als Wegweiser der Opernkultur des 19. Jahrhunderts. So gehört Giuseppe Verdi immer noch zu den bedeutendsten Komponisten der letzten Jahrhunderte. Keine Frage, seine Musik wird auch in der Zukunft noch fester Bestandteil der Opernkultur bleiben!

Einlass: 19:00 Uhr
Nabucco – eine monumentale Inszenierung - mit Orchester, großem Chor & internationalen Solisten
Nabucco (Giuseppe Verdi)

Ein historisch lebendiges Drama um Freiheit, Liebe und Macht
Die 1841 von Giuseppe Verdi komponierte „Freiheitsoper“ zählt zum ersten und größten
Erfolg des italienischen Komponisten. Mit der Uraufführung 1842 im Teatro alla Scala in
Mailand traf sie den Zeitgeist und so identifizierte sich das italienische Volk schnell mit dem
Freiheitsstreben der heute beliebtesten Oper. So wundert es nicht, dass der bekannte
Freiheitschor „Va pensiero, sull’ali dorate“ zur heimlichen Nationalhymne als Protest gegen
Tyrannei und politische Willkür des italienischen Volkes wurde.
Das Operndrama „Nabucco“ repräsentiert das geknechtete Volk, dem erst im Schlussakt
Freiheit, Humanität und Verbrüderung winkt. In vier Akten erzählt es die alttestamentarische
Geschichte der Zerstörung des ersten jüdischen Tempels 586 vor unserer Zeit durch König
Nabucco und der anschließenden Verschleppung des Volkes ins babylonische Exil.
Zerstörung, Wahnsinn, Intrigen, Hass und Liebe werden spannungsvoll in einer grandiosen
Open Air Inszenierung gegenüber gestellt. Die Aufführung der prachtvollen Oper in
italienischer Originalsprache glänzt durch ein aufwendig dekoriertes Bühnenbild sowie
zeitgenössische Kostüme.

Mit großem Chor, traditionsreichem Orchester sowie überwältigenden Solisten lassen die
Mitwirkenden das dramatische Spiel um Freiheit, Macht und Liebe zu einem einmaligen
Erlebnis werden. Erleben Sie einen Nabucco, der seine leidenschaftlich formulierte Anklage
gegen Intoleranz und Unmenschlichkeit eindrucksvoll singt. Hören sie eine
ausdrucksintensive, spitzentonsichere und von dramatisch glühendem Impuls erfüllte
Abigail. Spüren Sie die ruhige Würde des unbeirrbaren Gottvertrauens von Zaccarias und
sehen Sie, wie Fenena als ruhender Pol im Kessel der Leidenschaften intoniert.

Einlass ab 19:30 Uhr
Nabucco
Giuseppe Verdi ist ohne Zweifel einer der populärsten Opernkomponisten. Die Oper „Nabucco" gehört neben „La Traviata“, „Rigoletto“, „Aida“, „Falstaff“ und „Othello“ zu den berühmtesten Werken des Italieners. Besonders der sogenannte „Gefangenenchor“, der noch heute den Höhepunkt jeder Aufführung darstellt, avancierte bereits zu Lebzeiten des Komponisten zur heimlichen Nationalhymne Italiens.

Das dramatische Spiel um Liebe und Macht wird mit prachtvollen Kostümen, einem imposanten Bühnenbild und zauberhafter Beleuchtung sowie über einhundert Mitwirkenden einzigartig in Szene gesetzt. Renommierte Solisten, der große Chor und das Orchester musizieren unter der Leitung des bulgarischen Dirigenten Nayden Todorov. Die Inszenierung stammt von der Regisseurin Nadia Hristo. Hristo legt großen Wert auf traditionelle Umsetzung und tut dies mit viel Fingerspitzengefühl und musikalischem Gespür, was vom Publikum der vergangenen Jahre begeistert aufgenommen wurde. Auch die Presse schwärmte von der Produktion: „Ein echter Ohren- und Augenschmaus!“ und „Eine zauberhafte Inszenierung“.

Verdi schrieb „Nabucco“, als er 28 Jahre alt war. Nachdem er auf Grund des Todes seiner Frau vereinsamt und melancholisch lebte, verliehen die biblischen Worte des Nabucco-Libretto ihm neuen Lebensmut und er stellte die Oper Verszeile für Verszeile fertig. Die Uraufführung fand am 9. März 1842 an der Mailänder Scala statt und hatte außerordentlichen Erfolg. Dieser Triumph leitete Verdis Erfolgsjahre ein. Bis heute hat die Oper um das Streben des jüdischen Volkes nach Freiheit aus der babylonischen Gefangenschaft nichts an seiner Beliebtheit verloren und rangiert mit seinen aufwirbelnden Massenszenen, grandiosen Melodien und brillanten Arien in der Hitliste der populärsten Opern ganz weit oben.