Dienstag, 29.10.2019
um 10:00 Uhr

Kaschlupp!
Bahnhofstraße 1
32756 Detmold






Nur ein Tag
Von Martin Baltscheit
Wildschwein und Fuchs sind zufällig dabei, als die Eintagsfliege schlüpft. Nun haben die beiden ein Problem: wer sagt der Eintagsfliege, dass sie nur einen Tag zu leben hat? Fuchs behauptet, dass er es ist, der bald sterben müsse. Die Fliege ist ganz gerührt und hat eine Idee: Dann muss eben das ganze lange Leben in einen Tag passen, mitsamt des großen Glücks!

Hier keine Tickets verfügbar

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

19.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

19.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

19.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

19.11.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

19.11.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

19.11.2019
"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

19.11.2019
Miniaturen aus der Zeit des Barock

Im Mittelpunkt der aktuellen Sonderausstellung – die bereits sechste Epochenausstellung aus der Sammlung Tansey – steht die wenig bekannte, aber besonders glanzvolle Barockminiatur. Sie wird hier anhand von 120 ausgewählten Werken vorgestellt. Mit dem begleitenden zweisprachigen Katalog wird der Miniatur dieser Epoche erstmals auch eine eigene Publikation gewidmet.

Die Objekte illustrieren die Frühzeit der europäischen Miniaturmalerei vom ausgehenden 16. Jahrhundert bis in das dritte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts. Zu sehen sind Werke aus der ersten Blütezeit in England, von wo aus sich diese Porträtkunst über Frankreich, wo der Hof Ludwigs XIV. stilbildend wirkte, in ganz Europa ausbreitete. Nach der Aufhebung des Edikts von Nantes und der Flucht vieler in der Uhrenindustrie spezialisierter Handwerker aus Frankreich blühte die Miniaturmalerei auch in Genf auf. Hier wurde in erster Linie die Technik des Emails geschätzt, die durch einige herausragende Objekte vertreten ist.

Dargestellt sind überwiegend Herrscher sowie Angehörige des Adels. Die meisten Miniaturen der Barockzeit wurden in Wasserfarben auf feinem Pergament, sogenanntes Velin, gemalt, einer aus der Buchmalerei übernommenen Technik. Erst im Verlauf des 18. Jahrhunderts wurde das Elfenbein als Malgrund geläufig.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

19.11.2019
PLAKATIERT!

Plakate sind Dokumente materieller Kultur und ein Spiegel der sozialen und politischen Welt, in der sie entstanden sind. Anhand von etwa 100 Plakaten aus den 1970er Jahren bis heute zeigt die Ausstellung ausgewählte Aspekte indigener Lebenswelten zwischen der Arktis und dem US-amerikanischen Süden. Themen sind u.a. die Bedeutung von Abstammung und Identität, Gesundheit, die Rolle der Bildung und des Militärs sowie Probleme häuslicher Gewalt.

Eine Ausstellung von Studierenden des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Mitwirkende Studierende des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main: Leonore Bittner, Alexandra Buzesteanu, Betelihem Fisshaye, Laura Haas, Lieselotte Illig, Martin Nadarzinski, Alessa Sänger, Flóra Sebö, Convin Splettsen, Linda Thielmann und Catharina Wallwaey.

Weltkulturen Labor, Schaumainkai 37, 60594 Frankfurt

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#Plakatiert #Posted

Mo geschlossen Di-So 11-18 Uhr Mi 11-20 Uhr

Frankfurt am Mainz

19.11.2019
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

19.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

19.11.2019
11:00 Uhr
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

19.11.2019
01:40 Uhr
Auf den Spuren von Galdós – Cuarenta Leguas por Cantabria

Benito Pérez Galdós gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der spanischsprachigen Literatur. Im Jahr 1867 bereiste der von den Kanaren stammende Autor Kantabrien, eine Region an der Nordküste Spaniens. Die Ausstellung des Fotografen Ángel Luis Aldai zum 100. Todestag des Autors folgt den Spuren Galdós auf einer eindrucksvollen Bilderreise durch Landschaft, Architektur und Traditionen Kantabriens.

Eröffnung am 12. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei

13 09 19 – 10 01 20 mo – fr: 11.00 – 14.00

Berlin

19.11.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

19.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

19.11.2019
16:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

19.11.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Freiburger Barockorchester Abonnement Freiburg - Aboplus 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.

Buchbar unter Tel. 0761 4 96 49 70
Freiburger Barockorchester Abonnement Freiburg 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.

Buchbar unter Tel. 0761 4 96 49 70
Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

Dresden war der Austragungsort für die großen Kunstausstellungen der DDR. Die letzte Ausstellung dieser Art – die X. Kunstausstellung der DDR – fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 statt, als vom Ende der DDR noch nichts zu ahnen war. Über eine Million Besucher besichtigten diese Schau.

Die Debatten über die vermisste Präsenz der Kunst der DDR in den letzten Jahren in Dresden legen die Vermutung nahe, dass einige Kunstwerke dieser großen Ausstellungen Eingang in ein imaginäres Bildgedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR und vor allem vieler Dresdnerinnen und Dresdner gefunden haben und dort mit den Gefühlen von Heimat, Verlust und Zugehörigkeit verbunden sind.

30 Jahre nach der politischen Wende unternimmt die Städtische Galerie Dresden das Experiment, anhand einer kleinen Auswahl von Gemälden erneut Einblicke in diesen Bilderkosmos zu geben. Durch die Möglichkeit der Re-Vision dieser Kunstwerke möchten wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen – sowohl
über die Motive der präsentieren Kunstwerke, die künstlerischen Mittel als auch über die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang verschiedene Botschaften und Deutungen der Kunstwerke ihre Aktualität bis heute erhalten haben.

Folgende Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung mit Werken vertreten:
Lothar Böhme, Gudrun Brüne, Hartwig Ebersbach, Steffen Fischer, Dieter Gantz, Sighard Gille, Eberhard Göschel, Christl Maria Göthner, Peter Graf, Clemens Gröszer, Ulrich Hachulla, Angela Hampel, Heidrun Hegewald, Johannes Heisig, Werner Juza, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Gerhard Kurt Müller, Wolfgang Peuker, Uwe Pfeifer, Stefan Plenkers, Neo Rauch, Arno Rink, Gerhard Schwarz, Willi Sitte, Hans-Peter Szyszka, Andreas Thieme, Joachim Völkner, Frank Voigt, Andreas Wachter, Trak Wendisch, Jürgen Wenzel, Doris Ziegler und Rainer Zille.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

19.11.2019
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

19.11.2019
WELTENBEWEGEND

Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt

Künstler*innen und Beteiligte:
Adams Bodomo, Behrouz Boochani and Arash Kamali Sarvestani, Artist Collective Teru, Shahram Entekhabi, Edzard Herlyn and Thomas Hoeren, Junges Schauspiel Frankfurt, Karinding Keos, Phyllis Kiehl, Ella Knorz, Mansuela, Gora Mbengue, Yasemin Niephaus, José Oliveira, participants of the workshop „stories that matter“, Rajery and 3MA, Safransirup, Nazanin Sahamizadeh, Wiparat Sukatorn, Felix Schwarz, Takayuki Tamura, Daniel Traub with Wu Yong Fu and Zeng Xian Fang, Cliff Whiting

Frankfurt am Main

19.11.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

19.11.2019
Ebru-Kunst

Bei der Ebru-Kunst, die ihre Wurzeln in der östlichen Kultur hat, werden spezielle Farben mit einem handgemachten Pinsel auf eine Wasseroberfläche gespritzt, wodurch sich die entstehenden Muster ständig verändern lassen. Dieser besonderen Form der Kunst widmet sich der Bielefelder Künstler und Musiker Mutlu Yilmazer seit 10 Jahren und hat in dieser Zeit schon 1000 Werke kreiert. Einige dieser Kunstwerke dürfen Sie nun im Welcome Center und im Restaurant Univarza in der Universität Bielefeld bestaunen, und sich dabei von der meditativen Wirkung dieser speziellen Form der Kunst überzeugen lassen.

Mo bis Fr von 10:00 bis 0:00

Bielefeld

19.11.2019
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

19.11.2019
Elvira Bach

Vom 2. - 24. November 2019 präsentieren wir das Werk der Berliner Künstlerin im Badehaus in Bad Soden!
Vernissage: Freitag, 1.11.2019
Die Künstlerin wird zur Vernissage anwesend sein!

Die großartige Elvira Bach wird wieder einmal Gast sein in ihrer Geburtsstadt im Taunus. In der Stadtgalerie - Badehaus im Alten Kurpark in Bad Soden/Ts. organisiert die Galerie am Dom eine Schau mit Unikaten und Grafik der Künstlerin zu Ehren.

15 - 18 Uhr

Bad Soden am Taunus

19.11.2019
Die Ähnlichkeit in Unterschied

KUNSTAUSSTELLUNG
30 Jahre Städtepartnerschaft Warschau-Düsseldorf

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski

Die KünstlerInnen sind bei der Vernissage anwesend.

Nach der Ausstellung „Der Unterschied in Ähnlichkeit“ folgt die zweite Gruppenausstellung der Warschauer und Düsseldorfer KünstlerInnen Die Ähnlichkeit im Unterschied. Auch bei dieser Präsentation treffen sich junge, zeitgenössische Positionen beider Städte, diesmal steht die Fotografie im Mittelpunkt.

Die Faszination für Wasser, die die Arbeiten von Aurel Dahlgrün (*1989) charakterisiert, bezeugt die Unbegrenztheit des Subjekts. Im Tiefdruckverfahren hergestellte Fotografien zeigen abstrakte Abschnitte von Gewässern und weisen auf das Verborgene und Unerforschte. Was eine Veränderung der Oberflächenerscheinung konzeptuell bewirken kann, erforscht auch Anna Orłowska (*1986) in ihren Paraffin-Bildern. Ob im Wachsbad liegend oder hängend, verändert sich der Pigment-Inkjetdruck je nach Wärme des umschließenden Materials.
Die Werke von Alex Grein (*1983) und Witek Orski (*1985) setzten sich erzählerisch mit der Umgebung auseinander. Grein spielt bewusst auf die der Fotografie zugesprochene dokumentarische Rolle an und hinterfragt diese. Eine Verschiebung der Deutung bewirkt Witek Orski mit seinen Lentikulardrucken. Seine atmosphärischen postfotografischen Arbeiten erinnern an surrealistische Ansätze und wirken dabei dreidimensional.

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
curated-affairs.de
Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf, Landeshauptstadt Düsseldorf und Curated Affairs. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Di + Mi 11.00 - 19.00 Uhr Do + Fr 11.00 - 16.00 Uhr

Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

19.11.2019
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

19.11.2019
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

19.11.2019
09:00 Uhr
Kathrin Hausel

Die 1979 in Fürth geborene und nach Studien- und Wanderjahren wieder hier lebende Künstlerin ist bekannt für die ungewöhnlichen Perspektiven, unter denen sie Menschen zeigt. Als figürliche Malerin entfernt sie sich so weit wie möglich vom konventionellen Porträt. Und sie begnügt sich nicht damit, die Figurenbilder mit Accessoires inhaltlich aufzuladen oder einzig durch die gemalte Umgebung zum Sprechen zu bringen. Mit ihren kühnen und zuweilen drastischen Bild(er)findungen zeigt sie den Menschen in emotionalen Grenzbereichen. Wählt sie eine landschaftliche Umgebung für die quasi existentialistischen Figurationen, dann bekommt die durch die Farbgebung etwas Endzeitliches. Trotzdem – oder gerade deshalb, weil nichts geschönt wirkt – spürt der Betrachter eine große Empathie und Menschenliebe der Künstlerin, die unbedingt eine der wichtigsten Vertreterinnen der Figuration in der Metropolregion ist.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich Kathrin Hausel mit dem Phänomen der Illusion und mit der Magie des scheinbar Profanen. Ihre neuen Arbeiten behandeln rund um das Thema Zirkus die unterschiedlichen Facetten einer einst glamourösen Welt, in der dem Zuschauer alles Tun leicht vorkommen sollte. „Capriola Mortale“ zwischen Lust an der Täuschung, Glanz und Nostalgie.

Nicht zum ersten Mal verbindet die Künstlerin in ihrer Ausstellung Malerei und Installation zu einer ungewöhnlichen Präsentation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

Fürth

19.11.2019
StrukturFragmente. Silvia Asshoff & Melanie Beger

Vernissage am Freitag, 08.11.2019 um 19.00 Uhr
Einführung: Evelyn Hoffmann M.A.

Melanie Beger und Silvia Asshoff-Graeter setzen sich in einem Wechselspiel von kraftvollen und sehr leichten Arbeiten aber auch raumgreifenden Installationen mit dem Thema der ‚Strukturen‘ auseinander. Nicht nur im oberflächlichen, dekorativem Sinn, sondern auch im Hinblick auf individuelle Wahrnehmung. Teilstücke oder Fragmente von Informationen, Strukturen, Komponenten und Fotografien ergeben durch Collagen oder Neuanordnung ein neues Ganzes.

 

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

19.11.2019
Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

19.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

19.11.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

19.11.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

19.11.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

19.11.2019
12:00 Uhr
„Denk.mal Inklusiv“ und „Keine Ewigkeit für Niemand“

Denk.mal Inklusiv


Erinnerung: Wer erinnert? An welche Personen oder an welche Ereignisse wird erinnert? Wo und in welcher Form wird erinnert? Diesen wichtigen Fragen müssen wir uns stellen, wollen wir die Deutung und Vermittlung historischer Ereignisse analysieren. Es sind Fragen die zeigen, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Perspektiven auf die Erzählung der Vergangenheit sowie ihrer Erfahrbarkeit häufig ausgeschlossen bleiben. Eine Gruppe von Inklusionsexpert*innen* und Künstler*innen mit und ohne Behinderungen haben sich unter dem Motto Denk.mal Inklusiv in den letzten Monaten mit diesen Fragen beschäftigt. Das Ergebnis ist eine inklusive Ausstellung, die diesen umfassenden Austausch dokumentiert. 

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention 2008 hat sich die Bundesrepublik zu dem Ziel bekannt, eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen einzufordern. Das Ziel von Denk.mal Inklusiv ist es, auf die Leerstellen der Erinnerung im Hinblick auf Behinderung aufmerksam zu machen und auch hier den Fragen nach Inklusion nachzugehen. In der Zusammenarbeit wurden Formate entwickelt, die Partizipationsmöglichkeiten innerhalb erinnerungskultureller Diskurse stärken. Für diesen Zweck haben angehende Inklusionsberater*innen und bildende Künstler*innen gemeinsam Streetart-Workshops entwickelt, die Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum anbieten. So wurden beispielsweise die Techniken Braille-Graffiti und Ad-Busting in neue, barrierearme Formate gebracht, die schließlich als Teil des Besucher*innen-Programms am Tag des Offenen Denkmals als öffentliche Workshops angeboten wurden. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung.

Dem Thema Erinnerung und ihrer Manifestation im Stadtraum widmet sich auch das Künstler*innen Duo Various&Gould in ihrer Ausstellung Keine Ewigkeit für Niemand, die zeitgleich eröffnet wird:

16.11.2019 Vernissage ab 19Uhr 18.11-30.11 Mo-Sa 12-20Uhr 01.12.2019 ab 14Uhr

Berlin

19.11.2019
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

19.11.2019
Reinhold Messner LIVE - ÜberLeben
Im Jahr 2019 wird Reinhold Messner 75 Jahre alt. Er gehört zu den größten und bekanntesten Abenteurern und Bergsteigern unserer Zeit. VISION ERDE präsentiert die Bergsteigerlegende exklusiv und live am Dienstag, 19. November 2019 um 20 Uhr mit seiner neuen Live-Show „UBER LEBEN“ im Burghof Lörrach.

Immer wieder hat Reinhold Messner ausprobiert, wie „Überleben“ funktioniert. Freimütig hält er in seinem neuen Live-Vortrag Rückschau auf sieben Jahrzehnte, die schon früh von extremen Naturerlebnissen und Begegnungen mit dem Tod geprägt waren. Er spricht über Ehrgeiz und Scham, Alpträume und das Altern, über Neuanfänge und die Fähigkeit am Ende loszulassen.

In „Über Leben“ erzählt Messner von den verschiedenen Kapiteln seines Lebens: von Heimat bis Tod. Messner erzählt offen und ehrlich, was er denkt. Wie riecht Heimat? Wie viel Freiraum braucht ein Kind? Wie überlebenswichtig sind Angst, Egoismus und Instinkt? Reinhold Messner skizziert bild- und wortgewaltig seinen Weg vom Südtiroler Bergbub zum größten Bergsteiger und Abenteurer unserer Zeit. Ungeschminkt erzählt Reinhold Messner in seiner neuen Live-Show, dass seine Neugier und Zuversicht ungebrochen sind, über die Essenz seiner Lebenserfahrung und ringt mit Begriffen wie Mut, Leidenschaft und Verantwortung.
Reinhold Messner bezwang als erster Mensch den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske, bestieg alle 14 Achttausender, stand auf den Seven Summits und 3500 weiteren Gipfeln. Er durchquerte zu Fuß die größten Eis- und Sandwüsten der Erde. Kaum einer ist so oft an sein Limit gegangen wie er. Messner, der 2019 fünfundsiebzig Jahre alt geworden ist, hat eine faszinierende Präsenz, wenn er von stillen, manchmal spektakulären, oft gefahrvollen Abenteuern auf den höchsten Bergen berichtet. Seine nie enden wollende Sehnsucht nach den eigenen Grenzen, den höchsten Gipfeln und seine Faszination für ihre erhabene Schönheit spiegeln sich im Titel seines neuen Vortrages ≫Uber Leben≪ wieder.
»Immer, wenn es in meinem Leben besonders schwierig wurde, bin ich noch einen Schritt weiter gegangen, als ich es ohne Widerstände und Probleme getan hätte.«
Erleben Sie den Menschen und Grenzgänger Reinhold Messner, der nicht umsonst als der berühmteste Abenteurer und Bergsteiger unserer Zeit gilt. Die VISION ERDE-Reihe präsentiert Reinhold Messner am 19.11.2019 exklusiv im Burghof Lörrach!


Mehr Info:
http://www.visionerde.com

Einlass ab 19:00 Uhr

VK endet um 12 Uhr. Abendkassenpreis 49 / 45 / 41 €

Lörrach

19.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 38,90 €
»Der Norden liest« – Prize Papers
»Der Norden liest: Prize Papers«
mit Dagmar Freist, Lina Beckmann und Julia Westlake

Piraten und Kaperfahrer sind ein vielfach reproduzierter Kino-Mythos und Stoff vieler abenteuerlicher Romane. Von Stevensons berühmter »Schatzinsel« über den mutigen Kapitän Hornblower C. S. Forresters bis hin zur zeitgnössischen Spielfilmreihe »Fluch der Karibik«, in all diesen populären Werken geht es um den Seekrieg und die Eroberung und Übernahme von feindlichen Schiffen, sogenannten »Prisen«. Dabei sind solche Geschichten von eroberten Schiffen und ihren Passagieren über Jahrhunderte harte Realität gewesen.

Von den wahren Lebensläufen der Menschen an Bord dieser Schiffe und ihren Besitztümern berichten die »Prize Papers«, Kisten voller Briefe und Dokumente, die bislang in britischen Marinearchiven schlummerten. Sie sind Zeugnisse einzigartiger Biographien aus längst untergegangenen Zeiten.

Eine internationale Forschungsgruppe unter der Leitung der Oldenburger Wissenschaftlerin Dagmar Freist öffnet nun diese Schatzkisten und stellt sie dem Publikum vor. Die Schauspielerin Lina Beckmann leiht den Vergessenen ihre Stimme. Mit den Violinen der Musikpreisträgerinnen und Spezialistinnen für Alte Musik María Carrasco Gil und Alice Vaz wird die Musik jener fernen Tage lebendig.

Moderation: Julia Westlake

Eine Veranstaltung der Reihe »Der Norden liest«, des »Kulturjournals«, NDR Fernsehen. Unter der Schirmherrschaft der Stiftung Lesen. In Kooperation mit NDR Kultur, dem Literaturhaus Hamburg und den Bücherhallen Hamburg.

Einlass: 18:30 Uhr
Jocelyn B. Smith - Shine A Light
Jocely B. Smith - Gesang
Christian Tschuggnall - Schlagzeug
Bene Aperdannier - Keyboard
Kai Brückner - Gitarre
Volker Schlott - Saxophon, Flöte
Markus Runzheimer - Bass

Ein Live-Auftritt der Ausnahmesängerin Jocelyn B. Smith, deren kreatives stimmliches Potenzial Grenzen durchbricht, und mühelos über vier Oktaven wechselt, ist weit mehr als „nur“ ein Konzert. Mit ihrem brandneuen Programm und neuen Album, „Shine A Light“, holt die für ihre atemberaubende und berührende Live-Performance bekannte New Yorkerin ihr Publikum aus allen Ecken ab, wo sie es je musikalisch getroffen hat, im Soul, Jazz, Klassik, Funk oder Pop. Doch Smith bietet mehr als perfektes Entertainment. Ihre Botschaft geht tiefer. Sie fordert die Menschen dazu auf, sich für die eigene natürliche
Spiritualität zu öffnen und zu sich selbst zu finden. „Mein Texte und meine Musik reichen über den Tellerrand hinaus. Wenn man einen größeren Blick auf die Dinge bekommt, hört man auf, all den herrschenden Illusionen zum Opfer zu fallen, denn dabei geht all unsere Kreativität, unser Potenzial und auch unsere Menschlichkeit verloren.“ So stellt Jocelyn B. Smith, die im vergangenen Jahr für ihr soziales Engagement besonders für Obdachlose (Chor Different Voices) von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, in ihrem Song „What did I do while I was here“ (Was habe ich getan, während ich hier war) die ernste Frage, was wir eigentlich hinterlassen, wenn wir die Erde verlassen.
Eluveitie + Lacuna Coil + Infected Rain - ATEGNATOS EUROPEAN TOUR feat.
Die schweizer Folk-Band Eluveitie werden sich mit der legendären Alternative/Gothic-Metal-Band Lacuna Coil aus Italien und den Nu-Metal Newcomern Infected Rain aus Moldawien zusammentun. Das Hammer-Metal-Pakets gastiert am 19. November 2019 in der Frankfurter Batschkapp. Neben weiteren Konzerten in Deutschland führt die „Ategnatos European Tour 2019“ auch nach Belgien, den Niederlanden, Österreich, Frankreich, Spanien, Slowenien, Litauen, Finnland, Estland, Schweden und Norwegen.

ELUVEITIE kommentieren:
"Die letzten paar Monate waren sehr heftig, während wir an ´Ategnatos´ gearbeitet haben. Wir können es jetzt kaum erwarten, unsere neuen Songs auf die Bühne zu bringen und unsere Leidenschaft für puren Metal und keltischen Mystizismus aus tiefstem Herzen mit euch allen zu teilen! Und umso mehr freut es uns, so großartige Bands mit auf Tour zu nehmen! Wir fühlen uns geehrt, uns mit unseren Kameraden der Extraklasse-Institution namens LACUNA COIL und den großartigen INFECTED RAIN zusammenzutun, mit denen wir auch schon ein paar Festival-Bühnen geteilt haben!"

LACUNA COIL fügen hinzu:
"Veränderung ist ein Prozess und im Laufe des Lebens braucht man Tonnen von neuer Musik!
Deshalb freuen wir sehr darauf, zusammen mit ELUVEITIE und unseren Freunden von INFECTED RAIN auf Tour zu gehen. Das Line-Up der Tour ist ziemlich vielfältig und interessant und wir können es kaum erwarten damit nach Europa zu kommen. Wir werden einige unserer Klassiker spielen aber auch einige neue Songs präsentieren!
Wir wissen dass diese Tour rocken wird und dass die Fans das genauso sehr genießen werden wie wir!"

Lena von INFECTED RAIN meint dazu:
"2019 ist sehr vielversprechend für Infected Rain! Viele neue Release, neue Kontakte und neue Orte. Wir sind über all das ziemlich aufgeregt und besonders wegen der Tour im Herbst, die das perfekte Ende für dieses Jahr sein wird. Wir werden der Support für zwei geniale Bands und großartige Leute sein für mehr als 40 Shows in Europa. Wir fühlen uns geehrt, die Bühne mit ELUVEITIE und LACUNA COIL zu teilen."

Einlass: 18:00 Uhr

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufstellen oder der Abendkasse erhältlich.
YOUNG VOICES BRANDENBURG - YOUNG VOICES MATTER – Record Release Concert
Die YOUNG VOICES singen sowohl Jazz Standards, als auch Soul, Gospel und Pop. Ein Schwerpunkt sind Arrangements der großen Vokalensembles, aber auch neuarrangierte oder eigens komponierte Stücke. Im neuen Programm »YOUNG VOICES MATTER« beschäftigt sich das Ensemble mit Liedern, deren Themen die jungen Sänger*innen aktuell bewegen – und für sie von höchster persönlicher und politischer Bedeutung sind. Neben bekannten Songs von Michael Jackson, Phil Collins oder der deutschen Liedermacherin Dota präsentiert der Chor auch Eigenkompositionen von Young Voices Mitgliedern.

Die YOUNG VOICES BRANDENBURG begeistern ihre Zuhörer*innen in Konzerthäusern und Jazzclubs, und präsentieren jungen deutschen Jazz auf Auslandstourneen in Europa, Afrika, Asien und den USA. Viele der aktiven und ehemaligen Ensemblemitglieder studieren Gesang oder haben den Sprung in das Bundesjugendjazzorchester geschafft. Die derzeitige Formation konzertierte unter anderem in der Deutschen Oper Berlin, führte gemeinsam mit dem Landesjugendjazzorchester Brandenburg die »Sacred Concerts« von Duke Ellington im Kloster Neuzelle und mit der NDR Big Band die Komposition »God is Now« von Uwe Steinmetz in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche Berlin auf. Seit 17 Jahren sind sie eine musikalische Nachwuchsförderung des Landes Brandenburg. Träger des Landesjugendjazzchors ist der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V.

http://www.youngvoicesbrandenburg.de

Künstlerische Leitung: Prof. Marc Secara

Einlass 19:15 Uhr

Berlin

19.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 18,60 €
Die Heinz Strunk Show - Nach Notat zu Bett
Heinz Strunk 2015, das heißt 1) alles neu, 2) alles neu und 3) alles neu. Nach Jahren härtester Schufterei al Rowohlt Lohnsklave war der Großschriftsteller ausgezehrt, verbrannt, erschöpft bis auf die Knochen.

Bis er das von ihm entwickelte und nach ihm benannte STRUNK-PRINZIP entgegen aller Mahnungen in einer lactosefreien Blindstudie an sich selbst ausprobierte. Bereits nach einem Vierteljahr waren Depressionen, Alkoholabhängigkeit und beginnende Adipositas praktisch nicht mehr nachweisbar, und HS verschrieb sich mit missionarischem Eifer der Verbreitung seiner goldenen Regeln, den Steps of Success.

Ein Abend mit Heinz Strunk ist vor allem eines: Mehr! Vom linkischen Buchautor zum Showmogul, vom nuschelnden Fachidiot zum doppelwandigen High-End Entertainer. Heißt was? Infos, Lebenshilfe, aber vor allem Unterhaltung 2 Punkt 0. DIE HEINZ STRUNK SHOW 2014 IST 360 GRAD ENTERTAINMENT!!!

Er trägt virtuos die besten Passagen aus seinem Buch vor, hat passend zu den jeweiligen Themen punktgenaue Musiken komponiert, die er im kostengünstigen Halbplaybackverfahren auf die Bühne bringt. Heinz Strunk spricht, singt, er spielt 2 (in Worten ZWEI) Querflöten, begleitet sich auf dem Akkordeon, hat Livehörspiele im Gepäck, bringt mit einem von DJ Bobo entwickelten Verfahren (Dia) von ihm gemalten Krickelbilder auf die Leinwand undundundoderoderoder. Bock drauf?

Es gibt viele Glücksformeln. Diese hier funktioniert! Quality Time mit dem Mann, den sie hinter vorgehaltener Hand nur noch „Best of the Best“ nennen. Und womit? Mit Recht! Denn mehr vermag ein einzelner Mensch nicht zu leisten!

Ausverkauft! Keine Karten an der Abendkasse!
Schneewittchen - Märchen für Klein und Groß!
Schneewittchen - Märchenvorstellung für Klein und Groß!

Nach den Gebrüdern Grimm von Ralf Bettinger

Schneewittchen ist weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz! Der Wunsch der verstorbenen Mutter ist in Erfüllung gegangen. Und heute soll nicht nur der Geburtstag von Prinzessin Schneewittchen gefeiert werden, sondern auch die Verlobung mit Prinz Adrian, der sich auf den Weg zu seiner Heimat macht, um für die baldige Trauung die Krone zu holen.

Das Glück lässt Schneewittchen strahlen, sie besitzt nun nach Meinung des Zauberspiegels den größten Liebreiz im ganzen Land und hier beginnt das Drama der gestürzten (Schönheits-)Königin!

Diese Stiefmutter ist nicht nur böse sondern nebenbei auch noch eine Hexe und lässt nichts unversucht, Schneewittchen zu verderben. Da geht ́s um Kopf und Kragen. Zum Glück hat der Jäger ein gutes Herz und lässt die Prinzessin im Wald laufen, zum Glück trifft sie auf die sieben Zwerge, die mit ihr eine fröhliche und musikalische Wohngemeinschaft gründen, zum Glück sucht Prinz Adrian sie unentwegt und befreit sie am Schluss sogar vom verschluckten vergifteten Apfel. Und so führt die ebenso aufregende wie lustige Geschichte zu einem glücklichen Ende.

Und die böse Hexe? Die bekommt vom Zauberspiegel eine Gurke als Nase angehext und geht freiwillig in die Verbannung!

All dies ist zu erleben in der humorvollen, romantischen und musikalischen Bearbeitung des Grimmschen Märchens durch das Tournee Theater Hamburg. Inszeniert von Ralf Bettinger und Andreas Kleb genießen die großen wie kleinen Zuschauer ein spielfreudiges Ensemble in märchenhaften Kostümen und einem aufwändigen Bühnenbild.

Abgerundet durch die Kompositionen von Charmol ist hier ein Märchen entstanden, das auch den kleinsten Zuschauern viel Spannung und Freude bereitet.

Und keine Sorge: Es sind tatsächlich sieben Zwerge zu erleben!

Einlass ab 07:30 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft!
Schneewittchen - Märchen für Klein und Groß!
Schneewittchen - Märchenvorstellung für Klein und Groß!

Nach den Gebrüdern Grimm von Ralf Bettinger

Schneewittchen ist weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz! Der Wunsch der verstorbenen Mutter ist in Erfüllung gegangen. Und heute soll nicht nur der Geburtstag von Prinzessin Schneewittchen gefeiert werden, sondern auch die Verlobung mit Prinz Adrian, der sich auf den Weg zu seiner Heimat macht, um für die baldige Trauung die Krone zu holen.

Das Glück lässt Schneewittchen strahlen, sie besitzt nun nach Meinung des Zauberspiegels den größten Liebreiz im ganzen Land und hier beginnt das Drama der gestürzten (Schönheits-)Königin!

Diese Stiefmutter ist nicht nur böse sondern nebenbei auch noch eine Hexe und lässt nichts unversucht, Schneewittchen zu verderben. Da geht ́s um Kopf und Kragen. Zum Glück hat der Jäger ein gutes Herz und lässt die Prinzessin im Wald laufen, zum Glück trifft sie auf die sieben Zwerge, die mit ihr eine fröhliche und musikalische Wohngemeinschaft gründen, zum Glück sucht Prinz Adrian sie unentwegt und befreit sie am Schluss sogar vom verschluckten vergifteten Apfel. Und so führt die ebenso aufregende wie lustige Geschichte zu einem glücklichen Ende.

Und die böse Hexe? Die bekommt vom Zauberspiegel eine Gurke als Nase angehext und geht freiwillig in die Verbannung!

All dies ist zu erleben in der humorvollen, romantischen und musikalischen Bearbeitung des Grimmschen Märchens durch das Tournee Theater Hamburg. Inszeniert von Ralf Bettinger und Andreas Kleb genießen die großen wie kleinen Zuschauer ein spielfreudiges Ensemble in märchenhaften Kostümen und einem aufwändigen Bühnenbild.

Abgerundet durch die Kompositionen von Charmol ist hier ein Märchen entstanden, das auch den kleinsten Zuschauern viel Spannung und Freude bereitet.

Und keine Sorge: Es sind tatsächlich sieben Zwerge zu erleben!

Einlass ab 09.45 Uhr

Die Veranstaltung ist ausverkauft!
JAMES BARKER BAND - plus special guest
Die aus Ontario stammende JAMES BARKER BAND wurde 2013 gegründet und besteht aus
den Mitgliedern James Barker, Taylor Abram, Bobby Martin und Connor Stephen. Ihre erste
Single "Lawn Chair Lazy“ wurde zur erfolgreichsten Debüt-Single, die je von einem
kanadischen Künstler beim Country-Radio veröffentlicht wurde. Die Nachfolge-Single "Just
Sayin´" wurde von Branche und Fans massenhaft gelobt und erreichte im Country-Radio die
zweite Top 10-Platzierung der Band. Ihre dritte Single "Chills" stürmte an die Spitze und
machte sie damit zur ersten Band die eine #1 im Radio eines Debütalbums platzieren konnte.
Die JAMES BARKER BAND hat u.a. bei Keith Urban, Dierks Bentley, Darius Rucker, Brothers
Osborne, Kip Moore, Jon Pardi supportet und im Frühjahr 2018 ihre erste eigene
ausverkaufte Headline-Clubtour gespielt.

Die JAMES BARKER BAND hat bereits 12 Nominierungen sowie den Gewinn des CMAO Fan´s
Choice Award, die CCMA Single des Jahres, die meistverkaufte kanadischen Single ("Chills")
sowie den renommierten JUNO Award für das Country Album des Jahres vorzuweisen. Ihre
Debüt-EP „Game On“ debütierte auf Platz 2 der iTunes-Charts und wurde bereits über 17
Millionen Mal gestreamt, während ihre Single "Good Together" aus dem brandneuen Album
„Singles Only“, welches am 24. Mai 2019 veröffentlicht wurde, bereits jetzt mehr als 11
Millionen Streams vorweist und seit Juni 2019 US-Goldstatus hat.

Country ist heute populärer denn je und dank Plattformen wie YouTube, Spotify, Instagram
und Netflix schon längst nicht mehr nur in Amerika angesagt. Deutschland steht auf den
modernen Country-Sound aus Nashville und will mehr davon! Mit der Sound Of Nashville
Konzertreihe können die deutschen Fans die moderne Country-Musik und ihre Stars hautnah
erleben und genießen!

Einlass: 19:00 Uhr
Die Babysitterin

DIE BABYSITTERIN

Komödie von Catherine Léger 
aus dem Französischen ( Québec ) von Sonja Finck
Deutschsprachige Erstaufführung

Nachdem Cédric im Stadion eine Sportreporterin vor laufender Kamera sexistisch beleidigt hat, was sich im Netz blitzschnell verbreitet, hat er ein großes Problem. Seine Freundin Nadine und sein politisch korrekter Bruder Jean-Michel finden das gar nicht lustig und sein Arbeitgeber feuert ihn. Nadine, die mit ihrer Mutterrolle kämpft, will die Sache abhaken, doch Jean-Michel und Cédric sind überzeugt, dass sich nun die Männer endlich die Frauenfeindlichkeit vornehmen müssen.
Sie fangen an, ein Buch zu schreiben. Eine Mischung aus Selbstanklage und öffentlicher Entschuldigung. Um sich ganz der neuen Aufgabe widmen zu können, engagiert Cédric die Babysitterin Émy, die einer Männerfantasie entsprungen scheint. Während aber das Schreibprojekt unfreiwillig immer sexistischer wird, erprobt Nadine, unterstützt von Émy, ihre Träume von Autorität und Unterwerfung. 
Provokant befragt Catherine Léger Rollenbilder und aktuelle Phänomene wie eine zunehmende sprachliche Verrohung im Netz. Inspiriert von einem 2017 viral gegangenen Video, in dem Reporterinnen sexistisch beleidigt werden, untersucht DIE BABYSITTERIN Formen der Frauenfeindlichkeit und legt Verunsicherungen offen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist sexistisch, was nicht? Was darf man sagen, was nicht? Was ist „normal“?

Mit Daniela Voß, Elisabeth Grünebach, Adrian Spielbauer, Timo Wenzel
Regie Philipp Jescheck
Ausstattung Michele Lorenzini
Dramaturgie Petra Maria Grühn
Assistenz Ruth Schnell
Licht Hans Peter Boden
Maske Barbara Gellermann
Technik Philipp Kolb

TERMINE
Premiere 20. November 2019 - Mi - 20:00 Uhr
21. - 23. November 2019 - Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
27. - 30.11. November 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
04. - 07. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
11. - 14. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr

Rechte Verlag der Autoren
Gefördert vom Kulturreferat München

»Der Zug nach Erlingen oder Die Verwandlung Gottes« – deutsch-französische Lesung mit Boualem Sansal und Nils Aulike

Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal wurde seit seiner Lesung in Kiel aus dem dystopischen Roman »2084. Das Ende der Welt« vor drei Jahren mit dem Grand Prix du Roman der Académie français ausgezeichnet. Der neue Roman des Friedenspreisträgers des Deutschen Buchhandels 2011 nimmt sich wieder des Islamismus und seiner Folgen an. »Der Zug nach Erlingen oder Die Verwandlung Gottes«stellt zwei Frauen in den Mittelpunkt, Ute von Ebert, Nachfahrin einer Industriellenfamilie und eines welt-umspannenden Industriekonzerns, und Elisabeth Potier, eine Lehrerin eines Gymnasiums im Brennpunkt der Pariser Banlieue, die das Fortschreiten eines sektiererischen Glaubens und den Zerfall der demokratischen Gesellschaft sehen und dagegen revoltieren. Ein Zug soll den Bewohnern Erlingens die Rettung vor einem namenlosen Feind bringen.

Die Lesung der deutschen Textauszüge übernimmt Nils Aulike.

Eintritt: 8,– / 5,– €

Veranstalter: Literaturhaus SH / Institut Français de Kiel

Kiel

19.11.2019
20:00 Uhr
Faust

Die Geschichte von Johann Faust, der einen Pakt mit dem Teufel schließt – sei es, um die höchste Befriedigung in seinem Wirken zu erlangen oder die ewige Jugend – ist in verschiedenen Ländern immer wieder anders erzählt worden. Johannes Gahl erzählt sie in seiner Weise mit Musik und gibt auch Auskunft über die Hintergründe der legendären Gestalt des Dr. Faust.

Johannes Gahl – Erzählung & Klavier

Eva Moreno – Flöte

Schwartzsche Villa, Großer Salon

Veranstalter: Johannes Gahl

Eintritt: 10 € (8 €)

Karten/Infos: 030 695 191 66

www.gahls-maerchenklavier.de

Berlin

19.11.2019
20:00 Uhr
Ali Ghamsari, Mahan Mirarab, Reza Samani

Ali Ghamsari, Mahan Mirarab, Reza Samani -
live in concert

Ali Ghamsari (Iran) gilt als DER Tar-Spieler der jüngeren Generation und als einer der bedeutendsten und interessantesten Komponisten Irans derzeit. Der Gitarrist und Komponist Mahan Mirarab (Iran/Wien) ist mit seinen breit gefächerten musikalischen Interessen ein bekannter Name in der europäischen Jazz- und Weltmusikszene. Hauptinstrumente des vielseitigen Perkussionisten Reza Samani (Iran/Köln) sind die persischen Trommeln Tombak, Daf und Udu sowie verschiedene Rahmentrommeln.

 

Ghamsari, Ali (Teheran/Iran): Tar, Komposition, Gesang, Mirarab, Mahan (Wien/Österreich): Gitarre, Komposition, Gesang, Samani, Reza (Köln/Deutschland): Perkussion, Arrangement

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München

 

_____________________

20:00 Uhr
Eintritt: VVK 22,00 € / AK 25,00 €
Ermäßigt:  VVK 18,00 € / AK 20,00 €
Österreich: info@mahanmirarab.com
Deutschland u.a.: info@kudella.
Halle 4

München

19.11.2019
20:00 Uhr
ZEUGHAUSKONZERTE: Martina Gedeck und Xavier de Maistre

Sie zählt zu den profiliertesten und berühmtesten deutschen Schauspielerinnen: Martina Gedeck. Gemeinsam mit dem Star-Harfenisten Xavier de Maistre möchte sie einen literarisch-musikalischen Abend gestalten, in dem Texte und Gedichte berühmter Autoren wie Edgar Allan Poe oder Oscar Wilde mit Harfenmusik von Franz Liszt oder Claude Debussy gepaart werden. Das genaue Programm wollen die beiden Künstler im Sommer festlegen, doch schon die Starbesetzung dieses Abends verspricht das Besondere und gibt zu den schönsten Hoffnungen Anlass.

Mit Unterstützung von Neuss-Kultur e.V.

Neuss

19.11.2019
20:00 Uhr
Shai Maestro Trio

20:00 Uhr | Eintritt 27,- Euro | Abendkasse 30,- Euro

Einen Namen machte sich Maestro zunächst in der beliebten Band des israelischen Bassisten Avishai Cohen, der er von 2006 bis 20011 angehörte. Der in Brooklyn lebende Pianist, der heute sowohl die israelische als auch amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, war darüber hinaus Mitglied von Mark Guilianas Jazz Quartet und arbeitete vor Kurzem im Duo mit dem Saxophonisten Chris Potter zusammen. Zwischen 2012 und 2016 nahm Maestro unter eigenem Namen vier Trio-Alben mit Roeder und Ravitz auf. Seinen Einstand bei ECM gab er 2017 auf Theo Bleckmanns Album „Elegy“. Für die Einspielung seines eigenen ECM-Debüts „The Dream Thief“ ging er mit Roeder und Nehemya in Lugano ins Tonstudio.

Mit „The Dream Thief“ legt der begnadete junge Pianist nun Ende September 2018 sein erstes eigenes ECM-Soloalbum vor, auf dem er teils ganz allein und teils mit einem Trio der Superlative (mit seinem israelischen Landsmann Ofri Nehemya am Schlagzeug und dem Peruaner Jorge Roeder am Bass) zu hören ist. Mit einer Solo-Interpretation von „My Second Childhood“, einem Stück des in Israel ungemein populären Singer/Songwriter Matti Caspi, lüftet Maestro den Vorhang zu einem Programm mit für ihn charakterischen besinnlichen Eigenkompositionen. „Dem Shai Maestro Trio zuzuhören, ist als würde man in eine neue Welt eintauchen“, befand All About Jazz einmal. „In ihr treten Freudenbekundungen, introspektive Gedanken und eine gesteigerte Intensität in den Vordergrund.“ Maestros differenzierter Anschlag ist einzigartig; durch ihn kann er eine ganze Reihe von flüchtigen Gefühlen in einer einzigen Phrase vermitteln. Eine dekonstruierte Version von „These Foolish Things“, dem einzigen Standard des Albums, dient als Vorspiel zu „What Else Needs To Happen“, einer düsteren Meditation über Innenstadtgewalt und ihre Folgen. „The Dream Thief“ wird am 28. September bei ECMerscheinen, am Vorabend zu einer Europatournee mit Konzerten in Spanien, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Belgien, Italien, Frankreich und der Schweiz. Das Titelstück kann man aber schon jetzt auf allen gängigen Streaming-Plattformen hören.

Shai Maestro – Flügel
Jorge Roeder am Bass
Ofri Nehemya am Schlagzeug

BIGBAND CROSSOVER

KonBigBand Magdeburg und Solisten
Leitung: Mohi Buschendorf

Arrangements bekannter Hits von Thomas Walter Maria, Mohi Buschendorf, Markus Hensel, Markus Moritz, Lars Knoblauch u.a., eine bunte Mischung aus Swing , Latin, Filmmusik, Rock Klassikern, dem Seriensound der 70er Jahre (Raumschiff Enterprise), Funk der 80er (Maceo Parker) bilden das Profil der Band - in Kombination mit Kompositionen von Theodor W. Adorno, arrangiert für Bigband-Sound, schmelzen hier die Genregrenzen.

12,- / erm. 9,- €
nur Abendkasse

Magdeburg

19.11.2019
19:30 Uhr
Samische Dichtung

Lesung & Gespräch mit Inger-Mari Aikio (Dichterin, Finnland) | Johan Sandberg McGuinne (Dichter, Schweden) | Sigbjørn Skåden (Dichter, Norwegen) | Moderation Per Bergström (Rámus förlag, Schweden) und Laura Serkosalo (Nuoren Voiman Liitto, Finnland)

Lyrikline feiert in diesem Jahr den 20. Geburtstag, und die Länderpartner, die zu diesem großen Online-Archiv für internationale Poesie beitragen, feiern mit. Im November kommen die Partner der finnischen Organisation Nuoren Voiman Liitto und des schwedischen Rámus förlag nach Berlin. Die Samen sind ein indigenes Volk mit eigenständiger Kultur und eigenständiger Sprache, die zur Familie der uralischen Sprachen zählt und eine Verwandtschaft mit dem Finnischen und Ungarischen aufweist. Sie leben unter anderem in den nördlichen Teilen Schwedens, Norwegens und Finnlands. Aufgrund der Kolonisation der traditionellen Sami-Gebiete kam es zu Umsiedlungen und zur Diskriminierung der samischen Sprache und ihrer Sprecher, die bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts anhielt.

Die vorherrschende Gattung der samischen Literatur ist seit jeher die Lyrik. Dass diese Tradition bis heute lebendig ist, wird dieser Abend zeigen. Eingeladen sind drei DichterInnen aus Schweden, Norwegen und Finnland, die ihre Texte lesen und über die samische Dichtung diskutieren: Johan Sandberg McGuinne, Sigbjørn Skåden und Inger-Mari Aikio.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit den finnischen und schwedischen Lyrikline-Partnern Rámus förlag und Nuoren Voiman Liitto, dem Finnland-Institut sowie den Nordischen Botschaften, die im Oktober 2019 ebenfalls ihr 20-jähriges Jubiläum feiern.

Mit freundlicher Unterstützung von ECHOO Konferenzdolmetschen

Eintritt: 6/4 €

Literatürk-Festival 2019

Sanft und magisch erzählt Joana Osman in ihrem Debütroman davon, dass ein kleiner Augenblick der Furchtlosigkeit Welten überwinden kann. Malek Sabateen, ein neunzehnjähriger Palästinenser mit dem Zorn eines Heiligen, dem Herz eines Weisen und dem Gemüt eines Kindes, besitzt eine besondere Fähigkeit: Durch seine Gabe gelingt es ihm, nicht nur die Menschen in seiner Umgebung zu beruhigen, sondern sie für einen Moment durch die Augen des Anderen, des Feindes, sehen zu lassen. In Israel, dem Heiligen Land, ist das jedoch gleichsam Wunder wie Bedrohung. Denn während die einen in ihm einen Engel sehen, schürt er bei den Anderen Panik und Hass. Als Malek schließlich verhaftet wird, braucht es den Mut einer palästinensischen Journalistin, eines ausgefuchsten kleinen Jungen und eines bis über beide Ohren verliebten israelischen Doktoranden, ihm zu helfen.

Das Gespräch mit Joana Osman führt Dr. Karin Yeşilada.

Joana Osman, Jahrgang 1982, ist die Tochter eines palästinensischen Vaters und einer deutschen Mutter. Sie studierte Amerikanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte und war 2012 Mitbegründerin der Friedensbewegung The Peace Factory. Joana Osman lebt und arbeitet als Autorin, Dozentin und Storytellingcoach in der Nähe von München. Ihr Debütroman »Am Boden des Himmels« ist 2019 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Gelsenkirchen

19.11.2019
19:30 Uhr
Christian Brückner liest "Moby Dick"

Einer von CHRISTIAN BRÜCKNERS Lieblingsautoren ist Herman Melville. 2019 jährt sich dessen Geburtstag zum 200. Mal.



Dienstag, 19. November 2019 - 19:30 Uhr



Und eine der literarischen Figuren, die Christian Brückner nicht loslässt, ist die des Kapitän Ahab, dieses Berserkers, der für seine Sache kämpft wie kein anderer und der seine Mannschaft, in blindem Narzissmus gefangen, mit sich in den Tod reißt. Alle Figuren des Romans „MOBY DICK“ entwachsen dem namenlosen Erzähler, der sich Ismael nennt, dem Ausgegrenzten. Er trägt den unbändigen Zorn eines Ahab ebenso in sich wie die obrigkeitshörige Korrektheit eines Starbuck - und auch alle anderen Protagonisten seiner Geschichte sind letztlich Metaphern für die Ungeheuerlichkeiten des Menschen. „Moby Dick“, dieser Jahrhundertroman, zeigt die uralten Verhaltensmechanismen: Aktion und Reaktion, Schmerz und Vergeltung, der Kreislauf des ewigen Kriegs. Die Psychologie eines Ahab enthält den Schlüssel zur Überwindung des ärgsten Übels der menschlichen Geschichte: der Perversion des „Guten“ zum Zwecke einer rechthaberischen „Gerechtigkeit“.

Den musikalisch gewaltigen Hintergrund dieser mitreißenden Geschichte bildet ELBTONAL PERCUSSION. Die vier Schlagwerker von „Elbtonal“ verwandeln die Bühne in ein Meer aus Trommeln, Becken und Gongs, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone.

CHRISTIAN BRÜCKNER ist einer der großen deutschen Sprecher für Hörbücher und bekannt als Synchronstimme von Peter Fonda, Alain Delon und Robert de Niro. Er arbeitet an verschiedenen Theatern sowie bei Film und Fernsehen und wirkt in zahlreichen Hörspielproduktionen mit. Brückner ist außerdem bekannt als Stimme in den historischen Dokumentarfilmen von Guido Knopp, u. a. »Hitlers Helfer«, »Hitlers Krieger« und »Hitlers Frauen«.

Wie kaum eine andere Formation beherrscht ELBTONAL PERCUSSION den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz & Weltmusik, Neuer Musik, Rock und Drum ’n‘ Bass. Mit ihrem allein schon optisch beeindruckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klangmassiv“ aus Trommeln, Becken & Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- & Vibraphone – begeistern die vier Schlagwerker mit ihrer mitreißenden Dynamik und stilistischen Vielfalt.


Rafik Schami | Die geheime Mission des Kardinals

Rafik Schami ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler und begeistert mit seiner opulenten Erzählkunst zahlreiche Leser. Zum ersten Mal hat er nun einen Krimi geschrieben, der hauptsächlich in Damaskus spielt, kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs, und tief in die Konflikte der syrischen Gesellschaft führt. Der Fall des Kommissars Barudi fängt mit einem Fass Olivenöl an, in dem sich die Leiche eines Kardinals befindet. Unterstützt wird der Kommissar durch seinen Kollegen und Freund, Mancini, aus Rom. Bei ihrer Ermittlung fallen die beiden Kommissare in die Hände bewaffneter Islamisten.
„Es macht einfach Spaß, sich Schamis bedächtigem und manchmal orientalisch-ausuferndem Erzählfluss hinzugeben und den beharrlichen, immer wieder ins Leere laufenden Aufklärungsversuchen der beiden Kommissare zu folgen. Der wahre Schatz dieses Buches aber sind Schamis Alltagsbeobachtungen, der scharfe Blick, mit dem er dieses Syrien an der Schwelle zum Bürgerkrieg analysiert. Da sind die Geheimdienste, die ihre Augen, Ohren und Abhörmikrofone überall haben. Da ist die weit verzweigte Herrschersippe, deren Mitglieder sich hochmütig über das Gesetz erheben. Und da ist ein Volk, das nicht mehr zu mucksen wagt und seine Seele verloren zu haben scheint.“ FR

In Zusammenarbeit mit Buchhandlung Osiander

Esslingen

19.11.2019
18:00 Uhr
Das Gespenst aus dem Koffer

Ein Theaterstück für Gruselliebhaber ab 3 Jahren über die Welt der Gespenster, was sie träumen, was sie lieben, und was sie fürchten – mit gespenstischen Liedern, die die Ketten zum Schwingen und zum Rasseln bringen.

Schauspiel Gesang und Gitarre: Eduardo Mulone

Schwartzsche Villa, Zimmertheater

Veranstalter: Teatro Baraonda

Eintritt: 6 € (5 € für Gruppen, ErzieherInnen frei)

Karten/Infos: 030 785 46 13, info@baraonda.de

www.baraonda.de

Berlin

19.11.2019
10:30 Uhr