Montag, 11.11.2019
um 21:00 Uhr

Wiener Volksliedwerk
Gallitzinstraße 1
1160 Wien






Mit Han-Gyeol Lie Klavier, Ausschank | Gabriele Geml, Alois Tesar und Freunde von .akut Ausschank

Zählkarten für GeneralpassbesitzerInnen von Wien Modern, Reservierung erbeten 01 416 23 66.

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Star am Klavier: Horacio Lavandera - Virtuoser Klavierabend - Werke von Beethoven, Saluzzi, Bach, Mendelssohn
Im Alter von 16 Jahren gewann er als jüngster Mitbewerber den III. internationalen Klavierwettbewerb Umberto Micheli in der Mailänder Scala (Italien). Sein umfangreiches Repertoire reichte von Barockmusik bis zu zeitgenössischer Musik. Für seine Interpretation von Ravels Klavierkonzert in G-Dur in der Endrunde wurde er auch mit einem Sonderpreis des Philharmonischen Orchesters der Scala ausgezeichnet. Seither erhält er Einladungen zu Auftritten als Solist mit namhaften Orchestern und auch zu Klavierabenden in Amerika, Europa und Asien. „Dass Horacio Lavandera mit seinen 17 Jahren glänzend Klavier spielen kann, wird schon in den ersten Minuten deutlich.“ So beschrieb Klaus Kalchschmid in der »Süddeutschen Zeitung« Horacio Lavanderas Konzert im Herkulessaal nach dem Gewinn des Umberto-Micheli-Wettbewerbs im Jahr 2001, der im Teatro alla Scala in Mailand stattfand.

Für seinen Klavierabend im Coselpalais an der Dresdner Frauenkirche hat Horacio Lavandera bekannte und virtuose Stücke von Bach, Beethoven und Mendelssohn ausgewählt. Das Programm wird abgerundet durch die Werke des argentinischen Komponisten Dino Saluzzi, welche von Horacio Lavandera für das ECM-Label produziert und von Manfred Eicher aufgenommen wurden.

Konzert mit Pause & Ausschank

PART I
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierstück “Für Elise” WoO 59 (nach Barry Cooper)
Sechs Variationen op. 76 “Turkischer Marsch” (aus "Die Ruinen von Athen")
Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op.106 »Hammerklavier«

PART II
Dino Saluzzi (1935*) - Drei Stücke
Johann Sebastian Bach (1685-1750) - Wohltemperierte Klavier I ( Auswahl)
Felix Mendelssohn (1809-1847) - Variations sérieuses, Op. 54

Einlass: 18:45 Uhr
Klavierabend mit Sergey Korolev
Sergey Korolev gehört heute zu den wenigen und vielleicht auch letzten Pianisten der in der alten Welt berühmten russischen Klavierschule, deren hervorragendste Vertreter Vladimir Horowitz, Sergey Rachmaninoff, Jan Paderewski, Frederic Chopin, Josef Hoffmann und Ignaz Friedman waren. Diese Schule hat sich gegenüber den modernen Richtungen durch den voluminösen und gleichzeitig weichen, wie ausdrucksvollen Klang, eine Zwanglosigkeit in der Ausführung auch kompliziertester, virtuoser Passagen in den Werken, sowie durch die Größe des Denkens und den Maßstab der Genauigkeit in der Konstruktion der musikalischen Form ausgezeichnet. Sergey Korolev hatte das Glück, die fast verlorenen Geheimnisse der alten Meister aus den Händen des eigenen Vaters, Alexander Korolev, vermittelt zu bekommen, der selbst einer der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart ist.

Schon früh zeichnete sich ab, dass der Beruf des zukünftigen Pianisten eine ausgemachte Sache war, als Sergey im Alter von 5 Jahren mit unglaublicher Leichtigkeit das Wissen der Fächer Musiktheorie und Harmonielehre in sich aufgenommen hatte. Den ersten Unterricht hatte Sergey von seiner Mutter, der Komponistin, Pianistin, Musiktheoretikerin und Sopranistin Natalia Koroleva erhalten. Sein erstaunliches musikalisches Gehör hatte sich bei Sergey schon im frühen Alter gezeigt, die Hauptsache aber war seine Liebe zur Musik.

Im frühen Alter von 6 Jahren hatte Sergey schon zum ersten Mal auf der Bühne debütiert. Damals hatte er die Sopranistin bei dem Lied von F. Schubert "Litanei" musikalisch begleitet. Im Alter von 8 Jahren hatte Sergey Tage lang "Das Wohl Temperierte Klavier" von J.-S. Bach vom Blatt gelesen, so stark war der Junge von dieser Musik beeindruckt, die der Vater damals für Konzerte und Aufnahmen vorbereitet hatte. Nach seinem Abschluss an der Gnesins Spezial Musikschule und der weiteren Ausbildung an der Gnesins Academy in Moskau, vertiefte und erweiterte Sergeyj Korolev sein Talent und seine Fähigkeiten in mehreren musikalischen Bildungseinrichtungen in Deutschland und der Schweiz. Gleichzeitig gab er auch Konzerte in den verschiedenen Musikhäusern dieser Länder. Das heutige Repertoire des Pianisten umfasst die Werke der Klassiker, den Komponisten der Barock Epoche sowie den Komponisten der Romantik.

Mit den Werken von J.-S. Bach, L. v. Beethoven und Sergey Rachmaninov werden nun von Sergey Korolev im Kursaal Überlingen die Musik-Epochen dieser drei Komponisten und Meister vorgestellt.

Einlass ab 18:30 Uhr
Stephan Schappé - Klavierabend "Klassik ohne Grenzen"
Dass die Übergänge zwischen der so genannten Unterhaltungs- und Ernsten Musik fließend sein können, bewies Stephan Schappé dem begeisterten Ramsteiner Publikum schon mehrere Male. Unter dem Titel „Klassik ohne Grenzen“ hat Schappé ein neues Programm zusammengestellt, bei dem sowohl Klassikliebhaber als auch Freunde niveauvoller Unterhaltungsmusik auf ihre Kosten kommen. Seine Zusammenstellung von klassischen und interessanten Werken anderer Musikstile ist ausgesprochen abwechslungsreich und kurzweilig.

Die „Rheinpfalz“ schrieb im November 2017 über Schappés Konzert im Congress Center: „Er sucht stets Klavierstücke aus, die ihm selbst gut gefallen und die ihm beim Spielen Spaß machen. Wieder zeigte er sich äußerst vielseitig und in allen Stilen zuhause. Entsprechend weiträumig griff der Mann in die Tasten und sorgte für einen manuellen Funkenflug. Ovationen der Begeisterung. Drei Zugaben“.

Für das Konzert am Sonntag, dem 10. November 2019 hat sich der Pianist etwas ganz Besonders ausgedacht: Diesmal wird Stephan Schappé zuerst das Klavierstück spielen und danach etwas zum Komponisten und dessen Komposition erzählen. Somit hat der Zuhörer die Möglichkeit ganz unvoreingenommen zuzuhören und – wenn er möchte – kann er raten, wer wohl der Komponist sein könnte. Dies wird bestimmt sehr spannend werden.

Lassen Sie sich also diesen einzigartigen Klavierabend mit Stephan Schappé, der wie immer selbst durch das Programm führen wird, nicht entgehen.

Einlass ab 16:30 Uhr
Gerold Huber
„Gerold Huber, nicht nur ein gefragter Liedbegleiter, sondern ein brillanter Pianist, spielte mit Tiefgang und Ausdruck und technisch hervorragend.“ So oder so ähnlich urteilt die Presse immer wieder enthusiastisch über Gerold Huber als Liedbegleiter. In dieser Rolle ist er regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen, bei den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival oder Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, oder der Carnegie Hall New York.
Mit dem Bariton Christian Gerhaber bildet er seit vielen Jahren ein festes Duo; daneben arbeitet er mit einer Vielzahl renommierter Sängerinnen und Sänger zusammen, darunter Christina Landshamer und Ruth Ziesak. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber u. a. mit dem Artemis-Quartett, zudem arbeitet er regelmäßig mit dem Henschel-Quartett, mit Reinhold Friedrich und Maximilian Hornung.
Neben zwei Solo-CDs mit Werken von Beethoven und Schumann liegen zahlreiche CD-Einspielungen gemeinsam mit Christian Gerhaber vor, die sämtlich mehrfach preisgekrönt sind.
Gerold Huber ist ein gesuchter Lehrer und gibt Meisterklassen, wie z.B. an der University of Yale, dem Aldeburgh Festival sowie bei den Schwetzinger Festspielen. Seit 2013 ist er Professor für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg, außerdem Künstlerischer Leiter der Pollinger Tage Alter und Neuer Musik.

L.v. Beethoven: Fantasie H-Dur op. 77
L.v. Beethoven: Sonate d-Moll „Sturmsonate“ op. 31/2
C. Debussy: 6 Stücke aus: Préludes
F. Schubert: Sonate B-Dur D 960