Samstag, 09.11.2019
um 15:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf






Verknäult, verwoben, vielfältig, eine Kohorte, eine Meute, ein ganzes Rudel: die Mischpoke. Der Jiddismus „Mischpoke“ steht für Familie, Gesellschaft, Sippschaft. Wir sind alle jemandes Kind, doch Familienkonstellationen sind so vielfältig wie Beziehungen zwischen Menschen nur sein können. Das Stück „MISCHPOKE“ spielt berührend, humorvoll, energisch und impulsiv mit dem Beziehungsgeflecht verschiedener Generationen. Professionelle Tanzschaffende und ihre Kinder bilden eine Gemeinschaft auf Zeit. Das 14-köpfige Ensemble mit einer Altersspanne von drei bis 71 Jahren durchleuchtet und hinterfragt die Potenziale, Veränderungen und verschiedenen Qualitä-ten von Beziehungen. Eine Mischpoke mit Tentakeln und Fühlern zieht durch den Raum, um ge-meinsam mit dem Publikum den Kosmos Verwandtschaft neu zu entdecken.
Die Kölner Choreografin Barbara Fuchs gründete 2003 das Label tanzfuchs PRODUKTION, das für eine innovative und interdisziplinäre Tanztheaterkunst für Erwachsene wie auch für Kinder steht. In „MISCHPOKE“ bringt sie verschiedene Generationen gemeinsam auf die Bühne. Seit 2019 erhält tanzfuchs PRODUKTION die Spitzenförderung des Landes NRW. Das Stück kommt gleich nach der Uraufführung in den Kölner ehrenfeldstudios nach Düsseldorf

Von und mit: Lucas Cualbu, Odile Foehl, Barbara Fuchs, Sonia Mota, Nora Pfahl, Antonia Ritzenhoff, Jörg Ritzenhoff, Arthur Schopa, Louis Schopa, Karel Vanek, Lovi Voigt, Pella Voigt, Emily Welther, Caspar Winkelmann; Best Girl: Sara Boehm; Idee, Regie: Barbara Fuchs; Komposition: Jörg Ritzenhoff; Licht: Wolfgang Pütz, Barbara Fuchs; Kostüme: Stefanie Bold; Dramaturgie: Henrike Kollmar, Ursula Nill; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Kerstin Rosemann

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas - „Bartók / Beethoven / Schönberg“
Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas

„Bartók / Beethoven / Schönberg“

Konstellationen

Fr 15.11. 20:00 + Sa 16.11. 20:00 + So 17.11. 15:00

Der Abend sammelt drei frühe Arbeiten von Anne Teresa De Keersmaeker. Jede der Choreografien bietet in ihrer Bewegung und Aufladung eine Antwort auf eine historische Musik-Komposition und zeigt zugleich, wie virtuos die flämische Choreografin zwischen abstrahierendem Konzept und anschaulicher Erzählung navigiert.
Im Jahr 1986 begibt sie sich mit Béla Bartóks „Streichquartett No. 4“ erstmals in das Feld der modernen Musik. Aus Bartóks komplexen Rhythmen und geschichteten Harmonien distilliert sie eine Choreografie, die Bartóks Komposition ebenso kämpferisch wie verspielt erobert. In der Auseinandersetzung mit der „Großen Fuge“ von Ludwig van Beethoven arbeitet sie seinen erfindungsreichen Umgang mit Kontrapunkten heraus und kreiert 1992 eine Choreografie, die ein männliches* Bewegungsvokabular sucht und dabei die Schwerkraft auf die Probe stellt. Mit Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ stürzt sich Anne Teresa De Keersmaeker 1995 und 2014 in einer neuen Version ganz unverblümt in eine Romanze, in der männliche* und weibliche* Rollen in ihrer emotionalen Aufladung auseinandergenommen und kontrastreich in Duetten und Trios inszeniert werden.

Dauer: 105 Min. / Fr 15.11. 18:30 + So 17.11. 17:00 Dokumentarfilm „Mitten“ (2019) über De Keersmaekers Produktion „Mitten wir im Leben sind/Bach6Cellosuiten“ (Regie: Olivia Rochette, Gerard-Jan Claes) / Sa 16.11. 19:00 Einführungsvortrag von Alexander Kleinschrodt
HARTMANNMUELLER - „Die Schöpfung“
HARTMANNMUELLER widmen sich in „Die Schöpfung“ dem Raum zwischen Natur und Gesell-schaft. Um den seltsamen Netzwerken, die sich um die Erde spannen, auf die Spur zu kommen, errichten Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller ein Laboratorium im Bühnenraum, das wilde Knospen treibt. Denn für das Duo steht fest: Die Welt in ihren bisherigen Kategorien funktioniert nicht mehr und es ist an der Zeit, das Selbstverständnis des Menschen als Krone der Schöpfung zu hinterfragen. Ist der Mensch Ergebnis oder Gegenspieler der Schöpfung? Ist er Teil der Schöp-fung, wenn er sich als Erbauer und Zerstörer über sie erhebt?
Die Inszenierung will Licht und Schatten auf Geschichten werfen, die sich um die Natur ranken, und weckt unsere Erinnerungen an die Kindheit als Entstehungsgeschichte. An die Stelle von be-währten Positionen lassen HARTMANNMUELLER fluide Erzählungen fließen, mit denen sie die zerstörerischen Ideologien umspülen, aufweichen und bestenfalls reinigen. Sind sie dabei For-scher, Versuchsteilnehmer, Zuschauer oder Götter?
Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller haben sich 2006 während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und gründeten 2011 HARTMANNMUELLER in Düsseldorf. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst sowie 2019 die zweijährige Konzeptionsförderung des Landes NRW. Seit 2012 zeigen sie ihre Stücke regelmäßig im tanzhaus nrw.
fABULEUS / Michiel Vandevelde - „Paradise Now (1968 – 2018)“
Als „Paradise Now (1968 – 2018)“ Premiere feierte, war die Revolte von 1968 genau 50 Jahre her. Der flämische Choreograf Michiel Vandevelde, soeben als „Hoffnungsträger“ durch die Zeitschrift „tanz“ ausgezeichnet, fragt zusammen mit 13 jungen Menschen im Alter von 14 bis 23 Jahren, was vom Erbe der 68er bleibt. Was ist mit den Werten und Idealen der 1960er Jahre geschehen? Wie sehen junge Menschen die Geschichte und wie sehen sie ihre Zukunft? Als Ausgangspunkt neh-men sie die legendäre Performance „Paradise Now“ der New Yorker Theatergruppe The Living Theatre. Dieses Stück, 1968 in Avignon uraufgeführt, steht wohl wie keine andere Performance für den Geist jener Zeit und für den Glauben, mit Kunst als „trojanischem Pferd“ die Gesellschaft erobern zu können. In Anlehnung an dieses emblematische Werk des anarcho-pazifistischen Living Theatre steht hier die Frage nach einer möglichen Zukunft im Zentrum und danach, was künstlerischer Aktivismus heute heißt.
Die jugendlichen Performer bringen 50 Jahre Geschichte in ikonischen Bildern der Veränderung auf die Bühne. Im Zeitraffer werden die Bilder, die sich innerhalb der letzten Jahre ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, aufgerufen. Was entsteht, ist ein Ritual zur Abrechnung mit Ent-scheidungen vergangener Generationen und die Heraufbeschwörung des künstlerisch-aktivistischen Potenzials der Generation der Zukunft.
Das renommierte Produktionszentrum fABULEUS im belgischen Leuven fördert insbesondere Tanz- und Theaterstücke für ein junges Publikum. Michiel Vandevelde erhielt seine Ausbildung bei P.A.R.T.S., der von Anne Teresa De Keersmaeker gegründeten Talentschmiede in Brüssel, und ist seit 2017 Residenzkünstler am Kaaitheater Brüssel.

„Paradise Now“ dokumentiert auf erschütternde Weise das Scheitern aller Hoffnungen auf Frie-den, Demokratie, eine gerechtere Welt und Weltordnung. Es ist eine Anklage, erhoben von jungen Männern und Frauen, denen die Zukunft gehört.“ Dorion Weickmann, „Süddeutsche Zeitung“, 03.09.2018 anlässlich der Deutschlandpremiere während des Festivals „Tanz im August“

Choreografie: Michiel Vandevelde; Mit: Zulaa Antheunis, Sarah Bekambo, Jarko Bosmans, Bavo Buys, Wara Chavarria, Judith Enge-len, Abigail Gypens, Lore Mertens, Anton Rys, Margot Timmermans, Bo Van Meervenne, Esra Verboven, Aron Wouters; Kostüme: Lila & John; Choreografische Assistenz: Zoë Demoustier; Dramaturgie: Kristof van Baarle; Technische Unterstützung: Bregt Jans-sens; Produktionsleitung: Kathleen Vogelaers.
fABULEUS / Michiel Vandevelde - „Paradise Now (1968 – 2018)“
Als „Paradise Now (1968 – 2018)“ Premiere feierte, war die Revolte von 1968 genau 50 Jahre her. Der flämische Choreograf Michiel Vandevelde, soeben als „Hoffnungsträger“ durch die Zeitschrift „tanz“ ausgezeichnet, fragt zusammen mit 13 jungen Menschen im Alter von 14 bis 23 Jahren, was vom Erbe der 68er bleibt. Was ist mit den Werten und Idealen der 1960er Jahre geschehen? Wie sehen junge Menschen die Geschichte und wie sehen sie ihre Zukunft? Als Ausgangspunkt neh-men sie die legendäre Performance „Paradise Now“ der New Yorker Theatergruppe The Living Theatre. Dieses Stück, 1968 in Avignon uraufgeführt, steht wohl wie keine andere Performance für den Geist jener Zeit und für den Glauben, mit Kunst als „trojanischem Pferd“ die Gesellschaft erobern zu können. In Anlehnung an dieses emblematische Werk des anarcho-pazifistischen Living Theatre steht hier die Frage nach einer möglichen Zukunft im Zentrum und danach, was künstlerischer Aktivismus heute heißt.
Die jugendlichen Performer bringen 50 Jahre Geschichte in ikonischen Bildern der Veränderung auf die Bühne. Im Zeitraffer werden die Bilder, die sich innerhalb der letzten Jahre ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, aufgerufen. Was entsteht, ist ein Ritual zur Abrechnung mit Ent-scheidungen vergangener Generationen und die Heraufbeschwörung des künstlerisch-aktivistischen Potenzials der Generation der Zukunft.
Das renommierte Produktionszentrum fABULEUS im belgischen Leuven fördert insbesondere Tanz- und Theaterstücke für ein junges Publikum. Michiel Vandevelde erhielt seine Ausbildung bei P.A.R.T.S., der von Anne Teresa De Keersmaeker gegründeten Talentschmiede in Brüssel, und ist seit 2017 Residenzkünstler am Kaaitheater Brüssel.

„Paradise Now“ dokumentiert auf erschütternde Weise das Scheitern aller Hoffnungen auf Frie-den, Demokratie, eine gerechtere Welt und Weltordnung. Es ist eine Anklage, erhoben von jungen Männern und Frauen, denen die Zukunft gehört.“ Dorion Weickmann, „Süddeutsche Zeitung“, 03.09.2018 anlässlich der Deutschlandpremiere während des Festivals „Tanz im August“

Choreografie: Michiel Vandevelde; Mit: Zulaa Antheunis, Sarah Bekambo, Jarko Bosmans, Bavo Buys, Wara Chavarria, Judith Enge-len, Abigail Gypens, Lore Mertens, Anton Rys, Margot Timmermans, Bo Van Meervenne, Esra Verboven, Aron Wouters; Kostüme: Lila & John; Choreografische Assistenz: Zoë Demoustier; Dramaturgie: Kristof van Baarle; Technische Unterstützung: Bregt Jans-sens; Produktionsleitung: Kathleen Vogelaers.
HARTMANNMUELLER - „Die Schöpfung“
HARTMANNMUELLER widmen sich in „Die Schöpfung“ dem Raum zwischen Natur und Gesell-schaft. Um den seltsamen Netzwerken, die sich um die Erde spannen, auf die Spur zu kommen, errichten Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller ein Laboratorium im Bühnenraum, das wilde Knospen treibt. Denn für das Duo steht fest: Die Welt in ihren bisherigen Kategorien funktioniert nicht mehr und es ist an der Zeit, das Selbstverständnis des Menschen als Krone der Schöpfung zu hinterfragen. Ist der Mensch Ergebnis oder Gegenspieler der Schöpfung? Ist er Teil der Schöp-fung, wenn er sich als Erbauer und Zerstörer über sie erhebt?
Die Inszenierung will Licht und Schatten auf Geschichten werfen, die sich um die Natur ranken, und weckt unsere Erinnerungen an die Kindheit als Entstehungsgeschichte. An die Stelle von be-währten Positionen lassen HARTMANNMUELLER fluide Erzählungen fließen, mit denen sie die zerstörerischen Ideologien umspülen, aufweichen und bestenfalls reinigen. Sind sie dabei For-scher, Versuchsteilnehmer, Zuschauer oder Götter?
Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller haben sich 2006 während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und gründeten 2011 HARTMANNMUELLER in Düsseldorf. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst sowie 2019 die zweijährige Konzeptionsförderung des Landes NRW. Seit 2012 zeigen sie ihre Stücke regelmäßig im tanzhaus nrw.
fABULEUS / Michiel Vandevelde - „Paradise Now (1968 – 2018)“
Als „Paradise Now (1968 – 2018)“ Premiere feierte, war die Revolte von 1968 genau 50 Jahre her. Der flämische Choreograf Michiel Vandevelde, soeben als „Hoffnungsträger“ durch die Zeitschrift „tanz“ ausgezeichnet, fragt zusammen mit 13 jungen Menschen im Alter von 14 bis 23 Jahren, was vom Erbe der 68er bleibt. Was ist mit den Werten und Idealen der 1960er Jahre geschehen? Wie sehen junge Menschen die Geschichte und wie sehen sie ihre Zukunft? Als Ausgangspunkt neh-men sie die legendäre Performance „Paradise Now“ der New Yorker Theatergruppe The Living Theatre. Dieses Stück, 1968 in Avignon uraufgeführt, steht wohl wie keine andere Performance für den Geist jener Zeit und für den Glauben, mit Kunst als „trojanischem Pferd“ die Gesellschaft erobern zu können. In Anlehnung an dieses emblematische Werk des anarcho-pazifistischen Living Theatre steht hier die Frage nach einer möglichen Zukunft im Zentrum und danach, was künstlerischer Aktivismus heute heißt.
Die jugendlichen Performer bringen 50 Jahre Geschichte in ikonischen Bildern der Veränderung auf die Bühne. Im Zeitraffer werden die Bilder, die sich innerhalb der letzten Jahre ins kollektive Gedächtnis eingebrannt haben, aufgerufen. Was entsteht, ist ein Ritual zur Abrechnung mit Ent-scheidungen vergangener Generationen und die Heraufbeschwörung des künstlerisch-aktivistischen Potenzials der Generation der Zukunft.
Das renommierte Produktionszentrum fABULEUS im belgischen Leuven fördert insbesondere Tanz- und Theaterstücke für ein junges Publikum. Michiel Vandevelde erhielt seine Ausbildung bei P.A.R.T.S., der von Anne Teresa De Keersmaeker gegründeten Talentschmiede in Brüssel, und ist seit 2017 Residenzkünstler am Kaaitheater Brüssel.

„Paradise Now“ dokumentiert auf erschütternde Weise das Scheitern aller Hoffnungen auf Frie-den, Demokratie, eine gerechtere Welt und Weltordnung. Es ist eine Anklage, erhoben von jungen Männern und Frauen, denen die Zukunft gehört.“ Dorion Weickmann, „Süddeutsche Zeitung“, 03.09.2018 anlässlich der Deutschlandpremiere während des Festivals „Tanz im August“

Choreografie: Michiel Vandevelde; Mit: Zulaa Antheunis, Sarah Bekambo, Jarko Bosmans, Bavo Buys, Wara Chavarria, Judith Enge-len, Abigail Gypens, Lore Mertens, Anton Rys, Margot Timmermans, Bo Van Meervenne, Esra Verboven, Aron Wouters; Kostüme: Lila & John; Choreografische Assistenz: Zoë Demoustier; Dramaturgie: Kristof van Baarle; Technische Unterstützung: Bregt Jans-sens; Produktionsleitung: Kathleen Vogelaers.
HARTMANNMUELLER - „Die Schöpfung“
HARTMANNMUELLER widmen sich in „Die Schöpfung“ dem Raum zwischen Natur und Gesell-schaft. Um den seltsamen Netzwerken, die sich um die Erde spannen, auf die Spur zu kommen, errichten Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller ein Laboratorium im Bühnenraum, das wilde Knospen treibt. Denn für das Duo steht fest: Die Welt in ihren bisherigen Kategorien funktioniert nicht mehr und es ist an der Zeit, das Selbstverständnis des Menschen als Krone der Schöpfung zu hinterfragen. Ist der Mensch Ergebnis oder Gegenspieler der Schöpfung? Ist er Teil der Schöp-fung, wenn er sich als Erbauer und Zerstörer über sie erhebt?
Die Inszenierung will Licht und Schatten auf Geschichten werfen, die sich um die Natur ranken, und weckt unsere Erinnerungen an die Kindheit als Entstehungsgeschichte. An die Stelle von be-währten Positionen lassen HARTMANNMUELLER fluide Erzählungen fließen, mit denen sie die zerstörerischen Ideologien umspülen, aufweichen und bestenfalls reinigen. Sind sie dabei For-scher, Versuchsteilnehmer, Zuschauer oder Götter?
Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller haben sich 2006 während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und gründeten 2011 HARTMANNMUELLER in Düsseldorf. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst sowie 2019 die zweijährige Konzeptionsförderung des Landes NRW. Seit 2012 zeigen sie ihre Stücke regelmäßig im tanzhaus nrw.
fabien prioville dance company - „Power Moves“
Hier dreht sich alles um die Macht der Bewegung – oder die Bewegungen der Macht. Im Span-nungsfeld zwischen historischen Bewegungszeremonien bei Hofe und kämpferischen Zusammen-künften bei HipHop-Battles widmet sich das neue Stück von Fabien Prioville dem Komplex von Macht, Körper und Bewegung. Dabei geht der Düsseldorfer Choreograf davon aus, dass die ästhe-tischen Gebrauchsweisen von Bewegung und der Einsatz von Körpern nicht nur im Tanz der In-szenierung von Macht dienen. In seiner Choreografie werden zeitgenössische Bewegungskonzep-te, ihre Kontexte, Lesbarkeiten und Deutungen auf unterschiedliche Weisen hinterfragt. Fabien Prioville verwebt Körperbilder und Bewegungsmuster von Hof und HipHop und spielt mit den entstehenden Assoziationsräumen und Klischees.
Dabei sind „Power Moves“ das Zentrum der Macht – angelehnt an den Fachbegriff im Street-dance, der besonders virtuose Bewegungen beschreibt. Ihre möglichen Auswirkungen werden in ihrer ganzen Bandbreite erforscht. Wie sichtbar illustrieren, erzuegen oder unterlaufen Zeremo-nien und Tanzkulturen Macht? Welche historischen Linien und Brüche lassen sich in den beiden Sphären HipHop und Hof erkennen?
Fabien Prioville ließ sich für „Power Moves“ von der Zusammenarbeit mit dem philippinischen HipHop-Künstler Vince Mendoza und der südostasiatischen Streetdance-Szene inspirieren. Er entwickelt erstmals ein zeitgenössisches Tanzstück für vier urbane Tänzer, die auf den Philippinen beheimatet sind, jedoch in ganz Südostasien aktiv sind. Fabien Prioville erfuhr als Choreograf und Tänzer eine starke ästhetische Prägung durch seine Mitwirkung am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, die er in den letzten Jahren um eine intensive Auseinandersetzung mit neuen Technolo-gien erweiterte.

Konzept, Choreografie: Fabien Prioville; Tanz: Allen Anas, Shanice Elizabeth Kwok (Lady Bird), Raymund Vince G. Mendoza, Mo-hammad Farid Bin Mohd Yasin (Khenobu); Lichtdesign: Tobias Heide; Produktionsassistenz: Jessica Prestipino; Management, Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt.
fabien prioville dance company - „Power Moves“
Hier dreht sich alles um die Macht der Bewegung – oder die Bewegungen der Macht. Im Span-nungsfeld zwischen historischen Bewegungszeremonien bei Hofe und kämpferischen Zusammen-künften bei HipHop-Battles widmet sich das neue Stück von Fabien Prioville dem Komplex von Macht, Körper und Bewegung. Dabei geht der Düsseldorfer Choreograf davon aus, dass die ästhe-tischen Gebrauchsweisen von Bewegung und der Einsatz von Körpern nicht nur im Tanz der In-szenierung von Macht dienen. In seiner Choreografie werden zeitgenössische Bewegungskonzep-te, ihre Kontexte, Lesbarkeiten und Deutungen auf unterschiedliche Weisen hinterfragt. Fabien Prioville verwebt Körperbilder und Bewegungsmuster von Hof und HipHop und spielt mit den entstehenden Assoziationsräumen und Klischees.
Dabei sind „Power Moves“ das Zentrum der Macht – angelehnt an den Fachbegriff im Street-dance, der besonders virtuose Bewegungen beschreibt. Ihre möglichen Auswirkungen werden in ihrer ganzen Bandbreite erforscht. Wie sichtbar illustrieren, erzuegen oder unterlaufen Zeremo-nien und Tanzkulturen Macht? Welche historischen Linien und Brüche lassen sich in den beiden Sphären HipHop und Hof erkennen?
Fabien Prioville ließ sich für „Power Moves“ von der Zusammenarbeit mit dem philippinischen HipHop-Künstler Vince Mendoza und der südostasiatischen Streetdance-Szene inspirieren. Er entwickelt erstmals ein zeitgenössisches Tanzstück für vier urbane Tänzer, die auf den Philippinen beheimatet sind, jedoch in ganz Südostasien aktiv sind. Fabien Prioville erfuhr als Choreograf und Tänzer eine starke ästhetische Prägung durch seine Mitwirkung am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, die er in den letzten Jahren um eine intensive Auseinandersetzung mit neuen Technolo-gien erweiterte.

Konzept, Choreografie: Fabien Prioville; Tanz: Allen Anas, Shanice Elizabeth Kwok (Lady Bird), Raymund Vince G. Mendoza, Mo-hammad Farid Bin Mohd Yasin (Khenobu); Lichtdesign: Tobias Heide; Produktionsassistenz: Jessica Prestipino; Management, Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt.
Tabea Martin - „Forever“
So 01.12. 17:00 + Mo 02.12. 10:00
Tabea Martin
„Forever“ Reihe KLEINE MONSTER

Länger leben, ewig leben? Sterben, auferstehen und dann weiterleben? Das neue Stück der Schweizer Choreografin Tabea Martin zeigt – spielerisch, humorvoll und mit einem Augenzwinkern – wie viele Bilder und Imaginationen zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit liegen. Wie denken Kinder über Leben und Tod, über das Sterben und die Unsterblichkeit? Wurden sie schon einmal mit dem Tod konfrontiert? Welche Fantasien haben sie über ein Leben nach dem Tod? Wie kann und darf man Kinder überhaupt mit diesem Thema konfrontieren?

Mithilfe von Interviews, Spielen und Workshops wurden die Vorstellungen und Fantasien von Kindern im Alter von acht bis 12 Jahren geweckt. Das daraus entstandene Material findet nun
Eingang in ein Stück, das eine Welt der Unsterblichkeit mitten im sterblichen Leben schafft – mit literweise Theaterblut und großem Spaß am Spiel. Hier werden verschiedene Kreaturen durch die Fantasien der Kinder wieder zum Leben erweckt. Es beginnt eine visuelle, freudvolle, sensible und bewegte Reise
durch die Bildersprache der Kinder.

»Forever« ist Teil einer Trilogie, die die Schweizer Choreografin
Tabea Martin zum Thema Vergänglichkeit entwickelt.

In ihrer neuen Choreografie versucht Martin, von bekannten Vorstellungswelten und Interpretationen wie Himmel und Hölle wegzukommen, und vertraut dabei ganz auf den Körper und seine Ausdruckskraft, auf dessen Fragilität sowie Widerstandskraft. (Maya Künzler, Kulturtipp, März 2019)

So 01.12. 17:00 + Mo 02.12. 10:00
Großer Saal, Eintritt € 12 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 65 Min. / So 16:00 Physical Introduction / So anschl. Gespräch »It’s Your Turn!«
Tabea Martin - „Forever“
So 01.12. 17:00 + Mo 02.12. 10:00
Tabea Martin
„Forever“ Reihe KLEINE MONSTER

Länger leben, ewig leben? Sterben, auferstehen und dann weiterleben? Das neue Stück der Schweizer Choreografin Tabea Martin zeigt – spielerisch, humorvoll und mit einem Augenzwinkern – wie viele Bilder und Imaginationen zwischen Sterblichkeit und Unsterblichkeit liegen. Wie denken Kinder über Leben und Tod, über das Sterben und die Unsterblichkeit? Wurden sie schon einmal mit dem Tod konfrontiert? Welche Fantasien haben sie über ein Leben nach dem Tod? Wie kann und darf man Kinder überhaupt mit diesem Thema konfrontieren?

Mithilfe von Interviews, Spielen und Workshops wurden die Vorstellungen und Fantasien von Kindern im Alter von acht bis 12 Jahren geweckt. Das daraus entstandene Material findet nun
Eingang in ein Stück, das eine Welt der Unsterblichkeit mitten im sterblichen Leben schafft – mit literweise Theaterblut und großem Spaß am Spiel. Hier werden verschiedene Kreaturen durch die Fantasien der Kinder wieder zum Leben erweckt. Es beginnt eine visuelle, freudvolle, sensible und bewegte Reise
durch die Bildersprache der Kinder.

»Forever« ist Teil einer Trilogie, die die Schweizer Choreografin
Tabea Martin zum Thema Vergänglichkeit entwickelt.

In ihrer neuen Choreografie versucht Martin, von bekannten Vorstellungswelten und Interpretationen wie Himmel und Hölle wegzukommen, und vertraut dabei ganz auf den Körper und seine Ausdruckskraft, auf dessen Fragilität sowie Widerstandskraft. (Maya Künzler, Kulturtipp, März 2019)

So 01.12. 17:00 + Mo 02.12. 10:00
Großer Saal, Eintritt € 12 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 65 Min. / So 16:00 Physical Introduction / So anschl. Gespräch »It’s Your Turn!«
emanuel gat dance - „Story Water“
Do 05.12. 20:00 + Fr 06.12. 20:00
emanuel gat dance
„Story Water“ Reihe GROSS TANZEN

Die Choreografien von Emanuel Gat faszinieren durch ihre hohe Musikalität sowie tänzerische Virtuosität! Wie seine israelischen Kolleg*innen Sharon Eyal, Yasmeen Godder, Itzik Galili oder Hofesh Shechter entwickelte er eine ganz eigenwillige Bewegungssprache, die stets auf Augenhöhe mit der Musik im Dialog steht. „Story Water“ – der Titel geht auf ein Gedicht des Mystikers Rumi zurück – entstand für zwölf herausragende Tänzer*innen und in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Ensemble Modern. Uraufgeführt während des renommierten Festival D’Avignon im Juli 2018, verhandelt die Kreation Möglichkeiten von Zusammenkunft und Austausch. In der Düsseldorfer Version sind dies allein die Tänzer*innen, die zu einer exzellenten Einspielung des Ensemble Modern agieren. Die Kompositionen: Emanuel Gat und das Ensemble Modern haben sich für Pierre Boulez entschieden („Dérive 2 für elf Instrumente“), für Rebecca Saunders („Fury II für Kontrabass solo und Ensemble“) und schließlich für eine Zusammenstellung von Folk Dances, die Trommelmusik und Melodien von Taiwan bis Bulgarien zusammenbringt, prominent darin das amerikanische „Dixie“.

„Emanuel Gat gelingt dabei fast eine Quadratur des Kreises, denn die Choreografie erzählt nichts, zeichnet keine Charaktere, ist Tanz um das Tanzes willen. Sie vermittelt andererseits eine spezifische Stimmung, lässt – „Story Water“ – durchaus Botschaften durchsickern wie Wasser.“ Silvia Staude, „Frankfurter Rundschau“, 09.11.2018 anlässl. der Deutschlandpremiere in Frankfurt/M.

Großer Saal, 27,-/22,- (Kategorie A/B) inkl. VRR-Ticket
Dauer: 70 Min. / Do anschl. Gespräch / Fr 19:00 Physical Introduction (kostenlos)
emanuel gat dance - „Story Water“
Do 05.12. 20:00 + Fr 06.12. 20:00
emanuel gat dance
„Story Water“ Reihe GROSS TANZEN

Die Choreografien von Emanuel Gat faszinieren durch ihre hohe Musikalität sowie tänzerische Virtuosität! Wie seine israelischen Kolleg*innen Sharon Eyal, Yasmeen Godder, Itzik Galili oder Hofesh Shechter entwickelte er eine ganz eigenwillige Bewegungssprache, die stets auf Augenhöhe mit der Musik im Dialog steht. „Story Water“ – der Titel geht auf ein Gedicht des Mystikers Rumi zurück – entstand für zwölf herausragende Tänzer*innen und in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten Ensemble Modern. Uraufgeführt während des renommierten Festival D’Avignon im Juli 2018, verhandelt die Kreation Möglichkeiten von Zusammenkunft und Austausch. In der Düsseldorfer Version sind dies allein die Tänzer*innen, die zu einer exzellenten Einspielung des Ensemble Modern agieren. Die Kompositionen: Emanuel Gat und das Ensemble Modern haben sich für Pierre Boulez entschieden („Dérive 2 für elf Instrumente“), für Rebecca Saunders („Fury II für Kontrabass solo und Ensemble“) und schließlich für eine Zusammenstellung von Folk Dances, die Trommelmusik und Melodien von Taiwan bis Bulgarien zusammenbringt, prominent darin das amerikanische „Dixie“.

„Emanuel Gat gelingt dabei fast eine Quadratur des Kreises, denn die Choreografie erzählt nichts, zeichnet keine Charaktere, ist Tanz um das Tanzes willen. Sie vermittelt andererseits eine spezifische Stimmung, lässt – „Story Water“ – durchaus Botschaften durchsickern wie Wasser.“ Silvia Staude, „Frankfurter Rundschau“, 09.11.2018 anlässl. der Deutschlandpremiere in Frankfurt/M.

Großer Saal, 27,-/22,- (Kategorie A/B) inkl. VRR-Ticket
Dauer: 70 Min. / Do anschl. Gespräch / Fr 19:00 Physical Introduction (kostenlos)
Double Bill: Céline Bellut & Kollektiv ZOO - »HOLD ON« & »Takanakuy Shower« Uraufführung
Fr 13.12. 19:00 + Sa 14.12. 19:00
Double Bill: Céline Bellut & Kollektiv ZOO
»HOLD ON« & »Takanakuy Shower« Uraufführung

Mit dem Double Bill für erste Produktionen lädt das Tanzhaus nrw zu einer langen Nacht der performativen Künste ein: Der Abend beginnt mit »HOLD ON«, einer Hinwendung zu weiblichen* sexuellen Fantasien. Im Anschluss feiert das Kollektiv ZOO mit »Takanakuy Shower« ein Fest der Selbstsorge.

Die Kölner Choreografin Céline Bellut geht Fragen nach, aus denen sie mit vier Performerinnen Texte, Bewegungen und Klänge entwickelt: Was würde ich gerne fühlen, wenn mein Körper mir von seiner Sexualität erzählt? Wie würde ich mich bewegen wollen, wenn ich mich von meinem tanzenden Körper führen ließe, ohne ihn zu beurteilen? Wer wäre ich gerne, wenn meine Fantasien mich dorthin führten, wohin die Gesellschaft mich hindert zu gehen? Die Darstellerinnen erforschen so ihr Verhältnis zu intimen Augenblicken.

Im zweiten Teil des Abends erprobt das Kollektiv ZOO, was es bedeutet, körperlichen Bedürfnissen in einem tabufreien Lebensraum ohne Sorge um Konsequenzen folgen zu dürfen. Am Anfang steht das Takanakuy Festival in Peru und die Frage, ob regulierte Kämpfe auch in anderen Gesellschaften konfliktschlichtendes Potenzial haben könnten. Mit fortgeschrittenem Toben, rituellen Exzessen und atmosphärischen Schwankungen rücken sie körperliche und emotionale Bedürfnisse in den Vordergrund. Gleichzeitig werden sie als utopische Alternativen zur marktliberalen Verwertbarkeit von Körper und Selbst gefeiert.

Céline Bellut, Absolventin der Folkwang Universität der Künste, zeigte u.a. bei Now & Next ihr Stück »Pop it!«, das einen unverstellten Blick auf die Sexualisierung weiblicher* Körper in der Popkultur bot. Das Kollektiv ZOO aus Absolvent*innen der Szenischen Forschung an der Ruhr Universität Bochum präsentierte im Rahmen der Residenzen im Realen »Joying I«, einen Vorläufer der »Takanakuy Shower«.

Kleiner Saal & Studio 6, Eintritt € 17 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 3 Stunden inkl. Pause / Sa mit Deutscher Gebärdensprache bei »HOLD ON«
Double Bill: Céline Bellut & Kollektiv ZOO - »HOLD ON« & »Takanakuy Shower« Uraufführung
Fr 13.12. 19:00 + Sa 14.12. 19:00
Double Bill: Céline Bellut & Kollektiv ZOO
»HOLD ON« & »Takanakuy Shower« Uraufführung

Mit dem Double Bill für erste Produktionen lädt das Tanzhaus nrw zu einer langen Nacht der performativen Künste ein: Der Abend beginnt mit »HOLD ON«, einer Hinwendung zu weiblichen* sexuellen Fantasien. Im Anschluss feiert das Kollektiv ZOO mit »Takanakuy Shower« ein Fest der Selbstsorge.

Die Kölner Choreografin Céline Bellut geht Fragen nach, aus denen sie mit vier Performerinnen Texte, Bewegungen und Klänge entwickelt: Was würde ich gerne fühlen, wenn mein Körper mir von seiner Sexualität erzählt? Wie würde ich mich bewegen wollen, wenn ich mich von meinem tanzenden Körper führen ließe, ohne ihn zu beurteilen? Wer wäre ich gerne, wenn meine Fantasien mich dorthin führten, wohin die Gesellschaft mich hindert zu gehen? Die Darstellerinnen erforschen so ihr Verhältnis zu intimen Augenblicken.

Im zweiten Teil des Abends erprobt das Kollektiv ZOO, was es bedeutet, körperlichen Bedürfnissen in einem tabufreien Lebensraum ohne Sorge um Konsequenzen folgen zu dürfen. Am Anfang steht das Takanakuy Festival in Peru und die Frage, ob regulierte Kämpfe auch in anderen Gesellschaften konfliktschlichtendes Potenzial haben könnten. Mit fortgeschrittenem Toben, rituellen Exzessen und atmosphärischen Schwankungen rücken sie körperliche und emotionale Bedürfnisse in den Vordergrund. Gleichzeitig werden sie als utopische Alternativen zur marktliberalen Verwertbarkeit von Körper und Selbst gefeiert.

Céline Bellut, Absolventin der Folkwang Universität der Künste, zeigte u.a. bei Now & Next ihr Stück »Pop it!«, das einen unverstellten Blick auf die Sexualisierung weiblicher* Körper in der Popkultur bot. Das Kollektiv ZOO aus Absolvent*innen der Szenischen Forschung an der Ruhr Universität Bochum präsentierte im Rahmen der Residenzen im Realen »Joying I«, einen Vorläufer der »Takanakuy Shower«.

Kleiner Saal & Studio 6, Eintritt € 17 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 3 Stunden inkl. Pause / Sa mit Deutscher Gebärdensprache bei »HOLD ON«
Éric Minh Cuong Castaing / Shonen - »L’Âge d’or« Dt. Erstaufführung
Mo 16.12. 17:00 + Di 17.12. 17:00
Éric Minh Cuong Castaing / Shonen
»L’Âge d’or« Dt. Erstaufführung Reihe KLEINE MONSTER

Éric Minh Cuong Castaing tritt mit seinem Ensemble eine Reise zwischen Doku und Fiktion, Kino und Live-Performance an. Hier treffen professionelle Tänzer*innen und Schüler*innen, Menschen mit und ohne Behinderung, aufeinander und veranschaulichen, anrührend und feinfühlig, wie Körper- und Tanzsprachen übertragen werden können und ein gemeinsamer Tanz entsteht.

Der erste Teil des Abends präsentiert den in Marseille entstandenen Film: Hier findet das Ensemble aus zehn Kindern mit Behinderung und drei professionellen Tänzer*innen eindrucksvoll zu einer gemeinsamen Bewegungssprache. Durch zeitgenössische Körpertechniken und neue Technologien werden Bewegungen zwischen den Performer*innen weitergegeben und befinden sich in einem ständigen Wandel. VR-Brillen, die kleinste Bewegungen und Seherlebnisse vermitteln, stellen Verbindungen zwischen ihnen her.

Der zweite Teil des Abends bringt den im Film gezeigten Prozess live mit Düsseldorfer Kindern auf die Bühne. In einer choreografischen Improvisation in Soli und Duetten wird das Publikum Zeuge des Aushandelns von Bewegung und Emotionen. Die Performance lädt dazu ein, die Bewegungsimpulse in einem lebendigen Kreis von Einflüssen und Intensitäten zu verfolgen.

Der französische Choreograf Éric Minh Cuong Castaing, der u.a. seine Stücke »School of Moon« oder »Phoenix« bereits am Tanzhaus nrw präsentierte, beschäftigt sich intensiv mit der Verbindung von Tanz, Technologie und ethischen Fragestellungen. Viele seiner Stücke erarbeitet er zusammen mit Kindern und Jugendlichen.

Studio 6, Eintritt € 12 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 50 Min.
Éric Minh Cuong Castaing / Shonen - »L’Âge d’or« Dt. Erstaufführung
Mo 16.12. 17:00 + Di 17.12. 17:00
Éric Minh Cuong Castaing / Shonen
»L’Âge d’or« Dt. Erstaufführung Reihe KLEINE MONSTER

Éric Minh Cuong Castaing tritt mit seinem Ensemble eine Reise zwischen Doku und Fiktion, Kino und Live-Performance an. Hier treffen professionelle Tänzer*innen und Schüler*innen, Menschen mit und ohne Behinderung, aufeinander und veranschaulichen, anrührend und feinfühlig, wie Körper- und Tanzsprachen übertragen werden können und ein gemeinsamer Tanz entsteht.

Der erste Teil des Abends präsentiert den in Marseille entstandenen Film: Hier findet das Ensemble aus zehn Kindern mit Behinderung und drei professionellen Tänzer*innen eindrucksvoll zu einer gemeinsamen Bewegungssprache. Durch zeitgenössische Körpertechniken und neue Technologien werden Bewegungen zwischen den Performer*innen weitergegeben und befinden sich in einem ständigen Wandel. VR-Brillen, die kleinste Bewegungen und Seherlebnisse vermitteln, stellen Verbindungen zwischen ihnen her.

Der zweite Teil des Abends bringt den im Film gezeigten Prozess live mit Düsseldorfer Kindern auf die Bühne. In einer choreografischen Improvisation in Soli und Duetten wird das Publikum Zeuge des Aushandelns von Bewegung und Emotionen. Die Performance lädt dazu ein, die Bewegungsimpulse in einem lebendigen Kreis von Einflüssen und Intensitäten zu verfolgen.

Der französische Choreograf Éric Minh Cuong Castaing, der u.a. seine Stücke »School of Moon« oder »Phoenix« bereits am Tanzhaus nrw präsentierte, beschäftigt sich intensiv mit der Verbindung von Tanz, Technologie und ethischen Fragestellungen. Viele seiner Stücke erarbeitet er zusammen mit Kindern und Jugendlichen.

Studio 6, Eintritt € 12 / erm. ab € 8,50 (inkl. VRR)
Dauer: 50 Min.