Freitag, 29.11.2019
um 20:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf




Straßen-Sperrung für PKW und Fußgänger*innen vom 22.11. – 08.12.2019
Im Namen der Deutschen Bahn bitten wir Sie um Verständnis, dass – sehr kurzfristig – ab Fr 22.11. die Erkrather Straße ab Worringer Platz sowohl für den Autoverkehr als auch für Fußgänger*innen gesperrt sein wird. Wegen der Entfernung der maroden Eisenbahnbrücke kurz vor unserem Gebäude müssen wir diese Ausnahmesituation bis voraussichtlich So 08.12. akzeptieren. Der einzige Weg zu uns führt in diesem Zeitraum alleine über Flingern-Süd bzw. Oberbilk auf die Erkrather Straße. Deshalb planen Sie bitte – je nach Transportmittel – 15 bis 30 Minuten mehr Zeit ein.
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fabien prioville dance company

Hier dreht sich alles um die Macht der Bewegung – oder die Bewegungen der Macht. Im Span-nungsfeld zwischen historischen Bewegungszeremonien bei Hofe und kämpferischen Zusammen-künften bei HipHop-Battles widmet sich das neue Stück von Fabien Prioville dem Komplex von Macht, Körper und Bewegung. Dabei geht der Düsseldorfer Choreograf davon aus, dass die ästhe-tischen Gebrauchsweisen von Bewegung und der Einsatz von Körpern nicht nur im Tanz der In-szenierung von Macht dienen. In seiner Choreografie werden zeitgenössische Bewegungskonzep-te, ihre Kontexte, Lesbarkeiten und Deutungen auf unterschiedliche Weisen hinterfragt. Fabien Prioville verwebt Körperbilder und Bewegungsmuster von Hof und HipHop und spielt mit den entstehenden Assoziationsräumen und Klischees.
Dabei sind „Power Moves“ das Zentrum der Macht – angelehnt an den Fachbegriff im Street-dance, der besonders virtuose Bewegungen beschreibt. Ihre möglichen Auswirkungen werden in ihrer ganzen Bandbreite erforscht. Wie sichtbar illustrieren, erzuegen oder unterlaufen Zeremo-nien und Tanzkulturen Macht? Welche historischen Linien und Brüche lassen sich in den beiden Sphären HipHop und Hof erkennen?
Fabien Prioville ließ sich für „Power Moves“ von der Zusammenarbeit mit dem philippinischen HipHop-Künstler Vince Mendoza und der südostasiatischen Streetdance-Szene inspirieren. Er entwickelt erstmals ein zeitgenössisches Tanzstück für vier urbane Tänzer, die auf den Philippinen beheimatet sind, jedoch in ganz Südostasien aktiv sind. Fabien Prioville erfuhr als Choreograf und Tänzer eine starke ästhetische Prägung durch seine Mitwirkung am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, die er in den letzten Jahren um eine intensive Auseinandersetzung mit neuen Technolo-gien erweiterte.

Konzept, Choreografie: Fabien Prioville; Tanz: Allen Anas, Shanice Elizabeth Kwok (Lady Bird), Raymund Vince G. Mendoza, Mo-hammad Farid Bin Mohd Yasin (Khenobu); Lichtdesign: Tobias Heide; Produktionsassistenz: Jessica Prestipino; Management, Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix