Donnerstag, 28.11.2019
um 20:00 Uhr

tanzhaus nrw
Erkrather Str. 30
40233 Düsseldorf




Straßen-Sperrung für PKW und Fußgänger*innen vom 22.11. – 08.12.2019
Im Namen der Deutschen Bahn bitten wir Sie um Verständnis, dass – sehr kurzfristig – ab Fr 22.11. die Erkrather Straße ab Worringer Platz sowohl für den Autoverkehr als auch für Fußgänger*innen gesperrt sein wird. Wegen der Entfernung der maroden Eisenbahnbrücke kurz vor unserem Gebäude müssen wir diese Ausnahmesituation bis voraussichtlich So 08.12. akzeptieren. Der einzige Weg zu uns führt in diesem Zeitraum alleine über Flingern-Süd bzw. Oberbilk auf die Erkrather Straße. Deshalb planen Sie bitte – je nach Transportmittel – 15 bis 30 Minuten mehr Zeit ein.
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fabien prioville dance company

Hier dreht sich alles um die Macht der Bewegung – oder die Bewegungen der Macht. Im Span-nungsfeld zwischen historischen Bewegungszeremonien bei Hofe und kämpferischen Zusammen-künften bei HipHop-Battles widmet sich das neue Stück von Fabien Prioville dem Komplex von Macht, Körper und Bewegung. Dabei geht der Düsseldorfer Choreograf davon aus, dass die ästhe-tischen Gebrauchsweisen von Bewegung und der Einsatz von Körpern nicht nur im Tanz der In-szenierung von Macht dienen. In seiner Choreografie werden zeitgenössische Bewegungskonzep-te, ihre Kontexte, Lesbarkeiten und Deutungen auf unterschiedliche Weisen hinterfragt. Fabien Prioville verwebt Körperbilder und Bewegungsmuster von Hof und HipHop und spielt mit den entstehenden Assoziationsräumen und Klischees.
Dabei sind „Power Moves“ das Zentrum der Macht – angelehnt an den Fachbegriff im Street-dance, der besonders virtuose Bewegungen beschreibt. Ihre möglichen Auswirkungen werden in ihrer ganzen Bandbreite erforscht. Wie sichtbar illustrieren, erzuegen oder unterlaufen Zeremo-nien und Tanzkulturen Macht? Welche historischen Linien und Brüche lassen sich in den beiden Sphären HipHop und Hof erkennen?
Fabien Prioville ließ sich für „Power Moves“ von der Zusammenarbeit mit dem philippinischen HipHop-Künstler Vince Mendoza und der südostasiatischen Streetdance-Szene inspirieren. Er entwickelt erstmals ein zeitgenössisches Tanzstück für vier urbane Tänzer, die auf den Philippinen beheimatet sind, jedoch in ganz Südostasien aktiv sind. Fabien Prioville erfuhr als Choreograf und Tänzer eine starke ästhetische Prägung durch seine Mitwirkung am Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, die er in den letzten Jahren um eine intensive Auseinandersetzung mit neuen Technolo-gien erweiterte.

Konzept, Choreografie: Fabien Prioville; Tanz: Allen Anas, Shanice Elizabeth Kwok (Lady Bird), Raymund Vince G. Mendoza, Mo-hammad Farid Bin Mohd Yasin (Khenobu); Lichtdesign: Tobias Heide; Produktionsassistenz: Jessica Prestipino; Management, Öffentlichkeitsarbeit: Alexandra Schmidt.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Raimund Hoghe - „Postcards from Vietnam“ Uraufführung
Bei einem Straßenverkäufer in Paris entdeckte Raimund Hoghe vor einigen Jahren zum ersten Mal „Postcards from Vietnam“, ausklappbare Karten aus Papier, die Menschen und Landschaften zeigen. Sie wirken sehr fragil und wurden in einem Land hergestellt, das Raimund Hoghe – wie viele andere auch – seit den 1960er Jahren mit dem Vietnamkrieg assoziiert. In Raimund Hoghes neuem Stück setzen diese Postkarten Zeichen. Sie sind Erinnerungsstücke und Projektionsflächen und verweisen auf Geschichte, Vergänglichkeit, Aufbruch und die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das auch in der ausgewählten Musik anklingt. „Wenn keiner singt, ist es still“ ist der Titel eines gerade erschienenen neuen Buchs von Raimund Hoghe und wie in all seinen Stücken spielt auch in „Postcards from Vietnam“ die Musik eine zentrale Rolle. Neben Protestsongs aus den 1960er Jahren werden u.a. auch Arien von Bach und Händel zu hören sein.
Mit „Postcards from Vietnam“ setzt Raimund Hoghe seine Zusammenarbeit mit zwei außergewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten fort, Ji Hye Chung und Takashi Ueno. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung arbeitete Raimund Hoghe 2016 bei „La Valse“ zum ersten Mal zusammen. Mit Takashi Ueno hat er seit 2010 mehrere Stücke erarbeitet, darunter „La Valse“, „Cantatas“ und „Pas de Deux“, mit dem sie zuletzt in Singapur gastierten.
Der Choreograf Raimund Hoghe zählt zu den international renommiertesten Künstlern seines Genres. Von 1980 bis 1989 arbeitete er als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Neben seiner Theaterarbeit war Raimund Hoghe häufig auch für das Fernsehen sowie als Autor für „DIE ZEIT“ tätig. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet. 2019 erhielt er den renommierten Titel „L’Officier de l’ordre des Arts et des Lettres“ durch den französischen Kulturminister.

Dauer: 90 Min.

Konzept, Choreografie, Ausstattung: Raimund Hoghe; Künstlerische Mitarbeit: Luca Giacomo Schulte; Tanz: Ji Hye Chung, Takashi Ueno, Raimund Hoghe; Management: Les Indépendances Paris.
Eine Produktion von Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre Paris dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse Montpellier und Rivoli - Teatro Municipal do Porto. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris.
Raimund Hoghe - „Postcards from Vietnam“
Bei einem Straßenverkäufer in Paris entdeckte Raimund Hoghe vor einigen Jahren zum ersten Mal „Postcards from Vietnam“, ausklappbare Karten aus Papier, die Menschen und Landschaften zeigen. Sie wirken sehr fragil und wurden in einem Land hergestellt, das Raimund Hoghe – wie viele andere auch – seit den 1960er Jahren mit dem Vietnamkrieg assoziiert. In Raimund Hoghes neuem Stück setzen diese Postkarten Zeichen. Sie sind Erinnerungsstücke und Projektionsflächen und verweisen auf Geschichte, Vergänglichkeit, Aufbruch und die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das auch in der ausgewählten Musik anklingt. „Wenn keiner singt, ist es still“ ist der Titel eines gerade erschienenen neuen Buchs von Raimund Hoghe und wie in all seinen Stücken spielt auch in „Postcards from Vietnam“ die Musik eine zentrale Rolle. Neben Protestsongs aus den 1960er Jahren werden u.a. auch Arien von Bach und Händel zu hören sein.
Mit „Postcards from Vietnam“ setzt Raimund Hoghe seine Zusammenarbeit mit zwei außergewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten fort, Ji Hye Chung und Takashi Ueno. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung arbeitete Raimund Hoghe 2016 bei „La Valse“ zum ersten Mal zusammen. Mit Takashi Ueno hat er seit 2010 mehrere Stücke erarbeitet, darunter „La Valse“, „Cantatas“ und „Pas de Deux“, mit dem sie zuletzt in Singapur gastierten.
Der Choreograf Raimund Hoghe zählt zu den international renommiertesten Künstlern seines Genres. Von 1980 bis 1989 arbeitete er als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Neben seiner Theaterarbeit war Raimund Hoghe häufig auch für das Fernsehen sowie als Autor für „DIE ZEIT“ tätig. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet. 2019 erhielt er den renommierten Titel „L’Officier de l’ordre des Arts et des Lettres“ durch den französischen Kulturminister.

Dauer: 90 Min.

Konzept, Choreografie, Ausstattung: Raimund Hoghe; Künstlerische Mitarbeit: Luca Giacomo Schulte; Tanz: Ji Hye Chung, Takashi Ueno, Raimund Hoghe; Management: Les Indépendances Paris.
Eine Produktion von Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre Paris dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse Montpellier und Rivoli - Teatro Municipal do Porto. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris.
Raimund Hoghe - „Postcards from Vietnam“
Bei einem Straßenverkäufer in Paris entdeckte Raimund Hoghe vor einigen Jahren zum ersten Mal „Postcards from Vietnam“, ausklappbare Karten aus Papier, die Menschen und Landschaften zeigen. Sie wirken sehr fragil und wurden in einem Land hergestellt, das Raimund Hoghe – wie viele andere auch – seit den 1960er Jahren mit dem Vietnamkrieg assoziiert. In Raimund Hoghes neuem Stück setzen diese Postkarten Zeichen. Sie sind Erinnerungsstücke und Projektionsflächen und verweisen auf Geschichte, Vergänglichkeit, Aufbruch und die Sehnsucht nach einem anderen Leben, das auch in der ausgewählten Musik anklingt. „Wenn keiner singt, ist es still“ ist der Titel eines gerade erschienenen neuen Buchs von Raimund Hoghe und wie in all seinen Stücken spielt auch in „Postcards from Vietnam“ die Musik eine zentrale Rolle. Neben Protestsongs aus den 1960er Jahren werden u.a. auch Arien von Bach und Händel zu hören sein.
Mit „Postcards from Vietnam“ setzt Raimund Hoghe seine Zusammenarbeit mit zwei außergewöhnlichen Tänzerpersönlichkeiten fort, Ji Hye Chung und Takashi Ueno. Mit der Südkoreanerin Ji Hye Chung arbeitete Raimund Hoghe 2016 bei „La Valse“ zum ersten Mal zusammen. Mit Takashi Ueno hat er seit 2010 mehrere Stücke erarbeitet, darunter „La Valse“, „Cantatas“ und „Pas de Deux“, mit dem sie zuletzt in Singapur gastierten.
Der Choreograf Raimund Hoghe zählt zu den international renommiertesten Künstlern seines Genres. Von 1980 bis 1989 arbeitete er als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Neben seiner Theaterarbeit war Raimund Hoghe häufig auch für das Fernsehen sowie als Autor für „DIE ZEIT“ tätig. Seine Stücke wurden vielfach ausgezeichnet. 2019 erhielt er den renommierten Titel „L’Officier de l’ordre des Arts et des Lettres“ durch den französischen Kulturminister.

Dauer: 90 Min.

Konzept, Choreografie, Ausstattung: Raimund Hoghe; Künstlerische Mitarbeit: Luca Giacomo Schulte; Tanz: Ji Hye Chung, Takashi Ueno, Raimund Hoghe; Management: Les Indépendances Paris.
Eine Produktion von Raimund Hoghe – Hoghe + Schulte GbR Düsseldorf, gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit Unterstützung von La Ménagerie de Verre Paris dans le cadre de Studiolab, Montpellier Danse / Résidence à l’Agora, Cité Internationale de la Danse Montpellier und Rivoli - Teatro Municipal do Porto. Mit besonderem Dank an agnès b. Paris.
Antje Velsinger - „Dreams in a cloudy space“
Sa 08.02. 21:00 + So 09.02. 18:00

Blickt die kapitalistische Gesellschaft auf alternde Körper, sieht sie Mängel. Werden ältere Menschen beschrieben, so steht häufig das, was fehlt und nicht mehr geleistet werden kann, im Zentrum. Sind es die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit und der Verlust der Leistungsfähigkeit, die Berührungsängste zwischen den Generationen entstehen lassen?
Aufbauend auf Interviews, einer Bewegungsrecherche und einem Videodreh in verschiedenen Altenheimen und Senior*innentreffs beschäftigt sich Antje Velsinger mit körperlichen Qualitäten jenseits von Effizienz. Die Sicht auf alte Körper einer Revision zu unterziehen, hält viele Fragen und Erkenntnisse bereit. In einer Reihe von Traumsequenzen begegnen sich verschiedene Körpergenerationen. Sie suchen Halt, sinken, fallen, stützen sich, genießen und nutzen diverse Tricks, um den Alltag zu meistern.
Aus der poetischen Komposition von Video- und Soundfragmenten, Objekten und den Körpern einer 35-jährigen und einer 75-jährigen Tänzerin entsteht so eine Choreografie, in der Grenzen unscharf werden: zwischen Aktivität und Passivität, Isolation und Rückzug, Freude und Resignation.
Antje Velsinger arbeitet als freischaffende Choreografin und Performerin in Köln und Hamburg. Sie studierte Choreografie und Performance in Gießen, war 2014 Residenzchoreografin bei K3 Tanzplan Hamburg und von 2015 bis 2017 Mitglied des Graduiertenkollegs „Performing Citizenship“. „Dreams in a cloudy space“ feierte im November 2019 seine Uraufführung in der Tanzfaktur Köln.

Dauer: 70 Min.
Antje Velsinger - „Dreams in a cloudy space“
Sa 08.02. 21:00 + So 09.02. 18:00

Blickt die kapitalistische Gesellschaft auf alternde Körper, sieht sie Mängel. Werden ältere Menschen beschrieben, so steht häufig das, was fehlt und nicht mehr geleistet werden kann, im Zentrum. Sind es die Angst vor der eigenen Vergänglichkeit und der Verlust der Leistungsfähigkeit, die Berührungsängste zwischen den Generationen entstehen lassen?
Aufbauend auf Interviews, einer Bewegungsrecherche und einem Videodreh in verschiedenen Altenheimen und Senior*innentreffs beschäftigt sich Antje Velsinger mit körperlichen Qualitäten jenseits von Effizienz. Die Sicht auf alte Körper einer Revision zu unterziehen, hält viele Fragen und Erkenntnisse bereit. In einer Reihe von Traumsequenzen begegnen sich verschiedene Körpergenerationen. Sie suchen Halt, sinken, fallen, stützen sich, genießen und nutzen diverse Tricks, um den Alltag zu meistern.
Aus der poetischen Komposition von Video- und Soundfragmenten, Objekten und den Körpern einer 35-jährigen und einer 75-jährigen Tänzerin entsteht so eine Choreografie, in der Grenzen unscharf werden: zwischen Aktivität und Passivität, Isolation und Rückzug, Freude und Resignation.
Antje Velsinger arbeitet als freischaffende Choreografin und Performerin in Köln und Hamburg. Sie studierte Choreografie und Performance in Gießen, war 2014 Residenzchoreografin bei K3 Tanzplan Hamburg und von 2015 bis 2017 Mitglied des Graduiertenkollegs „Performing Citizenship“. „Dreams in a cloudy space“ feierte im November 2019 seine Uraufführung in der Tanzfaktur Köln.

Dauer: 70 Min.
Now & Next - mit Arbeiten u.a. von Cie Entretemps und Paul Davis Newgate
Di 18.02. 20:00 + Mi 19.02. 20:00

Die Plattform für künstlerischen Nachwuchs aus NRW zeigt erste Arbeiten und Projekte junger Tanzschaffender aus der Region.
In „Entre-temps au grenier“ treffen Bénédicte Billiet und Sophia Otto zum ersten Mal als Mutter und Tochter auf der Bühne aufeinander – als zwei Tänzerinnen, zwei Frauen in verschiedenen Phasen ihres Lebens. Bénédicte Billiet tanzte u.a. am Tanztheater Wuppertal, Sophia Otto studierte am Zentrum für zeitgenössischen Tanz Köln und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Wie auf einem Speicher stöbern und entdecken sie, was sie zu dem macht, was sie sind, wo ihre Bewegungen herkommen und zu Hause sind. Zur Musik von Tom Waits, Ryuichi Sakamoto bis Joseph Haydn begeben sie sich auf die Suche nach den Spuren vorangehender Generationen von Frauen und Müttern. Dabei erforschen sie, wie sich ver- und geerbte Bewegungen ihren Weg von Körper zu Körper bahnen, Körper, die sich verändern, Körper in unterschiedlichen Zeiten.
Der urbane Tänzer Paul Davis Newgate zeigt einen Ausschnitt aus dem Arbeitsprozess zu seiner ersten Bühnenproduktion „The Mask“. Von Maskgate bis Masquerade entwirft er mit wechselnden Masken und einem explosiven, energetischen und dynamischen Tanzstil eine Erzählung über innere und äußere Masken. Masken, die getragen werden können, Masken, die gefühlt werden oder die Gefühlen Ausdruck verleihen. „The Mask“ ist dabei physisch und gleichzeitig abstrakt, hochemotional und fast unwirklich.

Dauer: 90 Min. inkl. Pause
Now & Next - mit Arbeiten u.a. von Cie Entretemps und Paul Davis Newgate
Di 18.02. 20:00 + Mi 19.02. 20:00

Die Plattform für künstlerischen Nachwuchs aus NRW zeigt erste Arbeiten und Projekte junger Tanzschaffender aus der Region.
In „Entre-temps au grenier“ treffen Bénédicte Billiet und Sophia Otto zum ersten Mal als Mutter und Tochter auf der Bühne aufeinander – als zwei Tänzerinnen, zwei Frauen in verschiedenen Phasen ihres Lebens. Bénédicte Billiet tanzte u.a. am Tanztheater Wuppertal, Sophia Otto studierte am Zentrum für zeitgenössischen Tanz Köln und an der Folkwang Universität der Künste Essen. Wie auf einem Speicher stöbern und entdecken sie, was sie zu dem macht, was sie sind, wo ihre Bewegungen herkommen und zu Hause sind. Zur Musik von Tom Waits, Ryuichi Sakamoto bis Joseph Haydn begeben sie sich auf die Suche nach den Spuren vorangehender Generationen von Frauen und Müttern. Dabei erforschen sie, wie sich ver- und geerbte Bewegungen ihren Weg von Körper zu Körper bahnen, Körper, die sich verändern, Körper in unterschiedlichen Zeiten.
Der urbane Tänzer Paul Davis Newgate zeigt einen Ausschnitt aus dem Arbeitsprozess zu seiner ersten Bühnenproduktion „The Mask“. Von Maskgate bis Masquerade entwirft er mit wechselnden Masken und einem explosiven, energetischen und dynamischen Tanzstil eine Erzählung über innere und äußere Masken. Masken, die getragen werden können, Masken, die gefühlt werden oder die Gefühlen Ausdruck verleihen. „The Mask“ ist dabei physisch und gleichzeitig abstrakt, hochemotional und fast unwirklich.

Dauer: 90 Min. inkl. Pause
Rabih Mroué / DANCE ON ENSEMBLE - „Elephant“ & „You should have seen me dancing Waltz“
Fr 28.02. 20:00 + Sa 29.02. 20:00

In einem Doppelabend werden zwei Arbeiten des interdisziplinären, libanesischen Künstlers Rabih Mroué präsentiert, die er für das DANCE ON ENSEMBLE schuf. DANCE ON ist ein Projekt, das den Erfahrungsschatz und das künstlerische Potenzial von Tänzer*innen über 40 Jahren auf einzigartige Weise erlebbar macht. Es wurde 2018 unter der Leitung von Ty Boomershine neu aufgelegt.
In dem Stück „Elephant“ bewegen sich die Tänzer*innen Ty Boomershine, Jone San Martin und Marco Volta im Dialog mit geometrischen Mustern, ergründen ihre Herstellung und verirren sich in ihnen. Beim Versuch, sich daraus zu befreien, werden der Wunsch nach Zweisamkeit und die kaum zu überwindenden Hürden der Einsamkeit deutlich spürbar.
„You should have seen me dancing Waltz“ stellt die potenzielle Vieldeutigkeit von Tanz der behaupteten Eindeutigkeit von Schlagzeilen aus Tageszeitungen gegenüber. Wie beeinflussen Berichte über Gewalt, Katastrophen und politische Kämpfe den Körper der Tänzer*innen? Verändert eine Sprache der Gewalt die Bewegung sogar? Gemeinsam mit den Tänzer*innen verhandelt Rabih Mroué diesen kaum zu erfassenden Komplex auf eine sehr persönliche Weise.
Wie kaum einem anderen gelingt es Rabih Mroué, seine ästhetische mit politischer Forschung zu verbinden: „Es gibt in der Kunst kein Entkommen vor der Politik. Meine Arbeiten sind politisch, weil sie Fragen in den Raum stellen und Ideen mit dem Publikum teilen, ohne dabei Propaganda zu betreiben“.

Dauer: 60 Min. / in engl. Sprache mit dt. Übertiteln
Rabih Mroué / DANCE ON ENSEMBLE - „Elephant“ & „You should have seen me dancing Waltz“
Fr 28.02. 20:00 + Sa 29.02. 20:00

In einem Doppelabend werden zwei Arbeiten des interdisziplinären, libanesischen Künstlers Rabih Mroué präsentiert, die er für das DANCE ON ENSEMBLE schuf. DANCE ON ist ein Projekt, das den Erfahrungsschatz und das künstlerische Potenzial von Tänzer*innen über 40 Jahren auf einzigartige Weise erlebbar macht. Es wurde 2018 unter der Leitung von Ty Boomershine neu aufgelegt.
In dem Stück „Elephant“ bewegen sich die Tänzer*innen Ty Boomershine, Jone San Martin und Marco Volta im Dialog mit geometrischen Mustern, ergründen ihre Herstellung und verirren sich in ihnen. Beim Versuch, sich daraus zu befreien, werden der Wunsch nach Zweisamkeit und die kaum zu überwindenden Hürden der Einsamkeit deutlich spürbar.
„You should have seen me dancing Waltz“ stellt die potenzielle Vieldeutigkeit von Tanz der behaupteten Eindeutigkeit von Schlagzeilen aus Tageszeitungen gegenüber. Wie beeinflussen Berichte über Gewalt, Katastrophen und politische Kämpfe den Körper der Tänzer*innen? Verändert eine Sprache der Gewalt die Bewegung sogar? Gemeinsam mit den Tänzer*innen verhandelt Rabih Mroué diesen kaum zu erfassenden Komplex auf eine sehr persönliche Weise.
Wie kaum einem anderen gelingt es Rabih Mroué, seine ästhetische mit politischer Forschung zu verbinden: „Es gibt in der Kunst kein Entkommen vor der Politik. Meine Arbeiten sind politisch, weil sie Fragen in den Raum stellen und Ideen mit dem Publikum teilen, ohne dabei Propaganda zu betreiben“.

Dauer: 60 Min. / in engl. Sprache mit dt. Übertiteln