Freitag, 22.11.2019
um 18:00 Uhr

HAU3
Tempelhofer Ufer 10
10963 Berlin




“Quizoola!” ist ein Klassiker von Forced Entertainment und eine außergewöhnliche Performance-Improvisation, in der drei Ak­teur*in­nen ohne Pause sechs Stunden lang Fragen stellen und beantworten. Das dunkle, ausgelassene, absurde und intime Spiel hangelt sich von einem Augenblick zum nächsten, als komische und mitunter brutale Befragung, die schon bald ausufert. Die Zuschauer*innen können nach Belieben jederzeit kommen, gehen und wieder zurückkehren.

“Quizoola!” is a classic by Forced Entertainment and an extraordinary improvised performance in which three performers ask and answer questions for a continuous six hours. Dark, hilarious, absurd and intimate, it is a game that survives from moment to moment, a comical and sometimes brutal interrogation that soon gets out of hand. The audience are free to arrive, leave and return at any point.

Restkarten ggf. an der Abendkasse

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Aurora
„Aurora“ basiert auf Interviews und Gesprächen, die der Regisseur Adrian Figueroa mit Drogenkonsumenten, ihren Angehörigen und Therapierenden geführt hat. Dabei prallen medial halluzinierte Lebensrealitäten auf einen durchritualisierten Wahn mit selbstermächtigender Überdosis, familiärer Koabhängigkeit und penetrantem Helfersyndrom. Wer ist aber hier von wem oder was abhängig, vor allem aber warum und wie? Die Erfahrungsberichte und Statements der Befragten geben berauschende Antworten, vor allem aber stellen sie nüchterne Fragen: Ist Abstinenz mit einem Gips im Kopf möglich? Wie betreibt man keimfreie Seelenhygiene? Gibt es Kapseln gegen Fremdscham? Wohin führen stauressistente Datenaufbahnen im Hirn? „Aurora“ ist eine Annäherung an einen Zustand zwischen Delirium und Alltag, zwischen Therapie und Verhör, zwischen Traum und Realität, Lüge und Wahrheit.

“Aurora” is based on interviews and conversations that director Adrian Figueroa carried out with drug users, those close to them and their therapists. Medially hallucinated life realities collide with a completely ritualized delusion with self-empowering overdose, familial co-dependence and penetrating helper syndrome. Who here is dependent on whom or on what, but above all why and how? The case studies and statements by those interviewed provide exhilarating answers and pose sober questions: How does one practice sterile mental hygiene? Are there capsules to take against feeling ashamed for others? Where do congestion-resistant data paths lead to in the brain? “Aurora” – Figueroa’s second HAU co-production after “Stress” – is an attempt to get to a state between delirium and the ordinary, between therapy and interrogation, between dream and reality, lies and truth.
Celestial Sorrow - Englisch und Deutsch (Sprache kein Problem)
Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes – bei “Celestial Sorrow” scheint alles in Verbindung zu treten. Für die HAU-Koproduktion hat Meg Stuart, die 2018 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk erhalten hat, erstmals mit Jompet Kuswidananto zusammengearbeitet. Der bildende Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit der Geschichte Indonesiens auseinander und untersucht die Komplexität unserer Existenz in der globalisierten Welt. Ausgehend von fiktiven Traumata entwerfen Stuart und Kuswidananto eine poetische Welt aus Licht und Bewegung. Drei Darsteller*innen (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) und zwei Musiker*innen (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys) begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden.

Dark and Light, the unconscious and the conscious – in “Celestial Sorrow,” everything seems to communicate with each other. For the HAU co-production, Meg Stuart, who received the Biennale de Venezia’s Golden Lion for Lifetime Achievement in 2018, collaborated for the first time with the visual artist Jompet Kuswidananto. In each of his works he researches the history of Indonesia and the complexity of existence in a globalized world. Departing from fictional traumas, Stuart and Kuswidananto create a vibrant world of light and movement, inhabited by three performers (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) and two musicians (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys). Together the group embarks on an ex­ploratory journey, moving through imaginary and invisible spaces.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

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Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

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One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

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As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
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So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

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Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

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Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Dancing About - Deutsch und Englisch
Wer bist du? Woran glaubst du? Und an wessen Seite stehst du, in dieser polarisierten Welt? Gob Squads erste Tanzperformance bewegt sich zwischen Erprobung performativer Versammlung, Nachtclub, ritueller Anbetung und expressiver Tanztherapie. Jeden Abend aufs Neue entsteht ein Spiel mit dem Paradox vom Kult des Individuums und unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Erfolgsarbeit wurde fast hundertmal im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt und ist nun erstmalig am HAU Hebbel am Ufer zu erleben.

Programme
Press

DE
EN

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Programme
About Us
Service
HAU3000

Schedule & Tickets

Gob Squad
Dancing About

Part of “Alles ist Material. 20 Years of ‘Postdramatic Theatre’”

DanceTheatre

German / English / 120 Min.

Who are you? What do you believe in? And in an increasingly polarised world, whose side are you on? In their first dance piece in 25 years of performing together, Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy.

Over the ages, people have congregated in various forms of popular dance rituals to express their intentions and emotions. In Dancing About, Gob Squad harness the euphoria generated through dancing and use it to show who they are today, as individuals and as a group. Before the eyes of a real praying mantis, they dance for their lives, explaining to the watching insect who they really are by turning a personal weakness, a secret passion or a shameful stigma into an improvised dance.

The paradox of the cult of the individual and our need for community becomes the central drama of the piece. The dancers form temporary teams, shifting the individual to a potential ‘we’. One dances for many, many dance for one. The performers temporarily represent such diverse groups as ‘atheists’, ‘optimists’ or ‘foreigners’, forming constantly shifting Venn diagrams of belonging, standing up to be counted as a proud minority, sometimes a minority of one.

“Dancing About” has been performed almost 100 times in Volksbühne’s Roter Salon. Now it can be experienced for the very first time at HAU Hebbel am Ufer

We like to dance.
We like to dance and we like to drink.
We like to drink and need to drink in order to cope better with our lives.
We like to drink mint tea.
We are the children of alcoholics
Our parents voted for Brexit
We have been in therapy before.
We don’t believe in therapy.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Dancing About - Deutsch und Englisch
Wer bist du? Woran glaubst du? Und an wessen Seite stehst du, in dieser polarisierten Welt? Gob Squads erste Tanzperformance bewegt sich zwischen Erprobung performativer Versammlung, Nachtclub, ritueller Anbetung und expressiver Tanztherapie. Jeden Abend aufs Neue entsteht ein Spiel mit dem Paradox vom Kult des Individuums und unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Erfolgsarbeit wurde fast hundertmal im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt und ist nun erstmalig am HAU Hebbel am Ufer zu erleben.

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HAU3000

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Dancing About

Part of “Alles ist Material. 20 Years of ‘Postdramatic Theatre’”

DanceTheatre

German / English / 120 Min.

Who are you? What do you believe in? And in an increasingly polarised world, whose side are you on? In their first dance piece in 25 years of performing together, Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy.

Over the ages, people have congregated in various forms of popular dance rituals to express their intentions and emotions. In Dancing About, Gob Squad harness the euphoria generated through dancing and use it to show who they are today, as individuals and as a group. Before the eyes of a real praying mantis, they dance for their lives, explaining to the watching insect who they really are by turning a personal weakness, a secret passion or a shameful stigma into an improvised dance.

The paradox of the cult of the individual and our need for community becomes the central drama of the piece. The dancers form temporary teams, shifting the individual to a potential ‘we’. One dances for many, many dance for one. The performers temporarily represent such diverse groups as ‘atheists’, ‘optimists’ or ‘foreigners’, forming constantly shifting Venn diagrams of belonging, standing up to be counted as a proud minority, sometimes a minority of one.

“Dancing About” has been performed almost 100 times in Volksbühne’s Roter Salon. Now it can be experienced for the very first time at HAU Hebbel am Ufer

We like to dance.
We like to dance and we like to drink.
We like to drink and need to drink in order to cope better with our lives.
We like to drink mint tea.
We are the children of alcoholics
Our parents voted for Brexit
We have been in therapy before.
We don’t believe in therapy.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Jessica Ekomane / Andrea Belfi
CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

Mit Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere und vielen weiteren.

Das CTM Festival lotet alljährlich die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Unter dem Titel “Liminal” wirft sich CTM 2020 in den Limbo von Grenzphänomenen. Liminale Phänomene und liminoide Zustände sind Übergangsphasen, in denen eine vertraute Ordnung destabilisiert, außer Kraft gesetzt oder in ihr Gegenteil verkehrt wird. Sie versetzen uns in Grauzonen, ins Zwischen einer nicht mehr gültigen Vergangenheit und einer im Kommen bleibenden Zukunft. In den Auseinandersetzungen um Klimawandel, Postdemokratie, soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Migration, Hybridisierung oder Digitalisierung zeigt sich die liminale Natur unserer Gegenwart – das Alte ist nicht mehr brauchbar, doch Lösungen für eine ermutigende Zukunft bleiben vielfach außer Sicht. Immer jedoch geht es um Grenzen und Grenzauflösungen. Gerade in der Musik werden Schwellenerfahrungen und Akte der Überschreitung immer schon verhandelt. Sie spiegeln nicht nur die Übergangszustände unserer verunsicherten Gegenwart, sondern öffnen zugleich Experimentierräume für kommende Zukünfte. Das Liminale ist auch eine Kontaktzone mit dem “Anderen”, dem Unbewussten und veränderter Formen des Selbst. Können wir dort alternative Denkweisen produzieren, neue Vergemeinschaftungen erproben und Handlungsspielräume entdecken? Wann werden Machtkonstellationen lediglich aktualisiert und wann lassen sich tatsächlich kulturelle Freiheits- und Durchlässigkeitsgewinne erreichen? CTM 2020 erkundet Schwellenzustände und Grenzphänomene in und mittels Musik und Sound, um nach den Potenzialen einer experimentellen Politik im liminalen Raum zu fragen, die bis auf weiteres ohne greifbare Utopien auskommen muss.

http://www.ctm-festival.de

CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

With Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere, and many more.

CTM Festival pairs daring artistic content with with critical discussions, framing today’s sounds and music cultures within a shifting, hybrid global society. With “Liminal,” CTM 2020 focuses on transitional phases in which a familiar order is destabilized. Liminal phenomena and states place us in grey zones, between a past that is no longer valid and a future yet to come. The ambivalence encircling us in endless and uneasy transitions is everywhere. Be it climate change, post-democracy, social justice, renationalization and globalization, migration, hybridization, digitalization—all currently urgent disputes involve a negotiation or borders and thereby highlight the liminal nature of our present. In music, boundary-disturbing experiences and acts of transgression are perpetually re-negotiated. Yet they should not be blindly celebrated—rather, praise should be supplemented with critical evaluation. How do such experiences and practices affect political and cultural structures? Can transformative potential and the emergence of new ideas arise through liminal experiences? When do they merely serve to reinforce known hierarchies? Is it enough to practice forms of experimental politics in a liminal space that has to make do without tangible utopias? With Liminal, CTM 2020 throws itself into limbo in hopes of stimulating a critical discussion of our present and possible futures.

http://www.ctm-festival.de

Berlin

26.01.2020
21:00 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Karel van Laere “The Non-present Performer” - (Choreografie: Amos Ben- Tal)
CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

Mit Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere und vielen weiteren.

Das CTM Festival lotet alljährlich die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Unter dem Titel “Liminal” wirft sich CTM 2020 in den Limbo von Grenzphänomenen. Liminale Phänomene und liminoide Zustände sind Übergangsphasen, in denen eine vertraute Ordnung destabilisiert, außer Kraft gesetzt oder in ihr Gegenteil verkehrt wird. Sie versetzen uns in Grauzonen, ins Zwischen einer nicht mehr gültigen Vergangenheit und einer im Kommen bleibenden Zukunft. In den Auseinandersetzungen um Klimawandel, Postdemokratie, soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Migration, Hybridisierung oder Digitalisierung zeigt sich die liminale Natur unserer Gegenwart – das Alte ist nicht mehr brauchbar, doch Lösungen für eine ermutigende Zukunft bleiben vielfach außer Sicht. Immer jedoch geht es um Grenzen und Grenzauflösungen. Gerade in der Musik werden Schwellenerfahrungen und Akte der Überschreitung immer schon verhandelt. Sie spiegeln nicht nur die Übergangszustände unserer verunsicherten Gegenwart, sondern öffnen zugleich Experimentierräume für kommende Zukünfte. Das Liminale ist auch eine Kontaktzone mit dem “Anderen”, dem Unbewussten und veränderter Formen des Selbst. Können wir dort alternative Denkweisen produzieren, neue Vergemeinschaftungen erproben und Handlungsspielräume entdecken? Wann werden Machtkonstellationen lediglich aktualisiert und wann lassen sich tatsächlich kulturelle Freiheits- und Durchlässigkeitsgewinne erreichen? CTM 2020 erkundet Schwellenzustände und Grenzphänomene in und mittels Musik und Sound, um nach den Potenzialen einer experimentellen Politik im liminalen Raum zu fragen, die bis auf weiteres ohne greifbare Utopien auskommen muss.

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With Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere, and many more.

CTM Festival pairs daring artistic content with with critical discussions, framing today’s sounds and music cultures within a shifting, hybrid global society. With “Liminal,” CTM 2020 focuses on transitional phases in which a familiar order is destabilized. Liminal phenomena and states place us in grey zones, between a past that is no longer valid and a future yet to come. The ambivalence encircling us in endless and uneasy transitions is everywhere. Be it climate change, post-democracy, social justice, renationalization and globalization, migration, hybridization, digitalization—all currently urgent disputes involve a negotiation or borders and thereby highlight the liminal nature of our present. In music, boundary-disturbing experiences and acts of transgression are perpetually re-negotiated. Yet they should not be blindly celebrated—rather, praise should be supplemented with critical evaluation. How do such experiences and practices affect political and cultural structures? Can transformative potential and the emergence of new ideas arise through liminal experiences? When do they merely serve to reinforce known hierarchies? Is it enough to practice forms of experimental politics in a liminal space that has to make do without tangible utopias? With Liminal, CTM 2020 throws itself into limbo in hopes of stimulating a critical discussion of our present and possible futures.

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Berlin

27.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Karel van Laere “The Non-present Performer” - (Choreografie: Amos Ben- Tal)
CTM 2020 – Liminal
Festival for Adventurous Music and Art

Mit Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere und vielen weiteren.

Das CTM Festival lotet alljährlich die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Unter dem Titel “Liminal” wirft sich CTM 2020 in den Limbo von Grenzphänomenen. Liminale Phänomene und liminoide Zustände sind Übergangsphasen, in denen eine vertraute Ordnung destabilisiert, außer Kraft gesetzt oder in ihr Gegenteil verkehrt wird. Sie versetzen uns in Grauzonen, ins Zwischen einer nicht mehr gültigen Vergangenheit und einer im Kommen bleibenden Zukunft. In den Auseinandersetzungen um Klimawandel, Postdemokratie, soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Migration, Hybridisierung oder Digitalisierung zeigt sich die liminale Natur unserer Gegenwart – das Alte ist nicht mehr brauchbar, doch Lösungen für eine ermutigende Zukunft bleiben vielfach außer Sicht. Immer jedoch geht es um Grenzen und Grenzauflösungen. Gerade in der Musik werden Schwellenerfahrungen und Akte der Überschreitung immer schon verhandelt. Sie spiegeln nicht nur die Übergangszustände unserer verunsicherten Gegenwart, sondern öffnen zugleich Experimentierräume für kommende Zukünfte. Das Liminale ist auch eine Kontaktzone mit dem “Anderen”, dem Unbewussten und veränderter Formen des Selbst. Können wir dort alternative Denkweisen produzieren, neue Vergemeinschaftungen erproben und Handlungsspielräume entdecken? Wann werden Machtkonstellationen lediglich aktualisiert und wann lassen sich tatsächlich kulturelle Freiheits- und Durchlässigkeitsgewinne erreichen? CTM 2020 erkundet Schwellenzustände und Grenzphänomene in und mittels Musik und Sound, um nach den Potenzialen einer experimentellen Politik im liminalen Raum zu fragen, die bis auf weiteres ohne greifbare Utopien auskommen muss.

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With Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere, and many more.

CTM Festival pairs daring artistic content with with critical discussions, framing today’s sounds and music cultures within a shifting, hybrid global society. With “Liminal,” CTM 2020 focuses on transitional phases in which a familiar order is destabilized. Liminal phenomena and states place us in grey zones, between a past that is no longer valid and a future yet to come. The ambivalence encircling us in endless and uneasy transitions is everywhere. Be it climate change, post-democracy, social justice, renationalization and globalization, migration, hybridization, digitalization—all currently urgent disputes involve a negotiation or borders and thereby highlight the liminal nature of our present. In music, boundary-disturbing experiences and acts of transgression are perpetually re-negotiated. Yet they should not be blindly celebrated—rather, praise should be supplemented with critical evaluation. How do such experiences and practices affect political and cultural structures? Can transformative potential and the emergence of new ideas arise through liminal experiences? When do they merely serve to reinforce known hierarchies? Is it enough to practice forms of experimental politics in a liminal space that has to make do without tangible utopias? With Liminal, CTM 2020 throws itself into limbo in hopes of stimulating a critical discussion of our present and possible futures.

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Berlin

28.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Frederic Gies “Technosomatics” - Workshop
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Das CTM Festival lotet alljährlich die Möglichkeiten und Grenzen von Musik aus. Dabei stellt es musikalische Praxis in erhellenden Zusammenhang mit gesellschaftlichen Wandlungsprozessen. Unter dem Titel “Liminal” wirft sich CTM 2020 in den Limbo von Grenzphänomenen. Liminale Phänomene und liminoide Zustände sind Übergangsphasen, in denen eine vertraute Ordnung destabilisiert, außer Kraft gesetzt oder in ihr Gegenteil verkehrt wird. Sie versetzen uns in Grauzonen, ins Zwischen einer nicht mehr gültigen Vergangenheit und einer im Kommen bleibenden Zukunft. In den Auseinandersetzungen um Klimawandel, Postdemokratie, soziale Gerechtigkeit, Globalisierung, Migration, Hybridisierung oder Digitalisierung zeigt sich die liminale Natur unserer Gegenwart – das Alte ist nicht mehr brauchbar, doch Lösungen für eine ermutigende Zukunft bleiben vielfach außer Sicht. Immer jedoch geht es um Grenzen und Grenzauflösungen. Gerade in der Musik werden Schwellenerfahrungen und Akte der Überschreitung immer schon verhandelt. Sie spiegeln nicht nur die Übergangszustände unserer verunsicherten Gegenwart, sondern öffnen zugleich Experimentierräume für kommende Zukünfte. Das Liminale ist auch eine Kontaktzone mit dem “Anderen”, dem Unbewussten und veränderter Formen des Selbst. Können wir dort alternative Denkweisen produzieren, neue Vergemeinschaftungen erproben und Handlungsspielräume entdecken? Wann werden Machtkonstellationen lediglich aktualisiert und wann lassen sich tatsächlich kulturelle Freiheits- und Durchlässigkeitsgewinne erreichen? CTM 2020 erkundet Schwellenzustände und Grenzphänomene in und mittels Musik und Sound, um nach den Potenzialen einer experimentellen Politik im liminalen Raum zu fragen, die bis auf weiteres ohne greifbare Utopien auskommen muss.

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Berlin

29.01.2020
14:00 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
Dani Gal & Ghazi Barakat “Altered State Solution” Num - CTM Radio Lab
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Berlin

30.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
“Sonic Rights: Music of Escape, Music of Belonging” - Josh Kun, Milad Khawam & Rasha Hilwi
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Festival for Adventurous Music and Art

With Animals of Distinction, Fly Pan Am & United Visual Artists, Dorine Mokha & Elia Rediger, Dani Gal & Ghazi Barakat, Num, Frederic Gies, Karel van Laere, and many more.

CTM Festival pairs daring artistic content with with critical discussions, framing today’s sounds and music cultures within a shifting, hybrid global society. With “Liminal,” CTM 2020 focuses on transitional phases in which a familiar order is destabilized. Liminal phenomena and states place us in grey zones, between a past that is no longer valid and a future yet to come. The ambivalence encircling us in endless and uneasy transitions is everywhere. Be it climate change, post-democracy, social justice, renationalization and globalization, migration, hybridization, digitalization—all currently urgent disputes involve a negotiation or borders and thereby highlight the liminal nature of our present. In music, boundary-disturbing experiences and acts of transgression are perpetually re-negotiated. Yet they should not be blindly celebrated—rather, praise should be supplemented with critical evaluation. How do such experiences and practices affect political and cultural structures? Can transformative potential and the emergence of new ideas arise through liminal experiences? When do they merely serve to reinforce known hierarchies? Is it enough to practice forms of experimental politics in a liminal space that has to make do without tangible utopias? With Liminal, CTM 2020 throws itself into limbo in hopes of stimulating a critical discussion of our present and possible futures.

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Berlin

31.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 16,50 €
The Practice of Love - Einlass: 19:00
“The practice of love is the practice of magic.”

Das multidisziplinäre Projekt “The Practice of Love” der norwegischen Musikerin, Komponistin und Autorin Jenny Hval erschafft eine betörende Einheit aus Musik, Literatur und Bewegung. Es verfolgt klangliche, visuelle und choreografische Ideen, indem es Stimmen, Klänge und sogar Körper in Texte verwandelt – in einem Prozess, den Hval als eine Form der Magie bezeichnet. Mit einem multinationalen Ensemble aus experimentellen Musiker*innen, Sänger*innen, Tänzer*innen und Videokünstler*innen weitet Hval ihr Schaffen in neue und noch gewagtere Sphären aus.

Das Stück erkundet die Beziehung von Leben und Kunst auf einzigartige Weise durch eine Nabelschnurmagie, die die Möglichkeit, Kunst zu schaffen, damit zusammenbringt, Leben zu erschaffen und sich auf andere Menschen zu beziehen; es sucht nach Empathie und einer gemeinsamen Sprache, indem miteinander gesprochen, gesungen und geschrieben wird. Darüber hinaus widmet das Stück sich dem Verhältnis von Stimme/Präsenz/Leben zu geschriebenem Wort/Absenz/Tod: Die Stimme ist das Produkt eines lebenden Körpers, sie stellt unsere erste Beziehung zu einem anderen Menschen dar, wenn wir die Stimme unserer Mutter vernehmen und auf sie reagieren… Als Tote können wir indes nicht länger “Ich” sagen, und die geschriebenen Worte sind das, was von uns eingemeißelt in einen Grabstein bleibt. Verbirgt sich hinter der Liebe zu Worten der Todestrieb?

Mit Klängen, Texten und manipulierten Bildern ist “The Practice of Love” zugleich magische Séance und Erkundung des Wesens der Kreativität.

“The practice of love is the practice of magic.”

“The Practice of Love” is a multidisciplinary immersion in music, literature and movement by Norwegian musician, composer and writer Jenny Hval. It explores sonic, visual and choreographic ideas while transforming voices, sounds and even bodies into texts, in a process that Hval herself describes as a form of magic. With a multinational ensemble including experimental musicians, vocalists, dancers and video artists, this new project extends Hval’s work into new and even more challenging territory.


The piece investigates the connection between life and art in a specific way – an umbilical magic, which brings together the possibility of creating art, creating life, and relating to other people, looking for empathy and a common language through speaking, singing, writing together. It also looks at the relationship between voice / presence / life and written word / absence / death: The voice comes from a living body, it is how we first relate to other humans, hearing our mothers´ voice and responding to it ... Whereas the dead body can no longer say “I”, and the written words are the remains that are chiseled into our tombstones. Is being drawn to words a death drive?


Using sound, text and image manipulation, “The Practice of Love” is both a magical séance and an inquiry into the nature of creativity.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!
Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage
Advice for English surtitles
In order to have a good view on both stage and surtitles we advise you to buy tickets in the balcony or in the rows 3-8. The staff of HAU visitor´s service is happy to help you.

Die Wohnungsfrage ist die soziale Frage unserer Zeit, ganz besonders in Berlin. Auf der Straße, in Bars und Büros – wo man hinhört, Mieter*innensorgen: Angst vor Modernisierung und Mietsteigerung, vor Verdrängung, Umwandlung und Wohnungsnot. Auch in anderen Kreisen spricht man über das Wohnen, aber nicht über das Wohnen als Zuhause, sondern als Kapitalanlage. Berlin ist eine Stadt unter Einfluss, unter schlechtem Einfluss. Aber die Berliner*innen haben angefangen sich zu wehren: 40.000 Menschen gingen für die “Mietenwahnsinn”-Demo im Mai auf die Straße. Etwa zur gleichen Zeit hat Christiane Rösinger im Auftrag des HAU ein Musical zur Mieter*innenbewegung erarbeitet. Die Musikerin und Autorin, die seit 30 Jahren mit ihren Bands Lassie Singers, Britta und auch solo über Berlin singt und schreibt, bringt die Wohnungsfrage mit acht Musiker*innen und einem Chor aus Kreuzberger und Neuköllner Mietaktivist*innen auf die Bühne. Als Spezialist*innen in Sachen Verdrängung und Mietersorgen singen und tanzen sie ihre eigenen Geschichten. Am Ende wird natürlich alles gut – es ist schließlich ein Musical!
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The housing question is the social question of our time, particularly in Berlin. On the street, in bars and offices – wherever you listen tenants are worried: fear of modernization and rising rents, of displacement, conversion and housing shortages. In other circles as well people are talking about housing, but not as a home, as capital investment. Berlin is a city under the influence, under a bad influence. But Berliners have started fighting back: 40,000 people took to the streets in May for the “Mietenwahnsinn” demo. At about the same time HAU commissioned Christiane Rösinger to make a musical about the tenants movement. The musician and writer, who has been singing and writing about Berlin for 30 years with her bands Lassie Singers, Britta and also solo, brings the housing question to the stage with eight musicians and a chorus made up of Kreuzberg and Neukölln tenant activists. As specialists in the issues of displacement and tenant problems, they sing and dance their own stories. In the end of course everything will be fine – after all, it’s a musical!