Donnerstag, 12.12.2019
um 20:15 Uhr





Patrizia Moresco, präsentiert ihr erstes und brandneues Weihnachtsprogramm.
„Schlimmer die Glocken nie klingen,“ ein hochprozentiger Weihnachtspunch, der einem die Schlittenfahrt, zwischen „last Christmas“ und „Highway to hell,“ aufs Lustigste versüßt. Humor ist wenn man trotzdem lacht und wer könnte Sie dabei besser unterstützen, als die gnadenlose Vollblutkomikerin Patrizia Moresco.

Wer kennt sie nicht, die Dramen, die sich in diesen Tagen abspielen: - Menschen die auf Weihnachtsmärkten ihre Würde verlieren, sexuell aufgeheizte Weihnachtsfeiern, Zwangsvöllerei, mit scheinbar nicht endenden Familienbesuchen, die Abmachung „Dieses Jahr schenken wir uns nur eine Kleinigkeit,“ die man sich besser notariell beglaubigen lässt, oder die große Angst, vor Karstadt, als Weihnachtsmann zu enden.
Alle Jahre wieder steht der südländische Wirbelwind vor dem Problem, wie überstehe ich unbeschädigt Weihnachten? Wichteln bis zur Selbstaufgabe? Mit Lametta tarnen und verharren, bis die 3 Könige einen retten? Oder trinken, viel trinken, aber manchmal ist selbst zu viel trinken nicht genug.

Wenn Ihnen Weihnachten so un.. äh heilig ist wie der Moresco, dann sind sie hier richtig.

Patrizia Moresco besticht durch bissigen, engagierten und doppelbödigen Humor.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Karten im Theaterhaus: 0711 40 20 720

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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#LACH_MICH - #LACH_MICH
Dolce Vita im Hamsterrad, so hat sich die Moresco ihre Zukunft nicht vorgestellt. Früher war sie ihrer Zeit voraus – jetzt kommt sie nur noch hechelnd hinterher. Das Problem mit dem Leben auf der Überholspur ist, du kommst viel schneller dahin, wo du gar nicht hin willst. Wo ist der Stau, wenn man ihn braucht? Kein Mensch hat mehr Zeit, die Meisten macht schon eine Minutensuppe nervös. Hetze ist Alltag, Leistung das elfte Gebot und Fehler werden nicht mehr toleriert.

Zum Ausgleich fliegt man zum Detoxen nach Indien, zum Meditations- und Jogaretreat, mit morgendlichem Achtsamkeitsseminar. Herrlich, mit sich wieder im Einklang zu sein, aber wehe im Strandcafé gibt‘s kein Wlan, dann ziehen im sonnigen Paradies ganz dunkle Wolken auf. Wenn du nicht täglich ein Selfie postest, glaubt doch keiner, dass du noch lebst. Wie bekloppt ist das, früher waren Haus und Auto ein Statussymbol, heute zeigt man sein gesamtes Leben auf Instagram. Alles muss in das Quadrat passen und die angesagte instagrambility haben: - Urlaubsziele, Restaurants, Lebenspartner.... Und ganz wichtig sind Follower und Likes. Die bestimmen heute deinen Wert. Like mich am Arsch, sagt die Moresco.

Wieso züchten Eltern ihre Kinder immer noch zu studierenden, systemkompatiblen, Wissensfressern auf? Heute machst du mit „nichts können“, den Durchbruch. Sei klug, bleib dumm. Influenzer sind die Götter des 21. Jahrhunderts. Zu schade, dass es gegen die keine Impfung gibt. Für die Älteren, Influenzer ist, was früher der Schülerlotse war. Und wenn du keine Millionen Follower hast, brauchst du erst gar nicht mehr das Haus zu verlassen. Ist aber nicht tragisch, dank Siri, Alexa, Foodora und all den anderen Bitches, kannst du ja mittlerweile bräsig deine wilden Tage, netflixend, auf der Couch ableben. Körper und Hirn deaktiviert - Smartphone aktiviert, und wenn‘s dir langweilig wird, unterhältst du dich mit deinem neuen Kühlschrank.

Früher hätte man dich dafür weggesperrt, heute antwortet der. Nichts gegen künstliche Intelligenz, aber wollen wir es vorher nicht erst mal mit natürlicher versuchen...
4. Seesener Lachnacht - Ole Lehmann, Patrizia Moresco, Vera Deckers, Roger Stein und Boris Stijelja
Am 27. März 2020 wird wieder gelacht in Seesen! Es wartet erneut ein fantastischer Mix aus Kabarett und
Comedy auf Sie!
Die Moderation übernimmt auch diese Jahr wieder der charmante Ole Lehmann, der mit viel Freude durch
ein tolles Programm führen wird. Mitgebracht hat er sich diesmal die folgenden Gäste:

Patrizia Moresco erhebt sich wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand
bleibt verschont, am wenigsten sie selbst. Wie ferngesteuert sind wir? Mit intergalaktischer Geschwindigkeit
rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone Zombies. Den Blick, statt auf die Welt, aufs Display fixiert.
Chatten statt reden, twittern statt flirten, bloggen statt poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des
Terminkalenders, Quality time inklusiv. Coffee to Go und Red Bull halten uns auf Trab und zum Entspannen
hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht! Und das bitte zackig,
irgendwo zwischen Gärtnern und Burn out, damit man noch mit dem Thermomix App eine vegan Gluten freie
Suppe kochen kann. Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber akzeptieren wie wir sind, ehrgeizig wie
Spitzensportler, dabei gelassen wie ein Zen-Mönch, die Wut niemals unterdrücken, aber immer positiv
denken. Irgendwann hat doch die Optimierung ihren Zenit überschritten. Kein Wunder, dass wir aussterben,
sexy geht anders.

Vera Deckers beobachtet als Psychologin ihr Umfeld und es scheint, als hätten die Narzissten die Macht
übernommen: Verpackung ist wichtiger als Inhalt. Aufmerksamkeit ist die globale Wahrung. Existent ist nur
noch, wer online ist – und der Lauteste gewinnt. Helikopter-Eltern halten Zucker für das neue Heroin.
Teenies schuften als Influenzer im YouTube-Tagebau. Selbstoptimierer zählen Schritte, Rülpser und das
nächtliche Schnarchen. Solche Zeiten erzeugen Selbstzweifel: Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn
man nicht mal `ne Pulsuhr hat? Aber die studierte Psychologin findet auch Beruhigendes. Wissenschaftliche
Studien belegen: Gelegenheitstrinker leben langer als Leute, die gar keinen Alkohol trinken!

Roger Stein bietet mitreissendes Musik-Flegel-Entertainment zwischen Comedysongs, Liedermacherei und
Post-Romantik. In kraftvoller Vielseitigkeit, mit Selbstironie und Charme, flegelt er multiinstrumental und
reimgeladen durch sein Programm und gibt zeigefingerlos – aber nicht mittelfingerlos! – eine feurige
Anleitung für diszipliniertes Revoluzzertum. Mit messerscharfer Reimtechnik lotet er die Tiefen von Satire
und Poesie aus, zieht simplen Metaphern den Boden unter den Füssen weg und lässt Sprache auf sich
selber los. Geschickt führt er HipHop-Elemente mit deutscher Liedtradition zusammen und entwirft dadurch
seinen ganz eigenen Musikstil.

Boris Stijelja ist Kroate mit deutschem Migrationshintergrund: In Mannheim geboren wuchs er in Kroatien
auf. Tja: So geht’s auch... Jetzt ist er wieder hier und will wieder zurück. Bis er wieder dort ist und dann nach
Hause möchte. Kurz: Er hat es nicht leicht. Sein deutsch-kroatisches Leben schwankt stets zwischen
Cevapcici, Weinfest und Kehrwoche. In seinem Viertel gilt Deutsch als Fremdsprache - da kommt Boris mit
dem Integrieren gar nicht nach. Während sein Vater noch auf dem Bau arbeitete - für Boris ist das ganze
Leben eine Baustelle. Der Standup-Kabarettist stolpert durch die Kulturen und das Leben. Boris kämpft auf
humorvolle Weise mit sich, mit uns und den Problemen des Alltags - aber: Er hat den Bürgerkrieg miterlebt
und hält was aus. „Solange nicht geschossen wird“, wie er immer sagt…. Als Katholik ist Boris Stijelja zudem
stets fröhlich, hilfsbereit und leidens-fähig.

Stand: 08.01.19

Einlass ab 19:00 Uhr.
#LACH_MICH
Patrizia Moresco: #LACH_MICH

Die Welt steht Kopf, da kann einem schon mal der Humor in die Faltencreme fallen, nicht so der Moresco. Eine Frau, ein Wort, ein Gag, immer groß und niemals artig.
Seit vielen Jahren mischt die „Komik-Kaze-Kabarettistin” die deutschsprachige Comedy-Szene auf und begeistert dabei immer wieder aufs Neue.

In ihrem 6. und jüngsten Soloprogramm #LACH_MICH setzt die Italienerin, mit schwäbischem Migrationshintergrund, da an, wo sie bei ihrem letzten Programm „Die Hölle des positiven Denkens!“ aufgehört hat. Sie lässt sich ungebremst, über den Wahnsinn unserer Gegenwart aus. Vor nichts und niemanden macht sie halt, schon gar nicht vor sich selbst.

Dolce Vita im Hamsterrad, so hat sich die Moresco ihre Zukunft nicht vorgestellt. Früher war sie ihrer Zeit voraus, jetzt kommt sie nur noch hechelnd hinterher. Das Problem mit dem Leben auf der Überholspur ist, du kommst viel schneller dahin, wo du gar nicht hin willst. Wo ist der Stau, wenn man ihn braucht? Kein Mensch hat mehr Zeit, die Meisten macht schon eine Minutensuppe nervös. Hetze ist Alltag, Leistung das elfte Gebot und Fehler werden nicht mehr toleriert.
Zum Ausgleich fliegt man zum Detoxen nach Indien, zum Meditations- und Jogaretreat, mit morgendlichem Achtsamkeitsseminar. Herrlich, mit sich wieder im Einklang zu sein, aber wehe im Strandcafé gibt‘s kein Wlan, dann ziehen im sonnigen Paradies ganz dunkle Wolken auf.
Wenn du nicht täglich ein Selfie postest, glaubt doch keiner, dass du noch lebst.
Wie bekloppt ist das, früher waren Haus und Auto ein Statussymbol, heute zeigt man sein gesamtes Leben auf Instagram. Alles muss in das Quadrat passen und die angesagte instagrambility haben: - Urlaubsziele, Restaurants, Lebenspartner.... Und ganz wichtig sind Follower und Likes. Die bestimmen heute deinen Wert. Like mich am Arsch, sagt die Moresco.
Wieso züchten Eltern ihre Kinder immer noch zu studierenden, systemkompatiblen, Wissensfressern auf? Heute machst du mit „nichts können“, den Durchbruch. Sei klug, bleib dumm. Influenzer sind die Götter des 21. Jahrhunderts. Zu schade, dass es gegen die keine Impfung gibt. Für die Älteren, Influenzer ist, was früher der Schülerlotse war.
Und wenn du keine Millionen Follower hast, brauchst du erst gar nicht mehr das Haus zu verlassen. Ist aber nicht tragisch, dank Siri, Alexa, Foodora und all den anderen Bitches, kannst du ja mittlerweile bräsig deine wilden Tage, netflixend, auf der Couch ableben. Körper und Hirn deaktiviert - Smartphone aktiviert, und wenn‘s dir langweilig wird, unterhältst du dich mit deinem neuen Kühlschrank. Früher hätte man dich dafür weggesperrt, heute antwortet der.
Nichts gegen künstliche Intelligenz, aber wollen wir es vorher nicht erst mal mit natürlicher versuchen...

Texte: Patrizia Moresco, Musik: Clemens Winterhalter, Regie: Lutz von Rosenberg Lipinsky
5. Mosbacher Lachnacht - Moderation: Ole Lehmann
Am 25. April 2020 wird die Mosbacher Lachnacht schon 5 Jahre alt. Grund genug zu Feiern! Moderator Ole Lehmann hat sich aus den letzten vier Lachnächten erneut eine Ladung Gäste eingeladen, als „Best of“ sozusagen - und alle haben neue Nummern im Gepäck!

HG Butzko, Gast in allen Kabarettsendungen des deutschen Fernsehens und Träger des Deutschen
Kleinkunstpreises 2014, ist der „Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts“. Denn wenn der Gelsenkirchener zu allem und jedem seine ganz spezielle Meinung äußert und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden, dann gelingt ihm das seltene Kunststück, einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen. Er ist ein Meister des investigativen Kabaretts, wie er besonders in seiner satirischen Interpretation der Finanzkrise unter Beweis stellt. Denn wo andere elegant abbiegen, da brettert er voll durch. Und trifft. Den Kern der Sache, und das Zwerchfell des Publikums!

Patrizia Moresco erhebt sich wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand bleibt verschont, am wenigsten sie selbst. Wie ferngesteuert sind wir? Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone Zombies. Den Blick, statt auf die Welt, aufs Display fixiert. Chatten statt reden, twittern statt flirten, bloggen statt poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, Quality time inklusiv. Coffee to Go und Red Bull halten uns auf Trab und zum Entspannen hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht! Und das bitte zackig, irgendwo zwischen Gärtnern und Burn out, damit man noch mit der Thermomix App eine vegan glutenfreie Suppe kochen kann. Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber akzeptieren wie wir sind, ehrgeizig wie Spitzensportler, dabei gelassen wie ein Zen-Mönch, die Wut niemals unterdrücken, aber immer positiv denken. Irgendwann hat doch die Optimierung ihren Zenit überschritten. Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders.

Daniel Helfrich bietet den Zuschauern gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie. Er behauptet: „Trennkost ist kein Abschiedsessen“. Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? Oder wie trennt sich eigentlich ein Informatiker? Durch Steuerung – Alt – Entfernen? Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. Hier wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert.

Frederic Hormuth stoppt das bekloppte Getriebe der Welt und beginnt mit seinen satirischen Wartungsarbeiten. Hormuth findet den Bullshit überall. Bei der Bundeswehr, im Krankenhaus, im Fußball, auf dem Arbeitsmarkt, im Kabarett und zu Hause. Trump twittert, Gauland giftet und Naidoo nölt. Heidi Klum hat leider kein Foto für dich und im Radio ist noch immer andauernd dieser Seitenbacher. Überall wird so viel Mist geredet. Und aus diesem Bullshit erwächst nichts Produktives, er macht nur alles platt und stinkt. Hormuth schafft Abhilfe mit maximal pointierten Antworten auf Fragen wie: Woran erkenne ich Bullshit? Wer sagt mir, wenn ich selbst bullshitte? Was halten die Außerirdischen davon? Und die Russen, der Islamist oder Horst Seehofer? Und vor allem natürlich auch: Kann man Bullshit als Schlager recyclen?

Einlass: 19:00 Uhr