Freitag, 27.12.2019
um 18:00 Uhr

Erdinger Urweisse Hütt´n
Hohgarten 1
78224 Singen




Erleben Sie eine fachlich geführte Weinprobe durch den Keller- und Winzermeister Armin Zolg vom gleichnamigen Weingut und Besenwirtschaft in Gailingen.
In lockerer Atmosphäre werden Ihnen die speziell für diesen Abend ausgesuchten Weine und der Betrieb vorgestellt.
Genießen Sie einen Abend „zwischen“ den Jahren in der Erdinger Urweisse Hütt´n in Singen. Teilnahme nur mit Voranmeldung bzw. Reservation möglich.

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

01.10.2020
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

01.10.2020
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

01.10.2020
PETER PAUL RUBENS

Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der führenden Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus gelangten innovative Arbeiten und Bildideen nach Nord- und Mitteleuropa. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Die große Sonderausstellung im Diözesanmuseums Paderborn zeigt unter dem Titel „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld stehen Peter Paul Rubens und der flämische Barock, seine Skulptur und Malerei, im Zentrum der Schau. So noch nie gezeigte Skizzen und Modelli von der Hand des Meisters und seiner Kollegen dokumentieren die schöpferische Kraft und die genialen Bildfindungen des einflussreichen Barockkünstlers.

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich Konzepten und Wahrnehmungsweisen des Barock in der zeitgenössischen Kunst. Hier stehen Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck mit ausgewählten Werken im Mittelpunkt.

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „CREDO“, „CARITAS“, den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

10:00 Uhr bis 18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20:00 Uhr

Paderborn

01.10.2020
In 80 Bildern um die Welt

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.rem-mannheim.de 

Mannheim

01.10.2020
11:00 Uhr
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

01.10.2020
Contra Corona

Über 30 Künstler und Designerinnen sind der Einladung der Glashütte Gernheim gefolgt und zeigen in der neuen Sonderausstellung "Contra Corona", dass auch in Zeiten einer Pandemie die Arbeit mit Glas in vielfältigen Ausprägungen fortlebt. Die Glashütte Gernheim möchte mit der Galerieausstellung die Kunstschaffenden unterstützen, die die jahrtausendealten Techniken der manuellen Fertigung von mundgeblasenem Hohlglas praktizieren und dadurch erhalten.

10:00 bis 18:00 Uhr

Petershagen

01.10.2020
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

01.10.2020
Aufbruch in die Moderne - Familie Viegener und die Fotografie

Die Schau im Bessemer-Stahlwerk zeigt eine Auswahl von 60 Schwarz-Weiß Fotografien aus dem Nachlass des Fotoateliers Viegener in Hamm. Sie repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.


Am 1. April 1925 wurde im westfälischen Hamm das Fotoatelier Viegener gegründet. Etwa zeitgleich begann in der Fotografie die Epoche der Moderne. Zu dieser Zeit hatte sich das junge Medium neben den "alten" Künsten bereits etabliert. Die Ausstellung zeigt die Veränderungen, die in der Fotografie in den folgenden Jahrzehnten stattgefunden haben. Die ausgestellten Bilder repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.

10:00 - 18:00 Uhr

Hattingen

01.10.2020
Armin Mueller-Stahl

Die Galerie am Dom (Wetzlar) präsentiert in Bad Homburg Malerei und Grafik des Vielfach-Genies Armin Mueller-Stahl.

05. September - 04. Oktober 2020
Mi - So 15-18 Uhr
Auch am Feiertag, Samstag 3. Okt. 2020, ist die Ausstellung geöffnet!

Vernissage: 04. September 2020
es spricht: Hans Michael Kirstein

Englische Kirche Bad Homburg
Ferdinandstraße 16, 61348 Bad Homburg vor der Höhe

 

Der Schauspieler, Geiger, Maler und Grafiker Armin Mueller-Stahl (*1930 in Tilsit/ Ostpreußen) zählt zu den großen Mehrfachbegabungen unserer Gegenwart. Er ist nicht nur einer der wenigen deutschen Mimen, die einen festen Platz in der großen Riege Hollywoods innehaben, der ausgebildete Konzertgeiger ist auch mit Leib und Seele Maler. Dass er auf diesem Terrain nicht einem modischen Trend folgt, zeigt diese Ausstellung, die die eigene Bildsprache und die Großartigkeit des Künstlers im Umgang mit Linie und Farbe belegen wird. Seit fast zwei Jahrzenten fasziniert Mueller-Stahl Kunstliebhaber mit seinen Bildern. Thematisch widmet er sich meist Persönlichkeiten aus Literatur, Musik, Film und Politik. Das Augenmerk liegt auf dem Porträt aus nächster Nähe in ausdruckstarke Mimik, das er souverän, mit gekonntem Strich, auf Leinwand und Papier bannt, so dass der Betrachter eine direkte Verbindung mit dem Porträtierten eingehen kann. Der Künstler selbst sagt zu seinem Werk: „Malerei, das ist mehr als ein Hobby. Wenn ich alles zusammennehmen würde, was ich im Laufe meines Lebens gemalt und gezeichnet habe, dann käme ein richtiges Werk zustande. Für mich gehören Schauspielerei, Malerei, auch die Schreiberei zusammen.“

Aufgrund der Hygiene-Maßnahmen und der dadurch begrenzten Teilnehmerzahl zur Vernissage bitten wir höflich um telefonische Anmeldung unter: 06441-46473 (13-18 Uhr)

15-18 Uhr

Bad Homburg vor der Höhe

01.10.2020
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

01.10.2020
Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

01.10.2020
Jörg Brüggemann: Wie lange noch

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 

Mannheim

01.10.2020
11:00 Uhr
JOHN FRANZEN

JOHN FRANZEN - LINES AND REFLECTIONS

Vernissage: Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr

Ausstellungsdauer: 04.09.-06.11.2020

 


Der Saisonstart der Frankfurter Galerien findet dieses Jahr vom 4. bis 6. September 2020 erneut parallel zur The Frankfurt Art Experience statt. Schlieder Contemporary zeigt eine Einzelausstellung des in Maastricht lebenden Künstlers John Franzen (*1981).

 


Leben als Motiv - John Franzen schafft abstrakte, minimalistische Kunstwerke durch das Einwirken existenzieller Kräfte und Energien. Der Künstler sieht sich als Medium des pulsierenden Universums und versucht, durch Zeichnen, Atmung, Zerstörung und seine reine Existenz dem Ursprung der Schöpfung näher zu kommen.

 

Die Ausstellung zeigt drei Werkgruppen des Künstlers. In den Werken seiner Serie "Creation is Destruction" werden die Reflektionen des Künstlers und des Betrachters auf verspiegelten Stahlplatten zum Kunstwerk und einzigem Motiv, denn er sieht nur sich selbst. Dieses Bild zerstört Franzen durch Axthiebe - die Zerstörung wirkt hier als Schöpfungsakt gegen den inneren Narzissmus in Form des eigenen glorifizierten Spiegelbildes.

 


Die feinen Zeichnungen der "Each Line one Breath" Serie entstehen in einer meditativen Arbeitsweise - der Künstler fokussiert sich auf sein Inneres und füllt die ursprüngliche Leere des Papiers mit Linien. Mit jedem Ausatmen zeichnet John Franzen eine Linie und schafft so durch die repetitive Arbeitsweise ein Manifest seines persönlichen Gemütszustandes auf dem Papier. Eine Weiterentwicklung der Werkserie stellt "One Line" dar - hier steht eine einzige Linie im Fokus, die als Maximierung seiner bisherigen Arbeitsweise zu sehen ist. Sie birgt das intrinsische Potential, sich in jede Form zu entwickeln. 

 


Öffnungszeiten zum Saisonstart:

Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr Vernissage

Samstag/Sonntag, 05.09.2020 11-18 Uhr u.n.V.

 


Öffnungszeiten 06.09.-06.11.2020

Montag-Sonntag nach Vereinbarung unter: art@schliedercontemporary.com oder +49 69 680 91188

 


Schlieder Contemporary

Beethovenstraße 29

60325 Frankfurt 

www.schliedercontemporary.com

Mo-So nach telefonischer Vereinbarung

Frankfurt

01.10.2020
11:00 Uhr
Leningradski feminism 1979

1979 veröffentlichten einige Frauen in Leningrad
die erste illegale feministische Zeitschrift der Sowjetunion.
Sie schreiben über den sowjetischen Alltag,
die Situation von Alleinerziehenden, Gewalt
in Geburtskliniken, Frauen in Gefängnissen. Ein
Skandal. Die Autorinnen werden des Landes verwiesen
oder kommen ins Lager.
Westliche Feministinnen übersetzen die Zeitschrift
in viele Sprachen. Die Ausstellung präsentiert die
Texte, erklärt die Zusammenhänge, in Videointerviews
erzählen die Autorinnen selbst.

Kurator_innen: Olessja Bessmeltsewa (St. Petersburg),
Philipp Venghaus (Leipzig).
Ausstellungskooperation: Leipziger Leibniz-Institut für
Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
und Zhaba (deutsch-russische Kulturwerkstatt) und
Forschungs- und Informationszentrum Memorial/
Benjamin-Joffe-Stiftung (St. Petersburg).

Gefördert durch das Auswärtige Amt
Ausstellungseröffnung

Sonntag 13. September 2020 | 12.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Ausstellung 13. September – 13. Dezember 2020

12-17 Uhr

Wiesbaden

01.10.2020
Die Rose ist ohne Warum

Im Leben wie in der Kunst sind Blumen nie banal, vermitteln sie doch versteckte symbolische Botschaften: Sie künden von der Fülle des Lebens, sind Ausdruck von Zuneigung, Verbundenheit und Anziehung. In der Kunst transportieren Blumenbilder zudem das Danach, die Vorahnung des Verfalls, das Welken, den Tod. Das Ende der Blütenpracht ist ihrer Schönheit bereits eingeschrieben.

Die Studierenden der Abschlussklasse von Ute Mahler und Göran Gnaudschun an der Ostkreuzschule für Fotografie nähern sich dem nur scheinbar einfachen oder gefälligen Thema aus unterschiedlichen Richtungen: von hochartifiziellen Fotografien kostbarer Blüten über Dokumentationen von Wildwuchs am Wegesrand bis hin zu Betrachtungen über die Versuche von Menschen, sich ihr Umfeld mittels Blumen und Pflanzen wohnlich zu machen.

Auf Schloss Neuhardenberg, wo seit dem 18. Jahrhundert Botanik und Kunst gleichermaßen geschätzt sind, werden Arbeiten von Felix Lampe, Lena Ures, Hannah Krist, Jonathan Scotti, Jaakov Pronin, Alicja Khatchikian, Mathilde Tijen Hansen, Max Korndörfer, Pascal Reif, Sofiane Vergnet, Sara Toussaint und Michelle Martins Carvalho gezeigt.

Die Ostkreuzschule für Fotografie, 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet, gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Dokumentarische, journalistische oder künstlerische Fotografie werden in ihren Unterschieden und Wechselwirkungen vermittelt, begleitet von Fotografen der Agentur Ostkreuz.

Ausstellung
12. 9. bis 6. 12.2020
Foyer Großer Saal
Eröffnung: Sa, 12. 9.2020, 14 Uhr

Eintritt frei

12.9. bis 25.10.2020: Di bis So 10-18 Uhr 26.10. bis 6.12.2020: Mi bis So 11-16 Uhr

Neuhardenberg

01.10.2020
Picasso/Miró

Münster feiert Picasso und Miró
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens widmet sich das Picasso-Museum in Münster im Herbst 2020 der außergewöhnlichen Beziehung zwischen Pablo Picasso und Joan Miró. Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Keramiken zeichnet die große Jubiläumsausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ (19.9.2020-10.1.2021) die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden spanischen Künstler nach und stellt ihre Werke in einen spannungsreichen Dialog.

Durch exemplarisch ausgewählte Arbeiten geht die Ausstellung dem Einfluss nach, den der Surrealismus auf Picassos und Mirós Schaffen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig betont die Präsentation ihre individuellen künstlerischen Handschriften. Ihr unterschiedliches Bilddenken wird durch die Gegenüberstellung ihrer keramischen und grafischen Arbeiten für den Besucher erfahrbar: So war Picassos Werk durch häufige Richtungs- und Stilwechsel gekennzeichnet und Miró blieb in seiner Bildsprache eher konstant und gradlinig. Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit. So führte er einmal aus: „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig und ausgedacht. Während man daran arbeitet, verändert es sich im gleichen Maße wie die Gedanken.“

Darüber hinaus beleuchtet die Schau, wie beide Spanier schöpferisch mit der Kunstgeschichte in Gestalt von Variationen nach alten Meistern umgingen. Beide Großen der spanischen Kunst eint jedoch der Umstand, dass sie zeitlebens nie den Schritt in die völlige Abstraktion vollzogen.

Di - So von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Freitag 10-19 Uhr

Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

01.10.2020
Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000) gehört zu den Begründern der Klang- und Medienkunst im 20. Jahrhundert. Der als Sohn deutscher Einwanderer in Los Angeles geborene Künstler konstruierte seit Ende der 1960er-Jahre komplexe audio-kinetische Installationen, in denen er sich mit den spezifischen Eigenschaften von Klang und Sprache auseinandersetzte.

In seinen komplizierten mechanischen und technologischen Skulpturen, die er selber oft Maschinen nannte, erforschte er auf der Grundlage seiner Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und der Verhaltensforschung akustische Phänomene und die Funktionsweisen der Wahrnehmung. Als singulärer Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft erweiterte der seit 1980 in Hamburg lebende Künstler seine zunächst noch an automatische Musikinstrumente erinnernden Skulpturen und Objekte im Laufe der Zeit zu interaktiven Klanginstallationen, die zuletzt auch Zeichnungen und Projektionen mit einbezogen.

Mi-Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

01.10.2020
Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

01.10.2020
Heinz Peter Knes

Fotografische Arbeit präsentiert Recherchen und Arbeiten aus unterschiedlichen Projekten des Künstlers Heinz Peter Knes (*1969, Gemünden am Main) und setzt diese in ein neues und gegenwärtiges Verhältnis. Durch die Betrachtung von geschichtlichem Material veranschaulicht Knes das Produzieren, Zeigen und Lesen von Bildern und ihre Effekte auf das kollektive Bildgedächtnis. „Arbeit“ im Sinne eines marxistischen Begriffs oder einer schöpferischen Auseinandersetzung ist darüber hinaus auch inhaltlicher Gegenstand. In Fotografische Arbeit stehen sich historisches Material und gegenwärtige Analyse gegenüber.
 
Fotografische Arbeit ist Heinz Peter Knes’ erste institutionelle Ausstellung in Europa.
 
Kuratiert von Melissa Canbaz

Mi bis So 14 - 18 Uhr

Bremen

01.10.2020
Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen

Die Herkunft von Museumsobjekten rückt immer stärker in den Fokus der Museumsarbeit. In vielen (Kunst-)Museen ist die Provenienzforschung etabliert. Die Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem und anderweitig unrechtmäßig erworbenem Kulturgut ist zu einer Kernaufgabe der Museen in Deutschland geworden. Im Mittelpunkt der Provenienzforschung steht die Beschäftigung mit dem Holocaust. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren weitere Unrechtskontexte, die mit gewaltsamem und unrechtmäßigem Entzug von Kulturgütern verknüpft sind.
Dazu zählt die Aufarbeitung von Kunstraub in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR.


Sehr vielschichtig ist der Umgang mit Kulturgut aus dem kolonialen Unrechtskontext. Es gelangte in großem Umfang in europäische Museen. Dieses Feld betrifft neben ethnologischen auch archäologische, naturkundliche und heimatgeschichtliche Museen. Gefahr für das Weltkulturerbe stellen auch Kriege und bewaffnete Konflikte dar. Hier sind Kriegsverluste und Beutekunst zu nennen. Illegale Ausfuhr oder Einfuhr stellen einen Verstoß gegen Kulturgutschutzgesetze des Herkunftslandes dar. Besonderes Feingefühl bedarf der Umgang mit menschlichen Überresten (Human Remains). Alle diese Bereiche werden in unserer Ausstellung vorgestellt.

Durch die gemeinsam von LWL und LVR initiierte Wanderausstellung soll auch die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Es werden Museen unterschiedlicher Gattungen und Größenordnungen in NRW einbezogen.

Im Burgsaal der Wewelsburg

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Die Geschichte der Dinge“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Büren-Wewelsburg

01.10.2020
Jan Bajtlik

Jan Bajtlik. Linien - Rhythmen - Labyrinthe

Die Ausstellung von Jan Bajtlik zeigt die Faszination des Künstlers für die Ursprünge der visuellen Gegenwartskultur, die er in der europäischen Antike, in der Erfindung der Schrift und in der fernöstlichen Kalligraphie und Landschaftsmalerei aufspürt.

Charakteristisch für Jan Bajtliks Schaffen sind der Verzicht auf eine deutliche Abgrenzung von Vorderund-Hintergrund und das daraus resultierende Spiel mit dem Auge des Betrachters. Bajtliks Schwarz-Weiß-Gemälde zeugen von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, pulsierende Rhythmen zu schaffen, die zwar unterschiedlich dicht komponiert sind, aber immer den Blick des Betrachters fesseln und aufs Detail lenken.  Die gezeigten Arbeiten stammen größtenteils aus vier Werkgruppen: dem Zyklus „Griechische Labyrinthe” (2016-2017), raffinierten Zeichnungen, die im Buch „Ariadnes Faden“ publiziert wurden, einer Serie von Studien zur Ikonographie der griechischen Antike (2017), dem Zyklus „Jardin Particulier I” (2018), der den fließenden Übergang zwischen der Gegenständlichkeit des Stilllebens und der Abstraktion veranschaulicht, sowie neuesten, erstmals öffentlich ausgestellten Arbeiten.

Jan Bajtlik ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Illustration, Grafikdesign, Malerei und Zeichnung arbeitet. Er absolvierte die Fakultät für Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (2013). Seit 2016 arbeitet er u.a. für Hermès Paris an Entwürfen für Seidentücher, Modeaccessoires, Emaille-Schmuck, Schaufensterdekoratonen und Hermès Home: Keramik, Stoffe, Tapeten, Strandbekleidung. Seine Projekte repräsenteren verschiedene Designansätze, Stile und Techniken. Er illustrierte u.a. für die New York Times, das Time Magazine, Courrier Internatonal und Google. Jan Bajtlik entwirft auch Grafiken für Swatch-Uhren. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen internatonalen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Bologna Ragazzi Award 2015. Das von ihm illustrierte Buch „Unser Auto“ war laut New York Times das beste illustrierte Kinderbuch 2018. Er arbeitet mit der Galerie Szydłowski in Warschau zusammen. www.janbajtlik.com

Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Szydłowski, Warschau

 

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 17.00 Uhr

1. Meisterkonzert

TrioVanBeethoven

Verena Stourzh, Violine

Franz Ortner, Violoncello

Clemens Zeilinger, Klavier

 

Lorna Anderson, Sopran

Jamie MacDougall, Tenor

 

 

Werke von Ludwig van Beethoven und Joseph Haydn                             

 

„Beethoven volkstümlich und trotzdem kunstvoll.“ (pizzicato)

 

Auch wenn sie den unbekanntesten Anteil seines Gesamtwerks bilden, sind Beethovens Volksliedbearbeitungen ein Genuss. In ihnen spürt der „Titan“ den emotionalen Nuancen der Texte bis in die innersten Tiefen nach. Schnellere Arrangements besitzen eine großartige Energie, langsame eine bewegende Expressivität. Diese Tiefenschärfe der Musik Beethovens berührt und bewegt bis heute - sowohl spätere Komponisten, die sich an ihm maßen, als auch das Publikum, das nicht nur unterhalten, sondern stets gepackt wird von der Musik des großen Meisters, dessen 250. Geburtstag die Musikwelt im Jahr 2020 weltweit feiert.

 

Beethoven als Symbol der Verbundenheit mit den Meistern der Wiener Klassik, aber auch als Visionär und Ventil für Neues – das passt zum „Haupt-Thema“ des TrioVanBeethoven.  Die Pflege der klassischen Trio-Literatur, aber auch Kompositionsaufträge für Uraufführungen oder Crossover-Projekte prägen seine Tätigkeit. Mit ihrer CD „Beethoven’s Celtic Voice“ sorgten das Trio und die beiden Solisten 2018 für „eine liebenswerte Überraschung“ (concerti) in der Klassikszene.

 

Im Rhamen der Muziek Biennale Niederrhein 2020

Vera Deckers - „Wenn die Narzissten wieder blühen“

Kabarett/ Comedy

Die Narzissten haben die Macht übernommen. Verpackung ist wichtiger als Inhalt.
Aufmerksamkeit ist die globale Währung. Existent ist nur noch, wer online ist – und der Lauteste gewinnt.
Das ist einerseits schrecklich, andererseits zum Schreien komisch. Helikoptereltern halten ihre Kinder auf der Schaukel an und Zucker für das neue Heroin. Teenager experimentieren nicht mehr mit Drogen, sondern posieren für Selfies und schuften als Influenzer im Youtube-Tagebau. Selbstverwirklichung ist das Gebot und jeder kann ein Star sein. Aber wenn jeder die erste Geige spielt, wie klingt dann das Orchester? Und wieso kann man Schreihälsen nicht einfach den Twitteraccount sperrren?
Selbstoptimierer tragen Fitness-Tracker, zählen Schritte, Kalorien, Schweißtropfen, Rülpser und das Geschnarche im Schlaf. Solche Zeiten erzeugen Selbstzweifel:
Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal ’ne Pulsuhr hat?
Wie soll ich mich selbst verwirklichen, wenn ich als Freiberufler nicht mal eine Wohnung finde? Warum ist ein Vollbart nicht mehr Mathelehrern mit Cordhosen vorbehalten? Seit wann wird nicht mehr auf Begabung hin gefördert, sondern auf Verdacht? Und wieso werden im Flugzeug eigentlich keine Nüsschen mehr gereicht?
Den Wahnsinn der heutigen Zeit belegt die studierte Psychologin anhand von wissenschaftlichen Studien und findet auch Beruhigendes: Gelegenheitstrinker leben länger als Leute, die gar keinen Alkohol trinken.
Ist also doch noch nicht alles verloren?

Forum Frauenkirche

»10 Jahre nach dem 3. Oktober 2010: Immer noch zu früh?«

Bundespräsident a.D. Christian Wulff 

Dresden

01.10.2020
19:30 Uhr
Von Bluma, Matthis und Pernilla

Lesungen mit Silke Schlichtmann sind immer ein Happening – da wird keinesfalls nur zugehört! Da werden Geschichten mit Bildern illustriert, fliegen Quizfragen durch den Raum, wird in Sprachspielen fabuliert. Auch die Gitarre ist stets im Gepäck, manchmal sogar eine Apfelschälmaschine und alles zusammen macht eine echte Lesekünstlerin aus. Dazu wurde Silke Schlichtmann 2019 gekürt, war 2018 mit ihrem Buch Bluma und das Gummischlangengeheimnis (Hanser 2017) für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und begeistert Erstleser*innen mit Geschichten um Matthis und Pernilla, ihren beliebten im Hanser-Verlag erscheinenden Kinderbuchreihen. In diese Geschichten wollen wir hineinspringen, wollen uns gemeinsam an knifflige Detektivarbeit wagen – und echte PernillaFans kennen ihn natürlich und singen lautstark mit, den Regenwürmerrettungssong!

Ab 6 Jahre
Bei Interesse an einer Lesung in Ihrer Schule  melden Sie sich bei Marisa Rohrbeck unter rohrbeck@lit-zentrum-goe.de

 

1. Oktober 2020  Donnerstag  08:20 Uhr
(Lesung, Literatur)
Brüder-Grimm-Schule, Göttingen

1. Oktober (Donnerstag), 10:30 Uhr
(Lesung, Literatur)
Hagenbergschule

Göttingen

01.10.2020
08:20 Uhr
ABBA GOLD The Concert Show - Knowing You - Knowing Me
„Knowing You – Knowing Me“ Tour

Sie ist eine der erfolgreichsten Musikgruppen aller Zeiten und liefert mit ihren unsterblichen Hits den Sound für Generationen: die Kultband ABBA! Dass die zahllosen Fans der schwedischen Ausnahmeband das einzigartige Feeling der unvergessenen ABBA-Songs auch heute noch originalgetreu erleben können, dafür sorgt die grandiose Live-Show „ABBA GOLD – The Concert Show“!

Was sich im April 1974 beim „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ in Brighton ereignete, war für ABBA alles andere als ein „Waterloo“. Mit ihrem Sieg, der sie weltweit an die Spitze der Charts katapultierte, legten die schwedischen Popkünstler den Grundstein für ihre absolute
Ausnahmekarriere. Bald erfasste ein wahres ABBA-Fieber länderübergreifend und Kontinente umspannend die immer größer werdende Fan-Gemeinde. Über 375 Millionen verkaufte Tonträger weltweit sowie in mehr als 20 Ländern 124-mal Platz 1 in den jeweiligen Single-Charts und 78-mal Platz 1 in den Album-Charts sprechen eine deutliche Sprache. Heute ist ABBA längst zum Mythos geworden, der die Menschen nach wie vor fasziniert und inspiriert. Mit „ABBA GOLD – The Concert Show“ wird dieser Mythos perfekt zu neuem Leben erweckt – überwältigend, bewegend, mitreißend und unvergesslich.

Dass die Superhits, mit denen ABBA die Discos in den 1970er- und 1980er-Jahren dominierte, heute wie damals das Publikum unmittelbar begeistern, ist bei „ABBA GOLD – The Concert Show“ Abend für Abend hautnah mitzuerleben.

So sorgen die Macher von „ABBA GOLD – The Concert Show“ unter der Ägide des Produzenten Werner Leonard, seines Zeichens Gründungsmitglied des Palast Orchesters mit seinem Sänger Max Raabe sowie bis Oktober 2013 künstlerischer Leiter und Produzent von „ABBA MANIA“, auch in der kommenden Spielzeit für wahre Begeisterungsstürme beim Publikum. Wenn Glamour-Pop und Ohrwürmer aus der Glitzerwelt so perfekt wie bei „ABBA GOLD“ auf die Bühne gebracht werden, erfährt die legendäre Popband tatsächlich eine Wiederauferstehung. Denn nicht nur musikalisch ist „ABBA GOLD - The Concert Show“ ein eindrucksvolles Revival, auch die Performance lässt nichts zu wünschen übrig: Mit den aktuellsten technischen Mitteln wird das original ABBA-Feeling im „Hier und Jetzt” präsentiert. Von den Originalkostümen bis hin zum schwedischen Akzent der bewunderten Vorbilder – jedes noch so kleine Detail ist authentisch ABBA. Bereichert wird die Original-Show durch die bühnentechnischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts: Neben den Welthits im Unplugged-Gewand sorgen eine Video-Show mit Live-Kamera sowie eine
moderne Retro-Licht-Show für ein wahrhaft „goldenes“ Konzerterlebnis. Damit das Publikum den unverwechselbaren ABBA-Klang im „Hier und Jetzt“ erleben kann, wurde
wochenlang im Tonstudio gearbeitet. Doch nicht nur der Sound auch die Choreographie besticht durch höchste Perfektion und Authentizität. Mit Superhits wie „Waterloo“, „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” lässt „ABBA GOLD - The Concert Show“ die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen. Was vor wenigen Jahren als kleines feines Event begann, begeisterte in der Saison 2018/19 weltweit in mehr als 100 Veranstaltungen zahllose Menschen.

„ABBA GOLD – The Concert Show “ ist in punkto musikalischer Qualität und Bühnenshow definitiv Weltklasse! Dass ABBA nicht nur retro ist, sondern auch zeitlos und hochaktuell, beweist die Show unter dem Motto „Knowing You – Knowing Me“. Von der ersten Sekunde an bringt die grandiose LiveInszenierung „ABBA GOLD – The Concert Show“ das Publikum quer durch alle Generationen in Bewegung. Mit einer Mischung aus eingängigen und zugleich raffinierten Melodien, die unmittelbar ins Ohr gehen, war und ist auch heute noch ABBA absolut stilprägend. Nach wie vor ist die Musik der Kultband unverwechselbar und für ein breites Publikum ein Garant für „Happiness“: The ABBA-Feeling is still alive! Freuen Sie sich mit uns auf die neue Saison von „ABBA GOLD – The Concert Show“: die LivePerformance als ein faszinierendes Erlebnis für Jung und Alt - ein Event der Extraklasse!

Wir wünschen viel Vergnügen bei „ABBA GOLD – The Concert Show“ – „Knowing You – Knowing Me“!
Lucy van Kuhl - "Dazwischen"
Aufgrund Covid 19 werden neben jeder Buchung rechts und links jeweils 3 Plätze automatisch gesperrt. Daher ist es wichtig, dass alle die gemeinsam sitzen möchten auch EINE GEMEINSAME BUCHUNG mit der gewünschten Personenzahl buchen. Nur dann sitzen Sie auch tatsächlich beieinander.

Lucy van Kuhl - „DAZWISCHEN“

Klavier – Chanson – Kabarett
Wir sind oft dazwischen. Pasta oder Pizza? Samsung oder Apple? Welchen Handy-Vertrag bei
den vielen Angeboten? Bleibe ich bei meinem Partner oder will ich etwas Neues?
Als Sklaven unserer Zeit hetzen wir von Termin zu Termin, schieben manchmal Menschen und
Hamburger einfach so dazwischen. Arbeite ich noch oder lebe ich schon?
Lucy van Kuhl zeigt in ihrem neuen Programm, dass der "Dazwischen"-Zustand etwas
Aufregendes hat. Schließlich befinden wir uns alle im "Dazwischen" zwischen Geburt und Tod,
das man Leben nennt. Wie schlimm ist es, mal eine zeitlang auf zwei halben Stühlen sitzen?
Auf ihre humorvoll-nachdenkliche Art erzählt und besingt Lucy van Kuhl Situationen aus dem
Leben. In ihren sensiblen Chansons und knackig-pointierten Kabarett-Liedern bringt sie´s
auf den Punkt – und das Ein oder Andere steht natürlich auch zwischen den Zeilen...


Vita Lucy van Kuhl:
„Lucy van Kuhls Art zu musizieren und zu singen begeistert mich, ihre Worte sind poetisch
und ironisch. Sie schafft ausdrucksstarke Bilder und setzt sie musikalisch ganz zauberhaft
um." (Konstantin Wecker)
Seit Oktober 2018 ist sie in Konstantin Weckers Label "Sturm & Klang" unter Vertrag, wo im
April 2019 ihre neue CD "Dazwischen" erschienen ist und 2020 im Herbst eine weitere CD mit
Band herauskommt.
Die studierte Germanistin und Pianistin verbindet in ihren Liedern ihre beiden Steckenpferde
Wort und Musik. Sie beobachtet ihre Umwelt, ihre Mitmenschen und sich selbst und kombiniert
auf charmant-unnachahmliche Weise Klavier-Kabarett mit Chansons.
Ihre Programme sind wie Yoga für die Bauchmuskeln: Anspannung – Entspannung und am Ende
stellt sich ein Glücksgefühl ein.
Lucy van Kuhl erreicht ihr Publikum durch ihre natürlich-authentische Art. Man findet sich in
ihren Liedern wieder, in den kleinen Tücken des Alltags, die sie ironisch besingt, aber auch in
ihren ehrlichen ruhigen Chansons.
Für ihre Songtexte erhielt sie 2017 ein Stipendium an der "Celler Schule", der einzigen
Masterclass für Songtexter in Deutschland, gefördert durch die GEMA-Stiftung.
Zusätzlich erhielt sie den "Hans Bradtke-Förderpreis", gestiftet von Barbara Berrien, der
Tochter des Textdichters Hans Bradtke (u.a. "Pack die Badehose ein", "Ohne Krimi geht die Mimi
nie ins Bett", "Weiße Rosen aus Athen", "Rote Lippen soll man küssen") für ihre "Originalität,
Lust am Spielen, große Experimentierfreude und ihre virtuosen Texte."
2019 gewann sie einen der renommiertesten Kabarett-Preise Deutschlands, das Passauer
"ScharfrichterBeil" (Jury- und Publikumspreis!).
Begeistert zeigt sich auch Chansonnier Tim Fischer. Er engagiert sie immer wieder, mit ihm
gemeinsam auf der Bühne zu stehen und singt in seinem aktuellen Programm "Zeitlos" ihr Lied
"Letzter Sommertag".
"Ich habe mich in die Songs von Lucy van Kuhl verliebt! Sie ist komisch und berührend
zugleich, eröffnet neue Horizonte und nimmt uns mit auf eine leidenschaftliche,
hochmusikalische Reise. Einfach hinreißend!" (Tim Fischer)
Lucy van Kuhl lebt in Südfrankreich, Berlin und auf Reisen.

Einlass: 19:30 Uhr
Spenden-Ticket – Theater am Park - #seidabei - Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Solidaritätstickets für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft Deutschlands - #seidabei

Niemand konnte Anfang des Jahres 2020 auch nur im Geringsten erahnen was nur kurze Zeit nach Jahresanbruch über unsere Gesellschaft hereinbrechen würde - und doch ist der Coronavirus allgegenwärtig und in jedem Aspekt unseres Alltags zu spüren. Doch trotz massiver Einschränkungen wie Abstandsregeln und verschärfte Hygienevorschriften sowie dem Wandel des Arbeitsalltags für jeden einzelnen von uns gilt ein Gebot mehr als je zuvor: Zusammenhalt und Solidarität!

Doch nicht nur im engeren Umfeld ist unsere Hilfe mehr gefragt denn je. Auch die Kulturbranche benötigt dringend unsere Unterstützung. Ob es nun Theaterhäuser sind, die aufgrund von gesetzlich verordneten Schließungen große Teile ihrer Spielzeiten absagen mussten, oder Spielstätten und Live-Clubs, die einer Welle von Tour-Absagen und Verlegungen gegenüberstehen, alle sind sie auf unsere Hilfe angewiesen.

Genau um hier gegensteuern zu können und gemeinsam aus der Krise herauszukommen wurde die Initiative #seidabei ins Leben gerufen. In diesem Rahmen werden Tickets für Geisterkonzerte und andere Veranstaltungen, die so nie stattfinden werden, wie auch Solidaritätstickets angeboten um genau da helfen zu können wo eine ganze Branche vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung steht. Natürlich wird mit dem Kauf der Tickets nicht nur Dein Lieblingskünstler oder Veranstalter unterstützt, sondern auch der Ticketing Dienstleister ADticket um auch in Zukunft zuverlässig Tickets für Deine Lieblingsveranstaltungen anbieten zu können.
(Quelle Text: mma | AD ticket GmbH)


Achtung, Sie kaufen KEINE Eintrittskarte zu einer Vorstellung sondern unterstützen uns mit dieser Spende !
hr-Sinfoniekonzert-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 26.08.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 27.08.2020 ab 10 Uhr.

hr-Sinfoniekonzert-NEU

Schostakowitsch 14

Miina-Liisa Värelä | Sopran
Mika Kares | Bass
Klaus Mäkelä | Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch | 14. Sinfonie


Mit Schostakowitsch »Siebter« hat der finnische Ausnahmedirigent Klaus Mäkelä bereits in der vergangenen Saison gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester Begeisterungsstürme entfacht. Nun kommt der jüngst zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic und bald auch zum Chefdirigenten des Orchestre de Paris avancierte 24-Jährige mit einem weiteren Schostakowitsch-Werk nach Frankfurt: der selten zu hörenden 14. Sinfonie. Es ist ein zutiefst eindrucksvolles wie düsteres Werk, das der große russische Sinfoniker während eines Krankenhausaufenthaltes 1969 in Moskau komponierte. Unmittelbar beeinflusst von Modest Mussorgskijs »Liedern und Tänze des Todes« und Benjamin Brittens »War Requiem« umfasst es elf Lieder für Sopran, Bass und Kammerorchester, die sich thematisch nahezu alle direkt mit dem Tod auseinandersetzen – jenseits jedweder Glaubensvorstellungen, schonungslos, hart und nüchtern: eine fatalistische Bilanz, aber auch ein leidenschaftlicher Protest. »Der Tod«, so Schostakowitsch, »erwartet jeden von uns. Ich kann nichts Gutes darin sehen, dass unser Leben so endet, und das ist es, was ich in diesem Werk vermitteln will.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Garderoben, Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

___________

With Shostakovich »Seventh«, the exceptional Finnish conductor Klaus Mäkelä, together with the Frankfurt Radio Symphony, already sparked storms of enthusiasm last season. Now the 24-year-old, who recently advanced to Chief Conductor of the Oslo Philharmonic and soon also Chief Conductor of the Orchestre de Paris, is coming to Frankfurt with another Shostakovich work: the rarely heard Symphony No. 14. It is a deeply impressive and somber work that the great Russian symphonist composed during a hospital stay in Moscow in 1969. Directly influenced by Modest Mussorgsky´s »Songs and Dances of Death« and Benjamin Britten´s »War Requiem«, it comprises eleven songs for soprano, bass and chamber orchestra, almost all of which thematically deal directly with death – beyond all religious beliefs, unsparingly, harshly and soberly: a fatalistic balance, but also a passionate protest. »Death«, says Shostakovich, »awaits each of us. I can see no good in our life ending like this, and that is what I want to convey in this work. «

NOTE:
NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of cloakrooms, breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.


Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Frankfurt am Main

01.10.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
hr-Sinfoniekonzert-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 26.08.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 27.08.2020 ab 10 Uhr.

hr-Sinfoniekonzert-NEU

Schostakowitsch 14

Miina-Liisa Värelä | Sopran
Mika Kares | Bass
Klaus Mäkelä | Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch | 14. Sinfonie


Mit Schostakowitsch »Siebter« hat der finnische Ausnahmedirigent Klaus Mäkelä bereits in der vergangenen Saison gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester Begeisterungsstürme entfacht. Nun kommt der jüngst zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic und bald auch zum Chefdirigenten des Orchestre de Paris avancierte 24-Jährige mit einem weiteren Schostakowitsch-Werk nach Frankfurt: der selten zu hörenden 14. Sinfonie. Es ist ein zutiefst eindrucksvolles wie düsteres Werk, das der große russische Sinfoniker während eines Krankenhausaufenthaltes 1969 in Moskau komponierte. Unmittelbar beeinflusst von Modest Mussorgskijs »Liedern und Tänze des Todes« und Benjamin Brittens »War Requiem« umfasst es elf Lieder für Sopran, Bass und Kammerorchester, die sich thematisch nahezu alle direkt mit dem Tod auseinandersetzen – jenseits jedweder Glaubensvorstellungen, schonungslos, hart und nüchtern: eine fatalistische Bilanz, aber auch ein leidenschaftlicher Protest. »Der Tod«, so Schostakowitsch, »erwartet jeden von uns. Ich kann nichts Gutes darin sehen, dass unser Leben so endet, und das ist es, was ich in diesem Werk vermitteln will.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Garderoben, Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

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With Shostakovich »Seventh«, the exceptional Finnish conductor Klaus Mäkelä, together with the Frankfurt Radio Symphony, already sparked storms of enthusiasm last season. Now the 24-year-old, who recently advanced to Chief Conductor of the Oslo Philharmonic and soon also Chief Conductor of the Orchestre de Paris, is coming to Frankfurt with another Shostakovich work: the rarely heard Symphony No. 14. It is a deeply impressive and somber work that the great Russian symphonist composed during a hospital stay in Moscow in 1969. Directly influenced by Modest Mussorgsky´s »Songs and Dances of Death« and Benjamin Britten´s »War Requiem«, it comprises eleven songs for soprano, bass and chamber orchestra, almost all of which thematically deal directly with death – beyond all religious beliefs, unsparingly, harshly and soberly: a fatalistic balance, but also a passionate protest. »Death«, says Shostakovich, »awaits each of us. I can see no good in our life ending like this, and that is what I want to convey in this work. «

NOTE:
NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of cloakrooms, breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.


Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Frankfurt am Main

01.10.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
Chiemgau Arena - ARENA-TOUR
ARENA-TOUR:
Lassen Sie sich mitnehmen, auf eine Reise in die Biathlon-Welt. Erfahren Sie in rund zwei Stunden viel Wissenswertes über die historische Sportstätte, welche sich über die letzten 40 Jahre zu einem der bedeutendsten Bundesstützpunkte für die olympischen Sportarten Langlauf, Skisprung, Nordische Kombination und Biathlon entwickelt hat. Ihr Guide führt Sie dabei u.a. auch zu den nicht frei zugänglichen Bereichen der Chiemgau Arena.

CHIEMGAU KARTE:
Als Inhaber einer Chiemgau Karte (u.a. Touristen mit Übernachtungen in Ruhpolding und Inzell) ist die Teilnahme an einer Arena-Tour kostenlos. Bitte erkundigen Sie sich vorab, ob Ihre Unterkunft eine Chiemgau Karte ausstellt. Die Chiemgau Karte muss am Veranstaltungstag vor Ort vorglegt werden.
Eine Anmeldung bzw. ein Ticket ist dennoch erforderlich. Das Ticket muss nicht zwingend gedruckt und kann bei der Anmeldung von Ihrem Smartphone gescannt werden.

VERANSTALTUNGSINFOS:
Treffpunkt: Zuschauertribüne (15 Minuten vor Tourstart)
Dauer: ca. 2 Stunden
Mindesteilnehmerzahl: 8 Personen

BESONDERE HINWEISE:
Die Mitnahme von Kinderwägen/Buggys ist nicht möglich.
Das Mitführen von Tieren ist nicht erlaubt.
Gerne bieten wir barrierefreie und englischsprachige Arena-Touren an. Anfragen bitte an: arena-tour@chiemgau-arena.de

Die Arena-Touren unterliegen den aktuell gültigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen; dies erfordert besondere Regelungen, so dass u. a. während der Tour eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

TREFFPUNKT: Zuschauertribüne in der Chiemgau Arena (15 Minuten vor Tourstart)
Heute weder Hamlet
Ein Stück Theater

Endlich geht es wieder los - mit einem ganz besonderen Theaterstück! Erleben Sie Publikumsliebling Andreas Klaue in einem Abend über das Theater und das Leben. Und erfahren Sie außerdem alles, was Sie schon immer über „Hamlet“, das berühmteste Theaterstück der Welt, wissen wollten.

Weil die angekündigte Vorstellung „Hamlet – Prinz von Dänemark“ von William Shakespeare ausfällt, beginnt Bühnenarbeiter Ingo Sassmann damit, aufzuräumen. Er ist eigentlich gelernter Schauspieler, hat aber nach einem Karriereknick die Seiten gewechselt und ist nun hauptsächlich dafür zuständig, den Vorhang zu öffnen und zu schließen. Doch als er an diesem Abend feststellt, dass der Zuschauerraum wider Erwarten nicht leer ist, nutzt Ingo Sassmann seine Chance.

Erst zögernd, dann immer offener und offensiver erzählt er seine Ansichten vom Leben zwischen den Kulissen, von Durchbruch und Einbruch, von Sein und Schein. Und das Wichtigste am Theater, so seine Erkenntnis, ist der Vorhang! Es gibt tausend Arten den Vorhang zu öffnen. Erinnerungen kommen auf an Episoden seiner Theaterlaufbahn, an seine Frau Rebecca, an sein Dasein als Vorhangzieher – und immer wieder an „Hamlet“, dessen Titelrolle er mehrfach gespielt hat. Und je tiefer er sich erinnert, desto mehr Verborgenes kommt aus ihm heraus.

Vorhang auf für Andreas Klaue als Ingo Sassmann in „Heute weder Hamlet“. Ein tragikomisches Ein-Mann-Stück der Extraklasse!
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) (2020) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)
Alexandra Waierstall - „VENUS un/seen“ Uraufführung
Ein Körper versucht eine Existenz in einer neuen Umgebung aufzubauen, sich daran anzupassen und neu zu definieren. Dabei bringt dieser Körper noch vieles aus der vorherigen Reise mit – Erinnerungen, Bilder, Eindrücke, Beziehungen. Der Tanzkörper scheint während der COVID-19 Pandemie in eine neue Realität geworfen worden zu sein, so beobachtet die Düsseldorfer Choreografin Alexandra Waierstall. Mit ihrem neuen Solo „VENUS un/seen" für die Tänzerin Karolina Szymura versucht sie – begleitet durch die musikalische Komposition des renommierten Düsseldorfer Komponisten und Pianisten Volker Bertelmann alias HAUSCHKA – spezifische Faktoren einer neuen Welt, wie Räumlichkeit, Zeitlichkeit und Beziehung, zu erforschen. Diese Analyse findet durch die Linse der Erinnerung, der Abwesenheit, die Linse des Unverhohlenen und des Unentschlossenen statt. Um eine Sprache für diesen Transformationsprozess zu finden, entscheidet sich Alexandra Waierstall dafür, auf die Wahrnehmungsfähigkeit des Körpers, statt auf die Gewissheit der Augen zu vertrauen. Der Tanzkörper sammelt, erinnert sich, fügt zusammen und imaginiert – dabei wird seine zerbrochene Existenz und Verletzlichkeit nicht verborgen oder ignoriert, sondern das fragmentierte Selbst geehrt und gefeiert, indem es tatsächlich zum neuen Terrain, zur neuen Realität wird.
Die in Düsseldorf lebende Choreografin Alexandra Waierstall, von 2014 bis 2016 Factory Artist am tanzhaus nrw, entwirft Choreografien, Installationen, Situationen, Klänge, Texte, Filme und Bilder. Durch das Experimentieren mit verschiedenen Produktionsstrukturen und künstlerischen Austauschpraktiken entstehen Arbeiten für Theater, Galerien, Museen und urbane Räume. Mit „VENUS un/seen“ hinterfragt und ersinnt sie, was ihre Kunstform, der Tanz, in einer sich ändernden Welt bedeutet.

Dauer: 50 Min.
3. große Löffinger Lachnacht - ! Verlegt ! Neuer Termin: Donnerstag, den 01.10.2020
Es wird wieder gelacht in Löffingen! Es wartet erneut ein fantastischer Mix aus Kabarett und Comedy auf Sie! Der charmante Ole Lehmann, der durch ein tolles Programm führen wird und sich dabei auf die suche nach fröhlichen Menschen macht, denn er fragt sich: Warum haben so viele Menschen ihre unbeschwerte Art verloren? Wann sind die Worte ‚Danke‘ und ‚Bitte‘ verschwunden? Warum gibt es so wenige fröhliche Rap-Texte? Warum wird Ole als Homo beschimpft, wenn es doch nur der lateinische Ausdruck von ‚Mensch‘ ist? Und warum bedeutete das englische Wort ‚Gay‘ früher ‚Fröhlich‘ und heute ‚Schwul‘? Aber auch seine Gäste kommen zu Wort: Ausbilder Schmidt meint: Weltweit hat das Luschen-Virus zugeschlagen. Aber er ist der Erlöser. Die Männer verweichlichen zusehends. Eben noch im Garten Holz gehackt bei Minus 20 Grad, zack „Männergrippe“ und man hört tagelang ein leises Gejammere oder ein röchelndes „Mutti, Mutti hilf mir, ich sterbe“. Ja klar, die Zeiten ändern sich. Früher ging der Mann zur Jagd und das reichte auch! Heute muss er
alles können und darf dabei aber nicht verlieren, was ihn ausmacht: männlich sein! Lange auf dem Klo sitzen, Zahntuben auflassen, sich mal prügeln, Bier trinken, im Keller seinen Hobbies nachgehen, grillen und einfach mal nicht reden müssen! Ausbilder Schmidt, die Anti-Lusche weiß, was hier zu tun ist. Patrizia Moresco erhebt sich wie Phönix aus der Flasche, gegen den neuen Zeitgeist. Nichts und Niemand bleibt verschont, am wenigsten sie selbst. Wie ferngesteuert sind wir? Mit intergalaktischer Geschwindigkeit rasen wir durchs Leben, mutieren zu Smartphone Zombies. Chatten statt reden, twittern statt flirten, bloggen statt poppen. Was zählt ist die optimale Ausnutzung des Terminkalenders, Quality time inklusiv. Coffee to Go und Red Bull halten uns auf Trab und zum Entspannen hecheln wir ins Yoga. Selbstverwirklichung ist keine Option mehr, sondern Pflicht! Wir sollen selbstkritisch sein, uns aber akzeptieren wie wir sind, ehrgeizig wie Spitzensportler, dabei gelassen wie ein Zen-Mönch... Kein Wunder, dass wir aussterben, sexy geht anders.
Roger Stein bietet mitreißendes Musik-Flegel-Entertainment zwischen Comedysongs, Liedermacherei und Post-Romantik. In kraftvoller Vielseitigkeit, mit Selbstironie und Charme, flegelt er multiinstrumental und reimgeladen durch sein Programm und gibt zeigefingerlos – aber nicht mittelfingerlos! – eine feurige Anleitung für diszipliniertes Revoluzzertum. Mit messerscharfer Reimtechnik lotet er die Tiefen von Satire
und Poesie aus, zieht simplen Metaphern den Boden unter den Füssen weg und lässt Sprache auf sich selber los. Geschickt führt er HipHop-Elemente mit deutscher Liedtradition zusammen und entwirft dadurch seinen ganz eigenen Musikstil. Christoph Brüske meint: Wir leben in bekloppten Zeiten. Der ARD Brennpunkt wird ein eigener Fernsehkanal. Wohin steuern die demokratisch gewählten Despoten gerade Ihre Flugzeugträger? Statt der Lotto- gibt es bald die Anschlagszahlen. Und wir? Stumpfen ab und hoffen, dass die Zusatzzahl nicht in Deutschland gezogen wird. Christoph Brüske versucht, eine starke Stimme gegen das Abstumpfen zu sein. Der Kölner mit der Lizenz zum Lachen nimmt Sie mit in die Untiefen der ausklingenden
Zehnerjahre und behält trotz allem sein rheinisches Augenzwinkern. Denn bekloppt machen gilt nicht in diesen verrückten Zeiten.

Einlass ab 19 Uhr
Radical Mutation - Nasheeka Nedsreal / Shannon Sea
Das Eröffnungsprogramm für den neuen Raum im HAU1 entwickeln die Gast-Kurator*innen Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall und Tmnit Zere. “Radical Mutation” schlägt Brücken zwischen historischen Kämpfen für Gleichberechtigung, Antirassismus und Diversität in Kultur und aktuellen Bestrebungen für radikale Veränderungen. Berlin ist der Ausgangspunkt für das Nachzeichnen dieser Geschichten und ihrer Spuren, die uns von Douala nach Neukölln, vom Tiergarten nach Harlem führen. Im Zuge der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Kämpfe gegen strukturelle Ungleichheiten konzipiert das Programm kulturelle Realitäten, die unsere Komplexitäten widerspiegeln und zu Räumen für das Schmieden von Allianzen, Regeneration und Heilung werden.

Das sagen die Gast-Kurator*innen über ihre Arbeit im HAU1:
”Das Programm ‘Radical Mutation: On the Ruins of Rising Suns’ schlägt Brücken zwischen historischen Kämpfen für Gleichberechtigung, Antirassismus und ‘representation’ in Kultur und aktuellen Bestrebungen für radikale Veränderungen. Berlin ist der Ausgangspunkt für das Nachzeichnen dieser Geschichten und ihrer Spuren, die uns von Douala nach Neukölln, vom Tiergarten nach Harlem führen. Der Titel des Programms bezieht sich auf eine der ersten überlieferten Schwarzen Theaterstücke (‘Sonnenaufgang im Morgenland’, 1930), welches in einem beliebten Arbeiter*innen-Festsaal in Neukölln aufgeführt wurde und die die Darstellung von Schwarzen Menschen in kulturellen Produktionen der Weimarer Republik in Frage stellte. ‘Radical Mutation’ nimmt symbolisch an der Aufführung von ‘Sunrise in Morning Land’ teil, spaziert durch den Berliner Tiergarten mit Alain Locke und Claude McKay in den 1920er Jahren, die später die Harleme Renaissance Bewegung prägten, diskutiert mit der Schauspielerin Rasha (dargestellt in Schads Gemälde “Agosta, der Flügelmensch, und Rasha, die schwarze Taube”, 1929) in ihrer Zirkuskarawane auf dem Leopoldplatz über Kultur und Politik und lauscht den Gesprächen von Mai Ayim und Audre Lourde über Lyrik und den Kampf gegen Rassismus. ‘Radical Mutation’ gedenkt dieser Bestrebungen, spürt sie auf und verlagert sie in einen 1908 erbauten historischen Theaterraum (das Hebbel-Theater, HAU1). In Folge der Covid-19-Pandemie und der aktuellen Kämpfe gegen Rassismus und strukturelle Diskriminierungen wird das Programm zu einer Zäsur. Es konzipiert kulturelle Realitäten, die unsere Komplexitäten widerspiegeln und zu Räumen für das Schmieden von Allianzen, Regeneration und Heilung werden.” – Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall und Tmnit Zere

Guest curators Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall and Tmnit Zere conceive the opening programme in this new space in HAU1. “Radical Mutation” forges bridges between historical struggles for equality, anti-racism and representation in culture and current efforts for radical change. Berlin is the starting point for tracing these histories and their legacies. In the wake of the Covid-19 pandemic and current struggles against structural inequalities, the programme envisions cultural realities that deeply reflect our complexities and become spaces for alliances, recovery and healing.

This is what the guest curators say about their work at HAU1:
“The program ‘Radical Mutation: On the Ruins of Rising Suns’ forges bridges between historical struggles for equality, anti-racism and representation in arts/culture and current efforts for radical change in cultural spaces. The city of Berlin is the starting point for tracing these histories and their legacies, which lead us from Douala to Neukölln, from Tiergarten to Harlem and beyond. The title of the program references one of the first recorded Black theatre revues produced in Germany (‘Sunrise in Morning Land’, 1930) staged at a popular working class ballroom in Neukölln, which challenged the portrayal of Black people in cultural productions of the Weimar Republic. ‘Radical Mutation’ symbolically attends ‘Sunrise in Morning Land’’s performance, strolls through Berlin’s Tiergarten with Alain Locke and Claude McKay in the 1920s, who later shaped the Harlem Renaissance movement, discusses culture and politics with actress Rasha (portrayed in Schad’s painting ‘Agosta the Winged Man and Rasha the Black Dove’, 1929) in her circus caravan on Leopoldplatz and listens in on May Ayim and Audre Lourde’s conversations on poetry and the anti-racist struggle. ‘Radical Mutation’ commemorates these endeavours, traces their erasure and shifts them to a historical theatre space built in 1908 (the Hebbel-Theater, HAU1). In the wake of the Covid-19 pandemic and current struggles against racism and structural and environmental inequalities, the program becomes a caesura. It envisions cultural realities that deeply reflect our complexities and become spaces for alliances, recovery and healing.” – Nathalie Anguezomo Mba Bikoro, Saskia Köbschall and Tmnit Zere
Sybille Bullatschek - "Pfläge lieber ungewöhnlich"
Neues aus dem Haus Sonnenuntergang
Die fröhliche Altenpflegerin Sybille Bullatschek ist wieder da!

Nach ihrem Erfolgsprogramm „Volle Pflegekraft voraus!“ begeistert die sympathische Schwäbin nun erneut mit skurrilen Geschichten und lustigen Gags rund um den „Pfläge“- Kosmos.

Im Haus Sonnenuntergang ist wieder die Hölle los! Während sich die beiden betagten Senioras Frau Grube und Frau Bongartz noch streiten, wer beim 100. Geburtstag mit dem Bürgermeister aufs Foto darf, fällt das Enfant terrible Herr Seifert beim Faschingsumzug mit einem mitgebrachten Jagdgewehr in Ungnade. Doch nicht nur die Senioren sind auf 180. Bei einer dubiosen Kaffeefahrt zeigt Sybille den Veranstaltern mal, „wo der Pfläger die Heizdecken“ holt.

Ganz nebenbei kann man an diesem Abend auch wieder was lernen. Sybille hat auch diesmal ihren Reiserekorder dabei und büffelt mit Hilfe einer Lern-CD eine neue Fremdsprache. Löste sie doch in ihrem ersten Programm während des Englischkurses mit Sätzen wie „my job isch Pfläge“ wahre Lachsalven beim Publikum aus. Welche Sprache es diesmal ist, möchte die energiegeladene Pflegekraft noch nicht verraten: „Exotisch wird’s!“ - so viel verspricht sie schon mal.

Auch der Fachkräftemangel ist für Sybille ein großes Thema. Als die Einarbeitung vier neuer Schulpraktikantinnen fehlschlägt, reicht es ihr! Sie erfindet die Pflägehypnose, um Menschen für ihren Lieblingsberuf zu begeistern. „Tief im Unterbewusstsein möchte doch jeder gern eine Pflägekraft sein“, sagt sie überzeugt.

Und zu guter Letzt darf die Liebe nicht fehlen. Wo kriegt man einen Mann her, wenn zwischen Schichtdienst und beruflichem Engagement nicht viel Zeit bleibt? Richtig: Man geht zum Speed-Dating und verdreht dort den Männern in Sekundenschnelle den Kopf. So zumindest stellt Sybille sich das vor. Doch ob die Flirttipps von Kollegin Evelyn Wirkung zeigen und Sybille einem Happy End wie im Julia- Roman entgegenschlittert - lassen Sie sich überraschen!

Kommen Sie mit auf einen erfrischend kurzweiligen Ausflug ins Haus Sonnenuntergang!

Ihre Pflegerin der Herzen freut sich auf Sie und hat außer vielen Pointen und originellen Songs auch wieder den einen oder anderen nachdenklichen Moment im Gepäck.
Moddi - Like In 1968 Tour 2020
Moddi „It´s never too late to start dreaming again“ Pål Moddi Knutsen – wie Moddi mit bürgerlichem Namen heißt – ist Sänger, Aktivist und Geschichtenerzähler. Wäre er in den 70ern aufgewachsen, hätte er wohl neben Bob Dylan, Pete Seeger oder Joan Baez auf der Bühne gestanden. Mit ansteckendem Enthusiasmus und bestechender Präsenz ist der Norweger ein Vorreiter der neuen Generation politischer Folk-Sänger, bei denen fesselnde Melodien Hand in Hand gehen mit klaren Texten. Moddi ist inzwischen eine der bemerkenswertesten Stimmen der internationalen Folkszene. Ob durch den romantischen Radiohit "House by the Sea", das gefeierte "Unsongs"-Projekt mit verbotener Musik aus fünf Kontinenten oder dem preisgekrönten "Kæm va du?" in seiner norwegischen Muttersprache: Moddi hat eine bemerkenswerte Fähigkeit, seine Musik stets neu zu erfinden. In seinem aktuellen Album "Like in 1968" hat sich Moddi aus eben diesem Jahr inspirieren lassen; dem "most historical year in history", wie er selbst sagt. Der neunminütige Titelsong wird von dem Streicherensemble Trondheimsolistene unterstützt und drückt den Geist des Albums in einem Satz aus: „It´s never too late to start dreaming again“. So ist das Album eine Hommage an Aktivisten, Straßendemonstranten und diejenigen, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen. "The year of 1968 was the year when everything happened at once", sagt Moddi über das Album. "Fifty years after, we seem to be living in times when anything can happen. Maybe we can learn from past mistakes, and at the same time revive some of the dreams that brought us the iconic music and social movements that were 1968?"

Einlass 20:00 Uhr
Überall ist besser als nichts! reloaded.
„Überall ist besser als nichts“ reloaded. im Berliner Kabarett "Die Stachelschweine
Texte von Frank Lüdecke, Künstlerischer Leiter, und Sören Sieg.

Corona hat alles durcheinandergebracht. Plötzlich verschwinden 1,9 Milliarden Euro auf den Philippinen, obwohl sie nie existiert haben!?
Die „sparsamen Vier“ sind plötzlich fünf? Was ist das? Ein Fall für die „Drei Fragezeichen“? Wieso halten plötzlich laut ZDF-Politbarometer 64 Prozent der Deutschen Markus Söder für einen geeigneten Kanzlerkandidaten? 64 Prozent?! So viele gucken doch gar nicht ZDF! Liegt das wirklich alles an Corona?

Die brandneue Fassung von „Überall ist besser als nichts“ geht den Dingen satirisch auf den Grund.

Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss. Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek?

„Überall ist besser als nichts“ ist ein Kaleidoskop des täglichen (Corona-)Wahnsinns: Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen. Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA „Zum lustigen Tannenzapfen“ gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen…

Es spielen:
Jenny Bins, Mirja Henking und Steven Klopp
Regie: Marcus Kaloff, Musik: Sören Sieg, Texte: Frank Lüdecke und Sören Sieg
Eintrittskarte Tour 2 (Deutsch) – Vom Flakturm zum Trümmerberg - Einstieg in eine faszinierende unterirdische Ruinenlandschaft
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

• Personen unter 18 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 2 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

• Personen unter 18 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen!

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 18 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen!
• Auf Tour 2 gelten besonders hohe Anforderungen an das Schuhwerk: fester Sitz am Fuß - Zehen und Ferse geschlossen - stabile Sohle mit Profil - keine hohen Absätze, Sandalen, Flip-Flops, Espandrillos, Ballerinas usw. Die Teilnahme ist nur für Personen mit geeignetem Schuhwerk möglich.
• Wir empfehlen warme Kleidung (Innentemperatur ganzjährig ca. 10°C).
• Helme werden zur Verfügung gestellt.

• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Im September 1940 wurde auf persönlichen Befehl Hitlers mit der Planung von Flaktürmen begonnen, die – mit schweren Flakgeschützen bewaffnet – den Berliner Innenstadtbereich gegen Bombenangriffe schützen sollten. Zwischen Herbst 1940 und Frühjahr 1942 entstanden in Berlin drei Flakturmpaare, eins davon im Volkspark Humboldthain.
Die Bunker hoben sich mit Abmessungen von ca. 70 mal 70 Metern Seitenlänge und einer Höhe von rund 40 Metern monströs von ihrer Umgebung ab. Unter den meterdicken Stahlbetondecken fanden tausende Zivilisten bei den Bombenangriffen Schutz. In der Nachkriegszeit wurden die Flaktürme von den Alliierten gesprengt. Die Nordseite des Geschützturms im Humboldthain blieb nur deswegen erhalten, weil die nahegelegenen Gleisanlagen der Eisenbahn nicht durch die Sprengung beschädigt werden durften. Bis 1950 wurden im Humboldthain etwa 1,4 Millionen Kubikmeter Schutt abgekippt. Es entstanden zwei Trümmerberge, die Bunkerruinen wurden dadurch weitgehend übererdet.
Seit April 2004 führen wir durch das Innere der Flakturmruine im Volkspark Humboldthain.
Bei diesem etwas abenteuerlichen Rundgang werden drei von insgesamt sieben Geschossen der größten Bunkeranlage Berlins gezeigt. Freitragende Abdeckungen und Brücken bieten schwindelerregende Blicke in die Tiefe. Anhand zahlreicher Informationstafeln erläutern unsere Referenten den Besuchern zudem die Geschichte des Bauwerkes. Bisher haben die aktiven Vereinsmitglieder in mehr als 8.000 geleisteten Arbeitsstunden über 1.400 Kubikmeter Trümmerschutt bewegt und zugleich ein Winterquartier für Fledermäuse ausgebaut, das an Bedeutung für die Tiere immer mehr zunimmt.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Auf der unteren Plattform der Flakbunkerruine am nördlichen Ende des Volksparks Humboldthain, 13355 Berlin. Der Weg von der Brunnenstraße bis zur Plattform durch den Park ist ausgeschildert.
Flughafen Tempelhof - Der Mythos Tempelhof
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude des Flughafens Tempelhof spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins wider: Es ist Ausdruck der nationalsozialistischen Ideologie und diente im Zweiten Weltkrieg der Rüstungsproduktion durch Zwangsarbeiter. Tempelhof ist aber auch ein Symbol der Freiheit, die Luftbrücke von 1948/49 hat den Flughafen weltberühmt und zum Mythos gemacht. Während der deutschen Teilung blieb er für viele Menschen das Tor zur freien Welt.

Auf unseren Rundgängen führen wir Sie in ca. 2 Stunden zu den interessantesten Stellen des riesigen Gebäudes mit einer Fläche von über 300.000 Quadratmetern.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Bitte haben Sie Verständnis, das es bei einer zu geringen Auslastung (unter 4 Personen) Führungen abgesagt oder verschoben werden können. Aufgrund der baulichen Barrieren des denkmalgeschützten Gebäudes können wir leider keine behindertengerechten Führungen anbieten. Das Fotografieren ist während der Führungen in den zu besichtigenden Räumen gestattet.

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 / COVID-19 findet die Mythos Tempelhof Führung aktuell in einer etwas veränderten Form statt. Wir werden vor allem durch großflächige Bereiche mit Ihnen laufen und die Gruppengröße möglichst klein halten. Luftschutzräume können aktuell noch nicht während der Führungen begangen werden, sobald sich das ändert, wird aber auch ein Luftschutzraum wieder Bestandteil der Führung sein.
Zur Teilnahme an der Führung ist ein Mund- und Nasenschutz notwendig.
Des Weiteren sind die Abstandsregelungen auch während der Führung einzuhalten.
Unsere Guides werden hierzu eine Einweisung am Beginn der Führung geben, welche einzuhalten ist.
Vor allem aber freuen wir uns, dass wir Ihnen dieses wunderbare Gebäude mit all seiner Geschichte wieder näher bringen können.

Bei Gruppenbuchungen wenden Sie sich bitte an buchung@berlinkompakt.net.

Tickets an der Kasse vorzeigen
Führung in Marburg - Altstadt - Die "Oberstadt" - ein Eintauchen in ein lebendig gewordenes Geschichtsbuch
Die Marburger "Oberstadt" - ein Eintauchen in ein lebendig gewordenes Geschichtsbuch.

Teilnahme nur mit Ticket möglich!

Achtung: Führung ist nicht barrierefrei!

Hinweise: Der Treffpunkt ist im Freien. Aufzüge werden nicht genutzt. Die zur Risikogruppe gehörenden Personen (im Sinne des RKI) werden darauf hingewiesen, dass die Teilnahme eine Gefährdung sein kann.
Name, Anschrift und Telefon-Nr. jedes einzelnen Kunden sind notwendig, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Ab 5 Personen ist es empfehlenswert, eine separate Gästeführung zu buchen
unter
http://www.marburg-tourismus.de.

Hygienemaßnahmen:
- Während der Führung muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden
- 1,5 m Abstand zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen eines Hausstandes
- Es dürfen keine Gegenstände zwischen Personen weitergereicht werden
- Die Hygieneregeln bitte einhalten (Husten- und Nies-Etiquette)
- Wer Erkältungssymptome hat darf nicht teilnehmen

Keine Parkmöglichkeiten direkt am Treffpunkt. Das nächstgelegene Parkhaus ist das Parkhaus Oberstadt, Pilgrimstein 17.

Teilnahme nur mit Ticket möglich. Dauer: 1,5 Stunden

Marburg

01.10.2020
15:00 Uhr
Tickets
ab 6,00 €
WAISEN

mit Heiko Dietz, Olaf Dröge und Petra Wintersteller


Regie: Jörg Schur, Sound: Lilijan Waworka

Rechte: Rowohlt Theaterverlag Hamburg


Helen und Danny sitzen zu zweit am reich gedeckten Tisch und genießen sich und ihr Familienglück. Doch als plötzlich Liam, Helens Bruder, blutverschmiert hereinplatzt, ist die Idylle zerstört. Von wem ist das Blut? Während Danny zunehmend irritiert ist von den widersprüchlichen Äußerungen seines Schwagers, stellt sich Helen schützend vor ihren vorbestraften Bruder, für den sie sich seit dem Tod ihrer Eltern verantwortlich fühlt. Es entspinnt sich ein Psychodrama, das rasant an Spannung und Fahrt aufnimmt. Werte, Begriffe wie Recht und Unrecht werden radikal auf den Prüfstand gestellt. Ein Stück Leben mit oder ohne "Happyend" - alles eine Frage der Perspektive.

Dennis Kelly, geboren 1970 in London, arbeitete zunächst in Supermärkten, bevor er sich einer theaterbegeisterten Jugendgruppe anschloss und schließlich am Londoner Goldsmiths College, Drama und Theater studierte. Sein erstes Stück DEBRIS schrieb er im Alter von 30 Jahren. WAISEN, uraufgeführt 2009 im Rahmen des Edinburgh Festivals, wurde mit dem Fringe First und dem Herald Angel Award ausgezeichnet. Ebenfalls 2009 wurde Dennis Kelly von Theater heute zum besten ausländischen Dramatiker des Jahres gewählt.

Presse: "Einen erheblichen Beitrag leistet das ausgezeichnete Darstellertrio. Die spektakulärste Rolle hat Olaf Dröge als Liam, der damit seinen Einstand beim Sensemble gibt. Das Kraftzentrum bildet jedoch Petra Wintersteller als Helen, eine hauptsächlich emotional gesteuerte, damit auch widersprüchliche Frau. Die Münchner Schauspielerin depütiert ebenfalls in Augsburg. Heiko Dietz ist Danny, der sich fürs Gemeinwesen verantwortlich fühlt. Er ist rational, besonnen, aber am Ende ebenfalls verstrickt. Die Drei diskutieren in einer realitätsnah abgehackten, mit vielen Verwünschungen durchsetzten Sprache."

Streaming Abo live aus dem Kulturwerk: S. da Vina, N. Tausendschön, Zu Zweit, Brodowy & Momsen, K. Freudenschuss und E. Grosche
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.

Ein kabarettistischer Heimatabend mit Matthias Brodowy und Werner Momsen wartet am 6. November auf die Gäste des Kulturwerks. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere echte Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker. Aber beide sind bekennende Nordlichter und bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite des Nordens ganz nah. Und sonst? …Och! Zwei Nordlichter sprechen sich aus.

Die Sängerin und Pianistin Katie Freudenschuss kommt am 13. November ins Nienburger Kulturwerk. Inspiriert von einem Tagebuch, das auf mysteriöse Art und Weise in ihren Besitz geriet, kreiert sie in „Einfach Compli-Katie“ einen ebenso poetischen wie satirischen Abend über Liebe und Frauengold, Melania Trump, Kalenderweisheiten und Political Awareness.

Zum Abschluss des Herbst-Abos steht am 28. November Erwin Grosche auf dem Programm. In seinem Warmduscherreport Vol. 3 packt er noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vierzig Jahren Kabarettgeschichte aus. Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
3er-Streaming-Abo live aus dem Kulturwerk mit: Nessi Tausendschön, Matthias Ningel und Zu Zweit
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Matthias Ningel kommt am 24. Oktober, um seinen ausgefallenen Auftritt vom März nachzuholen. In seinem dritten Bühnenprogramm "Kann man davon leben?" sinniert er vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht. Und was man nicht braucht... Er übt frech Kritik, jedoch ohne im Pessimismus zu ertrinken. Wo andere Kabarettisten den Zeigefinger erheben (einige sogar eher den Mittelfinger), hebt Matthias Ningel den Daumen und lenkt den Fokus weg von denen, die ohnehin viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen, hin zu denen, die mit ihren Ideen als Vorbild dienen können.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.
Gesamtkunstwerk

Eröffnnung am 12.09.2020 von 13.00Uhr – 20.00 Uhr.
Die Künstler*innen sind anwesend.

Danielle de Picciotto, in Tacoma, USA geboren, lebt seit 1987 in Berlin und arbeitet als interdisziplinäre Künstlerin. Sie war Mitinitiatorin der Love Parade, gründete mit Gudrun Gut den Ocean Club, tourte mit Mick Harvey durch Europa, machte Bühnendesign für Blixa Bargeld und komponiert seit 2001 zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Hacke für Ihre Band hackedepicciotto. Sie gehört zur elektronischen Female Power Gruppe Monika Werkstatt, veröffentlicht Solo Alben, produziert Animationsfilme für das Auswärtige Amt, hat drei Bücher herausgebracht und ihre Zeichnungen und Bilder werden international ausgestellt.

Die Panels

16.09.2020 um 19.00 Uhr „Spoken Word / Poetry Today“ (auf English) mit Auftritten von Lady Gaby, Danielle de Picciotto.

17.09.2020 um 19.00 Uhr „Das Leben als Selbstständige Künstlerin“ (auf Deutsch) mit Barbara Morgenstern, Fehmi Baumbach, Danielle de Picciotto.

24.09.2020 um 19.00 Uhr „Geniale Dilettanten 1980-2020“ (auf Deutsch) mit Käthe Kruse (Tödliche Doris) und Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) im Gespräch mit Danielle de Picciotto

30.09.2020 um 19.00 Uhr  „Modern Poetry“ Vortrag und Spoken Word (auf Englisch)
mit Kirsty Allison (Rock N´ Roll Poetin)  & Rob Doyle (Autor des psychedelischen Noir-Meisterwerks „Threshhold“) und Saint Leonard (britischer Songwriter und Poet)

03.10.2020 um 19.00 Uhr „Different Forms of Language in Journalism & Music“ (auf Englisch)
mit John Robb (Sänger der Punk Band Membranes, Herausgeber der Musik Zeitschrift „Louder Than War“ London) & Kirsty Allison (Herausgeberin von „Cold Lips“, Spoken Word Künstlerin & Autorin, London) & Danielle de Picciotto.

Die Panels finden, abhängig von den ab September gültigen Richtlinien, mit Publikum oder als Live-Stream statt.

Berlin

01.10.2020
13:00 Uhr
Das doppelte Fettnäpfchen. Kabarett rund um die Peinlichkeiten des Lebens

In die Welt der Peinlichkeiten führen Kriszti Kiss und Stefan Keim in ihrem neuen Kabarettprogramm „Das doppelte Fettnäpfchen“. Ständig geht etwas schief. Das ist so im Leben. Der Charakter eines Menschen zeigt sich darin, wie er damit umgeht. Insofern ist die Peinlichkeit nicht nur Anlass zum Lachen. Wer es nicht ertragen kann, mal richtig peinlich zu sein, kriegt auch keine andere Krise in den Griff. Das Leben mit Humor zu meistern ist der rote Faden dieses satirischen Abends. Kriszti Kiss und Stefan Keim spielen Szenen, die mit kleinen Trotteligkeiten oder Notlügen beginnen, und dann immer weiter ins Chaos rutschen. Was passiert, wenn man den Liebhaber von einst nicht erkennt, aber die ganze Zeit so tut, als wüsste man, wer da vor einem steht? Sprachliche und körperliche Missverständnisse lösen ebenso absurde Momente aus, wie der Versuch, besonders höflich zu sein. Ein historischer Rückblick in die Kulturgeschichte der Peinlichkeiten sorgt für die nötige Basis, um das Thema tiefgreifender zu erörtern. Eine Möglichkeit, überhaupt nicht mehr peinlich zu sein, könnte in der künstlichen Intelligenz liegen. Aber auch Roboter funktionieren oft nicht ganz so, wie es sich die Menschen vorstellen.
Natürlich werden Kriszti Kiss und Stefan Keim auch wieder musikalisch hyperaktiv. Vielleicht werden sie sogar tanzen. Auf jeden Fall werden sie vor keinem peinlichen Abgrund zurück schrecken. Um Hoffnung zu verbreiten: Manchmal nämlich gelingt auch was. Man muss sich nur trauen.
Kriszti Kiss erhielt ihr Schauspiel-Diplom an der renommierten Staatlichen Hochschule für Schauspielkünste in Budapest, ihrer Heimatstadt. Sie lebt seit mehr als zwanzig Jahren in Dortmund und arbeitet seither als Schauspielerin an vielen namhaften Bühnen, in freien Produktionen sowie als Kabarettistin und Chansonsängerin.
Stefan Keim ist Autor, Journalist, Moderator und Schauspieler. Seine kabarettistischen Auftritte führten ihn zu über hundert verschiedene Kleinkunst-Bühnen im gesamten Bundesgebiet.

Castrop-Rauxel

01.10.2020
19:00 Uhr
Augen auf und durch

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

30 Jahre – 30 Objekte

Im Jahr 1990 eröffnet das TECHNOSEUM nach einer rund zehnjährigen Aufbau-Zeit als Landesmuseum für Technik und Arbeit. Wir blicken nicht nur auf 30 Jahre, sondern auch auf nahezu 125 Ausstellungen zurück. Deshalb zeigen wir eine Präsentation mit 30 Objekten aus den TECHNOSEUM-Beständen – vom kuriosen Radio in Vasenform über einen Stoffdackel, der einst dem Motorenerfinder Felix Wankel gehörte, bis hin zum pinkfarbenen Autoscooter. Jedes Objekt steht stellvertretend für eine vergangene Ausstellung und erzählt spannend(e) Geschichte(n).

Kosten: Nur Eintritt

Ort: Ebene A, Vorraum Auditorium

Mannheim

01.10.2020
09:00 Uhr
Dresden glänzt Die Stadt unter August dem Starken

Treffpunkt an der Kasse
Eintritt: Museumseintritt, Führung kostenfrei

Dresden

01.10.2020
11:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

01.10.2020
14:00 Uhr
Portrait II und Intervention

Von allen Genres der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Es reflektiert nicht nur die Befindlichkeit der abgebildeten Person, sondern auch die des portraitierenden Künstlers sowie die jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Nach der großen Portrait-Ausstellung, die 2016 fotografische Serien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Schloss Neuhardenberg präsentierte, konzentriert sich die aktuelle Ausstellung nun auf zehn jüngere Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick und Tobias Zielony.

Die Bandbreite ihrer künstlerischen Strategien ist groß: Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung über dokumentarisch anmutende Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung, die zuvor im Kunstverein Oldenburg und im Kunstraum Düsseldorf gezeigt wurde, von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

In Korrespondenz zur Ausstellung Portrait II wird im Neuhardenberger Schloss eine temporäre künstlerische Intervention gezeigt, die gemeinsam mit C/O Berlin entwickelt wurde. Hier präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg mit den Serien Kasernen / Waldungen / Pferde von Laurenz Berges, Bernhard Fuchs und Jitka Hanzlová drei weitere Positionen künstlerischer Fotografie.

Ausstellungen
Portrait II
12. 9. bis 6. 12.2020, Ausstellungshalle

Intervention
12. 9. bis 6. 12.2020, Schloss Neuhardenberg
Besichtigung Sa und So 12-18 Uhr, ab 31.10. bis 6.12., Sa und So 12-16 Uhr

Eröffnung mit Künstlergespräch (beide Ausstellungen) Sa, 12. 9.2020, 16 Uhr

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von rbbKultur, Tagesspiegel und tip Berlin

Neuhardenberg

01.10.2020