Mittwoch, 30.10.2019
um 20:00 Uhr

bilderhaus Gschwend
Brunnengäßle 4
74417 Gschwend






Als führender Terrorexperte ist er regelmäßiger Gast in den Medien. In seinem Eröffnungsvortrag zur neuen rendezvous-Reihe analysiert er, wie der Rechtsstaat sich bislang gegen die Herausforderungen des Terrors behauptet hat - und was notwendig ist, damit dies weiterhin gelingt.

Es begann in den 1970er Jahren. Erstmals in ihrer noch kurzen Geschichte wurde die Bundesrepublik mit dem Phänomen Terror konfrontiert. Mit einer bis dahin einmaligen Gewalt-Serie traf die linksextreme RAF die junge Republik ins Mark. Rasterfahndung, Radikalenerlass, Überwachung. Ein Klima von Angst und Hetze. Die demokratischen Strukturen in Deutschland standen vor einer ersten, ernsten Bewährungsprobe. Seit dem 11. September 2001 versetzt der islamistische Terror die westlichen Gesellschaften in Angst und Schrecken. Klammheimlich hat sich zudem eine internationale, rechtsextreme Terror-Szene entwickelt. Allein in Deutschland hat der rechte Terror seit 1990, laut einer Studie von Zeit Online, 160 Todesopfer gefordert. Der Politologe Prof. Dr. Hans-Joachim Funke ist einer der führenden Terrorexperten in Europa. In den 1980er Jahren forschte er an den renommierten US-Universitäten Harvard und Berkeley. 1993 wurde er Professor für Politische Wissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin, wo er bis zu seiner Emeritierung 2010 lehrte. Regelmäßig wird er als Sachverständiger von der Politik gerufen, so 2012 im NSU-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags.

Foto: imago

Einlass: 19:00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

21.11.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

21.11.2019
11:00 Uhr
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

21.11.2019
Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

21.11.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.11.2019
16:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

21.11.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

21.11.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

21.11.2019
Ebru-Kunst

Bei der Ebru-Kunst, die ihre Wurzeln in der östlichen Kultur hat, werden spezielle Farben mit einem handgemachten Pinsel auf eine Wasseroberfläche gespritzt, wodurch sich die entstehenden Muster ständig verändern lassen. Dieser besonderen Form der Kunst widmet sich der Bielefelder Künstler und Musiker Mutlu Yilmazer seit 10 Jahren und hat in dieser Zeit schon 1000 Werke kreiert. Einige dieser Kunstwerke dürfen Sie nun im Welcome Center und im Restaurant Univarza in der Universität Bielefeld bestaunen, und sich dabei von der meditativen Wirkung dieser speziellen Form der Kunst überzeugen lassen.

Mo bis Fr von 10:00 bis 0:00

Bielefeld

21.11.2019
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

21.11.2019
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

21.11.2019
09:00 Uhr
Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

21.11.2019
Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

21.11.2019
Kathrin Hausel

Die 1979 in Fürth geborene und nach Studien- und Wanderjahren wieder hier lebende Künstlerin ist bekannt für die ungewöhnlichen Perspektiven, unter denen sie Menschen zeigt. Als figürliche Malerin entfernt sie sich so weit wie möglich vom konventionellen Porträt. Und sie begnügt sich nicht damit, die Figurenbilder mit Accessoires inhaltlich aufzuladen oder einzig durch die gemalte Umgebung zum Sprechen zu bringen. Mit ihren kühnen und zuweilen drastischen Bild(er)findungen zeigt sie den Menschen in emotionalen Grenzbereichen. Wählt sie eine landschaftliche Umgebung für die quasi existentialistischen Figurationen, dann bekommt die durch die Farbgebung etwas Endzeitliches. Trotzdem – oder gerade deshalb, weil nichts geschönt wirkt – spürt der Betrachter eine große Empathie und Menschenliebe der Künstlerin, die unbedingt eine der wichtigsten Vertreterinnen der Figuration in der Metropolregion ist.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich Kathrin Hausel mit dem Phänomen der Illusion und mit der Magie des scheinbar Profanen. Ihre neuen Arbeiten behandeln rund um das Thema Zirkus die unterschiedlichen Facetten einer einst glamourösen Welt, in der dem Zuschauer alles Tun leicht vorkommen sollte. „Capriola Mortale“ zwischen Lust an der Täuschung, Glanz und Nostalgie.

Nicht zum ersten Mal verbindet die Künstlerin in ihrer Ausstellung Malerei und Installation zu einer ungewöhnlichen Präsentation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

Fürth

21.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.11.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

21.11.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

21.11.2019
12:00 Uhr
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

21.11.2019
Tripple Trouble

Sonderausstellung "Triple Trouble" zum großen Jubiläum

Zum 140-jährigen Jubiläum zeigt die Galerie Zimmermann & Heitmann drei internationale Top-Künstler in einer Sonderausstellung: Es sind die Künstler Jörg Döring, Van Ray und Paul Thierry.

Star der Ausstellung ist Van Ray. Kein anderer schafft es, Pop Art und Street Art so miteinander zu fusionieren wie der Düsseldorfer Künstler Van Ray - er ist einer der jüngsten Künstler der Urban Art, dessen Arbeiten auch international bei bekannten Sammlern überzeugen. Die "Pochoir"-Bewegung, welche ihre Hochphase in den 1980er Jahren in Frankreich hatte, prägte das Schaffen des Künstlers und veranlasste ihn bereits im Alter von 16 Jahren sozialkritische Botschaften mit der Graffitikunst zu verknüpfen.

Van Rays Werke - allesamt Unikate - entstehen auf rostigen Bildträgern, oftmals Stahl, Emaille-Schildern oder auch alten Metallautomaten. Die Rosttechnik hat der Künstler über mehrere Jahre perfektioniert.

Seine detailreichen, überlagerten Stencils zeigen Comicfiguren und einflussreiche Personen der Medienwelt, die er mit pointierten, kritischen Slogans verbindet und so gesellschaftskritisch Dinge hinterfragt. Ein echtes Van Ray-Objekt erkennt man übrigens an seinem Markenzeichen, dem Piktogramm einer Ente als Signatur.

Aber auf Jörg Döring und Paul Thierry haben durch Ihre innovative Art der Kunst die Welt der Pop-Art geprägt.

 

Das Ausstellung wird noch bis zum 23. November 2019 gezeigt.

 

Über die Galerie

1879 eröffnete der Buchbindermeister Emil Zimmermann in der Prinzenstraße die Buchbinderei Zimmermann in Dortmund. Neben der Buchbinderei bot er auch Einrahmungen, Restaurierungen von Bildern und Kleinkunst in seinem Unternehmen an.

Nach zwei Umzügen in der City von Dortmund befindet sich die Galerie nun am Hansaplatz.

Zudem wurde vor 8 Jahren eine  2. Galerie an der Königsallee in Düsseldorf eröffnet.

Dortmund

21.11.2019
01:00 Uhr
Die Babysitterin

DIE BABYSITTERIN

Komödie von Catherine Léger 
aus dem Französischen ( Québec ) von Sonja Finck
Deutschsprachige Erstaufführung

Nachdem Cédric im Stadion eine Sportreporterin vor laufender Kamera sexistisch beleidigt hat, was sich im Netz blitzschnell verbreitet, hat er ein großes Problem. Seine Freundin Nadine und sein politisch korrekter Bruder Jean-Michel finden das gar nicht lustig und sein Arbeitgeber feuert ihn. Nadine, die mit ihrer Mutterrolle kämpft, will die Sache abhaken, doch Jean-Michel und Cédric sind überzeugt, dass sich nun die Männer endlich die Frauenfeindlichkeit vornehmen müssen.
Sie fangen an, ein Buch zu schreiben. Eine Mischung aus Selbstanklage und öffentlicher Entschuldigung. Um sich ganz der neuen Aufgabe widmen zu können, engagiert Cédric die Babysitterin Émy, die einer Männerfantasie entsprungen scheint. Während aber das Schreibprojekt unfreiwillig immer sexistischer wird, erprobt Nadine, unterstützt von Émy, ihre Träume von Autorität und Unterwerfung. 
Provokant befragt Catherine Léger Rollenbilder und aktuelle Phänomene wie eine zunehmende sprachliche Verrohung im Netz. Inspiriert von einem 2017 viral gegangenen Video, in dem Reporterinnen sexistisch beleidigt werden, untersucht DIE BABYSITTERIN Formen der Frauenfeindlichkeit und legt Verunsicherungen offen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist sexistisch, was nicht? Was darf man sagen, was nicht? Was ist „normal“?

Mit Daniela Voß, Elisabeth Grünebach, Adrian Spielbauer, Timo Wenzel
Regie Philipp Jescheck
Ausstattung Michele Lorenzini
Dramaturgie Petra Maria Grühn
Assistenz Ruth Schnell
Licht Hans Peter Boden
Maske Barbara Gellermann
Technik Philipp Kolb

TERMINE
Premiere 20. November 2019 - Mi - 20:00 Uhr
21. - 23. November 2019 - Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
27. - 30.11. November 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
04. - 07. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
11. - 14. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr

Rechte Verlag der Autoren
Gefördert vom Kulturreferat München

Christoph Reuter - Doppelstunde Musik!
Christoph Reuter - Piano

Die Jazztage Dresden beschreiten 2019 neue Wege: Am 21.11.2019 wird es zum ersten Mal musikalisches Kabarett im Rahmen der Jazztage mit dem Jazzpianisten und Kabarettisten Christoph Reuter geben!

Der preisgekrönte Kabarettist wird sein aktuelles Programm „Doppelstunde Musik" im Societaetstheater Dresden zum Besten geben. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich endlich einmal die Entstehung des Jazz in der kürzesten Form anzuhören, aber nicht nur das. Christoph Reuter verspricht humorvolle und spannende Aha-Erlebnisse rund um das Thema Musik. Er wandert mit Ihnen durch 500 Jahre Musikgeschichte und wird seine Methode zum Komponieren von Hits vorstellen sowie die Frage beantworten, wo Ohrwürmer sich aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Zudem wechselt er wild zwischen Pop, Jazz und Klassik, singt Lieder, erzählt von der Macht Musik und er macht Musik. Erleben Sie die vergnüglichste und kürzeste Musikstunde Ihres Lebens. Sie werden gerne nachsitzen, denn sein Programm zeigt auch Ihnen, dass Sie sehr viel musikalischer sind als Sie denken. Ganz bestimmt!

Christoph Reuter ist u.a. der Pianist des Cristin Claas Trios, das seit vielen Jahren bei den Dresdner Jazztagen regelmäßig zu Gast ist. Er ist seit zehn Jahren der musikalische Begleiter des Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen, Gewinner der Lüdenscheider Lüsterklemme 2015 und des Thüringer Kleinkunstpreises 2017.

Ausverkauft
London Philharmonic Orchestra - Jan Vogler Violoncello \ Vladimir Jurowski Leitung
DO\21.11.19\20:00
London Philharmonic Orchestra
Jan Vogler Violoncello
Vladimir Jurowski Leitung

Benjamin Britten: Sinfonie für Violoncello und Orchester op. 68
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

„Es gibt da vereinzelte Instrumente, denen innigliche Nähe zur menschlichen Stimme nachgesagt wird. Das Violoncello ist eines von ihnen. Und Jan Vogler ist einer seiner feinsten Meister.“ (Neue Musikzeitung) Der Cellist Jan Vogler zählt zu jenen herausragenden Künstlern, die nicht nur ihr Instrument auf beeindruckende Weise beherrschen, sondern die darüber hinaus mit großem Engagement in der Welt der Musik unterwegs sind. Dabei arbeitet er vielfach mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, hat ein musikalisch-literarisches Projekt mit Bill Murray & Friends entwickelt und ist künstlerischer Leiter zweier Musikfestspiele: Dresden und Moritzburg. Seine bemerkenswerte Karriere hat Jan Vogler mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern zusammengeführt.
Dazu zählt das London Philharmonic Orchestra (LPO). Es hat seinen Sitz in der Royal Festival Hall und bestreitet nicht nur dort ein reges Konzertprogramm, es spielt auch in Brighton und Eastbourne regelmäßig und ist zudem Residenzorchester des Glyndebourne Festival. Geleitet wird das LPO seit über zehn Jahren von Vladimir Jurowski. Das ist jedoch nur eine von vielen Aktivitäten des überaus gefragten russischen Dirigenten. Er pflegt enge Verbindungen zu führenden künstlerischen Einrichtungen in aller Welt und ist ein ebenso leidenschaftlicher Konzert- wie Operndirigent.

© Felix Broede
TILL BRÖNNER - Better Than Christmas Tour 2019
Pünktlich zum Frühling wirft Till Brönner schon jetzt den Blick auf die romantischste Zeit des Jahres, denn am 21. November wird der Jazzvirtuose gemeinsam mit seinem Septett im Rosengarten Mannheim ein Weihnachtskonzert spielen. Sein 2007 erschienenes Werk „The Christmas Album“ gilt mittlerweile schon als moderner Klassiker und ist aus weihnachtlichen CD-Regalen und Playlists nicht mehr wegzudenken. Mit diesem Album im Gepäck wird der international renommierte Trompeter den musikalischen Faden von klassischem Weihnachtsrepertoire über swingende amerikanische Standards bis hin zu aktuellen Kompositionen spinnen – und das ganz ohne Kitsch, aber mit jeder Menge Gefühl und spektakulärer Präzision. Auf der „Better Than Christmas“-Tour wird es u.a. Songs des beliebten Weihnachtsalbums das erste Mal live zu erleben geben.

Auf der „Better Than Christmas“-Tour wird der charismatische Trompeter und Entertainer von seiner internationalen Band, bestehend aus Mark Wyand (Saxophon), Bruno Müller (Gitarre), Jasper Soffers (Klavier), Jan Miserre (Keyboard), Christian von Kaphengst (Bass) und David Haynes (Schlagzeug) begleitet.

Till Brönner zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten nationalen Künstlern. So trat er als einziger deutscher Musiker 2016 anlässlich des International Jazz Days bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf. Sein letztes Solo-Album „The Good Life“ landete im selben Jahr aus dem Stand auf Platz 6 der deutschen Albumcharts. Mit dem Bassisten Dieter Ilg veröffentlichte er Anfang 2018 das Album „Nightfall“, das bis auf Platz 11 der deutschen Charts kletterte. Knapp 40.000 Fans strömten anschließend zu den Konzerten des Duos auf der dazugehörigen Tournee.

Till Brönner gilt nicht nur als bester deutscher Jazz-Musiker, sondern auch als künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum rund um den Globus. Er kann bis dato zwei Grammy-Nominierungen sein Eigen nennen und ist bislang der einzige Künstler, der in allen drei ECHO-Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) gewinnen konnte.

Karten sind noch an der Abendkasse erhältlich
JAN HEINKE & HUUN-HUUR-TU | Tuva (Russland)
Doppelkonzert:
JAN HEINKE | Dresden
HUUN-HUUR-TU | Tuva (Russland)
»Children of the Otter«
Archaische Stimmwunder. Musik wie aus einer anderen Welt.
Das Kultensemble mit neuer CD.

19:00 Uhr
JAN HEINKE Stahlcello & Obertongesang
Der in Dresden beheimateter Instrumentenerfinder, Klang- und Stimmenzauberer, Oberton- und Kehlsänger, bleibt auf der Suche und auf dem Weg: sein musikalisches Hauptthema ist nach wie vor die Begegnung von und die gegenseitige Bereicherung durch verschiedene Kulturen und Genres.
Europäische Wurzeln bis zurück zum frühen Mittelalter, melodisches Material aus Romantik, Popsong, Jazz, dazu Stimmenklänge aus verschiedenen Weltgegenden, dies alles und mehr verbindet er mit der bedachtsamen Langsamkeit des von ihm entwickelten Stahlcellos. In der entstehenden Musik liegen denn tief Vertrautes und musikalisches Neuland selbstverständlich am selben Weg. Und obwohl zwischen den einzelnen Bestandteilen seiner Musik räumliche und zeitliche Welten liegen, bringt er sie in großer Stimmigkeit und harmonischer Selbstverständlichkeit zusammen.
Zuletzt endet alles irgendwie wieder beim Nomaden vor seiner Jurte:
ein Mensch, eine Stimme und ein Instrument.


20:00 Uhr
HUUN-HUUR-TU (Tuva | Russland)

Die Musiker:
KAIGAL-OOL KHOVALYG Voice | Igil | Doshpuluur | Chanzy
SAYAN BAPA Voice | Doshpuluur | Marinhuur | Guitar
ALEXEY SARYGLAR Voice | Tungur | Dazhaaning Khavy
RADIK TYULYUSH Voive | Byzaanchi | Khomuz | Amarga

„Diese Stimmen sind ein Wunder!“ | Neues Volksblatt Linz

Tuva ist eine Region weit ab von den uns bekannten Zivilisationswegen im geographischen Mittelpunkt Asiens. Eingerahmt von gewaltigen Bergen und staubtrockenen Wüsten liegt die autonome Republik (300.000 Einwohner, 170.000 qkm) im Staatenverbund Russlands am nordwestlichen Ende der mongolischen Grenze, nicht allzu weit weg von Ulan Bator. Hauptstadt ist Kyzyl, gelegen am mächtigen Jennisei.

Die Kultur Tuvas ist verwand der mongolischen und sie spiegelt den Respekt der Menschen vor der Natur. Ihre Musik besitzt einen unüberhörbar tief rituellen Charakter, sie lebt vom Verbund der Menschen mit der sie umgebenden Natur. Alle nur-meditativen Tendenzen tilgen die Musiker jedoch durch ihre rhythmische Kraft. So erdverwand und himmelweit klingt es dann, wenn jeder der gefeierten Interpreten beim "Khoomei" bis zu drei Stimmen gleichzeitig erklingen lässt.

1993 spielte das Ensemble HUUN-HUUR-TU erstmals in Westeuropa und Amerika und erzielte binnen kurzer Zeit überwältigende Erfolge. Die Kunst ihres unglaublich faszinierenden Oberton- und Kehlkopfgesangs "Khoomei" ist eine der beeindruckendsten Vokaltechniken der Welt. Immer wieder erleben die Musiker ein Publikum, dem der Mund offen bleibt und die Augen übergehen vor Staunen und Begeisterung; kein Wunder, dass das Ensemble so einen wahren Kultstatus erreichte.

Weltoffen und neugierig, wie die Tuviner trotz (oder gerade wegen) ihrer stark traditionellen Verwurzelung sind, musizierten sie in den vergangenen Jahren weltweit immer wieder mit den besten Musikern, u.a. dem »Kronos Quartet«, Musikgenie Frank Zappa, den irischen »Chieftains«, dem Inder L. Shankar, dem bulgarischen Frauenchor »Angelite«, dem »Moscow-Art-Trio« u.v.a.
Konzertreisen führen sie seit mehr als 20 Jahren mehrfach um die Welt.

2009 spielte HHT erstmals mit einem Symphony Orchester aus Taiwan das gemeinsame Projekt "Children of the otter" mit Kompositionen von Vladimir Martynov für Obertonensemble, Kammerorchester und Chor. Damit gastierten sie in zahlreichen Ländern der Welt, Europa, den USA, selbst in China, Russland, Neuseeland ...

Ein Werbespot der Firma "Hornbach" nutzt seit 2015 die Musik von Huun Huur Tu - und dies ist nicht die einzige Frma. Auf Youtube hat einer ihrer Hits mittlerweile mehr als 4,5 Millionen Zuschauer.
Und auch ein neues junges Publikum entdeckt gerade diese faszinierende Gruppe.

PRESSE

"Ihre Musik ist packend und hypnotisierend, sie ist wehender Wind, fließendes Wasser und trockene Erde."
Gazette Montreal

"Eine zutiefst spirituelle Musik, die in den Klängen der Natur wurzelt."
Chicago Tribune

"Und alle, die sie zum ersten Mal hören, stehen mit offenen Mündern da. HUUN-HUUR-TU schreiben ihrem Land eine Sinfonie auf den kargen Boden. Und wer noch genießen kann, der schließe die Augen und lasse innere Bilder entstehen."
Hamburger Nachrichten

"A musical miracle!"
New York Times
Winterträume - mit Paul Potts sowie Eva Lind & Gäste
Bereits im Jahr 2016 ging die Konzert-Reihe „Winterträume“ überaus erfolgreich an den Start. Die Kritiker, aber auch das Publikum waren von dieser Reise ins Land der „Winterträume“ begeistert und bezeichneten die Tournee als ein besonderes musikalisches Highlight. Was liegt also näher, als dieses Erfolgs-Konzept auch im Jahr 2019 fortzusetzen.

Dieses Mal sind es vier Künstler, die das Publikum mit „musikalischen Leckerbissen“ aus den Genres „Leichte Musik“, „gehobene Unterhaltung“ und „Klassik“ verwöhnen. Alle Melodien, die von der bezaubernden Sopranistin Eva Lind, dem britischen Star-Tenor Paul Potts, dem erfolgreichen deutschen Tenor und Mitglied der „Jungen Tenöre“ Ilja Martin sowie dem Trompeten-Virtuosen Kevin Pabst dargeboten werden, berühren die Herzen der Zuschauer.

Der Werdegang von Paul Potts erinnert an ein Märchen. Der in „Fishponds“, einem Vorort von „Bristol“, geborene Sohn eines Busfahrers und einer Kassiererin, wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Während seiner Schulzeit entdeckte er sein Interesse am Gesang. Sein Durchbruch gelang dem ehemaligen Handyverkäufer 2007 in der Castingshow „Britain’s Got Talent“. Im gleichen Jahr trat er in der „Royal Variety Performance“ vor der britischen Königin Elisabeth II. auf und erhielt einen hochdotierten Plattenvertrag. Im Jahr 2009 wurde er mit dem höchsten deutschen Musikpreis, dem „Echo“, ausgezeichnet. In der Zwischenzeit ist Paul Potts eine Musiklegende und auf der ganzen Welt ein Superstar. Mehr als 3,5 Millionen verkaufte Tonträger allein in Deutschland sind der beste Beweis für diesen Erfolg.

Mit ihrem sensationellen Debüt als Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper begann für die damals 19-jährige Eva Lind eine steile, internationale Karriere mit Auftritten auf den Bühnen der großen Opern- und Konzerthäuser der Welt. Mit ihrer kristallklaren Stimme und ihrer sympathischen Ausstrahlung zählt sie heute zu den bekanntesten und beliebtesten klassischen Sängerinnen unserer Zeit.
Der gebürtige Berliner Opernsänger Ilja Martin wuchs zusammen mit vier älteren Brüdern in einem musikalischen Elternhaus auf. Ab seinem fünften Lebensjahr spielte er Geige und mit zehn Jahren Trompete. Er absolvierte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Gleichzeitig sammelte er erste Bühnenerfahrungen im Chor der „Deutschen Oper“ in Berlin, der „Komischen Oper“ Berlin und beim Festspielchor der „Bayreuther Festspiele“. Er ist ein festes Mitglied bei den „Jungen Tenören“, zusätzlich ist er erfolgreich mit dem Crossover-Projekt „Tenor & Trompete“ unterwegs.

Der aus Baden-Württemberg stammende Trompeter Kevin Pabst belegte 2003 den 1. Platz für Trompete und Flügelhorn beim Wettbewerb „Jungend musiziert“ in seiner Region. Es folgten erste Plattenaufnahmen und Fernsehauftritte. 2012 kam es zu gemeinsamen Auftritten mit den „Jungen Tenören“.

Alle mitwirkenden Künstler werden vom exzellenten Pianisten Florian Schäfer, Arrangeur und Produzent der „Jungen Tenöre“, sowie der zauberhaften Geigerin Sophie Heucke begleitet.

Einlass 19:00 Uhr
ANGELIKA MILSTER singt Musical - Live in Concert
Die Sängerin Angelika Milster ist zweifellos eine der größten Diven des Musical-Genres. Durch ihre umwerfende Songinterpretation „Erinnerung“ in der deutschsprachigen Erstaufführung des Musicalwelterfolges „Cats“ gelang dem Star der internationale Durchbruch.

Bereits in jungen Jahren beginnt Angelika Milster Gesangsunterricht zu nehmen und eine renommierte Schauspielschule zu besuchen. Neben dem Theater ist das Multitalent zudem als Schauspielerin in diversen Film-und Fernsehproduktionen zu sehen. Ihre künstlerische Vielseitigkeit beweist sie als Synchronsprecherin für den Film „Shrek 2“ und in ihren Kirchenkonzerten. Das Repertoire von Angelika Milster umfasst unzählige Lieder des Musicals und zahlreiche klassische Werke der großen Meister. Dabei beeindruckt sie allein durch schlichte Eleganz und ihre grandiose Stimme. Als bekannter deutscher Musicalstar hat Angelika Milster zahlreiche Preise der Musikwelt gewonnen – u.a. den deutschen Schallplattenpreis Echo für ihr erstes Album „Ich liebe dich“. Mit ihrem neuesten Album „Du hast mir Glück gebracht“ ist ein weiteres Kunststück gelungen.

Angelika Milster singt mit spürbarem Engagement und großer Stimmkraft. Dabei verleiht sie Liedern und Arien ihr bekanntes, charakteristisches Timbre und erfüllt klassische sowie populäre Werke mit ihrem unverwechselbaren Pathos.

Einlass ab 19:00 Uhr

In Kürze wieder buchbar
Pigor & Eichhorn - Pigor singt – Benedikt Eichhorn muß begleiten Volumen 9
Pigor und Eichhorn sind ausgezeichnet. Oft und verdient. Wegen dieser speziellen Mischung aus Provokation und Lust am Neuen, aus ungewöhnlicher Virtuosität in Texten und Musik, aus präziser Beobachtung und gnadenloser Kommentierung des Zeitgeistes. Und wegen des SalonHipHop. Den sie erfanden und immer weiter entwickeln. Und der eine ganze Generation neuer Chansonsänger/innen und Musikpoet/innen dazu brachte, diese Lieder nachzusingen, denn cool geswingte Tagespolitik, schmelzend gesungene Alltagsidiotie und brüllend gerappte Nachrichtenthemen sind selten so feinsinnig, brachial und urkomisch zugleich dargereicht worden.
Volumen 9. Das neue Programm der beiden Kleinkunst-Grandseigneurs beinhaltet neben glänzenden Neuigkeiten die schönsten Perlen aus der „Chansons des Monats“ - Reihe, die sie regelmäßig auf SWR2 und Deutschlandfunk präsentieren.
Es ist diese Mischung aus Provokation und Lust am Neuen, aus ungewöhnlicher Virtuosität in Texten und Musik, aus präziser Beobachtung und gnadenloser Kommentierung des Zeitgeistes, der die beiden so unverwechselbar macht.

Wer irgendwann seinen Enkeln erzählen will, wie das Musikkabarett im Jahr 2017 so gewesen ist, muss Pigor & Eichhorn gesehen haben!

Schön bigott und wirklich großartig...
Kieler Nachrichten (10.4.2017)

Respektlos, archaisch und erfrischend albern...
Berliner Morgenpost (23.5.2017)

Unbegreiflich gut (...) Alles sprüht vor Musikalität, Intelligenz, Humor und darstellerischer Potenz...
Süddeutsche Zeitung (8.10.2017)

Aus swingendem Jazz und dem rhythmischen Duktus des Hip-Hop schlägt das Duo eine stilistische Brücke,
auf der gewitzt gereimte Worte und Sätze miteinander tanzen...
Mainzer Allg. Zeitung (11.12.2017)

...höchst unterhaltsam, zum Brüllen komisch und spielerisch leicht...
Nürnberger Nachrichten (10.10.2017)

Zu den wohl schrillsten Bühnenprogrammen gehören die gerockten und gerappten Chansons von Pigor & Eichhorn.
Spiegel Online (2016)

Pulsierend, schonungslos, Licht aus... Mehr Unterhaltung, mehr Kunst geht nicht.
Thüringer Allgemeine (2015)

So fies, so "brainy".
Die Presse, Wien (2014)

Salon Hip Hop - Chansons des Monats - Cool Cabaret
http://www.pigor.de/youtube

Restkarten unter http://www.unterhaus-mainz.de oder 06131-232121

Mainz

21.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 25,20 €
HARTMANNMUELLER - „Die Schöpfung“
Straßen-Sperrung für PKW und Fußgänger*innen vom 22.11. – 08.12.2019
Im Namen der Deutschen Bahn bitten wir Sie um Verständnis, dass – sehr kurzfristig – ab Fr 22.11. die Erkrather Straße ab Worringer Platz sowohl für den Autoverkehr als auch für Fußgänger*innen gesperrt sein wird. Wegen der Entfernung der maroden Eisenbahnbrücke kurz vor unserem Gebäude müssen wir diese Ausnahmesituation bis voraussichtlich So 08.12. akzeptieren. Der einzige Weg zu uns führt in diesem Zeitraum alleine über Flingern-Süd bzw. Oberbilk auf die Erkrather Straße. Deshalb planen Sie bitte – je nach Transportmittel – 15 bis 30 Minuten mehr Zeit ein.
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HARTMANNMUELLER widmen sich in „Die Schöpfung“ dem Raum zwischen Natur und Gesell-schaft. Um den seltsamen Netzwerken, die sich um die Erde spannen, auf die Spur zu kommen, errichten Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller ein Laboratorium im Bühnenraum, das wilde Knospen treibt. Denn für das Duo steht fest: Die Welt in ihren bisherigen Kategorien funktioniert nicht mehr und es ist an der Zeit, das Selbstverständnis des Menschen als Krone der Schöpfung zu hinterfragen. Ist der Mensch Ergebnis oder Gegenspieler der Schöpfung? Ist er Teil der Schöp-fung, wenn er sich als Erbauer und Zerstörer über sie erhebt?
Die Inszenierung will Licht und Schatten auf Geschichten werfen, die sich um die Natur ranken, und weckt unsere Erinnerungen an die Kindheit als Entstehungsgeschichte. An die Stelle von be-währten Positionen lassen HARTMANNMUELLER fluide Erzählungen fließen, mit denen sie die zerstörerischen Ideologien umspülen, aufweichen und bestenfalls reinigen. Sind sie dabei For-scher, Versuchsteilnehmer, Zuschauer oder Götter?
Simon Hartmann und Daniel Ernesto Müller haben sich 2006 während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste kennengelernt und gründeten 2011 HARTMANNMUELLER in Düsseldorf. 2015 erhielten sie den Förderpreis der Stadt Düsseldorf im Bereich der Darstellenden Kunst sowie 2019 die zweijährige Konzeptionsförderung des Landes NRW. Seit 2012 zeigen sie ihre Stücke regelmäßig im tanzhaus nrw.

Restkarten an der Abendkasse.
PATTERNS - PREMIERE
URAUFFÜHRUNG
21.11.2019, 20 Uhr
22.-23. & 25.11.2019, 20 Uhr
24.11.2019, 19 Uhr

PATTERNS
Eine Performance von Magda Korsinsky

Gewohnheiten und Muster – unsere Körper wissen, was zu tun ist – Bewegungen werden wiederholt, immer wieder. Aufstehen, Anziehen, Blick in den Spiegel, Fahrkarte kaufen, durch die Tür zur Arbeit, an hundert Leuten schon vorbei. Von Blicken getroffen, viele selbst gesetzt und einigen ausgewichen. Bewegungsmuster schützen uns, halten uns, geben Identität. Und wenn sie abbrechen? Wenn die gewohnte Bewegungsbahn stockt? Der Bruch ist der Abgrund. Oder Befreiung. Angst oder Lust.

Mit zehn Schwarzen Frauen* zusammen hat die Choreografin und bildende Künstlerin Magda Korsinsky Verhaltensmuster des Alltags, gestische Routinen, Wiederholungen des Selbst angeschaut. Muster, die uns unbewusst und manchmal bewusst ausmachen, Muster, die unser Körper sind. Die wir unter Druck und gegen den Druck der Verhaltensformen der Dominanzgesellschaft ausbilden. Verhalten, das sich verschieben lässt. Aus dem sich eigene Gegenrhythmen entwickeln lassen.

Zusammen mit zehn Expert*innen des Alltags wird in PATTERNS aus dem Alltag Schwarzer Frauen* eine Choreografie, ein Archiv der selbst bestimmten Gesten, eine neue Komposition des unterschiedlichen Handelns Schwarzer Frauen*.

PATTERNS ist die dritte Arbeit von Magda Korsinsky am Ballhaus Naunynstraße, in der sie die Gesten, ihre Sozialisiertheit, ihre Eigensinnigkeit zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit, zur Reflexion Schwarzer Identitäten in Deutschland nimmt. Ging es in STRICKEN um die Beziehungen von
Schwarzen Frauen* zu ihren weißen Großmüttern, um das gestische und habituelle Erbe, steht nun die Gegenwart Schwarzer Frauen*, im Alter zwischen 16 und 59, im Zentrum.

Konzept und Choreografie: Magda Korsinsky
Mitarbeit Choreografie: Tatiana Mejia Matos
Musik: Jarita Freydank
Kostüm: Mariama Sow
Dramaturgie: Mariama Diagne
Mit: Elisabeth Afia Broni, Stephanie Burrell, Jennifer Dessin-Brasching, Gema Carla Dietrich,
Jasmin Eding, Jarita Freydank, Rebecca Korang, Virginnia Krämer, Isabel Kwarteng-Acheampong, Luana Naquin


Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH, gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Kein Nacheinlass

Online keine Tickets mehr verfügbar
Das Geheimnis vom Indianersteg - Lesung mit Bertram Schwarz
Wer dabei war, hat ein Leben lang geschwiegen. Wer etwas in den Gassen hörte, flüsterte höchstens davon. Die Polizei hat weggesehen und die Zeitung gab sich ahnungslos. Fast 130 Jahre lang verbarg Tübingen ein grauenhaftes Ereignis vor der Welt und ganz bestimmt auch vor sich selbst. Bis ein Tagebuch aus dem Jahre 1890 auftaucht …

Bertram Schwarz, Tübinger Journalist und Autor („Allein über die Alb“) war Albschreiber der Literaturtage 2017. Jetzt enthüllt Schwarz DAS GEHEIMNIS VOM INDIANERSTEG. Der schmale Steg in seiner Heimatstadt führt seit dem 19. Jahrhundert von der Plataneninsel über den Neckarkanal in die Uhlandstraße. Der Name Indianersteg, so heißt es immer, stamme aus der Zeit, als Coopers Lederstrumpf-Romane Bestseller waren, der Name komme also von am Neckarufer Indianerles spielenden Kindern. Doch diese Erklärung wurde einst nur in die Welt gesetzt, um zu verschleiern, wovon die Leute in den Gassen Tübingens tuschelten. Allein - mit der Zeit und den Generationen glaubten schließlich alle Tübinger dieses Märchen.
Bis man in dem ganz unerwartet gefundenen Tagebuch der Julie Haller die Wahrheit entdeckt. Das löst, etwa bei Privatbankier Mosterle, panische Aktivitäten aus, die leider sein jämmerliches Ende nicht verhindern. Denn die Indianer kehren zurück, um sich zu rächen. Lässig, wie sie sind, haben sie dabei auch noch mühelos Zeit, Tübinger und (vor allem) Tübingerinnen von ihrer Einmaligkeit zu überzeugen, Bezirksliga-Fußballspiele zu manipulieren und Katzenschwänze wachsen zu lassen.

Schwarz verspricht eine spannende und amüsante Story voll knitzer Figuren. Einfach wieder ganz so, wie er schon die Älbler in „Allein über die Alb“ in ihrer etwas eigenartigen Liebenswürdigkeit lebendig werden ließ, in Wort, Bild und Klang!

Veranstalter: Kulturamt Albstadt
Sein oder Nichtsein
Tragikomödie von Nick Whitby
Nach dem Film von Ernst Lubitsch,
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Regie: Andreas Rüdenauer

Warschau, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am Polski Theater laufen die Proben zu einer Hitler-Parodie, abends steht ‚Hamlet‘ auf dem Programm. Josef Tura, nach eigener Überzeugung erster Schauspieler des Hauses, ahnt nicht, dass der junge Offizier Sobinsky, der während seines Sein-oder-Nichtsein-Monologs den Zuschauerraum verlässt, sich in der Garderobe mit Turas Frau Maria trifft. Dann verbietet Polens Regierung die Premiere der Hitler Parodie aus Furcht möglicher politischer Folgen, bald darauf marschieren die Deutschen ein. Als Sobinsky verletzt von einem Einsatz in England zurückkommt, berichtet er dem Ensemble, dass ein Agent unterwegs sei, um den örtlichen Widerstand auffliegen zu lassen. Tura verwandelt sich in einen Gestapo-Offizier, um an die Unterlagen des Agenten zu kommen – der Einstieg in ein wahnwitziges Spiel um Leben und Tod, in dem grandiose Komik und abgrundtiefes Entsetzen kaum voneinander zu trennen sind...

Ernst Lubitsch drehte ‚Sein oder Nichtsein‘ 1942 im amerikanischen Exil. Die Vorlage lieferte ihm ein enger Freund, der ungarische Dramatiker, Journalist und Kritiker Melchior Lengyel. Nach Erscheinen des Films musste sich Lubitsch zunächst gegen Vorwürfe verteidigen, er mache sich lustig über die Leiden der Polen. Erst nach seinem Tod 1947 avancierte der Film zum Klassiker.

Einlass 19:30 Uhr

Ausverkauft
BODY OF LIGHT
BODY OF LIGHT, von den Brüdern Andrew und Alexander Jarson schon 2012 in der staubigen Wüste von Tempe, Arizona, gegründet, entwickelten die beiden, die auch Mitbegründer des Ascetic House Kollektivs sind, sich von Drone-Experimentalanfängen hin zum heutigen soundbewussten Synth-Pop, der den Glamour von 80s Pop mit dem Sleaze der frühen 90s NYC Dance Music vereint. Boomkat schreibt: “Depeche Mode meets early Joey Beltram auf einer Clubnacht mit Stranger Things-Motto”.

Ihre Musik spiegelt nicht nur ihre individuellen Persönlichkeiten, sondern schöpft auch aus den gemeinsamen Erfahrungen der beiden Brüder.
Als langjährige Fans und Macher aller möglicher elektronischer Musik mischen sich Elemente aus New Wave, Freestyle, Grunge, Goth und Techno in ihre Werke, als ob alte Radiosignale in Raum und Zeit wie im PingPong voneinander abprallen. Eindringliche Keyboards, anschwellende Pads, und hämmernde Drums prägen ihre Musik während Alex mystisch-romantische Texte hineinwebt. Sie erweisen sich als ein Duo, das perfekt für den Dancefloor ist, ohne Angst vor Trend oder vorübergehenden Moden – Synth-Pop Hymnen, erotische Ästhetik und zügelloser Hedonismus.

Auf ihrer aktuellen LP “Time to Kill“ (2019) verfeinern Body of Light ihren kalten und treibenden Synth-Pop mit einer mutigen Soundpalette und einem Fokus auf neuentdeckte Technik und Sinn: Verschwurbelte Tape-Loops, Samples aus abgenutzten VHS-Aufnahmen ihrer Kindheit, primitive Waveformen. Wie der bleiche digitale Blick der Vielheit von Geräten, die unsere täglichen Leben umgeben, weben die Songs Geschichten von Liebe und Besessenheit in eine Ära des digitalen Bondage und flüchtiger Begeisterung. Das heißt nicht, dass das Album eine pessimistische Botschaft trägt, es soll uns eher daran erinnern, wie wichtig unsere Zeit ist.

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Traurig-entrückter Synth-Pop, wunderschön dunkel, verhallt und abgründig, so klingt WRONG BODY, das Goth Crooner Projekt von DINO SPILUTTINI, dem Wiener Komponisten elektronischer Musik, der sonst eher für seine Ambient und Drone Soundmanipulationen bekannt ist, die nicht weniger melancholisch und dramatisch daherkommen und zum Eintauchen einladen. Als WRONG BODY gibt er sich ganz dem wavigen Düsterpop hin und entführt in hypnotische Abgründe der Agonie, des Verlassenseins, der Liebe.


Links:
https://musikverein-concerts.com/body-of-light/

Einlass: 20.30 Uhr

Vorverkauf beendet. Tickets nur noch an der Abendkasse erhältlich.

Nürnberg

21.11.2019
21:00 Uhr
Tickets
ab 12,00 €
Literatürk-Festival 2019

Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt – irgendwie Heimat! Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt »Miroloi« von einer jungen Frau, die sich auflehnt: gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte; ein Roman, in dem jedes Detail leuchtet und brennt.

Moderation: Beate Scherzer

Karen Köhler; hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan; für »Ramayana. Ein Heldenepos« erhielt sie 2013 den Otfried-Preußler-Kinderstückepreis. 2014 erschien ihr viel beachteter Erzählband »Wir haben Raketen geangelt« (Hanser, dtv 2016). Für die Arbeit am Roman »Miroloi« (Hanser, 2019) erhielt Karen Köhler 2017 das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Essen

21.11.2019
20:30 Uhr
MusiSHEans Guitar Tour 2019

Do., 21.11.2019; Beginn: 20.00 Uhr

 

MusiSHEans Guitar Tour 2019

mit Christie Lenée (USA), Karlijn Langendijk (NL), Judith Beckedorf (DE)

Ein Konzert der Saitenzauber Reihe in Kooperation mit der Firma Farm Sound
 

Mit Christie Lenée (USA), Karlijn Langendijk (NL) & Judith Beckedorf (DE) kommen im November 2019 zum ersten Mal drei der weltbesten GitarristINNEN zusammen zu einer Tour durch 30 Städte Europas.

MusiSHEans ist ein globales Netzwerk zur Förderung von Musiker*innen. Wir versammeln ein Publikum, das hungrig nach guter Musik ist, spüren herausragende Musiker*innen auf und verbinden beide Gruppen auf mehreren Kanälen. Unser Traum ist eine Welt, in der Musikschaffende unabhängig von ihrem Geschlecht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienen. Gleichzeitig wollen wir jungen Mädchen ein Vorbild sein und sie ermuntern, ein Instrument in die Hand zu nehmen und dieser Welt zu zeigen, was sie können. MusiSHEans wird unterstützt von international respektierten Künstlern, unter ihnen: Badi Assad (Brasilien), Tommy Emmanuel (Australien), Jon Gomm (England) und John Knowles (USA). Wir wollen lokale Musiker*innen fördern und sie als Vorprogramm zur Eröffnung der Konzerte auf unserer Tour einladen. Ihre Musik teilen wir anschließend auf unserer Plattform.

 

Die Künstlerinnen der MusiSHEans Guitar Tour 2019:

Christie Lenée (USA) www.christielenee.com

2017 International Fingerstyle Guitar Champion und preisgekrönte Singer/ Songwriterin. In die Welt der akustischen Gitarre bindet sie leichtfüßig melodisch/ poppigen Texte und eingängige Melodien ein und begeistert sowohl den modernen klassischen Zuhörer als auch den klassischen Puristen. Mit perkussiven Effekten lässt sie ihre Gitarre wie ein ganzes Orchester klingen und verschmilzt meisterhaftes Gitarrenspiel und ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.

Video: Song For Michael Pukac: https://youtu.be/S74HfjyO4G8

 

Karlijn Langendijk (NL) http://www.karlijnlangendijk.com/

… ist seit ihrer Geburt umgeben von akustischer Gitarrenmusik und begann im Alter von 13 Jahren, inspiriert durch ihren Vater, selbst Gitarre zu spielen. Fasziniert von der Technik des Fingerstyle und beeinflusst von klassischer und moderner Konzertmusik komponiert sie seither. Sie tourte bereits durch Deutschland, Italien, Tschechien und China und teile die Bühne mit Künstlern wie Tommy Emmanuel und Peter Finger.

Video: Triangulum: https://youtu.be/VXL2nyZ9J2I

 

Judith Beckedorf (DE) http://www.judithbeckedorf.de/

Multi-Instrumentalistin an Gitarre, Mandoline und Banjo in mehreren Genres und Singer/ Songwriterin. Ihre eigenen Kompositionen verbinden greifbare Melodie, ungefilterte persönliche Erfahrungen und fiktive Geschichten meist an der Nylonsaiten Gitarre. In Nashville, TN verfiel sie der Folkmusik und lässt diese in ihr Spiel einfließen. Ihre Konzerte führten sie in verschiedene Städte Europas und die USA.

Video: Plan B: https://youtu.be/Ckx0cCrp9B4

 

 

www.musiSHEans.com/concerts

 

 

VvK & ermäßigt: 12,-€ (+ Geb.) / Ak: 15,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

Die schönsten deutschen Bücher 2019

Jahr für Jahr zeichnet eine Jury aus BuchspezialistInnen für die Stiftung Buchkunst die schönsten Bücher des Jahrgangs aus. Verlage können aus verschiedensten Genres Vorschläge einsenden, die nach bestimmten Kriterien begutachtet und bewertet werden.

Die ausgezeichneten Bücher des Jahres sind von Montag, 11.11. bis Samstag, 23.11. bei uns zu sehen. Die Verlegerin (Hermann Schmidt Verlag, Mainz) und Mitglied der Stiftung-Buchkunst-Jury Karin Schmidt-Friderichs informiert im Gespräch mit Buchhändler Ulrich Dombrowsky über Kriterien und die dotierte Auswahl.

Regensburg

21.11.2019
20:00 Uhr
Martin Tingvall

1. internationale FlügelWoche 
20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 28,- Euro

Nach langem Warten veröffentlicht Martin Tingvall im Mai 2019 sein drittes Piano Solo Album.

„The Rocket“ heißt das neue Album, auf dem der Pianist seine Zuhörer mit einem ganz eigenen Genre verzaubert und sie auf eine Reise in neue Sphären mitnimmt. Von raketenartiger Schnelligkeit kann jedoch nicht die Rede sein. Ruhig lässt Tingvall es angehen und diese Ruhe behält er bei. Ein Gegensatz, der scheinbar abwegig wirkt, beim Hören des Albums aber keine Zweifel darüber aufkommen lässt, dass der Titel gut gewählt ist: Die Rakete startet in Zeitlupe in ferne Galaxien. Tingvalls weitreichende Erfahrung im Komponieren von Filmmusik lässt sofort Bilder entstehen.
„Floating“ heißt eines der ersten Stücke und ein anderes „No Gravity“ – die Kompositionen sind der Inbegriff von Schwerelosigkeit und Leichtigkeit, ohne dabei ins Triviale abzurutschen. Im Titelsong, „The Rocket“, hört man besonders deutlich, wie sehr Tingvall sich seit seinem letzten Soloalbum musikalisch weiterentwickelt hat. Die traditionelle Verteilung zwischen der rechten und der linken Hand verschwimmt, die linke Hand spielt die Melodie gleichberechtigt zur rechten Hand und vice versa, während die Rakete sich bedächtig und eindrucksvoll durch diese neuen Klangwelten bewegt.

Martin Tingvall, der eigentlich als Jazzpianist gilt, sich aber auch in anderen Genres wie Pop, Rock oder Filmmusik zu Hause fühlt, spielt auf diesem Album einfach klingende, gleichzeitig ergreifend schöne Melodien mit beinahe klassisch anmutenden musikalischen Themen. Auch seine schwedische Herkunft lässt sich nicht verleugnen: Die skandinavische Volksmusik kann man in beinahe jedem Stück heraushören. Mit dieser besonderen musikalischen Mixtur ist ein ganz eigenes Genre entstanden.

„Unsere Welt unterliegt einem unglaublich schnellen Wandel. Die Digitalisierung verändert fast alle gesellschaftlichen Bereiche sowie unser tägliches Leben. Mit diesem Album wollte ich einen Gegenpol der Ruhe dazu entwerfen. Gleichzeitig erforsche ich für mich auch neue musikalische Welten. Und dabei gibt mir die Musik den Weg vor.“

Auf „The Rocket“ lässt Tingvall sich Zeit und Raum, um seinen musikalischen Minimalismus noch mehr als auf seinen bisherigen beiden Solo-Alben zu erforschen. Ganz allein, nur Martin Tingvall und sein Klavier.

Presse:
„[…] zwischen Lied und Tanz und Traum – innig, verhalten, ergreifend schön.“ Die ZEIT

„Ausnahmepianist“ Süddeutsche Zeitung

„voller wunderbar gelassener, meditativer Klänge, angesiedelt irgendwo zwischen Jazz und Klassik“ STERN

„Der schwedische Pianist, der zeitweise auch in Hamburg lebt, hat sein Tingvall Trio zu einem der bedeutendsten Klaviertrios des heutigen Jazz geführt. Wenn er sich nun solo ans Klavier setzt, macht er genau an diesem Punkt weiter, fließend und groovig, mit weit offenen Ohren für die Freiräume der Musik. Und vor allem: In Kontakt mit sich selbst. Es ist ein Glücksfall für den Jazz, dass er diesen innerlichen Prozess auch dem Hörer vermitteln kann.“ Norddeutscher Rundfunk,

„[…] jedes dieser wunderschönen kleinen Stücke auf „Distance“ hat seinen eigenen Charakter. Und wie Martin Tingvall das hinbekommt ist schon sehr beeindruckend.“ Deutschlandradio Kultur

2. Meisterkonzert

2. Meisterkonzert

21. November 2019, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle

 

Kathrin Christians, Flöte

Boris Kusnezow, Klavier

 

Antonín Dvořák                                  Sonatine G-Dur op. 100

1841-1904

 

Richard Strauss                                 Sonate Es-Dur op. 18

1864-1949

 

Sergej Prokofjew                               Sonate D-Dur op. 94

1891-1953

 

Claude-Paul Taffanel                            Fantasie über „Der Freischütz“ nach der Oper

1844-1908                                         von Carl Maria von Weber

 

 

„Bestimmte Attribute ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben und die Laufbahn der Flötistin Kathrin Christians: Mut, Neugier, Kampfgeist, Lebenslust!“ (Clarino)

 

 

Kathrin Christians studierte Querflöte in Mannheim bei Jean-Michel Tanguy, in München bei András Adorjan und in Stuttgart bei Davide Formisano. Mit 23 Jahren wurde sie Soloflötistin der Heidelberger Sinfoniker und des Mannheimer Mozartorchesters. Konzertreisen führten sie durch Europa, nach Asien und Afrika. Kurz vor der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums, für das sie den OPUS KLASSIK als Nachwuchskünstlerin des Jahres bekam, wurde die steile Karrierebahn durch einen Schlaganfall jäh unterbrochen. Die Musik half der Flötistin, den Schicksalsschlag zu überwinden. Heute steht Kathrin Christians wieder als Solistin auf der Bühne und konzertiert mit Orchestern und in kammermusikalischen Besetzungen.

 

Der Durchbruch des Pianisten Boris Kusnezow begann 2009 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs, bald darauf feierte er sein Debüt in der Carnegie Hall. Neben dem solistischen Spiel entwickelte sich die Kammermusik und Liedbegleitung zu einer besonderen Leidenschaft des Interpreten, der inzwischen in diversen Kammermusikbesetzungen und mit namhaften Solisten weltweit konzertiert. Zudem unterrichtet Boris Kusnezow an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Miah Persson

Miah Persson, Sopran

Freiburger Barockorchester

Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier & Leitung



Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte und Konzertarien

    Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 "Jeunehomme"

    Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503

    Konzertarie "Ch’io mi scordi di te" KV 505

    Konzertarie "Bella mia fiamma" KV 528

    Konzertarie "Chi sà qual sia" KV 582

    Konzertarie "Vado, ma dove?" KV 583



19.00 Uhr Einführung im Kammermusiksaal: Felix Werthschulte



Ein Mozartfest. Bekanntlich hat Wolfgang Amadeus Mozart die meistenseiner Konzertarien für ganz bestimmte Sängerinnen verfasst.  Opern im Kleinen hat man die dramatischen Stücke genannt, die mitunter auch als Liebeserklärung in Noten zu verstehen sind. Einige der schönsten Konzertarien dürften wohl auf Mozarts Zuneigung zu Aloysia Weber zurückzuführen sein – die Schwester seiner späteren Frau Constanze, auf die der Komponist ursprünglich ein Auge geworfen hatte.

Die schwedische Sopranistin Miah Persson, 2011 von König Carl XVI. Gustaf zur Hofsängerin ernannt und an der Mailänder Scala ebenso zuhause wie bei den Salzburger Festspielen, gilt als ausgewiesene Expertin für dieses Repertoire. Ebenso wie Kristian Bezuidenhout, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Musik des Barock und der Klassik auseinandersetzt. "Bach, Haydn und Mozart, das war schon früher meine Welt – und das ist bis heute so geblieben", sagte der Südafrikaner dem Fachmagazin "Concerti".

Zum Auftakt der Saison 2017/18 wurde Bezuidenhout für drei Spielzeiten zum künstlerischen Leiter des Freiburger Barockorchesters ernannt. Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Musikhochschule und blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück.



Preiskategorie E: Karten zu 47 / 41 / 33 / 26 / 15 Euro sind im Webshop, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (zzgl. 3 Euro) erhältlich.


Ludwigshafen

21.11.2019
20:00 Uhr
Hans Gerzlich - Und wie war dein Tag, Schatz!!

Bürogeflüster von und mit Hans Gerzlich

Lägen Sie bei einer Beerdigung lieber im Sarg, statt die Totenrede halten zu müssen? Tragen Sie im Meeting eher locker-flockig vor oder bringt Sie die erste Rückfrage schon mehr ins Schleudern als Schneeglätte auf der Sauerlandlinie einen kasachischen LKW mit abgefahrenen Sommerreifen?

Hans Gerzlich nimmt Sie nicht nur mit ins Meeting, sondern auch in die Kantine, in die Kaffeeküche, ins Vorstellungsgespräch und macht Sie mit seinen Karrierezielen vertraut. Kurzfristiges Ziel: Feierabend. Langfristiges Ziel: Wochenende.

Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und studierte Diplom-Ökonom klärt auf, warum Sie in Bewerbungsgesprächen auf jeden Fall rotzfrech auftreten sollten, wieso Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen müssen und weshalb iPhone-Nutzer mehr Sex haben.

Und wie war dein Tag, Schatz? Bei diesem Kabarettprogramm werden Sie sich kringelig lachen, wenn Sie im Büro arbeiten, mal im Büro gearbeitet haben oder jemanden kennen, der im Büro arbeitet oder mal im Büro gearbeitet hat. Tragen Sie sich Hans Gerzlichs Tourneetermine in den Outlook-Kalender ein, setzen Sie Ihre Kollegen in Cc und erfahren Sie das neueste Bürogeflüster - von Hans Gerzlich.

Hans Gerzlich ist Autor des Buches GELD FÜR ALLE! (Goldmann-Verlag, München). Seine Live-Programme BÜROGEFLÜSTER! und GELD FÜR ALLE! sind bei WortArt (Köln) als CD erschienen.

Bottroper FrechDAX 2015

"Gerzlichs Kabarett ist ein satirischer Keulenschlag der Extraklasse, mit dem er unsere schöne neue Arbeitswelt brutal demaskiert." Aus der Laudatio 

Paulaner Solo+ 2014 (Jury- und Publikumspreis)

"Bitterböse Einblicke in der Büroalltag. Ein Gag jagte den anderen, es blieb kaum Zeit zum Luftholen. Gerzlich beweist: Wirtschaft kann witzig sein!" Aus der Jurybegründung

Schwäbischer Kabarettpreis 2013

"Gerzlich liefert uns nicht weniger als die brillante Analyse von Ursache und Wirkung im Zusammenspiel von Staat, Gesellschaft und Individuum. Und das Ganze auch noch saukomisch!" Aus der Laudatio

Münsterländer Kabarettpreis 2012 (Jurypreis)

"Sehr souverän und mit großer Entspanntheit beweist Hans Gerzlich, dass man auch im Sitzen eine aufrechte Haltung haben kann." Aus der Laudatio

Kölner Stadtanzeiger

"Wirtschafts-Kabarett mit mentaler Mehrwert-Garantie."

Allgemeine Zeitung Mainz

"Wirtschaftswunderbar, Herr Gerzlich!"

Badische Zeitung

"Denn der Kopf lacht mit: Kabarett der intellektuellen Art."

Neue Rhein Zeitung

"Intelligent, witzig und manchmal sogar bitterböse."

Rheinische Post

"Die gehobene Form des Genres."

 

Foto Harald Hoffmann

Homepage .

tickets

 

Köln

21.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
Terézia Mora | Auf dem Seil

Mit „Auf dem Seil“ gelingt der bekannten Büchner-Preisträgerin Terézia Mora laut DFR „ein grandioser Abschluss der Kopp-Trilogie“ und sie beweist „einmal mehr ihre literarische Kompetenz“.
Drei Jahre lang nach dem Tod seiner Frau Flora, seiner großen Liebe, reist der IT-Spezialist Darius Kopp durch Europa, um schließlich auf Sizilien zu landen, wo er die Asche seiner Frau auf dem Ätna verstreut und allmählich zur Ruhe kommt. Durch die Verlusterfahrung des Todes gelingt es Darius Kopp, sich selbst zu finden und seine Beziehungen zu Menschen und zur Arbeit neu zu bestimmen. Er arbeitet in einer Pizzeria, als eines Tages unverhofft seine siebzehnjährige Nichte auftaucht. Sie braucht Darius‘ Hilfe - und er die ihre. Sie kehren nach Berlin zurück, wo Darius sich rührend um sie kümmert.
„Terézia Mora hat ein Talent dafür, unverwechselbare Figuren zu entwerfen, und sie ist eine Expertin für Zwischenzonen, für Identitäten jenseits aller Zuweisungen, für die Funken, die man aus dem Zusammenprall unterschiedlichster Gegenstände und Materialien schlagen kann.“ SZ

Moderation Martin Mezger

In Zusammenarbeit mit Buchhandlung Osiander

Esslingen

21.11.2019
19:30 Uhr
Mathias Énard

Lesung & Gespräch

 

mit Mathias Énard (Autor, Barcelona) | Moderation Lothar Müller (Literaturkritiker, Berlin)

Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Romancier Mathias Énard (geboren 1972 in Niort) ist weltweit bekannt geworden mit Erzählungen über die wechselseitige Durchdringung von Orient und Okzident, mit Romanen über Söldner im Balkankrieg, über Diebe und Prostituierte in der Straße der Diebe und mit einem historischen Capriccio, das Michelangelo als Brückenbauer zum osmanischen Sultan ans Goldene Horn führt.

Jetzt liegen mit Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona (Hanser Berlin 2019, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller) zum ersten Mal Gedichte von ihm vor. Der Band versammelt in einer Art poetischem Logbuch Texte aus 20 Jahren, die den Autor an alte Wirkungsstätten führen: nach Beirut, Damaskus und Teheran, an die Schwarzmeere und auf das Dach der Welt, zuletzt zum Trinken nach Lissabon und in das Proust’sche Korkzimmer am Boulevard Haussmann. Es sind globetrottende Gedichte, frei von exotistischem Kitsch, durch die ein großer Atem geht. Énard, der sich hier selbst als „Epigraphiker des Glücks“ bezeichnet, wandelt auf den Spuren von Hafs, Rumi und Wilhelm von Aquitanien. Sein Buch ist eine Ermutigung zum stetigen Aufbruch in die Welt.

Die Veranstaltung wird französisch-deutsch gedolmetscht.

Mit freundlicher Unterstützung von ECHOO Konferenzdolmetschen

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Hanser Berlin

Eintritt: 6/4 €

Donnerstagsforum

»Die Pflege der Demokratie als Gegenentwurf
zu Populismus und Verrohung«

Referent Dr. Joachim Klose
Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

Dresden

21.11.2019
19:30 Uhr
Kieler Kinder- und Jugendbuchabend

Beim Kieler Kinder- und Jugendbuchabend kommen vorweihnachtlich auch Erwachsene zu Wort, um Leseratten, Eltern,ErzieherInnen und allen anderen Interessierten eine Fülle lesenswerter Neuerscheinungen zu präsentieren.

Neben Mitgliedern des Kieler Kinder- und Jugendbuch-Kreises beteiligen sich in diesem Jahr die Bloggerin Julia Bousboa (juliliest.net) mit ihren Buchempfehlungen und die schleswig-holsteinische Autorin Mareike Krügel liest aus ihrem Kinderbuch »Zelten mit Meerschwein«, das eine ganz ungewöhnliche Pünktchen und Anton-Geschichte erzählt.

Eintritt frei (Anmeldung erbeten)

Veranstalter: Junges Literaturhaus S-H / Kieler Kinder- und Jugendbuch-Kreis

Kiel

21.11.2019
19:00 Uhr
Konzert von Carlos González

Carlos González präsentiert sein neues musikalisches Projekt und CD „En su misterio rojo“, bei dem er Klavier, Keyboard und Percussion spielt; teilweise sogar gleichzeitig.

Carlos González ist Komponist, Pianist, Perkussionist, Musikkritiker und Spezialist in Harmonielehre und Improvisation. Er war im Jahre 2015 für die Premios Max, der bedeutendste Preis für darstellende Künste in Spanien, in der Kategorie beste Originalmusik für eine Bühneninszenierung nominiert und wurde mit dem Preis Bocina de Piedra ausgezeichnet. Der Künstler verfügt über vertiefte Kenntnisse des zeitgenössischen Konzepts der Improvisation, sowohl im Bereich des Jazz und der klassischen Musik als auch in andere Stilen.

Der Eintritt kostet 10€
Reservieren können Sie unter: hamburg@bechstein.de | 040-986601 140

Hamburg

21.11.2019
19:00 Uhr
Kreativworkshop für Kinder mit Agata Loth-Ignaciuk mit Bartłomiej Ignaciuk

DO 21.11. 2019, 16.00 Uhr Polnisches Institut, Eintritt frei
14 000 Meilen über das Meer – Mit dem Kajak über den Atlantik

Käpt´n Book Rheinisches Lesefest

Wir kommen mit dem Kajak und alle Kinder passen rein! Agata Loth-Ignaciuk und Bartłomiej Ignaciuk sind mit einem einmaligen Kreativworkshop im Polnischen Institut in Düsseldorf zu Gast. Spaß, Spannung und eine sichere Fahrt über den Atlantik sind dabei sicher. Und vielleicht verraten die Autorin und der Illustrator auch einige Tricks von Andrzej Doba, der ganz allein den Atlantik mit einem Kajak überquert hat – und das gleich dreimal. Wie sah sein Kajak aus? Wie schläft man im Kajak? Was kann man unterwegs kochen? Gab es eine Toilette? Lassen sich Haie mit einer Paddel streicheln? Navigieren, Seesturm, Piraten und jede Menge Meeresbewohner stehen auch auf der Fragenliste.

Agata Loth-Ignaciuk, geboren 1973, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Ihr Themenschwerpunkt ist die Ökologie, die sie Kindern in ihren Büchern auf unterhaltsame Weise näherbringt.
Bartomiej Ignaciuk, Jahrgang 1972, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Danzig Malerei und Grafikdesign. Neben seiner Tätigkeit als Illustrator führte er bei über hundert Werbespots, Fernsehserien und einem Spielfilm Regie.

Termine und Orte
21.11, 10.00 Uhr Konrad-Adenauer-Gymnasium, Bonn
22.11, 9.00 Uhr, deutsche Post AG, Bonn
22.11, 16.00 Uhr Polnisches Institut Düsseldorf,
Anmeldung unter: duesseldorf@instytutpolski.org
23.11, 16.00 Kunstmuseum Bonn
24.11, 15.00 Deutsches Museum Bonn

Düsseldorf

21.11.2019
16:00 Uhr
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