Sonntag, 20.10.2019
um 20:00 Uhr

WERKRAUM
Stresemannstraße 24c
37079 Göttingen






Haare sind ein Teil des menschlichen Körpers. Sie wachsen überall aus uns heraus und befinden sich daher an der Grenze zwischen uns und der Welt. Sie gehören zwar zur empfindlichen Haut, haben aber keine Nerven. Das macht sie zur Spielwiese, zu einer Art Visitenkarte des Menschen und damit zu einer Projektionsfläche für Vorurteile und Bewertungen jeglicher Art. Je nach Kopfbedeckung, Frisur und Haarbeschaffenheit können Haare sogar als politische Aussage gewertet werden. HAARE untersucht diese faszinierende Wirkung und beleuchtet durch einen permanenten Perspektivenwechsel zwischen verschiedenen Persönlichkeiten die Ausstrahlung dieses Phänomens. TEAM Spiel: Jasmina Music Texte: Nora Amin Regie/Workshops/Konzeption: Nina de la Chevallerie Dramaturgie/Übersetzungen: Rana Yazaji Ausstattung: Sonja Elena Schroeder Video: Reimar de la Chevallerie Theaterpädagogik und dramaturgische Mitarbeit: Sheila Hilpert Realisiert aus Mitteln des Theaterpreis des Bundes, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Landschaftsverband Südniedersachsen, Dr. Buhmann Stiftung, Partnerschaften für Demokratie, Stadt Göttingen, EBR Projektentwicklung

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

17.11.2019
Daaj - Zwischen Licht und Finsternis

Dualismen von Männlich und Weiblich, Schwarz und Weiß, Licht und Finsternis: das sind Stilmittel der zeitgenössischen Kunst Irans. In den Fotografien der Künstlerin Nooshin Shafiee positioniert sich das Dasein in seinen poetischen Nuancen zwischen Tag und Nacht – betitelt mit der persischen Metapher für die vergehende Finsternis: Daaj.


Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr

Karlsruhe

17.11.2019
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

17.11.2019
11:00 Uhr
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

17.11.2019
01:40 Uhr
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

17.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

17.11.2019
16:00 Uhr
TOM SACHS

Das SCHAUWERK Sindelfingen zeigt ab dem 22. September 2019 eine Retrospektive des amerikanischen Künstlers Tom Sachs (*1966). Es ist die erste große Einzelausstellung des Künstlers in Deutschland seit über 15 Jahren. Neben Werken aus der Sammlung Schaufler sowie internationalen Leihgaben ist ein Bereich der mehrteiligen Rauminstallation Tea Ceremony gewidmet, die bereits in den USA und Japan zu sehen war. Als Highlight entwirft Sachs eigens für das Museum eine großformatige Skulptur. Sie zeigt die Zwillingstürme des World Trade Centers vor dem 11. September 2001.



Tom Sachs ist bekannt für seine Bricolage-Objekte aus vorgefundenen Materialien und Gegenständen, bei denen die Arbeitsspuren deutlich sichtbar bleiben. Seine Motive entlehnt der Künstler der Alltagskultur, der Konsumwelt oder der Geschichte: Hello Kitty-Figuren, das Corporate Design von McDonald’s, das Space Shuttle oder auch Chanel-Handtaschen werden angeeignet, verfremdet und neugestaltet.



Tom Sachs baut zu den unterschiedlichsten Themenfeldern Alternativwelten, die seinen Spielregeln folgen. Mit Erfindergeist und Ironie hinterfragt der Künstler kritisch den Wert von Produkten und den Sinn von bestehenden Ritualen und Lebensformen.



 



Tom Sachs studierte Architektur an der Architectural Association School of Architecture in London und am Bennington College in Vermont. Nach seinem Abschluss arbeitete er in der Möbelwerkstatt von Frank Gehry in Los Angeles. 1990 zog er nach New York und eröffnete sein Studio „Allied Cultural Prosthetics“. 1997 erhielt er den Architectural Association Furniture Prize. Der Künstler lebt und arbeitet in New York.


Di, Do 15-16:30 Uhr Sa, So 11-17 Uhr

Sindelfingen

17.11.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Freiburger Barockorchester Abonnement Stuttgart 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

17.11.2019
Ebru-Kunst

Bei der Ebru-Kunst, die ihre Wurzeln in der östlichen Kultur hat, werden spezielle Farben mit einem handgemachten Pinsel auf eine Wasseroberfläche gespritzt, wodurch sich die entstehenden Muster ständig verändern lassen. Dieser besonderen Form der Kunst widmet sich der Bielefelder Künstler und Musiker Mutlu Yilmazer seit 10 Jahren und hat in dieser Zeit schon 1000 Werke kreiert. Einige dieser Kunstwerke dürfen Sie nun im Welcome Center und im Restaurant Univarza in der Universität Bielefeld bestaunen, und sich dabei von der meditativen Wirkung dieser speziellen Form der Kunst überzeugen lassen.

Mo bis Fr von 10:00 bis 0:00

Bielefeld

17.11.2019
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

17.11.2019
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

17.11.2019
09:00 Uhr
Zum Gedenken an die Karikaturisten Lothar Otto, Achim Jordan und Andreas Prüstel

Drei bedeutende Karikaturisten, die dem Greizer Satiricum eng verbunden waren, verstarben im August 2019. Das Sommerpalais Greiz widmet dem jahrzehntelangen Wirken dieser Künstler vom 12. Oktober 2019 bis 2. Februar 2020 eine Gedenkausstellung.

Lothar Otto, (*1932 in Chemnitz) absolvierte von  1952 bis 1957 ein Grafikstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seit 1960 war er freiberuflich als Illustrator, Graphiker, Cartoonist, Autor und Gestalter von Kinderbüchern und beim Trickfilm tätig. Zahlreich sind seine Veröffentlichungen im In-und Ausland, ebenso seine Ausstellungsbeteiligungen.  

Achim Jordan, (*1937 in Magdeburg) arbeitete nach seinem Grafik-Studium an der Fachhochschule für angewandte Kunst Leipzig von 1960 bis 1990 als Pressezeichner, Karikaturist und Sektorenleiter Gestaltung der Leipziger Volkszeitung. Ab 1990 war er freiberuflicher Grafiker und Karikaturist. Er war bei vielen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten.

Andreas Prüstel (*1951 in Leipzig) arbeitete ab 1985 freiberuflich als Cartoonist/Collagist und Herausgeber in Berlin. Seine erste Presse-Veröffentlichung gab es 1990 im Eulenspiegel, später folgten Veröffentlichungen im In- und Ausland.


Öffnungszeiten: 10 – 16 Uhr, montags geschlossen

10:00 bis 16:00 Uhr 24., 25., 31.12 und 1.01. geschlossen

Greiz

17.11.2019
Die Ähnlichkeit in Unterschied

KUNSTAUSSTELLUNG
30 Jahre Städtepartnerschaft Warschau-Düsseldorf

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski

Die KünstlerInnen sind bei der Vernissage anwesend.

Nach der Ausstellung „Der Unterschied in Ähnlichkeit“ folgt die zweite Gruppenausstellung der Warschauer und Düsseldorfer KünstlerInnen Die Ähnlichkeit im Unterschied. Auch bei dieser Präsentation treffen sich junge, zeitgenössische Positionen beider Städte, diesmal steht die Fotografie im Mittelpunkt.

Die Faszination für Wasser, die die Arbeiten von Aurel Dahlgrün (*1989) charakterisiert, bezeugt die Unbegrenztheit des Subjekts. Im Tiefdruckverfahren hergestellte Fotografien zeigen abstrakte Abschnitte von Gewässern und weisen auf das Verborgene und Unerforschte. Was eine Veränderung der Oberflächenerscheinung konzeptuell bewirken kann, erforscht auch Anna Orłowska (*1986) in ihren Paraffin-Bildern. Ob im Wachsbad liegend oder hängend, verändert sich der Pigment-Inkjetdruck je nach Wärme des umschließenden Materials.
Die Werke von Alex Grein (*1983) und Witek Orski (*1985) setzten sich erzählerisch mit der Umgebung auseinander. Grein spielt bewusst auf die der Fotografie zugesprochene dokumentarische Rolle an und hinterfragt diese. Eine Verschiebung der Deutung bewirkt Witek Orski mit seinen Lentikulardrucken. Seine atmosphärischen postfotografischen Arbeiten erinnern an surrealistische Ansätze und wirken dabei dreidimensional.

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
curated-affairs.de
Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf, Landeshauptstadt Düsseldorf und Curated Affairs. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Di + Mi 11.00 - 19.00 Uhr Do + Fr 11.00 - 16.00 Uhr

Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

17.11.2019
Kathrin Hausel

Die 1979 in Fürth geborene und nach Studien- und Wanderjahren wieder hier lebende Künstlerin ist bekannt für die ungewöhnlichen Perspektiven, unter denen sie Menschen zeigt. Als figürliche Malerin entfernt sie sich so weit wie möglich vom konventionellen Porträt. Und sie begnügt sich nicht damit, die Figurenbilder mit Accessoires inhaltlich aufzuladen oder einzig durch die gemalte Umgebung zum Sprechen zu bringen. Mit ihren kühnen und zuweilen drastischen Bild(er)findungen zeigt sie den Menschen in emotionalen Grenzbereichen. Wählt sie eine landschaftliche Umgebung für die quasi existentialistischen Figurationen, dann bekommt die durch die Farbgebung etwas Endzeitliches. Trotzdem – oder gerade deshalb, weil nichts geschönt wirkt – spürt der Betrachter eine große Empathie und Menschenliebe der Künstlerin, die unbedingt eine der wichtigsten Vertreterinnen der Figuration in der Metropolregion ist.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich Kathrin Hausel mit dem Phänomen der Illusion und mit der Magie des scheinbar Profanen. Ihre neuen Arbeiten behandeln rund um das Thema Zirkus die unterschiedlichen Facetten einer einst glamourösen Welt, in der dem Zuschauer alles Tun leicht vorkommen sollte. „Capriola Mortale“ zwischen Lust an der Täuschung, Glanz und Nostalgie.

Nicht zum ersten Mal verbindet die Künstlerin in ihrer Ausstellung Malerei und Installation zu einer ungewöhnlichen Präsentation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

Fürth

17.11.2019
StrukturFragmente. Silvia Asshoff & Melanie Beger

Vernissage am Freitag, 08.11.2019 um 19.00 Uhr
Einführung: Evelyn Hoffmann M.A.

Melanie Beger und Silvia Asshoff-Graeter setzen sich in einem Wechselspiel von kraftvollen und sehr leichten Arbeiten aber auch raumgreifenden Installationen mit dem Thema der ‚Strukturen‘ auseinander. Nicht nur im oberflächlichen, dekorativem Sinn, sondern auch im Hinblick auf individuelle Wahrnehmung. Teilstücke oder Fragmente von Informationen, Strukturen, Komponenten und Fotografien ergeben durch Collagen oder Neuanordnung ein neues Ganzes.

 

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

17.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

17.11.2019
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

17.11.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

17.11.2019
Transverse Wave

Die Ausstellung Transverse Wave bringt Mary Bauermeister und Rashid Al Khalifa mit dem Sound Designer und Komponisten Simon Stockhausen ab dem 16. November 2019 im
me Collectors Room Berlin zusammen.

 

„Die Differenz der Kulturen, die Differenz der Künste und die der Sinne sind Bedingungen, nicht Begrenzungen der Erfahrung im Allgemeinen und ebenso verhält es sich mit der gegenseitigen Verschränkung dieser Differenzen.“ (Jean-Luc Nancy, Zum Gehör, Zürich, Berlin 2014 (2002), S. 23.)

Es sind diese „Bedingungen der Erfahrung“, die in der Ausstellung Transverse Wave hergestellt werden. Mit Mary Bauermeister (*1934, Deutschland) und Rashid Al Khalifa (*1952, Bahrain) konnten eine Künstlerin und ein Künstler für den me Collectors Room Berlin gewonnen werden, die nicht nur in verschiedenen Kulturräumen sozialisiert wurden, darüber hinaus setzen sie in ihrem künstlerischen Schaffen an gegensätzlichen Enden an.
Während die Werke von Mary Bauermeister aus gefundenen, zumeist organischen, jedoch grundsätzlich in zuvor Natur- oder Gesellschaftsprozessen eingebundenen Materialien bestehen, greift Rashid Al Khalifa auf künstliches, dem industriellen Kontext entspringendes Material zurück. Seine Objekte verweisen anhand ihrer regelmäßigen, gerasterten Struktur und den verwendeten Stoffen auf eine minimalistische Ästhetik mit strenger Serialität. Bei Mary Bauermeister sind ebenfalls konstruktive Prozesse zu verzeichnen, jedoch sind ihre Arbeiten Ordnungsversuche von natürlich Gewachsenem; oder, wie im Fall der ausgestellten „Lichttücher“, ist der Zufall für das Entstehen der Strukturen verantwortlich.


Eine weitere „Differenz der Künste“ und insbesondere eine „der Sinne“ ergibt sich mittels der Komposition von Simon Stockhausen (*1967, Deutschland). Der Komponist, Musiker und Sound Designer hat eine Auftragskomposition für den Ausstellungsraum entwickelt, die sich spezifisch auf den Ort, die Kunstwerke und deren Hängung bezieht. Aus insgesamt sechs Lautsprechern entsteht ein musikalisches Feld, welches nicht nur auf die Objekte im Raum reagiert, sondern auch deren Konstruktionsprinzipien reflektiert.

Dabei ist die gedachte „Diagonale“ im Ausstellungsraum von besonderer Bedeutung: Die AusstellungsbesucherInnen können den Raum von einer Ecke quer zur gegenüberliegenden Ecke imaginär unterteilen, wobei auf der einen Seite die Kunst von Mary Bauermeister und auf der anderen die Werke von Rashid Al Khalifa zu finden sind. Diese Aufteilung hat keinen separierenden Charakter, da sie innerhalb eines gemeinsamen Ausstellungsraums und darüber hinaus nur „gedacht“ stattfindet. Die direkte Konfrontation und damit visuelle Interaktion der Kunst im Blickfeld der Besucherin oder des Besuchers ist nicht die einzige Art der „Verschränkung“. Dadurch, dass die Komposition auf einer symbolischen Ebene die Konstruktionsprinzipien der Werke aufgreift und diese im Raum wandern lässt, entsteht auf einer zusätzlichen Ebene eine auditive Interaktion. Eine Diagonale in einem rechteckigen Raum bietet den Vorteil, dass ein striktes links und rechts der Raumaufteilung vermieden wird, es ist vielmehr eine „weiche“ Separierung die erst langsam hervortritt. Ein weiteres Mittel der „Verschränkung“ liefert das in der Ausstellung omnipräsente Thema Licht. Während mehrere Arbeiten von Rashid Al Khalifa die Qualitäten des Lichts thematisieren und benötigen, senden einige Werke von Mary Bauermeister ebenjenes aktiv aus: Die Emanationen ihres Lichttuchs Untitled (Light Sheet), die zur Ästhetik des Werks untrennbar gehören, wirken auf die Erscheinung von dem Hängeobjekt Pressure Wave (Mobile Column II) von Rashid Al Khalifa ein.

Der Titel Transverse Wave liefert eine poetische Metapher für die mit der Ausstellung angestrebten Effekte. Eine „Transversalwelle“ schwingt senkrecht zu ihrer Ausbreitungsrichtung; von einer Seite angestoßen, trifft sie mit einigem Zeitabstand auf die gegenüberliegende Seite, wodurch eine Verbindung entsteht, die auch wiederum gegenläufig gedacht werden kann. Das Prinzip der Welle und die damit einhergehende Verbindung tritt nicht nur als Licht- oder Soundwelle auf, sondern rekurriert ebenso auf die Hervorbringung des Materials für die Steinbilder, die Gestaltungsprinzipien der Kunstwerke sowie den hörbaren Ereignissen in der Komposition.  

 

Kuratiert von Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls.

 

Veranstaltungen (in englischer Sprache)
16.11.2019, 15 Uhr: Talk mit den KuratorInnen Karin Adrian von Roques und Hauke Ohls
16.11.2019, 16 Uhr: Talk mit den KünstlerInnen Mary Bauermeister, Rashid Al Khalifa und Simon Stockhausen

 

Mi-Mo 12:00- 18:00

Berlin

17.11.2019
„Denk.mal Inklusiv“ und „Keine Ewigkeit für Niemand“

Denk.mal Inklusiv


Erinnerung: Wer erinnert? An welche Personen oder an welche Ereignisse wird erinnert? Wo und in welcher Form wird erinnert? Diesen wichtigen Fragen müssen wir uns stellen, wollen wir die Deutung und Vermittlung historischer Ereignisse analysieren. Es sind Fragen die zeigen, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Perspektiven auf die Erzählung der Vergangenheit sowie ihrer Erfahrbarkeit häufig ausgeschlossen bleiben. Eine Gruppe von Inklusionsexpert*innen* und Künstler*innen mit und ohne Behinderungen haben sich unter dem Motto Denk.mal Inklusiv in den letzten Monaten mit diesen Fragen beschäftigt. Das Ergebnis ist eine inklusive Ausstellung, die diesen umfassenden Austausch dokumentiert. 

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention 2008 hat sich die Bundesrepublik zu dem Ziel bekannt, eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen einzufordern. Das Ziel von Denk.mal Inklusiv ist es, auf die Leerstellen der Erinnerung im Hinblick auf Behinderung aufmerksam zu machen und auch hier den Fragen nach Inklusion nachzugehen. In der Zusammenarbeit wurden Formate entwickelt, die Partizipationsmöglichkeiten innerhalb erinnerungskultureller Diskurse stärken. Für diesen Zweck haben angehende Inklusionsberater*innen und bildende Künstler*innen gemeinsam Streetart-Workshops entwickelt, die Gestaltungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum anbieten. So wurden beispielsweise die Techniken Braille-Graffiti und Ad-Busting in neue, barrierearme Formate gebracht, die schließlich als Teil des Besucher*innen-Programms am Tag des Offenen Denkmals als öffentliche Workshops angeboten wurden. Die Ausstellung präsentiert die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung.

Dem Thema Erinnerung und ihrer Manifestation im Stadtraum widmet sich auch das Künstler*innen Duo Various&Gould in ihrer Ausstellung Keine Ewigkeit für Niemand, die zeitgleich eröffnet wird:

16.11.2019 Vernissage ab 19Uhr 18.11-30.11 Mo-Sa 12-20Uhr 01.12.2019 ab 14Uhr

Berlin

17.11.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

17.11.2019
12:00 Uhr
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg - Die Tour 2019 - Mit Zink, Nikita Miller, Stefan Waghubinger. Moderation Nektarios Vlachopoulos
Mit Zink, Nikita Miller, Stefan Waghubinger. Moderation Nektarios Vlachopoulos

Zink
Der Hauptpreisträger steht für Zauberkunst der etwas anderen Art. Der oberschwäbische Magier tourt mit Fahrzeugen aus Alteisen durch die Lande. Dabei macht er keinen Hehl aus seinen Tricks – im Gegenteil. Die offensichtlich anmutenden Kunststücke scheinen bei diesem außergewöhnlichen Programm den Zauberer im Griff zu haben. Für seine ganz spezielle Zauberparodie erhält er stets begeisterten Applaus.
http://www.zauberzink.de

Nikita Miller
Der Förderpreisträger zieht das Publikum mit seinen Geschichten über seine kasachischen Wurzeln und die schwäbische Heimat in den Bann. Authentisch und charismatisch, komisch und spannend, philosophisch und hintergründig – Miller präsentiert sich als Meister der Erzählkunst, die er neu aufleben lässt.
http://www.nikita-miller.de

Stefan Waghubinger
In seinem dritten Soloprogramm hat es der Förderpreisträger 2011 ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist.
http://www.stefanwaghubinger.de

Nektarios Vlachopoulos
Die Moderation übernimmt diesmal der Förderpreisträger 2017.

Seit 30 Jahren ehrt das Land mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg Künstlerinnen und Künstler aus allen Genres. Im Rahmen der Kleinkunstpreis-Tour treten innovative Preisträger in wechselnder Zusammensetzung in Soziokulturellen Zentren auf.

Gefördert von Lotto Baden-Württemberg

Sindelfingen

17.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 18,00 €
Männerabend - Männerabend
MÄNNERABEND... nicht nur für Frauen! Eine lustvolle Geisterbahnfahrt durch das Wesen Mann.

Was wäre der Mann ohne die Frau? Nicht da! Wenn Mann aber da ist, und Frau ist weg? Eine Frage, die sich auch Tom eines Abends ganz unvermittelt stellen muss. Doch diesmal hat ihn seine Heike nicht vor die Tür gesetzt. Wozu auch? Soll ihr CAVEMAN doch in der gemeinsamen Höhle Speck und Rost ansetzen. Für sie gibt es in der Welt da draußen schließlich noch vieles zu entdecken und zu erforschen – der Snowboardlehrer Giovanni hat dazu ein offenbar sehr ansprechendes Studienprogramm vorbereitet...

Tom treibt der Mut der Verzweiflung derweil auf eine zweistündige Expedition tief ins Reich der Männer, wo er einem wahren Kuriositätenkabinett an Typen begegnet: Seinem alten Dumpfmeier-Kumpel Jörg, einem "Dessdossderrron"-strotzenden Personaltrainer und leider wieder einmal dem pedantischen Herrn Papa. Aber auch Womanizer Helmut, ein singendes Telegramm oder der Montagskreis der "Hormonen" können ihn nicht darüber hinwegtäuschen, dass sieben Bier zwar ein Schnitzel ersetzen, doch sieben Männer keineswegs eine Frau. Wird es also doch noch ein Happy End für Tom und seine Heike geben?

Mit »Männerabend« erfährt die Kult-Comedy CAVEMAN ihre gleichermaßen originelle wie schlagfertige Fortsetzung. Und wie der Bühnenbruder jongliert das Stück dabei auf erfrischend witzige Art mit gängigen Rollenklischees - ohne platt zu werden. Die beiden Darsteller brillieren als ewige Helden der Beziehungsarbeit im freien Spiel der Mann-igfaltigkeit. Ein Abend, an dem die Frauen mehr über das andere Geschlecht erfahren, als den Männern lieb ist!

Männerabend. Ohne geht nicht!
 
Buch von Roland Baisch, Martin Luding und Michael Schiller.

„Wo CAVEMAN aufhört, macht MÄNNERABEND munter weiter. (...) Der Höhlenmensch hat würdige Ahnen gefunden!“ - Hamburger Morgenpost

„Cleverer Witz und Klamauk wechseln sich ab mit wahren Worten und musikalischen Einlagen. (...) Überhaupt fehlte es nicht an Überraschungen.“ - Hamburger Abendblatt
„Wie das alles auf die Bühne kommt, ist stimmig, temporeich und schräg zugleich. (...) Für den einen mag das zu viel Klamauk sein, für den anderen ist es einfach großer Spaß." - Stuttgarter Nachrichten

„Wer CAVEMAN mag, wird den MÄNNERABEND lieben.” - Schwäbische Post

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 40 20 720
Bob Geldof - and the Bobkatz
Bob Geldof - Gitarre / Gesang

BOB GELDOF - legendärer Live-Aid-Initiator, unermüdlicher Kämpfer für die Ärmsten dieser Welt, Ex-Frontmann der Boomtown Rats und von der britischen Queen zum Ritter geschlagen – hat immer gesagt, dass ihn als Kind der Sechziger generell nur zwei Dinge interessieren: Musik und Politik. Was daran lag, dass "diese beiden Bereiche damals noch untrennbar" waren, wie er meint. Darum würde er die "Welt auch durch die Sprache des Rock begreifen" und seine Weltsicht anderen durch diese Ausdrucksform vermitteln. Scheinbar hilft es ihm, die eigenen Erfahrungen zu verarbeiten "und sie so für andere Menschen verständlich zu machen".
Sein Image als Musiker unterscheidet sich allenfalls minimal von dem Menschen, der sich dahinter verbirgt. Schließlich hat ihm das ganze Getue und Gehabe, das "echte Rockstars" an den Tag legen, noch nie etwas bedeutet. Allein der Gedanke daran war für ihn zu viel. Im Jahr 1976 (vor 40 Jahren also) hat er gesagt, dass er seine Bekanntheit dafür nutzen wolle, um Menschen zu erreichen und Dinge zu bewegen, um Themen anzusprechen, die ihn bewegten. Kein Mensch wird behaupten wollen, dass er diesen Plan im Laufe der Zeit aus den Augen verloren hätte. In seinen Songs präsentiert er sich genauso schonungslos und direkt wie bei seinen Auftritten im Fernsehen oder wenn er mal wieder Politikern die Stirn bietet. Nur klingen seine neuen Kompositionen irgendwie noch tiefgründiger, emotionaler und "von Herzen kommender" und genau deshalb auch allgemeingültiger als jedes Statement, das er sonst in der Öffentlichkeit von sich geben könnte. Sein letztes Album "How To Compose Popular Songs That Will Sell" aus dem Jahre 2011 trägt den Titel, den er sich von einer alten Musik-Fibel entliehen hat, die er in einem Secondhand-Buchladen gefunden hat.
The Tribute Show - ABBA Today
Dass die zahllosen Fans der schwedischen Ausnahmeband das einzigartige Feeling der unvergessenen ABBA-Songs auch heute noch originalgetreu erleben können, dafür sorgt die grandiose Show „The Tribute Show – ABBA today“.

Die 2 Protagonistinnen Daniela Manske („Anni-Frid“) und Rebecca Pinder („Agnetha“) verleihen der Show mit Ihren Stimmen und einer elektrisierenden Performance den einzigartigen „Spirit of ABBA“. Zusammen mit Ihren Bühnenpartnern Mario Fischer („Benny“) und Jens Kaufmann („Björn“) und weiteren Musikern auf der Bühne verstehen Sie es, das Publikum mit Dynamik, Energie, Gefühl, Witz und Charme in Ihren Bann zu ziehen.

Abba today überzeugt Ihr Publikum neben der überschäumenden Spielfreude und der puren Lebenslust, durch musikalisches Können und überraschenden Ideen in den Arrangements der Songs.

Erleben Sie eine energiegeladene, stilvolle, glamouröse Show mit wundervollen Kostümen, tollen Lichteffekten, vielen bekannten und auch nicht so bekannten Titeln.

Mit Superhits wie „Waterloo “, „Money, Money, Money“, „Thank you for the music“, „Mamma Mia“, „SOS“, „Super Trouper”, „Dancing Queen“, „Chiquitita” oder „Fernando” lässt „The Tribute Show – ABBA today“ die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen.

Die Show mit Konzertcharakter ist ein Rückblick auf die musikalischen Meilensteine der Weltkarriere des schwedischen Quartetts sowie eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Pop- und Discomusik mit den dazugehörigen modischen Accessoires und ohne Zweifel ein faszinierendes Erlebnis für Jung und Alt.

Restkarten gibt es evtl. noch an der Abendkasse oder unter 03381/511111
Ian Paice feat. Purpendicular - Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show
Auf den Spuren der großen Band Deep Purple

Ian Paice ist der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und aktuell das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple. Jetzt kommt er mit der Band Purpendicular auf Tour um seine Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show auf die Bühne zu bringen. Ian Paice ist dabei live und ganz nah in Clubatmosphäre zu erleben. Da wird keine Videoleinwand benötigt, denn Ian Paice wird nur wenige Meter vom Publikum entfernt über zwei Stunden seine einzigartige Spielweise aufführen. Zu hören gibt es Deep Purple Klassiker wie „Child In Time“, „Black Night“, „Smoke On The Water“, „Woman From Tokyo“ und „Hush“.

Deep Purple wird seit den 70er Jahren als eine der innovativsten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten gefeiert und daran hat das Schlagzeugspiel von Paice einen großen Einfluss. Ihre Musik ist gekennzeichnet durch die Ausgewogenheit zwischen genialer Musikalität und monumentaler Einfachheit. Paice selbst spielte neben Deep Purple unter anderem auch bei Whitesnake, Gary Moore sowie bei Soloprojekten von Jon Lord, Paul McCartney und Pete York von der Spencer Davis Group.

Die Band Purpendicular, die von Ian Paice und Joe Lynn Turner sogar als „beste Deep Purple Tribute Band der Welt” bezeichnet wurde, besitzt die Fähigkeit, die einzigartige Magie von Deep Purple, die für den Erfolg der legendären Rockband verantwortlich ist, bei jedem Auftritt live zu vermitteln. Selbst Ritchie Blackmore sagt „Purpendicular ist eine exzellente Band“ und Roger Glover meinte nach seiner Performance mit Purpendicular in Basel 2012 „Sie klingen frisch und es ist eine große Freude mit ihnen zu spielen“. Deshalb spielten auf dem ersten Album „tHis is the tHing“ neben Ian Paice als weitere Gäste auch Steve Morse, Don Airey, Roger Glover und Neil Murray mit. Auf dem aktuellen Album „Venus to Volcanus” gibt sich wiederum Ian Paice die Ehre am Schlagzeug. Als weiterer Gast ist der ehemalige Rainbow Keyboarder Tony Carey zu hören. Das Album schaffte es bis in die Top 20 der Deutschen Metal-Rock-Charts.

Einlass eine Stunde vor Beginn

Ausverkauft!
Indonesien
Für viele Reisende hat das Paradies einen Namen: Bali. Filigrane Reisterrassen, magische Tänze und Masken führen Sie in eine exotische Welt! Der Fotojournalist Steffen Hoppe zeigt in seiner Multivision in der Abenteuer Arena des Fernweh Festivals 2019 aber auch das andere Bali: Wenn Hunderte Hufe riesiger Wasserbüffel die Erde erbeben lassen. Kriegsgeschrei und schallendes Gelächter über Munggu ertönen und die Männer des Dorfes die historische Blambanganschlacht nachstellen. Auch das sind Gesichter Balis. In den großen mystischen Festen Galungan und Kuningan feiern die Balinesen die Ankunft der Götter, Dämonen und Ahnen. Kaum jemand wird sich dem vibrierenden Erlebnis Bali entziehen können.

ABER, bevor die Tür zum Paradies offen steht, ist es ein weiter Weg: In Singapur erstehen Steffen Hoppe und sein Freund Ludger zwei Mountainbikes, um den kaum bekannten Süden von Sumatra zu durchqueren. Die lange Strecke nach Bali überwinden sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Bus oder der Bahn quer über die Insel Java.

Steffen schreibt in sein Tagebuch: "Meine erste Station ist die Wiege javanischer Kultur: Yogyarkarta. Die UNESCO-Weltkulturerbestätten Borobudur und Prambanan zeugen von der hinduistisch-buddhistischen Vergangenheit. Über mir spannt sich ein makelloser Sternenhimmel, im Süden steigen Rauchsäulen auf. Langsam siegt die Sonne über die Dunkelheit am Kraterrand des Bromo. Zwei Tage später verkrieche ich mich hinter einer kleinen Steinmauer. Zwischen dem Rauschen des Sturms höre ich immer wieder die Explosionen aus dem Inneren des Semeru. Die Götter haben ihn einst aus Indien ins ferne Java verbannt, zu bösartig habe sich Semeru aufgeführt. In diesen Minuten kann ich ihre Entscheidung nachvollziehen. Aber warum bin ich hier oben? Anderer Ort, gleiche Frage wenige Tage später am Kawah Ijen. Blaue Flammen schießen hier und da aus gelben Schwefelfeldern. Der Eingang zur Hölle scheint nicht fern. Vulkane sind so teuflisch schön!"

Reist mit Steffen Hoppe quer durch die drei schönsten Insel Indonesiens, entlang dem Ring of Fire und taucht tief ein in die mitreißende Kultur Indonesiens!

Ausverkauft! Keine Karten an der Abendkasse verfügbar!
1968 - Als der Planet Feuer fing
1968 – Als der Planet Feuer fing
Eine musikalisch-szenische Entrümpelung
von Günter Knappe / Erik Rastetter

Alle kannten ihn als „Onkel Rainer“ – ein netter, etwas unscheinbarer Typ, der ab und zu Anekdoten von früher erzählte. Und früher, das war für ihn vor allem die Zeit um 1968. Nun ist Onkel Rainer tot und eine Handvoll Freunde kommt zusammen, um seine Wohnung auszuräumen. Doch bei der Entrümpelung kommen mehr und mehr Fragen nach der Vergangenheit hoch. Persönliche Konflikte und politische Ansichten vermischen sich zu einem hochexplosiven Gebräu für Rudi, der in Onkel Rainer eine Art Ersatzvater sah, Uschi, Rudis bodenständige Schwester, Gudrun, die Journalistin, Willy, der Raumausstatter und Heinrich, der eine Buchhandlung betreibt. War Onkel Rainer ein echter Alt-68er? Was hat er wirklich erlebt, was nur erfunden? Was war das überhaupt für eine Zeit, die man mit den Schlagworten Vietnam, Dutschke, Prager Frühling, Notstandsgesetze, Studentenrevolte, APO und Flower Power verbindet? Und welche Rolle spielte die Musik bei alledem?
Ein Abend mit Juke-Box, gelbem Flügel und VW-Bus, der aus heutiger Sicht in diese Zeit eintaucht und der Frage nachgeht: Was bleibt übrig von 1968?
Auf der Bühne: Silvie Fazlija, Patricia Keßler, Michael Postweiler, Erik Rastetter und Martin Wacker.
Musikalische Leitung: Horst Maria Merz, Inszenierung: Günter Knappe.

Einlass 20 Min. vor Beginn
Himmelsstürmer des Spätbarock
„Himmelsstürmer des Spätbarock“
Vivaldi, Domine ad adiuvandum me festina (RV 593) für Sopran, Chor und Orchester
Johann Adolph Hasse, Grave e Fuga für Streichorchester
und „Mea tormenta properate” für Sopran und Orchester
Jan Dismas Zelenka, Missa Omnium Sanctorum a-Moll ZWV 21
Philipp Mathmann, Sopran
Ulrike Malotta, Alt
Florian Cramer, Tenor
Frederic Moerth, Bariton
Frankfurter Kantorei
Camerata Frankfurt
Winfried Toll
Frankfurter Kantorei

Das Konzert der renommierten Frankfurter Kantorei wird Werke
von vier Himmelsstürmern des Spätbarock präsentieren, wobei
insbesondere der aus Bergedorf bei Hamburg stammende Johann
Adolph Hasse alle Register der spätbarocken Affekte bis in die
Extreme hinein zieht und damit eine Ausdrucksmusik schafft, die
die kommende Epoche des „Sturm und Drang“ vehement ankündigt.
Und auch die Musik Zelenkas ist unorthodoxe
Ausdrucksmusik, formal kühn und eigenwillig mit stets
überraschenden Wendungen, eine letzte außergewöhnliche
Apotheose der Messkompositionen des von Bach überaus
geschätzten Zeitgenossen.

Hauptwerk des Konzertes wird Jan Dismas Zelenkas ,,Missa
Omnium Sanctorum“ sein. Über Zelenka, 1679 in Böhmen geboren
und 1745 in Dresden gestorben, schrieb Volker Hagedorn in der
Wochenzeitung Die Zeit unter dem Titel „Der Bizarre neben Bach“:
Zelenkas Werke zeigen, was zu seinen Lebzeiten offenbar nur
Große wie Bach kapierten, der Stücke von Zelenka in seiner
Bibliothek hatte: ein Genie. Ein Typ an der Wahnsinngrenze, von
solcher Individualität und Fusionskraft, so witzig und so inbrünstig,
so innovativ und unverwechselbar, dass ihn seine Arbeitgeber auf
Händen hätten tragen müssen. Aber selten ist ein Künstler seines
Formats so erbärmlich behandelt worden wie dieser gebürtige
Prager im glänzenden Dresden August des Starken und seines
Nachfolgers. Erstaunlicherweise komponierte er umso
spannender, je weniger Chancen er hatte. Mit seinen letzten vier
Messen katapultierte er sich in die Zukunft und auf einen
Spezialplatz neben Bach.

Philipp Mathmann, 25-jähriges Multitalent mit schon jetzt
erstaunlicher Vita und zuletzt Schüler von Emma Kirkby, Ikone des
Barockgesangs, wird die Sopranpartien übernehmen, die in der
Barockzeit von den damals umjubelten Kastraten gesungen wurden.

Einlass: 16:00 Uhr
Vier sind dann mal weg - Theater KREUZ&QUER
Theater KREUZ&QUER
Für Kinder ab 5 Jahre
Gebrr und Grimm erzählen das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten
Ein Clownstheater mit einem Drahtesel, einem Wackeldackel, einer Geige, einem Wasserhahn und einem Gogo Mobil Fluchtauto.
Grimm sitzt vor der Garage und repariert die Fahrräder, denn heute wollen Gebrr und Grimm eine große Radtour machen. Doch da gibt es einen kleinen Haken: Gebrr hat heute überhaupt keine Lust auf Radfahren! Und keine Überredungskunst kann sie dazu bewegen, sich doch noch aus Rad zu schwingen ... Außer, ja außer Grimm würde ihr ein Märchen erzählen, aber eines ohne Radfahren. Dann würde sie es sich nochmal überlegen.
Also erzählt Grimm ein Märchen; das Märchen von einem Drahtesel, einem Wackeldackel, einem Katzenauge und einem Wasserhahn. Wovon bitte? Moment mal, sind das nicht?
Richtig, die vier Tiere aus dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten": Esel, Hund, Katze und Hahn, die sich bekanntlich auf ihre alten Tage aufmachen, eine bessere Welt für sich zu finden.
Ob Gebrr und Grimm sich am Ende auch auf den Weg machen?
Auf jeden Fall wird es eine bewegte Märchenstunde mit einem Esel, der auf Draht ist, einem Hund, der immer zustimmend nicken kann,einem fast blinden Katzenauge und einem tropfenden Wasserhahn, einem Logo Mobil Fluchtauto, einer spannenden Verfolgungsjagd und, und, und ...

Einlass: 10:55 Uhr

bitte setzen Sie sich telefonisch mit uns in Verbindung 0201 - 851 32 30
Rain Man - Schauspiel von Dan Gordon
Charlie Babbitt, Autohändler und karrierebewusster Yuppie aus Los Angeles, steht kurz vor der Pleite. Er gibt jedoch weiterhin den erfolgreichen Geschäftsmann, fädelt zwielichtige Geschäfte ein und scheucht seine Angestellten herum. Der Tod seines verhassten Vaters, zu dem er vor zehn Jahren den Kontakt abgebrochen hat, könnte ihn aus der finanziellen Klemme befreien, Doch seine Hoffnung auf eine üppige Erbschaft wird enttäuscht: Das gesamte, millionenschwere Vermögen des Vaters geht an einen mysteriösen, anonymen Erben in einer Klinik.
Charlie geht der Sache auf den Grund und begegnet so seinem älteren Bruder Raymond, von dessen Existenz er bislang nichts ahnte. Raymond ist Autist mit einem Savant-Syndrom, der ebenso über phänomenale Fähigkeiten wie über eklatante Schwächen verfügt: Während er etwa Zahlen instinktiv erfassen und im Gedächtnis behalten kann, ist für ihn Geld an sich bedeutungslos. Die Aussicht, diesem überraschend aufgetauchten Bruder Millionen Dollar zu überlassen, bringt Charlie auf eine gewagte Idee...

Aus dem Drehbuch des Oscar-prämierten Kinoerfolges von 1988 schuf Dan Gordon ein kongeniales Theaterstück, das in unterhaltsamer und konzentrierter Weise von der behutsamen Annäherung zweier ungleicher Menschen erzählt und dabei den Zuschauern das Thema Autismus näher bringt.

Sollte eine Buchung nicht mehr möglich sein, ist entweder der Onlineverkauf geschlossen oder die Vorstellung ist ausverkauft. Evtl. Restkarten an der Abendkasse erhältlich!

Linden

17.11.2019
15:00 Uhr
Tickets
ab 20,00 €
Sein oder Nichtsein
Tragikomödie von Nick Whitby
Nach dem Film von Ernst Lubitsch,
Drehbuch von Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

Regie: Andreas Rüdenauer

Warschau, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Am Polski Theater laufen die Proben zu einer Hitler-Parodie, abends steht ‚Hamlet‘ auf dem Programm. Josef Tura, nach eigener Überzeugung erster Schauspieler des Hauses, ahnt nicht, dass der junge Offizier Sobinsky, der während seines Sein-oder-Nichtsein-Monologs den Zuschauerraum verlässt, sich in der Garderobe mit Turas Frau Maria trifft. Dann verbietet Polens Regierung die Premiere der Hitler Parodie aus Furcht möglicher politischer Folgen, bald darauf marschieren die Deutschen ein. Als Sobinsky verletzt von einem Einsatz in England zurückkommt, berichtet er dem Ensemble, dass ein Agent unterwegs sei, um den örtlichen Widerstand auffliegen zu lassen. Tura verwandelt sich in einen Gestapo-Offizier, um an die Unterlagen des Agenten zu kommen – der Einstieg in ein wahnwitziges Spiel um Leben und Tod, in dem grandiose Komik und abgrundtiefes Entsetzen kaum voneinander zu trennen sind...

Ernst Lubitsch drehte ‚Sein oder Nichtsein‘ 1942 im amerikanischen Exil. Die Vorlage lieferte ihm ein enger Freund, der ungarische Dramatiker, Journalist und Kritiker Melchior Lengyel. Nach Erscheinen des Films musste sich Lubitsch zunächst gegen Vorwürfe verteidigen, er mache sich lustig über die Leiden der Polen. Erst nach seinem Tod 1947 avancierte der Film zum Klassiker.

Einlass 19:30 Uhr

Ausverkauft
Robert Nippoldt und das Trio Größenwahn
Eine lockende Stimme, ein flotter Bass, ein swingendes Klavier. Das ist Musik, zu der die Füße tanzen wollen – so auch die Pinsel! Und das tun sie tatsächlich: Live vor den Augen der verblüfften Zuschauer zaubern sie im Takt ein ebenfalls ausgelassen tanzendes Paar auf die weiße Leinwand.

Die Pinsel werden virtuos geführt von Robert Nippoldt und sind nicht die einzigen Zeichenwerkzeuge, die in diesem besonderen Zusammenspiel von Musik und Kunst ihren Auftritt haben. Mit Kreide, Bleistift und Tusche wird in wenigen Augenblicken das Berliner Stadtschloss wieder aufgebaut und die Gedächtniskirche bekommt ihr Dach zurück. Dank Kamera und Groß-Projektion sind die Zuschauer ganz nah dran – an jedem Strich, den die Künstlerhand mit lässiger Eleganz zu Papier bringt.

Das alles wird belebt, kommentiert und inspiriert durch die drei fabelhaften Musiker des Trio Größenwahn, die mit Verve und Humor den Klassikern der damaligen Zeit neues Leben einhauchen.

Es ist das Lebensgefühl einer besonderen Stadt zwischen den Weltkriegen, dem sich die vier stilecht gekleideten Künstler an diesem Abend verschreiben. Ein Berlin, das nichts von seinem Charme verloren hat und uns mit offenen Armen empfängt. Folgen wir dieser Einladung, werden wir am Ende dieses vergnüglichen Ausflugs einen Schimmer davon haben, wie es sich damals – in den wilden Zwanzigern – angefühlt haben mag.

Einlass: 18:30 Uhr
Tim Fischer

Zu seinem 30. Bühnenjubiläum lässt es der Sänger und Schauspieler Tim Fischer richtig krachen! Gemeinsam mit seiner Band, bestehend aus den Spitzenmusikern Jo Ambros, Rainer Bielfeldt, Bernd Oezsevim und Oliver Potratz, geht er auf große Tournee.

Unter dem Titel „Zeitlos“ singt Tim Fischer für ihn neu geschriebene Songs und Balladen vom Traumgespann Edith Jeske & Rainer Bielfeldt sowie von Barbara Berrien, Erdmann Lange, Thomas Paul Schepansky und anderen. Ganz nach Fischer-Manier covert er mit diebischer Freude und großer Leidenschaft seine Lieblingsstücke der Song-Createure Bernhard Bentgens, Lucy van Kuhl, Sebastian Krämer oder Thomas Pigor und verleiht ihnen seine ganz eigene Note. Selbstverständlich wird Tim Fischer an diesem Abend auch seine großen Hits singen – in frischem, musikalisch zeitlosem Gewand.

„Musik war schon immer meine Lieblingsdroge“, sagt Tim Fischer. „Unzählige Sängerinnen und Sänger haben mich inspiriert. Das wahre Wunder allerdings sind die Lieder selbst. Sie sind der magische Schlüssel zum Innersten des Publikums. Die Themen können von unendlicher Trauer bis zur albernen Überdrehtheit reichen. Wichtig ist nur, dass sie uns verbinden, Mut machen, Halt geben, Akzeptanz fördern, von Vorurteilen befreien, zum Lachen bringen und versteinerte Herzen erweichen.“

„Die Stimmungswechsel stehen knapp vor dem Kollaps. Bei Tim Fischer lernen wir spielend etwas über die Einsamkeit, Zärtlichkeit und Grausamkeit im Leben. So schamlos er sich lustig machen kann, so ernst nimmt er individuelles Leiden und menschlichen Schmerz. Sentimentalitäten unterwirft er dem Härtetest. Eskapaden feuert er wie ein Repetiergewehr – erbarmungslos und treffsicher. Heften wir ihm also ein Prädikat an die schmale Brust, das einst Visconti auf Romy Schneider münzte: Sie sei die großherzige Begegnung mit der Katastrophe. Voilà, da haben wir Tim Fischer, wie er leibt und lebt." Andreas Wilink, Westdeutsche Zeitung

Jo Ambros – Gitarre
Rainer Bielfeldt – Piano
Bernd Oezsevim – Schlagzeug
Oliver Potratz – Bass und musikalische Leitung

Die CD "Tim Fischer – Zeitlos" erscheint am 11. Oktober 2019 zum Tourneestart (Label: Tim Fischer Chansons / Vertrieb: Sony).

Nürnberg

17.11.2019
20:00 Uhr
ORNAMENT

Im Zentrum des Abends steht die Geschichte der Zuleikha, einer faszinierenden und schillernden Figur, die sowohl in der persischen als auch in der abendländischen Geschichte verwurzelt ist. Sie inspirierte persische und abendländische Dichter wie Hafez, Ferdowsi und Goethe.
Ihr lustvolles Handeln stellt ein System (auch ihr eigenes) auf den Kopf, und zu ihrer Verteidigung strebt sie ungewöhnliche Experimente an. Das Libretto von Michaela Vieser (Berlin) und Amir Hassan Cheheltan (Teheran) nähert sich dieser Gestalt in einer im modernen Teheran verorteten Interpretation, aus der sowohl Zuleikhas „historisches Ich“ als auch ihre Träume und Visionen gleich Ornamenten herauswachsen.
Zuleikhas Geschichte wird in einer zeitgenössischen Komposition vertont, welche das musikalische Phänomen des Ornaments erforscht, das sowohl in der persischen als auch in der europäischen Musik eine bedeutende Rolle spielt. Fälschlich wurde es oft als nicht zur “Substanz” der Musik gehörend verstanden und daher künstlerisch bisher kaum gewürdigt. Tatsächlich führt es zu den Tiefenstrukturen von Musik und wird hier als DNA beider Musiktraditionen verstanden. Es deckt gemeinsame Wurzeln und Zusammenhänge selbst zwischen scheinbar weit entfernten musikalischen Kosmen auf.
In ihrer abendfüllende Komposition verschmelzen Arne Sanders (Berlin) und Amen Feizabadi (Teheran) persische und abendländische Musikkultur und schaffen so Räume für eine neue musikalische Sprache, fernab jeglicher Exotismen. Dabei werden die Musik- und Gesangskulturen anhand ihrer Ornamentik, in der persischen Musik unter anderem als tahrir bezeichnet, so vermischt, dass das klangliche Ergebnis eine eindeutige geographische Verortung irrelevant macht. Das Fremde wird zum Eigenen, das Eigene zum Fremden.

Nach einem Libretto von Amir Hasan Cheheltan & Michaela Vieser
Komposition: Amen Feizabadi & Arne Sanders mit Reza Behboudi (Schauspiel)
Claudia van Hasselt & Mahbobeh Golzari (Gesang), Rouzbeh Motia (Santur), Farhang Moshtagh (Kamantsche), Valentina Bellanova (Ney/Flöten), Adrienn Illés (Clavichord)
Lotte Greschik (Regie), Nicolas Wiese (Projektionen), Marianne Heide (Kostüme), Yalda Yazdani (Kuratorium), Johann Günther (Recording Producer)
Künstlerische Leitung: FrauVonDa // Claudia van Hasselt & Lotte Greschik

Eintritt: 17 €, erm. 13 €,
Reservierungen: karten@ornament2019.de (16.+17.11.) und info@klangwerkstatt.de(nur 17.11.)
Veranstalter: FrauVonDa
In Kooperation mit : Klangwerkstatt, initiative neue Musik e.V. Berlin, Goethe Institut

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ICS-Datei für elektronischen Kalender 16.11.2019
ICS-Datei für elektronischen Kalender 17.11.2019

Berlin

17.11.2019
20:00 Uhr
Ian Paice

Rock & Blues
19:30 Uhr | Eintritt 55,- Euro | Abendkasse 60,- Euro | unbestuhlt

Auf den Spuren der großen Band Deep Purple

Ian Paice ist der legendäre Schlagzeuger von Deep Purple und aktuell das einzig verbliebene Gründungsmitglied von Deep Purple. Jetzt kommt er mit der Band Purpendicular auf Tour um seine Best-Of-Classic-Deep-Purple-Show auf die Bühne zu bringen. Ian Paice ist dabei live und ganz nah in Clubatmosphäre zu erleben. Da wird keine Videoleinwand benötigt, denn Ian Paice wird nur wenige Meter vom Publikum entfernt über zwei Stunden seine einzigartige Spielweise aufführen. Zu hören gibt es Deep Purple Klassiker wie „Child In Time“, „Black Night“, „Smoke On The Water“, „Woman From Tokyo“ und „Hush“.

Deep Purple wird seit den 70er Jahren als eine der innovativsten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten gefeiert und daran hat das Schlagzeugspiel von Paice einen großen Einfluss. Ihre Musik ist gekennzeichnet durch die Ausgewogenheit zwischen genialer Musikalität und monumentaler Einfachheit. Paice selbst spielte neben Deep Purple unter anderem auch bei Whitesnake, Gary Moore sowie bei Soloprojekten von Jon Lord, Paul McCartney und Pete York von der Spencer Davis Group.

Die Band Purpendicular, die von Ian Paice und Joe Lynn Turner sogar als „beste Deep Purple Tribute Band der Welt” bezeichnet wurde, besitzt die Fähigkeit, die einzigartige Magie von Deep Purple, die für den Erfolg der legendären Rockband verantwortlich ist, bei jedem Auftritt live zu vermitteln. Selbst Ritchie Blackmore sagt „Purpendicular ist eine exzellente Band“ und Roger Glover meinte nach seiner Performance mit Purpendicular in Basel 2012 „Sie klingen frisch und es ist eine große Freude mit ihnen zu spielen“. Deshalb spielten auf dem ersten Album „tHis is the tHing“ neben Ian Paice als weitere Gäste auch Steve Morse, Don Airey, Roger Glover und Neil Murray mit. Auf dem aktuellen Album „Venus to Volcanus” gibt sich wiederum Ian Paice die Ehre am Schlagzeug. Als weiterer Gast ist der ehemalige Rainbow Keyboarder Tony Carey zu hören. Das Album schaffte es bis in die Top 20 der Deutschen Metal-Rock-Charts.

Konzert Bundesjazzorchester

Am 17. November gastiert das Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter der Leitung von Niels Klein gemeinsam mit israelischen Musikern und einem multimedialen Konzertprogramm zum 100. Bauhaus-Jubiläum im Kunstkraftwerk Leipzig.

Mit Unterstützung und auf Einladung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat präsentiert das Bundesjazzorchester am 17. November gemeinsam mit Studenten des Center for Jazz Studies am Israel Conservatory of Music Tel Aviv in einer gemischten deutsch-israelischen Bigband mit Vokalensemble das Stummfilmprogramm „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“.

Gemeinsam mit der Eastman School of Music (USA) und dem Archiv des George Eastman Museum Rochester (USA) wurden acht mustergültige Filme von Bauhausprotagonisten bzw. mit Bauhausbezug aus der Zeit der 20er und 30er Jahre ausgewählt, auf deren Basis aktuelle Kompositionen renommierter deutscher und amerikanischer Jazzkomponisten entstanden sind:

•             Ansgar Striepens: „Der Sieger – Excelsior unverwüstlich“ (Walter Ruttmann)

•             Ansgar Striepens: „Das Ornament des verliebten Herzens“ (Lotte Reiniger)

•             Ansgar Striepens: „Das Geheimnis der Marquise“ (Lotte Reiniger)

•             Christopher Dell:  „Lichtspiel“ (László Moholy-Nagy)

•             Gebhard Ullmann: „Berliner Stillleben“ (László Moholy-Nagy)

•             Bill Dobbins: „Marseille Vieux Port“ (László Moholy-Nagy)

•             Julia Hülsmann: „Großstadt-Zigeuner“ (László Moholy-Nagy)

•             Niels Klein: „Lobsters“ (László Moholy-Nagy)

•             Oliver Schneller: „White City“

Literatürk-festival 2019

Mit ihr wird für Zahnpasta und Banken geworben, der Trachtenhandel erzielt Umsatzrekorde, die Bild-Zeitung ehrt sie mit einer kostenlosen Sonderausgabe, die Qualitätsmedien mit Features und Debatten-Serien. Grüne plakatieren ihr zur Ehre, Sozialdemokraten melden ältere Besitzansprüche an und beneiden die Christdemokraten um die Idee mit dem Ministerium. Nazis verkünden, die Liebe zur ihr sei kein Verbrechen, und wer sie nicht liebe, sei aus ihr zu entfernen. Linke kontern knallhart: ihre Liebe zu Region und Gebietskörperschaft sei noch viel tiefer, echter und unverbrüchlicher. Was man bereits ohne Meinungsforschung erkennen konnte, wurde mittlerweile auch empirisch belegt: Je mehr Heimatliebe, desto ausgeprägter die rassistische Gesinnung. Unbeeindruckt davon, stets dem Konstruktiven verpflichtet, bastelt die Zivilgesellschaft an ,alternativen‘ Heimatbegriffen. Das und vieles mehr – das Absurde und das Gefährliche – wird an diesem Abend auf Bühne und Leinwand besichtigt und vorgeführt, nachgespielt und kommentiert, analysiert und in die Tonne getreten. Stets parteiisch auf der Seite der historischen und zukünftigen Opfer der Heimat. Künstlerische Mitarbeit: Florian Thamer.

Thomas Ebermann,

ist Autor, Publizist und Dramaturg. Jahrelang hat er satirische und szenische Lesungen veranstaltet. Für seine Arbeiten wurde er 2012 vom Auschwitz-Komitee mit dem Hans-Frankenthal-Preis ausgezeichnet. Zuletzt bestritt er einen Abend im Deutschen Schauspielhaus Hamburg unter dem Titel „Thomas Ebermann beleidigt Helmut Schmidt“.

 Thorsten Mense,

ist Soziologe, Journalist, Autor und Filmvorführer. 2016 erschien sein Buch „Kritik des Nationalismus“ (Schmetterling Verlag). Er ist Mitglied im Forum für kritische Rechtsextremismusforschung (FKR), schreibt, publiziert und hält Vorträge und Workshops. Irgendwann bekam er einmal den Alternativen Medienpreis verliehen. Er hat keine Ahnung von Theater.

Danza Contemporánea de Cuba

»Coil«

Julio César Iglesias Ungo Choreografie

Hangedup, Aron Family, Nina Simone, Monoloc Musik



»Equilux«

Fleur Darkin Choreografie

Torben Sylvest Musik



»El criterio del camello«

George Céspedes Choreografie

Alexis De La O, Nacional Electrónica Musik



Danza Contemporánea de Cuba



Es ist der afro-karibische Rhythmus, der in jedem lateinamerikanischen Tänzer vibriert und Danza Contemporánea de Cuba so besonders macht: Hier wird die Moderne mit ihren manchmal erdenschweren Themen durch die überbordende Energie der kubanischen Tänzer aufgemischt, die in sämtlichen Stilen hervorragend ausgebildet sind. Fernab der gängigen Klischees zeigt die 1959 gegründete Kompanie hier eine erstaunlich politische, zeitgenössische Seite Kubas. Danza Contemporánea de Cuba blickt auf eine ebenso lange Geschichte wie das Nederlands Dans Theater zurück. Scharfsinnig und mit Biss konfrontieren die jungen Choreografen die gegensätzlichen Traditionen, in denen sie leben.



Direktor Miguel Iglesias Ferrer lädt immer wieder europäische Gastchoreografen wie Fleur Darkin ein, die mit ihren dunklen Tanztheaterstücken lange das Scottish Dance Theatre leitete. In »Equilux« sucht sie nach der Balance zwischen Licht und Schatten im Leben der Menschen. George Céspedes, inzwischen der führende Avantgarde-Choreograf Kubas und auch in Europa mit Preisen bedacht, bewegt große, martialische Gruppen. Und Julio César Iglesias Ungo entwirft mit seinem dynamischen, experimentellen Stil beckettsche Szenarien, die um Zyklen und Rituale kreisen.


Ludwigsburg

17.11.2019
19:00 Uhr
Klavierkonzert mit Anne Riegler

Klavierkonzert mit Anne Riegler

Die gemeinnützige Norbert Janssen Stiftung fördert junge Talente mit Leidenschaft, die ohne wirtschaftliche Unterstützung ihre Aus- und Weiterbildungsziele nicht verwirklichen könnten.

Am 17. November 2019 um 18 Uhr spielt die Pianistin Anne Riegler ein Klavierkonzert mit Kompositionen aus verschiedenen Epochen und führt das Publikum mit Erklärungen und Geschichten rund um die Werke und deren Komponisten durch das Konzert. Ihre musikalische Ausbildung erhielt Anne Riegler unter anderem an der Musikhochschule in Würzburg, dem Konservatorium in Sankt Petersburg und an der Mannes School in New York. Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. Heute lehrt Anne Riegler Klavier an der Hochschule für Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg.

Karten können Sie unter info@janssen-stiftung.de reservieren. Der Eintritt ist frei - über Spenden freuen wir uns!

 

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18:00 Uhr
Eintritt frei
Reservierung unter info@janssen-stiftung.de
Halle 4

München

17.11.2019
18:00 Uhr
Der Beweis

Heiglhoftheater Der Beweis

Als Genie galt Mathematiker Robert. Doch dann begann er überall Codes und geheime Botschaften zu sehen, glitt ab in einen Zustand geistiger Umnachtung. Seine Tochter Catherine stellte ihr eigenes Leben hintenan, brach ihr Studium ab und pflegte ihren Vater. Nun, nach seinem Tod, bleibt sie verbittert und verwahrlost zurück, geplagt von der Frage, ob sie womöglich dasselbe Schicksal ereilen wird. Vorsichtig fasst sie Vertrauen zum Studenten Hal, der Roberts Aufzeichnungen sichtet. Auf einmal taucht dabei ein mathematischer Beweis auf, der als schier unmöglich galt. Stammt dieser von Robert – oder hat Catherine ihn geschrieben, wie sie felsenfest behauptet?

Das Heiglhoftheater präsentiert das mit dem Tony-Award und dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Schauspiel „Der Beweis“ des US-amerikanischen Dramatikers David Auburn als emotionales Kammerspiel um die Frage nach dem Grenzverlauf zwischen Genie und Wahnsinn, und wie sich dieser verschiebt, wenn plötzlich auch noch Liebe im Spiel ist.


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Eintritt: 14,00 €

Ermäßigt: 10,00 €
Tickets: besuch@heiglhoftheater.de
Halle 1

München

17.11.2019
18:00 Uhr
Podium Gitarre

Studierende der HfK Bremen präsentieren klassische und zeitgenössische Gitarrenmusik. Leitung: Prof. Jens Wagner


Eintritt frei

Bremen

17.11.2019
16:00 Uhr
Deutschlands November

Regina Mudrich spielte auf Konzerten ehe sie Lesen oder Schreiben konnte. Im Frühförderungsprogramm der DDR wurde sie streng klassisch zur Violinistin ausgebildet. Sie besuchte die Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar und war Schülerin von Prof. Hasch. Nach einem Studium für Musik, Musikwissenschaft, Kunst und Geschichte in Weimar, Hannover und Oldenburg öffnete sie ihren musikalischen Horizont und begann frühe Bluesmusik, Rock und Folk-Music zu spielen und Künstler der verschiedenen musikalischen Genres zu begleiten - ihr Spektrum reicht von Experimenteller Musik über Folk, Rock, Blues, traditionellem Jazz bis hin zur Klassik. Sie überzeugt durch ihr sensibles und facettenreiches Improvisationsgeschick.

 

Regina spielte mit verschiedenen internationalen Künstlern aus verschiedenen musikalischen Genres zusammen, wie zum Beispiel Marco Marchi And The Mojo Workers (CH), Brett Hunt (AUS), Depui (NO), Kirsten Thien (USA), Sofia Talvik (SE), David Evans (USA), Eleanor Ellis (USA), Todd Day Waits Pigpen (USA), Mats Hedberg (SE), Elisabeth Cutler (USA/IT), Lucy Ward (UK), Marco Testony (IT) und Tony Esposito (IT) um nur einige wenige zu nennen. Sie nahm 2003 und 2008 Alben mit dem Rialto Salon Quartett auf, eine davon ein Livemitschnitt in der Berliner Philharmonie. In den vergangenen Jahren arbeitete sie an mehreren CD-Produktionen verschiedener Blues-, Folk- und Rockmusiker mit. 

09.11.19, 20:00 Gewoelbe Vegesack

Zum Thema "Deutschlands November" präsentiert Regina Mudrich ein musikalisch-lyrisches Programm. Historische Ereignisse wie Novemberrevolution 1918, Hitlerputsch 1923, Reichspogromnacht 1938 und der Fall der Mauer vor 30 Jahren werden musikalisch verarbeitet.

(ca. 2 Stunden inkl. Pause)

Dem Kaffee auf der Spur!

Kaffee begleitet viele von uns durch den Alltag – morgens beim Frühstück, beim Gespräch mit Freunden, als Espresso nach dem Abendessen. Aber Kaffee ist sov iel mehr als das, Kaffee hat uns kulturgeschichtlich seit Jahrhunderten geprägt. Kaffeehandel hat Länder miteinander vernetzt, Kaffeehandel war Auslöser von Ausbeutung und Sklaverei. Welche Rolle spielt Kaffee in Ihrem Leben? Diskutieren Sie mit uns und geben Sie Ihre Kaffeegeheimnisse preis.

Keine Anmeldung erforderlich, kostenlos.

Das Café International ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs unterschiedlicher Kulturen. Ein offener Raum für alle, die Lust haben, sich bei Kaffee oder Tee zu einem bestimmten Thema auszutauschen.

Friedrichshafen

17.11.2019
15:00 Uhr
Kindertheater: Ronja Räubertochter

Zum Donnerdrummel noch mal...!
Seit Räuberhauptmann Borka mit seiner Sippe in die geteilte Burg des Räuberhauptmanns Mattis eingezogen ist, gibt es nur noch Streit zwischen den Banden. Zwei musikalische Räuber spielen, singen, flöten, zwitschern und jubilieren; sie erzählen die Geschichte der wunderbaren Geburt von Ronja, der Räubertochter, aber auch von Streit und Kampf. Was ist mein, was ist dein, wer soll der Stärkste sein... Das wollen die Räuber schließlich beim Schattenboxen herausfinden. Doch ihre Kinder, Ronja Räubertochter und Birk Borkasohn, freunden sich an und haben da eine viel bessere Idee, wie der Konflikt zu lösen wäre. Sie ziehen gemeinsam in eine Bärenhöhle im Wald. Und der ist voll von Druden, Gnomen, Rumpelwichten und Abenteuern.
„Das Dorftheater Siemitz hat die Geschichte spannend, unheimlich fröhlich und rasant in Szene gesetzt“ (Rückblick Intern. Figurentheaterfestival Husum).

Ein Gastspiel vom Dortheater Siemitz mit Sabine Zinnecker und Dietmar Staskowiak  

für alle ab 6 Jahren / Dauer: ca. 60 Min.

Weitere Informationen unter www.jungebuehne.ludwigsburg.de

Eintritt: 5 € für Kinder / 7 € für Erwachsene / 4 € pro Kind bei Kindergartengruppen und Schulklassen

Telefonische Kartenreservierung: 07141 910 3245 oder E-Mail: jungebuehne@ludwigsburg-karlskaserne.de

17.11.2019
15:00 Uhr
Politische Gewalt in Baden-Württemberg

Der Mord an einem Schriftsteller 1819 führte zur Einschränkung der Bürgerrechte. In der angespannten politischen Situation der Weimarer Republik erschütterten gleich mehrere politisch motivierte Morde die Öffentlichkeit. In den 1970er Jahren führte der Terror der RAF Politiker und Bürger an die Grenzen des Rechtsstaats. Die Führung beleuchtet die Geschichte politisch motivierter Gewalt in Baden-Württemberg.

Treffpunkt: Foyer Haus der Geschichte

Kosten: 5 € (zzgl. Eintritt)

Stuttgart

17.11.2019
14:30 Uhr
Im Gespräch I Wu Tsang & Fred Moten

Die Zusammenarbeit mit dem Dichter und Kulturtheoretiker Fred Moten prägt Wu Tsangs Werk seit 2013. Anlässlich der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" kommen sie im Gropius Bau zusammen, um über kollaborative künstlerische Prozesse und gemeinsame Bezugspunkte zu sprechen.

Wu Tsang nutzt kollaboratives Arbeiten als Strategie, um ein konventionelles Verständnis von Autor*innenschaft infrage zu stellen. So stammt der Ausstellungstitel "There is no nonviolent way to look at somebody" aus dem Essay "Sudden Rise at a Given Tune" (seit 2017), der von und mit Fred Moten verfasst wurde. Der Text findet sich in vielen der ausgestellten Arbeiten wieder, wie etwa auf der Skulptur "Sustained Glass" (2019) und in der Soundarbeit "Sudden Rise, Dub 1" (2019).

Fred Moten (*1962, USA) ist ein Dichter und Kulturtheoretiker, dessen Fokus auf Black Studies und Performancetheorie liegt. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehört "Die Undercommons: Flüchtige Planung und schwarzes Studium", das er mit 2013 Stefano Harney verfasste.

Wu Tsang (*1982, USA) war 2018 die erste "In House: Artist in Residence" des Gropius Bau. Vom 4. September 2019 bis 12. Januar 2020 ist ihre Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" im 1. Obergeschoss zu sehen.

Berlin

17.11.2019
14:00 Uhr
Von Verfluchungen und Liebesschwüren: Römische Inschriften und Graffiti aus NIDA

Frankfurt am Main

17.11.2019
11:00 Uhr