Samstag, 02.11.2019
um 20:00 Uhr

Hochschule für Musik
Schwarzwaldstraße 141
79102 Freiburg im Breisgau




Bach/Busoni Chorale Prelude „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659 | Schumann Kreisleriana op. 16 | Ravel Gaspard de la Nuit (1908), La Valse (1920)

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Klavierabend Arcadi Volodos
6. Meisterkonzert: Klavierabend Arcadi Volodos

Bei den Salzburger Festspielen 2019 sorgte der Soloabend von Arcadi Volodos für einen „Höhepunkt der Interpretation von Meisterwerken der kleinen Form. Ob Nr. 3 aus Schuberts Moment musicaux, Rachmaninows Prelude cis-Moll oder Skjrabins dramatischem Vers La flamme: Die charakterlich so unterschiedlichen Stücke verschmolzen in der Lesart von Volodos zu einem einzigen Zyklus“, so Der Standard, 13.08.2019.

Ein Virtuose ist nicht, wer in der Kürze der Zeit möglichst viele Noten spielt, weiß Arcadi Volodos: Ein Virtuose ist, wer mit dem Klavier singen kann – mit der größtmöglichen Einfachheit, so dass man alle technischen Schwierigkeiten darüber vergisst. Es dauerte eine Weile, bis der spektakelhungrige Musikbetrieb Volodos in diesen Einschätzungen folgte: Zu Anfang seiner Karriere – eingeleitet durch ein furioses Debüt in New York 1996 – wollte man ihn unbedingt zum »neuen Horowitz« proklamieren, beschrieb ihn als »Klavier-Schwarzenegger« und »wildesten der jungen Tastenkobolde«. Doch Arcadi Volodos wollte nie sich selbst darstellen, sondern ausschließlich die Musik mit all ihren Farben und all ihrer Poesie. Und diese liegen bei ihm in einfühlsamen Händen, die über Kraft ebenso wie Sanftheit und einen wandlungsfähigen Anschlag gebieten. Seine Klangkultur, sein paradiesisches Pianissimo und sein ganz eigenes Gespür für Raum und Zeit machen ihn zu einem der großen Geschichtenerzähler an den Tasten.

Das Wiedersehen mit Arcadi Volodos in Nürnberg hält somit den spannenden Blick eines wahren Virtuosen auf die Werke zweier romantischer Klaviergenies bereit: Nach einer Auswahl aus den ebenso mystisch-tiefen wie technisch fordernden Werken Franz Liszts widmet sich Volodos Werken von Robert Schumann, für deren Interpretation er seit Jahren gerühmt wird: In seinen Händen werde die Komposition zu einer »Skulptur aus Wachs, deren melodische Linien nicht enden wollen. Die kantablen Vorzüge in Volodos‘ Klaviervortrag – der Pianist ist zugleich ausgebildeter Sänger – zeigen sich hier wie nirgends sonst.«

Franz Liszt
Petrarca-Sonett Nr. 123 As-Dur

Franz Liszt
La lugubre Gondola S 200/2

Franz Liszt
Vogelpredigt des Heiligen Franz von Assisi (Légende Nr. 1 S 175/1)

Franz Liszt
Ballade Nr. 2 h-Moll S 171

***Pause***

Robert Schumann
„Bunte Blätter“ op. 99 (Auswahl)

Robert Schumann
Humoreske op. 20 B-Dur



Arcadi Volodos | Klavier

Öffnung des Hauses: 18:30 Uhr, Saaleinlass 19:00 Uhr

Einlass 18:30 Uhr
Gerold Huber
„Gerold Huber, nicht nur ein gefragter Liedbegleiter, sondern ein brillanter Pianist, spielte mit Tiefgang und Ausdruck und technisch hervorragend.“ So oder so ähnlich urteilt die Presse immer wieder enthusiastisch über Gerold Huber als Liedbegleiter. In dieser Rolle ist er regelmäßig zu Gast bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, den Salzburger Festspielen, bei den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival oder Konzertsälen wie der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, der Londoner Wigmore Hall, oder der Carnegie Hall New York.
Mit dem Bariton Christian Gerhaber bildet er seit vielen Jahren ein festes Duo; daneben arbeitet er mit einer Vielzahl renommierter Sängerinnen und Sänger zusammen, darunter Christina Landshamer und Ruth Ziesak. Als Kammermusikpartner konzertierte Gerold Huber u. a. mit dem Artemis-Quartett, zudem arbeitet er regelmäßig mit dem Henschel-Quartett, mit Reinhold Friedrich und Maximilian Hornung.
Neben zwei Solo-CDs mit Werken von Beethoven und Schumann liegen zahlreiche CD-Einspielungen gemeinsam mit Christian Gerhaber vor, die sämtlich mehrfach preisgekrönt sind.
Gerold Huber ist ein gesuchter Lehrer und gibt Meisterklassen, wie z.B. an der University of Yale, dem Aldeburgh Festival sowie bei den Schwetzinger Festspielen. Seit 2013 ist er Professor für Liedbegleitung an der Hochschule für Musik in Würzburg, außerdem Künstlerischer Leiter der Pollinger Tage Alter und Neuer Musik.

L.v. Beethoven: Fantasie H-Dur op. 77
L.v. Beethoven: Sonate d-Moll „Sturmsonate“ op. 31/2
C. Debussy: 6 Stücke aus: Préludes
F. Schubert: Sonate B-Dur D 960
Beethoven-Klavierabend mit Justus Frantz
Der renommierte Pianist Justus Frantz gastiert am Donnerstagabend, 26. März im „Großen Saal“ des Kurhauses Bad Krozingen und führt sensibel das Publikum in die Klangwelt Beethovens ein. Auf dem Programm des Konzertes stehen mit der Pathétique, der Mondscheinsonate und der Appassionata drei der bekanntesten Klavierwerke von Ludwig van Beethoven.

Justus Frantz – ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Seit mehr als dreißig Jahren ist Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht: Immer wieder entdeckte und förderte er junge Musiktalente und ermöglichte ihnen den Beginn einer großen musikalischen Karriere. So gehörte er früh zu den Förderern der Geigerin Midori, der Geiger Maxim Vengerov und Vadim Repin, des Pianisten Evgeny Kissinsowie der jungen Anna Netrebko.

2020 jährt sich der 250. Geburtsjahr des großen deutschen Komponisten. Die Auswahl der Sonaten spiegelt die musikalische und menschliche Entwicklung Beethovens wider, der im Laufe seines künstlerischen Lebens immer schwerhöriger wurde und schließlich taub wurde. In dieser totalen Isolation erfand er seine eigene Klangsprache und tauchte mit der Mondscheinsonate in eine eigene Welt ein. Die zwei Jahre ältere Pathétique kennzeichnet Beethovens Kampf mit dem Schicksal, als Musiker das Gehör als wichtigsten Sinn zu verlieren, während die Appassionata den beständigen Kampf eines Musikers zeigt, der in einer Welt leben muss, die nicht so ist, wie sie sein sollte.

Kurzfristige Programmänderungen vorbehalten.

Einlass ab 18.30 Uhr
Khatia Buniatishvili - Großer Klavierabend
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate cis-Moll „Mondscheinsonate“
Klaviersonate d-Moll „Der Sturm“
Klaviersonate c-Moll „Pathétique“
Klaviersonate f-Moll „Appassionata“

Einführung: Hannelore Blaas, 19.30 Uhr


Die weltberühmte Starpianistin Khatia Buniatishvili hat sich für ihren Klavierabend in Weingarten im Jubiläumsjahr ein reines Beethoven-Programm zusammengestellt. Dabei hat sie vier der bekanntesten und beliebtesten Klavier-Sonaten ausgesucht. Die „Pathétique“ gilt als musikalisches Symbol für die heroische
Phase der Musik im Zeitalter Napoleons. Diese Sonate prägte auch das heroische Beethoven-Bild, wie es später überliefert ist. Zum Schluss die „Appasionata“ mit dem Attribut des alle Rahmen sprengenden Ausdrucks. Damit endet das Konzert mit „der“ Beethoven-Sonate, ja vielleicht mit „der“ Klaviersonate schlechthin.

1987 in Batumi, Georgien, geboren, begann die georgisch-französische Pianistin Khatia Buniatishvili das Klavierspiel im Alter von drei Jahren. Drei Jahre später gab sie ihr erstes Konzert mit dem Tbilisi Chamber Orchestra und konzertierte bereits als Zehnjährige im Ausland.

Ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall 2008 folgten Konzerte bei den BBC Proms und Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival sowie dem Menuhin Festival Gstaad. Mit Rezitalen gastierte sie in den wichtigsten Konzertsälen der Welt, darunter im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Berliner Philharmonie, Théâtre des Champs-Élysées in Paris, La Scala in Mailand, Tonhalle Zürich, Prager Rudolfinum sowie in der Suntory Hall Tokyo.

Khatia Buniatishvili zählt weltweit zu den gefragtesten Musikern, was sich auch in Top-Platzierungen in den internationalen Klassik-Charts und vielen Auszeichnungen und Preisen wie dem ECHO Klassik niederschlägt. Ihre Konzerte und Interpretationen gehören zum Interessantesten, was die Welt des Klavierspiels momentan bietet: Sie ist schlichtweg eine der besten Pianistinnen.

Einführung 19.30 Uhr
Klavierabend mit Justus Frantz - "Beethoven"
Klavierkonzert "Beethoven"
JUSTUS FRANTZ spielt Beethoven-Sonaten im Werratal Kultur- und Kongress-Zentrum in Bad Sooden-Allendorf

Vor kurzem feierte Justus Frantz mit seinem neuen Orchester Sinfonietta Israel triumphale Konzerte beim Einstieg als Chefdirigent in Israel. Kritiker, Publikum, Musiker und die israelische Staatsführung sind sich einig:
durch die Stabführung von Justus Frantz wurde in Israel ein neues Orchester geboren. Alle seine Konzerte dort waren restlos ausverkauft. Danach folgte ein Konzert zum südafrikanischen Staatsjubiläum in Johannesburg und Durban. Im Januar unternahm Frantz mit seinem Orchester eine Europa-Tournee mit Abstecher nach Jerusalem, wo er das offizielle Festtags-Konzert in der Erlöserkirche leitet. In den Metropolen wie Berlin, Salzburg und Frankfurt waren die Tickets schnell vergriffen.

Am 12. April 2020 spielt der Solist Justus Frantz einen Beethoven-Abend im Werratal Kultur- und Kongress-Zentrum in Bad Sooden-Allendorf. Nach der Übernahme einer dritten Chefdirigenten-Position, er ist nun auf drei Kontinenten verpflichtet. Daher wird es immer schwieriger für ihn, die kleineren Solo-Konzerte regelmäßig zu geben. Somit ist dies ein fast einmaliges Ereignis, einen der bekanntesten Klassik-Künstler unserer Zeit zu begegnen. In Bad Sooden-Allendorf führt er mit Beethovens Werken sein Publikum sensibel in dessen Klangwelt ein.
Auf dem Programm stehen die Sonaten Nr. 8 (Pathétique), Nr. 14
(Mondscheinsonate) und Nr. 23 (Appassionata). Diese Werksauswahl verbindet die wohl schönsten Stücke Beethovens für Klavier in einem eindrucksvollen Konzert. Die kompetente Moderation von Justus Frantz, der mit seinen Interpretationen die Zuhörer zu begeistern weiß, verspricht ein außer- gewöhnliches Konzerterlebnis.

Einritt: 30,00 €; ermäßigt: 27,00 €
Abendkasse: 35,00 €; erm. 32,00 €

Vorverkauf:
Tourist Information Bad Sooden-Allendorf, Tel. 05652-95870,
ReserviX-Vorverkaufsstellen und
http://www.bad-sooden-allendorf.de

Eröffnungsveranstaltung der 26. Märchenwoche in Bad Sooden-Allendorf

Bad Sooden-Allendorf

12.04.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 30,00 €
Ein Klavierabend mit Lutz Görner und Nadia Singer - Frédéric Chopin
Frédéric Chopin
Sein Leben – Seine Musik
Ein Klavierabend mit Lutz Görner und Nadia Singer

Seit über fünf Jahren beschäftigt sich der Rezitator Lutz Görner fast ausschließlich mit dem großen Franz Liszt. In diesem Zusammenhang stieß er auf die Biografie Liszts über seinen Jugendfreund Frédéric Chopin, die er ein Jahr nach dessen Tod in Weimar verfasste. Ein singulärer Vorgang in der Welt der Komponisten. Eine wunderbare, eine tiefe,
 eine berührende Biografie aus der Lutz Görner an diesem Abend lesen wird. Die WAZ schrieb: „... Eine Biografie aus dem Geist der Sprache, der Pointe, der überraschenden Wendungen und der anekdotischen Situation zu erzählen, kann Görner wie kaum ein zweiter seiner Generation.“

Begleitet wird der Rezitator von Nadia Singer, einer 25-jährigen russischen Pianistin mit deutschen Wurzeln, die sich, wie die Presse meint „... auf dem Sprung zur Weltkarriere befindet.“ Sie wird die Kompositionen des polnisch-französischen Meisters
 spielen, dem im Gegensatz zu
Franz Liszt nur ein kurzes Leben 
gegönnt war. Nadia Singer gewann den Internationalen Rachmaninow- Wettbewerb 2013 in Frankfurt/M. und erarbeitet seit 2014 mit Lutz Görner den Kosmos Liszt. Ein Projekt, das die Klaviermusik des 19. Jahrhunderts rund um Franz Liszt beinhaltet und 2020 beendet sein wird.

Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen, anregenden und unterhaltsamen Abend voll von unvergesslicher Poesie in Tönen und Worten.

Einlass: 18:00 Uhr