Sonntag, 20.10.2019
um 15:00 Uhr

Ostseebühne Zinnowitz
Seestraße 8
17454 Zinnowitz






Das ist doch die Höhe! Der Räuber Hotzenplotz macht wieder die Gegend unsicher. Dabei hatten Kasper und Seppel ihn doch gefangen und einsperren lassen, weil er Großmutters Kaffeemühle gestohlen hatte. Sie könnten ihn glatt auf den Mond schießen! Gesagt, getan. Auch wenn Wachtmeister Dimpfelmoser dagegen ist, und Großmutter schon wieder in Ohnmacht fällt. Auf dem Mond soll es Silber geben, und man fühlt sich da oben ganz leicht. Wie man überhaupt dorthin kommt, und ob das wirklich stimmt mit der Schwerelosigkeit, das wollen der mutige Kasper und der träumerische Seppel unbedingt rausfinden. Ein Glück, dass sie bei ihrem galaktischen Abenteuer der guten Fee Amaryllis.

Der bekannte Kinderbuchautor Otfried Preußler schrieb „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ vor 50 Jahren, als der erste Mensch den Mond betrat. Ein Traum wurde wahr, und der technische Fortschritt hat mittlerweile alle Grenzen überwunden. Er bringt uns Freiheit, aber er macht auch Angst.

Die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz erzählt von der Suche nach dem Glück, von kleinen Nöten und großen Wünschen. Und davon, wie wir mit Entdeckerlust und Phantasie unsere Welt gemeinsam gestalten können. Ein Theaterspaß für alle, die groß werden und trotzdem frei wie Kinder bleiben wollen.

Einlass 14.00 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
Dienstag, 11 Februar 2020
10.30 Uhr, Theater im Kurhaus

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete
Theaterstück für Kinder ab 6 von Otfried Preußler und John von Düffel
-Badische Landesbühne, Bruchsal-


Otfried Preußler, geboren 1923 im nordböhmischen Reichenberg, lebte von 1949 bis zu seinem Tod 2013 in Oberbayern, wo er lange Lehrer und Rektor einer Grundschule war. Sein erstes Kinderbuch Der kleine Wassermann schrieb Preußler 1956. Seither erschienen über 35 Bücher von ihm, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden und für die er zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt. Weltweit wurden bisher weit über 50 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft.


„Ihr sollt mich auf den Mond schießen. Und zwar heute noch, zum Donnerwetter!“

Wachtmeister Dimpfelmoser ist außer sich: Der Räuber Hotzenplotz ist aus dem Spritzenhaus entkommen - obwohl er ihn höchstpersönlich eingesperrt hatte. Da hilft nichts, es gibt eine amtliche Ausgangssperre, bis der Unhold eingefangen ist. Kasperl schlägt vor, das mit Freund Seppel zu übernehmen, so wie beim letzten Mal. Aber Seppel ruht sich gerade so schön aus und könnte den lästigen Räuber auf den Mond schießen.
Das bringt Kasperl auf eine Idee: Aus Kartons, Kleister und silbernem Klebeband bauen die Jungs eine Mondrakete. Auf dem Leiterwagen ziehen sie die durch den Wald, lauthals streitend, wer von ihnen damit auf den Mond fliegen darf - der ja bekanntlich aus purem Silber besteht. Klar, dass da Hotzenplotz‘ Räuberinstinkte geweckt werden.
Mit vorgehaltener Pfefferpistole springt er aus dem Gebüsch. Niemand anderes als er werde zum Mond fliegen und sich das Silber holen! Dass er dafür einen Raumanzug anziehen und mit der Sicherheitsleine festgezurrt werden muss, nimmt er knurrend in Kauf. Schimpfend lässt er sich von Kasperl und Seppel in die enge Mondrakete bugsieren und auf die Startrampe, den Leiterwagen verladen. Erst als ihn die beiden Freunde lachend über den holprigen Waldweg ziehen, dämmert dem Räuber, dass seine Mondfahrt vor Dimpfelmosers Polizeiwache enden wird.

Eintritt: 7 € / 5,50 €