Samstag, 02.11.2019
um 20:00 Uhr

Gustav-Weißkopf-Volksschule Leutershausen
Alter Postberg 7
91578 Leutershausen






Walter Sittler liest und spielt Dieter Hildebrandt „Ich bin immer noch da“ Dieter Hildebrandt‘s Texte aus fünf Jahrzehnten gelebt und gelesen von Walter Sittler – grandios! Sittler‘s außergewöhnlich einfühlsame und gleichzeitig zwerchfellerschütternde Darbietung der Pointen Hildebrandt‘s sind eine wunderbare Hommage an den großen Kabarettisten. Den Gedankenblitzen des Kabarettmeisters verleiht er so viel Authentizität, dass er seine helle Freude daran hätte – ein „kongenialer Hildebrandt-Interpret“ Walter Sittler zählt zu den beliebtesten Fernseh-Schauspielern, ausgezeichnet mit dem deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis. Bekannt auch aus der Fernsehserie „Nikola“ und der Krimiserie „Der Kommissar und das Meer“.

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Weihnachten mit Erich Kästner - Ein Vorweihnachtsabend mit Walter Sittler
Ein Vorweihnachtsabend mit Walter Sittler und den Sextanten

Für Erich Kästner war der Winter eine besondere Zeit. Kein Wunder, dass einige seiner schönsten Geschichten in den kalten Monaten spielen, nicht nur die Klassiker „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Drei Männer im Schnee“.

Nach den großen Erfolgen ihrer beider Kästner-Stücke „Als ich ein kleiner Junge war“ und „Prost Onkel Erich!“ haben Martin Mühleis und Libor Síma auf Bitten vieler Veranstalter für Walter Sittler & Die Sextanten jetzt ein drittes Kästner-Programm erarbeitet. Diese winterliche Geschichte ist geschickt montiert aus Essays und Erzählungen, Weihnachtsgedichten und Auszügen aus Romanen des Autors.

Erich Kästner aber wäre nicht der Dichter, als der er geliebt und geschätzt wird, würde er das Sujet „Weihnachten“ nicht nutzen, um dabei seinen analytischen Blick auf die Zeit und den Menschen zu richten.

Libor Síma, der auch die Bühnenmusiken der beiden anderen Kästner-Stücke komponiert hat, hat für die außergewöhnliche Besetzung der Sextanten die schönsten europäischen Weihnachtslieder neu arrangiert. Und so ist dieses „Weihnachts-Special“ eine literarisch-musikalische Deutschland-Revue über die Jahre 1920 bis 1950.

Und so beginnt das Stück:
Diesmal wird es eine regelrechte Weihnachtsgeschichte. Eigentlich wollte ich sie schon vor zwei Jahren schreiben - und dann, ganz bestimmt, im vorigen Jahr. Aber wie das so ist: Immer kommt einem etwas dazwischen. Bis meine Mutter neulich sagte: „Wenn du sie jetzt nicht schreibst, kriegst du nichts zu Weihnachten!“

Damit war alles entschieden.
Ich packte schleunigst meinen Koffer, legte den Tennisschläger, den Badeanzug, den grünen Bleistift und furchtbar viel Schreibpapier hinein und fragte, als wir schwitzend und abgehetzt in der Bahnhofshalle standen: „Und wohin nun?“

Denn es ist begreiflicherweise sehr schwierig, mitten im heißesten Hochsommer eine Weihnachtsgeschichte zu verfassen. Man kann sich doch nicht gut auf den Hosenboden setzen und schreiben: „Es war schneidend kalt, der Schnee fiel in Strömen, und Herrn Doktor Eisenmayer erfroren, als er aus dem Fenster sah, beide Ohrläppchen“ - ich meine, dergleichen kann man doch beim besten Willen nicht im August hinschreiben, während man wie ein Schmorbraten im Familienbad liegt und auf den Hitzeschlag wartet! Oder?

Frauen sind praktisch. Meine Mutter wusste Rat. Sie trat an den Fahrkartenschalter, nickte dem Beamten freundlich zu und fragte:
„Entschuldigen Sie, wo liegt im August Schnee?“

„Am Nordpol“, wollte der Mann erst sagen, dann aber erkannte er meine Mutter, unterdrückte seine vorlaute Bemerkung und meinte höflich: „Auf der Zugspitze, Frau Kästner.“ Und so musste ich mir auf der Stelle ein Billett nach Oberbayern lösen.
Meine Mutter sagte noch: „Komme mir ja nicht ohne die Weihnachtsgeschichte nach Hause! Wenn’s zu heiß wird, guckst du dir ganz einfach den schönen kalten Schnee auf der Zugspitze an! Verstanden?“
Da fuhr der Zug los...

Foto © Stefan Nimmesgern

Einlass: 19:00 Uhr
Walter Sittler - Weihnachten mit Erich Kästner - Ein Vorweihnachtsabend
Nach den großen Erfolgen ihrer Kästner-Stücke „Als ich ein kleiner Junge war", „Prost Onkel Erich!" und „Vom Kleinmaleins des Seins“ haben Martin Mühleis und Libor Síma – auf Bitten vieler Veranstalter – für Walter Sittler und Die Sextanten ein bezauberndes, winterliches Kästner-Programm erarbeitet.

Der Winter war für Erich Kästner eine besondere Zeit. Viele seiner Geschichten spielen in der kalten Jahreszeit – und Weihnachten war ein Fest, das eng mit seiner Kindheit verbunden ist. Walter Sittler trägt Weihnachtsszenen aus dem Werk des Autors vor, zusammengestellt aus Essays, Erzählungen, Weihnachts- und Wintergedichten und Auszügen aus Romanen. Melancholische und ironische, berührende und humorvolle Texte wechseln sich ab mit augenzwinkernder Lebensweisheit – „typisch Kästner“ eben. Libor Síma hat für die außergewöhnliche Besetzung der Sextanten die schönsten europäischen Weihnachtslieder neu arrangiert.

Walter Sittler, Martin Mühleis und Libor Sima wurden für die Produktion „Als ich ein kleiner Junge war“ im Jahr 2009 mit dem renommierten Erich-Kästner-Literatur-Preis ausgezeichnet. Walter Sittler gilt mit Sicherheit als einer der facettenreichsten Schauspieler Deutschlands. Er erntet für seine Kästner-ProgrammeBeifallstürme und euphorische Kritiken.

Die Sextanten
Trompete: Uwe Zaiser
Saxophon: Libor Síma
Violine: Lisa Barry
Harmonium: Lars Jönsson
Kontrabass: Veit Hübner
Schlagzeug: Martin Deufe

Ring B - im Freien Abo wählbar

Ausverkauft - Restkarten ggf. an der Abendkasse erhältlich!
Der Vulkan lässt lesen: Walter Sittler & Mariele Millowitsch
„Lass uns so sein, dass wir andere nicht beneiden müssen!“

Eine Ehe muss nicht, sobald sie geschlossen ist, das Ende der Liebe sein. Vierzig Jahre Ehe sind eben auch nicht nur anfangs wilde Liebe, sondern auch später liebe Windungen. Windungen zeichnen sich aber auch dadurch aus, dass alles auch wieder zum Althergebrachten führen kann.

Täglich gehen Lore und Harry durch diesen langanhaltenden Prozess, wollen die „Balance zwischen Leben und Tod“ schaffen, wollen das aber jeder für sich auf dem jeweiligen individuellen Weg schaffen. Er hat den Garten, sie das Warten. Trotzdem macht dieser Abend Hoffnung, weil die beiden es schaffen zu zeigen, dass eine Liebe eben nicht nur die Erotik der frühen Tage, sondern auch das Neu-Erkennen der späten Jahre beinhaltet.

Grandios vorgetragen von den Schauspielern Mariele Millowitsch und Walter Sittler, zwei, die sich vor Jahrzehnten im Fernsehen gesucht und gefunden haben, die beide gleich ticken, spielen. Quasi ein geniales Pingpong.

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Bildrecht: © Kristina Schaum
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Das Programmheft zu „Der Vulkan lässt lesen“ der Saison 2019 | 2020 ist bestellbar bei Lea Schulze unter 06031 6848-1274 oder per Mail an schulze@ovag.de
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Einlass ab 17:00 Uhr

Alsfeld

03.05.2020
18:00 Uhr
Tickets
ab 21,00 €