Sonntag, 20.10.2019
um 17:00 Uhr

HAU2
Hallesches Ufer 32
10963 Berlin






In einer Welt, in der der Kunst immer weniger Raum zugestanden wird, bleibt den beiden Schauspielern Mikey und Georgie nicht viel übrig, als mit Jobs bei einem Sicherheitsdienst ihre Brötchen zu verdienen. Ihr neuster Auftrag führt sie paradoxerweise zurück ins Theater: Sie sollen einen Theatervorhang bewachen – und das, was sich dahinter verbergen mag.
Doch schon bald geraten die Dinge außer Kontrolle. Die Wachleute werden von einer rivalisierenden Sicherheitsfirma infiltriert, bestehend aus ehemaligen Balletttänzer*innen. Die Konkurrenz ist ihnen nicht nur künstlerisch überlegen, sondern auch schneller, billiger – und vor allem bereit, jeden Preis für diesen wichtigen Gig zu zahlen. Nach zwei Jahren der Abwesenheit kehrt Nature Theater of Oklahoma ans HAU Hebbel am Ufer zurück – mit einer furiosen Choreografie, die verschiedenste Einflüsse aufnimmt und zu einer politisch-grotesken Arbeit vermengt: Ballett, Stummfilm, Slapstick, Spannungsübungen, tierische Beuteschemata und Modern Dance, begleitet von der Musik des “Nussknackers”.
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In a world with less and less space for art, there’s nothing much left for the two actors Mikey and Georgie to do but to earn their daily bread by taking odd jobs with a security service. Their latest gig paradoxically brings them back to the theatre. They are supposed to guard a theatre curtain – and whatever might lie behind it. But things are about to get out of hand as the guards find themselves infiltrated by a rival security company composed of ex-ballet dancers, who are not only artistically more up to date, but also faster and cheaper, and who want to take over this important gig at any cost. After two years of absence Nature Theater of Oklahoma returns to HAU Hebbel am Ufer with a furious choreography that draws from almost everything on offer, blending it into a political-grotesque work: ballet, silent film, slap stick, calisthenics, predatory animal behaviour, and modern dance accompanied by the music of “The Nutcracker”.

Restkarten ggf. an der Abendkasse

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Arcana Swarm - Premiere / Englisch (Sprache kein Problem)
Was bedeutet Freude, die sich durch ihre Flüchtigkeit und Fragilität stets selbst auflöst? In Kat Válasturs neuer Arbeit verkörpern die Darsteller*innen die Komplexität dieser immer wieder in sich zusammenfallenden Emotion. Das verspielte Bühnenbild mit drei lebensgroßen Skulpturen lässt einen choreografischen Kippraum entstehen, in dem sich Freude in Grauen verwandelt. Die neue HAU-Produktion “Arcana Swarm” ist ein Stück für sieben Performer*innen und zugleich der dritte Teil des Werkzyklus “The Staggered Dances of Beauty”, in dem Válastur unterschiedliche Szenarien entwirft, die unseren Körper einer sich radikal verändernden Welt ausgesetzt zeigen. Einmal mehr setzt sie dabei die Technik des “Morphing” als transformative Kraft ein. Im Körper zeigen sich die Affekte und Effekte der heutigen technologischen, ökologischen und politischen Lage unserer gefährdeten und anthropozentrischen Welt.

What is joy when its ephemerality and fragility tend towards its own dissolution? In Kat Válastur‘s new work the performers embody the emotional complexity of joy which constantly collapses. In a visually playful set where three human-sized sculptures are placed, the performers unfold a choreographic swing of joy that turns into horror. “Arcana Swarm” is a new HAU production for seven performers and the third part of the work cycle “The Staggered Dances of Beauty,” which deals with scenarios and varieties of our bodies exposed in a radically changing world. For this piece, Válastur works again with the technique of “morphing” as a transformative force. The body shows the affects and effects that derive from the tensions of the current technological, environmental and political conditions of a precarious and anthropocentric world.
Arcana Swarm - Englisch (Sprache kein Problem)
Was bedeutet Freude, die sich durch ihre Flüchtigkeit und Fragilität stets selbst auflöst? In Kat Válasturs neuer Arbeit verkörpern die Darsteller*innen die Komplexität dieser immer wieder in sich zusammenfallenden Emotion. Das verspielte Bühnenbild mit drei lebensgroßen Skulpturen lässt einen choreografischen Kippraum entstehen, in dem sich Freude in Grauen verwandelt. Die neue HAU-Produktion “Arcana Swarm” ist ein Stück für sieben Performer*innen und zugleich der dritte Teil des Werkzyklus “The Staggered Dances of Beauty”, in dem Válastur unterschiedliche Szenarien entwirft, die unseren Körper einer sich radikal verändernden Welt ausgesetzt zeigen. Einmal mehr setzt sie dabei die Technik des “Morphing” als transformative Kraft ein. Im Körper zeigen sich die Affekte und Effekte der heutigen technologischen, ökologischen und politischen Lage unserer gefährdeten und anthropozentrischen Welt.

What is joy when its ephemerality and fragility tend towards its own dissolution? In Kat Válastur‘s new work the performers embody the emotional complexity of joy which constantly collapses. In a visually playful set where three human-sized sculptures are placed, the performers unfold a choreographic swing of joy that turns into horror. “Arcana Swarm” is a new HAU production for seven performers and the third part of the work cycle “The Staggered Dances of Beauty,” which deals with scenarios and varieties of our bodies exposed in a radically changing world. For this piece, Válastur works again with the technique of “morphing” as a transformative force. The body shows the affects and effects that derive from the tensions of the current technological, environmental and political conditions of a precarious and anthropocentric world.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Arcana Swarm - Englisch (Sprache kein Problem) - Im Anschluss: Artist Talk
Was bedeutet Freude, die sich durch ihre Flüchtigkeit und Fragilität stets selbst auflöst? In Kat Válasturs neuer Arbeit verkörpern die Darsteller*innen die Komplexität dieser immer wieder in sich zusammenfallenden Emotion. Das verspielte Bühnenbild mit drei lebensgroßen Skulpturen lässt einen choreografischen Kippraum entstehen, in dem sich Freude in Grauen verwandelt. Die neue HAU-Produktion “Arcana Swarm” ist ein Stück für sieben Performer*innen und zugleich der dritte Teil des Werkzyklus “The Staggered Dances of Beauty”, in dem Válastur unterschiedliche Szenarien entwirft, die unseren Körper einer sich radikal verändernden Welt ausgesetzt zeigen. Einmal mehr setzt sie dabei die Technik des “Morphing” als transformative Kraft ein. Im Körper zeigen sich die Affekte und Effekte der heutigen technologischen, ökologischen und politischen Lage unserer gefährdeten und anthropozentrischen Welt.

What is joy when its ephemerality and fragility tend towards its own dissolution? In Kat Válastur‘s new work the performers embody the emotional complexity of joy which constantly collapses. In a visually playful set where three human-sized sculptures are placed, the performers unfold a choreographic swing of joy that turns into horror. “Arcana Swarm” is a new HAU production for seven performers and the third part of the work cycle “The Staggered Dances of Beauty,” which deals with scenarios and varieties of our bodies exposed in a radically changing world. For this piece, Válastur works again with the technique of “morphing” as a transformative force. The body shows the affects and effects that derive from the tensions of the current technological, environmental and political conditions of a precarious and anthropocentric world.
Kanon - in deutscher und englischer Sprache
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Arcana Swarm - Englisch (Sprache kein Problem)
Was bedeutet Freude, die sich durch ihre Flüchtigkeit und Fragilität stets selbst auflöst? In Kat Válasturs neuer Arbeit verkörpern die Darsteller*innen die Komplexität dieser immer wieder in sich zusammenfallenden Emotion. Das verspielte Bühnenbild mit drei lebensgroßen Skulpturen lässt einen choreografischen Kippraum entstehen, in dem sich Freude in Grauen verwandelt. Die neue HAU-Produktion “Arcana Swarm” ist ein Stück für sieben Performer*innen und zugleich der dritte Teil des Werkzyklus “The Staggered Dances of Beauty”, in dem Válastur unterschiedliche Szenarien entwirft, die unseren Körper einer sich radikal verändernden Welt ausgesetzt zeigen. Einmal mehr setzt sie dabei die Technik des “Morphing” als transformative Kraft ein. Im Körper zeigen sich die Affekte und Effekte der heutigen technologischen, ökologischen und politischen Lage unserer gefährdeten und anthropozentrischen Welt.

What is joy when its ephemerality and fragility tend towards its own dissolution? In Kat Válastur‘s new work the performers embody the emotional complexity of joy which constantly collapses. In a visually playful set where three human-sized sculptures are placed, the performers unfold a choreographic swing of joy that turns into horror. “Arcana Swarm” is a new HAU production for seven performers and the third part of the work cycle “The Staggered Dances of Beauty,” which deals with scenarios and varieties of our bodies exposed in a radically changing world. For this piece, Válastur works again with the technique of “morphing” as a transformative force. The body shows the affects and effects that derive from the tensions of the current technological, environmental and political conditions of a precarious and anthropocentric world.
Kanon - in deutscher und englischer Sprache
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Kanon
Gemeinsam mit ausgewählten Gästen aus der Berliner Freien Szene und den Zuschauer*innen entwerfen She She Pop einen Kanon erlebter Momente der darstellenden Künste der vergangenen 30 Jahre aus der Erinnerung. “Kanon” entsteht als Ritual, Revue und kollektive Geschichtsschreibung für jene Kunstformen, die als postdramatisches Theater beschrieben wurden oder dieses beeinflusst haben, sie schließt aber auch Beispiele aus Performance, Tanz und anderen Darstellungsformen ein. Die Peformance arbeitet mit all den Mitteln der Flüchtigkeit, die diese Kunstformen selbst hervorgebracht haben. So entfaltet sich der Kanon an jedem Abend neu und spontan aus der Gemeinschaft und bewegt sich zwischen beschwörender Nacherzählung, künstlerischen Reenactments von unschuldiger Erinnerung und akribischer technischer Rekonstruktion.

Together with selected guests from the Berlin independent scene and the audience, She She Pop propose a canon of moments experienced in the performing arts over the past 30 years from memory. “Kanon” emerges as a ritual, a revue and a collective historiography of those art forms that have been described as postdramatic theatre or that have influenced it, also including examples from performance, dance and other performing arts. The performance works with all the tools of fleetingness, which these art forms themselves produce. So the canon unfolds anew and spontaneously each evening, moving between evocative retellings, artistic re-enactments of innocent memory and meticulous technological reconstruction.
Dancing About - Deutsch und Englisch
Wer bist du? Woran glaubst du? Und an wessen Seite stehst du, in dieser polarisierten Welt? Gob Squads erste Tanzperformance bewegt sich zwischen Erprobung performativer Versammlung, Nachtclub, ritueller Anbetung und expressiver Tanztherapie. Jeden Abend aufs Neue entsteht ein Spiel mit dem Paradox vom Kult des Individuums und unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Erfolgsarbeit wurde fast hundertmal im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt und ist nun erstmalig am HAU Hebbel am Ufer zu erleben.

Programme
Press

DE
EN

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Programme
About Us
Service
HAU3000

Schedule & Tickets

Gob Squad
Dancing About

Part of “Alles ist Material. 20 Years of ‘Postdramatic Theatre’”

DanceTheatre

German / English / 120 Min.

Who are you? What do you believe in? And in an increasingly polarised world, whose side are you on? In their first dance piece in 25 years of performing together, Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy.

Over the ages, people have congregated in various forms of popular dance rituals to express their intentions and emotions. In Dancing About, Gob Squad harness the euphoria generated through dancing and use it to show who they are today, as individuals and as a group. Before the eyes of a real praying mantis, they dance for their lives, explaining to the watching insect who they really are by turning a personal weakness, a secret passion or a shameful stigma into an improvised dance.

The paradox of the cult of the individual and our need for community becomes the central drama of the piece. The dancers form temporary teams, shifting the individual to a potential ‘we’. One dances for many, many dance for one. The performers temporarily represent such diverse groups as ‘atheists’, ‘optimists’ or ‘foreigners’, forming constantly shifting Venn diagrams of belonging, standing up to be counted as a proud minority, sometimes a minority of one.

“Dancing About” has been performed almost 100 times in Volksbühne’s Roter Salon. Now it can be experienced for the very first time at HAU Hebbel am Ufer

We like to dance.
We like to dance and we like to drink.
We like to drink and need to drink in order to cope better with our lives.
We like to drink mint tea.
We are the children of alcoholics
Our parents voted for Brexit
We have been in therapy before.
We don’t believe in therapy.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Dancing About - Deutsch und Englisch
Wer bist du? Woran glaubst du? Und an wessen Seite stehst du, in dieser polarisierten Welt? Gob Squads erste Tanzperformance bewegt sich zwischen Erprobung performativer Versammlung, Nachtclub, ritueller Anbetung und expressiver Tanztherapie. Jeden Abend aufs Neue entsteht ein Spiel mit dem Paradox vom Kult des Individuums und unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Erfolgsarbeit wurde fast hundertmal im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt und ist nun erstmalig am HAU Hebbel am Ufer zu erleben.

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Gob Squad
Dancing About

Part of “Alles ist Material. 20 Years of ‘Postdramatic Theatre’”

DanceTheatre

German / English / 120 Min.

Who are you? What do you believe in? And in an increasingly polarised world, whose side are you on? In their first dance piece in 25 years of performing together, Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy.

Over the ages, people have congregated in various forms of popular dance rituals to express their intentions and emotions. In Dancing About, Gob Squad harness the euphoria generated through dancing and use it to show who they are today, as individuals and as a group. Before the eyes of a real praying mantis, they dance for their lives, explaining to the watching insect who they really are by turning a personal weakness, a secret passion or a shameful stigma into an improvised dance.

The paradox of the cult of the individual and our need for community becomes the central drama of the piece. The dancers form temporary teams, shifting the individual to a potential ‘we’. One dances for many, many dance for one. The performers temporarily represent such diverse groups as ‘atheists’, ‘optimists’ or ‘foreigners’, forming constantly shifting Venn diagrams of belonging, standing up to be counted as a proud minority, sometimes a minority of one.

“Dancing About” has been performed almost 100 times in Volksbühne’s Roter Salon. Now it can be experienced for the very first time at HAU Hebbel am Ufer

We like to dance.
We like to dance and we like to drink.
We like to drink and need to drink in order to cope better with our lives.
We like to drink mint tea.
We are the children of alcoholics
Our parents voted for Brexit
We have been in therapy before.
We don’t believe in therapy.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Dancing About - Deutsch und Englisch
Wer bist du? Woran glaubst du? Und an wessen Seite stehst du, in dieser polarisierten Welt? Gob Squads erste Tanzperformance bewegt sich zwischen Erprobung performativer Versammlung, Nachtclub, ritueller Anbetung und expressiver Tanztherapie. Jeden Abend aufs Neue entsteht ein Spiel mit dem Paradox vom Kult des Individuums und unserem Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Die Erfolgsarbeit wurde fast hundertmal im Roten Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz aufgeführt und ist nun erstmalig am HAU Hebbel am Ufer zu erleben.

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Gob Squad
Dancing About

Part of “Alles ist Material. 20 Years of ‘Postdramatic Theatre’”

DanceTheatre

German / English / 120 Min.

Who are you? What do you believe in? And in an increasingly polarised world, whose side are you on? In their first dance piece in 25 years of performing together, Gob Squad have invented a new form of dance floor, part nightclub, part ritual worship, part expressive dance therapy.

Over the ages, people have congregated in various forms of popular dance rituals to express their intentions and emotions. In Dancing About, Gob Squad harness the euphoria generated through dancing and use it to show who they are today, as individuals and as a group. Before the eyes of a real praying mantis, they dance for their lives, explaining to the watching insect who they really are by turning a personal weakness, a secret passion or a shameful stigma into an improvised dance.

The paradox of the cult of the individual and our need for community becomes the central drama of the piece. The dancers form temporary teams, shifting the individual to a potential ‘we’. One dances for many, many dance for one. The performers temporarily represent such diverse groups as ‘atheists’, ‘optimists’ or ‘foreigners’, forming constantly shifting Venn diagrams of belonging, standing up to be counted as a proud minority, sometimes a minority of one.

“Dancing About” has been performed almost 100 times in Volksbühne’s Roter Salon. Now it can be experienced for the very first time at HAU Hebbel am Ufer

We like to dance.
We like to dance and we like to drink.
We like to drink and need to drink in order to cope better with our lives.
We like to drink mint tea.
We are the children of alcoholics
Our parents voted for Brexit
We have been in therapy before.
We don’t believe in therapy.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Congo - Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Faustin Linyekula, sonst eher für sein choreographisches Schaffen bekannt, bearbeitet mit “Congo” die Entstehungsgeschichte dieses Landes als Theaterstück. Er spürt dabei der Konstruktion des Kongos nach, die auf die sogenannte Westafrika-Konferenz zurückgeht. Auf Einladung Bismarcks beschlossen im Winter 1884 / 1885 in Berlin Delegierte der damaligen Weltgroßmächte die Aufteilung des afrikanischen Kontinents in Kolonien.

Linyekula hat für seine Arbeit einen Text des französischen Autors Éric Vuillard adaptiert, der in seinem Buch “Congo” (2012) schreibt: “Den Kongo, den gibt es nicht. Da ist nur ein Strom und ein großer Wald. Das macht achtzig Mal Belgien, und sogar achtzig Mal nichts ergibt irgendwann etwas. Heute heißen die Hafenstädte des Kongos Banana, Soyo, Matadi, Moanda – wer kennt diese Namen? In Banana gibt es keinen funktionierenden Kran. Es gibt dort weder eine Eisenbahnlinie noch eine befahrbare Straße. Banana ist schwer vorstellbar. Trotzdem gibt es Banana wirklich. Den Kongo seinerseits gibt es nicht, er ist nur ein Strom, aber Banana ist eine richtige Stadt.”

Neben Linyekula selbst agieren die Schauspieler*innen Daddy Moanda Kamono und Pasco Losanganya auf der Bühne. Songs aus der Region sowie auf Kautschukplantagen aufgezeichnete Field Recordings bilden ein wesentliches Element der Inszenierung. Linyekulas intensive, kraftvolle Arbeiten verhandeln Erinnerungen und bekämpfen ihre Auslöschung. Sie spüren die Folgen von Jahrzehnten der Kriege und der Gewalt auf.

With “Congo”, Faustin Linyekula, otherwise rather known for his choreographic work, reworks the history of the country´s origins as a piece for theatre. He looks into the construction of this country, which goes back to the so-called West Africa Conference. In the winter of 1884/1885, at the invitation of Bismarck, the great world powers of the day decided on how to divide the African continent into colonies. For his piece, Linyekula has worked on Éric Vuillard’s book “Congo” (2012) around the emergence of the Congolese state.

In the book one can read: “Congo does not exist. There is only a river and the large jungle.” Linyekula himself will be joined on stage by the actors Daddy Moanda Kamono and Pasco Losanganya. Songs from the region as well as field recordings made at rubber plantations form an essential element of the production. Linyekula’s powerful works channel memories and combat their extinction. They trace the consequences of decades of war and violence.
Woanders - Mit Texten von Thomas Brasch
Für den Schriftsteller, Filmemacher und Dichter Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht, auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen, und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.


Zum ersten Mal wurde Masha Qrella auf Thomas Brasch in Marion Braschs Roman “Ab jetzt ist Ruhe” aufmerksam. Dabei kam ihr die persönliche Perspektive der Autorin vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Sicht der kleinen Schwester. Sie erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch ihre Geschichte, ihre Perspektive und ihre Vergangenheit, die sie jahrelang ausgeblendet hatte. Sie hatte sogar ihren Namen geändert, um als Musikerin nicht auf ihre Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Qrella begann, Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: “Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.”


Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Braschs Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusiker*innen und Gästen konfrontiert sie uns mit den heftigen Aufforderungen von Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.


Woanders versucht “das Ungeheuerliche erst mal zu denken” und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als “Bleiben, wo ich nie gewesen bin” herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, “unter und über den Märchen”. Zugleich setzt sie der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv zu erweitern versucht, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken.

The musician Masha Qrella first became aware of the German author Thomas Brasch in Marion Brasch’s novel “Ab jetzt ist Ruhe.” The author’s personal perspective seemed familiar to her: A family story of GDR nomenclature from the perspective of the little sister. She started to read texts by Thomas Brasch, and they stuck with her. In this musical dialogue with herself, her fellow musicians and guests, she confronts the audience with the intense challenges in Brasch’s poems, to participate in the struggle with the world and with one’s own existence within it. “Woanders” attempts “to think the monstrous first of all” and to create the space that Brasch yearned for as “staying where I’ve never been.” A place that connects outside and inside, “below and above the fairy tale.”
Woanders - Mit Texten von Thomas Brasch
Für den Schriftsteller, Filmemacher und Dichter Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht, auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen, und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.


Zum ersten Mal wurde Masha Qrella auf Thomas Brasch in Marion Braschs Roman “Ab jetzt ist Ruhe” aufmerksam. Dabei kam ihr die persönliche Perspektive der Autorin vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Sicht der kleinen Schwester. Sie erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch ihre Geschichte, ihre Perspektive und ihre Vergangenheit, die sie jahrelang ausgeblendet hatte. Sie hatte sogar ihren Namen geändert, um als Musikerin nicht auf ihre Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Qrella begann, Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: “Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.”


Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Braschs Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusiker*innen und Gästen konfrontiert sie uns mit den heftigen Aufforderungen von Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.


Woanders versucht “das Ungeheuerliche erst mal zu denken” und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als “Bleiben, wo ich nie gewesen bin” herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, “unter und über den Märchen”. Zugleich setzt sie der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv zu erweitern versucht, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken.

The musician Masha Qrella first became aware of the German author Thomas Brasch in Marion Brasch’s novel “Ab jetzt ist Ruhe.” The author’s personal perspective seemed familiar to her: A family story of GDR nomenclature from the perspective of the little sister. She started to read texts by Thomas Brasch, and they stuck with her. In this musical dialogue with herself, her fellow musicians and guests, she confronts the audience with the intense challenges in Brasch’s poems, to participate in the struggle with the world and with one’s own existence within it. “Woanders” attempts “to think the monstrous first of all” and to create the space that Brasch yearned for as “staying where I’ve never been.” A place that connects outside and inside, “below and above the fairy tale.”
Congo - Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Faustin Linyekula, sonst eher für sein choreographisches Schaffen bekannt, bearbeitet mit “Congo” die Entstehungsgeschichte dieses Landes als Theaterstück. Er spürt dabei der Konstruktion des Kongos nach, die auf die sogenannte Westafrika-Konferenz zurückgeht. Auf Einladung Bismarcks beschlossen im Winter 1884 / 1885 in Berlin Delegierte der damaligen Weltgroßmächte die Aufteilung des afrikanischen Kontinents in Kolonien.

Linyekula hat für seine Arbeit einen Text des französischen Autors Éric Vuillard adaptiert, der in seinem Buch “Congo” (2012) schreibt: “Den Kongo, den gibt es nicht. Da ist nur ein Strom und ein großer Wald. Das macht achtzig Mal Belgien, und sogar achtzig Mal nichts ergibt irgendwann etwas. Heute heißen die Hafenstädte des Kongos Banana, Soyo, Matadi, Moanda – wer kennt diese Namen? In Banana gibt es keinen funktionierenden Kran. Es gibt dort weder eine Eisenbahnlinie noch eine befahrbare Straße. Banana ist schwer vorstellbar. Trotzdem gibt es Banana wirklich. Den Kongo seinerseits gibt es nicht, er ist nur ein Strom, aber Banana ist eine richtige Stadt.”

Neben Linyekula selbst agieren die Schauspieler*innen Daddy Moanda Kamono und Pasco Losanganya auf der Bühne. Songs aus der Region sowie auf Kautschukplantagen aufgezeichnete Field Recordings bilden ein wesentliches Element der Inszenierung. Linyekulas intensive, kraftvolle Arbeiten verhandeln Erinnerungen und bekämpfen ihre Auslöschung. Sie spüren die Folgen von Jahrzehnten der Kriege und der Gewalt auf.

With “Congo”, Faustin Linyekula, otherwise rather known for his choreographic work, reworks the history of the country´s origins as a piece for theatre. He looks into the construction of this country, which goes back to the so-called West Africa Conference. In the winter of 1884/1885, at the invitation of Bismarck, the great world powers of the day decided on how to divide the African continent into colonies. For his piece, Linyekula has worked on Éric Vuillard’s book “Congo” (2012) around the emergence of the Congolese state.

In the book one can read: “Congo does not exist. There is only a river and the large jungle.” Linyekula himself will be joined on stage by the actors Daddy Moanda Kamono and Pasco Losanganya. Songs from the region as well as field recordings made at rubber plantations form an essential element of the production. Linyekula’s powerful works channel memories and combat their extinction. They trace the consequences of decades of war and violence.
Woanders - Mit Texten von Thomas Brasch
Für den Schriftsteller, Filmemacher und Dichter Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht, auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen, und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.


Zum ersten Mal wurde Masha Qrella auf Thomas Brasch in Marion Braschs Roman “Ab jetzt ist Ruhe” aufmerksam. Dabei kam ihr die persönliche Perspektive der Autorin vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Sicht der kleinen Schwester. Sie erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch ihre Geschichte, ihre Perspektive und ihre Vergangenheit, die sie jahrelang ausgeblendet hatte. Sie hatte sogar ihren Namen geändert, um als Musikerin nicht auf ihre Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Qrella begann, Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: “Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.”


Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Braschs Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusiker*innen und Gästen konfrontiert sie uns mit den heftigen Aufforderungen von Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.


Woanders versucht “das Ungeheuerliche erst mal zu denken” und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als “Bleiben, wo ich nie gewesen bin” herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, “unter und über den Märchen”. Zugleich setzt sie der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv zu erweitern versucht, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken.

The musician Masha Qrella first became aware of the German author Thomas Brasch in Marion Brasch’s novel “Ab jetzt ist Ruhe.” The author’s personal perspective seemed familiar to her: A family story of GDR nomenclature from the perspective of the little sister. She started to read texts by Thomas Brasch, and they stuck with her. In this musical dialogue with herself, her fellow musicians and guests, she confronts the audience with the intense challenges in Brasch’s poems, to participate in the struggle with the world and with one’s own existence within it. “Woanders” attempts “to think the monstrous first of all” and to create the space that Brasch yearned for as “staying where I’ve never been.” A place that connects outside and inside, “below and above the fairy tale.”
Congo - Französisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Faustin Linyekula, sonst eher für sein choreographisches Schaffen bekannt, bearbeitet mit “Congo” die Entstehungsgeschichte dieses Landes als Theaterstück. Er spürt dabei der Konstruktion des Kongos nach, die auf die sogenannte Westafrika-Konferenz zurückgeht. Auf Einladung Bismarcks beschlossen im Winter 1884 / 1885 in Berlin Delegierte der damaligen Weltgroßmächte die Aufteilung des afrikanischen Kontinents in Kolonien.

Linyekula hat für seine Arbeit einen Text des französischen Autors Éric Vuillard adaptiert, der in seinem Buch “Congo” (2012) schreibt: “Den Kongo, den gibt es nicht. Da ist nur ein Strom und ein großer Wald. Das macht achtzig Mal Belgien, und sogar achtzig Mal nichts ergibt irgendwann etwas. Heute heißen die Hafenstädte des Kongos Banana, Soyo, Matadi, Moanda – wer kennt diese Namen? In Banana gibt es keinen funktionierenden Kran. Es gibt dort weder eine Eisenbahnlinie noch eine befahrbare Straße. Banana ist schwer vorstellbar. Trotzdem gibt es Banana wirklich. Den Kongo seinerseits gibt es nicht, er ist nur ein Strom, aber Banana ist eine richtige Stadt.”

Neben Linyekula selbst agieren die Schauspieler*innen Daddy Moanda Kamono und Pasco Losanganya auf der Bühne. Songs aus der Region sowie auf Kautschukplantagen aufgezeichnete Field Recordings bilden ein wesentliches Element der Inszenierung. Linyekulas intensive, kraftvolle Arbeiten verhandeln Erinnerungen und bekämpfen ihre Auslöschung. Sie spüren die Folgen von Jahrzehnten der Kriege und der Gewalt auf.

With “Congo”, Faustin Linyekula, otherwise rather known for his choreographic work, reworks the history of the country´s origins as a piece for theatre. He looks into the construction of this country, which goes back to the so-called West Africa Conference. In the winter of 1884/1885, at the invitation of Bismarck, the great world powers of the day decided on how to divide the African continent into colonies. For his piece, Linyekula has worked on Éric Vuillard’s book “Congo” (2012) around the emergence of the Congolese state.

In the book one can read: “Congo does not exist. There is only a river and the large jungle.” Linyekula himself will be joined on stage by the actors Daddy Moanda Kamono and Pasco Losanganya. Songs from the region as well as field recordings made at rubber plantations form an essential element of the production. Linyekula’s powerful works channel memories and combat their extinction. They trace the consequences of decades of war and violence.
Everybody Needs Only You. - Liebe in Zeiten des Kapitalismus - PREMIERE
Liebe und Kapitalismus gelten als Gegensätze: romantisch-warm versus ökonomisch-kühl. Doch die beiden sind enge Verwandte. Die Liebe erklärt, sie betreffe alle – everybody needs somebody to love – und sei jedes Mal einzigartig: only you. Der Kapitalismus behauptet, wenn jede*r egoistisch ist, sei das gut für alle: eine Gesellschaft der Vereinzelung. Das von der Künstlerin Konstanze Schmitt, der Autorin Bini Adamczak und der Dramaturgin Karolin Nedelmann initiierte Projekt “Everybody Needs Only You” fragt nach der Beziehung von Liebestausch und Warenverkehr. Weil es draußen kalt ist, sehnen sich alle nach der Wärme drinnen, wo es nicht genug Plätze gibt. Durch das Spielfeld aus Lohnarbeit, Küche, Bett und Party (Bühne: Julie Rüter) arbeiten sich vier Perfor­mer*innen (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne). Welchen Handel betreibt die romantische Liebe? Und wie fühlt es sich eigentlich an, im Kapitalismus zu leben?

Love and capitalism are considered opposites: romantic-warm versus economic-cool. But the two are closely related. Love claims to affect everybody – everybody needs somebody to love – and is unique every time: only you. Capitalism claims that if everybody was egotistical, that would be good for everyone: a society of individuation. The project “Everybody Needs Only You,” initiated by the artist Konstanze Schmitt, the writer Bini Adamczak and the dramaturg Karolin Nedelmann, looks into the relationship between exchanging love and trafficking in goods. Since it is cold outside, everybody is longing for the warmth inside, where there is not enough space. Four performers (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne) cover the playing field made up of wage work, kitchen, bed, and party (stage: Julie Rüter). What kind of trade does romantic love conduct? And what does it actually feel like to live in capitalism?
Woanders - Mit Texten von Thomas Brasch
Für den Schriftsteller, Filmemacher und Dichter Thomas Brasch war Einsamkeit etwas immanent Politisches. Als er 1976 von Ost- nach West-Berlin gehen musste, hatte er bereits 32 Mal versucht, auf einem untergehenden Schiff aus der eigenen Haut zu kommen, und hörte nie wieder damit auf. Auf diese Weise hat er uns eine der aufregendsten Gedichtsammlungen des letzten Jahrhunderts hinterlassen.


Zum ersten Mal wurde Masha Qrella auf Thomas Brasch in Marion Braschs Roman “Ab jetzt ist Ruhe” aufmerksam. Dabei kam ihr die persönliche Perspektive der Autorin vertraut vor: Eine Familiengeschichte der DDR-Nomenklatura aus der Sicht der kleinen Schwester. Sie erwachte wie aus einer Amnesie. Das war auch ihre Geschichte, ihre Perspektive und ihre Vergangenheit, die sie jahrelang ausgeblendet hatte. Sie hatte sogar ihren Namen geändert, um als Musikerin nicht auf ihre Ostidentität und Familiengeschichte reduziert zu werden. Qrella begann, Texte von Thomas Brasch zu lesen, deutschsprachige Texte, die sie nicht mehr losließen: “Wie soll ich dir das beschreiben? Ich kann nicht tanzen. Ich warte nur. In einem Saal aus Stille hier treiben Geister ihren Tanz gegen die Uhr.”


Qrella, die bis dato ihre Lieder auf Englisch gesungen hatte, begann, ohne das Ziel einer Vertonung vor Augen zu haben, Braschs Textzeilen, die ihr nicht mehr aus dem Kopf gingen, zu singen. Im musikalischen Zwiegespräch mit sich, ihren Mitmusiker*innen und Gästen konfrontiert sie uns mit den heftigen Aufforderungen von Braschs Gedichten, sich zu beteiligen an der Auseinandersetzung mit der Welt und der eigenen Existenz in ihr.


Woanders versucht “das Ungeheuerliche erst mal zu denken” und den Raum zu schaffen, den Thomas Brasch als “Bleiben, wo ich nie gewesen bin” herbeigesehnt hat. Einen Ort, der Außen und Innen verbindet, “unter und über den Märchen”. Zugleich setzt sie der Einsamkeit, die Thomas Brasch beschreibt, einen Raum entgegen, den sie im Kollektiv zu erweitern versucht, für ein Publikum und für andere, neue Gedanken.

The musician Masha Qrella first became aware of the German author Thomas Brasch in Marion Brasch’s novel “Ab jetzt ist Ruhe.” The author’s personal perspective seemed familiar to her: A family story of GDR nomenclature from the perspective of the little sister. She started to read texts by Thomas Brasch, and they stuck with her. In this musical dialogue with herself, her fellow musicians and guests, she confronts the audience with the intense challenges in Brasch’s poems, to participate in the struggle with the world and with one’s own existence within it. “Woanders” attempts “to think the monstrous first of all” and to create the space that Brasch yearned for as “staying where I’ve never been.” A place that connects outside and inside, “below and above the fairy tale.”
Everybody Needs Only You. - Liebe in Zeiten des Kapitalismus
Liebe und Kapitalismus gelten als Gegensätze: romantisch-warm versus ökonomisch-kühl. Doch die beiden sind enge Verwandte. Die Liebe erklärt, sie betreffe alle – everybody needs somebody to love – und sei jedes Mal einzigartig: only you. Der Kapitalismus behauptet, wenn jede*r egoistisch ist, sei das gut für alle: eine Gesellschaft der Vereinzelung. Das von der Künstlerin Konstanze Schmitt, der Autorin Bini Adamczak und der Dramaturgin Karolin Nedelmann initiierte Projekt “Everybody Needs Only You” fragt nach der Beziehung von Liebestausch und Warenverkehr. Weil es draußen kalt ist, sehnen sich alle nach der Wärme drinnen, wo es nicht genug Plätze gibt. Durch das Spielfeld aus Lohnarbeit, Küche, Bett und Party (Bühne: Julie Rüter) arbeiten sich vier Perfor­mer*innen (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne). Welchen Handel betreibt die romantische Liebe? Und wie fühlt es sich eigentlich an, im Kapitalismus zu leben?

Love and capitalism are considered opposites: romantic-warm versus economic-cool. But the two are closely related. Love claims to affect everybody – everybody needs somebody to love – and is unique every time: only you. Capitalism claims that if everybody was egotistical, that would be good for everyone: a society of individuation. The project “Everybody Needs Only You,” initiated by the artist Konstanze Schmitt, the writer Bini Adamczak and the dramaturg Karolin Nedelmann, looks into the relationship between exchanging love and trafficking in goods. Since it is cold outside, everybody is longing for the warmth inside, where there is not enough space. Four performers (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne) cover the playing field made up of wage work, kitchen, bed, and party (stage: Julie Rüter). What kind of trade does romantic love conduct? And what does it actually feel like to live in capitalism?
Everybody Needs Only You. - Liebe in Zeiten des Kapitalismus
Liebe und Kapitalismus gelten als Gegensätze: romantisch-warm versus ökonomisch-kühl. Doch die beiden sind enge Verwandte. Die Liebe erklärt, sie betreffe alle – everybody needs somebody to love – und sei jedes Mal einzigartig: only you. Der Kapitalismus behauptet, wenn jede*r egoistisch ist, sei das gut für alle: eine Gesellschaft der Vereinzelung. Das von der Künstlerin Konstanze Schmitt, der Autorin Bini Adamczak und der Dramaturgin Karolin Nedelmann initiierte Projekt “Everybody Needs Only You” fragt nach der Beziehung von Liebestausch und Warenverkehr. Weil es draußen kalt ist, sehnen sich alle nach der Wärme drinnen, wo es nicht genug Plätze gibt. Durch das Spielfeld aus Lohnarbeit, Küche, Bett und Party (Bühne: Julie Rüter) arbeiten sich vier Perfor­mer*innen (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne). Welchen Handel betreibt die romantische Liebe? Und wie fühlt es sich eigentlich an, im Kapitalismus zu leben?

Love and capitalism are considered opposites: romantic-warm versus economic-cool. But the two are closely related. Love claims to affect everybody – everybody needs somebody to love – and is unique every time: only you. Capitalism claims that if everybody was egotistical, that would be good for everyone: a society of individuation. The project “Everybody Needs Only You,” initiated by the artist Konstanze Schmitt, the writer Bini Adamczak and the dramaturg Karolin Nedelmann, looks into the relationship between exchanging love and trafficking in goods. Since it is cold outside, everybody is longing for the warmth inside, where there is not enough space. Four performers (Nora Decker, Hauke Heumann, Anja Meser, Mariana Senne) cover the playing field made up of wage work, kitchen, bed, and party (stage: Julie Rüter). What kind of trade does romantic love conduct? And what does it actually feel like to live in capitalism?
Celestial Sorrow - Englisch und Deutsch (Sprache kein Problem)
Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes – bei “Celestial Sorrow” scheint alles in Verbindung zu treten. Für die HAU-Koproduktion hat Meg Stuart, die 2018 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk erhalten hat, erstmals mit Jompet Kuswidananto zusammengearbeitet. Der bildende Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit der Geschichte Indonesiens auseinander und untersucht die Komplexität unserer Existenz in der globalisierten Welt. Ausgehend von fiktiven Traumata entwerfen Stuart und Kuswidananto eine poetische Welt aus Licht und Bewegung. Drei Darsteller*innen (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) und zwei Musiker*innen (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys) begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden.

Dark and Light, the unconscious and the conscious – in “Celestial Sorrow,” everything seems to communicate with each other. For the HAU co-production, Meg Stuart, who received the Biennale de Venezia’s Golden Lion for Lifetime Achievement in 2018, collaborated for the first time with the visual artist Jompet Kuswidananto. In each of his works he researches the history of Indonesia and the complexity of existence in a globalized world. Departing from fictional traumas, Stuart and Kuswidananto create a vibrant world of light and movement, inhabited by three performers (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) and two musicians (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys). Together the group embarks on an ex­ploratory journey, moving through imaginary and invisible spaces.
Aurora
„Aurora“ basiert auf Interviews und Gesprächen, die der Regisseur Adrian Figueroa mit Drogenkonsumenten, ihren Angehörigen und Therapierenden geführt hat. Dabei prallen medial halluzinierte Lebensrealitäten auf einen durchritualisierten Wahn mit selbstermächtigender Überdosis, familiärer Koabhängigkeit und penetrantem Helfersyndrom. Wer ist aber hier von wem oder was abhängig, vor allem aber warum und wie? Die Erfahrungsberichte und Statements der Befragten geben berauschende Antworten, vor allem aber stellen sie nüchterne Fragen: Ist Abstinenz mit einem Gips im Kopf möglich? Wie betreibt man keimfreie Seelenhygiene? Gibt es Kapseln gegen Fremdscham? Wohin führen stauressistente Datenaufbahnen im Hirn? „Aurora“ ist eine Annäherung an einen Zustand zwischen Delirium und Alltag, zwischen Therapie und Verhör, zwischen Traum und Realität, Lüge und Wahrheit.

“Aurora” is based on interviews and conversations that director Adrian Figueroa carried out with drug users, those close to them and their therapists. Medially hallucinated life realities collide with a completely ritualized delusion with self-empowering overdose, familial co-dependence and penetrating helper syndrome. Who here is dependent on whom or on what, but above all why and how? The case studies and statements by those interviewed provide exhilarating answers and pose sober questions: How does one practice sterile mental hygiene? Are there capsules to take against feeling ashamed for others? Where do congestion-resistant data paths lead to in the brain? “Aurora” – Figueroa’s second HAU co-production after “Stress” – is an attempt to get to a state between delirium and the ordinary, between therapy and interrogation, between dream and reality, lies and truth.
Celestial Sorrow - Englisch und Deutsch (Sprache kein Problem)
Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes – bei “Celestial Sorrow” scheint alles in Verbindung zu treten. Für die HAU-Koproduktion hat Meg Stuart, die 2018 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk erhalten hat, erstmals mit Jompet Kuswidananto zusammengearbeitet. Der bildende Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit der Geschichte Indonesiens auseinander und untersucht die Komplexität unserer Existenz in der globalisierten Welt. Ausgehend von fiktiven Traumata entwerfen Stuart und Kuswidananto eine poetische Welt aus Licht und Bewegung. Drei Darsteller*innen (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) und zwei Musiker*innen (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys) begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden.

Dark and Light, the unconscious and the conscious – in “Celestial Sorrow,” everything seems to communicate with each other. For the HAU co-production, Meg Stuart, who received the Biennale de Venezia’s Golden Lion for Lifetime Achievement in 2018, collaborated for the first time with the visual artist Jompet Kuswidananto. In each of his works he researches the history of Indonesia and the complexity of existence in a globalized world. Departing from fictional traumas, Stuart and Kuswidananto create a vibrant world of light and movement, inhabited by three performers (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) and two musicians (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys). Together the group embarks on an ex­ploratory journey, moving through imaginary and invisible spaces.
Celestial Sorrow - Englisch und Deutsch (Sprache kein Problem)
Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes – bei “Celestial Sorrow” scheint alles in Verbindung zu treten. Für die HAU-Koproduktion hat Meg Stuart, die 2018 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk erhalten hat, erstmals mit Jompet Kuswidananto zusammengearbeitet. Der bildende Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit der Geschichte Indonesiens auseinander und untersucht die Komplexität unserer Existenz in der globalisierten Welt. Ausgehend von fiktiven Traumata entwerfen Stuart und Kuswidananto eine poetische Welt aus Licht und Bewegung. Drei Darsteller*innen (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) und zwei Musiker*innen (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys) begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden.

Dark and Light, the unconscious and the conscious – in “Celestial Sorrow,” everything seems to communicate with each other. For the HAU co-production, Meg Stuart, who received the Biennale de Venezia’s Golden Lion for Lifetime Achievement in 2018, collaborated for the first time with the visual artist Jompet Kuswidananto. In each of his works he researches the history of Indonesia and the complexity of existence in a globalized world. Departing from fictional traumas, Stuart and Kuswidananto create a vibrant world of light and movement, inhabited by three performers (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) and two musicians (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys). Together the group embarks on an ex­ploratory journey, moving through imaginary and invisible spaces.
Aurora
„Aurora“ basiert auf Interviews und Gesprächen, die der Regisseur Adrian Figueroa mit Drogenkonsumenten, ihren Angehörigen und Therapierenden geführt hat. Dabei prallen medial halluzinierte Lebensrealitäten auf einen durchritualisierten Wahn mit selbstermächtigender Überdosis, familiärer Koabhängigkeit und penetrantem Helfersyndrom. Wer ist aber hier von wem oder was abhängig, vor allem aber warum und wie? Die Erfahrungsberichte und Statements der Befragten geben berauschende Antworten, vor allem aber stellen sie nüchterne Fragen: Ist Abstinenz mit einem Gips im Kopf möglich? Wie betreibt man keimfreie Seelenhygiene? Gibt es Kapseln gegen Fremdscham? Wohin führen stauressistente Datenaufbahnen im Hirn? „Aurora“ ist eine Annäherung an einen Zustand zwischen Delirium und Alltag, zwischen Therapie und Verhör, zwischen Traum und Realität, Lüge und Wahrheit.

“Aurora” is based on interviews and conversations that director Adrian Figueroa carried out with drug users, those close to them and their therapists. Medially hallucinated life realities collide with a completely ritualized delusion with self-empowering overdose, familial co-dependence and penetrating helper syndrome. Who here is dependent on whom or on what, but above all why and how? The case studies and statements by those interviewed provide exhilarating answers and pose sober questions: How does one practice sterile mental hygiene? Are there capsules to take against feeling ashamed for others? Where do congestion-resistant data paths lead to in the brain? “Aurora” – Figueroa’s second HAU co-production after “Stress” – is an attempt to get to a state between delirium and the ordinary, between therapy and interrogation, between dream and reality, lies and truth.
Celestial Sorrow - Englisch und Deutsch (Sprache kein Problem)
Dunkelheit und Licht, Unbewusstes und Bewusstes – bei “Celestial Sorrow” scheint alles in Verbindung zu treten. Für die HAU-Koproduktion hat Meg Stuart, die 2018 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig für ihr Lebenswerk erhalten hat, erstmals mit Jompet Kuswidananto zusammengearbeitet. Der bildende Künstler setzt sich in seinen Arbeiten mit der Geschichte Indonesiens auseinander und untersucht die Komplexität unserer Existenz in der globalisierten Welt. Ausgehend von fiktiven Traumata entwerfen Stuart und Kuswidananto eine poetische Welt aus Licht und Bewegung. Drei Darsteller*innen (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) und zwei Musiker*innen (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys) begeben sich auf eine Reise durch jene Räume, die allein durch Vorstellungskraft sichtbar werden.

Dark and Light, the unconscious and the conscious – in “Celestial Sorrow,” everything seems to communicate with each other. For the HAU co-production, Meg Stuart, who received the Biennale de Venezia’s Golden Lion for Lifetime Achievement in 2018, collaborated for the first time with the visual artist Jompet Kuswidananto. In each of his works he researches the history of Indonesia and the complexity of existence in a globalized world. Departing from fictional traumas, Stuart and Kuswidananto create a vibrant world of light and movement, inhabited by three performers (Jule Flierl, Gaëtan Rusquet, Claire Vivianne Sobottke) and two musicians (Mieko Suzuki, Ikbal Simamora Lubys). Together the group embarks on an ex­ploratory journey, moving through imaginary and invisible spaces.
Aurora
„Aurora“ basiert auf Interviews und Gesprächen, die der Regisseur Adrian Figueroa mit Drogenkonsumenten, ihren Angehörigen und Therapierenden geführt hat. Dabei prallen medial halluzinierte Lebensrealitäten auf einen durchritualisierten Wahn mit selbstermächtigender Überdosis, familiärer Koabhängigkeit und penetrantem Helfersyndrom. Wer ist aber hier von wem oder was abhängig, vor allem aber warum und wie? Die Erfahrungsberichte und Statements der Befragten geben berauschende Antworten, vor allem aber stellen sie nüchterne Fragen: Ist Abstinenz mit einem Gips im Kopf möglich? Wie betreibt man keimfreie Seelenhygiene? Gibt es Kapseln gegen Fremdscham? Wohin führen stauressistente Datenaufbahnen im Hirn? „Aurora“ ist eine Annäherung an einen Zustand zwischen Delirium und Alltag, zwischen Therapie und Verhör, zwischen Traum und Realität, Lüge und Wahrheit.

“Aurora” is based on interviews and conversations that director Adrian Figueroa carried out with drug users, those close to them and their therapists. Medially hallucinated life realities collide with a completely ritualized delusion with self-empowering overdose, familial co-dependence and penetrating helper syndrome. Who here is dependent on whom or on what, but above all why and how? The case studies and statements by those interviewed provide exhilarating answers and pose sober questions: How does one practice sterile mental hygiene? Are there capsules to take against feeling ashamed for others? Where do congestion-resistant data paths lead to in the brain? “Aurora” – Figueroa’s second HAU co-production after “Stress” – is an attempt to get to a state between delirium and the ordinary, between therapy and interrogation, between dream and reality, lies and truth.
Aurora
„Aurora“ basiert auf Interviews und Gesprächen, die der Regisseur Adrian Figueroa mit Drogenkonsumenten, ihren Angehörigen und Therapierenden geführt hat. Dabei prallen medial halluzinierte Lebensrealitäten auf einen durchritualisierten Wahn mit selbstermächtigender Überdosis, familiärer Koabhängigkeit und penetrantem Helfersyndrom. Wer ist aber hier von wem oder was abhängig, vor allem aber warum und wie? Die Erfahrungsberichte und Statements der Befragten geben berauschende Antworten, vor allem aber stellen sie nüchterne Fragen: Ist Abstinenz mit einem Gips im Kopf möglich? Wie betreibt man keimfreie Seelenhygiene? Gibt es Kapseln gegen Fremdscham? Wohin führen stauressistente Datenaufbahnen im Hirn? „Aurora“ ist eine Annäherung an einen Zustand zwischen Delirium und Alltag, zwischen Therapie und Verhör, zwischen Traum und Realität, Lüge und Wahrheit.

“Aurora” is based on interviews and conversations that director Adrian Figueroa carried out with drug users, those close to them and their therapists. Medially hallucinated life realities collide with a completely ritualized delusion with self-empowering overdose, familial co-dependence and penetrating helper syndrome. Who here is dependent on whom or on what, but above all why and how? The case studies and statements by those interviewed provide exhilarating answers and pose sober questions: How does one practice sterile mental hygiene? Are there capsules to take against feeling ashamed for others? Where do congestion-resistant data paths lead to in the brain? “Aurora” – Figueroa’s second HAU co-production after “Stress” – is an attempt to get to a state between delirium and the ordinary, between therapy and interrogation, between dream and reality, lies and truth.
Eye Sea - PREMIERE - Englisch (Sprache kein Problem)
Mit ihren Arbeiten konzentriert sich die in Berlin lebende Anna Nowicka auf die Choreografie des Imaginären und das Verhältnis von träumenden und tanzenden Körpern. Genau wie im Traum helfen ihr Verschiebung, Ersatz, Kondensierung und Metapher, die Tanzstücke zu verweben. In “Eye Sea” – ihrer ersten HAU-Koproduktion – erzählt sie gemeinsam mit Mor Demer und Katarzyna Wolinska von ihren Nachtträumen vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe. Die Tänzerinnen tauchen in ihre Träume ein, erforschen deren Textur, verkörpern Bilder und Figuren und entfalten somit eine persönliche Narration. “Eye Sea” verbindet Choreografisches mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie die Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt. Die Träume bilden tiefere, innere Bewegungen ab, die direkt auf die Bedürfnisse der Welt antworten. Daraus schöpfen sie die enorme Kraft, Realitäten zu verändern.

With her works Berlin-based Anna Nowicka focuses on the choreography of the imaginary and the relationship between dreaming and dancing bodies. Just like in dreams, her dance pieces are woven together with the help of displacement, substitution, condensation, and metaphor. In “Eye Sea” – her first HAU co-production – she works with Mor Demer and Katarzyna Wolinska to tell of her dreams against the backdrop of a menacing catastrophe. The dancers dive into their dreams, explore their texture, embody image and characters, thus giving rise to a personal narration. “Eye Sea” links the choreographic with current social problems such as exploitation and the destruction of the environment. The dreams depict deeper, interior movements, which respond directly to the needs of the world. From this they draw enormous strength to alter realities.
Eye Sea - Englisch (Sprache kein Problem) - Im Anschluss: Artist Talk
Mit ihren Arbeiten konzentriert sich die in Berlin lebende Anna Nowicka auf die Choreografie des Imaginären und das Verhältnis von träumenden und tanzenden Körpern. Genau wie im Traum helfen ihr Verschiebung, Ersatz, Kondensierung und Metapher, die Tanzstücke zu verweben. In “Eye Sea” – ihrer ersten HAU-Koproduktion – erzählt sie gemeinsam mit Mor Demer und Katarzyna Wolinska von ihren Nachtträumen vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe. Die Tänzerinnen tauchen in ihre Träume ein, erforschen deren Textur, verkörpern Bilder und Figuren und entfalten somit eine persönliche Narration. “Eye Sea” verbindet Choreografisches mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie die Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt. Die Träume bilden tiefere, innere Bewegungen ab, die direkt auf die Bedürfnisse der Welt antworten. Daraus schöpfen sie die enorme Kraft, Realitäten zu verändern.

With her works Berlin-based Anna Nowicka focuses on the choreography of the imaginary and the relationship between dreaming and dancing bodies. Just like in dreams, her dance pieces are woven together with the help of displacement, substitution, condensation, and metaphor. In “Eye Sea” – her first HAU co-production – she works with Mor Demer and Katarzyna Wolinska to tell of her dreams against the backdrop of a menacing catastrophe. The dancers dive into their dreams, explore their texture, embody image and characters, thus giving rise to a personal narration. “Eye Sea” links the choreographic with current social problems such as exploitation and the destruction of the environment. The dreams depict deeper, interior movements, which respond directly to the needs of the world. From this they draw enormous strength to alter realities.
Eye Sea - Englisch (Sprache kein Problem)
Mit ihren Arbeiten konzentriert sich die in Berlin lebende Anna Nowicka auf die Choreografie des Imaginären und das Verhältnis von träumenden und tanzenden Körpern. Genau wie im Traum helfen ihr Verschiebung, Ersatz, Kondensierung und Metapher, die Tanzstücke zu verweben. In “Eye Sea” – ihrer ersten HAU-Koproduktion – erzählt sie gemeinsam mit Mor Demer und Katarzyna Wolinska von ihren Nachtträumen vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe. Die Tänzerinnen tauchen in ihre Träume ein, erforschen deren Textur, verkörpern Bilder und Figuren und entfalten somit eine persönliche Narration. “Eye Sea” verbindet Choreografisches mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie die Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt. Die Träume bilden tiefere, innere Bewegungen ab, die direkt auf die Bedürfnisse der Welt antworten. Daraus schöpfen sie die enorme Kraft, Realitäten zu verändern.

With her works Berlin-based Anna Nowicka focuses on the choreography of the imaginary and the relationship between dreaming and dancing bodies. Just like in dreams, her dance pieces are woven together with the help of displacement, substitution, condensation, and metaphor. In “Eye Sea” – her first HAU co-production – she works with Mor Demer and Katarzyna Wolinska to tell of her dreams against the backdrop of a menacing catastrophe. The dancers dive into their dreams, explore their texture, embody image and characters, thus giving rise to a personal narration. “Eye Sea” links the choreographic with current social problems such as exploitation and the destruction of the environment. The dreams depict deeper, interior movements, which respond directly to the needs of the world. From this they draw enormous strength to alter realities.
Eye Sea - Englisch (Sprache kein Problem)
Mit ihren Arbeiten konzentriert sich die in Berlin lebende Anna Nowicka auf die Choreografie des Imaginären und das Verhältnis von träumenden und tanzenden Körpern. Genau wie im Traum helfen ihr Verschiebung, Ersatz, Kondensierung und Metapher, die Tanzstücke zu verweben. In “Eye Sea” – ihrer ersten HAU-Koproduktion – erzählt sie gemeinsam mit Mor Demer und Katarzyna Wolinska von ihren Nachtträumen vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe. Die Tänzerinnen tauchen in ihre Träume ein, erforschen deren Textur, verkörpern Bilder und Figuren und entfalten somit eine persönliche Narration. “Eye Sea” verbindet Choreografisches mit aktuellen gesellschaftlichen Problemen wie die Ausbeutung und Zerstörung unserer Umwelt. Die Träume bilden tiefere, innere Bewegungen ab, die direkt auf die Bedürfnisse der Welt antworten. Daraus schöpfen sie die enorme Kraft, Realitäten zu verändern.

With her works Berlin-based Anna Nowicka focuses on the choreography of the imaginary and the relationship between dreaming and dancing bodies. Just like in dreams, her dance pieces are woven together with the help of displacement, substitution, condensation, and metaphor. In “Eye Sea” – her first HAU co-production – she works with Mor Demer and Katarzyna Wolinska to tell of her dreams against the backdrop of a menacing catastrophe. The dancers dive into their dreams, explore their texture, embody image and characters, thus giving rise to a personal narration. “Eye Sea” links the choreographic with current social problems such as exploitation and the destruction of the environment. The dreams depict deeper, interior movements, which respond directly to the needs of the world. From this they draw enormous strength to alter realities.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

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Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
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Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

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One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.

Restkarten ggf. an der Abendkasse
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

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Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
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So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

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Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

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Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Restkarten ggf. an der Abendkasse
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Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Restkarten ggf. an der Abendkasse
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Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

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Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

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May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

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Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.
Situation Rooms - Deutsch oder Englisch
Mai 2011, ein Foto geht um die Welt: Es zeigt 13 Personen in einem Raum. Der Ausdruck ihrer Gesichter spricht Bände: Triumph, Faszination, Hohn, Entsetzen, Skepsis, Geschäftigkeit. Der Schnappschuss aus dem “Situation Room” im Weißen Haus dokumentiert das Ende einer Menschenjagd, die mit allen verfügbaren Waffen geführt wurde.
Situation Rooms versammelt 20 Menschen aus mehreren Kontinenten, deren Biografien von Waffen mitgeschrieben wurden in einem Filmset, in dessen Räumen die globalisierte Welt der Pistolen und Panzerfäuste, der Sturmgewehre und Drohnen, der Regierenden und Flüchtenden nachgebaut wurde und so zu einem Parcours unerwarteter Nachbarschaften und Kreuzungen wird.
 Mit den einzelnen Erzählungen der “Bewohner” setzen sich auch die Bilder in Bewegung – und die Zuschauer folgen der individuellen Fährte der ausgehändigten Kameras und fangen ihrerseits an das Gebäude zu bewohnen, während sie dem folgen, was sie auf ihrem Gerät sehen und hören. Der Besucher sitzt diesem Stück nicht gegenüber, um es von außen zu betrachten und zu beurteilen, sondern verstrickt sich selbst in ein Netz von Begebenheiten, schlüpft in die Perspektiven von Protagonisten, deren Spuren von anderen Zuschauern verfolgt werden:

So setzt sich ein Zuschauer an den Schreibtisch einer Führungskraft aus dem Rüstungsgeschäft. Eine andere Zuschauerin folgt gleichzeitig dem Film eines pakistanischen Anwaltes von Opfern amerikanischer Drohnenanschlägen in ein enges Kabuff mit Überwachungsmonitoren. Auf ihrem Weg dorthin sieht sie einen dritten Zuschauer, der seinem Film in den Schießstand eines Berliner Schützenvereins folgt, an dem er dem deutschen Meister im Parcours-Schießen zuhört. Um die Ecke steht ein anderer Zuschauer in der Rolle eines Arztes, der in Sierra Leone Amputationen durchführt, während im Zimmer daneben ein Pressefotograf Bilder von Bundeswehreinsätzen in Afghanistan sortiert um wenig später selbst im Schießstand zu stehen um genau das zu tun, was er vorhin beiläufig beobachten konnte – und dabei für andere zum Gegenstand der Beobachtung zu werden.

So verfängt sich das Publikum nach und nach im räumlichen und inhaltlichen Labyrinth des Filmsets; jeder Einzelne wird Teil des Re-Enactments eines komplex ausgetüftelten multiperspektivischen “Shootings”.

Situation Rooms ist ein multiples Simultan-Kino. Augmented Reality, die so dreidimensional ist, wie es nur Theater sein kann!

Im Rahmen von "JETZT FEIERN – 20 Jahre Rimini Protokoll" sind parallel zu“Situation Rooms” Installationen im HAU2 zu sehen, die Einblick in das multimediale Schaffen der Gruppe geben: Die VR-Installation “Feast of Food” über das Landleben im Zeitalter globaler Nahrungsmittelproduktion, Screenings von Filmen zum indisch-deutschen Projekt “Call Cutta” und zur “Weltklimakonzerenz” sowie Hörspielstationen, an denen sich das Publikum quer durch das Hörspiel-Werk von Rimini Protokoll hören kann.

Eingeladen zum Theatertreffen Berlin 2014.

May 2011, a photo flashes onto screens around the world. It shows 13 people in a room. The expressions on their faces speak volumes: triumph, fascination, scorn, horror, scepticism, preoccupation. The photo from the White House “Situation Room” documents the end of a manhunt that was pursued with all possible weapons.
Situation Rooms gathers together from various continents 20 people whose biographies have been shaped by weapons in a film set that recreates the globalised world of pistols and rocket-propelled grenades, of assault rifles and drones, of rulers and refugees, becoming a parcours of unexpected neighbourhoods and intersections.

With the personal narratives of the ‘inhabitants’, the images start to move and the audience follows the individual trails of the cameras they have been given. They start to inhabit the building, while following what they see and hear on their equipment. The audience does not sit opposite the piece to watch and judge it from the outside; instead, the spectators ensnare themselves in a network of incidents, slipping into the perspectives of the protagonists, whose traces are followed by other spectators.

One spectator sits at the desk of a manager for defence systems. At the same time, another follows the film of a Pakistani lawyer representing victims of American drone attacks in a cramped room with surveillance monitors. On her way there, she sees a third spectator who follows his film into the shooting range of a Berlin gun club, listening Germany´s parcours shooting champion. Around the corner stands another spectator in the role of a doctor carrying out amputations in Sierra Leone, while in the room next door a press photographer sorts pictures of German army missions in Afghanistan, only to stand in the shooting range himself a little later to do exactly what he was able to observe in passing just a while ago, thereby becoming a subject for observation himself.

The audience gradually becomes entangled in the film set’s spatial and material labyrinth; each individual becoming part of the re-enactment of a complicatedly elaborated multi-perspective “shooting”.

Situation Rooms is a multiple simultaneous cinema; augmented reality as three-dimensional as only theatre can be!

As part of "JETZT FEIERN – 20 Years of Rimini Protokoll" there will be additional installations on display at HAU2 that provide an insight into the multimedia creative work of the group. The VR installation “Feast of Food” about farm life in the age of global food production, screenings of films about the Indian-German project “Call Cutta” and “Weltklimakonferenz” as well as radio drama stations where the audience can listen through the entire radio drama oeuvre of Rimini Protokoll.

Invited to Theatertreffen Berlin 2014.