Dienstag, 22.10.2019
um 21:00 Uhr

Paulinerkirche
Papendiek 14
37073 Göttingen






Massenproteste in den Städten, eine anhaltende Ausreisebewegung und schließlich der Mauerfall. Das Wendejahr wird derzeit aus jeder Richtung nochmals neu betrachtet. In der Reihe "Die DDR im Blick der Stasi" (Vandenhoeck & Ruprecht) werden nun auch die geheimen Berichte aus dem Wendejahr 1989 veröffentlicht, die von der »Zentralen Auswertungs- und Informationsgruppe« verfasst wurden. Seit Jahren schon gibt Daniela Münkel die Reihe heraus, die den spezifischen Blick der Stasi auf und in die DDR offenbart. Initiator ist der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR Roland Jahn. Zum Mauerfalljubiläum treten Daniela Münkel, Roland Jahn und der wissenschaftliche Mitarbeiter des Projektes Martin Stief miteinander in den Dialog.


Fotos: BStU/Mulders

Einlass 20:45 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

NEUER TERMIN: Deidamia — Slam Poetry meets Händel-Oper
Für die Veranstaltung Deidamia mit dem preisgekrönten Slam Poeten Pierre Jarawan, die wegen einer Erkrankung des Künstlers verschoben werden musste, steht nun ein neuer Termin fest. Gemeinsam mit den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen lädt der Göttinger Literaturherbst dazu ein, die spannende Version der Händel-Oper „Deidamia“ im Rahmen des Göttinger Literaturherbstes zu erleben. Die Corvinuskirche bleibt Gastgeber der hochkarätigen Veranstaltung. Der Vorverkauf ist ab sofort wieder geöffnet.

100 Jahre Internationale Händel-Festspiele Göttingen – dieser Meilenstein wird gefeiert mit der Aufführung aller 42 Opern des Komponisten. Als Kooperationspartner der Festspiele präsentiert der Göttinger Literaturherbst ein literarisch-musikalisches Programm rund um die Oper Deidamia mit dem mehrfach preisgekrönten Autor und Slam Poeten Pierre Jarawan ("Am Ende bleiben die Zedern"). Dieser verfasst exklusiv für die Veranstaltung neue Texte und liest Auszüge aus dem Originallibretto. Begleitet wird der Autor von der Sopranistin Anna-Lena Elbert und Johanna Soller an der Orgel. Ein Abend rund um Krieg, Frieden und Gender-Klischees.

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit dem Autor und den Künstlerinnen statt. Durch die Veranstaltung führt Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen.

In Kooperation mit den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Foto: Marvin Ruppert

Einlass 18:45 Uhr