Samstag, 21.09.2019
um 19:00 Uhr

Bürgerhaus Neuenhagen
Hauptstraße 2
15366 Neuenhagen




Die Musiker des Gewandhaus Brass Quintett, das 2005 als „Leipzig Chamber Brass" gegründet worden war, sind allesamt vielfach ausgezeichnete Instrumentalisten, die neben dem Engagement im Gewandhausorchester auch solistisch tätig sind. Das Gewandhaus Brass Quintett ist das jüngste von nur drei Kammermusik-Ensembles, das den Namen „Gewandhaus" im Namen tragen darf (neben dem Orchester und den beiden Chören). Der Titel wird vom Gewandhauskapellmeister verliehen, der damit auch für die Qualität des Ensembles bürgt. Seit ihrer Gründung haben sich die Fünf schnell einen hervorragenden Ruf erspielt.

Wer die stilistische Bandbreite und die mitreißende Verve des Gewandhaus Brass Quintetts einmal erlebt hat, möchte immer mehr hören von der phantasievollen Musik in den Interpretationen der fünf Solo-Blechbläser des Gewandhausorchesters. In ausgefallenen Programmen präsentieren sie den musikalischen Facettenreichtum ihrer Instrumente: vom brillanten Barockklang über die atemberaubenden Rhythmen moderner Kompositionen bis hin zum jazzigen Groove. Wo immer sie auftreten, begeistern sie die Zuhörer mit ihrem charmanten Auftreten ebenso wie mit musikalischem Drive und ungebremster Spielfreude.

Einen Eindruck von der Vielschichtigkeit des Blechbläser-Klanges und der Vielfalt unterschiedlichster Werke für diese Formation gibt die 2009 bei Genuin (89142) erschienene CD. Von der humorvoll einher marschierenden Ansammlung skurriler Charaktere in Jan Koetsiers „Zirkusmarsch" über Witold Lutoslawskis aufbrausend kraftvoller „Mini Ouvertüre" sowie Bachs und Albinonis strahlend barocken Klängen bis hin zum schillernden Impressionismus Debussys, dem groß angelegten romantischen Quintett Viktor Ewalds und der Zartheit von Brahms´ Wiegenlied zeigt das Gewandhaus Brass Quintett , welchen Reichtum die Klangfarbenpalette der fünf Blechbläser bereit hält.

Gewandhaus-Brass-Quintett mit
Lukas Beno – Trompete
Jonathan Müller – Trompete
Jan Wessely – Horn
Tobias Hasselt – Posaune
David Cribb – Tuba

spielen Werke von von J.S. Bach, I. Strawinsky, K. McKee, A. Arutjunjan, M. Arnold, S. Sondheim u.a.

Saaleinlass ab 18:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Mario Häring - Piano
Mario Häring, geboren 1989 in Hannover, wuchs in Berlin in einer deutsch-japanischen Musikerfamilie auf. Bereits 1994 erhielt er seinen ersten Klavierunterricht. Noch vor seinem Abitur lernte er als Jungstudent bei Prof. Fabio Bidini im Julius-Stern-Institut der UdK Berlin sowie an der HMTM Hannover unter Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Bei Prof. Kämmerling und Prof. Lars Vogt absolvierte Mario Häring auch den Bachelorstudiengang Klavier und schloss 2017 sein Master-Studium mit Bestnote ab.

Musikalische Impulse erhielt er bei zahlreichen Meisterkursen, unter anderem bei Paul Badura-Skoda, Pascal Devoyon, Anatol Ugorski, Walter Blankenheim und Andras Schiff. Zusätzlich nimmt er regelmäßig an Intensivkursen der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein teil, dessen Stipendiat er seit 2011 ist. Weiterhin erhielt Mario Häring Stipendien der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und der „Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung“. Nach seinem Orchesterdebüt in der Philharmonie Berlin mit den Berliner Symphonikern im Jahr 2003 folgten weitere Konzerte mit Orchester, die ihn u.a. in die Philharmonie Konstanz, das Tokyo Metropolitan Theater, Tokyo Bunka Kaikan und sechs weitere Male in die Philharmonie Berlin führten.

Konzertengagements ließen ihn bereits in Japan, China, Namibia, Finnland, Italien, Spanien, Griechenland, Liechtenstein, Österreich, Luxemburg, den USA und der Schweiz in renommieren Sälen (u.a. Suntory Hall in Tokyo) auftreten. Bedeutende Festivals, u.a. das „Lucerne Festival“, die „Schwetzinger Festspielen, das „Schleswig-Holstein Musikfestival“, das „Internationale Steinway Festival“ luden ihn als musikalischen Gast ein. Im Frühjahr 2017 war er außerdem der erste „Intendant in Residence“ beim neugegründeten Festival „:alpenarte“ in Schwarzenberg.

Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Mario Häring auch leidenschaftlich der Kammermusik. Die Begeisterung dafür teilt er unter anderem mit dem Geiger Noé Inui, mit dem er die ICMA-nominierte CD „Identity“ veröffentlichte. Auf dem aktuellen ICMA-und PdSK-nominierten Album „…les Préludes sont des Images“ präsentiert er atmosphärische Interpretationen von Werken Debussys.

Neben zahlreichen Wettbewerbspreisen gewann Mario Häring im Herbst 2018 beim „Leeds International Piano Competition“ den 2. Preis und den „Yaltah Menuhin Award“ für die beste kammermusikalische Darbietung. Im Frühjahr 2020 gibt Mario Häring sein Debüt in der Wigmore Hall in London.

Bereits im Februar 2013 debütierte Mario Häring, damals noch Student, als "Junger Preisträger im Konzert" beim MUSIKPODIUM und wird nun Werke von C. Debussy, F. Schubert und L.v. Beethoven zu Gehör bringen.

Saaleinlass ab 18:30 Uhr
Kaljushny-Duo
Marina Kaljushny - Klavier
Zu den schönsten Augenblicken für Marina Kaljushny zählt, wenn ihr Mann sie zum Lachen bringt – und es lohnt sich zweifellos, dieses glockenklare Lachen immer wieder hervorzulocken. Marina Kaljushny ist begeisterungsfähig und begeistert musikalisch, sprüht vor Lebensenergie und setzt dieses Gefühl mit faszinierender Präsenz und musikalischer Empathie am Piano um. Ihre Mutter wollte immer singen und gab ihre musikalische Passion an die Tochter weiter: 1965 kommt Marina in St. Petersburg zur Welt und erhält mit sechs Jahren Klavierunterricht. 1984-1989 studiert sie am „Rimsky-Korsakov“ Konservatorium, davon die letzten vier Semester Kammermusik. Marina Kaljushny besteht das Konzertexamen mit Auszeichnung und arbeitet anschließend als Korrepetitorin am Konservatorium. Im Sommer 1988 lernt sie Michael kennen. Beide verlieben sich erst auf den zweiten Blick, dafür aber um so heftiger, heiraten drei Monate später, bekommen 1990 ihren Sohn Slawa und gehen kurze Zeit später nach Berlin. Seit 1994 unterrichtet Marina Kaljushny als Dozentin an der Musikschule Berlin–Pankow und tourt als Kammermusikerin mit diversen Instrumentalisten und Sängern international. Gemeinsam mit Mann und Sohn spielt sie auf Festivals, in Theatern und Kreuzfahrtschiffen und bietet ein grandioses, musikalisch höchst anspruchsvoll und gleichermaßen unterhaltsames Konzertprogramm von Klassik bis Evergreen.

Michael Kaljushny - Klarinette
Ist er ein herausragender Klarinettist? Kammermusiker? Fulminanter Begleiter und Lehrer seines Sohnes Slawa? Oder doch vielmehr ein Geschichtenerzähler und Entertainer aus vollstem Herzen, der es liebt, seinem Publikum Anekdoten zu erzählen und ganz treue Fans, wie eine 73-jährige Opernsängerin, auch schon einmal persönlich von der Bühne zu begrüßen. Mit Charme und Witz führt Michael Kaljushny durch die gemeinsamen Konzertauftritte mit seiner Frau Marina und Sohn Slawa, die europaweit und in Übersee stattfinden. Das Programm reicht von klassischen Kompositionen, Klezmer und Swing bis hin zu alten Schlagern und Musicals. Die große Liebe zur Musik hat familiäre Wurzeln:1964 wird Michael Kaljushny in St. Petersburg geboren. Der Onkel ist 40 Jahre lang Solo-Cellist in der Philharmonie, eine Tante Klavierprofessorin am Konservatorium. Der siebenjährige Michael bekommt ein Akkordeon geschenkt und gewinnt mehrere Wettbewerbe. Er nimmt dann zunächst Klavierunterricht und entdeckt mit 17 Jahren während seines Studiums an der Mussorgski-Musikfachschule seine Liebe zur Klarinette. An dem berühmten „Rimsky-Korsakov“ Konservatorium in St. Petersburger setzt er 1985-1990 seine Studien fort, bis er 1991 nach Berlin geht. Marina, Slawa und die Klarinette begleiten ihn dabei. Das wertvolle Instrument passiert die Grenze ebenfalls ohne Zwischenfälle - sorgfältig in Einzelteile zerlegt in den Spielzeugkartons von Slawa.

Kaljushny-Duo
Marina Kaljushny - Klavier
Michael Kaljushny - Klarinette

Auf dem Programm stehen Werke von P.I.Tschaikowski, M. Glinka, D. Schostakowitsch, S. Rachmaninow u.a.

Saaleinlass ab 18:30 Uhr
CELLO DUELLO mit Jens-Peter Maintz & Wolfgang Emanuel Schmidt
Im Jahr 2016 feierte „Cello Duello“ sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Jens Peter Maintz und Wolfgang Emanuel Schmidt studierten gemeinsam in der Meisterklasse von Prof. David Geringas in Lübeck. Aus der Not, für ein Marathonkonzert eines Meisterkurses ihres Lehrers ein musikalisches Abschlussstück zu finden, bearbeitete sie die Moses-Fantasie von Nicolo Paganini für zwei Violoncelli – die Geburtsstunde von „Cello Duello“!

Seitdem konzertiert „Cello Duello“ auf der ganzen Welt und ist Gast bei den bedeutendsten Cellofestivals, u.a. beim Kronberg Cello Festival, der Cello Akademie Rutesheim, bei der Cello Biennale Amsterdam und beim Piatigorsky Festival in Los Angeles. „Cello Duello“ ist zugleich Name und Programm: ein musikalischer Wettstreit zweier Vollblutmusiker mit einem höchst unterhaltsamen und zugleich künstlerisch anspruchsvollen Konzertprogramm. Das Repertoire reicht über Originalkompositionen von Barock und Frühklassik über hochromantische Werke diverser Cellovirtuosen oder zumeist cellospielender Komponisten wie David Popper oder Jacques Offenbach bis hin zu Auftragskompositionen etwa von Jan Müller-Wieland. Sören Nils Eichberg schrieb eigens ein Doppelkonzert für „Cello Duello“: “House of Mirrors”. Darüber hinaus bilden Eigenbearbeitungen einen zentralen Programminhalt ihrer Rezitale. So stammen zum Beispiel Bearbeitungen von Paganinis Moses-Fantasie oder der berühmten Passacaglia von Händel-Halvorsen für zwei Celli aus ihrer Feder.

Im November 2010 erschien bei Solo Musica eine „Cello Duello“ – CD mit Werken von Haydn bis Offenbach, von Paganini bis Händel-Halvorsen, sowie Wolfgang Emanuel Schmidt’s Bearbeitung von Morricone’s “Spiel mir das Lied vom Tod” für 6 Celli, hier im Mehrspurverfahren zu zweit eingespielt. Im letzten Jahr erschien bei WERGO die Einspielung von Enjott Schneider’s “Dr. Jeckyll and Mr Hyde” mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.

Beide Musiker sind zudem gefragte Solisten, Kammermusiker und Musikpädagogen. Als Professoren leiten sie jeweils sehr erfolgreiche Celloklassen u.a. in Berlin und Weimar. Nähre Informationen finden Sie zu Jens Peter Maintz unter
https://www.grunau-paulus.com/reader/jens-peter-maintz-violoncello.html und zu Wolfgang Emanuel Schmidt unter http://www.wolfgangemanuelschmidt.com/about/vita/

Auf dem Programm bei den "Kammerkonzeren Neuenhagen" stehen Werke von J. Haydn, A.F. Servais, J.-B. Barriére, J. Offenbach, G.F. Händel-J. Halvorsen u.a.

Saaleinlass ab 18:30 Uhr

Neuenhagen

25.04.2020
19:00 Uhr
Tickets
ab 17,50 €