Freitag, 25.10.2019
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Minoritenkloster, Minoritensaal
Minoritenplatz 1
3430 Tulln




"Ich hörte, dass es in der Welt mehr Zeit als Verstand gibt, aber dass uns die Augen zum Sehen gegeben sind." - Ingeborg Bachmann



Das Lesefestival 2019 mit Sir Kristian Goldmund Aumann proudly presents INGEBORG BACHMANN

„Die gestundete Zeit“, 1953 erschienen, begründete Ingeborg Bachmanns Ruhm als eine der größten Dichterinnen der europäischen Moderne. Sämtliche vollendeten Gedichte, von der frühen Lyrik bis zur „Anrufung des Großen Bären“, bilden den Kern ihres facettenreichen Werkes und gehören zu den großen dichterischen Leistungen des 20. Jahrhunderts.

Seit Gottfried Benn hat es im deutschen Sprachraum kein lyrisches Talent gegeben, an dem sich die Grundbedingung dichterischer Existenz überzeugender bewahrheitet hat als an Ingeborg Bachmann." Günter Blöcker, Frankfurter Allgemeine

Ingeborg Bachmann, am 25. Juni 1926 in Klagenfurt geboren. Lyrikerin, Erzählerin, Essayistin. 1952 erste Lesung bei der Gruppe 47. Preise: Bremer Literaturpreis, Hörspielpreis, Georg-Büchner-Preis, Großer Österreichischer Staatspreis, Anton-Wildgans-Preis. Sie lebte nach Aufenthalten in München und Zürich viele Jahre in Rom, wo sie am 17. Oktober 1973 starb.

Musikalische Umrahmung: Gustav Mahler  Symphonie Nr.5


Event eingetragen von: Sir Kristian Goldmund Aumann

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Zwischen Revolution und Wirtschaftswunder

Dauerausstellung Stadtgeschichte





Die stadtgeschichtliche Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs  von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren.



Mit Beginn der Revolution 1848 startet auch die stathistorische Ausstellung und nimmt den Besucher mit durch die Zeiten des Auf- und Umbruchs in Offenburg und der Region.



Offenburg ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein beschauliches Städtchen mit knapp 2400 Einwohnern. 170 Jahre später zählt man bereits 33 000 Bürger. Die Stadt erlebt in diesem Zeitraum die Industrialisierung, zwei Revolutionen, drei Kriege, zwei Inflationen, Aus- und Einwanderungen, Diktatur und demokratischen Neuanfang.

Vier Hauptthemen werden fokussiert:



• Demokratiegeschichte



• Migration



• Mobilität



• Wirtschaftsgeschichte





Die Ausstellung zeigt den politischen und wirtschaftlichen Weg Offenburgs in die Moderne, von der Revolution 1848 bis zum Wirtschaftswunder in den 1950er und 60er Jahren. Sie kombiniert Schätze aus den Depots mit modernen Medien und spielerischen Elementen, wie z.B. einer Animation zur Auswanderung nach Nordamerika, Audiostationen und Filmsequenzen.



Foto: Karl Schlessmann


Mo geschlossen
Di-So 10-17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Wald - Land - Fluss

Dauerausstellung Naturkunde und Geologie



Die sinnliche, bunte, spannende und informative Familienausstellung weckt das Interesse für die Natur in unserer Umgebung und ist ein Erlebnisraum für große und kleine Besucher.



 



Naturkunde

In der naturkundlichen Abteilung heisst es: "Ist das Reh die Frau vom Hirsch?", "Warum haben Vögel Schnäbel?" oder "Kriegen Enten kalte Füße?" Diese und andere Kinderfragen werden anschaulich und im Detail beantwortet. In dem großen stimmungsvollen Dachgeschoss empfängt die Ausstellung ihre Besucher mit offen gestalteten Landschaftsszenarien zu den Themen Wald, Land und Fluss.



Ein riesiger Ahornbaum in herbstlichen Farben scheint aus der Wand zu wachsen und überragt die detailliert gestaltete Waldlandschaft. Hier sind z.B. der Dachs, das Reh, die scheue Wildkatze und eine Vielzahl von Waldvögeln zu finden.

Die Wiese bietet auch zahlreiche Entdeckungen: der Habicht schaut zwischen den Grashalmen hindurch, unter dem Stein entdeckt man kriechende Bewohner und auch der Maulwurf hat sein Plätzchen gefunden.

Die Flusslandschaft wird von heimischen Fischen, Muscheln und Krebsen bevölkert, Enten und andere Vögel haben es sich am Ufer bequem gemacht.



Eine große Zahl von Hands-on-Stationen, Spielen und Experimenten laden zum Mitmachen ein: man kann z.B. Vogelstimmen hören, Felle ertasten oder Schneckenhäuser unter die Lupe nehmen. Und wer wissen will, wie die ausgestopften Tiere gemacht werden, erfährt das am Arbeitstisch des Präparators. Im kuschligen Moosbett kann man zu verschiedenen Klängen des Waldes in einer bunten Auswahl an Kinderbüchern stöbern oder einfach nur entspannen.



 



Geologie

In der geologischen Abteilung ganz oben unter dem Museumsdach heisst es: "Können Steine leuchten“, „Ist der Bleistift aus Blei?“ oder „Gibt es im Schwarzwald einen Silberschatz?“ Auch hier werden diese und andere Kinderfragen anschaulich und im Detail beantwortet.



Kann man denn überhaupt durch die Zeit reisen? Bei uns schon! Mit der Zeitmaschine kann man sich in die verschiedenen Erdzeitalter begeben. Man geht hinein, wählt ein Erdzeitalter aus und saust hin, z.B. ins Karbon. Gleich nach der Ankunft erfährt man, wie es damals bei uns aussah, wie das Klima beschaffen war und welche Tiere und Pflanzen es gab.

Weiter geht’s in den nachgebauten Stollen: hier erfährt man, dass früher in der Nähe von Offenburg Kohle, aber auch Eisenerz und sogar Silber in zahlreichen Gruben abgebaut wurde.

Schließlich geht es in die Schatzkammer der Ausstellung, das Mineralienkabinett. Hier sind wunderschöne Mineralien mit wohlklingenden Namen wie Achat, Limonit oder Psilomelan zu bewundern, die in allen Farben schimmern und in bizarren Formen vorkommen. Einige dieser Mineralien leuchten sogar, wenn sie mit Schwarzlicht angestrahlt werden.



Die Dauerausstellung Wald - Land - Fluss regt dazu an, interessante Zusammenhänge selbst herauszufinden und neue Fragen zu stellen. Sinnlich, bunt, spannend und informativ bietet die Präsentation ein geeignetes Forum für den jugendlichen Forschergeist und schafft einen anregenden und kindgerechten Erlebnisraum, der auch Erwachsene erfreuen dürfte. Alle Fragen beantwortet die Ausstellung anschaulich und mit lebendigen Texten, viele davon kann man im Audioguide hören, der an der Infotheke kostenlos erhältlich ist.



Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Französisch.



 


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Verdammt lang her!

Mit der Neugestaltung der archäologischen Abteilung ist der dritte Teil der Neukonzeption des Museums abgeschlossen. Die Ausstellung „Verdammt lang her!“ zeigt die Archäologie der Region von der Steinzeit bis in die Zeit der Alamannen und berücksichtigt dabei  die aktuellsten Forschungsaspekte.



Rund 100 neue Leihgaben aus dem Archäologischen Fundarchiv Baden- Württemberg bereichern die Ausstellung und veranschaulichen wichtige Einzelthemen. So wird der 2011 bei Bühl gefundene Grabstein eines Suebenfürsten erstmals gezeigt. Der Stein trägt die bislang einzige in Baden-Württemberg entdeckte Inschrift, die Aussagen über die frühe römische Verwaltung zulässt. Wichtige Funde aus Offenburg und Umgebung – Bronzen, Keramiken, Schmuck – dokumentieren die Grabungstätigkeit der vergangenen Jahrzehnte. Aber auch Forschungslücken werden thematisiert.



Die neue Präsentation rückt die archäologische Arbeit in den Focus: Wie arbeiten Archäologen, woher weiß man, wie alt etwas ist und seit wann sind archäologische Funde für Museen von Interesse?

Hands-On-Stationen, anschauliche Lebensbilder und eine Medienstation greifen verschiedene Aspekte der Ausstellung auf und laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein.


Mo geschlossen
Di-So 10 - 17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
Ein Fenster zur Welt.

Neue kolonialgeschichtliche Dauerausstellung



Exotische Exponate aus den ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee entführen die Besucher in die Zeit von 1885 bis 1914.



Die Geschichte der deutschen Kolonien in Afrika, China und der Südsee wird in der neuen Dauerausstellung detailreich dargestellt und kritisch beleuchtet. Dabei schöpft das Museum aus seinem großen ethnografischen Bestand, den Museumsgründer Carl Frowin Mayer zwischen 1894 und 1917 anlegte.



Wie wurde das Thema „Kolonien“ in Offenburg diskutiert und welche Verbindungen zu den fernen Besitzungen gab es? Wer schenkte dem Museum Objekte aus den deutschen „Schutzgebieten“ und wie kam es dazu? Welches Bild der Kolonien und vor allem der Menschen in den Kolonien wurde im Offenburger Museum gezeichnet? Dass die Folgen der Kolonialzeit bis heute unübersehbar sind, zeigen Sammlungen von Großwildjägern, Missionaren, Entwicklungshelfern und Reisenden aus Offenburg und Umgebung aus der Zeit von 1918 bis heute.



Auch die Sammlung Cron mit ihren Großwild-Präparaten aus Afrika und Asien wird im kolonialgeschichtlichen Zusammenhang neu präsentiert. Das berühmte „hornlose Nashorn“ hängt wieder am ursprünglichen Ort und verweist auf aktuelle Entwicklungen, die sowohl mit der Kolonialgeschichte als auch mit der Globalisierung in Zusammenhang stehen. Neben kolonialgeschichtlichen Fragestellungen werden auch aktuelle Probleme wie Großwildjagd, wirtschaftliche Abhängigkeiten und Rassismus angesprochen. 



Die Künstlerin Angelika Nain hat mit ihrer Druck-Serie "Immer noch..."  (die Originale sind in einem separaten Raum zu sehen) einen ganz persönlichen Zugang zum Thema geschaffen. Sie setzt die Schattenseiten unseres Weltwirtschaftssystems ins Bild und zeigt die Folgen des Exports von Abfällen und Waffen in Entwicklungsländer: Zerstörung und Flucht.


Di - So 10-17 Uhr

Offenburg

21.11.2019
nineties berlin - Eintritt Daueraustellung
ACHTUNG: die Multimedia-Austellung schließt zum Ende des Jahres, Voucher können nur bis zum 28. 12. 2019 eingelöst werden!

nineties berlin – die größte multimediale Ausstellung über das legendäre Berlin der 90er Jahre!

nineties berlin vermittelt das Lebensgefühl in Berlin in der außergewöhnlichen Zeit nach dem Mauerfall, die rasanten Transformationsprozesse und Umbrüche, die von Subkulturen genutzten Freiheiten und die sich entwickelnde Technobewegung in der ehemals geteilten Stadt. Die Erlebnisausstellung widmet sich auf 1.500 m2 Ausstellungsfläche mit einer 286 m2 großen 270° Leinwandprojektion und zahlreichen multimedialen Installationen den wichtigen Themen dieser Epoche und zeigt, warum es noch heute Kreative und visionäre Persönlichkeiten aus der ganzen Welt nach Berlin zieht.




nineties berlin – the largest multimedia exhibition about the legendary Berlin of the 90s!

nineties berlin illustrates the lifestyle, the rapid transformation processes, the freedom enjoyed by subcultures, and the development of the techno movement in the formerly divided city during the extraordinary time after the fall of the Berlin Wall. The interactive exhibition on 1,500 m2, including a 286 m2 large 270°-projection screen and numerous multimedia installations, is dedicated to the important issues of this era. The exhibition explains, why Berlin is still attracting visionaries and creative people from all over the world.




Öffnungszeiten: Montag - Sonntag von 10:00 - 20:00 Uhr

Die Ausstellung hat an sieben Tagen in der Woche, sowie an Feiertagen geöffnet.
Adele Elsbach (1908-1944)

2. Juni bis 24. November 2019



Das Stadtmuseum Simeonstift hat im Kunsthandel eine Mappe von Entwurfsarbeiten einer jungen Trierer Künstlerin aus den 1920er-Jahren erworben. Ihre Urheberin, die jüdische Kunstgewerblerin Adele Elsbach, wurde 1944 in Auschwitz ermordet.



Futuristisch anmutende Menschen an Maschinen, geometrische Figurenstudien, klassische Landschaften - als junge Studentin an der Werkkunstschule Trier bearbeitete Adele Elsbach eine breite Palette an Motiven und Formensprachen. Zur Blüte gelangte diese vielversprechend begonnene Künstlerkarriere jedoch nie: 1944 wurde Elsbach aus ihrer Wohnung in der Speestraße nach Auschwitz deportiert, wo sie im selben Jahr ermordet wurde. Die jüdische Kennkarte von Adele Elsbach befindet sich heute im Trierer Stadtarchiv und ist im Stadtmuseum Simeonstift als Reproduktion zu besichtigen. Dort ist als Berufsbezeichnung „Kunstgewerblerin“ angegeben, weitere Spuren zum Leben und künstlerischen Wirken der 1908 geborenen Elsbach sind bislang nicht bekannt.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.11.2019
Schnitzeljagd für Kinder

SpurensucherInnen und EntdeckerInnen sind zur Schnitzeljagd durch die Wunderkammer Olbricht eingeladen. Unsere jungen BesucherInnen lernen mit den Fragebögen die Kunstwerke auf spielerische Weise und mit geschärften Sinnen kennen. Am Ende der Schnitzeljagd wertet unser Besucherbetreuer-Team am Kassentresen den Fragebogen aus und es gibt eine kleine Belohnung!

Eine Anmeldung zur Schnitzeljagd ist nicht erforderlich, sie kann jederzeit begonnen werden. Die Fragebögen zur Schnitzeljagd (DE / EN / FR) sind am Kassentresen im me Collectors Room Berlin erhältlich oder als Download-Version. Für kleine Kinder empfiehlt es sich, dass die Eltern die Kinder bei der Schnitzeljagd unterstützen.

Für die ganze Familie gibt es zudem eine Schnitzeljagd, die zu wichtigen Originalorten aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt  in Berlin führt. Hierbei erlernen Sie Details über die Geschichten und den, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd (DE / EN)  ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen oder im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Mi bis Mo 12-18 Uhr, Di geschlossen

Berlin

21.11.2019
Auf Entdeckungsreise mit Alexander von Humboldt

Anlässlich des Humboldtjahres hat der me Collectors Room Berlin eine Schnitzeljagd durch die Stadt entwickelt, die zu wichtigen Stationen in Humboldts Leben führt. Es werden Workshops für Kinder und Jugendliche zum Thema angeboten und ein neuer Videoguide mit Thomas Olbricht (Sammler) und Georg Laue (Kurator) leitet durch die Wunderkammer, in der u.a. auch der Humboldt-Pokal und „Humboldt-Briefmarken“ zu finden sind.

Als Wissenschaftler, Anthropologe und Historiker beeindruckte Alexander von Humboldt (*14.09.1769 † 06.05.1859) bereits zu Lebzeiten seine Mitmenschen. In Berlin geboren, von dort aus weitgereist, ließ Humboldt sich 1827 dauerhaft in seiner Heimatstadt nieder. Obschon er von dort nach  wie vor immer wieder in das Neue und Unbekannte aufbrach, war er dennoch fest in der Hauptstadt verankert, denn „Alexander von Humboldt gehört nach Berlin (…). Aber er gehört auch der Welt.“[1]

 

Schnitzeljagd

Spurensuchende können zu Fuß oder mit dem Fahrrad wichtige Originalorte aus dem Leben und Wirken von Alexander von Humboldt erkunden, sie lernen Details über die Geschichten und können seinen (Alltags-)Wegen nachspüren. Die Schnitzeljagd ist kostenfrei und kann ab sofort heruntergeladen werden.Alternativ kann sie am Counter im me Collectors Room Berlin abgeholt werden.

Die finale Station der Schnitzeljagd ist in der Wunderkammer Olbricht. Dort befindet sich neben einigen Briefmarken, die Alexander von Humboldt selbst oder von ihm entdeckte Tiere oder Pflanzen zeigen, der Humboldt-Pokal, der Mitte des 17. Jahrhunderts vom niederländisch-brasilianischen Generalgouverneurs Johann Moritz von Naussau in Auftrag gegeben wurde und der 1795 in den Besitz von Alexander von Humboldt gelangte (siehe Abbildung).

Kunst- und Wunderkammern entstanden erstmals während der Spätrenaissance und im Barock. Es waren private Sammlungsräume, in denen kostbare Kunstwerke (Artificialia), seltene Naturalien (Naturalia), wissenschaftliche Instrumente (Scientifica), Objekte aus fremden Welten (Exotica) und unerklärliche Dinge (Mirabilia) aufbewahrt wurden. Als Sammlung enzyklopädischen Charakters soll die Kunst- und Wunderkammer ein Abbild der Welt im Kleinen sein und die Stellung des Menschen im Universum verdeutlichen. In ihr spiegelt sich nicht nur die Naturphilosophie der Frühen Neuzeit wider, sondern auch die Wissenskategorien, die dem damaligen Verständnis der Welt zugrunde liegen. Das ganzheitliche Verständnis der Welt, das damals bereits seinen Anfang nahm und durch Forscherexistenzen wie Humboldt aufgegriffen wurde, hat nichts von seiner Aktualität verloren.

 

[1] Fischer, Ernst Peter: Noch wichtiger als Wissen ist Phantasie. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein, 3. Auflage, München, 2016, S. 185.

Humboldt-Pokal, Niederländisch, 1648-1653, aus dem Besitz von Alexander von Humboldt © Kunstkammer Georg Laue, Munich

Mi bis Mo von 12-18 Uhr Di geschlossen

Berlin

21.11.2019
Ausstellung Tod im Tal des Löwenmenschen

Das Lonetal bei Ulm ist vor allem durch seine Höhlen bekannt, in denen die ältesten figürlichen Kunstwerke wie der „Löwenmensch“ entdeckt wurden. Sie sind der Grund, warum die Höhlen im unteren Talabschnitt seit 2017 zum UNESCO Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ zählen.

Nicht die gleiche Aufmerksamkeit genießen noch die anderen archäologischen Funde aus dem Lonetal. Dazu gehören menschliche Skelettreste aus fast allen Höhlen des rund 45 km langen Tales – von Ursping nahe der Lonequelle bis zum Vogelherd als talabwärts letzter Höhle mit Spuren menschlicher Nutzung. Sie stammen aus der Zeit des Neandertalers bis in das Mittelalter und belegen, dass die Höhlen über Jahrzehntausende nicht nur als Wohn- oder Siedlungsplatz dienten. Sie wurden wiederholt auch als Bestattungsort, als Kultstätte oder Opferplatz genutzt.

Unsere Knochengeschichten erzählen von spannenden Abenteuern rund um ihre Entdeckung und Bergung. Sie beschreiben Irrungen und Wirrungen der Wissenschaft. Und sie schildern die erstaunlichen Erkenntnisse aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Untersuchungen an den Knochen zur Altersbestimmung, zur Anthoropologie oder zur Archäogeneitik. Diese geben Einblick in die Totenbehandlung, aber auch die Lebensumstände zu verschiedenen Zeiten und lassen uns einzelne Ereigniss oder Schicksale erahnen.

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.11.2019
Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

21.11.2019
11:00 Uhr
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

21.11.2019
01:40 Uhr
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.11.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.11.2019
16:00 Uhr
DIE WELT VON OBEN

Das Fliegen hat Künstler und Techniker aller Epochen beschäftigt. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Fotografien, Maschinen, Modelle und Pläne aus dem Zeitalter, in dem das Fliegen technische Realität wurde: dem 19. Jahrhundert. Die Menschen hatten lange nur davon träumen können, sich die Flugtechnik der Vögel anzueignen und das göttliche Gefühl zu genießen, die Welt von oben zu betrachten. Der endgültige Durchbruch vom Traum zur technischen Realität des freien Flugs durch die Lüfte gelang Otto Lilienthal (1848–1896) zu Beginn der 1890er Jahre. Die der Vogelschwinge nachgeformte Tragfläche war für Lilienthal der Ausgangspunkt, der zu ersten erfolgreichen Gleitflügen und zur Entdeckung der bis heute angewandten Prinzipien des Auftriebs führte. Was den Gedankenflug der Künstler das gesamte 19. Jahrhundert hindurch beflügelt hatte, wurde zur revolutionären Techniktatsache: Zeit und Raum stehen nicht mehr fest, mit dem Flugzeug relativiert sich alles.

 

Lange war der Himmel den Vögeln und den Göttern vorbehalten gewesen. Dädalus wagte das mythische Abenteuer, Vogelschwingen nachzubauen, um seiner Gefangenschaft auf dem Luftweg zu entkommen. Das himmlische Privileg der antiken Götter und der christlichen Heiligen bestand aus ihrem souveränen Gleiten durch die Lüfte, ihrer mühelosen Überwindung aller Schwerkraft. Auch Götterboten, Engel, Genien und Eroten schweben durch die Lüfte, manchmal gestört durch Dämonen und Hexen. Diese Luftwelt hatten stets die Künstler zugänglich gemacht – bis die Piloten kamen.

                               

In der Ausstellung sind unter anderem Werke von Francisco de Goya, Honoré Daumier, Hans Thoma und Max Klinger zu sehen. Den wenig bekannten Flugexperimenten des berühmten Malers Arnold Böcklin wird erstmals breiter Raum gegeben. Die Pionierflüge Otto Lilienthals begeisterten die Fotografen, was zu spektakulären fotografischen Zeugnissen dieser Technikrevolution führte. Der als Fabrikant, Erfinder, Spielzeugentwickler und Theatergründer tätige Lilienthal erweist sich als eine Schlüsselfigur des 19. Jahrhunderts. Das nach ihm benannte Museum in Anklam ist Kooperationspartner der Ausstellung. Ergänzt durch viele Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen, bietet die Gesamtschau ein breites Panorama von Flugtraum und Flugwirklichkeit im 19. Jahrhundert.

Di. bis So., 11 bis 18 Uhr, montags geschlossen, geöffnet an allen Feiertagen (auch montags). Geschlossen am 24.12. und 31.12.2019

Baden-Baden

21.11.2019
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Trees of Life - Erzählungen für einen beschädigten Planeten

Teilnehmende KünstlerInnen: Sonja Bäumel, Edgar Honetschläger, Dominique Koch, das Künstlerkollektiv Studio Drift und mit Exponaten Seckenberg

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert in Kooperation mit dem Senckenberg Naturmuseum die Ausstellung „Trees of Life – Erzählungen für einen beschädigten Planeten“, ein interdisziplinäres Projekt, das den Blick von einem historisch gewachsenen, anthropozentrischen Weltbild auf ein systemisches Verständnis des Menschen als Teil des evolutionären Prozesses führt.
Durch die gesamte Geschichte der Menschheit zieht sich der Versuch ein Weltbild zu formulieren, welches sich durch die Beobachtungen der Wirklichkeit, dem daraus gewonnen Wissensstand und jeweiligen Überzeugungen wandelt. Immer wieder entwickeln sich neue Formen des Selbstverständnisses des Menschen und der Welt. Es sind Narrative, Bilder und Metaphern, die in der jeweiligen Zeit und Kultur entstehen und das Handeln des Menschen prägen. Heute stehen sich gegensätzliche Weltbilder gegenüber und ringen um Interessen und Zukunftsoptionen für unseren Planeten.
Die Ausstellung bringt Positionen zeitgenössischer KünstlerInnen in einen Dialog mit wissenschaftlichen Exponaten aus der Sammlung der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung.

Kuratorin: Franziska Nori
Wissenschaftliche Beratung: Philipe Havlik

Öffnungszeiten: Di-So: 11 – 19 Uhr Do: 11 – 21 Uhr Montags geschlossen

Frankfurt am Main

21.11.2019
Das Ende der Eindeutigkeit. Malerei aus der X. Kunstausstellung der DDR

Dresden war der Austragungsort für die großen Kunstausstellungen der DDR. Die letzte Ausstellung dieser Art – die X. Kunstausstellung der DDR – fand vom 3. Oktober 1987 bis zum 3. April 1988 statt, als vom Ende der DDR noch nichts zu ahnen war. Über eine Million Besucher besichtigten diese Schau.

Die Debatten über die vermisste Präsenz der Kunst der DDR in den letzten Jahren in Dresden legen die Vermutung nahe, dass einige Kunstwerke dieser großen Ausstellungen Eingang in ein imaginäres Bildgedächtnis vieler Bürgerinnen und Bürger der DDR und vor allem vieler Dresdnerinnen und Dresdner gefunden haben und dort mit den Gefühlen von Heimat, Verlust und Zugehörigkeit verbunden sind.

30 Jahre nach der politischen Wende unternimmt die Städtische Galerie Dresden das Experiment, anhand einer kleinen Auswahl von Gemälden erneut Einblicke in diesen Bilderkosmos zu geben. Durch die Möglichkeit der Re-Vision dieser Kunstwerke möchten wir mit unseren Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen – sowohl
über die Motive der präsentieren Kunstwerke, die künstlerischen Mittel als auch über die Frage, ob und wenn ja in welchem Umfang verschiedene Botschaften und Deutungen der Kunstwerke ihre Aktualität bis heute erhalten haben.

Folgende Künstlerinnen und Künstler sind in der Ausstellung mit Werken vertreten:
Lothar Böhme, Gudrun Brüne, Hartwig Ebersbach, Steffen Fischer, Dieter Gantz, Sighard Gille, Eberhard Göschel, Christl Maria Göthner, Peter Graf, Clemens Gröszer, Ulrich Hachulla, Angela Hampel, Heidrun Hegewald, Johannes Heisig, Werner Juza, Wolfgang Mattheuer, Harald Metzkes, Gerhard Kurt Müller, Wolfgang Peuker, Uwe Pfeifer, Stefan Plenkers, Neo Rauch, Arno Rink, Gerhard Schwarz, Willi Sitte, Hans-Peter Szyszka, Andreas Thieme, Joachim Völkner, Frank Voigt, Andreas Wachter, Trak Wendisch, Jürgen Wenzel, Doris Ziegler und Rainer Zille.

Di – So, Feiertage: 10 – 18 Uhr Fr: 10 – 19 Uhr Mo: geschlossen

Dresden

21.11.2019
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)Die Arbeiten von Christian Fogarolli sind inspiriert von dem mittelalterlichen Glauben, dass Geistesstörungen von der Bildung eines kleinen Steins im Gehirn herrühren. Sein Besuch in aufgelösten
»Irrenanstalten« haben ihn mit den Ideen der italienischen Antipsychiatrie der 1980er Jahre konfrontiert.
Auch in den Porträts Richard Wathens oder in den Gemälden von Teodora Axente nimmt der Wahnsinn Gesicht und Form an, während in den Fotoarbeiten von Karina Wisniewska der Blick des »Wahnsinnigen« mit dem Objektiv der Kamera zu verschmelzen scheint. Psychiatriehistorische Zitate in Wort und Bild ergänzen die Ausstellung.

Mi bis So von 11 Uhr bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

21.11.2019
WELTENBEWEGEND

Auf der ganzen Welt sind und waren Menschen in Bewegung. Mit ihnen wandern auch Lebensstile, Sprachen, Musik, Kunst und Handwerk. Vieles, was für eine Kultur als „authentisch“ gilt, erweist sich auf den zweiten Blick als „Import“. Ausgehend von den eigenen Sammlungen greift das Weltkulturen Museum assoziativ Fragen auf, die zeigen, wie die verschiedenen Kulturen der Welt schon seit jeher im Austausch stehen: Ob historische Siedlungsbewegungen, Arbeitsmigration oder Globalisierung – Menschen und damit auch ihre unterschiedlichen Kulturen stehen in stetigem Austausch. Ist Migration wirklich nur Ursache von Problemen oder vielmehr wichtiger Motor für neue Wege des Zusammenlebens in einer sich ständig verändernden Welt?

Weltkulturen Museum, Schaumainkai 29, 60594 Frankfurt

Künstler*innen und Beteiligte:
Adams Bodomo, Behrouz Boochani and Arash Kamali Sarvestani, Artist Collective Teru, Shahram Entekhabi, Edzard Herlyn and Thomas Hoeren, Junges Schauspiel Frankfurt, Karinding Keos, Phyllis Kiehl, Ella Knorz, Mansuela, Gora Mbengue, Yasemin Niephaus, José Oliveira, participants of the workshop „stories that matter“, Rajery and 3MA, Safransirup, Nazanin Sahamizadeh, Wiparat Sukatorn, Felix Schwarz, Takayuki Tamura, Daniel Traub with Wu Yong Fu and Zeng Xian Fang, Cliff Whiting

Frankfurt am Main

21.11.2019
Gotthard Graubner

Gotthard Graubner (1930-2013) setzt sich wie kaum ein anderer Künstler in seinen Werken mit der Nuancierung und Schichtung der Farbe, dem Bildraum und Klang auseinander. Bereits in den frühen 1960er Jahren verlässt er die zweidimensionale Leinwand und entwickelt erste Farbleiber, objekthafte Kissenbilder und später seine Farbraumkörper. Neben Arbeiten dieser Werkgruppen präsentiert die Sonderausstellung auch Aquarelle und Gouachen sowie den Grafikzyklus Simulacrum des ehemaligen Hochschulprofessors, der auch Gemälde für das Schloss Bellevue und das Reichstagsgebäude schuf.

 

Mi bis Fr von 14 - 17 Uhr, Sa/So von 11-17 Uhr

Neumarkt

21.11.2019
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

21.11.2019
Qaschqai-Nomaden

Vom 1. November 2019 bis 12. Januar 2020 können Besucherinnen und Besucher im Rahmen des Iranjahrs im Archäologischen Museum Frankfurt, das nach dem iranischen Kalender von März 2019 bis März 2020 verläuft, ein original Qaschqai-Nomadenzelt besichtigen und begehen. Die Leihgabe der Firma Bagherpur Knüpfwerke aus Aschaffenburg wird für den genannten Zeitraum die Cafeteria des Museums im Foyer ersetzen.

Die Qaschqai sind ein turksprachiges Volk im Südwesten Irans, vor allem in der Provinz Fars. Bis heute leben sie teilweise nomadisch. In den Sommermonaten schlagen sie ihre Zelte im Zagros-Gebirge auf, im Winter ziehen sie mit ihren Herden in den Süden. Von großer Bedeutung sind vor allem ihre Teppichknüpfkunst und die Tierhaltung. Besucherinnen und Besucher des Museums können das Zelt besichtigen, sich nach einem Rundgang durch das Haus darin entspannen und an verschiedenen Veranstaltungen rund um das Zelt teilnehmen.

Di - So 10:00 - 18:00 Uhr, Mi 10:00 - 20:00 Uhr

Frankfurt am Main

21.11.2019
Elvira Bach

Vom 2. - 24. November 2019 präsentieren wir das Werk der Berliner Künstlerin im Badehaus in Bad Soden!
Vernissage: Freitag, 1.11.2019
Die Künstlerin wird zur Vernissage anwesend sein!

Die großartige Elvira Bach wird wieder einmal Gast sein in ihrer Geburtsstadt im Taunus. In der Stadtgalerie - Badehaus im Alten Kurpark in Bad Soden/Ts. organisiert die Galerie am Dom eine Schau mit Unikaten und Grafik der Künstlerin zu Ehren.

15 - 18 Uhr

Bad Soden am Taunus

21.11.2019
Die Ähnlichkeit in Unterschied

KUNSTAUSSTELLUNG
30 Jahre Städtepartnerschaft Warschau-Düsseldorf

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski

Die KünstlerInnen sind bei der Vernissage anwesend.

Nach der Ausstellung „Der Unterschied in Ähnlichkeit“ folgt die zweite Gruppenausstellung der Warschauer und Düsseldorfer KünstlerInnen Die Ähnlichkeit im Unterschied. Auch bei dieser Präsentation treffen sich junge, zeitgenössische Positionen beider Städte, diesmal steht die Fotografie im Mittelpunkt.

Die Faszination für Wasser, die die Arbeiten von Aurel Dahlgrün (*1989) charakterisiert, bezeugt die Unbegrenztheit des Subjekts. Im Tiefdruckverfahren hergestellte Fotografien zeigen abstrakte Abschnitte von Gewässern und weisen auf das Verborgene und Unerforschte. Was eine Veränderung der Oberflächenerscheinung konzeptuell bewirken kann, erforscht auch Anna Orłowska (*1986) in ihren Paraffin-Bildern. Ob im Wachsbad liegend oder hängend, verändert sich der Pigment-Inkjetdruck je nach Wärme des umschließenden Materials.
Die Werke von Alex Grein (*1983) und Witek Orski (*1985) setzten sich erzählerisch mit der Umgebung auseinander. Grein spielt bewusst auf die der Fotografie zugesprochene dokumentarische Rolle an und hinterfragt diese. Eine Verschiebung der Deutung bewirkt Witek Orski mit seinen Lentikulardrucken. Seine atmosphärischen postfotografischen Arbeiten erinnern an surrealistische Ansätze und wirken dabei dreidimensional.

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
curated-affairs.de
Veranstalter: Polnisches Institut Düsseldorf, Landeshauptstadt Düsseldorf und Curated Affairs. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Di + Mi 11.00 - 19.00 Uhr Do + Fr 11.00 - 16.00 Uhr

Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

21.11.2019
09:00 Uhr
Gosho-Puppen von Koho YOSHINO

Japanische Puppen haben ihre große Zeit in der Edo-Periode (17. Jh.). Die meisten von ihnen werden noch heute hergestellt. In der langen „Ahnenreihe“ gelten die weißglänzenden Gosho-Puppen als die wichtigsten und anziehendsten.
Mit ihrer stilisierten Disproportion, dem übergroßen Kopf und den runden Gliedern am kurzen dicken Körper strahlen sie einen eigenartigen Charme aus. Ihr mattschimmerndes, weißes Inkarnat erhalten sie durch den gofun-Anstrich aus pulverisierter Austernschale. Es gehörte sich, wenn man nach Hause zurückkehrte, eine gosho-ningyo (Hofpuppe) mitzubringen.
Die Ausstellung im Würzburger Siebold-Museum zeigt vorwiegend Arbeiten von Koho YOSHINO (1946 in Tokyo geboren). Er hatte eine langjährige Ausbildung bei einem Holzschnittmeister und einem Hofpuppenmeister. Immer noch gefragt sind seine Unterrichtskurse für Puppenherstellung und seit 1982 ist er fünfter Gründernachfolger für Edo-Kimekomi-Puppen.
Ausstellungseröffnung am Freitag, 08. Nov., um 17.00 Uhr

Mo. geschlossen Di.-So. 14:30-17:30 Uhr Heiligabend-geschlossen Silvester-geschlossen Neujahr-geschlossen

Würzburg

21.11.2019
Kathrin Hausel

Die 1979 in Fürth geborene und nach Studien- und Wanderjahren wieder hier lebende Künstlerin ist bekannt für die ungewöhnlichen Perspektiven, unter denen sie Menschen zeigt. Als figürliche Malerin entfernt sie sich so weit wie möglich vom konventionellen Porträt. Und sie begnügt sich nicht damit, die Figurenbilder mit Accessoires inhaltlich aufzuladen oder einzig durch die gemalte Umgebung zum Sprechen zu bringen. Mit ihren kühnen und zuweilen drastischen Bild(er)findungen zeigt sie den Menschen in emotionalen Grenzbereichen. Wählt sie eine landschaftliche Umgebung für die quasi existentialistischen Figurationen, dann bekommt die durch die Farbgebung etwas Endzeitliches. Trotzdem – oder gerade deshalb, weil nichts geschönt wirkt – spürt der Betrachter eine große Empathie und Menschenliebe der Künstlerin, die unbedingt eine der wichtigsten Vertreterinnen der Figuration in der Metropolregion ist.

Seit längerer Zeit beschäftigt sich Kathrin Hausel mit dem Phänomen der Illusion und mit der Magie des scheinbar Profanen. Ihre neuen Arbeiten behandeln rund um das Thema Zirkus die unterschiedlichen Facetten einer einst glamourösen Welt, in der dem Zuschauer alles Tun leicht vorkommen sollte. „Capriola Mortale“ zwischen Lust an der Täuschung, Glanz und Nostalgie.

Nicht zum ersten Mal verbindet die Künstlerin in ihrer Ausstellung Malerei und Installation zu einer ungewöhnlichen Präsentation.

Mi-Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

Fürth

21.11.2019
StrukturFragmente. Silvia Asshoff & Melanie Beger

Vernissage am Freitag, 08.11.2019 um 19.00 Uhr
Einführung: Evelyn Hoffmann M.A.

Melanie Beger und Silvia Asshoff-Graeter setzen sich in einem Wechselspiel von kraftvollen und sehr leichten Arbeiten aber auch raumgreifenden Installationen mit dem Thema der ‚Strukturen‘ auseinander. Nicht nur im oberflächlichen, dekorativem Sinn, sondern auch im Hinblick auf individuelle Wahrnehmung. Teilstücke oder Fragmente von Informationen, Strukturen, Komponenten und Fotografien ergeben durch Collagen oder Neuanordnung ein neues Ganzes.

 

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

21.11.2019
Korrespondenzen. Autographen – Silhouetten – Collagen.

„Korrespondenzen. Autographen – Silhouetten – Collagen“. Arbeiten von Birger Jesch.

Vom 10. November 2019 bis 1. März 2020 im Romantikerhaus Jena

Der Künstler Birger Jesch begann 2007 unter befreundeten ehemaligen Aktivisten der subkulturellen Szene der DDR vor allem Handwerker und Künstler zu porträtieren. Birger Jesch’s Korrespondenzen mit Freunden und Künstlern findet als Kommunikationsform Vorbilder bei den Frühromantikern. Ihre Briefwerke waren Spiegel der Epoche und ihres interkulturellen Schaffens.

Angeregt zu dem Projekt „Schattenalbum“ wurde Jesch auch durch das Buch „Weimarer Schattengeister“ von Fritz Karl Voß aus dem Jahr 1922. Darin sind Scherenschnitte konservativer Weimarer Prominenter deren Sinnsprüchen gegenübergestellt.
Schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts erschienen in Europa die ersten Profilportraits in Form von Schattenrissen. Der französische Finanzminister Etiennes de Silhouette, der am Hof Ludwig des XV. die knappen Kassen verwalten musste, bevorzugte diese ebenso sparsamen wie ausdrucksstarken Bilder. Um 1760 begann sich diese Darstellungsform zur Mode bei Adel und aufgeklärter bürgerlicher Elite zu entwickeln. Das aktuelle Poesiealbum von Birger Jesch verbindet die Porträts mit Lebensweisheiten und Statements der Dargestellten zu Leben und Kunst. Mehrere Collagenserien aus Briefumschlagfragmenten ergänzen die Ausstellung.

Di bis So von 10 bis 17 Uhr, Mo geschlossen

Jena

21.11.2019
Die Welt steht Kopf: Eine Kulturgeschichte des Karnevals

10. November 2019 bis 26. Februar 2020



Die Ausstellung „Die Welt steht Kopf“ behandelt die Kulturgeschichte des Karnevals von den Anfängen im Mittelalter bis heute. Dabei steht der rheinische Karneval, insbesondere die Geschichte des Trierer Karnevals, im Zentrum der Ausstellung. Die Gründung des ersten Trierer Karnevalsvereins fällt ins Jahr der Revolution von 1848. Vorher kannte man den Karneval in Trier nur in Form von Maskenbällen und Umzügen. In Mainz und Köln gab es schon länger Vereine, die sich dem närrischen Treiben widmeten und dabei Kritik an den herrschenden gesellschaftlichen und politischen Zuständen übten. Diesem Beispiel folgte die Karnevalsgesellschaft Heuschreck am 30. Januar 1848. Heute sind unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft Trierer Karneval“ (ATK) 17 verschiedene Vereine zusammengeschlossen.



Die Ausstellung zeigt die Geschichte des Trierer Karnevals von seinen Ursprüngen bis heute, seine historischen Entwicklungen sowie aktuelle Tendenzen. Zahlreiche Objekte und Archivalien zum rheinischen Karneval, aber auch Gemälde und Grafiken, historische Textilien sowie Medien-und Mitmachstationen beleuchten den Karneval aus verschiedenen Perspektiven.


Dienstag bis Sonntag, 10-18 Uhr
Erster So im Monat nur 1 Euro Eintritt!

Trier

21.11.2019
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

21.11.2019
Gerhard Richter

Der Fokus der ausgestellten Werke von Gerhard Richter, der international als einer der bedeutendsten Künstler der Gegenwart gilt, liegt auf den Menschenbildern – seit den 1960er Jahren eines der zentralen Themen auch seiner Editionen. Sowohl Fotografien aus dem Familienalbum (Betty), als auch Pressebilder berühmter Persönlichkeiten (Mao, Elisabeth) dienen Richter als Vorlagen, um künstlerische Techniken auszuloten. Gleichermaßen greift er auf einige seiner gemalten Portraits und Bildnisse zurück (z.B. Ema (Akt auf einer Treppe) und Onkel Rudi), die er als Drucke oder Fotografien reproduziert. Ein prominentes Beispiel für diese Vorgehensweise sind die 48 Portraits, die im me Collectors Room als Edition gezeigt werden. Die malerischen Vorlagen wurden 1972 im deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt.

Neben seinen Gemälden sind in den letzten Jahren auch seine Editionen immer mehr in den Fokus des Interesses gerückt. Die Olbricht Collection ist weltweit die einzige Institution, die das gesamte Editionswerk Richters umfasst und so sein Schaffen über fünf Jahrzehnte hinweg abbilden kann.

Die Bedeutung dieses Teils seines Oeuvres formulierte er 1998 selbst in einem Brief an das Museum of Modern Art New York: „Ich sah – und sehe immer noch – Editionen als einen willkommenen Ausgleich für die Produktion von Gemälden, die Unikate sind. Es ist eine großartige Möglichkeit, meine Arbeit einer größeren Öffentlichkeit zu vermitteln.“

Die Editionen bieten dem Künstler die Gelegenheit, auf besonders vielfältige und experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bildnerischen auszuloten. Deshalb finden sich in den Auflagenwerken sehr viele unterschiedliche Medien und Gattungen, an die der Künstler mit verschiedenen grundlegenden Strategien herangeht: Figuration, Abstraktion, Monochromie, optische Täuschung, Spiegel, Raster, geometrische Konstruktion etc.

Gerhard Richters Portraits aus der Olbricht Collection sind noch bis zum 31.01.2020 zu sehen, anschließend werden bis Anfang Mai 2020 die abstrakten Werke Richters aus der Olbricht Collection in den Fokus gerückt.

Berlin

21.11.2019
12:00 Uhr
Die Babysitterin

DIE BABYSITTERIN

Komödie von Catherine Léger 
aus dem Französischen ( Québec ) von Sonja Finck
Deutschsprachige Erstaufführung

Nachdem Cédric im Stadion eine Sportreporterin vor laufender Kamera sexistisch beleidigt hat, was sich im Netz blitzschnell verbreitet, hat er ein großes Problem. Seine Freundin Nadine und sein politisch korrekter Bruder Jean-Michel finden das gar nicht lustig und sein Arbeitgeber feuert ihn. Nadine, die mit ihrer Mutterrolle kämpft, will die Sache abhaken, doch Jean-Michel und Cédric sind überzeugt, dass sich nun die Männer endlich die Frauenfeindlichkeit vornehmen müssen.
Sie fangen an, ein Buch zu schreiben. Eine Mischung aus Selbstanklage und öffentlicher Entschuldigung. Um sich ganz der neuen Aufgabe widmen zu können, engagiert Cédric die Babysitterin Émy, die einer Männerfantasie entsprungen scheint. Während aber das Schreibprojekt unfreiwillig immer sexistischer wird, erprobt Nadine, unterstützt von Émy, ihre Träume von Autorität und Unterwerfung. 
Provokant befragt Catherine Léger Rollenbilder und aktuelle Phänomene wie eine zunehmende sprachliche Verrohung im Netz. Inspiriert von einem 2017 viral gegangenen Video, in dem Reporterinnen sexistisch beleidigt werden, untersucht DIE BABYSITTERIN Formen der Frauenfeindlichkeit und legt Verunsicherungen offen, die mit Genderdiskussionen einhergehen: Was ist sexistisch, was nicht? Was darf man sagen, was nicht? Was ist „normal“?

Mit Daniela Voß, Elisabeth Grünebach, Adrian Spielbauer, Timo Wenzel
Regie Philipp Jescheck
Ausstattung Michele Lorenzini
Dramaturgie Petra Maria Grühn
Assistenz Ruth Schnell
Licht Hans Peter Boden
Maske Barbara Gellermann
Technik Philipp Kolb

TERMINE
Premiere 20. November 2019 - Mi - 20:00 Uhr
21. - 23. November 2019 - Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
27. - 30.11. November 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
04. - 07. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr
11. - 14. Dezember 2019 - Mi, Do, Fr, Sa - 20:00 Uhr

Rechte Verlag der Autoren
Gefördert vom Kulturreferat München

Tripple Trouble

Sonderausstellung "Triple Trouble" zum großen Jubiläum

Zum 140-jährigen Jubiläum zeigt die Galerie Zimmermann & Heitmann drei internationale Top-Künstler in einer Sonderausstellung: Es sind die Künstler Jörg Döring, Van Ray und Paul Thierry.

Star der Ausstellung ist Van Ray. Kein anderer schafft es, Pop Art und Street Art so miteinander zu fusionieren wie der Düsseldorfer Künstler Van Ray - er ist einer der jüngsten Künstler der Urban Art, dessen Arbeiten auch international bei bekannten Sammlern überzeugen. Die "Pochoir"-Bewegung, welche ihre Hochphase in den 1980er Jahren in Frankreich hatte, prägte das Schaffen des Künstlers und veranlasste ihn bereits im Alter von 16 Jahren sozialkritische Botschaften mit der Graffitikunst zu verknüpfen.

Van Rays Werke - allesamt Unikate - entstehen auf rostigen Bildträgern, oftmals Stahl, Emaille-Schildern oder auch alten Metallautomaten. Die Rosttechnik hat der Künstler über mehrere Jahre perfektioniert.

Seine detailreichen, überlagerten Stencils zeigen Comicfiguren und einflussreiche Personen der Medienwelt, die er mit pointierten, kritischen Slogans verbindet und so gesellschaftskritisch Dinge hinterfragt. Ein echtes Van Ray-Objekt erkennt man übrigens an seinem Markenzeichen, dem Piktogramm einer Ente als Signatur.

Aber auf Jörg Döring und Paul Thierry haben durch Ihre innovative Art der Kunst die Welt der Pop-Art geprägt.

 

Das Ausstellung wird noch bis zum 23. November 2019 gezeigt.

 

Über die Galerie

1879 eröffnete der Buchbindermeister Emil Zimmermann in der Prinzenstraße die Buchbinderei Zimmermann in Dortmund. Neben der Buchbinderei bot er auch Einrahmungen, Restaurierungen von Bildern und Kleinkunst in seinem Unternehmen an.

Nach zwei Umzügen in der City von Dortmund befindet sich die Galerie nun am Hansaplatz.

Zudem wurde vor 8 Jahren eine  2. Galerie an der Königsallee in Düsseldorf eröffnet.

Dortmund

21.11.2019
01:00 Uhr
Christoph Reuter - Doppelstunde Musik!
Christoph Reuter - Piano

Die Jazztage Dresden beschreiten 2019 neue Wege: Am 21.11.2019 wird es zum ersten Mal musikalisches Kabarett im Rahmen der Jazztage mit dem Jazzpianisten und Kabarettisten Christoph Reuter geben!

Der preisgekrönte Kabarettist wird sein aktuelles Programm „Doppelstunde Musik" im Societaetstheater Dresden zum Besten geben. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich endlich einmal die Entstehung des Jazz in der kürzesten Form anzuhören, aber nicht nur das. Christoph Reuter verspricht humorvolle und spannende Aha-Erlebnisse rund um das Thema Musik. Er wandert mit Ihnen durch 500 Jahre Musikgeschichte und wird seine Methode zum Komponieren von Hits vorstellen sowie die Frage beantworten, wo Ohrwürmer sich aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Zudem wechselt er wild zwischen Pop, Jazz und Klassik, singt Lieder, erzählt von der Macht Musik und er macht Musik. Erleben Sie die vergnüglichste und kürzeste Musikstunde Ihres Lebens. Sie werden gerne nachsitzen, denn sein Programm zeigt auch Ihnen, dass Sie sehr viel musikalischer sind als Sie denken. Ganz bestimmt!

Christoph Reuter ist u.a. der Pianist des Cristin Claas Trios, das seit vielen Jahren bei den Dresdner Jazztagen regelmäßig zu Gast ist. Er ist seit zehn Jahren der musikalische Begleiter des Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen, Gewinner der Lüdenscheider Lüsterklemme 2015 und des Thüringer Kleinkunstpreises 2017.

Ausverkauft
London Philharmonic Orchestra - Jan Vogler Violoncello \ Vladimir Jurowski Leitung
DO\21.11.19\20:00
London Philharmonic Orchestra
Jan Vogler Violoncello
Vladimir Jurowski Leitung

Benjamin Britten: Sinfonie für Violoncello und Orchester op. 68
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 5 cis-Moll

„Es gibt da vereinzelte Instrumente, denen innigliche Nähe zur menschlichen Stimme nachgesagt wird. Das Violoncello ist eines von ihnen. Und Jan Vogler ist einer seiner feinsten Meister.“ (Neue Musikzeitung) Der Cellist Jan Vogler zählt zu jenen herausragenden Künstlern, die nicht nur ihr Instrument auf beeindruckende Weise beherrschen, sondern die darüber hinaus mit großem Engagement in der Welt der Musik unterwegs sind. Dabei arbeitet er vielfach mit zeitgenössischen Komponisten zusammen, hat ein musikalisch-literarisches Projekt mit Bill Murray & Friends entwickelt und ist künstlerischer Leiter zweier Musikfestspiele: Dresden und Moritzburg. Seine bemerkenswerte Karriere hat Jan Vogler mit namhaften Dirigenten und international renommierten Orchestern zusammengeführt.
Dazu zählt das London Philharmonic Orchestra (LPO). Es hat seinen Sitz in der Royal Festival Hall und bestreitet nicht nur dort ein reges Konzertprogramm, es spielt auch in Brighton und Eastbourne regelmäßig und ist zudem Residenzorchester des Glyndebourne Festival. Geleitet wird das LPO seit über zehn Jahren von Vladimir Jurowski. Das ist jedoch nur eine von vielen Aktivitäten des überaus gefragten russischen Dirigenten. Er pflegt enge Verbindungen zu führenden künstlerischen Einrichtungen in aller Welt und ist ein ebenso leidenschaftlicher Konzert- wie Operndirigent.

© Felix Broede
TILL BRÖNNER - Better Than Christmas Tour 2019
Pünktlich zum Frühling wirft Till Brönner schon jetzt den Blick auf die romantischste Zeit des Jahres, denn am 21. November wird der Jazzvirtuose gemeinsam mit seinem Septett im Rosengarten Mannheim ein Weihnachtskonzert spielen. Sein 2007 erschienenes Werk „The Christmas Album“ gilt mittlerweile schon als moderner Klassiker und ist aus weihnachtlichen CD-Regalen und Playlists nicht mehr wegzudenken. Mit diesem Album im Gepäck wird der international renommierte Trompeter den musikalischen Faden von klassischem Weihnachtsrepertoire über swingende amerikanische Standards bis hin zu aktuellen Kompositionen spinnen – und das ganz ohne Kitsch, aber mit jeder Menge Gefühl und spektakulärer Präzision. Auf der „Better Than Christmas“-Tour wird es u.a. Songs des beliebten Weihnachtsalbums das erste Mal live zu erleben geben.

Auf der „Better Than Christmas“-Tour wird der charismatische Trompeter und Entertainer von seiner internationalen Band, bestehend aus Mark Wyand (Saxophon), Bruno Müller (Gitarre), Jasper Soffers (Klavier), Jan Miserre (Keyboard), Christian von Kaphengst (Bass) und David Haynes (Schlagzeug) begleitet.

Till Brönner zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten nationalen Künstlern. So trat er als einziger deutscher Musiker 2016 anlässlich des International Jazz Days bei einem All-Star-Konzert im Weißen Haus vor US-Präsident Barack Obama auf. Sein letztes Solo-Album „The Good Life“ landete im selben Jahr aus dem Stand auf Platz 6 der deutschen Albumcharts. Mit dem Bassisten Dieter Ilg veröffentlichte er Anfang 2018 das Album „Nightfall“, das bis auf Platz 11 der deutschen Charts kletterte. Knapp 40.000 Fans strömten anschließend zu den Konzerten des Duos auf der dazugehörigen Tournee.

Till Brönner gilt nicht nur als bester deutscher Jazz-Musiker, sondern auch als künstlerisches Multitalent: Als Trompeter, Sänger, Komponist, Produzent und Fotograf sowie mit seiner einzigartigen Ausstrahlung und dem unverkennbar coolen Brönner-Sound fasziniert er sein Publikum rund um den Globus. Er kann bis dato zwei Grammy-Nominierungen sein Eigen nennen und ist bislang der einzige Künstler, der in allen drei ECHO-Kategorien (Jazz, Pop, Klassik) gewinnen konnte.

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufstellen oder der Abendkasse erhältlich.
ABBA DINNER - The Tribute Dinnershow
ABBA DINNER - THE TRIBUTE DINNERSHOW

Die größten ABBA-Hits live & hautnah!

In unserer ABBA-Tributeshow erleben Sie ABBA so privat wie nie zuvor und feiern eine der erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte in den schönsten Schlössern und Hotels Deutschlands. Live und unplugged präsentiert die originalgetreue Tributeband ABBA ROYAL unsterbliche ABBA-Hits – garniert von einem erlesenen 4-Gänge-Menü.
Willkommen bei ABBA zu Hause!

Sie sind eingeladen als Musiker, Freund der Band oder Star der 70er Jahre zum Dinner zu Hause bei „Agnetha“, „Björn“, „Benny“ und „Anni-Frid“.

Der beste ABBA-Look der Gäste wird prämiert!

Mit verblüffend authentischen Stimmen stellen die Musikerinnen und Musiker Welthits wie „Dancing Queen“, „Super Trouper“, „Waterloo“ und viele andere unvergessene Hits vor. Erleben Sie den Grand Prix Eurovision de la Chanson 1974 noch einmal – live!

Eine Reise zurück zum Grand Prix 1974

Emotional wird es dann nach dem Hauptgang des Menüs beim Finale des Eurovision Song Contests: Die Dinnergäste hören weitere Songs aus dem Wettbewerb, tanzen oder schwelgen bei sanfteren Klängen in Erinnerungen. Natürlich dürfen Disco-Kugel, Plateauschuhe und Schlaghosen bei dieser First Class Dinnershow nicht fehlen – das perfekte Geschenk für jeden ABBA-Fan!

Mit der authentischen Tributeband ABBA ROYAL

Das hochprofessionelle Ensemble von ABBA ROYAL präsentiert ein mitreißendes ABBA-Erlebnis zum Greifen nah – exklusiv mit einem erstklassigen 4-Gänge-Menü.
JAN HEINKE & HUUN-HUUR-TU | Tuva (Russland)
Doppelkonzert:
JAN HEINKE | Dresden
HUUN-HUUR-TU | Tuva (Russland)
»Children of the Otter«
Archaische Stimmwunder. Musik wie aus einer anderen Welt.
Das Kultensemble mit neuer CD.

19:00 Uhr
JAN HEINKE Stahlcello & Obertongesang
Der in Dresden beheimateter Instrumentenerfinder, Klang- und Stimmenzauberer, Oberton- und Kehlsänger, bleibt auf der Suche und auf dem Weg: sein musikalisches Hauptthema ist nach wie vor die Begegnung von und die gegenseitige Bereicherung durch verschiedene Kulturen und Genres.
Europäische Wurzeln bis zurück zum frühen Mittelalter, melodisches Material aus Romantik, Popsong, Jazz, dazu Stimmenklänge aus verschiedenen Weltgegenden, dies alles und mehr verbindet er mit der bedachtsamen Langsamkeit des von ihm entwickelten Stahlcellos. In der entstehenden Musik liegen denn tief Vertrautes und musikalisches Neuland selbstverständlich am selben Weg. Und obwohl zwischen den einzelnen Bestandteilen seiner Musik räumliche und zeitliche Welten liegen, bringt er sie in großer Stimmigkeit und harmonischer Selbstverständlichkeit zusammen.
Zuletzt endet alles irgendwie wieder beim Nomaden vor seiner Jurte:
ein Mensch, eine Stimme und ein Instrument.


20:00 Uhr
HUUN-HUUR-TU (Tuva | Russland)

Die Musiker:
KAIGAL-OOL KHOVALYG Voice | Igil | Doshpuluur | Chanzy
SAYAN BAPA Voice | Doshpuluur | Marinhuur | Guitar
ALEXEY SARYGLAR Voice | Tungur | Dazhaaning Khavy
RADIK TYULYUSH Voive | Byzaanchi | Khomuz | Amarga

„Diese Stimmen sind ein Wunder!“ | Neues Volksblatt Linz

Tuva ist eine Region weit ab von den uns bekannten Zivilisationswegen im geographischen Mittelpunkt Asiens. Eingerahmt von gewaltigen Bergen und staubtrockenen Wüsten liegt die autonome Republik (300.000 Einwohner, 170.000 qkm) im Staatenverbund Russlands am nordwestlichen Ende der mongolischen Grenze, nicht allzu weit weg von Ulan Bator. Hauptstadt ist Kyzyl, gelegen am mächtigen Jennisei.

Die Kultur Tuvas ist verwand der mongolischen und sie spiegelt den Respekt der Menschen vor der Natur. Ihre Musik besitzt einen unüberhörbar tief rituellen Charakter, sie lebt vom Verbund der Menschen mit der sie umgebenden Natur. Alle nur-meditativen Tendenzen tilgen die Musiker jedoch durch ihre rhythmische Kraft. So erdverwand und himmelweit klingt es dann, wenn jeder der gefeierten Interpreten beim "Khoomei" bis zu drei Stimmen gleichzeitig erklingen lässt.

1993 spielte das Ensemble HUUN-HUUR-TU erstmals in Westeuropa und Amerika und erzielte binnen kurzer Zeit überwältigende Erfolge. Die Kunst ihres unglaublich faszinierenden Oberton- und Kehlkopfgesangs "Khoomei" ist eine der beeindruckendsten Vokaltechniken der Welt. Immer wieder erleben die Musiker ein Publikum, dem der Mund offen bleibt und die Augen übergehen vor Staunen und Begeisterung; kein Wunder, dass das Ensemble so einen wahren Kultstatus erreichte.

Weltoffen und neugierig, wie die Tuviner trotz (oder gerade wegen) ihrer stark traditionellen Verwurzelung sind, musizierten sie in den vergangenen Jahren weltweit immer wieder mit den besten Musikern, u.a. dem »Kronos Quartet«, Musikgenie Frank Zappa, den irischen »Chieftains«, dem Inder L. Shankar, dem bulgarischen Frauenchor »Angelite«, dem »Moscow-Art-Trio« u.v.a.
Konzertreisen führen sie seit mehr als 20 Jahren mehrfach um die Welt.

2009 spielte HHT erstmals mit einem Symphony Orchester aus Taiwan das gemeinsame Projekt "Children of the otter" mit Kompositionen von Vladimir Martynov für Obertonensemble, Kammerorchester und Chor. Damit gastierten sie in zahlreichen Ländern der Welt, Europa, den USA, selbst in China, Russland, Neuseeland ...

Ein Werbespot der Firma "Hornbach" nutzt seit 2015 die Musik von Huun Huur Tu - und dies ist nicht die einzige Frma. Auf Youtube hat einer ihrer Hits mittlerweile mehr als 4,5 Millionen Zuschauer.
Und auch ein neues junges Publikum entdeckt gerade diese faszinierende Gruppe.

PRESSE

"Ihre Musik ist packend und hypnotisierend, sie ist wehender Wind, fließendes Wasser und trockene Erde."
Gazette Montreal

"Eine zutiefst spirituelle Musik, die in den Klängen der Natur wurzelt."
Chicago Tribune

"Und alle, die sie zum ersten Mal hören, stehen mit offenen Mündern da. HUUN-HUUR-TU schreiben ihrem Land eine Sinfonie auf den kargen Boden. Und wer noch genießen kann, der schließe die Augen und lasse innere Bilder entstehen."
Hamburger Nachrichten

"A musical miracle!"
New York Times
Winterträume - mit Paul Potts sowie Eva Lind & Gäste
Bereits im Jahr 2016 ging die Konzert-Reihe „Winterträume“ überaus erfolgreich an den Start. Die Kritiker, aber auch das Publikum waren von dieser Reise ins Land der „Winterträume“ begeistert und bezeichneten die Tournee als ein besonderes musikalisches Highlight. Was liegt also näher, als dieses Erfolgs-Konzept auch im Jahr 2019 fortzusetzen.

Dieses Mal sind es vier Künstler, die das Publikum mit „musikalischen Leckerbissen“ aus den Genres „Leichte Musik“, „gehobene Unterhaltung“ und „Klassik“ verwöhnen. Alle Melodien, die von der bezaubernden Sopranistin Eva Lind, dem britischen Star-Tenor Paul Potts, dem erfolgreichen deutschen Tenor und Mitglied der „Jungen Tenöre“ Ilja Martin sowie dem Trompeten-Virtuosen Kevin Pabst dargeboten werden, berühren die Herzen der Zuschauer.

Der Werdegang von Paul Potts erinnert an ein Märchen. Der in „Fishponds“, einem Vorort von „Bristol“, geborene Sohn eines Busfahrers und einer Kassiererin, wuchs mit zwei Brüdern und einer Schwester auf. Während seiner Schulzeit entdeckte er sein Interesse am Gesang. Sein Durchbruch gelang dem ehemaligen Handyverkäufer 2007 in der Castingshow „Britain’s Got Talent“. Im gleichen Jahr trat er in der „Royal Variety Performance“ vor der britischen Königin Elisabeth II. auf und erhielt einen hochdotierten Plattenvertrag. Im Jahr 2009 wurde er mit dem höchsten deutschen Musikpreis, dem „Echo“, ausgezeichnet. In der Zwischenzeit ist Paul Potts eine Musiklegende und auf der ganzen Welt ein Superstar. Mehr als 3,5 Millionen verkaufte Tonträger allein in Deutschland sind der beste Beweis für diesen Erfolg.

Mit ihrem sensationellen Debüt als Königin der Nacht in Mozarts „Zauberflöte“ an der Wiener Staatsoper begann für die damals 19-jährige Eva Lind eine steile, internationale Karriere mit Auftritten auf den Bühnen der großen Opern- und Konzerthäuser der Welt. Mit ihrer kristallklaren Stimme und ihrer sympathischen Ausstrahlung zählt sie heute zu den bekanntesten und beliebtesten klassischen Sängerinnen unserer Zeit.
Der gebürtige Berliner Opernsänger Ilja Martin wuchs zusammen mit vier älteren Brüdern in einem musikalischen Elternhaus auf. Ab seinem fünften Lebensjahr spielte er Geige und mit zehn Jahren Trompete. Er absolvierte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Gleichzeitig sammelte er erste Bühnenerfahrungen im Chor der „Deutschen Oper“ in Berlin, der „Komischen Oper“ Berlin und beim Festspielchor der „Bayreuther Festspiele“. Er ist ein festes Mitglied bei den „Jungen Tenören“, zusätzlich ist er erfolgreich mit dem Crossover-Projekt „Tenor & Trompete“ unterwegs.

Der aus Baden-Württemberg stammende Trompeter Kevin Pabst belegte 2003 den 1. Platz für Trompete und Flügelhorn beim Wettbewerb „Jungend musiziert“ in seiner Region. Es folgten erste Plattenaufnahmen und Fernsehauftritte. 2012 kam es zu gemeinsamen Auftritten mit den „Jungen Tenören“.

Alle mitwirkenden Künstler werden vom exzellenten Pianisten Florian Schäfer, Arrangeur und Produzent der „Jungen Tenöre“, sowie der zauberhaften Geigerin Sophie Heucke begleitet.

Einlass 19:00 Uhr
Die Fledermaus Dauer ca. 2:30 Std. inkl. Pause
„Es lebe Champagner der Erste!“ Alle Figuren in diesem berühmten Dauerbrenner der goldenen Operettenära wollen vor allem eins: sich amüsieren. Den Höhepunkt bildet der Ball des Prinzen Orlofsky, bei dem jeder vorgibt etwas zu sein, was er nicht ist: Der Gefängnisdirektor erscheint als „Chevalier Chagrin“, das Zimmermädchen Adele als Künstlerin Olga. Auch der honorable Gabriel von Eisenstein sucht als „Marquis Renard“ Ablenkung von seiner Ehefrau Rosalinde und bandelt mit einer ungarischen Gräfin an – dumm nur, dass sich hinter deren Maske seine eigene Ehefrau verbirgt. Schuld ist natürlich der Champagner – oder aber die „Fledermaus“ alias Dr. Falke, der sich mit dieser Intrige für die vergangene Demütigung an Eisenstein rächen will …
Voller Champagnerlaune, sprudelnder Ironie und musikalischer Einfälle steckt die wohl berühmteste Operette von Johann Strauß (1825-1899), die sich seit ihrer Uraufführung 1874 ungebrochener Beliebtheit erfreut. Noch immer begeistern Hits wie „Mein Herr Marquis“, „Glücklich ist, wer vergisst“ oder das Uhren-Duett das Publikum, während zugleich die Doppelmoral einer vergnügungssüchtigen, bürgerlichen Gesellschaft schonungslos entlarvt wird.
Holger Potocki, der zuletzt u.a. mit großem Erfolg Offenbachs „Pariser Leben“ in Hagen, „Die Zauberflöte“ in Magdeburg und „Jekyll and Hyde“ in Halberstadt inszenierte, wird diese rasante Verwechslungskomödie in einer eigenen Dialogfassung mit viel Tempo, Witz und bitterböser Ironie auf die Bühne bringen.

Ein online Verkauf ist ab jetzt nicht mehr möglich, bitte kommen Sie an die Theaterkasse
Nee, ich bin bloß fett geworden... - 19.30 Uhr Einführung im Foyer
Uraufführung
NEE, ICH BIN BLOß FETT GEWORDEN…

Premiere: Sa, 16. November
Weitere Termine: 21./22./23./28./29./30. November und 5./6./7./12./13. Dezember
sowie die Silvestervorstellung am 31. Dezember um 18:30 Uhr
Ort: Zimmertheater, Zimmer
Immer donnerstags, freitags, samstags um 20 Uhr
Einführungen immer donnerstags, freitags 19.30 Uhr im Foyer
Nachgespräch am Freitag, 22.11., nach der Vorstellung

Text, Regie, Video: Peer M. Ripberger
Text und Performance: Anaela Dörre
Bühne: Stephan Potengowski
Sound: Stefan Pfeffer
Dramaturgie: Ilja Mirsky


„Nee, ich bin bloß fett geworden, zumindest habe ich gerade erst meine Tage gehabt - die haben mich mal wieder total flach gelegt… solche Bauchkrämpfe - ja, genau da, wo du die ganze Zeit so unverhohlen hinstarrst…“

Junge Frauen stehen unter enormem Beobachtungsdruck. Kinderkriegen wird wieder verstärkt zur Status-Frage und Gegenstand sozialer Beurteilung. Allen feministischen Errungenschaften zum Trotz: der übergriffige Blick auf den Bauch ist nicht aus der Welt geschafft. Gleichzeitig werden immer mehr Stimmen laut, die aus einer anderen Richtung ins Gewissen reden: Kinderfreiheit ist der beste Klimaschutz.

Konfrontiert mit der Kinderfrage, nimmt die Hauptfigur dieses Stücks ihren 30. Geburtstag zum Anlass einer tiefschürfenden Selbstbefragung: Wie soll ihr weiteres Leben aussehen und was bedeutet es, dass sie das Ticken der inneren Uhr einfach nicht hört? Als auf einmal die Held*innen ihrer Kindheit wieder auftauchen und sie ins Reich der Fantasie entführen, wächst in ihr vor allem eines: der Wunsch noch nicht erwachsen werden zu müssen. Immer tiefere Abgründe menschlicher Existenz tun sich auf. Sind die eigenen Kinder wirklich der Sinn des Lebens und was, wenn sie das zu spät erkennt?

"Peter Pan lockt in einem verbalen Battle all die Facetten von Panik aus der Schauspielerin heraus, die ihr das Leben gerade so schwer machen (...) Toll, wie Anaela Dörre sich in den unterschiedlichen Rollen die Bälle zuwirft! Ihre Darstellung ist so mutig wie konsequent, das Stück - wie auch der donnernde Publikumsapplaus am Ende unterstreicht - Knoten lösend und relevant." Christoph B. Ströhle, Reutlinger Generalanzeiger

"Am ITZ werden mit "Nee, ich bin bloß fett geworden..." der Kindernichtwunsch und seine Folgen für die Psyche einer konkreten Frau sehenswert inszeniert. (...) Der Monolog einer Schauspielerin, der mittels vieler filmischer Partner sehr dialogisch gerät. (...) eine so ernste wie charmant witzige, theatralisch forschende Diskussion Diskussion widerstreitender Haltungen. (...) So arbeitet diese Inszenierung mit dem Kindsein gegen das Kinderhabenmüssen. Eine einleuchtende Paradoxie." Peter Ertle, Schwäbisches Tagblatt
Circus Gebrüder Barelli - Linden (Hessen) - Unsere Show 2019: "Mit Herz und Leidenschaft" - Familien-Nachmittag zu Sonderpreisen!

Linden

21.11.2019
15:00 Uhr
Tickets
ab 10,00 €
Jörg Knör - "Die Jahr-100-Show"
Jörg Knör „Die Jahr-100-Show“

Das Jahr 2019 beglückt Entertainer Jörg Knör gleich mit zwei runden Zahlen: Der Bambi-Preisträger feiert nämlich nicht nur seinen 60. Geburtstag, sondern auch 40 Jahre Showkarriere. Dazu liefert er ein spezielles Jubiläums-Programm: „JÖRG KNÖR – DIE JAHR-100-SHOW!“. Andere schreiben ihre Biografie – Jörg Knör spielt sie einfach live!

Er präsentiert die Highlights aus vier Jahrzehnten Künstlerleben und das Beste aus 16 Soloprogrammen. Dabei erzählt er auch seine lustigsten Promi-Erlebnisse, die er alle wirklich so erlebt hat: Wie er Peter Alexander im kaputten Mercedes zum Auftritt chauffierte, von Udo Jürgens einen Kuss auf den Mund bekam, wie er Helmut Schmidt im Flieger auf die Spucktüte malte, Willy Brandt in den Sessel zurückwarf, mit Außenminister Genscher Cancan tanzte oder wie er gar den Weltstar Liza Minnelli im Essener Stadtwald zum Weinen brachte – Knör macht’s nochmal vor.

Die Knör-Historie ist diesmal der Stoff für sein Programm - die Nachhilfe von Loriot und das Politiker-Stimmtraining in der Schultoilette genauso wie die ersten Auftritte mit Rudi Carrell und Harald Juhnke. Jörg Knör verrät, warum er mit Michael Jackson im Hotelatrium eingeschlossen wurde und wie er Udo Lindenberg die Sonnenbrille „klaute“.

Aber auch das Private bekommt seinen Platz. In dritter Ehe in Hamburg glücklich angekommen, kann Jörg Knör jetzt mit Augenzwinkern auf die Dramen seines Lebens zurückblicken. Mancher Katastrophe hat er auch eine Strophe gewidmet - musikalisch. Die Augen dürften also nicht nur vor Lachen feucht werden.

JÖRG KNÖR – DIE JAHR-100-SHOW!“ ist ein Mashup unzähliger „Weißt Du noch!?-Momente“. Jörg Knör macht aus seinem Weg vom Klassenkasper zum Unterhaltungs-Profi einen spannenden 2-Stunden-Ausflug. Feiern Sie mit! Dresscode: leger. Geschenke: Applaus.

JÖRG KNÖR – „60 Jahre Life“ und „40 Jahre Live“. Der King of Parodie feiert Jubiläum mit Show!

Tickets sind an allen Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter theater-am-see.de erhältlich.

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Karten im Vorverkauf: 31,60 € inkl. Gebühren

Speziell zur Vorweihnachtszeit auch als Paket buchbar:

„Zauberhafter Winter“:

½ Landente mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen und 1 Glas Rotwein
im Restaurant Bellevue und Eintritt zur Veranstaltung im „Theater am See“
für nur 54,60 € p. P. inkl. Gebühren
- Ihre Plätze sind ab 17.30 Uhr im Restaurant "Bellevue" reserviert,
direkt in der SaarowTherme, ca. 5 Gehminuten vom Restaurant „Park-Café“ entfernt! -

Infos und Tickets unter
http://www.theater-am-see.de

Bad Saarow

21.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 31,60 €
Eintrittskarte Tour F – Geschichtsspeicher Fichtebunker - Ein Rundgang in die dunkle Vergangenheit Berlins
Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour F und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit.
Kein Umtausch, Erstattung oder Rücknahme.
Tickets sind bis maximal 2 Tage vor der Führung hier erhältlich, Restkarten ggf. vor Ort erhältlich.

Die Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung!
Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen, anderenfalls wird die Differenz zum Vollpreis erhoben.

Gutscheine sind nur an der Tageskasse, nicht aber im Vorverkauf einlösbar.


Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Wir empfehlen das Tragen warmer Kleidung, da die Innentemperatur ganzjährig nur ca. 10 Grad beträgt.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt.


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Inhalt der Tour:
Der Fichtebunker steht für rund 130 Jahre Berliner Stadtgeschichte. Bis in die NS-Zeit diente das 1883/84 als Gasometer errichtete Gebäude der städtischen Straßenbeleuchtung. 1940 wurde im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« ein sechs Etagen umfassender »Mutter-Kind-Bunker« mit einer drei Meter starken Abschlussdecke in den alten Gasometer eingebaut. Während der Bombennächte bot er zunächst 6.500 Müttern und Kindern eine sichere Schlafstätte, später drängten sich in seinem Inneren bis zu 30.000 Menschen! Im April 1945 wurde der Bunker von der Roten Armee besetzt. In der Nachkriegszeit diente er als Auffanglager für Flüchtlinge und Ausgebombte, in der Kelleretage befand sich ein Gefängnis. In den 1950er Jahren sind im fensterlosen Bunker ein Altenheim und ein Obdachlosenasyl eingerichtet worden. Erst 1963, nach einem Mord, wurde der »Bunker der Hoffnungslosen« geräumt und diente fortan als Lager von Lebensmittelreserven für die Westberliner.
Heute ist das Dach mit Lofts bebaut. Das Innere des größten noch im Originalzustand erhaltenen Berliner Bunkers wird vom Berliner Unterwelten e.V. museal genutzt. Im Rahmen des Rundgangs werden nicht nur Aufbau und Technik des denkmalgeschützten Bauwerks erläutert. Die Zeit des Bombenkriegs, die tragischen Schicksale der Kriegsflüchtlinge und Obdachlosen sind weitere Themen, die – ergänzt mit zahlreichen Ausstellungsstücken, Zeitzeugenberichten und moderner Projektionstechnik – vermittelt werden.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Fichtestraße 6, 10967 Berlin-Kreuzberg

Weiterführende Informationen unter:
https://www.berliner-unterwelten.de/fuehrungen/oeffentliche-fuehrungen/geschichtsspeicher-fichtebunker.html
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Bitte erscheinen Sie 15 Min. vor Führungsbeginn.

Restkarten ggf. ab 15 Min. vor der Führung vor Ort erhältlich.

Berlin

21.11.2019
16:00 Uhr
Tickets
ab 14,20 €
KÖRPERWELTEN der Tiere in Ulm
Nach dem Erfolg der Körperwelten-Ausstellung dürfen Sie sich 2019 und 2020 auf KÖRPERWELTEN der Tiere freuen. Wegen der großen Nachfrage geht die Erlebnisausstellung extra in die Verlängerung. Dabei hält sie für Besucherinnen und Besucher auch ein neues Highlight bereit. So ist der spannendsten Jäger des Meeres, der weiße Hai, ab jetzt in der Ausstellung zu bestaunen.

Die Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere im Ulmer Blautal-Center zeigt riesige Ganzkörper-Plastinate sowie eine Vielzahl an Einzelpräparaten. Hier finden Interessierte exotische Lebewesen aus Steppe, Ozean und Dschungel, neben Tieren, die ebenfalls in unseren Breitengraden heimisch sind.

Gunther von Hagens Wanderausstellungen ermöglichen nie dagewesene Einblicke in die Anatomie. Nach der erfolgreichen und umstrittenen Präsentation des menschlichen Körper widmet sich die Ausstellung KÖRPERWELTEN der Tiere Ulm nun den anderen Geschöpfen des Planeten. Von Wissenschaftlern mit modernster Plastinationstechnik in Szene gesetzt, entsteht so eine Ausstellung, die großen und kleinen Gästen die Funktionen des Körpers näherbringt. Die Ausstellung ist dabei extra so konzipiert, dass sie nicht nur für Erwachsene, sondern ebenso für Kinder und Schulklassen geeignet ist.

Nutzen Sie die Chance und kommen Sie mit auf eine spannende Expedition ins Tierreich. Von der kleinsten Maus bis zum riesigen Elefanten wird Sie dieser Besuch faszinieren. Jetzt Tickets für KÖRPERWELTEN der Tiere Ulm sichern!

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Schwarze Nelken für den Don - Dinner Krimi, Little Italy in den 30er Jahren
Ein mörderischer DinnerKrimi
von Pia Thimon

Seit zwei Jahren liegen die großen Dons von Amerika im Streit. Der Kleinkrieg zwischen den
mächtigsten Familien des Landes kostet nicht nur Nerven und Dollars, sondern mit der Zeit auch
einfach zu viele gute Leute. Um sich wieder ganz den wichtigen Dingen des Mafialebens der 30er Jahre
(Schmuggel, Schwarzbrennerei, Schutzgeld) widmen zu können, muss Frieden geschlossen werden. Das
Land dürstet nach Gerstensaft und gebranntem Flüssigobst.
Der große Don Nunzio Vitale, der das Land und die Mafiosi in den letzten 10 Jahren fest im Griff hatte,
sieht seine Position gefährdet und lädt die drei wichtigsten Familien zu einem großen Versöhnungsfest.
Offiziell trifft man sich zur Jahresversammlung der „Brüder des Belcanto“ um gutem Essen und
schönem Gesang zu frönen. Aber unter der Oberfläche brodelt es gewaltig. Die einzelnen Clans
verfolgen Ihre eigenen dunklen Pläne und der Frieden steht auf wackligen Beinen.

Vor allem Don Michele aus New York macht Probleme. Sein Machthunger ist unersättlich und er drängt
immer weiter nach Chicago und in Don Nunzios Territorium hinein. Auch die Söhne der großen Dons
machen Ihren Vätern Kummer, Don Nunzios Sohn lässt sich erschießen und Gabriel, Don Micheles
einziger Spross, kehrt den „Brüdern des Belcanto“ den Rücken weil er als echter Sänger Karriere
machen möchte.

Obwohl keiner keinem traut, verläuft das Fest – von ein paar unbedeutenden Zwischenfällen
abgesehen – heiter und friedlich. Alles scheint gut zu gehen, bis plötzlich tödliche Schüsse fallen… Das
schöne Fest droht trotz Belcanto und köstlichem Essen zu eskalieren. Nur Detective-Lieutenant Joe
Calambo vom FBI könnte die Situation jetzt noch retten - wenn er sich dabei auf seine Cops oder auf
die Gäste verlassen kann. Diese entscheiden selbst, ob sie sich auf die Seite des Gesetzes schlagen oder
sich als „Brüder des Belcanto“ an den dunklen Machenschaften der Mafia beteiligen.
Selbstverständlich können die Zuschauer auch von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch
machen und den Abend als neutrale Augenzeugen genießen.

Einlass: 19:00 Uhr

Aktuell ist das Kartenkontingent leider erschöpft.
WORD UP! Poetry Slam
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!

Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft. Nächster Termin 12.12.2019
Literatürk-Festival 2019

Ein Dorf, eine Insel, eine ganze Welt – irgendwie Heimat! Karen Köhlers erster Roman erzählt von einer jungen Frau, die als Findelkind in einer abgeschirmten Gesellschaft aufwächst. Hier haben Männer das Sagen, dürfen Frauen nicht lesen, lasten Tradition und heilige Gesetze auf allem. Was passiert, wenn man sich in einem solchen Dorf als Außenseiterin gegen alle Regeln stellt, heimlich lesen lernt, sich verliebt? Voller Hingabe, Neugier und Wut auf die Verhältnisse erzählt »Miroloi« von einer jungen Frau, die sich auflehnt: gegen die Strukturen ihrer Welt und für die Freiheit. Eine Geschichte, die an jedem Ort und zu jeder Zeit spielen könnte; ein Roman, in dem jedes Detail leuchtet und brennt.

Moderation: Beate Scherzer

Karen Köhler; hat Schauspiel studiert und zwölf Jahre am Theater gearbeitet. Heute lebt sie auf St. Pauli, schreibt Theaterstücke, Drehbücher und Prosa. Ihre Theaterstücke stehen bei zahlreichen Bühnen auf dem Spielplan; für »Ramayana. Ein Heldenepos« erhielt sie 2013 den Otfried-Preußler-Kinderstückepreis. 2014 erschien ihr viel beachteter Erzählband »Wir haben Raketen geangelt« (Hanser, dtv 2016). Für die Arbeit am Roman »Miroloi« (Hanser, 2019) erhielt Karen Köhler 2017 das Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung und 2018 das Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds.

Essen

21.11.2019
20:30 Uhr
MusiSHEans Guitar Tour 2019

Do., 21.11.2019; Beginn: 20.00 Uhr

 

MusiSHEans Guitar Tour 2019

mit Christie Lenée (USA), Karlijn Langendijk (NL), Judith Beckedorf (DE)

Ein Konzert der Saitenzauber Reihe in Kooperation mit der Firma Farm Sound
 

Mit Christie Lenée (USA), Karlijn Langendijk (NL) & Judith Beckedorf (DE) kommen im November 2019 zum ersten Mal drei der weltbesten GitarristINNEN zusammen zu einer Tour durch 30 Städte Europas.

MusiSHEans ist ein globales Netzwerk zur Förderung von Musiker*innen. Wir versammeln ein Publikum, das hungrig nach guter Musik ist, spüren herausragende Musiker*innen auf und verbinden beide Gruppen auf mehreren Kanälen. Unser Traum ist eine Welt, in der Musikschaffende unabhängig von ihrem Geschlecht die Aufmerksamkeit erfahren, die sie verdienen. Gleichzeitig wollen wir jungen Mädchen ein Vorbild sein und sie ermuntern, ein Instrument in die Hand zu nehmen und dieser Welt zu zeigen, was sie können. MusiSHEans wird unterstützt von international respektierten Künstlern, unter ihnen: Badi Assad (Brasilien), Tommy Emmanuel (Australien), Jon Gomm (England) und John Knowles (USA). Wir wollen lokale Musiker*innen fördern und sie als Vorprogramm zur Eröffnung der Konzerte auf unserer Tour einladen. Ihre Musik teilen wir anschließend auf unserer Plattform.

 

Die Künstlerinnen der MusiSHEans Guitar Tour 2019:

Christie Lenée (USA) www.christielenee.com

2017 International Fingerstyle Guitar Champion und preisgekrönte Singer/ Songwriterin. In die Welt der akustischen Gitarre bindet sie leichtfüßig melodisch/ poppigen Texte und eingängige Melodien ein und begeistert sowohl den modernen klassischen Zuhörer als auch den klassischen Puristen. Mit perkussiven Effekten lässt sie ihre Gitarre wie ein ganzes Orchester klingen und verschmilzt meisterhaftes Gitarrenspiel und ihre Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.

Video: Song For Michael Pukac: https://youtu.be/S74HfjyO4G8

 

Karlijn Langendijk (NL) http://www.karlijnlangendijk.com/

… ist seit ihrer Geburt umgeben von akustischer Gitarrenmusik und begann im Alter von 13 Jahren, inspiriert durch ihren Vater, selbst Gitarre zu spielen. Fasziniert von der Technik des Fingerstyle und beeinflusst von klassischer und moderner Konzertmusik komponiert sie seither. Sie tourte bereits durch Deutschland, Italien, Tschechien und China und teile die Bühne mit Künstlern wie Tommy Emmanuel und Peter Finger.

Video: Triangulum: https://youtu.be/VXL2nyZ9J2I

 

Judith Beckedorf (DE) http://www.judithbeckedorf.de/

Multi-Instrumentalistin an Gitarre, Mandoline und Banjo in mehreren Genres und Singer/ Songwriterin. Ihre eigenen Kompositionen verbinden greifbare Melodie, ungefilterte persönliche Erfahrungen und fiktive Geschichten meist an der Nylonsaiten Gitarre. In Nashville, TN verfiel sie der Folkmusik und lässt diese in ihr Spiel einfließen. Ihre Konzerte führten sie in verschiedene Städte Europas und die USA.

Video: Plan B: https://youtu.be/Ckx0cCrp9B4

 

 

www.musiSHEans.com/concerts

 

 

VvK & ermäßigt: 12,-€ (+ Geb.) / Ak: 15,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

Die schönsten deutschen Bücher 2019

Jahr für Jahr zeichnet eine Jury aus BuchspezialistInnen für die Stiftung Buchkunst die schönsten Bücher des Jahrgangs aus. Verlage können aus verschiedensten Genres Vorschläge einsenden, die nach bestimmten Kriterien begutachtet und bewertet werden.

Die ausgezeichneten Bücher des Jahres sind von Montag, 11.11. bis Samstag, 23.11. bei uns zu sehen. Die Verlegerin (Hermann Schmidt Verlag, Mainz) und Mitglied der Stiftung-Buchkunst-Jury Karin Schmidt-Friderichs informiert im Gespräch mit Buchhändler Ulrich Dombrowsky über Kriterien und die dotierte Auswahl.

Regensburg

21.11.2019
20:00 Uhr
Martin Tingvall

1. internationale FlügelWoche 
20:00 Uhr | Eintritt 25,- Euro | Abendkasse 28,- Euro

Nach langem Warten veröffentlicht Martin Tingvall im Mai 2019 sein drittes Piano Solo Album.

„The Rocket“ heißt das neue Album, auf dem der Pianist seine Zuhörer mit einem ganz eigenen Genre verzaubert und sie auf eine Reise in neue Sphären mitnimmt. Von raketenartiger Schnelligkeit kann jedoch nicht die Rede sein. Ruhig lässt Tingvall es angehen und diese Ruhe behält er bei. Ein Gegensatz, der scheinbar abwegig wirkt, beim Hören des Albums aber keine Zweifel darüber aufkommen lässt, dass der Titel gut gewählt ist: Die Rakete startet in Zeitlupe in ferne Galaxien. Tingvalls weitreichende Erfahrung im Komponieren von Filmmusik lässt sofort Bilder entstehen.
„Floating“ heißt eines der ersten Stücke und ein anderes „No Gravity“ – die Kompositionen sind der Inbegriff von Schwerelosigkeit und Leichtigkeit, ohne dabei ins Triviale abzurutschen. Im Titelsong, „The Rocket“, hört man besonders deutlich, wie sehr Tingvall sich seit seinem letzten Soloalbum musikalisch weiterentwickelt hat. Die traditionelle Verteilung zwischen der rechten und der linken Hand verschwimmt, die linke Hand spielt die Melodie gleichberechtigt zur rechten Hand und vice versa, während die Rakete sich bedächtig und eindrucksvoll durch diese neuen Klangwelten bewegt.

Martin Tingvall, der eigentlich als Jazzpianist gilt, sich aber auch in anderen Genres wie Pop, Rock oder Filmmusik zu Hause fühlt, spielt auf diesem Album einfach klingende, gleichzeitig ergreifend schöne Melodien mit beinahe klassisch anmutenden musikalischen Themen. Auch seine schwedische Herkunft lässt sich nicht verleugnen: Die skandinavische Volksmusik kann man in beinahe jedem Stück heraushören. Mit dieser besonderen musikalischen Mixtur ist ein ganz eigenes Genre entstanden.

„Unsere Welt unterliegt einem unglaublich schnellen Wandel. Die Digitalisierung verändert fast alle gesellschaftlichen Bereiche sowie unser tägliches Leben. Mit diesem Album wollte ich einen Gegenpol der Ruhe dazu entwerfen. Gleichzeitig erforsche ich für mich auch neue musikalische Welten. Und dabei gibt mir die Musik den Weg vor.“

Auf „The Rocket“ lässt Tingvall sich Zeit und Raum, um seinen musikalischen Minimalismus noch mehr als auf seinen bisherigen beiden Solo-Alben zu erforschen. Ganz allein, nur Martin Tingvall und sein Klavier.

Presse:
„[…] zwischen Lied und Tanz und Traum – innig, verhalten, ergreifend schön.“ Die ZEIT

„Ausnahmepianist“ Süddeutsche Zeitung

„voller wunderbar gelassener, meditativer Klänge, angesiedelt irgendwo zwischen Jazz und Klassik“ STERN

„Der schwedische Pianist, der zeitweise auch in Hamburg lebt, hat sein Tingvall Trio zu einem der bedeutendsten Klaviertrios des heutigen Jazz geführt. Wenn er sich nun solo ans Klavier setzt, macht er genau an diesem Punkt weiter, fließend und groovig, mit weit offenen Ohren für die Freiräume der Musik. Und vor allem: In Kontakt mit sich selbst. Es ist ein Glücksfall für den Jazz, dass er diesen innerlichen Prozess auch dem Hörer vermitteln kann.“ Norddeutscher Rundfunk,

„[…] jedes dieser wunderschönen kleinen Stücke auf „Distance“ hat seinen eigenen Charakter. Und wie Martin Tingvall das hinbekommt ist schon sehr beeindruckend.“ Deutschlandradio Kultur

2. Meisterkonzert

2. Meisterkonzert

21. November 2019, 20 Uhr, Kaiser-Friedrich-Halle

 

Kathrin Christians, Flöte

Boris Kusnezow, Klavier

 

Antonín Dvořák                                  Sonatine G-Dur op. 100

1841-1904

 

Richard Strauss                                 Sonate Es-Dur op. 18

1864-1949

 

Sergej Prokofjew                               Sonate D-Dur op. 94

1891-1953

 

Claude-Paul Taffanel                            Fantasie über „Der Freischütz“ nach der Oper

1844-1908                                         von Carl Maria von Weber

 

 

„Bestimmte Attribute ziehen sich wie ein roter Faden durch das Leben und die Laufbahn der Flötistin Kathrin Christians: Mut, Neugier, Kampfgeist, Lebenslust!“ (Clarino)

 

 

Kathrin Christians studierte Querflöte in Mannheim bei Jean-Michel Tanguy, in München bei András Adorjan und in Stuttgart bei Davide Formisano. Mit 23 Jahren wurde sie Soloflötistin der Heidelberger Sinfoniker und des Mannheimer Mozartorchesters. Konzertreisen führten sie durch Europa, nach Asien und Afrika. Kurz vor der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums, für das sie den OPUS KLASSIK als Nachwuchskünstlerin des Jahres bekam, wurde die steile Karrierebahn durch einen Schlaganfall jäh unterbrochen. Die Musik half der Flötistin, den Schicksalsschlag zu überwinden. Heute steht Kathrin Christians wieder als Solistin auf der Bühne und konzertiert mit Orchestern und in kammermusikalischen Besetzungen.

 

Der Durchbruch des Pianisten Boris Kusnezow begann 2009 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs, bald darauf feierte er sein Debüt in der Carnegie Hall. Neben dem solistischen Spiel entwickelte sich die Kammermusik und Liedbegleitung zu einer besonderen Leidenschaft des Interpreten, der inzwischen in diversen Kammermusikbesetzungen und mit namhaften Solisten weltweit konzertiert. Zudem unterrichtet Boris Kusnezow an der Musikhochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Miah Persson

Miah Persson, Sopran

Freiburger Barockorchester

Kristian Bezuidenhout, Hammerklavier & Leitung



Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzerte und Konzertarien

    Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 "Jeunehomme"

    Klavierkonzert Nr. 25 C-Dur KV 503

    Konzertarie "Ch’io mi scordi di te" KV 505

    Konzertarie "Bella mia fiamma" KV 528

    Konzertarie "Chi sà qual sia" KV 582

    Konzertarie "Vado, ma dove?" KV 583



19.00 Uhr Einführung im Kammermusiksaal: Felix Werthschulte



Ein Mozartfest. Bekanntlich hat Wolfgang Amadeus Mozart die meistenseiner Konzertarien für ganz bestimmte Sängerinnen verfasst.  Opern im Kleinen hat man die dramatischen Stücke genannt, die mitunter auch als Liebeserklärung in Noten zu verstehen sind. Einige der schönsten Konzertarien dürften wohl auf Mozarts Zuneigung zu Aloysia Weber zurückzuführen sein – die Schwester seiner späteren Frau Constanze, auf die der Komponist ursprünglich ein Auge geworfen hatte.

Die schwedische Sopranistin Miah Persson, 2011 von König Carl XVI. Gustaf zur Hofsängerin ernannt und an der Mailänder Scala ebenso zuhause wie bei den Salzburger Festspielen, gilt als ausgewiesene Expertin für dieses Repertoire. Ebenso wie Kristian Bezuidenhout, der sich seit vielen Jahren intensiv mit der Musik des Barock und der Klassik auseinandersetzt. "Bach, Haydn und Mozart, das war schon früher meine Welt – und das ist bis heute so geblieben", sagte der Südafrikaner dem Fachmagazin "Concerti".

Zum Auftakt der Saison 2017/18 wurde Bezuidenhout für drei Spielzeiten zum künstlerischen Leiter des Freiburger Barockorchesters ernannt. Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Musikhochschule und blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück.



Preiskategorie E: Karten zu 47 / 41 / 33 / 26 / 15 Euro sind im Webshop, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse (zzgl. 3 Euro) erhältlich.


Ludwigshafen

21.11.2019
20:00 Uhr
Hans Gerzlich - Und wie war dein Tag, Schatz!!

Bürogeflüster von und mit Hans Gerzlich

Lägen Sie bei einer Beerdigung lieber im Sarg, statt die Totenrede halten zu müssen? Tragen Sie im Meeting eher locker-flockig vor oder bringt Sie die erste Rückfrage schon mehr ins Schleudern als Schneeglätte auf der Sauerlandlinie einen kasachischen LKW mit abgefahrenen Sommerreifen?

Hans Gerzlich nimmt Sie nicht nur mit ins Meeting, sondern auch in die Kantine, in die Kaffeeküche, ins Vorstellungsgespräch und macht Sie mit seinen Karrierezielen vertraut. Kurzfristiges Ziel: Feierabend. Langfristiges Ziel: Wochenende.

Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann und studierte Diplom-Ökonom klärt auf, warum Sie in Bewerbungsgesprächen auf jeden Fall rotzfrech auftreten sollten, wieso Sie Stellenanzeigen wie Reiseprospekte lesen müssen und weshalb iPhone-Nutzer mehr Sex haben.

Und wie war dein Tag, Schatz? Bei diesem Kabarettprogramm werden Sie sich kringelig lachen, wenn Sie im Büro arbeiten, mal im Büro gearbeitet haben oder jemanden kennen, der im Büro arbeitet oder mal im Büro gearbeitet hat. Tragen Sie sich Hans Gerzlichs Tourneetermine in den Outlook-Kalender ein, setzen Sie Ihre Kollegen in Cc und erfahren Sie das neueste Bürogeflüster - von Hans Gerzlich.

Hans Gerzlich ist Autor des Buches GELD FÜR ALLE! (Goldmann-Verlag, München). Seine Live-Programme BÜROGEFLÜSTER! und GELD FÜR ALLE! sind bei WortArt (Köln) als CD erschienen.

Bottroper FrechDAX 2015

"Gerzlichs Kabarett ist ein satirischer Keulenschlag der Extraklasse, mit dem er unsere schöne neue Arbeitswelt brutal demaskiert." Aus der Laudatio 

Paulaner Solo+ 2014 (Jury- und Publikumspreis)

"Bitterböse Einblicke in der Büroalltag. Ein Gag jagte den anderen, es blieb kaum Zeit zum Luftholen. Gerzlich beweist: Wirtschaft kann witzig sein!" Aus der Jurybegründung

Schwäbischer Kabarettpreis 2013

"Gerzlich liefert uns nicht weniger als die brillante Analyse von Ursache und Wirkung im Zusammenspiel von Staat, Gesellschaft und Individuum. Und das Ganze auch noch saukomisch!" Aus der Laudatio

Münsterländer Kabarettpreis 2012 (Jurypreis)

"Sehr souverän und mit großer Entspanntheit beweist Hans Gerzlich, dass man auch im Sitzen eine aufrechte Haltung haben kann." Aus der Laudatio

Kölner Stadtanzeiger

"Wirtschafts-Kabarett mit mentaler Mehrwert-Garantie."

Allgemeine Zeitung Mainz

"Wirtschaftswunderbar, Herr Gerzlich!"

Badische Zeitung

"Denn der Kopf lacht mit: Kabarett der intellektuellen Art."

Neue Rhein Zeitung

"Intelligent, witzig und manchmal sogar bitterböse."

Rheinische Post

"Die gehobene Form des Genres."

 

Foto Harald Hoffmann

Homepage .

tickets

 

Köln

21.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
Terézia Mora | Auf dem Seil

Mit „Auf dem Seil“ gelingt der bekannten Büchner-Preisträgerin Terézia Mora laut DFR „ein grandioser Abschluss der Kopp-Trilogie“ und sie beweist „einmal mehr ihre literarische Kompetenz“.
Drei Jahre lang nach dem Tod seiner Frau Flora, seiner großen Liebe, reist der IT-Spezialist Darius Kopp durch Europa, um schließlich auf Sizilien zu landen, wo er die Asche seiner Frau auf dem Ätna verstreut und allmählich zur Ruhe kommt. Durch die Verlusterfahrung des Todes gelingt es Darius Kopp, sich selbst zu finden und seine Beziehungen zu Menschen und zur Arbeit neu zu bestimmen. Er arbeitet in einer Pizzeria, als eines Tages unverhofft seine siebzehnjährige Nichte auftaucht. Sie braucht Darius‘ Hilfe - und er die ihre. Sie kehren nach Berlin zurück, wo Darius sich rührend um sie kümmert.
„Terézia Mora hat ein Talent dafür, unverwechselbare Figuren zu entwerfen, und sie ist eine Expertin für Zwischenzonen, für Identitäten jenseits aller Zuweisungen, für die Funken, die man aus dem Zusammenprall unterschiedlichster Gegenstände und Materialien schlagen kann.“ SZ

Moderation Martin Mezger

In Zusammenarbeit mit Buchhandlung Osiander

Esslingen

21.11.2019
19:30 Uhr
Mathias Énard

Lesung & Gespräch

 

mit Mathias Énard (Autor, Barcelona) | Moderation Lothar Müller (Literaturkritiker, Berlin)

Der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete Romancier Mathias Énard (geboren 1972 in Niort) ist weltweit bekannt geworden mit Erzählungen über die wechselseitige Durchdringung von Orient und Okzident, mit Romanen über Söldner im Balkankrieg, über Diebe und Prostituierte in der Straße der Diebe und mit einem historischen Capriccio, das Michelangelo als Brückenbauer zum osmanischen Sultan ans Goldene Horn führt.

Jetzt liegen mit Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona (Hanser Berlin 2019, aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller) zum ersten Mal Gedichte von ihm vor. Der Band versammelt in einer Art poetischem Logbuch Texte aus 20 Jahren, die den Autor an alte Wirkungsstätten führen: nach Beirut, Damaskus und Teheran, an die Schwarzmeere und auf das Dach der Welt, zuletzt zum Trinken nach Lissabon und in das Proust’sche Korkzimmer am Boulevard Haussmann. Es sind globetrottende Gedichte, frei von exotistischem Kitsch, durch die ein großer Atem geht. Énard, der sich hier selbst als „Epigraphiker des Glücks“ bezeichnet, wandelt auf den Spuren von Hafs, Rumi und Wilhelm von Aquitanien. Sein Buch ist eine Ermutigung zum stetigen Aufbruch in die Welt.

Die Veranstaltung wird französisch-deutsch gedolmetscht.

Mit freundlicher Unterstützung von ECHOO Konferenzdolmetschen

Eine gemeinsame Veranstaltung mit Hanser Berlin

Eintritt: 6/4 €

Donnerstagsforum

»Die Pflege der Demokratie als Gegenentwurf
zu Populismus und Verrohung«

Referent Dr. Joachim Klose
Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen

Dresden

21.11.2019
19:30 Uhr
Kieler Kinder- und Jugendbuchabend

Beim Kieler Kinder- und Jugendbuchabend kommen vorweihnachtlich auch Erwachsene zu Wort, um Leseratten, Eltern,ErzieherInnen und allen anderen Interessierten eine Fülle lesenswerter Neuerscheinungen zu präsentieren.

Neben Mitgliedern des Kieler Kinder- und Jugendbuch-Kreises beteiligen sich in diesem Jahr die Bloggerin Julia Bousboa (juliliest.net) mit ihren Buchempfehlungen und die schleswig-holsteinische Autorin Mareike Krügel liest aus ihrem Kinderbuch »Zelten mit Meerschwein«, das eine ganz ungewöhnliche Pünktchen und Anton-Geschichte erzählt.

Eintritt frei (Anmeldung erbeten)

Veranstalter: Junges Literaturhaus S-H / Kieler Kinder- und Jugendbuch-Kreis

Kiel

21.11.2019
19:00 Uhr
Konzert von Carlos González

Carlos González präsentiert sein neues musikalisches Projekt und CD „En su misterio rojo“, bei dem er Klavier, Keyboard und Percussion spielt; teilweise sogar gleichzeitig.

Carlos González ist Komponist, Pianist, Perkussionist, Musikkritiker und Spezialist in Harmonielehre und Improvisation. Er war im Jahre 2015 für die Premios Max, der bedeutendste Preis für darstellende Künste in Spanien, in der Kategorie beste Originalmusik für eine Bühneninszenierung nominiert und wurde mit dem Preis Bocina de Piedra ausgezeichnet. Der Künstler verfügt über vertiefte Kenntnisse des zeitgenössischen Konzepts der Improvisation, sowohl im Bereich des Jazz und der klassischen Musik als auch in andere Stilen.

Der Eintritt kostet 10€
Reservieren können Sie unter: hamburg@bechstein.de | 040-986601 140

Hamburg

21.11.2019
19:00 Uhr
Kreativworkshop für Kinder mit Agata Loth-Ignaciuk mit Bartłomiej Ignaciuk

DO 21.11. 2019, 16.00 Uhr Polnisches Institut, Eintritt frei
14 000 Meilen über das Meer – Mit dem Kajak über den Atlantik

Käpt´n Book Rheinisches Lesefest

Wir kommen mit dem Kajak und alle Kinder passen rein! Agata Loth-Ignaciuk und Bartłomiej Ignaciuk sind mit einem einmaligen Kreativworkshop im Polnischen Institut in Düsseldorf zu Gast. Spaß, Spannung und eine sichere Fahrt über den Atlantik sind dabei sicher. Und vielleicht verraten die Autorin und der Illustrator auch einige Tricks von Andrzej Doba, der ganz allein den Atlantik mit einem Kajak überquert hat – und das gleich dreimal. Wie sah sein Kajak aus? Wie schläft man im Kajak? Was kann man unterwegs kochen? Gab es eine Toilette? Lassen sich Haie mit einer Paddel streicheln? Navigieren, Seesturm, Piraten und jede Menge Meeresbewohner stehen auch auf der Fragenliste.

Agata Loth-Ignaciuk, geboren 1973, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau. Ihr Themenschwerpunkt ist die Ökologie, die sie Kindern in ihren Büchern auf unterhaltsame Weise näherbringt.
Bartomiej Ignaciuk, Jahrgang 1972, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Danzig Malerei und Grafikdesign. Neben seiner Tätigkeit als Illustrator führte er bei über hundert Werbespots, Fernsehserien und einem Spielfilm Regie.

Termine und Orte
21.11, 10.00 Uhr Konrad-Adenauer-Gymnasium, Bonn
22.11, 9.00 Uhr, deutsche Post AG, Bonn
22.11, 16.00 Uhr Polnisches Institut Düsseldorf,
Anmeldung unter: duesseldorf@instytutpolski.org
23.11, 16.00 Kunstmuseum Bonn
24.11, 15.00 Deutsches Museum Bonn

Düsseldorf

21.11.2019
16:00 Uhr
Tickets