Bei einer 60- bis 75-minütigen Highlighttour führt Sie ein Guide in Bereiche, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind. Besichtigen Sie die Schauplätze der FIFA WM 2006TM, der 12. IAAF Leichtathletik WM berlin 2009TM und der 6. FIFA Frauen WM 2011TM, die VIP-Bereiche, Spielerkabinen oder die unterirdische Aufwärmhalle. Erleben Sie am Rand der blauen Laufbahn die beeindruckende Perspektive des modernen Multifunktionsstadions, während der Guide Ihnen die Geschichte und die Architektur des Olympiastadions aus nächster Nähe erklärt.

Bitte 15min vor Tourbeginn eintreffen

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Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

15.11.2019
11:00 Uhr
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

15.11.2019
01:40 Uhr
VICTOR ODER DIE KINDER AN DER MACHT

Victor, 9 Jahre alt und zwei Meter groß, feiert Geburtstag. Das bürgerliche Establishment um Victors Eltern gibt ein Fest mit Familienfreunden, Nachbarn, einem obligatorischen General - und all ihren (ungewollten) Spiegelbildern. Denn Victor, nach Aussage der Eltern „schrecklich intelligent“, möchte nicht nur herausfinden, „wo der Hammer hängt“, sondern auch wie man selbigen benutzt. Er beginnt die glänzenden Fassaden zu zerschlagen und sägt am bürgerlichen Interieur. Die Eltern greifen nach ihren Lebenslügen, wie nach ihrem letzten Strohhalm, doch das Kind ist einfach nicht mehr ruhig zu stellen.
Während Victor an allen vier Tischbeinen der Familie hobelt und ungebetene Gäste die Luft verpesten, werden Kriege vorbereitet, Affären vertuscht, Lieder geschmettert, in die Tasten gehauen und Verlorengegangenes beschworen. Die Komödie muss mit allen Mitteln am Laufen gehalten werden, die Leute schauen schließlich zu! Doch das von Victor entfachte Chaos ist unaufhaltbar und die auf Lügen und Schein gebaute Welt der Erwachsenen beginnt zu zerbröseln.

Zwischen „Fridays for Future“, der Unausweichlichkeit einer drohenden Katastrophe, Punk und DADA lässt Victor die Marionetten zum Brassbeat tanzen und dabei keine Unverschämtheit ungesagt. Das Ensemble feiert einen theatralen Abgesang auf die Welt, „wie sie immer war“. Denn Victor hat das Gefühl, die Zukunft ist schon da...

mit Rainer Haustein, Melda Hazirci, Peter Papakostidis, Verena Richter, Sarah Schuchardt, Neil Vaggers, Alexander Wagner

Regie Arno Friedrich Dramaturgie Laura Mangels Bühne & Kostüm Claudia Karpfinger, Katharina Schmidt Musik Neil Vaggers Puppenbau Tine Hagemann Licht Jo Hübner Assistenz Ilaria Grillo

Weitere Informationen zum Entstehen der Produktion unter: https://www.paspluspillepalle.de

Freiburger Barockorchester Abonnement Stuttgart 2019/20
Das Freiburger Barockorchester blickt heute auf eine über dreißigjährige Erfolgsgeschichte zurück und ist ein gefragter Gast in den bedeutendsten Konzert- und Opernhäusern. Ein Blick auf den Konzertkalender des Ensembles präsentiert mit mehr als 100 Konzerten pro Jahr eine Vielfalt an Repertoire und Auftrittsorten, die sich vom Barock bis in die musikalische Gegenwart und von Freiburg bis in den Fernen Osten erstreckt.

Das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Ensemble gründete sich 1987 aus Studierenden der Freiburger Hochschule für Musik. Seither unverändert geblieben ist das künstlerische Credo der „Freiburger“, die kreative Neugier jedes Einzelnen, mit dem Ziel, eine Komposition so lebendig und sprechend wie nur irgend möglich zu spielen. Dazu gehört auch die Besetzung anspruchsvoller Solokonzerte mit Mitgliedern aus den eigenen Reihen. Ein kultiviertes und zugleich mitreißendes Ensemblespiel ist so zum internationalen Markenzeichen geworden.

Der künstlerische Erfolg dieses schillernden Ensembles äußert sich in vielen CD-Produktionen und der Verleihung zahlreicher prominenter Auszeichnungen, wie beispielsweise mehreren ECHO Klassik. Unter der künstlerischen Leitung von Gottfried von der Goltz und Kristian Bezuidenhout sowie unter der Führung ausgewählter Dirigenten wie René Jacobs oder Pablo Heras-Casado präsentiert sich das FBO in unterschiedlichen Besetzungen vom Kammer- bis zum Opernorchester.
Die Sammlung 3:

Ob lila Kuh, Goldbären oder Überraschungseier: Schon von klein auf sind wir von Werbung umgeben. Die Sammlungsausstellung zeigt die große Bedeutung der Werbung im öffentlichen Bereich, zu Hause und sogar im Kinderzimmer. Von Emaille-Schildern und Reklame-Plakaten über Blechdosen bis hin zu Massenprodukten wie Baseballkappen, Pins und Kugelschreibern präsentiert das Museum seine umfangreichen Sammlungsbestände zu diesem Thema.

Mannheim

15.11.2019
09:00 Uhr
Ausstellung »States of Sensing«

Welcher Teil der erlebten Vergangenheit bleibt als Erinnerung? Welche Geschehnisse speichern sich in einem kollektiven Gedächtnis einer Gesellschaft ab? Welche Geschehnisse bleiben verborgen, wie werden sie erinnert, welches sind die Parameter von Erinnerung und welche Bedeutung spielen sie für die kollektive Geschichte?

Karolina Grzywnowicz, Tom Rosenberg, Aykan Safoğlu und Naomi Waltham-Smith erforschen in der Ausstellung States of Sensing verschiedene Akte des Bezeugens und untersuchen, wie diese die kollektive Erinnerung von politischen und sozialen Geschichten formen. 

In ihren Arbeiten thematisieren die Künstler*innen vergessene und übersehene Narrative, um dem Akt des Bezeugens / Zeuge seins auf den Grund zu gehen.

Diese Beispiele agieren an den Grenzen der menschlichen Wahrnehmung und betonen die komplexe Beziehung zwischen der mediatisierten Repräsentation und der symbolischen Sprache als Formen der Erinnerung.

Karolina Grzywnowicz widmet sich mit Weeds einer spezifischen Reihe von Pflanzen, die als einzigartige Belege der sozialen und politischen Geschichte von ehemals dicht besiedelten und heute menschenleeren Dörfern im Südosten Polens auftreten. 

Tom Rosenberg behandelt in Nothing Human die Erfahrungen des Forensikers Louie Akin, die er während der Rekonstruktion einer Massenschießerei 2009 in Fort Hood/USA machte.

Aykan Safoğlu unternimmt mit seiner Arbeit ziyaret, visit den Versuch, während eines Spaziergangs zu ausgewählten Grabstätten in Berlin, sichtbare und unsichtbare Vergangenheiten zu Verlusten und Transgressionen aufzuarbeiten.

Naomi Waltham-Smith untersucht mit Antifascist Silent Disco zeitgenössische Hörmodalitäten, die eine Ablehnung und den Widerstand gegen Stille oder unartikulierten Lärm belegen.

Eintritt frei!

Eröffnung: 14. November 2019, 19 Uhr 
Ausstellungsdauer: 14. November bis 15. Dezember 2019 
Wo: Projektraum der Akademie Schloss Solitude, Römerstr. 2A, 70178 Stuttgart 
Öffnungszeiten: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr

Stuttgart

15.11.2019
Liturgical Jazz Concert Mass by Tord Gustavsen
Das Konzert ist bestuhlt!

Der norwegische Pianist Tord Gustavsen sprach einmal davon, dass Konzerte für ihn Meditationen seien. Man könnte seine Musik auch als spirituelle Erfahrungserweiterung begreifen. Gustavsens musikalische Erkundungen vollziehen in einem offenen, aber doch sehr bewussten Sinne liturgische Rituale nach. Ob er nun mit seinem Trio oder Quartett spielt, sich mit Bach beschäftigt oder mit eigenen Kompositionen – ein sakraler Unterstrom ist in seiner Musik stets spürbar. „Kirchenlieder und Choräle waren immer ein wichtiger Teil meines musikalischen Ichs“, sagte er einmal, „als Hörer, als undogmatischer, liberaler Kirchgänger und als Künstler.“ Beim Oslo Jazz Festival 2016 stellte Gustavsen, der in den 90ern durch seine Arbeit mit Silje Neergard bekannt wurde, erstmals seine Messe vor. Zeitgenössische Chormusik, traditionelle skandinavische Kirchenlieder und Gregorianik fließen hier eindrücklich mit seinem Jazzidiom zusammen. Das Kyrie der Messe wurde im Juli 2016 im Gedenkgottesdienst für die Opfer des Attentats von Anders Breivik uraufgeführt. In der Heiliggeistkirche erhält Tord Gustavsen nun Unterstützung vom Badischen Kammerchor der Heidelberger Hochschule für Kirchenmusik sowie vom Saxofonisten Uwe Steinmetz, der unter dem Einfluss von George Russell und einer Reise nach Indien die spirituellen Ebenen der Musik zu erkunden begann – und seither interessante Verbindungslinien zwischen Jazz und Kirchenmusik zieht.

Einlass: 19:00 Uhr
Holger Schüler: 1, 2 oder 3 - Die Live Show für Menschen mit und ohne Hund
Der durch die SWR-Serie „Der Hundeversteher“ bekannte Holger Schüler geht mit seinem aktuellen Programm „1 -2 oder 3“ auf Tournee. Bereits bei seiner letzten Bühnen-Show „Wir verstehen uns“ begeisterte er tausende von Besuchern in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz! Mit „1, 2 oder 3“ setzt Schüler noch einen oben drauf, denn er beschäftigt sich mit dem aktuellen Trend der Mehrhundehaltung. So lehrreich wie ein Besuch in der Hundeschule, so amüsant wie eine Comedy-Veranstaltung und vor allem so nah an der Realität, dass sich die Zuschauer schnell in die beschriebenen Situationen hineinversetzen können. Die Zuschauer erwartet eine zweistündige Bühnenshow mit Anschauungsbeispielen direkt am Hund. Die Veranstaltung zeigt die richtige Herangehensweise bei der Arbeit mit dem Hund, egal ob 1, 2 oder mehrere Tiere, auf ganz neue Weise. Lehrreich, amüsant und ohne Tricks. Wir haben in Deutschland weit über 9 Millionen Hundehalter, mit insgesamt 11,6 Millionen registrierten Hunden und mehr als 2.000 Hundeschulen. Über 80% der Hundehalter haben ein Problem mit Ihrem Hund! Holger Schülers Ziel ist es, ein Team aus Mensch und Hund zu bilden und in harmonischen Einklang zu bringen. Seit über 20 Jahren arbeitet er deshalb intensiv mit Hund und Herrchen. Holger Schüler sagt: „Die Basis meiner Arbeit ist die Kommunikation miteinander und die Bindung zueinander.“. Die Show soll dem Menschen das Wesen und die Sprache der Hunde verständlich machen. Auf dieser Grundlage wird die Bindung des Teams gestärkt und alle wichtigen Abläufe trainiert, die für ein entspanntes und geregeltes Miteinander nötig sind. Jeder Hund hat seine Eigenheiten. Es geht Holger Schüler nicht um Standardmethoden, sondern darum individuell, auf das jeweilige Team bezogen zu arbeiten und um Antworten auf die vielen Fragen aus dem Alltag von Mensch und Hund zu finden.

Einlass: 18:30 Uhr

Karten an der Abendkasse erhältlich!!!
Schwabensause | Das 4-Gänge SchwabenDinner mit Lachgarantie!
SCHWABENSAUSE
Das 4-Gänge SchwabenDinner mit Lachgarantie!
Schwäbisches Kabarett/Comedy & Dinner in 4 Gängen
€ 74,00 / Preis inkl. 4-Gänge-Menü & Show
http://www.schwabensause.de


KÄCHELES:
Kächeles setzen auf umwerfende Situationskomik, unverfälschten Dialekt und die durchschlagende Wirkung ihrer beiden Figuren. Vom Kelleraufräumen, über Heidi Klum und Whatsapp-Nachrichten bis hin zu "Weight-Watcher-Weibern" liefern sich Kächeles eine heißblütige Wortschlacht mit deftigem Wortwitz. Dabei zelebrieren Käthe und Karl-Eugen immer wieder aufs Neue den zwischenehelichen Wahnsinn und gewähren einen tiefen Einblick in den Irrgarten einer schwäbischen Ehe. Kächeles - zwei Schwaben die nicht miteinander aber auf gar keinen Fall ohne einander können! Hier kollidieren frontal zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Der unbändige, feminine Drang nach Umtriebigkeit trifft ungebremst auf ungetrübte Gemütlichkeit und das elementare Wunschdenken nach schlaffer Bauchlage auf dem heimischen Sofa. Ein Hochgenuss mit einem Pointenfeuerwerk der Extraklasse!
http://www.kächeles.de

DINNER IN 4 GÄNGEN:
Die Schwabensause, das kulinarische Kabarett verspricht einen Abend lang genüssliche Gaumenfreuden gepaart mit schwäbischer Unterhaltung, Witzen und Lachsalven am laufenden Band. Die Gäste werden entführt in eine herzhaft-schwäbische Abendwelt, mit stilvollem Ambiente und schimmernden Kerzenlicht. Der Wechsel zwischen feinster Kulinarik und schwäbischem Kabarett macht diesen Abend zu einem wundervollen Erlebnis. Die Familie Staiger heißt Sie herzlich Willkommen im Staigers Waldhorn - dem Traditionsrestaurant in Plochingen mit historischen Wurzeln, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen.

STAIGERS WALDHORN:
Kein Plochinger Gasthaus hat annähernd soviel Stadtgeschichte geschrieben wie Staiger´s Waldhorn. Das 1.Feuerwehrfest, die Gründung des Schwäbischen Albvereins und viele weitere, bedeutende Veranstaltungen fanden in der Historie des Waldhorn´s statt. Berühmte Persönlichkeiten aus verschiedenen Zeitepochen wie z.B.Wolfgang Amadeus Mozart, Walter Scheel, Günter Öttinger oder auch Winfried Kretschmann waren in Staiger´s Waldhorn schon gut bewirtete Gäste. Im Jahre 1997 hat die Familie Staiger dieses Traditionshauses von der Familie Endriß übernommen und damit ein neues Kapitel Plochinger Wirtshausgeschichte aufgeschlagen.

Uwe Staiger ist Vorsitzender der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg e.V., langjähriger Teamchef der Ausstellermannschaft und Geschäftsführer von Meister-Catering. Die Meistervereinigung ist ein europaweit einzigartiger Zusammenschluß von Meistern im Gastgewerbe und in allen gastronomischen Belangen mit federführend. Ausbildung, Jugendarbeit und das Bewahren der baden-württembergischen Kochkunst gehören zu Ihren Leitsätzen. Zahlreiche Medallien bei Kochkunstwettbewerbe darunter der Gewinn der Olympiade der Köche als erstes und bislang einziges deutsches Regionalteam sowie viele repräsentative Veranstaltungen für das Land Baden-Württemberg bei großen Events mit bekannten Persönlichkeiten sprechen für sich.

Einlass 18:30 Uhr | Platzzuweisung vor Ort

Plochingen

15.11.2019
19:00 Uhr
Tickets
ab 74,00 €
Christmas Garden 2019 - Mit der Dämmerung beginnt die magische Reise
DER CHRISTMAS GARDEN BERLIN VERZAUBERT 2019 MIT
NEUEN HIGHLIGHTS UND FUNKELNDEN MOMENTEN

Auch 2019 wird der Christmas Garden Berlin Licht in die dunkle Jahreszeit bringen – mit einem neu konzipierten Rundweg und zahlreichen glitzernden und funkelnden Überraschungen!
Seit der Premiere im Winter 2016 bewunderten rund 400.000 Besucher das einmalige Format auf dem Freigelände des Botanischen Gartens Berlin. In diesem Jahr setzen die Macher und kreativen Köpfe verstärkt den Fokus darauf, die Besonderheiten der weltweit bekannten Gartenanlagen anhand der Installationen hervorzuheben und den winterlichen Rundgang damit noch harmonischer in das natürliche Gesamtbild einzubetten. Bisher unbekannte Blickwinkel und atemberaubende Lichtarrangements werden die Besucher zum Staunen bringen, denn „mit der Dämmerung
beginnt die magische Reise…“

Ein Rundweg durch märchenhafte Lichterwelten
Auch in diesem Jahr wartet der Christmas Garden Berlin mit einem neuen, rund zwei Kilometer langen Rundweg auf. Mehr als dreißig funkelnde, die Nacht erhellende Illuminationen verbreiten ab Mitte November ihre magische Stimmung. Die Besucher können sich dabei auf eine Reise durch die Elemente der Natur freuen und sich vom mystischen „Lasergarten“ verzaubern lassen. Im See wartet ein geheimnisvolles Wesen auf die Gäste und natürlich wird die legendäre, über 100-jährige Hängebuche, die beleuchtet zur „Märchenbuche“ wird, auch in diesem Winter wieder zu den beliebtesten Fotomotiven zählen. Eine „Kathedrale des Lichts“ sorgt für erhellende Momente im wahrsten Sinne des Wortes und eine Formation beeindruckender Bäume wird eine illuminierte „Feuerwerk“-Performance darbieten. Außerdem ganz neu: Komponist und Sounddesigner Burkhard Fincke arrangierte erstmals für die kommende Saison die musikalische Untermalung zahlreicher aufwendiger Illuminationen, so dass Lichtspektakel und Hörerlebnis perfekt harmonieren.

Weitere Highlights: Eislaufbahn und Santa Clause
Auch wegen des attraktiven Zusatzangebots hat sich der Christmas Garden Berlin als beliebtes Ausflugsziel bei Familien mit Kindern etabliert. Wer sich nach dem Rundweg noch sportlich betätigen möchte, kann dies auf der 300m² großen Eisbahn am Großen Tropenhaus tun (Schlittschuhe können vor Ort gemietet werden oder selbst mitgebracht werden, die Nutzung der Eisbahn ist kostenlos).
Zur Stärkung nach dem Winterspaß bietet sich eine Einkehr in die Santa Clause an: In dem beheizten urigen
Almhütten-Restaurant gibt es eine große Auswahl herzhafter Speisen wie z.B. Käsefondue, deftige Eintöpfe und heiße Getränke für Groß und Klein. Übrigens: Die außergewöhnliche Location kann auch für Weihnachtsfeiern gemietet werden.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick
Um einen Gegenpol zum Trubel in der hektischen (Vor-)Weihnachtszeit zu setzen, ist der Einlass zum Christmas Garden Berlin bewusst so organisiert, dass durch stündlich vorgegebene Einlasszeiten mit limitierter Gästezahl jeder Besucher den Rundgang nach eigenem Belieben im gewünschten Tempo ohne Gedränge genießen kann.
Der Christmas Garden Berlin ist vom 15. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 täglich von 16:30 bis 22:00 Uhr geöffnet (außer am 18., 19., 25., 26. November, 2., 3. sowie 24. und 31. Dezember 2019). Wie in den vergangenen Jahren sind die Karten für stundenweise gestaffelte Einlasszeiten erhältlich (der Aufenthalt ist nach dem Einlass bis zur Schließung des Botanischen Gartens um 22:00 Uhr zeitlich unbegrenzt).

Wer sich bei seinem Besuch im Christmas Garden nicht zeitlich festlegen möchte, dem bietet das neue FlexTicket seit diesem Jahr auch die Möglichkeit, den Christmas Garden einmalig an einem beliebigen Tag und in jedem beliebigen Zeitfenster innerhalb der Öffnungszeiten zu besuchen. Die Anzahl der FlexTickets ist limitiert und die Besucher sind nicht an einen bestimmten Tag gebunden. Das FlexTicket ist ideal als Geschenk und kann vom Beschenkten flexibel eingesetzt werden.

Öffnungszeiten jeweils von 16:30 Uhr bis 22:00 Uhr. Letzter Einlass um 20:30 Uhr. Außer 18./19., 25./26.11., 02./03., 24./31.12.
SC Verl - 1. FC Köln II
Auch in der Saison 2019/2020 wird der SC Verl sich in der Regionalliga West beweisen! Damit die Spieler in der aktuellen Spielzeit unter Höchstleistungen performen können, sind sie auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans angewiesen.

Wenn der SC Verl in der Sportclub Arena vor bis zu 5.153 Zuschauerinnen und Zuschauer aufläuft, ist ein packendes Fußball-Match garantiert. Die Fußball-Tradition in Verl kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und begeisterte von Beginn an. Der mehrfache Meister der Oberliga Westfalen und mehrfache Westfalenpokalsieger weiß, wie er sein Publikum mit anspruchsvollem Fußball begeistert. 

Der SC Verl wurde 1924 von sportbegeisterten jungen Männern gegründet. Zunächst spielten die Fußballer auf den Sportplatz "Auf der Heide". Doch sportliche Erfolge und wachsende Publikumszahlen veranlassten den Umzug der Spielstätte an den Ölbach. 1971 schaffte das Team erstmals den Sprung in die viertklassige Landesliga, 1978 folgte der Aufstieg in die Verbandsliga. Sechs Jahre später erreichte der Sportclub die Oberliga Westfalen, damals die dritthöchste Spielklasse, und konnte sich auf Anhieb etablieren. Ab 1994 spielte das Team in der neuen, ebenfalls drittklassigen Regionalliga und hielt sich dort bis 2003. Nach vier Spielzeiten in der Oberliga Westfahlen und einer Saison in der Regionalliga verblieb der SC Verl ab 2008 in der neuen, viertklassigen Regionalliga. 

Der SC Verl spricht für großartigen Fußball aus Nordrhein-Westfalen. Jetzt Tickets sichern und die Mannschaft vor Ort auf der Tribüne unterstützen!

Einlass:1 Stunde vor Spielbeginn
Die Zöllner - Zack! Zack! Zessions
Die Zöllner
Zack! Zack! Zessions

Die Zöllner wurden von Dirk Zöllner und André Gensicke im November 1987 als Duo gegründet. Die Titel „Viel zu weit“ und „Käfer auf dem Blatt“, vom Rundfunk der DDR produziert, stiegen sofort in die nationalen Hitlisten ein. Dadurch bekamen Dirk und André das Angebot am legendären Festival „Beat Apartheid“ auf der Radrennbahn Berlin-Weißensee teilzunehmen. Es fand am 16. Juni 1988 statt und Headliner war niemand Geringerer als der „Godfather of Soul“ Mr. James Brown! Die beiden Newcomer waren im Glücksrausch, nutzten die einmalige Chance und stellten – ganz nach dem Vorbild des Meisters – eine Art Big Band auf die Bühne. Eine gewagte, aber letztendlich gelungene Premiere.

Die Zöllner wurden mit ihrer Mischung aus Funk, Soul und osteuropäischen Balladen 1989 schließlich zur letzten Newcomerband der DDR gekürt. Nach dem Mauerfall verlegten sie ihr Hauptaktionsfeld in den Kölner Raum und bekamen ihren ersten Plattenvertrag bei der süddeutschen Firma Musicolor. Doch bevor dort das Album „Café Größenwahn“ erschien, brachte VEB Amiga noch ganz kurz vor der deutschen Einheit das Debütabum „Die Zöllner“ heraus. Ein Kuriosum, denn beide Alben bedienten sich aus dem Rundfunkarchiv der DDR, identisches Material in unterschiedlichen Mixen. Es brauchte etwa zwei Jahre bis sich die Ostdeutschen der Qualität ihrer eigenen Produkte bewusst wurden und so kehrten Die Zöllner 1993 wieder in die Heimat zurück und veröffentlichten das Album „Goldene Zeiten“ beim Amiga-Nachfolger Deutsche Schallplatten, mit ihrem Idol Edo Zanki als Produzenten. Der Backkatalog der ehemals volkseigenen Plattenfirma wurde schließlich von der BMG Ariola aufgekauft, aber Die Zöllner durften dort die Alben „Bumm Bumm“ (1996) und „Good bye, Cherié“ (1997) mit neuem Material und großem finanziellen Aufwand produzieren. Der Höhenflug führt zu Differenzen unter den Musikern und bei Dirk kam es zu einem folgenschweren Bruderstreit. Reyk Zöllner war sein Manager und maßgeblich am Erfolg der Band beteiligt. Während einer Studioaufnahme kam es zur Trennung.

So richtete Dirk Zöllner ab 1998 sein Hauptaugenmerk auf verschiedene Soloprojekte. Unter eigenem Namen und in Nebenprojekten wie die 3HIGHligen, OSTENde und Zöllners Russenconnection erschienen mehrere Alben. Zu seinem 40. Geburtstag, im Jahr 2002, fanden Die Zöllner in einem fulminanten Konzert auf der Freilichtbühne Berlin-Weißensee wieder zueinander - der Startschuss zur endgültigen Wiedervereinigung zwischen dem Sänger und seinem kongenialen Partner André Gensicke. Es erschien noch das Album „W.i.d.H.?“ (Wo ist der Hund?) unter der Titulierung ZÖLLNER, also ohne DIE und ohne DIRK davor, aber fortan waren der Sänger und der Keyboarder wieder das unzertrennliche Duo Infernale. Verschiedene Touren durch Israel, das Projekt „Big Soul“ mit der SWR Big Band und das Heineprojekt Club der toten Dichter brachten Begegnungen mit vielen neuen innovativen Musikern, und infolge dessen traten Die Zöllner in etwas veränderter Besetzung auch wieder als Big Band in Erscheinung. Das Album „7Sünden“ (2007) kam in Verbindung mit einem Buch heraus. Dirk übernahm verschiedene Theaterengagements in Dresden, München und Pforzheim. 2010 erschien das Songbuch „Texte, Noten, Anekdoten“. Ab 2011 präsentierten Die Zöllner eine eigene TV Show unter dem Titel „Café Größenwahn“. Befreundete und von der Band geschätzte Künstler wurden von Dirk vorgestellt, interviewt und in den opulenten Arrangements von André Gensicke begleitet. Im Auftrag des Eulenspiegelverlages schrieb Dirk seine Autobiografie „Die fernen Inseln des Glücks“, welche im Frühjahr 2012 erschien. Zeitgleich veröffentlichten Die Zöllner mit „Uferlos“ endlich wieder ein Album mit ihrer legendären Bläsersektion. 2015 kam „In Ewigkeit“, ein weiteres sehr aufwendig produziertes Album bei Edel heraus. Dirk übernahm eine Theaterrolle an der Hallenser Oper, schrieb Kolumnen für die Freie Presse und vertonte, in Zusammenarbeit mit seinen engsten Musikerfreunden, Texte von Werner Karma. Das selbstproduzierte ambitionierte Projekt nannte sich „Dirk & Das Glück“ und wurde im Frühjahr 2017 beim kleinen Berliner Label BuschFunk veröffentlicht. Außerdem erschien beim Eulenspiegelverlag mit „Affenzahn“ ein weiteres Buch von Dirk, mit dem er auf umfangreiche Lesetour ging. Seit Mitte 2018 heißt es nun „30 Jahre mit Pauken und Trompeten“! Dazu erschien ein fulminantes Livealbum der Band mit dem Titel "Zick Zack! Zessions". Titel aus der 30jährigen Bandgeschichte wurden dafür neu arrangiert und live im Schloß Röhrsdorf aufgenommen. Außer den Bläsern ist diesmal auch ein Backgroundchor dabei, dem Dirks Tochter Rubini angehört. Das Album erscheint im Paket mit einer DVD zur Mitte 2019.

Die aktuelle Besetzung von Die Zöllner besteht aus:

Dirk Zöllner (Gesang / Gitarre)
André Gensicke (Keyboards / Gesang)
Andreas Bayless (Gitarre)
Lars Kutschke (Gitarre)
Anna-Marlene Bicking (Gesang / Keyboards / Percussion)
David Skip Reinhart (Trompete / Flügelhorn)
Frank Fritsch (Saxophon)
Gerald Meier (Posaune)
Rubini Zöllner (Gesang)
Oliver Klemp (Bass)
Stephan Salewski (Schlagzeug)

Einlass ab 19:00

sofern nicht als "ausverkauft" kommuniziert, Restkarten an der Abendkasse, immer aktuell:
http://www.scheune.org

Dresden

15.11.2019
20:00 Uhr
Tickets
ab 31,50 €
Don Q
Ein Spiel mit Masken und Figuren nach Cervantes und Bulgakow

Die ganze Welt ist ein Gewebe aus gegeneinander streitenden Kräften! – Ach was? – Jaja. – Hm. Truffaldino, Brighella und Pantalone erzählen die große Heldengeschichte des Ritters von der traurigen Gestalt.

In einer Zeit, in der Visionäre mit postfaktischen Theorien und alternativen Realitäten ihre Anhänger um sich scharen, in einer Zeit also, in der Menschen sich zu Helden aufschwingen, um Strömen und Wellen die Stirn zu bieten, sich Inseln der Sicherheit bauen, in einer Zeit, in der Begegnungen mit Tod und Teufel hinter jeder Ecke lauern können und das Abendland sich rüstet, in dieser Zeit also, in der Täuschungen und Irrglaube reale Konsequenzen nach sich ziehen, in der Völker für Tiere gehalten werden, in dieser Zeit, freilich die Zeit der Bauern und Ritter, in dieser Zeit – war anscheinend alles gar nicht so weit weg vom Heute.

Die Bühne ist ein Ort für Träumer und Realisten. Im besten Falle teilen sie sich diese Bretter, die so viele Welten bedeuten. Das ungleiche Figurenpaar Don Quijote und Sancho Panza zeigen uns, wie wichtig das Streiten und der Austausch sind – eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.
Warum fliegende Holzpferde und maskierte Gesichter, Klagelieder, Butterkuchen und die spanische Mancha etwas über uns und gegenwärtige Irrläufer erzählen und weshalb die Meinung eines guten Freundes Rettung bedeuten kann, selbst, wenn er in einer anderen Welt zu leben scheint, das zeigt DON Q so lebendig wie nie.

Ein Plädoyer für das Paradoxe, eine gebrochene Lanze für den Dialog jenseits von Gut und Böse, jenseits von Leben und Tod.

Eine Produktion von Compania Sincara in Koproduktion mit den Cammerspielen Leipzig.
Das Gastspiel im monsun.theater Hamburg wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

»Das Spiel wurde zu einem gemeinschaftlichen Unterfangen und Schauspieler wie Zuschauer zu Verbündeten [...]. Compania Sincara knüpft an alte Schauspieltraditionen von Puppen- und Maskenspiel an. Die Geschichte vom traurigen Ritter reduziert sich so auf elementare Gegensätze: Liebe und Hass, Leben und Tod, Mut und Feigheit. Das gemeinsame Erzählen kreist dabei stets um Menschsein.«
(Nemzeti, Budapest)

Spiel
Rico Dietzmeyer
Felicitas Erben
Eric Schellenberger

Musik
Anselm Vollprecht

Masken- & Figurenbau
Franziska E. Schubert

Bühnen- & Objektbau
Lisa-Maria Totzke

Produktionsleitung
& Licht
Christoph Püngel

Regie & Scenario
Rico Dietzmeyer
EDI NULZ [at]
Fake-Jazz? Klarinetten-Punk? Garagen-Rock? All das und viel mehr.

Spielt Edi Nulz nun einen Jazz, der von Elementen der Rockmusik gebrochen wird, oder ist es genau umgekehrt? Hört man hier nicht vielmehr eine Rockband, vom Jazz unterwandert? Tatsächlich ist der von der Kapelle angeworfene Traktor bereits Jazz, Indie, Rock `n’ Roll und weiteren Reinheitsgeboten gleichermaßen entschlüpft.
Eigentlich polizeilich verboten: das basslose Jazz-Trio, die Rock-Band ohne Sänger. Aber ist es wirklich so einfach? Bei Edi Nulz ist die Bassklarinette Solist, Sänger und Bassist in Personalunion. Auch die Gitarre erlebt man zuweilen als Meister des tiefen Schalldrucks. Am Schlagzeug wird charmant gerumpelt und gekonnt geschludert, um dann letztlich die musikalische Legierung aus grandioser Grotesque und glücklichem Unsinn zu erzeugen.
Edi Nulz amalgamiert und bastardisiert, gerät vorsätzlich außer Takt, nur um dann mit einem Kollektiv-Ruck oder kleinem Kniff oder Pfiff punktplötzlich wieder in die geordnete Bahn zu finden. Nicht zuletzt entfalten sich beim unbekümmerten Umgang mit Stilen und Effekten mehrere abendfüllende Portionen Spielspaß, welcher sich in der frischen Tradition des Trios regelmäßig auf Zuhörer- und Tänzerschaften überträgt.
Jedes Konzert von Edi Nulz wird damit zu einer Gratwanderung zwischen Irrsinn und Präzision, Präzision und Wahnsinn oder Wahnsinn und Tennis.
Ziemlich großes Hörspiel.

Einlass ab 19.00 Uhr

Hier keine Tickets verfügbar
Daniel Helfrich
Wer kennt das nicht? Einmal nicht richtig hingehört oder ein falsch verstandenes Wort und schon fühlt man sich vor den Kopf gestoßen. Genau betrachtet: ein riesengroßer Spaß.
„Trennkost ist kein Abschiedsessen“ ist ein Programm über Missverständnisse und „Erste-Welt-Probleme“, gehobener Blödsinn zum Thema missglückte Kommunikation und beabsichtigte Trennung. Und Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Vom Partner, bezüglich des Hausmülls oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. Trennen oder sich von etwas trennen ist jedenfalls „in“. Es kann schmerzhaft, befreiend oder einfach nur urkomisch sein.
In seinem fünften Programm deutet uns Daniel Helfrich die Trennungszeichen der Zeit und offenbart, was in seinem Musiker-leben Musik-erleben bedeutet. Sich selbst wie gewohnt virtuos am Klavier begleitend surft er auf der „Neuen deutschen (Einkaufs-)Welle“ und zeigt in vielfältigen Musikstilen, wie man unfallfrei durch Konsumfalltüren fällt, denn seine Pointen besitzen immer einen doppelten Boden.
Ein geistreiches Programm nicht nur für Petersiliensafttrinker und Bambusbecherbesitzer, sondern auch für Menschen mit nicht ganz ernst gemeinten Trennungsabsichten, übertriebener Trennungsangst und für jeden anderen essenden Homo modernus auch. Denn eigentlich macht Trennen so richtig Spaß, …wenn man nicht gerade ein Paar-Tattoo besitzt. Auch wenn Mark Twain sagte: „Trenne Dich nicht von Deinen Illusionen!“, in diesem Programm wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert.
Skurriles gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie, das Sie musikalisch mitreißen wird.

Einlass 19:30 Uhr
Bella Figura - Komödie von Yasmina Reza
Eigentlich hatte Boris mit seiner Geliebten Andrea ein Seitensprung-Dinner inklusive Hotelbesuch im Sinn. Doch dann erwähnt er im Auto, dass ihm das Restaurant von seiner Frau empfohlen wurde. Eine kleine Unbedachtheit mit großer Wirkung. Andrea ist erbost. Im Eifer der Diskussion fährt Boris eine ältere Dame an. Sie entpuppt sich als Schwiegermutter von Françoise, der besten Freundin von Boris‘ Ehefrau. Rasch ist Françoise mit ihrem Ehemann Eric zur Stelle. Mit boshaftem Hintersinn schlägt Andrea vor, gemeinsam zu Abend zu essen. Ein turbulenter Abend steht bevor, an dem Boris´ Fassade als geschäftstüchtiger Unternehmer und liebender Ehemann bröckelt.

Mit dem Stück „Kunst“, das auch am Theater Pforzheim zu sehen war, landete die französische Dramatikerin Yasmina Reza einen Welterfolg. Über die Uraufführung ihres Stückes „Bella Figura“ 2015 an der Berliner Schaubühne schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): „Die Hölle sind nicht die anderen, die Hölle sind wir selbst – schon im Fegefeuer. Das alles in einer Sprache eleganter Beiläufigkeit, die das Wichtige und Tiefe an der Oberfläche unterbringt, von wo aus die Worte den Figuren davonlaufen, ihnen eine Nase drehen und ihnen dann wieder ins Hirn springen. Und so erweist sich Yasmina Reza wieder als große Paar-Dramatikerin, die witzigste, die wir haben.“

Inszenierung — Hannes Hametner
Bühnenbild — Giovanni de Paulis
Alles was Sie wollen - Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière
Ein komödiantisches Theater im Theater um Illusion und Wirklichkeit.

Lucie, etablierte Autorin, hat eine Schreibblockade. Bisher lieferte ihr missglücktes Privatleben den Stoff für ihre Stücke. Jetzt ist sie glücklich verheiratet und jegliche Inspiration zum Schreiben fehlt. Wenn irgendjemand sie doch nur unglücklich machen könnte. Das Leben meint es gut mit ihr: Eine defekte Badewanne führt zu einer Begegnung mit Thomas, ihrem Nachbarn. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein. Thomas versucht, Lucie aus ihrem krea­tiven Loch herauszuholen. Er schlägt vor, ihren Mann Daniel anzulügen, um durch eine private Krise ihren Ideenreichtum wieder anzukurbeln. Sie lässt sich darauf ein, doch bald verselbstständigt sich die Fiktion.

Das neueste, 2016 in Paris uraufgeführte Stück des französischen Autorenduos ­Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière nimmt die Vorstellungskraft der Hauptfigur zum Anlass, um virtuos mit Illusion und Wirklichkeit zu spielen. Das Theater im Theater zeigt vielleicht am besten, dass sich die Wahrheit, wenn es eine gibt, im Herzen dieser Illusion versteckt. Am Theater Pforzheim kam bereits die Komödie „Das Abschiedsdinner“ der beiden Autoren zur Aufführung; ihr Stück „Der Vorname“ avancierte zu einem der zuletzt meistgespielten auf europäischen Bühnen.

Inszenierung — Swentja Krumscheidt
Schweig, Bub! ca. 2 Stunden inkl. Pause
Eine fränkische Familie feiert die Konfirmation des einzigen Sohnes. Nach der kirchlichen Zeremonie hat man sich zum Festessen versammelt – die ganze Familie mit Onkel, Tante, Cousine und weiteren Bekannten. Nur der Pfarrer lässt sich zum Leidwesen der Mutter nicht blicken. Zwischen Leberknödelsuppe und Festbraten wird viel geredet und der Alkohol fließt in Strömen. Nach und nach entgleitet die Atmosphäre, Konflikte zwischen den Familienmitgliedern werden hochgespült und die Anwesenden machen aus ihren Herzen keine Mördergrube. Nur Fritz, der Konfirmand, kommt nicht zu Wort …
Schon Karl Valentin wusste das komische Potential einer Konfirmationsfeier auszuloten. In seinem Klassiker „Schweig, Bub!“ lässt Fitzgerald Kusz eine Konfirmationsfeier in valentineskem Ausmaß eskalieren. Ganz in der Tradition des modernen Volkstheaters schaut Kusz seinen Protagonisten aufs Maul und ihre kleinbürgerliche Fassade fällt in sich zusammen. Seit seiner Uraufführung vor rund vierzig Jahren hat „Schweig, Bub!“ in unzähligen Fassungen die Bühnen erobert und wurde erfolgreich verfilmt. Jetzt hat der renommierte Autor, der 1944 in Nürnberg geboren wurde und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet ist, u.a. 1988 mit dem Kulturpreis der Stadt Nürnberg und 2017 mit dem Bayerischen Poetentaler, seinen Text noch einmal ganz neu überarbeitet.
Das Landestheater Coburg eröffnet die Spielzeit im Schauspiel mit seiner Komödie in einer Inszenierung des Schauspieldirektors Matthias Straub; an seiner Seite – ganz nach dem Motto „Never change a winning team“ – für das Bühnenbild Till Kuhnert und für die Kostüme Carola Volles.

Ein online Verkauf ist ab jetzt nicht mehr möglich, bitte kommen Sie an die Theaterkasse
Irish Folk & Entertainment live - presented by "Woodwind & Steel"
Woodwind & Steel ist die Irish Folk´n Pop Entertainment Show in Deutschland. Im Dezember werden sie wegen des großen Erfolges zum 3. Mal bei Dieter Hallervorden im Schlossparktheater in Berlin zu Gast sein. Denn: ENTERTAINMENT WIRD HIER GROSSGESCHRIEBEN: Erleben Sie einen außergewöhnlichen Abend mit virtuoser Musik, gespickt mit witzigen Anekdoten, spaßigen Geschichten, Gags und Comedy-Entertainment, das bei keinem traditionellen Pub-Abend in Irland fehlen darf: Das Publikum lacht herzhaft und Pressekritiker beschreiben die Auftritte der Gruppe als "ein fantastisches Gesamtkunstwerk - wie eine Reise durch Irland." Ed O’Casey ist der Entertainer des Abends. Ein Mann, der das Publikum zum Lachen bringt. Er hat den sprichwörtlichen Schalk im Nacken sitzen, wenn er mit einem Augenzwinkern Geschichten aus dem irischen Alltag zum Besten gibt. Er singt, schauspielert und erzählt mit einer charismatischen Bühnenpräsenz und einer Stimme, die unter die Haut geht. An seiner Seite die herausragende Soloflötistin Ann O’Casey und der Gitarrenvirtuose Alex Vallon. Gemeinsam touren sie auch in 2019 wieder durch ganz Deutschland. Fünf Flöten, von der kleinen Tin-Whistle bis zur großen Irish-Wooden-Flute, ein Banjo, eine Irish Mandolin, Bodhran und Akkordeon, dazu drei Gitarren und zwei bezaubernde Stimmen bilden den Pool für dieses großartige Live-Erlebnis: „Like an Evening in an Irish Pub“. Virtuosität gepaart mit purer irischer Lebensfreude – mit dieser Mixtur lässt Woodwind & Steel den Funken überspringen. Beginn 20 Uhr, Einlass 19 Uhr. Zur genüsslichen Einstimmung auf das Konzert gibt es ab 18 Uhr irische Spezialitäten und Guinness vom Fass (nicht im Eintrittspreis enthalten).

Einlass: 19:00 Uhr

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Novocento
THEATERTAGE 2019 – Rahmenprogramm

Die Legende vom Ozeanpianisten von Alessandro Baricco

Wir sind in den zwanziger Jahren, der goldenen Zeit des Jazz. Der Ozeandampfer Virginian ist eine schwimmende Stadt, eine Welt im Kleinen, die zwischen den Küsten von Europa und Amerika pendelt.
An Bord spielt die Atlantic Jazzband, Tag für Tag, vor den Nobeltouristen der ersten Klasse genauso wie vor den Halunken, Glückssuchern und Auswanderern der dritten Klasse. Die Passagiere aus allen Ländern der Welt kommen und gehen, die Atlantic Jazz Band aber bleibt und spielt.

Der Trompeter Tim Tooney erzählt die anrührende Geschichte seines Freundes Danny Boodman T.D. Lemon Novecento. Novecento ist auf dem Dampfer geboren, als Waise aufgewachsen und der beste
Pianist, den der Ozean je gehört hat. Die Töne, die Novecento dem Klavier entlockt, entstammen anderen Sphären: Es ist, als finge er auf den 88 Tasten seines Instruments den unendlichen Reichtum der Welt ein, einer Welt, die er selbst noch nie gesehen hat. Dafür sieht er Menschen aus aller Herren Länder kommen und gehen und findet schließlich das System seines Lebens: „Ich bin nicht verrückt. Wir sind nicht verrückt, wenn wir das System finden, mit dem wir uns retten können.“

Als Erzähltheater, gespielt und in Szene gesetzt von Friedrich E. Becht
Technische Leitung: Tobias Spiegel
Maske und Kostüm: Lore Becht
Gestaltung der Marionette: Petra Kirsch
Bühne, Bauten, Plakat, Programmheft: Friedrich E. Becht
Soufflage: Heidi Müller

Eine wundervoll anrührende Geschichte! Eine Hymne an den Jazz, eine Parabel über das Leben, die Freundschaft und die Endlichkeit – poetisch, verrückt, emotional!

Einlass: 19:30
"Der Kanzlerchauffeur...bremst für Deutschland"
Er bringt die höchste Frau im Staat um die Ecke: Frowin, der Kanzlerchauffeur. Auch in seinem dritten Soloprogramm als Merkels Fahrer umklammert Frowin das Lenkrad so fest wie Merkel ihren Thron und kutschiert sie sicher durch ihr Königreich. Doch diesmal gilt: Höchste Geheimhaltungsstufe! Niemand will ihm sagen, wo es hingeht. Überraschung. Au Backe! [...].Dank Big Data wusste man gestern schon, was man morgen besser schon heute macht. Die Zukunft? Das war vorgestern! Ein Leben ohne die Guten, die mich vor bösen Überraschungen schützen, ist unvorstellbar geworden: Kundenbewertungen sagen mir, was ich kaufen soll, Vergleichsportale, wo ich es am günstigsten kriege, und Testergebnisse, ob die Qualität stimmt. Das nennt man verlässliche Lebensqualität. (...) Und wenn ich in die Kiste springe, will ich auch wissen in welche. Damit ich im IKEA-Sarg „Klappertöd“ nicht noch die Inbusschrauben von innen anziehen muss. Wir wollen Freiheit, Überraschungsfreiheit. Und trotzdem verhagelt uns pausenlos das Unvorhergesehene das perfekt geplante Leben (...). Ein Programm wie das berühmte Ei: Köstlich ummantelt, knallhart im Kern und voller Überraschung. Eine Ein-Mann-Investigativ-Boulevardeske. Längst „gehört er zum Besten, was Kabarett im Moment zu bieten hat.“ (AZ Mainz). Er ist bekannt aus dem MDR-TV-Kabarett „Kanzleramt Pforte D“ und der SWR „Spätschicht“ und verblüfft durch grandiose Vielseitigkeit. Nur wenige Kabarettisten können so singen wie er, er bietet die perfekte Mischung aus beißender Satire und krachender Komik.

Einlass: 19:00 Uhr

Tickets an den Reservix-Vorverkaufsstellen (www.reservix.de/vorverkaufsstellen) oder an der Abendkasse erhältlich.
No Limits: TRAPPED

Angesiedelt im Grenzbereich zwischen Tanz, Gespräch, Klangkunst und bildender Kunst zeigt die südafrikanische Tanzgruppe Unmute zwei autobiografische Soli. Die beiden Stücke überlagern sich, beziehen sich aufeinander und treten miteinander in Dialog. 21 QUESTIONS beschäftigt sich mit seltsamen Fragen und stereotypen Zuschreibungen zum Thema Behinderung, während BLOODBATH über die abergläubisch motivierten Ermordungen von Personen mit Albinismus erzählt.

Trapped combines visual art, dialogue and dance into two autobiographical dance solos. Their stories intersect and interact. 21 QUESTIONS engages with stereotypical questions that people pose upon persons with disability. BLOODBATH deals with the killings of people with albinism, motivated by superstitious beliefs. Through their stories, the dancers use their disabilities to question concepts of belonging and independence, especially for people living with disabilities in a non-inclusive society.

Regie: Themba Mbuli | Choreografie, Tanz: Nadine Mckenzie, Siphenathi Mayekiso | Skulpturen: Enock Mpofu | Kostüme: Themba Mbuli | Bühne, Lichtdesign: Themba Mbuli | Mit Unterstützung von: Artscape Theatre Centre, Dance Forum South Africa, British Council Cape Town | Foto: Robin Elam Rye

Dauer: 45 Minuten

Sprache: Englisch / Language no problem

Audiodeskription Deutsch (15.11.)
Haptic Access Tour (15.11. 20 Uhr)

PREMIERE
Do 14. November | 19.30 Uhr | Studio
Fr 15. November | 21 Uhr | Studio
Tickets: 14 € – ermäßigt 8 €
Kombi-Ticket Trapped + Ich war einmal (14.11. 21 Uhr) / + Randen Saft Horror (15.11. 19.30 Uhr): 20 € – ermäßigt 12 €

Falk (D)

Fr., 15.11.2019; Beginn: 20.30 Uhr

 

Falk (D)

Ich reg mich nicht mehr auf Neues Album „Live Power“
Liedermacher

Manchmal bedarf es einer Lüge, um die Wahrheit ans Licht zu bringen: „Ich reg mich nicht mehr auf“ - so der Name von FALKs neuer Deutschland-Tournee im Jahr 2019. Ein Titel, mindestens so ernst gemeint wie das zugehörige Bild - auf dem der Musikkabarettist eine Gitarre in tausend ironisch-ikonische Splitter zerspringen lässt. Denn natürlich regt der Wahlberliner sich noch auf: Lieder zu machen, die zerstören, was sich an Unfug und Verbohrtheit in den Köpfen dieses Landes so festsetzt - dafür ist FALK überhaupt erst angetreten. Ob das im fremden oder im eigenen Kopf passiert, ist ihm dabei völlig egal. Es wird zerschmettert, was zerschmettert werden muss. Der Zorn wird Therapie, der Witz wird Reinigung und die Melancholie wird ein Vergnügen, wenn FALK, nur von Gitarre begleitet, seine beneidenswerte Boshaftigkeit auf die Welt loslässt. Dass diese unsicheren Zeiten umso treffsicherere Pointen benötigen, wird jedem bewusst, der FALK live erleben darf. Hier wird der Zeitgeist exorziert, wie es seit jeher Aufgabe der großen Liedermacher gewesen ist. Ob „Birkenstock-Nazis“ oder Sätze wie „ein ganz einfaches Mittel, um jede Beziehung zu beenden: Ehrlichkeit“; Falk zielt und trifft mit seinen Witzen ebenso wie mit seiner tänzelnden Schwermut. FALK live 2019 – Endlich mal ein echter Grund sich aufzuregen!

 

www.musikkabarett-falk.de

 

VvK & ermäßigt: 10,-€ (+ Geb.) / Ak: 13,-€

Bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler und Studenten, Freiwilligendienstler, Azubis etc.  Karten zum ermäßigten Eintrittspreis.

Konzert im Dunkeln

Regina Mudrich spielte auf Konzerten ehe sie Lesen oder Schreiben konnte. Im Frühförderungsprogramm der DDR wurde sie streng klassisch zur Violinistin ausgebildet. Sie besuchte die Spezialschule für Musik der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar und war Schülerin von Prof. Hasch. Nach einem Studium für Musik, Musikwissenschaft, Kunst und Geschichte in Weimar, Hannover und Oldenburg öffnete sie ihren musikalischen Horizont und begann frühe Bluesmusik, Rock und Folk-Music zu spielen und Künstler der verschiedenen musikalischen Genres zu begleiten - ihr Spektrum reicht von Experimenteller Musik über Folk, Rock, Blues, traditionellem Jazz bis hin zur Klassik. Sie überzeugt durch ihr sensibles und facettenreiches Improvisationsgeschick.

 

Regina spielte mit verschiedenen internationalen Künstlern aus verschiedenen musikalischen Genres zusammen, wie zum Beispiel Marco Marchi And The Mojo Workers (CH), Brett Hunt (AUS), Depui (NO), Kirsten Thien (USA), Sofia Talvik (SE), David Evans (USA), Eleanor Ellis (USA), Todd Day Waits Pigpen (USA), Mats Hedberg (SE), Elisabeth Cutler (USA/IT), Lucy Ward (UK), Marco Testony (IT) und Tony Esposito (IT) um nur einige wenige zu nennen. Sie nahm 2003 und 2008 Alben mit dem Rialto Salon Quartett auf, eine davon ein Livemitschnitt in der Berliner Philharmonie. In den vergangenen Jahren arbeitete sie an mehreren CD-Produktionen verschiedener Blues-, Folk- und Rockmusiker mit. 

KONZERT IM DUNKELN Mit Regina Mudrich (Violine ) und Martin Zemke (Gitarre&Bass)

Am Abend des 15.11.19  lädt die ev. ref. Kirchengemeinde Neuenkirchen zu einem Konzert im Dunkeln ein. Regina Mudrich spielt auf ihrer Violine, im Dunkeln durch die Kirche schreitend, Eigenes und Musik aus verschiedenen Epochen. Ein Hörerlebnis der besonderen Art, denn im Gegensatz zu bekannten Konzerteindrücken wird der Ton in der Dunkelheit „auf Wanderschaft gehen“ und deshalb ganz neu erlebt werden. Martin Zemke wird sie dabei an der Gitarre begleiten. Es wird ein meditativer Konzertgenuss, der sich ganz auf das Gehör fokussiert. Die Zuhörer werden weder die anderen Teilnehmenden noch die Musiker sehen, so wie auch die Musiker selbst sich in der Dunkelheit nicht sehen werden. Es ist eine neue Entdeckung des Hörens ohne die Ablenkung durch visuelle Eindrücke. Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Dauer(1 Stunde ohne Pause)

Schwanewede-Neuenkirchen

15.11.2019
20:00 Uhr
Konzert Bundesjazzorchester

Am 15. November gastiert das Bundesjazzorchester (BuJazzO) unter der Leitung von Niels Klein gemeinsam mit israelischen Musikern und einem multimedialen Konzertprogramm zum 100. Bauhaus-Jubiläum in der Alten Feuerwache Mannheim.

Mit Unterstützung und auf Einladung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat präsentiert das Bundesjazzorchester am 17. November gemeinsam mit Studenten des Center for Jazz Studies am Israel Conservatory of Music Tel Aviv in einer gemischten deutsch-israelischen Bigband mit Vokalensemble das Stummfilmprogramm „Klingende Utopien – 100 Jahre Bauhaus“.

Gemeinsam mit der Eastman School of Music (USA) und dem Archiv des George Eastman Museum Rochester (USA) wurden acht mustergültige Filme von Bauhausprotagonisten bzw. mit Bauhausbezug aus der Zeit der 20er und 30er Jahre ausgewählt, auf deren Basis aktuelle Kompositionen renommierter deutscher und amerikanischer Jazzkomponisten entstanden sind:

•             Ansgar Striepens: „Der Sieger – Excelsior unverwüstlich“ (Walter Ruttmann)

•             Ansgar Striepens: „Das Ornament des verliebten Herzens“ (Lotte Reiniger)

•             Ansgar Striepens: „Das Geheimnis der Marquise“ (Lotte Reiniger)

•             Christopher Dell:  „Lichtspiel“ (László Moholy-Nagy)

•             Gebhard Ullmann: „Berliner Stillleben“ (László Moholy-Nagy)

•             Bill Dobbins: „Marseille Vieux Port“ (László Moholy-Nagy)

•             Julia Hülsmann: „Großstadt-Zigeuner“ (László Moholy-Nagy)

•             Niels Klein: „Lobsters“ (László Moholy-Nagy)

•             Oliver Schneller: „White City“

24. Nürnberger Gitarrennacht

Mit dem diesjährigen Motto „Meet the East!“ erinnert Organisator Stefan Grasse ganz bewusst an das legendäre Nürnberger Jazz-Ost-West-Festival. Eingeladen sind angesagte Vertreter der östlichen Gitarrenszene aus den Bereichen Weltmusik, Jazz, Fingerstyle und Klassik.

Evgeni Finkelstein aus Moskau, der „Wladimir Horowitz der klassischen Gitarre“, gewann zahlreiche internationale Wettbewerbe und widmet sich der russischen Gitarrenmusik des 20. Jahrhunderts. Der Ungar Sandor Szabo gilt in der Gitarrenwelt als Philosoph und Weltmusik-Experte. Mit seiner ungewöhnlichen Bariton-Klassikgitarre präsentiert er eine Melange aus atmosphärischer New-Age-Music und Jazz-Standards. Alexei Belousov aus Israel huldigt mit seinen Kompositionen „Bakerioso“ und „Evansiana“ den großen Jazz-Idolen Chet Baker und Bill Evans. Der erst 21-jährige Alexandr Misko wurde über YouTube binnen kürzester Zeit zum Social-Media-Phänomen und Next Big Star des Fingerpicking-Handwerks: Bereits über 18 Millionen Mal wurden seine originellen Versionen von Michael Jacksons „Billie Jean“ und George Michaels „Careless Whisper“ geklickt.


Stefan Grasse in Kooperation mit der Tafelhalle, gefördert von der Werbeagentur Gillitzer, dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg, dem Bezirk Mittelfranken und dem Gitarrenverein Saitenwirbel e.V.

Nürnberg

15.11.2019
20:00 Uhr
Berni Mayer liest "Ein gemachter Mann"

Darauf hat Robert Bley eine Ewigkeit gewartet: Die Schule ist vorbei, endlich kann er weg von zu Hause, raus aus der Gärtnerei seines Vaters, und das tun, was er schon immer tun wollte. Was auch immer das sein soll. Auf jeden Fall in die Stadt ziehen und studieren, eine eigene Wohnung finden, neue Freunde, eine neue Band - und vor allem: die richtige Freundin, am besten eine Psychologin. Dabei sind die Mädchen aus der Stadt für Robert die reinste Naturgewalt, der er nicht immer standhalten kann. Mit Antonia Brandt erlebt Robert seine eigene sexuelle Revolution. Seine Band Herman Lush hat tatsächlich Erfolg, Robert wird gefragter Barkeeper, und das Lehramtsstudium ödet ihn zwar an, fällt ihm aber einigermaßen leicht. Besser kann es im Grunde nicht mehr werden. Dann aber beschließt das Leben kurzerhand und radikal, die Erfolgs- und Abenteuerspur in die andere Richtung zu lenken. Mit herausragendem Gespür für Zwischentöne fängt Berni Mayer ein Lebensgefühl ein, das gleichermaßen von Optimismus, Melancholie und Larmoyanz durchdrungen ist. Ein hochkomischer wie auch warmherziger Roman über das menschliche Miteinander und darüber, was passiert, wenn man im Grunde nur noch an einer Sache scheitern kann: den eigenen Erwartungen.

Berni Mayer, geboren 1974 in Mallersdorf, Bayern, hat Germanistik und Anglistik studiert, war Redaktionsleiter bei MTV und VIVA Online und hat für das Label Mute Records gearbeitet. Berni Mayer lebt mit seiner Familie in Berlin. Er ist Autor und Journalist und arbeitet für diverse Podcasts. Bei DuMont sind 2016 sein Roman Rosalie  und 2019 Ein gemachter Mann erschienen.

Regensburg

15.11.2019
20:00 Uhr
Die Big Band der Bundeswehr und Eric Marienthal -

Die Big Band der Bundeswehr: auch 2019 wieder auf exklusiver Clubtour

Schon zum zweiten Mal geht Deutschlands Showorchester Nr. 1 auf exklusive Clubtour.
Weg von den Konzerthallen, den großen Galabällen, dem Bundespräsidentenfest oder der eigenen großen Open-Air Bühne, führt die Tournee der Band nun mitten in die intime Atmosphäre der Jazzclubs.

Wie schon 2018, zeigt die Big Band der Bundeswehr auch in diesem Jahr in ihrem Clubprogramm, was musikalisch in ihr steckt: eine Besetzung handverlesen aus den feinsten Jazzsolisten des Landes. Mit dabei: ein Notenkoffer vollgepackt mit exklusiven groovigen, swingenden und jazzigen Arrangements, bei denen alle Musiker des Orchesters ihr ganzes Können zeigen.
Dabei verzichtet die Band bewusst auf die große Bühnentechnik und stellt den puren Livemusiksound in den Vordergrund. Pulsierende Soli und rasante Tempi, einfühlsame Balladen, sowie kommunikative Interaktion unter den Solisten gepaart mit swingenden Bandtuttis lassen die Herzen eines jeden Jazzfans höher schlagen. Die Big Band der Bundeswehr so hautnah zu erleben, ist ein Erlebnis für sich.

Auch in diesem Jahr hat die Big Band der Bundeswehr einen hochkarätigen Top Act an ihrer Seite: den amerikanischen Ausnahmemusiker, Grammygewinner und Saxophonisten Eric Marienthal.
Erics eigene Bandprojekte sind von seinem warmen, souligen und immer groovigen Saxophonsound geprägt. Seine musikalische Vita ist durchzogen vom Who is Who der amerikanischen und internationalen Jazz- und Popmusik. Von Chick Corea als junger Musiker entdeckt, spielte Marienthal einige Jahre in dessen berühmter Electric Band, gewann mit ihr 2 Grammys, um dann auch als Solokünstler bis heute 14 Solo-CDs aufzunehmen.
Als Solist oder Sideman musizierte er mit George Duke, Dave Grusin, Lee Ritenour, der GRP All-Star Big Band, B.B. King, Billy Joel, Stevie Wonder, Sir Elton John, Barbra Streisand und Burt Bacharach, um nur einige zu nennen.

Die Big Band der Bundeswehr und Eric Marienthal spielen in diesem einmaligen Programm neu interpretierte Klassiker aus dem American Songbook, sowie eigens für diesen Abend geschrieben Kompositionen.

DEM ANDENKEN EINES ENGELS

WERKE VON ANTON WEBERN, THEODOR W. ADORNO, ALBAN BERG, JENS KLIMEK, AXEL GEBHARDT

Zsolt-Tihamér Visontay | Violine
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Leitung: Jan Michael Horstmann

Ein Kaleidoskop der Klänge,  geschaffen von sieben Komponisten aus Barock, Romantik, klassischer Moderne bis zur neuen gegenwärtigen Musik, gespielt von den engagierten MusikerIinnen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck. Höhepunkt des Konzertes ist das zu Herzen gehende Violinkonzert von Alban Berg „Dem Andenken eines Engels“, das der viel zu früh verstorbenen „engelsgleichen“ Manon Gropius (Tochter von Walter Gropius und Alma Mahler) gewidmet ist. Deren mit großer Geduld ertragenes Leiden hat Alban Berg in tief empfundener Musik mit großer Symbolkraft gestaltet.

Gespielt wird das Konzert von dem in Schönebeck geborenen und international erfolgreich wirkenden Geiger Zsolt-Tihamér Visontay, dem Preisträger des Musikpreises Sachsen-Anhalt 2018. Freuen Sie sich auf das Violinkonzert von Alban Berg, der mit dem Konzert Manon Gropius ein klingendes Denkmal gesetzt hat und die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jan Michael Horstmann.

Programm

Theodor W. Adorno (1903-1969) „Kinderjahr". Sechs Stücke aus op. 68 von Robert Schumann, für kleines Orchester gesetzt.

Jens Klimek (*1984)  Apsis. Neue Komposition für Kammerorchester

Anton Webern (1883-1945)  Johann Sebastian Bach: Fuga (2. Ricercata) a sei voci aus „Das musikalische Opfer“. Für Orchester gesetzt von Anton Webern. 

Axel Gebhardt  (*1962 )   „… unerschütterlich treu“. Requiem für Pjotr O. Tschonkuschow

Alban Berg (1885-1935)  Violinkonzert Dem Andenken eines Engels


12,- / erm. 9,- €
nur Abendkasse

Magdeburg

15.11.2019
19:30 Uhr
Zeitgespräche || Navid Kermani | Morgen ist da - Reden

Für viele zählt Navid Kermani zu den einflussreichsten Denkern Deutschlands. In seiner Laudatio zur Verleihung des Cicero-Rednerpreises hob der Tübinger Literaturwissenschaftler Gerd Ueding hervor: „In die rhetorische Linie, die von den großen antiken Rednern bis in die Zukunft eines wirklich geeinten Europa reicht, gehört Navid Kermani an prominenter Stelle.“
Navid Kermanis jüngste Veröffentlichung versammelt nun seine bedeutendsten Reden aus den vergangenen zwanzig Jahren und bringt damit eine der ältesten Gattungen der Literatur zu neuer Geltung. Darunter befinden sich unter anderen seine berühmte Rede im Bundestag zum Grundgesetz und die Dankrede zum Friedenspreis in der Paulskirche.
Navid Kermani scheut in seinen großen Reden keine Herausforderung und fordert damit auch seine Zuhörer heraus, sich von bekannten Denkmustern zu lösen. In seinem ureigenen Spannungsfeld von klassischer deutscher Literatur, islamischer Mystik, amerikanischer Gegenkultur und europäischem Geist findet Kermani immer neue Gedankenbögen, die auch den Leser bis zur letzten Zeile fesseln.

Moderation Susanne Lüdtke

Lesung Robert Rozic

In Zusammenarbeit mit Buchhandlung Osiander

Esslingen

15.11.2019
19:30 Uhr
Zwischen Haltung und Unterhaltung: Der Kritiker als Journalist, Spezialist und Zirkulationsagent

Pecha Kucha-Abend mit Irina Bondas | Eric Ehrhardt | Jan Kuhlbrodt | Regina Menke | Patty Nash | Marcus Neuert | Florian Neuner | Michael Wolf | Thomas Hashemi | Moderation Hendrik Jackson | Gastreferentin Beate Tröger

Im September-Workshop unter der Leitung des Kritikers Gregor Dotzauer standen eine Rezension von Gerhard Falkners aktuellem Gedichtband Schorfheide: Gedichte en plein air (Berlin Verlag 2019) und Alice Oswalds 46 Minuten im Leben der Dämmerung (S. Fischer 2018) zur Auswahl. Kritiken schreibend, ging es um die Frage, welchen Anforderungen ein Rezensent, eine Rezensentin zu genügen hat: Sind es Anforderungen, die von außen an sie herangetragen werden oder innere Kriterien? Ist er Zirkulationsagent und Jongleur inmitten von Umwälzungen der Medienlandschaft? Zwischen Haltung und Unterhaltung schält sich die pointierte Kritik hervor, die dann von den TeilnehmerInnen in ein Pecha-Kucha-Format übertragen wurde, das Text und Bild verbindet. In seiner Textlänge entspricht es dem gängigen Rezensions format. So entstehen interessante Reibungen zwischen den Formaten. Zudem gibt Beate Tröger einen pointierten Ausblick auf den kommenden Workshop: Kritik zwischen Wertung und Auslegung.

Die Akademie zur Lyrikkritik ist ein Projekt des Hauses für Poesie in Kooperation mit der Plattform lyrikkritik und wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Eintritt: 6/4 €

Musik-Verein Oelde - Capella Loburgenis - Nordwestdeutsche Philharmonie

FRANZ VON SUPPÉ schrieb das Requiem zum Gedenken an den 1850 verstorbenen österreichischen Theaterdirektor Franz Pokorny. Verschiedene Stilebenen - traditioneller Kirchenstil, italienische Oper sowie die Folklore Österreich-Ungarns - prägen die Partitur dieses Requiems, das den theologisch-liturgischen Rahmen einhält.



Freitag, 15. November 2019 - 19:30 Uhr



Ausführende:

DIE NORDWESTDEUTSCHE PHILHARMONIE - mit Sitz in Herford - ist eines der drei Landesorchester in NRW. 1950 wurde dieser Klangkörper als Städtebundorchester mit dem Auftrag gegründet, die Musiklandschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe zum Blühen zu bringen. Regional verankert und international gefragt, nimmt es mit seinen jährlich rund 130 Konzerten in Deutschland und Europa eine feste Position im Konzertbetrieb des Landes ein.

Der MUSIK-VEREIN OELDE wurde 1907 gegründet und nach dem 2. Weltkrieg vom Unternehmer Rudolf Haver wieder neu initiiert. Dieser stattete den Chor finanziell mit einer eigenen Stiftung aus, um die Aufführung großbesetzter Oratorienwerke in seiner Heimatstadt zu ermöglichen. Die CAPELLA LOBURGENSIS wurde 1993 als Eltern-Lehrer-Schüler-Chor des Gymnasium Johanneum, die Loburg, gegründet und stellt die Spitze einer durchgängigen Chorarbeit am bischöflichen Internatsgymnasium in Ostbevern dar.



MATTHIAS HELLMONS studierte Schulmusik, Katholische Theologie und das künstlerische Hauptfach Dirigieren in Detmold und Paderborn. Er leitete den Chor der Nordwestdeutschen Philharmonie, den Städtischen Musikverein Paderborn und aktuell den Musik-Verein Oelde und die von ihm gegründete Capella Loburgensis. Gemeinsam mit der Nordwestdeutschen Philharmonie führte er in den letzten dreißig Jahren nahezu alle großen Werke der Oratorienliteratur auf. Darüber hinaus arbeitet er zusammen mit der Neuen Philharmonie Westfalen, der Philharmonia Hungarica und dem Detmolder Kammerorchester.


Siegfried und Joy

Simsalabim – in den letzten zwei Jahren haben sich Siegfried & Joy vom Magic Underground ins Herz der ernstzunehmenden Zauberszene katapultiert! Und das war alles andere als ein Trick: Mit charmanter Zauberkunst, ungezügeltem Humor und bis in die letzte Zauberstabspitze verblüffend, veranstalten sie zurzeit die wohl unterhaltsamste Zaubershow des Landes. 

Wenn Siegfried & Joy Gegenstände schweben lassen, mystische Teleportationen vollführen oder die Gedanken ihres Publikums lesen, wird schnell klar, dass sie ihre Kunst beherrschen. Dennoch bleiben ihre Auftritte vor allem eine funkelnde Alternative zu den herkömmlichen Zaubershows – mit Herz, Spontanität und einer großen Portion Selbstironie holen sie selbst Zauberskeptiker ab und zeigen, dass Zauberei alles andere als antiquiert und eingestaubt sein kann. Ob dabei ein Gast zum Zauberstar gekürt wird, das Publikum gemeinsam einen Trick vollführt oder ob sie ihre Kunststücke in sagenhafter Slo-Mo erklären: Faszinierend, abwechslungsreich und dabei immer in Kontakt mit dem Publikum, nehmen die Disco-Magier jeden mit auf ihre magische-glitzernde Reise!


Bremen

15.11.2019
19:30 Uhr
Stuttgarter Hymnus-Chorknaben / Rainer Homburg

Instrumentalisten

Heinrich Schütz 
Musikalische Exequien

Johannes Brahms 
Fest- und Gedenksprüche

Felix Mendelssohn Bartholdy  
Motetten


Passend zum November als Monat des Totengedenkens stellen Rainer Homburg und seine Stuttgarter Hymnus-Chorknaben in ihrem Stunde-Konzert 2019 eine der kunstvollsten und innigsten Trauerkompositionen der Musikgeschichte ins Zentrum ihres Programms: die Musikalischen Exequien, ein deutsches Requiem, das Schütz (1585–1672) in dunkler Zeit, mitten im 30-jährigen Krieg, für das fürstliche Begräbnis seines Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß komponierte – eine tröstliche Musik voller Glaubenstiefe und Jenseitsgewissheit. Wie schön, dass so viele Knaben und junge Männer auch solche Musik in Proben und Konzerten intensiv kennenlernen und in ihren musikalischen Erfahrungsschatz aufnehmen können.


Karten
freie Platzwahl, flexibel einsetzbar (außer Sonderkonzerte)
Einzelkarte: 9 Euro (erm. 4,50 Euro für Schüler, Studenten, Schwerbehinderte)
Zehnerkarte: 72 Euro (erm. 36 Euro)
Vorverkauf: Infostand in der Stiftskirche (Mo-Do 10-19h, Fr-Sa 10-16h) 
Abendkasse: freitags ab 18.30 Uhr (immer ausreichend Karten vorhanden)
Bonuscard+Kultur-Inhaber erhalten an der Abendkasse eine Freikarte.

Stuttgart

15.11.2019
19:00 Uhr
Spätere Scheidung nicht ausgeschlossen. Heitere Szenen (mehr als) einer Ehe

Ehen werden im Himmel geschlossen. Deshalb fallen nach der Hochzeit auch so viele aus allen Wolken! Hand aufs Herz: Haben Sie auch schon mal ans Heiraten gedacht, oder es vielleicht sogar getan? Und das, obwohl Sie schon vorher wussten, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen?
Mal schnell entschieden, mal mit Bedacht gewählt, mal für immer und ewig, ein anderes Mal nur eine Station von vielen – die Ehe hat zahlreiche Gesichter! Ist sie, wie Kierkegaard glaubt, die wichtigste Entdeckungsreise, die der Mensch unternehmen kann? Oder, wie Woody Allen meint, nur der Versuch, zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die man alleine nie gehabt hätte?
Sabine Paas begibt sich in ihrer heiter-besinnlichen OHRaufführung über die Liebe und ihre ehelichen Bahnen auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage und durchstreift dabei Texte von Georg Kreisler, Kurt Tucholsky, Ephraim Kishon u.a. Ob diese Suche im siebten Himmel oder vor dem Scheidungsrichter endet, entscheidet das Publikum!

Sabine Paas lebt und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Chansonsängerin in Köln. Neben ihrer Tätigkeit für verschiedene Theater, Rundfunksender und Hörspiele gründete die studierte Theaterwissenschaftlerin 1999 das Vorlese- und Rezitationstheater „Lesen & Lauschen“.

Iserlohn-Letmathe

15.11.2019
19:00 Uhr
SÂNTANA - Mega-Cities der Bronzezeit im rumänischen Banat, 15.11.19, Prof. Dr. R. Krause, Goethe-Uni Frankfurt

Freitag 15.11.2019 um 19 Uhr, Einlass 18:30

Campus Westend, Hörsaalzentrum, 3. OG, Saal 10

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen Frankfurt lädt ARO der Rumänische Kulturverein e. V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften - Vor- und Frühgeschichte zu einer spannenden Vortragspräsentation herzlich ein.
 

In einem reich bebilderten Vortrag präsentiert Prof. Dr. Rüdiger Krause die neuen archäologischen Forschungen und Ausgrabungen in zwei befestigten Großsiedlungen der jüngeren Bronzezeit am Unterlauf des Mureş am Ostrand des Karpatenbeckens. Diese erreichten eine ungewöhnliche Größe: Corneşti-larcuri, südlich des Mureş Flusses bei der Stadt Timişoara, ist mit ihrer umschließenden Fläche von 17 Km² die größte bronzezeitliche Befestigung Europas. Nördlich des Mureş und 40 km nördlich von Arad liegt eine weitere knapp 10 Hektar große Befestigung: Sântana. Beide Befestigungen dürften nach C14-Datierung im 14. Jh. v. Chr. errichtet worden sein.

Im gleichen Jahrhundert dürften die Befestigungen durch Brand zerstört worden sein. Ein Umstand, der für künftige Fragestellungen nicht nur zum allgemeinen Verständnis der Mega-Sites beitragen dürfte, sondern auch einen Beitrag zur regionalen spätbronzezeitlichen Siedlungsdynamik, zu den Gesellschaftsstrukturen oder ökonomischen Aspekten liefern dürfte. Die Bedeutung und Funktion dieser Mega-Sites dürfte in ihrer Lage entlang des Mureş begründet sein, denn der aus den Ostkarpaten kommende Mureş ist der wichtigste Fluss Siebenbürgens. Entlang des Flusses kommen alle wichtigen Rohstoffe wie Gold, Kupfer, Eisen und Salz vor. Die befestigten Großsiedlungen haben den Warenfluss nach Westen entlang des Mureş kontrolliert. Nicht zuletzt erwachsen hieraus ganz neue Perspektiven für die Beurteilung prähistorischer Konflikte, die im Fokus des LOEWE-Programmes stehen. Damit bieten sich vielleicht Ansätze auch für die Entzerrung aktueller Konflikte.

Dr. Rüdiger Krause ist Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main. Prof. Krause forscht u. a. an der bronzezeitlichen Befestigung in Bernstorf, im Montafon, sowie in Olgino im Trans-Ural. Er ist Mitherausgeber der Frankfurter Archäologischen Schriften. Zusammen mit Svend Hansen ist er Leiter des LOEWE-Projektes an der Goethe-Universität Frankfurt, mit dem Schwerpunkt "Prähistorische Konfliktforschung", LOEWE: Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz.

Beim anschließenden Buffet im 3. OG des Hörsaalzentrums werden rumänische Spezialitäten und Getränke angeboten und die Diskussionen zum Thema des Abends fortgeführt.
Vor oder nach der Veranstaltung empfehlen wir Ihnen, das monumentale Hauptgebäude der Universität, ein Wahrzeichen der Frankfurter Architektur der 30-er Jahre, zu besuchen: https://de.wikipedia.org/wiki/I._G.-Farben-Haus.

Der Eintritt ist frei. Ab 12 Jahren.
U-Bahn Holzhausenstraße; Parkmöglichkeiten auf der Füstenbergerstraße und Bremerstraße, www.uni-frankfurt.de/63536775/Sicher_über_den_Campus_der_GU_Faltplan.pdf

Prof. Dr. Rüdiger Krause, 069-798 3212 0, 
ARO Rumänischer Kulturverein Frankfurt e. V.
Alicestr. 11, 63075 Offenbach
069-8600 7374, www.aro-rhein-main.de
Brândusa Massion, 

Die Goethe-Universität ist eine forschungsstarke Hochschule der europäischen Finanzmetropole Frankfurt. Lebendig, urban und weltoffen besitzt sie als Stiftungsuniversität ein einzigartiges Maß an Eigenständigkeit.

Hauptziel von ARO Rumänischer Kulturverein Frankfurt & Umgebung e. V. ist die Förderung der rumänischen Sprache, Kunst und Kultur, sowie die Erhaltung von Traditionen für Mitbürger mit rumänischen Wurzeln. Deutschkurse für Neuankömmlinge, Aktivitäten für Kinder u. a. werden ebenfalls angeboten. Darüber hinaus engagiert sich der Verein für den kulturellen Austausch zwischen Menschen verschiedener kultureller Hintergründe. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Frankfurt und in Offenbach präsentiert der Verein rumänische Filme, stellt hiesige Künstler vor oder veranstaltet Vorträge zu aktuellen Themen in deutscher, gelegentlich auch in französischer Sprache, um die rumänischen Werte und Auffassungen den Mitbürgern in Deutschland näher zubringen. ARO ist gemeinnützig und wird von seinen Mitgliedern ehrenamtlich getragen.

Frankfurt

15.11.2019
18:30 Uhr