Freitag, 24.01.2020 um 20:30 Uhr
bis Samstag, 25.04.2020 um 20:30 Uhr

Schloss Ettlingen
Schlossplatz 3
76275 Ettlingen




Nachtcafè Abonnement 2019/20

Buchen Sie aus 9 Veranstaltungen 5 zum Preis von 4 !!!

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zkm_gameplay

Die legendäre Spieleplattform des ZKM »ZKM_Gameplay« startet mit »zkm_gameplay. the next level« eine Neuauflage.

Alle GamerInnen, aber auch BesucherInnen, die bislang kaum Erfahrung mit Computerspielen haben, sind zum informativen, kritischen und kreativen Austausch – und natürlich zum Spielen – in die Ausstellung eingeladen. 

Das neue Konzept basiert nicht nur auf den Erfahrungen des »ZKM_Gameplay«, sondern auch auf der Ausstellung »Games and Politics«, die seit 2017 in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut auf allen Kontinenten zu sehen ist.

Medium der digitalen Gesellschaft
Dass das Computerspiel sich zu einem Leitmedium entwickelt hat, ist heute kaum mehr eine gewagte These über den Stellenwert des interaktiven und multimedialen Mediums. Es hat sich weit von seinen Ursprüngen als Laborexperiment und Spielzeug entfernt und ist »das« Medium der digitalen Gesellschaft geworden, zwischen Pop-Kultur, Unterhaltung und Kunst. 

Karlsruhe

30.09.2020
Her Royal Highness Princess Elizabeth

Bei ihrer Geburt am 22. Mai 1770 trug Elizabeth den Titel einer Königlichen Prinzessin von Großbritannien und Irland, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg. Ihr Vater König George III. stammte aus dem Hause Hannover, ihre Mutter Charlotte war eine geborene Prinzessin von Mecklenburg-Strelitz. Mit 14 Geschwistern wuchs Elizabeth in Buckingham House, in Windsor, in Frogmore House und anderen Schlössern auf, wo sie früh mit den Kunstsammlungen ihrer Vorfahren in Berührung kam und die Interessen ihrer Eltern für Architektur, Malerei und Gartenkunst aufnahm.

Elizabeth galt als die begabteste der Königskinder, die alle eine gediegene künstlerische Ausbildung erhielten. Von ihrer Familie wurde sie die „Muse“ genannt, denn sie kannte sich nicht nur mit allen malerischen und graphischen Techniken aus,  sie war auch eine der bedeutendsten Silhouettenschneiderinnen ihrer Zeit. Nicht zuletzt war sie ebenfalls architektonisch und innenarchitektonisch tätig.
Schon in früher Jugend legte Elizabeth den Grundstock für ihre umfangreiche und vielfältige Sammlung, die sie testamentarisch dem Hause Hessen-Homburg überließ. Dessen letzte Nachfahrin, Fürstin Caroline Reuß älterer Linie (1819-1872), erbte viele Jahre nach Elizabeths Tod etwa die Hälfte ihrer ehemals 15.000-20.000 Blätter umfassenden Graphiksammlung, aber nicht einmal ein Zehntel ihrer Bücher. Seit 1922 wird dieser Nachlass in der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung bewahrt.

10 bis 17 Uhr, Pfingstmontag geöffnet

Greiz

30.09.2020
Solidaritätsticket - STIMMEN Festival (es findet keine Vorstellung statt)
Burghof und SAK Altes Wasserwerk starten #seidabei Soliticket
Eintritt zu fiktiver Veranstaltung als finanzielle Hilfe der beiden lokalen Kulturinstitutionen in Lörrach

Das öffentliche Kulturleben in und um Lörrach ist – wie auch in anderen Städten – seit mehreren Wochen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 vollkommen zum Erliegen gekommen. Damit sind auch für die Kulturveranstalter unversehens sämtliche Einnahmemöglichkeiten weggebrochen.
In Krisenzeiten wächst aber auch der Sinn dafür, was menschliche Gemeinschaft ausmacht: Unser Publikum und wir – der Burghof sowie das SAK Altes Wasserwerk – sind in der Kultur verbunden. Mit dem Kauf eines #seidabei Solitickets können Unterstützer dazu beitragen, dass die beiden Kulturinstitutionen in Lörrach auch in Zukunft ein breit gefächertes, hochwertiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm präsentieren können.
Mit dem #seidabei Soliticket zur Unterstützung der Kultur vor Ort kaufen Kulturunterstützer ein Ticket für eine rein ideelle Veranstaltung. Sie findet in der Realität nicht statt – daher auch die Bitte, daheim zu bleiben. Genau von dort aus kann das Publikum uns mit dem #seidabei Soliticket direkt unterstützen und reiht sich mit dem Ticketkauf in den Unterstützerkreis des SAK Altes Wasserwerk sowie des Burghofs ein. Denn in Zeiten der Krise wächst auch die Verbundenheit.
Eric Bintz, Bereichsleiter der SAK Altes Wasserwerk gGmbH, sieht in der neuen Unterstützungsmöglichkeit ein denkbar einfaches, aber wirkungsvolles Mittel zur Hilfe der Lörracher Kulturinstitution. „Das #seidabei Soliticket ist eine wertvolle Ergänzung, um dem SAK auf dem Weg durch diese schwierige Zeit zur Seite zu stehen.“

„Kulturinstitutionen sind durch das Veranstaltungsverbot im Zuge der Eindämmung des Corona-Virus finanziell in starker Bedrängnis. Wir spüren aber gleichzeitig auch, wie eng die Freundinnen und Freunde des Burghofs mit uns verbunden sind. Das zeigen zahlreiche Nachfragen, wie man dem Burghof in der jetzigen Situation unter die Arme greifen kann. Ich freue mich, dass wir mit dem #seidabei Soliticket nun eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen haben, uns ganz unkompliziert zu helfen“, so der Burghof-Geschäftsführer und Künstlerischer Leiter Markus Muffler.
Critical Zones

Lange blieben die Reaktionen der Erde auf unser menschliches Handeln unbeachtet, doch spätestens mit der Protestbewegung Fridays for Future ist die Klimakrise in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Die Gedankenausstellung »CRITICAL ZONES« lädt dazu ein, sich mit der KRITISCHEN Lage der Erde auf vielfältige Art und Weise zu befassen und neue Modi des Zusammenlebens zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

Mittlerweile ist sich jede/r der existentiellen Bedrohung unserer (gemeinsamen) Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde bewusst, doch nur sehr wenige besitzen eine Vorstellung davon, wie sie mit dieser neuen KRITISCHEN Situation umgehen sollen. Die BürgerInnen vieler entwickelter Länder wirken desorientiert; fast so, als würde man von ihnen verlangen, auf einem neuen Terroir – einer neuen Erde – zu landen, deren Reaktionen auf ihr Wirken sie lange ignoriert haben.

Die Erde als Netz aus KRITISCHEN ZONEN
Wir möchten folgende Hypothese aufstellen: Der beste Weg zur Kartierung dieser neue Erde besteht darin, sie als ein Netz von KRITISCHEN ZONEN zu betrachten. Von verschiedensten Lebensformen im Laufe der Zeit erschaffen, bilden diese KRITISCHEN ZONEN eine nur wenige Kilometer dünne Oberfläche. Jene Lebensformen hatten die ursprüngliche Geologie der Erde völlig verändert, bevor die Menschheit sie in den letzten Jahrhunderten noch einmal verwandelte.

Im Laufe der Jahre haben WissenschaftlerInnen zahlreiche OBSERVATORIEN zur Untersuchung dieser KRITISCHEN ZONEN eingerichtet. Sie haben uns die komplexe Zusammensetzung und die extreme Zerbrechlichkeit dieser dünnen Haut der Erde vor Augen geführt, in der alle Lebensformen – auch die Menschen – zusammenleben müssen. Sie haben die Geowissenschaften auf vielfältige Weise erneuert, auf Wegen, die auch die Zustimmung Alexander von Humboldts gefunden hätten.

Eine neue Hinwendung zum IRDISCHEN
Zunehmend erkennen WissenschaftlerInnen, KünstlerInnen, AktivistInnen, PolitikerInnen und BürgerInnen, dass sich die Gesellschaft nicht allein an den Bedürfnissen der Menschheit orientieren darf, sondern wieder IRDISCH werden muss, wenn sie keine Bruchlandung hinlegen möchte. Das Projekt »Moderne« befindet sich seit Langem in vollem Gange, ohne Rücksicht auf die Grenzen des Planeten. Plötzlich jedoch gibt es eine allgemeine Hinwendung zur Erde und eine neue Aufmerksamkeit dafür, wie Lebewesen sie bewohnen könnten. In der POLITIK geht es nicht mehr nur darum, dass Menschen allein und ausschließlich für sich selbst Entscheidungen treffen, vielmehr ist POLITIK zu einem wesentlich komplexeren Unterfangen geworden. Neue Formen der Bürgerschaft und neue Arten der Aufmerksamkeit und Fürsorge für Lebensformen sind notwendig, um einen gemeinsamen Grund zu schaffen.

Die Ausstellung als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN
Über einen Zeitraum von fünf Monaten veranstaltet das ZKM eine Ausstellung, die im kleinen Maßstab das Modell einer neuen Räumlichkeit sowie die Vielfalt der Beziehungen zwischen den dort lebenden Lebensformen simuliert. Sie dient als OBSERVATORIUM DER KRITISCHEN ZONEN, in dem sich die BesucherInnen mit der neuen Situation vertraut machen können. Diese besondere Kombination aus Gedankenexperiment und Ausstellung wurde von Bruno Latour und Peter Weibel im Rahmen ihrer bisherigen Zusammenarbeit am ZKM entwickelt. »Iconoclash« im Jahr 2002, »Making Things Public« im Jahr 2005 und »Reset Modernity!« im Jahr 2016 bilden die drei vorherigen »Gedankenausstellungen«, die sich aus ihrer intensiven, inzwischen zwanzig Jahre währenden Arbeitsbeziehung ergaben.

Karlsruhe

30.09.2020
PETER PAUL RUBENS

Peter Paul Rubens ist unbestritten einer der führenden Meister des flämischen Barock. Von seiner Werkstatt in Antwerpen aus gelangten innovative Arbeiten und Bildideen nach Nord- und Mitteleuropa. Sie revolutionierten im 17. Jahrhundert die Malerei und Bildhauerkunst und prägten sie nachhaltig.

Die große Sonderausstellung im Diözesanmuseums Paderborn zeigt unter dem Titel „PETER PAUL RUBENS und der Barock im Norden“ vom 29. Mai bis zum 25. Oktober 2020 hochkarätige Exponate aus internationalen Museen und Sammlungen. Ausgehend von der umfangreichen barocken Neuausstattung des Paderborner Doms durch flämische Künstler aus dem direkten Rubens-Umfeld stehen Peter Paul Rubens und der flämische Barock, seine Skulptur und Malerei, im Zentrum der Schau. So noch nie gezeigte Skizzen und Modelli von der Hand des Meisters und seiner Kollegen dokumentieren die schöpferische Kraft und die genialen Bildfindungen des einflussreichen Barockkünstlers.

Eine eigene Ausstellungsabteilung widmet sich Konzepten und Wahrnehmungsweisen des Barock in der zeitgenössischen Kunst. Hier stehen Künstler wie Gerhard Richter, Tony Cragg oder Hans Op de Beeck mit ausgewählten Werken im Mittelpunkt.

Eindrucksvolle 3D-Rekonstruktionen, Animationen und Multimedia-Stationen geben vertiefende Einblicke in diese faszinierende Zeit und lassen die visuelle Kraft auch verlorener Bilder und barocker Ausstattungen wieder aufleben.

 

Mit „RUBENS“ zeigt das Diözesanmuseum Paderborn – nach „CREDO“, „CARITAS“, den „WUNDERN ROMs“ und „GOTIK“ – erneut eine Sonderausstellung mit herausragenden Werken und überregionaler Strahlkraft.

10:00 Uhr bis 18 Uhr, jeden ersten Mittwoch im Monat bis 20:00 Uhr

Paderborn

30.09.2020
In 80 Bildern um die Welt

Reisen Sie in 80 Bildern um die Welt. Reisefotografien aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen an Sehnsuchtsorte. Begleiten Sie die ersten Touristen ins sagenumwobene Reich der Pharaonen, ins Heilige Land, zum Golf von Neapel oder zum Fuji nach Japan. Die Aufnahmen der Fotopioniere wecken Fernweh. Sie bestechen durch ihre Brillanz und sind teils kunstvoll handkoloriert.

Die berühmten Stern-Fotografen Thomas Höpker, Robert Lebeck, Peter Thomann, Dieter Heggemann und Michael Friedel reisten im Auftrag des Magazins an exotische Orte. Ihre Ikonen des Bildjournalismus sind in der Ausstellung ebenso zu bewundern wie eindrucksvolle Arbeiten von Henri Cartier-Bresson, Helmut Gernsheim, und Robert Häusser.

Die Bilder stammen aus den reichen Sammlungen des Forums Internationale Photographie. Viele dieser fotografischen Schätze sind erstmals zu sehen.

DIGITALE ANGEBOTE
Mit unseren digitalen Angeboten bringen wir Kultur direkt zu Ihnen nach Hause. Besuchen Sie uns unter digital.rem-mannheim.de

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.rem-mannheim.de 

Mannheim

30.09.2020
11:00 Uhr
Gesammelt und gesichtet. Ausgewählte Neuzugänge im Museum

Die Stadt Trier besitzt eine qualitätvolle Kunstsammlung, die Basis ist für die Forschungs- und Vermittlungsarbeit im Stadtmuseum Simeonstift.

Neben die Aufgaben des Bewahrens, Erforschens, Ausstellens und Vermittelns tritt die des Sammelns selbst: Die aktive Weiterentwicklung des Bestands ist ein wesentlicher Bereich der Museumsarbeit. Die Grundlagen der Weiterentwicklung sind die Sammlungsgeschichte, das Sammlungskonzept und eine auf die Zukunft ausgerichtete Sammlungsstrategie. Das Bestreben, erkennbare Lücken der Sammlung zu schließen, ist ebenso Ziel des Ausbaus wie der Versuch, aktuelle Entwicklungen durch Ergänzungen in der Sammlung sichtbar zu machen und ein klares Sammlungsprofil herauszuarbeiten.

Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr. Am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar ist das Stadtmuseum geschlossen.

Trier

30.09.2020
Contra Corona

Über 30 Künstler und Designerinnen sind der Einladung der Glashütte Gernheim gefolgt und zeigen in der neuen Sonderausstellung "Contra Corona", dass auch in Zeiten einer Pandemie die Arbeit mit Glas in vielfältigen Ausprägungen fortlebt. Die Glashütte Gernheim möchte mit der Galerieausstellung die Kunstschaffenden unterstützen, die die jahrtausendealten Techniken der manuellen Fertigung von mundgeblasenem Hohlglas praktizieren und dadurch erhalten.

10:00 bis 18:00 Uhr

Petershagen

30.09.2020
Josef Koudelka

In 40 Motiven zeigt Josef Koudelka, wie massiv der Mensch die Landschaften der Welt verändert hat. Dazu reiste der Fotograf zu den Ölfeldern Aserbaidschans, den Stahlhütten Frankreichs und dem Braunkohle-Tagebau in der Tschechischen Republik und Deutschland. Die dabei entstandenen Aufnahmen werden als 2,80 Meter breite Panoramen präsentiert, die auf beidseitig bedruckten Tafeln frei im historischen Gebläsehaus schweben.

10:00 bis 18:00 Uhr

Waltrop

30.09.2020
Aufbruch in die Moderne - Familie Viegener und die Fotografie

Die Schau im Bessemer-Stahlwerk zeigt eine Auswahl von 60 Schwarz-Weiß Fotografien aus dem Nachlass des Fotoateliers Viegener in Hamm. Sie repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.


Am 1. April 1925 wurde im westfälischen Hamm das Fotoatelier Viegener gegründet. Etwa zeitgleich begann in der Fotografie die Epoche der Moderne. Zu dieser Zeit hatte sich das junge Medium neben den "alten" Künsten bereits etabliert. Die Ausstellung zeigt die Veränderungen, die in der Fotografie in den folgenden Jahrzehnten stattgefunden haben. Die ausgestellten Bilder repräsentieren die gewerbliche Auftragsfotografie zwischen 1925 und 1985. Die Bandbreite reicht vom klassischen Porträt über Straßenszenen bis hin zu Architektur- und Industrie-Aufnahmen.

10:00 - 18:00 Uhr

Hattingen

30.09.2020
Armin Mueller-Stahl

Die Galerie am Dom (Wetzlar) präsentiert in Bad Homburg Malerei und Grafik des Vielfach-Genies Armin Mueller-Stahl.

05. September - 04. Oktober 2020
Mi - So 15-18 Uhr
Auch am Feiertag, Samstag 3. Okt. 2020, ist die Ausstellung geöffnet!

Vernissage: 04. September 2020
es spricht: Hans Michael Kirstein

Englische Kirche Bad Homburg
Ferdinandstraße 16, 61348 Bad Homburg vor der Höhe

 

Der Schauspieler, Geiger, Maler und Grafiker Armin Mueller-Stahl (*1930 in Tilsit/ Ostpreußen) zählt zu den großen Mehrfachbegabungen unserer Gegenwart. Er ist nicht nur einer der wenigen deutschen Mimen, die einen festen Platz in der großen Riege Hollywoods innehaben, der ausgebildete Konzertgeiger ist auch mit Leib und Seele Maler. Dass er auf diesem Terrain nicht einem modischen Trend folgt, zeigt diese Ausstellung, die die eigene Bildsprache und die Großartigkeit des Künstlers im Umgang mit Linie und Farbe belegen wird. Seit fast zwei Jahrzenten fasziniert Mueller-Stahl Kunstliebhaber mit seinen Bildern. Thematisch widmet er sich meist Persönlichkeiten aus Literatur, Musik, Film und Politik. Das Augenmerk liegt auf dem Porträt aus nächster Nähe in ausdruckstarke Mimik, das er souverän, mit gekonntem Strich, auf Leinwand und Papier bannt, so dass der Betrachter eine direkte Verbindung mit dem Porträtierten eingehen kann. Der Künstler selbst sagt zu seinem Werk: „Malerei, das ist mehr als ein Hobby. Wenn ich alles zusammennehmen würde, was ich im Laufe meines Lebens gemalt und gezeichnet habe, dann käme ein richtiges Werk zustande. Für mich gehören Schauspielerei, Malerei, auch die Schreiberei zusammen.“

Aufgrund der Hygiene-Maßnahmen und der dadurch begrenzten Teilnehmerzahl zur Vernissage bitten wir höflich um telefonische Anmeldung unter: 06441-46473 (13-18 Uhr)

15-18 Uhr

Bad Homburg vor der Höhe

30.09.2020
women on view

»Women on View« thematisiert die Erotisierung
des weiblichen Körpers in der Werbefotografie –
angefangen bei der frühen Produktreklame der
40er Jahre, über die Ära der Emanzipation in
den 70er Jahren und die Ära der Hyper-Erotisierung
der Frau in den 90er Jahren hin zu zeitgenössischen
Positionen in der Werbefotografie.
Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Darstellungen
der Frau in der Werbung und hinterfragt
die wechselseitigen Einflüsse der modischen
und kommerziellen Fotografie bei der Schaffung
ästhetischer Standards.
Präsentiert werden legendäre Plakate und
Fotografien von namhaften Künstler_innen
wie Erwin Blumenfeld, Horst P. Horst, Lillian
Bassman, Irving Penn, Helmut Newton,
Guy Bourdin, Frank Horvat, Jeanloup Sieff,
Hans Feurer, Albert Watson, Herb Ritts,
Peter Lindbergh und Ellen von Unwerth

Ausstellungseröffnung
Sonntag 26. Januar 2020 | 12.00 Uhr

12-17 h

Wiesbaden

30.09.2020
Jörg Brüggemann: Wie lange noch

Der in Berlin lebende Fotograf Jörg Brüggemann (*1979 in Herne) widmet sich in einem Langzeitprojekt dem Thema Autobahn – diesen riesigen Teppich aus Asphalt und Beton, der sich über die Landschaft gewebt hat. Als das monumentale Bauwerk der Deutschen repräsentiert und stiftet sie deutsche Kultur. Bevor sich in den nächsten Jahren das Bild auf unseren Autobahnen durch Elektroautos, Carsharing und automatisiertes Fahren vermutlich radikal ändern wird, hält Jörg Brüggemann noch einmal fest, wie umfassend der Verbrennungsmotor die Mobilität des 20. Jahrhunderts geprägt hat. Damit schuf er ein bildnerisches Zeitdokument über Deutschland und seine Autobahn.

 

Di – So, 11 – 18 Uhr,

auch an Feiertagen geöffnet,

außer 24. und 31.12.

Informationen: Tel 0621 – 293 31 50

www.zephyr-mannheim.de

www.rem-mannheim.de 

 

Mannheim

30.09.2020
11:00 Uhr
Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bedeutendsten japanischen Künstler*innen der Gegenwart. Im Herbst 2020 widmet der Gropius Bau Kusama die erste umfassende Retrospektive in Deutschland, die einen Überblick über ihr Schaffen der letzten siebzig Jahre bietet und neben aktuellen Gemälden einen neuen Infinity Mirrored Room und Installation der Künstlerin umfasst.

Yayoi Kusama wurde durch ihre Auseinandersetzung mit repetitiven Mustern und Strukturen, ihre charakteristischen Polka Dots und Spiegelräume weltberühmt; in ihren Arbeiten konfrontiert sie Betrachter*innen mit Welten, die sich grenzenlos auszudehnen scheinen, und spürt der Auflösung des Subjekts in der Unendlichkeit nach. Seit Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn im New York der späten 1950er Jahre verband sie klassische Medien wie Malerei, Skulptur und Zeichnung mit Installationen, Performances und Happenings. Auf einer Fläche von knapp 3000 m² macht der Gropius Bau Kusamas Werk in seiner Gesamtheit erstmals in Deutschland zugänglich und knüpft damit an den Beginn der breiten Rezeption der Künstlerin Mitte der 1960er Jahre im deutschen und europäischen Kontext an, wo sie aktiver war als in den USA, ihrem damaligen Lebensmittelpunkt.

Im Museum Ludwig in Köln wird die Ausstellung ab April 2021 und in der Fondation Beyeler in Riehen ab Oktober 2021 zu sehen sein.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal, Yilmaz Dziewior und Beatrix Ruf

In enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin

Samstag bis Mittwoch 10:00 bis 19:00 Donnerstag und Freitag 10:00 bis 21:00 Dienstag geschlossen

Berlin

30.09.2020
JOHN FRANZEN

JOHN FRANZEN - LINES AND REFLECTIONS

Vernissage: Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr

Ausstellungsdauer: 04.09.-06.11.2020

 


Der Saisonstart der Frankfurter Galerien findet dieses Jahr vom 4. bis 6. September 2020 erneut parallel zur The Frankfurt Art Experience statt. Schlieder Contemporary zeigt eine Einzelausstellung des in Maastricht lebenden Künstlers John Franzen (*1981).

 


Leben als Motiv - John Franzen schafft abstrakte, minimalistische Kunstwerke durch das Einwirken existenzieller Kräfte und Energien. Der Künstler sieht sich als Medium des pulsierenden Universums und versucht, durch Zeichnen, Atmung, Zerstörung und seine reine Existenz dem Ursprung der Schöpfung näher zu kommen.

 

Die Ausstellung zeigt drei Werkgruppen des Künstlers. In den Werken seiner Serie "Creation is Destruction" werden die Reflektionen des Künstlers und des Betrachters auf verspiegelten Stahlplatten zum Kunstwerk und einzigem Motiv, denn er sieht nur sich selbst. Dieses Bild zerstört Franzen durch Axthiebe - die Zerstörung wirkt hier als Schöpfungsakt gegen den inneren Narzissmus in Form des eigenen glorifizierten Spiegelbildes.

 


Die feinen Zeichnungen der "Each Line one Breath" Serie entstehen in einer meditativen Arbeitsweise - der Künstler fokussiert sich auf sein Inneres und füllt die ursprüngliche Leere des Papiers mit Linien. Mit jedem Ausatmen zeichnet John Franzen eine Linie und schafft so durch die repetitive Arbeitsweise ein Manifest seines persönlichen Gemütszustandes auf dem Papier. Eine Weiterentwicklung der Werkserie stellt "One Line" dar - hier steht eine einzige Linie im Fokus, die als Maximierung seiner bisherigen Arbeitsweise zu sehen ist. Sie birgt das intrinsische Potential, sich in jede Form zu entwickeln. 

 


Öffnungszeiten zum Saisonstart:

Freitag, 04.09.2020 18-22 Uhr Vernissage

Samstag/Sonntag, 05.09.2020 11-18 Uhr u.n.V.

 


Öffnungszeiten 06.09.-06.11.2020

Montag-Sonntag nach Vereinbarung unter: art@schliedercontemporary.com oder +49 69 680 91188

 


Schlieder Contemporary

Beethovenstraße 29

60325 Frankfurt 

www.schliedercontemporary.com

Mo-So nach telefonischer Vereinbarung

Frankfurt

30.09.2020
11:00 Uhr
Leningradski feminism 1979

1979 veröffentlichten einige Frauen in Leningrad
die erste illegale feministische Zeitschrift der Sowjetunion.
Sie schreiben über den sowjetischen Alltag,
die Situation von Alleinerziehenden, Gewalt
in Geburtskliniken, Frauen in Gefängnissen. Ein
Skandal. Die Autorinnen werden des Landes verwiesen
oder kommen ins Lager.
Westliche Feministinnen übersetzen die Zeitschrift
in viele Sprachen. Die Ausstellung präsentiert die
Texte, erklärt die Zusammenhänge, in Videointerviews
erzählen die Autorinnen selbst.

Kurator_innen: Olessja Bessmeltsewa (St. Petersburg),
Philipp Venghaus (Leipzig).
Ausstellungskooperation: Leipziger Leibniz-Institut für
Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO),
und Zhaba (deutsch-russische Kulturwerkstatt) und
Forschungs- und Informationszentrum Memorial/
Benjamin-Joffe-Stiftung (St. Petersburg).

Gefördert durch das Auswärtige Amt
Ausstellungseröffnung

Sonntag 13. September 2020 | 12.00 Uhr
Veranstaltungsprogramm
www.frauenmuseum-wiesbaden.de

Ausstellung 13. September – 13. Dezember 2020

12-17 Uhr

Wiesbaden

30.09.2020
Die Rose ist ohne Warum

Im Leben wie in der Kunst sind Blumen nie banal, vermitteln sie doch versteckte symbolische Botschaften: Sie künden von der Fülle des Lebens, sind Ausdruck von Zuneigung, Verbundenheit und Anziehung. In der Kunst transportieren Blumenbilder zudem das Danach, die Vorahnung des Verfalls, das Welken, den Tod. Das Ende der Blütenpracht ist ihrer Schönheit bereits eingeschrieben.

Die Studierenden der Abschlussklasse von Ute Mahler und Göran Gnaudschun an der Ostkreuzschule für Fotografie nähern sich dem nur scheinbar einfachen oder gefälligen Thema aus unterschiedlichen Richtungen: von hochartifiziellen Fotografien kostbarer Blüten über Dokumentationen von Wildwuchs am Wegesrand bis hin zu Betrachtungen über die Versuche von Menschen, sich ihr Umfeld mittels Blumen und Pflanzen wohnlich zu machen.

Auf Schloss Neuhardenberg, wo seit dem 18. Jahrhundert Botanik und Kunst gleichermaßen geschätzt sind, werden Arbeiten von Felix Lampe, Lena Ures, Hannah Krist, Jonathan Scotti, Jaakov Pronin, Alicja Khatchikian, Mathilde Tijen Hansen, Max Korndörfer, Pascal Reif, Sofiane Vergnet, Sara Toussaint und Michelle Martins Carvalho gezeigt.

Die Ostkreuzschule für Fotografie, 2005 von Werner Mahler und Thomas Sandberg gegründet, gilt als eine der renommiertesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. Dokumentarische, journalistische oder künstlerische Fotografie werden in ihren Unterschieden und Wechselwirkungen vermittelt, begleitet von Fotografen der Agentur Ostkreuz.

Ausstellung
12. 9. bis 6. 12.2020
Foyer Großer Saal
Eröffnung: Sa, 12. 9.2020, 14 Uhr

Eintritt frei

12.9. bis 25.10.2020: Di bis So 10-18 Uhr 26.10. bis 6.12.2020: Mi bis So 11-16 Uhr

Neuhardenberg

30.09.2020
Picasso/Miró

Münster feiert Picasso und Miró
Anlässlich seines 20jährigen Bestehens widmet sich das Picasso-Museum in Münster im Herbst 2020 der außergewöhnlichen Beziehung zwischen Pablo Picasso und Joan Miró. Mit rund 100 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Keramiken zeichnet die große Jubiläumsausstellung „Picasso/Miró – Eine Künstlerfreundschaft“ (19.9.2020-10.1.2021) die sich immer wieder kreuzenden Wege der beiden spanischen Künstler nach und stellt ihre Werke in einen spannungsreichen Dialog.

Durch exemplarisch ausgewählte Arbeiten geht die Ausstellung dem Einfluss nach, den der Surrealismus auf Picassos und Mirós Schaffen in den zwanziger und frühen dreißiger Jahren hatte. Gleichzeitig betont die Präsentation ihre individuellen künstlerischen Handschriften. Ihr unterschiedliches Bilddenken wird durch die Gegenüberstellung ihrer keramischen und grafischen Arbeiten für den Besucher erfahrbar: So war Picassos Werk durch häufige Richtungs- und Stilwechsel gekennzeichnet und Miró blieb in seiner Bildsprache eher konstant und gradlinig. Während Miró seine Grafiken minutiös entwarf, ging Picasso operativ, ohne präzise Bildidee ans Werk und konkretisierte diese erst bei der Arbeit. So führte er einmal aus: „Ein Bild ist nicht von vornherein fertig und ausgedacht. Während man daran arbeitet, verändert es sich im gleichen Maße wie die Gedanken.“

Darüber hinaus beleuchtet die Schau, wie beide Spanier schöpferisch mit der Kunstgeschichte in Gestalt von Variationen nach alten Meistern umgingen. Beide Großen der spanischen Kunst eint jedoch der Umstand, dass sie zeitlebens nie den Schritt in die völlige Abstraktion vollzogen.

Di - So von 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Freitag 10-19 Uhr

Weltweit | Worldwide Remarque

Erich Maria Remarque starb vor 50 Jahren am 25. September 1970 in Locarno.
Anlässlich dieses Jahrestages ist es an der Zeit, eine Bilanz der internationalen Wirkung des Schriftstellers zu ziehen: Welchen Stellenwert nimmt sein Werk (auch über Im »Westen nichts Neues« hinaus) heute in unterschiedlichen Kulturen ein? In welchen Zusammenhängen werden seine humanistischen Positionen und sein Einsatz für Frieden und Toleranz heute aktualisiert? Wie werden Menschen heute weltweit von Remarque inspiriert und in welche Produkte wird diese Inspiration kreativ umgesetzt?

Die Ausstellung »Weltweit Worldwide Remarque« gibt einen ersten Überblick dieser internationalen und aktuellen Rezeption Remarques. Sie beschränkt sich nicht auf die Ausgaben der Texte, sondern zeigt Beispiele in verschiedenen Medien: Von Literatur bis Musik, von Film bis Graphic Novel, von Theater bis zu den sozialen Netzwerken.

Mehr als 500 Exponate aus mehr als 60 Staaten in allen Kontinenten dokumentieren, wie aktuell Remarque und sein Werk auch im 21. Jahrhundert geblieben sind und welches große Ausmaß an Kreativität sich in den wundervollen Adaptionen zeigt.


Gehen Sie auf Entdeckungsreise!
Lassen Sie sich überraschen!
Lassen Sie sich inspirieren!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr, Sa und So von 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen.

Osnabrück

30.09.2020
Stephan von Huene

Stephan von Huene (1932–2000) gehört zu den Begründern der Klang- und Medienkunst im 20. Jahrhundert. Der als Sohn deutscher Einwanderer in Los Angeles geborene Künstler konstruierte seit Ende der 1960er-Jahre komplexe audio-kinetische Installationen, in denen er sich mit den spezifischen Eigenschaften von Klang und Sprache auseinandersetzte.

In seinen komplizierten mechanischen und technologischen Skulpturen, die er selber oft Maschinen nannte, erforschte er auf der Grundlage seiner Beschäftigung mit den Erkenntnissen der Sprachwissenschaft und der Verhaltensforschung akustische Phänomene und die Funktionsweisen der Wahrnehmung. Als singulärer Grenzgänger zwischen Kunst und Wissenschaft erweiterte der seit 1980 in Hamburg lebende Künstler seine zunächst noch an automatische Musikinstrumente erinnernden Skulpturen und Objekte im Laufe der Zeit zu interaktiven Klanginstallationen, die zuletzt auch Zeichnungen und Projektionen mit einbezogen.

Mi-Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

30.09.2020
Ed und Urs Kiënder. Rollobjekte

Ed Kiënder (1925–1996) war in den 1960er-Jahren Teil der europäischen Kunst-Avantgarde. Seine Werke waren u. a. in wichtigen Ausstellungen der ZERO-Bewegung und der Neuen Tendenzen vertreten. Ab 1969 arbeitete er offiziell mit seiner Frau Urs (Ursula) (*1936) zusammen.

Obwohl die Kunstproduktion des im Rheinland ansässigen Paares um 1973 endete, hinterließen sie ein höchst vielseitig gestaltetes Gesamtwerk, das heute weitestgehend in Vergessenheit geraten ist. Es beinhaltet informelle und monochrome Gemälde, Op- und Pop-Art sowie Medien- und Prozesskunst. Gemeinsam sind diesen Arbeiten der für die 1960er-Jahre signifikante »Ausstieg aus dem Bild« (Laszlo Glozer) d. h. die Expansion in den Raum, die Bewegung und die Partizipation des Publikums wie im dreidimensionalen Raumbild (1961), das als eines der ersten deutschen Environments vom Publikum betreten werden konnte.

Mi bis Fr 10:00-18:00, Sa+So 11:00-18:00

Karlsruhe

30.09.2020
Heinz Peter Knes

Fotografische Arbeit präsentiert Recherchen und Arbeiten aus unterschiedlichen Projekten des Künstlers Heinz Peter Knes (*1969, Gemünden am Main) und setzt diese in ein neues und gegenwärtiges Verhältnis. Durch die Betrachtung von geschichtlichem Material veranschaulicht Knes das Produzieren, Zeigen und Lesen von Bildern und ihre Effekte auf das kollektive Bildgedächtnis. „Arbeit“ im Sinne eines marxistischen Begriffs oder einer schöpferischen Auseinandersetzung ist darüber hinaus auch inhaltlicher Gegenstand. In Fotografische Arbeit stehen sich historisches Material und gegenwärtige Analyse gegenüber.
 
Fotografische Arbeit ist Heinz Peter Knes’ erste institutionelle Ausstellung in Europa.
 
Kuratiert von Melissa Canbaz

Mi bis So 14 - 18 Uhr

Bremen

30.09.2020
Die Geschichte der Dinge. Zur Herkunft der Objekte in nordrhein-westfälischen Sammlungen

Die Herkunft von Museumsobjekten rückt immer stärker in den Fokus der Museumsarbeit. In vielen (Kunst-)Museen ist die Provenienzforschung etabliert. Die Suche und Identifizierung von
NS-verfolgungsbedingt entzogenem und anderweitig unrechtmäßig erworbenem Kulturgut ist zu einer Kernaufgabe der Museen in Deutschland geworden. Im Mittelpunkt der Provenienzforschung steht die Beschäftigung mit dem Holocaust. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren weitere Unrechtskontexte, die mit gewaltsamem und unrechtmäßigem Entzug von Kulturgütern verknüpft sind.
Dazu zählt die Aufarbeitung von Kunstraub in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und in der DDR.


Sehr vielschichtig ist der Umgang mit Kulturgut aus dem kolonialen Unrechtskontext. Es gelangte in großem Umfang in europäische Museen. Dieses Feld betrifft neben ethnologischen auch archäologische, naturkundliche und heimatgeschichtliche Museen. Gefahr für das Weltkulturerbe stellen auch Kriege und bewaffnete Konflikte dar. Hier sind Kriegsverluste und Beutekunst zu nennen. Illegale Ausfuhr oder Einfuhr stellen einen Verstoß gegen Kulturgutschutzgesetze des Herkunftslandes dar. Besonderes Feingefühl bedarf der Umgang mit menschlichen Überresten (Human Remains). Alle diese Bereiche werden in unserer Ausstellung vorgestellt.

Durch die gemeinsam von LWL und LVR initiierte Wanderausstellung soll auch die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Es werden Museen unterschiedlicher Gattungen und Größenordnungen in NRW einbezogen.

Im Burgsaal der Wewelsburg

Eintritt:
Historisches Museum des Hochstifts Paderborn inkl. Sonderausstellung „Die Geschichte der Dinge“:
Erwachsene 3 € | ermäßigt 1,50 € | Familienkarte 6 €

Büren-Wewelsburg

30.09.2020
Jan Bajtlik

Jan Bajtlik. Linien - Rhythmen - Labyrinthe

Die Ausstellung von Jan Bajtlik zeigt die Faszination des Künstlers für die Ursprünge der visuellen Gegenwartskultur, die er in der europäischen Antike, in der Erfindung der Schrift und in der fernöstlichen Kalligraphie und Landschaftsmalerei aufspürt.

Charakteristisch für Jan Bajtliks Schaffen sind der Verzicht auf eine deutliche Abgrenzung von Vorderund-Hintergrund und das daraus resultierende Spiel mit dem Auge des Betrachters. Bajtliks Schwarz-Weiß-Gemälde zeugen von seiner außergewöhnlichen Fähigkeit, pulsierende Rhythmen zu schaffen, die zwar unterschiedlich dicht komponiert sind, aber immer den Blick des Betrachters fesseln und aufs Detail lenken.  Die gezeigten Arbeiten stammen größtenteils aus vier Werkgruppen: dem Zyklus „Griechische Labyrinthe” (2016-2017), raffinierten Zeichnungen, die im Buch „Ariadnes Faden“ publiziert wurden, einer Serie von Studien zur Ikonographie der griechischen Antike (2017), dem Zyklus „Jardin Particulier I” (2018), der den fließenden Übergang zwischen der Gegenständlichkeit des Stilllebens und der Abstraktion veranschaulicht, sowie neuesten, erstmals öffentlich ausgestellten Arbeiten.

Jan Bajtlik ist ein multidisziplinärer Künstler, der in den Bereichen Illustration, Grafikdesign, Malerei und Zeichnung arbeitet. Er absolvierte die Fakultät für Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau (2013). Seit 2016 arbeitet er u.a. für Hermès Paris an Entwürfen für Seidentücher, Modeaccessoires, Emaille-Schmuck, Schaufensterdekoratonen und Hermès Home: Keramik, Stoffe, Tapeten, Strandbekleidung. Seine Projekte repräsenteren verschiedene Designansätze, Stile und Techniken. Er illustrierte u.a. für die New York Times, das Time Magazine, Courrier Internatonal und Google. Jan Bajtlik entwirft auch Grafiken für Swatch-Uhren. Seine Werke wurden weltweit ausgestellt und mit zahlreichen internatonalen Preisen ausgezeichnet, darunter beim Bologna Ragazzi Award 2015. Das von ihm illustrierte Buch „Unser Auto“ war laut New York Times das beste illustrierte Kinderbuch 2018. Er arbeitet mit der Galerie Szydłowski in Warschau zusammen. www.janbajtlik.com

Die Ausstellung wurde vorbereitet in Zusammenarbeit mit der Galerie Szydłowski, Warschau

 

Dienstags bis Freitags: 11.00 bis 17.00 Uhr

Eddi plus Sari. MIT InstrumenteN. UND Tobi.

Zum ersten Mal seit Auflösung der A-cappella-Band Wise Guys 2017 gehen deren Gründungsmitglieder Eddi Hüneke und Marc Sahr (Sari) wieder zusammen auf Tour. „Es war mein großer Traum, wieder gemeinsam mit Eddi Musik zu machen“, sagt Sari. Während Eddi schon seit Anfang 2018 mit seinem Duo-Partner und Pianisten Tobi Hebbelmann deutschlandweit auftritt, hatte sich Sari von der großen Bühne zurückgezogen. Jetzt haben die drei Musiker ein spannendes und unterhaltsames Programm zusammengestellt und einstudiert. Im Juli 2019 präsentierten sie es einem exklusiven Publikum – bei einer „Sneak Preview“ in ihrer gemeinsamen Wahlheimat Hürth.

Diese Vorab-Show war sofort ausverkauft und der Abend so erfolgreich, dass eine deutschlandweite Tour für die zwei Ex-Wise Guys und ihren kongenialen Pianisten und dritten Mitsänger nahelag. „Dass die jetzt schon zu zweit sind, daran muss ich mich erst mal gewöhnen“, witzelte Tobi bei der Vorpremiere. Das hat er wohl mittlerweile getan. Viele Songs des Abends stammen aus Eddis mitreißendem Soloprogramm. Überhaupt steht der Spaß im Vordergrund: Tobi, Sari und Eddi tauschen munter die Lead Vocals und die Instrumente durch – die Ukulelen, Gitarre und Cajon sorgen für abwechslungsreichen Sound. Auch bei den Moderationen fallen sich die drei Musiker häufig spontan gegenseitig ins Wort. Es wird auf und vor der Bühne viel gelacht.

„Wir haben für dieses besondere Konzerterlebnis auch ganz neue Songs geschrieben“, erläutert Eddi. So kommt ein selbstironisches Duett zur Aufführung („Wir sind Freunde“), bei dem die über 25-jährige gemeinsame Bühnenerfahrung der beiden Wise Guys-Mitgründer aufblüht. Sari beweist beim akustischen Cover von „I’m Yours“, dass er Jason Mraz in puncto Groove durchaus das Wasser reichen kann. Und beim kölschen Krätzchen „Die Profis von der Eierquell“ zeigt Pianist Tobi Hebbelmann wiederum, dass auch er das Zeug zum A-cappella-Sänger gehabt hätte.

Debutalbum „Alles auf Anfang“ (2018)
Single „Alles wird gut“ geplant für November 2019
www.eddihueneke.de

Leticia Wahl

Mi., 30.09.2020, Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19:15 Uhr, BOREAL (Biergarten des Kulturzentrum Schlachthof)

 

 

Leticia Wahl

Slam-Poetry/Stand-Up/Musik

 


„Du hast die Wahl“

Slam-Poetry, Stand-up und Musik: Wortakrobatin Leticia Wahl live auf Tour

 


Leticia Wahl gehört ohne Zweifel zu den vielversprechendsten Wortakrobaten im Bereich der Slam Poetry. Die 27-Jährige gilt auf der Bühne als unberechenbarer Feingeist, in ihren literarischen Schöpfungen beeindruckend subtil und gleichzeitig so herrlich impulsiv. Sie versteht es wie keine Zweite, den schwierigen Spagat zwischen tiefgründiger Lyrik und eruptiven Sprachstafetten gekonnt in Szene zu setzen. Ihre Texte und Geschichten sind genial, originell, nie beliebig. Ihre Inhalte transportieren mal Melancholie, mal Humor, mal bitter-süße Selbstreflexion. Das macht die vielseitige Marburgerin, die in ihrer Person poetisches, musikalisches und humoristisches Talent vereint, so sympathisch, so einzigartig. Immer wieder garniert sie ihre gesprochenen Textkreationen auch mit selbstkomponierten Beats und Klaviermusikstücken. Seit 2013 tritt Leticia bei internationalen Poetry Slams auf, 2017 wurde sie hessische Vizemeisterin und startete bei den deutschen Slam Meisterschaften. Im Oktober 2018 erschien ihr erstes Buch „Was dazwischen bleibt“. Im Mai 2019 startete das künstlerische Multitalent seine erste Solo-Live-Tour „Du hast die Wahl“, bei der Leticia ihrem Publikum einen Mix aus Slam Poetry, Stand-Up und Musik präsentiert.

 

 

 

Eintritt: 14,- €

Einen regulären Ticketverkauf wird es zunächst nicht mehr geben. Die aktuelle Situation macht es für uns erforderlich, Sie vor Ihrem Veranstaltungsbesuch um eine Anmeldung zu bitten. Reservieren Sie sich und Ihren Begleitpersonen daher im Vorfeld Sitzplätze für die Teilnahme an einer Veranstaltung. Dies ist bis 12.00 Uhr am jeweiligen Veranstaltungstag möglich. Unter der Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben und der räumlichen Gegebenheiten können sowohl für Einzelpersonen, für zwei Personen als auch für Gruppen von maximal 10 Personen personalisierte Sitzplätze reserviert werden. Die Anmeldung erfolgt online mit Angabe des Veranstaltungstitels, des Datums und der Uhrzeit der Veranstaltung (bitte auch in der Betreffzeile nennen) sowie Ihrer Kontaktdaten und der Anzahl der Personen unter: programm@schlachthof-kassel.de . Anmeldungen über Social-Media oder per Telefon werden nicht angenommen. Nach Bestätigung durch das Kulturzentrum Schlachthof ist die Anmeldung bindend. Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen zahlen Sie ihre Tickets in bar an unserem Einlass. Bitte bringen Sie in diesem Fall das Geld passend mit. Bereits erworbene Tickets gelten als Anmeldung und behalten ihre Gültigkeit!

Aufgrund der Corona-Situation wird auch das Boreal unter den vorgegebenen Regeln bespielt, die unbedingt zu beachten sind. Die Zuschauermenge ist dabei begrenzt. Da das Boreal nicht überdacht ist, wird witterungsgerechte Kleidung empfohlen, bei extremem Wetter müssen die Veranstaltungen unter Umständen abgesagt werden.

 

Kassel

30.09.2020
20:00 Uhr
Dichterabend

Lesung mit Daniel Bayerstorferr, Autor und Übersetzer, Deutschland | Victoria Lorini Autorin und Übersetzerin, Italien | Theresia Prammer Autorin und Übersetzerin, Deutschland | Moritz Rauchhaus Autor und Übersetzer, Deutschland | Tobias Roth Autor und Übersetzer, Deutschland | Andrea Schmidt Typographin, Deutschland | Asmus Trautsch Autor und Übersetzer, Deutschland

Die Perseus-Statue von Benvenuto Cellini (1500–1571) auf der Piazza della Signoria im Zentrum von Florenz zählt „zu den unbegreiflichen Ereignissen der Kunstgeschichte“ (Horst Bredekamp). Als die Statue im Frühling 1554 erstmals enthüllt wird, heften Dichter und Künstler mehrere Dutzend Sonette an Cellinis Werkstatttür, um der unbegreiflichen Bronzestatue mit Sprache näher zu kommen. Diese Sonette sind erhalten. Sie erzählen von der Spannung zwischen Sehen und Schreiben, Bronze und Leben, von Experiment, Mythologie und Macht.

Sechs Übersetzerinnen und Übersetzer haben sich auf dieses Spiel in verschärfter Form eingelassen und die Gedichte erstmals ins Deutsche übertragen. Verschiedene Sonette für eine Statue, verschiedene Übersetzungen für ein Sonett. Essayistische Kreise ziehen sich zudem um das mythologische Moment der Statue, ihre Aufstellung im Zusammenhang der Piazza, um die Eigenarten der Sonette, die Eigentümlichkeit ihrer Übersetzung – und um Cellini selbst, der in seiner Autobiographie ausführlich vom Guss der Statue berichtet. Optisch in Szene gesetzt wird der Abend von der Typographin und Gestalterin Andrea Schmidt.

Kuratierung: Tobias Roth | Projektleitung: Jutta Büchter
Veranstaltung in deutscher Sprache mit italienischen Highlights

In Kooperation mit der WABE Berlin

Eintritt 6/4€

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit Unterstützung durch das Italienische Kulturinstitut Berlin

Blended: Vocalized

Blended: Vocalized




Leidenschaftlich, direkt und ehrlich - die junge, fünfköpfige Vocal-Band spricht mit einem eigenen, zeitgemäßen Sound, treibenden Grooves und originellen Songs. Nina Emerson (Sopran), Jana Pöche (Alt), Victor Rodriguez (Tenor), Felix Herrmann (Bass) und Indra Tedjasukmana (Beatbox) verstehen es, souverän diverse musikalische Funktionen zu übernehmen: als Ensemble, im Solo oder im Beatboxen.

Mittwoch, 30. September 2020 - 19:30 Uhr

Nachdem sich die Band im Frühjahr 2017 gegründet hatte, erlangte sie gleich große Aufmerksamkeit mit ihrem ersten Video, in dem sie live im Studio ihr Mash-Up der Songs „Blah Blah Blah“ von Ke$ha und „La La La“ von Naughty Boy performten. Wenig später nahmen sie erfolgreich am international renommierten Wettbewerb „vokal.Total“ in Graz teil und gewannen dort den 2. Preis der Popkategorie sowie den „Magenta Talent Trophy“. In dieser Zeit arbeiteten sie mit Andrea Figallo (Wise Guys), Kim Nazarian (New York Voices) und Anders Jalkéus (Gründer-Mitglied der Real Group) zusammen. Doch neben den vielen externen Einflüssen der Gruppe ist eine wichtige, antreibende Energie die innere Inspiration, denn BLENDED ist über den Namen hinaus auch ihr Motto - die authentische Vereinigung von unterschiedlichsten Klängen, Stilen und Emotionen.

Preiskategorien: 23,-€

kleiner Saal

Veranstalter: Ernsting Stiftung Alter Hof Herding

 
Mitwirkende:

Nina Emerson, Sopran
Jana Pöche, Alt
Victor Rodriguez, Tenor
Felix Herrmann, Bass
Indra Tedjasukmana, Beatbox

Coesfeld

30.09.2020
19:30 Uhr
Ulis Wohnzimmer mit Felix Meyer und Marie Diot
Ein Wohnzimmer auf der Bühne, großartige Gäste und ein abwechslungsreicher Abend – im “Wohnzimmer” des Singer-Songwriters Ulrich Zehfuß gibt sich die aktuelle Generation der liederschreibenden Zunft die Ehre und die Klinke in die Hand. Niveauvolles Entertainment und kabarettistischer Esprit treffen hier auf staunende poetische Tiefe, große Musikalität und selten gewährte Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt der Künstler - und lässt die Zeit im Flug vergehen. Am 30. September empfängt Gastgeber, Moderator und Songwriter Ulrich Zehfuß Felix Meyer und Marie Diot in der Schwetzinger Wollfabrik.

Seit nunmehr 10 Jahren erspielt sich Felix Meyer mit seiner bewegten europäischen Straßenmusik-Geschichte irgendwo abseits der poppigen Plattenfirmen und der platten Popmusik eine immer wichtiger werdende Nische zwischen internationalem Chanson, Poesie und Systemkritik, Lagerfeuer, Lebenslust und Liebesballaden. Mit vielen Freunden, Kollegen und Weggefährten wie Dota Kehr, Hans-Eckardt Wenzel, Sarah Lesch, Konstantin Wecker, der Band Keimzeit, Max Prosa oder Maike Rosa Vogel ergeben sich immer wieder Projekte, Lieder und gemeinsame Auftritte. Nach den ersten vier Studioalben mit eigenen Stücken hat sich Felix Meyer in den letzten Jahren mit der Übersetzung seiner Jugend (Soundgarden, Nirvana, Tracy Chapman, Neil Young, Pearl Jam und vielen anderen) beschäftigt.
Er macht sich für Gleichheit und den Schutz der Umwelt stark und ist mit italienischen und kanadischen Kollegen für eine Reihe Konzerte in einem großen Theater in Genua mit einem Programm über das Erbe des großen Cantautore Fabrizio de Andre auf die Bühne gegangen. Auf dem neuen Album sind diese Erfahrungen hör- und spürbar.

Marie Diot ist Liedermacherin. Sie macht Musik und Quatsch. Ihre Konzerte bestehen aus verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die charmant und direkt, mit Wortwitz und Ironie Geschichten von Dingen erzählen, die so im Leben passieren. Es geht zum Beispiel um die Liebe und Fischvergiftung - manchmal passieren ja Sachen, die sind so verrückt, das kann man sich gar nicht ausdenken. Manches ist melancholisch und manches ist lustig, unter anderem ihre Frisur, oder so.
Generell ist sie optimistisch, möglichst gelassen, immer auf der Suche nach den richtigen Worten und der besten Melodie, mit dem Wunsch, jemanden zu berühren und ansonsten eindeutig ziemlich ohne Ziel. Am Ende klappt immer alles! Die Frage ist bloß, wie. Aber das ist ok. 2017 veröffentlichte Marie Diot ihr Debut-Album "Pinguin im Tutu - Weiß nicht, ob er Tänzer ist". Darauf präsentiert sich die Liedermacherin musikalisch wie thematisch vielseitig und balanciert dabei gewandt zwischen Melancholie und Albernheit, streift Synthie-Pop und Kabarett und vereint alles durch ihren einzigartigen Stil.

2014 war Marie Diot Preisträgerin beim Treffen junge Musik-Szene, 2015 bei der "Nahaufnahme", einem weiteren Förderpreis der Bundeswettbewerbe Berliner Festspiele, 2017 stand sie im Finale des Deutschen Song Contests "Troubadour". 2017 wurde sie Mitglied der Liedermacherschule SAGO.

Einlass 19 Uhr
Bernd Kohlhepp und Uli Boettcher - …denn sie wissen (noch) nicht, was sie tun… - Das Impro-Duell
Ein Abend wie eine Wundertüte! Dieses Programm hält erstaunliche Überraschungen parat - vor allem solche, von denen nicht einmal Boettcher und Kohlhepp etwas wissen.
Die beiden Vollblut-Kabarettisten stürzen sich in ein Duell in dem die Fetzen fliegen und kein Auge trocken bleibt.
Kohlhepp und Boettcher zelebrieren die große Kunst des Improvisierens in einer Abendshow und haben dennoch immer die Gunst des Publikums im Sinn.
Dabei können Sie Unglaubliches erfahren: zum Beispiel, was sich bei Ihrem Ski-Urlaub ereignen wird, den sie selbst noch gar nicht angetreten haben.
Oder welche Geheimnisse in Ihrem Fahrradkeller auf Aufklärung warten. Lassen Sie sich nicht entgehen, wenn Ihr Lieblingsfilm mit einem komplett anderen (vielleicht viel besserem Schluss) gespielt wird.
Bringen Sie Ihre Fotos mit, wenn Sie diese nicht ohnehin auf dem Handy bei sich haben: Schicken Sie Ihre Fotos oder Nachrichten an kasse@renitenztheater.de.
Die beiden werden sie zum Ergötzen ihrer Zuschauer in ihr Impro-Duell mit einbauen. Denn nur eines ist an diesem Abend sicher: Sie werden sich wundern.
Und wenn Sie sich nicht wundern, würde uns das schon sehr wundern, wenn an diesem Abend die beiden Herren Aspekte ihres Lebens kapern werden und mit ihren unverwechselbaren Mitteln (hemmungsloser Gesang, schier menschenunmögliche Akrobatik und beeindruckende Kombinatorik) völlig neue Geschichten darin entdecken...
Kohlhepp und Boettcher sind beide jeweils Haupt-Preisträger des Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis (2015 und 2012).
Sie spielten den Stehgreif-Film WINNETOU IV und das Demenzstück „DER UNSICHTBARE HUND“.
Bernd Kohlhepp ist seit vielen Jahren Mitglied im Harlekin-Theatersport Ensemble in Tübingen.Uli Boettcher ist Mitbegründer des Ravensburger Pendants.
Das neueste Gefahrgut-Programm „…denn sie wissen (noch) nicht, was sie tun… - Das Impro-Duell“ steht ganz in dieser Tradition - und geht gleich noch einen großen Schritt darüber hinaus.

http://www.berndkohlhepp.de
http://www.uliboettcher.de

Einlass 19.45 h

Stuttgart

30.09.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 22,50 €
Ludwig van Beethoven - Unsterblichkeit für Fortgeschrittene
Tina Teubner, Rezitation / Ben Süverkrüp, Klavier / Stephan Picard, Geige

Eine Kabarettistin, ein Geiger, ein Pianist, Kammermusik und eine packende Geschichte: Mehr braucht es nicht für einen großen Abend – einen Abend voller Intensität, Humor, Enthusiasmus und Glück.
Die Kabarettistin Tina Teubner, der Geiger Stephan Picard und der Pianist und Autor Ben Süverkrüp schaffen eine Verbindung zweier Welten: Beethovens Sonaten für Violine und Klavier, aufs Engste verwoben mit einer Erzählung, die Ben Süverkrüp eigens für diesen Abend geschrieben hat.
Alle drei sind in ihren Metiers mit namhaften Preisen geehrt worden. Alle drei lieben es, wenn die großen Themen mit jener Leichtigkeit verhandelt werden, die das Kabarett kennt. Wenn Humor der Erkenntnis verpflichtet ist. Sie haben den Anspruch, klassische Kammerkonzerte mit derselben Genauigkeit zu inszenieren wie große Theater-abende.

Tina Teubner
Die studierte Geigerin bezeichnet sich selber als begnadete Melancholikerin mit ausgeprägter Tendenz zu humorvollen Lösungen. Als Musikkabarettistin bereist sie seit vielen Jahren den deutschen Sprachraum. 14 eigene Programme wurden mit Preisen überhäuft (u.a. Dt. Kleinkunstpreis 1999 und 2010, Dt. Kabarettpreis 2001).

Ben Süverkrüp
Sohn des Malers und Liedermachers Dieter Süverkrüp und einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation. Als studierter Komponist und Pianist ist er in der Welt der großen klassischen Musik zuhause. Als fester Bühnenpartner von Tina Teubner kennt und liebt er die Welt des Kabaretts und der intelligenten Unterhaltung. Als Autor ist er immer auf der Suche nach jenem Glück, das entsteht, wenn diese beiden Welten einander berühren.

Stephan Picard
Der in Barcelona geborene Geiger ist regelmäßiger Gast großer internationaler Festivals in Europa, USA und Asien. Er ist Professor für Violine an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und gefragter Dozent bei internationalen Meisterkursen.

Bitte beachten: Mund-Nasen-Schutz erforderlich
"Live Podcast „Messi & Ronaldo XXL – Die Fußball-Show mit Matze Knop und Reiner Calmund“
„Kult-Kloppo kommt nach Mainz - und er bringt ein echtes Original mit!

Matze Knop, Kreisliga-Kicker und Deutschlands Fußball-Parodist Nr. 1, wird mit seinem Podcast MESSI & RONALDO XXL - DIE FUSSBALL-SHOW die Zitadelle zum Experten-Comedy-Stadion machen. Das Gefährliche: Er ist nicht alleine, sondern hat seinen stärksten Mitspieler dabei: Manager-Legende, Super-Insider und Anekdoten-Maschine REINER CALMUND. Keine Sorge, das wird legendär! Komplettiert wird der Fußball-Stammtisch, der jede WOCHE viele tausend Hörer auf allen großen Podcast-Plattformen wie AUDIO NOW begeistert, von Tobi Holtkamp, Fußball-Experte z.B. aus dem SPORT1-Doppelpass, langjähriger Chefreporter der BILD-Sportredaktion.
MESSI & RONALDO XXL - DIE FUSSBALL-SHOW – endlich live auf der Bühne! Am 30.9.2020 in der KulturGarten im Schloss Mainz. Mit vielen Gags und Parodien, spannenden Geschichten aus der Welt des Fußballs und natürlich Fachwissen ohne Ende. Weil, Bundestrainer – das kann doch nun wirklich jeder!!
MESSI & RONALDO XXL - DIE FUSSBALL-SHOW ist eine Produktion der Podcastbande für die Audio Alliance.“

Fotocredit ©Timo Knop

BUCHUNGSHINWEISE
• Ihr könnt mindestens 2 Tickets buchen.
• Mit dem Buchen eines festen Sitzplatzes im Konzertbereich (vorderer Bereich) werdet ihr zusätzlich einem bestimmten Sitzplatz im Gastrobereich (hinterer Bereich) zugeteilt und stimmt gleichzeitig der Gruppenbildung mit mehreren Haushalten mit bis zu 8 Personen zu.
• Kinder bis einschließlich 6 Jahre sowie Begleitpersonen von Schwerbehinderten erhalten freien Eintritt bei der Auswahl des entsprechenden Tickets.
• Bitte beachtet, dass Eure Tickets ausschließlich für den genannten Zeitraum gültig sind. Wir bitten Euch höflich die Zitadelle pünktlich und unaufgefordert nach Ablauf der Zeit zu verlassen.
• Die Onlinereservierung sichert Euch eine feste Platzierung an Stühlen vor Ort und an den Tischen im Gastrobereich vor Ort.
• Bitte meldet Euch telefonisch bei uns, wenn Ihr Eure Reservierung nicht halten könnt.


Teil 1 Allgemeine Schutzmaßnahmen § 1

(1) Jede Person wird angehalten, nähere und längere Kontakte zu anderen Personen auf ein
Minimum zu reduzieren und den Kreis der Personen, zu denen nähere oder längere Kontakte
bestehen, möglichst konstant zu lassen. Wo die Möglichkeit besteht, sollen Zusammenkünfte
vorzugsweise im Freien abgehalten werden. Personen mit Symptomen einer
Atemwegsinfektion (insbesondere Husten, Erkältungssymptomatik, Fieber) sollen möglichst
zu Hause bleiben; ihnen ist im Regelfall der Zutritt zu Einrichtungen, Veranstaltungen und
Versammlungen zu verwehren.

(8) Die Kontaktnachverfolgbarkeit ist sicherzustellen, sofern dies in dieser Verordnung
ausdrücklich bestimmt wird (Kontakterfassung). Kontaktdaten (Name, Vorname, Anschrift,
Telefonnummer) sind in diesem Fall von dem Betreiber einer Einrichtung oder Veranlasser
einer Ansammlung oder sonstigen Zusammenkunft unter Einhaltung der
datenschutzrechtlichen Bestimmungen zu erheben und für eine Frist von einem Monat
aufzubewahren; nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind die Daten unverzüglich zu löschen.
Sich aus anderen Rechtsvorschriften ergebende Datenaufbewahrungspflichten bleiben
unberührt. Das zuständige Gesundheitsamt kann, soweit dies zur Erfüllung seiner nach den
Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) und dieser Verordnung obliegenden
Aufgaben erforderlich ist, Auskunft über die Kontaktdaten verlangen; die Daten sind
unverzüglich zu übermitteln. Eine Verarbeitung der Daten zu anderen Zwecken ist nicht
zulässig. An das zuständige Gesundheitsamt übermittelte Daten sind von diesem
unverzüglich irreversibel zu löschen, sobald die Daten für die Aufgabenerfüllung nicht mehr
benötigt werden.

Teil 2 Versammlungen, Veranstaltungen und Ansammlungen von Personen § 2

(1) Versammlungen unter freiem Himmel können durch die nach dem Versammlungsgesetz
zuständige Behörde unter Auflagen, insbesondere zum Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2,
zugelassen werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar
ist.
(2) Veranstaltungen im Freien sind mit bis zu 350 gleichzeitig anwesenden Personen unter
Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen zulässig. Insbesondere gelten das
Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2 und die Pflicht zur Kontakterfassung nach § 1 Abs. 8 Satz 1.
In Warte- oder Abholungssituationen, insbesondere an Theken, gilt die Maskenpflicht nach
§ 1 Abs. 3.

Teil 4 Wirtschaftsleben § 7 Gastronomie

(2) Es gilt insbesondere das Abstandsgebot nach § 1 Abs. 2, die Pflicht zur Kontakterfassung
nach § 1 Abs. 8 Satz 1 für die Kontaktdaten sämtlicher Gäste sowie innerhalb der
Räumlichkeiten der Einrichtung die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3. Für Gäste der Einrichtung
entfällt die Maskenpflicht nach § 1 Abs. 3 am Platz. In Warte- oder Abholungssituationen,
insbesondere an Theken im Sinne des Absatzes 3, gilt die Maskenpflicht sowohl innerhalb
der Räumlichkeiten der Einrichtung als auch im Freien.

Einlass: 18:00 Uhr
hr-Sinfoniekonzert-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 26.08.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 27.08.2020 ab 10 Uhr.

hr-Sinfoniekonzert-NEU

Schostakowitsch 14

Miina-Liisa Värelä | Sopran
Mika Kares | Bass
Klaus Mäkelä | Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch | 14. Sinfonie


Mit Schostakowitsch »Siebter« hat der finnische Ausnahmedirigent Klaus Mäkelä bereits in der vergangenen Saison gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester Begeisterungsstürme entfacht. Nun kommt der jüngst zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic und bald auch zum Chefdirigenten des Orchestre de Paris avancierte 24-Jährige mit einem weiteren Schostakowitsch-Werk nach Frankfurt: der selten zu hörenden 14. Sinfonie. Es ist ein zutiefst eindrucksvolles wie düsteres Werk, das der große russische Sinfoniker während eines Krankenhausaufenthaltes 1969 in Moskau komponierte. Unmittelbar beeinflusst von Modest Mussorgskijs »Liedern und Tänze des Todes« und Benjamin Brittens »War Requiem« umfasst es elf Lieder für Sopran, Bass und Kammerorchester, die sich thematisch nahezu alle direkt mit dem Tod auseinandersetzen – jenseits jedweder Glaubensvorstellungen, schonungslos, hart und nüchtern: eine fatalistische Bilanz, aber auch ein leidenschaftlicher Protest. »Der Tod«, so Schostakowitsch, »erwartet jeden von uns. Ich kann nichts Gutes darin sehen, dass unser Leben so endet, und das ist es, was ich in diesem Werk vermitteln will.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Garderoben, Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

___________

With Shostakovich »Seventh«, the exceptional Finnish conductor Klaus Mäkelä, together with the Frankfurt Radio Symphony, already sparked storms of enthusiasm last season. Now the 24-year-old, who recently advanced to Chief Conductor of the Oslo Philharmonic and soon also Chief Conductor of the Orchestre de Paris, is coming to Frankfurt with another Shostakovich work: the rarely heard Symphony No. 14. It is a deeply impressive and somber work that the great Russian symphonist composed during a hospital stay in Moscow in 1969. Directly influenced by Modest Mussorgsky´s »Songs and Dances of Death« and Benjamin Britten´s »War Requiem«, it comprises eleven songs for soprano, bass and chamber orchestra, almost all of which thematically deal directly with death – beyond all religious beliefs, unsparingly, harshly and soberly: a fatalistic balance, but also a passionate protest. »Death«, says Shostakovich, »awaits each of us. I can see no good in our life ending like this, and that is what I want to convey in this work. «

NOTE:
NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of cloakrooms, breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.


Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Frankfurt am Main

30.09.2020
20:30 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
hr-Sinfoniekonzert-NEU
Pre-Sale-Phase (nur mit exklusivem Aktionscode) bis 26.08.2020.
Regulärer Vorverkaufsstart am 27.08.2020 ab 10 Uhr.

hr-Sinfoniekonzert-NEU

Schostakowitsch 14

Miina-Liisa Värelä | Sopran
Mika Kares | Bass
Klaus Mäkelä | Dirigent

Dmitrij Schostakowitsch | 14. Sinfonie


Mit Schostakowitsch »Siebter« hat der finnische Ausnahmedirigent Klaus Mäkelä bereits in der vergangenen Saison gemeinsam mit dem hr-Sinfonieorchester Begeisterungsstürme entfacht. Nun kommt der jüngst zum Chefdirigenten des Oslo Philharmonic und bald auch zum Chefdirigenten des Orchestre de Paris avancierte 24-Jährige mit einem weiteren Schostakowitsch-Werk nach Frankfurt: der selten zu hörenden 14. Sinfonie. Es ist ein zutiefst eindrucksvolles wie düsteres Werk, das der große russische Sinfoniker während eines Krankenhausaufenthaltes 1969 in Moskau komponierte. Unmittelbar beeinflusst von Modest Mussorgskijs »Liedern und Tänze des Todes« und Benjamin Brittens »War Requiem« umfasst es elf Lieder für Sopran, Bass und Kammerorchester, die sich thematisch nahezu alle direkt mit dem Tod auseinandersetzen – jenseits jedweder Glaubensvorstellungen, schonungslos, hart und nüchtern: eine fatalistische Bilanz, aber auch ein leidenschaftlicher Protest. »Der Tod«, so Schostakowitsch, »erwartet jeden von uns. Ich kann nichts Gutes darin sehen, dass unser Leben so endet, und das ist es, was ich in diesem Werk vermitteln will.«

HINWEIS:
Die rund einstündigen Konzerte sind unter Einhaltung eines umfangreichen Abstands- und Hygienekonzepts möglich, das u.a. geänderte Saalpläne, neue Einlass- und Auslass-Situationen sowie den Verzicht auf Garderoben, Pausen und Catering umfasst. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Startseite von
http://www.hr-ticketcenter.de.

___________

With Shostakovich »Seventh«, the exceptional Finnish conductor Klaus Mäkelä, together with the Frankfurt Radio Symphony, already sparked storms of enthusiasm last season. Now the 24-year-old, who recently advanced to Chief Conductor of the Oslo Philharmonic and soon also Chief Conductor of the Orchestre de Paris, is coming to Frankfurt with another Shostakovich work: the rarely heard Symphony No. 14. It is a deeply impressive and somber work that the great Russian symphonist composed during a hospital stay in Moscow in 1969. Directly influenced by Modest Mussorgsky´s »Songs and Dances of Death« and Benjamin Britten´s »War Requiem«, it comprises eleven songs for soprano, bass and chamber orchestra, almost all of which thematically deal directly with death – beyond all religious beliefs, unsparingly, harshly and soberly: a fatalistic balance, but also a passionate protest. »Death«, says Shostakovich, »awaits each of us. I can see no good in our life ending like this, and that is what I want to convey in this work. «

NOTE:
NOTE:
The concerts, which last approximately one hour, are possible while adhering to a comprehensive distance and hygiene concept, which includes, among other things, modified seating plans, new entrance and exit situations, as well as the omission of cloakrooms, breaks and catering. Further information can be found on the homepage of http://www.hr-ticketcenter.de.


Konzertdauer: ca. 60 Minuten

Einlass: 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn

Frankfurt am Main

30.09.2020
18:30 Uhr
Tickets
ab 24,00 €
Berliner Unterwelten e.V. – #seidabei Solidaritäts-Ticket - #seidabei SoliTicket – Danke für Ihre Hilfe!
Bitte unterstützen Sie uns!

Seit über 20 Jahren erforscht und dokumentiert der Berliner Unterwelten e.V. historische unterirdische Bauwerke und macht sie für die Öffentlichkeit in Form von Führungen zugänglich.
Unsere geführten Touren sind für Besucher aus dem In- und Ausland zu einem attraktiven Bildungsangebot und zu einem festen Bestandteil der Berliner Kultur- und Museumslandschaft geworden.
Für eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen ist der Berliner Unterwelten e.V. zugleich Arbeitgeber oder im Rahmen der ideellen, ehrenamtlichen Vereinsarbeit Hobby und Freizeitbetätigung.
Das alles finanziert der Verein bislang ausschließlich durch die Einnahmen aus Führungen. Er erhält keine staatlichen und städtischen Förderungen.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation und den damit verbundenen Auflagen sowie aus Verantwortung für unsere Besucher und Mitarbeiter war es uns seit Mitte März bis Ende Mai nicht möglich, einen Führungsbetrieb anzubieten. Dies bedeutet, dass wir in diesem Zeitraum keinerlei Einnahmen generieren konnten, um unsere dennoch entstehenden Fixkosten wie Mieten, usw. zu decken.
Wir freuen uns deshalb über jede Unterstützung.

Mit dem Kauf eines Solidaritäts-Tickets (SoliTicket) können Sie uns unterstützen, damit wir auch in Zukunft –hoffentlich bald wieder– für Sie und andere Gäste da sein können.
Das SoliTicket ist ein Ticket für eine »imaginäre« Veranstaltung, also eine Veranstaltung, die in Wirklichkeit nicht stattfindet. Dem Ticket stehen keine Leistungen gegenüber, es ist vergleichbar mit einer Spende.

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!
Ihr Berliner Unterwelten e.V.
#SeiDabei! Deine Spende hilft! - ElectronicDanceArt & Friends #SoliTicket
Wir haben das große Glück, das wir nicht so gebeutelt werden wie viele unsere Freunde und Kollegen. Natürlich haben wir auch laufende Kosten und auf Dauer könnte dies sich auch negativ auf die Zukunft von EDA auswirken. Wir wurden von vielen gefragt, ob man uns helfen kann ❤ Wir haben uns beraten und nehmen nun doch Euer Angebot an. Uns macht es ReserviX / adTicket, mit ihrer #SeiDabei! Aktion, auch sehr einfach!

Kauft ein #SeiDabei - EDA Soli Ticket!

Transparenz ist uns sehr wichtig. Alle die uns lange kennen, wissen das! Wir versprechen, jeder Euro der mehr zusammen kommt, leiten wir an Leute weiter, die eng mit EDA zusammenarbeiten und die aktuelle Situation noch härter trifft als uns!

Also eigentlich müsste die Aktion EDA Soli & Friends Ticket heißen, okay geändert :)

Wir zählen auf Euch und wenn es abgedroschen ist,
wir sagen von Herzen -> bleibt gesund, wir brauchen Euch ❤

Achtung, Du kaufst KEINE Eintrittskarte zu einer Vorstellung sondern unterstützen uns und liebe Freunde mit dieser Spende !

P.S.: Natürlich wird mit dem Kauf der Tickets nicht nur Dein LieblingsVeranstalter unterstützt, sondern auch der Ticketing Dienstleister ADticket um auch in Zukunft zuverlässig Tickets für Deine Lieblingsveranstaltungen anbieten zu können.

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Solidaritätstickets für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft Deutschlands - #seidabei
Niemand konnte Anfang des Jahres 2020 auch nur im Geringsten erahnen was nur kurze Zeit nach Jahresanbruch über unsere Gesellschaft hereinbrechen würde - und doch ist der Coronavirus allgegenwärtig und in jedem Aspekt unseres Alltags zu spüren. Doch trotz massiver Einschränkungen wie Ausgangssperren, verschärfter Hygiene Vorschriften und dem Wandel des Arbeitsalltags für jeden einzelnen von uns gilt ein Gebot mehr als je zuvor: Zusammenhalt und Solidarität! Ganz egal ob man nun die Einkäufe für ältere Nachbarn mit erledigt oder zu Hause bleibt um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Doch nicht nur im engeren Umfeld ist unsere Hilfe mehr gefragt denn je. Auch die Kulturbranche benötigt dringend unsere Unterstützung. Ob es nun Theaterhäuser sind, die auf Grund von gesetzlich verordneter Schließungen große Teile ihrer Spielzeiten absagen mussten, oder Spielstätten und Live-Clubs, die einer Welle von Tour-Absagen und Verlegungen gegenüberstehen, alle sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Auch Sportveranstalter, Clubs und Vereine stehen vor ähnlich großen Hürden und mussten bereits zum Teil ganze Saisons und Ligen absagen.

Genau um hier gegensteuern zu können und gemeinsam aus der Krise herauszukommen wurde die Initiative #seidabei ins Leben gerufen. In diesem Rahmen werden Tickets für Geisterkonzerte und andere Veranstaltungen, die so nie stattfinden werden, wie auch Solidaritätstickets angeboten um genau da helfen zu können wo eine ganze Branche vor einer noch nie dagewesen Herausforderung steht. Natürlich wird mit dem Kauf der Tickets nicht nur Dein Lieblingskünstler oder Veranstalter unterstützt, sondern auch der Ticketing Dienstleister ADticket um auch in Zukunft zuverlässig Tickets für Deine Lieblingsveranstaltungen anbieten zu können.

Dieses Ticket wurde von einem tollen Menschen gekauft, Du hast ein großes Herz!
Eintrittskarte Tour 3 (Deutsch) – Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg - Der Ost-West-Konflikt im Untergrund
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 3 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Die Führung veranschaulicht vor allem die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund. Wir zeigen unseren Besuchern den »Atomschutzbunker« Blochplatz, eine reaktivierte Schutzanlage aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. 1940 im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« als »Bunker A« des U-Bahnhofs Gesundbrunnen hergerichtet, sollten hier rund 2.000 Menschen Schutz finden. Jedoch waren die Luftschutzräume mit Verschärfung der Bombenangriffe oft dreifach überbelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das unterirdische Labyrinth über drei Jahrzehnte im Dornröschenschlaf, bis 1981-83 die Reaktivierung erfolgte. Im »Ernstfall« sollten hier nun 1.318 Personen maximal 48 Stunden lang den Atomschlag überleben.

Verschiedene Themenräume machen den Spannungsfaden zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Hochphase des Kalten Krieges deutlich. Berlin entwickelte sich zu einem Hotspot der Spionage und erlebte durch den Mauerbau 1961 eine dramatische Teilung, die auch unter der Stadt ihre Spuren hinterließ. »Geisterbahnhöfe« entstanden, auf denen die Züge nicht mehr hielten. Die Verkehrstunnel wurden gegen Fluchtversuche gesichert. In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und sogar neue Schutzanlagen errichtet. Der Rundgang führt die Schrecken und die Auswirkung eines möglichen Atomkrieges auf anschauliche Weise vor Augen.
 
[Anmerkung: Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise kann die Zivilschutzanlage Pankstraße bis auf Weiteres auf der Tour 3 nicht gezeigt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.]

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Badstraße / Ecke Böttgerstraße, 13357 Berlin

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
Ticket Tour 1 (English) – Dark Worlds - Experience WW2 bombing raids through the eyes of civilians
This tour takes place in English!
DIESE TOUR FINDET IN ENGLISCHER SPRACHE STATT!

Important:
You can book as many tickets as there are available still. F.e., if you can book only one ticket, there is only one left at all. Please don´t try to book seperately, if you need more tickets than the number of tickets you can choose in the shop. That will not work! At the moment, tours takes place with a reduced number of participants so the capacity is strictly limited and the tours sell out quickly.

This entrance ticket is valid for one person only for Tour 1 and only on the specified date and time.
This ticket is to be presented at the entrance at the beginning of the tour.
No exchange or return. Refunds will only be made if the tour is cancelled by us. A payout, also of partial amounts, as well as taking part in another tour than the booked one is not possible.

Reduced rate only for school students, trainees, students, State Volunteer Service providers, disabled people, welfare recipients, and unemployed people (each with appropriate proof).
No discount for retirees. Verification of reduced rate entitlement must be presented at the entrance unprompted.

Important information and eligibility requirements:
Please continue the order process only if you accept these eligibility requirements.

• Participants must be over 7 years of age.
• Sturdy footwear is required for participation (no sandals or flip flops!). The tour is not barrier free.
• Maintain a distance of at least 1.5 meters to other people in the waiting area and during the tour!
• Wearing a face mask is mandatory! No entry without a mask!

Due to the current situation, the tour takes place with a reduced number of participants.

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Content of the tour:

Every day, hundreds of people walk past a green door in the Gesundbrunnen underground railway station, unaware that, behind it, lies a subterranean labyrinth full of history just waiting to be experienced.

Berlin was the nerve centre of the Third Reich and therefore one of the main targets for allied bombing during WW II. On this tour, our expert guides will lead you in exploring one of the few remaining bunkers, as it was left after the war. There you will learn more about the life of the average Berlin citizen during the air raids that destroyed up to 80% of the city centre. Travelling through the twisting passages and rooms, you will also see countless artefacts from the war that have been buried for decades. Additionally, by looking into the development of the city´s subway and sewerage systems as well its former pneumatic post, we will provide you with an insight into the 160-year-old underground history of Berlin.

The duration of the tour is approx. 90 minutes

Venue: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (south entrance of the Gesundbrunnen underground station, entrance hall)
Heute weder Hamlet
Ein Stück Theater

Endlich geht es wieder los - mit einem ganz besonderen Theaterstück! Erleben Sie Publikumsliebling Andreas Klaue in einem Abend über das Theater und das Leben. Und erfahren Sie außerdem alles, was Sie schon immer über „Hamlet“, das berühmteste Theaterstück der Welt, wissen wollten.

Weil die angekündigte Vorstellung „Hamlet – Prinz von Dänemark“ von William Shakespeare ausfällt, beginnt Bühnenarbeiter Ingo Sassmann damit, aufzuräumen. Er ist eigentlich gelernter Schauspieler, hat aber nach einem Karriereknick die Seiten gewechselt und ist nun hauptsächlich dafür zuständig, den Vorhang zu öffnen und zu schließen. Doch als er an diesem Abend feststellt, dass der Zuschauerraum wider Erwarten nicht leer ist, nutzt Ingo Sassmann seine Chance.

Erst zögernd, dann immer offener und offensiver erzählt er seine Ansichten vom Leben zwischen den Kulissen, von Durchbruch und Einbruch, von Sein und Schein. Und das Wichtigste am Theater, so seine Erkenntnis, ist der Vorhang! Es gibt tausend Arten den Vorhang zu öffnen. Erinnerungen kommen auf an Episoden seiner Theaterlaufbahn, an seine Frau Rebecca, an sein Dasein als Vorhangzieher – und immer wieder an „Hamlet“, dessen Titelrolle er mehrfach gespielt hat. Und je tiefer er sich erinnert, desto mehr Verborgenes kommt aus ihm heraus.

Vorhang auf für Andreas Klaue als Ingo Sassmann in „Heute weder Hamlet“. Ein tragikomisches Ein-Mann-Stück der Extraklasse!
DESiMO Solo - Manipulation. Die Gedanken sind frei - zugänglich...
Detlef Simon aka DESiMO ist 2020 mit seiner neuen Zaubershow "Manipulation" auf deutschlandweiter Tournee!

Aller guten Dinge sind drei: Genau so ist es auch bei DESiMO, der nicht nur als Magier die Welt des Unerklärlichen beherrscht, sondern auch noch als Comedian und Kabarettist sein Publikum zum Lachen bringt.

Doch hier hört seine Vielseitigkeit nicht auf: Der als Detlef Simon geborene Hannoveraner besitzt ein ebenso grandioses Talent für Moderation, das er in diversen TV-Shows wie dem "Spezial Club“ oder der großen "Comedy Gala" unter Beweis stellt. Als Magier ist DESiMO vielfach ausgezeichnet worden. Beispielsweise mit dem Titel "Magier des Jahres" im "Magischen Zirkel von Deutschland". 1994 gewann er sogar die Weltmeisterschaft der Zauberkunst im japanischen Yokohama. Jahrzehntelange Erfahrung später schafft Detlef Simon es dennoch, sein Publikum stets von neuem zu überraschen. Staunen Sie Bauklötze, folgen Sie der verlorenen Socke in das Wurmloch der Waschmaschine oder lernen Sie eine Fremdsprache in nur fünf Minuten - auch die Enterprise-Sprache "Klingonisch“. Auf unvorhersehbare Weise mischt der Entertainer sich in die Tiefen Ihrer Synapsen und veranstaltet kuriose Manipulationen. Denn sein Motto lautet: Die Gedanken sind frei ... zugänglich.

Sinnlichkeit, Übersinnlichkeit und Übersinnlosigkeit verschmelzen an diesem Abend zu magischer Unterhaltung. Folgen Sie DESiMO auf der Spur der paranormalen Phänomene und überraschenden Illusionen. Jetzt Tickets sichern!
Eintrittskarte Tour 1 (Deutsch) – Dunkle Welten - Zeitgeschichtliche Führung durch einen authentischen Ort
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 1 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte, authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Während des Zweiten Weltkrieges entstanden in Berlin unzählige Bunker, es wurden aber auch Räume im Bereich der U-Bahn zu Luftschutzzwecken ausgebaut. Im U-Bahnhof Gesundbrunnen entstanden auf mehreren Etagen unterirdische Schutzräume für Reisende und Anwohner. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen eingezwängt zu sein, im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.
Nach dem Krieg blieb die Luftschutzanlage vom Demilitarisierungsprogramm der Alliierten verschont, weil man bei einer Sprengung den U-Bahntunnel gefährdet hätte. Die Anlage fiel in einen »Dornröschenschlaf« und wurde 1998 vom Berliner Unterwelten e.V. wiederentdeckt. Heute beherbergen die Räume mehrere Abteilungen des Berliner Unterwelten-Museums, die Schwerpunkte wie Bombenkrieg und Luftschutz thematisieren. Gezeigt werden zusätzlich Funde aus Bunkern des ehemaligen Regierungsviertels sowie Kriegsschrott und Bodenfunde als Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges. Im Blickpunkt steht auch die schwierige Thematik »Kriegsbauwerk und Denkmalschutz«. Weitere Ausstellungsräume zeigen zudem, was sich noch im Berliner Untergrund befindet oder befunden hat – die Berliner Rohrpost, Brauereikeller und das Abwassersystem.

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Brunnenstraße 105, 13355 Berlin (südlicher Zugang zum U-Bahnhof Gesundbrunnen, Eingangshalle)

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
KÖRPERWELTEN IN HEIDELBERG AB 11. MAI WIEDER REGULÄR GEÖFFNET

Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Stoffentwicklung & neue Dramaturgien
Die Instagram Serie »Throwback89 – das Instagram Tagebuch zum Mauerfall« wurde vom 21. Oktober bis 9. November 2019 täglich auf dem Instagram-Account der Tagesschau veröffentlicht und war auch auf Website throwback89.de als Teil einer crossmedialen Kampagne zum Jahrestag »30 Jahre Mauerfall« mit zusätzlichem Content auf Snapchat, Twitter, Facebook, Youtube und tagesschau24. abrufbar. Im Mittelpunkt steht die 17-jährige Nora Sommerfeld (Hanna Binke), die aus einer persönlichen Perspektive über die letzten Wochen vor dem Mauerfall erzählt. Visuell kombiniert die Serie Selfies mit Momentaufnahmen aus dem Alltag in Rostock und historischem Archivmaterial von Tagesschau, Aktuelle Kamera und der Jugendsendung Elf99. Die Serie mit dem Ziel, einer Generation, die nach dem Mauerfall geboren wurde, die historische, gesellschaftliche und persönliche Dimension dieses Wendepunkts der deutschen Geschichte nahe zu bringen, war ein voller Erfolg. Insgesamt sind 5,5 Millionen Story-Starts, 4 Millionen Views der letzten Story-Elemente wie auch 165.000 User·innen täglich zu verzeichnen.


Die Macher·innen von »Throwback89« Nil Idil Çakmak (Co-Drehbuch, Co-Regie), Ricarda Saleh (Co-Drehbuch, Co-Regie), Ira Wedel (Co-Drehbuch), Svenja Freise (freie Autorin & Redakteurin WebVideoUnit) geben Einblick in die Entstehung der Serie, erzählen von der Stoffentwicklung, den dramaturgischen Herausforderungen und den Learnings. Das Panel beschäftigt sich auch mit der Rezeption und Kritik. Zu Gast ist der Journalist Ole-Jonathan Gömmel, der die Serie in Echtzeit miterlebte und den sehr persönlichen Artikel Throwback 89: Wie eine Instagram-Story mein Denken über die DDR verändert auf Bento.de veröffentlichte.

Moderation: Amelia Wischnewski

In Kooperation mit: NDR
Hauptsache es knallt! - zum ersten Mal im Theater im Walzwerk!
Triple-A- Kabarett von und mit Robert Griess

Wer Griess live erlebt, versteht schnell, warum solch eine Kraft von seinem Witz ausgeht: Er ist der sympathische Durchschnittsbürger und herzliche Kerl, den man sofort gern hat. Sein geschickter Hinterhalt als Sympathieträger eröffnet ihm alle Möglichkeiten, das Bigotte in der Politik umso überraschender zu karikieren. Robert Griess zieht wirklich alles durch den Kakao - aber der ist garantiert fair getradet und nachhaltig angebaut. Das Publikum kann sich endlich über all jene Themen amüsieren, die sonst nur schlechte Laune machen. Yeah!

Ob in Politik, Wirtschaft oder Medien, ob Putin, Trump oder Seehofer, ob in Syrien, Sachsen oder in der Stammkneipe - überall lautet das Motto: Hauptsache, es knallt! Und wie! Im neuen Programm des Kölner Kabarettisten Robert Griess wird scharf geschossen: mit Pointen, Gags und aberwitzigen Szenen. Die "schnellste und frechste Klappe von Köln" (Kölner Stadt-Anzeiger) "zielt, schießt und trifft immer ins Schwarze" (Bonner Rundschau).

Griess´ einzigartige Mischung aus Stand-up-Kabarett und seinen wahnsinnig komischen Figuren bietet eine abwechslungsreiche Kabarett-Show mit hohem Lachfaktor und inhaltlicher Relevanz. Herr Stapper auf Hartz IV - Lebensmotto: "Hauptsache, es knallt!" - ist ebenso wieder dabei wie neue Charaktere. Griess liefert echtes Triple A-Kabarett: Aktuell. Aberwitzig. Abgefahren. Kaum einer bringt so viele Themen so lebendig und lustig rüber wie dieser Vollblutkomödiant: "Das Wort >Kabarett< ist einfach zu schwach für ihn. Robert Griess ist eine Naturgewalt." (Karlsruher Neue Nachrichten)

Robert Griess (*1966) - Kabarettist, Autor, Vagabund.

Tritt bundesweit in Theatern, Rundfunk und - wenn man ihn lässt - im Fernsehen auf: Satire-Gipfel(ARD), Otti´s Schlachthof(BR), Stratmanns(WDR), Intensivstation(NDR) u.a.

Daneben Drehbücher und Sketche für TV (z.B."Käptn Blaubär") und Kollegen (Simone Solga, Die Distel, Dieter Hallervorden u.v.a.m.).

Er "studierte" in jungen Jahren Kabarett im WDR-Hörfunk und Häusern wie dem Bonner Pantheon bei Hans-Dieter Hüsch, Harald Schmidt, Mathias Beltz, Georg Schramm u.v.a.

Griess gilt als einer der komischsten und kompromisslosesten Kabarettisten seiner Generation. Laut Kölner Stadt-Anzeiger hat er die "schnellste und frechste Klappe von Köln". Der Bonner General Anzeiger findet Griess "zynisch, inkorrekt, schwarzhumorig, eloquent, schräg, intellektuell, kurz: brillant!"

2006 gründet er die Schlachtplatte-Endabrechnung, dessen Jahresrückblick-Tourneen er bis heute organisiert. Bisher dabei u.a. Christian Ehring, HG Butzko, Wolfgang Nitschke, Lothar Bölck, Christoph Sieber, Jens Neutag... als Gäste wirkten u.a. Jochen Malmsheimer, Reiner Kröhnert, Rainer Pause mit.

2007-2008 unterrichtet Griess Kabarett an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Seit 2010 ist Griess Künstlerischer Leiter des Kölner "Streithähne"-Festivals für politisches Kabarett. Mit dabei u.a. Heinrich Pachl, Arnulf Rating, Dieter Hildebrandt, Lisa Fitz, Max Uthoff, Wilfried Schmickler, Alfred Dorfer, Erwin Pelzig/FM Barwasser, Lisa Fitz

Im März 2012 erscheint sein Roman-Debüt "Stappers Revolte" bei RandomHouse.

2014 erklärte er als Video-Kolumnist des HANDELSBLATTs die Welt der Wirtschaft.

Im September 2016 erscheint im Michael-Müller-Reisebücher-Verlag von Robert Griess "Satirisches Handgepäck für Köln"

Griess lebt abwechselnd in Köln, Griechenland und auf Schiffen.

"Wenn Dir ein Vogel aufs Hemd kackt, sei nicht wütend. Freue dich vielmehr, dass Kühe nicht fliegen können." Ein schönes Motto
Tears and Drops - packender, groovender, gefühlvoller, urbaner Blues
Auch nach über 30 Jahren stehen Gefühl und Leidenschaft im Mittelpunkt unserer Musik!
Blues ist für uns die Sprache der Seele.
Unterschiedliche Stilrichtungen und mehrere Besuche und Auftritte in der "Hauptstadt" des Blues, Chicago/USA, haben uns geprägt und inspiriert - insb. der Auftritt auf dem CHICAGO BLUES FESTIVAL 2016, als erste und einzige deutsche Formation überhaupt!
Mehr denn je machen wir Musik für Menschen, die ihr Herz klopfen hören wollen, mit eigenen Songs und mit "Klassikern".
Wenn wir uns mit unserem Publikum abendfüllend dem Blues hingeben, dann spürt jeder: "That´s what the Blues is all about!"
Wer Musik sucht, die auf der Bühne lebendig wird, der ist beim Blues gut aufgehoben! Wir zelebrieren den Blues - weil er uns Gefühle und Stimmungen ausdrücken lässt, für die es kaum Worte gibt. Mit unserer Musik erzählen wir Geschichten aus dem Mensch-Sein, mit all seinen Höhen und Tiefen: Freude und Trauer, brutale Wut und überschäumendes Glück, Niedergeschlagenheit und - Hoffnung!
Die Gespräche und Auftritte mit vielen Bluesmen bei unseren diversen Aufenthalten in Chicago haben uns dem Blues und seiner Botschaft noch näher gebracht - special thanks to Mr Vance Kelly, to ol’ „Checkerboard“ (closed) and „Lee’s Unleaded“ (closed), to Mr David Leyland and old Maxwell St. Market (demolished) and to the Windy City Blues Society!

Wenn ihr der Kofferfabrik und den Künstlern was Gutes tun wollt, könnt ihr im Vorverkauf gerne den "Kulturpreis 1" oder Kulturpreis 2" wählen. Die Mehreinnahmen gehen an die Künstler und den den Verein. Danke :- ))
Auf der Couch in Tunis - Französisch mit deutschen Untertiteln
Regie: Manele Labidi


Komödie/Drama| 89 Min. | FSK 6| FR/TUN 2018

Die Psychologin Selma hat einen wahnwitzigen Plan: Sie will in ihr Heimatland Tunesien zurückkehren, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen. Denn der Redebedarf der tunesischen Bevölkerung ist nach der Revolution enorm. Weil die bürokratischen Mühlen langsam mahlen, empfängt Selma ihre gesprächigen Kunden auf dem Dach eines Wohnhauses in Tunis. Und so trifft sie unter anderem auf eine hochemotionale Beautysalon-Besitzerin mit Mutterkomplexen, einen depressiven Imam, einen Mann mit politisch-erotischen Träumen, einen übermoralischen Polizisten und auf ihre feministische Nichte, der ihr Kopftuch nach einem missglückten Friseur-Besuch gerade recht kommt.

Ab September starten wir mit dem Kino im Hallenbad. Aufgrund der Coronaauflagen gibt es einen Ticketvorverkauf mit zugewiesenen Plätzen. Tickets gibt es ausschließlich online und an allen bekannten VVK Stellen – nicht an der Abendkasse. Die Plätze sind stark begrenzt. Jahreskartenbesitzer müssen sich unbedingt per Mail unter kino@hallenbad.de für die jeweilige Vorstellung schriftlich anmelden.Die Jahreskarten verlängern sich automatisch um 6 Monate für den Ausfall von März bis August. Alle Gäste müssen sich die Hände am Eingang desinfizieren. Einlass nur mit Mund- und Nasenschutz. Am Platz darf dieser abgesetzt werden.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Mode, Musik & Nachhaltigkeit Klimaneutrale Musiktourneen: Wie können internationale Musiktourneen umweltbewusst umgesetzt werden
Wie können internationale Musikveranstaltungen umweltbewusst umgesetzt werden? Auch für die Musikwelt ist es mehr denn je Zeit ökologische Verantwortung zu übernehmen. Was können Künstler*innen tun, um unsere biologische Vielfalt zu erhalten und in der Berliner Musikszene für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen? Berlin ist ein großer Anziehungspunkt für Musiker*innen aus der ganzen Welt. Welche besondere Verantwortung hat die Musikindustrie im Bezug auf Klimaschutz und Biodiversität unserer Hauptstadt? Was können Berliner Kulturstätten tun, um ihre Energieeffizienz zu steigern? Wie finden mehr regionale, saisonale und pflanzliche Produkte Einzug in unsere Konzerthallen und wie kann der Einsatz von Plastik und nicht-umweltneutralen Materialien minimiert werden? Welche Rolle spielt die Vorbildfunktion der Künstler*innen? Radiohead, Coldplay, Peggy Gou und zahlreiche Künstler*innen in Deutschland wie Milky Chance, Clueso, Seeed oder KLAN gehen bereits mit gutem Beispiel voran. In dieser Gesprächsrunde erfahren Sie, wie Musiker*innen heute ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen und helfen, die ökologische Vielfalt unserer Stadt - und der Welt - zu bewahren.

Gäste: Fine Stammnitz (Greentouring Network), Ines Bartl (TMom Merchandise)
Moderation: Mia Heresch

Hinweis zum Veranstaltungsbesuch
Mit Ihrem Veranstaltungsbesuch erklären Sie sich einverstanden, dass dort getätigte Bild- und Tonaufnahmen zur zeitlichen, örtlichen und in- haltlich unbegrenzten Nutzung in allen Medien veröffentlicht werden dürfen.

Eintritt frei, begrenztes Kontingent, um Anmeldung unter folgendem Link wird gebeten
SIMON & JAN
SIMON & JAN - "Alles wird gut"
Saal 2 - bestuhlt, freie Platzwahl

Du fühlst dich müde? Du bist überfordert und erschöpft von der Welt da draußen und dein Körper taumelt wie auf Autopilot durch den alltäglichen Wahnsinn? Du bist manchmal wie gelähmt von der geballten Blödheit, die dir täglich aus deinem Tablet ins Gesicht springt? Alles wird gut.


Du denkst, die Welt könnte einfach mal von dieser Japanerin aufgeräumt werden, dieser Bestsellerautorin? Und bei dir könnte sie dann gleich weitermachen? Es strengt dich jetzt schon an, diesen Text zu lesen und wenn dieser Satz hier nicht bald endet, bist du raus? Alles wird gut.


Du hast es satt, deiner eigenen Spezies beim Versagen zuzusehen? Es regt dich auf, dass wir uns bei all den Herausforderungen in der Welt immer noch mit dieser Nazikacke abgeben müssen? Du willst einfach nur warme Wollsocken und mit deinem Buch ins Bett? Du gehst auf die 40 zu und denkst darüber nach, zurück zu deinen Eltern zu gehen? Du ziehst deine Lebensbilanz und das einzige, das bleibt, ist Eierkuchen?

Alles wird gut.

Du bist nicht allein. Simon & Jan werden dir helfen. Wir treffen uns regelmäßig in größeren Gruppen, vielleicht auch in deiner Stadt. Aber Vorsicht – es könnte süchtig machen. Wir beginnen mit den Grundlagen: Einatmen. Ausatmen. Aaaaah, tut das gut! Wir finden langsam unsere innere Ruhe und dann machen wir gemeinsam kaputt, was uns kaputt macht.

Denn Simon & Jan sind gekommen, um uns zu retten. Mit ihrem neuen Programm lösen sie die Probleme der Menschheit – nicht mehr, aber auch nicht weniger.


Dabei tun die beiden preisgekrönten Liedermacher genau das, wofür wir sie kennen und lieben: Sie balancieren auf der Borderline nachts um halb eins durch die Irrungen und Wirrungen unserer Welt, jodeln gegen ungezähmten Fleischkonsum und begleiten unsere Spezies vor das letzte Gericht.

"Alles wird gut"
Eintrittskarte Tour 3 (Deutsch) – Bunker, U-Bahn, Kalter Krieg - Der Ost-West-Konflikt im Untergrund
Diese Tour findet in deutscher Sprache statt.
THIS TOUR TAKES PLACE IN GERMAN LANGUAGE!

Wichtig:
Die Führungen finden derzeit mit reduzierter Besucherzahl statt und sind daher schnell ausgebucht. Es können im Shop immer so viele Tickets ausgewählt werden, wie noch verfügbar sind. Wenn z.B. nur noch ein Ticket ausgewählt werden kann, ist auch nur noch ein Ticket verfügbar. Versuchen Sie in diesem Fall also bitte nicht, falls Sie mehrere Tickets brauchen, mehrmals ein Ticket zu buchen, denn das wird nicht funktionieren.

Die Eintrittskarte gilt ausschließlich für Tour 3 und nur zum angegebenen Termin und der angegebenen Uhrzeit. Kein Umtausch oder Rücknahme. Eine Erstattung erfolgt ausschließlich bei einer Absage der Tour durch uns. Eine Auszahlung, Gutschrift oder Verrechnung, auch von Teilbeträgen, sowie eine Einlösung bei einer anderen als der oben angegebenen Tour ist nicht möglich.

Ermäßigung nur für Schüler, Azubis, Studenten, Bundesfreiwilligendienstleistende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose (jeweils mit entsprechendem Nachweis).
Keine Rentnerermäßigung! Der Ermäßigungsnachweis ist unaufgefordert am Einlass vorzulegen.

Gutscheine sind zur Zeit nicht einlösbar, da wir aufgrund der aktuellen Situation ausschließlich Tickets im Vorverkauf anbieten können.

Wichtige Hinweise und Teilnahmevoraussetzungen:
Bitte setzen Sie den Bestellvorgang nur fort, wenn Sie diese Teilnahmevoraussetzungen akzeptieren.

• Personen unter 7 Jahren können an dieser Führung nicht teilnehmen.
• Festes Schuhwerk wird zur Teilnahme vorausgesetzt. Der Führungsweg ist nicht barrierefrei!
• Halten Sie im Wartebereich und während der Tour mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen!
• Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht! Kein Einlass ohne Mund-Nasen-Bedeckung!

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Tour mit verminderter Teilnehmerzahl statt.

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Inhalt der Tour:

Die Führung veranschaulicht vor allem die Spuren des Kalten Krieges im Untergrund. Wir zeigen unseren Besuchern den »Atomschutzbunker« Blochplatz, eine reaktivierte Schutzanlage aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. 1940 im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« als »Bunker A« des U-Bahnhofs Gesundbrunnen hergerichtet, sollten hier rund 2.000 Menschen Schutz finden. Jedoch waren die Luftschutzräume mit Verschärfung der Bombenangriffe oft dreifach überbelegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag das unterirdische Labyrinth über drei Jahrzehnte im Dornröschenschlaf, bis 1981-83 die Reaktivierung erfolgte. Im »Ernstfall« sollten hier nun 1.318 Personen maximal 48 Stunden lang den Atomschlag überleben.

Verschiedene Themenräume machen den Spannungsfaden zwischen dem Zweiten Weltkrieg und der Hochphase des Kalten Krieges deutlich. Berlin entwickelte sich zu einem Hotspot der Spionage und erlebte durch den Mauerbau 1961 eine dramatische Teilung, die auch unter der Stadt ihre Spuren hinterließ. »Geisterbahnhöfe« entstanden, auf denen die Züge nicht mehr hielten. Die Verkehrstunnel wurden gegen Fluchtversuche gesichert. In Vorbereitung auf einen möglichen atomaren Konflikt wurden im Westteil Berlins Bunkeranlagen für den Zivilschutz reaktiviert und sogar neue Schutzanlagen errichtet. Der Rundgang führt die Schrecken und die Auswirkung eines möglichen Atomkrieges auf anschauliche Weise vor Augen.
 
[Anmerkung: Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Krise kann die Zivilschutzanlage Pankstraße bis auf Weiteres auf der Tour 3 nicht gezeigt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.]

Die Führung dauert ca. 90 Minuten.

Treffpunkt: Badstraße / Ecke Böttgerstraße, 13357 Berlin

Diese Tour ist ausverkauft! Keine Tageskasse!
Streaming Abo live aus dem Kulturwerk: S. da Vina, N. Tausendschön, Zu Zweit, Brodowy & Momsen, K. Freudenschuss und E. Grosche
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.

Ein kabarettistischer Heimatabend mit Matthias Brodowy und Werner Momsen wartet am 6. November auf die Gäste des Kulturwerks. Unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Der Eine südnorddeutscher Kabarettist und Musiker, der Andere echte Hamburger Kodderschnauze und Klappmaulkomiker. Aber beide sind bekennende Nordlichter und bringen mit Stand up, Lesung, Musik und vor allem Schau- und Puppenspiel die endlose Weite des Nordens ganz nah. Und sonst? …Och! Zwei Nordlichter sprechen sich aus.

Die Sängerin und Pianistin Katie Freudenschuss kommt am 13. November ins Nienburger Kulturwerk. Inspiriert von einem Tagebuch, das auf mysteriöse Art und Weise in ihren Besitz geriet, kreiert sie in „Einfach Compli-Katie“ einen ebenso poetischen wie satirischen Abend über Liebe und Frauengold, Melania Trump, Kalenderweisheiten und Political Awareness.

Zum Abschluss des Herbst-Abos steht am 28. November Erwin Grosche auf dem Programm. In seinem Warmduscherreport Vol. 3 packt er noch einmal die Glanzstücke und Lieblingsszenen aus über vierzig Jahren Kabarettgeschichte aus. Das ist große Wortkunst und im besten Sinne des Wortes Kindertheater für Erwachsene. Manchmal staunt man am Ende, warum diese ganz eigene Sicht der Dinge einem noch nicht selbst eingefallen ist, findet auch noch die schrägste Perspektive ganz normal und wundert sich über nichts mehr.
3er-Streaming-Abo live aus dem Kulturwerk mit: Nessi Tausendschön, Matthias Ningel und Zu Zweit
Am 2. Oktober kommt Nessi Tausendschön mit alten Krachern und neuen Nummern in ihrem Best-of-Programm „30 Jahre Zenit“. Seit 30 Jahren ist Nessi Tausendschön nicht von der Bühne zu bomben. 30 Jahre mondän kultiviertes Schabrackentum, geschmeidige Groß- und Kleinkunst, Verblüffungstanz, melancholische Zerknirschungslyrik und schöne Musik. Wenn Nessi die Brüche des Lebens zelebriert, dann erwachen selbst die Seelenblinden im Publikum aus der distanzierten Erstarrung. Denn Nessi hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination.

Matthias Ningel kommt am 24. Oktober, um seinen ausgefallenen Auftritt vom März nachzuholen. In seinem dritten Bühnenprogramm "Kann man davon leben?" sinniert er vergnüglich über das Leben und die Frage, was man zum Leben braucht. Und was man nicht braucht... Er übt frech Kritik, jedoch ohne im Pessimismus zu ertrinken. Wo andere Kabarettisten den Zeigefinger erheben (einige sogar eher den Mittelfinger), hebt Matthias Ningel den Daumen und lenkt den Fokus weg von denen, die ohnehin viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen, hin zu denen, die mit ihren Ideen als Vorbild dienen können.

Das Kabarett-Duo Zu Zweit bringt am 31. Oktober das neueste Programm „Die wilde 13“ mit ins Kulturwerk. Tina Häussermann und Fabian Schläper sind seit 13 Jahren als Duo unterwegs und versprechen einen Abend für Menschen mit Lachverstand. Sie lassen die Stimmbänder schwingen und machen sich auf alles einen Reim. Ihre Songs und Geschichten haben immer die Kraft der zwei Herzen. Sie schießen nicht mit Stimmungskanonen auf Spatzenhirne, sondern treffen elegant mitten ins Humorzentrum.
Gesamtkunstwerk

Eröffnnung am 12.09.2020 von 13.00Uhr – 20.00 Uhr.
Die Künstler*innen sind anwesend.

Danielle de Picciotto, in Tacoma, USA geboren, lebt seit 1987 in Berlin und arbeitet als interdisziplinäre Künstlerin. Sie war Mitinitiatorin der Love Parade, gründete mit Gudrun Gut den Ocean Club, tourte mit Mick Harvey durch Europa, machte Bühnendesign für Blixa Bargeld und komponiert seit 2001 zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Hacke für Ihre Band hackedepicciotto. Sie gehört zur elektronischen Female Power Gruppe Monika Werkstatt, veröffentlicht Solo Alben, produziert Animationsfilme für das Auswärtige Amt, hat drei Bücher herausgebracht und ihre Zeichnungen und Bilder werden international ausgestellt.

Die Panels

16.09.2020 um 19.00 Uhr „Spoken Word / Poetry Today“ (auf English) mit Auftritten von Lady Gaby, Danielle de Picciotto.

17.09.2020 um 19.00 Uhr „Das Leben als Selbstständige Künstlerin“ (auf Deutsch) mit Barbara Morgenstern, Fehmi Baumbach, Danielle de Picciotto.

24.09.2020 um 19.00 Uhr „Geniale Dilettanten 1980-2020“ (auf Deutsch) mit Käthe Kruse (Tödliche Doris) und Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) im Gespräch mit Danielle de Picciotto

30.09.2020 um 19.00 Uhr  „Modern Poetry“ Vortrag und Spoken Word (auf Englisch)
mit Kirsty Allison (Rock N´ Roll Poetin)  & Rob Doyle (Autor des psychedelischen Noir-Meisterwerks „Threshhold“) und Saint Leonard (britischer Songwriter und Poet)

03.10.2020 um 19.00 Uhr „Different Forms of Language in Journalism & Music“ (auf Englisch)
mit John Robb (Sänger der Punk Band Membranes, Herausgeber der Musik Zeitschrift „Louder Than War“ London) & Kirsty Allison (Herausgeberin von „Cold Lips“, Spoken Word Künstlerin & Autorin, London) & Danielle de Picciotto.

Die Panels finden, abhängig von den ab September gültigen Richtlinien, mit Publikum oder als Live-Stream statt.

Berlin

30.09.2020
13:00 Uhr
ENDE EINER LIEBE

Schonungslos und mit offenem Visier begegnet sich ein Paar ein letztes Mal, um endgültig miteinander abzurechnen. Erst spricht der Mann, dann antwortet die Frau.

Alles, was ihnen gemein war, die Erinnerungen, das miteinander verbrachte Leben, wird zum Gegenstand dieser letzten Auseinandersetzung und wie unter einem Brennglas seziert, nur um dann in seiner Bedeutung ausgelöscht zu werden.

Präzise treffen die Worte ins Innerste des jeweils Anderen, zerstören alles, was war, ist und hätte sein können. Kurze Momente eines vermeintlichen Waffenstillstands gehen sogleich im anschließenden Kugelhagel unter; es ist erst vorbei, wenn der Andere nicht mehr aufsteht.

Zwei Blickweisen, die in Sprache und Haltung unterschiedlicher nicht sein könnten und doch den selben, unumgänglichen Punkt markieren: Den finalen Bruch, das Ende einer Liebe.

Pascal Rambert hat mit „Ende einer Liebe“ („Clôture de l'amour“ ) ein Fest für zwei Schauspieler geschrieben.

Immer auf Augenhöhe agieren und reagieren hier zwei Menschen im Ausnahmezustand, stets changierend zwischen dem Gefangensein in und der Befreiung von ihrer Beziehung.

Ein atemberaubender und Atem raubender verbaler Marathon der gegenseitigen Demontage.

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Regie und Bühne Jochen Schölch Kostüme Cornelia Petz Licht Hans-Peter Boden Regieassistenz Domagoj Maslov

Mit Matthias Grundig, Mara Widmann

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Vorstellungsdauer ca. 1 Std. 30 Min. (keine Pause)
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Eintrittspreise
Bis auf weiteres gilt für alle Vorstellungen das Prinzip "Zahl doch, was Du willst":
Auf Ihrem Platz im Theatersaal liegt ein Kuvert bereit, in das Sie nach der Vorstellung den Betrag legen können, den Ihnen der Abend wert war. Für die Kuverts steht eine Einwurfbox am Theaterausgang bereit.
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Produktion und Veranstalter: GbR Schölch u.a. "Ende einer Liebe"

Augen auf und durch

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl.

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre.

Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!

30 Jahre – 30 Objekte

Im Jahr 1990 eröffnet das TECHNOSEUM nach einer rund zehnjährigen Aufbau-Zeit als Landesmuseum für Technik und Arbeit. Wir blicken nicht nur auf 30 Jahre, sondern auch auf nahezu 125 Ausstellungen zurück. Deshalb zeigen wir eine Präsentation mit 30 Objekten aus den TECHNOSEUM-Beständen – vom kuriosen Radio in Vasenform über einen Stoffdackel, der einst dem Motorenerfinder Felix Wankel gehörte, bis hin zum pinkfarbenen Autoscooter. Jedes Objekt steht stellvertretend für eine vergangene Ausstellung und erzählt spannend(e) Geschichte(n).

Kosten: Nur Eintritt

Ort: Ebene A, Vorraum Auditorium

Mannheim

30.09.2020
09:00 Uhr
"Erziehen, erzwingen, erniedrigen"

Szenische Lesung aus der Reihe »Aus den Akten auf die Bühne«, Kooperation Uni Bremen in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung - Denkort Bunker Valentin.

Einrichtung Text/Szene: Peter Lüchinger. Mit: Simon Elias, Peter Lüchinger, Markus Seuß, Petra-Janina Schultz.

Das Arbeitserziehungslager in Bremen-Farge (1940-1945) „Eingang zu einer Danteschen Hölle“ so beschreibt der ehemalige Häftling und spätere Finanzsenator Wilhelm Nolting-Hauff die Rüstungslandschaft um den Bunker Valentin in Bremen-Farge. Teil dieser Hölle war auch das Lager Farge, für das sich die Bremer Wirtschaft einsetzte. Sie wollte ihre Arbeitskräfte disziplinieren, zuerst die deutschen, später auch die Zwangsarbeiter aus den besetzten Teilen Europas. Das im Juni 1940 von der Bremer Gestapo eingerichtete Lager wurde zum Vorbild für die Arbeitserziehungslager, die Heinrich Himmler ab 1941 reichsweit bauen ließ. „Pass auf oder du kommst nach Farge“ mit diesem Satz wurde den Arbeitern in den Betrieben gedroht. Kommandant Heinrich Schauwacker wurde im Februar 1945 von der Gestapo verhaftet: der Lagerarzt hatte ihn wegen übermäßiger Brutalität gegenüber den Häftlingen angezeigt. Wer waren die Profiteure und Täter und wer waren die Häftlinge? Wie wurde nach 1945 über dieses Lager von der britischen Militärjustiz und in anderen Verfahren verhandelt? Zeugnisse dieser Akteure sind Teil der szenischen Lesung der bsc. Es war der Wunsch der Erben Richard Lahmanns (1924-2017, ebenfalls Häftling in Farge), dass dieses dunkle Kapitel der Geschichte Bremens auf der Bühne zum Sprechen gebracht wird.

Bremen

30.09.2020
19:30 Uhr
#seidabei - Unsere "Geistervorstellung" zur Unterstützung des thalhaus Theaters - Spendenticket
Spendenticket - fiktive Vorstellung (es findet keine Vorstellung statt)

Solidaritätstickets für den Erhalt der einzigartigen Kulturlandschaft Deutschlands - #seidabei

Niemand konnte Anfang des Jahres 2020 auch nur im Geringsten erahnen was nur kurze Zeit nach Jahresanbruch über unsere Gesellschaft hereinbrechen würde - und doch ist der Coronavirus allgegenwärtig und in jedem Aspekt unseres Alltags zu spüren. Doch trotz massiver Einschränkungen wie Ausgangssperren, verschärfter Hygiene Vorschriften und dem Wandel des Arbeitsalltags für jeden einzelnen von uns gilt ein Gebot mehr als je zuvor: Zusammenhalt und Solidarität! Ganz egal ob man nun die Einkäufe für ältere Nachbarn mit erledigt oder zu Hause bleibt um die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Doch nicht nur im engeren Umfeld ist unsere Hilfe mehr gefragt denn je. Auch die Kulturbranche benötigt dringend unsere Unterstützung. Ob es nun Theaterhäuser sind, die auf Grund von gesetzlich verordneter Schließungen große Teile ihrer Spielzeiten absagen mussten, oder Spielstätten und Live-Clubs, die einer Welle von Tour-Absagen und Verlegungen gegenüberstehen, alle sind sie auf unsere Hilfe angewiesen. Auch Sportveranstalter, Clubs und Vereine stehen vor ähnlich großen Hürden und mussten bereits zum Teil ganze Saisons und Ligen absagen.

Genau um hier gegensteuern zu können und gemeinsam aus der Krise herauszukommen wurde die Initiative #seidabei ins Leben gerufen. In diesem Rahmen werden Tickets für Geisterkonzerte und andere Veranstaltungen, die so nie stattfinden werden, wie auch Solidaritätstickets angeboten um genau da helfen zu können wo eine ganze Branche vor einer noch nie dagewesen Herausforderung steht. Natürlich wird mit dem Kauf der Tickets nicht nur Dein Lieblingskünstler oder Veranstalter unterstützt, sondern auch der Ticketing Dienstleister ADticket um auch in Zukunft zuverlässig Tickets für Deine Lieblingsveranstaltungen anbieten zu können.
(Quelle Text: mma | AD ticket GmbH)


Achtung, Sie kaufen KEINE Eintrittskarte zu einer Vorstellung sondern unterstützen uns mit dieser Spende !
Powered by Painting - Ausdrucksmalen in der Städtischen Galerie Dresden

Jeweils 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr
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Malen, wie Sie es bisher vielleicht noch nicht erlebt haben: Man muss nicht malen können, kein Richtig, kein Falsch, keine Vorgaben, keine künstlerische Bewertung. Dafür jede Menge bunter Farbe, Pinsel, Schwämme, Rollen, Spachtel. Gemalt wird in der Gruppe, im Stehen auf großen Bögen Papier unter der Obhut einer professionellen Ausdrucksmalleiterin.
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Mit Irene Bader (Ausdrucksmalleiterin, Hier ist Malraum, Dresden)
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Kosten: 5 Euro pro Person / 3 Euro ermäßigt (Schüler, Studenten, Dresden-Pass), Geflüchtete kostenfrei
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Eine Anmeldung ist erforderlich an franziska.schmidt@museen-dresden.de

Dresden

30.09.2020
16:00 Uhr
Dresden entsteht - Die frühe Stadt

Treffpunkt an der Kasse
Eintritt: Museumseintritt, Führung kostenfrei

Dresden

30.09.2020
11:00 Uhr
Portrait II und Intervention

Von allen Genres der bildenden Kunst spiegelt das Portrait am unmittelbarsten die Natur des Menschen und die Bedingungen des Menschseins wider. Es reflektiert nicht nur die Befindlichkeit der abgebildeten Person, sondern auch die des portraitierenden Künstlers sowie die jeweiligen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Nach der großen Portrait-Ausstellung, die 2016 fotografische Serien aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Schloss Neuhardenberg präsentierte, konzentriert sich die aktuelle Ausstellung nun auf zehn jüngere Positionen. Gezeigt werden Arbeiten von Laura Bielau, Albrecht Fuchs, Georg Gatsas, Jitka Hanzlová, Zoltán Jókay, Dagmar Keller & Martin Wittwer, Annette Kelm, Ted Partin, Janina Wick und Tobias Zielony.

Die Bandbreite ihrer künstlerischen Strategien ist groß: Von einfühlsamen Bildnissen in privater Umgebung über dokumentarisch anmutende Serien von Bewohnern eines Lebensraums, eines sozialen oder beruflichen Milieus bis hin zur Thematisierung der Möglichkeiten und Bedingungen des Portraits reichen die vielfältigen Herangehensweisen der präsentierten Künstlerinnen und Künstler. Kuratiert wird die Ausstellung, die zuvor im Kunstverein Oldenburg und im Kunstraum Düsseldorf gezeigt wurde, von Laurenz Berges und Gertrude Wagenfeld-Pleister.

In Korrespondenz zur Ausstellung Portrait II wird im Neuhardenberger Schloss eine temporäre künstlerische Intervention gezeigt, die gemeinsam mit C/O Berlin entwickelt wurde. Hier präsentiert die Stiftung Schloss Neuhardenberg mit den Serien Kasernen / Waldungen / Pferde von Laurenz Berges, Bernhard Fuchs und Jitka Hanzlová drei weitere Positionen künstlerischer Fotografie.

Ausstellungen
Portrait II
12. 9. bis 6. 12.2020, Ausstellungshalle

Intervention
12. 9. bis 6. 12.2020, Schloss Neuhardenberg
Besichtigung Sa und So 12-18 Uhr, ab 31.10. bis 6.12., Sa und So 12-16 Uhr

Eröffnung mit Künstlergespräch (beide Ausstellungen) Sa, 12. 9.2020, 16 Uhr

Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-

präsentiert von rbbKultur, Tagesspiegel und tip Berlin

Neuhardenberg

30.09.2020
Märchen im Grand-Hotel

Libretto von ALFRED GRÜNWALD und FRITZ LÖHNER-BEDA | nach ALFRED SAVOIR | Musik von PAUL ABRAHAM | semiszenische Aufführung

Ein elegantes Hotel an der Côte d’Azur, in dem sich internationales Publikum tummelt und europäische Adelige bei Jazzbandmusik Heiratspläne schmieden – vom emsigen Personal bestens versorgt mit Cocktails. Auf den ersten Blick nicht ungewöhnlich. Doch nichts ist wie es scheint. Der schüchterne Kellner Albert, der eigentlich Hotelerbe ist, verliebt sich Hals über Kopf in die aus ihrem Land vertriebene, mittellose spanische Prinzessin Isabella, die wiederum einem österreichischen Prinzen versprochen ist. Material genug für einen echten Hollywoodfilm – folgt man den Argumenten von Marylou, Tochter des vor dem Bankrott stehenden amerikanischen Filmproduzenten Makintosh. Die selbstbestimmte, moderne Frau hat sich in den Kopf gesetzt, die Firma ihres Vaters vor dem Ruin zu retten, platzt mitten ins Geschehen und wirbelt mit ihrem Unverständnis für die längst überholten Werte der alten Welt die fragile Ordnung der feinen Gesellschaft durcheinander. Das Grand-Hotel steht Kopf: wer schnappt sich wen, und wie wird der Film ausgehen?
Getragen durch Paul Abrahams vielseitige Musik – von Walzer bis Foxtrott, von Tango bis Jazz – entsteht ein lustvolles Verwirrspiel à la Hollywood. Der Witz der Handlung, wie auch die Partitur, sonnen sich noch im Abglanz der untergegangenen Weimarer Republik. Von Berliner Bühnen verbannt, bringen Abraham und seine Librettisten diese parodistische Liebeserkärung an die Absurditäten der Operette 1934 bereits im Exil auf die Bühne.

Abenteuer Archiv

Jeden letzten Mittwoch im Monat um 13.00 und 14.00 Uhr präsentieren die Kustodin der Eberhard-Schlotter-Stiftung, Dietrun Otten sowie ihre Mitarbeiter Reinhold Tautorat und Karl Thun eine kleine Auswahl an Bildern aus dem Depot. Bei ihrer Arbeit mit den Gemälden und Grafiken des Künstlers entdecken sie immer wieder Besonderheiten, die sie in kurzen Führungen dem Publikum nahebringen möchten.

Die neuen Themen:
Januar – März: Verzerrungen
April – Juni: Licht – Notwendigkeit oder Übel?
Juli – September: Flächen im Bild
Oktober – Dezember: Fälle für den Restaurator

Anmeldung unter 05141/12 4555 oder -56 (Sekretariat) oder -40 (Museumskasse). Bitte am Haupteingang klingeln, da das Neue Rathaus mittwochs um 13.00 Uhr für Personenverkehr schließt. Das Depot der Eberhard Schlotter Stiftung befindet sich im vierten Stock, Raum 401.

Celle

30.09.2020
14:00 Uhr
Passaus Glanz & Elend

Ein außergewöhnliches Erlebnis fern gängiger Klischees, das sie nachhaltig begeistern wird! Prächtige Barockfassaden, Residenz- und Kirchenbauten sprechen für eine einst mächtige und reiche Bischofsstadt. Die Wirklichkeit sah anders aus: Noch heute zeigen sich im Stadtbild allenthalben Spuren fürchterlicher Katastrophen und Tragödien. Folgen Sie Hofrat Philipp Wilhelm von Hörnigk oder Hofapothekerin Maria Anna Röttler auf einer fesselnden Schauspielführung durch die wechselhafte Passauer Geschichte.

Passau

30.09.2020
14:00 Uhr