Donnerstag, 12.12.2019
um 20:00 Uhr







20:00 Uhr | Eintritt 13,- Euro | Abendkasse 16,- Euro

Diego Jascalevich präsentiert auf seiner aktuellen Solo Tour ein Kaleidoskop solistischer Glanzstücke, multiinstrumentaler Kleinode und Lieder über Leidenschaft, Charme, und die Freude am Leben.
Im Konzert erklingt Musik aus Südamerika von Luiz Gonçaga, Eduardo Falú, Atahualpa Yupanqui. u. a. und Eigenkompositionen. Der Saitenvirtuose versteht es Traditionelles mit frei Improvisierten Elementen zu verbinden, hierbei dürfen auch mal feine experimentelle elektronische Impulse das Klangfarbenspektrum erweitern.

Diego Jascalevich zaubert mit erstaunlicher Leichtigkeit die Sonne in die Herzen seiner Zuhörer. (HNA 14.05.13)

Die atemberaubnede Virtuosität gepaart mit einer unerschöpflichen Kreativität und Tiefe- dies ist es, was Diegos Spiel auszeichnet und für den Hörer so unwiderstehlich macht. (Prof. Johannes Monno)


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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"Unabhängigkeit - Toleranz - Humor"

Die Dauerausstellung zu Leben und Werk Erich Maria Remarques bietet an Hand von zahlreichen Photographien, Dokumenten und Handschriften einen detaillierten Blick in das Leben, das Werk und das Denken des berühmten Schriftstellers. Die Ausstellung ist durchgängig deutsch/englisch gehalten.



In sieben Abschnitten zur Jugend in Osnabrück (1898–1921), den Hannoveraner und Berliner Jahren (1922–1928), zur Diskussion um Im Westen nichts Neues (1928–1930), dem Exil in Europa (1931–1939) und den USA (1939–1948), dem politischen Werk der 50er Jahre sowie zu den 60er Jahren bis zum Tod am 25. September 1970 in Locarno versucht die Ausstellung, die Brüche, Widersprüche und Kontroversen im Leben Remarques zu verdeutlichen und ihre Produktivität für das Werk hervorzuheben. Die zahlreichen auch psychischen Konflikte Remarques werden veranschaulicht und so versucht, den scheinbaren Widerspruch zwischen dem »Lebemann« und dem »militanten Pazifisten« aufzulösen sowie einen Einblick in seine Bekanntschaften, Freundschaften und Ehen zu geben. Zahlreiche Originale wie die Totenmaske oder der Originalschreibtisch Remarques ergänzen die Präsentation.



Einen weiteren Schwerpunkt der Ausstellung bildet die weltweite, zumeist sehr kontroverse Rezeption der Werke Remarques, die in mindestens 60 Sprachen übersetzt wurden und bis heute weltweit ein Millionenpublikum finden.



Über einen Informationsterminal wird den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit gegeben, sich vertiefend über einzelne Fragestellungen zu Leben und Werk zu informieren. Ein weiterer Terminal bietet den Zugriff auf mehr als 2.000 Photographien zu allen Lebensabschnitten Remarques, zu den Lebensorten und Kontaktpersonen sowie zu den Verfilmungen seiner Werke.



Die Ausstellung kann dienstags bis freitags von 10 – 13 Uhr und von 15 – 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 – 17 Uhr kostenlos besucht werden. Führungen für Schulklassen und sonstige Interessengruppen werden auf Wunsch auch außerhalb der allgemeinen Öffnungszeitungen durchgeführt. Führungen können bei Herrn Martin Siemsen (siemsen.m@osnabrueck.de) unter Telefon 0541/323-2109 oder Fax 0541/323-4355 angemeldet werden.



In einem Shop stehen Materialien zu Remarques Leben und Werk zum Verkauf.


Di-Fr 10-17 Uhr Sa+So 11-17 Uhr

Osnabrück

20.01.2020
Suche nach Herkunft:

Seit März 2016 erforscht das Bomann-Museum mit Unterstützung des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste die Herkunft seiner Sammlungszugänge aus der NS-Zeit. Provenienzforschung war schon immer Teil der musealen Arbeit, wird aber seit 1998 besonders für alle Objekte durchgeführt, die zwischen 1933 und 1945 ihren Besitzer wechselten. Hintergrund ist die Washingtoner Erklärung von 1998, in der 44 Staaten die Absicht bekräftigten, Maßnahmen zur Auffindung unrechtmäßig entzogener Kulturgüter zu unternehmen und faire Lösungen mit den zumeist jüdischen Opfern oder ihren Nachkommen zu finden.

Entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung sind sehr unterschiedliche Objektgruppen zu untersuchen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären. Dies kann sehr zeitintensiv sein und nicht immer gelingt unmittelbar eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie. Zahlreiche Quellen sind dabei zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit. Sie beleuchtet sowohl die Zugänge aus lokalem, jüdischen Besitz nach 1933 als auch Erwerbungen aus dem Kunsthandel. Darunter konnten bisher mehrere Objekte identifiziert werden, die infolge des systematischen NS-Kunstraubs in Europa enteignet wurden, unter anderem in den Niederlanden und Frankreich. Zwei 1943 erworbene Gemälde gehörten zuvor zur Sammlung des Hitler-Fotografen Heinrich Hoffmann. Diese und weitere Fälle sowie die spannenden Recherchewege können in der Ausstellung nachvollzogen werden.

Di bis So 11.00 bis 17.00 Uhr, montags geschlossen.

Celle

20.01.2020
Alexander Kluge - Die Macht der Musik

„Ohne Musik wäre alles Leben ein Irrtum.“ Alexander Kluge (*1932 in Halberstadt) – Jurist, literarischer Autor, Filmemacher und einer der einflussreichsten Vertreter des Neuen Deutschen Films – wählte dieses Zitat von Friedrich Nietzsche als Slogan seines mehrteiligen Ausstellungsprojektes, in dem sich alles um DIE MACHT DER MUSIK dreht.

In der kunsthalle weishaupt und im Museum Ulm inszeniert er mit neuesten Filmarbeiten, Textpassagen, Bildwerken und künstlerischen Interventionen ein lustvolles Feuerwerk der Eindrücke. In ihnen verdichtet sich DIE OPER, diese historische Bühne der Ernsthaftigkeit, mit all ihrem Drama, ihrer Poesie und Innerlichkeit, mit ihren fantastischen Übertreibungen und traumwandlerischen Erzählungen zwischen Sehnsuchtsort und Moloch zu einer berauschenden Chronik der Gefühle.

Die Ausstellung Alexander Kluges, der zusammen mit Edgar Reitz im Jahre 1961 das Institut für Filmgestaltung an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Ulm gegründet hat, wagt eine erkenntnisreiche Verbindung von Musik und Sachlichkeit. Sie findet ihren Widerhall in der klaren und strengen Architektur der kunsthalle weishaupt. Der Ausstellungsteil im Museum Ulm rückt das Theater Ulm, mit dem Alexander Kluge eine lange und intensive Zusammenarbeit verbindet, selbst in den Mittelpunkt des Geschehens

Im unmittelbaren Dialog mit bildnerischen Arbeiten von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern wie Georg Baselitz, Thomas Demand, Katharina Grosse, Anselm Kiefer, Sarah Morris oder Anna Viebrock und ausgewählten Werken aus der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt und des Museums Ulm beginnen die diversen Zutaten dieser Ausstellung wie in einer künstlerischen Alchemistenküche erkenntnisreich zu brodeln.

Di bis So 11-17 Uhr Do 11- 20 Uhr

Ulm

20.01.2020
Kalter Krieg und heißer Beat –

Flower Power, 68er-Bewegung, Beatles, Woodstock, Farbfernsehen und Mondlandung – das verbindet man gemeinhin in den alten Bundesländern bzw. der damaligen Bundesrepublik mit den 1960er Jahren. Bilder von Aufbruch und Protest der Jugend, besonders der Studenten in den Großstädten, haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben.

Die Ausstellung nimmt den langen Zeitraum von 1958 bis 1973 ins Visier. Das Haupt-augenmerk liegt dabei auf dem privaten Bereich, speziell auf den Veränderungen, die es für Frauen und Kinder, für die Familien und natürlich für jeden Einzelnen gibt und die sich vor dem Hintergrund der großen Umwälzungen als folgenreich erweisen, auch in Celle. Der Protest gegen traditionelle Strukturen verändert langfristig Familien und Beziehungen, das Berufsleben, Geschlechterrollen und Moralvorstellungen und damit die Gesellschaft. Dabei ist das Nebeneinander von Tradition und Moderne im Alltag allerdings oft konfliktträchtig oder widersprüchlich. Letztlich geht es um mehr Dialog und um mehr Teilhabe.

Ein neues Leitbild entsteht – Jugendlichkeit –, das immer noch aktuell ist und dessen Folgen auch heute sichtbar sind. Nach einer Einführung in den politischen Gesamtzusammenhang widmet sich die Schau den folgenden Themen: Modekultur, Wohnkultur, Konsum- und Freizeitkultur, Kinder- und Jugendkultur. Auch die Musik der Zeit kann gehört werden: eine besondere Sequenz gilt den Barking Bats, einer zuerst als Schülerband spielenden und bis heute in der originalen Besetzung auftretenden Band.

Die Ausstellung räumt mit einigen Mythen der „68er“ auf und bietet viele Anbindungen an die Gegenwart. Mitmachstationen laden zum aktiven Erleben der Ausstellung und zum Musik-hören ein und sollen auch Familien und Kinder ansprechen.

Di bis So 11 - 17 Uhr, montags geschlossen

Celle

20.01.2020
bleeptrack: code/kunst

Die Preisträgerin Junge Ulmer Kunst Bleeptrack alias Sabine Wieluch (*1992 Weißenhorn) ist studierte Informatikerin und hat sich durch ihr großes Interessenfeld ein breites Wissensspektrum angeeignet.

In ihrem künstlerischen Schaffen arbeitet sie mit besonderer Leidenschaft an interdisziplinären Projekten und der Fusion von Kunst und Code. Mathematische Beschreibungen und Algorithmen dienen hier als Ausgangspunkt für Generative Kunst und interaktive Installationen. Nicht das Kunstwerk als Endprodukt, sondern die prozessuale Erfindung und der von der Künstlerin geschaffene Regelsatz, das Programm, der Binärcode als zugrunde liegende Idee stehen hier im Vordergrund des Interesses.

Was sich zunächst im digitalen Raum entfaltet, wird in Form eines relativ autonomen Prozesses und mit Hilfe einer selbst gebauten CNC-Maschine, eines Lasercutters oder einer Nähmaschine zum generativ erzeugten Objekten. Besonders gern arbeitet bleeptrack mit Stiftplottern, jenen Vorgängern unserer heutigen Drucker, deren geplottete Werke die Haptik einer Handzeichnung mit der Präzision eines computergesteuerten Gerätes verbinden.

Di bis So 11 bis 17 Uhr Do 11 bis 20 Uhr

Ulm

20.01.2020
Brueghel

Vom 7. November 2019 bis 17. Mai 2020 zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum die Sonderausstellung "Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert".

Ein Wimmelbild erster Güte schlummerte über Jahrhunderte im Depot des Museums: eine „Kreuztragung“ von keinem Geringeren als Pieter Brueghel d. J., dem Sohn des berühmten Malers Pieter Bruegel d. Ä.! Doch aufgrund schwerer Schäden konnte das Gemälde nie ausgestellt werden. Von 2017 bis 2019 wurde das Werk dank der großzügigen Förderung der Ernst von Siemens-Kunststiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur nun aufwändig restauriert. In der Sonderausstellung wird die Restaurierung anhand zahlreicher Fotostrecken, Videos und Materialien präsentiert. So kann der Besucher dem Restaurator über die Schulter blicken. 

Daneben wird der Besucher auch in die spannenden inhaltlichen Aspekte eingeführt: Bauern tummeln sich in einer flämischen Landschaft und folgen einem großen Zug von habsburgischen Soldaten, in deren Mitte Christus sein schweres Kreuz zu seiner Richtstätte trägt. Die Heilige Veronika beugt sich sorgvoll zu ihm, die Marien trauern am Wegrand. 

Auf den zweiten Blick lässt sich die biblische Szene als politische Botschaft lesen, als Aufruf zum Widerstand gegen die damalige Obrigkeit, die Habsburger. Diese übten in Flandern um 1600 eine grausame und blutige Herrschaft aus.  

Laufzeit
7. November 2019 bis 17. Mai 2020

Öffnungszeiten
Di - So von 11 bis 18 Uhr

Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Kinder (6-17 Jahre) 2 €
Familienkarte I (1 Erw. + max 3 Kinder)  11 €
Familienkarte II (2 Erw. + max 3 Kinder) 18 €

Di-So 11 bis 18 Uhr

Braunschweig

20.01.2020
Sonja Alhäuser zu Gast im Café Kleinschmidt

Das wilde Großstadtleben im Berlin der 1920er Jahre mit seinen Kaffeehäusern und Bars lieferte Paul Kleinschmidt (1883-1949) die Motivik seiner Bilderwelt. Selten gezeigt sind die verführerischen Gebäckstillleben und Kaffeehausstücke dieses Malers, der die Farbe mit der Virtuosität eines Konditors behandelte. Zum 70. Todestag widmet das Museum Ulm diesem von den Nationalsozialisten als entartet diffamierten und ins Exils getriebenen Ausnahmekünstler eine Ausstellung, in der sich alles um Kaffee und Kuchen dreht.

Zu Gast im Café Kleinschmidt ist die Berliner Künstlerin Sonja Alhäuser (*1969). Ihre Kunst bietet Genuss nicht nur im übertragenen Sinne, sondern stimuliert ganz unmittelbar lustvoll die Geschmacksnerven. Der ephemere Charakter in ihren Werken und Installationen weist nicht nur auf die Faszination der Vergänglichkeit alles Irdischen hin, sondern leistet auch einen Beitrag zur Diskussion über die Ethik des Genießens.

Di bis So von 11:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

20.01.2020
Vernetzung der Welt.

1919 wurde der Atlantik erstmals – und zwar fast gleichzeitig von einem Flugzeug und einem Luftschiff – ohne Zwischenstopp überquert. Den Wettkampf der Systeme gewann die Vickers Vimy mit John Alcock und Arthur Whitten Brown knapp vor dem Luftschiff R 34. Nur wenige Tage lagen zwischen den beiden Erstfahrten.

Mit technischen und witterungsbedingten Problemen, einem blinden Passagier und einer Katze an Bord, gekrönt von einem triumphalen Empfang in New York bietet die Fahrt an dramatischem Potenzial alles, was eine spektakuläre Erstfahrt braucht. Anhand eines interaktiven, eigens für diesen Anlass gebauten, drei Meter langen Schnittmodells, wird die Fahrt entlang der Logbuchaufzeichnungen des Commanders Edward Maitland wie in einem Diorama erzählt. Mediale Einspielungen ergänzen die Inszenierung.

Ein Highlight der Ausstellung ist die älteste vollständig erhaltene Gondel eines Zeppelin-Luftschiffs, des Marineluftschiffs L 30, das praktisch baugleich zu R 34 war. L 30 wurde nach dem Ersten Weltkrieg Belgien als Reparationsleistung zugesprochen und hat sich bis heute erhalten. Die Gondel wird erstmals überhaupt das Royal Museum of the Armed Forces and Military History in Brüssel verlassen und an ein Museum ausgeliehen.

Mit diesen und anderen Pionierflügen entwickelte sich die Luftfahrt, bis dahin überwiegend für militärische Zwecke genutzt, hin zur zivilen und verkehrstechnischen. Im Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg, so schwierig diese Zeit politisch und wirtschaftlich war, setzten im Bereich des völlig neuartigen Luftverkehrs bahnbrechende Entwicklungen ein.

LZ 127 Graf Zeppelin wurde 1929 berühmt für seine Fahrt um die ganze Welt, ab 1931 etablierte sich der routinemäßige Liniendienst mit Passagieren, Post und Fracht nach Rio de Janeiro. LZ 129 Hindenburg setzte 1936 Maßstäbe in Geschwindigkeit und Komfort auf der Nordatlantikroute nach New York. Brauchte einer der schnellsten Passagierdampfer um 1930 etwa fünf Tage von Europa nach New York, schaffte das Luftschiff die Strecke in 60 Stunden.

Die Ausstellung konzentriert sich aber keineswegs nur auf die Zeppelin-Luftschifffahrt. Sowohl die Erstleistungen und Entwicklungen des Konkurrenzsystems Flugzeug werden in den Blick genommen, als auch die ambitionierten und technisch faszinierenden Großluftschiffprojekte in Großbritannien, R 100 und R 101 um 1930, die im weltumspannenden Verkehr innerhalb des britischen Empires eine wichtige Rolle spielen sollten, diese jedoch nie erreichten.

Die Geschichte der Atlantiküberquerung durch die Luft ist die Geschichte der Beschleunigung des Verkehrs, der Vernetzung, der Kommunikation und des kulturellen und wirtschaftlichen Austauschs, der Erschließung und Verteidigung politischer Einflusszonen und merkantiler Absatzmärkte.

Das Flugzeug hat den Systemkampf für sich entschieden und ist in seiner Schnelligkeit unübertroffen. Die Ausstellung zeigt die weitere Entwicklung des Transatlantikverkehrs, wie wir ihn heute kennen: routinemäßig, schnell und vergleichsweise günstig. Doch das Fliegen ist auch energetisch höchst aufwendig und stellt zunehmend eine Belastung für die Umwelt dar.

Zur Ausstellung erscheint ein Booklet und ein umfangreiches Begleitprogramm.

10-17 Uhr

Überblicksführung: Vernetzung der Welt

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der ersten Überquerung des Nordatlantiks durch ein britisches Luftschiff zeigt die Ausstellung, wie technische Innovationen den Verkehr, das Reisen und die Verbindung zwischen den Kontinenten nachhaltig veränderten.
 
Die Zeppeline aus Friedrichshafen gehörten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts zu Wegbereitern des interkontinentalen Luftverkehrs. In einem multiperspektivischen Panorama mit Originalexponaten, interaktiven Modellen und spannenden Passagierberichten erzählt die Ausstellung von einer Epoche, deren Dynamik und tiefgreifende Veränderungen unsere Gegenwart prägen.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person

Friedrichshafen

20.01.2020
11:00 Uhr
MADNESS.

Bildnisse internationaler Künstler*innen über den Wahnsinn
Künstler*innen: Christian Fogarolli, Teodora Axente, Simone Haack, Richard Wathen, Per Morten Abrahamsen, Karina Wisniewska, Sergiu Toma; Kurator: Uwe Goldenstein (Galerie Selected Artists)

Eintritt 4€ / 2€

 

Mi bis So von 11:00 bis 18 Uhr, Mo und Di geschlossen

Bremen

20.01.2020
Zum Gedenken an Rainer Bach

Am 31. Dezember 2019 verstarb der Chemnitzer Karikaturist Rainer Bach. Der Künstler wurde 1946 in Freital geboren und zeichnete bereits 1952 erste Karikaturen in seine Schulhefte. Nach seiner Berufsausbildung zum Plakatmaler absolvierte er von 1969 bis 1971 ein Abendstudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Später arbeitete er als Kinomaler und Werbegrafiker bei der HO (Handelsorganisation). 1978 veröffentlichte er erstmals Cartoons und Karikaturen im Eulenspiegel und im Jazz Forum. Zwei Jahre später arbeitete er freiberuflich als  Cartoonist und Gebrauchsgrafiker.

Rainer Bach war an vielen Ausstellungen im Greizer Sommerpalais beteiligt. Er übergab dem Satricum im Jahr  2006 eine umfangreiche Schenkung seiner Werke von ca. 1200 Blättern sowie 2015 die Blätter der Ausstellung Heiter bis froschtig.

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, wird in der Beletage des Sommerpalais Greiz eine Ausstellung „Zum Gedenken an Rainer Bach“ präsentiert.

In dieser Gedenkausstellung wird ein Querschnitt durch das jahrzehntelange Schaffen Rainer Bachs gezeigt. Mit seinen stilistisch unverkennbaren und eigenwilligen Werken hat Rainer Bach vielfach Anerkennung und Preise auf den Cartoonfestivals in aller Welt gefunden. Seine besondere Spezialität sind Arbeiten, die sich dem skurrilen und poetischen Nonsens oder auf recht pikante bis handfeste Weise der erotischen Satire widmen. Dabei spielen vielfach Tiere, hauptsächlich die vom Künstler bevorzugten Frösche, eine besondere Rolle.

Die Ausstellung wird bis zum 24. Mai 2020 zu sehen sein.

Januar bis März: 10 bis 16 Uhr April und Mai: 10 bis 17 Uhr Ostermontag geöffnet

Greiz

20.01.2020
DF 11/12: Dokumentarfotografie

Mit Arbeiten von Susanne Hefti, Christian Kasners, Jiwon Kim, Jens Klein, Alina Schmuch & Franca Scholz, Joscha Steffens, Andrzej Steinbach, Malte Wandel

Die Ausstellung vereint methodisch vielfältige Arbeiten einer jungen Generation von Fotograf/innen, die sich mit der politischen und sozialen Verfasstheit unserer Welt auseinandersetzen und mit zeitgenössischen Mitteln den Abbildungscharakter der Fotografie reflektieren.

Di bis So 11:00 bis 18:00

Berlin

20.01.2020
Rituals of Care. Performancereihe

Zu Beginn des Programms 2020 zeigt der Gropius Bau eine Performancereihe, die sich mit Themen besonderer aktueller Dringlichkeit, wie Land und dem Anthropozän, Gewalt und Reparatur auseinandersetzt. Die Reihe Rituals of Care knüpft an die Geschichte des Ausstellungshauses, den Ort und die physischen Eigenschaften des Gebäudes an, das noch heute durch sichtbare Reparaturen ganz bewusst die Spuren der Kriegsschäden zeigt.

Mit Jelili Atiku, boychild mit Josh Johnson und Total Freedom, Pan Daijing, Cevdet Erek, Marcelo Evelin, Bill Fontana, Maria Hassabi, Mette Ingvartsen mit Will Guthrie, Baba Murah und Candomblé Berlin, Antonija Livingstone und Nadia Lauro mit Mich Cota, Kennis Hawkins, Stephen Thompson und anderen

Die Performancereihe vereint experimentelle Choreografie, Heilungspraktiken, Klanginstallationen und gemeinschaftliches Zusammenkommen. Die interdisziplinären Arbeiten beschäftigen sich mit den grundlegenden Bedingungen, wie wir gemeinsam handeln und mit unserer Umwelt, der physischen wie auch spirituellen Welt und anderen Lebewesen umgehen können. Mit einer Reihe von körperlichen Techniken, queeren Re-Interpretationen und indigenen Perspektiven zeigen die Performances radikale Maßnahmen der Fürsorge und Reparatur.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal und Noémie Solomon

CONNECT, BTS ist eine internationale Initiative, die in Zusammenarbeit mit Kurator*innen aus fünf Metropolen entwickelt wurde – London, Berlin, Buenos Aires, Seoul und New York. Ziel des Projekts ist es, Menschen auf der ganzen Welt miteinander zu verbinden, die ihre gegenwärtige Situation, ihre Einstellungen und Möglichkeiten neu bewerten. Zentrale Motive von CONNECT, BTS beziehen sich teilweise auf die Philosophie von BTS, die sich unter anderem um Diversität, Liebe und Fürsorge für die Peripherie dreht. Durch die Zusammenarbeit mit 22 zeitgenössischen Künstler*innen schafft BTS die Möglichkeit für eine fruchtbare und gleichberechtigte Begegnung zwischen den Welten der bildenden Kunst und der Popmusik. Dieses Projekt unterstützt die zeitgenössische Kunst in ihrer Praxis und möchte eine Grundlage für neue Synergien schaffen.

Genaue Zeiten bitte gropiusbau.de entnehmen.

Berlin

20.01.2020
Demokratie im Fokus

"Was ist Demokratie?" Mit dieser Frage haben sich 11 Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld e.V. auseinandergesetzt. Denn das Jahr 2019 ist ein Jubiläumsjahr - das Jahr der Demokratie. Vor 100 Jahren wurde die erste demokratische Verfassung Deutschlands von der Nationalversammlung verabschiedet. Heute stellt die Demokratie das Fundament unserer freien und offenen Gesellschaft dar.

Formell ist Demokratie ein tragendes Verfassungsprinzip. Aber wie kann man Demokratie erlebbar und sichtbar machen? Wie kann man Demokratie fotografieren? Die Fotografinnen und Fotografen des Foto-Treff Bielefeld haben sich intensiv damit beschäftigt, Demokratie im Bild festzuhalten, das politische Konstrukt sichtbar zu machen. Ihre entstandenen Bilder haben sie in einer vielfältigen und abwechslungsreichen Ausstellung zusammengestellt.

Die Vernissage beginnt am 14.01.2020 um 19 Uhr.

Mo bis Fr von 8:00 - 1:00, Sa und So von 9:00 - 22:00

Bielefeld

20.01.2020
WEITERHIN (Internationalising!)

Zehn Künstler*innen aus sieben Ländern haben im Rahmen des Kunstprojekts Internationalising! entschieden, sich gemeinsam den Themen Liebe, Flucht und Grenzüberschreitung zu widmen. Für die zweite Ausstellung des Projekts werden die Kunstschaffenden nicht nur Einzelbeiträge mit eigenständigen im Prozess entstandenen Positionen oder gemeinsam erarbeiteten Synergien, von Performance über Installation, Malerei zu Plastik, Video und Text zeigen, sondern gemeinsam das partizipative Turmbauprojekt „polyphonia“ entwickeln. Bei „ployphonia“ arbeiten die Künstler*innen sowie die Besucher*innen an dem gemeinsamen Ziel, einen Turm bis zum Himmel zu bauen. Beim spielerischen Versuch, das Unmögliche in die Realität zu überführen, soll Raum für die Überwindung der Grenzen des eigenen Handelns geschaffen werden.

Die zweiteilige Ausstellungsserie wird von der Initiatorin des Projekts Marie Lienhard kuratiert.

Für das grafische Gesamtkonzept sowie die fotografische Dokumentation konnte der Stuttgarter Fotograf und Grafiker Sven Weber gewonnen werden. Zur Ausstellung erscheint ein Online-Katalog.

Vernissage WEITERHIN
Fr 17.01.2020 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 18.01.2020–13.03.2019

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung kann nach Anmeldung unter 0711 56 30 34 Mo–Fr von 10:00–17:00 Uhr besucht werden, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Stuttgart.

Mo bis Fr von 10:00 bis 17 Uhr, sowie eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bei regulären Veranstaltungen.

David Rauterberg und Matthias Schneider präsentieren · Rudelsingen - Das 30. Bonner Rudelsingen

Das Bonner Rudelsingen ist ein großer Spass für alle Generationen! David Rauterberg, Sänger/Gitarrist und Matthias Schneider am Klavier präsentieren die schönsten Lieder zum Mitsingen – Schlager, Evergreens, Pop und Rock. Das Einstimmen ist dabei ausdrücklich erwünscht: „Singen macht doch am meisten Spaß wenn man laut singen darf und dann noch mit vielen anderen zusammen!“, erklärt Rauterberg. Er war es nach seinen Worten „satt, immer alleine in der Badewanne zu singen“. Gemeinsam mit Matthias Schneider hat er ein gut zweistündiges Programm entwickelt. Ein Beamer strahlt jeweils die Verse an die Leinwand, die Sänger werden am Klavier begleitet und David Rauterberg geleitet mit Charme und Witz von Lied zu Lied. "Alte Schätzchen", die neuesten Radio-Songs, ewige Gassenhauer - alles ist dabei und das Publikum singt aus vollem Hals! Gassenhauer von A bis Z von gestern bis heute...

Das Bonner Rudelsingen hatte im Pantheon Theater im Juni 2014 Premiere! Endlich hatte das Warten ein Ende!
Nach dem großen Erfolg des RUDELSINGEN© in über 30 Städten in NRW und Niedersachen mit monatlich über 4.000 Rudelsingern war das „Rudelsingen“ endlich in Bonn angekommen.
Und nun gibt es das Rudelsingen natürlich auch im neuen Pantheon in Bonn-Beuel!

www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/bonn/suedstadt/Premiere-fuer-das-Rudelsingen-article1379305.html

 


www.rudelsingen.de/termine/bonn

 

Bulli-Abenteuer Island
Seit 30 Jahren bereist der Profi-Fotograf Peter Gebhard (u.a. GEO, stern, VIEW) die faszinierende Insel am Polarkreis. Für seine letzte, 10.000 km langen Tour war er sechs Monate lang mit seinem T1-Bulli "Erwin" zwischen Gletschern und Geysiren, Wüsten und Vulkane unterwegs! Mit 44 PS entschleunigt, lernte er die Nordmeerinsel und seine Bewohner gänzlich neu kennen. Ob bei heißen Quellen inmitten einer Eishöhle, im Schneesturm auf einer Passhöhe in den Ostfjorden, auf 500 Meter hohen Vogelklippen im Mittsommernachtslicht oder unter Polarlichtgeflacker inmitten bizarrer Lavalandschaften – immer befand er sich mit seinem Oldtimer ganz dicht am Puls der Erde! Doch es gab auch Pleiten, Pech und Pannen auf dem Abenteuer-Trip: In den Westfjorden brach nach einer Woche der Schalthebel ab, mitten im Hochland riss der Gaszug... In der Not war Improvisation Trumpf! Abseits der Touristenrouten lernte Peter Gebhard mit seinem Bulli ganz besondere Nachkommen der Wikinger kennen: Eymundur, der eine Million Bäume pflanzte, aus Brachland ein Paradies mit Bio-Produkten schuf – Heida, die bereits als Model in New York arbeitete und dann Farmerin wurde – Elin, die gegen ein Staudammprojekt kämpft – und Torfi, der nach 30 Jahren in Deutschland wieder in seine alte Heimat zurückkehrte – ohne seine Frau, dafür aber mit seinem T2-Oldtimer! Viele wunderschöne kleine Geschichten, spektakuläre Luftaufnahmen und Videoszenen der traumhaften Landschaften und mittendrin immer wieder der kleine rot-weiße Oldtimer.

Peter Gebhard, Dipl. Designer Fotografie, Autor, Paderborn
Papp a la Papp Poetry Slam
Poetry Slam – das ist brandaktuelle Literatur in ihrer lebendigsten Form. Taufrische Texte und bewegende Performance: Nur wer damit in die Herzen des Publikums trifft, kann sich auf dieser Bühne im Wettstreit behaupten.

Slammen kann jeder, der seiner eigenen Poetik folgt: Von klassischer oder moderner Lyrik und Lautpoesie über Kabarett- und Comedy-Beiträge bis zu Kurzgeschichten sind alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst erlaubt. Doch ohne das Publikum werden hier keine Erfolge gefeiert – Rhythmus und Performance sind Trumpf, denn die Interaktion zwischen Publikum, Slampoet und Moderator ist ein grundlegender Bestandteil. So stellen die Zuhörer nicht nur die Jury des Wettbewerbs, sondern sind dazu aufgerufen, ihre Meinung kundzutun. Marc Smith, der als Erfinder dieser Vortragsform gilt, forderte die ersten Slam-Zuhörer im Chicago der 80-er Jahre auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln zu zeigen: „Slam ist das Paradebeispiel für die Demokratisierung der Kunst.“ Nach der englischsprachigen ist die deutschsprachige Slam-Szene die zweitgrößte der Welt. Hier finden mehr als 130 Poetry Slams regelmäßig statt und erreichen dabei bis zu rund tausend Zuschauer pro Veranstaltung. Deutschsprachige Slampoeten wurden vom Goethe-Institut auf alle Kontinente eingeladen, geben Workshops an Universitäten und Schulen, sind auf Buchmessen und treten auf Literaturfestivals auf.

Eine überwältigende Show ist garantiert, wenn wildentschlossene Poeten die Bühne erobern – lass Dich in ihren Bann ziehen und sei dabei wenn das Publikum johlt und die Stimmung überkocht!

Einlass 19:00 Uhr
GRITTY GLAMOUR
17.-20.1.2020

Eine queere Intervention (English with German surtitles)

Gritty Glamour nimmt uns mit in den Backstage-Bereich eines Kreuzberger Clubs. Vier Künstler*innen: Maria Sumak, Elektro-Goldstimme und Königin des Nachtlebens; Mad Rage, punk-feministische Performer*in; Molina Puig, Tänzer wie It-Girl und Greta Dietrich, Grande Dame des West-Berliner Drag-Chanson.

Während jeweils eine*r von ihnen auf der Bühne steht, erzählen sie sich in kaleidoskopartigen Momenten Geschichten aus ihrem Leben und setzen sich mit ihrem Verständnis von Community, Sex, Liebe, Diaspora, Familie und dem Verhältnis zwischen ihrer Alltags- und Bühnenpersona auseinander. Das Stück stellt Fragen nach der Sichtbarkeit von queeren, postmigrantischen Künstler*innen und thematisiert rassistische Zuschreibungen in einer weiß dominierten queeren Szene.

Text: Daniel Martins und Team
Regie: Simon*e J. Paetau
Bühnenbild und Kostüm: Michaela Muchina
Lichtdesign: Catalina Fernandez
Video: Liz Rosenfeld
Dramaturgie: Iury Trojaborg

Mit: Mad Kate, Jair Luna, Aérea Negrot, Dieter Rita Scholl

Eine Produktion von Kultursprünge im Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Erstproduktion gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

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Gritty Glamour takes us backstage in a Kreuzberg club. Four artists: Maria Sumak, golden voice of electro music and night life queen; Mad Rage, punk-feminist performer; Molina Puig, dancer and it girl, and Greta Dietrich, grande dame of West-Berlin drag chanson. While one of them at a time is on stage, they tell each other stories of their lives in kaleidoscopic moments and engage with their respective understanding of community, sex, love, Diaspora, family and the relationship between their everyday and stage persona. The play raises questions concerning the visibility of queer, post-migrant artists and addresses racist attributions in the dominant white queer scene.

All of the performers are artists and figures from Berlin’s nightlife. The play interrogates the visibility of queer post-migrant artists and the role racist attributions play in a dominantly white queer scene. The artists’ diverse artistic forms of expression and perspectives are celebrated in a night of performance, juxtaposed in dialogue with one another and fictionalised. Based on interviews, the experiences and stories each participant brings with them are brought to the stage, reflecting a part of the life of the protagonists in Berlin. A life in contradictory worlds, often very close to precarity, where the exploration of boundaries, of sexuality, is part of the norm and the individual self is in a constant process of negotiation. The performers slip into the roles of their counterparts, take on their identities – and in an equally interdisciplinary involvement with music, text, video and dance they also keep re-negotiating the form of what happens on stage.

Produced by Kultursprünge at Ballhaus Naunynstraße gemeinnützige GmbH. Initial production financed by the Capital Cultural Fund.

Kein Nacheinlass
Die Schöne und das Biest - das Musical - für die ganze Familie!
Ungeheuer schön: In seinem Musical-Highlight „Die Schöne und das Biest“, erzählt das Theater Liberi eindrucksvoll die berührende Geschichte über die wahre Liebe. Gefühlvolle Eigenkompositionen und viel Poesie entführen gemeinsam mit Witz und Emotion in die Welt dieses bezaubernden Märchens – ein Live-Erlebnis für die ganze Familie!

Romantische Musical-Show in märchenhafter Kulisse
Das für seine fantasievollen Musicals bekannte Theater Liberi präsentiert das französische Volksmärchen in einer zeitgemäßen und unterhaltsamen Fassung. Ein bestens ausgebildetes Ensemble begeistert das Publikum mit abwechslungsreichen Choreografien zu romantischen Balladen und poppigen Songs mit Hitpotenzial. Auf der Bühne entsteht eine märchenhafte Kulisse: das wandelbare Bühnenbild wechselt zwischen Belles Zuhause und dem verzauberten Schloss, das mit den traumhaften Kostümen um die Wette funkelt.

Wenn Liebe den Fluch besiegt
Seit Jahrhunderten erzählen sich die Menschen schon das Märchen von der Schönen und dem Biest und der Kraft ihrer Liebe, die so stark ist, dass sie sogar einen Fluch brechen kann. Einen Fluch, der den Prinzen in ein furchteinflößendes Biest verwandelt hat. Als sich eines Tages ein armer Kaufmann in den Schlossgarten verirrt und dort eine Rose pflückt, fordert das Biest dafür einen hohen Preis. Fortan muss die jüngste Tochter Belle im verwunschenen Schloss leben. Belles anfängliche Angst weicht jedoch schnell der Neugier, als sie feststellt, dass hinter der harten Schale des Biestes ein weicher Kern steckt und dass sie mit ihm sogar lachen und tanzen kann. Doch Belle ist hin- und hergerissen, denn sie stellt sich viele Fragen: Was hat es mit dem geheimnisvollen Prinzen im Spiegel auf sich? Und warum gibt es diese verzauberten Wesen im Schloss? Belle begibt sich auf die Suche nach Antworten…
Musical Stars - Made in Neukölln
*MUSICAL STARS Made in Neukölln* feiert fünf Jahre SVA MUSICAL & MUSIKTHEATER der Musikschule Paul Hindemith Neukölln.

Das Programm der Gala ist ein Feuerwerk an Best-of-Songs und Musical-Highlights, begleitet von der fantastischen FLINTSTONES BIG BAND.

Präsentiert von Spotlight Talent und vielen Nachwuchskünstler*innen und neuen Musicalsternen der deutschen Universitäten (ehemalige Schüler*innen der SVA Musical/Musikschule Paul Hindemith Neukölln) und den Gaststars des Abends:

KATHARINE MEHRLING (u.a. Komische Oper Berlin, Bar jeder Vernunft)
THOMAS BORCHERT (Les Misérables, Tanz der Vampire)
CLAUDIO MANISCALCO (u.a. ARD, ZDF, The Rocky Horror Show)
MICHAEL DIXON (Cats, Universität der Künste Berlin, „The VOICE SENIOR“).

Freuen Sie sich auf die Hits aus »Rocky Horror Picture Show«, »City of Angels«, »Jackyll & Hyde«, »Blues Brothers«, »Smash«, und vielen anderen Songs. Feiern Sie gemeinsam mit uns die jungen Talente und nächsten MUSICALS STARS made in Neukölln!

Talente im Kiez

»New York war in meiner Karriere schon früh eine Quelle der Inspiration. Der Broadway, die Jazzclubs und Künstlerszene erfinden sich immer wieder neu, wie auch in Berlin. Was im Underground brodelt, kann morgen schon hip sein. Wir haben in Neukölln viel Potential an internationalen Kreativen, die experimentieren und hierher kommen um sich zu verwirklichen. Es ist aufregend und spannend, hierfür Chancen zu geben!«

Morris Perry, US-amerikanischer Entertainer, Gründer und Choreograph des Fujiama Nightclubs, der zu Beginn der 80er Jahren Berlin als seine neue Heimat gewählt hat und seither die Metamorphose der Hauptstadt live miterlebte. Sein Verein Spotlight Talent e.V. stärkt den Kulturaustausch und die Künstlerförderung in Kooperation mit lokalen Institutionen.


Musical Stars ist eine Produktion von Spotlight Talent e.V.. Der gemeinnützige Verein initiiert und unterstützt Kultur- und Kunstprojekte.

http://www.spotlighttalent.de
http://www.fujiamaproductions.com


Für weitere Informationen und Pressefotos:

Morris Perry (Künstlerischer Leiter/ Regisseur)
Telefon 0172 - 311 48 63
E-Mail: morris.perry@me.com

Einlass 18:45

Berlin

20.01.2020
19:30 Uhr
Tickets
ab 25,20 €
Brandenburg-Empfang
Die Buchungsanleitung für Ihre Einlasskarte:

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Einlass ab 19:30 Uhr
Autoland Deutschland - Widerspricht sich Ökologie und Ökonomie?
Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung „Autoland Deutschland – Qua Vadis“, bei dem die Firmenchefs von Brose und Bosch, mit der Politik diskutierten, folgt nun eine erneute Diskussionsrunde, wie man Ökologie und Ökonomie zusammen bringen kann. Seien Sie bei der Diskussionsrunde dabei, wenn es um die Zukunft des Automobilstandortes Bamberg geht.

In der Region Bamberg hängen mittelbar und unmittelbar gut 20.000 Arbeitsplätze vom Automobil ab. Große Arbeitgeber der Region kündigen Kurzarbeit, Entlassungen und sogar Werksschließungen an. Die Krise führt zur Angst um die Arbeitsplätze, auf der anderen Seite will man das Klima retten. Wie geht das zusammen? Widerspricht sich die Jagd nach ökonomischen Zielen und die Forderung der jungen Generation nach Reduzierung des CO-Ausstoßes und der Erreichung der Pariser-Klimaschutzziele?

Klar ist: in solchen extremen Zeiten, wie den jetzigen, benötigen wir grundsätzliche neue Lösungsideen und in der Diskussion Klartext! Der Wirtschaftsclub Bamberg hat Experten eingeladen, die für Klartext bekannt sind. Es wird darüber gesprochen, welche Erkenntnisse es aus der Wissenschaft und Forschung gibt? Welche Rahmenbedingungen die Politik setzen muss? Was dies in Konsequenz für die Arbeitsplätze in der Region bedeutet? Und Schaffen wir den Wandel? Wird es ein schrittweiser Wandel sein, müssen wir uns alle schnell umstellen oder müssen wir insgesamt ganz neu denken? Werden wir noch Autos fahren in 5 Jahren oder werden wir anders mobil sein? Kommen wir noch in die Innenstädte mit unseren Autos? Oder denken wir viel zu sehr in alten Mustern und verstehen gar nicht um was es wirklich geht im „Autoland Deutschland“, nämlich um eine ganz neue Interpretation des Themas Mobilität? Der Wirtschaftsclub Bamberg lädt erneut zu einem VR-Bank-Expertenforum mit einer Podiumsdiskussion ein, um mit Fakten aufzuklären und die Konsequenzen für die Region aufzuzeigen.
JAIMIE BRANCH – FLY OR DIE [usa]
Das musikalische Kraftpaket aus Chicago

Die beiden Alben von JAIMIE BRANCH heißen ebenso wie ihre Band – FLY OR DIE. Richtig: es geht um alles. Aufruhr-Jazz. Ein Aufschrei, der für Unbehagen sorgt, aber in den groovenden Momenten auch sagt: die Revolution sollte auch tanzbar sein.
Die in Chicago verwurzelte Branch ist eine exzellente Trompeterin mit beinahe magnetischem Ton – technisch höchst versiert und flexibel, und vor allem auch mit einem feinen Gespür für Spieldramaturgie, Dynamik und Klanggestaltung. Über erdigen, treibenden Rhythmen entfaltet sie ihre prägnanten Melodien, die in eruptiven Tonkaskaden explodieren können oder wie das Fauchen einer Raubkatze vor dem Sprung drohen. Jaimie Branch ist ein Kraftpaket mit Punk-Attitüde, das herrlich frischen Wind durch die Jazzclubs und -festivals wirbelt. Das verschaffte ihr in den letzten beiden Jahren den Ruf als eine der aktuell spannendsten Musikerinnen der Szene.
Mit ihrer Band treibt die nie zufriedene Branch ihre Kompositionen in bisher unbekannte Höhen und ist nunmehr sogar als Sängerin zu hören. „Das Abstrakte von instrumenteller Musik trägt so viel Schönheit in sich, aber wir leben nicht in besonders schönen Zeiten, deswegen bin ich diesmal etwas deutlicher geworden. Die Stimme eignet sich sehr gut dafür“. Jaimie Branch klagt die „naiven Rassisten“ an, während schneidende Trompeten über einen massigen Blues improvisieren oder sie lacht ihnen mit „Love Song (for assholes & clowns)“ mitten ins Gesicht.
Musikalisch ist das eine unerschrockene Mischung aus Wut und Humor, gepaart mit einem klassischen Shuffle-Beat und voller Zwischentöne. Ihre Trompete – manchmal weich und bittend, manchmal dreist und wütend – steht stets ganz vorne. Branch und ihre Band sind auf der Suche nach musikalischer Erfüllung und beschwören so Momente echter Erkenntnis – hoffnungslos, hoffnungsvoll, Gefahr, Freude. Oder wie es die Bandchefin formuliert: “Now sound the trumpets and get ready to roll”.

Einlass ab 19 Uhr
KÖRPERWELTEN Museum in Heidelberg - Anatomie des Glücks
Dem Glück auf der Spur - Die große Liebe, ein sorgenfreies Leben, wahre Freundschaft ... Alle Menschen streben nach Glück. Aber wo wohnt das Glück? Warum können wir nicht genug davon bekommen? Und warum können wir uns das Glück nicht für immer bewahren?

Diesen und anderen Fragen zum Thema Glück wird das neue KÖRPERWELTEN Museum im Alten Hallenbad ab Ende September 2017 nachgehen. Es widmet sich damit nicht nur der Anatomie des Menschen, seinen Organfunktionen sowie Fragen rund um das Thema Gesundheit, sondern auch der Anatomie seines Glücks.

Ziel der KÖRPERWELTEN ist es, dem Besucher die wunderbare Komplexität des menschlichen Körpers lebensnah aufzuzeigen und somit seine Achtsamkeit für den eigenen Körper in allen Lebenslagen und - phasen zu sensibilisieren.

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On track to happiness! - Whether it`s great love, a carefree life or true friendship … we encounter happiness in various ways, but still never quite by accident.

When do we feel happiness?
What happens to our body?
Why can`t we keep it forever?

Plastinator Dr. Gunther von Hagens and curator Dr. Angelina Whalley pursue these and other questions in the newly designed BODY WORLDS Museum at the “Altes Hallenbad” in Heidelberg.

The permanent exhibition is not only devoted to human anatomy, its organ functions and questions about health, but also the Anatomy of Happiness.
Around 200 unique exhibits and accompanying interactive stations, where YOU can get on track to your happiness, reveal the wonderful complexity of your inner body and will inspire your sensibility to your own body and happiness.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Überall ist besser als nichts! - das Jubiläumsprogramm 70 Jahre Stachelschweine
„Überall ist besser als nichts“ im Berliner Kabarett "Die Stachelschweine"

„Überall ist besser als nichts“ ist das brandaktuelle Nummernprogramm des neuen Stachelschweine-Ensembles.
Die zweite Produktion des Hauses, seit Kabarettist Frank Lüdecke die künstlerische Leitung übernommen hat.

Das Programm wendet sich an den überzeugten Urberliner aus der Schwäbischen Alb ebenso, wie an den Touristen, für den die Stadt hier möglicherweise gekennzeichnete Zonen einrichten muss.
Aber auch die gesamtgesellschaftliche Perspektive wird nicht fehlen. Kommen nach den Negativzinsen jetzt auch die Negativlöhne? Können Negativmieten gedeckelt werden? Wie will Anja Karliczek das Internet aus den neuen Bundesländern heraushalten? Und wer ist überhaupt Anja Karliczek?

„Überall ist besser als nichts“ ist ein Kaleidoskop des täglichen Wahnsinns:
Ein Neuköllner Bestatter erläutert, welche Kompromisse Sie bei der 999 Euro-Beerdigung eingehen müssen.
Eine SUV-Panzerfahrerin erklärt den ökologischen Umgang mit E-Roller-Touristen und Ü-70 Schleichern. Und die Leiterin der KITA „Zum lustigen Tannenzapfen“ gibt Tipps im Umgang mit aggressiven Anthroposophen.
In knapp zwei Stunden werden Sie satirisch bestens unterhalten und Musik gibt es auch!

Text: Frank Lüdecke/Sören Sieg
Regie: Marcus Kaloff
Musikalische Leitung: Sören Sieg

Es spielen:
Jenny Bins
Michael Sosna
Andrea Wesenberg

Foto: Fotostudio Urbschat
The Gregorian Voices - Gregorianik meets Pop - Vom Mittelalter bis heute
Seit dem Frühjahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES wieder auf Tournee in Europa. Mit ihrem Leiter Georgi Pandurov und acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchores GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik. Das Ensemble erhielt mehrere internationale Auszeichnungen.

Gekleidet in traditionelle Mönchskutten erzeugen die Sänger eine mystische Atmosphäre, die das Publikum auf eine Zeitreise durch die Welt der geistlichen Musik des Mittelalters führt - eine Klangwelt ohne zeitliche, religiöse, und sprachliche Grenzen!
Erleben Sie ein abwechslungsreiches Konzert mit einer Mischung aus gregorianischen Chorälen, orthodoxer Kirchenmusik und Liedern und Madrigalen aus der Zeit der Renaissance und des Barock.
Mit seiner Stimmgewalt und vielen Solopassagen zeigt der Chor und seine Solisten, wie Gregorianik heute klingen kann: authentisch und dennoch zeitnah.

Im zweiten Teil des Konzerts erklingen Klassiker der Popmusik, wie unter anderem „Knocking on heaven’s door“ von Bob Dylan, „Hallelujah“ von Leonard Cohen, „Thank you for the music“ von ABBA, "Sound of Silence" von Simon and Garfunkel, "Sailing" von Rod Steward, „Bohemian Rapsody“ von Queen oder "Ameno" von ERA, die im Stil des gregorianischen Gesangs neu arrangiert wurden.

Lassen auch Sie sich von den faszinierenden Stimmen der Solisten und dem ergreifenden Chorgesang begeistern: Mittelalter trifft das Hier und Heute.

THE GREORIAN VOICES bieten Ihnen ein atemberaubendes Konzert und einen unvergleichlichen Hörgenuss.

Einlass: 18.00 Uhr

Restkarten ggf. an der Abendkasse erhältlich.
Simply The Best - Die Tina Turner Story
Zum 80. Geburtstag auf großer Tour: Die Erfolgs-Show um die Rock-Legende Tina Turner
2019 ist das Jahr besonderer Tina Turner-Jubiläen: Vor 35 Jahren erschien ihr über 20 Millionen Mal verkauftes und mit vier Grammys ausgezeichnetes Album „Private Dancer“, der Start eines unglaublichen Comebacks und einer Weltkarriere. Zu Ehren des 80. Geburtstags der „Queen of Rock“ geht „Simply The Best - Die Tina Turner Story“ auf große Tournee durch Deutschland, Österreich und Italien.
„Simply The Best“ schildert mit viel Live-Musik und beeindruckenden Szenen das bewegte Leben der Rock-Ikone: Von den Anfangserfolgen, der harten Zeit mit einem drogensüchtigen und gewalttätigen Ehemann, dem Scheitern einer großen Liebe und schließlich, nach der Trennung, Tinas Neuanfang und raketenartiger Aufstieg in den 80ern bis hin zur Filmmusik von „James Bond 007 - Goldeneye“ Mitte der 90er.
Anna Mae Bullock, geboren am 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee (USA), aufgewachsen in Nutbush, wurde als Tina Turner zum Weltstar und zur Legende. Ab 1958 an der Seite ihres späteren Ehemannes Ike Turner. 1984 startete sie ein überragendes Comeback als Solo-Künstlerin, das in diesem Ausmaß nur mit dem von Elvis vergleichbar ist. 2009 ging die Sängerin mit dem unverwechselbaren Timbre das letzte Mal auf Welttournee. Diese Tour war der großartige Abschluss einer außergewöhnlichen Karriere: Ein halbes Jahrhundert Rock-Geschichte mit Höhen und Tiefen, mit Aufstieg und Fall - und über 180 Millionen verkauften Tonträgern, unzähligen Nummer 1-Hits und Chartplatzierungen wie „Simply The Best“, „Private Dancer“ oder „We Don´t Need Another Hero“.
Flugblätter und Fake News - Saskia Limbach über Einblattdrucke aus der Frühzeit des Buchdrucks
Gemeinsame Auftaktveranstaltung der 59. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 34. Antiquaria Ludwigsburg

Mit dem Buchdruck wird zunächst die Produktion von Büchern oder Flugschriften verbunden. Doch gab es seit der Erfindung Gutenbergs auch eine große Zahl von gedruckten Einblättern, in der Forschung und Wissenschaft als Flugblätter oder Einblattdrucke bezeichnet und vor allem zur Zeit der Reformation weit verbreitet. Ihre Produktion war schnell und kostengünstig und so wurden sie vielseitig eingesetzt, um Produkte zu bewerben, Neuigkeiten zu verbreiten oder in vielen Fällen sogar, um Konflikte auszutragen. So nutzte etwa Herzog Ulrich von Württemberg (1487–1550) Flugblätter, um in politisch prekärer Situation um Unterstützung zu bitten und sogar, um aus dem Exil sein Territorium zurückzugewinnen. Schon bald wurde dieses erste Massenmedium auch für die gezielte Verbreitung von falschen Informationen genutzt. Flugblätter mit Fake News über grausame Verbrechen oder angebliche Wunderheilungen wurden häufig verteilt oder verkauft. Schriftzeugnisse skeptischer Zeitgenossen bieten uns spannende Einblicke in die damalige Medienwelt und zeigen, wie Flugblätter gezielt für politische Einflussnahme genutzt wurden. Saskia Limbach, seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Buchwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, promovierte über die Publikationsstrategien der württembergischen Herzöge im 16. Jahrhundert. Sie forscht und publiziert seit Jahren über die Produktion und Distribution von Einblattdrucken.

In Zusammenarbeit mit der 59. Stuttgarter Antiquariatsmesse und der 34. Antiquaria Ludwigsburg
KÖRPERWELTEN der Tiere in Ulm
Nur noch bis 26. Januar 2020 haben Besucher des Blautal-Center Ulm Gelegenheit zu einer einmaligen anatomischen Expedition durch die wunderbare Welt der Tiere! Mehr als 100 Exponate, darunter gigantische Ganzkörper-Plastinate von Elefant, Gorilla, Giraffe und Braunbär, warten darauf von großen und kleinen Tierforschern erkundet zu werden. Von der winzigen Maus bis zur 6 Meter hohen Giraffe gibt es unendlich viel zu erforschen, was sich unter Haut, Fell und Federn verbirgt: vom Knochenbau über Muskulatur und Nervensystem bis zu den Organen.

Absolutes Highlight unter den Giganten aus Steppe, Urwald und Ozean ist Elefantenkuh „Samba“. 4 Tonnen Silikon und 40.000 Liter Azeton wurden benötigt, um den Elefanten wiederauferstehen zu lassen. Und auch der Braunbär mit seiner stattlichen Größe von 2,50 Metern, der muskelbepackte Gorilla mit seinem mächtigen Oberkörper und die über 5 Meter hohe Giraffe versetzen Jung und Alt in Staunen. Hautnah erleben Besucher die enorme Vielfalt der Tierwelt – eine erstaunliche Ingenieursleistung von Mutter Natur. Besonders spannend sind die anatomischen Besonderheiten, aber auch die vielen Ähnlichkeiten zwischen den verschiedenen Tiergruppen im Vergleich.

Aufsehenerregend ist das neue Mega-Plastinat eines Weißen Hais, das erstmals in Deutschland präsentiert wird. Mit einer stattlichen Länge von 4,5 Metern und gewaltigen 800 Kilogramm ist es eines der größten Präparate, die jemals plastiniert wurden. Sieben Jahre lang dauerte die Fertigstellung. Dabei wurden insgesamt 50.000 Arbeitsstunden investiert.

Abgerundet wird die Ausstellung durch spannende Informationen zu Lebensräumen, Verhaltensweisen, Essgewohnheiten und Fortpflanzung der Tiere. Sie bietet Groß und Klein einmalige Einblicke in die Biologie und Vielfalt unseres Planeten und zeigt im wahrsten Sinne unverhüllt, was Tiere leben und atmen, laufen und schwimmen, fliegen und fühlen lässt.

Letzter Einlass 17:00 Uhr
Die Comedian Harmonists - F. Wittenbrink, Dr. G. Greiffenhagen
DIE COMEDIAN HARMONISTS

Eine biographische Revue

„Veronika, der Lenz ist da!“ Wer kennt sie nicht, die wunderbaren Lieder der legendären Comedian Harmonists? Mit musikalischen Perlen wie „Wochenend und Sonnenschein“ oder „Mein kleiner grüner Kaktus“ wurden sie weltberühmt. Humorvoll und virtuos eroberte das Sextett die Herzen, doch sein Schicksal erzählt auch ein Stück deutscher Kulturgeschichte, das zu denken gibt.

Berlin in den Goldenen Zwanzigern: Der junge Schauspieler Harry Frommermann sucht über ein Inserat „schön klingende Stimmen für ein einzig dastehendes Ensemble“. Bald hat er mit Ari, Erich, Roman, Robert und dem Pianisten Erwin ambitionierte Kollegen gefunden. Sie alle verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie wollen einen neuen Musikstil kreieren, und sie wollen berühmt werden. Zwar ist aller Anfang schwer, doch schließlich führen Talent, Enthusiasmus und harte Arbeit zum Erfolg. Umjubelte Auftritte, gefeierte Plattenaufnahmen und zahlreiche Tour-neen machen die Comedian Harmonists zu Weltstars. Doch als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, droht das Karriereende, weil die jüdischen Künstler der Gruppe mit einem Auftrittsverbot belegt werden.

Aufgrund der unsterblichen Musik und der bewegenden Geschichte avancierte „Die Comedian Harmonists“ schnell zu einem Publikumsmagneten. Vor 17 Jahren haben wir das Stück mit großem Erfolg in der Komödie im Marquardt gezeigt. Für die Neuinszenierung am Alten Schauspielhaus wurde wieder ein herausragendes Ensemble zusammengestellt.

Vorstellungen 6.12.2019 bis 25.1.2020

Mit Florian Fries, Tobias Hagge, Michael Rapke, Tobias Rusnak, Loïc Schlentz, Marc Trojan u.a.
Regie Klaus Seiffert
Musikalische Leitung Florian Fries
Bühne und Kostüme Barbara Krott
Choreographie Mario Mariano
Dramaturgie Annette Weinmann

Evtl. Restkarten an der Abendkasse erhältlich
REBELL COMEDY - "Rebellische Weihnachten"
Sie sind die Sensation der deutschen Comedy-Szene: die Comedians von RebellComedy. Der Name ist hier Programm. Rebellisch, satirisch und einfach lustig präsentieren die Künstler um Babak Ghassim und Usama Elyas ihre Show. Hier sind Unterhaltung höchster Güte und ein Lachmuskelkater garantiert.

In den USA ist Stand-Up-Comedy schon längst zum gängigen Format der Comedyszene avanciert. Auch in Deutschland erlebt die Szene einen Aufschwung, der vor allen Dingen durch Formate wie RebellComedy gefördert wird. Die Grundidee ist denkbar einfach: Comedians unterschiedlichster Herkunft und Wurzeln erzählen auf der Bühne parodierte Geschichten und setzen sich so mit sich selbst, ihrem Leben und der Gesellschaft auseinander. Das Publikum kennt diese Geschichten meistens aus dem eigenen Alltag und kann sich so mit den Comedians identifizieren. Der Ton ist auf der Bühne meistens rau und genau diese rebellische Haltung begeistert das Publikum in ganz Deutschland. Kein Wunder also, dass die Shows der RebellComedy so gut wie immer ausverkauft sind. Denn hier wird kein Blatt vor den Mund genommen. Die RebellComedy fegt wie ein Sturm durch die deutsche Comedy-Szene. Das Format ist aus einem Uniprojekt entstanden und obwohl RebellComedy mittlerweile unglaublich erfolgreich ist, bleiben sich die Comedians treu. Hier wird kein Mainstream abgeliefert, sondern feinsinnige Satire gepaart mit geistreichem Wortwitz.

Lassen Sie sich dieses Highlight der Comedy auf keinen Fall entgehen und erleben Sie mit Rebell Comedy eine unvergessliche Show. Hier wird Ihnen Stand-Up-Comedy vom Feinsten geboten – garantiert!

Einlass ab 19.00 Uhr
Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma? - Premiere
*WOLLTEN SIE NICHT IMMER SCHON EINMAL EINEN "ECHTEN STAR" KENNENLERNEN? EINEN DARSTELLER, DEN SIE GERADE EBEN NOCH AUF DER BÜHNE BEWUNDERT HABEN, EINEN AUGENBLICK SPÄTER PERSÖNLICHE FRAGEN STELLEN KÖNNEN? GEMEINSAM EINEN DRINK GENIEßEN DÜRFEN? DIESE MÖGLICHKEIT HABEN SIE JETZT BEI ZWEIMAL UM DIE WELT IM FIRST STAGE. IM RAHMEN UNSERER VIP KATEGORIE ERHALTEN SIE EIN GLAS PROSECCO, EIN FÜR SIE SIGNIERTES PROGRAMMHEFT UND EIN PLAKAT. DAZU ERLEBEN SIE UNSERE DARSTELLER IN EINEM PERSÖNLICHEN MEET AND GREET!

Und darum geht´s:

Die 80-jährige Martha Kramer sitzt vergessen in einem Seniorenheim in Hamburg Altona, in dem der Tod öfter zu Besuch kommt als die eigene Familie. Schaut ihre gestresste Tochter wider Erwarten doch auf einen Sprung vorbei, dreht sich alles nur um die pubertierenden Enkelkinder und die Frage, ob Bloggerin ein ernst zu nehmender Beruf mit Rentenansprüchen ist. Keiner interessiert sich für Marthas Befürchtung, der neue syrische Pfleger könnte es auf ihre Ersparnisse abgesehen haben, oder ihre Angst, weil wieder ein Kleidungsstück zu groß geworden ist. Als auch noch ihre beste Freundin im Seniorenheim verstirbt, steht Marthas Entschluss fest. Der syrische Pfleger soll ihr zur Flucht verhelfen - immerhin kennt der sich damit aus.

Aber wird überhaupt jemand bemerken, dass Martha mit der Urne ihrer Freundin zu einer letzten Reise aufgebrochen ist? Begleiten Sie Mutter und Tochter in dieser turbulenten Schlager-Komödie musikalisch um die Welt und erfahren Sie, warum Sie nie in einem knallroten Gummiboot auf die Flucht gehen sollten. Eine Show für alle Generationen. Verrückt, verkalkt und herrlich schräg.

Mit Zweimal um die Welt - Oder wohin will Oma präsentiert das First Stage Theater seine erste Hausproduktion. Es konnte hierfür Hubertus Borck, den Autor und kreativen Kopf des Hamburger Musik-Comedy Duos Bo Doerek, gewinnen, das bis zu seiner Trennung 2007 zum festen Bestandteil der deutschen Comedyszene gehörte. 2017 feierte das Duo im ausverkauften Schmidt Theater die zehnjährige Trennung als Bo Doerek und brachte dadurch das Team des First Stage Theaters auf die Idee einer künstlerischen Zusammenarbeit. Hubertus Borck schrieb das Buch und wird auch die Inszenierung übernehmen.

Hier keine Tickets verfügbar
THE BEST OF ENNIO MORRICONE - Künstl. Leit.: Marco Seco
THE BEST OF ENNIO MORRICONE
100 Solisten, Sänger und Musiker der Milano Festival Opera
Dirigenten: Marco Seco/Marcin Wolniewski

Mit Original-Filmszenen und Leinwand-Animationen

THE HATEFUL 8 – DJANGO UNCHAINED – SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD – KILL BILL
ZWEI GLORREICHE HALUNKEN – ES WAR EINMAL IN AMERIKA – CINEMA PARADISO

Oscar-Preisträger Ennio Morricone gilt als einer der produktivsten Komponisten der Geschichte der Filmmusik.

Der weltbekannte Filmkomponist hat legendäre Filmmusik geschaffen.
Seinen neuesten Oscar bekam er im Februar 2016 für Tarantino’s „The Hateful 8“. Unsterblich machte sich Morricone bereits vor fast 50 Jahren mit seiner Musik zu „Spiel mir das Lied vom Tod“. Besondere Bekanntheit erlangten seine Kompositionen zum Italowestern-Klassiker "Zwei glorreiche Halunken", zu Roland Joffés Drama "Mission" und für Giuseppe Tornatores Film "Cinema Paradiso".

Im Januar 2020 können seine Fans die unvergesslichen Werke Morricones nun live in 16 ausgesuchten Städten erleben. Über 100 Musikerinnen und Musiker sowie Sängerinnen und Sänger der Milano Festival Opera unter der Leitung des renommierten Dirigenten Marco Seco werden auf der Bühne stehen und die mitreißende Ennio Morricone Musik zum Leben erwecken.

ORIGINAL- FILMSZENEN
Die technisch aufwändige Leinwand-Animation mit den Original-Filmszenen verdichtet die packende Atmosphäre ins Unendliche und bringt den berühmten Gänsehaut-Effekt, dem sich niemand entziehen kann.

ENNIO MORRICONE hat über 500 Filmmusiken für Kino und Fernsehen geschrieben.
Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen die Soundtracks zu „The Hateful 8“, „Spiel mir das Lied vom Tod“, „Django Unchained“, „Kill Bill 2“, „Mein Name ist Nobody“, „Zwei glorreiche Halunken“, „Es war einmal in Amerika“, „Für eine Handvoll Dollar“ und „Die Unbestechlichen“.

Einlass 19:00 Uhr
Die Verwandlung - Franz Kafka
FRANZ KAFKA DIE VERWANDLUNG Eines Morgens wacht Gregor Samsa auf und sieht sich in ein Ungeziefer verwandelt. Hält er diese Verwandlung zunächst für vorübergehend, muss er bald feststellen, dass seine unfreiwillige Metamorphose anhält und seine Kommunikation mit der Außenwelt zunehmend einschränkt. Gibt es anfänglich noch den Versuch, zumindest mit seinen Eltern und seiner Schwester in Kontakt zu bleiben, scheitert schließlich auch das und er stirbt. Die 1912 entstandene Erzählung gehört zu den berühmtesten Texten Kafkas und lässt sich auf vielerlei Weise deuten: Ist Gregor Samsa in seiner Verpuppung vielleicht nur Opfer seiner eigenen Erschöpfung? Was passiert mit uns, wenn wir den Überforderungen unserer Welt nicht mehr standhalten? Oder was sagt es über unsere Gesellschaft, wenn wir mit Menschen, die sich verändern oder unterscheiden, nicht zusammenleben können? Wir freuen uns, dass die Regisseurin Brit Bartkowiak, die am HLTM ihre Theaterlaufbahn begann und nun an den großen Theaterhäusern Deutschlands unterwegs ist, dieses Stück für uns inszeniert hat. Ein Stück für alle Menschen ab 14 Jahren, die sich auch manchmal nicht aus der eigenen Wohnung trauen oder sich in ihrer Haut nicht mehr wohlfühlen, für alle, die Erzählstoffe auf der Bühne erleben wollen, für alle Fans des Kafkaesken und alle, die sich gern verwandeln würden oder müssen.

Regie: Brit Bartkowiak
Bühne & Kostüme: Nikolaus Frinke
Musik: XELL.
Dramaturgie: Christin Ihle
Theaterpädagogik: Michael Pietsch
Regieassistenz: Anne Decker

ES SPIELEN:
Saskia Boden-Dilling Mechthild Grabner Jorien Gradenwitz Zenzi Huber Artur Molin Camil Morariu Stefan Piskorz

Einlass ab 18:30
BLB: nichts, was uns passiert

Sommer 2014. In Brasilien ist Fußballweltmeisterschaft, in Deutschland Partystimmung, im Leipziger Studentenmilieu wird mit viel Alkohol gefeiert. Anna ist 27 Jahre alt. Sie will dolmetschen, jobbt nach dem Studium in einer Kneipe und lernt Jonas kennen. Er promoviert über ukrainische Popliteratur und hat eben eine Trennung hinter sich. Die beiden sind sich sympathisch und verbringen eine Nacht, aus der nichts folgt; kein gemeinsames Frühstück, keine Verabredung. Zufällig treffen sie sich auf einer Party wieder, völlig betrunken schleppt Jonas Anna ab. Aber sie will diesmal keinen Sex und sagt nein – oder glaubt zumindest, nein gesagt zu haben. Anna ist zu kraftlos, zu betrunken, um Jonas aufzuhalten. Ihr ist klar, dass er ihr Selbstbestimmungsrecht missachtet hat. Erst nach zwei Monaten Wut und Depression zeigt sie ihn an. Aber was sie als Vergewaltigung erlebt hat, war für ihn nicht der beste, aber ohne den geringsten Zweifel einvernehmlicher Sex. Er fühlt sich gebrandmarkt, stigmatisiert, sie sieht sich als Falschbeschuldigerin diffamiert. Denn bald wird überall über den Fall gesprochen, in der Universität, in der ganzen Stadt. Wer hat Recht? Was ist in besagter Nacht wirklich passiert? Berichte von Anna und Jonas, von Freunden, Verwandten, Uni-Professoren, WG-Mitbewohnern und Arbeitgebern ergeben ein widersprüchliches, komplexes Bild. Der Roman nichts, was uns passiert thematisiert, welchen Einfluss eine Vergewaltigung auf Opfer, Täter und das Umfeld hat und wie unsere Gesellschaft mit sexueller Gewalt umgeht. Bettina Wilpert erhielt für ihren Debütroman, der 2018 erschien, den aspekte- Literaturpreis.  

 

Bettina Wilpert  

Bettina Wilpert wurde 1989 in Bayern geboren. In Potsdam, Berlin und Leipzig studierte sie Kulturwissenschaft, Anglistik und Literarisches Schreiben. Sie war u. a. Stipendiatin des 20. Klagenfurter Literaturkurses und Stipendiatin der Autorenwerkstatt Prosa 2017 des Literarischen Colloquiums Berlin. Ihre Texte wurden u. a. in BELLA triste, Metamorphosen, outside the box, PS – Politisch Schreiben und testcard veröffentlicht. Sie arbeitet als Trainerin für Deutsch als Fremdsprache und lebt in Leipzig.

Eberbach

20.01.2020
19:30 Uhr
EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett

EDITION AUGENWEIDE. Jörg Kowalski & Ulrich Tarlett
30 Jahre Künslterbuch Almanach COMMONE SENSE. 1989-2018.

Vom 14. März 2020 bis 24. Mai 2020 im Romantikerhaus Jena

Gastausstellung der Kunstsammlung Jena

 

Jena

20.01.2020
BLB: Der Steppenwolf

Eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.

Es war ein Kultbuch der späten 1960er Jahre. Und nicht nur in Europa. Eine berühmte Rockband und eine Theater-Company in Chicago benannten sich danach, gleichzeitig wurde es wegen Anstiftung zum Drogenmissbrauch aus einigen Bibliotheken in den USA verbannt. Das Buch bewegte Generationen. Und warum? Vielleicht weil in ihm die Frage nach dem eigenen Platz in dieser Welt radikaler gestellt wird. Vielleicht auch, weil man immer wieder den Eindruck hat, dass diese Welt sich uns entzieht, fremd wird. Wie eben jenem Harry Haller, dem zerrissenen Helden des Romans. Er hasst all jene, die das Leben so nehmen, wie es ist, und sehnt sich doch danach, in Einklang mit der Welt zu leben. Es scheint keinen Ausweg zu geben, bis er Hermine trifft und eine „magische“ Reise antritt.

„Bei allen Heiterkeiten und Absurditäten entsteht im Societaetstheater keine Komödie. Natürlich braucht der Abend vor allem einen zerrissenen Harry Haller: mürrisches Hadern, kindliches Trotzen, altkluges Dozieren, entfesseltes Wüten und ein bisschen Foxtrotteln muss Tom Quaas leisten. Und ist dafür in Hochform.“ Sächsische Zeitung

„Regisseur Arne Retzlaff baut voll auf Quaas’ Präsenz als extravagantem und höchst präsentem Helden, der die verdichtete Schizophrenie zwischen abgefucktem Schreiberling und genusssüchtigem Mann vollendet ausspielt. Mit der Bühnenfassung von Joachim Lux, in der klugen wie kargen Ausstattung von Ella Späte zelebriert Retzlaff die Zeitlosreise durch die seltsame Gefühlswelt von allgegenwärtigen Citynerds in rund einhundert pausenlosen Minuten. Ein sehenswerter Abend.“ Dresdner Neueste Nachrichten

Der Steppenwolf ist Sternchenthema in Baden-Württemberg und wird ab 2019 im Abitur geprüft.

Gegebenenfalls mit Einführung 30 Minuten vor Beginn

Ehingen/Donau

20.01.2020
19:30 Uhr
Michel aus Lönneberga

„Unfug denkt man sich nicht aus, der passiert einfach.“

Seit Astrid Lindgren den kleinen Michel aus Lönneberga 1963 in ihren Geschichten zum Leben erweckte, haben diese Erzählungen um den kleinen Bauernsohn aus Lindgrens Heimat eine ungeheure Verbreitung erfahren. Die Michel-Bücher wurden weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkauft, in 53 Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und erscheinen regelmäßig in neuen Ausgaben und Auflagen.

Michel ist ein Lausbub wie aus dem Bilderbuch, und stark wie ein kleiner Ochse ist er auch. Er lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester Klein-Ida, mit der Magd Lina und dem Knecht Alfred auf dem Hof Katthult in Lönneberga, einem kleinen Dorf in Schweden. Mit seinen runden blauen Augen und seinem hellen wolligen Haar könnte man ihn fast für einen Engel halten – aber nur solange er schläft. Denn Michel hat mehr Unfug im Kopf als jeder andere Junge in ganz Lönneberga, und vermutlich auch mehr als jeder andere Junge in ganz Schweden und auf der ganzen Welt. Und Michel besitzt ein außerordentliches Talent dafür, sich selbst und andere in Schwierigkeiten zu bringen, obwohl er das nie mit boshafter Absicht tut.

Denn eigentlich ist Michel ein durch und durch liebevoller Junge, der es im Grunde immer gut meint. Immer wieder hat seine Mutter ihn ermahnt, nur ja das Essen aufzuessen. Keinen einzigen Tropfen wollte er von der leckeren Suppe übrig lassen, doch jetzt steckt sein Kopf in der Suppenschüssel fest. Und sowas passiert Michel eigentlich immer. Doch wenn es drauf ankommt, ist Verlass auf ihn. Kurz vor Weihnachten wird der Knecht Alfred schwer krank, und niemand ist da außer Michel. Also nimmt der mutige Junge die Dinge selbst in die Hand, spannt die Pferde an und bringt Alfred so schnell er kann zum nächsten Arzt…

Tristan Berger, Autor und Regisseur, hat verschiedene Episoden aus den Michel-Erzählungen als Grundlage für sein Theaterstück benutzt und zu einer Geschichte verwoben, die ebenso lustig wie spannend und berührend ist. Bernard Niemeyer inszeniert die Geschichte um den wilden Blondschopf für Zuschauer ab 5 Jahren.

Zur Autorin:
Astrid Lindgren, die bekannteste Kinderbuchautorin der Welt, wurde 1907 in Näs im schwedischen Småland geboren. Für ihre mehr als 70 Bilder-, Kinder- und Jugendbücher, die in über 70 Sprachen übersetzt worden sind, wurde sie u.a. mit folgenden Preisen ausgezeichnet: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels - Alternativer Nobelpreis - Internationaler Jugendbuchpreis - Hans-Christian-Andersen-Medaille - Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie - Schwedischer Staatspreis für Literatur - Deutscher Jugendliteraturpreis. Astrid Lindgren verstarb 2002 in Stockholm.

Bonn

20.01.2020
10:00 Uhr
The Soul Symphony
Verschiebung Tour: The Soul Symphony

Liebe Soulfans, liebe Gäste, bedauerlicherweise müssen aus tourtechnischen Gründen die Termine um die Konzert-Show “The Soul Symphony“ vom 17.01.-31.01.2020 verschoben werden und einige Termine leider abgesagt werden. Es tut uns außerordentlich leid!

Die NEUEN Termine und Anmerkungen finden Sie unten. Leider war es nicht möglich neue Termine zu einem früheren Zeitraum festzulegen.

Wir bitten ausdrücklich um Verständnis. Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten selbstverständlich weiterhin ihre Gültigkeit für die Nachholtermine und müssen nicht ersetzt/umgetauscht werden (ausgenommen Berlin, hier erhalten neue Ticktes von uns zugesandt. Bitte wenden Sie sich hierzu via Email an: tickets@luvnmusiq.com).

Darüber hinaus haben wir Ihnen eine ganz besondere Kompensation zusammengestellt:
-Für jedes Ticket Paar erhalten Sie ein weiteres Ticket für Ihr bereits gebuchtes Konzert geschenkt. Sprich haben Sie 2 Tickets gekauft, erhalten Sie 1 weiteres Ticket geschenkt. Haben Sie 4 Tickets gekauft erhalten Sie 2 weitere Tickets geschenkt. Bitte wenden Sie sich hierzu via Email an: tickets@luvnmusiq.com

-Das Ensemble von -The Soul Symphony- wird die Zeit nutzen und ein ganzes Album mit Songs aus der Show aufnehmen. Jeder Gast mit einem Ticket für die verschobene Show erhält persönlich am Konzertabend vor Ort eine CD mit diesen Songs geschenkt.

Wir hoffen Sie zu den neuen Terminen begrüßen zu dürfen.

Bitte die Anmerkungen genau beachten.
17.01.2020 Bamberg neuer Termin 09.11.2020 Bamberg – Joseph Keilberth Saal
18.01.2020 Wolfsburg neuer Termin 13.11.2020 Wolfsburg – Congresspark
20.01.2020 Essen neuer Termin 16.11.2020 Essen Lichtburg
21.01.2020 Ingolstadt muss leider abgesagt werden, Ihre Tickets können bei Ihrem
Ticketverkäufer erstattet werden. Sollte eine der anderen Tourstädte für Sie in Frage kommen, können Sie Ihre Tickets für diese Stadt unter tickets@luvnmusiq.com geltend machen.
23.01.2020 Karlsruhe neuer Termin 10.11.2020 Karlsruhe Konzerthaus
24.01.2020 Augsburg neuer Termin 30.11.2020 Augsburg Kongress Park
26.01.2020 Berlin neuer Termin 14.11.2020 Berlin – Location wird noch bekannt gegeben.
27.01.2020 Lübeck neuer Termin 01.12.2020 Lübeck – MUK
28.01.2020 Paderborn muss leider abgesagt werden, Ihre Tickets können bei Ihrem Ticketverkäufer erstattet werden. Sollte eine der anderen Tourstädte für Sie in Frage kommen, können Sie Ihre Tickets für diese Stadt unter tickets@luvnmusiq.com geltend machen.
29.01.2020 Bremen neuer Termin 11.11.2020 Bremen– Die Glocke
31.01.2020 Dresden neuer Termin 08.11.2020 Dresden– Alter Schlachthof

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The Soul Symphony
Soul meets Classic - eine sinfonische Zeitreise durch die legendäre Motown, 60/70s Soul Ära!

Soul bedeutet Seele und Sinfonie steht für Harmonie, die Konzertreihe „The Soul Symphony“ verbindet beides miteinander. Die Klassiker des Souls, von Ray Charles, James Brown, Aretha Franklin bis hin zu Stevie Wonder, Amy Winehouse und Erykah Badu, werden mit einem großen Sinfonieorchester wieder zum Leben erweckt. Im Januar 2020 geht es auf Tour durch 12 deutsche Städte.

Soul mit Orchester ist nicht unbedingt neu, in den 60ern und 70ern gingen die Soulsänger oftmals mit großem Orchester auf Tour, außerdem war der sogenannte Philly-Soul in den 70ern, generell sehr orchestral. Mit einem großem Sinfonieorchester bekommt der Soul nun noch mehr Raum und die Melodien werden noch eleganter, eine besondere Art, die Soul Ära zu würdigen.

Das „Isaiah Symphony Orchestra“ hat mit der „Michael Jackson – The Symphony Experience“ Kon-zertreihe bereits gezeigt, wie harmonisch man zwei verschiedene Musikwelten miteinander ver-schmelzen lassen kann, nach Klassik und Pop, folgt nun eine Symbiose aus Klassik und Soul.
Das besondere am Soul ist nicht nur die ausdrucksstarke Musik, sondern auch die emotionale Vor-tragsweise und der teilweise herzergreifende Gesang, daher werden vier leidenschaftliche Sän-ger/innen, die im Soul, bzw Gospel zu Hause sind, die Klassiker präsentieren.

Mit dabei sind unter anderem INGRID ARTHUR ehemals Mitglied der Gruppe „The Weather Girls“, die Frau mit der Power-Stimme, die auch „The Queen of Gospel“ genannt wird und MIC DONET, dem seine unverwechselbare Soulstimme, quasi schon in die Wiege gelegt wurde und dem es als einer der wenigen gelungen ist, als Deutscher, ein sehr erfolgreiches, englisches Soul-Album auf den Markt zu bringen. Des Weiteren MAKEDA ein Rohdiamant aus Deutschland, sie glänzt vor allem durch ihre soulige und gleichzeitig glasklare Stimme und TONY MOMRELLE , er ist eine tragende Säule der britischen Soul-Szene, welcher als Sänger bei Sade, Chaka Khan, Earth Wind & Fire, Janet Jackson, Gloria Estefan und Whitney Houston sich einen Namen machte.

The Soul Symphony nimmt das Publikum mit, auf eine musikalische Reise durch die verschiedensten Genre des Souls von Motown bis Phillysound. Soul-Klassiker wie „It`s A Man`s, Man`s, Man`s World“ von James Brown, “ (You Make Me Feel Like ) A Natural Woman” von Aretha Franklin oder “What ́s Going On?” von Marvin Gaye, versetzen das Publikum zurück in die 60er und 70er Jahre.

Produzent der Show, Sebastiao Pembele verspricht, “Soul im sinfonischen Gewand ist ein Hochge-nuss für die Sinne und verzaubert ab dem ersten Violinenklang."

Einlass: 19:00 Uhr