Montag, 20.01.2020 bis Sonntag, 16.02.2020







Martin Kippenberger (1953–1997) war einer der medial und stilistisch vielschichtigsten und wichtigsten deutschen Künstler, der die 1980er- und 1990er-Jahre maßgeblich geprägt hat. Sein Schaffen führte schon zu Lebzeiten zu einer herausragenden Position innerhalb der zeitgenössischen Kunst und wirkt bis heute international. Sein Werk basiert auf einer profunden Kenntnis der Kunstgeschichte und der scharfen Beobachtung des alltäglichen Lebens; sie war immer eng mit seiner Biografie, seiner Haltung und seinem Rollenverständnis des Künstlers verbunden.



Das reiche Œuvre umfasst Zeichnungen, Plakate, Collagen, Multiples, Künstlerbücher, Fotografien, Musik, Malerei, Skulptur und raumgreifende Installationen, was die Ausstellung spiegeln wird. In enger Abstimmung mit dem Estate of Martin Kippenberger wird so ein groß angelegter Überblick seiner intensiven 20-jährigen Schaffenszeit erarbeitet, der die besondere Komplexität seines Werkes in all seinen Facetten aufzeigen soll.


Di., Mi. von 10 bis 21 Uhr, Do. bis So. von 10 bis 19 Uhr, Fr. für angemeldete Gruppen ab 9 Uhr, Mo. geschlossen


Eventdaten bereitgestellt von: Kulturkurier

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Mario Basler
Nie war die Sehnsucht des Publikums nach »Typen« mit Ecken und Kanten größer, nie waren Fußballer langweiliger als heute. Nie waren sie weiter davon entfernt, ihren Trainer um Beurlaubung zu bitten, weil sie mit einem Pornostar eine Platte aufnehmen wollen. So wie Mario Basler, der einst mit Dolly Buster genau das tat. Mario Basler galt als Freigeist in einer Welt durchtrainierter, stromlinienförmiger Athleten, dabei war er unbestritten ein absoluter Ausnahmespieler. Seine Erfolge sprechen für sich: Er war Deutscher Meister, Pokalsieger, Europameister und Bundesliga-Torschützenkönig – und immer gut für Schlagzeilen. Öffentlich zelebrierter Nikotin- und Alkoholkonsum, zur Schau gestellte Trainingsunlust, Interviews, die heute Megahits in sozialen Medien wären: Der gebürtige Neustädter tat immer nur das, was er wirklich wollte, eine Attitüde, die es bis heute unmöglich macht, diesen Mann nicht zu lieben oder zu hassen. Deshalb haben Youtube-Clips, in denen er als TV-Experte vom Leder zieht, mehr als eine halbe Million Aufrufe. Deshalb kommen regelmäßig 1.000 Zuschauer zu einer seiner Bühnenshows. Und deshalb werden alle, die sich nach einem Fußball sehnen, den es so vermutlich nie wieder geben wird, seine Autobiografie lieben.
In Eigentlich bin ich ein super Typ erzählt Mario Basler – na klar – über sich selbst, sein unangepasstes Leben und seine beispiellose Karriere, gerade heraus, authentisch, voller Witz und Ironie und bisweilen überraschend nachdenklich.
A Passo di Mulo - Tanz · Neubearbeitung
Im Rahmen von Open Spaces - Laughing & Loving

Die Materialität des Körpers und die zahlreichen Bedingungen, die er ertragen und erzeugen kann, sind das zentrale Anliegen der choreografischen Forschung von Lina Gómez und ihren Wegbe- gleiter*innen. Mit einem kostbaren, einzigartigen Dialog zwischen Bewegung, Musik und Licht erschafft »A Passo di Mulo« eine vibrierende Landschaft aus Erde, Zusammengehörigkeit und Beharrlichkeit.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously submerged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idee, Konzept, Choreografie: Lina Gómez | Tanz, Ko-Kreation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Musik, Gesang: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Lichtdesign: Bruno Pocheron | Szenografie: Michelangelo Contini | Mitarbeit Szenografie: Michele Piazzi | Kostüm: Sandra Ernst | Dramaturgische Beratung: Thomas Schaupp | Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in Kooperation mit der Tanzfabrik Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Garage Tanz.

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A PASSO DI MULO
Tanz · Neubearbeitung

Lina Gómez

In the frame of Open Spaces - Laughing & Loving

The materiality of the body and the varied conditions it can bear and generate are the central force behind the choreographic research of Lina Gómez and her collaborators. With a precious and unique dialogue between movement, music and light, »A Passo di Mulo« creates a vibrating landscape of earth, togetherness and persistence.

Today I wander with a fixed but flexible gaze, with my knees light, and my feet continuously sub- merged in the dust, in the mud, in the water, in the stone. I lose myself in the attempt to continue. I bear the vertical burden of my head, I move and plunge, plunge and move, always forward, as Doña Esperanza used to say.

Idea, concept, choreography: Lina Gómez | Dance, co-creation: Julek Kreutzer, Diethild Meier, Bella Hager, Camille Chapon (Premiere), Alistair Watts | Music, Singing: Michelangelo Contini, Aaron Snyder, Maja Olenderek | Light design: Bruno Pocheron | Szenography: Michelangelo Contini | Cooperation Scenography: Michele Piazzi | Costume: Sandra Ernst | Dramaturgical advice: Thomas Schaupp | Supported by Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in cooperation with Tanzfabrik Berlin and with friendly support of Garage Tanz.
Schund und Asche - Die Chaosgala mit Moritz Neumeier und Till Reiners
Wie dieser Abend wird? Wir wissen es nicht. Denn jeder Abend ist anders und improvisiert. Ob das gut geht? Nein. Es geht sehr gut. Denn was wir wissen: Till Reiners und Moritz Neumeier sind talentierte Entertainer - als Team sind sie unschlagbar.

„Gefalle ich Dir?“ - die heimliche Frage des Künstlers an sein Publikum verhandeln beide öffentlich. Sie wollen dem jeweils anderen zeigen, dass er der bessere Unterhalter, ach was: Mensch ist.

In mehreren Spielrunden treten die beiden gegeneinander an, testen ihre Schlagfertigkeit und betreten dabei unablässig vermintes Terrain. Böse und komisch ziehen die beiden übereinander her, hangeln sich am Publikum von Konflikt zu Konflikt und besprechen privates und politisches, mit schwindelerregender Fallhöhe und Mut zum Chaos. Hinweis für Schwangere, Asthmatiker und Legastheniker: Auf der Bühne wird geraucht.

Moritz Neumeier ist Stand-Up-Comedian nach US-amerikanischem Vorbild. Er will, dass die Bezeichnung „comedy“ nicht länger ein Schimpfwort ist. Das bedeutet für ihn radikal und ehrlich zu sein mit sich und dem Publikum. Für das, was er macht, braucht er nicht viel: Ein Mikrophon und Menschen, die ihm zuhören. Das hilft. Gegen die Ängste als junger Vater. Gegen die Hilflosigkeit, jeden einzelnen Tag hinter sich bringen zu müssen. Gegen die Unwissenheit, die einen befällt, wenn man sich fragt, was das hier alles eigentlich soll. Wenn Moritz Neumeier ein trauriger Clown ohne Schminke ist, schillert Till Reiners umso bunter. Er macht eigentlich politisches Kabarett. Nur für diese Veranstaltung trägt er ein altes, rotes Sakko von Elton auf. Für ihn ist Humor eine Waffe gegen Ungleichheit, jaja – aber vor allem gegen Moritz Bösartigkeit, mit weicher Schale und hartem Kern. Maliziös lächelnd stellt er sich gegen seinen Pessimismus und will vor allem eins: gegen Moritz gewinnen.

Jetzt viermal im Jahr in Leipzig!

Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

Einlass: 19:00 Uhr / Halle D
HSG Nordhorn-Lingen - FRISCH AUF! Göppingen
Die HSG Nordhorn-Lingen will sich in der Saison 2019/2020 nach dem Aufstieg in der Liqui Moly Handball-Bundesliga beweisen! Dafür brauchen die Spieler auf jeden Fall den Jubel ihrer treuen Fans.

Besucherinnen und Besucher können sich auf spannende Szenen freuen, wenn die HSG Nordhorn-Lingen bei ihren Heimspielen ihr Können unter Beweis stellt. Dabei werden sie nicht nur von der Tribüne aus angefeuert, sondern auch von ihrem Maskottchen, dem rot-weiß-gestreiften "Tiga".

Hallen-Handball in Nordhorn hat Tradition: 1981 ging aus dem Zusammenschluss von Sparta Nordhorn und Eintracht Nordhorn der Verein HSG Nordhorn hervor. Um die Jahrtausendwende gelang dem Verein sogar der Aufstieg in die Handball-Bundesliga. Dort schlug sich das Team wacker und war meistens in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Den größten Erfolg erreichte die HSG Nordhorn 2008. Das Team krönte mit dem Gewinn des EHF-Pokals eine ohnehin schon mehr als gelungene Saison. Der Verein musste allerdings wenig später wegen finanzieller Engpässe in die zweite Bundesliga absteigen. Das eigens für die HSG Nordhorn erbaute Euregium in Nordhorn fungiert dennoch weiterhin als Heimspielstätte. Auch in der EmslandArena in Lingen tragen die Handballer einen Teil ihrer Heimspiele aus. All die Hochs und Tiefs der Vereinsgeschichte haben Spieler und Fans des Zwei-Städte-Teams enger zusammen gebracht. Dieser Zusammenhalt macht die HSG Nordhorn-Lingen zu einem ganz besonderen Verein.

Wie jeder andere Verein zählt auch der HSG Nordhorn-Lingen auf die tatkräftige Unterstützung seiner Fans, denn nur mit Supportern im Rücken sind die Jungs richtig erfolgreich. Bestellen Sie am besten sofort Tickets, um live dabei zu sein!

Einlass: Uhr
Living Matters
Eva Meyer-Kellers hybride Performances bewegen sich zwischen bildender und darstellender Kunst. Ihre Bühnenräume sind Werkstatt und Küche, Labor und Landschaft – Orte, die komplexe Phänomene ‚hands-on‘ begreifen wollen. In "Living Matters" arbeitet sie mit Praktiken und Bildern aus dem Alltag der Zellforschung, die sie mit den Spuren persönlicher Krisen infiziert: Organische und anorganische Körper und Stoffe reagieren auf- und miteinander. Es wird geteilt, vermehrt, arrangiert und sich re-arrangiert. Der Abend verbindet die methodische Untersuchung von "Leben" mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung.

LANGUAGE NO PROBLEM

FEBRUAR 22 | 18.00 UHR
Gespräch mit Wissenschaftler*innen des Simone Reber Labors für Quantitative Biologie

KONZEPT, PERFORMANCE Eva Meyer-Keller CO-KREATION, PERFORMANCE Tamara Saphir, Annegret Schalke, Agata Siniarska MUSIK Rico Lee DRAMATURGISCHE MITARBEIT Constanze Schellow RECHERCHEPARTNERIN Ilya Noé KOSTÜM, REQUISITE Sara Wendt WISSENSCHAFTLICHE FORSCHUNG Simone Reber und Forschungsteam LICHT Annegret Schalke TECHNISCHE LEITUNG Björn Stegmann ASSISTENZ Emilia Schlosser PRODUKTION Ann-Christin Görtz, Maxi Menja Lehmann GRAFIK Gaby Luong

Eine Produktion von Eva Meyer-Keller in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und PACT Zollverein. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von Kunstencentrum BUDA und Simone Reber / Reber Lab. Die Audiodeskription zu Living Matters wird durchgeführt in Kooperation mit mapping dance berlin, Teil des Projektes Attention Dance II. Das Projekt wird von 2018-2021 gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Berlin. Medienpartner: taz. die tageszeitung.

Foto © Ayala Gazit
Barock + | Symphonie avec orgue
SYMPHONIE AVEC ORGUE
Artist in Residence

IVETA APKALNA | Orgel
RICCARDO MINASI | Dirigent

Johann Sebastian Bach | Orgelkonzert d-Moll BWV 1052a
Jean-Philippe Rameau | Suite aus der Oper »Les Boréades«
Camille Saint-Saëns | 3. Sinfonie (»Orgelsinfonie«)

Klanggewaltig, mitreißend, einzigartig – so kann
man die 3. Sinfonie des Romantikers Camille
Saint-Saëns beschreiben, als »Orgelsinfonie«
wurde sie bekannt. Die lettische Star-Organistin
Iveta Apkalna, Titularorganistin der Hamburger
Elbphilharmonie und »Artist in Residence«
dieser hr-Saison, findet in ihr aber auch »ein
Feuerwerk an Emotionen. Sie ist intim, traurig,
festlich zugleich, berührt die Seele ganz tief.«
Apkalnas Lieblingskomponist heißt aber trotzdem
ganz klar Johann Sebastian Bach: »Ich
sehe Bach als das tägliche Brot an. Man ›isst‹
es jeden Tag, und ich brauche es jeden Tag.«

___________

Acoustically powerful, captivating, unique – these
words can be used to describe Camille Saint-
Saëns’ Symphony No. 3, known as the »Organ
Symphony«. The Latvian star organist Iveta
Apkalna, Titular Organist at Hamburg’s Elbphilharmonie
and »Artist in Residence« for this
hr concert season, also describes it as »a fireworks
of emotion. It is intimate, sad and
festive at the same time and moves the soul
deep inside.« Nevertheless, Apkalna’s favourite
composer is still without a doubt Johann
Sebastian Bach: »For me Bach is the daily
bread. Something to be ›eaten‹ every day and
I need it every day.«

Konzerteinführung: 19:00 Uhr
Franziska Wanninger - furchtlos glücklich
Nein, sie ist alles andere als eine Unbekannte. Franziska Wanninger schickt nach ihrem Debüt „Just & Margit“ und dem gefeierten Nachfolgeprogramm „AHOIbe - guad is guad gnua“ nun ihr drittes Erfolgsprogramm auf die Kabarettbühnen des Landes.
In „furchtlos glücklich“ arbeitet sich der neue Zahnarzt der Bühnenfigur nicht nur mit seinem Bohrer tief in den schmerzhaften Karieskern, sondern auch in ihr Herz. Doch wer kennt das nicht - so einfach die Tore auf und rein ins Glück, das hat noch selten einer geschafft. Unter dem Amalgam der Alltagsrührmichnichtanschutzfunktionen liegt aber doch vielleicht ungeahntes und vor allem amüsantes Potential. Bevor sie sich da aber richtig einlassen kann, geht’s erst einmal in den Wochenendkurs „furchtlos glücklich" einer höchst durchgeknallten Seminarleiterin.

Mit ihrer grandios lustigen Art geht Franziska Wanninger wie immer großen Themen mit leichtem Fuß auf die Spur. Sie changiert scheinbar ohne Mühe zwischen dem derben Grantler, dem kaputten Manager und der zarten, auf Sinnsuche reisenden Städterin. Wanninger offenbart auf unbestechliche Weise die ureigenen Ängste der Pippi Langstrumpf und es gelingt ihr, mit wenigen Charakterstrichen schwungvoll und pointenreich ganze Welten zu erschaffen.

In „furchtlos glücklich“ gibt Wanninger ganz neue Seiten preis, ohne die geliebtgewohnten vergessen zu lassen. Sie erzählt mitreißend und herzerfrischend, singt von den Untiefen des Lebens, erschafft unvergessliche Figuren und zeigt, dass Mut immer belohnt wird. Oder was würden Sie wagen, um glücklich zu werden?

"Denn dieses Talent ist - um im Eso-Bild zu bleiben - geboren im Sternzeichen Typenkabarettistin, Aszendent Rampensau. (…) Großartig wird der Abend durch ihr schauspielerisches Talent, das an Luise Kinseher erinnert. In Sekunden kann Wanninger in Bild und Ton vom derben Grantler zum kaputten Manager zur Sinnsucherin zur nassforschen Putzfrau oder zur beinahe liebenswürdigen Wiesn-Bedienung umschalten."
Süddeutsche Zeitung, 2018

http://www.franziska-wanninger.de

Einlass 19.45 h

Stuttgart

20.02.2020
20:00 Uhr
Tickets
ab 22,50 €
Der Traum vom Fliegen - Virtual Reality zum Abtauchen!
Entdecken Sie mit Birdly die Tiefen des Ozeans!

Der Traum vom Fliegen ist in Ulm schon länger mit dem Flugsimulator Birdly zu erleben. Der Simulator bietet aber noch mehr: Vom 18.02.2020 bis 27.02.2020 können Sie mit ihm dienstags bis donnerstags die Unterwasserwelt erkunden.
Tauchen Sie als Meeresschildkröte unter der Wasseroberfläche vorbei an farbenfrohen und lebendigen Riffen, anderen Meeresbewohnern und alten Schiffwracks.

Brille und Kopfhörer auf – und los geht’s: Direkt unter der Wasseroberfläche geht Ihr Abenteuer los. Steuern Sie sich als Schildkröte durch das klare Wasser des Ozeans!

Mit dem Erwerb eines Tickets erhalten Sie eine Einweisung und einen Tauchgang auf dem Birdly. Startzeit ist die auf dem Ticket angegebene Uhrzeit. Die Tauchzeit beträgt 3 Minuten 40.

Haben Sie mehrere Tickets unter einem Namen gebucht, können Sie als Gruppe direkt nacheinander fliegen und Ihre Flüge gegenseitig über einen Monitor verfolgen.

Einen Termin für bereits erworbene Gutscheine können Sie direkt am Münsterplatz 25 unter der Telefonnummer 0731-60270003 reservieren.

Bitte geben Sie bei Ihrer Buchung eine Telefonnummer an, damit wir Sie im Falle einer technischen Störung des Birdly rechtzeitig kontaktieren können.

Leider gelten für den Birdly einige Beschränkungen. Er kann benutzt werden...
• ab 7 Jahren
• ab 1,40 Meter Körpergröße
• ab 1,10 Meter Arm-Spannweite
• bis maximal 150 Kilogramm
• Der Flug ist nicht geeignet für Schwangere oder Personen mit Herzproblemen. Abzuraten ist vom Flug, wenn Sie an Reiseübelkeit, extremer Höhenangst oder Epilepsie leiden.
Marcel Kösling - Kösling geht aufs Ganze!
Das neue Kabarett-Programm von Marcel Kösling

Wenn Marcel Kösling auf seine ersten 30 Jahre zurückblickt, ist er ganz zufrieden. Eigentlich. 60 (wahre) Facebook-Freunde – nun, das könnte etwas mehr sein. 90 Kilo – das wiederum könnte etwas weniger sein. Aber immerhin hat er eine Frau, die ihn liebt. Damit sie ihm trotz 30 – 60 – 90 nicht wegläuft, hat er sie noch schnell geheiratet und alle Erlebnisse drum herum in sein Kabarettprogramm „Kösling geht aufs Ganze!“ gegossen. Wieder einmal vereint die „Allzweckwaffe des jungen Kabaretts“ mühelos Kabarett, Zauberei, Comedy und Musik zu einem mitreißenden Mix, der jeden Zuschauer begeistert.

Es sind die alltäglichen Themen – Geschichten, die das Leben schreibt – die den roten Faden bilden. Doch was hat ein 30-Jähriger schon zu berichten? Kurz gesagt: Sehr viel! Dabei redet Marcel Kösling nicht um den heißen Brei herum, sondern erzählt auf den Punkt vom feucht-fröhlichen Kronkorkenfegen am 30. Geburtstag, seinem Junggesellenabschied, der aus dem Ruder lief, und von einem sehr besonderen Tag: der eigenen Hochzeit. Marcel Kösling macht bekanntlich „Keine halben Sachen!“ (2. Soloprogramm) und bekam die Frage der Fragen nun vor dem Traualtar gestellt. Wie er geantwortet hat? Nun, der Titel seines neuen Programms lässt da wenig Raum für Spekulationen.

Mit glockenklarer, engelsgleicher Stimme brachte er ein „Ja“ heraus – schließlich geht er aufs Ganze. Beim Kauf des Hochzeitsanzugs schlug er noch ganz andere Töne an. Diese Odyssee hat er in einem neuen Song humorvoll verarbeitet – denn mittlerweile kann er über den Shoppingmarathon selbst lachen. Singen darf auch ein neuer Charakter, der auffällig viel Ähnlichkeit mit Marlon Brando in „Der Pate“ hat. Und natürlich wird Marcel Kösling zaubern. Die Zuschauer erleben neue Illusionen und werden selbst Teil des Geschehens.

Leider musste die Veranstaltung wegen Krankheit des Künstlers abgesagt werden !
FRONTM3N - Exclusive Acoustic Night with FRONTM3N / Up Close - Tour 2020
Peter Howarth, Mick Wilson und Pete Lincoln sind FRONTM3N. Bekannt wurden und sind die drei charmanten Engländer unter anderem als Sänger der Hollies, 10cc, Sweet oder Sailor. Auf ihrer aktuellen – All For One – Tour präsentieren FRONTM3N unplugged und auf völlig neue Art und Weise den von ihnen geprägten Sound einer Generation.

Das Konzert in Hamburg im Januar 2018 war innerhalb von 24 Stunden restlos ausverkauft, elf weitere Termine in ganz Deutschland zogen innerhalb kürzester Zeit nach.Ihre DVD „Live in Berlin“ landete auf Platz 1 bei Amazon und hielt sich acht Wochen in den Musik-DVD-Charts, das erste Studioalbum von FRONTM3N erscheint im Herbst 2018. Der Auftritt bei der großen ZDF Silvester-Show „Welcome 2018“ die live vom Brandenburger Tor in Berlin übertragen wurde, war ein besonderes Highlight für FRONTM3N. Peter Howarth, Mick Wilson und Pete Lincoln gemeinsam auf einer Bühne! Das ist Magie und Spielfreude pur. Ein Hautnah-Konzert mit Hits die jeder kennt und liebt, neu und auf besondere Art akustisch interpretiert. Jeder Song mit seiner eigenen Geschichte aus der musikalischen Reise der drei Musiker.

„Drei Männer, drei Gitarren – Ein Dream-Team ...“ (Märkische Allgemeine)

Bereits in den 90er Jahren lernten sich die drei Ausnahmemusiker als Mitglieder der Band von Sir Cliff Richard kennen, bevor jeder einzelne eine bemerkenswerte Karriere startete.

Sie arbeiteten bereits mit Künstlern wie Lionel Ritchie, Kylie Minogue, Gary Barlow, Cher, Ellie Goulding oder Tina Turner zusammen und stehen nun nach 24 Jahren wieder gemeinsam auf der Bühne.

Ein Hautnah-Erlebnis und Unplugged-Konzert der besonderen Art.

Fans können sich auf Hits der Hollies (The Air That I Breathe, He Ain’t Heavy, He’s My Brother), von Sweet (Love Is Like Oxygen, Ballroom Blitz) und von 10cc (I’m Not In Love, Dreadlock Holiday), aber auch auf Titel von Cliff Richard (Carrie, Devils Woman) und Sailor (Girls Girls Girls, Glass Of Champagne) freuen.

Einlass 19:00 Uhr
SIMON & JAN - Alles wird gut
Du fühlst dich müde? Du bist überfordert und erschöpft von der Welt da draußen und dein Körper taumelt wie auf Autopilot durch den alltäglichen Wahnsinn? Du bist manchmal wie gelähmt von der geballten Blödheit, die dir täglich aus deinem Tablet ins Gesicht springt?
Alles wird gut.
Du denkst, die Welt könnte einfach mal von dieser Japanerin aufgeräumt werden, dieser Bestsellerautorin? Und bei dir könnte sie dann gleich weitermachen? Es strengt dich jetzt schon an, diesen Text zu lesen und wenn dieser Satz hier nicht bald endet, bist du raus?
Alles wird gut.
Du hast es satt, deiner eigenen Spezies beim Versagen zuzusehen? Es regt dich auf, dass wir uns bei all den Herausforderungen in der Welt immer noch mit dieser Nazikacke abgeben müssen? Du willst einfach nur warme Wollsocken und mit deinem Buch ins Bett? Du gehst auf die 40 zu und denkst darüber nach, zurück zu deinen Eltern zu gehen? Du ziehst deine Lebensbilanz und das einzige, das bleibt, ist Eierkuchen?
Alles wird gut.

Du bist nicht allein. Simon & Jan werden dir helfen. Wir treffen uns regelmäßig in größeren Gruppen, vielleicht auch in deiner Stadt. Aber Vorsicht – es könnte süchtig machen. Wir beginnen mit den Grundlagen: Einatmen. Ausatmen. Aaaaah, tut das gut! Wir finden langsam unsere innere Ruhe und dann machen wir gemeinsam kaputt, was uns kaputt macht.

Denn Simon & Jan sind gekommen, um uns zu retten. Mit ihrem neuen Programm lösen sie die Probleme der Menschheit – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Dabei tun die beiden preisgekrönten Liedermacher genau das, wofür wir sie kennen und lieben: Sie balancieren auf der Borderline nachts um halb eins durch die Irrungen und Wirrungen unserer Welt, jodeln gegen ungezähmten Fleischkonsum und begleiten unsere Spezies vor das letzte Gericht.

Meine Damen und Herren, es ist an der Zeit in Panik zu geraten – Alles wird gut!

Einlass ab 18:30 Uhr
BOMBEN-HITS ´68 - Revolte, Rausch und Liedertausch
Tief im Dschungel Vietnams ist im Jahr 1968 ein Fernsehstudio aufgebaut. Hier findet ein neues Showformat statt: Die größten musikalischen Idole der Zeit sind dazu eingeladen, gegenseitig ihre Songs neu zu interpretieren. Dass Kunst und Kommerz dabei nur zwei Saiten derselben Gitarre sind, versteht sich von selbst. Was dem einen Star die „Satisfaction“, ist dem anderen die „Revolution“, und wo eben noch die „Mama“ geweint hat, wird jetzt „Respect“ für „A Natural Woman“ eingefordert. Als unverhofft die Realität ins Studio einbricht, sorgt so mancher verborgene Charakterzug für Überraschungen. Und wo bleibt eigentlich Bob?

Das bewährte Liederabend-Team von „Männer“ (Spielzeit 2009/2010) aus Regisseur Dominik Günther und den Musikern Jan-S. Beyer und Jörg Wockenfuß nimmt eine Zeit ins Visier, in welcher der politische Umbruch so eng wie in keiner anderen Epoche mit Musik und Jugendkultur verflochten war. So gegensätzliche Künstler*innen wie Aretha Franklin, John Lennon, Heintje, Elvis Presley und Mick Jagger stehen nicht nur für einzelne Musikstile. Der Diskurs von damals prägt uns bis heute, genauso wie die Songs. Also: „Come Together“ im Markgrafentheater!

Regie ... Dominik Günther
Musikalische Leitung ... Jan-S. Beyer, Jörg Wockenfuß
Bühne und Kostüme ... Sandra Fox
Dramaturgie ... Linda Best

Besetzung

Moderator/Andy Warhol ... Hermann Große-Berg
Aretha Franklin ... Janina Zschernig
Mick Jagger ... Lisa Fedkenheuer
Elvis Presley ... Charles P. Campbell
Heintje/Bob Dylan ... Leon Amadeus Singer
John Lennon ... Michael Ruchter
The Grateful Dead ... Jan-S. Beyer und Jörg Wockenfuß
Othello Dauer ca. 2:30 Std. inkl. Pause - Einführung 30 Minuten vor Beginn
Vor dem Hintergrund des Kampfes zwischen Venedig und den Türken um den Machterhalt auf Zypern erzählt Shakespeare in seiner Tragödie die Geschichte von Aufstieg und Fall des schwarzen Generals Othello, von seiner Liebe zu Desdemona und von tödlicher Eifersucht. Es ist eine Geschichte über die „Unerträglichkeit des Glücks“ (Walter Felsenstein) und über latenten Rassismus und Sexismus. Othello liebt Desdemona, die Tochter eines angesehenen venezianischen Senators. Nach ihrer heimlichen, gegen den Willen des Vaters vollzogenen Vermählung bleibt Desdemona und Othello nicht viel Zeit für ihre Liebe, denn der Doge von Venedig schickt Othello nach Zypern, eine drohende türkische Invasion der Mittelmeerinsel zu vereiteln. Desdemona begleitet ihren Mann, der Feldzug wird zu ihrer Hochzeitsreise.

Jago, Fähnrich in Othellos Diensten, sieht sich um seine verdiente Beförderung gebracht, denn Othello hat nicht ihn, sondern den florentinischen Edelmann Michael Cassio zu seinem Leutnant ernannt. Jago gelingt es, den venezianischen Edelmann Rodrigo, der vergeblich in Desdemona verliebt ist, für seinen Rachefeldzug gegen Othello zu gewinnen. Nach dem Sieg über die türkische Flotte nutzt Jago die Siegesfeier auf Zypern, um seine Intrige gegen Othello voranzutreiben. Im allgemeinen Siegestaumel lässt sich Leutnant Cassio zum Trinken animieren und tötet einen zypriotischen Zivilisten. Othello muss seinen Leutnant degradieren. In seiner Verzweiflung wendet Cassio sich an Jago, der ein doppeltes Spiel spielt. Cassio rät er, Desdemona um Fürsprache bei Othello zu bitten. Gleichzeitig suggeriert er Othello, seine Frau betrüge ihn mit dem jungen Leutnant. Als Othello Beweise fordert, kommt Jago in den Besitz eines Taschentuchs, das Othello Desdemona als erste Liebesgabe schenkte. Jago spielt es dem nichtsahnenden Cassio zu und besiegelt damit Desdemonas Schicksal.

Ein online Verkauf ist ab jetzt nicht mehr möglich, bitte kommen Sie an die Theaterkasse
THE LEGENDARY GHETTO DANCE BAND - No Humba! No Täterä!
Coverbands gibt es wie Sand am Meer. Von AC/DC über Bon Jovi bis hin zur zehntausendsten Queen Coverband. “Top40” ist das Motto einschläfernder Schützenfeste, unterbesuchter Stadtfeste und schunkelnder Rentner auf Bierbankgarnituren. Warum beschließt die Allstartruppe der Legendary Ghetto Dance Band trotzdem sich in die Riege der unzähligen Tributebands einzureihen?

Das Schlagwort lautet: Nische!
Was die Band vor allem ausmacht, ist der frische, junge Ansatz, die schweißtreibende Show und das feeling für die tanzenden Partymassen. Bei der Songauswahl geht es weniger darum die jeweiligen Interpreten zu imitieren, als vielmehr jedem Song den Ghetto Dance Stempel aufzudrücken.

“Ghetto Dance” ist hier Programm. Vom passenden Retro Outfit alla Run DMC bis hin zu den stilechten Klunkern, wird das Ghetto Motto manifestiert. Hier geht es nicht um den perfekten Schliff, hier geht es vor allem um Party, tanzende Menschen und eine fette Show.

Gecovert wird querbeet: Red Hot Chili Peppers, Beasty Boys, Jamiroquai, Kriss Kross, The Prodigy oder Nelly. Diese Band macht vor nichts halt.

Dass das ankommt beweisen - trotz der vergleichsweise jungen Bandhistorie - u.a. rauschende Shows bei der legendären Kölner Blitzbangers Party, der Maischanze im Kölner E-Werk, der Night of the raging Bulls Boxgala, ausverkaufte Clubnächte, große Firmenevents und zahlreiche Erwähnungen in der Tagespresse.

Einlass: 18:00

Eventuell sind noch Karten an den örtlichen Vorverkaufsstellen oder der Abendkasse erhältlich.
Der Diener zweier Herren
Florindo hat im Duell den Bruder seiner Geliebten Beatrice getötet und ist nach Venedig geflohen. Beatrice reist ihm als Mann verkleidet nach, begleitet von ihrem Diener Truffaldino. Zufällig nimmt sie sich im selben Wirtshaus ein Zimmer, ohne dass die Liebenden voneinander wissen.

Truffaldino jedoch trifft Florindo und tritt - ohne Beatrices Wissen - auch in dessen Dienste, da er von Beatrice derart schlecht bezahlt wird, dass er glaubt, nur als Diener zweier Herren angemessen leben zu können. Er gerät in allerlei verfängliche Situationen, kann sich aber immer wieder herausreden. Er muss dringend verhindern, was Beatrice so am Herzen liegt: dass sie ihrem Florindo begegnet. Und deshalb steigert er seine Lügen soweit, dass er behauptet, der jeweils andere sei tot.

Es stellt sich heraus, dass Florindo und Beatrice sich immer noch lieben - trotz des tödlichen Duells. So führt Truffaldino die beiden Totgeglaubten wieder zusammen und wird dahingehend belohnt, dass er die Zofe Smeraldina heiraten darf.
Um das alles zu meistern, muss Truffaldino jenen dreisten Einfallsreichtum entwickeln, der ihn schließlich zu einer literarischen Figur ersten Ranges macht: Er ist der ewig improvisierende Schelm, der immer mit dem Rücken zur Wand steht und doch nie um eine Notlüge verlegen ist, ein nimmermüder Hanswurst, der insgeheim die Welt nach seinem Wunsch gestaltet.

Mit „Der Diener zweier Herren“ hat Carlo Goldoni, der Klassiker und radikalen Erneuerer der Commedia dell’arte, sein Meisterstück geschrieben, dass 1746 in Mailand uraufgeführt wurde.
Philipp Weber - KI: Künstliche Idioten!
Der Homo digitalis und seine analogen Affen
Gestern ist das Heute von morgen, richtig. Aber wie schnell ist heute das Morgen von gestern? Digitalisierung, Gentechnik, Künstliche Intelligenz: Der Mensch rast in die Zukunft. Doch statt nach vorne zu blicken, starren alle auf ihr Smartphone. Der Homo digitalis stolpert so gebückt ins nächste Millennium, dass er den aufrechten Gang bald wieder verlernt hat. Gruselig! Jahrelang hat die Stasi dem Onkel Heinz die Wohnung verwanzt und heute kauft er sich Alexa. Wird der Mensch durch Maschinen ersetzt – oder befreit? Kommt das „Ende der Arbeit“? Super, dann haben wir endlich Zeit für was Sinnvolles! Aber wann hätte der Mensch jemals was Sinnvolles gemacht, nur weil er dafür Zeit hat? Oder sind wir schon längst Roboter, die nur davon träumen Menschen zu sein? Paranoid Humanoid! Und was ist aus den Versprechungen der Zukunft geworden? Wo ist die saubere Fusionsenergie, die Zeitmaschine, das Bier zum Downloaden? Wir fliegen bald zum Mars, ist ja super! Nur, was wollen wir da? Es ist ein öder, leerer und todlangweiliger Ort. Um auf so einem Planeten zu landen, muss die Menschheit bald keinen Schritt mehr machen. Man möchte als analoger Affe wirklich entsetzt von seinem Baum runterbrüllen: „Oh Gott, Mensch! Wo willst du denn eigentlich hin?“
Aber es gibt Hoffnung! Denn in der Zukunft wartet jemand auf Sie: Philipp Weber. Mit seinem Programm „KI: Künstliche Idioten!“ ist er unter die Propheten gegangen. Er gilt jetzt schon als die kabarettistische Neuauflage des Orakels von Delphi – nur noch lustiger. Wo Hellseher nur schwarzsehen, bringt Philipp Weber Sie zum furchtlosen Lachen. Denn das wichtigste Rüstzeug für alles Kommende war, ist und wird immer sein: der Humor!

Foto: PR

WEB: weberphilipp.de

Ausverkauft
Gregor Gysi - Ein Leben ist zu wenig! - im Gespräch mit Hans-Dieter Schütt
Wie kaum ein anderer deutscher Politiker, wurde Gregor Gysi von seinen politischen Widersachern geschmäht und beschimpft. Und kaum einer schlug so klug, zielsicher und erfolgreich durch das dichte Gestrüpp der Anfeindungen zurück, wie er: Gregor Gysi. Heute zählt er zu den beliebtesten Politikern Deutschlands, und zwar über alle Parteigrenzen hinweg.

Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt, wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten, erlangte anerkannte Prominenz. In seiner Autobiographie „Ein Leben ist zu wenig“ (Aufbau-Verlag Berlin), erzählt er von seinen zahlreichen Leben: Gregor Gysi der Anwalt, der Politiker, der Autor und Moderator und – nicht zuletzt – der Familienvater. Ein Leben und eine Familiengeschichte, die von Russland bis Rhodesien führt und in den Gerichtsalltag mit Mördern und Dieben, zu der ein Lob Lenins und auch die Nobelpreisträgerin Doris Lessing gehören.

Seine Autobiografie ist ein Geschichts- und Geschichtenbuch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise widerspiegelt und erlebbar macht. Gregor Gysi erzählt von seiner Kindheit und Jugend, schildert seinen Weg zum Rechtsanwalt, gibt Einblicke in sein Verhältnis zu Dissidenten und in die Spannungsfelder an der Spitze von Partei und Bundestagsfraktion. Vor allem aber berichtet er von der erstaunlichen Wendung, die sein Leben seit den historischen Ereignissen im Herbst 1989 nahm. Der Jurist wird Politiker: „Einfach wegrennen, das wollte ich nie“, sagt Gysi und trifft damit einen Kern seines Wesens: Widersprüche aushalten!

Gregor Gysi erzählt und rezitiert aus „Ein Leben ist zu wenig. Die Autobiographie.“, stellt sich den Fragen des von Moderator Hans-Dieter Schütt live vor Publikum.

Foto: Joachim Gern

Einlass ab 19:00 Uhr

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Patrick Salmen
Obacht, dies ist ein Pressetext! Aus Budgetgründen muss ich ihn selber schreiben und das ist traurig. Dieser Text soll Sie, lieber Zuschauer, zu meinem Live-Programm locken und einen kleinen Vorgeschmack liefern, was sie an diesem illustren Abend erwarten könnte. Aber wie sagt man so schön: Erwartungen sind die Grundlage jeder Enttäuschung.
Zwar könnte ich Ihnen an dieser Stelle etwas von lustigen Ballontieren, Lasershow und Pyrotechnik erzählen, aber faktisch gesehen sitz ich zwei Stunden lang auf einem Stuhl und lese Geschichten vor. Disco, Baby!
Manchmal wechsle ich die Tonlage, gucke grimmig oder kichere über meine eigenen Witze. Performancetechnisch passiert da nicht viel. Vielleicht irgendwas mit Oboen.
Ich präsentiere neue und unverbrauchte Kurzgeschichten aus meinem Buch Ekstase. Das Buch habe ich bereits selbst gelesen und finde es sehr gut. Es handelt von Zweifeln und der Schönheit des Widerspruchs, von Franzbrötchen und Feminismus, von Popmusik und der Ironisierung der Welt, von Volker und Kerstin und am Ende sind wahrscheinlich wieder alle tot. In den bedeutungsschwangeren Kunstpausen werde ich sehnsuchtsvoll in die Ferne schweifen, ein Glas Weißwein schwenken und den Künstlerschal für mich sprechen lassen.
Kenner wissen: Der Name Patrick Salmen steht seit Jahren für bedingungslose Lebensbejahung und das innere Cocktailschirmchen in uns allen. Drum eilen Sie herbei, es wird ein Spektakel! Vielleicht werden Sie dann und wann aufschauen und laut verkünden: „Haha, ein schelmischer Jokus, den ich durchaus als galant und cremig beschreiben würde.
Chapeau!“ Vielleicht aber auch nicht. Dann können Sie das Buch gerne als Untersetzer, Hut oder sehr sperriges Ausmalbuch benutzen. Falsche Eitelkeit liegt mir fern und im Grunde sind Bücher auch nur sehr elastische Bretter. Wie gesagt: ich bin da offen. Nach der Lesung: Resignierstunde. Oder Rave.

Für diese Veranstaltung ist kein VVK mehr möglich - Tickets unter 0711 4020720
Hörspielreihe: Der Lohndrücker & Der Mann im Fahrstuhl
19.00 Uhr „DER LOHNDRÜCKER“
Regie und Dramaturgie: Peter Brasch • Rundfunk der DDR circa 1989 • Erstsendung: 13.08.1989
Dauer: ca. 40 Minuten + Einführung Falk Strehlow

20.00 Uhr „DER MANN IM FAHRSTUHL“ Regie, Bearbeitung: Heiner Goebbels • Musik: Heiner Goebbels, Arto Lindsay, Don Cherry, Fred Frith, Heiner Goebbels, Charles Hayward, George Lewis • Premiere: Artrock
Festival, Frankfurt 1987
Dauer: ca. 40 Minuten + Einführung Falk Strehlow

Als eine Mischung aus Lehrstück und Psychothriller macht Heiner Müllers „Der Lohndrücker“ die Schwierigkeiten der ersten Aufbaujahre der DDR sichtbar, die Widersprüchlichkeit unserer Entwicklung,
den Anspruch des Einzelnen an die Gesellschaft und seine Hoffnungen auf ein besseres Leben. Zwischen der Entstehung des Stücks und der Hörspielfassung liegen 30 Jahre real existierender Sozialismus.
Brasch lässt alle Rollen von Kindern einsprechen und verwebt Müllers Text mit dokumentarischen Einsprengseln. „Mann im Fahrstuhl“ verlegt den Konflikt ins Innere und thematisiert den Kampf eines
Angestellten mit sich selbst. Der Kontrast zwischen den beiden Welten des Hörspiels, dem Fahrstuhl und einem kleinen peruanischen Dorf, in dem der Protagonist landet, könnte größer nicht sein. Falk Strehlow,
Mitglied der internationalen Heiner Müller Gesellschaft, führt in beide Hörspiele ein und wird im Dialog mit dem Publikum Heiner Müllers spannende Welten ergründen.
Dreck
Sad, so nennt er sich, verkauft Rosen. Jede Nacht bricht der junge Mann auf und läuft mit einem Strauß roter Rosen von Kneipe zu Kneipe. 50 Rosen, 58 Lokale, 12 Kilometer.
Sads Heimatstadt, so erzählt er, ist das irakische Basra, die er wegen des Kriegs verlassen hat. „Ich bin Deserteur. Ich wollte Deutsch lernen, nicht Krieg!“ Und nun ist er zwar endlich dort, wo man seine geliebte deutsche Sprache spricht, aber er ist illegal hier, er ist ein Araber und niemand redet mit ihm.
Sad erzählt von seinem Leben als Fremder und macht sich dabei die Ablehnung, die ihm entgegenschlägt, auf groteske Art zu eigen. Er zieht sich die rassistischen Klischees und Stereotype an wie einen für ihn bestimmten Anzug. – Eine Unterwerfungsgeste? Ein provokantes Spiel? Oder beißender Spott?

Robert Schneider wurde mit dem Roman „Schlafes Bruder“ berühmt. Sein 1991 geschriebenes Monodrama Dreck wurde 1993 uraufgeführt und seitdem über 90 mal inszeniert.
Hoyerswerda 1991 – Mölln 1992 – Rostock-Lichtenhagen 1992 – Solingen 1993, das waren die schlimmsten fremdenfeindlichen Pogrome und Terroranschläge im damaligen Deutschland. Ein historisches Stück ist Schneiders Monolog immer noch nicht.

Am Theater Krefeld und Mönchengladbach spielt der junge Schauspieler Raafat Daboul das Monodrama von Robert Schneider. Der syrische Schauspieler wurde 1992 in Damaskus geboren, wo er auch auf die Schauspielschule ging. Seit 2015 lebt und arbeitet Raafat Daboul in Deutschland, u.a. am Schauspiel Dortmund.

„Dreck“ wird zunächst als Klassenzimmerstück angeboten, bevor es dann auf die Studiobühnen wechselt.

Weitere Informationen und Buchung unter:
theaterpaedagogik[at]theater-kr-mg.de
Walther von Goethe: Die Bürde eines großen Namens
Die Meldung, der erste Enkel sei zur Welt gekommen, bereitete dem Großvater, Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe, Glücksgefühle. Der Knabe wurde auf den Namen Walther Wolfgang von Goethe getauft, nach seinem Vater und seinem Großvater, in dessen Gesellschaft er eine glückliche Kindheit voller Verständnis, Anregung und zärtlicher Hingabe erlebte. Dennoch trug er schwer an der Bürde des Namens. Walthers Leben war eine Aneinanderreihung von Ängsten, Depressionen und der Gewissheit, eigenen hohen Ansprüchen nicht zu genügen. 1853 wurde Walther wichtigster kulturpolitischer Berater von Großherzog Carl Alexander und erwies sich als feinfühliger, aber autonomer und unbestechlicher Freund. Sein größtes Verdienst jedoch ist es, gegen alle finanziellen Versuchungen und Bedrängungen, den Nachlass seines Großvaters, das Goethe-Haus und die Kunstsammlung nicht verkauft und in alle Winde verstreut zu haben. Trotz eines Lebens in ärmlichen Verhältnissen bestimmte er, dass erst nach seinem Tode das Großherzogtum Sachsen-Weimar erben sollte und legte damit den Grundstein zum Goethe- und Schiller-Archiv Weimar und für die Einrichtung des Goethe-Nationalmuseums. Sie hören einige der hochromantischen Lieder Walther von Goethes, die bisher nur selten öffentlich erklangen, und lernen den Enkel Goethes in Briefen, Tagebüchern und Beobachtungen seiner Zeitgenossen kennen.

Stephan Heinemann, Bariton
Konstanze Hollitzer, Klavier
Steffi Böttger, Sprecherin

Preis: 15,00 €/ erm. 10,00 €

Eine Veranstaltung der Villa Esche/GGG und der Goethe-Gesellschaft Chemnitz e. V.

Einlass ca. 18.30 Uhr
Der Widerspruch - Ein Volkslied - 19.30 Uhr Einführung im Foyer
Uraufführung DER WIDERSPRUCH – EIN VOLKSLIED

Nach einem Jahr steht die „Neue Dringlichkeit“ wieder in der Tür und sagt "Tübingen, die Zeit mit dir war wunderschön, aber ich habe viel nachgedacht und... deine Vergangenheit macht mir zu schaffen. Wir müssen reden. Über Schädelsammlungen, über Freibadverbote und... naja... über völkisches Liedgut.“ Ausgehend von lokalen Geschichten und zusammen mit Menschen vor Ort, fragt das Kollektiv in seinem zweiten Projekt in Tübingen: Inwiefern waren die Künste und Wissenschaften am ideologischen Überbau des sogenannten “Dritten Reichs” beteiligt? Inwiefern wurden sie vereinnahmt? Wie schreibt sich dieses Gedankengut bis ins Heute fort? Und wie klingen Silcher-Lieder für heutige Ohren?

Das 2010 in Zürich als Reaktion auf die rechtspopulistische „Ausschaffungs-Initiative“ gegründete Kollektiv „Neue Dringlichkeit“ arbeitet an der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus, an der Grenze zwischen Politischem und Privatem. Im Zentrum der Arbeit steht die Frage: „Was ist für dich dringlich?“ Ihre Arbeiten wurden u.a. an der Gessnerallee Zürich, am Theater Rampe Stuttgart, beim Heidelberger Stückemarkt, bei der Architekturbiennale Venedig, in Berlin, Hamburg, Lubljana, Belgrad, Shanghai, Tel Aviv und São Paulo gezeigt.

Mit: Liliane Koch, Christopher Kriese, Nele Solf
Von: Liliane Koch, Christopher Kriese, Timo Krstin, Sandra Lang, Ronja Rinderknecht, Lisa Schröter, Nele Solf und Einwohner*innen und Expert*innen der Stadt Tübingen

Chor: Tom Besenfelder, Martina Burkhardt, Gabriela Czimer, Sophie Eckhardt, Astrid Edel, Henrike Fromm, Rainer Ilg, Michael Kaschek, Valeska Lembke, Caroline Muschalek, Thomas Pfister, Anke Rüdinger, Birgit Schaupp, Werner Schnaidt, Johanna Schlögl, Bert Sölzer, Georg Ludwig Verhoeven, Benedikt Wilde, Mara Ziegler

In Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Tübingen
In Koproduktion mit der Gessnerallee Zürich
Gefördert von Stadt Zürich Kultur, Ernst Göhner Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung

Weitere Termine: 6.*/7.*+/8./13.*/14.*/15./20.*/21.*/22./27.*/28.* Februar
Ort: Zimmertheater, Zimmer
Immer donnerstags, freitags, samstags um 20 Uhr
*Einführungen immer donnerstags und freitags, 19.30 Uhr im Foyer
+Nachgespräch am Freitag, 07.02., nach der Vorstellung

Pressestimmen:

"Die Konfrontation ist programmatisch: mit den Verbrechen des NS-Regimes auf der einen Seite, mit der Sentimentalität, die dem Silcher-Bild anhaftet, auf der anderen Seite. Unter dieser Oberfläche betreibt die Neue Dringlichkeit eine durchdachte Aufklärung über Strategien der Vereinnahmung. (...) Spät an diesem Abend, der tief einschneidet in das historische Selbstverständnis Tübingens, wird im Zimmertheater wieder gesungen - Silcherlieder, überschrieben mit neuem Text. (...) Und wer danach auf die Straße tritt, der geht an der Tafel nahebei, die daran erinnert, dass in diesem Haus der Tübinger Kriegsverbrecher Theodor Dannecker geboren wurde (...), ein Massenmörder, vielleicht nicht mehr einfach nur vorbei." GEA, Thomas Morawitzky

"Kann man rechten Trash und Schlimmeres aus dieser speziellen politischen Richtung durch Singen einschlägiger, jedoch abgewandelter Lieder bewusst machen? Das löst ein Unbehagen aus, das einen frieren ließe und vielleicht zur politischen Positionierung brächte [...]. Es bleibt der Anstoß, das Tübinger Silcher-Denkmal aus dem Jahr 1939 endlich zum Mahnmal umzugestalten."
Schwäbisches Tagblatt, Dorothee Hermann
Reißaus, Vernunft!
von und mit Bernd Kurt Goetz und Frank Hengstmann

Regie: Die HengstmannBrüder

Premiere: 20 September 2018 "...nach Hengstmanns"

Das einzige Lebewesen auf diesem wunderschönen Planeten Erde, dass angeblich mit Vernunft beschlagen wurde, ist der im Lateinischen so benannte Homo sapiens sapiens. Es ist aber zu befürchten, dass es nur der Homo sapiens sapiens so sieht. Nach endlich erreichtem aufrechten Gang und einer Stabilisierung der Denkfähigkeit versucht er, nennen wir ihn ab jetzt kurz „Mensch“, alle anderen Kreaturen auf dieser Welt sich Untertan zu machen und nahrungsmäßig von ihm zu partizipieren. Nehmen wir also die Nahrungskette: Kein Tier auf dem Erdball möchte wohl freiwillig ein Glied in dieser Kette sein. Keine Sau hat je gegrunzt: „Mäst’ mich! Schlacht’ mich! Friss’ mich!“
Fast jedem Menschen ist es jesydoch schon folgendes passiert: Er fährt auf der Autobahn und überholt einen mit Schweinen beladenen Viehtransporter und denkt ganz still in sich hinein: „Ach, die armen eingepferchten Tiere!“ Trotzdem bestellt er sich auf der nächsten Autobahnraststätte ein Schweineschnitzel so groß wie ein Toilettendeckel.
Da kann man nur konstatieren: Reißaus Vernunft! Wie wäre es, wenn es genau umgekehrt wäre. Als Denkansatz sollten wir uns fragen: Würden Mäuse Menschenfallen aufstellen? Aber noch ärger sind doch Beziehungen von Mensch zu Mensch aufgestellt. Bar jeder Vernunft versucht doch der Mensch seinesgleichen irgendwie zu „Unvernünftigen“! Angeblich schuf Gott den Menschen nach seinem Ebenbild. Sicher, wenn es denn so gewesen sei, hat Gott fast an alles gedacht bei der Erschaffung: Kopf, Leib, Arme und Beine, nur die Vernunft als mentales Körperteil muss er irgendwann einmal vergessen haben. Wenn man das Hier und Heute einmal vernünftig betrachtet, kommt man nur einem Schluss: Die Unvernunft tritt einen gewaltigen Siegeszug an! Die sogenannten vielen „Unvernünftigen“ sind mit den sogenannten immer weniger werdenden „Vernünftigen“ in ständigen Clinch. Bald wird es wahrscheinlich nur noch „Nünftige“ geben, und jeder kann sich dann die zu ihm passende Vorsilbe auswählen. Also „Unver...“ oder eben „Ver...“! Man kann sicherlich sehr gespannt sein, wer im neuen Duokabarettprogramm mit Bernd Kurt Goetz und Frank Hengstmann siegt. Die Vernunft oder eben die Andere! Siegt die Vernunft, müssen wir nicht mehr ausreißen.

Einlass ab 18:00 Uhr
Koi Auskomma mit dem Einkomma - Fritz Wempner / schwäbische Fassung Monika Hirschle
KOI AUSKOMMA MIT DEM EINKOMMA
In einer Bearbeitung von Axel Preuß
Schwäbische Fassung von Monika Hirschle

Die Komödien-Stars Monika Hirschle und Reinhold Weiser in zwei Paraderollen des Unterhaltungstheaters! Wenn die Rente nicht reicht, muss die gute Stube untervermietet werden – notfalls doppelt!

Das Rentnerpaar Ida und August entschließt sich, einen Untermieter aufzunehmen. Wobei: August will eine Untermieterin und verspricht das Zimmer der attraktiven Lisa. Ida hingegen will einen Untermieter und vermietet an den jungen Klaus, der wie Lisa händeringend eine Unterkunft sucht. Nun teilen sich also zwei Untermieter ein Zimmer! Da rollt der Rubel. Aber die beiden dürfen sich auf keinen Fall begegnen. Doch lässt sich das dauerhaft verhindern?

„Kein Auskommen mit dem Einkommen“ ist einer der Klassiker der Komödienliteratur. Frisch von Monika Hirschle ins Schwäbische übertragen, passt die Geschichte perfekt nach Stuttgart. Ob Rentenniveau oder Wohnungsnot – Ida und August haben auf alles eine Antwort!
2018 wurde die Bedeutung regionaler Mundarten von Ministerpräsident Winfried Kretschmann gewürdigt. Seit über 30 Jahren wird in der Komödie im Marquardt Theater auf Schwäbisch gespielt. Regelmäßig wird hier ein wichtiger Beitrag zur Mundartpflege geleistet. So sahen allein in der vergangenen Spielzeit rund 18.000 Zuschauerinnen und Zuschauer „Tratsch em Treppahaus“.

Dieser Tradition verpflichtet, inszeniert Intendant Axel Preuß erstmals an der Komödie. Neben Monika Hirschle ist ein wunderbares Ensemble zu erleben – ond nadierlich schwätzet älle schwäbisch!

Vorstellungen 16.1. bis 8.3.2020

Mit Diana Gantner, Monika Hirschle, Volker Jeck, Armin Jung, Rose Kneissler, Antonia Leichtle, Jörg Pauly,
Reinhold Weiser
Regie Axel Preuß
Bühne und Kostüme Tom Grasshof
Dramaturgie Annette Weinmann
Willkamen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz
Beim WG-Abendessen verkündet Benny die Neuigkeit: Er wird für ein Jahr als Dozent in die USA gehen. Für die Zeit seiner Abwesenheit macht er den Vorschlag, sein Zimmer Flüchtlingen zur Verfügung zu
stellen. Die Fotografin Sophie ist begeistert und plant gleich ein Dokumentarprojekt. Doros Bedarf an Kontakt mit fremden Lebenswelten dagegen ist gedeckt, die WG-Älteste hat nicht vor, daheim soziale Experimente zu machen. Und wenn Mitbewohner Jonas den Posten bei der Bank schon sicher hätte, fände er Bennys Idee genial – aber der Lärm ...
Auch Anna, das Nesthäkchen der WG, hat etwas zu verkünden: Sie ist schwanger und würde gern mit dem Kindsvater zusammen- ziehen. Als der später vorbeischaut, bekommt die Diskussion eine neue Note – denn der Sozialarbeiter Achmed äußert unverblümt seine überraschenden Ansichten.

Ob nun Mülltrennung, Biofleisch, Nachhaltigkeit oder Willkommenskultur: Politisch korrekt zu leben ist mitunter gar nicht so leicht. Wie steht es also um die Bereitschaft, die eigene Komfortzone aufzu-
geben? Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die
mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist. Lutz Hübner zählt zu den meistgespielten Gegenwartsdramatikern, seine Stücke werden international gespielt und für Kino und Fern-
sehen verfilmt.



Inszenierung: Harald Weiler
Ausstattung: Lars Peter
Mit: Achmed Ole Bielfeldt, Birthe Gerken, Birte Kretschmer,
Anton Pleva, Marco Reimers, Norhild Reinicke