Samstag, 07.12.2019
um 20:00 Uhr

Forum Merzhausen
Dorfstraße 1
79249 Merzhausen




Das große Familien-Weihnachtskonzert 2019 - Einmalige Besetzung mit alten Instrumenten.

Arianna Savall: soprano, Baroque triple harp, Reinaissance harp; Petter Udland Johansen: tenor, Hardanger fiddle, mandolin; Sveinung Lilleheier: Dobro, acoustic guitar; Gesine Bänfer: cittern, flute, whistles; Ian Harrison: whistle, border pipe, mute cornett; Miquel Àngel Cordero: double bass; David Mayoral: percussion.

Aus der Nacht ins Licht, vom Dunkel ins Helle, von der Tiefe in die Höhe. So einfach könnte man umschreiben, was Arianna Savall, Petter Udland Johansen und ihr Ensemble Hirundo Maris auch auf ihrer neuesten CD „Silent Night“ geglückt ist. Es ist eine der herzwärmsten Weihnachtsplatten seit langem, gipfelnd im 200 Jahre alten, erst auf Norwegisch, dann auf Katalanisch, schließlich im originalen Deutsch intonierten Weltseller aus Oberndorf über die „Stille Nacht“. Early Fusion mit Barockharfe und Hardangerfiedel, eine musikalische Rundreise vom Süden in den Norden, das könnte schnell zum geschmacksneutralen Multikultiklangeintopf mutieren. Nicht hier. Das ist so wunderfein arrangiert und traumsicher zusammengestellt, dass man sich eher freut, wie grenzenlos dieser Mix doch anmutet. Und wirklich trägt er einen, wie eben die der Gruppe bedeutungsmäßig den Weg weisende Meerschwalbe, schwerelos auf den Flügeln des Gesangs und einer zurückhaltenden, doch prägnanten Instrumentierung. Ate Musik, Volksweisen, Eigenkompositionen und traumhaft sichere Improvisationen mischen sich zu einem unverwechselbaren Sound. Zu dem mal Dudelsack oder Zinken hinzukommen, über welchem aber immer die leicht schnarrig-leiernde Stimme Petter Udland Johansens sowie der mädchenhaft zarte, glockig helle Sopran Adriana Savalls sich emporheben. Da ist die ausgereifte, subtile Vokalcharakterisierungskunst in jeder Tonlage und da sind die Zupfinstrumente, die in ihrer ganzen Farbenpracht zum Glänzen gebracht werden. Das wärmt quasi akustisch, lädt lächelnd ein zur stimmungsvoll klaren Klangreise durch ein zumindest in der Weihnachtsutopie der Länder und Zeiten, Regionen und Epochen vereintes, zugewandtes Europa. Bekanntes mischt sich mit Rarem, Musik aus England, Katalonien, Deutschland, Irland, der Provence oder Norwegen scheint sich sehr nah. Man staunt, genießt, freut sich, hört wohlig entspannt zu. Und die vielfältige Tradition der Weihnacht bricht sich auf ganz moderne, schlichte Weise. „Das Singen der himmlischen Weihnachtsmusik bringt uns Frieden und Hoffnung für alle“, so Arianna Savall. „Singen ist eine der besten Möglichkeiten, um Menschen zusammenzubringen. Es ist sehr spirituell. Wir können es nicht berühren, aber wir können es alle tief in unseren Herzen fühlen.“

Manuel Brug • Klassiker Welt.de

Einlass Foyer: 19:00 Uhr • Parkplätze auch beim BürgerBad • Friedhofweg 13

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

weitere Termine

Weihnachtskonzert - "Schwingt freudig euch empor"
Samstag, 19. Dezember 2020, 18:00 Uhr, Kaiserdom, Königslutter

Weihnachtskonzert „Schwingt freudig euch empor“

Johann Sebastian Bach:
Kantaten „Nun komm der Heiden Heiland“ BWV 62 und „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36
Camille Saint-Saëns: Oratorio de Noël op. 12

Martina Nawrath, Sopran
Antje Siefert, Mezzosopran
Kathrin Hildebrandt, Alt
Jörn Lindemann, Tenor
Marco Vassalli, Bass
Propsteikantorei Königslutter
Camerata Instrumentale Berlin
Matthias Wengler

Bachs Kantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 62 erklang erstmals am 1. Advent 1724 in Leipzig. Auch in der bekannteren Kantate „Schwingt freudig euch empor" BWV 36, die erstmals am 1. Advent 1731 in der Leipziger Nikolaikirche erklang, wird der Luther-Choral „Nun komm der Heiden Heiland“ mehrfach zitiert. Bereits mit 23 Jahren hatte Camille Saint-Saëns an der Pariser Église de la Madeleine das Amt des Organisten inne. Seine Amtszeit weihte er gleich mit einer eigenen Komposition ein: Das Oratorio de Noël wurde in der Weihnachtsnacht 1858 uraufgeführt. Obwohl Saint-Saëns gleich zu Beginn dem großen Thomaskantor seine Reverenz in Gestalt eines Präludiums „im Stil Seb. Bachs“ erweist, diente als Vorbild eher der Lyrismus der französischen Kirchenmusik des 19. Jahrhunderts Mit seiner pastoralen Grundstimmung wurde dieses Weihnachtsoratorium zu einem der meist aufgeführten Werke des Komponisten.

Eintritt: 25,00/20,00/10,00 Euro, 50% ermäßigt für Schüler und Studenten
Vorverkauf: Buchhandlung Kolbe und
http://www.reservix.de

Einlass 17:30 Uhr

Königslutter am Elm

19.12.2020
18:00 Uhr
Tickets
ab 10,00 €