Sonntag, 25.08.2019
um 18:00 Uhr

SMTT - Schule für Musik Theater und Tanz
Wolboldstraße 21
71063 Sindelfingen


Tickets
ab 17,00 €




Werke von Franz Liszt, Frédéric Chopin und Maurice Ravel

Emil Ribarski wurde in Skopje (Mazedonien) geboren. Seine Mutter ist Pianistin und Professorin in Skopje, sein Vater ein international konzertierender Posaunist. 2006 graduierte Emil in seiner Heimatstadt, danach studierte er in Rom und am Tschaikowski Konservatorium in Moskau. Er errang Preise bei internationalen und nationalen Wettbewerben, seitdem konzertiert er in zahlreichen europäischen Ländern. Es gibt mehrere Aufnahmen durch Mazedonische Radio- und Fernsehsender.

Trio Leselust das sind Olivia Wallner, Beate Saegner und Renate Fischer, drei vorlesebegeisterte Schauspielerinnen, die sich regelmäßig auf Streifzüge durch die Literatur begeben und Erlesenes zu Gehör bringen. Die Lust an Auswahl und Präsentation literarischer Texte, ob Prosa oder Lyrik, führt das Trio zu einem Repertoire szenischer Lesungen.

Einlass 17:30 Uhr

Eventdaten bereitgestellt von: Reservix

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Ausstellung Bauhaus Ulm

Ein neues Bauhaus wird gegründet, und zwar in Ulm: Diese Nachricht verbreitete sich nach dem Zweiten Weltkrieg rasch unter ehemaligen Bauhäuslern wie auch unter all denjenigen, die sich mit Architektur und Produktgestaltung beschäftigten. Die Initiative dazu ging von den HfG-Gründern Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill aus; von Bauhaus-Gründer Walter Gropius erhielten sie die Erlaubnis, ihre Schule nach dem Untertitel des Bauhauses „Hochschule für Gestaltung“ zu nennen.

Unterstützung erhielten die HfG-Gründer außerdem von den ehemaligen Bauhäuslern Walter Peterhans, Josef Albers, Helene Nonné-Schmidt und Johannes Itten, die in den 1950er Jahren einen Teil des Grundlehre-Unterrichts an der HfG übernah­men. Andere wie Sibyl Moholy-Nagy, Gustav Hassenpflug, Herbert Bayer oder Ludwig Mies van der Rohe kamen nach Ulm, um sich von Max Bill das Projekt vorstellen und durch den Neubau führen zu lassen, der in einigen Dingen durchaus auf das Bauhaus­gebäude von Walter Gropius Bezug nahm. Die Ausstellung im HfG-Archiv beschäftigt sich mit der Anfangszeit der Hochschule für Gestaltung, in der das Bauhaus und seine Prinzipien noch präsent und bestimmend waren: Ausgangspunkt für den eigenen Weg, den die HfG in der Folgezeit in Bezug auf die Gestalterausbildung nahm und für die Tomas Maldonado eine „Visuelle Methodik“ konzipierte.

: Ein Ausstellungsprojekt im Rahmen des Jubiläumsprogramm 100 Jahre Bauhaus

Di bis So von 9:00 bis 17 Uhr, Do 11:00 bis 20:00 Uhr

Ulm

21.09.2019
Erzähl mir was vom Tod

Omas, Väter, Teenies und Grundschulkinder, Menschen von 5 bis 99 Jahre kommen hier zusammen und erfahren, dass Alter, Zeit, Leben und Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Es gibt Räume zum Nachdenken, zum Spielen und zum Ausprobieren. Es gibt Dinge zum Staunen, Weinen und Lachen.
Eine Produktion des Alice – Museum für Kinder im FEZ-Berlin in Kooperation mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle.

Was ist das eigentlich: Tod? Warum müssen Tiere und Menschen sterben? Was passiert mit mir, wenn ich tot bin? Das Thema Tod ist ein Tabu, etwas, worüber wir ungern sprechen. Die Mitmachausstellung lädt zu einer lebendigen Expedition ins Jenseits ein. Begeben Sie sich mit Ihren Kindern auf eine ungewöhnliche Reise. Ein Ewigkeitstrank gefällig? Stöbern und Spielen im "Wohnzimmer der Erinnerung?"

Infos und Anmeldung für einen Ausstellungsbesuch von Schulklassen, Vorschul- und anderen Gruppen unter 06192/900305 oder 06192/202396, stadtmuseum@hofheim.de

 

Di 10-13 Di - Fr 14-17 Sa/So 11-18 Uhr

Hofheim am Taunus

21.09.2019
Bert Jäger zum 100. Geburtstag

Der Freiburger Künstler Bert Jäger, der in diesem Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, wird anlässlich seines Jubiläums mit einer umfassenden Werkschau von den 50er Jahren bis zu seinem Tod gewürdigt. Als eine der profiliertesten Künstlerpersönlichkeiten am Oberrhein fügt sich der 1998 verstorbene Maler nahtlos in die große Ausstellung „Kunst Kosmos Oberrhein“ ein, die zeitgleich einen Überblick über das außerordentlich reiche Kunstschaffen der trinationalen Region bietet.
Die Biografie von Bert Jäger ist in vielfältiger Hinsicht mit der Entwicklung und Verortung der Bildenden Kunst am Oberrhein nach 1945 verwoben. Er kehrte 1949 aus der Kriegsgefangenschaft nach Baden zurück und nahm seine künstlerische Arbeit wieder auf: Malerei, Zeichnung und Fotografie. Sein Werk ist stark von der französischen Avantgarde, von Informel und Abstraktem Expressionismus geprägt und bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Zeichnung und Malerei, Bild und Sprache, Farbflächen und Linien.

Mi bis Fr 14.00-18.00Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr

Durbach

21.09.2019
KunstKosmos Oberrhein

Bis zum 13.10.2019 widmet sich die große Wechselausstellung im Museum für Aktuelle Kunst in Durbach bei Offenburg unter dem Titel „Kunst Kosmos Oberrhein“ ganz den Arbeiten von Künstlern der trinationalen Region.

Die Schweiz, Frankreich und Deutschland teilen sich die Oberrheinregion, die ein reiches kulturelles Erbe, aber auch eine überaus lebendige zeitgenössische Kunstszene vorzuweisen hat. Ihre Bewohner haben gemeinsame Wurzeln, und trotz der wechselvollen Geschichte haben kosmopolitisch-europäisch denkende Menschen über alle Grenzen hinweg immer wieder gemeinsame Projekte initiiert, haben zusammen gearbeitet und sind kreativ tätig geworden.
Die große Ausstellung würdigt die vielfältige Kunstlandschaft des Oberrheins und begibt sich auf Spurensuche nach dem Verbindenden und den Gemeinsamkeiten, aber auch den Eigenheiten ihrer Vertreter.
Der Rhein bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, verbindet aber zugleich als Wasserstraße die Region mit dem Rest der Welt. Die Kulturen an seinen Ufern sind einander verwandt, teilen Mythen und Traditionen und blicken zugleich auch auf eine zerrissene, konfliktreiche Geschichte zurück. All dies prägt die Kunst auf französischer, deutscher und Schweizer Seite seit Jahrhunderten bis heute – Tradition steht neben den Einflüssen von außen, die Region war stets der Welt zugewandt, und das spiegelt sich auch in der künstlerischen Vielfalt.
In dem Bewusstsein, nicht alle Aspekte beleuchten, nicht alle Künstler zeigen zu können, widmet  sich die Ausstellung mit ungefähr 200 Arbeiten der Bandbreite der Kunst am Oberrhein von konzeptueller Kunst über informelle Ansätze, konkrete Kunst bis hin zur figurativen Kunst in all ihren Spielarten. Dabei sorgt insbesondere der Blick über die Grenze immer wieder für Neuentdeckungen und überraschende Parallelen. Immer wieder gab und gibt es auch gemeinsame grenzübergreifende Projekte und Künstler wie Tomi Ungerer, der sich besonders für eine ästhetische und künstlerische Verbindung eingesetzt hat und dem eine kleine Schau im Kabinett gewidmet ist.

Mi bis Fr 14.00 - 18.00 Uhr Sa, So, Feiertage 11.00-18.00 Uhr Bitte beachten Sie, dass wir immer am Ausstellungsende für den Aufbau der Folgeausstellung ca. 2 Wochen schließen. Genaue Informationen finden Sie auf unserer Webseite https://www.museum-hurrle.de/

Durbach

21.09.2019
Latifa Echakhch - Freiheit und Baum

Eröffnung
Do 11/07
19 Uhr

 

Die Künstlerin Latifa Echakhch ist für ihre ortsspezifischen Installationen und Interventionen bekannt. Ihre Werke entstehen stets in Bezug zu dem jeweiligen Ausstellungsort, seiner Architektur und lokalen Verwurzelung. Dabei schließt sie an die Formensprache von Minimalismus und konkreter Kunst an, verknüpft diese jedoch mit Materialien wie Tinte oder Garn, mit Objekten wie Büchern, Fotografien, Muscheln etc. und webt sie in Erzählungen ein. Latifa Echakhchs einzigartiges Materialgespür verbindet sich mit gesellschaftspolitischen Inhalten und Fragen nach kulturellen Wurzeln, Folgen der Migration sowie der Bedeutung von Revolutionen.

Die Künstlerin wurde in Marokko geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Mit den Eltern migrierte sie nach Frankreich, wo sie mit starken kulturellen Differenzen konfrontiert wurde. Das Gefühl der Entwurzelung, die Unkenntnis der fremden Sitten und Verhaltenscodices, aber auch die Vielzahl an andersartigen Alltagsgegenständen prägten Latifa Echakhch und weckten in ihr eine Sensibilität für die Begegnung mit anderen Kulturen. Heute lebt die Künstlerin in Paris und in der französischen Schweiz und interessiert sich insbesondere für Grenzgänge zwischen Ländern und Kulturen, zwischen „Heimaten“, für Narben, die an deren Berührungsstellen entstehen. Sie beschäftigt sich mit dem Einsatz und den Wirkungsweisen nationaler Symbole in Zeiten der Globalisierung durch eine Auseinandersetzung mit Stereotypen, sprachlichen Codes, Ein- und Ausschlussmechanismen. Latifa Echakhch wirft Blicke auf das „Fremde", auf nationale wie religiöse Identitäten und reflektiert dabei aktuelle Debatten um Integration, Religionsfreiheit, auf Symbolen basierende Politik sowie auf politische Revolten. Mit minimalem Materialeinsatz und Gesten lässt sie Materialien und Objekte eigene Geschichten erzählen und entwickelt raumgreifende, sinnliche Inszenierungen.

Freiheit und Baum in der Kunsthalle Mainz geht von dem Freiheitsbaum aus – einem Symbol, das während der gesamten Französischen Revolution und der kurzlebigen Mainzer Republik Verwendung fand. Freiheitsbäume wurden hier meist aus Schwarzpappeln gefertigt und als Zeichen der Befreiung aufgestellt. Darüber hinaus dienten sie den Revolutionären zur Versammlung, zum geselligen Miteinander mit Tanz und Gesang von Revolutionsliedern. Standen sie anfangs noch für die Freiheit, wurden sie im Laufe der Geschichte zu Zeichen des Protests gegen soziale Missstände, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Unterdrückung. Auf verschiedenen Wegen, mittels diverser Objekte und Materialien nähert sich Latifa Echakhch in Freiheit und Baum der Bedeutung von „Revolution“. Sie wirft einen Blick zurück, ruft Ereignisse der Geschichte wach, beschwört sie erneut herauf, doch gänzlich ohne sie zu glorifizieren. Ausgehend von der Französischen Revolution werden dabei die Fragen nach Revolutionen der Gegenwart, nach deren Nachhaltigkeit und Sinnhaftigkeit laut.

Latifa Echakhchs Ausstellung in der Kunsthalle Mainz schließt an die aktuelle Beschäftigung der Künstlerin mit Landschaft, Geschichte, Bühne und dem Menschen als Hybrid vergangener und zeitgenössischer Entwicklungen an. Indem sie Malerei, Skulptur, Video und Installation einbezieht, entwickelt sie in den Räumen der Kunsthalle Mainz eine begehbare parkähnliche Kulisse. So verknüpft Latifa Echakhch verschiedene Referenzsysteme, die Momente der europäischen Geschichte mit aktuellen weltpolitischen Entwicklungen verbinden und vollzieht dabei den Schritt vom Persönlichen ins Kollektive.

Die Ausstellung wird unterstützt durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Pro Helvetia und das Bureau des arts plastiques des Institut français und des französischen Ministeriums für Kultur.

Dienstag, Donnerstag, Freitag 10–18 Uhr; Mittwoch 10–21 Uhr; Samstag und Sonntag 11–18 Uhr; Feiertage 11–18 Uhr; Montags geschlossen

Mainz

21.09.2019
André Ficus

Otto Dix gab ihm den Rat, den Bodensee zu verlassen – hier könne man als Maler keinen Erfolg haben. Doch André Ficus blieb, 1946 in Friedrichshafen angekommen, sein Leben lang. Der gebürtige Berliner, der für seine atmosphärischen Bodensee-Aquarelle gefeiert wurde, haderte lange mit seinem Wohnort und seinem Image als „Bodenseemaler“. Als kubistisch inspirierter Künstler malte er lieber im mediterranen Süden. Die Ausstellung im Roten Haus zeigt, dass der als intellektuell und weltläufig bekannte Maler sich innerlich mehr und mehr von der Welt zurückzog. Der überraschende Fund eines Briefwechsels gibt – anlässlich von Ficus‘ 100. Geburtstag – Anlass zu einer neuen Lebenserzählung des Künstlers.

 

Dienstag bis Sonntag und feiertags: 11-17 Uhr

Meersburg

21.09.2019
Ausstellung: Neubau Linden-Museum

Im Sommersemester 2019 stellt sich das Institut für öffentliche Bauten und Entwerfen der Universität Stuttgart unter Leitung von Prof. Alexander Schwarz der Frage nach der baulichen Zukunft des Linden-Museums. Die fiktive Aufgabenstellung orientiert sich dabei an der realen Vorstellung des angestrebten Neubaus. Unterschiedliche Standorte in der Stuttgarter Innenstadt werden hinsichtlich ihrer Möglichkeiten für das ethnologische Museum diskutiert. Die jeweilige städtebauliche Disposition stellt spezifische Anforderungen an die Museumsentwürfe und bietet Raum für zeitgenössische kuratorische Ansätze. In der Ausstellung im Linden-Museum werden Modelle und Zeichnungen verschiedener Entwurfspositionen präsentiert. Die in universitärer Freiheit entstandenen Entwürfe sollen auch zur Diskussion über die Bedeutung des Linden-Museums für den öffentlichen Stadtraum im Stuttgarter Zentrum anregen.

Di bis Sa von 10 bis 17 Uhr, So von 10 bis 18 Uhr

Stuttgart

21.09.2019
Führung durch das Zeppelin Museum

Möchten Sie sich einmal wie ein Zeppelin-Passagier im Jahr 1936 fühlen? Bei dem geführten Rundgang durch das Museum steigen Sie über ein Fallreep in die rekonstruierten Passagierräume der LZ 129 Hindenburg und erkunden den Zeppelin. Alles was man zur Geschichte und zur Technik der Luftschiffe wissen muss, erfahren Sie natürlich auch. Die historischen Hintergründe zur Zeit der großen Luftschiffe sind ein weiteres Thema des Rundgangs.

In unserer Kunstabteilung zeigen wir Ihnen die Ausstellung "Eigentum verpflichtet. Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand" und "Game of Drones. Von unbemannten Flugobjekten".

Öffentliche Führung.

Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

Friedrichshafen

21.09.2019
00:14 Uhr
Eigentum verpflichtet.

Ist das Raubkunst? Seit Jahren stellen sich Museen diese brisante Frage mit Blick auf ihre Sammlungen und tauchen oft zum ersten Mal tiefer in die eigene Geschichte ein. Auch das Zeppelin Museum arbeitet seit 2016 in detektivischer Forschungsarbeit die bewegten Geschichten der Kunstwerke seiner Sammlung auf: Woher kommen die gotischen Skulpturen, die barocken Malereien und Meisterwerke der Klassischen Moderne? Die Sonderausstellung macht Schicksale von Sammlern sichtbar, sowie von geraubten oder verlagerten Kunstwerken und Hetzaktionen der Nationalsozialisten gegen die Moderne Kunst. Kritisch blickt sie aber auch auf Friedrichshafen und den Bodensee als Rückzugsort ehemaliger NS-Größen und ausgeklügelter Händlernetzwerke zwischen Deutschland, der Schweiz und Österreich.

 

Öffentliche Führung. Kosten (zzgl. Eintritt): 1 Euro pro Person. Kinder bis 16 Jahre frei.

 

Friedrichshafen

21.09.2019
00:11 Uhr
Livespeaker

Die transdisziplinär konzipierte Ausstellung beschäftigt sich erstmals mit dem heutigen Einsatzspektrum von Drohnen als logischer Weiterentwicklung von unbemannten Ballonen, Flugzeugen und Fernlenkwaffen. Zeitgenössische KünstlerInnen analysieren ihre Hybridform als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor und holen die häufig unsichtbaren Technologien so in den Bereich des Sichtbaren zurück. Sie verhandeln Fragen der Technikmystifizierung, Überwachung/Gegenüberwachung und des Objekt-/Subjektstatus von Drohnen.

Halten Sie immer sonntags Ausschau nach unseren Livespeakern, die gerne mit Ihnen über die Ausstellung ins Gespräch kommen.

 

11-16 Uhr

Friedrichshafen

21.09.2019
Game of Drones

Drohnen gelten als die wichtigste Kriegstechnologie seit der Erfindung der Atombombe. Ohne Gefahr für eine sich sonst an Bord befindende Besatzung können Drohnen ferngesteuert eingesetzt werden, z.B. für gezielte militärische Aktionen. Gegenwärtig sind Drohnen noch keine autonom operierenden Systeme, die Entscheidungen selbst treffen. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz können sie aber zu unheimlichen Kriegswaffen werden. Dieser Ausbau zu lernenden und autonom agierenden Maschinen wirft ethische Fragen auf, die vor allem vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und militärischer Interessen reflektiert werden müssen.

Als unbemannte Fluggeräte werden Drohnen nicht nur im militärischen Bereich, sondern auch für unterschiedlichste zivile Zwecke eingesetzt: u.a. zur Kontrolle von Grenzen, Überwachung, Datensammlung sowie in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor. Drohnen sind damit im Massenmarkt angekommen. 2020 werden voraussichtlich 1,2 Millionen unbemannte Flugobjekte allein in Deutschland unterwegs sein. 

Heutige Drohnen sind Weiterentwicklungen von unbemannten Ballonen, Fernlenkwaffen und Modellflugzeugen für zivile und militärische Zwecke. Ausgehend von dieser historischen Verortung beschäftigt sich die Ausstellung mit dem Einsatz von Drohnen und ihrer hybriden Funktion als Spielzeug, Kriegstechnologie und Wirtschaftsfaktor. Als eine Technologie, die absolute Gegensätze vereint, zeigt die Ausstellung deren Widersprüchlichkeit in all ihren Facetten auf: vom Überwachungsapparat zum Instrument des Widerstands und Protests, vom animistisch beseelten Objekt bis hin zum Einsatz in der strategischen Kriegsführung.

Teilnehmende KünstlerInnen: Ignacio Acosta, Korakrit Arunanondchai, Anohni, Frédérick A. Belzile, James Bridle, Gonçalo F. Cardoso & Ruben Pater, Omer Fast, Adam Harvey, Lawrence Lek, Martha Rosler, Raphaela Vogel

 

täglich 9-17 Uhr

Alles mit der Zeit

Wann ist endlich die Schule aus, wie lange dauert es noch bis zum nächsten Geburtstag und warum sind die Ferien immer so schnell vorbei? Mal dehnt sich die Zeit wie ein Kaugummi, mal zerrinnt sie zwischen den Fingern. Doch was ist eigentlich Zeit? In der Mitmach-Ausstellung „Alles mit der Zeit“  gehen Kinder nach Lust und Laune aktiv dieser grundlegenden Frage nach. Dabei entdecken sie, dass die Zeit so vielseitig wie das Leben selbst ist und voller spannender Abenteuer steckt.





Im kleinen Städtchen Jederzeit lernen Kinder von 4 bis 7 Jahren das Thema „Zeit“ spielerisch kennen. Anhand von Berufen, in denen die Zeit eine wichtige Rolle spielt, bewältigen sie vielfältige und spaßige Aufgaben: So gilt es, schnell zu sein wie die Feuerwehr, den Bäcker früh zu wecken, durch die Jahreszeiten zu gärtnern oder als Dirigent den Takt vorzugeben.



Kinder ab 8 Jahren begegnen den abwechslungsreichen Zeitthemen innerhalb der außergewöhnlichen Expedition ZEIT. Die  Entdeckungstour führt sie von den Tiefen des Urwaldes über den Trubel der Stadt mit Uhrmacherwerkstatt und Zeitmaschine bis in die Weiten des Weltalls. Sie erforschen Zeitgeist und Körper,  springen von der Vergangenheit in die Zukunft und erkunden Urknall und Lichtgeschwindigkeit. Durch Ausprobieren und Mitmachen gelingt es, dem Geheimnis der Zeit auf die Schliche zu kommen.



Eine Ausstellung des Grazer Kindermuseums Frida & freD und der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim ermöglicht durch die Klaus-Tschira-Stiftung





Di – So, 11 – 18 Uhr,



auch an Feiertagen geöffnet,



außer 24. und 31.12.



Informationen: Tel 0621 – 293 31 50



www.rem-mannheim.de 



 



Credits: © rem


Mannheim

21.09.2019
11:00 Uhr
Die F.N.-Schlaufe. Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche

„Die F. N. –Schlaufe – Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche“
Graphic Novel und Malerei des Rebellen und Romantikers THOMAS ZIEGLER (1947– 2014)

14. Juli bis 20. Oktober 2019

Der Künstler Thomas Ziegler setzt Friedrich Nietzsches philosophisches Leben ins Werk und gestaltet mit Text und Bild den Schelmenroman „Die F.N.-Schlaufe“. Das Werk ist eine tollkühn rasende Bild-Text-Achterbahn, die das historisch verbürgte Personenarsenal – etwa Richard Wagner und Lou von Salomé, Jacob Burckhardt und Elisabeth Förster-Nietzsche – mit Figuren aus Märchen und Mythologie, aus Politik und Religion, aus Film und Comic anreichert – sowie mit Tieren, immer wieder mit Tieren. Die F. N.-Schlaufe ist zugleich komisch und ernst. Kunst wird hier zur fröhlichen Wissenschaft, denn sie darf alles, was die akademische Wissenschaft nicht darf. Indem sie verfremdet, indem sie alle Register des Grotesken und des Burlesken zieht und gegen das weihevolle Pathos selbsternannter Nietzsche-Jünger ausspielt, kann sie die so peinlich auf ihre feierliche Würde achtende Wissenschaft zurückführen – zurückführen zur Philosophie, die stets mit sich selbst im Unreinen ist, zurückführen zu Nietzsche.

„Kunst ist nicht / artig“, beginnt ein Sechszeiler aus Zieglers Feder. Zieglers Kunst ist eine Meisterin der Kombinatorik, sie ist frech und erfrischend respektlos. Und so wird sie genau das, was sie laut Nietzsche sein sollte: „Die Kunst ist das grosse Stimulans zum Leben“. Hier wird die Nähe zur Frühromantik offenbar und soll mit den Werken Zieglers ihre Präsenz entfalten.

Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 17.00 Uhr montags geschlossen

Jena

21.09.2019
Kriegerhelm und Irisblüte

In Japan erhalten Bücher normalerweise einen Eignerstempel. Doch es gibt auch gedruckte Exlibris, deren Größe zwischen einer großen Briefmarke und einer kleinen Postkarte schwankt. Die Gestaltung dieser originellen Klein-Kunstwerke zeigt eine große Vielfalt und reicht von filigranen, detailreichen Szenen zu flächigen Darstellungen. Samurai-Krieger und Theatermasken finden sich dort ebenso wie Landschaften, Pflanzen und Kinderspielzeug. Das Siebold-Museum zeigt rund 400 dieser Miniaturdrucke aus der Sammlung des Exlibris-Experten Paul G. Becker, die dieser der Siebold-Gesellschaft gestiftet hat.

Di - So 14.30 - 17.30 Uhr

Würzburg

21.09.2019
SÜSSKRAM – NASCHEN IN NEUSS

Gesüßte Speisen waren im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit etwas sehr Seltenes. Und ohne die Römer hätte es sogar noch weniger Süßes am Niederrhein gegeben: Sie machten vor fast 2000 Jahren den Obstanbau in der Region bekannt. Die von ihnen hier erstmals angebauten Äpfel, Pflaumen oder Trauben konnten zu Gelee gekocht und zum Süßen von Speisen verwendet werden.

Im Hochmittelalter brachten dann Kaufleute Rohrzucker aus dem Orient nach Europa. Zucker war zu dieser Zeit ein Luxusgut. Aber wer es sich leisten konnte, aß kandierte Früchte und Nüsse als „Confect“ zum Abschluss eines opulenten Festmahls.

Anfang des 19. Jahrhunderts setzte eine wahre Geschmacksexplosion ein! Mit dem Beginn der Industrialisierung wurde der Zucker immer billiger. Überall im Rheinland entstanden nun Konditoreien, zu deren Spezialitäten vor allem Torten gehörten, so auch in Neuss. 1826 eröffnete hier Carl Herkenrath eine Konditorei, in der er seinen Kunden „Bisquit-, San-, Orangen-, Citron-, Wiener-, Schweizer- und Punsch-Torten aller Art“ anbot.

Durch den Anbau der neu gezüchteten Zuckerrübe wurde Zucker ab der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem Produkt, das sich immer mehr Menschen leisten konnten. Von Bonbons über die Milchschokolade bis hin zum Eis strömten zahlreiche neue Süßigkeiten auf den Markt und ermöglichten den Kunden vielfältige Entdeckungen in einem geschmacklichen Neuland.

Am Niederrhein, einem der Hauptanbaugebiete der Zuckerrübe, siedelten sich bald große Süßwarenfirmen an. Neuss wurde dabei zu einem Zentrum der rheinischen Süßwarenindustrie. Zu den namhaften Produzenten gehörte die 1881 gegründete „Zuckerwarenfabrik Otto Mayser“, die vor allem Bonbons und Lutscher herstellte. Internationale Bedeutung erreichte der Kakao- und Schokoladenhersteller Novesia. 1860 von dem Apotheker Peter Ferdinand Feldhaus gegründet, erlebte die Schokoladenfabrik in den 1960er Jahren die Blütezeit ihrer 120-jährigen Geschichte. Zu ihren bekanntesten Produkten gehörte die „Novesia Goldnuss-Schokolade“ mit garantiert 27 ganzen Haselnüssen.

Di bis Sa von 11:00 bis 17:00 Uhr Sonn- und Feiertage: 11:00 bis 18:00 Uhr

Neuss

21.09.2019
Garten der irdischen Freuden

In der Ausstellung Garten der irdischen Freuden interpretieren über 20 internationale Künstler*innen das Motiv des Gartens als eine Metapher für den Zustand der Welt, um die komplexen Zusammenhänge unserer chaotischen und zunehmend prekären Gegenwart zu erforschen.

Neben der klassischen Lesart des Gartens als einem Sehnsuchtsort voll meditativer, spiritueller und philosophischer Möglichkeiten wird er in der Ausstellung als ein Ort der Dualität und des Widerspruchs begriffen: als ein Grenzbereich zwischen Realität und Fantasie, Utopie und Dystopie, Harmonie und Chaos, dem Ausgeschlossen- und dem Teilsein – ein Paradies, dem das bedrohliche Gefühl der Vertreibung innewohnt.

Durch eine Vielzahl zeitgenössischer künstlerischer Positionen verhandelt Garten der irdischen Freuden soziale, politische und ökologische Phänomene wie Migration, Klimawandel, Kolonialisierung, Globalisierung, Kapitalismus sowie Gentrifizierung und zeigt Strategien, die den Garten subversiv instrumentalisieren und so zum politischen Nährboden formen. Gleichzeitig sind Werke zu sehen, die den Garten in seiner poetisch-sinnlichen Dimension erfahrbar machen: Immersive Installationen und eine Virtual-Reality-Arbeit rufen eine intensive Naturfülle auf, verdeutlichen aber auch die Fragilität des paradiesischen Zustands.

In der Zusammenführung vom Paradiesischen und Katastrophischen zeigt sich die Ausstellung von Hieronymus Boschs Triptychon Garten der Lüste inspiriert, auf das auch der Titel Bezug nimmt. Die in der Nachfolge Boschs im Zeitraum von 1535 bis 1550 entstandene Version des Garten der Lüste, die im Gropius Bau zu sehen ist, bildet daher einen Ausgangspunkt der Ausstellung.

Mit Arbeiten von Maria Thereza Alves, Korakrit Arunanondchai, Hicham Berrada, John Cage, Tacita Dean, Nathalie Djurberg und Hans Berg, Futurefarmers, Lungiswa Gqunta, Rashid Johnson, Yayoi Kusama, Louise Lawler, Renato Leotta, Isabel Lewis, Libby Harward, Jumana Manna, Uriel Orlow, Heather Phillipson, Pipilotti Rist, Maaike Schoorel, Taro Shinoda, Zheng Bo sowie einem Gemälde aus der Bosch-Nachfolge

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

21.09.2019
Bani Abidi

Bani Abidi ist bekannt für ihre unverwechselbare Filmästhetik, die sich mit den dunklen Absurditäten des Alltags auseinandersetzt. Die Einzelausstellung They Died Laughing eröffnet im Juni und zeigt ihre Filme und Druckerzeugnisse der letzten zehn Jahre. Bani Abidis Narrative erzählen von individuellen Erfahrungen mit komplexen Fragen des Patriotismus, die von den historischen Machtkämpfen und den geopolitischen Beziehungen zwischen den Nachbarstaaten Indien und Pakistan bestimmt werden. Auf humorvolle Art und Weise wendet sie sich in ihren frühen performativen Videoarbeiten in ironischen Rollenspielen selbst der Kamera zu und dupliziert ihr eigenes Bild, um beide Staaten und ihre Grenzpolitik zu adressieren. Später entwickelt Bani Abidi visuelle Strategien, um das gelebte Drama in Städten wie Lahore und Karachi anhand von realen und fiktiven Randfiguren und Erzählungen einzufangen. They Died Laughing ist ihre bisher umfangreichste Einzelausstellung.

Kuratiert von Natasha Ginwala.

Foto: Bani Abidi, The Distance from Here, 2010. Video, 12 Sek.

© Bani Abidi, Courtesy Bani Abidi.

Berlin

21.09.2019
B.A.R.O.C.K.

Mit „B.A.R.O.C.K.“ präsentieren die Wunderkammer des me Collectors Room Berlin und das Schloss Caputh der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg bis zum 31.10.2019 künstlerische Interventionen von Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes.

Die beiden von Margret Eicher und Mark Gisbourne konzipierten Ausstellungen basieren auf der Wahrnehmung kultureller Symptome, die unsere gegenwärtige psychopolitische Situation in einer globalisierten Welt charakterisieren und gleichzeitig bereits in der Epoche des Barock besonders wirksam waren. Ähnlich wie im 17. Jahrhundert erleben wir auch heute vielschichtige gesellschaftliche, religiöse und politische Verwerfungen, die miteinander korrelieren und sich in den letzten Jahren zu einem apokalyptischen Weltgefühl verdichtet haben.

In der Epoche des Barock leistete die Kunst eine Visualisierung dieses Welt- und Lebensgefühls, in einer bis heute, eindringlichen und mitreißenden Weise. Barocke und zeitgenössische Kunst beziehen ihre Wirkungsmacht aus der Überwindung des Normativen in Inhalt und Ästhetik und im Spiel mit den Grenzen des Darstellbaren. Das Erleben von weltweitem, teils virtuellem Krieg, die zerstörerische Hybris der Finanzmärkte, die Furcht vor dem Untergang der Zivilisation – Szenarien, die Action-Film und Computerspiel schon vollzogen haben – evozieren neue Bilder des Memento Mori und damit die Aufforderung zum Innehalten.

Indem Margret Eicher, Luzia Simons, Rebecca Stevenson und Myriam Thyes auf die Vitrinen der Wunderkammer Olbricht und die Räume des Schloss Caputh eingehen, verwirklichen sie in ihren Werken eine zeitgenössische Wiederkehr von Vorstellungen und Bildern der „Vergänglichkeit“ (vanitas) in gleichzeitiger Schönheit. Die vier Künstlerinnen verwenden und variieren Leitsymbole und Metaphern, in denen Simultanität von Schönheit und Verlust, die vage Stabilität der Dinge, die Absehbarkeit des Untergangs sinnlich formuliert werden.

Zu den Ausstellungen erscheint der Katalog „B.A.R.O.C.K.“ mit Textbeiträgen von Mark Gisbourne, herausgegeben von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg im Verlag der Edition Cantz. Er ist für 24,80€ zu erwerben.
Außerdem gibt es wundervolle Künstlerinnen-Editionen in unserem Shop.

 

In Kooperation mit

Stiftung Preussische Schlösser und Garten Berlin-Brandenburg

 

Bild: Luzia Simons, Stockage 97, 2011, 160 x 140 cm, Lightjet Print diasec © VG Bild-Kunst, Bonn 2019.

Mi-Mo von 12:00 bis 18:00 Uhr, Di geschlossen

Berlin

21.09.2019
Revier

In der Nacht, wenn der Lärm Berlins verstummt, trägt das Schlagen und Schluchzen der Nachtigallen im Frühling über mehrere Straßen. Bei der Wahl ihres Revieres scheinen nicht wenige die Schallverstärkung durch Brückenkörper zu nutzen, die Lautstärke einer S-Bahn übertönen sie spielend.

Auf nächtlichen Streifzügen hat sich Daniela Friebel auf die Suche nach Nachtigallen in Tempelhof-Schöneberg begeben und diese Orte anschließend bei Tageslicht fotografiert. Die Bilder zwischen Platz der Luftbrücke und Mauerweg zeigen Orte, die sonst wenig Beachtung finden und reflektieren den Begriff Revier auf vielschichtige Weise.

Berlin

21.09.2019
19:00 Uhr
Joan Miró

Anfangs noch vom Dadaismus und Surrealismus beeinflusst, vollzog der spanische Künstler Joan Miró Mitte der 1920er Jahre einen grundlegenden Stilwechsel, der ihn zu einem der bedeutendsten Vertreter der Klassischen Moderne machte. Als Maler und Bildhauer schuf der in Barcelona geborene Künstler ein bedeutendes Œuvre, das in einer Reihe mit Werken von Pablo Picasso, Henri Matisse und Georges Braque steht. Späte Arbeiten der Jahre 1970-82 werden ab 24. August bis 24. November 2019 im Skulpturenpark Waldfrieden zu sehen sein. Die Ausstellung findet in Kooperation mit dem Yorkshire Sculpture Park statt.


Joan Miró (1893-1983) gehört zu den Künstlern, die die klassischen Moderne begründet haben. Nach seinem Kunststudium in Barcelona setzt sich sein anfänglich noch gegenständliches Schaffen ab den 20er Jahren zunehmend mit den von Frankreich aus die Welt erobernden Kunstströmungen auseinander. Mit seiner Übersiedlung nach Paris zeigt sein Werk zunächst noch fauvistische und kubistische Einflüsse, bevor er sich dem Surrealismus anschließt. Wie andere namhafte Künstler seiner Zeit betätigt er sich nicht nur als Maler und Grafiker, sondern mit zunehmendem Alter auch als Keramiker. Ebenso bedeutsam ist sein bildhauerisches Schaffen, das einen wesentlichen Teil seines OEuvres ausmacht.

April bis Oktober Dienstag bis Sonntag, 11-18 Uhr November bis März Freitag bis Sonntag, 11-17 Uhr Der Skulpturenpark ist an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.

Wuppertal

21.09.2019
On Tour. Clara Schumann als Konzertvirtuosin auf den Bühnen Europas

Eine Ausstellung des StadtMuseum Bonn in Kooperation mit der Gesellschaft der Mu­sikfreunde in Wien - Archiv, Bibliothek und Sammlungen und in Verbindung mit dem Robert-Schumann-Haus Zwickau.

Mi-Sa 13-17 h, So 11.30-17 h

Bonn

21.09.2019
Aktivierung von Rashid Johnsons Installation „Antoine’s Organ“

Im Rahmen der Ausstellung "Garten der irdischen Freuden" wird jeden Samstag Rashid Johnsons monumentale Installation "Antoine’s Organ" im Lichthof von wechselnden Musiker*innen akustisch aktiviert.

In seiner Installation "Antoine’s Organ" organisiert Rashid Johnson in einer gitterartigen Struktur eine Vielzahl von Objekten und Pflanzen zu einem üppigen Ökosystem. In ihrem Inneren beherbergt die Pflanzeninsel ein Klavier; durch die Musik wird die Installation gleichzeitig Orgel und Organismus. Es entsteht ein belebter Garten, der als poetisches Abbild einer Welt gelesen werden kann, in der historische Entwicklungen und ihre Artefakte immer wieder neu betrachtet werden.

3. August 2019
Musik von Adam Parker

10. August 2019
Musik von Adam Parker

17. August 2019
Musik von Max Andrzejewski

24. August 2019
Musik von Dora Osterloh

31. August 2019
Musik von Dora Osterloh

7. September 2019
Musik von Sarah Martin

14. September 2019
Musik von Sarah Martin

21. September 2019
Musik von Sarah Martin

28. September 2019
Musik von Declan Forde

5. Oktober 2019
Musik von Max Andrzejewski

12. Oktober 2019
Musik von Declan Forde

19. Oktober 2019
Musik von Magda Mayas

26. Oktober 2019
Musik von Aaron Reeder

2. November 2019
Musik von Declan Forde

9. November 2019
Musik von Sarah Martin

16. November 2019
Musik von Declan Forde

23. November 2019
Musik von Adam Parker

30. November 2019
Musik von Aaron Reeder

Berlin

21.09.2019
01:40 Uhr
subversiv

Im Rahmen der Förderung professionell arbeitender Berliner Künstler_innen werden in dieser Gruppenausstellung Arbeiten der Nominierten zum Kunstpreis des HAUS am KLEISTPARK 2019 gezeigt.

Di-So 11-18 Uhr

Berlin

21.09.2019
19:00 Uhr
Familie aktiv!

Anlässlich des 50. Jubiläums der bemannten Mondlandung richtet sich der Blick auf unser Sonnensystem: Wie heißen die Planeten? Und wieso kann man auf dem Mond so hoch springen? Die selbstentwickelten Weltraumspiele der Klassen 6b und 6c des Hebel-Gymnasiums Schwetzingen laden zur „Reise ins Weltall“ ein. Universum-Begeisterte und solche, die es werden wollen, sei auch die kleine Ausstellung „Vom Sputnik-Schock zum Weltraum-Schick“ auf Ebene A empfohlen (ab 14.7.2019).

14.30-16.30 Uhr

Mannheim

21.09.2019
„Das stärkste, was Morgen heute bietet.“ Der Sturm in Jena

Als Herwarth Walden am 6. Juli 1924 im Jenaer Kunstverein die Ausstellung „Der Sturm – Gesamtschau“ mit Werken von Alexander Archipenko, Rudolf Bauer, Willi Baumeister, Georges Braque, Marc Chagall, Robert Delaunay, Oskar Fischer, Albert Gleizes, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Franz Marc, Laszlo Moholy-Nagy, Johannes Molzahn, Iwan Puni, Lothar Schreyer, Kurt Schwitters, William Wauer und anderen eröffnete, hatte der „Träumer mit Bodenhaftung“ bereits viele seiner Ziele erreicht und der neuen, unabhängigen Kunst ein Forum geschaffen, das wesentlich zur Durchsetzung der modernen Stilrichtungen im nationalen und internationalen Kunstbetrieb beitrug.



Die Ausstellung „Der Sturm in Jena“ will das programmatische Wirken des Jenaer Kunstvereins an der Berliner Galerie Der Sturm spiegeln und dabei vor allem die Verortung der Bauhaus-Meister und deren Umfeld im Wirken der beiden Ausstellungs­plattformen betrachten. Die Beziehungen der Künstler, Autoren und Galeristen sind inhaltlich vielfältig und eröffnen auf Haupt- und Nebenwegen einen Blick auf eines der interessantesten Kapitel der modernen Kunstgeschichte. Einmal mehr spiegelt der Blick auf regionale Zusammenhänge den Blick auf Muster, die sich auch im Großen bestätigen und die in all ihrer (disparaten) Fülle, jene Vielfalt anstoßen, die bis in die aktuelle Kunst ertragreich ausblüht. 


Dienstag, Mittwoch, Freitag 10-17 Uhr
Donnerstag 15-22 Uhr
Samstag & Sonntag 11-18 Uhr
Montag geschlossen

Jena

21.09.2019
Ruhe vor dem Sturm

Essen auf Rädern, Rollator, Anti-Aging-Mittel zum Jungbleiben und Kreuzfahrten – ist das alles, was uns zum Älterwerden einfällt? Im Gegensatz zu solchen gängigen Stereotypen bedeutet Alter auch Erfahrung, Weisheit, Lebenslust und Gelassenheit gegenüber gesellschaftlichen Konventionen. Mit ihren Fotos, Bildern und Statements wollen die Künstlerin Akkela Dienstbier und die Fotografin Christine Henke eine wertschätzende Sicht auf das Alter vermitteln. Wie wird Älterwerden heute erlebt?

Öffnungszeiten: Mi - So / 11 - 18 h
Eintritt 4 € / 2 €

Mi bis So von 11:00 bis 18:00

Bremen

21.09.2019
Wu Tsang

In der Einzelausstellung There is no nonviolent way to look at somebody werden Wu Tsangs Filme in einen Dialog mit ihrer skulpturalen Praxis gesetzt, die auf dem Zusammenspiel von Glas, Licht und Text aufbaut und eine speziell für den Gropius Bau konzipierte Farbglasarbeit umfasst.

Im Rahmen der Ausstellung zeigt der Gropius Bau Wu Tsangs neueste Filmarbeit One emerging from a point of view, die in einer hybriden Filmsprache Migrationserfahrungen in den Fokus rückt. Der auf der griechischen Insel Lesbos gedrehte Film thematisiert die aktuelle Situation, mit der Landschaft und Inselbewohner*innen gleichermaßen konfrontiert sind: das Trauma der Vertreibung. Allein im Jahr 2015 haben über 850.000 Geflüchtete Griechenland erreicht; viele von ihnen kamen an den Ufern der Insel Lesbos an, nachdem sie vor Krieg und untragbaren politischen Umständen über das Mittelmeer geflüchtet waren. Wu Tsang setzt magischen Realismus ein, um diese Realitäten zu dokumentieren, und lässt dabei die Grenzen zwischen Fakt, Fiktion und surrealer Erzählung bewusst verschwimmen. Was gemeinhin als „Flüchtlingskrise“ bezeichnet wird, wird im Film strukturell als Krise der Repräsentation erfahrbar.

Ihr Umgang mit bewegten Bildern, der von den Traditionen des Dokumentarfilms beeinflusst ist, stellt einen zentralen Aspekt der Ausstellung dar. One emerging from a point of view besteht aus zwei sich überlappenden Videoprojektionen, in denen sich Aufnahmen überschneiden und ineinander verlaufen – eine Technik, die auch im Film "We hold where study" (2017) zum Einsatz kommt. Beide Filme zeichnen sich durch eine rigorose Choreografie der Kamera aus; unterschiedliche Welten und psychologische Räume werden miteinander verwoben und lassen letztlich durch die sich überlappenden Projektionen einen unbestimmten „dritten“ Raum entstehen.

Auch in We hold where study wird ein filmischer Zwischenraum sichtbar; der Film zeigt choreografische Duette, in denen Körper sich aneinanderpressen, verfangen und wieder lösen. Wu Tsang entwickelt so ein visuelles Vokabular, das sich poetisch Praktiken der Blackness und Queerness annähert und reagiert damit auf den Essay Leave Our Mikes Alone von Stefano Harney und Fred Moten, einem ihrer langjährigen Kollaborationspartner*innen.

Künstlerische Kollaborationen sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeitsweise Wu Tsangs; sie werden von ihr strategisch zum Erreichen dessen eingesetzt, was sie als In-betweenness, als Dazwischensein, bezeichnet. In ihren Arbeiten überlagert sie bewusst die Gesten, Wörter und Stimmen anderer und lässt auf diese Weise vielfältige, sich verschränkende Perspektiven zur Geltung kommen.

Kuratiert von Stephanie Rosenthal mit Clare Molloy

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

21.09.2019
Der Unterschied in Ähnlichkeit

Zwei Ausstellungen im Rahmen des 30. Jubiläums der Städterpartnerschaft Warschau - Düsseldorf

DER UNTERSCHIED IN ÄHNLICHKEIT
Mateusz Choróbski, Thomas Musehold, Marzena Nowak, Katja Tönnissen
Eröffnung: Mittwoch 4. September 2019, um 19 Uhr
Bis 25.10.2019
Öffnungszeiten zu DC Open:
Freitag, 06.09.2019: 18-22 Uhr
Samstag, 07.09.2019: 12-20 Uhr
Sonntag, 08.09.2019: 12-18 Uhr
Sonderführung zum Tag des Offenen Denkmals: Sonntag, 08.09.2019, 11.00 Uhr

DIE ÄHNLICHKEIT IM UNTERSCHIED
Aurel Dahlgrün, Alex Grein, Anna Orłowska, Witek Orski
Eröffnung: Donnerstag, 7. November 2019, um 19 Uhr
Bis 17.01.2020

In gleich zwei Gruppenausstellungen anlässlich des runden Jubiläums der 30-jährigen Städtepartnerschaft Warschau – Düsseldorf holen die Kuratorinnen von Curated Affairs ein Stück Warschau nach Düsseldorf. In dialogorientierter Präsentation werden junge, zeitgenössische Positionen beider Städte in den Medien Fotografie, Installation und Skulptur gezeigt und auf mögliche Gemeinsamkeiten und Unterschiede untersucht.

Die Ausstellungen laden zu einer internationalen Spurensuche ein, bei der sich Kunstschaffende zweier Kulturen begegnen und gemeinsam fragen: Vor welcher Obliegenheit stehen moderne Künstlerinnen und Künstler an Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und politischer Praxis?

Kuratiert von Curated Affairs, Kasia Lorenc & Angelika J. Trojnarski.
Mit freundlicher Unterstützung der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Duesseldorf

21.09.2019
19:00 Uhr
periphic

Unter dem Arbeitstitel: periphic begann der in Tempelhof lebende Künstler Christoph Schieder 2016 mit einem neuen fotografischen Projekt. Beeinflusst von seinem Interesse an zeitgenössischer skandinavischer Fotografie fokussiert Schieder in verfremdeter ästhetischer Anmutung auf Stadtlandschaften. Es geht dem Künstler in dieser in dunklen Grautönen gehaltenen Arbeit um Wandel und Stillstand, um den inneren Zwiespalt konträrer Wünsche im Spektrum von Beständigkeit und Aufbruch.

Berlin

21.09.2019
19:00 Uhr
Stripburger in print: Seit 1992

Seit 1992 bietet das slovenische Comicmagazin »Stripburger« ein lebendiges Forum für verschiedenste internationale Comickünstler*innen, Zeichen- und Erzählstile. Die Neurotitan Gallery stellt eine Auswahl der besten Arbeiten aus den letzten 27 Jahren Magazinproduktion vor und führt damit ins Herz von Europa. Unter den ausgestellten Künstler*innen sind: David Krančan [SLOWENIEN], Andrej Štular [SLOWENIEN], Igor Hofbauer [HU], Atak [D], Max Andersson [S], Marcel Ruijters [NL] und viele mehr.

Eröffnung am 6. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei 

06 09 19 – 28 09 19 mo – sa: 12.00 – 20.00

Berlin

21.09.2019
Stripburger in print: Since 1992

Mitwirkende KünslerInnen: David Krančan | Andrej Štular | Gašper Rus | Kaja Avberšek |Marko Kociper | Martin Ramoveš | Matej Stupica | Ciril Horjak | Matej Lavrenčič | Matej de Cecco | Saša Kerkoš | Nez Pez | Leon Zuodar |Mina Fina | Zoran Pungerčar (SI) | Marcel Ruijters (NL) | Max Andersson | Lars Sjunnesson (SE) Atak | Till Lukat | Arkadi (DE) | Danijel Žeželj | Igor Hofbauer | Dunja Janković (HR) | Lars Fiske | Bendik Kaltenborn (NO) |Matti Hagelberg | Jyrki Heikkinen (FI) | Javier Triviño Murillo (ES) | Stephane Blanquet | Pakito Bolino (FR) |Filipe Abranches | Oficina Arara (PT) | Mateusz Skutnik (PL) | Matei Branea (RO) | Andrea Bruno (IT) and some more! 

Das slowenische Comicmagazin Stripburger steht für einen einzigartigen Zusammenschluss von Künstler*innen, Stilarten und vielschichtigen Narrativen. Bereits seit den Anfängen im Jahr 1992 begann Stripburger, eine Vorreiterposition für die Veröffentlichung unabhängiger Comics in Slowenien einzunehmen.

Von Anfang an war es das Ziel, nationale Grenzen zu überschreiten, internationales Interesse zu wecken und Künstler*innen aus der ganzen Welt einzubeziehen. Heute ist Stripburger bekannt für den unablässigen Einbezug von Comicautor*innen und der lokalen Comicszene. Dies verbunden mit exzellenten Comics aus aller Welt, machen das Magazin so einzigartig und aktuell.

Die Ausstellung zeigt das Beste aus 27 Jahre Stripburger! Dazu zählen nicht nur Originalseiten ausgewählter Comics, sondern auch eine Vielzahl an anderen grafischen und gedruckten Artikeln: Siebdruckplakate, Cover, Comic-Bücher und Sondereditionen wie Honey Talks, Greetings from Cartoonia, GolažGollage, Stripble und Workburger.

Die ausgestellten Werke wurden von einer Reihe slowenischer und ausländischer Comiczeichner*innen signiert und präsentieren eine breite Palette an originellen Ausdrucksformen, künstlerischen Stilen und technischen Lösungen. Die Ausstellung soll dem internationalen Publikum einen Einblick in die vielfältigen und außergewöhnlichen zeitgenössischen Comics und grafischen Produktionen von Künstler*innen geben, die sich rund um das Stripburger Magazin versammelt haben.

Stripburger ist ein internationales Comic-Magazin, das im slowenischen Ljubljana veröffentlicht wird. Mit der ununterbrochenen Veröffentlichung seit mehr als einem Vierteljahrhundert ist es heute eines der international bekanntesten Phänomene in der slowenischen Comicszene und ein wichtiges Mitglied der "worldwide independent comics 'conspiracy' ". Im Laufe der Jahre strebte Stripburger immer mehr danach, gesellschaftskritische und auch prekäre Themen zu behandeln wie Wahnsinn, Behinderungen, Sexualität, Ökologie, Krieg und Menschenrechte. Sie alle sind zu Spezialthemen des Magazins geworden. Das Neueste unter ihnen ist Workburger, eine Sammlung von Comics, die sich mit zeitgenössischen Arbeitsverhältnissen befasst. Weitere Aktivitäten des Magazins liegen außerdem bei Comic-Ausstellungen, Workshops, Vorträgen und ähnlichen Projekten mit dem Ziel, die Comic-Kultur und Kreativität in Slowenien und im Ausland zu fördern.

www.stripburger.org

www.facebook.com/stripburgercomix

www.instagram.com/stripburger

Mo-Sa von 12.00-20.00Uhr

Berlin

21.09.2019
Warum hast du mir nicht geschrieben?

Mit Briefen und Postkarten, Tagebuchfragmenten, Fotos und Filmen aus Ghettos und Konzentrationslagern berichtet die Ausstellung über die Verfolgung von Juden, Roma und Sinti sowie Gegnern des nationalsozialistischen Regimes im Vorfeld und während des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen fünf Menschen, wir folgen ihnen durch Deutschland, die besetzten Niederlande, die NS-Lager und Ghettos in Polen bis zu ihrem Tod oder der Befreiung.

In Kooperation mit der Lotty Veffer Foundation, Niederlande.

Sonderausstellungsraum, Zugang durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Eintritt frei!

Di bis Fr von 10 bis 17 Uhr; Sa, So und Feiertags von 10 bis 18 Uhr, Mo geschlossen

Büren-Wewelsburg

21.09.2019
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Karlsruhe

21.09.2019
20:00 Uhr
PERIPHERIEN

Lola Berciu, Malerei

Gabriela Király, Malerei

Orsolya Láng, Animation

Timea Mitroi, Grafik, Zeichnung 

Katalin Moldvay, Objekte

Mit dem Titel PERIPHERIEN – Künstlerinnen aus Sathmar/Siebenbürgen zeigt die GEDOK Karlsruhe erneut eine Ausstellung mit Werken von Künstlerinnen aus Osteuropa. Sathmar (ungarisch Szatmárnemeti, rumänisch Satu Mare) ist eine Grenzstadt im Nordwesten Siebenbürgens, Heimatstadt der Künstlerin Katalin Moldvay, die seit 30 Jahren in Baden-Baden lebt und die Ausstellung kuratiert hat.

Vernissage am Freitag, 06.09. um 20 Uhr

Einführung: Krisztina Jütten, M.A.
Musikalische Begleitung: Roland Kreuzer (Violine) und Emil Langbord (Viola) spielen Musik von Béla Bartók und Bohuslav Martinu


Galerientag Karlsruhe am Samstag, 14.09., von 14 bis 20 Uhr

Mi, Do, Fr 17.00 - 19.00 Uhr Sa, So 14.00 - 16.00 Uhr

Karlsruhe

21.09.2019
Geschichten vom Fliegen für Groß und Klein

Wo sitzt der Kapitän? Welches Konstruktionsprinzip ist typisch für einen Zeppelin? Kinder haben andere Fragen als Erwachsene. In dieser Führung erhalten die Familienmitglieder abwechselnd Antworten auf ihre Fragen. Am Ender der Führung kann gemeinsam ein Andenken gestaltet werden.

 

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Kosten (zzgl. Eintritt): 5 Euro pro Familie.

TeilnehmerInnenzahl begrenzt. Anmeldung bis 11 Uhr am Führungstag erforderlich.

Kontakt/Anmeldung: Diskurs und Öffentlichkeit. Tel. +49 7541 3801-40

anmeldung@zeppelin-museum.de

Friedrichshafen

21.09.2019
13:00 Uhr
Revisiting Villa Khury / The Prophets’ Tower: Haifa. 1995–2019

25 Jahre sind vergangen seit die Künstlerin Ilana Salama Ortar ihr Projekt über die Ausradierung der zerstörten Villa Khury aus dem öffentlichen Gedächtnis entwickelte. Die Festung Villa Khury war die letzte arabische Hochburg in Haifa während des Krieges 1948 und ihr Sturz markierte den jüdischen Sieg in der Stadt. Im Jahr 1979 wurde an ebendiesem Ort das monumentale modernistische Einkaufszentrum und Bürogebäude The Prophets’ Tower errichtet. Durch partizipative Installationen im Einkaufszentrum The Prophets’ Tower regte die Künstlerin 1995 sowohl die jüdische wie auch die arabische Bevölkerung zum Nachdenken über Erinnerung in Haifa an.

Die Ausstellung von Ilana Salama Ortar im Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude reflektiert die gegenwärtige Situation: »Israel und Palästina sind gefangen in einer fatalen Umarmung: was den einen beeinträchtigt, hat unmittelbare Auswirkungen auf den jeweils anderen. Es sollte ein Weg gefunden werden für eine friedliche Koexistenz der unterschiedlichen Gemeinschaften, denn die einzige Alternative zu Koexistenz ist Gewalt.«

Ilana Salama Ortar vereint in der Ausstellung verschiedene Elemente: ihren aktuellen Dokumentarfilm mit Erzählungen und Geschichten von Zeitzeug*innen, die sie inner- und außerhalb der Überbleibsel des einst blühenden Einkaufszentrums The Prophets’ Tower aufgenommen hat; eine Installation, die auf den persönlichen Erfahrungen der Künstlerin mit Krieg und Frieden sowie Erinnern und Vergessen beruht; mundgeblasene Glasgefäße, ein architektonisches Modell und Arbeiten auf Papier.

Ilana Salama Ortar ist bildende Künstlerin und Forscherin für Performancekunst im öffentlichen Raum. Mit einem Doktortitel der Roehampton University, London/Großbritannien und einem Master of Arts von der Hebrew University of Jerusalem/Israel (1986) schafft Ilana Salama Ortar performative Installationen über erzwungene Umsiedlung. Der Fokus liegt auf den Themen Entwurzelung, Flucht, Immigration und Exil in Konfliktgebieten (Krieg, Besetzung, Ghettoisierung). In ihrer Arbeit nutzt sie den Austausch mit dem Publikum, um die Wirkung ihrer Erfahrungen mit Video, Klang, Zeichnung, Malerei und Architektur zu erforschen. Ilana Salama Ortar gab bereits zahlreiche Lesungen und Workshops, war Forschungsstipendiatin und Gastprofessorin an unterschiedlichen Universitäten und Institutionen und stellte unter anderem in Frankreich, den USA, England, Israel, Palästina und Deutschland aus. Sie war 2018 Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude.

Am 15. Oktober um 19 Uhr spricht Ilana Salama Ortar über ihre künstlerische Arbeit.
Im Anschluss findet eine Führung durch die Ausstellung statt.

ERÖFFNUNG: 12. September 2019, 19 Uhr
AUSSTELLUNGSDAUER: 13. September bis 20. Oktober 2019
ARTIST TALK: 15. Oktober 2019, 19 Uhr
​ÖFFNUNGSZEITEN: Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Do 17 bis 19 Uhr, Sa/So 14 bis 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 0711 99619 474

Stuttgart

21.09.2019
Auf den Spuren von Galdós – Cuarenta Leguas por Cantabria

Benito Pérez Galdós gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der spanischsprachigen Literatur. Im Jahr 1867 bereiste der von den Kanaren stammende Autor Kantabrien, eine Region an der Nordküste Spaniens. Die Ausstellung des Fotografen Ángel Luis Aldai zum 100. Todestag des Autors folgt den Spuren Galdós auf einer eindrucksvollen Bilderreise durch Landschaft, Architektur und Traditionen Kantabriens.

Eröffnung am 12. September 2019, 19 Uhr

Eintritt frei

13 09 19 – 10 01 20 mo – fr: 11.00 – 14.00

Berlin

21.09.2019
Münzprägestation

In der Engagementwoche vom 13. bis 22.09. nehmen wir täglich unsere Münzprägestation in Betrieb. Wer mag, kann seine eigene Münze prägen.

Kosten: nur Eintritt

10:00-16:30 Uhr

Mannheim

21.09.2019
Durch Mauern Gehen

Zum 30. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer untersucht die Gruppenausstellung Durch Mauern gehen auf Teilung und Spaltung basierende Machtstrukturen und richtet den Blick auf die damit verknüpften Erfahrungen und Auswirkungen auf individueller und kollektiver Ebene.

Es ist nicht lange her, dass der Fall der Mauer als eines der wichtigsten Symbole des Utopismus des 20. Jahrhunderts galt. In jüngster Zeit haben Populismus und der Anstieg extremer nationalistischer Positionen jedoch Ideologien den Weg bereitet, die immer mehr auf Spaltung abzielen. Durch Mauern gehen ist eine zeitgemäße Antwort auf die gegenwärtigen Entwicklungen: Die Berliner Mauer wird über die besonderen deutschen Umstände hinaus zu einem Ansatzpunkt für die kritische Reflexion der Auswirkungen von realen und metaphorischen Spaltungen.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von 28 internationalen Künstler*innen und umfasst eine Vielzahl von Medien wie Malerei, Skulptur, Fotografie, Film, Audioinstallation, ortsspezifischer Intervention und Performance. Sie ist als ein umfassender, nichtlinearer Erfahrungsraum konzipiert, der drei Themenfelder miteinander verknüpft: Das erste vermittelt die physische Präsenz von Mauern und ihre Funktion als Orte der Trennung. Das zweite beschäftigt sich mit den Auswirkungen von realen und metaphorischen Mauern auf diejenigen, die mit ihnen leben. Das dritte macht die Anstrengungen sichtbar, die nötig sind, um bestehende Teilungen zu überwinden. Darüber hinaus nimmt Durch Mauern gehen direkten Bezug auf den Standort des Gropius Bau: Zahlreiche symbolische und zum Teil historisch belastete Stätten befinden sich in unmittelbarer Nähe oder sind von den Ausstellungsräumen aus sichtbar, darunter ein Reststück der Berliner Mauer.

Mit Arbeiten von Marina Abramović und Ulay, José Bechara, Sibylle Bergemann, Tagreed Darghouth, Jose Dávila, Willie Doherty, Smadar Dreyfus, Melvin Edwards, Dara Friedman, Dora García, Zahrah Al Ghamdi, Mona Hatoum, Nadia Kaabi-Linke, Michael Kvium, Gustav Metzger, Reem Al Nasser, Christian Odzuck, Emeka Ogboh, Anri Sala, Fred Sandback, Aki Sasamoto, Regina Silveira, Siska, Javier Téllez, Samson Young, Yuan Yuan, Héctor Zamora

Kuratiert von Sam Bardaouil und Till Fellrath

MI bis MO 10:00-19:00

Berlin

21.09.2019
Vertriebene 1939… Deportationen von polnischen Bürgern aus den ins Dritte Reich eingegliederten Gebieten

Die Vertreibungen von Polen bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 wurden lange Zeit nicht thematisiert und haben bis heute keinen angemessenen Platz im historischen Gedächtnis der Polen, ganz zu schweigen von Deutschland, gefunden.

Von den Vertreibungen polnischer Bürger aus den durch Nazideutschland annektierten polnischen Gebieten waren insgesamt etwa 700 000 Personen betroffen. 400 000 von ihnen wurden ins Generalgouvernement abgeschoben, weitere 300 000 wurden innerhalb der annektierten Gebiete umgesiedelt. Diese zweite Form der erzwungenen Migration bezeichneten die Täter als „Verdrängung“ der Polen. Sie bedeutete ihre Konzentration unter schlechteren Bedingungen und in kleineren Wohnungen als bisher; nicht selten wurden der polnischen Bevölkerung Wohnorte auf den schlechtesten Böden zugewiesen, wo sie in einer Art von Reservaten leben mussten. Beides zählt zu den größten deutschen Verbrechen im Verlauf des Zweiten Weltkrieges.
Die Erinnerung an ein von Nationalitätenkonflikten zerrissenes Europa, die Erinnerung an die Massenvertreibungen, die die jahrhundertelange Tradition des gemeinsamen Lebens europäischer Völker unwiederbringlich zerstörten, das Gedenken an die Opfer – all dies soll die weitere Versöhnung vertiefen und einen wichtigen Beitrag zur Debatte über die Zukunft unserer europäischen Gemeinschaft leisten.
Eine Ausstellung des polnischen Instituts für Nationales Gedenken, Abteilung Posen, in Kooperation mit dem Polnischen Städtebund (Związek Miast Polskich). Kurator: Jacek Kubiak. Die Ausstellung wird von einem deutschsprachigen Katalog begleitet.

Di bis Mi 11 bis 19 Uhr, Do bis Fr 11 bis 16 Uhr

Rund ums Einstein

Die historische Salzstraße – Die Ziegelmacher – Das Herbergsviertel „In der Grube“ – Neubauten des Klinikums rechts der Isar – Der alte Haidhauser Friedhof – Die Straßenbahndepots – Das legendäre „Birdland“ – Der Hochradrennfahrer Heinrich Roth – Das Haidhausen-Museum – Münchens erste Radfahrerin Dr. Anny Schäfer – Josef Schülein und die Unionsbrauerei – Flohmarkt in der Kirchenstraße – Die Kleinkunstbühne Song Parnass – Das Sanierungsgebiet „Block 49“ und die Entstehung des Kulturzentrum Einstein - „Einstein Kultur“ heute: Gegenwart und Ausblick.

________________________
Öffnungszeiten:

Do-Sa 19:00 – 21:00 Uhr
So 12:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei
Halle 3

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bezirksausschuss Au-Haidhausen

Die Vernissage zur Ausstellung findet am 15.09. um 19:00 Uhr statt.

Do-Sa: 19:00 - 21:00 Uhr So: 12:00 - 16:00 Uhr

München

21.09.2019
Battlefields of Cupiditas

Die in Luzern/CH und in Berlin arbeitende Künstlerin Nina Staehli (Jhg. 1961) zeigt in der städtischen Galerie eine multimediale Installation zur Erforschung des „Gierorgans“ mit pneumatischen Plastiken, Videos, Skulpturen, Malerei und Texten.

Bei einem früheren Projekt („Glory Land“) recherchierte Nina Staehli u.a. im Reservat der Cherokee-Indianer in den Südstaaten der USA. Für ihre Interviews mit Cherokee- und Choctaw-Tribes erstellte sie einen Fragebogen, dessen letzte Frage lautete, wie sich die Vertreter der Indian Nations ein „Gierorgan“ vorstellen. Eine Beschreibung war die eines Riesengeschwürs im Kopf, eine andere verortete es in der Nähe des Herzens.

Die Schweizer Künstlerin kommt ursprünglich vom Theater. Obwohl sie auch malt, zeichnet oder Gipsplastiken macht, beschränkt sie sich niemals auf zwei- oder dreidimensionale Artefakte. Sie entwirft auch Performances oder macht Videos. Für ihre künstlerische Untersuchung des Phänomens der Gier hat sie eine Form für ihr Thema gesucht und gefunden, gewissermaßen ein Sinnbild, eine dreidimensionale Metapher. Das „Gierorgan“ ist hypertroph, es wächst und wuchert, es vervielfältigt sich in zahllosen kleinen Plastiken, schwillt an in zwei zum Platzen prallen pneumatischen Plastiken.

 

Mi bis Sa 13:00 bis 18:00 Uhr, So u. Fei 11:00 bis 17:00 Uhr, Mo+Di geschl., Gruppen-besuche möglich

Fürth

21.09.2019
Oderbruch: Räume

Schloss Neuhardenberg versteht sich seit vielen Jahren auch als Ort der Förderung des künstlerischen Nachwuchses – davon zeugen etwa die Programme mit jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch einzelne Ausstellungen, die sich gezielt jungen Talenten widmen. Im Herbst 2019 zeigt die Stiftung Schloss Neuhardenberg Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der fotografischen Ausbildung am renommierten Lette Verein in Berlin, die im Rahmen einer Exkursion in das Oderbruch entstanden sind. Praktische Module wie die Exkursion zum Thema „Raum“ sind Teil der dreijährigen Ausbildung am Lette Verein. Von den vielfältigen Reizen des Oderbruchs zeigen sich die jungen Fotografinnen und Fotografen unterschiedlich inspiriert – Feldstudien, Landschaftspanoramen bis hin zu inszenierter Modefotografie vor improvisierten Kulissen sind Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit der Landschaft des östlichen Brandenburg.



Vom hektischen Stadtleben in die entschleunigte Provinz katapultiert, vollziehen die angehenden Fotografinnen und Fotografen einen radikalen Perspektivwechsel. Wie sie mit dieser Herausforderung umgehen, sowohl kreativ als auch dokumentarisch, reflektieren die Bilder der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit den Lehrern Silke Spiegel und Rainer Schwesig entstanden sind.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Foyer Großer Saal



Eröffnung: Sa, 14. 9., 15 Uhr



Eintritt frei



Foto: Oskana Meister


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.09.2019
15:00 Uhr
F. – Jahrhundertwanderungen

Eine Ausstellung der GEDOK Brandenburg in Kooperation mit der Stiftung Schloss Neuhardenberg

unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

gefördert durch den Sparkassen-Kulturfonds



Fontane hat Spuren hinterlassen, und die Themen seiner Werke sind bis heute aktuell: Identitätsprägende Landschafts- und Menschenbetrachtungen, Geschichten von sozialem Auf- und Abstieg, von Moral und Leidenschaft, von Aufbruch und Unabhängigkeit, von Fremdsein und Ausgrenzung, vom Aufeinanderprallen der Kulturen, von Macht und Karrierestreben, von Liebe und Lebensglück, die an gesellschaftlichen Konventionen zerbrechen.



Eine Auseinandersetzung mit diesen Themen wollen die GEDOK Brandenburg, die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden in Brandenburg, und die Stiftung Schloss Neuhardenberg anregen, wenn sie aus Anlass des 25. Gründungsjubiläums der GEDOK Brandenburg und des 200. Geburtstages von Theodor Fontane das gemeinsame Ausstellungsprojekt F. – Jahrhundertwanderungen zeigen. Rund 25 zum bundesweiten Netzwerk der GEDOK gehörende und über ein Juryverfahren ermittelte Künstlerinnen präsentieren in Neuhardenberg ausgewählte Werke. In ihren Arbeiten loten sie aus, was das Schaffen zeitgenössischer Künstlerinnen mit Fontane zu tun hat, wo es Anknüpfungspunkte und Schnittmengen für eine aktuelle künstlerische Auseinandersetzung – und zwar aus weiblicher Sicht – gibt. Gerade diese individuelle, zuweilen provozierende Perspektive von Künstlerinnen ist es, aus der sich neue, über vertraute Deutungsmuster hinausgehende Zugänge eröffnen und die die tradierten Sichtweisen in Frage stellt. Fontanes Themen und Frauenfiguren mit ihren vielschichtigen, beinahe zeitlosen Konflikten erweisen sich dabei als reicher Quell für einen lebendigen bildkünstlerischen Diskurs.



Ausstellung

14. 9. bis 8. 12.

dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen 10–18 Uhr

ab 1. November mittwochs bis sonntags 11–16 Uhr

(an Tagen mit Veranstaltung bis zu deren Beginn)

Ausstellungshalle



Eröffnung: Sa, 14. 9., 16 Uhr



Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 3,-



präsentiert von kulturradio (rbb), Tagesspiegel und tip Berlin



Foto: Maren Strack


10-18 Uhr
ab 1.11.2019: Mi-So 10-16 Uhr

Neuhardenberg

21.09.2019
16:00 Uhr
Stephanie Senge | Konsum Erkenntnisse

Die Einzelausstellung präsentiert die ausgewiesen konsumkritische Position der Künstlerin, die mit multimedialen Mitteln arbeitet: „Wir leben in einer hochentwickelten Wohlstands- und Konsumgesellschaft. Ich könnte nicht hier überleben, wenn ich dieses so komplexe, schwierige und auch mächtige Thema nicht in Form meiner Arbeit verdauen könnte. Anders als in der Politik müssen wir beim Einkaufen jeden Tag wählen. Ich will mit meiner Arbeit erreichen, dass sich die Menschen darüber bewusst werden, was sie tun beim täglichen Einkaufen und sie ermutigen, starke Konsumenten zu sein, die wertschätzen können.“ (S. Senge)


Di,Mi 12-17h
Do 12-20h
Fr-So 12-17h

Potsdam

21.09.2019
Hopfengärten & Schäffler

Der Fotokünstler Dieter Härtter und der Maler Brian Auspitz haben sich dem Thema Bier gewidmet. Jeder auf seine, sehr unterschiedliche Weise. Unbunte Fotos und farbintensive Malerei – vom Medium her könnte der Kontrast kaum größer sein, und dennoch ist das Verbindende zwar nicht unübersehbar, aber mit etwas Verzögerung, offensichtlich.

Vorlage für die großformatigen Ölbilder von Auspitz sind Handyfotos. Meist sind es Ausschnitte der ohnehin schon sehr kleinen Bilder, die voller Dynamik und Spannung stecken, aber nicht gleich ins Auge fallen.

Beeindruckt durch die außergewöhnliche Kulturlandschaft der Holledau, hat sich Härtter mit den grafisch-reduzierten Aspekten der Hopfengärten beschäftigt. Dabei entstanden Arbeiten, die das Charakteristische dieser Hopfengärten herausarbeiten.

Vernissage:
18.09.2019, 19 Uhr

Ausstellungsdauer:
19.09. bis 12.10.2019

Eintritt frei. Um Anmeldung zur Besichtugung der Ausstellung wird gebeten unter: 089 5991 8414.

München

21.09.2019
19:00 Uhr
Peter Lindenberg - Kapuzinerkresse

asierend auf meiner Malerei habe ich 2008 das Skulpturenprojekt „Kapuzinerkresse" entwickelt: die Kapuzinerkresse, ein grünes sympathisches „Unkraut" und zugleich auch vielseitig einsetzbare Heilpflanze, steht für mich als Symbol für nachhaltiges und umweltfreundliches Wirtschaften.

Für meine Intention, diese Figuren in einer natürlichen Umgebung zu sehen, bot sich die Kapuzinerkresse aus vielerlei Hinsicht als Grundform an. Fläche und Linie stehen bei ihr in einem wunderbaren Kontrast zueinander, theatralische Kommunikation kann so optimal inszeniert werden.

Ihre weltweite Verbreitung ist möglich, da die Pflanze sich überall ihre Nischen sucht, was ihr eine entsprechend hohe Bekanntheit beschert.

Die einzelnen Stängel dieser Skulptur haben jeweils einen unterschiedlichen Charakter, nehmen Beziehung zueinander auf und führen so theatralische Gesten wie Stolz, Abneigung und Zuneigung oder Neugierde in Gruppen pflanzlicher Formen zusammen, die ihnen menschliche Dimensionen verleihen. Sie dienen dazu, in der ansonsten eher stillen Pflanzenwelt narrative Spannungen zu erzeuge, indem sich z.B. einzelne Halme gegen die Gleichförmigkeit des Feldes richten. Die Kapuzinerkresse kann in verschiedene Größen und Variantengebaut werden, wobei ich mich auf jeden Ort anders einlasse.

Vernissage:
19.09.2019, 18 Uhr

Ausstellungsdauer:
20.09. bis 30.11.2019

Eintritt frei.

Zu den Öffnungszeiten des Münchner Künstlerhauses. Eintritt frei.

München

21.09.2019
19:00 Uhr
100% Käpt´n Tom

ab 21:00 Uhr | Eintritt 6,- Euro

Crossroads, 90th & Charts


Kassel

21.09.2019
21:00 Uhr
Augsburger Heilig-Kreuz-Spiel

gespielt vom Sensemble-Amateurtheater

Regie: Daniela Nering

Die Wundermacht Gottes, der Kampf gegen die Heiden und Juden und deren Bekehrung, die Rückeroberung  des Kreuzes und seine Rückführung nach Jerusalem – das sind die großen Themen des Augsburger Heilig-Kreuz-Spiels, das um 1500 aufgezeichnet wurde. Das Personal reicht dabei von Kaiser Konstantin, der heiligen Helena, dem Perserkönig Costras bis hin zum Juden Judas, der nach seiner Bekehrung Quiriacus heißt. Das Spiel gewährt einen spielerischen Einblick in eine jahrhundertealte, hochpolitische und gefährliche Denkweise, die überwunden scheint. Doch so mancher Konflikt trägt sich bis heute fort und bleibt brisant.

Das Sensemble-Amateurtheater stellt sich dieser Herausforderung und spielt eine eigene Fassung dieses spätmittelalterlichen Spiels.

SPENDEN ERBETEN

 

Augsburg

21.09.2019
20:30 Uhr
Die zertanzten Schuhe

Die Inszenierung wächst und wächst – begonnen hat es von 11 Jahren. Eine Crossover-Produktion des kuenstlerhaus43 zwischen Musik, Tanz, Schauspiel und Interaktion. Die jüngste Darstellerin war damals gerade 6 Wochen alt; heute sitzt bereits am Klavier. Geblieben ist das unvergessliche Märchen „Die zertanzten Schuhe“ von den Gebr. Grimm, von zwölf Königstöchter, die sich jede Nacht aus dem Schloss schleichen um zu tanzen:

Es wird getanztes, erzählt, gespielt, musiziert und vor allen erlebt, wie es dazu kommt, dass sich eine entfallene Erinnerung doch noch erfüllt. Während einer hochdotierten Lesung begegnet der bekannte Schauspieler Maximilian Kaminski (Wolfgang Vielsack) seiner Jugendliebe .

Sie verführt ihn auf eine Reise zum unterirdischen Schloss mit 12 Prinzessinnen und Prinzen.
Die Zuschauer begleiten ihn durch das ganze alte Arbeiterhaus, von der Partnervermittlung „Herzlieb“, zum ersten heimlichen Kuss, der alleinerziehenden Mutter, zur Tanzstunde und wieder zurück. Mit dabei die Flamencotänzerin Petra Müller musikalisch gestaltet von der bekannte Akkordeonistin Annegret Cratz, sowie generationsübergreifend die gesamte Künstlerfamilie Müller mit Frida (11), Oscar (14) und Susanne aus der Oberen Webergasse.

Diesen Abend gibt es bereits seit 2008, aber jeweils nur einmal im Jahr!

Darsteller: NN (Erzählerin/Sängerin & Prinzessin), Wolfgang Vielsack (Sprecher & Soldat), Annegret Cratz (Klavier & Akkordeon), Petra Müller (Flamencotänzerin), Susanne Müller (Prinzessin & Mutter), Oscar (Prinz) & Frida Müller (Prinzessin), Lloyd Weber (Technik), Idee & Regie: Wolfgang Vielsack

Kartenpreis: 15 € Kombi-Ticket Wiesbaden tanzt, zzgl. VVK

Kartenvorverkauf: Tourist-Info / Galeria Kaufhof / an allen sich beteiligenden Tanzstationen & dem kuenstlerhaus43

Wiesbaden

21.09.2019
20:15 Uhr
Lesung mit Regine Bott im Rahmen der Schorndorfer Kunstnacht in Schorndorf
Lioba Heller ist pleite. Ihr neuer Job bei einer Pharmafirma verspricht nicht nur Geld, sondern auch Prestige. Doch Lioba hat weder damit gerechnet, dass sie in einem streng gesicherten Bunker unter dem Schönbuch arbeiten muss, noch damit, dass dort illegale Experimente an gekidnappten Angstkranken durchgeführt werden. Nach dem ersten Todesfall schlägt sie sich auf die Seite der Entführten. Die Probanden zu befreien und ans Tageslicht zu bringen, gestaltet sich jedoch als haarsträubend gefährlich. Ein Wettrennen mit der Zeit beginnt …

Schorndorf

21.09.2019
20:00 Uhr
Lesung mit Rudolf Georg in Schorndorf im Rahmen der Schorndorfer Kunstnacht
Während eines abenteuerlichen Urlaubs in Mali gerieten Margarete Schönfelder, Tochter eines schwäbischen Unternehmers, und ihr Ehemann Erich in Geiselhaft. Er kam frei, sie starb. Als der junge Anwalt Dr. Jean-Jacques „Joja“ Seltenreich den Ehemann in einer Verwaltungsrechtssache vertritt, keimt in ihm ein ungeheuerlicher Verdacht auf. Wie aber soll sich ein Anwalt nun zwischen der ihm vom Gesetz auferlegten Schweigepflicht und seinem Gewissen entscheiden? Die Lösung ist gefährlich, denn sein Gegenspieler ist nicht zimperlich …



Zweite Lesung: 21:30 Uhr

Schorndorf

21.09.2019
20:00 Uhr
Lesung mit Helge Weichmann in Bischofsheim
Mainz ächzt unter der Sommerhitze, der Rhein führt Niedrigwasser. Da wird ein Toter am Flussufer gefunden – zerfleischt von einem Krokodil. Die Historikerin Tinne war mit dem Mann unterwegs, doch ein Unfall hat ihre Erinnerung an die letzten sieben Tage ausgelöscht. Was ist in dieser Zeit geschehen? Gemeinsam mit dem Lokalreporter Elvis beginnt sie, ihre eigene Spur zurückzuverfolgen. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis, das in den Kanalschächten unter der Stadt verborgen ist.

Bischofsheim

21.09.2019
20:00 Uhr
Der kranke Mond

Programm



Arnold Schönberg

»Pierrot lunaire«. Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds »Pierrot lunaire« für eine Sprechstimme und Kammerensemble op. 21 (1912)



Kurt Weill

»Die sieben Todsünden«. Gesungenes Ballett für Sopran, Männerquartett und Orchester (1933) , Fassung für Ensemble von HK Gruber und Christian Muthspiel



Künstler



Sarah Maria Sun Sopran

Ensemble Modern

amarcord

HK Gruber Dirigent



»Den Wein, den man mit Augen trinkt, / Gießt Nachts der Mond in Wogen nieder.« Mit diesen Worten beginnt »Pierrot lunaire«, ein Melodram von Arnold Schönberg auf Gedichte des französischen Dichters Albert Giraud – exzentrisch, phantastisch, grotesk. Einsam ist Pierrot, nur der Mond ist ihm geblieben, dieses »gold’ne Omelett«. Ein mondsüchtiges Schlüsselwerk der frühen Moderne. Es folgen »Die sieben Todsünden« von Bert Brecht/ Kurt Weill, auf dass es lakonisch-verrucht werde. Anna heißt eine junge Frau, die von ihrer Familie durch sieben amerikanische Großstädte getrieben wird, es geht um Geld und Sex und das Überleben. Aber nur »wo die Wasser des Mississippi unterm Monde fließen«, in Louisiana, ist das Glück. Sarah Maria Sun, eine der führenden Interpretinnen der Neuen Musik, begibt sich in das farbige Zwischenreich von Singen und Sprechen. Und HK Gruber braucht man kaum mehr vorzustellen: Der geistreiche österreichische Komponist, Dirigent und Chansonnier ist bekennender »Weillianer« und hat »Die sieben Todsünden« für Kammerensemble neu bearbeitet.



#Für8um8: Für Schüler, Auszubildende und Studenten (bis 30 Jahre) ist an der Abendkasse ein Kontingent an Karten zum Preis von € 8 reserviert.


Die große Schlager Hitparade
Eine der größten Schlager-Tourneen in Deutschland beehrt im goldenen Herbst Bad Elster! Mit den Schlagergrößen Ireen Sheer, G. G. Anderson, Michael Heck und dem Fernando Express darf sich das Publikum auf einen musikalischen Abend der Extraklasse mit bekannten Hits und schillernden Top-Stars freuen. Seit Jahrzehnten ist G. G. Anderson eines der zentralen Gesichter des deutschen Schlagers: 30 Jahre Schlagersänger, 40 Jahre Komponist, mehr als 50 Jahre Bühnenerfahrung - diese Karriere muss ihm erst mal einer nachmachen! Der ewige Sunny-Boy des deutschen Schlagers verfügt eben nicht nur über einen umwerfenden Charme, sondern auch über großartige Hits, die zeitlos sind. Mit Schlager-Ikone Ireen Sheer beehrt ein Kultstar der großen Unterhaltung Bad Elster: Viele ihrer bekannten Hits sind heute Kult. Mit »Heut' Abend hab' ich Kopfweh« oder »Du gehst fort« werden Meilensteine erklingen, die den Alltag meilenweit hinfort tragen. Also steigen Sie dazu auch ein in den Fernando Express und entschwinden Sie dem Alltag!   

Bad Elster

21.09.2019
19:30 Uhr
Kuttner. Videoschnipselvortrag

Er ist einer der letzten (Radikal)Aufklärer unserer Zeit: Jürgen Kuttner, Doktor der Philosophie, Mitbegründer der taz und der Bolschewistischen Kurkapelle und nimmermüder Radiounterhalter, schuf vor über 20 Jahren eines der intelligentesten, amüsantesten Performanceformate auf deutschen Bühnen. Die One-Man-Show mit Kultstatus kommt in die Kammerbühne. Sein Auftritt folgt einem einfachen Prinzip: Kuttner steht und spricht unablässig und nimmt seine Zuhörer mit in eine Welt scharfer Analysen, brisanter Aufnahmen, nie gesehener Besonderheiten und unverhoffter Wiederentdeckungen.

Cottbus

21.09.2019
19:30 Uhr
"Einst, um eine Mittnacht" - nach Edgar Allen Poe

Edgar Allan Poe – schon der Name verursacht Schauerstimmung und Gänsehaut, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den Raben, der im Gedicht sein „Nimmermehr“ krächzt.

Markus Veith hat aus den bekannten Stoffen und Motiven Poes ein Ein-Personen-Stück gemacht, das in gereimter Form nicht nur Schauerliches, sondern bisweilen auch ein heiter-ironisches Augenzwinkern bereithält. Der düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in – nicht nur – beklemmende Sphären entführt. „Und es hebt sich aus den Schatten, von dem Estrich dumpf und schwer, jede Seele … nimmermehr …“

Markus Veith (geb. 1972 in Dortmund) arbeitet seit 1997 als freischaffender Schauspieler und Autor. Derzeit spielt er in mehreren Produktionen mit. Als Autor hält er regelmäßig Lesungen, produziert Hörbücher und Hörspiele und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen geehrt.


Dortmund

21.09.2019
19:00 Uhr
Die Popolski Wohnzimmer Show
Sa., 21.09.19
19.00 Uhr

DIE POPOLSKI WOHNZIMMER SHOW
Pawel Popolski - Außer der Rand und der Band

In der neuen Popolski-Wohnzimmershow präsentiert Pawel Popolski weitere Sensationen aus der Welt der Popmusik. Wie Opa Popolski bei einem Gürkchenfrühstück mit einem Pfefferstreuer, zwei Paprikaschoten und einem gekochten Ei den Technobeat erfand. Oder warum der Reggae in Wahrheit nur eine Polka auf halber Geschwindigkeit ist.
Er lüftet das Geheimnis um das wichtigste Instrument der Popgeschichte und erzählt die Geschichte vom uralten polnischen Volk der Mayek die nicht nur die Pyramiden erfanden, sondern auch die größte Katastrophe von der Popmusik vorhersahen: Dieter Bohlen.
Dorota Popolski öffnet erstmals ihr privates Fotoalbum und enthüllt die lange Liste ihrer spektakulärsten Liebeskatastrophen. Vom polnischen Stehgeiger David Garretski über Justin Biberek bis hin zu Prominenten aus Film, Fernsehen und Politik ist alles vertreten, was Rang und Namen hat. Sie singt das schönste Liebeslied der Popgeschichte: "Polka was my First Love and it will be my last..."
Und natürlich wird wieder mit dem gesamten Publikum Wodka getrunken. Vielleicht schaut sogar das ein oder andere Popolski-Familienmitglied vorbei ... In jedem Fall geht wieder "der Post ab durch der Decke"!

Ruhrfestspielhaus
Otto-Burrmeister-Allee 1

Recklinghausen

21.09.2019
19:00 Uhr
Młodziez pisze wiersze / Jugend schreibt Gedichte

Lesung & Gespräch

 

mit den GewinnerInnen | Moderation Celina Muza Schauspielerin und Sängerin, Berlin

Serdecznie zapraszamy und herzlich willkommen! Młodziez pisze wiersze / Jugend schreibt Gedichte ist ein europaweiter und grenzüberschreitender Literaturwettbewerb für junge Polnischsprechende sowie polnische MuttersprachlerInnen. Die PreisträgerInnen aus sieben Städten Europas präsentieren ihre Texte, das Publikum erwartet ein Abend mit Lesungen, Musik, Gesprächen und polnischen Spezialitäten.

Insgesamt 192 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Polen, Dänemark, Luxemburg und Island haben dieses Jahr wieder ihre eigenen Gedichte in polnischer Sprache, sowie Übersetzungen polnischer und deutscher Gedichte eingereicht. Eine 13-köpfge deutsch-polnische Jury (u.a. mit Dorota Danielewicz, Łukasz Szopa und Urszula Czerska) wählte die GewinnerInnen aus. Organisiert wird der Wettbewerb von den Berliner Vereinen Os´wiata (Verein für polnische Schulen) und POLin Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.

Der VII. Internationale Literaturwettbewerb Młodzież pisze wiersze / Jugend schreibt Gedichte wird dank der fnanziellen Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Botschaft der Republik Polen sowie privater Sponsoren ermöglicht.

Ein Begleitheft mit den Texten ist erhältlich. Die Veranstaltung findet in polnischer Sprache statt.

17 - 22 Uhr. Anmeldungen erbeten unter: info@pol-in.eu

Berlin

21.09.2019
17:00 Uhr
19. Dortmunder DEW21-Museumsnacht

Wann: 21.09.19, 16 - 23 Uhr

Was: die 19. Auflage der beliebten Super-Kultur-Nacht

Für Ausgehfreudige

Preis: Frühbuchertarif 5 € bis zum 01.08.19.

Dann: 14,50 € (Standard), für Kinder unter 6 Jahren frei

Ticket der DEW Dortmunder Museumsnacht



Immer eine feste Größe im Herbst: die Nacht voller Entdeckungen in Dortmunds Museen, Galerien, Kirchen und anderen Kulturstätten. 10 Stunden Programm, 500 Veranstaltungen und 1000facher Applaus für die Kunstschaffenden.

In der DASA unter anderem zu Gast:



••Die Physikanten – Interaktive Physik-Show

••Klima, Mechanik, Elektrizität, Wasser: Das kleine und große Publikum darf mit Deutschlands größter Wissenschafts-Comedy-Gruppe bei spektakulären Experimenten und verblüffenden Effekten mitfiebern. Zum Stauen, Lachen oder

Mitmachen.

••Chin Meyer – Leben im Plus – Kabarett, Geld und mehr

••Der Finanzkabarettist plaudert über die Absurditäten der Finanzwelt und durchforstet herrlich bissig die Wiedersprüche von Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Zum Ablästern und Ablachen.

••Rock 4 – Best of A-Capella-Musik mit vielen beliebten Evergreens. Zum Mitsingen.

••Jean-Philippe Kindler – Mensch ärgere Dich

••Slam-Poetry, Sprechgesang und Comedy: Selten verbinden sich Poesie und Politik so präzise. Zum Berührtsein.

••Action mit dem „5D-Simulator“, einer „VR-Challenge“ und den vielgeliebten Magic Waxhands. Zum (Kinder-)Spaß.



 


Dortmund

21.09.2019
16:00 Uhr
"Die F.N-Schlaufe. Ernstes und Heiteres aus dem Leben des fabelhaften Friedrich Nietzsche"

Multimediale Lesung mit Carmen Ziegler, Leiterin des Thomas Ziegler-Archivs Netzeband

Musikalische Begleitung: Klaus Wegener und Helga Assing

Samstag, 21. September 2019, 15 Uhr, Romantikerhaus Jena

Carmen Ziegler begleitete den Künstler fast vier Jahrzehnte. Sie kennt das Werk ihres Mannes und die Gedanken dahinter. Heute kümmert sie sich um den Nachlass, den sie erforscht, ausstellt und publiziert. Sie ist nicht nur Zeugin der Entstehung der F.N.-Schlaufe, sondern kann deren Text-Bild-Kombinationen nuancenreich ausdeuten und sprachlich wie gesanglich eingängig darstellen.

Jena

21.09.2019
15:00 Uhr
Highlights

Dr. Regine Nahrwold

2 € Führungsgebühr zzgl. Eintritt

Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung empfohlen unter Tel. 0531 / 1225 2424 oder buchung.haum@3landesmuseen.de. (Mo-Fr 10-17 Uhr, Sa-So keine Anmeldung möglich)

Veranstaltungsort: Herzog Anton Ulrich-Museum, Museumstr. 1, 38100 Braunschweig

Die Führung stellt die "Highlights" des Museums aus dem 1. und 2. Obergeschoss vor, darunter Meisterwerke von Giorgione, Vermeer, Rembrandt, Rubens, Cranach und Permoser. Freuen Sie sich auf Gemälde des Goldenen Jahrhunderts, filigrane Elfenbeinarbeiten und die größte Sammlung von Majolika nördlich der Alpen!

Braunschweig

21.09.2019
15:00 Uhr
Silke Fischer
Silke Fischer - vogtländischer Publikumsliebling ? präsentiert an diesem Nachmittag ihr aktuelles Soloprogramm. Im Studio ihres Vaters groß geworden, stand Silke Fischer im Alter von zwölf Jahren das erste Mal auf der Bühne. Keine vier Jahre später wurde sie Leadsängerin in der Band ihres Vaters. Seit dem ist sie Woche für Woche mit ihm und seit einigen Jahren auch mit ihrem Bruder auf Tour. 2009 initiierten die Drei die Neuauflage der Band ?Simultan?. Dazwischen trat Silke Fischer auch immer wieder solistisch sehr erfolgreich in Erscheinung. In ihren Konzerten gelingt es ihr auf Anhieb, ihr Publikum mit ihrer Lebensfreude, ihrer Herzlichkeit und ihrer unbeschwerten Art, vor allem aber mit ihren erfolgreichen Liedern für sich zu gewinnen. So konnte sie sich innerhalb kürzester Zeit eine große und sehr treue Fangemeinde aufbauen. Bei ungünstiger Witterung findet die Veranstaltung in der KunstWandelhalle Bad Elster statt.

Bad Elster

21.09.2019
15:00 Uhr
Maniok, Jaguar und Federschmuck- Alltag der Bewohner des Regenwaldes

Kinder haben freien Eintritt



mit Anna-Lena Krems


Herrnhut

21.09.2019
15:00 Uhr
Postkartendruck

In unserer Druckwerkstatt können zusammen mit unseren Ehrenamtlichen um Postkarten als persönliche Erinnerungsstücke gedruckt werden. Viel Spaß dabei!

Kosten: nur Eintritt

Mannheim

21.09.2019
14:00 Uhr
Öffentliche Bauten zwischen Expressionismus und Moderne

Hinweis: Treffpunkt vor dem Stadthaus, Theaterstraße 11-13, 01067 Dresden

Während des Rundgangs werden das auf einer ersten Idee von Hans Poelzig basierende, später von Ludwig Wirth realisierte Stadthaus, der ehemalige Arbeitsnachweis sowie das von Paul Wolf entworfene Kraftwerk Mitte (inklusive der Schaltwarte) näher in Augenschein genommen und in ihren stadtgeschichtlichen Kontext eingeordnet.


mit Tanja Scheffler (Architekturhistorikerin) und Frank Neuber (DREWAG)


Treffpunkt: Vor dem Stadthaus, Theaterstraße 11-13.


3€ pro Person (vor Ort)


Anmeldung unter: 0351-4887272, service@museen-dresden.de, begrenzte Teilnehmerzahl

 

Dresden

21.09.2019
12:00 Uhr
Signierstunde mit Claudia Schmid in Heidelberg
In elf spannenden Kurzgeschichten, die als Fortsetzungskrimi den gesamten Band umfassen, sind Edelgard und ihr Norbert wieder auf Tour und erkunden die »Mörderische Bergstraße«. Beginnend im hessischen Darmstadt, über das geschichtsträchtige Lorsch und das romantische Heidelberg bis ins badische Wiesloch, wo Bertha Benz einst tankte. Auf unterhaltsame Weise stolpert das kauzige Ehepaar in ungewöhnliche Kriminalfälle und über diverse Leichen. Spannung und Humor sind garantiert!

Heidelberg

21.09.2019
11:00 Uhr
Guten Morgen Eberswalde DCXXXVII - EINTRITT FREI

Tango. Die argentinischen Musiker auf ihrer zweiten Europatour.


Guten Morgen Eberswalde - kulturelle Interventionen in der Innenstadt Eberswaldes!
Seit dem 14.07.2007 jeden Sonnabend im Zentrum der Stadt - Beginn immer um 10:30 Uhr. Guten Morgen Eberswalde ist 2018 Preisträger des APPLAUS.

Eberswalde

21.09.2019
10:30 Uhr
Buttondruck

Gestaltet gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen euren Button mit dem Kampagnenlogo „Engagement macht stark!“. Viel Spaß dabei!

Kosten: nur Eintritt

Mannheim

21.09.2019
10:00 Uhr
Signierstunde mit Gitta Edelmann in Staufen
Baden 1847. Als sich in Offenburg Demokraten aus ganz Baden treffen, ahnt Anna nichts von der bevorstehenden Revolution. Doch bald müssen sie, ihr Bruder Franz und ihre Freundin Luise zwischen Aufständen, Barrikadenkämpfen und Besatzungstruppen ihren Weg finden. Gleichzeitig sucht ein „Radikalenmörder“ die Stadt heim und hinterlässt junge Männer mit durchschnittener Kehle, bevor er spurlos verschwindet. Und dann ist da noch ein preußischer Spitzel, dessen Lächeln Annas Herz schneller schlagen lässt …

Staufen

21.09.2019